Weihnachtsfeier in Köln mit Wilhelm Raabe

Dezember 25, 2015
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Vom Freitag, 25. Dezember 2015

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Das umwerfende Stück spielt am 24. Dezember 1648 in Walrode im Elend, im Harz.

Die überlebenden Menschen waren vom 30-jährigen Krieg viehisch und wahnsinnig.

Der Pastor, dem von mehrfachen Hausbränden und Foltertorturen doch das Restleben und eine angekokelte Bibel übrig geblieben waren – er schrieb an seiner Weihnachtspredigt, die in der Kirchenruine gehalten werden sollte.

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Dazu kam es nicht.

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Am zweiten Weihnachtstag wurde die Leiche des dreißigjährige Friedemann Leutenbacher, Magister von Wittenberg und Pfarrherr von Wallrode im Elend, Prediger am Worte Gottes, von Bauern nach langem Suchen gefunden. Sie haben ihn aus dem wüsten Walde ins Dof getragen und neben der Kirche in die Erde gelegt.

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Es schneiete heftig, es hatte fast den ganzen Tag hindurch geschneit. Als es Abend werden wollte, verstärkte sich die Heftigkeit des Sturmes; das Gestäube und Gewirbel um die Hütten des Dorfes schien nimmer ein Ende nehmen zu wollen; verweht wurden Weg und Steg. Im wilden Harzwald, nicht weit von dessen Rande die armen Hütten in einem Häuflein zusammengekauert lagen, sauste und brauste es mächtig. Es knackte das Gezweig, es knarrten die Stämme; der Wolf heulte, wenn die Windsbraut eine kurze Minute lang Atem schöpfte; – man schrieb den vierundzwanzigsten Decembris im Jahr Eintausendschzehnhundertundachtundvierzig.

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Dominus Magister Friedemann Leutenbacher, der Pfarrherr zu Wallrode im Elend, hatte den ganzen Tag über an seiner Weihnachtspredigt gearbeitet, und Speise und Trank, ja schier jegliches Aufblicken darob versäumt; das irdische Leben war so bitter, dass man es nur ertragen konnte, indem man es vergaß; aber der Prediger im Elend konnte es nicht vergessen; eine solche Weihnachtsrede hatte er noch nicht schreiben müssen. Er war nicht alt, der Pfarrherr zu Wallrode; er war im Jahre Sechzehnhundertzehn geboren; allein dreißig Jahre seines Daseins mochten dreifach und vierfach gerechnet werden; eine solche Zeit des Greuels und der Verwüstung hatte die Welt nicht gesehen, seit das Imperium Romanum versank vor den wandernden Völkern. Nun war das zweite Imperium, das römische Reich deutscher Nation auch zerbrochen, und wenngleich die Ruine zur Verwunderung aller Welt noch durch hundertundfünfzig Jahre aufrecht stand, so lösten sich doch bei jedem Sturm und Wind verwitterte, morsche Teile ab und stürzten mit Gekrach hernieder. So war es geschehen, als man den Frieden zu Münster und Osnabrück schloss, und zwei Drittel der Nation waren verschüttet worden durch den Dreißigjährigen Krieg … Es schneiete heftig, und es schien nimmer ein Ende nehmen zu können; die Dämmerung aber nahm wohl eine Stunde zu früh dem schreibenden Magister die Feder aus der Hand; es war ihm, als ob sie auch leise und unmerklich in sein Hirn gekrochen sei, als er aufblickte und einem Blick um sich her und durch das Fenster warf. … (aus „Else von der Tanne“ von Wilhelm Raabe).

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Dietmar Moews meint: Wenn früher solche leer glotzenden Passagiere in U-Bahnen in die blinden Fenster starrten, tragen sie heute meist kleine tragbare Geräte, Smartphones, Mobiles, oft mit Ohrstöpseln.

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Wir können die IT-Revolution nicht abblocken oder verhindern – aber wir sollten sie demokratisch in den it-politischen Griff nehmen:

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Selbstbestimmung ist unser verfasstes geltendes Recht in D. – nominell, noch.

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Das macht Hoffnung: Solche elektrisch Abgekapselten könnten „Hörbuch“ hören oder Literatur im Stream – zum Beispiel das ergreifenden Buch von Wilhelm Raabe aus Hameln bei Springe:

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Else von der Tanne oder Das Glück Domini Friedemann Leutenbachers, armen Dieners am Wort Gottes zu Wallrode im Elend.

