Politik als Beruf von MAX WEBER mit Windbeuteln

April 7, 2019

Lichtgeschwindigkeit 9106

am Montag, den 8. April 2019

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„POLITIK ALS BERUF“ lautet der Titel eines Vortrages des Politologen MAX WEBER, im Jahr 1919 vor Studenten in Preußen gehalten, der den Katalog der Beachtlichkeiten behandelt, den Wahlbürger der Gesinnungen und Politiker der Verantwortungen über Gewaltpraxis im Staat kennen sollten.

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Aus POLITIK ALS BERUF folgt hier eine zitierte, kurz kommentierte POINTE.

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MAX WEBER wird unqualifizierter Weise heute oft als SOZIOLOGE angesprochen. Ich korrigiere diese Zuordnung mit dem Argument, WEBER hat sich stets um politische Themen gesorgt und hat stets auch politologisch bzw. empirisch-politisch gewertet. MAX WEBERS sozialen Ansagen waren selten soziologischer Wissenschaft bzw. schon gar nicht empirischer Soziologie entsprungen bzw. nicht da angebunden – nebenbei gesagt, MAX WEBER übte keine wissenschaftliche Soziologie aus, hatte solche auch nirgends erlernt oder studiert, weder methodisch oder in wissenschaftlichen Verfahren, sondern vielmehr schwadroniert MAX WEBER mit Mutterwitz und Bauernschläue durch im Spagat zwischen Lebensmüdigkeit und Alkohol und seinen nüchternen bzw. ernüchternden Lebenserfahrungen herum. Indem sich heute viele Leute, die keine Ahnung davon haben, anmaßen, über soziologisches Verständnis für politische Wertungen zu verfügen, stempelt man MAX WEBER das Etikett SOZIOLOGIE auf, weil seine Exkurse meist mehr Relevanz in der Wirklichkeit hatten, als Theorien oder Programme die BERUFSPOLITIK proklamierten.

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S. 92 „… Mit dem Datum des Geburtsscheines bei Diskussionen überstochen zu werden, habe auch ich mir nie gefallen lassen; aber die bloße Tatsache, dass einer 20 Jahre zählt und ich über 50 bin, kann mich schließlich auch nicht veranlassen zu meinen, das allein wäre eine Leistung, vor der ich in Erfurcht ersterbe. Nicht das Alter macht es. Aber allerdings. die geschulte Rücksichtslosigkeit des Blickes in die Realitäten des Lebens und die Fähigkeit, sie zu ertragen und ihnen innerlich gewachsen zu sein.

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Wahrlich: Politik wird zwar mit dem Kopf, aber ganz gewiss nicht nur mit dem Kopf gemacht. Darin haben die Gesinnungsethiker durchaus Recht. Ob man aber als Gesinnungsethiker oder als Verantwortungsethiker handeln soll, und wann das eine und das andere, darüber kann man niemandem Vorschriften machen. Nur eins kann man sagen: wenn jetzt in diesen Zeiten einer, wie Sie glauben, nicht „sterilen“ Aufgeregtheit – aber Aufgeregtheit ist eben doch und durchaus nicht immer echte Leidenschaft -, wenn da plötzlich die Gesinnungspolitiker massenhaft in das Kraut schießen mit der Parole:

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„Die Welt ist dumm und gemein, nicht ich; die Verantwortung für die Folgen trifft nicht mich, sondern die andern, in deren Dienst ich arbeite, und deren Dummheit oder Gemeinheit ich ausrotten werde“, so sage ich offen:

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dass ich zunächst einmal nach dem Maße des inneren Schwergewichts frage, das hinter dieser Gesinnungsethik steht, und den Eindruck habe:

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dass ich es in neun von zehn Fällen mit Windbeuteln zu tun habe, die nicht real fühlen, was sie auf sich nehmen, sondern sich an romantischen Sensationen berauschen.

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Das interessiert mich menschlich nicht sehr und erschüttert mich ganz und gar nicht. Während es unermesslich erschütternd ist, wenn ein reifer Mensch einerlei ob alt oder jung an Jahren -, der diese Verantwortung für die Folgen real und mit voller Seele empfindet und verantwortungsethisch handelt, an irgendeinem Punkt sagt: „Ich kann nicht anders, hier stehe ich.“ Das ist etwas, was menschlich echt ist und ergreift. denn diese Lage muss freilich für jeden von uns, der nicht innerlich tot ist, irgendwann eintreten können. Insofern sind Gesinnungsethik und Verantwortungsethik nicht absolute Gegensätze, sondern Ergänzungen, die zusammen erst den echten Menschen ausmachen, den, der den „Beruf zur Politik“ haben kann.

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Und nun, verehrte Anwesende, wollen wir uns nach zehn Jahren über diesen Punkt einmal wieder sprechen. Wenn dann, wie ich leider befürchten muss, aus einer ganzen Reihe von Gründen, die Zeit der Reaktion längst hereingebrochen und von dem, was gewiss viele von Ihnen und, wie ich offen gestehe, auch ich gewünscht und gehofft haben, wenig, vielleicht nicht gerade nichts, aber wenigstens dem Scheine nach wenig in Erfüllung gegangen ist – das ist sehr wahrscheinlich, es wird mich nicht zerbrechen, aber es ist freilich eine innerliche Belastung, das zu wissen – dann wünsche ich wohl zu sehen, was aus denjenigen von Ihnen, die jetzt sich als echte „Gesinnungspolitiker“ fühlen und an dem Rausch teilnehmen, den diese Revolution bedeutet, – was aus denen im inneren Sinne des Wortes „geworden“ ist. Es wäre ja schön, wenn die Sache so wäre, dass dann Shakespeare 102. Sonett gelten würde:

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Damals war Lenz und unsere Liebe grün,

Da grüßt‘ ich täglich sie mit meinem Sang,

So schlägt die Nachtigall in Sommers Blühn –

Und schweigt den Ton in reifrer Tage Gang.

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Aber so ist die Sache nicht. Nicht das Blühen des Sommers liegt vor uns, sondern zunächst eine Polarnacht von eisiger Finsternis und Härte, mag äußerlich jetzt siegen welche Gruppe auch immer. Denn: wo nichts ist, da hat nicht nur der Kaiser, sondern auch der Proletarier sein Recht verloren. Wenn diese Nacht langsam weichen wird, wer wird dann von denen noch leben, deren Lenz jetzt scheinbar so üppig geblüht hat? Und was wird aus Ihnen allen dann innerlich geworden sein? Verbitterung oder Banausentum, einfaches stumpfes Hinnehmen der Welt und des Berufes oder, das dritte und nicht Seltenste: Mystische Weltflucht bei denen, welche die Gabe dafür haben, oder – oft und übel – sie als Mode sich anquälen? In jedem solchen Fall werde ich die Konsequenz ziehen: die sind ihrem eigenen Tun nicht gewachsen gewesen, nicht gewachsen auch der Welt, so wie sie wirklich ist, und ihrem Alltag:

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Sie haben den Beruf zur Politik, den sie für sich in sich glaubten, objektiv und tatsächlich im innerlichsten Sinn nicht gehabt. Sie hätten besser getan, die Brüderlichkeit schlicht und einfach von Mensch zu Mensch zu pflegen und im übrigen rein sachlich an ihres Tages Arbeit zu wirken.

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Die Politik bedeutet ein starkes langsames Bohren von harten Brettern mit Leidenschaft und Augenmaß zugleich. Es ist ja durchaus richtig, und alle geschichtliche Erfahrung bestätigt es, dass man das Mögliche nicht erreichte, wenn nicht immer wieder in der Welt nach dem Unmöglichen gegriffen worden wäre. Aber der, der das tun kann, muss ein Führer und nicht nur das, sondern auch – in einem sehr schlichten Wortsinn – ein Held sein. Und auch die, welche beides nicht sind, müssen sich wappnen mit jener Festigkeit des Herzens, die auch dem Scheitern aller Hoffnungen gewachsen ist, jetzt schon, sonst werden sie nicht imstande sein, auch nur durchzusetzen, was heute möglich ist. Nur wer sicher ist, dass er daran nicht zerbricht, wenn die Welt, von seinem Standpunkt aus gesehen, zu dumm oder zu gemein ist für das, was er ihr bieten will, dass er all dem gegenüber: „dennoch!“ zu sagen vermag, nur der hat den „Beruf“ zur Politik.“

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Dietmar Moews meint: Ich würde mich freuen, dass hier auch weniger geübte Leserinnen und Leser einsteigen, zu ermessen, wie sehr sie das schwimmende Prinzip von Gesinnungsethik und Verantwortungsethik bei sich selbst erleben und hiermit zielführend – also lebensbejahend – umzugehen vermögen.

