Green Culture und Künstleruntergang in den Wahlprogrammen 2021

September 15, 2021

Lichtgeschwindigkeit 10293

am Donnerstag, den 16. September 2021

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Ich (Dietmar Moews der V.i.S.d.P.) bin „Soloselbstständiger“ Künstler und habe als Künstlergelehrter inzwischen die Altersrente erreicht. Ich habe in allen Bereichen von Kunst- und Kulturberufen einschlägige Erfahrungen und in einer zehn Jahre dauernden empirischen Forschung zur KUNSTORGANISATION mit Methoden der empirischen Sozialforschung die Kunstorganisation in der Bundesrepublik Deutschland festgestellt, analysiert, interpretiert und im Jahr 2000 durch die UNIVERSITÄT BREMEN publiziert.

Ich war an der Gründung der GRÜNEN Partei beteiligt, ähnlich an einem Gründungsversuch der PIRATEN Partei nach 2006 in Berlin. Ich habe „alternative“ Wirtschaft und die staatlichen Steuerungsspiele konkret und theoretisch geradezu konstitutiv für mein Erwerbsleben und für meine Kunst erlebt.

Die aktuellen Wahlprogramme enthalten untergründig das Kunstgewerbe in der Schlüsselfunktion der zeitgenössischen Kunstproduktion. Eine staatlich obrigkeitlich bestellte, organisierte „hochkarätige“ Salonpersonnage bestimmt in Gremien (Jurys, Kommissionen). Annähernd alle Kunstfinanzierungen (etwa 95% der Produktionsmittel) sind staatliche Gelder. Mit diesen verdeckten, schwerdurchschaubaren Organisationsstrukturen werden begriffsverwirrte KULTURENTSCHEIDUNGEN völlig kunstwidrig über die Künstler hinweg durchgesetzt. Nichtkünstler verbrauchen die Kunstmittel und dirigieren auf diesem Wege damit auch direkt die PERSONAL-Entscheidungen, wer als unechter KÜNSTLER in Funktion überhaupt in den irregeführten KUNSTBETRIEB zugelassen wird.

Um in der PARTEIPOLITIK dabei auf der sicheren Seite rummachen zu können, werden kurzerhand die Begriffe KUNST und KULTUR verwechselt und KULTUR als Kunst und KULTURPERSONAL als Künstler und KULTUR-Finanzierung als Ziel der staatlichen KULTURPOLITIK umgeschnitten. Da steht dann gar nichts mehr von KUNST und nichts von KÜNSTLER. Die heutige Kunstproduktion zwingt als Anti-Kunst nebenbei eine pervertierte MODERNE in den gesamten Organisationsbetrieb. Diese Salonpersonnage wurde inzwischen zur Angelegenheit der heutigen Genderienen dirigiert: Frauenquote in der Nonsense- und Zersetzungsproduktion durch den deutschen Staat.

DIRIGISMUS, der sich auf das geltende Grundgesetz (Freiheit der Kunst) angeblich bezieht, um diese Staatspflicht zu erfüllen (also zu missbrauchen zu Zwecken der Parteibonzen und Bolschewiken) wird inzwischen von den Wählern überhaupt nicht beachtet. Quoten von Eventbesuchern beweisen die aktuelle Kunstverhinderung, wo eben nach Kunst gar nicht gefragt wird. Es ist also ein Mehrheits-Freizeit-Betrieb, der da als „Kulturbetrieb“ aufgezogen wird – von Kunst ist nicht die Rede.

Dr. Dietmar Moews, Hafenbauingenieur, Lehrer, Maler, Jurist, Soziologe, versucht hier eine teils überholte Kampfmethode gegen UNFUG und DUMMHEITEN: ich argumentiere mit FAKTEN, beziehe mich auf gedruckt vorliegende Wahlprogramme der Parteien, die ich als faktisch semantisch regulär festgestellt habe und die verständlich sind, anstatt sich auf FAKE rausreden zu lassen.

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Es obliegt dem repräsentativen föderal-parlamentarischen Rechtsstaat-System aus einem regulären LEGISLATIV-Gesetzgebungsprozess eine Verfassungsentscheidung darüber zu treffen, ob der Staat eine Kunst-Produktion, eine Kunstpflege und legale Arbeitsbedingungen für Künstler zulassen oder eben durch Pseudo-Funktionäre und deren Hausfrauen-Ideen in den „Kunstveröffentlichungen“ durchgesetzt haben.

Wenn, wie in Deutschland heute, sogar Künstler und Kunst staatsseitig nicht nur geduldet sein sollen, müsste Kunstpolitik kunstfreundlich sein. Dazu gehört, zu berücksichtigen, dass über die informellen, quasi privaten Lebenssphären von Kunst und Künstler in einer freien und lebendigen Kultur, die allerdings durch Geld und Marktwirtschaft gesteuert bzw. sogar dirigiert werden kann, konkret die empirischen Kunst- und Künstlerpolitik-Werte eingelöst werden und nicht verhindert werden: Die Herstellung schöner Wunderkammer-Werke müsste begrüßt und gewürdigt werden. Aber man hat durch idiotische Kunsterziehung Bildung in Künstlerdingen verhindert, stattdessen wird beliebig von Fantasie, von Kreativität, von Werbetexten für Absichtserklärungen gehandelt, die heute statt Kunstwerken Beliebigkeit produziert und damit einen echten Kunstprozess verhindern.

Wollte man Kunst als Gegenstand der Kultur politisch ermöglichen, ginge es soziologisch um die Ermöglichung eines Kunsterlebnisses. Es ist der fortlaufende KUNSTPROZESS zu ermöglichen, wo die Kunstkonsumenten und die Kunstproduzenten KUNSTWERKE in den Mittelpunkt ihres Kunsterlebnisses stellen können müsste. Voraussetzung ist aber immer, dass Künstler Werke schaffen und diese bereitgestellt werden.

Sucht man heute die Wahlprogramme der führenden Parteien nach den Zielerklärungen zur Einlösung der Verfassungsgebote, wie „FREIHEIT DER KUNST“ (§ 5.3 GG), so gehören der Hierarchie der Normerfüllung zu oberst die Arbeitsbedingungen der Künstler und der Freiheit, Kunst frei zu schaffen, auf den Prüfstand.

Und wir stehen vor der Tatsache, dass alle großen Parteien eine „Verirrte Kunstorganisation“ betreiben, in der freie Künstler gar nicht möglich sind.

Ich stelle deshalb mal – stellvertretend für CDU, CSU, SPD, GRÜNE, FDP, AfD, LINKE usw. – wesentliche Auszüge aus dem Wahlprogramm der GRÜNEN vor, wo es ANGEBLICH um Kunst und Kultur geht und die Machthöhe, die sich der Staat dabei selbst eingerichtet hat. Die GRÜNEN machen im Kern einer ENTMÜNDIGUNG der Künstler eine vertuscht dirigierte Staatskunst und damit die gleiche POLITIK wie alle anderen politischen Parteien in diesem Bundestagswahlkampf im BANDWAGON. Die zauberformel für die weite überwiegende Wähleröffentlichkeit lautret dabei „Freiheit der Kunst“ in der „Kulturförderung“.

Und die Künstler wissen und verstehen ihre dirigierte Lage selbst nicht bzw. haben sich unterworfen und schleimen sich ein:

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DLF, September 2021:

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„Kultur

Wir kämpfen für Freiräume für Kunst und Kultur, Kultur ist für eine offene Gesellschaft unverzichtbar. Gerade in Zeiten gesellschaftlicher Umbrüche kann Kultur Orientierung geben und neue Perspektiven eröffnen.

  • Wir Grüne im Bundestag fördern die kulturelle Vielfalt und verteidigen die Freiheit der Kunst. Kunst darf nicht für ökonomische und politische Zwecke instrumentalisiert werden. Wir wollen einen gleichberechtigten Zugang aller Bürgerinnen und Bürger zu Kultur und es ist uns wichtig, dass die Kultur in der Breite und in ländlichen Räumen angemessen gefördert wird.
  • Wir setzen uns für faire Honorare und gute soziale Absicherung der Künstler*innen und Kreativen, für Gleichberechtigung von Frauen im Kulturbetrieb und für die Öffnung des Kulturbetriebs für Migrantinnen und Migranten ein. Gerade in der Corona-Krise sind Hilfe und Unterstützung für Kulturschaffende nötig.

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Wir kämpfen für Freiräume für Kunst und Kultur

  • Kultur ist für eine offene Gesellschaft unverzichtbar. Gerade in Zeiten gesellschaftlicher Umbrüche kann Kultur Orientierung geben und neue Perspektiven eröffnen.
  • Wir Grüne im Bundestag fördern die kulturelle Vielfalt und verteidigen die Freiheit der Kunst. Kunst darf nicht für ökonomische und politische Zwecke instrumentalisiert werden. Wir wollen einen gleichberechtigten Zugang aller Bürgerinnen und Bürger zu Kultur und es ist uns wichtig, dass die Kultur in der Breite und in ländlichen Räumen angemessen gefördert wird.
  • Wir setzen uns für faire Honorare und gute soziale Absicherung der Künstler*innen und Kreativen, für Gleichberechtigung von Frauen im Kulturbetrieb und für die Öffnung des Kulturbetriebs für Migrantinnen und Migranten ein. Gerade in der CORONA-KRISE sind Hilfe und Unterstützung für Kulturschaffende nötig.

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Kulturförderung: Vielfalt und Gerechtigkeit

Die Förderung von Kunst und Kultur ist eine öffentliche Aufgabe. HipHop und Ballett, Spoken Word und Lyrik, Zwölftonmusik und Folklore sind für uns gleichberechtigte Formen des kulturellen Ausdrucks. Sie brauchen angemessene Rahmenbedingungen, um sich entfalten zu können. Wir setzen uns dafür ein, dass neben den Leuchttürmen der klassischen Hochkultur kleine lokale Projekte wie freie Theatergruppen, Independent-Bands oder Jugendorchester ausreichend Förderung erhalten.

Wir fordern:

Transparente und gerechte Verfahren in der Kulturförderung

Eine Sicherung der kulturellen Infrastruktur in den Städten und auf dem Land.

Eine ausreichende Unterstützung soziokultureller Zentren, da sie wichtige Orte der Begegnung und des Austauschs für Menschen aus unterschiedlichen Milieus sind.

Erinnerungskultur:

Aufarbeitung fortsetzen und erweitern

Die Verbrechen des Nationalsozialismus bedeuten eine gesellschaftliche und politische Verantwortung, die niemals verjährt. Unter die Aufarbeitung der nationalsozialistischen Verbrechen darf kein Schlussstrich gezogen werden. Im Gegenteil: Da bald nur noch sehr wenige Zeitzeug*innen leben werden, gilt es jetzt neue Vermittlungsformate an den KZ-Gedenkstätten und in den Schulen zu entwickeln.

Zudem muss die Erinnerungskultur so offen gestaltet werden, dass sie den Realitäten der Einwanderungsgesellschaft gerecht wird. Der Holocaust bleibt der zentrale Bezugspunkt der Erinnerungskultur in Deutschland. Darüber hinaus ist es wichtig, dass auch die deutsche Kolonialgeschichte endlich angemessen aufgearbeitet wird.

Wir fordern:

Eine fortwährende Aufarbeitung der Verbrechen des Nationalsozialismus sowie eine bessere Förderung der KZ-Gedenkstätten und jener zivilgesellschaftlichen Initiativen, die sich im Bereich Erinnerungskultur engagieren.

Die Anerkennung bisher wenig beachteter Opfergruppen, etwa sogenannte Asoziale und Berufsverbrecher, als Opfer des Nationalsozialismus.

Eine stärkere Anerkennung der Opfer der nationalsozialistischen

„Euthanasie“.

Eine innovative Gestaltung des Schulunterrichts vor allem auch, um Erinnerungskultur für Migranten und Geflüchtete zu öffnen.

Einen Lern- und Erinnerungsort zur Aufarbeitung der deutschen Kolonialgeschichte.

Kulturschaffende:

Soziale Absicherung und faire Vergütung

Die Sorge um die eigene Existenz macht nicht kreativ, sie lähmt. Viele Künstler *innen und Kreative arbeiten ohne ausreichende soziale Absicherung in prekären Beschäftigungsverhältnissen und müssen von Dumping-Honoraren leben. Wir brauchen bessere Arbeitsbedingungen und mehr soziale Sicherheit für alle Kreativen.

Wir fordern:

Maßnahmen, um die Kulturbranche krisenfest zu machen und Soloselbstständige besser zu vergüten und soziale abzusichern.

Mindesthonorare bei öffentlich geförderten Einrichtungen und Projekten

Ein Urheberrecht, das die angemessene Vergütung von Kulturschaffenden sicherstellt.

Durchsetzbare Rechte für Kreative durch Verbandsklagerecht

Weitere Informationen auch unter Medien

Frauen: Gleichstellung im Kulturbetrieb stärken

Je höher Gehalt, Ansehen und Funktion einer Stelle, desto geringer ist der Frauenanteil im Kunst- und Kulturbetrieb. Frauen gleiche Arbeitsmöglichkeiten und Aufstiegschancen zu geben ist nicht nur eine Frage der Gerechtigkeit. Damit wird auch für die Vielfalt der künstlerischen Perspektiven gesorgt.

