Komintern 100 Jahre und Kominform sind die Weltpartei aus Moskau

April 12, 2019

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am Samstag, den 13. April 2019

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Täglich fallen mir Russenfreunde auf, die nicht so viel Dostojewskij lesen, nicht so viel Lenin und Stalin lesen, die viele blaue MEW-Bände geerbt haben, wo ihre kommunistischen Vorfahren mit Buntstiften und Lineal in den Vorworten des Instituts für Marxismus und Leninismus aus Leipzig, die wichtigen Kernsätze unterstrichen haben. Ich habe etwa 70 solcher Bände, hauptsächlich in den 1990er Jahren aus Ostberliner Bücherbergen billig kaufen können – etwa 45 Marx/Engels (MEW), mehrere Fassungen älterer, fühester DDR-Ausgaben, dazu Lenin und Stalin-Hardcover – nichts gegen meine neuen sauteueren MEGA-Ausgaben vom Akademie Verlag. Und mit professionellem Blick in die Bindungen wird bestätigt, was mir in vielen Gesprächen klar gemacht worden war:

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Wer liest das denn? Das ist doch völlig abgeharkt. Das weiß doch jeder.

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Diese Originalüberlieferungen aus der DDR, jedenfalls, sind alle weitestgehend unberührt – bis auf die teils angestrichenen Vorworte, hat die niemand je durchgeblättert, geschweige denn gelesen.

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Ich habe zur Sicherung meiner Kritik an der Marxschen Mehrwerttheorie und zum Beweis, dass Marx Künstler und Kreativität in seiner angeblichen Wertschöpfungskette vergaß anzusetzen. Marx‘ „Mehrwert“ entspricht der unbezahlten Kreativität, der Patente und Produktideen. Marx kommt zu seinem Profit, der als Ausbeutung der Arbeitskraft bedeutet wird, indem der die Erfinder nicht in den Kostenansatz einführte. Marx redet von Mehrwert, oder Ausbeutung oder Profit, während er einfach nur die unbezahlte Idee, das Patent, die Kreativität ausbeutet..

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Man hat zwar mit Schumpeter die Superidee aufleuchten lassen, dass in Marxens Mehrwerttheorie ein Kostenansatz für den Unternehmer fehle – aber auch der österreichische Retter der liberalistischen Freibeuter hat nicht begriffen, dass seine Unternehmer die Kreativität als Kosten kalkulieren müssen, wenn sie wissen wollen, was eine Produktion kostet. Hinten dran ganz leise kommt dann noch Alfred Sohn-Rethel, der Marx und Schumpeter meinte, integrieren zu können – die ausgebeutete Kreativität erkannte aber Sohn-Rethel überhaupt auch nicht.

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Kurz – MARX als zynischer Enterber der Kreativität, der Ideenschöpfer, die Erfinder, dem nichts anderes eingefallen war als „SKILL“ der Werktätigen, denen während der Arbeit kleine Geschicklichkeiten zur Arbeitsverbesserung und -erleichterung (kostenlos) in die Produktion einbringen.

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Nun war weder Marx ein großer Denker, noch ein Arbeitsmann. Seine große Lebensleistung war die Zeugung etlicher Kinder mit mehreren Frauen und die Hämorrhoiden vom Dauersitzen in der Bücherei, wo er seine steinzeitliche CUT&PASTE Textarbeit zusammenschrieb.

