Berthold Kohler Herausgeber-Hybris in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung

Dezember 19, 2018

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am Mittwoch, 19. Dezember 2018

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Täglich rauschen die öffentlichen Geräusche und Zeichen vorbei. Hört man mal hin, was einer sagt, ist es oft oberflächlich und zu wenig fundiert. Liest man an, ist meist sofort klar, für welche IDEOLOGIE da jemand schrieb, wers bezahlt (denn eine freie Meinung, wie hier in der LICHTGESCHWINDIGKEIT, bekommt man so gut wie von niemand: Alle haben ihre Aktien irgendwo.)

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Was ein bekannter Autor schreibt, hat eine gewisse allgemeine Anerkanntheit auf Sinn und Qualität. Der Mitherausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, Berthold Kohler, zählt somit bereits zu den wirkungsvolleren deutschen Publizisten – sein Wort hat Gewicht – er trägt Verantwortung.

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Am vergangenen Samstag platzierte sich Berthold Kohler auf der Titelseite der FAZ mit einem Leitkommentar, oben rechts, mit dem Thema Zuwanderer-Integration in Deutschland unter der Überschrift:

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Deutsche Hybris von Berthold Kohler.

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Herr Kohler ist mit solchem Blödsinn sozusagen aus dem bezahlten Publizismus, aus der Dritten LIGA, in die oberste Amateurklasse abgestiegen.

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WELCH EIN GEDANKENLOSIGKEITS-MIST auf dem Titel der FAZ.

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„… Wir Deutsche aber wollen beim Integrieren von Einwanderern alles so viel besser wissen und machen als Franzosen, Briten und Spanier? Wo uns das schon bei den „Gastarbeitern“ nur höchst unzureichend gelang? Das ist deutsche Sozialpädagogenhybris. Man kann Warschau, Prag und Budapest in der Migrationspolitik manches vorwerfen – aber nicht, dass man dort so vermessen wäre wie in Berlin.“

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BERTHOLD KOHLERS leicht zu erkennendes Geschwafel vertut sich in semantischen FEHLERN. Immer wenn es auf eine Formulierung bedeutungsmäßig genau ankommt, sollte der Aussagesinn klar und verständlich sein.

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Was bin ich Deutscher, wenn von „Wir Deutschen“ der Kohler-Text schreibt? Bin ich Deutscher? Hat Kohler eine Mehrheitsmeinung eingeholt, nach der dann meine Meinung vernachlässigt wird? – mit welcher Grundlage schreibt er: „Wir Deutschen“?

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Wenn KOHLER zum Schluss schreibt … „dass man dort so vermessen wäre wie in Berlin“.

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Meint er nun „Wir Deutschen in Berlin? – meint er die Berliner Deutschen? – meint er die Bundesregierung, die doch die in Rede stehende Migrations-Merkelpolitik mit „in Berlin“ macht?

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Meint KOHLER die Bundesregierung in BERLIN, wäre es irreführend, zu behaupten, da, in Berlin, würden die DEUTSCHEN auf Integrationswünsche hin verwirklicht. Denn da wird der MERKEL-EU-Krampf verwurschtelt und die AfD-Abwertung bewegt.

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BERTHOLD KOHLER schreibt:

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„Deutsche Politiker sollten es daher dem französischen Präsidenten gleichtun und auch über einen Christkindmarkt gehen, schon um dort Flagge zu zeigen. Bei solchen Gelegenheiten kann man mit Bürgern ins Gespräch kommen, die sich seit der Masseneinwanderung vor drei Jahren fragen, ob „Wir schaffen das“ wirklich schaffbar ist. Die Skepsis bezog sich schon damals nicht allein darauf, dass ein solcher Andrang von der Begrüßung bis zur möglichen Abschiebung gesetzeskonform zu bewältigen sei. Die größere, weil weiter in die Zukunft blickende Sorge lautete: gelingt es uns, eine sehr große Zahl von Migranten aus aller Herren Länder so schnell und gut zu integrieren, dass bestehende Paralellgesellschaften nicht vergrößert oder gar neu gegründet werden? …“

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Dietmar Moews meint: Das hätte ich sehen mögen, wie es deutsche Bürger darüber dachten, wenn es hieß: WIR SCHAFFEN DAS. Sie packten hilfsbereit an – oder sie waren fremdenfeindlich. Das sozial-politische Thema „Deutschsprachkurse und Integration“ stellte sich zu jenem Zeitpunkt nicht.

