Monika Grütter – Merkels Kulturgestaltungsmacht des Bundes

Juli 16, 2015

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vom Donnerstag, 16. Juli 2015

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Dietmar Moews mit Hanns-Joachim Friedrichs im ZDF Sportstudio 1978

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Monika Grütter fällt immer dann auf, wenn in den Medien Platz und Bedarf für Abwechslung und Wichtigtuerei (Wixtisch) ist.

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Monika Grütter ist die „Staatssekretärin im Bundeskanzleramt“, die sich meist „Kulturstaatsministerin nennen lässt – was sie aber keinesfalls ist.

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Monika Grütter ist die zuständige Dienstklassenperson, die für das Bundeskanzleramt aufpasst, dass die Fahnen- und Flaggenordnung beim Bundespräsidialamt richtig angewendet wird.

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Monika Grütters kompetenzrechtliche Zuständigkeit im Feld von Kunst und Kultur hat im Kern lediglich die Kompetenz für die grafische Auslegung des Bundesadlers im Wappen und als Hoheitszeichen der zweiten Bundesrepublik – etwa, ob der Adler nach links oder nach rechts schaut oder das Auge geschlossen hat.

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Ansonsten sind Kunst und Kultur staats- und kompetenzrechtlich allein Angelegenheit der Bundesländer in Selbstständigkeit – d. h. jedes Bundesland hat eine eigene Landes- bzw. Staatsverfassung, darin gesetzliche Regeln für Kunst und Kultur, zugeordnet sind Kompetenzen der varianten Deutschen Gemeindeordnungen.

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Zur Kompetenz in Kunst- und Kultur gehört dann auch das Verbot von Doppel- oder gemeinsam-Kompetenzen: Was das Land darf oder verpflichtet ist zu tun, dürfen die Gemeinden nicht und umgekehrt.

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Das deutsche föderale republikanische Staatssystem geht von den Grundprinzipien und Grundwerten aus (GG), wie Demokratie, Freiheit, Gleichheit, Pluralismus, Selbstbestimmung, Dezentralität und Basisdemokratie und was daraus folgt, zunächst also die „Allzuständigkeit der Gemeinden“, Städte, Dörfer, Flecken, an der jeweiligen lokalen, dezentralen Basis.

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So gilt die Allzuständigkeit der Gemeinden durch die Gemeindeordnung (Stadtsatzung) auch für das Kompetenzfeld von „Kunst und Kultur“

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Die sogenannte „Kulturhoheit der Länder“, zusammengefasst auch in der bundesweit reichenden „Kultusministerkonferenz der Länder“ setzt also kompetenzrechtlich überall da an, wo Eingriffe oder Pflichten der Gemeinden nicht hinreichen (Gemeinde baut die Schule: Land beschäftigt und bezahlt die Lehrer! Ganz klar getrennte Kompetenzebenen – KEINE DOPPELKOMPETENZEN im deutschen Föderalismus).

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Es bleibt neben den örtlichen Kulturreferenten und den jeweiligen Kunst-und Kulturministern eines Landes sowie darüber koordinierend (z. B. für (Universitätspolitik) die „Kultusministerkonferenz der Länder“ keinerlei rechtliche Aufgaben-Zuständigkeiten für Kunst und Kultur für den Bund, für einen Bundeskazler, für den Deutschen Bundestag, übrig – immer bei Verfassungsverbot von Doppelkompetenz sowie Kompetenzanmaßung.

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DIETMAR MOEWS aus der Legende der Heiligen Ursula

DIETMAR MOEWS
aus der Legende der Heiligen Ursula

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Die NGO Goethe-Institut e. V. ist eine intermediär verfassungswidrige Auslagerung von Staatsaufgaben an (intermediäre) nichthoheitliches Personal.