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Denn, wie sagte Papst Franz heute als „URBI et ORBI“?

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Er sagte „UHU und PATTEX“.

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Franz meinte den Widerspruch, seine weltweiten Hoffnungen und Appelle an all die anderen Sünder auszusenden: Seinen verkleisteren Saftladen der vatikanischen Kurie und der katholischen Sateliten der Kinderschänder und Waffenhändler von OPUS DEI und JESUITEN.

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Was soll Franz tun? – mehr Weltabkehr oder mehr Welt? – mehr Glaubensesoterik oder mehr Säkularität? – mehr Bibel oder mehr mit den Tieren sprechen?

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Dietmar Moews, als nüchternem Heiden, ist hier die Neue Sinnlichkeit die nützliche Religion:

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Menschen sollen ihre Ansinnen auf die Dinge beziehen. Die Sinnlichkeit der Dinge – was wir nicht erkennen, können wir anerkennen oder ändern.

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Wo der Sinn der Dinge der Sinnlichkeit nicht erkennbar ist, können wir uns ein nüchternes Ansinnen – an die Dinge und Geschehnisse heran – zulegen. Wir sind sozial und bringen Ansinnen zur Sprache über die Dinge:

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Man darf nur noch über das sprechen, was man an Dingen mit sich herumträgt (J. Swift)  – ansonsten schweigen und still sein, zuhören, was andere über ihre Dinge ansinnen.

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Ein menschliches Ansinnen an die Dinge ist besser als eine materialistische Materialschlacht und besser als die Abkehr von den Dingen nach Innen. Innen sind die Schmerzen und der Tod.

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Edward Snowden – Dietmar Moews Portraitzeichnung zur NSA-Solidarität

November 17, 2015
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Vom Dienstag, 17. November 2015

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Vorabdruck aus Neue Sinnlicgkeit 67, erscheint im November 2015 in Köln

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Der US-Amerikaner und Ex-CIA-Techniker Edward Snowden sitzt als Exilant entrechtet in Russland.

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Dietmar Moews, Künstlergelehrter und Herausgeber der Blätter für Kunst und Kultur, Neue Sinnlichkeit, hat für das kommende Heft Nr. 67 eine PORTRAITZEICHNUNG von Edward SNOWDEN gezeichnet, um damit öffentlich zur SOLIDARITÄT mit SNOWDEN anzuregen.

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Die freien Gesellschaften der Welt schulden SNOWDEN Dank dafür, dass er den absurden Rechtsbruch des CIA gegen die Menschheit durch der nachvollziehbare Kopien aus den Datenspeichern des US-Geheindienstes NSA aufgedeckt hat.

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SNOWDEN hat erklärt, er habe es als seine patriotische Pflicht empfunden, den eklatanten Verfassungsbruch des US-Geheimdienstes gegen das Menschenrecht der US-Bürger, zu veröffentlichen, statt weiter selbst mit seinem Berufswissen daran mitzuwirken.

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Der amerikanische Staat hat Edward Snowden der Strafverfolgung und der weltweiten Fahndung ausgesetzt. Die Anschuldigungen gegen SNOWDEN reichen bis zu Hochverrat und Todesstrafe-Forderungen.

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Die deutsche Bundeskanzlerin Dr. Merkel hatte zur Veröffentlichung Snowdens und der Erkenntnis, dass ihr persönliches Telefon vom CIA Dauerüberwacht und abgehört wird erklärt:

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Abhören unter Freunden, das geht gar nicht.“

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Aber, damit sagte sie ganz eigentlich:

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ABHÖREN unter Freunden geht – und alle machen es gegenseitig.

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Außerdem unterstützt Merkel die USA, Snowden zu verfolgen. Deshalb kann Snowden in Deutschland kein Asyl bekommen, denn die USA verlangen seine Auslieferung.

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Dietmar Moews meint: In der Kunst gibt es keine Pausen – in der Kunst geht es immer weiter:

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Wer sich in der zeitgenössischen Kunst auskennen will, braucht den engen Kontakt zum fortschreitenden Kunstprozess und dem aktuellen Kunstschaffen sowie zu den Diskussionen unter den Künstlern und den schwachen Reflexen davon in der staatlichen Kunst-Verwurstung, im Kunstgewerbe am Kunstmarkt und in der SALONPERSONNAGE.

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Neue Sinnlichkeit 67 Blätter für Kunst und Kultur erscheinen im November 2015, 64 Seiten, Erscheinungsort KÖLN am RHEIN.

