Kölner Grüngürtel und der FREVEL des 1. FC Köln

März 22, 2019

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am Samstag, den 23. März 2019

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Die auf alten Beständen, Grundrissen und Lebensweisen bis heute den Rheinländern in Köln eine Heimat schafft, ist ein städtebauliches Wunder und Köln verleiht den Kölnern das gute Heimatgefühl, eine so schlecht gedachte und hingestoppelte Siedlung kann gar nicht untergehen – viel jämmerlicher geht es nicht. Der Strom gibt den Halt und die dynamische Selbstermutigung. Bis heute hat noch niemand erklärt, warum es keine Wasserflugzeugverbindung zwischen Köln und Düsseldorf gibt.

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Als der wahnsinnige Naziweltkrieg aufhörte und eine Friedenszeit begann, hatte Köln den eminenten katholischen Zentrumspolitiker Konrad Adenauer, der der zerbombten Stadt Köln einen Grüngürtel zudachte, wo noch Bäume, Gebüsche und Wiesen eine Art radialen Stadtwald ermöglichten, den man nur sehen wollen musste, anstatt in den ersten Wintern nach 1945 in nasses Ofenbrennholz zu verheizen. Die Kölner durfte aus Notdurft „fringsen“ (Klauen aus Not), aber der GRÜNGÜRTEL war Adenauers Volksgesundheitssymbol.

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Es ist inzwischen die veraltete Sportanlage des aus dem Fußballverein Sülz hervorgegangenen 1. Fußballclub Köln, mit Vereinsheim, Trainigsstadion, die in Müngersdorf in diesem Grüngürtel lag und liegt und längst die baulichen Anlagen erneuern und ausbauen möchte, wie es ein moderner Fußball-Konzern im internationalen Unterhaltungsgeschäft braucht.

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Kurz der FC will bauen – der GRÜNGÜRTEL ist örtlichräumlich tabu, der FC droht, abzuwandern, die Kämpfe einer eigentlich gut zusammenhaltenden „Gemeinde“, die auch mit Stichworten wie Klüngel oder Nepotismus hier nicht gegen Adenauers GRÜNGÜRTEL anbetonieren können.

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Noch ist dieser Krieg nicht entschieden.

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Kölner-Stadt-Anzeiger Seite 23, Köln, von Andreas Damm:

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„Naturschutz schränkt FC-Pläne ein. Städtische Behörde sieht eine Reihe von Konflikten – Verein soll auf Kleinspielfelder verzichten.

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Seit Jahren will der 1. FC Köln sein Trainingsgelände am Geißbockheim in Sülz erweitern und die Anlagen modernisieren. Drei weitere Fußballplätze im Äußeren Grüngürtel, ein neues Leistungszentrum sowie vier Kleinspielfelder für den Breitensport – das sind die wichtigsten Pläne. Nachdem es zwischenzeitlich so schien, als würde der Stadtrat das in der Bürgerschaft umstrittene Vorhaben mit großer Mehrheit genehmigten, erteilt die städtische Naturschutzbehörde einem Teil der Planung eine Absage. Es gebe eine ganze Reihe von Konflikten mit dem Natur- und Landschaftsschutz, heißt es in einer Untersuchung eines von der Stadtverwaltung hinzugezogenen Gutachters. Der externe Experte empfiehlt unter anderem den Verzicht auf die Kleinspielfelder; also aufgerechnet auf jenen Teil der Erweiterung, von dem die Allgemeinheit unmittelbar profitieren könnte.

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Im Falle eines Verzichts auf die kleinen Übungsplätze blieben annähernd 5000 Quadratmeter Waldwiesen verschont, heißt es in der Studie. „Darüber hinaus wird der Eingriff in das Landschaftsbild nennenswert reduziert.“ Des Weiteren schreibt der Gutachter: Selbst wenn der von den Fraktionen zu beschließende Bebauungsplan, der die Grundlage für die Genehmigung bildet, die Herstellung der Kleinspielfelder begründen kann, „so darf doch an dieser Stelle festgestellt werden, dass die Kleinspielfelder nicht für die Erweiterung des Sportparks benötigt werden.“ Zum Ausgleich für die von dem Profi-Klub beantragte Bebauung des Grünzugs entlang des Militärrings müsse die Natur an andere Stelle aufgewertet werden. Das Gutachten sieht insgesamt acht solcher Ausgleichsmaßnahmen vor. Drei davon befinden sich im Äußeren Grüngürtel, fünf in den Freiflächen des Grünzugs West. Unter anderem sollen dort Feldgehölze und eine Obstbaumreihe gepflanzt werden. Das steigere den Erholungswert des Grünzugs. Zudem sollen ein Sportgelände in der Nähe des Decksteiner Forts „in enger Abstimmung mit dem 1. FC Köln“ unter Beibehaltung des Rasens zurückgebaut und zum Teil der Natur überlassen werden. Der Parkplatz an der Berrenrather Straße soll ebenfalls renaturiert, der an der Gleueler Stra0e gelegene Parkplatz naturnah gestaltet werden. Das verspreche „eine Verbesserung des Landschaftsbildes“.

