Lichtgeschwindigkeit 462

Juli 15, 2010

LICHTGESCHWINDIGKEIT 462

WM-KIRCHE: Spanien vs. Niederlande 3:2 Endspiel um die

Fußballweltmeisterschaft WM 2010 in Soccer City, Johannesburg

in Südafrika und Kommentar zur Medienlage von dem

Künstlergelehrten Dr. Dietmar Moews, mit Blick auf die

Piratenbewegung – live und ungeschnitten – aus dem Globus

mit Vorgarten in Berlin, muss auch immer die Werte der

Primaten berücksichtigen: Offenheit, Transparenz, Freiheit,

Piraterie und Rechtsstaatlichkeit im DLF, am 11. Juli 2010 ab

20.30 Uhr mit ZDF-Video-Live-Streaming und Radio Audio-Live-

Reportage mit Welt.de, Bild.de, dradio.de, Piratenpartei

Deutschland.de, heise.de, DLF,

Piratenthema hier: SPANIEN ist WELTMEISTER. Luftraubendes

Hochgebirge-Finale vor 85.000 Zuschauern in 1.800 Meter über

dem Meer.

SPANIEN in Dunkelblau, mit Trainer Vicente del Bosque, Casillas,

Sergio Ramos, Piqué, Puyol, Capdevila, Busquets, Xabi Alonso,

Xavi, Iniesta, Pedro, Villa, eingewechselt Navas, Fabregas, Torres.

Niederlande in Orange, mit Trainer Bert van Marwijk, Stekelenburg,

van der Wiel, Heitinga, Mathijsen, van Brockhorst, van Bommel,

de Jong, Robben, Sneijder, Kuijt, van Persie, eingewechselt, Elia,

Van der Vaart, Braafheit,

Schiedsrichter Howard Webb aus England, Oberschiedsrichter

aus Japan: Mishimura.

Spanien beginnt mit brillantem Kombinationsspiel. Die Holländer

versuchen es mit Pressing und Foulspiel. Bereits in der Anfangsphase

spielte Spanien große Torchancen heraus, die der Torwart

Stekelenburg überragend rettet. Van Bommel, Sneyders, de Jong

erhielten GELB für rotwürdige Tätlichkeiten. Puyol und Ramos

erhalten GELB für harmlosere Zweikämpfe.

Im gesamten Spielverlauf zeigte sich, dass gegen die Weltklasse der

Kernmannschaft von CF Barcelona (7 Spanier), vormals von dem

Holländer Johann Cruyff mit der Amsterdamer Schule in Katalanien

eingeführt, heute keine Nationalmannschaft ohne brutale Spielweise

etwas ausrichten kann. Mindestens van Bommel, de Jong, van Persie

und Sneijder hätten bereits in der ersten Halbzeit ROT wegen

Brutalität sehen müssen. Platzverweis für Heitinga, nach vielfacher

Brutalität im gesamten Spiel, in der 108 Minute der Verlängerung.

Lehrbuch-Fehlentscheidung des englischen Schiedsrichters Howard

Webb nach der KungFu-Einlage von NIGEL DE JONG gegen Xabi

Alonso. Der nicht gegebene Elfmeter gegen Heitinga, der Xavi

als letzter Notbremser das Schußbein wegschlägt, statt den Ball,

hätte hier bereits ROT geben müssen.

Im gesamten Spielverlauf kamen die Spanier etwa zu zehn

hundertprozentigen Torchancen, allein Kopfbälle von Sergio

Ramos und Puyol, Eins zu Eins David Villas und Andrés Iniesta

gegen Stekelenburg usw. auf der niederländischen Seite Robben

mehrfach Eins zu Eins gegen Casillas, immer keine Tore, hat

gezeigt, dass im Fußball allein entscheidet, nur wer das Tor trifft,

gewinnt.

Hier stand es also nach 90 plus 3 Minuten 0:0; die Verlängerung

stand bis zur 105 Minute immer noch 0:0. In der 108. Minute

musste Heitinga wegen Foulspiels ROT sehen und ging.

Der englische Schiedsrichter hat zum Nachteil der Spanier

gepfiffen. Beinahe sämtliche gelbe Karten für die Spanier

waren Trikotausziehen und einfaches Foulspiel. Während

Holland brutale Fouls, statt rot, ebenfalls nur Gelb einbrachten.

