Kommentarspalte? – ist das jugendfrei

September 19, 2014

Lichtgeschwindigkeit 4906

am Freitag, 19. September 2014

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bomarzo

DIETMAR MOEWS in Bomarzo

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Der wirklich bedeutende Soldat Schwejk hat, wusste er sich gar nicht mehr zu helfen, erklärt: Ich hab‘ mir wollt machen einen Spaß.

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Wer wollte dagegen etwas haben?

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Nun, Respekt Respekt.

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Wir haben heute im allgemeinen öffentlichen Begegnen so manche Despektierlichkeit im Benehmen, indem nicht Missachtung oder falsche Ansprache schief laufen, sondern wir tun oft so, als nähmen wir andere gar nicht wahr.

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Das ist sinnliche Ausformung der Hitlerschlauheit: Habe‘ ich ja gar nicht gewusst – so heißt es dann: Ach ich, tut mir leid, habe ich gar nicht gesehen.

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Für diesen häufig zu beobachtenden Vorgang trägt der normale Hitlerschlaue ein Unit am Körper, einen Internetz-Anschluss, I-Phone, Smart-Uhr, was sonst noch Alles.

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Man liest gerade eine E-Mail. Man liest gerade eine SMS. Man hat gerade versucht Irgendwas zu googeln. Mailboxabhören. Anrufversuche – eben – wie Dittsche sagen würde, das ganze Programm. Und deshalb sieht man andere Leute nicht.

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Man re-spektiert andere anwesende Leute nicht, nimmt nicht Kontakt auf und ist nicht ansprechbar und schaut sie gar nicht  erst an.

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So war das mit der als tragbare Kleinsttoilette gedachte Zusatz-Feature gedachten Kleinstcomputer-Armbanduhr. Die Kopfhörer werden zur „Tarnkappe“.

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Denn respektieren – also auf etwas Metaphysisches wie sozialer Rang, Eminenz, Expertise, virtuoses Können u. v. a. gesellschaftlich erstrangige Eigenschaften, die im Moment nicht zur Sache tun, die aber dennoch in jeder Kommunikation respektiert werden müssen, nicht zu achten oder davon gar keine Ahnung haben, macht den Menschen zur dummen Amöbe aber nicht zu einem Mitspieler im sozio-kulturellen Miteinander.

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So erhielt ich heute den tröstenden Kommentar, der nicht das Titelthema der Sexualjuristik und Rechtspolitik respektierte, aber dennoch zur Sache gehört:

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Haare dran – jugendfrei und Kunst statt Strafrecht

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LICHTGESCHWINDIGKEITS-Ehrengast Thomas Wipf aus Berlin schrieb:

Kommentar am 19. September 2014: Und dann war da noch die Tankstellen App, wo der Verbraucher zu seinem Vorteil sehen soll, wo es am billigsten ist mit dem Tanken. Jetzt kam heraus (Quelle Deutschlandfunk), dass der vermeintliche Vorteil zum Nachteil wurde, weil auch die Tankstellenbetreiber/Öl-Konzerne die Daten der Nutzer nutzten, um sie besser auszurechnen und die Preise da hoch zu setzen, wo sich hohe Nachfrage einstellt. Der vermeintliche Vorteil (Gesetzgeber hat die Betreiber verpflichtet die Preise in Echtzeit zu melden), wird durch die Telematen zum Nachteil. Ein weiterer klarer Beweis für das, was Sie hier sagen.

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Bildschirmfoto vom 2014-09-07 22:16:22

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Dietmar Moews meint: Ich sehe die Leute mit dem Smart-Feature-Klo, wie sie vor der Kneipe ein kleines Eckstehgrüppchen bilden. Eine Ecke, die Raucher, die draußen rauchen müssen. Etwas weiter im Schatten alle die, die sich den Arm übers Handgelenk hinten oder vorne in die Hose stecken, je nach dem wie tief, erkennt man, ob Mann, ob Frau, ob „groß“ oder „klein“.

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Respektvoll geht man in gewissem Abstand vorbei. Es soll aber auch Stalker geben – als Feature: STALK-APP.

