Ich bin ene kölsche jung, wat willse mache nicht in Mitteldeutschland Ex-DDR

September 24, 2020

Lichtgeschwindigkeit 10101

am Donnerstag, 24. September 2020

.

Musikgenie Jacques Offenbach aus Köln

.

Liebe Benutzer des Blogs LICHTGESCHWINDIGKEIT – selbst, wenn der Zeiger steht die Zeit vergeht. Nun, selbst, wenn er nicht steht blickt man immer noch treu in die Runde, ob es wohl jemand merkt. In Oldenburg sagt man „Moin“ – wer Zeit zum Klönschnack hat, sagt es mit „Moin Moin“. Wir wissen, Menschen verhalten sich regional verschieden. Richtung Ostfriesland wird auch schon mal geschwiegen (wenngleich, wenn so jemand in Fahrt kommt, sprudelt es erheblich).

.

Autobiografie Konrad Adenauer weist auf 200 unbeschädigte Gebäude von Köln, 1945, hin 

.

Mich besorgt meine soziologisch-anthropologische Erkenntnisbegrenztheit, zu verstehen, wie es „lernfähig“ wäre, die weitgehende gelebte Misanthropie in vielen Mitteldeutschland-Regionen zu lockern, zu befreien?

Mir drängen sich die eigenen Alltagserlebnisse auf, die ich seit vielen Jahren in den sehr unterschiedlichen Benehmensformen, z. B. in Hannover, München, Magdeburg, Leipzig, Dresden – jetzt Köln kennengelernt habe und auch mitmachen musste.

Besonders die ganz eigene Kölner Freundlichkeit – nicht mit „rheinische Frohnatur“ fassbar – rührt mich, Folgendes aufzufalten:

.

Wenn missliebige Ausländer und Zuwanderer, Fremde und Kostgänger einige Zeit in Köln leben, sagen sie, Köln sei gut, besser als … denn in Köln sind Kölner an sich freundlich und hilfsbereit.

Und so bleibt es nicht aus, dass die Dauerparty um Straßenkarneval und Effzeh auch diese Kölnfremden umgibt, die sich wundern, aber bald merken,

 

„mer sin wie mer sin, mer jecke am ring… dat es jet wo mer stolz drop sin“.

 

Als Drittgenerationstürke inmitten sangesfreudigen Kölsche zu stehen und selbst mitzusingen, weil irgendwie verstanden wird, wenn et Trömmelsche schlägt, Kölsche Jung wat willse mache – dat es jet wo mehr stolz drop sin –

.

macht alle froh.

.

Und ich denke dann immer an meine Genossen in Pankow, Brandenburg Hannover oder Magdeburg, wie die das erleben würden, nachdem sie prinzipiell diese Kölschen Gelage meiden und möglichst verreisen, wenn das „Rheinland“ wieder komisch wird.

Ich bin sicher, meine Ostberliner Bekannten (Freunde?) würden es im Laufe einiger Jahre selbst erkennen, wie wenig dumm die Kölsche Singerei ist, wie viel Gläser Kölsch man verträgt und dass der Effzeh zu Beginn der Bundesliga unerreichbare deutsche Fußballspitze war. Und das kann doch in Köln heute noch gefeiert werden.

.

Ich bin weit in unserer Welt herumgekommen. von Bolungarvik, Mirabella Imbaccari, Moskau, Ivanowka, Los Angeles und Buenos Aires. Als Kind eines Hinterpommern/Berliners und einer Deisterblume aus dem Calenberger Land, sagte mein Vater im Streit zu mir: Du bist ein Bastard. Eltern aus Berlin und Hinterpommern, wie mein Vater? – mithin war er wohl selbst ein Bastard.

Das ist ein völlig schräger Begriff „Bastard“ – das sagt man bei Straßenkötern.

Nazisoldaten nannten britische Soldaten, „Tommies“ und „fucking bastards“.

.

.

.

Wenn man als Norddeutscher im niederrheinischen Köln die freundlichen und sangesfreudigen Kölner erlebt – und steht inmitten dieses Singsaufens, egal ob im Karneval oder beim 1. FC Köln – wird man Berlin nur noch eklig erinnern können (wenn man es kennt). Und man kann Bläck Fööss, von denen das Lied STAMMBAUM kommt, selbst als heutige Coverband von sich selbst, nur affirmieren – nicht ablehnen.