Robben schoß nach Spielunterbrechung den Ball ins Tor —

GELBROT blieb aus. 115. Minute passt Xavi von links in den

Strafraum auf Iniesta, doch der Ball wird zunächst abgewehrt,

Fabregas gewinnt den zweiten Ball und passt wiederum auf

Iniesta in die Spitze nach rechts in den Strafraum, der schießt

unhaltbar das Siegtor ins linke Eck. Iniesta erhielt nach seinem

Tor wegen Trikotausziehen GELB, ebenfalls Xavi wegen einer

Nichtigkeit. Sehr maßlos und unsportlich ist, dass etliche

Niederländer nach dem Spiel noch immer glaubten, sie hätten

die Weltmeisterkrone verdient gehabt: Sorry Mister, thats Junk.

Torwart Casillas hat bereits vor Ende des Spiels, im Tor stehend

vor Rührung und Freude geheult — seltenes Erlebnis. Der

eingewechselte Spanier Torres verletzte sich in der 121

Nachspielminute schwer und wurde vom Platz getragen.

Der spanische Trainer Vicente del Bosque, edel und intelligent,

meinte, Fußball muss nicht nur erfolgreich, sondern ästhetisch

und schön und wertorientiert sein, dass sich Fußballer auch

durch Haltung und Stil auszeichnen können, „nur der gewinnt,

der intelligent und bescheiden ist“, mit dem Weltmeisterbeispiel

einer ausgesprochen intelligenten Auswahlmannschaft, einer

CF-Barcelona-Auswahl + Boni. Deutschland war gegen den

Weltmeister ausgeschieden. Thomas Müller, der zwanzigjährige

Oberbayer vom FC Bayern München, ist mit 5 Treffern und den

meisten Torvorlagen, der Gewinner der Torjäger dieser WM 2010.

Produktion, Idee, Autor, Direktion, Dr. Dietmar Moews;

Aufnahmetechnik und Admin, Piratencrew Berlin

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Lichtgeschwindigkeit 460

Juli 15, 2010

LICHTGESCHWINDIGKEIT 460

WM-KIRCHE: Deutschland vs. Uruguay 3:2 um den Dritten Platz

WM 2010 in Port Elizabeth in Südafrika und Kommentar zur

Medienlage von dem Künstlergelehrten Dr. Dietmar Moews, mit

Blick auf die Piratenbewegung – live und ungeschnitten – muss

auch immer die Werte der Primaten berücksichtigen: Offenheit,

Transparenz, Freiheit, Piraterie und Rechtsstaatlichkeit aus dem

Globus mit Vorgarten Berlin, im DLF, am 10. Juli 2010 mit Welt.de,

Bild.de, dradio.de, Piratenpartei Deutschland.de, heise.de, DLF,

Piratenthema hier: Finale um den dritten Platz in Port Elizabeth

Deutschland vs. Uruguay.

Ich halte es für einen erheblichen, auch psychologischen Vorteil,

dass der deutsche Torwart Hans Jörg Butt Spanisch sprechen und

verstehen kann.

Aufstellung: Butt, Boateng, Mertesacker, Friedrich, Aogo, Khedira,

Schweinsteiger, Jansen, Cacau, Özil, Müller in der ganz schwarzen

Spieltracht, Torwart rot, Uruguay in hellblau, Schiedsrichter oben

gelb unten schwarz.

Dritte Minute zeigt sich Müller im Abseits, lebendig und variabel,

wie gewünscht. Vierte Minute GELB für Verteidiger Aogo. Sechste

Minute GELB für Mittelstürmer Cacau. Regenspiel. Zehnte Minute

Lattenkopfball von Arne Friedrich.

Das 1:0 durch Abpraller eines dreißig Meterschuss‘ von Schweinsteiger

durch den durchgelaufenen Thomas Müller. 25. Minute köpft Khedira

aus Abseitsstellung ein.

27. Uruguay spielt nach Ballverlust von Schweinsteiger gut in den Sturm,

quer steil gepasst und Cavani schießt zum 1:1 unhaltbar für Butt von l

inks ins lange Eck. Regen stärker. Schweinsteiger hat die überragende

Schlüsselstellung und ist die Schaltstation. Özil bietet sich zu wenig an.

Müller ist der gewohnt variable lauffreudige Mitspieler. Cacau belebt

das Sturmspiel. Zweite Halbzeit kommen beide Mannschaften

unverändert zurück. Regen.

50. Forlán verwandelt zum 2:1, in Seitenlage volley aus 14 Metern

einen harten Aufsetzer unhaltbar ins rechte Toreck.

50. Marcel Jansen köpft eine Flanke im Sechser, mit dem Rücken

zum behinderten Torwart, der den Ball nicht erreicht, zum 2:2.

Kießling kommt in der 72. Minute für Cacau; Kroos in der 79. für

Jansen.

82. Minute Khedira köpft zum 3:2 ein. Der gegurkte Ball aus dem

Gedränge sprang noch auf Friedrichs Knie, dann hoch ab und der

Torwart hatte das falsche Timing.

