Lichtgeschwindigkeit 424

Juni 26, 2010

LICHTGESCHWINDIGKEIT 424

KONRAD ZUSE 100 und Kommentar aus Sicht der IT-Soziologie

zur Medienlage von dem Künstlergelehrten Dr. Dietmar Moews –

live und ungeschnitten – muss auch immer die Werte der Primaten

berücksichtigen: Offenheit, Transparenz, Freiheit, Piraterie und

Rechtsstaatlichkeit, im Kommunikationsraum im Deutschen

Technikmuseum Berlin Kreuzberg, am Dienstag, 22. Juni 2010,

mit Frankfurter Allgemeine Zeitung, Piratenpartei Deutschland.de,

RP.de, heise.de sowie Phoenix, ARD, ZDF, DLF,

Piratenthema, Berlin feiert Konrad Zuses 100. Geburtstag, In

Kreuzberg entstanden die ersten Computer der Welt, Kurzes

Gespräch mit Prof. Dr. Dr. h. c. Peter Deuflhard, Präsident des

Zuse-Instituts der Freien Universität Berlin Dahlem, Eröffnung

der Ausstellung im Deutschen Technikmuseum Berlin,

Zuse baute die erste freiprogrammierbare und vollautomatische

Rechenmaschine der Welt, aus über 2000 einzelnen Relais bestand,

im Jahr 1941 – der Computer hieß Z3, Das Nachfolgemodell Z4

konnte der geniale Tüftler dagegen über den Krieg retten und in

der noch jungen Bundesrepublik erfolgreich vermarkten.

Der Z3 überlebte den Weltkrieg jedoch nicht, er wurde bei einem

Luftangriff 1943 vollkommen zerstört (und konnte 1955

funktionstüchtig nachgebaut werden).

Lange Zeit blieb Zuse der Ruhm als Computer-Pionier verwehrt:

Die künstlerische Neigung führte Zuse zum akademischen Verein

„Motiv“, außerdem las er nach allen Richtungen, links Karl Marx

oder Sigmund Freud, rechts Ernst Jünger und Möller van den Bruck,

den Propheten des „Dritten Reiches„. Seine eigene Bibel wurde aber

„Der Untergang des Abendlandes“ von Oswald Spengler. Vermutlich

sprach der deterministische Auf- und Abstieg der Kulturen, wie

ihn Spengler ausmalte, Zuses Sinn für Mechanik an.

Die erste Arbeitsstelle fand Konrad Zuse bei den Henschel Flugzeug-

Werken südlich von Berlin. Nach einem Jahr – die Geschichte ist

bekannt – kündigte er und begann im elterlichen Wohnzimmer

mit dem Bau einer programmgesteuerten Rechenanlage für Dualzahlen;

Unterstützung kam von der Familie und aus dem Motiv-Verein.

Von 1936 bis 1938 entstand Z1, ein blechernes Monstrum, das im

Prinzip funktionierte, doch stets verklemmt war. Immerhin erfüllte

es den alten Traum des Engländers Charles Babbage von der

Analytical Engine.

In den 1930er Jahren lag die Grundidee des Computers in der Luft.

Es gab schon mit Kabeln einstellbare Tabelliermaschinen, und 1926

erfand der Berliner Ministerialbeamte Emil Schilling eine Steuerung

für Rechenmaschinen, die durch Papierstreifen Anweisungen und

Daten erhielt. 1936 meldete Louis Couffignal (PDF-Datei) in Belgien

ein Patent für eine binäre Rechenmaschine an, und auch die

Universelle Turingmaschine ist im Prinzip ein speicherprogrammierter

Computer im Dualsystem.

Am 12. Mai 1941 führte Zuse, jetzt wieder bei Henschel tätig,

erfolgreich die Z3 vor, die die Struktur der Z1 von Blechstreifen auf

Relais übertrug.