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Dietmar Moews Portraitzeichnung von Franz Otto Kopp

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Jürgen Roters sagt Ausstellung ab

Juni 14, 2015
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vom Sonntag, 14. Juni 2015

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Es gehört zur politischen Professionalität, quasi zum Handwerk, zu welchen Themen und Auseinandersetzungen, Planungen oder Meinungsprozessen man nicht oder hinhaltend sich stellt. Genau wie man sich artikuliert und plaziert, wenn man sich selbst über eine Wertartikulation öffentlich-massenmedial in Szene setzt:

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Ehrlichkeit oder Wahrheit spielen dabei nie die entscheidende Rolle, nicht zuletzt, weil das im Metier als „unprofessionell“ allein der Abwertung des Ehrlichen dient.

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Jüdische Kunst aus der Khasarenzeit (Aschkenasi)

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Gestern berichtet der KÖLNER STADT-ANZEIGER auf Seite 24 „KÖLN“, am 13. Juni 2015 (vierspaltig, ohne Bild) – ich zitiere die Autoren ANDREAS DAMM und CHRISTIAN PARTH ungekürzt:

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K S-A (Überschrift) „Roters sagt Ausstellung ab (Untertitel) VHS Nach Protesten der israelischen Botschaft verzichtet Stadt darauf, Fotos aus Gaza zu zeigen – von ANDREAS DAMM UND CHRISTIAN PARTH:

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Oberbürgermeister Jürgen Roters (SPD) hat nach Protesten der israelischen Botschaft eine für den Herbst geplante Foto-Ausstellung der linken israelischen Reservisten-Organisation „Breaking the Silence“ abgesagt. Die von ehemaligen Soldaten gegründete Gruppe kritisiert das Vorgehen der eigenen Streitkräfte gegen die Palästinenser. In der Wanderausstellung, die derzeit in Zürich Station macht, sind private Schnappschüsse und Videoszenen aus dem Armee-Alltag zu sehen.

Nach Angaben eines Stadtsprechers hatten auch die Synagogengemeinde und die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit vor der Fotoschau gewarnt. Es bestehe die Gefahr, dass sie antisemitische Reaktionen hervorrufen könne. Die Verwaltung hatte die Ausstellung im Rahmen einer Veranstaltungsreihe im Foyer der Volkshochschule am Haubrich-Hof zeigen wollen. Anlass der Reihe sind zwei Jubiläen, zusätzlich zu dem 50-jährigen Bestehen der deutsch-israelischen Beziehungen wird 2015 auch der 55. Jahrestag des Schüleraustauschs zwischen Köln und seiner israelischen Partnerstadt Tel Aviv gewürdigt. „In dem Zusammenhang erscheint uns die „Ausstellung fehl am Platz“, sagte Stefan Palm vom städtischen Presseamt. Sie passte nicht zu den Jubiläumsfeiern, die vor allem das Versöhnliche betonen sollen.

In Zürich stößt „Breaking the Silence“, zu Deutsch: „Das Schweigen brechen“, auf großes Interesse. „Wir sind überwältigt vom Andrang, es gibt einen unglaublichen Besucherstrom“, sagt Andrea König, Leiterin im Kulturhaus Helferei. „Die Reaktionen sind gemischt, aber die große Mehrheit findet die Ausstellung richtig und wichtig. Wir erleben auch, dass Leute, die am Anfang über die Ausstellung schimpfen, beim Hinausgehen ganz anderer Meinung sind und sagen: Jetzt haben wir begriffen, um was es geht.“ In der Schweiz hatte die israelische Botschaft kritisiert, dass das Außenministerium und die Stadt Zürich die Veranstaltung mit staatlichem Geld unterstützen. Den Mitgliedern von „Breaking the Silence“ geht es in erster Linie darum, die Öffentlichkeit in ihrem Heimatland wachzurütteln. Die Armee stellt sie als Nestbeschmutzer hin.

2012 war „Breaking the Silence“ im Berliner Willy-Brand-Haus zu sehen. Zur gleichen Zeit hatte die Organisation einen Sammelband veröffentlicht. Das Vorwort schrieb der ehemalige israelische Botschafter in Deutschland Avi Primor. Er würdigte die Aktivisten als „leidenschaftliche Patrioten“, die dabei helfen wollten, das zionistische Ideal einer gerechten Nation umzusetzen. „Ihnen geht es um nichts Geringeres als um die Menschenrechte und damit um das Überleben des Staates Israel“.