Zumindest die Behauptung: Jeder Jeck ist anders! muss jeder gelten lassen.

.

    E                             A         B 
Ich wor ´ne stolze Römer koom met Cäsar´s Legion 
   E                          A         Bsus4 B 
Un ich bin enne Franzuus koom mim Napoleon 
        C#m              G#m      A6             E 
Ich bin Buur, Schreiner, Fischer, Bettler un Edelmann 
A         E       F#m     B     E  B 
Sänger un Gaukler su fing alles an 


Ich war ein stolzer Römer, kam mit Cesars Legionen
Und ich bin ein Franzose, kam mit dem Napoleon
Ich bin Bauer, Tischler, Fischer, Bettler und Edelmann
Sänger und Gaukler, so fing alles an
 
[Refrain] 
          E   B          C#m  E 
Su simmer all - heh hinjekumme  
             A    B               E      E7 
Mir sprechen hück - all die selbe Sproch 
           A    Ab          C#m   A 
Mir han dodurch - so vell jewunne 
                E   A              E 
Mir sin wie mer sin - Mir Jecke am Ring 
A            E      Bsus4 B   E Esus4  E Esus4 
- Dat es jet wo mer stolz drop sin 

So sind wir alle hier hin gekommen
Wir sprechen heute - alle die selbe Sprache
Wir haben dadurch - so viel gewonnen
Wir sind wie wir sind, wir fröhlichen Leute am Rhein
Das ist es, wo wir stolz drauf sind
 
[Verse 2] 
E                        A                 B 
Ich bin us Palermo braht Spajettis für üch met 
   E                            A                 Bsus4 B 
Un ich, ich wor ´ne Pimmok hück laach ich met üch met 
        C#m             G#m   A6          E 
Ich bin Grieche, Türke, Jude, Moslem un Buddist 
    A                 E              F#m      B        E     B   
Mir all, mir sinn nur Minnsche für´m Herrjott - simmer jlich 

Ich bin aus Palermo, brate Spaghetti für Euch mit
Und ich war ein Zugereister, heute lach ich mit euch mit
Ich bin Grieche, Türke, Jude, Moslem und Buddist
Wir alle sind nur Menschen, für den Herrgott sind wir gleich.
 
[Refrain] 
          E   B          C#m  E 
Su simmer all - heh hinjekumme  
             A    B               E      E7 
Mir sprechen hück - all die selbe Sproch 
           A    Ab          C#m   A 
Mir han dodurch - so vell jewunne 
                E   A              E 
Mir sin wie mer sin - Mir Jecke am Ring 
A            E      Bsus4 B   E Esus4  E Esus4 
- Dat es jet wo mer stolz drop sin 

[Verse 3] 
   E                                A           B 
De janze Welt suu süüt es us is bei uns he zo Besöök 
E                                A             Bsus4 B 
Minsche us alle Länder stonn met uns he an der Theek 
   C#m            G#m     A6           E 
Ma jlöuf ma is in Ankara, Tokio oder Madrid 
        A                E      F#m   B      E     B 
Doch se schwaade all wie mir un sööke he ihr Jlöck 

Die ganze Welt, so sieht es aus, ist bei uns hier zu Besuch
Menschen aus allen Ländern stehen mit uns hier an der Theke
Man glaubt man ist in Ankara, Tokio oder Madrid
Doch sie schwätzen alle wie wir auch - und suchen hier ihr Glück

 
[Refrain] 
          E   B          C#m  E 
Su simmer all - heh hinjekumme  
             A    B               E      E7 
Mir sprechen hück - all die selbe Sproch 
           A    Ab          C#m   A 
Mir han dodurch - so vell jewunne 
                E   A              E 
Mir sin wie mer sin - Mir Jecke am Ring 
A            E      Bsus4 B    E  
- Dat es jet wo mer stolz drop sin 
 
[Refrain]
B           E   B          C#m  E 
- Su simmer all - heh hinjekumme  
             A    B               E      E7 
Mir sprechen hück - all die selbe Sproch 
           A    Ab          C#m   A 
Mir han dodurch - so vell jewunne 
                E   A              E 
Mir sin wie mer sin - Mir Jecke am Ring 
A            E      A     Ab   C#m  B
- Dat es jet wo mer stolz drop sin 
 
[Coda] 
A            E      Bsus4 B   E Esus4  E 
- Dat es jet wo mer stolz drop sin 

.