Noch n den 1960er Jahren musste Konrad Zuse um die

Anerkennung als Erbauer des ersten Computers kämpfen. Die

Amerikaner beanspruchten diesen Titel für sich – es gab in den

USA eine Maschine im Dezimalsystem. Doch Zuses Binär-Konzept

setzte sich weltweit durch. Der erste programmierbare

mechanische Computer im Binär-System, bereits 1937, wurde

von diesem vereinzelten Erfinder in Berlin, aus Blechen in

Laubsägearbeit, gebaut. Zuse war der erste Entwickler, von

allen Computer-Entwicklern, die erkannt hatten, dass es sinnvoll

schien, vom Dezimalsystem der Zahlen und Rechnungsweisen (1-10)

auf das Binärsystem von nur zwei Symbolen, nämlich L und Null,

d. h. 1 und 0, umzustellen. Schalter bzw. Relais mussten nur noch

JA und NEIN-Funktionen ausüben. Mit diesem rechnerischen

Bi-Prinzip konstruierte und baute Zuse, im Jahr 1937 in Berlin

Kreuzberg, in Anknüpfung an diverse historische Vorbilder

mechanischer Rechenmaschinen seinen ersten mechanischen

Computer, die heute Z1

http://www.myvideo.de/watch/2328856/Z1_Erster_Computer

und Z2 genannten Computer-Prototypen,

die 1941 im Krieg niedergebombt worden sind. Aus diesem

Z1-Prinzip wurde der spätere Z3, unter Verwendung handelsüblicher

elektrischer Schaltrelais und Schrittschalter, elektrifiziert, der mit

den einfachen Signalen STROM und KEIN STROM in conditional

Jumps die Rechenschritte GLEICHGROß oder KLEINER ALS

(Z22 machte bis zu 3000 Operationen pro Sekunde) so lange

wiederholte, bis die maximale Approximation das Ergebnis anzeigte.

Mit dem Z3-Prototyp gelang Konrad Zuse der Schritt in die

alltägliche Gebrauchbarkeit und Anwendung. Z. B. konnten im

Katasterwesen komplizierteste Flurbereinigungen ausgerechnet

werden.

Nachdem Zuse samt dem noch vor Kriegsende vollendeten Z4

ins Allgäu geflohen war, setzte er 1949 im nordhessischen

Neukirchen seine Computerentwicklung fort, gründete 1949 mit

zwei Partnern die Zuse KG und kam mit Z4, Z5 und den weiteren

ins Millionengeschäft. Beim vollelektronischen Z22 und mit 1000

Mitarbeiten in Bad Hersfeld erlöste er ca. 100 Millionen Mark,

musste dann allerdings wegen Kapitalschwäche gegenüber der

amerikanischen Konkurrenz an Siemens verkaufen.

Zuse ist heute in aller Welt anerkannt.

Die Z3 wurde wie die Z1 im Krieg zerstört, und keine von beiden

hat die Computergeschichte direkt beeinflusst. Viel wichtiger ist,

dass die Zuse KG der jungen Bundesrepublik die Informatik brachte.

Die röhrenbestückte Z22 war der erste deutsche Elektronenrechner,

der in Serie ging, und sie und die Transistorversion Z23 eroberten

ab 1958 die Universitäten. Zuse-Maschinen kosteten weniger als

IBM-Rechner, und ihre Aufstellung wurde von der DFG gefördert.

Konrad Zuse war eben kein gescheiterter Unternehmer, sondern der

richtige Mann zur richtigen Zeit am richtigen Platz.

Die Berliner Piraten haben einen Stammtisch der sich Konrad-Zuse

nennt. Und mit dem Konrad-Zuse-Jahr 2010 sollte es auch in der

deutschen Hauptstadt gelingen,

dem genialen Unikum Werner von Siemens

einen ebenfalls einzigartigen Konrad Zuse zur Seite zu Stellen.

Es geht um weltgeschichtliche Leistungen.

Produktion, Idee, Autor, Direktion, Dr. Dietmar Moews;

Aufnahmetechnik und Admin, Piratencrew Berlin;


Lichtgeschwindigkeit 316

April 25, 2010

LICHTGESCHWINDIGKEIT 316

KONRAD ZUSE und die HILDEGARD-PIRATEN und hier

täglicher Kommentar zur Medienlage von dem Künstlergelehrten

Dr. Dietmar Moews, Piratenpartei Deutschland, aus Sicht der

Piratenbewegung – live und ungeschnitten – muss auch immer

die Werte der Piraten berücksichtigen: Offenheit, Transparenz,

Freiheit, Piraterie und Rechtsstaatlichkeit, am Mittwoch, 21. April 2010,

an der freien Schule Pankow-Niederschönhausen in Lichtgeschwindigkeit,

mit bundeskanzlerin.de, BMVBS.de, BMVg.de, spiegel.de, heise.de,

piratenpartei.de, bild.de, ard.de, zdf.de, cryptome.org, WikiLeaks.org,

phoenix.de wiki.piratenpartei.de/Crew:PG/Landtagswahlkampf,

gruene.landtag.nrw.de, fdp-nrw.de, cdu-nordrhein-westfalen.de,

blog.nrwspd.de, die linke-nrw.de, BiBi4E= Broad Band for Everyone.