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In den KZs soll es auch „Donnerbalken“ gegeben haben, auf denen mehrere Kunden gleichzeitig ihr Geschäft machen konnten. Herta Müller beschreibt, dass hinter den Klos teils Treffpunkte für dringendere Fälle des ineinander Eindringens entstanden waren, wo manche auch nur mal ein Schlafpäuschen abhielten. Das gab es aus Liebe, oder aus Trieb für Entgeltung.

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Fracking und Havarie mit Öl-Depots in Münster

Mai 8, 2014

Lichtgeschwindigkeit 4283

am 8. Mai 2014

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Kürzlich berichtete die Frankfurter Allgemeine Zeitung  – 1,4 Millionen Kubikmeter Öl – in „Deutschland und die Welt“ (v. 5. Mai 2014 S. 9) „Havarie auf der Kuhweide – In Salzkavernen liegt ein Großteil deutscher Energiereserven. Sicher ist das nicht: Auf einer Wiese bei Münster tritt Öl aus“; der Beitrag ist vom NRW-Redaktionsleiter der FAZ, Reiner Burger, einem verlässlichen Journalisten.

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Kurz gesagt: „… Tief unter Feld, Wald und Wiese wird Salz gewonnen, das durch das Solefernleitungssystem zu Chemieunternehmen nach Marl, Rheinberg und ins belgische Jemeppe transportiert wird. Seit genau 40 Jahren darf die Salzgewinnungsgesellschaft Westfalen (SGW) die entstandenen Hohlräume zur öl-und Gasspeicherung nutzen. Das Kavernenfeld Gronau-Epe ist der größte Öl- und Gaskavernenspeicher der Welt. In ihm liegt ein Teil der nationalen Energiereserve der Bundesrepublik Deutschland …am 12. April (ein) .. dickflüssiges Wasser-Öl-Gemisch .. seitdem geht es Schlag auf Schlag. Sechs der Kühe des Pächters mussten gekeult werden, weil sie von dem Gemisch getrunken hatten … Bergaufsichtsbehörde ließ das Gebiet absperren. Eine erste Analyse ergab, dass das Öl tatsächlich aus der Kaverne stammt und nicht aus einer alten Leitung … beinahe 2500 Tonnen verseuchten Erdreich mussten schon ausgehoben werden … 183 Kubikmeter Öl-Wasser-Erdgemisch abgesaugt werden. Im Schichtdienst fahnden 100 Spezialisten nach dem Leck … Die rund 1,4 Millionen Kubikmeter Öl, die im Kavernenfeld lagern…“

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„ … Die Kavernenspeicherung ist eine sehr sichere Methode“, sagt Bergdirektor Peter Dörne, bei der Bezirksregierung Arnsberg für die Genehmigung und Überwachung der Untergrundspeicherung zuständig. Salz ist gasdicht und gilt als „selbstheilend“.

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Dietmar Moews meint: Diese brutalen Formeln von „sicheren Methoden“ hören wir stets von Stellvertretern, die nicht selberdenken. Das muss herausgehoben und angegriffen werden – das müsste sofort aufhören. Wo ist die Staatsanwaltschaft, die die öffentliche Ordnung, Volksverhetzung, Landfriedensbruch und Hochverrat zu steuern hätte? Die Schweinefirmen machen pleite und der Schaden bleibt.

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Deutschland ist momentan im Begriff hinter dem Rücken der Wähler ein sogenanntes rosstäuschenden „Freihandelsabkommen“ mit den USA und Canada zu schließen. Darauf, so ist bereits angekündigt, werden ausländische Unternehmen auf deutschem Grund „Fracking“ – also Bodenvergiftung zur Gasgewinnung – großflächig und profitorientiert beginnen, wozu kein deutscher Wähler auch nur andeutungsweise gefragt worden ist –.

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Wir wissen, dass die Deutschen in überwiegender Mehrheit weitere Landvergiftung ablehnen. Die Atomvergiftung der Zwischen- und Endlager der ausgebrannten deutschen Atom-Brennstäbe sind längst zu viel und viel zu teuer, an Geld und an Sicherheit und Gesundheit.