Das Lied heißt STAMMBAUM und ist sehr bekannt und wird der kölschen Mundartband Bläck Fööss zugeschrieben – Bläck Fööss, weil sie anfangs barfuß posierten (etwa „blanke Füße“).

.

Dietmar Moews und Alphons Silbermann im Kölner Excelsior Hotel Ernst

.

Dietmar Moews meint: Hier mal die Trennung von Tatsachlagen und Meinung aufgehoben, sage ich:

.

Ich bin meiner Meinung.

.

.

FINE E COMPATTO

.

WARNUNG: recommended posts (Zusätze, die als Empfehlungen oder Beziehungen von WordPress hier eingestellt werden)

auf dem Dietmar Moews‘ Blog eingeblendete „Recommended Posts“ oder sonstige „Pseudoempfehlungen“ werden von WordPress

.

gegen das Einverständnis des Eigentümers Dr. Dietmar Moews

.

hier gezeigt und sind keine Empfehlungen von Dr. Dietmar Moews. Nichts davon wird i.S.d.P. von Dr. Dietmar Moews verantwortet. Dietmar Moews klickt diese „recommendends“ nicht an und liest nichts davon.

.

Ab jetzt werden alle Dietmar Moews‘ Blog-Beiträge mit dem SLOGAN

FINE E COMPATTO deutlich beendet.

.

WARNUNG: recommended posts

.

und BESTELLEN

subscription to Dietmar Moews Abonnement von Dietmar Moews un abonnement à Dietmar Moews

Blätter für Kunst und Kultur erscheinen in loser Folge im Verlag Pandora-Kunst-Projekt Köln

Blätter Neue Sinnlichkeit

.

Indem ich Ihnen ein langes Leben wünsche, sparen Sie auf diese Weise ganz erheblich.

Abonnement auf Lebenszeit für EURO 500,- (oder entsprechender Landeswährung)

Einzelpreis oder Abonnement inkl. Versand EURO 12.-, Schüler bei Selbstabholung EURO 4.-

Abonnieren Sie mit Namen, Postanschrift, Ort, Datum, Unterschrift sowie EURO 500 zur Verrechnung bei:

PANDORA KUNST PROJEKT

zu Händen Dr. Dietmar Moews

Mainzer Straße 28

D-50678 Köln am Rhein


Dietmar Moews – Große NDR-Ausstellung 1977 b

Juni 16, 2014

Lichtgeschwindigkeit 4338 b

Am 16. Juni 2014

.

IMG_2645

.

Dietmar Moews – Große NDR-Ausstellung 1977

.

Mit seiner großen NDR-Ausstellung im Jahr 1977 erreichte der sechsundzwanzigjährige Maler Dietmar Moews Ausstrahlung über die Kunstmarkt-Arbeit der Ballhof-Galerie hinaus.

.

Die Ausstellung dauerte vom 10. September bis zum 7. Oktober 1977. Sie umfasste über 170 Werke der Malerei und brachte Anerkennung und Verblüffung. Dietmar Moews hatte eine nicht erwartete ganz eigene Malerei hervorgebracht.

.

Das „Große Nilpferd auf einer Fahne“, DMW 143.37.77, 155 cm / 287 cm, Öl auf Leinwand, das mit dem erleuchtenden Slogan von Dietmar Möws „kalt ist, wenn man friert“ den Ausstellungsbesucher schon vom Eingang des Foyers freundlich augenzwinkernd grüßte, gab den hiermit eröffneten Maßstab des Künstlers an.

.