Wir fordern:

Eine Quote, um Parität bei Leitungspositionen, Intendanzen, Stipendien und Werksaufträgen, in Jurys, Förderprogrammen sowie Projekten und Veranstaltungen von öffentliche finanzierten Institutionen zu erreichen.

Lohngleichheit für Frauen bei gleicher Qualifikation und Tätigkeit.

Green Culture: Den Kulturbetrieb ökologisch nachhaltig aufstellen

In Zeiten der Klimakrise sollten alle Branchen ihren Beitrag leisten, um Ressourcen einzusparen. Auch der Kulturbetrieb. Viele Kulturschaffende und Kultureinrichtungen haben das erkannt und zeigen mit innovativen Ideen, wie eine ökologisch zukunftsfähige Kulturproduktion aussehen könnte. Diese Arbeit „von unten“ wollen wir würdigen, unterstützen und weiterentwickeln.

Wir fordern:

Einen „Green Culture Fonds“ zur Finanzierung der ökologischen Umgestaltung des Kulturbetriebs

Ein „Green Culture Desk“ als zentrale Anlaufstelle zur Beratung und Begleitung bei konkreten Maßnahmen für eine ökologische und ressourcenschonende Kultur.

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Im Angesicht der Pandemie: Wirksame Unterstützung

Als erstes geschlossen, als letztes wieder geöffnet – das sind die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Kultur. Viele Einrichtungen bleiben zu oder können nur unter entsprechenden Hygienemaßnahmen mit erheblichen Mindereinnahmen wieder eröffnen.

Es ist unbestritten, dass die Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie notwendig sind. Das Kontaktverbot trifft Kultureinrichtungen wie freie Kulturschaffende aber existenziell. Zudem wird die Kulturbranche auch bis zum Ende der Pandemie von teils erheblichen Einschränkungen und damit massiven wirtschaftlichen Einbußen betroffen sein.

Wir fordern:

Einen eigenen Kulturrettungsfonds, der passgenau auf die Probleme der Kulturschaffenden eingeht.

Ein Existenzgeld von 1200 Euro monatlich für Soloselbstständige.

Eine Not-Anlaufstelle, die den Kulturschaffenden die notwendigen Informationen, Beratungen und Hilfen anbietet.“

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Dietmar Moews meint: Alle Parteien haben mal kurz die pervertierte modern-aleatorische Kunst des Schönheits-Verbots unter das Gummiwort KULTUR begraben.

Die Grünen verteidigen keineswegs die Freiheit der Kunst – wenn sie damit die staatlich finanzierten Kunstgewerbe der internationalen New Yorker Händler-Syndikate in der Kulturindustrie, auf den Messen und den staatlichen Ausstellungs-Zirkeln so strukturieren, dass diese die staatlichen Gelder absaugen (z. B. documenta Kassel, Bienale Venedig), aber ansonsten völlig hermetisch diktieren, was heute als zeitgenössische Kunstproduktion hervorkommen kann und was alles nicht.

Sehr dumm bzw. belustigend ist der Forderungskatalog im Kulturprogrann der Grünen, den sicher keine Berufskünstler ausdiskutiert und erarbeitet haben, wenn es ernst gemeint sein sollte, wie:

„Durchsetzbare Rechte für Kreative durch Verbandsklagerecht“

(Es lebe der Niedergang der Industriegewerkschaften und falschetikettierte Berufsverbände für Künstler im Pseude-Deutschen Kulturrat; die nennt man dann doch lieber KREATIVE – warum nicht FANTASTEN?)

So kam die Staatsmacht der Parteien-Pfründe von der freien Kunst der freien Künstler weg zu einer Bemächtigung der alljährlichen KUNST-Gelder und der Künstlerrollen durch PARTEI-FUNKTIONÄRE als Salonpersonnage von unechten Künstlern, Artmen und sogenannten Medien- und Kommunikationsstudenten zur unmittelbaren Verfügung der Parteien.

Da es sehr viel geniale historisch entstandene Kunstwerke gibt, die massenmedial allüberall zugänglich gemacht werden (siehe Vermeer im Dresdner Zwinger), kann man sich eine zeitgenössische SCHÖNE KUNST verkneifen, ohne dass die überwiegende Majorität der Nichtkunstöffentlichkeit darüber klagt. Stattdessen werden, anstatt geniale unbestechliche Meister und Meisterschüler zu fördern, werden lachhafte Simulanten mit MODERNE-Staatsprojekten hochgezogen. Deren Herumgemache einer stumpfen „MODERNE“ in jeder Weise wirklich schlecht und MIST ist. Auf diesem Weg der verirrten Kunstorganisation hat Deutschland Kunst und Künstler marginalisiert. Wirkungslos und ohne jede Inspiration ist der sogenannten KULTURBETRIEB von exklusiven Geniekünstlern gereinigt.

Da soll dann christlich, Green Culture Desk, Öko-Umbau-Kultur, Sparsamkeits-Kultur, Maskulinismus statt Feminismus und sonstige Zersetzungs-Devisen einem PATRIARCHAT zuschlagen kann – Hauptsache die SYSTEM-PARTEIEN können die Mittel, Räume und Ressourcen usurpieren.

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Mich macht traurig, dass mein persönliches Lebenswerk in einen öffentlichen Organisationszusammenhang gezwungen wird, der mir, meinen Werken und deren Ausstrahlung in den staatlich vorgegebenen Rahmen der kulturindustriellen Propaganda, die Spitze coupiert und versaut. Wer heute auf die Geschichten der Lukas-Gilden, der Bauhütten, der Meisterklassen schaut, merkt, dass es heute unmöglich gemacht wurde, in der Verirrung oder gegen die Verirrung, mit der unser Staat und seine Parteien die KUNSTMITTEL (Geld+Personal) zu den zwecken des Wahlkampf-Bolschewismus umgestrickt haben.

Wer also dabei an eine Gewerkschaftsbewegung oder Berufspolitik denkt und deshalb sich dem ebenfalls staatlich dirigierten Kunstverbands-Wesen anvertraut ist bereits im Abseits, klientelisiert und wird sofort merken, dass er da als Quote benutzt wird, aber auf die Verbandspolitik auch nicht minimal Einfluss haben kann, seine oder allgemeinere Künstlerinteressen einzubringen. Denn die Vorsitzenden dieser Verbände werden vom Staat korrumpiert und erklären den Mitgliedern nicht die Wahrheit (dabei werden die Gekauften keinesfalls internationale Kunst-Stars – folglich kennt man auch deren Namen gar nicht; man kennt aber die Namen der Präsidenten des Deutschen Kulturrates, den Namen der sogenannten Kulturstaatsministerin im Bundeskanzleramt oder des FDP- Gerhard Rudolf Baum, als Politikprofi und Kulturverbandsschranze und Altersscherz der „Verirrten Kunstorganisation der Bundesrepublik Deutschland“, Universitäts-Dissertation von Dietmar Moews, Universität Bremen, 2000, seit 2005 dort online).

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Rosa Albert: 18 stunden schlief ich

Mai 3, 2020

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am Sonntag, den 3. Mai 2020

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Rosa Albert seiltänze lyrik & zeichnungen, 1984

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18 stunden schlief ich

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schon wieder nacht

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oder immer noch

für dich den Seiltänzer

im kleinformat

nochmal malen – unmöglich

was wäre er ohne die weite

des himmels?

ein kriechender wurm

läßt keinen drachen steigen

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eng‘ mich nicht ein

stutz‘ nicht meine flügel

denn

ich habe soeben erst fliegen gelernt.“

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Rosa Albert 1984 in „seiltänze – lyrik & zeichnungen“

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Rosa Albert (1950-1990) war eine hochbegabte deutsche Malerin und Lyrikerin, die in Hannover und Berlin lebte.

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Rosa Albert, Malerin, Hannover - Berlin

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Rosa Albert 1989 in Hannover

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Dietmar Moews meint: In den 1970er und 1980er Jahren, die ich selbst als Maler, Galerist, Künstlergelehrter, Impresario, Verleger und Veranstalter (Galerie M, Galerie Merkin-Möws, Ballhof-Galerie Hannover, Bund Bildender Künstler, U- Spielplatz der Künste; Raschplatz-Nachtensemble) eine zentrale Rolle in der hannoverschen Kunstszene ausübte, gehörte ROSA ALBERT zu den wenigen von allen Künstlern ernstgenommenen und respektierten, lebenshungrigen Künstlerinnen, weil sie ein eigenes unbestechliches, sehr sensibles und kenntnisreiches Urteil zu Kunsterlebnissen und Kunstwerken und zu Künstlerpersönlichkeiten hatte.

ROSA ALBERT gehörte zur echten und wirklichen Bohème in Hannover. Sie war eine Sensation, sie verlebte ihre Kräfte, weil sie malen, schreiben, zeichnen und zugleich diversen Erwerbsarbeiten nachgehen musste. Schließlich wenig Schlaf und die Entwicklung eines lethalen Leberschadens ihr leider nur knapp 40 Jahre erlaubten. 

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Mir liegt daran, ihr Werk, so weit ich dazu Zugang habe, zu publizieren. Der Lyrikband „seiltänze lyrik & zeichnungen“ erschien 1984 in einer Auflage von 500 Exemplaren im Selbstverlag.

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Rosa Albert, Raschplatz Nachtensemble Hannover 1985 in "Die Hunde"

Rosa Albert, 1985, Hannover

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Rosa Albert im Raschplatz-Nachtensemble Hannover, 1985, in „Die Hunde“ als Gott besetzt

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LICHTGESCHWINDIGKEIT bei WordPress: AKTUELLES GESCHEHEN und KRITIK statt FUNDAMENTAL-OPPOSITION

Oktober 1, 2016
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Vom Samstag, 1. Oktober 2016

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Dieser Blog LICHTGESCHWINDIGKEIT wird täglich aktuell verlängert.

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Der Herausgeber Dr. Dietmar Moews, Künstlergelehrter, Ingenieur und empirischer Soziologe bezeugt mit dieser Arbeit eine ALTERNATIVE CHRONIK zum in Deutschland verbreiteten Meinungsdiktat der USA-Hörigen Kulturindustrie.

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Moews studiert seit 40 Jahren KARL KRAUS‘ „FACKEL“.

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Kraus seinerseits hat über drei Jahrzehnte seine eigene ZEITSCHRIFT, meist wöchentlich rausgebracht, teils in „Doppelnummern“ und „Sonderdrucken“, die an ausgewählten Zeitungstrafiken gekauft werden konnten.

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Karl Kraus schrieb über den deutschsprachigen Literaturbetrieb, das Theatergeschehen seiner Zeit, die nationalistischen Politiken und stellte dabei höchste sprachliche Ansprüche (Kraus hätte vermutlich niemals solch fehlerhafte Blogtexte publiziert, wie hier täglich geschieht).

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Also: KARL KRAUS in LICHTGESCHWINDIGKEIT – aber überparteilich, frei und kritisch auf die Frage gerichtet. WIE KANN MAN STAAT MACHEN?

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Was argumentiert der Künstlergelehrte Dietmar Moews?

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Was meint der empirische Soziologe Dr. Dietmar Moews?

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Was weiß der Diplomingenieur Dietmar Moews?

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Dietmar Moews meint: Ich möchte noch einmal nachschlagen, was die Alpha-Journalisten für unsere deutsche Kulturindustrie bedeutet, was unsere Massenmedien so „coordinated movement“ nennen würden und bei mir LÜGENPRESSE heißt.

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Es ist kein Klüngel, keine Verschwörung – es ist eine materielle Kommunikations-Übermacht, die dadurch, dass jeder einzelne Publizist seinen persönlichen wirtschaftlichen Erwerb sucht und dabei meist uns allesamt blöd macht und blöd machen will.

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Hier wird es täglich aufgespießt – nicht als FUNDAMENTAL-OPPOSITION, sondern als die nackte WAHRHEIT des Geschehens und der SALONPERSONNAGE, die es eigennützig betreibt, wenn es heißt:

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Immer einer Meinung. Wie Alphajournalisten die politische Debatte bestimmen … So stehen Journalisten der tonangebenden Medien in einem ständigen Spannungsfeld zwischen ihren Nutzern und ihren Quellen. Sie sollen Auge und Ohr des Publikums sein, dessen Fragen beantworten, die Mächtigen kritisieren und kontrollieren – gleichzeitig brauchen sie aber auch gute Kontakte in die höheren Kreise und das Wohlwollen hochrangiger Informanten. Die Interessen der Regierten zu vertreten und gleichzeitig nahe an die Regierenden heranzukommen, das ist ein klassischer Zielkonflikt. Beides kann nicht gleichzeitig maximiert werden …“

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Näher betrachtet, entsteht ein klares Bild, wie der freie Bürger dem angängigen Informationssystem begegnen muss, wenn er daraus schlau werden möchte – es macht ihm Arbeit:

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Das Verhältnis zwischen Journalisten und ihren Quellen ist eine Symbiose, bestimmt vom Tauschgeschäft „Information gegen Publizität“. Der Journalist bekommt Informationen und verschafft im Gegenzug seiner Quelle (oder deren Anliegen) Öffentlichkeit. Doch dieses Tauschgeschäft muss erst einmal zustande kommen – und Entscheider aus Politik und Wirtschaft geben Hintergrundwissen, Exklusivinformationen oder Interviews am ehesten jenen Journalisten, mit denen sie auf einer Wellenlänge liegen und von denen sie keine ernsthafte Gefahr für die eigene Position befürchten müssen.