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Jetzt fallen die Kühe bei Münster auf den Wiesen um, weil der Grund vergiftet ist und die Ölgase Alles ungenießbar machen.

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Prost Fremdenverkehr auf dem Bauernhof bei Münster. Danke Reiner Burger.


Lichtgeschwindigkeit 472

Juli 17, 2010

LICHTGESCHWINDIGKEIT 472

DIREKTE DEMOKRATIE & PIRATEN und Kommentar aus Sicht

der IT-Soziologie zur Medienlage von dem Künstlergelehrten

Dr. Dietmar Moews – live und ungeschnitten – muss auch immer

die Werte der Primaten berücksichtigen: Offenheit, Transparenz,

Freiheit, Piraterie und Rechtsstaatlichkeit, im Globus mit

Vorgarten in Berlin, am Samstag, 17. Juli 2010, mit BILD

Berlin/Brandenburg, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Der

Tagesspiegel, CCC.de, bild.de, Piratenpartei Deutschland.de,

RP.de, heise.de sowie Phoenix, ARD, ZDF, DLF,

Piratenthema hier: Direkte Demokratie und Volksabstimmungen

nehmen zu, was bedeutet das sozio-politisch? Was müssen die

Piraten aus Sicht der IT-Soziologie dazu bedenken?

DER TAGESSPIEGEL vom 17. Juli 2010, Seite 1: Direkte Demokratie,

Kommentar von Gerd Nowakowski. Abkopplung und

Unzufriedenheit schüren die allgemeiner und breiter aufkommenden

Forderung nach Volksabstimmungen in Deutschland. Das aktuelle

Beispiel von monatelanger Diskussion und Streit um schulgeldfreie

Gesamtschulen oder das konservative dreigliedrige Schulsystem

der Volksschulen, Realschulen und Gymnasien hat inzwischen

die Dimensionen eines Grundstreits angenommen. Während

wohlhabende Hamburger ihre Schulkinder in kostspielige

exklusive Bezahl-Gymnasien schicken, verlangen die Minderbemittelten,

dass alle Kinder in gemeinsamem Unterricht staatliche Bildungsrechte

erhalten. Der Grundsatzstreit geht also um den Widerstreit, dass

die Ausdifferenzierung nach Begabungen allen Schülern nützt,

während wenn Hochbegabte und Schwache zusammen unterrichtet

werden, es die Starken unterfordert und langweilt,

die Schwachen aber noch mehr zurückwürfe. So geht es inzwischen

bereits mehr um arm gegen reich, als um das passende

Schulsystem zur Förderung aller.

Der Tagesspiegel-Autor führt sogleich weitere Beispiel aus der

jüngsten Zeit an: Den Berliner Tempelhof-Streit — Volksabstimmung

im Jahre 2009: Schließung oder verkleinerter Betrieb des Flugplatzes.

Sowie der Kampf um Pro-Reli, Volksabstimmung im Jahre 2009:

Abschaffung christlich-konfessionellen Religionsunterricht an

allgemeinen Schulen, stattdessen eine Art Gemeinschaftskunde.

Dietmarmoews meint: In Hamburg tritt Ole von Beust als

Bürgermeister zurück, weil er das Amt zur kommenden Wahl

nicht erneut anstreben will, also einem Nachfolger den Übergang

zu ermöglichen. Beust ist aber auch zwischen die Fronten des

vielfältigen Streits um die Schulen geraten.

Nach der Hamburger Verfassung können die Bürger durch

Volksinitiative, Volksbegehren und Volksentscheid an der

Gesetzgebung mitwirken. Diese auch so zu verstehende

Möglichkeit heißt Volksgesetzgebung. Sie heißt ganz

absichtlich nicht Regierungsgesetzgebung. Und in dieser

Qualität haben sich Ole von Beust und der Hamburger

Senat vergriffen. Sie haben unerlaubt mit allen staatlichen

Einflussmitteln verfassungswidrig den Volksabstimmungs-

Prozess beeinflusst. Allein noch im Mai 2010 wurde

publiziert dass die Stadt Hamburg zusätzlich 200.000

Euro an Haushaltsmittel für die Senatsreform der

Hamburger Schulen, nämlich für sechs Primärschuljahre

mit anschließend Stadtteilschule oder Gymnasium.