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Und eigentlich hat es MAX WEBER – in einem Vortragssaal zum Auditorium geredet – sehr brüsk ausgedrückt: „neun von zehn Fällen mit Windbeuteln“ – um dann doch aus dem Wirkungskomplex die dialektische Schärfe herauszunehmen:

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Anforderung an Politik (und an Politik als Beruf) ist letztlich immer VERANTWORTUNG in der Durchsetzung von GEWALT -.

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Dafür hat der politische Mensch (nicht nur der Berufspolitiker) auf wirkliche Daseinsvorsorge und Zukunftsgestaltung seine GESINNUNG einzustimmen.

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Der alte Meisterspruch:

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Wenn alle treu auf ihre Pflichten sehen … dann wird der Handwerk Segen sie begleiten.“

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Kann noch immer, nach 100 Jahren, die politische Lebenserfahrung von MAX WEBER als Folie genutzt werden, wenngleich sich Organisationsformen (der Verantwortungsentkopplung durch intermediäre NGO) und die entkoppelte digitale Echtzeit-Kommunikation, inzwischen zu veränderten Steuerungs- und Kontrollpraktiken bzw. zu juristisch-kaufmännischen Schattenspielen entwickelt worden sind. Hinzu kommen die globalen Dimensionen des politischen Verkehrs und die geschwächten nationalen Selbstbestimmungen.

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Wer allerdings mit totalitärer Rechnerkapazität und KI (Künstlicher Intelligenz) die Neugeborenen mit ihrer menschlichen Intelligenzkapazität in alle zukünftige Ewigkeit übertölpelt, wird – wie immer bei geschlossenen Technologien (s. Atomtechnik) – den Geist nicht mehr in die Flasche zurück bringen können, den er heraus-digitalisiert hat.

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Das ist historisch das Ende dieser Geschichte.

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Nun wird auf die neue Geschichte mit KI digital gehofft. Das ist bereits gescheitert, wie die Atombomben – nur anders, denn es wird profithalber eingesetzt.

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Friedrich Merz als Cum-Partner ohne Wissen – das ist ganz schlecht!

November 4, 2018

Lichtgeschwindigkeit 8644

am Montag, 5. November 2018.

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Unwidersprochen hat sich der westfälische Rechtsanwalt und CDU-Politiker Friedrich Merz im politischen Spektrum als ein heutiger deutscher Liberaler und Atlantiker selbstsigniert und auch erwerbsberuflich positioniert.

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Durch seine Ämter- und Rollenhäufung in der internationalen und nationalen Finanzwirtschaft hat Merz viele Jahre, nämlich in der CUM-Betrugskernzeit, bis 2013, mit und für an Cum-ex-Großbetrügereien beteiligten Privatfirmen, gegenüber diversen nationalen Steuerbehörden erwerbsmäßig gearbeitet.

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Nachdem Friedrich Merz kürzlich sein Interesse an einer Kandidatur der Merkel-Nachfolge als CDU-Vorsitzende erklärt und begründet hatte, wurden seine persönlichen Multirollen publizistisch hervorgehoben. Geradezu naturgemäß kamen Merz‘ Arbeitgeber und Labels mit den Cum-Ex-Betrugsszenerien zur Sprache.

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Das wird hier kurz mit DPA/SPIEGEL- sowie Süddeutsche Zeitung-Zitaten vorgestellt. Denn Merz bestreitet Mittäterschaft, aber er bestreitet auch überhaupt auch nur Mitwissen oder Kenntnisse solcher Großbetrügereien gekannt zu haben:

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„I am a Rock, I am an Island“ – der BlackRock.

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Ein Führungskader – CEO oder Berater – ist immer Analysant, dessen erste finanzberaterische Tätigkeit immer darin liegt, die Betriebslage anzuschauen und mit den operativen Chefs Interviews durchzuführen.

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Natürlich steht mit einer solchen Vertrauensrolle, absolute professionelle Verschwiegenheit zu Gebote – es sei denn vor Gericht.

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Spiegel.de am 1. November 2018:

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„…Der Kandidat für den CDU-Parteivorsitz, Friedrich Merz, wehrt sich gegen Kritik an seinen Tätigkeiten in der Finanzwirtschaft. Zugleich verurteilte er Steuertricks zulasten der Staatskasse. „Aktiengeschäfte wie Cum-Ex und Cum-Cum dienen letztlich dazu, die Steuerzahler auszunehmen“, sagte der frühere Unionsfraktionschef der „Süddeutschen Zeitung“. Derartige Geschäfte seien „vollkommen unmoralisch“, unabhängig von der juristischen Bewertung. „Dieser Meinung war ich schon immer und habe dies auch immer zum Ausdruck gebracht.“

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Die Anti-Korruptions-Organisation Transparency Deutschland hatte sich zuvor kritisch über Merz geäußert.

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„Friedrich Merz wird den Mitgliedern der CDU erklären müssen, wie er sich in seinen diversen Funktionen in der Finanzwirtschaft für ein gesellschaftlich verantwortliches Handeln seiner Auftraggeber eingesetzt hat – etwa als Aufsichtsrat der Privatbank HSBC Deutschland, die in Cum-Ex-Geschäfte verwickelt war“, sagte die Transparency-Vorsitzende Edda Müller der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. „Er muss zeigen, wie er diese Erfahrungen für eine gemeinwohlorientierte Politik einsetzen will.“

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Merz arbeitet seit seinem Ausscheiden aus der Politik in einer Anwaltskanzlei und hat mehrere Mandate bei Unternehmen inne. So ist er Aufsichtsratschef des Vermögensverwalters Blackrock Deutschland und Mitglied im HSBC-Aufsichtsrat.

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Bei dubiosen Cum-Ex-Steuergeschäften waren durch ein Hin- und Herschieben von Aktien EU-weit Finanzämter getäuscht worden. Sie erstatteten Milliardensummen an Steuern zurück, die nie gezahlt wurden.

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Die Zeitung zitiert Aufsichtsratskreise, denen zufolge das Kontrollgremium von HSBC Deutschland mit dem Thema regelmäßig befasst war, seitdem die Staatsanwaltschaft Düsseldorf 2016 Ermittlungen aufgenommen habe. Ein Sprecher der Bank sagte der Zeitung: „HSBC Deutschland hat sich nicht bewusst an solchen Geschäften beteiligt.“ Es gehe um einen „kleinen zweistelligen Millionenbetrag“ an fraglichen Steuergutschriften aus den Jahren 2005 bis 2011. Damit würde die Bank nicht zu den Hauptakteuren im Cum-Ex-Skandal gehören.…“

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Süddeutsche Zeitung am 1. November 2018 von Klaus Ott und Jan Willmroth

 

„…Seit 2010 ist Merz einer von 16 Aufsichtsräten in der deutschen Abteilung der Bank HSBC. Das Geldhaus wird mit Cum-Ex-Geschäften zulasten des Fiskus in Verbindung gebracht.

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Friedrich Merz wehrt sich gegen Kritik an seinen Tätigkeiten in der Wirtschaft und verurteilt Steuertricks zulasten der Staatskasse. „Aktiengeschäfte wie Cum-Ex und Cum-Cum dienen letztlich dazu, die Steuerzahler auszunehmen“, sagte der Kandidat für den CDU-Vorsitz der SZ. Derartige Geschäfte seien vollkommen unmoralisch, unabhängig von der juristischen Bewertung.

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Zuvor hatten mehrere Organisationen von Merz verlangt, genauer Stellung zu beziehen. Er müsse den Mitgliedern der CDU erklären, „wie er sich in seinen diversen Funktionen in der Finanzwirtschaft für ein gesellschaftlich verantwortliches Handeln seiner Auftraggeber eingesetzt hat“, sagte Edda Müller, Vorsitzende von Transparency Deutschland, am Donnerstag. In einem Interview mit der SZ wies Armin Laschet, der Vorsitzende des größten CDU-Landesverbandes Nordrhein-Westfalen, darauf hin, dass sich Merz sich diesen Fragen bereits stelle. Er kenne ihn als „seriösen Menschen und Rechtsanwalt“. Merz hat angekündigt, seine fünf Aufsichtsratsmandate niederzulegen und seine Anwaltszulassung ruhen zu lassen, falls er CDU-Vorsitzender wird. Neben seiner Rolle als Senior Counsel bei der Kanzlei Mayer Brown in Düsseldorf leitet Merz seit Frühjahr 2016 den Aufsichtsrat der deutschen Abteilung der weltgrößten Fondsgesellschaft Blackrock, für die er zugleich beratend tätig ist. Ende 2017 wurde er Aufsichtsratschef des Köln-Bonner Flughafens. Weitere Mandate hält er beim sauerländischen Papierhersteller Wepa Industries und dem Schweizer Schienenfahrzeughersteller Stadler Rail. Seit 2010 ist Merz einer von 16 Aufsichtsräten in der deutschen Abteilung der Bank HSBC.