92. kam Tasci für Özil. Damit waren außer dem verletzten Tim

Wiese alle Spieler der deutschen WM-Auswahl für Südafrika im

Einsatz.

In der 92. Verlängerungsminute foulte Friedrich und erhielt GELB,

darauf schoß Forlán aus 18 Metern einen Freistoß über die

deutsche Mauer unhaltbar auf die Latte.

Von den deutschen Spielern wären nur die Torwarte sowie Müller,

Schweinsteiger und Lahm geeignet, Niederlande oder Spanien zu

verstärken. Dieses kleine Finale hat gezeigt, dass hier nicht die

verhinderten Weltmeister ausgeschieden waren. Die deutsche

Auswahl muss noch erheblich verstärkt werden, durch höher

talentierte jüngere Spieler, um dem Anspruch ein Turnier zu

gewinnen, näher zu kommen.

Die Mannschaft von Uruguay hat weniger Foul gespielt als die

Deutschen.

Jeder deutsche Spieler erhält 100.000 Euro Premie. Die

herausragenden erhalten eine insgesamte Image- und Werbeumsätze-

Aufwertung, dass hiermit die Zukunft ökonomische Züge trägt,

die dem Straßenfußballer von Johannesburg und den meisten der

Südamerikaner fremd bleiben.

Produktion, Idee, Autor, Direktion, Dr. Dietmar Moews;

Aufnahmetechnik und Admin, Piratencrew Berlin;

Musik Mad John, Marriot/Lane 1967


Lichtgeschwindigkeit 458

Juli 15, 2010

LICHTGESCHWINDIGKEIT 458

WM-KIRCHE: Fifa-GURKEN für DFB-Bananen WM 2010 in Südafrika

und Kommentar zur Medienlage von dem Künstlergelehrten

Dr. Dietmar Moews, mit Blick auf die Piratenbewegung – live und

ungeschnitten – muss auch immer die Werte der Primaten

berücksichtigen: Offenheit, Transparenz, Freiheit, Piraterie und

Rechtsstaatlichkeit FANMEILENFAHRT vom GROßEN STERN zum

REICHSTAG, ZUR DISKUSSION im Deutschlandfunk am Mittwoch,

den 7. Juli 19 Uhr im DLF, am 10. Juli 2010 mit Welt.de, Bild.de,

dradio.de, Piratenpartei Deutschland.de, heise.de, DLF,

Piratenthema hier: Fifa-GURKEN für DFB-Bananen WM 2010 in

Südafrika und GRUß an die DFB-Auswahl bei der WM in Südafrika:

An der Fanmeile vom Großen Stern in Berlin Tiergarten, am Zaun

entlang, Schloss Bellevue, Kongresshalle/Haus der Kulturen,

Reichstag/Bundestag, Kanzleramt, Hamburger Bahnhof bei Nacht,

10 Stunden vor dem Finale um den dritten Platz in Port Elizabeth

Deutschland vs. Uruguay.

Fifa Präsident Sepp Blatter hat heute der internationalen Presse

mitgeteilt, dass der finanzielle Gewinn bei dieser Weltmeisterschaft

doppelt so hoch ausfällt als im Jahre 2006 in Deutschland. Blatter

lobte Südafrika als Gastgeberland und Afrika, einen solchen Beweis

der organisatorischen, zivilisatorischen und sportlichen Tüchtigkeit

vor der Welt gezeigt zu haben. Blatter soll sich für den Friedens-

Nobelpreis vorgeschlagen haben lassen.

FIFA ist einer der mächtigsten Verbände der Welt, hat die meisten

Mitgliedsverbände, mehr als die UNO und mit 16 Millionen

Fußballspielern, davon ca. 50.000 Berufsspieler, eine politische

Reichweite, die kein anderer Verband in dieser sozialen Tiefe

erreicht. Die Fifa macht Geld, organisiert die Wiederwahl ihres

Führungspersonals und versucht die Machtposition durch gekauften

Einfluss auf die Umgebung der Wirkungsfelder zu bestimmen.

Praktisch räumen die Verbände, die sich als Austragungsort bewerben,

der Fifa sämtliche Vorrechte und außerstaatlichen Sonderrechte ein,

ohne Steuern, ohne Polizeibinnenkontrolle, ohne Zoll, ohne

Transparenz, ohne öffentliche Auskunftspflicht usw. Da das nationale

Führungspersonal der Verbände vom Fifa-Präsident mitausgewählt

wird, ist der Fifa-Hauptsitz in Zürich eine Machtzentrale, die mit

viel Geld sich selbst und die Willfährigkeit des staatspolitischen

Personals zahlen und beeinflussen kann, ohne je klar Gewinne und

Ausgaben zu versteuern oder auszuweisen. Fifa finanziert

Rechtsstreitigkeiten, schert sich nicht um Verträge oder Bestrafungen,

Google aufrufen: Australien oder Robben Island, Ferrero usw.

