100 jähriger BÖHM

Januar 24, 2020

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am Freitag, 24. Januar 2020

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PRITZKER-PREIS-TRÄGER GOTTFRIED BÖHM

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Seit Monaten vorfeiern die in Köln erscheinenden Tageszeitungen und ein Katalog von Veranstaltungen den 100 sten Geburtstag des Kölners GOTTFRIED BÖHM, Am 23. Januar 2020 wurde er als rüstiger Baukünstler gefeiert. Und so war es dann gestern.

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Kölnische Rundschau Seite 3, am 22. Januar 2020

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Man bringt uns den Betondom von NEVIGES, die 1968 eingeweihte Wallfahrtskirche, in zweidimensionaler Darstellung in Erinnerung – Grund dafür, mal hinzugehen.

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GOTTFRIED BÖHM wurde im Jahr 1986 mit dem herausragenden Welt-Architekturpreis, dem PRITZKER-PREIS, geehrt, der ihn als ersten deutschen Architekt schmückt. GOTTFRIED BÖHM hat im Reigen des spätmodernen Bauens, zwischen Bautechnik und demokratisch-verschwurbelten Siedlungskonzepten, ganz ausgeprägte BETON-SKULPTUREN inmitten des kriegszerstörten und zersiedelten Armutsbauens verwirklicht.

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Wallfahrtskirche in Velbert/NEVIGES

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Man muss den politischen Rang solcher „Sozialleistungen“ des GOTTFRIED BÖHM verstehen, wenn zwischen dem gestaltenden Künstler, der sozialen Dimension im zukünftigen Leben der Menschen und dem absurden Verfahrensapparat einer reglementierten Organisation ein Bauentwurfs-Zielsystem integriert werden muss, das nicht die Menschen, nicht den Künstler selbst und nicht einen Bauherren, nicht die Ökologie und nicht stadtplanerische, siedlungsplanerische oder landschaftsplanerische Gestaltungszwänge fokussiert, sondern die Profitansätze der Bauunternehmer und Immobilienentwickler.

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Wer nach heutiger Sprachregelung als „alt“ definiert wird, als Senior oder Silberlocke und so weiter, bis an die Grenzen der forensischen Sistierfähigkeit, muss viel gesehen und viel weggeschaut haben, muss eine ermutigende Biologie eignen und dabei in glücklicher Balance sozialer Einbindung leben. Das kann man nicht erben. Große Worte sind dafür fehl am Platz, ob Gott oder Schicksal – jeder neue Tag braucht Witz und Tapferkeit, wenn man betagt ist oder über 85, hochbetagt. Krankheit ist Scheiße. schwere Krankheit macht unglücklich. Schmerzen, Behinderungen und Aussichtslosigkeiten müssen bedacht werden und ausgesprochen werden, damit der geistig-soziale Bezug leben kann.

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Frankfurter Allgemeine Zeitung, Feuilleton von Patrick Bahners, am 23. Januar 2020

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Wer betagt ist, kann aufhören sein individuelles Geschick mit anderen zu vergleichen, ob frühvergreist oder altklug, ob gemessen und weise – der nächste Tag bietet noch Spielräume, zu denen man hinfühlen oder sprechen kann.

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Wenn ich heute dem Studenten der Baukunst, Dominikus Böhm die Aufgabe stellen würde: mach mal „Haus mit Baum“ oder „Siedlung mit Wolke“, so würde er eine nachvollziehbare Skizze entwerfen können. Ich bin sicher, auch GOTTFRIED BÖHM, heute 100-jährig, könnte „Haus mit Baum“. Auch die Söhne und die vierte Generation Böhm würde „Haus mit Baum“ können.

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Anders sieht das mit den modernen Bauausschreibungen aus, ob man zu einem Architekturwettbewerb überhaupt zugelassen oder eingeladen wird.

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GOTTFRIED BÖHM hatte für den BETONDOM in NEVIGES nicht den Ausschreibungswettbewerb gewonnen – der Oberentscheider Kardinal FRINGS, der Kölner Oberkatholik, hat sich da entscheidend eingemischt und dann wurde – wie fast bei jedem Entwurf – geändert und geändert, bis der Architekt verstanden hat, was ein Baumeister ist, ein Geduldmeister.

