Niedersachsen wählt vorgezogen LANDTAG mit DIESEL-GATE

September 30, 2017

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am Sonntag, 1. Oktober 2017

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Kurz nach der Bundestagswahl sind die Niedersachsen erneut zu den Wahlurnen gerufen:

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Zur Landtagswahl am 15. Oktober 2017. Die bisherige rot-grüne Koalition hat mit einem Parteiwechsel die Einstimmenmehrheit für SPD-Ministerpräsident Stephan Weil verloren.

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Für die Parteien steht in Niedersachsen viel auf dem Spiel. Über sechs Millionen Menschen sind zur Wahl aufgerufen. Die Union will auch die vierte Landtagswahl in diesem Jahr für sich entscheiden. Sollte das gelingen, könnte dies die starken Verluste vom Sonntag erträglicher gestalten – und Merkel stärken.

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Größte politische Erschütterung überhaupt ist aber DIESEL-GATE – die weltweit durchgeschlagene AUTOBAUER-Betrugs-Affäre, für die der Niedersächsische Ministerpräsident als Aktiengesellschafter entweder jahrelang keinerlei Durchblick hatte oder die Bürger belogen und seine Kontrollaufsicht vernachlässigt hat – beides Grund, SPD-Chef Stephan Weil abzuwählen und in die Wüste zu schicken.

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Sollte die SPD dagegen erneut den Regierungschef stellen, wäre das nach der verheerenden Pleite im Bund für die Sozialdemokraten wie eine Wiederbelebungsmaßnahme.

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Das Problem: Auch in Hannover drohen unklare Verhältnisse. Sowohl Linke als auch AfD stehen vor dem Einzug ins Parlament. SPD und CDU müssen dagegen mit Verlusten rechnen. Bei der Bundestagswahl stimmten in Niedersachsen 34,9 Prozent für die Union, 27,4 für die Sozialdemokraten. Inzwischen sei – jedenfalls in der Auftragsdemoskopie, wo „Engel immer das Gewünschte bringen“ – die SPD etwa auf der gleichen viel zu geringen Prozenterwartung an Wählerzustimmung angelangt, wie die CDU.

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Dietmar Moews meint: Natürlich ist ein unbekannter jüngerer CDU-Spitzenkandidat, Bernd Althusmann, kein Gipfelstürmer, wenn die Früchte sauer sind und die CDU nun selbst über Jahrzehnte die VW-Aufsicht innehatte.

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Über die schlechten Hoffnungen für die beiden größeren Parteien SPD und CDU braucht man nicht groß zu spekulieren – die kommen so langsam in den Bereich, dass sie gar keine „Große Koalition“ mehr auf 51 Prozent zur Addition bringen können. Wir werden kaum die Spitzen-Sozialdemokraten Sigmar Gabriel und Gerhard Schröder für Stephan Weil auflaufen sehen. Aber wer denn? Martin Schulz mit Thomas Oppermann und Andrea Nahles?

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Was sich dann für Optionen ergeben, hängt von den kleinen Parteien und der Nichtwählerei ab:

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Die Grünen haben ein Generations-Veraltungsproblem und weder Nachwuchs noch das ökologisch-aufklärerische Alleinstellungsmerkmal. Wer jetzt nicht die bisherige rot-grüne Koalition wiederhaben will, wird auch nicht die Grünen wählen.

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Die FDP hat das große Glück des Philipp Rösler – man hat sie inzwischen so weit vergessen, dass sie mit der Frechheit neu rauskommen, ohne irgendeine Idee eine angebliche Nachfrage nach der FDP befriedigen zu wollen. Gut – die Nische der steuerbegehrlichen Mittelständler, Zahnärzte, Steuerberater und Rechtsanwälte sowie Erben – werden doch nicht die Fünfprozenthürde überspringen, wenn nicht ein schöner bunter Wahlkampf in die Schuhe hilft.

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LINKE haben jetzt für den Bundestag in Niedersachsen mit 6,9 Prozent glatt den Sprung ins Parlament am Leineufer geschafft, während sie bei der letzten Bundestagswahl noch mit nur 3,1 Prozent im Off gelandet waren. daher denkt man jetzt sogar daran, eventuell einem schwächelnden SPD-Weil zur Regierungsmehrheit verhelfen zu können. Woher diese Wähler kommen sollen, wenn nicht aus Nichtwählern und SPD ist dabei nicht ausgemalt, denn ehemalige Grüne eignen sich eher, wie alle anderen zum Protest bei der AfD, jedoch nicht als SPD-Partner für den Bettel.

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Die AfD? – Die AfD tut zwar jetzt in Niedersachsen so, als schwimme sie auf einer Erfolgswelle der politischen ALTERNATIVE für Deutschland. Doch dem ist ja nicht so:

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Die AfD wurde in Sachsen nicht mit 27 Prozent zur stärksten Fraktion im Land (bei der Bundestagswahl), weil da so viele Nazis leben. Auch nicht, weil die Landesarmut durch Einwanderer in die Hungersnot zwingt, auch nicht, weil Überfremdung zwischen Sorben, Oberschlesiern und Sachsen an die Nieren des Erzgebirglers ginge, nein. Die AfD-Wähler haben eine eindeutige, bis heute verleugnete Aversion gegen die erste Bundesrepublik, die 1990 mit Bundeskanzler Helmut Kohl eine neue deutsche demokratische Republik versprach, die sich die DDR-Leute idealischer vorgestellt hatten.

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AfD-Wähler sind vielfältig Unzufriedene mit geringer politischer Bildung, die glauben, die repräsentativen Parteien könnten Wählerwünsche auf Druck erfüllen. Dabei spielt die sozio-ökonomische Schere eine erhebliche Rolle, den leeren Versprechungen der AfD zuzustimmen. Wer heute als Lohn für sein anstrengendes Erwerbsleben eine „work-poor-Renten-Vorschau“ erhält, kann das nur „ungerecht und falsch“ finden. Dass die heutigen Parlamente im „reichen Deutschland“ keine einfachen sozialdemokratischen Regulierungstricks kennen, ist den AfD-Wählern unbegreiflich.

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Wir erleben, dass „Pressure-Politics“ nur ein Druck- und Machtkonzept ist, es ist keine Problemlösungstaktik. Hier sind die ehemaligen DDR-Menschen mangels Bildung noch über Generationen irregeführt – da kommen dann sogar die ungelesenen Marx und Lenin noch zum Zuge.

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Diese Sachsen-AfD ist vom Westen enttäuscht, weil sie keine Ahnung von Politik hatten. Und anstatt jetzt so langsam einsichtiger zu werden, bauen sie ihren Hass auf, der gegen jedes lernen, gegen jede Belehrung und gegen jede erzwungene Einsicht sich wendet:

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Vieles in der DDR war nämlich gut – sogar besser als im Westen und als heute (so sagen sie).

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Karl Marx ist nämlich schon ein ideal-humanistisches Leitbild (so sagen sie, ohne je mehr als ein Vorwort in den Dietz-Bänden MEW studiert zu haben).

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Der Westen habe nämlich keine BILDUNG. Bildung sei in er DDR besser gewesen (und sie wussten nichts vom bürokratischen Monopolkapitalismus der DDR nach Rudolf Bahro) – die politische Bildung reichte schon nicht zu mehr als zu Betroffenheitslyrik über Honecker, geschweige denn zum Verständnis des westlichen Rechtsstaats mit seiner internationalen KASINO-FINANZ.

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All diese Voraussetzungen sind aber in Niedersachsen nicht aufzufinden. Hier kann die AfD also nur von verdrossenen CDU-Emigranten und von Rest-NPDlern gewählt werden. Die hannoversche AfD wird um die fünf Prozent hangeln müssen und nicht dem Dresdner Größenwahn anheimfallen müssen.

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Ballhof-Galerie Hannover von Dietmar Moews beim Altstadtfest

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Niedersachsen wird also entweder eine Große Koalition oder eine Jamaika-Koalition bekommen – mit Blick auf Berlin vermutlich Jamaika. Warum nicht?

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Das bißchen Provinzgregieren kann jeder Rechtsanwalt (s. Christian Wulff).

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BRECHT und MARX für IDIOTEN – manchmal reißt der Intelligenz der Geduldsfaden

Januar 14, 2017
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Vom Sonntag, 15. Januar 2017

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Da erscheint im deutschen Staatsfernsehen von Gero von Böhm DEUTSCHLAND-Bilderbogen, die der Australier CHRISTOPER CLARKE mit seinem rotmetallic-farbenen Käfer-Kabrio moderiert. Und – nicht zu fassen – der CLARKE, der sich als PROFESSOR vorstellt, erklärt blank in Kamera und Mikro, beim Betreten der bayerischen WALLHALLA an der Donau bei Regensburg:

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„Hier stehen die ausgewählten Deutschen Köpfe – einer der größten deutschen Geister, KARL MARX, fehlt hier in der WALLHALLA.“

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Screen Shot am 14. Januar 2017: Der Spinner als Pseudo-Professor

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Auch hier ist festzustellen:

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Der ZDF-Spinner „Professor Christopher Clarke“ in der Wallhalla

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Wer Marx gelesen hat, weiß, dass Marx ein egozentrischer Blender und Spinner war, aber, außer massenhaften Exzerpten anderer Autoren, nichts Brauchbares geschrieben hat (s. Rudolf Bahro „Die Alternative“). Wer also Marx als Genie hinstellt, kennt sich nicht aus – ein Professor darf solchen unhaltbaren Schrott gar nicht verkünden.

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Da höre ich im Deutschlandfunk wie sich Jugendintegrationsforscher wirklich ernsthaft zur Bildungsfrage durchkämpfen – es aber nicht schaffen:

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Wie kann die Jugend, die oftmals die Sprache der Alten nicht versteht, aber die doch die Zukunft tragen wird und auch gutwillig ist, sprachlichen Zugang bekommen?

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Ja – blöder kann man nicht fragen!

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Ich habe noch nie gehört, dass die Jugend beim täglichen Neulernen aller möglichen Nicknames, Gimmicks und Neologismen Lern- oder Verständnisprobleme hätte. Nein! – denn sie erfinden noch täglich weiter neue Wörter, neue Spiel und Spaß, dabei ständig mehr.

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Und die Behauptung, die Jugend möchte eben nicht nur zeitaufwendig eingebunden werden, aber dann keine Erfolge ihrer Bemühungen ernten dürfen – ja!! so ist das. Kompliziert, komplex, ständig irrlaufend und gefährlich und missbraucht. Jung sein heißt dummsein – nicht alle Ältergewordenen wurden klug.

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Die BLAUE BLUME wünschen ist Angelegenheit der Läuterung der Seele. Frömmigkeit, Kosten und Geduld sind die soziale Seite des Elends.

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neues deutschland vom 12. Januar 2017, Hans-Dieter Schütt

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So kommen dann immer wieder mediokre Simulanten auf die Idee, sich einzumischen, wo es eigentlich auf Selbstkontrolle und moralische Verantwortung ankäme, Spielräume sinnvoll zu benutzen, wenn sie wie etwa BERTOLD BRECHT oder KARL MARX die größten Arschlöcher der Weltgeschichte gegeben haben, aber aufgrund der Bräsigkeit der Konsumenten der Kulturindustrie sich damit, selbst ohne Kenntnisse, durchlügen können.