Eigene Maltechnik und Farbauftrag von Öl-Tempera auf Leinwand. Thematisch waren die bereits beeindruckenden Stillleben, jetzt unglaublich materiale Schallplatten und eine umfangreiche Schmetterlingssammlung, durch drei weitere Felder erobert: Figuren, Akt und Portrait, Tierbilder, besonders das „Große Nilpferd auf einer Fahne“ und Landschaften. Und man merkte, der Maler hatte studiert, Studienreisen nach Frankreich und Italien gemacht. Der konkrete Ertrag konnte hier bestaunt werden.

.

Etwas ziemlich Ungewöhnliches passierte in dieser Ausstellung: Die Kunstkommission des Landes Niedersachsens hatte sich angekündigt, die Arbeit von Dietmar Moews in Augenschein zu nehmen, gegebenenfalls Kunst für die Staatlichen Kunstsammmlungen zu erwerben. Ein solcher Vorgang ist für den Künstler erheblich. Denn es handelt sich um eine „staatliche Bezeugung“. Und gemäß der „Kulturhoheit der Länder“ im föderalen Deutschland, sind Landeskunstkommissionen die hochkarätigsten Bezeuger überhaupt. Nebenbei kann sich der Staat nicht lumpen lassen – es kommen oft gute Realüberträge zustande. Im Falle dieser NDR-Ausstellung trat nicht der Veranstalter NDR-Funkhaus als Verkäufer auf, sondern Dietmar Moews selbst. Damit entfielen aus Sicht des Künstlers die sonst verbindlichen Provisionen für Dritte – Geld war also netto vor Steuern:

Es kam also der Kunstsammler, und als Geschäftsmann der Hausnachbar der Ballhof-Galerie Hannover, Günther Bohnecke in die Ausstellung, suchte unverzüglich Dietmar Moews in der Ballhof-Galerie persönlich auf, hatte eine Schublade mit Geldscheinen dabei und kaufte unverzüglich bar zahlend das Stillleben „Korb mit Früchten“. Das war auf dem Plakat abgebildet und ist im Original vor Augen viel „besser“ als auf dem Plakat zu sehen ist. Der hatte Augen im Kopf.

Nach einiger Zeit kam ein Anruf aus dem Kunst- und Wissenschaftsministerium des Staatssekretärs Dr. Axel von Campenhausen. Die Kunstkommission danke für die interessante Arbeit und kaufe das Stilleben, das auf dem Plakat abgebildet sei.

Inzwischen hatte auch die Dresdner Bank mit diesem Stillleben eine Kundenwerbung und ein Preisausschreiben ausgeschrieben, wie man mit Abbildung der Zeitung entnehmen konnte. Ich versicherte mich beim Minister rückfragend, ob es tatsächlich dieses Bild (zu diesem vergleichsweise hohen Kaufpreis DM 3.500.-) sein soll. Man sagte, der Minister wolle das Bild für sein Büro verwenden. Nun schrieb ich die Rechnung. Erhielt zusätzlich einen persönlichen Brief von Staatssekretär Dr. von Campenhausen, der seiner Freude Ausdruck gab, mal einen Künstler kennenzulernen, dessen Werke ihm Freude machen würden. Ich erklärte, nur Bilder zu malen, die ich selbst sehr gut finde.

Abgekürzt: Das Malen jenes Stilllebens, als Kopie nach Caravaggio, war sehr aufwendig, schließlich auch reisebedingt kostspielig, eben Lehrgeld – davon jetzt eine zweite Fassung anzufertigen war zwar eine anstrengende Sache, aber eigentlich eine Kinderei – für das Geld.

Nach Ende der Ausstellung kam die Anfrage für eine weitere Auftragsmalerei dieses Stilllebens. Bis heute habe ich davon fünf Fassungen gemalt. Die letzte war ein Geschenk für meine liebe Mutter, auf deren Tod ich es mittlerweile von ihr zurückbekommen habe.

.

Die Farben der Bilder in dieser Ausstellung des Jahres 1977 kreisten weiterhin um Blau, Himmellasuren und Luftperspektiven – meist mit dunkelroter Bolus-Untermalung. Und – hier in dieser Ausstellung ganz klar formuliert – das Tafelbild als Fenster auf der Wand: Eine speziell von Dietmar Moews designte Profilrahmung aus schwarz lackiertem Abachi, in einer Jugendstil-Anmutung von konkav-konvexem Profil, prägte den beabsichtigten Kontrast gegen all die modernistisch-gebrochenen Halbfertigkeiten der  1970ger, wo es hieß: Fensterbild, Renaissancebalken, rückgewendet.