Es wird sich keine Bundeskanzlerin erlauben, nicht zu erscheinen,

wenn sie dran ist. Und sei es für ein Spiel, vor aller Augen und

Schande, um die Welt zu fliegen.

Die Fifa lässt sich am Veranstaltungsort Polizeirechte übertragen,

verwendet Tickets mit Chip, vernachlässigt Datenschutz, wie es

sich ein demokratischer Staat gar nicht erlauben dürfte und alle

machen gute Miene dazu.

Man hat in Südafrika „Weiße Elefanten“ gebaut: die modernsten

Fußballarenen, für die im Rugbyland keine weitere Verwendung

ist. Man hat Siedlungsbedenken missachtet. Man hat Straßen und

Breitbandinfrastruktur hergestellt, die dem unterentwickelten Land

und der Bevölkerung wenig nützen, dafür den wohlständigen

zukünftig viel Spaß bereiten werden. Kleine Händler und

Gastronomen, die auf Fußballtouristen gehofft hatten, wurden

wegen Fifa-SponsorenVerträgen ausgesperrt und von der Polizei

beseitigt. Wer sich für wenig Geld Souvenirware eingekauft hatte,

Fähnchen, Vuvuzelas, Limonade und Wasser, blieb nun darauf

sitzen. Es wurden chinesische Import-Vuvuzelas verkauft. Fifa

hatte jeden Erwerbszweig lizensiert und kassiert.

DFB: Der Deutsche Fußballbund kann die Fifa, die aus überwiegend

nichttdemokratischen Despotien, Militärstaaten und sonstigen

Mitgliedern besteht, nicht wesentlich ändern. Der DFB kann aber

als großer Mitgliedverband der UEFA in der EU Forderungen nach

zivilisatorischen Methoden und öffentlichen Tugenden stellen,

sofern der DFB direkt mit der FIFA zusammenarbeitet. Das war bei

der WM 2006 nicht der Fall. Das hat man jetzt 2010 in Südafrika

völlig vermisst. Es gab keinen Ausflug in die unterprivilegierten

Szenerien. Allein die Anti-Rassismus-Versatzstücke ohne

dahinterstehenden konkreten Verbesserungsmaßnahmen, sind

zynisch. Podolski machte Wilde Tiere angucken im Reservat.

Hier ist die Leitung der deutschen DFB-Auswahl samt Trainer

Löw unter den Ansprüchen der öffentlichen Tugenden geblieben,

ganz zu schweigen vom DFB-Präsident Theo Zwanziger, der deshalb

entlassen werden sollte.

Produktion, Idee, Autor, Direktion, Dr. Dietmar Moews;

Aufnahmetechnik und Admin, Piratencrew Berlin;


Lichtgeschwindigkeit 455

Juli 13, 2010

LICHTGESCHWINDIGKEIT 455

WM-KIRCHE: Spanien im Finale 1:0 Über Deutschland WM 2010

in Südafrika und Kommentar zur Medienlage von dem Künstlergelehrten

Dr. Dietmar Moews, mit Blick auf die Piratenbewegung – live und

ungeschnitten – muss auch immer die Werte der Primaten berücksichtigen:

.

Offenheit, Transparenz, Freiheit, Piraterie und Rechtsstaatlichkeit im

Private Viewing Berlin Charlottenburg, ZUR DISKUSSION im

Deutschlandfunk am Mittwoch, den 7. Juli 19 Uhr im DLF,

am 8. Juli 2010 mit Welt.de, Bild.de, dradio.de, Piratenpartei

Deutschland.de, heise.de, DLF,

.

Piratenthema hier: Das Halbfinale Deutschland gegen Spanien

 

ging leistungsgerecht 1:0 aus. Nach dem für die deutschen sehr glücklichen

Halbzeitstand von 0:0 ergab sich in der Mitte der zweiten Halbzeit

durch den eingewechselten Toni Kroos, auf Hereingabe von links,

Podolski quer auf 8 Meter vors Tor und Kroos schoß Innenrist Volley

auf den stellungsspielsicheren Torwart Cassilas. Insgesamt haben

die Spanier alles an Spielkunstgezeigt, was in der

Lichtgeschwindigkeit 454 beschrieben worden ist. Während viele der

Deutschen ängstlich und ungewitzt, ohne Mut und Frechheit, nicht

gezeigt haben, was sie wirklich können und was man eben dann

bringen muss, wenn es ums Ganze geht.

.

Hier konnten die Deutschen heute den Spaniern nicht gefährlich werden.