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Das Geldhaus wird mit Cum-Ex-Geschäften zulasten des Fiskus in Verbindung gebracht. Bei solchen Geschäften ließen sich zahlreiche Banken und Fonds über Jahre hinweg eine einmal gezahlte Kapitalertragsteuer auf Dividendenerlöse mehrmals erstatten oder halfen dabei. Ermittler schätzen den Schaden auf mehr als zehn Milliarden Euro. Nachdem die Steuerfahndung Wuppertal im Herbst 2015 eine CD gekauft hatte, auf der sich auch Informationen über Aktiengeschäfte unter Beteiligung von HSBC befanden, nahm die Staatsanwaltschaft Düsseldorf Ermittlungen auch gegen diese Bank auf.

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Die Namen der mehr als 100 Banken und Fonds auf der CD wurden schnell öffentlich. Der Aufsichtsrat müsste spätestens damals davon erfahren haben. Aus Aufsichtsratskreisen hieß es, das Gremium sei seit Bekanntwerden der Vorwürfe regelmäßig mit dem Thema befasst. Ein Sprecher erklärte, der Vorstand von HSBC Deutschland habe sich stets gegen Cum-Ex-Geschäfte ausgesprochen. „HSBC Deutschland hat sich nicht bewusst an solchen Geschäften beteiligt“, sagte er. Es gehe um einen „kleinen zweistelligen Millionenbetrag“ an fraglichen Steuergutschriften aus den Jahren 2005 bis 2011….“

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Dietmar Moews meint: Angeblich wird augenblicklich in der LÜGENPRESSE und folglich bei der CDU ein Kandidat formiert, der einen angeblichen Markenkern der CDU „verkörpert“, sodass man dadurch die im Dezember von der gegenwärtigen Bundeskanzlerin Frau Dr. Angela Merkel frei gemachte Rolle des CDU-Bundesvorsitzes baldmöglich ankündigen könne.

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MARKENKERN? – findet sich Sowas im Namen CDU? oder sollte man dazu die CDU-Programme und empirische CDU-Politik und die der wichtigsten CDU-Politiker analysieren?

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Und wird darin ein Wandel erkannt? Wird eine Entwicklungsrichtung der CDU erkennbar, den man als Markenkern ansehen sollte, um daraus die Zukunft anzuzielen?

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Welche Rolle spielen bei dieser Markenkernanalyse soziologische Kenntnisse? Das hieße, nicht nur der eigene Markenkern der CDU ist überhaupt maßgeblich, sondern die Gesellschaft und das zu erwartende Wählerverhalten, um das es ja geht muss man erkennen.

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Die Soziologiepraktiker der CDU-Sprecher quatschen also von Markenkern, gewissermaßen in Traditionsbewusstsein, Abhängigkeiten und Veränderlichkeiten, ohne soziologisch geprüft zu haben, welche Veränderungstendenzen und -Dynamiken und -Richtungen liegen denn unter der Deutschen vor?

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Und, welche gesellschaftlichen Wandlungen müssen für eine gelingende CDU-Personalaufstellung erkannt und bedient werden – ganz egal, was sich einzelne CDU-Kandidatenkandidaten wünschen mögen.

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Wer, also, macht hier die Parteiberatung mit soziologischer Kompetenz?

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Frau Dr. Merkel, die Physikerin.

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Ich stelle kurz den historisch-empirischen Potpourri der CDU-Markenkerne seit 1948 dar. Das ist kurz gemacht:

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CDU-Kanzler Konrad Adenauer, der niederrheinische Katholik, schon zur Kaiserzeit bewährter Kölner Oberbürgermeister, CDU-Mitgründer von der Zentrumspartei her, Mitgründer der ersten Bundesrepublik Deutschland samt der großen Bonner Versammlung:

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Großer Gott wir loben dich.

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Dieser Konrad Adenauer war Naziverfolgter und er war Westalliiertenverfolgter und er entfaltete während seiner Kanzlerschaften die deutsch-französische Verständigung, der Adenauer/De Gaulle-Zeit. Das heißt, Konrad Adenauer war kein Bewerber zum 51 USA-Staat. Adenauer war kein dann promovierter TRANSATLANTIKER, der als Statthalter den USA zu dienen beabsichtigte. Das tat er folglich nicht, wodurch Adenauer von den US-Präsidenten Eisenhower wie auch Kennedy sehr respektiert worden ist.

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Seit Adenauer bzw. nach, eigentlich mit CDU-Erhardt, mit CDU-Kiesinger, mit SPD-Brandt, SPD-Schmidt und so weiter, wurde und bliebt der Markenkern der CDU für Deutschland und für Europa ein nutznießendes Schranzentum zu den USA, der NATO und Allem, was wir Transatlantik nennen.

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MARKENKERN muss indes heute von einer völlig anderen Seite her bedacht werden:

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Wenn Transatlantik und USA und Trittbrettfahrerei im Boot der USA der Markenkern der CDU war, so muss jetzt bei der CDU-Personalauswahl nicht auf transatlantische Opportunisten gesetzt werden, wie Friedrich Merz oder Volker Rühe, sondern auf Zukunftspersonen, die die neue IT-Welt erkennen, und die neue dezentrale Politikvernetzung, die wirklich multinational wirkt – weit über Google, Facebook und USA hinaus.

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Ein MARKENKERN USA ist weder im alten Sinn noch wirklichkeitsnah, noch ist die unilaterale Linie des US-Präsident TRUMP ein Haltepunkt für die zuende gehende Hängematte Deutschland als unsouveräner zweitklassiger Staat mit großer europäischer Wirtschaftsmacht.

 

Der DONALD-TRUMP-HYPE bei den amerikanischen TRUMP-Wählern ist seine aggressive Spielart mit dem Establishment zu kommunizieren.

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TRUMPS Angriffswert gegen das US-Establishment ist im Kern, den Wunsch die Bananenrepublik USA zu beseitigen. (Bananenrepublik s. LICHTGESCHWINDIGKEIT 8640)

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Heute sieht die schnelle Vergrößerung der EU und die weitere Anbahnung weiterer neuer EU-Staaten, die besonders nach dem Auseinandergehen des Warschauer Pakts und des COMECONs sich anbot, überhastet aus. Viele der neuen EU-Vollmitgliedstaaten sind nicht im gesamten Menü der Anforderungen leistungsstark genug:

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Wer, der 28, jetzt nationalistische Selbstgefühle braucht, kann sich einfach nicht in eine 28er Gemeinschaft ein- und untergliedern.

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Wer sein Staatsvolk nicht ausreichend gut zur Daseinsgestaltung und Zukunftsvorsorge organisiert hat, kann das eigene Sozialwesen nicht in eine Balance bringen. Den begehrlichen Bürgern ihre Heimat wichtiger sein lassen als die Reisefreiheit und der Arbeitsmarkt bei den stärkeren EU-Staaten scheint auf Freiwilligkeit nicht erwartet werden dürfen.

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Es wird also nötig sein, die heutige E U, die einst als EG oder EWG für Handel, Wirtschaft und Finanzen eine gute Balance zwischen nationaler Selbstverantwortung und gemeinsamen Normen im EU-Freihandel hatte, von den zu weit gegangenen zu hohen Anforderungen auf einen gemeinsamen Nenner zurück zu führen.

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Das betrifft ganz sicher den EURO als Teilgemeinschaftswährung. Und das betrifft die EURO-Zentralbank.

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Die EU von heute braucht eine europäische Haftungsgemeinschaft, die die einzelnen EU-nationalen Volkswirtschaften stärkt, die zukünftig klar gesteuerte Schuldner-Praktiken organisieren muss.

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Das heißt, wir brauchen anstatt der EURO-Zentralbank eine EU-Zentralbank.