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Das Gutachten dient erst einmal als Entscheidungshilfe innerhalb der Stadtverwaltung. Es hat für die Ratspolitiker keine bindende Wirkung. Gleichwohl dürfte es angesichts der Proteste gegen den Ausbau der Trainingsstätte für die bevorstehenden Diskussionen von einiger Bedeutung sein. In der Verwaltung geht man davon aus, dass die Entscheidung über Bebauungsplan und Baurecht für den FC bei günstigem Verlauf bis Jahresende erfolgen kann. Es erschwere einen Kompromiss, wenn das Thema in den Kommunalwahlkampf 2020 gezogen werden, heißt es im Rathaus.

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Der Gutachter schlägt vor, dem Fußball-Verein eine Reihe von Planungsvorgaben zu machen. So soll Bandenwerbung auf den Trainingsfeldern untersagt sein; Einzäunungen sollen gewissen Beschränkungen unterliegen; die maximale Höhe der Flutlichtmasten wird von der Verwaltung bestimmt; der FC soll die Dächer der Servicegebäude begrünen. Eine weitere Forderung: der Verein soll einen Teil seiner Gebäude dem im Grüngürtel beheimateten Waldkindergarten zur Verfügung stellen.“

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Dietmar Moews meint: Diese infame LÜGENPRESSE – es darf doch nicht darüber getäuscht werden, dass der 1. FC Köln etwas ausbauen will, was den kommerziellen Zwecken abgeformt werden muss und nicht einer GRÜNGÜRTEL-Idee von Adenauer das Leben zu erhalten.

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Was soll dieses jahrelange Herumgeeiere der Stadtverwaltung und des Verlages Neven-Dumont / Kölner Stadt-Anzeiger? – so zu tun, als ließen sich beide Gestaltungsziele miteinander im GRÜNGÜRTEL machen.

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Es geht nicht um Naturschutz – es geht nicht um Gutachterstreit – es geht allein um die geniale Konzeption, die ein wesentliches Stück des aus Ruinen neugebauten Kölns ist – der GRÜNGÜRTEL, der Gesundheit der Kölner Kinder und Jugend zugedacht, so, wie es Konrad Adenauer wollte.

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Das ist einmalig – da baut man keine Unterhaltungs-Schau- und Fahrgeschäfte hinein, die in 20 Jahren völlig überholt sein werden, aber die Bäume vom GRÜNGRÜRTEL sind weg.

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Dieser Mord am GRÜNGÜRTEL ist ein SKANDAL. Und die Kölner LÜGENPRESSE tut so, als seien alle Meinungsgruppen klientelisiert und stellvertretend am Tisch, an dem diese Entscheidungen fallen.

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In Wahrheit hat man die Kölner ausgetrickst und gelähmt und täuscht ihnen vor, Alles sei da zum Schutz des GRÜNGÜRTELS in besten Händen – ständige Wortschöpfungen und rhetorische Tricks, um zu vertuschen, dass der 1. FC Köln da bauen könne, wo er will – wo heute noch der GRÜNGÜRTEL ist.

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Frivole Kettenreaktion mit dem deutschen Bundespräsident

März 3, 2015
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vom Dienstag, 3. März 2015

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Der derzeitige deutsche Bundespräsident Joachim Gauck lieferte kürzlich eine frivole internationale Mediennummer: Gauck marschierte in der ersten Reihe mit dem ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko in Kiew, anlässlich eines Maidan-Gedenkens:

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Gauck lachte enthemmt – nun ja, feixte er etwa? – Witz ist, wenn man lacht bzw. wenn die Verspannung nicht an sich gehalten werden kann, bricht ein schiefes Lachen aus – für einen Staatsträger ganz schlecht, wenn es frivol wirkt.

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Deutschland hatte immer schon konkrete Anbindung zu Zufällen und Irrationalität in der Personalauswahl.

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Ich finde, die Wahl des Adolf Hitler war zwar durchaus zweckrational gemeint, kann aber insgesamt doch nur als verheerendes Unglück eingeordnet werden.

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Ich finde die Bestimmung des ersten Bundespräsidenten Theodor Heuss für unsere erste Bundesrepublik, aus dem Hitlerstaat kommend, für eine gelungene Personalwahl, auch mit Blick auf die Notwendigkeiten und die sozialen Umstände des sonstigen Personals, Parlamentarischer Rat, Konrad Adenauer, Kurt Schumacher u. a.