Während die Volksinitiative befürchten den Nachteil

für die Gymnasiasten und eine Nivellierung „zugunsten“

der schwächer begabten Schüler, denen mit einer früheren

Volksschule besser gedient sei.

Nun kommt nicht vom Volk ad hoc die intelligenteste

Lösung. Doch schreibt die Verfassung vor: Die Staatsgewalt

geht vom Volke aus. Und so schreibt die FAZ/Christine

Landfried am 17. Juli 2010, S. 10: Da kann es nicht sein,

dass die Bürger ausgerechnet bei der Volksgesetzgebung

mit einer regierung konfrontiert werden, die ihren Mach-

vorsprung ausnutzt. Es muss beim … Volksentscheid eine

realistische Chance für die Mitwirkung der Bürger sein.“

Die heutige Führungspraxis innerhalb der Liquid-Email-

Vorstandsarbeit der Piratenpartei zeigt eben diese Schwäche.

Es wird unter dem Etikett direkte Demokratie von oben

zurechtgedreht, welche mehrheitsfähigen Abstimmungs-

gegenstände zum Programm werden, wofür völlig unter

Mißachtung der Argumente und Vorschläge der Basis

quantitative E-Votings im Schnellverfahren durchgezogen

werden. Dabei erhalten Zustimmung und Ablehnung oft

nicht die Themen oder Argumente, sondern bei sinn- und wort-

gleichen Antragstexten erhalten die Antragsstellerpersonen

von ihren Netzwerken die Zustimmun bzw. ohne solche

die Ablehnung. Es ist die vollkommene Sinn- und Geistvernichtung,

für die es nur eine soziale Wirkung geben kann. Die Sache

ist tot. Kein vernünftiger Pirat macht das auf die Dauer mit,

mitzuposten und zu argumentieren, wenn dieses dann gar nichts

bewirkt.

Beim Berliner Religionsstreit sieht es noch anders aus. In Berlin

heißt es Christen-West gegen Atheisten-DDR-Ost. Die Berliner

Mehrheit will einen säkularen Gemeinschaftskundeunterricht

für alle haben, statt christlich-kirchlichen Religionsunterricht

in den staatlichen Schulstundenplänen. Hier wäre aber ein

Drittes zu bedenken: Die Religiösität aller Menschen, nicht zu

verwechseln mit Irrationalität oder Esoterik, ist ein menschlicher

Archetypus und muss erlernt werden. Atheismus kann das nicht

leisten. Tempelhof betreffend kann man eine einfache

Zielsystemorientierung vornehmen und letztlich alle Argument,

Zielsetzungen und Motivlagen über die quantitaive Grundstimmung

beschließen — da gibt es nur ja oder nein für verschiedene

Abstimmungsvarianten: Teilschließung, Teilbetrieb, Vollbetrieb,

Vollschließung — hier ist Volksabstimmung legitim.

Bei Fragen wie AfPak-Krieg, Staatsschulden oder Desinformation

des Volkes wären zunächst die Gesetzesnormen einzuklagen,

bevor Volksabstimmung die Formen des Volksaufstandes annehmen.

Und damit bin ich bei den Bedenken zur direkten Demokrarie

per Volksabstimmungen. Wenn das Volk die Regierung niederstimmt,

weil unerfüllbare Wünsche und Problemlösungen nicht geliefert

werden, dann kann es sehr leicht zu Mobentwicklungen mit Gewalt

geführt werden. Wer kann die Mehrheit dazu bewegen, gegen sich

selbst Abstimmungen, zum Beispiel des Kompromisses, des

Verzichts u. ä. zu gewinnen. Statt der politischen Schulung der

Erwachsenen wünscht die Piratenführung Runtersetzung des

Wahlalters. Das ist unverantwortlich und verheerend und eine

unmögliche Überforderung der Kinder und ein Unglück für alle.