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Man merkt es nur, wenn man genauer hinschaut. So, wie ich hier mit SUSANNE GASCHKE bei der zweitklassigen Tageszeitung DIE WELT, oder mit BRECHT und MARX, wo man hinschaut, wie folgt:

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Schlampereien von SUSANNE GASCHKE in DIE WeLT vom 3. Januar 2017

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DIE WELT, am 3. Januar 2017, erlaubte SUSANNE GASCHKE zu schreiben:

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Mal wieder Marx gelesen (das echte Leben). Auf mehreren Partys und Feierlichkeiten während der Weihnachtstage konnte ich zwei Trends beobachten, die beide die Sozialdemokratie betreffen … sprachen mehr Personen, als ich es je erwartet hätte, von einer bevorstehenden Karl-Marx-Renaissance…. Und man fragt sich, wie Karl Marx all das schon 1852 wissen konnte: Donald Trumps Twitter-Angriffe … Marx Zeitdiagnosen aus dem 19. Jahrhundert wirken verstörend frisch, auch wenn er gar nicht über Donald Trump, sondern über Louis Bonaparte schrieb: „Ich weise nach, wie der Klassenkampf …“

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Es ist wirklich unglaublich! Diese dummbaxige Frau GASCHKE wagt es, in der WELT auf Seite 3, zu titeln:

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„Mal wieder Marx gelesen.“

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Das ist von der WeLT, im Namen Frau Gaschke, blank gelogen. Sie hatte nie Marx so gelesen, dass sie daher gedanklich anspielen könnte. Und mit dem hier eingefärbten angeblichen Marx-Zitat ohnehin nicht – das schreibe ich hier als bibelkundiger Marxist!

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Karl Marx zu erwähnen, angeblich auch noch den Anschein zu zitieren vorzutäuschen, während sie überhaupt keine MARX-Kenntnisse zeigt, ist LÜGENPRESSE und zweitklassig. (Analogien zwischen Marx und TRUMP – das ich nicht lache: Da stimmt ja nicht mal die Darstellung von TRUMP, von heute).

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Und diese anmaßende Schmierfinkin SUSANNE GASCHKE schreibt dann eben zur Sprache und zur Plastiksprache:

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Schwachsinn von SUSANNE GASCHKE in DIE WeLT vom Freitag, 6. Januar 2017, Seite 2

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DIE WeLT, Seite 2, am Freitag, 6. Januar 2017, Susanne Gaschke:

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Essay. „Verschont uns bitte mit eurer Plastiksprache“ …Ob in der Politik bei Behörden, im „Journalismus oder in PR-Agenturen:

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Es wird geschönt, auf Nummer sicher gegangen, von oben herab dekretiert. Die Bürger merken das – und wenden sich ab…“

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Ja, genau, Frau Gaschke, die Tageszeitung DIE WeLT, ihr zweitklassiger Chefredakteur und seine Schreiberin GASCHKE, können abgehen. Keiner braucht das Abwendungsgeschreibe.

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Und auch der gute Autor Hans-Dieter Schütt, im neuen deutschland, von Donnerstag, 12. Januar 2017, konnte das Wasser nicht halten, als er über BRECHT/MARX schreiben durfte:

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Furcht und Elend des Dritten Reiches“ von Bertold Brecht am Schauspiel Dortmund >Die Trainingsanzüglichkeit< über eine Inszenierung des aktuellen Theaterprogramms in Dortmund:

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Es macht Spaß, sich mit dieser Inszenierung zu besprechen. Ja, ja, die Welt muss man ändern, sag ich nickend zu ihr. Brecht aber auch, wirft sie zurück“

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Da hat nun der Herr Schütt ganz geschickt NICHTS gesagt – was wollte er hier sagen? Schande.

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Dietmar Moews meint: Mir reißt der Geduldsfaden, wenn ich täglich sehen muss, wie die Publizisten von einander abschreiben und gar nichts stimmt – von vorn herein nicht:

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BRECHT ist eine kulturindustrielle Abbruchstelle der Moral und keine marxsche Verwirklichung. MARX ist bis heute ein mediokres Gespenst, das nur deshalb kulturindustriell durchgereicht werden kann, weil es von den Millionen Marx-Schwätzern fast KEINER gelesen hat. (Ich habe dabei die aus der DDR im Altbücher-Flohmarkt erworbenen MEW-Bände, die in Vorworten des herausgebenden Dietz-Marxismus-Leninismus-Instituts, mit Lineal und Buntstift unterstrichene Kernsätze aufweisen, ansonsten 10.000e unberührte Seiten, teils nicht aufgeschnitten, hatten, bis ich damit, Seite für Seite gelesen, von Hand umgeblättert, jahrelang wissenschaftlich-systematische, semantische Textanalysen gemacht habe.)

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(Ich verweise auf meine LICHTGESCHWINDIGKEIT, kürzlich zu MARX 1-6 bzw. 1/9/9, im Deutschlandfunk, von Mathias Greffrath)

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Und deshalb hier ein kurzes Exzerpt über BRECHT, der 1926, so von John FUEGI in seiner Vollstudie und dem Buch „Brecht&CO“ ausgewiesen, von ELISABETH HAUPTMANN im Jahr 1926, MARX- LEKTÜRE empfohlen bekommen hatte:

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Um die Mitte des Jahres 1926 (Anm. D.M. Brecht war 28 Jahre alt) war Brecht klargeworden, dass er erheblich mehr ökonomisches Grundwissen haben müsste, wenn er es denn mit den „großen“ Themen ernst meinte. Da er nicht durchschaute, auf welche Weise die Aktien- oder die Warenbörse funktionierte, hatte er erkennen müssen, dass ein Stück beispielsweise über den internationalen Weizenhandel außerhalb seiner Reichweite lag. Von einem seiner sommerlichen Ausflüge nach Augsburg aus bat er Elisabeth Hauptmann um passende Lektürevorschläge. Auf der Liste, die sie für ihn anfertigte, stand auch Marx‘ Das Kapital. Am 26. Juli 1926 notiert Hauptmann* (vielleicht ein wenig boshaft), dass derlei „zumindest für ihn“ eine völlige Neuentdeckung sei.

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*Elisabeth Hauptmann ist die Schriftstellerin, die die Brechtschen Theaterstücke schrieb, insbesondere auch die aus dem Englischen und Französischen bekannten Texte von Rimbaud, Villon, insbesondere die englische Beggars Opera, von John Gay, aus der die „3groschenoper“ zusammengeschraubt wurde und Rudyard Kipling – zahlreiche „Brecht-Gedichte“ sind aus dem Englischen von Elisabeth Hauptmann übersetzte Werke, die Brecht unter seinem Namen an diverse Verleger unter Publikationsverträge und gegen Vorschüsse verkaufte. Brecht bezahlte Hauptmann mit Sex und konnte nicht Englisch und nicht Französisch, zumindest mit den Sprachen haperte es wesentlich bei Brecht.

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„Dass Elisabeth Hauptmann ihm Grundlagenwerke über komplizierte Themen schickte, war das eine, dass er sie auch las, etwas ganz anderes. Offenbar schrieb er an Hauptmann im Herbst: „Ich stecke acht Schuh tief im „Kapital“. Ich muss das jetzt genau wissen…“ *Das erhaltene Exemplar des „Kapital“ aus Brechts Bibliothek weist fast keine Randbemerkungen und andere typische Gebrauchsspuren auf. Jahre später sollte Brechts Freund, der Komponist Hanns Eisler, seine Zweifel daran äußern, dass Brecht das Werk zur Gänze gelesen hatte. Aber ob er sich nun gründlich mit Marx beschäftigt hatte oder nicht, bald schon erklärte Brecht: „…dieser Marx war der einzige Zuschauer für meine Stücke, den ich je gesehen hatte.“

* Beweis dafür, dass Brecht Marx‘ Das Kapital nicht gelesen, geschweige denn studiert hat, ist seine Aussage „stecke ..tief drin .. muss das jetzt genau wissen..“ Anm. D.M. Wer Das Kapital gelesen hat, weiß, dass darin gar nichts steht, was „genaues Wissen“ begründen könnte – im Gegenteil, wer es gelesen hat, weiß, Das Kapital ist ein so wüstes Durcheinander, eine Täuschung, die nur funktioniert, so lange die Marxisten den Marx gar nicht gelesen haben. Das war Friedrich Engels Problem, nachdem Das Kapital erstmalig erschienen war, konnte Engels – Marx engster Vertrauter – mit Das Kapital nichts anfangen. Engels gab es nach Marx‘ Tod geändert heraus – insgesamt brachten vier verschiedene Nacharbeiter jeweils unbrauchbare Varianten von Das Kapital heraus (die Marx-Nichtleser reden in ihrer Unkenntnis von VIER BÄNDEN) – egal welches davon Bertold Brecht angeblich gelesen haben will, ergibt sich lediglich, dass Brecht MARX nicht gelesen hatte – über den „Weizenhandel“ ohnehin nicht. Vielleicht über „SPITZKÖPFE und RUNDKÖPFE“, die beiden einzigen Köpfe, die Brecht unterscheiden konnte.

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„…Die Maßlosigkeit, die Brechts Umgang sowohl mit Menschen als auch mit Gedanken auszeichnet, erleichterte seine Wendung zum Marxismus sehr, denn Marx war ihm darin durchaus verwandt. Wie Karl Jaspers längst an den Schriften von Marx gezeigt hat, zitierte Marx konsequent nur Beispiele und Fakten, die das bestätigen, was er für die letztgültige Wahrheit hielt, und überging alles, was seine Theorie hätte in Frage stellen können.“

zitiert aus: „FUEGI, John, „BRECHT & CO“ 1997, Seite 242-243; Hamburg“

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Augstein und Blome bei PHOENIX-TV, 17. Dezember 2016

Dezember 17, 2016

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Vom Samstag, 17. Dezember 2016

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Augstein und Blome“ – einige Minuten Überschriften und Schlagworte schlagen – immerhin von zwei bekannten, voneinander unabhängigen deutschen Publizisten, auf Augenhöhe –

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– dem SPIEGEL-Augstein-Erben Jakob Augstein, der mit der selbsterfundenen Wochenzeitung „DER FREITAG“ seine persönliche Pressefreiheit am Markt ausprobiert und dafür aktuell den ehemaligen CDU-Parlamentarier und Selbstaufklärer Jürgen Todenhöfer als Herausgeber für „DER FREITAG“ engagiert hat und

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– dem früheren BILD / Axel Springer-Nachwuchs, stellvertretender BILD- Chefredakteur und Kai Diekmann Spezel Nikolaus H. BLOME, der inzwischen bei SPIEGEL oder anderswo mitredete.

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Gestern abend hatten Augstein und Blome mal wieder einige finstere Minuten bei PHOENIX-Staatsfernsehen:

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Während sich Jakob Augstein erlaubt, durchaus eigene Gedanken und Räsonnements zu bringen, die niemals bislang wegweisend oder bedeutend waren, aber immer entlang einer bürgerlich-linken 68er-Erbschaft anbiedernd entlangschlittern, dabei allerdings immer wieder wichtige TABUS der deutschen Lügenpresse und der SALONPERSONNAGE anschneiden, fehlt es ihm an scharfer Analyse und gültigen, tragfähigen Interpretationen und Zusammenfassungen.

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Nikolaus Blome argumentiert auf einem höheren Niveau als Augstein. Blomes Argumente sind stets wasserdicht und mit der USA-Statthaltung über die deutsche Massenkommunikation der ATLANTIK-Brücke durchgeschleimt. Der Fernsehzuschauer von Blome und Augstein wird folglich nie auf einen kritischen Standort geführt, weil Blome herrschaftsimmanent, schließlich unkritisch argumentiert.

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Gestern Abend, am Freitag, 17. Dezember 2016, hielt also Jakob Augstein eine symbolische Kampfschrift in die Kamera, das „Kommunistische Manifest“, 1948 von Karl Marx und Friedrich Engels bei der Gründung der „Kommunistischen Internationale“, in London, publiziert – aber von Jakob Augstein hier ohne Schlussfolgerungen oder wertenden Bezugnahmen angespielt.

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Das ist natürlich an sich ein Unding, eine unbekannte, 150 Jahre alte Schrift als Argumentationsbezug hinzustellen, wenn nicht zumindest eine Kurzdarstellung mitgegeben würde, sofern diese Bezugnahme von Jakob Augstein gar nicht der Bedeutung und den Aussagen des MARX/ENGELS-Papiers entsprechen; damit ist dieser Gag nur Wichtigtuerei von Augstein, so billig, dass Blome gar nicht nachfasst.