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Wir brauchen anstatt einer EURO-Haftungsgemeinschaft ein EU-Zentralbank-Kredit-System, dass ähnlich den US-Marshall-Plan Konzepten den EU-Staaten zu gleichen Refinanzierungs- und Haftungsbedingungen EU-Kredite gibt, dafür aber der kreditnehmende EU-Staat sich verpflichtet, dieses Geld nicht als SUBVENTION einzustreichen, sondern als INVESTIONEN zur eigenen Entwicklung einer EU-Angleichung auf den EU-Angebotsmärkten auszugeben.

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Ich sage voraus, dass bei Gleichbehandlung aller verschiedenen Währungen EUROPAS sehr bald eine Einheitswährung EURO gewünscht wird. Es ist möglich, dass dabei auch die Schweiz und Norwegen eintritt und, dass Montenegro oder Rumänien oder Griechenland lieber der GUS beitreten möchten.

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Die augenblickliche Dynamik in der parteipolitischen Landschaft in den EU-Gründerstaaten, bis zur Auflösung oder dem Verschwinden der Volksparteien ist keine vorübergehende Krankheit, sondern ist die Folge von zu starken „handwerklichen Strickfehlern“, wie eben eine Staatengemeinschaft nicht selbststeuernd funktionieren kann:

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Dazu gehören MILITÄR, GELD, KOMMUNIKATION, FREIHEIT und RECHT.

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Es ist nicht ein Gebrechen von Volksparteien oder von dümmlichen Führern oder von flügellahmem BlackRock oder einem TRUMP-TWEEDER:

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Solange daran nicht gearbeitet wird, braucht man keine weiteren Überschuldungszyklen, keine Kriege und keinen staatlichen Kulturaustausch akzellerieren: Militär, Geld, Kommunikation, Freiheit und Recht.

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Diese vergangenen Leitkulturstärken der USA, der NATO, der ATLANTIKER, helfen nicht, eine CDU auf die Zukunft der IT-Revolution und die europäischen Aufgaben der nationalen zweiten Bundesrepublik Deutschland zu entfalten – im Gegenteil:

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TRUMP hat Europa den Kampf angesagt. Was will denn Herr Merz mit Trump reden?

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Die zweite Bundesrepublik Deutschland sollte eine räsonable Europäische Union reformieren. Das soll Friedrich Merz können? Nein, das kann er nicht.

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Der Markenkern der CDU nach KONRAD ADENAUER ist USA

November 4, 2018

Lichtgeschwindigkeit 8643

am Montag, 5. November 2018.

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Angeblich wird augenblicklich in der LÜGENPRESSE und folglich bei der CDU, ein Kandidat formiert, der einen angeblichen Markenkern der CDU „verkörpert“, sodass man dadurch die im Dezember von der gegenwärtigen Bundeskanzlerin Frau Dr. Angela Merkel frei gemachte Rolle des CDU-Vorsitzes baldmöglich ankündigen könne.

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MARKENKERN? – findet sich Sowas im Namen CDU? oder sollte man dazu die Geschichte der CDU-Programme und der empirischen CDU-Politik und die der wichtigsten CDU-Politiker analysieren?

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Und wird darin ein Wandel erkannt? Wird eine Entwicklungsrichtung der CDU erkennbar, den man als Markenkern ansehen sollte, um daraus die Zukunft anzuzielen?

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Welche Rolle spielen bei dieser Markenkernanalyse soziologische Kenntnisse?

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Das hieße, nicht nur der eigene Markenkern der CDU ist überhaupt maßgeblich, sondern vor Allem die Gesellschaft und das zu erwartende Wählerverhalten, um das es ja geht.

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Die Soziologiepraktiker der CDU-Sprecher quatschen indes dieser Tage also von Markenkern, gewissermaßen in Traditionsbewusstsein, Abhängigkeiten und Veränderlichkeiten, ohne soziologisch geprüft zu haben, welche Veränderungstendenzen und -Dynamiken und -Richtungen liegen vor?

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Und, welche gesellschaftlichen Wandlungen müssen für eine gelingende CDU-Personalaufstellung erkannt und bedient werden – ganz egal, was sich einzelne CDU-Kandidatenkandidaten wünschen mögen.

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Wer, also, macht hier die Parteiberatung mit soziologischer Kompetenz?

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Frau Dr. Merkel, die Physikerin.

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Ich stelle kurz den historisch-empirischen Potpourri der CDU-Markenkerne seit 1948 dar; das ist kurz gemacht:

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CDU-Kanzler Konrad Adenauer, der rheinische Katholik, bewährter Oberbürgermeister, Nazi-Verfolgter, CDU-Mitgründer von der Zentrumspartei her, Mitgründer der ersten Bundesrepublik Deutschland samt der großen Bonner Versammlung: Großer Gott wir loben dich.

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Dieser Konrad Adenauer war nach dem Naziende auch noch Westalliierten(britischer)verfolgter, unter Hausarrest, und später entfaltete er während seiner Kanzlerschaften die deutsch-französische Verständigung, der Adenauer/De Gaulle-Zeit. Das heißt, Konrad Adenauer war kein Bewerber Deutschlands zum 51 USA-Staat. Adenauer war kein dann promovierter TRANSATLANTIKER, der als Statthalter der USA zu dienen beabsichtigte. Er tat es nicht. Wodurch Adenauer von den US-Präsidenten Eisenhower wie auch Kennedy sehr respektiert worden ist.

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Dietmar Moews meint: Seit Adenauer, eigentlich mit CDU-Erhardt, mit CDU-Kiesinger, mit SPD-Brandt, SPD-Schmidt und so weiter, wurde und blieb bis heute der Markenkern der CDU für Deutschland und für Europa ein nutznießendes Schranzentum zu den USA, der NATO und Allem, was wir Transatlantik nennen.

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MARKENKERN muss allerdings heute von einer völlig anderen Seite her bedacht werden:

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Wenn Transatlantik und USA und Trittbrettfahrerei im Boot der USA der Markenkern der CDU war, so muss jetzt bei der CDU-Personalauswahl nicht auf transatlantische Opportunisten gesetzt werden, wie Friedrich Merz oder Volker Rühe, sondern auf Zukunftspersonen, die die neue IT-Welt erkennen, und die neue dezentrale Politikvernetzung, die wirklich multinational wirkt, extrapolieren können. Die Trittbrett-Nummer ist mit Trump nicht mehr im Angebot.

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Ein MARKENKERN USA ist weder im alten Sinn noch wirklichkeitsnah, noch ist die unilaterale Linie des US-Präsident TRUMP noch ein Haltepunkt für die zuende gehende Hängematte Deutschland als unsouveräner zweitklassiger Staat mit großer europäischer Wirtschaftsmacht.

 

Der DONALD-TRUMP-HYPE bei den amerikanischen TRUMP-Wählern ist seine aggressive Spielart mit dem Establishment zu kommunizieren.

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TRUMPS Angriffswert gegen das US-Establishment ist im Kern, den Wunsch die Bananenrepublik USA zu beseitigen. (Bananenrepublik s. LICHTGESCHWINDIGKEIT

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Bananenrepublik ist die abwertende Bezeichnung für Staaten, in denen Korruption und Bestechlichkeit vorherrschen, deren Rechtssystem nicht funktioniert, wirtschaftliche oder politisch-moralische Verhältnisse von Ineffizienz und Instabilität geprägt sind oder in denen staatliche Willkür herrscht oder denen diese Eigenschaften zugeschrieben werden.

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Ich will aber die Europäischen Union (E U) fokussieren, allein in dem Sinn, die die Initiatoren der EU anstrebten, als aus einer EG und EWG, mehr als Euratom, Montanunion usw. nämlich ein vereintes EUROPA, einem völkerrechtlichen multilateralen Zusammenschluss in einer sehr europäisch-bedürfnisgerechten Verfassung (wie es die USA auf eigene Weise entwickelt haben; wie es das Vereinigte Königreich Großbritannien einmal war; wie es der russische Nachfolger der Sowjetunion, GUS, nicht ist).

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Heute, im Jahr 2018, verläuft die Weiterentwicklung der EU, zu einem völkerrechtlich vereinten EUROPA, nicht mehr qualitativ aufbauend, sondern es bildet die provisorisch im Übergangsstatut von „Lissabon“ gefasste Gemeinschaft der 28 Vollmitglied-Staaten weniger eine Solidargemeinschaft, als eine nationalistische Jugendbande.