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Kölner Stadt-Anzeiger, 24. Januar 2020: Böhm Architekten, Oberbürgermeisterin Köln, rechts Dr. med. Paul Böhm (101), München

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Köln und die Neven-Dumont beherrschte Kölnöffentlichkeit feiert sich also jetzt mit GOTTFRIED BÖHM, dessen gebaute Werke in der Kölner Hundehütte herumstehen, wie die verstreuten Knochen. Teils können Böhms Solitäre eine Umgebung akzentuieren, teils wirken sie völlig deplaziert und signieren sich selbst. Der Begriff „BRUTALISMUS“, den die Sprachverbreiter für rigorose Betonmimiken prägen wollen, ist für GOTTFRIED BÖHM widersinnig. Er gestaltet nicht brutal, er bringt alle Dimensionen für so ein dreidimensionales von Menschen zu gebrauchendes Bauwerk in seine Entwürfe, und er war in der Hochzeit der weltweit beeindruckende Mann, der aus amorphem BETON eine Sandkastenspielburg hinstellte, eine Zeltdachform, die dann Eicher und Behnisch in den Münchner Olympiapark brachten bzw. GOTTFRIED BÖHMS Innenraum von NEVIGES ist eine durchkomponierte Hohlform, gegen die die mit blauen Glassteinen dekorierte neue Berliner Gedächtniskirche blanker Kitsch ist.

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Neue Zürcher Zeitung am 23. Januar 2020

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Der heutige GOTTFRIED BÖHM ist immer noch der bekannte PRITZKER-PREISTRÄGER, ein Meister seines Faches, der bescheid weiß, kennt bautechnische Neuigkeiten, kennt planerische Zukunftsvorhaben, kennt die Bedarfe Organisationsnot, die den Anschein hat, von Dilettanten und anmaßenden Nichtfachleuten BAUPROJEKTE durchzusetzen.

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Reden wir lieber von Ideen, von Entwürfen, von Formen, von Wohnhaus, Gebäude, von Schutzbedarf, Brücken und Kommunikationsführung. Wenn die Kölner Jubilarfeier bis in die weitreichenden Massenmedien hinausreizen, mag für die jüngeren Architekten Anrecht entstehen, in ihrer eigenen Sache auch politisch mitzureden.

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So wie es ist, darf es nicht weiter pervertieren. Dass ein Architekt als Handelsreisender mit Musterkoffer und „stand by gute Laune“ unter Entscheidern verbreiten muss, um mal naschen zu dürfen, an der Sahnetorte der eigenen Verewigung in Stein.

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Kölner Stadt-Anzeiger Seite 3, am 23. Januar 2020

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Und Köln, die Stadt des Fringsens, der Eschfonds-Modelle und des immerweiterfließenden Stroms RHEIN, teilt doch eine römisch-französische links, von den preußischen Gestaltungsmächten rechts. Während der Kölner Dom links steht, aber von rechts finanziert wurde.

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Hier abschließend möchte ich GOTTFRIED BÖHM aus den HEIDELBERGER SCHLOSSGESPRÄCHEN zitieren, wo im Jahr 2013 die in Heidelberg maßgebliche Architektur-Bande Rechenschaft in einem Buch gibt.

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Heidelberger Schlossgespräche EDITION PANORAMA hsg. Gesamtleitung Bernd Müller, S. 87 f:

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„Es gibt Qualitäten von Architektur, unabhängig von Zeit und Stil. Das ist das Wesentliche, wonach wir suchen sollten“.

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Bauen im historischen Kontext, dieses Thema hat Prof. Gottfried Böhm immer wieder beschäftigt, etwa in Ulm, wo er eine neue Stadtbibliothek realisiert hat; die Erweiterung der Godesburg nahe Bonn, der Neubau des Rathauses in Bensberg, die Erweiterung des Schlosses in Saarbrücken und schließlich sein Meisterwerk, die Kapelle in Neviges – in all diesen Gegenwartsarchitekturen zeigt sich eine gründliche Auseinandersetzung mit dem historischen Kontext. Architektur und Städtebau, so hat Prof. Böhm einmal von sich gefordert, sollen heilen, in einer vielfach verletzten, städtebaulich verwundeten Welt …“

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Gottfried Böhm: Ich möchte Ihnen kurz erläutern, was mich gegenwärtig im Bereich der Architektur und des Städtebaus umtreibt; alles andere aus unserem Atelier erläutert Ihnen mein Sohn Peter, der unsere Arbeit so fortsetzt, wie ich sie von meinem Vater Dominikus Böhm übernommen habe.

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Ich beschäftige mich derzeit intensiv mit der Stadt der Zukunft, also mit der Frage, wie Städte in 100 oder gar in 1000 Jahren aussehen könnten, und diese Zeitspanne umfasst in der gesamten Architekturgeschichte keinen so arg weiten Zeitraum. Aber wenn man sich vorstellt, wie sich die Städte entwickeln, wie sie immer mehr wachsen, wie riesig schon einige Städte sind; wenn Sie bedenken, dass viele Menschen, die inmitten der Stadt wohnen, manchmal nie mehr ins Freie kommen, dass sie nie mehr die Umwelt, die Natur erleben können, dann stellt sich die Frage, ob es richtig ist, so weiterzuplanen. Es gibt ja Städte, etwa in China, die in zehn Jahren um eine Million Bewohner wachsen. Das ist ungeheuer. Für die Menschen, die da leben, ist das natürlich problematisch, dass sie keinerlei Beziehung zur natürlichen Landschaft haben, vor allem für Kinder.