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Welch eine Kohler-NARRETEI! diese Unfugsbehauptung.

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Es ging 2015 um Nothilfe. Es ging um die gemeinsame Anstrengung, Not zu mindern und weitere Not zu stoppen.

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Wer hat denn im September 2015 bei den Ankömmlingen aus Budapest an INTEGRATION gedacht, als überhaupt nicht entscheiden war, was mit diesen Wandermenschen weiterhin werden kann? – als es hieß „wir schaffen das“.

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Es ist doch völlig klar, wenn eine amorphe Masse migrierender Fremder ein Fußballstadion verlassen und in eine fremde Stadt ausschwärmen – sagen wir 150 000 Fremde – dass dann weder von INTEGRATION noch von NOT geredet werden kann, sondern davon, dass die für die kommende Nacht ein BETT brauchen, wie jeder Mensch. „WIR SCHAFFTEN DAS“!

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Wir schafften das inzwischen Tausende Tage, jeden Tag.

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Und was will der Volksverhetzer BERTHOLD KOHLER, der 1944/1945 nicht als Heimatvertriebener in die überbelegten Arbeiterwohnungen ins Calenberger Land fliehen musste? als Ostdeutsche als Hitlerdeutsche vor der Roten Armee nach Westen flohen? Wie lautete noch die Frage:

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SCHAFFEN WIR DAS?

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oder

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HAT DER KOHLER EINEN KNALL?

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oder: Können die Heimatvertriebenen integriert werden?

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Jeder Betroffen weiß es noch heute und seine Familie weiß es genau – die Heimatvertriebenen waren völlig unwillkommen im Westen. Man hatte selbst den totalen Krieg verloren und bereits das letzte Schwein schwarz geschlachtet. Man hatte nichts.

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Und jetzt INTEGRATION von ungebetenen Zudringlingen aus Pommern oder Schlesien, aus Ostpreußen oder Masuren in LAUENAU am DEISTER?

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BERTHOLD KOHLERS erst durch seinen Tod eintretender verglühender Ressentiments-Horizont einer uneinsichtigen FEINDSCHAFT dem Denken gegenüber, erlaubt ihm anscheinend nicht, zwischen seinen eigenen Vorurteilen und sonstige hiervon divergierenden Werthaltungen zu unterscheiden. Er will wie ein Maschinengewehr mit einem NULL-Begriff INTEGRATION auf kollektive Sprachregelungen durch die eigene KULTURINDUSTRIE, die öffentliche Diskussion genau aufs Ressentiment lenken – Kohler ist primitiv, proletisch und böse.

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Wer will denn diese Art von INTEGRATION, die schon jedes Neugeboren deutsche Kind mit dem ersten Geschrei vernichtet: DAS SCHREIT – anstatt sich ZU INTEGRIEREN.

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Wie kann nur eine solch dümmliche Frage in den Raum gestellt werden – Herr Kohler?

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„Gelingt es uns, eine sehr große Zahl von Migranten aus aller Herren Länder so schnell und gut zu integrieren, dass …“

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Ja, wer will das denn?

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Kein vernünftiger Deutscher würde solche asozialen Verrenkungen der menschlichen Unmöglichkeit auch nur aussprechen oder erwarten.

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Und, wenn es heißt: WIR SCHAFFEN DAS – dann ist doch nicht diese KOMPLETT-BESEITIGUNG sozialer Tatsachen zu verlangen.

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Wo Menschen sind, sind Menschen. Und Integration findet bereits unter den Stehplatzlern in Eichmanns Waggons statt – und was mehr?