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Deshalb wünsche ich einen großen EUROPA-TAG von (meinetwegen DUBROVNIK – weils da erhebend schön ist), der für zwei Jahre tagen soll und alle Modalitäten entfalten soll. (Vom BREXIT-Verfahren hat man ja inzwischen eine sehr konkrete Vorstellung davon, an was man Alles zu denken hat, damit ein „Hauptnenner“, der allen gut passt, entfaltet und in einen Vertragstext gefasst werden kann).

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FRANZ OTTO KOPP
„du deutsche banana“
bemaltes Textil/Draht-Objekt und Malerei 1985

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EUROPA kann mittlerweile Handel, Kultur, Kommunikation, vielleicht auch noch Religion, aber schon nicht mehr Militär (es stört die NATO), nicht das Rechtsstaatsprinzip, nicht die Währungspolitik und nicht den notwendigen Ausgleich der geistigen und materiellen Standards.

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Jedenfalls steht fest, dass heute die Definition „Bananenrepublik“ sehr detailliert zutrifft. Dabei hat jeder Staat seine eigenen „Bananen“:

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Vom Steuerparadies, zur EURO-Haftungsgemeinschaft, zu Vernichtung der Presse- und Kommunikationsfreiheit, Abbau der Gewaltenteilungen, teils Zentralstaatliche Willkür anstatt Dezentralismus und Basisdemokratie, Staatseingriffe in die Justiz und die Parteipatronagen und weitere.

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Auffällig sind dabei scheinbare Normgerechtigkeit der Staatsgebaren. Bei genauerem Hinsehen fallen allerdings üble Umgehungstricks gegen eine EU.

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Mal werden EU-Normen angewendet, mal wird auf die nationale Souveränität sistiert. Mal wird beim Bundes-Gerichts-Hof (BGH) entschieden, wenn die Regierung die Verfassung gebrochen hat, mal wird dann der Europäische Gerichtshof EUGH als höchste Rechtssprechungsinstanz hingestellt und respektiert. Mal national, mal europäisch – wie es den regierenden gerade so passt.

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Wir erleben heute, 2018, dass unsere Demokratie sich nicht mehr verbessert und ausdifferenziert, sondern missbrauchbarer und bananenfreundlicher gemacht wird.

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Heute sieht die schnelle Vergrößerung der EU und die weitere Anbahnung weiterer neuer EU-Staaten, die besonders nach dem Auseinandergehen des Warschauer Pakts und des COMECONs sich anbot, überhastet aus. Viele der neuen, der 28 EU-Vollmitgliedstaaten sind nicht im gesamten Menü der Anforderungen leistungsstark genug:

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EU Bananenrepublik braucht Reform

November 3, 2018

Lichtgeschwindigkeit 8640

am Sonntag, 4. November 2018.

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Bananenrepublik ist die abwertende Bezeichnung für Staaten, in denen Korruption und Bestechlichkeit vorherrschen, deren Rechtssystem nicht funktioniert, wirtschaftliche oder politisch-moralische Verhältnisse von Ineffizienz und Instabilität geprägt sind oder in denen staatliche Willkür herrscht oder denen diese Eigenschaften zugeschrieben werden.

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Ich will aber die Europäischen Union (E U) fokussieren, allein in dem Sinn, die die Initiatoren der EU anstrebten, als aus einer EG und EWG, mehr als Euratom, Montanunion usw. nämlich ein vereintes EUROPA, einem völkerrechtlichen multilateralen Zusammenschluss in einer sehr europäisch-bedürfnisgerechten Verfassung (wie es die USA auf eigene Weise entwickelt haben; wie es das Vereinigte Königreich Großbritannien einmal war; wie es der russische Nachfolger der Sowjetunion, GUS, nicht ist).

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Heute, im Jahr 2018, verläuft die Weiterentwicklung der EU, zu einem völkerrechtlich vereinten EUROPA, nicht mehr qualitativ aufbauend, sondern es bildet die provisorisch im Übergangsstatut von „Lissabon“ gefasste Gemeinschaft der 28 Vollmitglied-Staaten weniger eine Solidargemeinschaft, als eine nationalistische Jugendbande.

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Deshalb wünsche ich einen großen EUROPA-TAG von (meinetwegen DUBROVNIK – weils da erhebend schön ist), der für zwei Jahre tagen soll und alle Modalitäten entfalten soll. (Vom BREXIT-Verfahren hat man ja inzwischen eine sehr konkrete Vorstellung davon, an was man Alles zu denken hat, damit ein „Hauptnenner“, der allen gut passt, entfaltet und in einen Vertragstext gefasst werden kann).

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EUROPA kann mittlerweile Handel, Kultur, Kommunikation, vielleicht auch noch Religion, aber schon nicht mehr Militär (es stört die NATO), nicht das Rechtsstaatsprinzip, nicht die Währungspolitik und nicht den notwendigen Ausgleich der geistigen und materiellen Standards.

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Jedenfalls steht fest, dass heute die Definition „Bananenrepublik“ sehr detailiert zutrifft. Dabei hat jeder Staat seine eigenen „Bananen“:

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Vom Steuerparadies, zur EURO-Haftungsgemeinschaft, zu Vernichtung der Presse- und Kommunikationsfreiheit, Abbau der Gewaltenteilungen, teils Zentralstaatliche Willkür anstatt Dezentralismus und Basisdemokratie, Kindergeldbetrug über EU-Staatsgrenzen, Bootflüchtlinge für Italien ohne EU-Kostenübernahme, Staatseingriffe in die Justiz und die Parteipatronagen und weitere.

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Wir erleben heute, 2018, dass unsere Demokratie nicht mehr verbessert und ausdifferenziert, sondern missbrauchbarer und bananenfreundlicher gemacht wird.

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Dietmar Moews meint: Heute sieht die schnelle Vergrößerung der EU und die weitere Anbahnung weiterer neuer EU-Staaten, die besonders nach dem Auseinandergehen des Warschauer Pakts und des COMECONs sich anbot, überhastet aus. Viele der neuen EU-Vollmitgliedstaaten sind nicht im gesamten Menü der Anforderungen leistungsstark genug:

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Wer jetzt nationalistische Selbstgefühle braucht, kann sich einfach nicht in eine Gemeinschaft ein- und untergliedern. Wer sein Staatsvolk nicht ausreichend gut zur Daseinsgestaltung und Zukunftsvorsorge organisiert hat, kann das eigene Sozialwesen nicht in eine Balance bringen, die den Bürgern ihre Heimat wichtiger sein lässt als die Reisefreiheit und der Arbeitsmarkt bei den stärkeren EU-Staaten.

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Es wird also nötig sein, die einst als EG oder EWG für Handel, Wirtschaft und Finanzen eine gute Balance zwischen nationaler Selbstverantwortung und gemeinsamen Normen im EU-Freihandel hatte, von den zu weit gegangenen zu hohen Anforderung zurückzuschrauben.

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Das betrifft ganz sicher den EURO als Teilgemeinschaftswährung. Und das betrifft die EURO-Zentralbank.

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Die EU von heute braucht eine europäische Haftungsgemeinschaft, die die einzelnen EU-nationalen Volkswirtschaften stärkt, die aber klar gesteuerte Schuldner-Praktiken organisiert.

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Das heißt, wir brauchen anstatt der EURO-Zentralbank eine EU-Zentralbank.

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Wir brauchen anstatt einer EURO-Haftungsgemeinschaft ein EU-Zentralbank-Kredit-System, dass ähnlich den US-Marshall-Plan Konzepten den EU-Staaten zu gleichen Refinanzierungs- und Haftungsbedingungen EU-Kredite gibt, dafür aber der kreditnehmende Staat sich verpflichtet, dieses Geld nicht als SUBVENTION einzustreichen, sondern als INVESTIONEN zur eigenen Entwicklung einer EU-Angleichung auf den EU-Angebotsmärkten auszugeben.

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Ich sage voraus, dass bei Gleichbehandlung aller verschiedenen Währungen EUROPAS sehr bald eine Einheitswährung EURO gewünscht wird. Es ist möglich, dass dabei auch die Schweiz eintritt und, dass Montenegro oder Rumänien lieber der GUS beitreten möchte.