Volksabstimmungen und direkte Demokratie über Unzufriedenheit

vergeben den demokratischen Modus der „rationalen Konfliktkultur“

im politischen Kampf um die besten Argumenten und Lösungswege

und rufen geradezu nach Demagogie und Mob. Produktion, Idee,

Autor, Direktion, Dr. Dietmar Moews;

Aufnahmetechnik und Admin, Piratencrew Berlin;

Musik: Paperback Writer, The Beatles 1966


Lichtgeschwindigkeit 199

Februar 11, 2010

LICHTGESCHWINDIGKEIT 199

DIETMAR MOEWS „EATING THE UNIVERSE“9

täglicher Kommentar zur KUNSTHALLE DÜSSELDORF,

Fr, 28.11.08 bis So, 28.02.10, stellt

Malerei von Dietmar Moews zur Eat Art in Düsseldorf +

Johann Wolfgang von Goethe: Zweiter Gesang REINEKE FUCHS 9,

gelesen am 11. Februar 2010 von Dietmar Moews.

Eat Art. Nein, dahinter steckt kein Starkoch, kein mehrgängiger

Gaumenkitzel. Es geht um Essen in der Kunst. Ganz einfach um

Werke aus Brot, Butter, Salami, Schoko, Vanillecreme. Und, weiter

gefasst, auch um das ganze Drumherum – Zubereitung, Verzehr,

Verdauung und die figürlichen Folgen. Offenbar ein echtes Kultthema.

Während der letzten rund zwanzig Jahre hat es in internationalen

Ateliers eine ungeahnte Menge und Vielfalt an Kunstprodukten

hervorgebracht.
Enger gefasst bewegt sich die EAT ART auf das traditionelle

Feld der Malerei von Stilleben. Dietmar Moews, der – von der

Neue Sachlichkeit zur Pop-Art – seit den 1970er Jahren die

stillsten, kargsten und schlichtesten Stilleben zeigt, gehört zu

den Alleinstehenden in der Kunst. Weil er weniger am

Tagesgeschehen im Kunstbetrieb beteiligt ist, als den großen

geschichtlichen Bogen der Künstlergelehrten seiner

Zeitgenossenschaft zu verkörpern. Das Stilleben hier ist im Jahr 2002

in Dresden gemalt worden und trägt den Titel „Mean Mr. Mustard“.

Silhouettenhaft abgegrenzt und gleichwertig nebeneinander vorgestellt

werden die Beatles-Schallplatte, der klassische frische „Knacker“

der Fleischerei Haberland aus Dresden-Neustadt und der grüne

Wirsingkohl. Das Bild als Ölmalerei auf Leinwand

ist 54cm hoch und 65 cm breit, trägt die Werksnummer DMW 597.11.02

und befindet sich in Privatbesitz sowie auf dietmarmoews.com.

Es bildet hier den Höhepunkt der Ausstellung „Eating The Universe“-Online.

Weitere Kostproben gibt die Kunsthalle Düsseldorf, wo die Ausstellung

„Eating the Universe“ auch allerlei Nahrhaftes angerichtet hat:

Reibekuchen an der Wand, gekühlte Skulpturen aus guter Butter,

einen riesigen Brotlaib auf dem Bettgestell, den Einkaufswagen

unter Tonnen von Zucker. Es ist schon spannend zuzuschauen,

was sich aus Material und Motiv alles zubereiten lässt – an

leichter und auch schwererer Kost.

Der heutige, überwiegend aus Steuergeldern und der diese

Gelder bewirtschaftenden Salonpersonnage, bestrittene

Kunstbetrieb treibt seltsame Blüten, sich selbst und sein

Personal auszuwählen, Einschluss, Ausschluss und Zugang

zu gewähren. Die Medienlage von dem Künstlergelehrten

Dr. Dietmar Moews, Piratenpartei Deutschland,

aus Sicht der Piratenbewegung, muss auch immer die Werte

der Piraten berücksichtigen: Offenheit, Transparenz, Freiheit,

Piraterie und Rechtsstaatlichkeit. Kritik am Kunstbetrieb fällt da

meist aus, aber hier: Vom Fressen und gefressen Werden am

Donnerstag, 11. Februar 2010, Alphons-Silbermann-Zentrum,

Berlin-Pankow Niederschönhausen in Lichtgeschwindigkeit,

Produktion, Autor, Direktion: Dr. Dietmar Moews;