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Was vom Habitus her kompatibel mit den oberen Schichten ist, hat daher größere Chancen auf eine Karriere im Journalismus – vor allem in solchen Medien, die den Anspruch haben, das Geschehen im Entscheidermilieu aktuell und detailliert abzubilden, und dabei auf Quellen in den höheren Etagen angewiesen sind. Prestige-Medien wie die „Süddeutsche Zeitung“, die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“, „Die Welt“, „Der Spiegel“ und „Die Zeit“ verstehen sich auch als Plattformen des Elitendiskurses, als Orte, wo Politiker, Wirtschaftsführer oder kulturschaffende mit Statements, Interviews oder Gastbeiträgen die öffentliche Debatte zu beeinflussen versuchen, eher ein funktionierendes, gut gepflegtes Netzwerk zu Akteuren und Insidern nützlich.

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So stehen Journalisten der tonangebenden Medien in einem ständigen Spannungsfeld zwischen ihren Nutzern und ihren Quellen. Sie sollen Auge und Ohr des Publikums sein, dessen Fragen beantworten, die Mächtigen kritisieren und kontrollieren – gleichzeitig brauchen sie aber auch gute Kontakte in die höheren Kreise und das Wohlwollen hochrangiger Informanten. Die Interessen der Regierten zu vertreten und gleichzeitig nahe an die Regierenden heranzukommen, das ist ein klassischer Zielkonflikt. Beides kann nicht gleichzeitig maximiert werden ..

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Franz Otto Kopp 1937-2015 – ERINNERUNG

Februar 9, 2016
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Vom Dienstag, 9. Februar 2016

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Mit der Wiedergabe einer ROMANPOSTKARTE soll an den vor einem Jahr aus dieser Welt verschwundenen FRANZ OTTO KOPP erinnert werden.

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Kopp war ein Genie als Künstler und als Ingenieur. Seine kunstvollen Texte sind bislang nur in kleinem Kreis bekannt. Sie sind meist gleichsam Textdesign, politische Kritik, geheimes Auge, Humor, handgemacht und witzig.

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ROMAN-Postkarte – von Franz Otto Kopp 3/92

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Der Wennigser Bauernsauger

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Nicht nur in Städten, in denen wegen ihrer hinter Schutzwällen erzwungener räumlichen Enge, sich Botschaften leicht und überdies rapide von Mund zu Mund sich meist in Form von Klatsch verbreiteten, nein, auch auf dem nicht eingefriedeten Lande und in kleineren Flecken, ging die Kunde um, daß die Mutterkirche sich nennende und allgemein die Aufsicht über ihre oft und gern Schafe genannten Gläubigen führende katholische Kirche versagt haben soll, als sie es nicht nur in Rom durch lästerlichen Lebenswandel ihrer Kurie, sondern auch an vielen anderen Orten nundoch zu toll trieb bei ihrem Verfahren, Versprechen über jenseitiges Verkürzen von Fegefeuerqualen und danach vorverlegter Teilhabe an seligem Wohlergehen immer wieder zu Buageld für Roms Kirchen und Paläste zu machen und demzufolge von einzelnen mutigen, gläubigen und ernsthaften Menschen sich gefallen lassen mußte, als reformbedürftig bezeichnet zu werden, wodurch allerdings, da dieser in persona deren Hochklerus sich uneinig zeigten, der Abfall solcher erst später Reformatoren genannten Personen, wie also hier im Norden Deutschlands des Dr. M. Luther, nach einigen Standpunkte bewahrenden Schriften und Disputationen, praktisch vorherbestimmt war und von allfälligen Bannstrahlen aus Rom, von dorther gesehen auch rechtskräftig bestätigt wurden, kam es auch im Hannoverschen Umkreise dazu, daß die Bauern von Wennigsen nach längeren Gewissensqualen zur neuen lutherischen Lehre sich bekannten, wohinter eine im Verlauf sich einstellende Bauernschläue listig sich kaschierte, die dann in der Annahme einer größeren Wohlgefälligkeit vor GOTT, mit sich bessernden Ernteerträgen rechnete und sich in der Folge durch Wetterbesserungen, welche dichteres und stärkeres Wachstum aller Feldfrüchte förderten, bestens bestätigt fand und jene also allfällige der neuen Lehre angepaßte Veränderungen in ihrer kleinen Kirche ohne Zaudern ausführen ließ, ohne dabei wie oft andernorts in einem blindwütigen Bildersturm abzugleiten.

Zu dieser Zeit häuften sich in Wennigsen Fälle von Paaren dichtstehender Wundmale, welche vor allem an Hälsen von Frauenspersonen aber auch bei einzelnen Bauern selbst sich zeigten, die sie sich nicht erklären konnten.

Ein aus Wismar bestellter Spezialist klärte sie in einer rechten Schrecken verbreitenden Weise auf, indem er feststellte und kundtat, daß es sich hier um Bisse von nächtens in Stuben und Alkoven hereinflatternden Vampyren handeln müsse, die ihre Bisse allerdings nur dort hätten anbringen können, wo Fenster und Türen offen gestanden haben mußten und er daher riet, diese zur Vorsicht doch verschlossen zu halten und zusätzlich nur noch mit Schals zu schlafen, die am besten mehrmals um die Hälse zu wickeln wären. Die Vampyrbisse blieben freilich nicht geheim und dort, wo man bis dato noch katholisch geblieben ist, riefen sie die als schönste Freude gerührte Schadenfreude hervor und man spöttelte, daß die Bisse nicht umsonst just dann aufgetreten seien, als die Wennigser Bauern vom „rechten Glauben“ abgefallen waren. Kurz danach kam der Name „Wennigser Bauernsauger“ für diese Vampyre auf, die dort lange noch westen.“ FOKopp 3/92

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Franz Otto Kopp 1993 im Pandora Kunst Projekt München

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Dietmar Moews meint: Für die Benutzer der Kunstwerke von Franz Otto Kopp werde ich hier auch zukünftig ausgewählte Stücke vorstellen.

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Der ordentlich geregelte Nachlass von Franz Otto Kopp ist nach wie vor von den Betrauten nicht besorgt. Damit liegen zukünftige Publikationen von seinen Werken im Ungewissen, sofern solche nicht in Privatbesitz sich befinden.

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Ich wünsche viel Spaß beim Lesen obiger ROMANPOSTKARTE, die – andrerseits – mit einer Ortsansicht von Wennigsen am Deister und einem fliegenden „Wennigser Bauernsauger“ verziert ist.

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Es gibt davon Originalzeichnung und Originaltyposkript, in den sportgekettelten Satzbauten, die Kopp in der Regel auf ein DIN A 4-Blatt tippte und auftrug und dann mittels Fotokopie-Verkleinerung auf das Postkartenformat zog, aufklebte und (unnumeriert) an seine Adressaten einer Briefpost beilegte oder teils auch als einfache POST-KUNST-KARTE, KUNST-POST-KARTE und Postkartenkunst frankierte und absandte – stets frei nach dem Motto von Layos Dayatos:

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„In der Kunst gibt es keine Pausen – in der Kunst geht es immer weiter.“

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Nicht alle Postkartenromane haben eine gezeichnete Paraphrase, manche haben auch anspielende Fotokollagen-Zusätze, andere kamen als NURTEXT.

Ein Empfänger musste nie Dank- oder Schuldgefühle beim Empfang haben, denn jeder wusste, welchen ungemeinen Spaß Franz dabei hatte, wenn er sich die Zeit zu nehmen vermochte, solche längst gründlich ausgedachten ROMANE endlich zu verwirklichen und dann absenden zu können. Wenns hoch und hart kam, legte er das Ganze auch noch farbig an – mal mit Buntstift, mal mit Filzstift.

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D-50678 Köln am Rhein


Dietmar Moews BIOGRAFISCHE ANGABEN bei Wikipedia

Mai 5, 2014

Lichtgeschwindigkeit 4371

Dietmar Moews (*8. November 1950 in Lauenau) ist ein deutscher Künstler, Hafenbauingenieur, Jurist, promovierter Soziologe und Philosoph, lebte und arbeitete als Künstlergelehrter in Hannover. München, Magdeburg, Hamburg, Leipzig, Dresden, Berlin, seit 2012 in Köln, augenblicklich intensiv als Maler der Neuen Sinnlichkeit und als politischer Influencer mit dem Blog LICHTGESCHWINDIGKEIT bei Youtube und WordPress tätig, ferner Herausgeber der Zeitschrift für Kunst und Kultur >Neue Sinnlichkeit<. Besondere Stellung hat der umfangreiche, großformatige Bilderzyklus ZUGINSFELD, zu Otto Nebel und der Ächtung des Krieges. Dietmar Moews schreibt Theaterstücke sowie kulturkritische Prosa, „Friedrich Nietzsche der verspannte Ich-Tänzer“, „Die Stadtbaukunst der Dresdner nach 1990“, „Freiheit der Kunst?“, „Verirrte Kunsorganisation der Bundesrepublik Deutschland“. Dietmar Moews war Sänger und Gitarrist der Beatband Mercy LsD und THE BEADS.

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DIETMAR MOEWS, Köln 2017

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Leben

Dietmar Moews wuchs in Springe am Deister, Landkreis Hannover, auf, studierte von 1969-1972 in Minden/Westfalen Verkehrswasserbau und schloss mit einer Studie und mit Entwürfen zu Ausbau- und Umgestaltung des Hafens von Insel Norderney zu einem Reiseverkehr- und Schutzhafen, Militärhafen (dieser Teil der Aufgabe wurde vom Autor in der Studie widerlegt) und Sportboothafen ab. Der Hafen wurde zwischen 1974 und 1977 nach Moews‘ Entwurfs-Plänen ausgebaut. Moews setzte von 1972-1974 seine Studien an der Technischen Universität Hannover (heute Leibniz Universität) im Bauingenieurwesen und im Höheren Lehramt fort. Von 1974 bis 1977 studierte er Rechtswissenschaften an der Georg-August Universität Göttingen sowie von

1976-1978 an der HfBK Braunschweig Malerei als Meisterschüler bei Prof. Roland Dörfler.

Dietmar Moews wurde im Jahr 1990 als externer Promovend und Stipendiat von Prof. Dr. Rudolph Bauer und der Universität Bremen eingeladen und mit einer organisationssoziologischen Grundlagen- sowie einer Fallstudie, mit dem Titel „Verirrte Kunstorganisation in der Bundesrepublik Deutschland und das BBK-Erlebnis“ im Jahr 2000 von der Universität Bremen zum Doktor der Philosophie promoviert. Gutachten wurden von Prof. Dr. Alphons Silbermann, Köln, Prof. Dr. Marlis Krüger, Bremen, Prof. Dr. Sigrid Schade-Tholen, Bremen/Basel, geschrieben.

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Werk

Seit 1973 nimmt Dietmar Moews fortwährend mit neuen Arbeiten am öffentlichen Kunstausstellungsbetrieb in aller Welt teil. Daneben organisiert und veranstaltet er Ausstellungen (Galerie M, Hannover-Linden; Ballhof-Galerie Hannover; U-Spielplatz der Künste Hannover Raschplatz 7 OPQ; Pandora Kunstprojekt München; Büro für Erdangelegenheiten Leipzig; Büro für Wasserangelegenheiten Magdeburg; Diesseits von Gut und Böse Dresden sowie Globus mit Vorgarten Berlin; Neue Sinnlichkeit Köln). Dietmar Moews nahm am Kunstmarkt Göttingen teil, am Kunstmarkt Hannover, an der IKI/Art Cologne Köln teil sowie an großen Bund Bildender Künstler Hannover sowie Niedersachsen- sowie Deutscher Künstlerbund Jahres-Ausstellungen. Ferner veranstaltete Dietmar Moews Konzerte mit alter und neuer Musik, mit Ladislav Kupkovic, Berthold Türcke, Michael Gees, John Gould, Thomas Schmidt-Kowalski, Sabine Meyer, Christoph Poppen, Andreas Staier, Rainer Wehle, Andrea Schneider-Hagel, Christine Kaulbach, Elsbeth Moser, Wolfgang Schneider, Lise Klahn, Georg Alexander Albrecht, Matthias Gawriloff, Jorge La Guardia, Wolfgang Stute, Andreas Junge, Gero Drnek, Dieter Driller u. a.