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Wie könnte man vor diesem Hintergrund eine Stadt in der Zukunft bauen? darüber denke ich nach, dazu habe ich mehrere Entwürfe gemacht. Ich plane Städte, die als ganze Gebäude in ungestörter Landschaft stehen; aber wie müsste man die bauen, wie organisieren, damit ein Bewohner im hundertsten oder zweihundertsten Stockwerk in nur wenigen Minuten am Boden und dann auch wirklich in natürlicher Landschaft sein kann?

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Und wie schaut da eine Wohnung aus? Ich habe beispielsweise so geplant (Abb. 1), dass alle Wohnungen noch eine Terasse haben, und die zieht sich um das ganze Gebäude .. begrünt .. Und in diesen Turmhäusern sind, wie in einer Stadt, selbstverständlich auch Geschäfte und Büros integriert (Abb. 2), eben alles, was Stadt ausmacht.

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Ich habe viele verschiedene Vorschläge für solche Städte gemacht, etwa eines großen Palastes (Abb. 3), also ein großes Haus, das in verschiedenen Abteilungen und Zwischengeschosse unterteilt ist, Zonen, die wie große Plätze funktionieren, auf denen man sich treffen kann …“

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Dietmar Moews meint: Als gestandener Künstlergelehrter mit Lebenswerk spreche ich hier dem Jubilar GOTTFRIED BÖHM meine Glückwünsche aus.

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Was die demokratiezerstörende Demokratie für das BAUEN durch völlige Durchorganisation der Verfahren und die möglichen Multirollenspiele der Interessenten letztlich auf Profit- und Kriegszwecke hin erzwungen hat, ist kein Albtraum -.

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Es ist unsere Wirklichkeit, in der man denken könnte, hätte FORMOSA gut funktionierende ATOMBOMBEN, wäre es vor den Volksrepublik-Chinesen sicherer als ohne.

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Frankfurter Allgemeine Zeitung titelt am 23. Januar 2020 Baumeister Böhm

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Und mein Schlußwort: Wer musiziert, liebt den situativen Anklang, wenn Ohren und Herzen erreicht werden, Konsonanz der Gemüter, Sonorität des Raumes (deshalb musiziert es sich auf freiem Felde schlechter).

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Das sollte jeder Mensch verstehen, wenn ich die NARRATIV-MODE völlig absurd finde. Denn Kunst ist nicht Metaphysik infolge von Selbstanpreisungen. Kunst ist ein Künstlerwerk, das anklingt, das Herzen erreicht. Echter Künstler ist also nur wer dieses Werk macht.

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Die 1920er Jahre brachten einen BRUNO TAUT, dann kamen die Modernehelden, FRANK LLOYD WRIGHT, GLENN MILLER und OSCAR NIEMEYER, in den 1950er Jahren kam CHUCK BERRY, in den 1960er Jahren kamen die Liverpooler BEATLES. Das waren greifbare Phänomene der Zeit.

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Das konnte GOTTFRIED BÖHM in eben den 1960er Jahren mit seinem Modell seiner Wallfahrtskirche der Franziskaner von NEVIGES bei dem abtastenden KARDINAL FRINGS erreichen, das hatte Anklang.

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ARD: Lügenpresse – Die Story im Ersten „Vertrauen verspielt?“

Juli 11, 2016

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Vom Dienstag, 12. Juli 2016

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DIETMAR MOEWS malte OLYMPUS DIGITAL CAMERA – Öl auf leinwand

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Aus Sicht der empirischen Massenkommunikations-Soziologie sind die bisherigen Erklärungsmuster, die seitens der „alten Medienwelt“ verbreitet werden, falsch und Irreführend:

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Man unterlässt, die Lage der im Sozialen entscheidenden Kommunikation zu erfassen und festzustellen.

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Für die Soziologie sind NOTWENDIGE Verhaltensweisen entscheidend, nicht beliebig frei willkürliche.

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Lebenswichtig und notwendig sind politische Entscheidungen zur Daseinsvorsorge und -gestaltung. Lebensnotwendig ist die möglichst friedliche gemeinschaftliche Reproduktion der Gesellschaft, in deren Dienst der Staat und das Politiksystem stehen:

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NOTWENDIGKEIT ruft VERLÄSSLICHKEIT – genau das bringen die eigenresonanten affirmativen Quotenmedien nicht, die sich bevorzugt an Obrigkeitsverlautbarungen und den Mainstream halten.