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Die augenblickliche Dynamik in der parteipolitischen Landschaft in den EU-Gründerstaaten, bis zur Auflösung oder dem Verschwinden der Volksparteien ist keine vorübergehende Krankheit, sondern ist die Folge von zu starken handwerklichen Strickfehlern, wie eben eine Staatengemeinschaft nicht selbststeuernd funktionieren kann:

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Dazu gehören MILITÄR, GELD, KOMMUNIKATION, FREIHEIT und RECHT.

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Es ist nicht ein Gebrechen von Volksparteien oder von dümmlichen Führern oder von flügellahmem BlackRock oder einem TRUMP-TWEEDER:

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Solange daran nicht gearbeitet wird, braucht man keine weiteren Überschuldungszyklen, keine Kriege und keinen staatlichen Kulturaustausch akzellerieren: Militär, Geld, Kommunikation, Freiheit und Recht.

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Staatskunst als Fliegenschiss

März 28, 2015

Lichtgeschwindigkeit 5468

vom Samstag, 28. März 2015

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Ein guter Lehrer ist verlässlich – also stets – vorbildlich. Ein guter Lehrer redet nicht schön, wenn nichts schön ist, lobt nicht, wenn lediglich nichts schlecht war, sondern versucht dem Schüler sehr deutlich zu sagen, wo aus Sicht des Lehrers die Möglichkeiten für den Schüler liegen können.

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Der deutsche Staat hat die Organisationsmacht über die Kultur (mit ca. 95% der Geldmittel im Bereich von Kunst und Kultur, vgl. Hummel 1988; vgl. Moews 2000).

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und über den zeitgenössischen Kunstprozess aus Kunstproduktion, Kunstbereitstellung, Kunstkonsumtion, Kunstpolitik und die Salonpersonnage (die Positionierung unechter Künstler anstelle echter Künstler über den Modus „Freiheit der Kunst“ und über die Verbändeorganisation im „Deutschen Kulturrat, Deutschen Kunstrat, Deutschen Musikrat, Gema usw. Künstlersozialkasse, Deutscher Künstlerbund, VG Bild-Kunst, Bundesverband der Galeristen, IG-Verdi im DGB, die Kirchen und Moralunternehnen u.v.a.m.).

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Die Glücksritter dieses bolschewistischen Salonpersonnage-Systems (das die Blockparteien – weitestgehend die SPD-unechten Künstler – unter sich aufteilen) behaupten:

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Dadurch, dass der Staat diese Art der verirrten Kunstorganisation allokatiert und gesetzlich organisiert und durch die parteipolitische Personnage mit unechten Künstlern als Salonpersonnage besetzt, haben diese die vollkommene Direktion und Kontrolle über Kunst und Kultur – und die wird durchgesetzt (selbst, wenn dadurch große Künstler vernichtet und verhindert werden).

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Dieses Salonpersonnage / unechten Künstler behaupten einfach (ohne das Verfassungsrecht auf „Pluralität“ zuzulassen): KEIN C-DUR!

 

Nur diese staatliche Organisation durch Staatsgeld ermöglicht eine unechte Kunst und verhindert jede echte Kunstproduktion außerhalb der eigenen Personnage, die die Gesellschaft durch die Kunstkonsumenten gar nicht hervorbringen würde (hier ist die Rede von heutigem Kunstschaffen, nicht von 1968 oder 1699).

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Was echte Künstler in informellen Nischen privat schaffen, wird nicht durch den staatlichen Publikationsapparat öffentlich bereitgestellt, sondern durch staatliche Abwertung vollkommen abgeblockt (120 Chinesen in NRW-Häusern und? – welches sind die Namen der deutschen „Kreativen“, die im Gegenzug in China auftreten? auf Staatsgeld).

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Der staatlich vorgehaltene Kunstbetrieb mit seinem Bewertungsfaschismus für zeitgenössische Kunst hat für vollkommene Ahnungslosigkeit des potenziellen Kunstpublikums gesorgt:

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Man stellt den Maler Claude Monet aus und behauptet: Bei Monet sähe man bereits die „Auflösung der Form“ (aktuelle Monet-Ausstellung in Frankfurt).

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Folglich werden Pseudokünstler der Form- und Geistlosigkeit Preisträger und Repräsentanten der Salonpersonnage, die sich selbst als hochkarätig labeln. (Gestern wurde in der Zeitung ganzseitig die Staatsschranze Markus Lüperz mal wieder als „Künstlerfürst“ gefeatured. Lüperz dirigierte viele Jahre die NRW-Professuren der Salonpersonnage der Kunstakademie Düsseldorf (und darüber hinaus) – und sein lachhafter Kleiderschrank der exklusiven Hochkarätigkeit wurde vorgeführt – Malerei war mal wieder nicht zu sehen, denn – das ist bekannt: Malen konnte und kann Lüperz so wenig wie Fußballspielen.

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Niemand darf glauben, Lüperz sei je mehr als eine NRW-Schranze der Salonpersonnage gewesen – seine Pseudokunst  geht allen am Arsch vorbei, selbst wenn sie in Fußgängerzonen oder auf Hoteldächern, gemeinsam mit der niedersächsischen Staatsschranze Siegfried Neuenhausen oder der Heidelberger in Berlin, Klaus Staeck, herumsteht – das sind die „SPD-Professoren“, die auch ohne Parteibuch den Schwur verwirklichen:

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Das bolschewistische „Modell Folgeförderung“:  …ein interner Ringeltanz: Man fasst sich an die Hände und sagt: Gut, dass wir uns gefunden haben, und wir lassen nicht mehr los. Ich muss dazu folgende Berechtigungsklausel abgeben: Wir haben gerade in unseren aktuellen Künstlerförderstätten Künstler, die eine Kunst machen, welche man mehr unter Inszenierung, unter Installation und Aktion fassen kann. Es gibt heute Kunstformen, die nicht unmittelbar zu kaufen sind …“ (A. 72, Gerd Grabenhorst im Niedersächsischen Min. f. Wissenschaft u. Kunst, in Klaus von Düring hrsg. WORPSWEDER BEGEGNUNGEN BARKENHOFF-SYMPOSIUM ZUR KÜNSTELRFÖRDERUNG MAI 1989)

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Denn die Gesellschaft hat eher folkloristische „anti-avantgardistische“ Konsumbedürfnisse – Alltags-Musikkonsumenten zahlen eher Kleingeld für tonale Popwerke als Großgeld für eine Avantgarde, die inzwischen 70 Jahre alt und überholt ist und Klang-Experimente von 1982 als NEU durchsetzen will – weil es sich für sie auszahlt – ganz vergessen, was avant garde bedeuten soll (s. Alex Ross THE NEW YORKER in Neue Sinnlichkeit 45).

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Gestern, Freitag, 27. März 2015, berichtete die Süddeutsche Zeitung, Feuilleton, Seite 11 vom „Fliegenschiss“:

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Fliegenschiss hinterm Komma. Dieter Gorny, der Schrecken der Piraten, berät nun die Regierung“.

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Der Bundeswirtschaftsminister und Vizekanzler Sigmar Gabriel (SPD) hat angeblich Dieter Gorny zum „Beauftragten für Kreative und Digitale Ökonomie“ ernannt.

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Das Wort „Künstler“ ist nun weg – es heißt jetzt „Kreative“ – stattdessen werden „Kreative“ angesprochen, ja, und, worauf es ankommt – statt auf Kunst und Künstler überhaupt – die Ökonomie und die IT-Revolution, kurz:

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Die Kulturindustrie (die Industrie als industrieller Produzent und ist Konsument der Künstler) wurde an Stelle der handwerklichen Künstler, die Originale und Prototypen schaffen, gesetzt – die Mitwirkenden in der Kulturindustrie werden jetzt als „Künstler“ gezeichnet (Pseudo-Künstler) und dominieren sogar die Künstlersozial-VERSICHERUNG (KSV). Jeder, der am Computer herumdaddelt, zählt nun in der Künstler-Verbändeorganisation – weil er sich als „kreativ“ bezeichnen darf (ja, „kreativ“ ist Vieles – nur Kunst und Künstler sind etwas völlig anderes).

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Bernd Graff schreibt in der Süddeutschen also:

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Er schon wieder! Der Mann ist Medienmanager und Musiker, Professor ist er und Grimme-Preisträger. Medienmann des Jahres war er 1992. In Nordrhein-Westfalen ist er, Jahrgang 1953, seit den Achtziger Jahren eine dicke Nummer im Medien-Geschäft: die Musikmesse VIVA hat er gegründet. Und krempelte auch schon Essen zur Kulturhauptstadt Europas um. Der Tausendsassa Dieter Gorny, das ist der Mann, ist umtriebig und sehr präsent.