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Arthur Koestler

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neues deutschland Seite 14, am 12. April 2019 von Karlen Vesper:

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„Wanderausstellung – Komintern internierte

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Hierzulande kaum beachtet, jährte sich jüngst der 100. Jahrestag der Gründung der Kommunistischen Internationale, die knapp ein Vierteljahrhundert revolutionäre Kämpfe weltweit, in Nord und Süd, Ost und West bestärkte und beeinflusste und der Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist“. Es ist letztlich nicht gelungen. Dass sich die in die Komintern gesetzten Hoffnungen global nicht erfüllten, war unter anderem ihrer Instrumentalisierung durch Stalin zur Etablierung und Fundierung seiner Allmacht verschuldet, blutiger Aderlass inklusive. Dies verdeutlicht eine mit Unterstützung der Rosa-Luxemburg-Stiftung vom Berliner Historiker Wladislaw Hedeler und dem Moskauer Geschichtsprofessor Alexander Vatlin kuratierte Wanderausstellung, die zum Jubiläum zunächst in Moskau einem internationalen Publikum gezeigt wurde.

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Die Idee zu einem neuen Verbund linker Kräfte reifte angesichts des Bankrotts der II. Internationale im Ersten Weltkrieg. Ein von Lenin am „Heiligen Abend“ 1918 redigierter Aufruf zum Aufbruch an „die Kommunisten aller Länder“, namentlich an 15 Parteien, wurde am 25. dezember in der „Prawda“ veröffentlicht, wie die Exposition eingangs informiert. Auf der zweiten Tafel liest man: „Dass die zahl und das politische gewicht seiner Gleichgesinnten im Ausland kaum ins Gewicht fiel, beunruhigte Lenin damals nicht. … und von Rosa Luxemburg, die vor einer russisch dominierten Komintern warnte …

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Der Franzose Jacques Sadoul hingegen, 1918 Verfasser der enthusiastischen Broschüre „Vive La République des Soviets!“, wandte sich später vom Kommunismus ab. …

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Zu den bekanntesten Opfern Stalins aus der Gründergarde zähöen der KI-Vorsitzende Grigori Sinowjew, den der Kremlchef als rivalen ansah und 1936 in einem Schauprozess zum Tode verurteilen ließ, Hugo Eberlein, der sich im Auftrag der KPD beim Gründungsbeschluss der Stimme enthielt und 1941 in Moskau erschossen wurde, sowie der Schweizer Fritz Platten, rühriges EKKI-Mitglied, 1942 im Gulag ermordet. Nach einem Blick auf die vielfältigen Aktivitäten der 1943 auf Stalins Geheiß aufgelösten Komintern wird resümiert: „Ihr Beitrag zum gesellschaftlichen und geistigen Leben vieler europäischer Staaten im zweiten Viertel des 20. Jahrhunderts ist unbestreitbar.“

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„Die Ausstellung „Die Weltpartei aus Moskau“ wird am 12.4. auf einer internationalen Konferenz über die Komintern in den Räumen der Hellen Panke präsentiert (16 Uhr, Kopenhagener Str. 9, 10437 Berlin).

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Dietmar Moews meint: Verschwiegen, man muss sagen „VERTUSCHT“ wird die von Stalin nach Auflösung der Komintern, die Verkündung der KOMINFORM an die Moskauer STALIN-Sateliten im Jahr – offizielle Gründung der KOMINFORM am 27. September 1947.

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Während KOMINTERN die Linie schulmäßig angezettelt hatte, dass jedes Volk resp. jeder Staat seinen eigenen (nationalen) internationalen Kommunismus entfalten sollte. Das brach STALIN gewaltsam ab und verfügte mit KOMINFORM die Gewaltlinie, dass sofort die KOMINTERN-Aufbauarbeit abzubrechen sei und fortan (ab 1937) über die Auslegung des Kommunismus‘ von STALIN aus Moskau INFORMIERT wurde: KOMINFORM. In dieser Situation brach für viele nichtrussische Kommunisten (z. B. die Gruppe Ulbricht in Berlin oder TITO in Belgrad) eine gravierende Situation an, nämlich sich STALIN zu unterwerfen oder auf Distanz zu gehen, wie es TITO mit Jugoslawien dann entschied.