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Und jetzt gehen wir alle auf einen Weihnachtsmarkt und diskutieren mit BERTHOLD KOHLER über seine Gefühle von Unendlichkeit, wenn er unter seinem Namen UNFUG in der FAZ lesen muss: DEUTSCHE HYBRIS.

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Jürgen Kaube, FAZ-Mitherausgeber, geiselt die 500 JAHRE LUTHER-NUTTEN

November 1, 2016
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Vom Mittwoch, 2. November 2016

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Die weitverbreitete Selbstdarstellung der LUTHER-KIRCHEN-FÜHRER erfuhr von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung eine feuilletonistische BREITSEITE – leicht nachvollziehbar und höchstverdient.

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FAZ, Feuilleton, Seite 9, am 31. Oktober 2016, schrieb JÜRGEN KAUBE, Schriftleiter und Mitherausgeber:

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Lasst uns froh und Luther sein. Die evangelische Kirche macht das Reformationsjubiläum zu einem Festival des Banalen. Martin Luther wird fürs „Liebsein“ in Dienst genommen. Was er wollte und bewirkte, scheint vergessen.“ Soviel die Überschrift des Kaube-Textes.

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Und wir sehen nun, wie es gehen kann, wenn ein wacher Mitmensch aus seiner Mitte heraus fließen lassen kann, was ihm allein die Oberfläche an selbstdenunzierenden Argumenten zuspielt, wenn sich die alltägliche KUNST DES LÜGENS so dahinzieht – weil man meist damit so billig durchkommt. Da hat sich Jürgen Kaube mal bedient, ohne sich diesmal den Vorwurf der Lichtgeschwindigkeit einzuhandeln, mit etwas mehr Bedenkzeit wäre Besseres herausgekommen. Hier – anders – wars mit der leichten Feder getan: Chapeau Jürgen Kaube, der also schreibt:

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Wenn die evangelische Kirche dieser Tage die fünfhundertste Wiederkehr des Wittenberger Thesenanschlags schon einmal vorfeiert, ist das ein Fall von Produktpiraterie. Man verkauft, und zwar seit dem Jahr 2008 gleich eine ganze „Lutherdekade“ lang, das Gedenken an die Reformation, die ihren Ausgang am 31. Oktober 1517 genommen habe. Aber die eigene Gesinnung ist von Luthers Ideengut und Temperament so weit entfernt wie nur irgend denkbar. Es steht „Luther“ drauf, aber es ist kein Luther drin.

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Um das zu sehen, bedarf es nur der Lektüre prominenter Mitteilungen des evangelischen Führungspersonals. Es ist die Litanei der Wertbekräftigung, die hier die Predigten durchzieht. Erbarmen, Freundlichkeit, Demut, Sanftmut und Geduld sowie Vergebung sind gut, lässt uns etwa Heinrich von Bedford-Strohm, der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), wissen. Hass hingegen ist nicht gut. … Dass Gott zugleich „über allen, durch alle und in allen“ sei, wie es in derselben Predigt heißt, legte zwar die Implikation nahe, dass er auch in Investmentbankern und Waffenhändlern wirkt …“

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Und mit einer der peinlichen Exponentinnen des PLAN W und Margot Käßmann fährt Jürgen Kaube bündig fort:

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Eins kann mir keiner nehmen“, setzt eine evangelische Fernsehpredigt kürzlich ein, „die pure Lust am Leben … So hat Gott, der ICH-BIN-DA, dich und mich gemeint. Das ist so schön zu spüren. Darauf lasse ich mich gerne ein.“ weil es „schön“ ist.