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Solange die täglichen Silberzüngigkeiten und der Ablenkungs-Bullshit der Lautsprecher der Obrigkeiten nicht kritisch abgefragt, sondern noch kulturindustriell verstärkt werden, wird die Basisdistanz wachsen und das Kürzel LÜGENPRESSE weitere Politfolklore hervorbringen.

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Wer in der EU die Nationalkommunikationen derart mit Sündenbockmustern irritiert, organisiert Nationalismen und Völkerfeindschaft.

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Das derzeitige Lieblingsthema der Lügenpresse, wie es auch CAREN MIOSKA heute, Montag abend, 11. Juli 2016, in den TAGESTHEMEN ab- und anmoderierte, wurde in einer 45 Minuten-EXTRA-SENDUNG „Die Story im Ersten“ im ARD-Fernsehen um 23 Uhr aufgemacht – Film von Sinje Stadtlich und Bastian Berbner:

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Vertrauen verspielt? – Wie Medien um Glaubwürdigkeit kämpfen.“

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Ich spare mir die Nacherzählung dieses Sammelsuriums „Story im Ersten“ zum REIZWORT Vertrauen/Lügenpresse –

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neben Armin Wolf, Klaus Brinkbäumer und Ulrik Haagerup äußern sich die ZDF-Moderatorin Dunja Hayali, die ARD-Vorsitzende und MDR-Intendantin Karola Wille, der Chefredakteur von ARD-aktuell, Kai Gniffke, der Stellvertretende Chefredakteur von „WeltN24“, Ulf Poschardt, sowie kompetente Medienwissenschaftler zum Thema „Vertrauen verspielt? – Wie Medien um Glaubwürdigkeit kämpfen“.

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Ulf Poschard, das Dienstklassen-Salonkind kämpft um Vertrauen? – zum Kaputtlachen.

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Dazu werden Umfrageergebnisse quantitativer Erhebungen genannt, wonach alle Massenmedien von etwa 70% Glaubhaftigkeit (Staatssender) bis zu nur 15% (Boulevardpresse) Verlässlichkeit ein weit gesunkenes Ansehen haben.

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Und so heißt es hierzu bei ARD.de:

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Zahlen lügen nicht! Diese angebliche Wahrheit machen sich viele zunutze – vor allem Politik und Wirtschaft, lassen sich doch hinter scheinbar objektiven Zahlen die wahren Interessen und Ziele „wissenschaftlich“ verbergen.“

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Immerhin setzt sich die Story im Ersten etwas von der bisherigen breitseitig unverschwörungsmäßig-freiwillig-selbsteuernden HOLZHAMMER-Scheindiagnose ab, die lautete bekanntlich etwa so:

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Neo-rechte Hassbürger beschimpfen den Staat samt den Massenmedien als LÜGENPRESSE, glauben nichts mehr und gefallen sich als Fundamentalopposition, die eine HITLER-VOKABEL weiterverwenden (Gadget)“.

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Jetzt, so insinuieren die Autoren,

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ginge es um „Verlust des Vertrauens, der durch vertrauensbildende Arbeit auszugleichen bemüht werden solle.

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Denn, so ARD.de, am 11. Juli 2016:

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Die aktuelle Diskussion um dieses Thema ist wesentlich lauter und heftiger als in der Vergangenheit. Dafür verantwortlich ist auch eine sogenannte „Gegenöffentlichkeit“, die im Internet dafür sorgt, dass unbewiesene Behauptungen, üble Gerüchte oder vorschnelle Spekulationen von vielen Nutzern als glaubwürdig und seriös empfunden werden. Armin Wolf, Stellvertretender Chefredakteur des ORF, bangt deshalb um den demokratischen Diskurs und warnt: „Wir können nicht zuschauen, wie die Menschen sich letztlich in irgendeine Informationsparallelwelt begeben.“

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ARD.de bringt zu Die Story im Ersten, wie die irrige Vorstellung von den Bedingungen für die tatsächliche und wirksame Basisdistanz, zwischen Kulturindustrie, Staatssprachregelungen und der Öffentlichkeit, unter dem Reizbegriff LÜGENPRESSE, verschusselt wird.