Thomas Müllers Kunst fehlte dem gesamten Spiel. Schweinsteiger und

Neuer spielten weltklasse.

.

Es verdichtete sich die spanische Überlegenheit durch überwiegenden

unangefochtenen Ballbesitz und die tief in die Abwehr hineingedrückte

Stellung der Deutschen, denen es nicht gelang, das teils engste Passspiel

der Spanier entscheidend zu stören. So dass es zu zahlreichen

herausgespielten Torchancen auf engstem Raum kam. Bspw. hatte

Puyol, der spätere Siegtorschütze, einen vergleichbaren Kopfballabschluss,

der über die Torlatte ging, aber genauso zwingend und stark war.

Torwart Neuer hatte eine äußerst unübersichtliche meist zugestellte

Position und rettete vielfach meisterlich und mit viel Glück. Spanien

hätte sechs Tore aus Überlegenheit machen können. Während die

Deutschen lediglich ausnahmsweise mal zu einem Entlastungsangriff

kamen, so, ein 20 Meter Torschuß, mit Links, von Trochowski.

.

Die Schiedsrichter wurden kaum erwähnt. Die Schiedsrichter- und

Technologiediskussion war nicht gefragt. Denn beide Mannschaften

spielten ziemlich regelgerecht und fair. Einige machten versteckte

Brutalitäten, die Rote Karte-reif waren, wie absichtliche Auf den

Fuß-Tritte mit der Sohle, gegen Podolski, im Tackling.

.

Mit dem Halbzeitstand von 0:0 kamen die Mannschaften unverändert zurück

Startelf: Neuer, Lahm, Boateng, Khedira, Friedrich, Özil, Podolski,

Trochowski, Schweinsteiger, Mertesacker. Trochowski für Thomas

Müller, ab 60 Minute Kroos für Trochowski und Jansen für Boateng.

Spanien spielte mit dem meisterlichen Verbund des CF Barcelona,

die geradezu eishockeyartig kombinieren können und im Raum

sich bewegen. Diese Laufkunst, die die Deutschen für sich selbst

entwickelt in dieser WM hatten, wurde hier von den Spaniern

unwiderstehlich verwirklicht. Es wäre als taktisches Experiment interessant

gewesen, zu versuchen, ob hier mit extremer Manndeckung die

Offensivmacht hätte entscheidend gestört werden können.

Die Deutschen versuchten Alles. Der laufstarke und schnelle Khedira

führte vor, dass seine Anstrengung schneller und dichter an den

Ballführenden heranzukommen, nicht gelang, weil die balltechnische

Geschicklichkeit der fünf Barcelona-Artisten so fließend direkt

weiterspielten, das man kaum in Ballnähe kam. Aber auch in

rudelartigen Ballstochereien, wo sechs, sieben Spieler um den Ball

kämpften, die typische Trainingsübung, waren schließlich meist die

Spanier die Geschickteren. Selbst Özil war meist nicht fähig den Ball

zu kontrollieren, weil seine Gegenspieler, ohne Foulspiel, seine

Ballbehandlung, Ballannahme, Abspiel sowie die Abspielräume so

zumachten, dass es hier Özil so erging wie den Argentinier Messi

gegen Deutschland.

.

Der Welt-Spielermarkt hat hier in Durban das Schaulaufen gesehen,

wo es um 200.000 Euro Weltmeister-Prämie, um neue hochdotierte

Verträge und die Profizukunft ging. Und die Deutschen waren nicht

fähig, zu zeigen, was sie sich vorgenommen hatten. Es blieb, was die

Spanier zuließen. Schweinsteiger und Neuer waren meisterlich und

weltspitze.

.

Alle anderen haben gemacht, was sie können. Die deutschen Stürmer

sind nicht einmal Eins gegen Eins in die Spitze gekommen. Allein der

später eingewechselte Marcel Jansen konnte mehrfach auf dem linken

Flügel sich bis zur Grundlinie hin durchsetzen. Das Kopfballtor von

Verteidiger Puyol in der 73. Mniute war unwiderstehlich. Der Druck

war so hoch geworden, dass die Deutschen nicht mehr mit den Augen

folgen konnten.

.

Produktion, Idee, Autor, Direktion, Dr. Dietmar Moews;

Aufnahmetechnik und Admin, Piratencrew Berlin;


Lichtgeschwindigkeit 453

Juli 11, 2010

LICHTGESCHWINDIGKEIT 453

WM-KIRCHE: Der deutsche TRAUMFUßBALL der Fifa-WM 2010

in Südafrika und Kommentar zur Medienlage von dem

Künstlergelehrten Dr. Dietmar Moews, mit Blick auf die

Piratenbewegung – live und ungeschnitten – muss auch immer

die Werte der Primaten berücksichtigen: Offenheit, Transparenz,

Freiheit, Piraterie und Rechtsstaatlichkeit, am Radio und ca.