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Was ich wirklich völlig schräg vom neuen deutschland finde, ist die KOMINTERN (die Lenin in Moskau 1918 ausrief) nicht ganz klar ab 1924 bis 1937 als eine totalitäre Machenschaft STALINS war. Und alsdann KOMINTERN von Stalin zu KOMINFORM umgetauft wurde, und diese hegemoniale Positionierung wurde bis in den letzten Winkel des von Moskau bestimmten (späteren) Warschauer Pakts sowjetisch durchgesetzt.

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Wenn diese Ausstellung jetzt behauptet: „…revolutionäre Kräfte ein Vierteljahrhundert weltweit in Ost und WEST, Nord und Süd …“, möchte ich doch reklamieren:

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Dieses stalinistische KOMINTERN-Vierteljahrhundert deckt sich nun konkret zeitlich und räumlich mit dem HITLERISMUS – für wie genieverdächtig mit sich selbst gehen denn diese heutigen REVISIONISTEN Stalins mit ihrer Ausstellung „Die Weltpartei…“ um?

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Welche Maulwürfe im heutigen PANKOW machen diesen Unfug – der dann auch noch im neuen deutschland landet?

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(Ich habe dort von 2008 bis 2012 gelebt – das war nicht schön am Majakowskiring – wo mein Großonkel Theodor Großmann in den 1950er Jahren seine Panke-Landschaften in Ölfarben malte).

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17. Juni 1953 – Erleuchtung der Arbeiterklasse in Berlin

Juni 17, 2015
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vom Mittwoch, 17. Juni 2015

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Der 17. Juni war ein Feiertag in der Ersten Bundesrepublik, der alljährlich an die gewaltsame Niederschlagung eines Arbeiteraufstandes im Jahr 1953 erinnerte. In Ostberlin und zahlreichen Industriestädten der damaligen DDR, der sowjetisch besetzten Zone Nachkriegsdeutschlands, setzte das harte stalinistische Regime polizeilich und militärisch die stalinistische Einpartei-Planwirtschaft (bürokratischer Monopolkapitalismus) auch auf der Straße gegen den Arbeiteraufstand durch:

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Der Volksaufstand vom 17. Juni 1953 stand infolge von konkreten Entmündigungsprozessen der sowjetischen Machtpolitik, indem der sogenannte „Komintern“ in einen zentraldirektiven „Kominform“ geändert wurde.

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Komintern hieß die neue sowjetische Linie für die bis 1945 in Moskau Kommissare aus den europäischen Staaten ausgebildet worden waren, die nach dem Zweiten Weltkrieg zum Ostblock gehören sollten. Diese stalinistischen Kommunisten kehrten 1945 in ihre Heimatstaaten zurück, um ein eigens nationales kommunistisches Partei- und Staats-Regime aufzubauen. Das wurde ab 1947 von Moskau aus in einen Kominform umdirigiert. Die eigenartigen nationalen Kommunismen wurden auf Stalins Druck in einen einförmigen zentralsowjetischen Machtapparat verwandelt.

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Versammlung in Leipzig Oktober 1989

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Viele deutsche Kommunisten hatten auf die eigenständige Entwicklung eines kommunistisch/sozialistischen eigenen Staates gehofft und waren über den von der stalinistischen Zentralmacht erzwungenen „Kominform“ entsetzt. Auch die schlechte wirtschaftliche Lage, anfang der 1950er Jahre stand unter dem Licht des stalinistisch-russischen Besatzers.

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Leipzig Runde Ecke am 9. Oktober 1989

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Ohne großes Federlesen wurde von der Einheits-PARTEI großer Druck auf die DDR-Staatsunternehmen und auf die Produktions-Planziele ausgeübt:

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Normerhöhung“ hieß das Zauberwort von 1953 – höhere Leistungsnormen, bei gleichem Lohn bzw. wer die höhere Norm nicht schaffte, dem wurde der Lohn gekürzt. Der Straßenauflauf am Potsdamer Platz, am Alexanderplatz und auf der Leipziger Straße in Berlin Mitte, der sich am 17. Juni 1953 vormittags aufschaukelte wurde schließlich mit sowjetischen Panzern aufgelöst.