Schließlich gestaltete Dietmar Moews die internationale Initiative „Künstler für den Frieden – Künstler gegen Atomraketen“ sowie „Sportler für den Frieden“ (großes Friedenstreffen in der Dortmunder Westfalenhalle 1985 sowie „Künstler für den Frieden“ 1983 – 1985“ in Hannover (Katalog mit einem Vorwort von Herbert Schmalstieg).

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Malerei

Die Malerei von Dietmar Moews wurde als Pop Art im Kapitalistischen Realismus (David Hockney) der 1970er Jahre mit engen Bezügen zur Neuen Sachlichkeit (Bernhard Dörries), Jugendstil und Matisse (Egon Neubauer), Sonderexpressionismus (Mutter Ey / Peter Janssen) ausgeprägt. Das DietmarMoewsWerkverzeichnis (DMW) umfasst ca. 700 Werke, thematisch Stilleben, Landschaft, Portrait, Tiermotive sowie Bühnen-und Architekturbilder, technisch überwiegend Öl auf Leinwand-Malerei, Zeichnung, Aquarell, Collage, Photo. Das Flying-Flag Flugobjekt.

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Dietmar Moews – Staatliche Ankäufe und Kunstbezeugung

und sonstige staatliche Anerkennungen, die dem Maler Dietmar Moews zugekommen sind.

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ARMIN MOHLER, der Mitausleger der großen geistigen Karl-Friedrich-von-SIEMENS-STIFTUNG, dessen Spielart heute auch von SLOTERDIJK angereichert wird, hatte im Jahr 1980 über DIETMAR MOEWS und die NEUE SINNLICHKEIT in der Tageszeitung DIE WELT geschrieben:

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WEISSES ENGELCHENHEMD“

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„… wird von dem Maler Dietmar Moews (Jahrgang 1950) animiert. Er malt Bilder, die irgendwie an die Gemälde von Ringelnatz erinnern: eine klar erkennbare Welt, ohne surrealistische Falltüren, aber mit poetischem Witz, von dem man nicht genau weiß, ob er raffiniert oder naiv ist…“

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der Knallfrosch unter dem Schweif des dösenden Kulturlöwen…“

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Man sieht, die Provokation des Jasagens hat schon Methode. Das hannoversche Lokalidol Schwitters, Vater der unsterblichen Dichtung von „Anna Blume“, hat das Kostüm gewechselt: statt Collagen das weiße Engelchenhemd“ zit. ARMIN MOHLER 13. November 1980 DIE WELT – KULTUR

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Dietmar Moews „Agavenstrand“ DMW 56.13.76, 155cm / 287cm, Öl auf Leinwand, in Springe 1976 gemalt; Ankauf durch die Kunstkommission der Stadt Hannover/Sprengel-Museum im Jahr 1977, Standort Stadthalle Hannover. Kaufpreis DM 4.000.-

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Im Jahr 1989 wurde Dietmar Moews von der Universität Bremen als externer Doktorand zum Doktor der Philosophie, für eine sozialwissenschaftliche Generalstudie in der „Organisation der Kunst der Bundesrepublik Deutschland“ eingeladen. Im Jahr 1993 verließ Dietmar Moews seinen Bremer Betreuer Prof. Dr. Rudolph Bauer, arbeitete mehrere Jahre allein und fand dann die Freundschaft mit dem eminenten Soziologen Prof. Dr. Alphons Silbermann in Köln. Nach langem Streit und Kampf wurde Dietmar Moews zum „Dr. phil.“ durch die Universität Bremen promoviert.

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STAATLICHER KUNSTANKAUF

DIETMAR MOEWS „Ich liebe dich“ DMW 111.5.77. 170cm / 152cm, Öl auf Leinwand; im Jahr 1977 in Springe gemalt, 1978 von der Kunstkommission der Landeshauptstadt Hannover angekauft, Standort in der Stadthalle Hannover. Kaufpreis DM 4.000.-

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Staatliche Kunstförderung erhielt Dietmar Moews seitens der Stadt Hannover, des Landes Niedersachsen, der Stadt München, dem Land Sachsen-Anhalt und im Rahmen des Kulturföderalismus von der Bundesrepublik Deutschland im Rahmen der Künstlerförderung des Bundespräsidialamts.

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Hiermit soll auf die unsachlichen Angriffe bei Wikipedia geantwortet werden, die in Sonderheit von WikiWatch im laienhaften Mobbing, auch aus Kreisen der Piratenpartei Deutschland, gegen Dr. Dietmar Moews erhoben worden sind.

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STAATLICHER KUNSTANKAUF

DIETMAR MOEWS „Canestra di Frutta“ Früchtekorb nach Caravaggio, DMW 50.7.76. 46cm / 64,5cm, Öl auf Leinwand, in Mailand und in Springe gemalt; im Jahr 1977 von der Kunstkommission des Landes Niedersachsen für die Staatssammlung gekauft. Kaufpreis DM 3.500.-

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Das Leben und das Werk eines Künstlers wird in allgemein unterschätztem Maß durch staatliche Organisation in der Wirkung bestimmt:

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Die organisierte Kunstförderung (OKF) der Bundesrepublik Deutschland strukturiert und dirigiert den gesamten volkswirtschaftlichen Finanzumfang zu etwa 95 Prozent Anteilen – nur ca. 5 Prozent sind private und informelle Finanzentscheidungen. Das bedeutet (wie bei der Bundeswehr: STAATSKUNST – die deutschen Bürger wissen das nicht).

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Im Jahr 1979 wurde Dietmar Moews von der Stadt Hannover eingeladen, in eine Grundsteinlegungs-Beigabe mit Kurztexten von zehn hannoverschen Künstlern einen Ehren-Beitrag für den Neubau des Modernen Kunstmuseums mit Sammlung Sprengel, Hannover am Maschsee – heute „Sprengel-Museum“ zu stiften. Es wurde Dietmar Moews‘ Text „Der Papst .. der pappst.“ zum Inhalt des Grundsteins des Museumsbaus am Maschsee von Hannover.

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STAATLICHER KUNSTANKAUF

DIETMAR MOEWS „Kokolastros Zauberstuhl“ DMW 348.1.83. 152cm / 170cm, Öl auf Dekostoff, 1983 am Ballhof und Raschplatz 7 OPQ gemalt; von der Niedersächsischen Kunstkommission Dr. Joachim Büchner, Direktor des Sprengel-Museums, für die Ausstellung des Modernen Kunstmuseums Sprengel angekauft. Kaufpreis DM 4.000.-

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Gleichzeitig wurde auch „Kokolastros Tisch mit Tuch“ DMW 449.2.83. Öl auf Dekostoff für die Staatssammlung angekauft. Kaufpreis DM 4.000.-

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Das dritte dieser „Kokolastro-Stoffverhüllungen“ DMW 350.3.83. „Figur“ erwarb der hannoversche Sammler und Steuerberater Wolfgang Hippke.

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Im Jahr 1985 gründete Dietmar Moews das „Raschplatz-Nachtensemble“mit zahlreichen hannoverschen Künstlern und es kam zur legendären Uraufführung des Lustspiels „Die Hunde“ von Dietmar Moews, im U unterm ZOB am Raschplatz 7 OPQ in Hannover, mit großer städtischer Lifaßsäulen-Plakatwerbung,

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Im Jahr 1990 erhielt Dietmar Moews – inzwischen nach München-Schwabing, in die Herzogstraße 89 gewandert – durch Vorschlag von den Münchner Kunstoffizialen Dr. Meurer im Kulturreferat und Dr. B. Eschenburg im Lenbachhaus eine städtische Atelierwohnung in der Olympia-Pressestadt.

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Im Jahr 1993 wurde Dietmar Moews‘ Lustspiel „Der zarte (harte) Nietzsche“ in der Seidl-Villa aufgeführt und von Katrin Hillgruber zur Hörspiel-Produktion des Bayerischen Rundfunks vorgeschlagen.

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STAATLICHER KUNSTANKAUF

Im Jahr 1996 kaufte die Sachsen-Anhaltinische Landesregierung durch die Kunstkommission des Ministers für Kultus in Magedburg ein großes Tafelbild aus der Ausstellung im Ministerium für Raumordnung, Landwirtschaft und Umwelt:

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DIETMAR MOEWS „The world keeps going round“ DMW 495.4.96.Öl auf Leinwand, 120cm / 120cm; im Jahr 1996 in Magdeburg Crakau, Büchnerstraße 21gemalt; von der LSA Kunstkommission im April 1997 für die Staatliche Sammlung angekauft.

Kaufpreis DM 6.400.-

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Dietmar Moews erhielt auf Initiative des Landes Niedersachsen seit 1977 zahlreiche Fördergeld-Zuwendungen vom Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland „Deutsche Künstlerhilfe“.

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Siehe LICHTGESCHWINDIGKEIT 5485

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Mit dem Manifest der Neuen Sinnlichkeit im Jahr 1979 und der intensiven Öffentlichkeitsarbeit in der Ballhof-Galerie Hannover, Ausstellungen, Uraufführungen, Konzerte, Diskussionen, Lesungen sowie der Ausgabe Null der Zeitschrift „Neue Sinnlichkeit Blätter für Kunst und Kultur“ griff Dietmar Moews die in Niedersachsen herrschende staatliche Kunstpolitik der wertvernichtenden Spießer-Avantgarde an.

Neue Sinnlichkeit, Die Blätter für Kunst und Kultur, hrsg.von Dietmar Moews ist seit dem Jahr 2013 im DLA Deutschen Literaturarchiv Marbach archiviert und öffentlich zugänglich.

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Ballhof-Galerie Hannover von Dietmar Moews 1980, Hannover Altstadt Ballhoftstraße 8

Ballhof-Galerie Hannover von Dietmar Moews 1980, Hannover Altstadt Ballhoftstraße 8

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Erste Ausgabe NULL, Hannover November 1979

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NEUE SINNLICHKEIT wird in der Bayerischen Staatsbibliothek, Niedersächsische Landesbibliothek, Hannoversches Stadtarchiv, Sächsische Staatsbibliothek, Deutsche Bibliothek Frankfurt a M sowie Deutsche Universal-Bibliothek Leipzig, Stadtarchiv Springe sowie im Deutschen Literatur Archiv Marbach archiviert und gesammelt.

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Dietmar Moews wurde fortan mit konkreten Vertreibungsmachenschaften seitens der hannoverschen Salonpersonnage angegriffen und schließlich aus Hannover vertrieben. Die Hauptbolschewisten Siegfried Neuenhausen und Ludwig Zerull hatten jahrelang Alles mobilisiert, was staatsseitig gegen einen Marktwirtschaftskünstler gemacht werden kann, wenn dieser prominente Mieter in staatlichen Räumen arbeitet: Mieterhöhungen, Abmahnungen, Räumungsklagen, Vertragsänderungsklagen, schließlich von Ämtern ausgehendes Presse-Mobbing und Verleumdungen:

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Daraus machte Dietmar Moews das „GALERIE / ALERGIE-Spiel, bevor er nach München auswanderte.

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DIETMAR MOEWS „Ballhof-Galerie Hannover“, DMW, 140cm /140cm. Öl auf Leinwand

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Ballhof-Galerie Hannover beim Altstadtfest als TITEL der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung

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REMBRANDTS „NACHTWACHE“ als Großbild-Schülerarbeit der Springer Schüler von Dietmar Moews an der Hauswand über der Ballhof-Galerie Hannover

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Kataloge und Staatliche Publikationen

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Ausstellungsbeteiligungen beim Deutschen Künstlerbund und beim Bund Bildender Künstler in den 1970-1980er Jahren.

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Große staatliche und quango-Plakatierungen an durch die Deutsche Städtereklame und Stroer an Plakatwänden und Litfaßsäulen:

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DIETMAR MOEWS "Mexikano" DMW 567.7.0,140 cm / 140 cm, Öl auf Textil, in Dresden im Jahr 2000 gemalt

DIETMAR MOEWS
„Mexikano“ DMW 567.7.0,140 cm / 140 cm, Öl auf Textil, in Dresden im Jahr 2000 gemalt

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Eierunfall mit Fahnen-Schleppfluzeug am Himmel

Eierunfall mit Fahnen-Schleppfluzeug am Himmel

Banner-Schleppflug-Objekt am Himmel

Banner-Schleppflug-Objekt am Himmel

Bannerschlepp-Flugzeug am Himmel bei Hannover

Bannerschlepp-Flugzeug am Himmel bei Hannover

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Banner-Flugzeug startet

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Banner-Schleppflug über dem Schlaraffenland von Pieter Breugel im Aquarell

Dietmar Moews 1977 Sky Applique Flying-Flag-object 6/35 Meter Langenhagen / Kassel

Dietmar Moews 1977 Sky Applique Flying-Flag-object 6/35 Meter
Langenhagen / Kassel

zur Documenta 1977 nach Kassel und Theateraufführungen in Hannover, München und Hamburg brachten weitere Medien ins Spiel der Neuen Sinnlichkeit.