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Dietmar Moews meint: Dem Kölner Oberbürgermeister Jürgen Roters geht es nicht um die Menschenrechte, sondern um seine persönlichen Optionen, sein Image in die Zukunft zu befördern, statt sich zu schaden (mit seinem Ausstellungsverbot für die Volkshochschule hat Roters sich den Schutz der Netanjahu-Lobby erkauft), um den Preis die Kölner Demokraten auf sich aufmerksam zu machen.

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Wer hätte es gedacht – anlässlich der Armenier-Genozid-Debatte findet sich Jürgen Roters nicht unter den Verbotspolitikern. Hier wurde dem Türken Erdogan nicht nachgegeben, die historische Wahrheit weiter zu vertuschen. Erdogan hatte die Vertuschung verlangt, ähnlich wie die Massaker-Israelis die Gaza-Fotos zu verheimlichen verlangen.

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Bundespräsident Gauck behauptet: „Deutschland hat die Existenzgarantie für Israel übernommen, weil die Deutschen eine große Schuld tragen. Aber die Zusammengehörigkeit wurde auch in den vergangenen 50 Jahren durch das Leben von gemeinsamen Werten zusätzlich gefestigt.“

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Das muss mal einer erklären: Seitdem Netanjahus Massaker-Israelis zu brutalen Nazi-Gräueln gegen Gaza und Annexionswerte für Großisrael (Ostland) harte Wirklichkeit und die Einstaatentheorie entwickelt haben – wurden dadurch gemeinsame Werte gefestigt?

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Der Mittelmeer-Hoheitsraum vor Gaza gehört Palästina, nicht Israel. Aber zur Bewachung der Bodenschätze auf dem Meeresgrund liefert Deutschland neue Kriegsschiffe an Israel: Gemeinsame Werte.

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Wie wir dem KÖLNER STADT-ANZEIGER vom 13. Juni 2015 aus dem Bericht der Autoren Anderas Damm und Christian Parth entnehmen können (und wie ich es in der Neuen Zürcher Zeitung bereits gelesen hatte), handelt die Ausstellung von „Breaking the Silence“ vom Elend in Gaza, dass israelisches Militär anrichtet.

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Es sind aber nicht aktuelle Fotos des 51 Tage Bombardements des Sommers 2014. Diese Ausstellung „Breaking the Silence“ zeigt ältere Fotos und Berichte, aus der Zeit bis 2012.

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Zu fordern ist also, die um Israels Zukunft besorgten mehrheitlichen Bürger der Kölner Partnerstadt Tel Aviv, die nicht für die Gaza-Massaker sind, sondern denen am Zionismus der menschenrechtlichen Ausprägung liegt, zu respektieren und jetzt in Köln eine Dokumentation der Gaza-Massaker des israelischen Militärs des Jahres 2014 auszustellen. Es müsste doch von der israelischen Reservisten-Organisation auch solche aktuellen Bilder geben. „Wir haben nichts gewusst“ – diese Hitlerschlauheit der Alt-Nazi – sollte durch Informationsbereitstellung und Hinschauen abgefangen werden.

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Bis auf Weiteres bleibt den Anti-Massakermenschen, sich nicht vor der Antisemitismus-Propaganda zu fürchten. Diejenigen Handelsgüter aus Israel, die aus den gestohlenen Palästinensergebieten kommen, sind einfach individuell zu boykottieren: BEi REWE: Kein Gemüse aus annektierten Westjordangebieten – keine Produkte aus Besatzungs-Siedlungen, kaufen! Und BEI REWE schön nach der Herkunftssignatur fragen.

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aus Jüdische Allgemeine zum Wahlkampf 2015 in Israel

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MAISCHBERGER im Fernsehen jetzt QUASSELBERGER

September 24, 2014

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am Mittwoch, 24. September 2014

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Wie schrieb mir Egon Neubauer ins Buchgeschenk? Er schrieb: „Wir werden alle älter“. Das überflüssige Buch heißt „MONTAUK“ und ist der überflüssige Altersroman des überflüssigen MAX FRISCH, dem schreibenden Architekten, der bei mir MATSCH FRITSCH heißt.

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Damit steht hier jetzt schon mal die Kurzfassung von „MAISCHBERGER jetzt QUASSELBERGER“

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Die im Deutschen Fernsehen etablierte Moderatorin (teils auch Autorin) Sandra Maischberger zeigt in stetem Abstieg Abnutzung und Altersschwächungen.