Margot Käßmann, die Botschafterin der evangelischen Kirche für das Reformationsjahr, das heute anbricht, rät in ähnlichem Sinne in ihrem jüngsten Buch „Sorge Dich nicht, Seele“ zum Abstand von unlieben Gedanken und George W. Bush. In der „Bild“-Zeitung versetzte sie sich dafür soeben in Luther, um uns vorzumachen, wie er heute sprechen würde, nämlich so wie Margot Käßmann auch sonst. Luther denkt darüber nach, wie man „Werte“ vermittelt. Er ist selbstkritisch: „Gut, ich war nicht tolerant, ich weiß.“ Er regt sich furchtbar über Halloween auf, konzediert aber kurz darauf durchaus, „ein bisschen Spaß haben dürft ihr auch“. Ein bisschen. Nur über den ausbleibenden Fortschritt zeigt er sich enttäuscht: „All das Morden, all das Unrecht – mein Gott, ich hätte gedacht nach fünfhundert Jahren wärt ihr klüger geworden!“

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Nicht der alberne Ton solcher Einlassungen, ihre Grammatik und ihre unfreiwillige Komik sind das Ärgernis. Es ist vielmehr die Dreistigkeit, mit der Leute solcher Gesinnung und einer durch Selbstvermarktung umschreibbaren Motivlage Ansprüche auf eine Tradition erheben, die sie mit Luther beginnen lassen. Mit Luther, der gelehrt hat, wie sehr Verzweiflung, Sorge und Elend die Existenz bestimmen. Für den Angst und Unsicherheit dem Menschen nicht von außen zustießen. Der keine sündenfreie Handlungen kannte und keine Rettung daraus durch Liebsein. Dessen Denken schon deshalb von keinerlei Fortschrittsglauben bestimmt war, weil er das Ende aller Dinge in nächster Zeit erwartete. Der für sich die Rolle des Märtyrers im Kampf gegen eine Kirche vorsah, die den Christen Trost gegen Gebühr versprach. Der meinte, gute Gründe für eine Intoleranz zu haben, der heute wohl das Attribut „fundamentalistisch“ verliehen würde. …“

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Kaube kurzreferiert einige aktuell erschienene LUTHER-Biografien – Lyndal Roper und Willi Winkler – Letzterer:

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„„…Als der Beichtvater des Kaisers Luthers Schrift „Von der babylonischen Gefangenschaft der Kirche“ las, kam es ihm vor „als hätte ihn einer mit einer Peitsche vom Kopf bis zu den Füßen gespalten“.

Gibt es einen einzigen Text des lutherbewirtschaftenden Protestantismus, von dem so etwas gesagt werden könne? Der Katalog der religiösen Institutionen, von der Heiligenverehrung über das asketische Mönchstum und den Zölibat bis zu den Totenmessen, war für Luther eine Liste all dessen, worauf es nicht ankommt, wenn es um das Seelenheil geht. Nur darum, nicht um Weltfrömmigkeit, Friedfertigkeit oder aus Gründen der Wertevermittlung bahnte er einer paradoxen Konfession den Weg, die aus religiösen Gründen Säkularisierung bejaht …dass Liebsein in den Himmel führt, wäre für Luther, der hassen konnte und vieles hassenswert fand, eine Redensart derjenigen gewesen, die er als „weiße Teufel“ bezeichnete….“

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Jürgen Kaube kneift hier mal nicht, sondern greift ins Volle, wenn er das Geseibere der moralunternehmerischen LUTHERJAHR-Schranzen in der FAZ reklamiert:

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…Es ist darum ein merkwürdiges Schauspiel, wenn diese historische Erscheinung mit vernehmbarem Funktionärsräuspern über ihre Intoleranz, ihren Antisemitismus, ihr Wüten, aber auch sonst unter Weglassen all dessen, was sie bewegte, zum Markenzeichen erhoben wird. Der amtliche Protestantismus der Reformationsfeiern protestiert vorzugsweise gegen das, wogegen aus verständlichen Gründen so gut wie alle protestieren, die bei Verstand sind. Ein Risiko liegt darin nicht, mit Theologie hat es nichts zu tun. Wer Luther, der aus theologischen Gründen keinem Risiko auswich, für dieses Gegenwart beansprucht, hat ihn darum vermutlich länger nicht gelesen. Die Zumutungen seiner Biographie wie seiner Theologie sind bei starkem Markeninteresse offenbar zu groß, um sich dem Abgrund zu stellen, der unsere Zeit von ihm trennt. Mit viel größerem Recht könnte die FDP Gedenkfeiern für Karl Marx und die katholische Kirche solche für Dostojewski ausrichten als die evangelische Kirche für Luther. JÜRGEN KAUBE“