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(Kurz: Das „Kommunistische Manifest“ besteht aus Glauben, Hoffen und Wünschen und Ungenauigkeiten, die die Uneinigkeit jener damaligen LONDONER „Internationale“ umfasst und von MARX seiner eigenen verschrobenen KAPITALISMUS-Sicht entsprach, die dann viele Jahre später, mit dem Buch „Das KAPITAL“, noch mal neu gemischt und mit neuen unzutreffenden HYPOTHESEN herausgekommen war. Wir – heute – wissen das. Oder wir sind einfach still davon. Nicht so Augstein).

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Was also will Jakob Augstein bei Augstein und Blome damit sagen?

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Und Blome – der sich mit Marx gar nicht mehr auskennt als Augstein – ging auch gar nicht darauf ein bzw. er fragte Augstein nicht nach, was, genau, der denn mit einer solchen „Kommunistisches Manifest“-Exposition anschneiden oder akzentuieren wollte.

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ERGEBNIS: WIR ERFAHREN ES NICHT, außer:

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Zwei B-PROMIS scherzen zum Wochenende einige Minuten mit Versatzstücken und Überschriften, der vergangenen Woche in den deutschen Massenmedien, herum.

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Dietmar Moews meint: PROMIS, NAME-Dropping, QUOTEN-Reiterei, was soll uns das in einem Staatssender, wie PHOENIX?

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Hier hielten Augstein und Blome mal wieder überhaupt nicht den geistigen Anschluss an die brennenden Ereignisse der deutschen und der internationalen Politik

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Mal sehen, wie die beiden demnächst mit TRUMP-Bashing fertig werden, um sich dann dem wunderbaren interdependierenden Machtspiel der Weltpolitik, wie dumme Jungs, als Zuschauer, daneben stellen werden, um dann mit Ahs und Ohs erstaunt festzustellen, dass sie derart überrascht sind, wie Johannes Klimacus bei Kierkegaard – dass Alles, von einem zum nächsten Moment, völlig verändert aussehen kann.

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TOLLE PUBLIZISTEN, die beiden Scherzkekse Augstein und Blome bei Phoenix.

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Martin Schulz SPD und die außenpolitische Türkei

November 24, 2016

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Vom Freitag, 25. November 2016

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Bart-Trimmen ist jetzt der Jugendstil. Ich sehe diese Trendanhänger täglich.

Kants dritte Frage:

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Was darf ich hoffen?

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Ist vielleicht mit diesen Bartgetrimmten und ihren Holzfällerhemden zweifach zu beantworten (sowas nannte Karl MARX DIALEKTIK, so dass ich auch sogleich sein Eingangsmotto zu DAS KAPITAL, aus Dantes „Göttlicher Kommödie“ zitiere):

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Segui il tuo corso, e lascia dir le genti!“

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Und zum Zweiten:

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Lasciate ogni speranza.“

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Jetzt kommt also die Blockpartei („Wer hat uns verraten? – Sozialdemokraten“) im Geiste Noskes mit ihrem (Ralf Stegner / SPD Kiel) überragenden Angebot an Spitzenpersonal ins Rollen auf die Bundestagswahl im kommenden Jahr 2017. Ganz jugendlich, der Mann mit der geröteten Nase, überanstrengt, unausgeschlafen, oft so angesoffen wie der EVP-Führer und Kumpel Jean-Claud Juncker, Martin Schulz.

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Martin Schulz, der Blockparteien-Staatsschauspieler in Strassburg, der jetzt seinen Posten als EU-Parlamentspräsident der Großen EU-Koalition nicht verpflichtungsgemäß räumen wollte, erklärte heute:

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Ich kandidiere 2017 für den Bundestag.“

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Die Pressestelle der SPD umrahmte diese Erklärung Martin Schulz‘ mit den Ansage, Schulz würde im Jahr 2017 im Bundestagswahlkampf als Spitzenkandidat der SPD von Nordrhein-Westfalen antreten, etwa so:

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Berlin – Der SPD-Europapolitiker Martin Schulz (SPD) strebt nach Informationen der „Süddeutschen Zeitung“ den Wechsel in die Bundespolitik an. Schulz soll nach Angaben aus Parteikreisen auf Platz eins der nordrhein-westfälischen SPD-Landesliste bei der Bundestagswahl im nächsten Jahr antreten, wie das Blatt schreibt. Diese Entscheidung sei am Mittwochabend in Kreisen der Landespartei bereits kommuniziert worden. Weiterhin offen sei aber die Rolle, die Schulz in der Bundespolitik für die SPD übernehmen könnte.

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Nach Informationen der Zeitung will sich Schulz nicht um eine weitere Amtszeit als Präsident des Europäischen Parlaments bewerben. Der Rheinländer gilt in der SPD bei der Suche nach einem Kanzlerkandidaten als mögliche Alternative zum Parteivorsitzenden Sigmar Gabriel.

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Dietmar Moews meint: Seit Schulz in die vordere Reihe der deutschen Nomenklatura vorrückte, ist er mir mit unehrlichen Sprüchen unangenehm ausgefallen:

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Martin Schulz SPD, täuschte vor, Präsident eines demokratischen europäischen Parlaments zu sein. Doch war er stets lautloser Büttel bzw. Schranze von EU-Kommissar Jean-Claude Juncker und der Brüsseler geheimen Staatsräte.

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Martin Schulz SPD hat noch in den letzten Wochen fast täglich in die Entwicklung der Aushandlungen zwischen der deutschen Bundesregierung und dem türkischen Staatspräsident Erdogan, sich eingemischt, als sei er dafür kompetent, als habe Martin Schulz das Mandat und die Berechtigung in Merkels-Flüchtlingspolitik hineinzufummeln.

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Was die EU und die EU-Beitritskommission mit den Türken verhandeln, hatte seit 15 Jahren nichts mit dem akuten Flüchtlingsgeschäft von Erdogan zu tun – aber Schulz – keck und vorwitzig – quatschte dazwischen.

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Zuletzt forderte also nun Martin Schulz gegenüber der Öffentlichkeit:

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SCHLUSS mit Türkei zu verhandeln.

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Die Aufnahmeverhandlungen für eine Türkei-Mitgliedschaft der EU obliegt einer speziellen Kommission und nicht Martin Schulz.

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Heute fügte Martin Schulz hinzu:

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Ich werde zukünftig Politik aus der nationalen Perspektive machen.“

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Dazu passte nun noch Sigmar Gabriels Kommentar zu Schulz‘ Avance:

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Gut für Deutschland – schlecht für die EU.“

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Wie gut, dass wir hier aus den Sprachrohren der SPD konkret bestätigt bekommen, dass sie einen eindeutigen Gegensatz, ja Interessenkonflikt, zwischen der EU (EU-Parlament) und der Bundesregierung in Berlin sehen.

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Martin Schulz kann angeblich sechs Sprachen sprechen – so sei er als ein kommender Außenminister hervorragend geeignet – sobald Guantanamo-Steinmeier, zur falschen Zeit an den falschen Ort, als Bundespräsident aufrücken wird.

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Wohlan – mir wäre es lieber, wenn er in einer Sprache denken könnte. Doch da ist sein Ehrgeiz im Wege. Während heute abend im deutschen Staatsfernsehen (die vereinten LÜGENPRESSE-Publizisten des deutschen Staatsfernsehens) die NACHRUFE der Blockparteien im EU-Parlament von dem einzigartig „LEIDENSCHAFTLICHEN“ Martin Schulz SPD redeten.

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Welch eine konzeptlose Personalanmischung bei der SPD – wenn man denn erneut Juniorpartner einer Großen Koalition mit Merkel werden möchte, aber indem die SPD von ROT-ROT-GRÜN redet? Mit Steinmeier als Bundespräsident und Schulz als Außenminister oder Bundeskanzler?

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Es ist die Mischkunst des mediokren Gabriel (Schlecht für Deutschland, schlecht für die EU), der nicht zu einer abgeklärten Vorstellung kommt, wie er sich die SPD-Politik in die kommende deutsche Politik angewandelt vorstellt, wo es um mehr als nur gaghafte Tageskommentare auf Sicht abzugeben geht.

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Dagegen ist MERKELS Ansage, nach Ankündigung ihrer Kandidatur, hervorragend klug. Merkel hat begriffen, was Dr. Dietmar Moews bereits 2009 für die Piratenpartei im BERLINER MANIFEST als Politikansage vorgelegt hatte (- und wozu die Piratenpartei leider zu blöde war)

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Die IT-REVOLUTION: Globalisierung und Digitalisierung.

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Nur, dass Merkel das Wort REVOLUTION vermied – aber genau so reklamierte sie ihre Ansage für die zukünftige Regierungsprogrammatik Deutschlands – egal, ob E U, NATO, Globale Aussenpolitik oder nationale Arbeitsmarktpolitik.

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Merkel hat mit wenigen Worten bereits schwerwiegende Argumente vorgetragen, die nahelegen, Merkel im Herbst 2017 zu wählen.

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Gabriel und Schulz? Prost, Herr Juncker. Prost auch, Herr Schopenhauer. Schopenhauer? Ja, Arthur Schopenhauer. Der meinte:

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„Wie dem Mann in der Natur der Bart, steht dem kultivierten Mann die Rasur“.

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POSTFAKTISCH in den postmodernen UNTERGANG

Oktober 16, 2016
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Vom Montag, 17. Oktober 2016

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Ist Sammer postfaktisch krank oder nur anständiger als der unappetitliche Rest? Screen Shot BILD.de am 15. Oktober 2016

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Auch junge Abgeordnete im DEUTSCHEN BUNDESTAG, auf den Wahllisten der deutschen US-Statthalter der Großen Koalition MERKEL II, versuchen mit Hilfe der staatlichen LÜGENPRESSE die USA-Politikwillkür durchzudrücken – RECHENSCHAFT für STAATSLÜGEN erklären.

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Die Nutzer der LICHTGESCHWINDIGKEIT sollen hier kurz eine Vorstellung von POSTFAKTISCH und POSTMODERNE erhalten.

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EINS: POSTFAKTISCH

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ZWEI: POSTMODERNE

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EINS: FAKTEN der Geschichte sind so unklar und vieldeutig, dass nachträgliche Klärung und Verständnis von prozessuralen Prozessen und Wirkungskräften von ehedem, außer Indizien und Vermutungen, wenige belastbare Handlungsanweisungen, Einsichten und Erkenntnisse zur Daseinsvorsorge und Zukunftsgestaltung liefern.

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Wenn FAKTEN, die wir in historischen Museen und Bibliotheken erhalten, nicht viel mehr als sinnlch-dingliche Kuriositäten sind, keine Orientierung in die Zukunft bieten, kann man seine Zukunft auch auf Wünschen und Hoffen, Utopien und Aberglauben stellen, statt auf Vorstellungsorientierung.

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John Lennon sagte noch im Jahr 1980 („Double fantasie“): Live is what happens when you‘re busy doing other plans“

 

Die Geschichte der Menschheit wird von geschichtsbewussten Menschen gesammelt und aufbewahrt und interpretiert. Daher wissen wir, dass die aus unseren Vorzeiten erhaltenen Dinge äußerst lückenhaft sind. Unser Wissen zu diesen Relikten und Überlieferungen dazu ist äußerst karg, gemessen am prallen Leben.

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Anders gesagt, hält man sich vor Augen, wie wenig wir heute über alle Geschehnisse unserer Gegenwart wissen und wie wenig wir davon prozessural verstehen, dann ist sonnenklar, über Vergangenes und dessen heute vorhandenen Reste wissen wir noch weniger.

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Geschichtsfakten – mehr als ein Blindflug?