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Man hat sich eine billige Symptomheilung verschrieben. Doch es geht hier um eine irrlaufende und irreführende unsystematische Ansammlung von Dienstklasse-Publizisten und Multiplikatoren zum Thema „Basisdistanz“, die allesamt lediglich die unbelastbare Hypothese der ARD-Autoren bestetigen, die immer wieder falsch lautet:

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Wir machen Fehler. Wir müssen aus unseren sachlichen Berichterstattungsmängeln lernen. Dadurch wollen wir das Vertrauen zurückgewinnen.“ – in der ARD.de-Sendungsbetextung heißt es am 11. Juli 2016 dazu:

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„Offen mit Fehlern umgehen

Auch Ulrik Haagerup, Nachrichtenchef des Dänischen Rundfunks (DR), hat sich dem Thema Glaubwürdigkeit verschrieben. Er plädiert für eine neue Fehlerkultur: „Wenn sich früher jemand beschwert hat und wir wussten, er hat Recht, haben wir versucht, den Fehler klammheimlich zu korrigieren. Wir dachten, es schadet unserer Glaubwürdigkeit, wenn jemand merkt, dass wir Fehler machen. Aber die Wahrheit ist: Die einzigen, die keine Fehler machen, sind diejenigen, die gar nichts machen.“

„Raum für Zweifel lassen“

Klaus Brinkbäumer, Chefredakteur des „Spiegel“, hält einen Kulturwandel unter Journalisten ebenfalls für notwendig: „Wir müssen die Kritik annehmen, wir müssen nach meinem Gefühl auch anders erzählen. Anders erzählen bedeutet eine andere Sprache, Raum für Zweifel lassen.“

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Dietmar Moews meint: Die ARD-Story-Autoren tappen nicht nur weiter im Dunkeln, sie setzen die LÜGENPRESSE fort und suchen nicht die empirisch-soziologische Lagefeststellung – folglich kommen sie nicht an Höhe und Tiefe des Geschehens heran.

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Es kommt zur Symptomlösung eines funktionalen Dilettantismus, nämlich der gegenseitigen Anfeindung zwischen der totalen Gesellschaftsöffentlichkeit und der kulturindustriellen Kommunikationsorganisation. Letztere begreifen sich irrtümlich als „die Öffentlichkeit“, während die anderen als „die Gegenöffentlichkeit“ bezeichnet werden.

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Auch diese Sprachlüge entspricht nicht dem wirklichen totalen Gesellschafts- und Kommunikationsprozess. Da sind die erwerbtreibenden Kommunikationsführer nämlich nur die Museums-Guides unter den Touristen.

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Mir ist es als SOZIOLOGE, der seine empirischen Ideologie ausprägt, inzwischen peinlich, erneut die Keule erheben zu müssen. Aber die Lügenpresse, nebst den arschkriechenden Pseudo-Soziologen, ist eben sehr borniert und – weil ohne Fragen an die empirische Soziologie – unbelehrbar. Sie fummeln herum, ohne überhaupt die Lage festzustellen. FORSCHUNGSSTAND!!! – damit beginnt jede Wissenschaft, sage ich allen ambitionierten Studenten, die was lernen wollen. Deshalb hier noch einmal die harten Tatsachverhalte der akuten Lügenpresse-Thematik.

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Wie das eben nicht gehen kann, zeigen die Autoren Sinje Stadtlich und Bastian Berbner für „Die Story im Ersten“ anhand von Beispielen aus Deutschland und dem europäischen Ausland. Sie besuchen Medienleute, die bewusst andere Themen setzen, um der Skandalisierung entgegenzuwirken. (Auch das ist Quatsch, weil an der wirklichen Zersetzung vorbei).

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Und exakt damit verlagern sie eine große sozialpsychologische Welle, der Basisdistanz in der Massenkommunikation. Wir müssen den Bedarf eines jeden Bürgers und dessen sozialer Szenerie respektieren.

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Jeder braucht geistig-soziale Integration.

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Jeder braucht im täglichen gesellschaftlichen Reproduktionsbedarf Seinsbindung an Verlässlichkeit, Zuneigung, Konsonanz der Gemüter, Sonorität und letztlich Loyalität und Staatsräson, aber eben nicht ins Abseits der Verirrung, in die angängige Lügenpresse-Stimmung.

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Und – wer hätte es gedacht – diese vom kulturindustriellen Medienbetrieb selbst konstituierte Lügenpresse konstituiert und formiert ihrerseits, nunmehr als soziales Vorurteil, die Problemstellung der angängigen LÜGENPRESSE und der NEO-Nationalismus-Folklore, nämlich die tatsächliche Basisdistanz.

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Die ARD-Autoren machen also rum, an kleinen Stories, an Köpfen, an Wichtigtuern – immer wieder so tun, als nehme man jetzt die Details genauer, die Kritiker zu Herzen, die Wahrheit unter die Lupe und Dergleichen.

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Da liegt aber nicht der Grund und das Fortfressen der Zersetzung, die sich mit dem Reizwort LÜGENPRESSE, für eine gewisse Dauer in unseren Tagen in Gebrauch, weil brauchbar und wirkungsvoll, eingeschlichen hat. Dabei ist es doch Unfug, wenn sich „die Dummen“ und „die Schlauen“ missverstehen, den Dummen Schuld und Verantwortung dafür anzuhängen.