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Dietmar Moews meint: Stalin starb 1956. Die Herrschaft der Einheitskommunisten, der Roten Armee, der planwirtschaftlichen Modernisierungsleistungen, der weltpolitischen Balance, des Zusammenhalts des Warschauer Pakts, zeitigten Zentrifugalkräfte der kommunistischen Internationale. Mit den Solidarnocz-Gewerkschaftsaufständen der polnischen Ostsee-Werftarbeiter von Danzig und Stettin, ab 1980, hatte das stalinistische Regime sein letztes Aufleuchten.

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Noch im Jahr 1968 marschierte die Sowjetarmee in Prag auf den Karlsplatz und übernahm die militärische Macht auf den Straßen der damaligen Tschechoslowakei. Der tschechische Regierungschef Dubzek wurde Landarbeiter.

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Noch im Jahr 1956 marschierte die Rote Armee Stalins in Budapest ein und setzte einen Kominform-Kommissar János Kádár als Regierung ein, während die ungarische Studentenbewegung, die Demokraten, die die ungarische Unabhängigkeit von Stalin erklärt hatten, mit Imre Nagy, beseitigt oder umgebracht wurden.

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So gesehen war der 17. Juni 1953 die erste unverdeckte militärische Warnung und Demonstration für die Weltöffentlichkeit, wie sich Stalin den sowjetischen Machtbereich und einen „Warschauer Pakt“ zu führen gedachte.

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Als Gedenktag fand die alljährliche Erinnerung an den 17. Juni 1953 mit dem 9. Oktober 1989 von Leipzig eine befreiend Erfüllung. Wie man die Knechtschaft der Freiheit erfüllen kann, ist eine ungelöste Pfichtaufgabe für die Zukunft.

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Ich empfinde Schmerzen, wenn wie heute, die ZDF-Heute-Sprecherin Petra Gerster behauptete, „der 17. Juni erinnert daran, dass am 17. Juni 1953 die DDR-Bürger die Demokratie und die deutsche Einheit gefordert hätten.“

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PETRA GERSTER ? LÜGENPRESSE!

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Lichtgeschwindigkeit 183

Februar 4, 2010

LICHTGESCHWINDIGKEIT 182

PIRAT LIEST HANDELSBLATT,

täglicher Kommentar zur Medienlage von dem Künstlergelehrten

Dr. Dietmar Moews, Piratenpartei Deutschland,

aus Sicht der Piratenbewegung, am Mittwoch 3. Februar 2010,

Alphons-Silbermann-Zentrum, Berlin-Pankow Niederschönhausen

in Lichtgeschwindigkeit, HANDELSBLATT, BILD Berlin/Brandenburg

und Frankfurter Allgemeine Zeitung von Mittwoch 3. Fenbruar 2010,

youtube.com/citizentube, BMF.de, Bundeskanzlerin.de, BMI.de,

BBC.com, ard, zdf, DLF, dradio.de, Spiegel.de, bild.de, heise.de,

piratenpartei.de,

Piratenthema hier: PIRAT LIEST HANDELSBLATT, und der Buchtipp:

Wolfgang Leonhard: „Die Revolution entlässt ihre Kinder“,

VERBOTENES BUCH bis 1989 in der DDR, Bericht der Innensicht

des Stalinismus in der Walter-Ulbricht-DDR aus Sicht eines der zehn

Komintern-Kommissare aus dem Hotel Lux. Das Buch gibt es jetzt

für nur 10 Euro bei Kiepenheuer&Witsch.

HANDELSBLATT vom 3. Februar 2010 titelt: Das Monopol auf

dem Wassermarkt wackelt.