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Und was unsere Geschichtswissenschaftler und Interpreten liefern, sind meist Geschichtsbilder, die eingängig sind, die von der leichtgläubigen Öffentlichkeit gerne geglaubt werden, für deren positiven Erweis oder Plausibilität aber wenig Futter vorhanden ist.

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Hinzu kommt – sowie man mal von den ganzen Vorurteilen der Lehrmeinungen Abstand nimmt und andere Erklärungen versucht als die der offiziellen Geschichtsschreibung, wird deutlich, dass wir beinahe gar nichts wissen und alle möglichen Überraschungen im Geschichtsverlauf wirksam gewesen sein mögen, statt unsere heutigen, vor Allem, einfachen Erklärungsmuster.

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Wer Fakten leugnet und stattdessen Bullshit verbreitet ist faktisch gefährlich.

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Ich habe hiermit einen KONTRA-FAKTISCHEN Vorstellungs-Zustand beschrieben. Wir geben ohnehin nicht so viel auf WISSEN, URTEILEN und ORIENTIEREN wie auf GUT GLÜCK und DURCHWUSELN – blinder Glaube und geringintelligente Lebensweise, anstatt ERKENNTNISSE und ANALYSE, wenig SYNTHESE und wenig DYNAMIK, RISIKO-MINIMIERUNG und TRÄGHEIT statt urteilsgestützte ORIENTIERUNGSHANDELN.

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Damit ist das POSTFAKTISCHE ZEITALTER erreicht. Wer die richtige Uhrzeit hat, während alle Turmuhren (alle DIGITALUHREN) falsch gehen, lebt entweder POSTFAKTISCH angepasst oder er scheitert.

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ZWEI: In der modernen Geschichte – in der Geschichte der MODERNE – galt das HÖHER, SCHNELLER, WEITER, der Fortschrittsglaube an Erkenntnis, Wissen, Aufklärung und die Organisierbarkeit von FORTSCHRITT durch BILDUNG, wenn sich die Menschheit die erkennbaren WAHRHEITEN nutzbar machen und aus dem bereits Geschehenen, dem Vergangenen, zu lernen sich bemüht.

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POSTFAKTISCH richtet man sich heute nach der großen Zahl (MAINSTREAM) und gibt selbst auf eigene GEWISSENHEITEN und ERFAHRUNGEN nichts, wenn anderslautende politische Vorgaben angesagt werden, selbst wenn die wechseln, unterwirft es den kleinen Opportunisten.

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Zur stalinistischen SOWJETZEIT kannte man das Lied:

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Die Partei die Partei die hat immer Recht und wer Recht hat, der hat immer Recht“.

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Wenn STALIN irgendetwas bekannt gab, hatte man es als TATSACHE zu behandeln. Selbst Fotos im privaten Fotoalbum musste man beseitigen, wenn eine von der PARTEI als unexistent-erklärte Person abgebildet war. Man könnte darin eine primitive Abwandlung des angeblichen MARX-Diktums sehen, wie es über dem PORTAL der Ostberliner Humboldt-Universität in Stein geschrieben steht:

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Philosophie soll nicht neu interpretieren, sondern die Welt verändern.“

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So weit scheint NIETZSCHES Erkenntnis nicht durchgedrungen zu sein, dass der WILLE zur MACHT, die Wahrheit durch Kunst zu verfälschen, vom Autor verworfen worden war:

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Nietzsches Schrift „Der WILLE zur MACHT“ wurde von Nietzsche noch vor seiner Umnachtung im Jahr 1888 verworfen, zerschlagen und mit umfangreichen Argumenten als ein nicht tragfähiges Konzept beseitigt. Nietzsche starb im Jahr 1900, während seine dumm-schlaue Schwester Elisabeth Förster-Nietzsche, mit Hilfe Rudolf Steiners, den WILLE ZUR MACHT neu aufstellte. Das gefiel auch der nahestehenden Nachfolge-Bayreuth-Familie Richard Wagners sogar noch später den Nazis, im TOTALITÄREN Sinn, an die Seite gestellt.

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Der STALIN-TOTALITARISMUS hatte sich ermächtigt, selbst die eigene WAHRHEIT herzustellen, selbst wenn sie kontrafaktisch war – STALINS ZAUBER bestand aus GEWALT, aus Vergewaltigung der sozialen und individualen Wahrheiten (eine Spielart von WILLE ZUR MACHT).

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Als in den 1970er Jahren die westliche MODERNE des Fortschrittsglaubens zunehmend durch aufkommende Zweifel und Skepsis im ZEITGEIST der MASSENMENSCHEN schwand, traten Denker hervor, wie PAUL FEYERABEND, die erklärten, „die MODERNE ist ein aufklärerisches Fortschrittskonzept gewesen, dass durch die Menschen in der Fortschrittszeit unvollendet verlassen worden ist – mit dem MODERNE-CRASH durch UNGLAUBEN ist der postmoderne – der nachmoderne – Zeitpunkt eingetreten:

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FEYERABENDS DIKTUM der POSTMODERNE lautet:

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What people believe to be real, is real in its consequences.“

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(Dabei übersieht die dumme Massengemeinde auf ihrem Weg ins POSTFAKTISCHE, dass man zwar sorgenfrei auf dem Weg nach Moskau fröhlich an den Alpen angekommen merkt, hä? Alpen? Moskau? – das ist wohl eher der Weg nach Rom – das ist faktisch nicht der Weg nach Moskau. Dann sollte man die Richtung nach Osten hin ändern, wenn man nach Moskau will. Wer hier meint, der Glaube auf dem richtigen Weg nach Mosaku zu sein, aber wirklich den Weg Richtung Rom zu gehen, der würde in der Konsequenz wirklich nach Rom kommen und nicht nach Moskau. Und PAUL FEYERABEND ist erheblich in seinen Arsch gekniffen:

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False believing to be real, is real in its consequences: Wer falsch geht, erreicht das Ziel nicht, wer nach Moskau will, aber nach Rom geht, kommt nicht nach Moskau – egal, wie stark sein kontrafaktischer Glaube, auf dem richtigen Weg zu gehen, die ganze Zeit war:

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Falsche Vorstellungen erzeugen Desorientierung und Failing.

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Wer also das Streben nach Erkennen der Wahrheit für überholt hält und missachtet, lebt POSTFAKTISCH. Die Zeit nach der MODERNE, ohne dass die Moderne vollendet wäre und ihre emanzipativen Verheißungen erfüllt hätte, ist damit: POSTMODERNE.

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HEUTE haben wir im aufgeklärten Orientierungsdenken ein peinliches Schwimmen in Hilfsideen.

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So genannte Geisteswissenschaftler reden von Dekonstruktivismus der Sprache. Sie wühlen tütenweise in BIRKEL-Buchstabennudeln herum als Sprachphilosophie, nehmen Worte und Sprachableitungen auseinander, finden Genderforschung aufschlussreich, Für und Wider, endlich angekommen, wo der totalitäre STALIN bereits vor 100 JAHREN war – wo andere Betrüger als Privatmythologen schon immer waren (von SWEDENBORG bis zu den hexenverbrennenden PÄPSTEN in ROM) – sie alle waren stets herrschaftsmächtig, totalitär und POSTFAKTISCH.

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Sie Alle waren weitreichend mächtig, die Wahrheit mit Gewalt zu brechen.

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DIETMAR MOEWS vor der Ballhof-Galerie Hannover 1982

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Dietmar Moews meint: Heute sehe ich täglich in den in Deutschland bereitgestellten Massenmedien herausgestellte ZUGANGSBEMÄCHTIGTE, die also vom POSTFAKTISCHEN ZEITALTER reden.

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Damit meinen sie aber lediglich, was GEORGE W. BUSH zu den IRAK-KRIEGS-Lügen sagte, er sagte:

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Die heutigen Publizisten und Kritiker sind einfach etwas zu schnell, wenn sie die offizielle Geschichtsinterpretation angreifen, wenn sie behaupten, der IRAK-Krieg er USA sei auf Lügen gestützt worden. Ich sage Ihnen: Bitte ein wenig mehr Geduld, wir sind mächtig genug, die WAHRHEIT herzustellen; das geht nicht immer so schnell, manchmal dauert es etwas.

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Der deutsche Statthalter, die KRIEGSGEWINNER mit völkerrechtlich geltender Generalklausel über Deutschland, die USA, machen was sie wollen – der US-Präsident, egal wie er heißt, sagt, die USA tun Alles, was die Vorteilsnahme der USA verlangt.

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Was bleibt also der MERKEL II-Regierung übrig als zu sagen:

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Die deutsche Verfassung gilt für alle Deutschen uneingeschränkt“. Womit sie verleugnet, dass darüber die Willkür der USA und der Westalliierten steht.

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Und weil das eigentlich Merkels Lebenslüge ist, hat man sich jetzt – einschließlich der breitwandigen deutschen Staatsmedien und der LÜGENPRESSE zur LÜGENPRESSE und zur LÜCKENPRESSE durchgerungen, die jedem TROTTEL überzeugend vorkommt, wenn man dafür das POSTFAKTISCHE ZEITALTER in der POSTMODERNE ausruft.

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KURZ, MOEWS sagt:

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Zwar gibt das überlieferte Gut der Geschichte, alle Archivalien und alten Texte, doch nur sehr lückenhaften Aufschluss zur lebenswichtigen Frage:

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Wie kommt Kuhscheiße aufs Dach?

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Doch mit der falschen Prophetie der PROPAGANDA, dass es jetzt menschlicher zugeht, weil Emotion und Empathie wichtiger als FAKTEN sind, sind die lügenden Statthalter „fein raus“. Postfaktisch lügen sie quasi auf „Bestellung“ – die Wähler wählen „postfaktisch“ und schaffen damit die FAKTEN der ENTMÜNDIGUNG.

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Hier klingt beinahe wissenschaftlich, mit AURA des Humanismus, dass Mitdenken Unfug ist, wenn man nicht die MACHT eignet, FAKTEN herzustellen.

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Die VORMODERNEN PEGIDA-Bewohner der vorsintflutlichen ARD-Dresden-Zone, die nach Wahrheit und Freiheit und Selberdenken rufen, können nicht einsehen, dass sie die täglich geänderten Wahrheiten nicht mehr auf Leben und Tod von STALIN beziehen, sondern nett und mit Polizeischutz vom postfaktischen SCHÄUBLE und den BLOCKPARTEIEN:

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Ohne auf die öffentliche Meinung Rücksicht zu nehmen (TTIP / CETA; ATOMKRAFTWERKE-Laufzeitverlängerungen und Haftungsdispens für das ATOM-Syndikat; Bundeswehr-Einsätze in der weiten Welt gegen die Verfassung; E U-Rat übergeht mit Einverständnis der Bundesregierung die nationale Politik-Zuständigkeit (Kompetenzrecht; IWF-Kredite und EURO-Verrat gegen Griechenland) UND IMMER SO WEITER – die Erwartungen für die AfD steigen zwangsläufig.

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Das sind doch auch FAKTEN.

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Was ist denn daran POSTFAKTISCH? Es ist faktische Vergewaltigung, Verblödung, Entmündigung und Entwürdigung.

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Ich bin überzeugt davon, dass die Jung-CDU-Poltiker, die heute bei Anne Will oder Maibrit Illner ihre POSTFAKTISCHE Weltsicht verkünden, den WILLE ZUR MACHT nicht kennen. Hauptsache sie spüren was, ohne dass es weh tut.