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Dietmar Moews malte Caravaggios Canestra di Frutta in Milano

KURZ: Es gibt gesellschaftliche Kommunikation, Kommunikationsbedarf, Kommunikationsversorgung. Die Kräfte unterliegen notwendig einer Wahrnehmungsökonomie. Darin ist nicht beliebig Platz für Innovation und Redundanz. wir merken das täglich beim Erinnern und Vergessen.

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Doch besonders für die Reizwerte und die Lebensnotwendigkeiten wird die Gewohnheit mit Stoffdrang, Beschleunigung und Informationsschwall überrumpelt. Der auf Triebnotwendigkeit und Selbstgenügsamkeit selbststeuernd ausrichtende sozio-geistigen Vorgang jeder Gruppe und jeder selbststeuernden Wertorientierung wird von und durch den kulturindustriellen LÜGENPRESSE-Betrieb gestört bzw. in seinem Zwangsfreiheits-Anspruch zerstört. So bringt die professionelle Kommunikationsspeisung den sozio-kulturellen Reflex der Gesellschaft zum Kollabieren, der diese Zersetzung abzuwehren versucht, weil er nach Freiheit von Zwang (Isaiah Berlin) verlangt und ruft, was gerade Anschlusshöhe verspricht:

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LÜGENPRESSE

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Das sehen wir in der aktuell angängigen Basisdistanz.

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EINS: Es ist ein absolutes Fehlurteil, dass sich „die Lügenpresse-Medien“ als „DIE Medien“ und als „DIE Öffentlichkeit“ angesprochen fühlen. Denn sie sind kaum noch „Leitmedien“ in einer ephemeren Medienvielfalt. Die „Lügenpresse“-Anstalten sind inzwischen in ihrem kommunikativen Rang als Neuigkeitslieferanten wegen des Vertrauens- und Glaubwürdigkeitsverlustes längst nicht mehr in der Vorhand, nicht mehr im führenden Rang. Sondern jeder Stammtisch, jeder informelle Internetz-Blog, jede Litfaßsäule, jeder Wirbelsturm, Handelfmeter und jeder Verkehrsunfall ist heute stärkerer Kommunikationsstimulant als eine TAGESTHEMEN-Spätsendung bei der ARD – WER KOMMT SCHON AM FOLGENDEN TAG ZUR ARBEIT UND SPRICHT ÜBER DIE LETZTE ARD-TV-Nachrichten-SENDUNG? Das war bei „Stahlnetz“-Straßenfegern noch anders.

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ZWEI: Die Quoten-Einschalter nehmen nicht die gesendeten Botschaften und Meinungen Eins zu Eins auf, sie sind nicht Rezipienten, wie beim „Nürnberger Trichter“. Die informellen Konsumenten glauben nicht einfach, was mitgeteilt wird, sie spiegeln nicht die Redakteursbereitstellung. Sie leben in einem permanenten totalen, informellen Wertbildungs- und Vorstellungsorientierungsprozess im demokratischen Rechtsstaat. Informations- und Kommunikationsführung gehorcht nur noch sehr begrenzt der Bemächtigung durch strukturierende Organisation. Wer hier führen will, muss verlässlich kommunizieren – nicht nur an den Türöffnern der Obrigkeit vorbei.

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DREI: ABER DAS HAUPTPROBLEM, an dem die Autoren der STORY IM ERSTEN zur Lügenpresse heute vorbeigesendet haben, hat gar nichts mit Fehlern oder mit Meinungen oder einseitigen Kommentaren zu tun. (Denn, der Rezipient, der seine Meinung sehen, hören oder lesen will, sucht sich den passenden Lieferanten schon selbst).

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Der UNFUG dieser neuerlichen ARD-LÜGENPRESSE hat einen einfachen sozialen Lebenszusammenhang, der empirisch-soziologisch zu erkennen und nachzuvollziehen ist.

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Es geht um Lebenswichtigkeit – um Notwendigkeit und um den individuellen und sozialen Erleichterungsbedarf. Es geht nicht vorrangig um Unterhaltung oder Freizeit, nicht um Beliebigkeit, Vergnügungssucht, Lustigkeit, Willkür oder Zerstreuung.

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Unser anthropologisches Drama spielt im Lebensspielraum zwischen Naturzwang und Kulturgestaltung. Dabei steht die Natur für die individuelle Tragik, die Kultur hingegen hängt in der sozialen Tragik. Beide im Triebspiel mit Hemmung und Verzicht belegt. Das ist der Preis für gewünschte Triebverwirklichungen.