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Autor

Seit 1979 Herausgeber der NEUEN SINNLICHKEIT, Blätter für Kunst und Kultur. Essays zu Kunst und Kultur sowie politische Denkpapiere (1994 wissenschaftlicher Mitarbeiter des Deutschen Bundestags; 2004 PPP Zukunft im internationalen Messewesen; 2004 Mut MacIntosh Datenspuren CCC-Dresden; 2010 Berliner Manifest für die Piratenpartei Deutschland).

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Ferner schreibt Dietmar Moews seit 2009 täglich soziologisch angebundene Kurzdarstellungen, die in Blogs im Internetz bereitstehen, so auf „Youtube dietmarmoews Lichtgeschwindigkeit“,

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http://www.youtube.com/watch?v=Axd2heV6EF8 und Dietmar Moews‘ Blog WordPress Globus mit Vorgarten“, http://www.lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/wp-admin/post.php?post=6003&action=edit&message=1

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AKTUELLER STAND, Mai 2017 1 MILLION und neunundvierzigtausend und 824 Besucher bei dietmarmoews YOUTUBE

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Wissenschaft

Freiheit der Kunst – Kunstsoziologische Untersuchung, Leipzig 1997; Künstlertypologie – Dresden 1998; Die empirische Stadtbaukunst der Dresdner – Dresden 2002; Münchenkritik – Gutachten zur Exposition der Entwicklung der elektrischen Glühlampen im Deutschen Museum München; Heinrich Göbel – Erinnern und Vergessen einer verirrten Idolisierung – Springe 2006; Verirrte Mehrwerttheorie und Ausbeutung der Kreativen durch Karl Marx – Berlin 2008;

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Musik

Bassgitarrist der deutschen Beatband The Beads 1967-1968; Studiomusikprojekt 4beads mit Hrolfur Vagnsson Hannover 1991-1992

Ausstellungen

Öffentliche Sammlungen

Weblinks

Einzelnachweise

Dietmar Moews, Maler, Künstlergelehrter und Soziologe, Verfasser des >Berliner Manifest<, Grundsatzprogramm der internationalen Piraten, betreibt seit 2005 die Breitbandkampagne

BiBi4E, initiiert den informellen Dahrendorf+Silbermann+Gates-Kreis und das Mobile Büro für Lichtgeschwindigkeit mit einem täglichen Medienkommentar, >dietmarmoews Lichtgeschwindigkeit<, http://www.youtube.com/watch?v=Axd2heV6EF8 auf einem eigenen Kanal bei youtube und bei WordPress Globus mit Vorgarten.

Geboren am 8. November 1950, ist ein deutscher Künstlergelehrter, Philosoph, Hafenbauer des Hafens von Insel Norderney (1972), Soziologe, Musiker, und Publizist, am bekanntesten als Maler der deutschen Pop-Art und Postmoderne. Im Manifest der Neuen Sinnlichkeit (1979) fokussiert er das Problem der ästhetischen Exklusivität der Moderne und fordert ästhetische Inklusivität. Gibt seit 1979 die Zeitschrift Neue Sinnlichkeit Blätter für Kunst und Kultur, ISSN-14325268 heraus, lebt und arbeitet zeitlebens freiberuflich, derzeit in Köln.

Leben

2010er Jahre

2000er

1990er

1980er

1970er

1960er

Frühe Jahre

== Leben und Werk ==

== Malerei ==

=== Maltechnik ===

=== Werksverzeichnis ===

=== Ausstellungen ===

=== Reisen ===

== Ingenieurwesen ==

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Der junge Ingenieur im Jahr 1972

== Soziologie ==

=== Siedlungssoziologie ===

=== Soziologie des Kunstwesens ===

=== Soziologische Theorie ===

=== Sozialphilosophie ===

=== Soziologie der Informations Technologie (IT-Soziologie) ===

=== Soziologie der Massenkommunikation und der kollektiven Vernunft ===

== Vermischtes ==

== Bühnenstücke ==

== Musik ==

== Herausgeber ==

== Zitate ==

== Peermeinungen ==

== Weblinks ==

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Leben

2010er

In Alt-Pankow an der Panke setzte Dietmar Moews seine Arbeit an den großformatigen Tafelbildern des Bilderzyklus ZUGINSFELD fort, gab mehrere Blätter „Neue Sinnlichkeit“ heraus und produzierte ein tägliches Video-Tagebuch in LICHTGESCHWINDIGKEIT – bei YOUTUBE online bereitgestellt – zur politischen Tages-Medienlage aus Sicht als „Pirat“, IT-Soziologe und Künstlergelehrter.

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Eine gerichtliche Auseinandersetzung mit dem Hauseigentümer um die Berliner Atelierräume endeten mit einem erheblich versüßten Vergleich um den Preis des Auszuges. Seit dem Jahr 2013 lebt und arbeitet Dietmar Moews in Köln am Rhein.

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Im Sommer 2014 stellte Dietmar Moews 20 Tafelbilder aus dem Bilderzyklus ZUGINSFELD als Street Art in der Mainzer Straße, Köln Südstadt, mehrere Wochen öffentlich aus und diskutierte mit dem Publikum.

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2000er

Im Jahr 2000 gründete Moews das „asz Alphons Silbermann Zentrum Institut für europäische Massenkommunikations- und Bildungsforschung Dresden“ und im Jahr 2003 verabschiedete er die Satzung zur Gründung der Freien Universität Dresden als virtuelle Forschungsuniversität.

2005 gründete er das „Mobile Büro für Lichtgeschwindigkeit“, um zwei investigative Aufklärungsprojekte, die Kampagne BiBi4E (DSL Breitband für Alle/Broad Band for Each) und eine systematisch-empirische Bestandsaufnahme zum Thema Glühlampenerfindung, Deutsches Museum München, Heinrich Göbel, als Beitrag zur Soziologie der Technikgeschichte.

Von 2008 bis 2013 lebt und arbeitet er in Alt-Pankow/ Berlin-Niederschönhausen, wo dann das asz saß und das Kunstprojekt >Globus mit Vorgarten< begann und von da aus er am Aufbau der Piratenpartei Deutschland mitwirkte. Hier befand sich das Malerei-Atelier und wurde auch die laufende Medienkommentarsendung >Lichtgeschwindigkeit< produziert. Anschrift des Dahrendorf+Silbermann+Gates-Kreis, der politische Grundsatz- und Personalfragen erörtert.

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Berlin Alt-Pankow „Globus mit Vorgarten“

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1990er

Mit beginn der 1990ger Jahre entfaltete Moews sein Profil als Universalist und Künstlergelehrter mit dem akademischen Studium der Philosophie, der empirischen Sozialforschung und der Organisationssoziologie. 1991 reiste er in Argentinien, Buenos Aires, die Anden und Chile und machte zusammen mit Los Chalchaleros und Bocha Martinez in Cafajate/Salta Musik. In Island in Rejkjavik und Bolungarvik, spielte er mit Hrolfur Vagnsson, seinem Partner für die 4 Beads Aufnahmen der Beatles-Cover-Versionen von I Feel Fine, While My Guitar Gently Weeps, A Hard Days Night, Eight Days A Week und I’m Only Sleeping sowie mit Matthias Gawriloff, Klarinette und weiteren (CD ER-TON Records 1992). Im selben Jahr reiste er mit einer BBC-Musikproduktion, zusammen mit Vladimir Krajnev, Klavier, und Carine Georgian, Cello, für Rachmaninow-Aufführungen nach Moskau, Tambow und Iwanowka in Russland.

Für seine empirische Sozialforschung in der Organisation der Produktion und Distribution der Kunst und Kultur erhielt er Gutachten von Rudolph Bauer, Sigrid Schade-Tholen, Marlis Krüger der Universität Bremen, und dem Autor zahlreicher Artikel in der Neuen Sinnlichkeit, dem eminenten Soziologen Alphons Silbermann (Köln) verdankte er das Hauptgutachten.

1994 arbeitete er für die GRÜNEN als wissenschaftlicher Mitarbeiter und  IT-Kommunikationsberater im Deutschen Bundestag (Bonn) für Post- und Telekommunikation..

1995 gründete er das Büro für Erdangelegenheiten in Magdeburg und Leipzig. 1998 ging er nach Dresden und organisierte das Kunstprojekt Diesseits von Gut und Böse. Vollendete die Monographie von Kurt Proksch über den Maler und Kunstakademiepräsident „OTTO GUßMANN“. Im Jahr 2000 promovierte ihn die Universität Bremen zum Doktor der Philosophie (Dr. phil.).

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1980er

Dietmar Moews, das weiße Engelchenhemd, Knallfrosch unter dem Schweif des dösenden Kulturlöwen“ machte der deutsche Kritiker und Philosoph Armin Mohler über die zeitgenössischen Kunstszene und die Postmoderne in „Die Welt“ auf (1980). Nach zähen Auseinandersetzungen mit der hannoverschen SPD-Salonpersonnage und deren durchgreifenden Vernetzungen mit der Stadtverwaltung von Hannover, aufgrund des unabhängigen Konzepts der Neuen Sinnlichkeit als postmoderne Kunst, wurde Moews schließlich aus der Ballhof-Galerie Hannover vertrieben.

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1982, noch in der Ballhof-Galerie Hannover erste Begegnung und Zusammenarbeit mit Franz Otto Kopp, mit einer engen Freundschaft und zahlreichen gemeinsame Kunstpublikationen, Ausstellungen, Lesungen, Theater, in Hannover, Magdeburg, München, Köln. 1983 Gründung eines „Lügenvereins zur Förderung der Wahrheit durch die Kunst es Lügens“, mit Kopp, von Velde, Job Crogiere u. a. 1984 Gründung des „Raschplatz-Nachtensembles“ mit zahlreichen Theateraufführngen im Raschplatz 7 OPQ, „Picasso, Wie man Wünsche beim Schwanz packt“, „Hannovers Etter Undervoll“ und „Die Hunde“ von Dietmar Moews.

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1987 führte er zusammen mit dem Fotografen Joachim Peters-Schnée das „Farbe im Alltäglichen“, Kunstfest zur Hannover Messe und als „U – Spielplatz der Künste“, am Raschplatz/Hauptbahnhof, wo er zwischen 1983 und 1989, jahrelang unter der Erde lebte. Es begann die Malerei an dem großen Bilderzyklus Zuginsfeld (1984), zur Ächtung des Krieges und der Gesellschaft die ihn hervorbringt, nach dem gleichnamigen expressionistischen Gedicht von Otto Nebel. Neben alljährlichen Reisen nach Italien machte er im Jahr 1981 eine Rundreise durch die USA. Nach der „Auswanderung“ von Hannover nach München (1987) lebte Moews in Schwabing, wo er das Pandora Kunst Projekt startete, mit Ausstellungen, Konzerten, Theaterspiel und Gasträumen für Künstler.

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1970er

Moews studierte zwischen 1968 und 1972 Wasserbauingenieur und See- und Hafenbau in Minden (Bielefeld), und schloß das Studium mit einer Untersuchung, Neugestaltung und Berechnung des Hafens von Insel Norderney und dem Diplomingenieur (grad.) ab. In Bielefeld war er als Parteiloser Mitglied im Studentenparlament. 1973 hatte Dietmar Moews seine erste professionelle Ausstellung als Maler und gründete zusammen mit einem früheren Schulfreund, Gerhard Merkin, unter dem Einfluss der deutschen Maler Egon Neubauer, Bernhard Dörries und Peter Janssen, die Kunstgalerie Galerie M in Hannover-Linden. Von 1977 bis 1984 führte er die Ballhof-Galerie Hannover in der Altstadt. Im Jahr 1979 gründete er die Kunstzeitschrift Neue Sinnlichkeit. Moews setzte seine Studien an der Technischen Universität Hannover im Bauingenieurwesen und in der Erziehungswissenschaft, von 1972 bis 1974, und Rechtswissenschaft an der Georg-August-Universität Göttingen, von 1974 bis 1976, fort, und wirkte an zahlreichen politischen Aktivitäten der außerparlamentarischen Opposition und der Friedensbewegung mit und wurde (1978) Mitgründer der Grüne Alternative Liste (GABL in Hannover) GRÜNE Partei. Gleichzeitig erfüllte er als Sanitäter bei der Johanniter Unfallhilfe seine Staatspflicht und studierte von 1976 bis 1978 Freie Malerei an der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig, während er an der Hauptschule in Springe als Mathematik- und Kunstlehrer arbeitete. 1977 betrat Moews auf der Kunstmesse Köln den internationalen Kunstmarkt und malte in Mailand eine Kopie des Früchtekorb-Stillebens (Canestra di frutta), dem frühen Meisterwerk des Michelangelo da Caravaggio und gestaltete Sportflaggen im Auftrage von Willy Daume (Nationales Olympisches Komitee|NOK) für den IOC-Kongress in Baden-Baden (ZDF-Sport Studio mit Hanns Joachim Friedrichs, 1978; NDR Sport III)

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1960er

Noch in der Schule kaufte Moews eine gebrauchte Jazzgitarre und begann, zusammen mit Freunden in einer Pfadfindergruppe, zu spielen. Im Jahr 1964 gründete er seine erste Beatband Mercy Lsd, hatte die ersten Auftritte und wurde (1967) Bassist der hannoverschen Band The Beads. Auch hatte er seine erste Ausstellung (mit Tuschbildern) in seiner Heimatstadt. Mit 17 Jahren hatte er sich bereits die Bibliothek seines Elternhauses durchgelesen und war speziell mit den Gesamtwerken von Goethe und Nietzsche vertraut. Sein Lieblingsmaler war der lothringische Meister Georges de La Tour. Im Jahr 1967 begann Moews seine Ausbildung als Zimmerer und Betonwerker, um Wasserbauingenieur zu werden und ging (1968) zum Studium nach Minden in Westfalen. Er machte seine erste Europarundreise und fand einen Nebenerwerb als internationaler Leichentransporter, kam zum ersten Mal nach Italien und entschied sich nunmehr ein Künstlergelehrter nach dem Vorbild der großen Künstlergelehrten Piero della Francesca, Bruneleschi oder Leonardo Da Vinci zu werden, studierte fortan Kunst- und Baugeschichte. In der Stimmung der 60er Jahre Beatlesmania, Hippiesubkultur und Studentenbewegung und dem übergedrehten modernen Leben der 1960er, mit Alkohol- und Drogenerfahrungen, manifestierte sich seine diskursive und musische Ausrichtung (auch sogenannte 68er).