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Und so weiter – bis heute – war sicher ein echter Missgriff und Tiefpunkt, der völlig ungeeignete Osnabrücker Christian Wulff, der noch heute meint, durch läppische Gerichtsprozesse könne er seine inferioren Eigenschaften aufnutten.

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Der ebenfalls der Büchse der Merkelschen Pandora entsprungene SPD-Wende-Pastor Joachim Gauck hat ein Repertoire der Nebenreize, die nicht – wie Wulff – den schlechtgemalten Treppen der Königshäuser, dafür der eisenhölzernen Lutheranern zuzuordnen ist, einschließlich Leidensfähigkeit im Alter.

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Dietmar Moews meint: Dass der Bundespräsident Gauck in Kiew anlässlich des Gedenkganges, untergehakt mit internationalen Solidaritätsbekundern der traurigen und schrecklich blutigen Geschehnisse auf dem Kiewer Maidan, als einziger dieses frivole Gesichtslachen eines Lutheraner Pfarrers zeigt, mag viele Ursachen bzw. Motive haben.

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So viel möchte ich sagen:

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Es hat mich dieser Anblick peinlich berührt. Denn in der Bewegung des Videos sieht man, dass Gauck keineswegs eine Kettenreaktion des Lachens seiner ernstgestimmten anderen Maidangänger ausgelöst hat, sondern lediglich die Selbstkontrollschwäche zeigt, dass er in einem sozialen Zusammenhang vor die Kameras gegangen war.

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Selbstkontrollschwäche anderer – ebenfalls peinlicher Art – war auch das Markenzeichen von Bundespräsident Wulff.

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Die Irrationalität, mit der in Deutschland demokratische und repräsentativ-demokratische Personalentscheidungen getroffen werden – und zu welchen Ergebnissen man damit kommt – macht nicht groß Hoffnung, dass die Deutschen in einen Lernprozess weiterschreiten könnten. Auch die Osterweiterung zeigt in den Resultaten nicht besseres Gespür:

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Hitlerschlauheit und Verpitbullung heißen die Alarmglocken für jeden Citoyen: Lotta continua.

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Verirrte Souveränität Deutschlands in den Pariser Verträgen 1955

Februar 27, 2015
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vom Freitag, 27. Februar 2015

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Heute wurde im Deutschlandfunk daran erinnert, dass der große Staatsmann Konrad Adenauer (Zentrum und CDU) vor 60 Jahren eine Art Souveränitätsvertrag der Ersten Bundesrepublik Deutschland mit den westlichen Alliierten schließen konnte.

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Der schließlich verabschiedete Pariser Vertrag transportierte einige Besatzerrechte, die seit der Kapitulation von 1945 galten, aus dem Besatzungsstatus in eine „innenpolitische Staats-Souveränität“, allerdings unter Fortsetzung der Fortdauer – in völkerrechtlicher Wirklichkeit“ – das weitergeltende Besatzungsrechts, d. h. Klar gesagt:

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Deutschland wurde nicht souverän.

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Die westlichen Siegermächte konnten weiterhin eigene Sonderrechte praktizieren – bezeichnend sind Aussagen von US-Amerikanischen Präsidenten zu deutschen Bundeskanzlern:

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Die USA haben Deutschland nicht von den Nazis befreit, sondern die USA haben Deutschland besiegt und behalten sich das Besatzungsstatut so lange vor, bis alle Alliierten einen Friedensvertrag mit Deutschland schlössen. Das fand bekanntlich bis heute nicht statt. (Während Russland den eigenen Besatzerstatus der russischen Zone im Jahr 1991,mit Ende der DDR aufgegeben haben, herrscht das US-Militärdiktat in Deutschland weiterhin).

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Dietmar Moews meint: Rudyard Kipling schrieb in den Dschungeln:

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Sie lügen. Sie haben immer gelogen.“

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Die deutschen Regierungen sind bis heute – ganz im Sinne von Machiavellis Principe – Staathalter des von den US-Eroberern besetzten Deutschlands. Die seit 60 Jahren das Gerücht verbreiten, Deutschland sei völkerrechtlich vollkommen souverän.

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Das ist irreführende Propaganda (ernährt alle neuen Generationen Neo- und ungnazis mit Argumenten) und wird von der deutschen Lügenpresse nicht aufgeklärt.

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Auch heute erklärt der DLF-Kalender-Autor: Seit 60 Jahren ist Deutschland – bis auf einige Sonderregelungen – völkerrechtlich vollkommen souverän (vollkommen nebst Ausnahmebestimmungen – suupi: Bücheln, Ramstein).