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DIETMAR MOEWS‘ „ZUGINSFELD“ vor der Residenz zur Wehrtagung, auf dem Odeonsplatz, München

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Dietmar Moews meint: Wer selber schreiben kann, dem ist verboten zu lesen anstatt zu schreiben. Hier hat sich die FAZ mal gelohnt – indem sie ohne christlich-amerikanisches Geschranze auskommt.

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Ich werde darauf achten und hoffe, dass hier der FAZ-Schriftleiter KAUBE den Auftakt zu einem fruchtbaren META-Lutherjahr abgegeben hat.

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DIETMAR MOEWS „Der fliegende Holländer“, 190 cm / 190 cm, Öl auf Leinwand, im Jahr 2012 in Berlin gemalt

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Constanze Kurz: TTIP-Verhandlungstexte der Schiedsgerichte sind für die Öffentlichkeit geheim

Januar 26, 2016
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Vom Dienstag 26. Januar 2016

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Die erstaunliche Leere im TTIP-Leseraum. Die Verhandlungstexte der Schiedsgerichte sind für die Öffentlichkeit geheim. Der Widerstand dagegen wächst.“ von CONSTANZE KURZ, titelt das Feuilleton der FAZ am Montag, 25. Januar 2016:

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..TTIP (Transatlantic Trade and Investment Partnership) ist ein Abkommen zwischen den Vereinigten Staaten und der Europäischen Union, das bereits so viel Protest hervorriefe wie kaum ein anderes. Man weiß zwar nicht genau, was Verhandlungsstand ist, aber man streitet über Beschäftigtenrechte, Tierversuche, Umweltstandards, Datenschutz, Dienstleistungen und Investorenrechte beidseits des Atlantiks oder über Klagemöglichkeiten vor privaten Schiedsgerichten, die nach gängiger Definition gar keine Gerichte sind. Das Europaparlament sprach sich zuletzt dagegen aus.

Für den Mittelstand wäre das finanzielle Risiko von Klagen vor solchen Schiedsgerichten auch wegen der esklatanten Verfahrenskosten ohnehin nicht tragbar… das haben manche Mitelständler längst begriffen, und auch, dass es in dem Abkommen weniger um ihre Interessen als um diejenigen der multinationalen Konzerne geht. Kürzlich gründete sich in Großbritannien die Initiative „Business against TTIP“, in der sich mehr als einhundert mittelständische Unternehmer zusammengeschlossen haben … es kämpfen also neben unzähligen Bürgerinitiativen auch britische mittelständische Firmen gegen das geheime Abkommen für die Großkonzerne. Dass es das Ende der Demokratie sei, wenn sich deren Firmenlobbyisten selbst die internationalen wirtschaftlichen Regeln der Zukunft schrieben, werden Beobachter solcher Schiedsverhandlungen eher schulterzuckend zur Kenntnis nehmen. Zu alltäglich und tonangebend ist die Lobby der Konzerne geworden. …“

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…Aber die Tatsache, dass die Öffentlichkeit die Verhandlungstexte nicht einsehen darf, bleibt Kern des Protests. Es gibt Volksvertreter, die würden nur zu gern Klarheit schaffen und im Detail erfahren, was genau inhaltlich verhandelt wird. Denn die TTIP-Unterlagen mit den Verhandlungsoptionen sind nicht nur uns Normalsterblichen verschlossen, sondern auch Bundestagsabgeordneten und Parlamentariern anderer beteiligter Staaten…“

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. nur ausgewählte Mitglieder des US-Kongesses und des EU-Parlaments, die nach Abgabe ihrer Mobiltelefone .. den vorgesehenen Raum eintreten dürfen, um dort unter Aufsicht Einblick in einige der TTIP-Papiere zu nehmen. Den Vertretern der verhandelnden Wirtschaftseliten bürdet man indes nicht solche Restriktionen auf. Man vertraut ihnen stattdessen Passwörter an, damit sie bequem online und jederzeit auf die Dokumente zugreifen können.