Nirgends machte er das bislang so deutlich wie im Amt des Präsidenten des „Bundesverband Musikindustrie“, der deutschen Abteilung der internationalen Tonträgerhersteller (IFPI). Als solcher ist Gorny nicht nur Musikalien-Anwalt, sondern – sorry – ihr fettester Lautsprecher. ..“

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Elsbeth Moser im WDR-Konzert Köln am 27. März 2015

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Hier wird eine Mär aufgebaut, „dass die Downloader dem Musikprozess und den Erträgen schaden“, während hier das Marketing und die Konsumenten-Kommunikationsintensität für die Musikindustrie kostenlos angekurbelt wird.

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(SZ weiter) „..Denn Gorny ist der Schrecken der Piratebay, der bissigste Feind des illegalen Downloads. Niemand kann so laut und so schön so dicke Krokodilstränen weinen wie Gorny, wenn es um Urheberrecht und die Überschlags-Berechnung der durch Raubkopien verlorenen Künstler-Tantiemen geht. Doch Gorny ist jetzt nicht mehr nur der alerteste Vorzeigelobbyist der Branche, er ist fürderhin auch Regierungsberater.“

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Der Wirtschaftsminister macht die Künstler zugunsten der Kulturindustrie mittels der irreführenden Kunstorganisation PLATT.

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(SZ weiter) „.. der ehemalige Pop-Beauftragte der SPD und jetzige Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel hat Dieter Gorny zum „Beauftragten für Kreative und Digitale Ökonomie ernannt… Der Impuls, die Kreativwirtschaft zu stärken, ist begrüßenswert. Aber er wird gleich im Keim erstickt, wenn die Unabhängigkeit nicht gewahrt bleibt. Die Bedenken sind angebracht und verständlich. Dennoch könnten die Kreativen und die Digitale Ökonomie kaum besser fahren als unter dem Segel des Lobby-Dickschiffs Gorny.

Die Herausforderungen, denen die Kreativbranche sich schon jetzt und erst recht in Zukunft zu stellen hat, sind gewaltig. Gornys ökonomische Gegner sind nun vor allem die größten Medien-Giganten des Silicon-Valley … im Ring stehen unter anderem: Apple, Amazon, Netflix, Spotify. Wer, wenn nicht Gorny, könnte hierzulande für einen lauteren Aufschrei gegen sie sorgen? Und wer wüsste das besser als die alten Piraten, gegen die Gorny bisher so viel Dampf machte? BERND GRAFF“

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DIETMAR MOEWS 1978 Ballhof-Galerie Hannover

DIETMAR MOEWS 1978
Ballhof-Galerie Hannover

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Dietmar Moews meint: Bernd Graff – der kleine kulturindustrielle Salonpersonnage-Beiwagen – was erzählt der hier für die SZ einen Mist!

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Alter Pirat? – das bin ich selbst. Und Fachmann der Verbändeorganisation ausgewiesen als ein Doktor der Organisationssoziologie, selbst Mitglied als Künstler in sämtlichen dieser Industrieverbände.

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Das ist die Tragik: Die Künstler haben von ihrer eigenen Erwerbsorganisation durch Industriepolitik keine Ahnung – leider leider.

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Die die Künstler entmündigenden unechten Künstler wie dieser SPD-Gorny machen Lobbying für die Musikindustrie und für die Kulturindustrie, aber nicht für die Künstler!

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Nicht für die Künstler lobbyiert Dieter Gorny, sondern für die Wirtschaftspolitik, gegen die Künstler. Gornys Einsatz für die GEMA wird ewig irreführend so hingestellt, als diene die GEMA den Künstlern.

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Nein, die GEMA und Gorny beuten die Künstler aus und machen dann anstelle der Originalgenies „ihre eigenen Kreativen“, die eigentlich selbst nur Kunstkonsumenten sind: GEMA ist Kunstkonsument – GEMA hilft nicht dem Kunstproduzenten, sondern unterdrückt ihn.

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Kurz, die Ernennung durch Gabriel (SPD) des Dieter Gorny zum Salonpersonnage- Obergespenst wird hier von der Süddeutschen Zeitung als „Dampfmacher“ gegen Silicon Valley hingestellt.

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Tatsache ist, dass die gesamte Kulturindustrie eine Honigsauger-Scheiße ist, die von den Künstler das Leben nimmt und noch die Kunstproduktion industriell abrichtet bzw. blockiert – stattdessen die eigene Profitsoße „formatgerecht“ einspeist.

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Die Künstler brauchen den Vertrieb ihrer Kunst und nicht die Zensur durch Gornys Zensor-Industrie. Apple, Google, Youporne usw. stellen einen neuen Direktvertrieb für die Künstler – Gorny ist ein Honigsauger und muss gestrichen werden:

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Schluss mit der „Verirrten Kunstorganisation in der Bundesrepublik Deutschland“ – so der Titel der Dissertation von Dietmar Moews, publiziert im Jahr 2000 von der Universität Bremen.

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Youtube bringt Künstler und Kunstkonsumenten unvermittelt zusammen (leider zockt Youtube die Rechte und die Folgerechte ab –

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nur dagegen brauchen wir nicht den alten Rechte-Abzocker Gorny für die Industrie, sondern kluge IT-Juristen).

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DIETMAR MOEWS 2008 Lingner Schloss Dresden

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E U – EUROPA hat gewählt: Merkel geht weiter

Mai 26, 2014

Lichtgeschwindigkeit 4453

Montag, 26. Mai 2014

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In den vergangenen Tagen wurden in den EU-Staaten insgesamt 28 national organisierte EU-Parlamentswahlen durchgeführt. Es nahmen ca. 40 % der wahlberechtigten EU-Bürger, jeweils in ihrem Wohnsitz-Wahlkreis, teil. 40 Prozent Wahlbeteiligung bei freien demokratischen Wahlen zeigt, dass keine Not herrscht.

Selbst jüngst befreite Staaten, wie im Baltikum, haben keine größere Wahlbeteiligung. Aber auch in Deutschland, wo man weitreichend am selben Tag Kommunalwahlen angesetzt hatte, war die Wahlbeteiligung extrem niedrig.

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Der Grund liegt im $0 Prozent. Der $ und seine US-Dollar-Finanzpolitik sind aus vielen Gründen äußerst unbeliebt. Die USA herrschen auch in der E U, wie sie wollen. Die USA erklären: Das USA-Recht gilt überall auf der Welt.

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Die USA verleihen diesem Weltherrschaftsanspruch durch willkürliche Militäreinsätze Nachdruck – auch, wo sie es wollen, überall auf der Welt.

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Die EU will gegen sich keine US-amerikanischen Militäreinsätze in den EU-Staaten (die überwachungstelematik läuft allerdings voll). Deshalb wünschen EU-Staaten sich us-amerikanische Truppen vor Ort (z. B. in Polen oder in Litauen) – in der Hoffnung dann bombardieren die Amerikaner nicht sich selbst. Aber auch das stimmt nicht mehr:

1. Sie bombardieren auch sich selbst (Kolateralschäden).

2. Sie haben inzwischen Militärtechnik der Fernfuchtelei, ohne lebendige Waffentechniker in Kriegseinsatzgebieten, Drohnen, IT-Telematik u. a. überlegenheitstechniken.

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Europa hat 2014 die USA-Vorherrschaft wiedergewählt.

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Prognosen, Hochrechnungen, Wahlergebnisse, offizielle Endergebnisse vom 25. Mai 2014

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Wir wissen längst, dass die Prognosen gekauft sind und deshalb immer günstige Wahlergebnisse vorhersagen. Die Wunschergebnisse werden aber meist nicht erreicht.

Wir hatten in Bayern noch in der letzten Woche vor den Wahlen Prognosen von 47 % für die CSU; die CSU dann eine Staatskrise mit ca. 40 % bestätigt bekommen hat. CSU-Scharnagel hat heute dazu erklärt, „ohne die Scharfmacherei gegen Martin Schulz, hätte die CDU noch schlechter abgeschnitten“. Kurz, die CSU hatte keinen eigenen Kandidaten. Junckers oder McAllister ziehen in Bayern nicht so gut wie Horst Seehofer gezogen hätte (Seehofer – bei Hoeneß im Gefängnis oder bei Prof. Leipziger in der Psychiatrie Bayreuth – als EU-Kommissionspräsident wäre den CSU-Wählern aber nur vielleicht attraktiver erschienen).