.

IMG_1704

Aus Sicht des Jahres 2014 bin ich sehr glücklich, diesen Anfeindungen keinen Raum oder nur Anklang zu bieten. Blättere ich heute die Kataloge der Art Cologne oder des Deutschen Künstlerbunds jener Zeit durch und durchstoppele die Namensregister, dann finde ich da kaum ein solches ästhetisches Lebenswerk. Entweder sind diese jungen Hoffnungen früh erstorben oder sie haben sich ausgebrannt und selbstwiederholt bis sie krank geworden sind. Ja, Günter Uecker nagelt noch immer – jetzt auch auf Bütten. Was sollte ich dagegen haben?

.

IMG_2615

DIETMAR MOEWS DMW 56.13.76 155 cm / 287 cm, Öl auf Leinwand 1976 in Springe gemalt.Verkaufspreis DM 4.000.- Ankauf der Stadt Hannover

.

.

IMG_2614

DIETMAR MOEWS DMW 110.4.77 „Holländische Welttorte“ 120 cm / 178 cm, Öl auf Leinwand, in Springe gemalt, Verkaufspreis DM 3.600.-

.

 IMG_2613

DIETMAR MOEWS DMW 109.3.77 „Das Honigopfer“ 152 cm / 170 cm, Öl auf Leinwand in Springe gemalt. Kaufpreis DM 3.600.- an Privatsammlung Gantenbrink verkauft

.

.

IMG_2609

DIETMAR MOEWS DMW146.40.77 „Warteinweil, wo die frommen Soldaten sitzen und sich lustig machen“, 155 cm / 287 cm, Öl auf Leinwand, in Springe gemalt. Verkaufspreis DM 4.000.-

.

IMG_2617

DIETMAR MOEWS DMW 104.61.76 „wintermusic“ 86 cm / 132,5 cm, Öl auf Pappe, in Springe gemalt. Verkaufspreis DM 2.400.- an Privatsammlung Haack, Gehrden, verkauft.

.

IMG_2612

DIETMAR MOEWS DMW 111.5.77 „Ich liebe Dich“, nach Carpaccios Traum der heiligen Ursula, 170 cm / 152 cm, Öl auf Leinwand, in Springe gemalt. Verkaufspreis DM 4.000.-. Katalog-Abb. Ankauf der Stadt Hannover

.

IMG_2611

DIETMAR MOEWS DMW 126.20.77 „Ich liebe Dich 1877“, 170 cm / 152 cm, Öl auf Leinwand, in Springe gemalt. Verkaufspreis DM 4.000.-. Katalog-Abb.

.

IMG_2606

DIETMAR MOEWS DMW 138.32.77 „Weltfahnentorte“, 83 cm / 130 cm, Öl auf Leinwand. In Springe gemalt. Verkaufspreis DM 3.500.-. Katalog-Abb., Privatsammlung

.

Die Ausstellung war in den Wandelgängen um den Großen Sendesaal des NDR-Funkhauses in Hannover am Maschsee sowie gleichzeitig in der Ballhof-Galerie Hannover gehängt.

.

Das vielfarbige Plakat, zuzüglich Schwarz, war in der Art eines Fahnenstilllebens in Grüntönen gestaltet und zeigte zwei Foto-Applikationen, das Portraitbild des Künstlers und die das Stillleben „Korb mit Früchten“ nach Caravaggio. Außerdem prankte einer der Sponsoren „Heinrich’s Herrenmoden“ heraus, wie es die Hannoveraner sogar auf Litfaßsäulen sehen konnten.

.

1977_bildarchitektur_plakat

.

Die Einladungskarte zur NDR-Ausstellung enthielt einen Rapport von kleinen Vignetten aus dem Werk von Dietmar Möws bis zum Zeitpunkt dieser Ausstellung im Jahr 1977.