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Als meine Mutter noch lebte, pflegte sie in solchen Fällen zu sagen: „Die ist aber ganz niedlich, die Kleine“. Von dem Attribut, „ganz niedlich die Kleine“ hat sich Maischberger zu einer intelligenteren Fernsehunterhalterin hingearbeitet und jetzt altersbedingt wieder entfernt.

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Gestern abend lief eine Maischberger-Sendung, während der nicht allein das inszenierte, das lästige und bereits gewohnheitsmäßige Gelärme und Durcheinandergerede, teils- einander Übergebrülle stattfand.

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Gestern war es zum Thema „gesund ernähren – ungesunder fühlen“ die Selbstdarsteller-Auswahl von Durcheinander, Fachleuten, Dummköpfen, Politiker, Bücherverkäufer, Botoxreklame, und Allergiepatient.

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Nun sind Diskussionen unter heterogenen gebildeten Menschen nur liebevoll möglich. Nicht jedoch, wenn die eitele Selbstdarstellung in den 15 Sekunden TV-Weltberühmtheit zum Selbstmarketing Rotlicht bekommt – auf SENDUNG heißt dann: AUFFÄLLIG sein!

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Wer sich dem mobartigen Kommerzfernsehen anbiedert, das nachmittäglich die Chipsesser hinwegtröstet, dass ihr sinnloses Leben unglaublich langweilig und schneckenschmierig dahinverschmiert, wird vielleicht doch den Absprung zu Vox oder Sat 1 nicht finden. Da sind die Geißens in der Brustvergrößerung besser als Maischberger – noch (lauern Blindgänger(.

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Es ist von der Kreativität und finanziellen und sozialen Kompetenz der Redaktion-Maischberger abhängig, fortwährend, von Sendung zu Sendung, interessante deutschsprachige Partygäste zusammenzubekommen.

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Das war in der „Nicht-Live-Sendung“ vom 23. September 2014 / Spätsendeplatz nicht gelungen. Desto wichtiger war bzw. wäre dann die Gesprächsleitung – aber Sandra Maischberger war vollkommen ohne funktionierenden Roten Faden und dann auch noch  kopflos.

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Längst sind die Qualitätsschwächungen bei MAISCHBERGER gleichförmig verzeichnet worden, so dass das Interesse in Form der Quote aber auch des Kritikers, hier, aufgelöst worden ist.

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Interessant sind in solchen Fällen immer wieder die Selbstreflexion und die Steuerungsversuche, Neujustierung und Konzeptkorrektur, durch die Verantwortlichen. Hier sieht es so aus, alsließe man Maischberger auflaufen: Schlechte Gesprächsgruppe, schlechte begleitende Aufnahmeregie.

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Gestern wurde ein sehr seltener Fall einer Milchallergie-Patientin vorgestellt, junge Frau mit Mutter – aber die saßen dann eine geschlagene Stunde wortlos dabei und mussten mit anhören, wie die Diskutanten teils unflätig durcheinander lärmten.Und zu allem Überfluss.die Gesprächsleiterin Sandra Maischberger an den Grenzen ihrer Intelligenz, Übersicht und Distanz, die schlimmste Lärmerin wurde.

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Maischberger unterbrach geradezu jeden Gedanken, durch unverständliche Einreden oder Gesprächsrichtungsbeeinflussungen, eines Gespräches, das von überhaupt keiner klaren Vorstellung des Gesprächseröffnung oder einer Gesprächsentwicklung, außer gleichförmigem Durcheinanderreden, mit der Hauptfloskel: „Darf ich den Satz noch eben zuende sprechen?“

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Wie lieben Sie denn das Frühstück, Frau Maischberger? und wie frühstücken Sie meist wirklich? Und von welchen der vorgestellten Varianten halten Sie Für und Wider? Man hätte die Gäste ja konkret durchfragen können, ob die den Zaunpfählen, die sie hier aufgestellt hatten, selbst wirklich folgen können.

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Entweder wir machen Buchverkaufen auf dem Blauen Sofa, oder wir haben einen Experten, oder wir haben einen Erlebnisbericht eines Betroffenen ,oder eine verschrumpelte Schauspielerin, die beschwört, wie sie durch opitmales Frühstück ihre äußerliche Schönheit völlig überzeugend und in aller Augen nicht vortäuschen kann: Algen, Alluminium, Calzium, grüne und rote Gemüse, angebranntes Grillgut und Kartoffelchips – aber diese Ursula Carven zu dumm, zu wissen, dass ihr eigenes Kind nicht ein Verhaltensecho auf Predigten, sondern dem Vorbild der Mutter schlicht folgt: Nein, die sagt, ich schaffe interessantere Angebote als Kartoffelchips.Genau so sieht sie auch aus.