10 Sekunden zeitversetzt im Internetz-Streaming, am Mittwoch,

den 7. Juli 2010 mit Frankfurter Allgemeine, Welt.de, Bild.de,

dradio.de, Piratenpartei Deutschland.de, heise.de, DLF,

Piratenthema hier: Was ist am neuen Fußball so besonders?

ANTWORTEN zur Fußballlehre.

Der neue Fußball wird als individuales und soziales Geschehen

verstanden und behandelt. Welche persönlichen Schulungsziele

gelten jedem einzelnen Spieler in seiner individuellen Entfaltung

und seinen sozialen Fähigkleiten im Spiel und außerhalb?

Welche Perspektiven ergeben sich für den Spieler und seine

Gruppe gegenüber der Medienöffentlichkeit, den anderen Fußballern,

den Fanclubs, dem weiteren Fußballpublikum, der Familie u. v. a. m.

Die Autorität des Trainers und des Trainerteams muss möglichst hoch

sein. Sie folgt aus der Gültigkeit und Verlässlichkeit, der fachlichen

und sozialen Urteilskraft, hier des Trainers Löw in den Übungs-

nd in den Pflichtspielen sowie in seinen öffentlichen Äußerungen.

Hier wird Autorität nicht erzwungen, sondern verdient und schließlich

von der sozialen Welt zugewiesen. Nicht die Spieler allein weisen

dem Trainer Autorität zu, weil der sie überzeugt. Sondern nur wenn

alle Welt und alle Bezugsgruppen, Peers und Konkurrenten den Trainer

hochschätzen, dann weisen die Spieler im Ernstfall Autorität und

Vertrauenswürdigkeit zu. Das hatte Franz Beckenbauer auch als

Nationalcoach, weil er ein weltweit hoch angesehener Fußballspieler

war. Das erwarb sich Joachim Löw erst durch kontinuierlichen

Neuaufbau der gesamten Verbandsauswahlmannschafts-Arbeit, von

den Jugendklassen aufwärts, U-17, U-19, U-21-Europameister, jetzt

die erste Herrenmannschaft bei der WM 2010.

Hinzu kommen alle sportwissenschaftlichen Kenntnisse sowie alle

Veranstaltungs-, Kommunikations- und Reiseorganisationskünste der

modernen Welt. Die Spieler kommen in keine überraschenden

Überforderungssituationen, keine Angst- und Frustrationserlebnisse,

denn sie sind vorbereitet und haben gelernt, sich angemessen zu

verhalten, Fragen zu beantworten, sich aufs Wesentliche zu reduzieren,

Fehler und Fallen zu meiden. Medienkompetenz, Geschäftskenntnisse,

Fachkenntnisse. Heutige Fußballer werden zu höchster gesellschaftlicher

Kompetenz hin ausgebildet, wie kein Banklehrling es wird.

Das Spieltaktische wird, ausgehend vom Talent des Indiuums, geschult

und geübt und in Übungsgruppen trainiert. Athletik, Balltechnik,

Zweikampfgeschicklichkeit, Antizipation der Spielentwicklung und

der Möglichkeiten der Mitspieler und Gegner.

Es geht darum, dass jeder Spieler mit und ohne Ball, bei Ballbesitz

der eigenen Mannschaft oder bei Ballbesitz des Gegners, in Aktion

sein muss, das heißt, er läuft Wege, die der eigenen Mannschaft

nützen, die die eigenen Mitspieler auch blind erwarten können

dürfen. Und jeder Spieler weiß, wie er den Ball bekommt, wie er

den Ball weiterspielt und welchen Weg er nach Ballabgabe zu

laufen hat. Dadurch sind immer viele schnelle Spieler in Räumen

anspielbar. Es ergeben sich immer mehrere offensive Ballverwertungen.

Ebenso bei Ballbesitz des Gegners weiß jeder Spieler wann und wo

er sich in Ballnähe begeben muss, sein Umschalten von Abwehr

auf Angriff, seine Unterstützung und Augenkontakte.

Hinzu kommt die spezielle Einstellung auf den konkreten Gegner,

dessen Schnelligkeit und Schwächen. Wann kann eine Viererkette

aufrücken, wann muss vorsichtiger, wann langsamer, wann schneller

gespielt werden? Diesen Takt geben die Schlüsselspieler an, wie

Schweinsteiger, Özil oder Lahm. Hierauf müssen aber alle Mitspieler

intelligent reagieren, also mitspielen. Das betrifft Standardsituationen,

die Doppelungen, das Verhalten bei zweiten Bällen, die Korrektur des

Mitspielers, wenn was vergessen oder übersehen wird. Mut,

Schnelligkeit und Eins zu Eins-Spiel sind nach wie vor das A und O

des Fußballs. Wer geht steil, wer spielt Kopfball, wer liebt

Doppelpaß? All das wußte Beckenbauer unausgesprochen in

Bruchteil von Sekunden. Und was redet der nun? Heute das Super-

Endspiel Deutschland: Spanien.