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Bei den Hochrechnungen im Laufe des Wahltages wurden in den stündlichen Nachrichten und im Internetz keine Angaben mehr zur prozentualen Wahlbeteiligung genannt. Während üblicher Weise sonst bereits in der Mittagszeit gesagt wird, die Wahlbeteiligung ist so oder so, gut, besser oder nicht so stark. Damit war klar – die Wahlbeteiligung wird eine Katastrophe durch Nichtwahlbeteiligung.

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Die Lesart: Wenig Wähler, schlechte Wahlergebnisse ist allerdings nicht  nur zutreffend. Denn, welche Qualität haben Wahlergebnisse mit Wählern, die nicht wissen was sie gewählt haben. Bei der EU-Parlamentswahl 2014 war den Wahlberechtigten eben nicht deutlich, was überhaupt gewählt wird.

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Endergebnis der EU-Parlamentswahl 2014 am Tag nach den Wahlen

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1. Die Zusammensetzung des EU-Parlaments, also die Sitzverteilung an die ca. 30.000 Parteien-Kandidaten aus ganz Europa, hat nun ergeben: Es wird so weiter gehen, wie es war.

2. Der EURO als EU-Geld wird bleiben. Ob EU-Staaten aus dem EURO aussteigen, ist momentan nicht zu erwarten (die deutsche EURO-Ausstiegspartei AfD hat in Deutschland 7% bekommen).

3. Die EU wird voraussichtlich, trotz der eher rechten Ergebnisse in Frankreich, England, Dänemark, Ungarn, nicht auseinanderfliegen. Der Merkel-GroKo-Kurs hat die EU-Parlamentsmehrheit.

4. Wir alle als us-amerikanisch unterworfene Angela Merkel-Große-Koalition aus SPD und CDU in Deutschland werden so weitermachen können (EVP und SOzialisten, Junckers und Martin Schlulz haben die große Mehrheit im EU-Parlament).

5. Die Bestimmung (es ist keine Wahl mit Kandidaturen) des künftigen EU-Kommissionspräsidenten wird nicht vom EU-Parlament in Strassbourg getroffen, sondern die EVP-Soz-Koalition wird sich einen Statthalter auskegeln (Angela Merkel als Obermoderatorin). Das findet also in London, Paris, Berlin statt, nicht in Strassbourg..

In Strassbourg und Brüssel wird abgenickt.

6. Das Wort STRASSBOURG wurde bei dieser Wahl überhaupt nicht erwähnt. Das Wort BRüSSEL auch nur selten.

7. Die EU-Parlamentswahlen waren nationale Wahlen. National sind die Ergebnisse. Die Frage lautete: Für USA oder gegen USA? ca. 85% der abgegebenen Stimmen waren für USA bzw. nicht für politische Distanzierung zu USA, wie es z. B. die deutsche Linkspartei vorschlägt.

8. Die von den USA abweichenden Linken in Europa (teils nennen sie sich Kommunisten) – der deutsche Linkensprecher Dietmar Bartsch sprach heute erstmalig seit Langem wieder das Wort GENOSSEN aus – haben nur in Griechenland einen Erdrutschsieg hingelegt.

Die deutschen Linken haben sich mit ca. 7% als verdiente Oppositionsarbeiter ihre Plätze redlich verdient. Die Linke muss nur das Wort Karl Marx weiter bemühen, dann werden sie wieder abstürzen.

9. Entgegen den Propagandasprüchen der Merkel-Blockpartien wurden in der EU so gut wie keine Rechtsextremen gewählt. Schon die Bedeutungsverschiebung von National zu Nationalistisch ist meist schief. Der Begriff Extrem ist gewaltsamen Parteien vorbehalten. Z. B. in der Ukraine stehen sich sogar mehrere rechtsextreme Parteien gegenüber: Ukrainer und Putins Russen, beide sind rechtsextrem. Die britische UKIP oder Marie Le Pen sind nicht rechtsextrem.

10. Europa wählt also die Europäische Union unter den jeweils speziellen regionalen und nationalen Motivlagen. Wenn die EU sich zukünftig weiter so uneuropäisch gebärdet, werden weiterhin Wähler wenig Ambitionen für die Europäische Union zeigen können.

11. Die Europäer wollen ökonomische Sicherheit und militärische Sicherheit. Beide Werte stehen im Wahlverhalten nicht zu Lösungen dieser Fragen. Vielmehr werden Wähler mehr von Furcht und Sorgen von den jeweils massenmedial aufgezogenen Unsicherheiten beeinflusst.

Das heißt, der EU-Wahlbürger wählt gegen die Angst von ökonomischer Unsicherheitsbedrohung und vor konkreten militärischen Bedrohungen.

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Dietmar Moews meint: Es sieht so aus, als könne Angela Merkels US-amerikanische Statthalterei so weiterschaukeln: StaatsMonopolKapitalismus (StaMoKap) heißt: Die Regierungen machen Gesetze (z. B. Freihandelsabkommen), dass die Monopole der Welt freie Bahn haben und die Menschen nachrangig leben müssen.

Es sieht so aus, als würde Frau Merkel bald neue wichtige Partner bekommen. Der französische Präsident Hollande ist bei diesen Wahlen erneut abgestürzt. Es bleibt abzuwarten.

Der Euro wird bleiben.

Die US-Herrschaft und die IT-Revolution der USA ist auf dem Markt und wird Konkurrenz erhalten (China kommt und Putin sperrt den Weltraum und die russischen NSA-Bodenstationen).

 


BOYKOTT der MENSCHENRECHTE und Fußball-WM

Mai 15, 2014

 

Lichtgeschwindigkeit 4414

am 15. Mai 2014

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Die Fußballweltmeisterschaft 2014 in Brasilien steht bevor. Wie schon bei den Winterspielen in Sotschi werden politische Probleme des Gastgeberlandes zum Politikum für die Sportler, die nach Brasilien reisen wollen.

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Hanns Joachim Friedrichs interviewt den Maler der Sportmotive im ZDF Aktuellen Sportstudio

Hanns Joachim Friedrichs interviewt den Maler der Sportmotive im ZDF Aktuellen Sportstudio

Dietmar Moews meint: Ich bin für die weltweite Sportlergemeinschaft und weltweite Sportfeste, weil Sportfeste ein Politikum des Friedens sind.

Ich bin gegen jeden Boykott von unsportlichen Staaten durch Sportler und Sportorganisationen.

Internationale Sportwettkämpfe und Sportlertreffen bilden verlässliche gesellschaftliche Inseln des friedlichen, geregelten Miteinanders, selbst in Despotien und unzivilisierten Staaten.

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Ewald Lienen, Fußballer von Borussia Mönchengladbach

Ewald Lienen, Fußballer von Borussia Mönchengladbach

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Die Fußball-WM in Brasilien oder die Olympischen Spiele in Sotchi zeigen, wie absurd die Diskussion über die Bedeutung der Menschenrechte für die Vergabe sportlicher Anlässe ist. Den Sportorganisationen ist zu empfehlen, auch künftig Ereignisse in Ländern durchzuführen, in denen die Menschenrechte mit Füssen getreten werden.

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Götz Fieseler Verlag, Dietmar Moews Sportgrafik

Götz Fieseler Verlag,
Dietmar Moews Sportgrafik

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Wir haben erlebt, wie die vom us-amerikanischen Westen boykottierten Spiele von Moskau zu einer Art Spartakiade wurden und die vom Osten boykottierten Olympischen Spiele von Los Angeles, eine Art Adidas-Fernseh-Show.

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Wir haben gesehen, wie die Chinesen bei den Spielen von Peking mit dem Thema von freier Berichterstattung und Zensur, Echtzeitsendungen und eingeschränkter Medienöffentlichkeit, Weltoffenheit und internationalen Vergleichen konfrontiert wurden – angesichts des einzigartigen „Vogelnest-Olympiastadions“.

Wir müssen momentan sehen, wie die Weltöffentlichkeit mit sozialen Spannungen in Brasilien beschäftigt wird. Die Teilnahme der Welt an der staatlich organisierten Menschlichkeit in Brasilien gibt den Brasilianern Hoffnung und eine gewisse Sicherheit vor polizeilichen Grenzüberschreitungen.

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Dietmar Moews meint: Kommunikation stellt auf Gegenseitigkeit. Kommunikation schafft soziale Interdependenz und Selbstkorrektur.