Lichtgeschwindigkeit 410

Juni 19, 2010

LICHTGESCHWINDIGKEIT 410

Der Vollweise der FAZ 3 und Kommentar aus Sicht der

IT-Soziologie zur Medienlage von dem Künstlergelehrten

Dr. Dietmar Moews, aus Sicht der Piratenbewegung – live

und ungeschnitten – muss auch immer die Werte der Primaten

berücksichtigen: Offenheit, Transparenz, Freiheit, Piraterie

und Rechtsstaatlichkeit, aus Globus mit Vorgarten Berlin Pankow,

am Montag, 14. Juni 2010, mit Frankfurter Allgemeine Zeitung

vom 15. Mai 2010, bundeskanzlerin.de, Welt.de, Bild.de,

dradio.de, Piratenpartei Deutschland.de, RP.de, heise.de

sowie Phoenix, ARD-Fernsehen, ZDF, DLF,

Piratenthema hier: PETER KRUSE von EDO REENTS in der

FAZ 111, Feuilleton, Seite 42 als „Guru geltender. Er weiß

das Einfache kompliziert zu erklären und berät Firmen und

Politiker. Zumindest sagt er das. Eine Gegenrecherche.“

Dietmarmoews sagt: UNFUG, und fragt: Was ist piratig.

In diesem DER VOLLWEISE FAZ, dritter Teil, wird umrissen,

welche Beziehungen von dem bunten Gegenstand, Peter Kruse

der Vollweise in der FAZ, zu einem WENDE-Appell an die

Piraten führen: Kruse tritt in die aktuelle Debatte von IT-Politik,

Repolitisierung, politischer Teilhabe und kollektiver Intelligenz,

als Schwarmglauben (mit Hegel), durch Algorithmen als

„Kulturraum von Mustern“ auf, er sagt: Demokratisierung

durch IT — Revolution durch Web 2.0.

Schritt 1 — L 380: Edo Reents schreibt über Peter Kruse, einen

Guru im Internet, der in der Universität Bremen, einer Beraterfirma

Nextpractice und als Vortragsredner bei Re:publica, als Angeber

behauptet, Organisationspsychologie, Experimentalpsychologie,

Neurophysiologie, Wirtschaft und Gesellschaft,

Vernetzungstechnologie, IT-Markt-Logiker und Beratungskaufmann,

eine gewisse Gegenwarts.Konjunktur verzeichnet. Die Gegenrecherche

von Edo Reents decouvriert Peter Kruse als Dampfplauderer, der

sich des IT-Jugend-Jargons bedient und nichtsgültige Behauptungen

ins Feld der Soziologie wirft.

Schritt 2 — L 399: Wie Kruse fuscht, Wissenschaft vortäuscht,

qualitative und quantitative Methoden nicht kennt und Aussagen

verwechselt und sich mit untauglichen typologischen Kategorien

in seinem schwimmenden Beraterfeld einzurichten versucht:

Heavy User, angebliche Gegensätze von digital Residents und

digital Immigrants, Teilhabe oder Teilnahme einer Revolution i

m IT-Kulturraum der Muster — lauter Wortgeräusche ohne Seinsbindung.

Schritt 3- L 408 Was ist eigentlich piratig? Welches sind Grundsätze

der Piratenpartei, die im Rahmen der weltweiten Piratenbewegung

und der Satung der Piratenpartei Deutschland liegen?

Seitens der IT-Bewegung, insbesondere derjenigen, die sich als

Heavy Users der digitalen Technologien, der virtuellen Entgrenzungen

und der Forderungen nach Freiheit und Bürgerrechten annehmen,

entstehen aber Zwänge sich politisch ganz konkret in Sachfragen

festzulegen: Was ist piratig? – so weit, wie man ahnt, was Rot,

Schwarz oder GRÜN ist. Man sagt wenig: Wenn man sagt: Die

Gesellschaft wird piratiger, oder sie wird Orange, wird sie freier?

Während sich in der Piratenbewegung inzwischen über 13. 000

Mitglieder in der Piratenpartei in den Landesverbänden

zusammengeschlossen haben, ist eine kollektive Praxis eingerissen,

die den Ausgangsimpulsen der Piraten von IT-Revolution, Freiheit,

Bürgerrechte, Moral, direkte Demokratie, in Richtung einer

zeitgemäßen kleinbürgerlichen Jugendkultur geht. Die Piraten

des Jahres 2010 entsprechen mehr den leeren Ansagen von Peter

Kruse als solchen einer rationalen Konfliktkultur, einer Kritik der

Urteilskraft mit Kant, also nicht der bewussten Entfaltung einer

liberalen Rechtsstaatspartei.