Produktion, Idee, Autor, Direktion, Dr. Dietmar Moews;

Aufnahmetechnik und Admin, Piratencrew Berlin;


Lichtgeschwindigkeit 452

Juli 9, 2010

LICHTGESCHWINDIGKEIT 452

KÖHLERS RÜCKTRITT: SCHUTZSCHIRM AUS BRÜSSEL rettet nicht

und Kommentar zur Medienlage von dem Künstlergelehrten

Dr. Dietmar Moews, mit Blick auf die Piratenbewegung – live und

ungeschnitten – muss auch immer die Werte der Primaten

berücksichtigen: Offenheit, Transparenz, Freiheit, Piraterie und

Rechtsstaatlichkeit, am Dienstag, den 6. Juli 2010 mit Frankfurter

Allgemeine Zeitung: ANNONCE vonWilhelm Hankel, Wilhelm

Nölling, Karl Albrecht Schachtschneider, Dieter Spethmann,

Joachim Starbatty sowie Welt.de, Bild.de, dradio.de, Piratenpartei

Deutschland.de, heise.de, DLF,

Piratenthema hier: Annonce PRESSEKONFERENZ am 7. Juli 2010

um 11.30 Uhr im Haus der Bundespressekonferenz, Schiffbauer

Damm 40 in Berlin und im livestream http://www.pressekonferenz.tv.

…“Für die Organisation der Aufbringung und Verteilung der Mittel

ist eine Zweckgesellschaft nach Luxemburger Recht gegründet

worden. Als der deutsche Bundestag am 19. und 21. Mai das

Bürgschafts- und Garantiepaket beschlossen hat, wusste kein

Abgeordneter, nicht einmal die Bundesregierung, worüber

abzustimmen war. Der Vertrag über die Zweckgesellschaft ist

erst am 7. Juni vor einem luxemburgischen Notar beurkundet

worden. / Die Bundeskanzlerin hat den Bundespräsidenten genötigt,

binnen Stunden, auch dieses zweite Notstandsgesetz zu unterzeichnen.

Er konnte es nicht auf seine Verfassungsmäßigkeit prüfen, wie es

seine Pflicht gewesen wäre. So darf keine Regierung mit ihrem

Staatsoberhaupt umspringen. / Dieser Weg führt Deutschland und

Europa in den Ruin. …“

Der Verfasser der Verfassungsklage gegen den Lissabon-Vertrag,

der Rechtswissenschaftler Prof. Dr. Karl Albrecht Schachtschneider,

ist Mitunterzeichner dieses Aufrufes:

Hier wird der Amtseid der Bundeskanzlerin angemahnt. Hier wird

begründet, warum der Bundespräsident Horst Köhler am 30. Mai

2010 mit sofortiger Wirkung zurücktrat.

Produktion, Idee, Autor, Direktion, Dr. Dietmar Moews;

Aufnahmetechnik und Admin, Piratencrew Berlin;


Lichtgeschwindigkeit 451

Juli 9, 2010

LICHTGESCHWINDIGKEIT 451

WM-KIRCHE: Niederlande im Finale — Fußball-Taz pleite Ko-Spiel

gegen Uruguay mit 3:2 gewonnen, im Halbfinale der Fifa-WM 2010

in Kapstadt, Südafrika und Kommentar zur Medienlage von dem

Künstlergelehrten Dr. Dietmar Moews, mit Blick auf die Piratenbewegung –

live und ungeschnitten – muss auch immer die Werte der Primaten

berücksichtigen: Offenheit, Transparenz, Freiheit, Piraterie und

Rechtsstaatlichkeit, am Radio und ca. 10 Sekunden zeitversetzt im

ZDF-Internetz-Streaming, am Dienstag, den 6. Juli 2010 mit Welt.de,

Bild.de, dradio.de, Piratenpartei Deutschland.de, heise.de, DLF,

Piratenthema hier: Das Halbfinale Niederlande gegen Uruguay und

die Mediensplitter am Beispiel von Bild, ZDF, Taz und anderen in

Deutschland.

Niederlande gewinnt das Halfinale 3:2 in Kapstadt gegen Uruguay

und spielt nun am Sonntag im Endspiel um den Weltmeistertitel.