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BILD bringt Kurt Biedenkopf: Gerüchte über VOLKSPARTEIEN und BLOCKPARTEIEN

März 20, 2016
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Vom Sonntag, 20. März 2016

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Screenshot Bild.de am 19. März 2016

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Die BILD-Überschrift lautet am Samstag, 19. März 2016:

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Der Begriff der Volkspartei taugt nicht mehr“

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BILD zitiert den CDU-Politiker Kurt Biedenkopf:

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EINS: „Man muss sich die Frage stellen, was die Bedingungen für Mehrheiten sind. In einer Welt, in der die Zahl der Möglichkeiten, unter denen Menschen wählen können, unübersehbar geworden ist.“

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BILD zitiert den CDU-Politiker Kurt Biedenkopf:

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ZWEI: „In dieser Welt haben Personen eine immer größere Bedeutung.“

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BILD zitiert den CDU-Politiker Kurt Biedenkopf:

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DREI: „Der Begriff Volkspartei taugt nicht mehr als Definition. Auch kleine Parteien können die Wünsche der Bevölkerung darstellen und aufgreifen. Früher war es übersichtlicher, weil es klare politische Lager gab.“

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BILD zitiert den CDU-Politiker Kurt Biedenkopf:

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VIER: „Aber die CDU ist schon lange nicht mehr rechts, und die SPD schon lange nicht mehr links. Beide sind in der Mitte.“

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BILD zitiert den CDU-Politiker Kurt Biedenkopf:

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FÜNF: „Es geht nicht um Farbenspiele. Man muss sich immer die Menschen anschauen, die Bündnisse schließen. Die Bürger wollen eine aufrichtige Persönlichkeit mit Führungsqualitäten an der Macht.“

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BILD zitiert den CDU-Politiker Kurt Biedenkopf:

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SECHS: „Die AfD hat damit einen Leerraum rechts der Mitte besetzt. Unser großes Problem ist doch, dass wir alles modern finden. Das bedeutet auch einen Orientierungsverlust. Und irgendwann hören die Menschen auf Politiker, die ihnen einfache Orientierung versprechen.“„Die Auftritte und der Populismus von Frau Petry und anderen AfD-Politikern sind ein Teil des politischen Zirkus. Gefährlich ist es nur, wenn sich Populismus mit Macht verbindet.“

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Dr. Dietmar Moews bespricht die Tageslage im Bundestagswahlkampf 2009 In LICHTGESCHWINDIGKEIT / Youtube, in der Bundesgeschäftsstelle der Piratenpartei Deutschland (r. Martin Delius)

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Dietmar Moews meint: Mit der Exposition des Themas VOLKSPARTEIEN beabsichtigt BILD – wie sehr oft auf typische Masche – keineswegs Information, Aufklärung oder eine Kommunktaion mit den BILD-Benutzern.

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BILD sucht sich einen vollkommen marginalen Wichtigtuer, wie hier den ehemaligen Helmut-Kohl-Generalsekretär und mehrfach gescheiterten NRW-CDU-Führer Kurt Biedenkopf, der nach Ende der DDR Ministerpräsident in Dresden geworden war (BILD hat auch den vergangenen SPD-Müntefehring im Angebot, CSU-Theo Waigel, FDP-Hans-Dietrich Genscher und Weitere).

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BILD sucht sich einen, der genau das sagt, was BILD propagieren will.

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Hier soll man also BILD lesen, als gäbe es keine Volksparteien mehr und glauben: Es gibt KEINE Volksparteien mehr.

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Ich nehme kurz die Biedenkopf in den Mund gelegten BILD-Interview-Behauptungen EINS bis SECHS vor und ziehe eine KRITIK über die Kernaussage:

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Der Begriff der Volkspartei taugt nicht mehr“

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Zu EINS: Biedenkopf tut so, als seien die meisten Wähler bekloppt.

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Wollte man nicht die Majorität der in Deutschland wahlberechtigten Bürger für unzurechnungsfähig und verwirrt ansehen, dürfte man nicht – wie es hier Biedenkopf begründet – mit einer solch oberflächigen Fehldeutung kommen. Er behauptet einfach, die „… Zahl der Möglichkeiten, unter denen Menschen wählen können, sei unübersehbar geworden.“.

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Man soll das glauben und diese Meinung annehmen:Es gibt neuerdings so viele Wahlmöglichkeiten, dass sich die Stimmen eben auf viele verteilen. Dies soll hier hinterfragt werden.

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Bei den Wahlen geht es jeweils um die Zustimmung. Jeder Wähler – bei allem Für und Wider – verleiht durch sein Kreuz auf dem Wahlzettel Geltung in den Wählerstimmanteilen..

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Dabei gibt es nicht unübersehbar viele Wahlmöglichkeiten, sondern nur wenige gravierend verschiedene – oft sind diese Werte kohärent und kompromisstauglich. Nur selten sind die Werte einander vollkommend ausschließend. Oft sind die Wertvorstellungen und Motivlagen der Wähler gleich, aber die Zielvorstellungen unterschiedlich.

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BEISPIELE:

A Es ist denkbar, das deutsche Staatsystem für schlecht und verlogen zu halten und für ungeeignet die UNO-Charta und schon die in der Präambel des Grundgesetzes festgelegten Werte zu verwirklichen – man diese Staatsfassung und das darin dümpelnde soziale Leben ablehnt, durch Teilnahme an den regulären Wahlen noch Legitimation zu spenden:

Es kann also so begründet WÄHLER und NICHTWÄHLER geben: das ist nicht unüberschaubar vielfältig, sondern entweder so oder so.

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B Es geht bei Wahlen darum, das repräsentative Politiksystem und das auszuwählende Parteien- und Personalangebot zu bestimmen, die Aufgaben der Daseinsgestaltung und Daseinsvorsorge fortlaufend auszuarbeiten.

Auch hierbei gibt es weder seitens der Kandidaten noch seitens der Wähler grundlegend konfligierende Wertvorstellungen über GUT oder BÖSE, ARM oder REICH. Selbst bei Abwägungen zwischen SICHERHEIT oder FREIHEIT stehen die meisten Deutschen auch traditions- und erziehungsbedingt zu den Grundwerten der deutschen Verfassung: Rechtsstaat, Demokratie, Freiheit, Föderalismus, Dezentralität, Subsidiarität, Pluralismus, Mehrheitsprinzip, Minderheitenschutz, Gewaltenteilung, Forschungs-, Kunst-, Religions- und Pressefreiheit, Privateigentum, Kaufvertrag.

Sollten also verschiedene Parteien diese Grundwerte und Ziele unterschiedlich in ihrem Wahlprogramm und Parteiprogramm besetzen, wird es doch immer nur eine kompromissfähige Varianz von mehr religiös, mehr moralisch, mehr sozialdemokratisch, mehr liberal, mehr internationalistisch, mehr nationalistisch bedeutende Akzente gehen.

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ZU ZWEI: Biedenkopf behauptet, elitäre Spitzenkandidaten weisen auf die Frage nach wahlentscheidenden Persönlichkeiten. Kandidaten seien wichtiger als die vertretenen Parteiprogramme. Das ist unzutreffend und eine plumpe Unbedachtheit:

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Biedenkopf unterstellt, dass eine professionell gemachte Wahlkampf-Kampagne mit allem Tamtam und Materialschlacht und einem überaus attraktiven Spitzenkandidat als „falsche Propheten“ geradezu revolutionäre Wahlentscheidungen bringen würde.

Biedenkopf unterstellt, dass die heutigen vielzähligen Parteien und angeblich unüberschaubaren Wahlmöglichkeiten wesentlich durch gute, bessere oder schlechtere Persönlichkeiten Zustimmung erreichen oder durchfallen müssten.

Biedenkopf unterstellt, dass auch heute gefährliche Despoten durch unser Wahlsystem Mehrheitszustimmung über professionelle Wählerbeeinflussung und Lügen und Angstkampagnen an die Macht kommen könnten. Denn es käme auf die Personen an.

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Zu DREI: Angesichts der sehr einfachen Werte, die bei den Wahlen zur Disposition stehen – egal, wie viele und wie viele kleine Parteien sich dafür anbieten – gibt es durchaus drei große Wertlager, die von den Wahlberechtigten verkörpert werden:

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  • Unmoralische Sozialdarwinisten,
  • Bourgoise Rechtsstaatler,
  • Citoyens

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Dabei wird es, sobald es um Krieg und Frieden geht, nicht zu den einfachen Konfliktlagen zwischen Regionen oder Nationalisten und Internationalisten kommen, sondern immer mehr oder weniger zu Aushandlungen von multilateralen Bündnissen.

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ZU VIER: Rechts oder Links – da hat sich Kurt Biedenkopf vollkommen verstolpert!

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Biedenkopfs MITTE ist keineswegs MITTE.

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Biedenkopf ist ein schlechter Propagandist des USA-bezogenen Weltherrschafts-Modells.

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Man kann die (stets rechte) EXKLUSIVITÄT der internationalen Finanzwirtschaft nicht als Mitte verorten. Es ist eine extrem kompromisslose RECHTE Finanzmacht, hinter der eine bedingungslose MILITÄRMACHT steht – DER WESTEN. Der Westen ist nicht MITTE sondern RECHTS.

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ZU FÜNF: „Die Bürger wollen eine aufrichtige Persönlichkeit wählen“ –

Welch absurder Quatsch, welche Verarschung durch BILD und Biedenkopf:

Welcher Richard Nixon, Josip Stalin, Adolf Hitler oder Helmut Kohl hätte nicht eine Monica Lewinsky unterm Schreibtisch versteckt?

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ZU SECHS: „Gefährlich ist es nur, wenn sich Populismus mit Macht verbindet.“

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Ja, Herr BILD-Biedenkopf, was ist nun? Gefährlicher Populismus? Populismus-Volkspartei? Oder etwa die ehrliche Führungsperson?

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SCHLUSS: Die derzeitige große Mehrheit der Blockparteien mit etwa 70 Prozent in den deutschen Parlamenten – von CDU/CSU, SPD, FDP, GRÜNE, und weitere kleine Parteien – bildet etwa im Verhältnis zu den revolutionär nationalistisch Rechten mit etwa 20 Prozent Wählern und den revolutionär LINKEN, die bei etwa 10 Prozent für „Sozialismus und Verstaatlichung“ werben, eine eindeutige VOLKSPARTEI des rechten us-amerikanisch orientierten Staatswesens.

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Komikschule „Mein Kampf“ – war Adolf Hitlers Ernst

Januar 3, 2016
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Vom Sonntag, 3. Januar 2016

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Ab 1. Januar 2016 kann Hitlers Buch, „Mein Kampf“ ohne Lizenzbeschränkungen publiziert werden – abwiegelnde Verlagsanmerkungen werden erwartet.

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Nachdem ich den Film über „Mein Kampf das gefährliche Buch“ zweimal angeschaut habe, möchte ich allein an Hand dieser Zeugen der ungenauen Integrations-Komik ein Komödien-Seminar an der Münchner Otto-Falckenberg-Schauspielschule geben.

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Die Vorlage, die ARTE-Regisseur Oldenburg und das Münchner Institut (IFZ) von Chr. Hartmann und Barbara Zehnpfennig, die als Hrs. einer „kritischen“ Ausgabe  „Mein Kampf“ behaupten, das ganze Buch ist Ausdruck des Hasses, mit Charlotte Knobloch, die heute in „Mein Kampf“ Volksverhetzung an dem erkennt, was damals daraus geworden war, und wo vom Historiker Benz gesagt wird:

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„Mein Kampf“ handelt etwa zu 30% Text nur vom Hass gegen Frankreich“ ist m. E. stumpf. 

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Es muss die Hitlerei – ich sage es hier bereits vorweg – wirklich etwas intelligenter und kritischer analysiert und genutzt werden – und es gibt nach all der Barbarei eine Integrations-Erleuchtung:

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Vorsicht komische Höchst-Integration!

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MOTTO: allerhöchste soziale Integration:

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Nur wer nicht versucht, Hitlers enormem Verständnis für Integration und seiner konkreten persönlichen Führerkunst nachzuspüren, wird die totale Kampfbereitschaft und Siegeshoffnung weiter Teile der Deutschen, noch über den Zusammenbruch 1945 hinaus, für den blanken Wahnsinn halten – einschließlich all der späteren Opfer, die es nicht erkannten. Wer Hitlers Integrationskonzept analysiert, wird darin eine zielstrebige moderne kollektive Werthaltungsorganisation erkennen.