Die Verheißung, dass neue Politik, virtuell, computergestützt,

Teilhabe böte, die ohne die Mühen der Schulung, der Diskussion

und der Konsensbildung, ist bislang uneingelöst und grundsätzlich

anzuzweifeln. Denn Teilnahme durch Knopfdruck ist lediglich

bei einfachsten quantitativen Abstimmungen möglich. Geistige

Integration, also wertorientierte Teilhabe im qualitativen Sinn

und Wert ist durch einfache virtuelle Teilnahme nicht möglich.

Als Echtzeit-Liquid ist sogar Teilnahme lediglich ein

Mehrheits-Ja/Nein-Medium. Die Wertansprüche der entwickelten

demokratischen Politik des im deutschen Grundgesetz gefassten

rechtsstaatlichen Prozesses, in dem nicht einfach Mehrheiten

den Souverän über die Minderheiten praktiziert, sondern in dem

differenzierte Minderheitenteilhabe und -schutz verlangt sind,

ist mit dem quantitativen Knopfdruck am Computer nicht zu haben.

Darauf werde ich in den nächsten Folgen VOLLWEISE ausführlich

kommen.

Produktion, Idee, Autor, Direktion, Dr. Dietmar Moews;

Aufnahmetechnik und Admin, Piratencrew Berlin;


Lichtgeschwindigkeit 399

Juni 9, 2010

LICHTGESCHWINDIGKEIT 399

Der Vollweise der FAZ 2 und Kommentar aus Sicht der IT-Soziologie

zur Medienlage: KRUSE behauptet MATSCH!

von dem Künstlergelehrten Dr. Dietmar Moews,

aus Sicht der Piratenbewegung – live und ungeschnitten – muss auch

immer die Werte der Primaten berücksichtigen: Offenheit,

Transparenz, Freiheit, Piraterie und Rechtsstaatlichkeit, aus

Globus mit Vorgarten Berlin Pankow, am Dienstag, 8. Juni 2010,

mit Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 15. Mai 2010 und

Süddeutsche Zeitung vom 8. Junii 2010, Welt.de, Bild.de,

radio.de, Piratenpartei Deutschland.de, RP.de, heise.de, sowie

Phoenix, ARD-Fernsehen, ZDF, DLF,

Piratenthema hier: PETER KRUSE von EDO REENTS in der FAZ 111,

Feuilleton, Seite 42 als „Guru geltender. Er weiß das Einfache

kompliziert zu erklären und berät Firmen und Politiker. Zumindest

sagt er das. Eine Gegenrecherche.“

In diesem DER VOLLWEISE FAZ, zweiter Teil, komme ich zu den

Tatsachen aus Sicht der empirischen IT-Soziologie, die hier vom

FAZ-Kritiker EDO REENTS, der namentlich Dietmar Moews in diesem

FAZ-Artikel erwähnt, nur angerissen, aber nicht argumentiert

wird. Es geht um die Behauptung des bremer Unternehmensberaters

und Professors Peter Kluge, er würde qualitative Sozialforschung

betreiben und in seinen Vorträgen zitieren. Dem ist keineswegs so.

Kluge macht billige Kuckucksfragen-Erhebungen, die weder als

qualitative Methode gelten. Seine geringe Anzahl von 191

befragten Probanten ergibt keine quantitative Relevanz oder

Repräsentanz. Damit ist seine nicht operationalisierte Frage/

Antwort „Demoskopie“ überhaupt nicht als wissenschaftlicher

Befund zu sehen. Einzig — was solls — zeigt Kruse: Wie viele

Leute geben welche Antworten. Antworten mit Werthaltungen

oder gar Verhalten und Verhaltungsnormen gleichzusetzen ist

Unfug. Erklärungen sind Erklärungen, weiter nichts.

Und das gesamte Piratenproblem, zwischen Flashmob der

digital Residents und kollektiver Vernunft durch kritische

Urteilskraft der digital Visitors, den 13.000 Nickname-

Piratenkinder und den bisher höchstens 500 bürgerrechtlichen

Echtnamen-Piraten, werde ich hier versuchen eine SEAHORSE-

Komponente zu geben.