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Problem all der kulturindustriellen Massenmedien, die als Lügenpresse heute schlecht angesehen werden ist bis heute, sie machen sehr verlässlich den Fehler, als Verstärkung der Regierungssprecher und der staatlichen Repräsentanten zu publizieren und diese OBRIGKEITS-Sprachregelungen Tag für Tag fortzusetzen. JETZT KOMMT ES:

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Auch, wenn sich eine STAATS-Verlautbarung als falsch, als Irrtum, als Ablenkungsmanöver, als Täuschungsmanöver, Propaganda usw. entpuppte, halten insbesondere die STAATSMEDIEN den Kurs der Verlautbarungen aus den Presseabteilungen der Regierungen und Parteien, der Konzerne, der Kirche, der Militärs und der USA. Haben Schäuble und Kohl gelogen, so gehört das zum Politikerberuf – aber die Öffentlichkeit soll schnell vergessen und wieder gutgläubig mitmachen. So jedenfalls führen Detjen, Clement und Co. Interviews – als sei nie etwas gewesen, an das stets zu erinnern ist. Ist Steinmeier mit Guantanamo als bekennender Zyniker festgenagelt („Murat Kurnaz war zur falschen Zeit am falschen Ort“), darf der Staatssender ihn nicht als Anwärter zum Bundespräsident vorstellen. Hat Joachim Gauck seine DDR-Widerstandsrolle erlogen, sollte er durch einen unbescholtenen Rechtsanwalt ausgetauscht werden, wollte man nicht LÜGENPRESSE sein.

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VIER: Diese vollkommen sachlich ausgelöste und begründete Distanz zur kulturindustriell institutionalisierten öffentlichen Kommunikationsorganisation hat es also täglich mit sowohl lebenswichtigem Neuigkeitsbedarf zu den Politikgeschehnissen und -entscheidungen des föderalen deutschen Staats zu tun. Hinzu kommen die aktuell von der Dienstklasse „designten“ meist sehr „silberzüngigen, windigen“, nicht belastbaren Sprachregelungen, die kein Mensch mehr als um „Wahrheit und verständlichen Gehalt“ um Fairness bemühte Bereitstellungen empfindet.

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Und dieses Problem wird inzwischen verstärkt, indem einerseits schleichend der deutsche Föderalismus zu einem eingeschlichenen EU-Kommissarwesen und undemokratischen Zentralismus gemacht wurde. Erkennbare zurechnungsfähige Entscheider-Rollen derjenigen Politiker und Parteien, die man gewählt hatte, sind nicht greifbar – gerade nicht, wenn Jean-Claude Juncker mitteilt, ihm sei das „schnurzegal“.

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Und dieses Problem wird zusätzlich verstärkt, indem aus den 27 anderen EU-Staaten bestenfalls lediglich Regierungsverlautbarungen, Parteien-Texte und Dienstklasse-Statements in den deutschsprachigen Massenmedien bekannt gemacht werden. Die deutsche Öffentlichkeit erfährt keinesfalls die Meinungsvielfalt und Farbigkeit der Alltagslagen, die etwa in Frankreich, Polen, Kroatien oder Portugal brodeln.

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Wer selbst mal in Russland und in den USA war, wundert sich über die ständige Schwarz-Weiß-Malerei, wenn darüber deutsche Publikationen nicht wirklich ins  Bild setzen. Was machen da die Redakteure falsch, wenn sie den Zuschnitt auf einen Plot hin aufziehen, aber die mischfarbige Wirklichkeit so gar nicht tickt?

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Unsere Völker werden publizistisch in den Krieg gegeneinander geführt, durch zersetzte Dienstklasse-Kommunikationsstrukturen und deren „falsche Prophetien“ (Leo Löwenthal)

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Regierungen und Parteien machen Kommunikation als innenpolitischen Wahlkampf und nicht als EU-interne Außenpolitik.

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Unsere vierte „Föderal-Ebene“, Brüssel, verlangt eine zusätzliche inhaltliche Kommunikationsarbeit der nationalstaatlichen Gesellschaften und der Lügenpresse. Doch allesamt sind damit überfordert. Denn sie haben die soziale Wahrnehmungsökonomie und die Belastbarkeits-Quoten zum Maß.

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Und wenn schließlich die Staatsvertrags-Anstalten sich dem Mainstream der Themenführung anschließen:

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dpa, RTL-Abendnachrichten – allüberall die gleichen Versatzstücke unter Abkopplung der Basisbindung und Verlässlichkeit, geht das Gefühl bedient zu werden verloren. Der gesellschaftliche Kommunikationsbedarf wird aufwendig missachtet. Die deutsche Dienstklasse und die Staatsvertragsanstalten versagen, den ständig fruchtbaren Indolenz-Mob anzusprechen. Stattdessen machen sie Quote, und begnügen sich mit quantitativen Ausweisen ihrer Arbeit.