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Eine sozio-kulturelle Weiterverwendung von „Mein Kampf“ und den manifesten belegten Geschehnissen der „Integrationszeit 1927-1945“ als Inhalte und Gegenstände für komische Kunst (s. Bergson) an Theaterhochschulen sind Verpflichtung jeder ernstgemeinten Besinnung.

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Darin steckt auch eine Warnung vor dem Zusammenhang des Modewortes „INTEGRATION“ und „dem Affen Zucker geben“ – „Mein Kampf“ als komische Warnung.

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Wer, wie heute, bei der überall aufgestellten Forderung „Integration“ nicht bei Hitler „Mein Kampf“ zu lernen bereit ist, nachzuvollziehen, wie Hitlers Führung und Fühlung derart geradezu volkskörperliche Integration herbeiführte, bis in die Bereitschaft der Zivilbevölkerung an der „Heimatfront“ zum totalen Krieg. Noch nach Hitlers Tod, Ende April 1945, der wegen seiner Unsterblichkeit nicht geglaubt wurde, wurde der Endsieg beschworen: Integration total.

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Schweijk wollte doch nur, dass ihm leichter ums Herz wird. Meinen ernstgemeinten Vorschlag, das bedenkliche „Mein Kampf“ einschlägig der Komikschule anzubieten, unterstreiche ich mit einem ersten Zitat von Seite 708. Und man erkennt, dass Hitler auch als Autor ein Spieler war – seine zähen Botschaften (hier „Die Südtiroler Frage“) hin und wieder stilistisch anzubunten und zu brechen:

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Was meine Person betrifft, könnte ich hier bei gutem Gewissen versichern, dass ich so viel Mut noch aufbrächte, um an der Spitze eines zu bildenden parlamentarischen Sturmbataillons, bestehend aus Parlamentschwätzern und sonstigen Parteiführern sowie verschiedenen Hofräten, an der siegreichen Eroberung Südtirols teilzunehmen. Weiß der Teufel, es sollte mich freuen, wenn einmal über den Häuptern einer derart „flammenden“ Protestkundgebung plötzlich ein paar Schrappnelle auseinandergingen. Ich glaube, wenn ein Fuchs in einen Hühnerstall einbräche, könnte das Gegacker kaum ärger sein und das In-Sicherheit-Bringen des einzelnen Federviehs nicht beschleunigter erfolgen als das Ausreißen einer solchen prachtvollen „Protestvereinigung …“ (s. „Mein Kampf“, Seite 708; München in einem Band von 1935)

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Diese Textarbeit von Dietmar Moews fasst drei Themen, die Hitler in seinem 782 Seiten umfassenden Buch „Mein Kampf“ als seine Hauptthemen behandelt, in wortgenauen Zitaten zusammen.

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Die Themen lauten:

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Sprichwort;

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völkische Rasse;

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Bodeneroberung und Kampfziele.

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Die Darstellung der Zitatauswahl erfolgt in kursiv abgehobenem Text.

Bei Wahrung der inhaltlichen Sinndarstellung und der wortgenauen Textformulierungen des Hitler-Originals (semantisch) wurden Kürzungen durchgeführt. Die weggelassenen Textteile in Satzzusammenhängen sind mit je zwei Auslassungspünktchen und bei umfangreicheren Sprüngen innerhalb des Originaltextes mit je drei Auslassungspünktchen gekennzeichnet.

Die Seitenangabe der Zitate führt direkt zur zitierten Textstelle und der angeknüpften Zitatauswahl.

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Hitler hat seine drei Hauptthemen –

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Folklore-Sprüche (Sprichwort);

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Deutschismus / Feindbild (völkische Rasse);

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Kolonien im Osten (Bodeneroberung und Kampfziele)

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– zwar gegliedert und nach eigenem Dünken aufgebaut niedergeschrieben. Diese selben drei Motive (Themen) tauchen über die gesamten zwei Bände stets neu angeknüpft immer wieder auf. Sie werden von Dietmar Moews zur Verdeutlichung als Hitlers Hauptthemen In „Mein Kampf“ herausgepickt und prägnant zusammengestellt, um abschließend mit der begründeten Meinung eingeordnet zu werden.

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Das Thema Auschwitz, Holocaust, Schoa, Massenmördertum, Judentum als Rasse, Volkstum und Religion, wird hier nicht fokussiert. Dietmar Moews ist der bewertenden Meinung, dass Hitler eine alles dominierende rigorose Herrschaftsidee umsetzte, die er in „Mein Kampf“ nachvollziehbar auslegt – die lautet: Kampf als klare Entschlossenheit auf ein einziges zugespitztes Feindbild, mittels religiös-poetischer Semantik und rigorose Tatherrschaft, als politische Handlungsmaxime.

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Adolf Hitler hat „Mein Kampf“ ernst gemeint. Jede Textseite zerfällt inhaltlich durch jeweils folgendem Widersinn. Hitlers Politik zwischen 1927, dem Erscheinungsdatum, und dem Kriegsende 1945 wirft „Mein Kampf“ in allen Einzelheiten und insgesamt völlig um. Ich zeige das in vier Zitaten und meiner Meinungs-Argumentation unter „Dietmar Moews meint:“

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Wer meine Argumentation anhand der Zitate und anhand des Originaltexts studiert, wird verstehen, wie und wieso „das Judentum als Synonym für das internationale Feindbild“ Adolf Hitlers Zusammenführung der drei Themen wurde – es war „gängig“ und „schwammig“ und weder empirisch greifbar und deshalb nicht widerlegbar. Darin liegt der Grund, weshalb alle deutschen Juden, die „Mein Kampf“ gelesen hatten, sich nicht gefährdet fühlten, ja – will man den Zeugen glauben – viele Opfer vor der Gaskammer von Auschwitz noch ans Duschen glaubten.

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Heute beschwören sie die unglaubliche Unvernunft, dass man Hitler mit jenem Buch irgendein Vertrauen entgegen brachte – während heute behauptet wird: „Mein Kampf“ ist ein gefährliches Buch, wie jeder Leser sofort merkt und verheddert sich dann im eigenen Widerspruch: Es zu merken und folglich abzulehnen, oder, es zu merken und gerade daraufhin zu bejahen.

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Ich glaube, da jedes Argument Hitlers in „Mein Kampf“ falsch und irreführend ist und jede von Hitler im Text darauf gebaute Argumentation ebenfalls in keinem einzigen Fall haltbar ist, ferner die historische Einlösung all dieser Scheinargumente vollkommen misslungen sind, sollte man mit Esprit an den Text herangehen:

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Man wird dann Bergsons Analyse des Komischen erkennen – es sind immer die kleinen unbeabsichtigten Ungenauigkeiten, die einen zum Lachen bringen. Und Hitlers Diktion – sowohl von „Mein Kampf“ wie insgesamt in seiner Redekunst – nutzt eben solche Ungenauigkeiten. Der ungenaue Text wird von den Zuhörern im kollektiven Zuhörerlebnis mimetisch ergänzt, um Hitler ernstnehmen zu können, weil sie ihn ernstnehmen wollten. Dagegen würde das Publikum einer Komödie bei exakt dem identischen Vortrag lachen müssen, weil die Unstimmigkeiten schreien (Hitlers Bild: „der Fuchs im Hühnerstall und Hitlers Schrappnelle über den Südtiroler Parlamentariern“ – geht objektiv nicht).

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Hitlers „Integrations-Sozialarbeit“ lief auf Kampf als klare Führer-Entschlossenheit einer deutsch-völkischen „Masse“, auf ein einziges zugespitztes Feindbild hin, mittels religiös-poetischer Semantik und rigoroser Tatherrschaft, als politische Handlungsmaxime: RASSE hieß das sinnlose Stichwort – gegen INTERNATIONALISMUS und Vermischung.

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Hitlers Führungsvorstellung war ein modern sozial-interdependierender Komplex von Führung, Fühlung, Führungsbedarf und Führbarkeit, innerhalb eines diskret verschlagenen und amoralischen, manifest biologistisch vorgetragenen Orientierungs-Irrlaufs als Recht der Stärke und als Recht zum Kampf.

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Der Leser muss immer beachten, dass Autor Hitler und das gesamte Buch „Mein Kampf“ vom habsburgischen Wien und dem österreichischem Deutschtum in der Zeit von 1906, vor dem Krieg, bis 1924 bzw. Band 2 im Jahr 1927, nach dem Krieg handelt, – keineswegs von Ethnologie sondern von Viel-Sprachen der habsburger Donaumonarchie in Wien. Der Krieg – im Englischen spricht man von „the war“, wurde auch „vaterländischer Krieg“ und nachträglich „der Erste Weltkrieg“ genannt – ist der zeitliche Hintergrund des Buches. Es ist die selbe Zeit, in der Henri Bergson den Essay über die Bedeutung des Komischen, „Das Lachen“, geschrieben hatte.

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Das berüchtigte Buch war wohlverstanden auf ein angebliches Motto Moltkes, dem Kriegstheoretiker, gestellt:

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ZITAT EINS betrifft Hitlers oberflächlichen Umgang mit sogenannter Volksweisheit. Hitler schreibt:

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Wenn der Moltkesche Ausspruch:

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Glück hat auf die Dauer doch nur der Tüchtige“

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Geltung besitzt, so sicherlich auf das Verhältnis von Körper und Geist: Auch der Geist wird, wenn er gesund ist, in der Regel und auf die Dauer nur in gesundem Körper wohnen…“ (s. „Mein Kampf“, Seite 453; München in einem Band von 1935).

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ZITAT ZWEI betrifft Hitlers Rassenkunde einer Volksreinheit:

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Deutsch aber war endlich Kunst und Wissenschaft. Abgesehen vom Kitsch der neuen Kunstentwicklung, dessen Produktion allerdings auch einem Negervolke ohne weiteres möglich sein dürfte, war der Besitzer und auch Verbreiter wahrer Kunstgesinnung nur der Deutsche allein. In Musik, Baukunst, Bildhauerei und Malerei war Wien der Brunnen, der in unerschöpflicher Fülle … Dennoch war jeder Versuch, dieses Reich zu erhalten, vergeblich, da die wesentliche Voraussetzung fehlte. .. In Deutschland .. da kulturell eine gemeinsame Grundlage immer vorlag. Vor allem besaß das Reich, von kleinen fremden Splittern abgesehen, nur Angehörige eines Volkes.

In Österreich lagen die Verhältnisse umgekehrt.

Hier fiel die politische Erinnerung eigener Größe bei den einzelnen Ländern, von Ungarn abgesehen, entweder ganz fort .. als sich am Rande der Monarchie Nationalstaaten zu bilden begannen, deren Staatsvölker, rassisch mit den einzelnen österreichischen Volkssplittern auszuüben vermochten ..

Selbst Wien konnte auf die Dauer diesen Kampf nicht mehr bestehen. …“ (Ebd. Seite 75 ff)

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…“Ich will hier nicht in Einzelheiten mich verlieren, da dies nicht die Aufgabe dieses Buches ist („Der Parlamentarismus“). Ich will nur jene Vorgänge in den Kreis der gründlicheren Ursachen des Verfalles von Völkern und Staaten auch für unsere heutige Zeit Bedeutung besitzen … Mit der Einführung des allgemeinen Wahlrechts aber hörte die deutsche Überlegenheit auch rein ziffernmäßig auf. Nun war der weiteren Entdeutschung des Staates kein Hindernis mehr im Wege (S. 82) … als ich das jämmerliche Schauspiel sah, das sich nun unter meinen Augen abrollte!