Nur 191 Personen wurden dazu befragt. Fachkreise begegnen

den daraus abgeleiteten Thesen skeptisch. Jürgen Kuri,

stellvertretender Chefredakteur des IT-Magazins „c’t“, hält das

für „eine statistisch wenig aussagefähige Grundlage und

wissenschaftlich nicht haltbar.“

Es geht hier nun um folgende Behauptung Kruses, die er als

Ergebnis seiner unqualitativen „Forschung“ hinstellt (Der

Vollweise/Edo Reents FAZ 111) „Zur Ideenwelt des Peter Kruse

gehören Versatzstücke wie „Muster“ in allen möglichen Varianten:

„Beziehungsmuster“, Ordnungsmuster“, „Wertmuster“. Was

damit gemeint ist, kann man nur raten. Sein Beschwören

„kollektiver Intelligenz“, die er in den Netzwerken sich zu

etwas Neuartigem verbinden sieht, erweckt fast den Anschein,

als meine er sich damit selbst. Behauptungen die gut klingen,

schüren das Interesse an einer Forschung, die irgendwie

überraschend daherkommt. Kruse sagt: „Harmonische Systeme

sind dumme Systeme.“ Ein eigenartiger Effelt ist spürbar: Ein

Mann, der aussieht wie ein Gelehrter aus der Darwin-Zeit, erteilt

Lektionen über das Internet unter den Bedingungen des Web 2.0,

das keine bloße Informationsquelle mehr sei, sonderb, indem

die Menschen dort nun auch ihre „Spuren hinterlassen“ könnten,

ein „Kulturraum“ – dies sagt Kruse mit einer Miene, als müsste

man diese Ansicht erst mühsam durchsetzen. Die banale Erkenntnis,

dass sich in einem medium Menschen austauschen, rüstet Kruse

rhetorisch auf zu einer „Revolution“, die alles ändern werde:

Schon die nächste Bundestagswahl, so prophezeit er, werde

„total spannend“, die Leute würden über die Möglichkeit einer

nicht näher erklärten „Teilhabe“ dermaßen neu politisiert,

dass die Politiker sich die alte Politikverdrossenheit noch

zurückwünschen würden. Dazu dann bei Peter Kruse die

Abwesenheit von wissenschaftlicher Arbeitsweise. Kruse hat

keine empirischen Methoden, sondern erklärt Antworten auf

Fragen , also Meinungserhebungen, zu wissenschaftlichen

Befunden. Das geht nicht durch. Dabei verwechselt er

Erklärungen und Erklärungsnormen mit Werthaltungen und

Verhaltensnormen. Folglich kommt Kruse zu abwegigen

irreführenden Gruppenbezeichnungen, wie die von ihm

behaupteten Attribute der Residents und Visitors. Darauf

werde ich in den nächsten Folgen VOLLWEISE ausführlich

kommen.

Produktion, Idee, Autor, Direktion, Dr. Dietmar Moews;

Aufnahmetechnik und Admin, Piratencrew Berlin;


Lichtgeschwindigkeit 378

Juni 2, 2010

LICHTGESCHWINDIGKEIT 378

GLOBUS-VON-DEUTSCHLAND 2 + Gröfaz KÖHLER und

Kommentar aus Sicht der IT-Soziologie zur Medienlage von

dem Künstlergelehrten Dr. Dietmar Moews, aus Sicht der

Piratenbewegung – live und ungeschnitten – muss auch immer

die Werte der Primaten berücksichtigen: Offenheit, Transparenz,

Freiheit, Piraterie und Rechtsstaatlichkeit, aus Globus mit Vorgarten

Berlin Pankow, am Samstag, 29. Mai 2010, mit Frankfurter

Allgemeine Zeitung vom 29. Mai 2010, Welt.de, Bild.de, dradio.de,

Piratenpartei Deutschland.de, RP.de, heise.de, sowie Phoenix,

ARD-Fernsehen, ZDF, DLF,

Piratenthema hier: Gröfaz HORST KÖHLER und SCHRANZENGERÄUSCH

von Christoph Heinemann (gesagt ist gesagt) sowie anders Rolf

Clement im Deutschlandfunk am 29. Mai im 13 Uhr Radiokommentar

zur neuen MILITÄRDOKTRIN-Diskussion der Deutschen.