Aufnahmetechnik und Admin, Piratencrew Berlin,


Lichtgeschwindigkeit 199

Februar 11, 2010


Lichtgeschwindigkeit 197

Februar 11, 2010

LICHTGESCHWINDIGKEIT 197

DIETMAR MOEWS „EATING THE UNIVERSE“8

täglicher Kommentar zur KUNSTHALLE DÜSSELDORF,

Fr, 28.11.08 bis So, 28.02.10, stellt Malerei von Dietmar Moews

zur Eat Art in Düsseldorf + Johann Wolfgang von Goethe:

Zweiter Gesang REINEKE FUCHS 8, gelesen am 10. Februar 2010

von Dietmar Moews.

Eat Art. Nein, dahinter steckt kein Starkoch, kein mehrgängiger

Gaumenkitzel. Es geht um Essen in der Kunst. Ganz einfach um

Werke aus Brot, Butter, Salami, Schoko, Vanillecreme. Und, weiter

gefasst, auch um das ganze Drumherum – Zubereitung, Verzehr,

Verdauung und die figürlichen Folgen. Offenbar ein echtes Kultthema.

Während der letzten rund zwanzig Jahre hat es in internationalen Ateliers

eine ungeahnte Menge und Vielfalt an Kunstprodukten hervorgebracht.

Enger gefasst bewegt sich die EAT ART auf das traditionelle Feld der

Malerei von Stilleben. Dietmar Moews, der – von der Neue Sachlichkeit

zur Pop-Art – seit den 1970er Jahren die stillsten, kargsten und

schlichtesten Stilleben zeigt, gehört zu den Alleinstehenden in der Kunst.

Weil er weniger am Tagesgeschehen im Kunstbetrieb beteiligt ist,

als den großen geschichtlichen Bogen der Künstlergelehrten seiner

Zeitgenossenschaft zu verkörpern. Das Stilleben hier ist im Jahr 2002

in Dresden gemalt worden und trägt den Titel „Mean Mr. Mustard“.

Silhouettenhaft abgegrenzt und gleichwertig nebeneinander vorgestellt

werden die Beatles-Schallplatte, der klassische frische „Knacker“

der Fleischerei Haberland aus Dresden-Neustadt und der grüne Wirsingkohl.

Das Bild als Ölmalerei auf Leinwand ist 54cm hoch und 65 cm breit,

trägt die Werksnummer DMW 597.11.02 und befindet sich in Privatbesitz

sowie auf dietmarmoews.com. Es bildet hier den Höhepunkt der

Ausstellung „Eating The Universe“-Online.

Weitere Kostproben gibt die Kunsthalle Düsseldorf, wo die Ausstellung

„Eating the Universe“ auch allerlei Nahrhaftes angerichtet hat:

Reibekuchen an der Wand, gekühlte Skulpturen aus guter Butter,

einen riesigen Brotlaib auf dem Bettgestell, den Einkaufswagen

unter Tonnen von Zucker. Es ist schon spannend zuzuschauen,

was sich aus Material und Motiv alles zubereiten lässt – an leichter

und auch schwererer Kost.

Der heutige, überwiegend aus Steuergeldern und der diese

Gelder bewirtschaftenden Salonpersonnage, bestrittene

Kunstbetrieb treibt seltsame Blüten, sich selbst und sein

Personal auszuwählen, Einschluss, Ausschluss und Zugang

zu gewähren. Die Medienlage von dem Künstlergelehrten

Dr. Dietmar Moews, Piratenpartei Deutschland, aus Sicht der

Piratenbewegung, muss auch immer die werte der Piraten

berücksichtigen: Offenheit, Transparenz, Freiheit, Piraterie

und Rechtsstaatlichkeit. Kritik am Kunstbetrieb fällt da meist aus,

aber hier: Vom Fressen und gefressen Werden am Mittwoch,

10. Februar 2010, Alphons-Silbermann-Zentrum,

Berlin-Pankow Niederschönhausen in Lichtgeschwindigkeit,

Produktion, Autor, Direktion: Dr. Dietmar Moews;