Es waren einige Hundert dieser Volksvertreter anwesend, die eben zu einer Frage von wichtiger wirtschaftlicher Bedeutung Stellung zu nehmen hatten .. Der geistige Gehalt des Vorgebrachten lag auf einer wahrhaft niederdrückenden „Höhe“, soweit man das Gerede überhaupt verstehen konnte; denn einige der Herren sprachen nicht Deutsch, sondern in ihren slawischen Muttersprachen oder besser Dialekten. Was ich bis dahin nur aus den Zeitungen wusste, hatte ich nun Gelegenheit, mit meinen eigenen Ohren zu hören. Eine gestikulierende, in allen Tonarten durcheinander schreiende, wildbewegte Masse, darüber einen harmlosen alten Onkel, der sich im Schweiße seines Angesichts bemühte, durch heftiges Schwingen einer Glocke und bald begütigende, bald ermahnende ernste Zurufe die Würde des Hauses wieder in Fluss zu bringen.“ (Ebd. S. 83)

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...Je armseliger die Mittel wurden, die der Staat zu seiner Erhaltung aufzuwenden hatte, um so mehr stieg die allgemeine Verachtung für ihn. Nicht nur in Ungarn, sondern auch in den einzelnen slawischen Provinzen fühlte man sich mit der gemeinsamen Monarchie so wenig mehr identisch, dass ihre Schwäche keinesfalls als eigene Schande empfunden wurde…“ (Ebd. S. 100)

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… Widerwärtig war mir das Rassenkonglomerat, das die Reichshauptstadt zeigte, widerwärtig dieses ganze Völkergemisch von Tschechen, Polen, Ungarn, Ruthenen, Serben und Kroaten usw., zwischen allem aber als ewiger Spaltpilz der Menschheit – Juden und wieder Juden.“ (Ebd. S. 135)

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... die blutsmäßigen Vergiftungen, die unseren Volkskörper, besonders seit dem Dreißigjährigen Kriege, trafen, führten nicht nur zu einer Zersetzung unseres Blutes, sondern auch zu einer solchen unserer Seele …“ (Ebd. S. 437)

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Wenn sie in der Welt unserer heutigen parlamentarischen Korruption sich immer mehr auf das tiefste Wesen ihres Kampfes besinnt und als reine Verkörperung des Wertes von Rasse und Person .. Ein Staat, der im Zeitalter der Rassenvergiftung sich der Pflege seiner besten rassischen Elemente widmet, muss eines Tages zum Herrn der Erde werden.

Das mögen die Anhänger unserer Bewegung nie vergessen, wenn je die Größe der Opfer zum bangen Vergleich mit dem möglichen Erfolg verleiten sollte.“ (Ebd. S. 782, aus dem Schlusswort)

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ZITAT DREI betrifft Fehleinschätzungen der Kriegsbündnisse mit England und Italien und eines praktikablen Koloniegewinnes im Ostfeldzug:

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… Deutschland hat eine jährliche Bevölkerungszunahme von nahezu 900.000 Seelen. Die Schwierigkeit der Ernährung dieser Armee von neuen Staatsbürgern muss von Jahr zu Jahr größer werden und einmal bei einer Katastrophe enden, falls eben nicht Mittel und Wege gefunden werden, noch rechtzeitig der Gefahr dieser Hungerverelendung vorzubeugen …“ (Ebd. S. 144) …

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Handeln wir anders, so werden wir in kurzer Zeit nicht nur am Ende unseres Bodens angelangt sein, sondern auch am Ende unserer Kraft.“ (Ebd. S. 150) …

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Die Erwerbung von neuem Grund und Boden zur Ansiedlung der überlaufenden Volkszahl besitzt unendlich viel Vorzüge, besonders wenn man nicht die Gegenwart, sondern die Zukunft ins Auge fasst …“ (s. Ebd. S. 151)

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... Allerdings eine solche Bodenpolitik kann nicht etwa in Kamerun ihre Erfüllung finden, sondern heute fast ausschließlich nur mehr in Europa. Man muss sich damit kühl und nüchtern auf den Standpunkt stellen, dass es sicher nicht Absicht des Himmels sein kann, dem einen Volke fünfzigmal so viel an Grund und Boden auf dieser Welt zu geben als dem anderen .. Wenn diese Erde wirklich für alle Raum zum Leben hat, dann möge man uns also den uns zum Leben nötigen Raum geben.“ (Ebd. S. 152)

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Es geht nicht an, mit halben Mitteln oder auch nur zögernd an die Aufgabe heranzutreten .. Man hatte sich Klarheit zu verschaffen, dass dieses Ziel nur unter Kampf zu erreichen war, und musste dem Waffengange dann aber auch ruhig und gefasst ins Auge sehen.

So waren die gesamten Bündnisse ausschließlich von diesem Gesichtspunkte aus zu prüfen und ihre Verwertbarkeit nach zu schätzen. Wollte man in Europa Grund und Boden, dann konnte dies im großen und ganzen nur auf Kosten Russlands geschehen .. Für eine solche Politik allerdings gab es in Europa nur einen einzigen Bundesgenossen: England.

Nur mit England allein vermochte man, den Rücken gedeckt, den neuen Germanenzug zu beginnen. ...“ (Ebd. S. 153 f)

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Englands Geneigtheit zu gewinnen, durfte dann aber kein Opfer zu groß sein. Es war auf Kolonien und Seegeltung zu verzichten, der britischen Industrie aber die Konkurrenz zu ersparen.

Nur unbedingte klare Einstellung allein konnte zu einem solchen Ziele führen: Verzicht auf Welthandel und Kolonien, Verzicht auf eine deutsche Kriegsflotte, Konzentration der gesamten Machtmittel des Staates auf das Landheer …“ (Ebd. a.a.O.)

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„ … („Deutschlands falsche Bündnispolitik“).. „Wie hatte man sich doch einige Jahre später aufgeregt, als in der endlich gekommenen Stunde, da die Bündnisse sich bewähren sollten, Italien aus dem Dreierbunde aussprang und die beiden Genossen ziehen ließ, ja zum Schlusse noch selber zum Feinde wurde! Dass man überhaupt auch nur eine Minute an die Möglichkeit eines solchen Wunders früher zu glauben wagte, nämlich an das Wunder, dass Italien mit Österreich gemeinsam kämpfen würde, konnte jedem eben nicht mit diplomatischer Blindheit Geschlagenen nur einfach unverständlich sein. Allein die Dinge lagen ja in Österreich selber um kein Haar anders.

Träger des Bündnisgedankens waren in Österreich nur die Habsburger und die Deutschen. Die Habsburger aus Berechnung und Zwang, die Deutschen aus gutem Glauben und politischer – Dummheit .. aus politischer Dummheit aber, weil .. sie dadurch mithalfen, das Reich an einen Staatskadaver zu ketten, der beide in den Abgrund reißen musste, vor allem aber, weil sie ja selber nur durch dieses Bündnis immer mehr der Entdeutschung anheimfielen.“ (Ebd. S. 141)

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Auf alle Fälle durfte man nicht zusehen, wie Jahr um Jahr das Deutschtum mehr zurückgedrängt wurde, da ja der Wert der Bündnisfähigkeit Österreichs ausschließlich von der Erhaltung des deutschen Elements bestimmt wurde (Ebd. S. 156) .. Man wusste, dass die Gewinnung neuen Bodens nur im Osten zu erreichen war .. Wenn Deutschland dennoch diesen Weg beschritt, dann musste man aber wenigstens klar erkennen, dass auch diese Entwicklung eines Tages beim Kampfe enden würde. Nur Kinder konnten vermeinen, durch freundliches und gesittetes Betragen und dauerndes Betonen friedlicher Gesinnung ihre Bananen holen zu können im „friedlichen Wettbewerb der Völker“, wie man so schön und salbungsvoll daherschwätzte; ohne also je zur Waffe greifen zu müssen.

Nein, wenn wir diesen Weg beschritten, dann musste eines Tages England unser Feind werden. Es war mehr als unsinnig, sich darüber zu entrüsten – entsprach aber ganz unserer Harmlosigkeit -, dass England sich die Freiheit nahm, eines Tages unserem friedlichem Treiben mit der Roheit des gewalttätigen Egoisten entgegenzutreten .. Wenn europäische Bodenpolitik nur zu treiben war gegen Russland mit England im Bunde, dann war aber umgekehrt Kolonial- und Welthandelspolitik nur denkbar gegen England mit Russland. Dann muss man aber auch hier rücksichtslos die Konsequenzen ziehen – und vor allem Österreich schleunigst fahren lassen ...“ (Ebd. S. 157)

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Dietmar Moews meint: Nur wer nicht versucht, Hitlers enormem Verständnis für Integration nachzuspüren, wird die totale Kampfbereitschaft weiter Teile der Deutschen, noch über den Zusammenbruch 1945 hinaus, für Wahnsinn halten, während es sich um moderne kollektive Werthaltungsorganisation handelte.

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Man findet leicht eindeutige Spuren für die Verkennung des herausragenden Genies Hitlers, indem sich der „Volksmund“ einen selbstgerechten Weg der „Hitlerschlauheit“ findet:

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„Der Führer war ein armes  Schwein,

Er hatte keinen Führerschein“

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durch Affirmation (die Kunst der Arschkriecherei) einerseits, gepaart mit grenzenloser Brutalität:

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„Es war einmal ein Kommunist,

Der wusst‘ nicht, was ein Nazi ist.

Da ging er in ein braunes Haus.

Da kam er ohne Knochen raus.“

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Eine sozio-kulturelle Weiterverwendung von „Mein Kampf“ und den belegten Geschehnissen als Inhalte und Gegenstände für komische Kunst (s. Bergson) an Theaterhochschulen sind Verpflichtung jeder ernstgemeinten Besinnung.

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Darin steckt auch eine Warnung vor dem Zusammenhang des Modewortes „INTEGRATION“ und „dem Affen Zucker geben“ – „Mein Kampf“ als komische Warnung.

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Das Buch, das der Nazi und Massenmörder Adolf Hitler (1889-1945), deutscher Reichskanzler zwischen 1933 und 1945, Führer der NSDAP, im Zuchthaus Landsberg im Jahr 1924 und dann am Obersalzberg im Jahr 1927, in zwei Teilen schrieb, wurde 12 Millionen mal im Deutschen Reich verkauft.

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KURZ: Das Buch „Mein Kampf“ ist ein Plädoyer für radikal überzeichnete ZIELFORMULIERUNG zum Kampf – in der rhetorischen FÜHRUNG und FÜHLUNG. Heraus kam das FÜHRERPRINZIP, ohne Zweifel und auf Leben und Tod. Das bedeutete: Nachdem Machtergreifung und Gleichschaltung im Jahr 1934 durchgesetzt waren, nahm die Hitlerführung totalitäre Auswüchse an. In allen Zweifelsszenerien der Lebenswirklichkeit wurde jegliche Seinsbindung ignoriert und Zweifler wortwörtlich beseitigt.

Hitlers Analyse irrt zwar gegenüber der sozialdemokratischen Weimarer Republik mit Blick auf Österreich in absurde Hilfserklärungen ab, wie Rassismus, Bolschewismus, Internationalismus, Demokratie, Sozialdemokratie, Marxismus – diese Facetten brachte er auf den scharfen Kampfbegriff eines damit praktikablen Feindbildes – dem Stereotyp: Juden und die Folgen.

Zwar gingen Hitlers Erklärungsmuster nicht auf, noch kann der Kampfverlauf bis 1945 ernsthaft überzeugen – doch 1927, also zunächst, ging es ihm um FÜHRUNG und MACHTERLANGUNG mittels besserer FÜHRUNGS-Konzeption.

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Ende des Jahres 2015 erklärte der mediokre ZDF-Publizist Claus Kleber in der ZDF-HEUTE-Sendung das Buch, „Mein Kampf“:

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„Mein Kampf“ ist Hitlers späteres Regierungsprogramm gewesen“. Kleber sollte das Buch erstmal lesen – und erst danach, besser vorbereitet, publizieren, oder schweigen, wovon er keine Ahnung hat.