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Der Normalbürger studiert nicht täglich Reuters, Theguardian.uk und nytimes.com, er kann nicht polnische Zeitungen lesen und erfährt nur ausnahmsweise, dass Israel alle EU-Mitgliedsrechte hat, ohne die EU-Pflichten zu erfüllen usw. usf. – wer liest israelische Zeitungen, wenn die meisten Israelis russisch sprechen? – Ja? stimmt das denn? 

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Wieso klärt man zumindest in den staatlichen deutschen Dienstklasse-Redaktionen die deutsche Öffentlichkeit nicht darüber auf? Unausweichliche Folge ist der „Globus mit Vorgarten“, die lokale und regionale Orientierung mit nationalistischem Gruppengeist. So ist es in allen EU-Staaten mit der Basisdistanz und den Neo-Nationalismen.

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Das heißt, die RECHNUNG Deutschlandfunk = Große Koalition, wird redaktionell weitgehend durchgehalten, selbst wenn es Steine regnet.

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Die Rechnung „ISRAEL ist GOTTES AUGE“, wer gegen Gottes Auge eintritt, ist Antisemit (heute, 11. Juli 2016, im Deutschlandfunk so gesendet), wird als STAATSRÄSON durchgehalten, selbst wenn die Kinder in GAZA an Gasbrand verbrannt werden.

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Die Rechnung „NATO und EU kommen in Warschau zusammen“: Die Rüstungsindustrie der Europäischen Gemeinschaft wird für die NATO akzelleriert, selbst wenn damit keine europäische Verteidigungspolitik sondern eine us-amerikanische Weltdespotie ausgeweitet wird.

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Ich spare mir den ATOM-Ablasshandel und den BND-NSA-Schund, die NSU-Lügen und den Schwerkriminellen Uli Hoeness, der ohne Geständnis, ohne gültige Steuererklärung, mit Verjährung und ohne Bewährung lustig frei herumläuft:

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MAN GLAUBT DENEN NICHT, wenn es um Lebensnotwendigkeiten – Freiheit, Gleicheit, Brüderlichkeit – geht.

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Ob Thomas Oppermann, Steinmeier/Guantanamo, Steffen Seibert oder Schäuble, Angela Merkel oder Cem Özdemir, Christian Lindner – so wie es um WICHTIGES geht, glaubt denen keiner mehr was.

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Sich zum Büttel der Herrschenden und zu Berufsschweigern gemacht zu haben, macht die Unzuverlässigkeit.

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Was aus Sicht der Herrschenden Verlässlichkeit ist und verlangt wird – wenn Jean-Claude Juncker zu CETA erklärt, „Demokratie ist mir schnurzegal“, dann ist das Merkels Mann – und es ist aus Sicht der untergebügelten Staatsbürger ganz einfach Unzuverlässigkeit.

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So kann der Deutschlandfunk, so könnte die Chefredakteurin Birgit Wentzien ganz einfach mal den Redakteuren mitteilen:

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Stellen Sie den Herrschenden die substantiierten aufklärerischen Fragen, die die Bürger haben oder hätten, wären sie professionell informiert. Stellen Sie auch die irreführenden Formulierungen und Beschönigungen der repräsentativen Verlautbarer in Frage, statt nur affirmativ den affirmativen Hofberichterstattern, Stefan Detjeń und Rolf Clement, nachzueifern bzw. stilistisch arschzukriechen. Es muss immer um „Erklärungsnormen“ und die möglichen, dahinter steckenden,davon abweichenden „Verhaltensnormen“ der Handelnden  und der Täter gehen. Fragen Sie nach.

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Dietmar Moews meint: So wie der kritische Geist Fragen stellt – so wie DLF-Redakteure Dirk Müller, Christoph Heinemann und auch einige scharfsinnige DLF-Damen, etwa Bettina Klein, es können – wird sich der Deutschlandfunk in Kürze von dem Unzuverlässigkeits-Makel befreien können.

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Wenn noch der absurde Kulturscheiß von Deutschlandradio Berlin gestoppt würde, wo KULTUR als KUNST der verirrrten Salonpersonnage gepflegt und ostinat wiederholt wird, bis die Tage der Neuen Musik Tampons brauchen und endlich über MARX und über ADORNO kritisch aufgezogen wird, statt immer wieder die Litaneien der Doofmarxisten repetiert sinnlos werden.

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Ich möchte mir nicht länger unmusikalische Musik von der DLF-Lügenpresse schön reden lassen. Alban Berg ist für Staatssender verboten. Alban Berg muss privat gekauft und privat gehört werden. Dazu – jeden Morgen am offenen Fenster – Musik von Theodor W. Adorno sowie einen Rhetorikkurs von Walter Jens aus dem Archiv und ein Zwiebelhäutung von Günter Grass, Juli Zeh und Dietmar Dath, diesen Simulanten des Fichteschen ICHs – gottlieb.

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