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Und, aber, die Filialen der Goethe-Institute sind hoheitlich dem AA (Bundesaußenministerium) weisungsabhängig und finanziell zugeordnet. Auf das AA hat zwar letztlich das Kanzleramt Entscheidungsmacht – aber doch immer nur bei freiwilligem Eingriff, niemals als Pflicht, allein politischen timmungen verpflichtet. Die Inland Goethe-Institute sind staatsrechtlich geschummelte Zwitter – denn auch für diese ist die Goethe-Institut-Hauptverwaltung in München, und also das Außenministerium zuständig.

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Dietmar Moews meint: Das Feld der drei föderalen Ebenen in der Verfassung der Bundesrepublik Deutschland gehört zum Basiswissen meiner jahrelangen wissenschaftlichen Arbeit als empirischer Organisations-Soziologe, nicht zuletzt meiner Dissertation (Universität Bremen 2000) mit genau diesen Themen, mit dem Titel „Verirrte Kunstorganisation der Bundesrepublik Deutschland“.

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So haben wir folglich die drei Ebenen, zentralstaatlich den Bund / Berlin mit der „Kulturgestaltungsmacht des Bundes“. Die besteht einzig in einem jährlich bereitgestellten Budget im Bundeskanzler-Etat – immer ohne Eingriffsverpflichtung. Immer mit dem Dauerdruckmittel, mögliche Zuschüsse zurückzuhalten.

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Kölner Stillleben im Fortschritt 2014

Kölner Stillleben im Fortschritt 2014

 

Damit „macht“ Frau Grütter ihre Kunst- und Kulturpolitik – durch Zuschüsse und Matching Funds, durch Beteiligungsfinanzierungen auf den wirklichen Kompetenzebenen „Land“ und „Gemeinde“, wo bekanntlich unten immer das Geld nicht reicht.

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Das Bundeskanzleramt zieht Kulturmacht an sich, indem über den Bundesfinanzminister die Zuordnung und Zuteilung der diversen Steuereinnahmen für Länder und Gemeinden so defizitär gehalten werden, dass ständig blanke Finanznot besteht.

 

Erst macht der Bund den Föderalismus fiskalisch arm. Anschließend wird dann von Subsidarität gefaselt und mit Geld eingegriffen und mit Geld Kompetenz erschlichen.

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Dadurch kann sich der Bund jede gewünschte Einflussnahme, auch ohne Verfassungsanrecht, auch ohne die föderale Kompetenz dafür, durch Zuschüsse und Finanzierungen erkaufen:

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Die „Kulturgestaltungsmacht des Bundes“ ist reine unkompetente Prostitution der begehrlichen Salonpersonnage auf Länder- und Gemeindeebenen.

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Wenn noch jemand Fragen hat, ob ein Gummiadler als Broiler oder als Suppenhuhn bei Sotheby’s versteigert werden darf, nachdem Frau Grütters durch Gutachter feststellen ließ, dass es sich um unverzichtbare, nichtexportable Kunstware handelt, der darf bei mir weitere Gegengutachten einholen.

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Auch wenn jetzt die Salonpersonnage der Salonkünstler Baselitz und Richter medial auftrumpft, melde ich schon mal meine Einwände an:

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Noch nicht ungeöffnete Farbeimer und Schrubber bei Gerhard Richter oder Farbtuben und feine Malpinsel bei Dietmar Moews sind schon beschlagnehmbar – erst, wenn die Farbe vergeudet oder veredelt wurde, wird daraus eventuell Ware, doch:

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Der Waren- und Marktwert eines Kunstwerkes hat NULL / NICHTS mit dem Kunstwert zu tun.

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Wenn ich mein Bild in London verkaufen will, kann ich es als Kunstwerk persönlich als mein Autorenrecht nach London bringen lassen und dort – mit dem ZAUBERTRICK – daraus ein kulturindustrielles Handelsgut machen und bei Nachfrage zu MEINEM PREIS verkaufen, an wen und wohin ich es will.

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Frau Grütters darf sich ihre Bundesadler anschauen.