Gröfaz, mit diesem Spottnamen (Akronym) nannte der kriegsunlustige

hitlerdeutsche Volksmund den Führer des Dritten Deutschen Reichs

ADOLF HITLER: Größter Feldherr aller Zeiten, GRÖFAZ. Entstand

nach der Stalingrad-Schlacht 1943, als umgewidmetes Zitat des

Generalfeldmarschall Wilhelm Keitel, der nach dem Westfeldzug und

der Eroberung von Benelux und Nordfrankreich gesagt hatte:

Mein Führer, Sie sind der größte Feldherr aller Zeiten.

Ich rufe, gemeinsam mit vielen Deutschen: RAUS AUS dem

SCHLOSS Bellevue.

Bundespräsident Horst Köhler hatte auf dem Rückflug von

Afghanistan gesagt: „Meine Einschätzung ist aber, dass

insgesamt wir auf dem Wege sind, doch auch in der Breite

der Gesellschaft zu verstehen, dass ein Land unserer Größe

mit dieser Außenhandelsorientierung und damit auch

Außenhandelsabhängigkeit auch wissen muss, dass im Zweifel,

im Notfall auch militärischer Einsatz notwendig ist, um unsere

Interessen zu wahren, zum Beispiel freie Handelswege, zum

Beispiel ganze regionale Instabilitäten zu verhindern, die mit

Sicherheit dann auch auf unsere Chancen zurückschlagen negativ

durch Handel, Arbeitsplätze und Einkommen. …“

Während noch bis gestern in den tagesaktuellen Magazinsendungen

des Deutschlandfunks (Interview mit Ruprecht Polenz, CDU:

„Ungeschickte Äußerung Köhlers“, „nicht Auffassung der CDU“),

kommt heute das staatstragende Schranzentum im DLF zum Zuge.

Der bereits als Schranze und Militärpropagandist bekannte

DLF-Journalist und Militärfachmann Rolf Clement kommentierte

heute: Köhler hat das Richtige gesagt: Deutschland muss seinen

Beitrag zur Sicherung von Handel und Wirtschaft, zum Beispiel

bei der Piraterie am Horn von Afrika, gemeinsam mit anderen,

auch mit militärischen Mitteln leisten. Clement kommentiert:

Köhler habe nicht in einem Atemzug mit Afghanistan von dieser

Miltärbereitschaft der Deutschen gesprochen, zu der er die

Diskussion in der Gesellschaft fordert.

Dietmarmoews sagt: Auf dem Rückflug von Afghanistan vom

Journalisten Ricke konkret auf den Krieg in Afghanistan

angesprochen, hatte Köhler den Zusammenhang zwischen

der Größe Deutschlands, den Wirtschaftsinteressen und von

Bundeswehreinsätzen, wofür er die Bereitschaft der Deutschen

diese Militärdoktrin zu unterstützen. Köhler betont dies. Es

entspricht nicht unserer Verfassungslage. Es entspricht nicht

unserer heute offiziell geltenden Militärdoktrin. Die Größe

Deutschlands kann nur als eine Verletzung des Menschenrechts

und des Völkerrechts verstanden werden.

Die Süddeutsche Zeitung: kritisiert Köhlers Verhalten, der damit

„allen in den Rücken gefallen“ sei, „die den Einsatz im Bundestag

beschlossen haben – und auch den Soldaten in Afghanistan, die

sich bisher nicht als Kämpfer für den Welthandel sahen. und

diverse Kommentatoren kritisieren diese Äußerungen.

Wiesbadener Kurier fragt: Wirtschaftskrieg in Afghanistan?

Kölner Express fragt: „Was ist bloß in Horst Köhler gefahren?“

Der Bundespräsident gebe seit seiner Wiederwahl keine besonders

gute Figur ab … momentan schweige er, zum Beispiel zur

Finanzkrise, „wo wir die Stimme des erfahrenen Finanzfachmanns

Köhler schmerzlich vermisst haben“. Und nun „sein dicker Patzer“.

Seine Äußerungen über die Verbindung zwischen wirtschaftlichen

Interessen und dem Einsatz deutscher Truppen am Hindukusch

sei falsch. „Welche wirtschaftlichen Interessen sollte Deutschland

ausgerechnet in Afghanistan verfolgen?“ Horst Köhler habe

dadurch das „Amt des Bundespräsidenten beschädigt“. „Da wünscht

man sich fast, dass Köhler wieder eine Schweigephase einlegt.“

Produktion, Idee, Autor, Direktion, Dr. Dietmar Moews;

Aufnahmetechnik und Admin, Piratencrew Berlin;

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