Aufnahmetechnik und Admin, Piratencrew Berlin,


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Februar 11, 2010


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Februar 10, 2010


Lichtgeschwindigkeit 193

Februar 9, 2010

LICHTGESCHWINDIGKEIT 193

DIETMAR MOEWS „EATING THE UNIVERSE“6

täglicher Kommentar zur KUNSTHALLE DÜSSELDORF,

Fr, 28.11.08 bis So, 28.02.10,

stellt Malerei von Dietmar Moews zur Eat Art in Düsseldorf +

Johann Wolfgang von Goethe: Zweiter Gesang REINEKE FUCHS 6,

gelesen am 8. Februar 2010 von Dietmar Moews.

Eat Art. Nein, dahinter steckt kein Starkoch, kein mehrgängiger

Gaumenkitzel. Es geht um Essen in der Kunst. Ganz einfach um

Werke aus Brot, Butter, Salami, Schoko, Vanillecreme. Und, weiter

gefasst, auch um das ganze Drumherum – Zubereitung, Verzehr,

Verdauung und die figürlichen Folgen. Offenbar ein echtes Kultthema.

Während der letzten rund zwanzig Jahre hat es in internationalen

Ateliers eine ungeahnte Menge und Vielfalt an Kunstprodukten

hervorgebracht.
Enger gefasst bewegt sich die EAT ART auf das traditionelle

Feld der Malerei von Stilleben. Dietmar Moews, der – von der

Neue Sachlichkeit zur Pop-Art – seit den 1970er Jahren die

stillsten, kargsten und schlichtesten Stilleben zeigt, gehört

zu den Alleinstehenden in der Kunst. Weil er weniger am

Tagesgeschehen im Kunstbetrieb beteiligt ist, als den großen

geschichtlichen Bogen der Künstlergelehrten seiner

Zeitgenossenschaft zu verkörpern. Das Stilleben hier ist im

Jahr 2002 in Dresden gemalt worden und trägt den Titel

„Mean Mr. Mustard“. Silhouettenhaft abgegrenzt und gleichwertig

nebeneinander vorgestellt werden die Beatles-Schallplatte,

der klassische frische „Knacker“ der Fleischerei Haberland

aus Dresden-Neustadt und der grüne Wirsingkohl. Das Bild als

Ölmalerei auf Leinwand ist 54cm hoch und 65 cm breit, trägt

die Werksnummer DMW 597.11.02 und befindet sich in Privatbesitz

sowie auf dietmarmoews.com. Es bildet hier den Höhepunkt der

Ausstellung „Eating The Universe“-Online.

Weitere Kostproben gibt die Kunsthalle Düsseldorf, wo die

Ausstellung „Eating the Universe“ auch allerlei Nahrhaftes angerichtet

hat: Reibekuchen an der Wand, gekühlte Skulpturen aus guter Butter,

einen riesigen Brotlaib auf dem Bettgestell, den Einkaufswagen unter

Tonnen von Zucker. Es ist schon spannend zuzuschauen, was sich

aus Material und Motiv alles zubereiten lässt – an leichter und auch

schwererer Kost.

Der heutige, überwiegend aus Steuergeldern und der diese

Gelder bewirtschaftenden Salonpersonnage, bestrittene

Kunstbetrieb treibt seltsame Blüten, sich selbst und sein

Personal auszuwählen, Einschluss, Ausschluss und Zugang

zu gewähren.

Die Medienlage von dem Künstlergelehrten Dr. Dietmar Moews,

Piratenpartei Deutschland, aus Sicht der Piratenbewegung,

muss auch immer die werte der Piraten berücksichtigen:

Offenheit, Transparenz, Freiheit, Piraterie und Rechtsstaatlichkeit.

Kritik am Kunstbetrieb fällt da meist aus, aber hier:

Vom Fressen und gefressen Werden am Montag, 8. Februar 2010,

Alphons-Silbermann-Zentrum, Berlin-Pankow Niederschönhausen

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Produktion, Autor, Direktion: Dr. Dietmar Moews;

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Lichtgeschwindigkeit 193

Februar 9, 2010