.

Zur Ausstellung gabe es den Katalog: Dietmar Moews – Bildarchitektur – gemalt collagiert gezeichnet – der einen Text von Rudolf Lange enthält sowie 30 farbige und zahlreiche Schwarz-Weiß-Abbildungen, außerdem die eigens Dietmar Möws gewidmete neue Musikkomposition von Berthold Türcke im Faksimile, wie sie dann zur Ausstellungseröffnung beim NDR uraufgeführt wurde.

.

Zu dieser großen Einzelausstellung vom NDR, durch die NDR-Kunstkommission, im NDR-Funkhaus Hannover, konnte das vorhandene Gesamtwerk der Tafelbilder – Stilleben, Landschaften, Figuren, Tiere – erstmalig ausgestellt werden.

.

038_3_75_kopie_theatralische_sendung_latour

DIETMAR MOEWS „Theatralische Sendung“ DMW 38.3.75162 cm / 192 cm, Kaseintempera und Öl auf Leinwand, in Springe gemalt. Verkaufspreis DM 7.500.-, Katalog-Abb.

.

Mit großer Plakatierung an städtischen Litfaßsäulen und dem Sponsoring der Kunstsammler Heinrich Zapke (Heinrich’s Herrenmoden), Klaus Schütz (Schützdruck), Heinrich Loeser (loeser internationales design) sowie der Fotografin Heike Seewald, konnten Plakat und der KATALOG herausgegeben werden:

.

1977_bildarchitektur_katalog_h132

.

Dietmar Moews – Bildarchitektur gemalt, collagiert, gezeichnet

.

Dieser Katalog enthält einen Text des Schriftstellers und damaligen Feuilletonchefs der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung, Dr. Rudolf Lange.

.

Rudolf Lange hatte Dietmar Moews in Springe mehrmals besucht und besonders nach dem Springeschen und Deisterhaften des möglicherweise Regionalen gesucht. Später wünschte er sich eine „Deistertorte“ für seine private Sammlung, die er erhielt. Rudolf Lange, der „Germanist“ staunte über die auch mathematisch-ingenieuse ungewöhnliche Bildung von Dietmar Moews, der bereits als Wasserbauingenieur den neuen Hafen von Insel Norderney geschaffen hatte. Künstler, die wie Möws über großes handwerkliche Können verfügten, der in Italien Alte Meister kopiert hatte (Caravaggio und Piero della Francesca) und diese Qualität in der eigenen Galerie seit 1973 (zusammen mit Gerhard Merkin) durchsetzte – das war eigentlich alles zuviel, denn es war außergewöhnlich. Nach Außergewöhnlichkeit stand Dr. Lange gar nicht der Sinn. Dass hier ein Jüngerer, ein nach-68-er, geniale Zeichen von sich gab, die mehr nach Rolling Stones rochen als nach Picasso, befremdete ihn. Dietmar Moews hatte eine musikalische Basis als Beatmusiker – spielte in der bekannten überregional bekannten Hannoverschen Band the beads – und war Sänger im Kirchenchor. Die Pop-Art der 1970er Jahre und die BEATLES MANIA vertrat Dietmar Moews auch in der Ballhof-Galerie Hannover, die er seit 1977 bis 1984 allein führte.

.

484_9_94_kopie_korb_mit_fruechten

DIETMAR MOEWS DMW 161.55.77, „Korb mit Früchten“ nach Caravaggio, 46 cm / 64,5 cm, Öl auf Leinwand, in Springe gemalt. Verkaufspreis DM 3.500.-. Staatlicher Ankauf des Niedersächsischen Minister für Wissenschaft und Kunst.

.