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Biennale VENEDIG 2015 liest „Mein Kampf“ von Karl Marx

Mai 11, 2015

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vom Montag, 11. Mai 2015

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56. Biennale frisch eröffnet. Desaster in Bunt, Durcheinander in Venedig. Diskursgewitter, Vorlesung von Karl Marx usw. die STAATSKUNST dreht alle zwei Jahre so richtig auf.

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Wer im Mai auf die Lagune fahren darf, das Inselchen betritt, die teuer gekleideten Nichtstuer und Journalisten mit der Salonpersonnage betrachtet und feststellt, dass sich die Kunstsoldaten vom Rest optisch gar nicht unterscheiden lassen: KURZ: Jeder ist ein Staatskunst-Bejubeler.

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Ja – STAATSKUNST-Bejubeln – das ist doch lustig, so lange das niemand beim Namen nennt: Des Kaisers ewige nackte Kleider.

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Wissen muss man, dass in den westlichen WEST-KUNST-Handels-Staaten annähernd 95% aller Gelder für Kunst aus staatlichen Kassen und Budgets stammen – meist jährlich wiederkehrende Bemittelungen (s. Dietmar Moews 2000 „Verirrte Kunstorganisation“ Universitäts-Dissertation).

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Dieses Staatsgeld wird überwiegend von der SALONPERSONNAGE verbraucht. Es ist dieses staatliche Kunstfinanzierungskonzept überwiegend dazu da, ein unterwürfiges Kunstpersonal für den Staat zu kaufen.

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Die Künstler, die dadurch in sogenannten MILITÄRMESSEN der STAATSKUNST zum Zuge kommen, wie auf der Biennale Venedig, nehmen im Genuss der gesamten Staatsgelder nur ein Kindertischchen ein.

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Anders all die Entscheider, denen nach dem Gesetz staatliche Kunsturteile nicht erlaubt sind.

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Freiheit der Kunst“ bedeutet auch, Staat und Staatspersonal haben für Freiheit der Kunst, Autonomie des Kunstbereichs, ästhetischen Pluralismus und Dergleichen zu sorgen. – Sie tun das Gegenteil: Wer Musik zahlt, bestimmt.

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Es gehört zu den Kunst-Vorurteilen, dass eine staatsausgelagerte (verfassungswidrige Entscheidung: Es ist verboten Staatsaufgaben auszulagern an nichtstaatliches professionelles Personal) Jury einen BIENNALE-Intendanten bestimmt.

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Für das Jahr 2015 ist das der Afrikaner OKWUI ENWEZOR aus Nigeria, der sowohl Documenta wie Haus der Kunst MÜNCHEN und sämtliche Austauschposten die ein Multifunktionär der Salonpersonnage besetzen und ausüben kann – seit vielen Jahren blockiert:

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Herr ENWEZOR ist da ganz locker, wenn er die Kunstgelder persönlich monatlich einnimmt und hat ausgegeben die Parole: „Karl Marx soll in Venedig zu Ehren kommen“ – er proklamiert: „Enwezor will die Künstler reden lassen. Auch Karl Marx“.

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Dietmar Moews (geb. 1950) oder Franz Otto Kopp (1937-2015) werden von Herrn ENWEZOR, egal wo er rumfuhrwerkt, ausgegrenzt – die will er nicht reden lassen. Obwohl – Kopp? Der ginge ja jetzt, nach dem er gestorben ist.

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Im Vorspann der diesjährigen 56. Biennale schreibt ENWEZOR:

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Die 56. Bienale: All the World’s Futures.

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All the World’s Futures lautet der Titel der 56. Bienale in Venedig, die dieses Jahr vom 9. Mai bis 22. November dauert. Das allumfassende Motto hat seine Berechtigung – mehr als 80 Länder sind mit Beiträgen vertreten. Es gibt dieses Jahr fünf Neuzugänge, der Vatikan bestückt nach 2013 bereits zum zweiten Mal einen eigenen Pavillon. Für die zentrale internationale Ausstellung hat Kurator Okwui Enwezor 136 Künstler verpflichtet. Dazu kommen schließlich noch 44 Collaterali, Ausstellungen ohne Länderbezug, die über die Stadt verteilt sind. Geöffnet ist das Hauptgelände Giardini und Arsenale) täglich von 10 bis 17.30 Uhr, die Arsenale haben bis 26. September an Freitagen und Samstagen bis 20 Uhr geöffnet. Montags ist geschlossen, mit Ausnahme des 11. Mai, 1. Juni, 16. November. Tickets zu 25 Euro gibt es unter www.labienale.org oder in den Biennale-Büros in den Giardini und im Arsenale.“