Handelsblatt Seite 2, Frank Drosi und Peter Köhler: Deutsche

Bank startet Fonds für den Mittelstand. Handelsblatt Seite 8,

Meinung von Nicole Bastian: „Deutsche Bank. Clever platzierter

Fonds. Glückwunsch Herr Ackermann! Ihren Genussrechtsfonds

für Mittelständler haben Sie geschickt platziert. Nicht, dass die

bisher 300 Mio Euro über zwei Jahre die befürchtete

Eigenmittelknappheit deutscher Unternehmen aufhalten

könnten. Aber das wissen Sie. Auch ist Ihr Institut kein Pionier.

Die Genossenschaftsbanken haben rund 300 Mio. Euro an

Eigen- und eigenkapitalähnlichem Kapital in Unternehmen

gesteckt. Die Sparkassen investieren jährlich so viel. Aber

deswegen ist der Start ihres Fonds ja nicht schlecht. Und

wie Sie die öffentliche Aufmerksamkeit auf sich ziehen, ganz so,

als gäbe es das Kapital umsonst statt zu den üblichen zwölf

bis14 Prozent…“

BILD Berlin/Brandenburg titelt: Nächster Pater gesteht

Kindes-Missbrauch. BILD titelt: Betrugs-Rekord mit 165 000

Fällen. So wird bei Hartz IV abgezockt. BILD Seite 2

kommentiert der Axel-Springer Vorstand Mathias Döpfner:

Der Staat darf Recht nicht brechen!

Frankfurter Allgemeine Zeitung titelt: Regierung zum

Datenkauf entschlossen. FAZ: Koch blockiert Leyens

Pläne zur Reform der Jobcenter; FAZ Kommentar von Georg

Paul Hefty: Noch lange Regieren. FAZ Leitartikel von Reinhard

Müller: Der Staat als Händler. Dietmarmoews kommentiert:

Die FAZ klärt nicht dass und warum die Steuerhinterzieher-Daten

samt dem Banker aus Genf, der die Geheimnisse anbiete,

bereits amtlich seit über einem Jahr der französischen

Staatsanwaltschaft habhaft sind. Aber erst jetzt, im

NRW-Wahlkampf, wird die Sache dem NRW-Minister in

Düsseldorf angeboten. Und die Bundeskanzlerin in Berlin

reagiert darauf. Es ist zweifellos eine Wahlkampf-Ente.

So liegt das Angebot auch nicht in Schwerin oder Kiel,

sondern dort, wo FDP und CDU sich die Stimmen streitig

machen, in NRW.

Frankfurter Allgemeine Zeitung Feuilleton Seite 27, schreibt

Hans Magnus Enzensberger: Wehrt euch gegen die

Bananenbürokratie: Käse, Kondome, Kruzifixe … alles will

Brüssel regulieren .. Glaube und Sinn von Europa geht verloren.

Dietmarmoews: HM Enzensberger, der geschätzte Essaydrechsler,

Herausgeber von Kursbuch und Die besondere Bibliothek,

hat als Großdenker auf ganzer Linie enttäuscht: Der Entwurf des

modernen Europas ist nicht gekommen. Der Spagat zwischen

Achselschweiß des Etagenvermieters und des Schwitters-Miefs

bei Marx ist Lächerlichkeit geworden.

Frankfurter Allgemeine Zeitung, Medien von Jörg Kantel:

Das iPAD ist nur eine Fernbedienung:

Dietmarmoews: Der Autor bestätigt meine exakte Beurteilung

in Lichtgeschwindigkeit 176 iPAD soziologisch, des iPAD

als Konsumentenmedium statt der interaktiven Perspektiven

des Internetz‘.

Produktion, Autor, Direktion: Dr. Dietmar Moews;

Aufnahmetechnik und Admin, Piratencrew Berlin,

Musikwerbung: Michail Glinka Streichquartett F-Dur 1. Satz,

es spielt das Ulbricht-Quartett


Lichtgeschwindigkeit 182

Februar 4, 2010