Der NDR-Katalog enthielt die faksimilisierte Partitur einer Musikkomposition, die der junge Komponist Bertold Türcke dem Maler Dietmar Moews gewidmet hatte. Das stimmungsvolle Stück QUANTZTNAUQ – für Blockflöte, Querflöte und Posaune – wurde bei der Ausstellungseröffnung uraufgeführt (es spielten Anke-Maria Schmidt, Blockflöte, Querflöte, Robin Schwerdtfeger, Posaune). Die Musik basiert auf einer Phrase des Barockkomponisten Quantz und wurde als tonaler Tonsatz gewissermaßen aufgelöst und in eine atonale grafische Symmetrie ausgeschrieben. Daraus entstand ausgehend vom ästhetischen Wiedererkennungsreiz, hin zu jazz-artigen, synkopischen Perkussionseffekten eine äußerst anspruchsvolle Herausforderung an die drei Musiker, die sich in Anwesenheit des Komponisten Bertold Türcke und des zahlreichen Kunstpublikums humorvoll aus der Affäre ziehen konnten.

.

Anlässlich der im Jahr 1977 stattfindenden DOCUMENTA führte Dietmar Moews eine Flugzeug-Luftkunst-Aktion durch. Es wurde ein fliegendes Bild im Bild gemalt. Das Bildmotiv bestand aus einer Landschaft in deren Himmel ein Flugzeug mit Flying-Flag schleppte – ein Objekt im Objekt, das große Medienresonanz erhielt.

.

und BESTELLEN

subscription to Dietmar Moews Abonnement von Dietmar Moews un abonnement à Dietmar Moews

Blätter für Kunst und Kultur erscheinen in loser Folge im Verlag Pandora-Kunst-Projekt Köln

.

Blätter Neue Sinnlichkeit

.

Abonnement auf Lebenszeit, derzeit für einmalig Euro 500.-

Abonnement auf Lebenszeit, derzeit für einmalig Euro 500.-

Faksimile des Abonnements von Walter König, Buchhändler Köln

Faksimile des Abonnements von Walter König, Buchhändler Köln

.

Indem ich Ihnen ein langes Leben wünsche, sparen Sie auf diese Weise ganz erheblich.

Abonnement auf Lebenszeit für EURO 500,- (oder entsprechender Landeswährung)

Einzelpreis oder Abonnement inkl. Versand EURO 10.-, Schüler bei Selbstabholung EURO 2.-

Abonnieren Sie mit Namen, Postanschrift, Ort, Datum, Unterschrift sowie EURO 500 zur Verrechnung bei:

PANDORA KUNST PROJEKT

zu Händen Dr. Dietmar Moews

Mainzer Straße 28

D-50678 Köln am Rhein


Schäubles Schuldenhaushalt 2014 – Steinbrücks-Wahllüge

April 9, 2014

Lichtgeschwindigkeit 4284

Dietmar Moews, am 9. April 2014

.

Man sagt es so leicht als Bundesfinanzminister: Die Finanzkrise war erheblich. Vielen Bürgern anderer westlicher Staaten geht es viel schlechter als uns Deutschen. Die Krise ist nicht bewältigt, aber:

.

Der Bundesfinanzminister der im September neugewählten Bundestagsfraktionen, die eine GROßE KOALITION aus CDU und CSU und SPD, die Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel (CDU) und eine neue Bundesregierung gebildet haben – BMF Dr. Wolfgang Schäuble (CDU) – hat nach viertägiger Bundestagsdebatte aller Fraktionsredner seinen Haushaltsentwurf für das laufende Haushaltsjahr 2014 vorgestellt und verteidigt:

.

Bundeskanzlerin Merkel lobt die „Standfestigkeit“ in Schäubles Haushaltspolitik – was meinen Sie mit Standfestigkeit, Frau Dr. Merkel? Schäuble macht doch weiterhin die „zusätzliche Schulden-Politikpartei CDU“.

.

Ja, die SPD – die SPD hat Peer Steinbrück gar nicht erst ans Rednerpult zu dieser seiner Haushaltsdebatte im Reichstagsgebäude gelassen.

.

.

.

Der neue Bundeshaushalt enthält erneut weitere Staatsverschuldung. Schäuble redet irreführend von einem ausgeglichenen Haushalt. Ja, ausgeglichen durch neuerliche zusätzliche Staatsverschuldung.

.

Die Redner der Regierungskoalition täuschen die Öffentlichkeit in zwei grundsätzlichen, harten Tatsachen.

.