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Lichtgeschwindigkeit 133

Januar 3, 2010

Lichtgeschwindigkeit 133

PIRATEN KINDERPORNO THEATER „SEX SELLS“

Spiele zum BERLINER MANIFEST Teil 4, von und mit

Dr. Dietmar Moews, Piratenpartei Deutschland,

am Donnerstag, 31. Dezember 2009, im Globus mit Vorgarten,

Berlin-Pankow Niederschönhausen:

Es spielen:

Schneewittschen die Schneeflocke (the mytic creature with wings),

Simon Medienpirat, Dietmar Ur-Pirat, Robbi Telemat und Pirat Bulle

CREATURE: SEX SELLS – Es ist fast 24 Uhr und der

Jahreswechsel kommt in Lichtgeschwindigkeit. Wir freuen uns

als Kunstprogramm hier vorzustellen DOLLAR BRAND, den

gerade bekanntgegebenen Preisträger 2009 des Schoko-Ludwig

aus Aachen, DOLLAR BRAND auch Abdullah Ibrahim, aus

Südafrika, spielt Klavier, komponiert und singt, hier: HIT AND

RUN, FREEDOM COMES FROM THE BATTLE OF THE GUN.

Unsere heutige Stammtischsitzung zum Thema Das BERLINER

MANIFEST ist auch Sylvesterparty in Lichtgeschwindigkeit.

Dafür haben wir noch etwas vorbereitet. Robbi der TELEMAT

liest was: KALENDERGESCHICHTEN nach Johann Pater Hebel

von HERRN KEUNER, auch als Herr K. bekannt und als

BERTOLD BRECHT. Ich lese: Die Frage ob es einen Gott gibt.

Einer fragte Herrn. K. Ob es einen Gott gäbe. Herr K. sagte:

„Ich rate dir, nachzudenken, ob dein Verhalten je nach der

Antwort auf diese Frage sich ändern würde. Würde es sich

nicht ändern, dann können wir die Frage fallenlassen. Würde

es sich ändern, dann kann ich dir wenigstens noch so weit

behilflich sein, dass ich dir sage, du hast dich schon entschieden:

Du brauchst einen Gott.“

Ooaah Yeahhh Piraten sind nicht so religionsmäßig.

Wo sind die anderen alle. Ja, das ist hier die Normalität.

Einer sagt was und geht raus, welche gehen rauchen,

andere spielen am Computer oder holen was zu trinken.

DIETMAR und SIMON: Wir haben doch heute die Uhrzeit

im Auge

Und ich bin SIMON, der Hamburger Jung, ich mache hier

heute die große Nummer, ich will mal nicht zu viel versprechen,

wir eröffnen mal die Sitzung für das Berliner Manifest ist doch

klar. Wir Piraten müssen sagen, klare Sachen. Wenn wir mal

son Wirtschaftsproblem. Dann müssen wir sagen:

Klare Sachen: Intelligenz, IT, Bildung, Bildung, Bildung, Bildung,

Bildung, nicht das Geld den Bankern schenken sondern den

Studenten; wenn gefragt wird: Was tut ihr für die Arbeitslosen?

Heißt es: Die Demokratie ist keine Heilslehre, sondern nur

eine der notwendigen Voraussetzungen, die es uns möglich

machen, zu wissen, was wir tun. Wohl sollen wir denen vergeben,

die nicht wissen, was sie tun, aber es ist unsere Pflicht, alles

zu tun, um es zu wissen. (Karl Popper). Und Piraten, wenn ihr

Probleme mit dem Berliner Manifest habt, dann rufe ich nur:

SPD: YEAHHHH; CDU: YEAAHHHH; LINKE: YEAHHH;

GRÜNE: YEAHHH; FDP: BOUUUUH. Dann machen wir

bald mal’n Rundruf mit Wasserbeuteln. Dann sagen wir:

Piraten sind für den Fortschritt, für IT, für die Modernität, für

die neue Arbeit, wir sind eine Rechtsstaatspartei als Piraten.

Dass wir auch keine kriminellen Sachen unterstützen.

Deshalb müssen wir auch den Chaos Computer Club

unterstützen, weil das der Fortschritt ist, weil der CCC

die Sicherheitslücken schließt.

Rundfunk-Tondokument vom 30. April 1945.

Gleich ist es so weit. KAMELLE.

Das neue Jahr kommt. Konrad Adenauer sagt das

Grundgesetz an – die Party beginnt.

Das BERLINR MANIFEST, wir diskutieren noch und

schöne Party.

Produktion, Performance, Autor, Direktion, Dr. Dietmar Moews,

Aufnahme und Admin;

Werbemusik: Louis Armstrong All Stars: Skokian


Lichtgeschwindigkeit 133

Januar 3, 2010