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Frühe Jahre

Moews wurde in Lauenau am Deister, Landkreis Springe, bei Hannover, als zweiter Sohn der Hausfrau Lisel Möws (1924 geborene Bense aus Lauenau) und des Ingenieurs und Stadtplaners Günter Möws (pommerscher Abstammung, geboren 1924 in Berlin- Niederschönhausen), geboren, evangelisch-lutherisch getauft und besuchte die Schule in Springe, liebte den Sport, Fußball, Tischtennis, Ski, Segeln und machte in den Fußtapsen seines Vaters (ein Ingenieur, Stadtplaner und Maler) viel Musik, malte und zeichnete.

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Leben und Werk

Das weiße Engelchenhemd. Gründer und Mitgründer der Beatband >mercy Lsd< (1966) der Galerie M in Hannover (mit Gerhard Merkin; 1973), der Ballhof-Galerie-Hannover (1975), Gabl (hannoversche Vorstufe der Partei Die GRÜNEN; 1977); Erstausgabe und Gründung von >Neue Sinnlichkeit Blätter für Kunst und Kultur< (1979); Internationale Sportler für den Frieden (1981); Künstler für den Frieden (1983); Künstlergruppe Neue Sinnlichkeit (1980); U Spielplatz der Künste, Hannover Raschplatz (1984); Lügenverein (Verein zur Förderung der Wahrheit durch die Kunst des Lügens e. V.; Hannover 1986), 7 OPQ Künstlergruppe des Kapitalistischen Realismus, mit Franz Otto Kopp, Job Crogier und Fokko von Felde); Pandora Kunst Projekt, München (1987); Büro für Erdangelegenheiten, Leipzig 1996; Diesseits von Gut und Böse, Dresden 1998; asz alphons-silbermann-zentrum – Institut für europäische Massenkommunikations- und Bildungsforschung Dresden (2000); freie-universitaet-dresden (2003); Mobiles Büro für Lichtgeschwindigkeit (2005); Video-Blog dietmarmoews Lichtgeschwindigkeit bei YOUTUBE (seit 2009-2014 täglich); Blog dietmarmoews Globus mit Vorgarten in Lichtgeschwindigkeit (seit 2014)

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Malerei

Maltechnik

Moews Maltechnik hat sich aus verschiedenen Temperaansätzen hauptsächlich und bevorzugt zu einer Öltempera der Firma Schmincke Mussini entwickelt, die auf halbfette meist bolusfarbige Gründe mit vornehmlich Rotmarder-Rundpinseln, spitzen Aquarellpinseln und Plakatschreibern, auf mittelgrobe Leinwand gemalt wird, meist in flüssiger Konsistenz mit Balsamterpentin der Art, dass eine gesättigte, eher nichtglänzende Oberfläche entsteht.

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DIETMAR MOEWS „Großes Reliquiar“ DMW 21.9.74 185 cm / 155 cm, Öl auf Leinwand in Springe gemalt / Galerie M Deisterstraße 60 in Hannover Linden

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Werksverzeichnis

Dietmar Moews führt seit 1973 ein Werksverzeichnis (Dietmar Moews Werksverzeichnis|DMW; seit 1973 in 3 Bänden). Es umfasst ca. 700 Werke , hauptsächlich Tafelbilder, Öl auf Leinwand gemalt und etwa 700 Zeichnungen, Aquarelle, Gouages, Collages, Fotografie; Es enthält zunächst Stillleben mit lebensgroßen Gegenständen der neusachlichen Art in Armformaten, wie Gläser, Möbel, Kleidungsstücke, Blumen, dann auch Landschaften, Strandbilder mit und ohne Figuren. 1974 begann Moews Freunde und Schmetterlinge zu portraitieren. Stillleben mit Vinylschallplatten. Er fertigte die erste Kopie des >Canestra di frutta< nach Michelangelo da Caravaggio in der Bibliotheka Ambrosiana Mailand an. 1975 entstanden Studien und Proben in einer altmeisterlichen Misch-Maltechnik, zur Kopie des Heiligen Joseph als Zimmermann von Georges de La Tour indem eine Kaseintempera-Untermalung. 1976 führte er seine ersten Wandbildauftrag aus. Ab 1980 begann er den Bilderzyklus ZUGINSFELD, nach dem Text von Otto Nebel, gleichzeitig der Bilderzyklus mit Internationalen Sportflaggen als Seidenapplikationen. Portrait-Zeichnungen von Jimi Hendrix, Günter Anders, Werner von Siemens, Hannah Arendt, David Hockney u. a.

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Ausstellungen

Er organisierte über 120 Ausstellungen mit verschiedenen Künstlern (Gerhard Merkin, Egon Neubauer, Per Gernhardt, Stefan Schwerdtfeger, Peter Janssen, Peter Grämer, Detlef aus dem Kahmen, Marten Thiel, Mathias Schlede, Inge Höher, Charlotte von Berg-Herzog, Kurt Sohns, Bernhard Dörries, Jiri Kolar, Rolf Reiner Maria Borchard, Robert Titze, Reinhold Frunder, Franz Otto Kopp, Joachim Böhmeke, Hannes Bartels, Wilhelm Beuermann, Rosemarie Würth, Ingrid Matthies-Pawlowski, Peter Marggraf, Jobst Tillmann, Rolf Ude, Fokko von Velde, Leiv Warren Donnan, Heinz Knoke, Günter Schulte, Alfred Winter-Rust, Harro Boit, Leo Hüskes, Hartmut Andryczuk, Malook, Irmtraut Hoffmann, Ariane Neidhardt, Kain Karavan, Nigel Packham, Hans-Jürgen Breuste, Hans Firzlaff, Job Crogier, Andreas Amrhein, Maria Fraxedas, Jacques Gassmann, Bernhard Harborth, Thomas Helmbold, Rüdiger Höding, Bernd-Wolf Dettelbach, Hans Hörmann, Helene Janke, Felix Jomü, Reinhard Mahl, Ruth Krantz, Zeno Kühn u. a.)

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Konzerte

Kammerkonzerte mit bedeutenden Musikern (Matthias Gawriloff, Klarinette, Sabine Meyer, Klarinette, Reiner Wehle, Klarinette, Wolfgang Meyer, Klarinette, Christoph Poppen, Violine, Ronald Hogeveen, Violine,Thomas Schmidt-Kowalski, Komponist, Michael Gees, Pianist und Komponist, Ladislav Kupkovic, Komponist, Elsbeth Moser, Akkordeon, John Gould, Akkordeon, Kristin Merscher, Klavier, Andreas Staier, Cembalo und Klavier, Heiner Eckels, Bariton, Almut Bruns, Klavier, Sevimbike Elibay, Klavier, Gotthard Kronstein, Bariton, Einar Steen-Nöckleberg, Klavier u.a.)

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Reisen

Mit jährlichen Reisen an die deutsche Ostsee und Besuchen in Berlin begannen Reisen, die ihn mit der deutschen und europäischen Kunst und Lebenskultur aufs engste verbunden hat. Seit 1971 besuchte er alljährlich Italien, immer wieder Sils Maria, Oberengardin, Mailand und Florenz, auch Sizilien, von 1988 bis 1992 Sardinien, 1969 Paris und London, Europareise 1970, München, Österreich, Sarajewo, Mostar, Rijeka, Venedig, Mailand, Lugano, Turin, Monte Carlo, Marseille, Paris, Amsterdam.

Es folgten Spanien- 1973, Marokko- und Frankreichreisen nach Paris, Nancy, Lion, Epinal, Colmar, Malreisen 1974 nach Ibiza, Baleraren und Formentera, 1978 Malreise nach Tunesien, nach Dänemark, 1981 Malreise Gran Canaria.

1981 die große USA-Rundreise in 90 Tagen mit Aufenthalten in Boston, New York, Washington, Miami, St. Louis, Houston, Phoenix, Los Angeles, Fresno, San Francisco, Kansas City, Chicago und Long Island, mit allen wichtigen Kunstmuseen.

Darauf malte er in den Fjells von Norwegen, besuchte Oslo und das Munch-Museum, Mallorca, wieder Frankreich, Toulouse, Perpignan, Andorra, Montauban das Ingres-Museum, Arles, Mont St. Victoire, Antibes Picasso-Museum, Nizza, Roussillon, und Spanien, Madrid, Toledo, Figueras, Barcelona, Valencia, Alicante, San Sebastian, Granada, Sevilla, Marbella.

Cevennenreise 1988, Genua, Cagliari, 1989 Bern Schweizer Schweizer Bundesarchiv und Lausanne, 1990 Wien, 1991 Argentinien und Rom, 1991 Island, 1992 Russland, 1993 Urbino, 1994 Wien, 2000 Meran, 2005 Prag, Brünn, Wien, 2004 London, 2005 Madrid, 2006 Amsterdam, Basel, Genf, Turin, Rapallo, 2007 Paris, Köln Balthus-Ausstellung; 2008 Padua, Venedig, 2010 Galway/Eire, 2011 London, 2011 Mantua + Orvieto, 2014 Belgien, 2015 Brügge, 2016 Paris, Oradour, Lascaux und St Julien aux Bois

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Ingenieurwesen

* Untersuchung und Entwurf des Hafens von Norderney – Ausbau und Umgestaltung zu zwei Nutzungsarten, a) Reiseverkehr-, Sportboot- und Schutzhafen, b) Militärhafen; Dipl.-Arbeit; Bielefeld/Minden/Norderney 1972

Soziologie

Siedlungssoziologie

* Stadtbaukunst und Siedlungssoziologie

Hannover, die innen schrumpfende Stadt (1983)

* Empirische Typologie der Dresdner in der Stadtbaukunst (2003)

* Die Stadtbaukunst der Dresdner im Jahr 2003; empirische Untersuchung

Soziologie des Kunstwesens

*Lexikon des Kunstwesens (seit 1979)

* Nonprofit-Organisationen /1991; München

* Empirische Typologie Der Organisation in der Produktion und Distribution von Kunst und Kultur (OiPDK); 1994, München

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Prof. Dr. Alphons Silbermann empfängt zu seinem 90sten Geburtstag im Excelsior Hotel Ernst Köln am Dom

Prof. Dr. Alphons Silbermann empfängt zu seinem 90sten Geburtstag im Excelsior Hotel Ernst Köln am Dom, September 1999

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* Typologie der empirischen Intermediären Kunstförderungssystem (IKF-Typologie) in Deutschland (1996)

* LEXIKON DES KUNSTWESENS seit 1994 und auf Lebenszeit

* Freiheit der Kunst? Struktursystem der Kunstorganisation in der Bundesrepublik (OKF) Deutschland bis 1990; Leipzig 1997

* Glossar zur Organisation in der Kunst in Deutschland (OKF); Magdeburg 1999

* Verirrte Kunstorganisation und das BBK-Erlebnis, Uni. Diss. Bremen 2000

* Das Schöne – Rhapsodie des Schönen (im modernen Irren), Köln 2021

Soziologische Theorie

* Content Analysis – besondere gemischte Verfahren der systematisch-qualitativen empirischen Sozialforschung, standardisierte Tiefeninterviews, Fragebogen, semantische Textanalyse; Leipzig 1997

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Sozialphilosophie

* Wehrrecht und Reisepflicht – Zu einer Militärpolitik der Grünen, München 1994

* 9/11 – Monatliche Berichte einer systematischen empirischen Medienanalyse der Kommunikation in Deutschland zu den Attentaten (September 2001 bis August 2002); Dresden

*Die Verpittbullung der Gesellschaft; Essay, Magdeburg 1996

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Sozialphilosophie

Soziologie der Informations Technologie (IT-Soziologie)

* Virtuell Virtuos – Nutzerorientierung in der Informationstechnologie (2004)