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Man kann sich mit dem Hitlerbuch, „Mein Kampf“, so ernst es Hitler gewesen sein muss, nur seine Späße machen. „Mein Kampf“ gehört nicht in die Grundschule, sondern in die Theaterhochschule.

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Ich meine, die Fragen zwischen Folklore und Irrlehren in der repräsentativen Demokratie sollten gestellt, erklärt und extrapoliert werden. Das Buch ist dafür sehr gut geeignet, vorausgesetzt, die Studenten arbeiten mit intelligenten Tutoren zusammen:

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Komikschule „Mein Kampf“ – war Adolf Hitlers Ernst

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Die in diesem Blogbeitrag gewählten ZITATE aus „Mein Kampf“ zeigen, wie Hitler in entscheidenden Hinsichten bereits zum Zeitpunkt der Abfassung des Textes mit seinen Vorstellungen falsch lag.

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Der Untergang des Deutschen Reiches und das Scheitern aller machtpolitischen Vorhaben, bezogen auf das Buch und auch auf Hitlers späteren Proklamationen und eigenen Bekenntnisse, zeigen konkret die Untauglichkeit dieser Ambitionen zur damals zeitgemäßen europäischen Integration.

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Alle möglichen „Mein Kampf“-ZITATE zeigen bei eingehender Überprüfung in den geschichtlichen Taten bis 1945, dass und wie Hitler Unsinn machte bzw. Unsinn geschrieben hatte bzw. Alles war Unsinn.

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Und zweifellos – er scheiterte vollkommen (auf die Dauer, in der Regel, ästhetisch und barbarisch), wenngleich seine Einschätzung der Dummheit / Hitlerschlauheit der Majorität der Deutschen im Untergang eine traurige Bestätigung erhielt. Diese, umständehalber, triftige Einsicht hätte er selbst erkennen und mit Augenmaß entsprechen müssen. Und so müssen es seine Leser.

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Die hier ausgewählten Beispiel-ZITATE aus Hitlers „Mein Kampf“ zeigen, dass und wie das angeblich bekenntnishafte Konzeptbuch teils klar irrige Vorstellungen darlegt, teils selbstbloßstellende kretinistische Schlaumeiereien bekennt und Alles zusammen, Hitler als der spätere Reichskanzler, „Führer“ Hitler dem „Mein Kampf“-Text zuwiderhandelt und gespenstisch scheitert:

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Zu ZITAT EINS:

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„ …Glück hat auf die Dauer doch nur der Tüchtige“ …“

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Was Hitler mit „Dauer“ und mit „Regel“ meint, ist nicht klar und macht Moltkes Hypothese schwachsinnig (denn, erkrankt der Geistreiche körperlich, verliert er doch nicht seinen Geist) und Hitler erklärt in der Umkehrung „… wird ein verfaulter Körper durch einen strahlenden Geist nicht im geringsten ästhetischer gemacht.“ (Ebd.) Hitler schließt, mit weiterer Begriffsverschleifung auf „Ästhetik“ und „ästhetisch“, mit der „Ästhetik der Krankheiten“. Damit wir in dieser Lichtgeschwindigkeit vom Thema abkämen.

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Anbetracht seiner Lebensleistung war Hitler keineswegs untüchtig. Aber hatte er auf die Dauer das Glück des Tüchtigen oder blieb er nach seinen eigenen Maßstäben ein unglücklicher Untüchtiger?

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Zu ZITAT ZWEI:

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Kampf und Sieg des Hitler-Staates wurden nicht erreicht. Die in „Mein Kampf“ von Hitler postulierte Reinrassigkeit der „besten rassischen Elemente“ sind aus Sicht des Zusammenbruchs von 1945, rückblickend empirisch, entweder nicht reinrassig genug gewesen bzw. und Hitlers rassistische Vorstellung ist ohnehin Unfug.

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Der deutsche Staat bestand vorher, zwischen 1931 und 1945, wie auch heute, zu keinem Gegenwartsschnitt aus einer reinrassigen völkischen Staatsrasse Menschen. Auch das deutsche Staatsvolk im ZWEITEN und DRITTEN Deutschen Reich bestand, unabhängig von der Staatsangehörigkeit, wie jede Gesellschaft, aus ethnologisch-genetisch vermischten Menschen.

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Staatsgrenzen, Abstammung, Nationalität (d. i.: wo ich geboren bin, ist meine Nationalität) und Familenverwandtschaften stimmen so gut wie niemals überein.

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Zu ZITAT DREI:

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Nur mit England allein vermochte man, den Rücken gedeckt, den neuen Germanenzug zu beginnen. ...“ (Ebd. S. 153 f)

Das bedeutet:

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NIEMALS ZWEIFRONTENKRIEG!

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Lebensraum im Osten und Bolschewismus vernichten.

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Wir wissen es kam im Osten und mit England und den USA dazu, völlig anders.

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Dass eine so große leere Gebietsfläche, bis zum Ural, weder praktisch kriegslogistisch überbrückbar war – auch wenn deutsche Soldaten angeblich noch im Winter 1941 bei Stalingrad täglich Feldpost empfingen –, dass aber solche großen Besatzungsgebiete weder besetzt gehalten noch genutzt werden konnten, das war Hitler nie eingefallen.

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Hitler entwirft also eine Bündnisnotwendigkeit für einen deutschen Kolonie-Erbeutungszug im Osten und eine zu erkämpfende Revision der Kriegsfolgen von 1918 und noch viel mehr, für die Deutschen, aufgrund seiner Kampfideologie und unter Berücksichtigung der deutschen Achsenlage inmitten Europas.

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Nach Hitlers historischen Mutmaßungen müssen England und Italien als Bündnispartner für das Deutsche Reich gegen Frankreich gewonnen werden, sind aber, wie auch Österreich, nach Hitlers Darlegungen in „Mein Kampf“ bündnisunfähig. Nach eigener Darlegung konnte das Deutsche Reich die Kriegsziele folglich weder im Osten noch im Westen erreichen, nicht gegen die ganze Welt, und nicht in einem Zweifrontenkrieg:

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Angesichts des französischen „Erbfeindes“ im Westen, sah Hitler ein Bündnis mit England für einen Krieg im Osten als für Deutschland unerlässlich an. Ein vollkommener Zweifrontenkrieg, gegen Frankreich und England im Westen und Russland im Osten, war für Hitler nicht denkbar.

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Hitler wollte die kolonialistische Ausweitung „in der Tiefe des Raumes“. Frankreich sollte eigentlich nur gehalten werden. Hierüber waren Hitler und Rosenberg schon mit Beginn der Machtübernahme vollkommen uneinig. Denn Rosenberg hatte immer auch Frankreich und die Westfront mitgedacht. Hitler dagegen, insbesondere, nachdem der Ostfeldzug nicht als „Blitzkrieg“ gelang – nebenbei auch zur völligen Verstimmung mit Hermann Göring – interessierte sich vordringlich für den Ostfeldzug.

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Man hätte allein zu Organisation und Verwaltung der zunächst überrannten Fläche von Russland und Ukraine ca. eine Million Deutsche gebraucht.

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Zudem wollte aber kaum ein Deutscher dort hin, um sich als Ost-Landwirt anzusiedeln.

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Heute wissen wir, wie absurd Hitlers Wunschvorstellungen waren, und wie weder Ostukraine, noch Moskau noch Stalingrad, erbeutet werden konnten.

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Und so absurd das ist, wollten Hitler und Göring 1942, nachdem Frankreich besetzt war und der Ärmelkanal zur Westfront geworden war, sogar England besetzen. Das aber klärte sich mit dem brennenden Berlin und dem völlig ausgeglühten Hamburg bald entscheidend.

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Hitler kannte Moltkes Kriegstheorien und dazu die moderne kriegstechnische Aussichtslosigkeit. Das deutsche Timing war völlig unrealistisch. Er aber glaubte, es besser zu wissen und besser machen zu können. Mit dem Genieverdacht gegen sich selbst, sah Hitler sich als größten Feldherrn und Strategen. Und wurde noch vor den „Kriegshelden“ Ludendorff und Hindenburg der GröFaZ, als „größter Feldherr aller Zeiten“, dessen tausendjähriges Reich 12 Jahre währte.

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https://www.youtube.com/watch?v=GlfgIiJSfIk

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Es ist mir seit Jahren sauer und öde, täglich, den Nazi-Kretinismus ungegrillt vorzuverdauen. Im Falle HITLER/“Mein Kampf“ liegt mir auch gerade um diesen Preis – noch nachzuschlagen:

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Alle hoffärtigen Publizisten, die sich mit der Hitlerei (BÖSE) und den emotionalen Intelligenzen (GUT) weit herauslehnen, weil sie dabei ohne genaue Kenntnisse blenden können, müssen jetzt liefern:

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Das Hitler-Buch pauschal als „Regierungsprogramm des Jahrhundertskandals“ hinzustellen (Claus Kleber ZDF) oder Hitlers ablehnenden Behauptungen zu KARL MARX und zum MARXISMUS seiner Unbelesenheit und Zweithand-Kretinismus anzumuten (Gustav Seibt in Süddeutsche Zeitung am 15. Dezember 2015; Jan Freitag im neuen deutschland am 15. Dezember 2015; Barbara Zehnpfennig in Neue Zürcher Zeitung vom 21. Dezember 2015 „Anleitung zur Welteroberung“ sowie NZZ, 21. Dezember 2015 von Stefan Reis Schweizer „Aufklären und Aufarbeiten; taz die Tageszeitung, „Ein böses Buch kehrt zurück“ Klaus Hillenbrand in der TAZ, 29. Dezember 2015; Christian Hartmann IFZ München / Patrick Bahners FAZ, 30. Dezember 2015) – denn Hitler habe von MARX keine Ahnung gehabt,

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ist wohl so zutreffend.

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Aber jetzt: Die Hitlerschmäher, die jetzt die angekündigte kommentierte Neuausgabe von „Mein Kampf“ in 3.500 Fußnoten für sachliche Richtigstellungen und Argumentationen angekündigt haben, müssen folglich, wo Hitler über Marx Murks schrieb, nun ihrerseits bei MARX belegen, wo Sinn aufzuzeigen wäre, der Hitler entgangen sein könnte (hätte er Marx gelesen).

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Das wird ein trauriger 68er-Abgesang – wie die Original-MARX-Zitate nun gar nicht an die Hitler-anklagende Wand gemalt werden können, weil man Beweise bei Marx schuldig bleiben wird. Lachen Sie sich schon mal warm.

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Und als Abschluss an die „Heimatschutz- und White-Power-Freunde“ beim Verfassungsschutz noch ein ZITAT aus „Mein Kampf“:

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Wenn irgend etwas unvölkisch ist, dann ist es dieses Herumwerfen mit besonders altgermanischen Ausdrücken, die weder in die heutige Zeit passen noch etwas Bestimmtes vorstellen, sondern leicht dazu führen können, die Bedeutung einer Bewegung im äußeren Sprachschatz derselben zu sehen. Das ist ein wahrer Unfug, den man aber heute unzählige Male beobachten kann...“ („Mein Kampf“, 1935, Seite 395)

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Zitiert wurde für diesen Blogbeitrag LICHTGESCHWINDIGKEIT 6149 nach einer Originalausgabe „Mein Kampf von Adolf Hitler; Zwei Bände in einem Band; Ungekürzte Ausgabe; Erster Band: Eine Abrechnung, 406 S.; Zweiter Band: Die nationalsozialistische Bewegung“ bis S. 782; 131-132. Auflage,1935, Zentralverlag der N.S.D.A.P. Frz. Eher Nachf., München

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Ferner werden die Autoren der Holzausgaben der genannten Tageszeitungen angesprochen.

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