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Dietmar Moews Kopie nach Caravaggio

Dietmar Moews Kopie
nach Caravaggio

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Okee Dokeee, und MAISCHBERGER weiß es eben auch nicht besser, und damit werden die Grenzen, ein thematisches Gespräch mit heterogenen Leuten und gegensätzlichen Motiven kontrovers leiten zu können, zur zementiert-gepixelten Gedenktafel für Maischberger.

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Man kann ein wissenschaftliches Seminar abhalten. Man kann definitiv nicht mit mehr als zwei Menschen kontrovers diskutieren. Das geht handwerklich nicht. Das müssten die Redakteure von Maischberger wissen, wenn Maischberger selbst sich nicht mehr aufs Gespür verlassen kann.

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DIETMAR MOEWS 1991 Tucuman / Argentina

DIETMAR MOEWS 1991
Tucuman / Argentina

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Dietmar Moews meint: Dass MAISCHBERGER hier selbst die kopflose QUASSELBERGER gab, war mehr als ein Lapsus. Genau genommen zeigt sich das Ende von Maischberger in diesem ohnehin schwammigen Format.

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Zumindest das Gespür wäre nötig, wenn es entgleist, die Kupplung zu treten, indem das Durcheinanderquasseln der Gäste nicht noch durch ständiges Überquasseln der Gesprächsleiterin zusätzlich jede gedankliche Konsonanz verhindern solle.

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Was hat nun der Zuschauer, der täglich jeden Tag mit Ernährungsgewohnheiten und Ernährungsvarianten sein Frühstück strukturiert von dieser Lärmsendung gehabt? Gute Unterhaltung? Anregungen zu Veganer, Vegetarier, Kanibalismus, Diät, Verdauung, Ernährungs- und Nahrungswissenschaft, Not oder Lust, Anamnese, Pathologie, Betäubungsmittelgesetz oder Suchtverhalten gelernt?

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Dass es zu einer Gewohnheit Maischberger als Quasselberger auf diesem Sendplatz kaum noch kommen kann, ist klar. Die Kleine war ja ganz niedlich.

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Montags Schweigeprotest im Wald

Mai 13, 2014

 

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am 13. Mai 2014

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Irgendwie ist es Perlen vor die Säue schmeißen, wenn man täglich die nutzlosen Neuigkeiten aus dem Politikbetrieb gegen die Allerneuesten austauscht.

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Es gibt aber die Trosttechnik, sich einen Spaß zu erlauben, der Art, wie wir aus dem Braven Soldat Schwejk kennen:

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So zitiere ich hier UNTEN LINKS vom Montag, 12. Mai 2014:

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Nun, wo die rastlosen, unbeugsamen Montagsdemonstrationen per minutenlanger kräftezehrender Internerecherche herausgefunden und endlich bekannt gemacht haben, dass sich Regierungen, Finanzinstitutionen, die Finsterlinge, die Elvis Presley, Michael Jackson und Helmut Kohl auf dem Gewissen haben, die gleichgeschalteten Medien, die Bratwurst-Mafia, der Mossad, Markus Lanz und die Leute, die morgens Kamillentee trinken, heimtückisch miteinander verschworen haben, um die Menschheit langfristig durch Todesstrahlen (Radio Energy, RTL2, Musikantenstadl) und contrabiotische Joghurtkulturen auszurotten – wäre es da nicht an der Zeit, Widerstand zu leisten? Vor allem durch das Hochhalten selbstgebastelter schwarzer Pappsärge bzw. mit Schweigemärschen, Schweigekreisen, Schweigeminuten, stummem Herumstehen? Und so dieser gewaltigen Verschwörung zu trotzen? Gewiss, Hauptsache aber, es geht still dabei zu und alle halten mal den Mund. Tbl“

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Dietmar Moews meint: Wohl bekomm’s. Täglich mache ich den Umweg hier, um die deutsche Tageszeitung „neue deutschland“ kaufen zu können. Das könnte in der besten Medienstadt Deutschlands, Köln am Rhein, besser sein.

UNTEN LINKS ist das STREIFLICHT des „neuen deutschland“.