1. Der vorgelegte Haushalt basiert teils bereits auf aktuellen unerwarteten enormen, hohen Steuereinnahmen des Bundes.

Man muss verstehen, dass diese und andere Wachstumszahlen keineswegs volkswirtschaftliche Leistungen oder gar Leistungssteigerungen entspringen, sondern einfach durch Inflation. Die Notenbanken drucken Geld – und inzwischen reden wir nicht mehr von Millionen oder Milliarden sondern wir reden und rechnen in Billiarden.

Deutschlands Bundesfinanzminister hat also enorm hohe Zahlen GELDES an Steuern eingenommen und – in einer solchen Situation müssen zwei finanzpolitische Maßnahmen angewendet werden:

a. Die Notenbank muss inflationär gepumptes Luftgeld vom Geldmarkt nehmen.

b. Die Regierung muss die schrecklichen Staatsschulden abzahlen – weil die Finanzkasse viel zu viel hart erarbeitetes Wertschaffen der Steuerbürger mit unglaublichen Wucherzinsen bezahlt:

Wir zahlen viel zu viel Zinsen, statt uns was leisten zu können, nur weil wir diese Schuldenberge wachsen lassen. Das macht die GROKO – diese GROßE KOALITION, die wir im September 2013 gewählt haben.

.

.

2. Die SPD und der Kandidat Peer Steinbrück haben im Wahlprogramm 2013 und im Wahlkampf die Wähler getäuscht – Steinbrück versprach Sanierung und Schuldenabbau. Jetzt macht die Gabriel-SPD StaMoKap-Neuverschuldung in der GROKO. Haben wir das gewählt? Antwort: Nein! Ganz eindeutig haben die Deutschen die SPD als Schulden-Politikpartei nicht gewählt. Sondern es liegt ein Wahlbetrug der SPD vor.

Die SPD war zur Bundestagswahl 2013 mit dem harten Kontrastprogramm gegen die CDU/CSU angetreten, eine Haushaltssanierung und Schuldenabbau zu machen.– Es war nicht einfach Stopp der Neuverschuldung im Programm, nein der SPD-Kandidat Steinbrück erklärte SCHULDENABAU. Steinbrück hat das sehr detailiert erklärt, wie sich die SPD-Finanzpolitik von der MERKEL-Schuldenpolitik unterscheiden soll:

.

Steinbrück erklärte: Wenn es gute Steuereinahmen gibt, werden Staatsschulden abgezahlt und nicht neue Schulden draufgesattelt, um zusätzliche Wahlgeschenke oder Zusatzausgaben zu tätigen.

.

Wieso erzählen die Redner der Großen Koalition 2014 (Merkel Drei), dass nun im Jahr 2015 ein ausgeglichener Haushalt versprochen wird, der nunmehr aber wirklich ohne Neuverschuldung auszukommen versprochen wird.

.

Ja, wieso eigentlich ohne Neuverschuldung?

.

Kein Wort wird der Inflation und er Luftgelddruckerei gewidmet – nämlich verlangt ist seriöse Finanzpolitik durch Schuldenabbau. Der Staat muss uns aus der Banken-Zins-Zange befreien. Die Schulden müssen weg, damit nicht länger alle Leistung in Banken-Zinswucher fließt.

.

Deflation ist ein Zaubermittel der Marktwirtschaft: Wenn Angebot und Nachfrage von den Produzenten und den Konsumenten auf dem laufenden gehalten werden, ist Sparsamkeit und Konsumverzicht nicht negatives Wachstum sondern Gesundung.

.

ALARM: Die angeblichen Marktwirtschaftler akzeptieren die Selbststeuerung des Marktes nicht. Wenn Nachfragesteigerung zu Wachstum und Gewinnen führen, dann muss Konsumzurückhaltung zu Gesundschrumpfung und Gewinnverkleinerungen führen – das ist gesund: Das ist Deflation. Deflation ist vernünftig und marktbedingt.

.

Künstliche Konsumsteigerung durch Suldpumpen ist Wahnsinn und dient allein den unproduktiven Gewinnpraktiken der großen Banken.

.

Die Bundestagsdebatte wurde zum Teil im Staatsfernsehkanal Phoenix live übertragen und wurde für diesen Beitrag von Dietmar Moews beobachtet.