* Mut Mensch MacIntosh – Datenspuren -Chaostreff/Internationales Symposium des CCCDresden (2004)

* PPP – Public Private Partnership und der Wandel der deutschen Messegesellschaften mit Blick auf Asien (2005)

Soziologie der Massenkommunikation und der kollektiven Vernunft

* 9/11 monatliche Berichte einer systematischen empirischen Medienanalyse der Kommunikation in Deutschland zu den Attentaten (2001/2002)

* Göbel zdf Gutachten 2005

* Münchenkritik 2006 – Gutachten zur Göbeldarstellung im Deutschen Museum

* Erinnern und Vergessen – Die empirische Kommunikation in einer deutschen Kleinstadt 2006, Springe

* Gutachten zur Quellenkritik Heinrich Göbel (2021)

* Fragenkatalog zu Opportunitätsprinzip und Praxis in der Regional-Verwaltungsaufsicht Hannover des Landes Niedersachsens des Jahres 2021 zum Entnazifizierungs-Skandal des NS-Rasseforschers Achim Gercke im Fall Heinrich Goebel, (2021)

Vermischtes

* Erfolgskinder, kulturkritisches Annual

* Felix Mendel – Lügenroman

* Glaswohnung, autobiografischer Roman

* Die Kinderseiten der Epoche, Grotesken und Hörfunktexte (seit 1987)

* Das Märchen vom Ei und die Flaschen, 13 Texte und 13 Aquarelle (1987)

* Lesepredigten

* Hartist trifft Artist, 4-Bilder-Kartoons (seit 1998)

* Die Hunde (1985), uraufgeführt Hannover 1986

* Der zarte (harte) Nietzsche (1992), uraufgeführt München 1993; Inszenierung von und mit Thomas Wipf in Hamburg 1994;

* Aabots Engelregeln (1994)

*Kleine Poetologie zu Guntram Vespers Roman „FROHBURG“ (20169

Herausgeber

* Egon Neubauer – Malerei, Katalog (1975), Hannover

* Peter Grämer – Malerei, Katalog (1975), Hannover

* Peter Janssen – Zeichnungen und Skizzen, Katalog, mit Texten von Dietmar Moews und Gerd Winkler (1976), Hannover

* Peter Markgraf – Weibliche Objekte, Katalog (1976), Hannover

* Stefan Schwerdtfeger – Objekte und Zeichnungen zu Dänemark und Dubrownik, Katalog (1976), Hannover

* Reinhard Fuhrmann – Bilder, Katalog (1977), Hannover

* Neue Sinnlichkeit, Blätter für Kunst und Kultur, seit 1979 in loser Folge

* Internationales Friedensfest: Sportler gegen Atomraketen, Dortmund-Westfalenhalle (1983), Dietmar Moews, Katja Epstein, Hannes Wader, Bots; Hannover

* Lexikon des Kunstwesens (seit 1985)

* Künstler für den Frieden – Katalog Veranstaltungsreihe 1983 bis 1985 (Ausstellungen, Konzerte, Vorträge, Lesungen, Diskussionen zur Nachrüstungspolitik in der Ballhof-Galerie Hannover, mit Erich Fried, Ladislav Kupkovic, Matthias Gawriloff, Franz Otto Kopp, Joachim Peters-Schnee, Joachim Böhmecke, Reinhard Mahl, Hannes Bartels, Dietmar Moews u. a., und Katalog mit Texten von Heinrich Gansefort, Herbert Schmalstieg und Dietmar Moews (1985)

Dietmar Moews – gemalt, gezeichnet, collagiert – NDR-Ausstellung 1977, mit einem Text von Rudolf Lange, Katalog (1977), Hannover

* Dietmar Moews – Malereikatalog, Galerie Herzog Ladenburg 1981

* Dietmar Moews – malt die Bühne – Börse Coswig, Katalog (1991) mit einem Text von Thomas Wipf und Hendrikje Gröpler, Dresden

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Zitate

* Kalt ist, wenn man friert

* Der Papst: Früher dachte ich: der Parpst, aber heute weiß ich: Der Pappst

* In der Kunst gibt es keine Pause

Das Ding an sich muß hin und wieder gewaschen werden, sonst hat es einen Geruch an sich

* In Kunsmuseen modern Machwerke

* Schweißperlen sind keine Tränen

Peermeinungen

* Armin Mohler: (DIE WELT 1980)

* Hanns Joachim Friedrichs: „junger deutscher Maler mit interessanten Ideen“ (ZDF 1978)

* Peter Janssen: (Empfehlungsschreiben an NMinWuK)

* Alphons Silbermann: „Dietmar Moews … herausragende Begabung mit eigenem ideologischem Gepräge.“ (Gutachten)

Kategorien: Deutscher Maler, Künstlergelehrter, Musiker, Ingenieur, Hafenbauer, Soziologe, IT-Soziologe, Schriftssteller, Störenfried, Gutachter, Berater, Herausgeber, Musiker, Lauenau, Springe, Hannover, Minden, Bielefeld, Göttingen, Braunschweig, München, Bremen, Magdeburg, Leizig, Dresden, Berlin, Köln, geboren 1950, Mann,

Weblinks

Deutsches Literaturarchiv Marbach

Dietmar Moews‘ Blog WordPress Globus mit Vorgarten

*https://portal.d-nb.de/opac.htm?method=simpleSearch&query=dietmar+moews

* http://dispatch.opac.d-nb.de/DB=1.1/LNG=DU/SID=5a0edc27-e/CMD?ACT=SRCHA&IKT=8509&SRT=LST_ty&TRM=neue+sinnlichkeit

* http://www.datenspuren.de/2004/

* www.lingner.de

* http://www.goethe.de

*www.ganz-muenchen.de/artculture/2003/moews_ausstellung/zuginsfeld_feldherrenhalle.html –

* www.neuesinnlichkeit.com

* http://www.suub.uni-bremen.de/DB=1/LNG=DU/CMD?ACT=SRCHA&IKT=8000&TRM=72727689*

Leben

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Von der Unermeßlichkeit des Schönen

April 15, 2014

Lichtgeschwindigkeit 4305

am 15. April 2014

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VI,6

Die Sehnsucht im Schönen, soweit es menschlichem Wirken entstammt, ist die Hoffnung auf zeitloses Geltendbleiben der erschaffenen Sinnbefunde im Geiste trostspendender Güte.

Mit dem Vermögen schöner Schöpfungen, in der Innenwelt des Menschen Andachten zu wecken, gehören entsprechende Edelgefüge der Künste zu den Weihgaben oberster Ordnung.

Ihr Inhalt ist das Heilsame der Zuversicht aus dem Guten.

…“

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Zitiert nach: Otto Nebel, Von der Unermeßlichkeit des Schönen (1961-63) in Frühwerke, Schriften zur Sprache und zur Kunst – Das dichterische Werk Band 3 in Frühe Texte der Moderne, herausgegeben von René Radrizzani der edition text+kritik herausgegeben von Jörg Drews, Hartmut Geerken und Klaus Ramm, München 1979

 


Von der Unermeßlichkeit des Schönen

April 9, 2014

 

Lichtgeschwindigkeit 4285

am 9. April 2014

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V,12

Die Pracht im Schönen ist die Jubelkraft der Vielfalt und der Anmutfülle jenes Formguten, das, – als Inhalt seines Wahren, eine Sinngefüge-Einheit des Überschwangs zu bilden vermag.

Mit der betonten Sinnmehrung im Formguten schöner Pracht bleibt das Darweisende bewahrt vor Missbrauch der Ausdrucksweisen.

Das Protzen mit sinnleeren Formen oder entbehrlichen Mitteln widerspricht durchaus der wahren Pracht im Schönen, weil diese mit Notwendigkeit allein aus Schöpfungsgeheimnissen hervorgeht.

…“

Zitiert nach: Otto Nebel, Von der Unermeßlichkeit des Schönen (1961-63) in Frühwerke, Schriften zur Sprache und zur Kunst – Das dichterische Werk Band 3 in Frühe Texte der Moderne, herausgegeben von René Radrizzani der edition text+kritik herausgegeben von Jörg Drews, Hartmut Geerken und Klaus Ramm, München 1979

 


Weihnachts- und Neujahrsgruß vom 22. Dezember 2013 aus Köln

Dezember 22, 2013

LICHTGESCHWINDIGKEIT 4097

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Weihnachts- und Neujahrsgrüße findet man hinlänglich. Zu Herzen geht

man sich oft selbst kaum. Ich grüße alle Freunde und Bekannte,

Geschäftspartner und Kunden, vergesse keinen in meiner sozialen

Welt vor meinen Augen schuldig gewordenen, und sende von Köln aus

auf diesem Weg meine guten Wünsche für die kommenden Aufgaben.

Ich freue mich auf das Jahr 2014 und die kommenden menschlichen

Begegnungen.

Die verirrte Menschheit hatte bis heute das Glück zu überleben.

Darauf dürfen wir auch in Zukunft hoffen.

Danke für das Interesse

Ihr Dietmar Moews


NEU ERSCHIENEN: Neue Sinnlichkeit 64 – Blätter für meisterliche Stoffveränderung: KÖLN, Dez. 2013

Dezember 14, 2013

Bild

Zum Geleit

Liebere Leserin und lieber Leser – wir steigen durchs Komplizierte in die Weltanschauung einer neuen Sinnlichkeit. Da kommt eins zum andern, Jean Paul-Jahr zu Diderot-Jahr, Laurence Sterne-Jahr, Schmidt-Kowalski-Jahr. Ich erklär’s:

Will ich zu einem Leser hinschreiben, gelingt das am lebendigsten, wenn ich kurz und klar schreibe, was ich sagen will: Die Musikorganisation ist verirrt – der Komponist Schmidt-Kowalski ist tot. Anspielungen auf Mitlesbarkeit stören, als wollte man den Wegweiser zum geheimen Schatz in der Landkarte mit Komplimenten auf die Frisur der Ehefrau des Schatzsuchers aufnutten. Damit jener dankbar seine teuere Zeit nähme, weil eine so Gepriesene ihn anfeuert.

Mir egal. Es ist doch klar wie Kloßbrühe: Sein Gewicht hat Jean Paul, schon, weil die Besten aller Zeiten ihn schätzen: Karl Philipp Moritz, Robert Walser, Jürgen Kaube. Und ich zitiere hier für den lieben Leser, als Geleit zu diesem Heft, den etwas schwiemelnden Hans Ulrich Gumbrecht, der keine konkrete Fragestellung ansetzt und dann auch nicht auf den Punkt sondern auf Geschwiemel kommt –. Gumbrecht schrieb im Jahr 2013 über Diderot (1713-1784) – für diese Neue Sinnlichkeit zitierenswert – dieses: „Die emotionale Emphase der „Kritik des Herzens“, mit der Diderot in seinen „Salons“ und einer Reihe von Traktaten eine neue Form und Tonlage des Schreibens über Malerei und Literatur begründet hat, ermöglicht die Praxis jenes Urteilens. Es nimmt singuläre Phänomene unter den Bedingungen von Kontingenz in den Blick. Und seine Leidenschaft für konkrete Materialität und Verkörperung steigert Diderot schließlich in der lauten, wechselhaften, zynischen Diogenes-Figur von „Rameaus Neffe“ zu kaum überbietbarer Intensität.“

Gumbrecht streift hier versehentlich die Neue Sinnlichkeit, deren Bedeutung ihm verschlossen, sich so erschließt:„…Denis Diderots: „Ich nehme die Gegenstände aus der Natur, nicht aus meinem Kopf; ich sehe, wie sie in ihrer Verschiedenheit, ihren Eigenschaften und ihrer Dynamik existieren … im Universum wie im Labor bewegen ..“. Diderots Argumenten für seine „monistische“ Überzeugung müssten Bewegungsimpulse der Materie inhärent sein, sie müssten ihnen innewohnen. Mehr als der – wie immer – leidenschaftliche – Wille zu dieser These lässt sich dem kurzen Dokument aus heutiger philosophischer Sicht allerdings kaum gewinnen … beschreibt Diderot in polemischer Wendung gegen alle „Metaphysik“ seine eigene, nichtplatonische und im konkreten Sinn explosive Konzeption des Wahren. Verdachtintellektuelle der Gegenwart wie Gumbrecht beschleicht der Verdacht des „linguistic turns“, der ihm verbietet, an die Möglichkeit eines direkten Zugangs zu den Dingen zu glauben – weil der nicht konkret und singulär wäre? – Das verirrte deutsche Salonkunst-Personalsystem funktioniert: VERFASSUNGSWIDRIG.

Impressum: Neue Sinnlichkeit Blätter für Kunst und Kultur seit 1979 erscheinen inloser Folge im Pandora-Kunst-Verlag, Springe, Hannover, München, Leipzig, Magdeburg, Dresden, Berlin, Köln http://www.neuesinnlichkeit.com; Verlagsanschrift:

Dr. Dietmar Moews Mainzer Straße 28, 50678 Köln ISSN 1432-5268

 

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Dietmar Moews deutscher Maler und Gelehrter

Oktober 2, 2012

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Dietmar Moews am 26. August 2019 in Frankfurt am Main

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Dr. Dietmar Moews

Biographie des Künstlers

vom 2. Oktober 2012 und aktualisiert

Die wichtigsten Einzel- und Gruppen-Ausstellungen von Dietmar Moews werden bis zum Jahr 2007 erwähnt.