Die Tore schossen v. Bronckhorst, Sneijder und Robben sowie Forlán

zum zwischenzeitlichen 1:1 und in der Nachspielzeit das Anschlusstor

durch. Das gesamte Spiel war fair und spannend und sehr schnell.

Beide Torwarte machten entscheidende Fehler. Beide Mannschaften

sind nicht die besten der Welt, weder in diesem Spiel in diesem

Weltmeisterschafts-Turnier noch in der fußballerischen Anlage.

Dietmarmoews meint: Die angesammelten Mediensplitter, angefangen

damit, dass sich die unbrillanten Fernsehpräsentatoren zur

langweilenden Peristaltikern hochstylen, ob Waldemar Hartmann

als Double oder als Schauspieler, ob Beckenbauer in der FAZ am

6. Juli 2010: „Löw muss bleiben… Ich weiß es nicht … Löw, aber

der weiß es auch nicht.“ oder Klinsmann als Sprecher von

Binsenweisheiten, es ist eine Herabwürdigung und Abwertung

eines Erlebnisses, das im Mittelpunkt des Lebens der gesamten

Welt steht. Die Fifa-WM ist ein Inklusions-Event, das Toleranz,

Liebe, Sitten, Inspiration, Mitmenschlichkeit, Sportsgeist und

Intelligenz prägt und das Gepräge davon trägt. Wer hiermit aus

Dummheit oder Bösheit Schindluder treibt, wird von mir dafür

angegriffen.

BILD und bild.de haben mit der Hetzkampagne Ballack gegen

Lahm vor einigen Tagen begonnen. Damit die Frage aufgebracht,

ob Philipp Lahm nach der WM weiterhin Mannschaftsführer wäre,

falls Michael Ballack gesund wieder in den WM-Kader zurückkehren

würde. Lahm sagte, dass er gerne Mannschaftsführer ist und bliebe

und dass darüber die Mannschaftsführer und der Trainer entscheiden.

Darauf berichtete Bild, dass Ballack aus Südafrika abgereist sei,

weil er da keinen Platz mehr hätte. Nun hat Manager Bierhoff gesagt,

dass dies nicht der Zeitpunkt sei, dieses Thema zu diskutieren. Und

Olliver Kahn, im ZDF, dass er es ungeschickt fände, jetzt, vor den

Finalspielen einen solchen Streit zu betreiben. Ja, klasse. Und Effenberg

und Andreas Herzog haben sogar in Bild gesagt, dass sie es dumm

fänden, sich jetzt an dieser Diskussion zu beteiligen (während sie

sich daran beteiligen und somit in Bild als dumm dastehen). Da

kann dann die gerne der eigenen Leserschaft in den Rasch kriechende

Taz aus Berlin behaupten: Titelseite: „Der Aufschwung ist da! Die

WM: hochverdient bejubelt Bundeskanzlerin Angela Merkel …

(WM 03 von Andreas Rüttenauer) Die Angst vor der deutschen Maschine“ …“

in Joachim Löws Art Fußball spielen zu lassen, sind Dribblings nicht

vorgesehen. Er lässt keinen Zungenschnalzerfußball spielen. Schon

vor dem Spiel hatte er gesagt, was er von seinen Spielern erwartet.

Sie sollten laufen, laufen, laufen. Und sie sind gerannt wie die Säue..“

und (WM02 von Markus Völker): „Der Designer und sein Werk …

Es ist eine Art Ingenieurskunst, die der nette Herr Löw an 23 Spielern

vollführt, deutsche Wertarbeit, Akribie, Voraussicht … Wie ein Statiker,

der stolz ist auf seinen Brückenbau, oder wie ein Autobauer, der ein

Gefährt mit einem Benzinverbrauch von 2 Litern Benzin auf 100 Kliometer

erfunden hat, so ist Joachim Löw, 50, geboren in Schönau … eine Art

Ingenieurskunst … ein Scout durchleuchtet andere Teams mit Röntgenblick,

Fitnessexperten trimmen die Spieler derart, dass die internationale Presse

nur noch von der „German machine“ spricht,..“

Dann zitiert die Taz die internationale Presse: „The Guardian: Deutschland

hat sich endgültig vomm Stereotyp verabschiedet (außer diese Taz) …

The Independent ..Sogar Friedrich verewigte sich in der Torschützenliste,

was mehr ist als Messi… Corriere della Sera: Deutschland fliegt ins Paradies“ …

sieht man, dass die ausländische Presse nicht das Stereotyp bedient, welches

die Taz für ihre Leser quälen zu sollen glaubt, während es doch ganz

anders wahr ist.

Produktion, Idee, Autor, Direktion, Dr. Dietmar Moews;

Aufnahmetechnik und Admin, Piratencrew Berlin;