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Wie die Nato auf ihren Jahrestreffen die Rüstung und die Kriege festlegt, legen die Kunstsoldaten alljährlich die staatlichen Entscheidungen fest, welche Personen in den sogenannten freien Westkunstmarkt losgefördert werden, von dem Angebot an Leuten, die der Westkunsthandel und die Westkunst-Artmen, die Syndikatler, unter Vertrag haben und Documenta und Biennale anbieten.

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Dietmar Moews meint: Das Westkunst-Syndikat hat mit der in Deutschland durchgestilten Staatskunst-Salonpersonnage klare Verhältnisse. Deshalb – jedenfalls lohnt sich die Reise nach Venedig nicht – es sind immer die selben Verdächtigen.

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Warum lassen wir nicht Günter Ücker Beuys-Filz annageln?

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So kam man auf die „geistige Klammer“ „Das Kapital“ (angeblich alle drei Bände) vollständig laut vorlesen zu lassen.

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Dem Herrn Enwezor ist sowas natürlich zuzutrauen. Denn auf die Frage, ob Herr Enwezor „Das Kapital“ denn kenne und gelesen habe? antwortete der:

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„Nein, das wird ja jetzt vorgelesen. (Diese Antwort ist natürlich reine Arschkriecherei, stellvertretend für all die anderen Kunst-Marxfreunde, die Marx nicht gelesen haben).

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Am einfachsten erkennt man den Trottel daran, dass er von „alle drei Bände Kapital“ redet – denn es gibt nicht mehr als einen Band „Kapital“, den ersten. Alles weitere wurde von anderen Herausgebern nach Marx‘ Tod zusammengeschustert, die dabei nicht begriffen, dass sie immer das Gleiche da zusammenstellten. Denn es gibt nicht Band 1, Band 2, Band 3 – sondern dreimal ein heilloses Durcheinander von Karl Marx, post mortem von Friedrich Engels, von Karl Kautsky usw.  mit dem Titel „Das Kapital“.

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Herr ENWEZOR erklärte: Der Kurator interessiert sich für Kunst, die an den Rändern der Globalisierung entsteht.  Grenzen der Globalisierung?

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Mal sehen, ob Udo Lindenberg auftritt: Hinterm Horizont geht es weiter.

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Was wir erleben, ist die vollkommene Direktion der Kunst durch den Staat anlässlich der Biennalen Venedig. 

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Daraus wurde die völlige Unmündigkeit des reiselustigen Publikums, das natürlich weder Marx beurteilen kann, noch daran Interesse hat, darüber zu diskutieren.

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Und das ist ja die Taktik dieser Direktion der Salonpersonnage:

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Durch massenmediales Blow-up bewirkt man die Marginalisierung der Kunst selbst, wird die staatliche Salonkunst einem lebendigen Kunsterlebnis von Künstlern, Werken und Kunstpublikum entzogen: KARL MARX als VEHIKEL der Marginalisierung.

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Man macht es so, dass keiner diskutieren kann.

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Man unterdrückt die Diskussion nicht, sondern mit dem Stichwort MARX hat man sie alle im Sack – man zensiert die Künstler und die Kunst nicht, sondern man dirigiert das Personalnetz so, das nur noch Verirrte glauben, dieses sei ein freier Kunstprozess mit freien Künstlern und freier Kunst.

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Künstlergruppe 7 OPQ trifft sich am 5. Mai 2014 bei SMEND Gallery Cologne, hier Dietmar Moews und Franz Otto Kopp mit der Neuen Sinnlichkeit

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