Piratenthema hier: KONRAD ZUSE zu EHREN für die Piraten und die

CREW Konrad ZUSE von Berlin-Pankow, anlässlich eines Piratentreffen

mit Berliner Hildegard-Piraten und ihren Sonderwege am kommenden

Wochenende in der Freien Schule Pankow, Boris-Pasternak-Weg 9

am Majakowski-Ring: Kandidaten-Vorstellung zur Vorstandswahl beim

Bundesparteitag der Piratenpartei am 14. und 15. Mai 2010 in

Bingen am Rhein.

Vor 100 Jahren wurde der deutsche Erfinder und Erbauer des Komputer,

Konrad Zuse (gestorben 1995) geboren. Zuse baute bereits 1941 den

ersten elektrischen Rechner, Z1, im Wohnzimmer seines Elternhauses.

Er war studierter Baueingenieur und auch Künstler als Maler.

Die elementare Entdeckung Zuses bestand darin, das Prinzip

des mathematischen Binärsystems, das alle Rechnungen mit nur

zwei verschiedenen Signalen durchführen kann das ist: Strom

oder Kein Strom (die Ziffern 1 und 0) in eine elektrische Applikation

zu verbauen, die sowohl Speichern kann wie außerdem alle

Rechnungsarten rechnen kann. Zuse meinte, das normale Ausrechnen

von immer denselben Aufgabenstellungen sei menschenunwürdig.

Das könne eine Maschine machen. Beispielsweise sei bei den

Berechnungen des Bauingenieurs immer wieder festgelegte Formel

mit bestimmten Variablen zu optimieren, sogenannte

Bemessungsrechnungen. Diese Rechenaufgabe fasste Zuse

in den „bedingten Sprung (conditionale jump), d. h. der

Rechner beginnt mit einem Zahlenansatz und prüft am Schluss,

ob das Ergebnis die gewünschte Optimierung zu einem gesetzten

Grenzwert hin erreicht. Wenn nicht, wiederholt der Rechner gemäß

der Vorgabe: Wenn kleiner als … wiederhole den Rechenprozess

mit etwas höherem Zahlenansatz. Der Rechner wiederholt folglich

die Rechnung mit jeweils erhöhtem Anasatz, bis er so, iterativ,

an den gesetzten Wert anlangt. Der Prozessor von Konrad Zuse

arbeitete einfach mit dem aus Strom und Nichtstrom zusammengesetzten

Zahlenansatz. Zuse prozessierte noch bis 1967, hierfür ein Patent

zu erlangen. Es wurde nicht zugestanden, weil er vorhandene

Hardware-Komponenten verbaute. Während seine Erfindung

bis heute in allen Computern der Welt aus Stoffgeist macht.

Die Piraten in Berlin Pankow haben eine Crew mit dem Ehrenname

Konrad Zuse. Das Deutsche Technikmuseum in Berlin widmet

Zuse derzeit eine besondere Ausstellung.

Hildegard von Bingen ist als Heilige des Vatikans und als

offiziell anerkannte Mitarbeiterin des Papstes Eugen III,

vor knapp 1.000 Jahren, nicht wirklich eine Symbolperson

für die Piratenpartei. Und die heute in Rede gehaltene

Hildegard-Medizin ist eine Marketing-Idee des zwanzigsten

Jahrhunderts. Jedenfalls findet am 15./16. Mai 2010 in Bingen

der Bundesparteitag der Piratenpartei Deutschland 2010 statt.

Da wird sich zeigen, ob die Piraten den qualitativen Sprung

zur relevanten Partei schaffen oder als Modeerscheinung

verkommen.

Als Nächstes sehen wir , wenn am 9. Mai in NRW gewählt

werden soll: PIRATEN FLAGGE ZEIGEN!

Produktion, Autor, Direktion, Dr. Dietmar Moews,

Aufnahmetechnik und Admin, Piratencrew Berlin;