Seine breit gefächerten Interessen sind ebenso Gegenstand wie seine sozio-künstlerischen, seine politischen und wissenschaftlichen Leistungen und Publikationen. Dietmar Moews hat als Maler, Ingenieur, Jurist, Soziologe, Schriftsteller und Publizist den Begriff Künstlergelehrter neudefiniert.

Gefördert wurde Dietmar Moews von Robert Miller Fine Art N. Y., von der Goltz Sothebys Contemporary N. Y., Aenne Brusberg Hannover, von den Malern Bernhard Dörries Hannover, Peter Janssen Düsseldorf/Berlin, David Hockney Hamburg/Los Angeles, Egon Neubauer Hannover und Roland Dörfler Braunschweig, ferner von Armin Mohler München, Eberhard Roters Berlin, Werner Schmalenbach Düsseldorf, Gerd Winkler Frankfurt aM, Rudolph Bauer Bremen, Barbara Eschenburg München und Alphons Silbermann Köln.

Bis heute hat er ca. 680 großformatige Tafelbilder gemalt, davon ca. 300 ausgestellt und verkauft.

1950-1967

8. November 1950: Dietmar Moews wird in Lauenau (Landkreis Springe/Niedersachsen) als zweites Kind von zwei Kindern und einer Familie aus dem einfachen Milieu geboren. Sein Vater Günter, ein Geodesie-Ingenieur und Stadtplaner in Hannover, malte und musizierte. Seine musische Mutter besorgte Haus und Garten und sorgte für das Normale. Günter Möws war Kriegsversehrter (1924-1992; 1944 Oberschenkelamputation in der Ukraine) und hatte idealistische politische Ansichten und vertrat seine Ansichten mit wahrer Leidenschaft. Bis 1966 verbrachte Dietmar Moews seine Kindheit und Jugend in Springe am Deister in Niedersachsen, von wo er bereits als Schüler für internationale Schulen-Kunstausstellungen ausgewählt wurde und 1964 mit Freunden seine erste Beatband „mercy Lsd“ gründete. Fußballspielen, Tischtennis und Musik sind seine Leidenschaft. Er spielt Gitarre. Die Beatlemania, Rolling Stones, Kinks, The Who, Pretty Things und die POP ART sind Moews‘ Jugendheroen. Von Kindheit an war Georges de La Tour, der Maler von „Der heilige Joseph als Zimmermann“, sein Lieblingsmaler.

1967-1972

Dietmar Moews lernt in den Baugewerken Zimmerei, Betonbau, Wasserbau und studiert in Minden/Westf. und Bielefeld Wasserbau, wo er mit der Untersuchung des Hafens Norderney und dem Entwurf zu Ausbau- und Umgestaltung des neuen Hafens der Insel Norderney zum Diplom Ingenieur wird. Der Hafen von Norderney wurde in den Jahren 1974 bis 1977 nach Moews‘ Plänen um- und ausgebaut.

1973-1987

Moews studiert an der Universität Hannover Bauingenieurwesen und Erziehungswissenschaften, alsdann in Göttingen kurzzeitig Medizin und dann Jurisprudenz. Gleichzeitig wird er statt Militärdienst Rettungssanitäter, ist nebenbei als Lehrer für Mathematik und Kunsterziehung an einer staatlichen Haupt- und Grundschule tätig und gründet, als Einzelhändler für Kunstgegenstände im weiteren Sinn, zusammen mit einem Freund eine Kunstgalerie in Hannover. Nach seinem Rechtswissenschaftsstudium wendet sich Moews an den Maler und Zeichner Roland Dörfler in Braunschweig, der ihn als Meisterschüler für freie Malerei an die staatliche Kunsthochschule aufnimmt. Moews ist nun mit Haut und Haaren Maler, hat Ausstellungen und finanziert nunmehr seine Ballhof-Galerie Hannover, Ausstellungen von Freunden, erste internationale Messebeteiligungen IKI Köln 1977 sowie zusammen mit seinen Komponistenfreunden Ladislav Kupkovic, Michael Gees, Thomas Schmidt, Uraufführungen mit Neuer Musik. Bereits 1976 tritt Moews der alternativen Parteineugründung Gabl (später Die Grünen) bei. 1979 tritt Moews mit dem Manifest der Neuen Sinnlichkeit an die Öffentlichkeit, gründet die Blätter für Kunst und Kultur Neue Sinnlichkeit, die bis heute in loser Folge erscheinen. Mit dem Auftrag des Internationalen Olympischen Komitees, durch den NOK-Präsidenten Willi Daume, Sportflaggen aller Nationen zu malen und zu kollagieren und TV-Auftritten im ZDF Sportstudio und NDR Sport III gelang ein großer finanzieller Erfolg. Moews‘ Name wurde hierdurch international und weit über die Kunst hinaus bekannt. Seine Sportflaggen sind noch immer Mittelpunkt vieler Veranstaltungen (so zur Eröffnung der Olympischen Spiele ATHEN 2002) und im Goethe-Institut Dresden. Infolge einer über Jahre gewachsenen unheilbaren Kontroverse mit der SPD-Salonpersonnage in Niedersachsen kam es zu gerichtlichen Auseinandersetzungen, die Moews‘ Vertreibung zunächst aus der hannoverschen Altstadt in den Untergrund am Raschplatz zeitigten, wo noch bis 1991 das „U“ als Spielplatz der Künste, Raschplatz 7OPQ Ausstellungen, Konzerte, Kino und Theater (1985 Premiere „Die Hunde“ mit dem Raschplatz-Nachtensemble) gegeben wurden. Hier lebte und arbeitete Dietmar Moews von 1984 bis 1987 „unter Tage“ auf der Minus-1-Ebene unter dem Zentralen Omnibusbahnhof von Hannover.

1987- 1995

Nachdem die hannoversche Provinz durch SPD-Staatskunst und Vernetzung der Salonpersonnage geniefeindlich und nicht Esprit und Charme zuwendbar war („Die Welt: „Das weiße Engelchenhemd der neuen Sinnlichkeit“), entschloss sich Moews, nach Abbruch auch seiner Beziehungen zur Niedersächsischen Kunsthochschule in Braunschweig, Norddeutschland in Richtung Süden zu verlassen. Er kam durch Freunde über Gräfelfing nach München, nach Sardinien und nach Argentinien und erhielt vom Münchner Kulturreferat eine großzügige Atelierwohnung in München-Olympia-Pressestadt. Im Jahr 1990 nahm Moews die Einladung der Universität Bremen als externer Doktorand an, mit einer soziologischen Analyse der Kunstorganisation in der Bundesrepublik Deutschland zum Doktor der Philosophie promoviert zu werden. 1991 begann Moews eine Zusammenarbeit mit dem isländischen Akkordeonist in Hannover, Hrolffur Vagnsson, in dessen Tonstudio Dietmar Moews‘ Beatlesbearbeitungen, die 4 BEADS Technomusiken produziert wurden. Ab 1994 war Moews wissenschaftlicher Mitarbeiter der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Deutschen Bundestag. In München gründete Moews das Pandora Kunst Projekt und führte sein Lustspiel „Der zarte (harte) Nietzsche“ auf.

1995-2004

Nachdem die äußerst produktive Zeit in München und die Reisen zur Universität Bremen zuende gingen, zog Moews von Bayern in das neue Deutschland, über Leipzig-Stötteritz nach Magdeburg-Crakau, von wo seine Rundfunk-Grottesken und seine empirisch-soziologische Kompetenz zur freien Autorenschaft für den Mitteldeutschen Rundfunk führten. Ab 1996 verbanden sich Leben und Arbeit mit Leipzig. In der Nikolaikirche wurden Strohbilder in Gottesdienste einbezogen. Der Kirchentag 1997 Leipzig/Halle stellte die großen ZUGINSFELD-Bilder aus. Die kleine Kirche in Thekla bei Leipzig stellte große Strohbilder aus. Moews zog 1997 in die Dresdner Neustadt um. Er hatte sich mit dem Dresdner Künstler Otto Gussmann (Dekorateur des Berliner Reichstagsgebäudes von Paul Wallot) eingelassen, der bis 1925 Präsident der Königlichen Kunstakademie war, um die Spuren von Gussmanns Lebenswerk in Dresden zu erkunden. Dresden war für Moews ein hervorragender Ort, hier malte und lebte es sich freundlich. In Dresden gründete Moews das ASZ Alphons Silbermann Zentrum für europäische Massenkommunikations- und Bildungsforschung sowie die freie-universitaet-dresden als Internet-Universität. Es entstand eine umfangreiche stadtsoziologische Empirie „Zur Stadtbaukunst der Dresdner im Jahre 2003“ mit einer sehr originellen Stadtbau-Bürger-Typologie.

2004-2008

Moews ging im Jahr 2004 nach Springe in sein Elternhaus zurück, wo seine alte Mutter lebte. In Springe malte Dietmar Moews wieder in den Räumen, in denen er dreißig Jahre zuvor die Stilleben für seine allererste Einzelausstellung, in Hannover-Linden gemalt hatte. Daneben studierte Moews‘ ein heimatkundliches Thema, die Entwicklungsgeschichte der Elektrifizierung und besonders zum Thema elektrisches Licht, die mutmaßlichen Erfinder der Glühbirne. Moews veröffentlichte dazu ein Gutachten (2005) für das ZDF zum Gerücht um einen deutschen Glühlampen-Erfinder, Henry Goebel aus Springe nämlich. In seiner Münchenkritik 2006 erbrachte er für das Deutsche Museum in München durch Sichtung und Zusammenfassung aller Archivgüter, Urkunden und Zeitschriften, in einer semantischen Sekundär-Vollanalyse, den wissenschaftlichen Erweis, dass Edisons Patente von 1878/79 die entscheidende Qualität der späteren hochohmigen, schwachstromigen Glühbirnen-Konzeption, einschließlich der exklusiven „Skills“ der High-Tech-Fertigung solcher elektrischen Glühbirnen ergeben hatten. Heute steht Springe, statt für einen Erfinder, für einen berühmten Idolisierungs- und Hochstaplerfall. In Springe entstanden weitere Stoffbilder sowie die grünen Schimpansen und einige Stilleben mit Glühbirnen.

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2008-2013

lebt und arbeitet Dietmar Moews in Berlin, wo durch einen privaten Hamburger Förderer Räume für das „Globus mit Vorgarten“-Kunstprojekt unterhalten werden. Großformatige Fortsetzung der ZUGINSFELD-Ausgestaltung sowie dem Karl Marx-Studium zur Ausformulierung der empirischen Falsifizierung der marxschen Mehrwerttheorie, ferner wichtige Sozialarbeit und empirische Forschung der IT-Soziologie und zur Piratenpartei, der Abfassung des BERLINER MANIFESTs, nebst dem Video-Blog täglich LICHTGESCHWINDIGKEIT. Im Januar und Februar 2013 entstand das großformatige „Der fliegende Holländer“, eine Riesen Meereswelle bei Nacht. Es erscheinen weitere Blätter „Neue Sinnlichkeit“ aus Berlin.

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Die hausfreundschaftliche Verbundenheit mit der Galerie Rudolf Smend in Köln-Südstadt hat seit 2012 mehrere sehr beachtete Ausstellungen und einen Vortrag über den „Verirrten Künstlerberuf“ sowie eine mehrere Wochen im Sommer 2014 bespielten großen Open Air Bilderaktion in der Platanenallee der Mainzer Straße mit ausgewählten Teilen des „Bilderzyklus zur Ächtung des Krieges und der Gesellschaft, die ihn hervorbringt“ – „ZUGINSFELD“, nach Otto Nebel:

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40 mal ZUGINSFELD unter freiem Himmel

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DIETMAR MOEWS, „Der Fliegende Holländer“, DMW 680.2.13, 190cm / 190cm, Öl auf Leinwand,

in Berlin gemalt

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Dietmar Moews, 2015 in seinem Kölner Studio

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Seit 2013

lebt und arbeitet Dietmar Moews in der Mainzer Strasse in der Kölner Südstadt. Im Jahr 2018 konnte nach aufwendigen Untersuchungen In Aachen und Köln „Grauer Star“ durch eine gravierende Augenoperation „behandelt“ werden. Seitdem kann wieder gesehen werden, wird aber eine Kunstpause mit Gitarrespielen überbrückt. Es erscheinen neue Blätter für Kunst und Kultur, im Jahr 2015 „Neue Sinnlichkeit 66“, bis 2019 Numero 73, im April 2020 erscheinen Neue Sinnlichkeit 74 „Blätter für das Ende der Kunstpause“.

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PANDORA KUNST PROJEKT

zu Händen Dr. Dietmar Moews

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