Deutschen Regierungsmitgliedern – nicht jedoch den Abgeordneten – mutet man seit vergangenem Mai das Papierverfahren zu. Sie dürfen allen Ernstes in der deutschen Botschaft der Vereinigten Staaten in Berlin vormittags einen „Leseraum“ aufzusuchen, um ausgedruckte Seiten zu studieren …“

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…Beim SPD-Parteitag im Dezember …die Bundesregierung in einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage aber offenlegen bestenfalls eine vage Ahnung haben, wofür die sozialdemokratischen Parteigenossen ihre Hand gehoben haben und die Bundesregierung heftig wirbt.“

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… In acht Monaten hatten 37 Personen aus Ministerien des „Leseraum“ aufgesucht, ein Minister war nicht darunter …“

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…Die absurde Diskussion um das undurchsichtige Abkommen ist unterdessen so polarisiert, dass Gegner die unbekannten Verhandlungsinhalte in allen Aspekten ablehnen und Befürworter jeden TTIP-Kritiker als ahnungslos oder wirtschaftsfeindlich oder beides hinstellen…“

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…Man mag darüber nur die Stirn runzeln und sich insgeheim denken, dass sich doch wohl niemand eine Katze im Sack andrehen lassen wird, erst recht nicht, wenn der Verkäufer sie allzu beflissen anpreist. .. Aber vielleicht sieht man bei den Details in den TTIP-Papieren auch deshalb nichtallzu genau hin, weil man sich so später besser mit Nichtwissen herausreden kann. CONSTANZE KURZ“

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Dietmar Moews meint: Demokratie verlangt eine Abstimmung über so wichtige politische Entscheidungen über unüberschaubare Zukunftszeiträume.

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Vertrag heißt nämlich – es werden im Vertrag von TTIP auch die Rechte und Pflichten, sowie eine Vertragskündigung, Vertragsende oder Vertragsänderungen geregelt – stets nur in übereinstimmender Werthaltung der Vertragspartner.

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Das heißt: Gegen die USA kommt da keiner mehr lebend raus.

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Folglich müssen in einer repräsentativen Demokratie die Volksvertreter tätig werden, aber doch nicht ohne bescheid zu wissen, und nicht, ohne die Wähleröffentlichkeit informiert zu haben und eine öffentliche Debatte durchgeführt zu haben:

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Repräsentative Demokratie bedeutet, die Parlamentarier sind lediglich ein Transmissionsriemen des Volkswillens – auch wenn es heißt: Parlamentarier sind ihrem persönlichen Gewissen verpflichtet – das Mandat ist nicht imperativ.

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Aber, ohne überhaupt wissen zu wollen, worüber TTIP-Vertragskautelen neue Handelsregeln festlegen, ist das UNTREUE und HOCHVERRAT.

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Der CCClerin Constanze Kurz, die anerkanntermaßen als IT-Fachfrau gleichzeitig eine der profiliertesten IT-Politikerinnen deutscher Sprache überhaupt ist, kann gar nicht hoch genug bezahlt werden.

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Kurz‘ Rubrik AUS DEM MASCHINENRAUM in der FAZ rührt noch vom Redakteur und Herausgeber Frank Schirrmacher (2014 gestorben) her, dem hierfür ebenfalls Anerkennung gilt.

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PIRATEN VERRATEN – Zur Karriere vom Berliner Pirat Martin Delius

Dezember 16, 2015
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Vom Mittwoch, 16. Dezember 2015

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Berliner Piraten im Bundestagswahlkampf in LICHTGESCHWINDIGKEIT: Dr. Dietmar Moews, Martin Delius

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Selbst die Frankfurter Allgemeine Zeitung erfreut sich wie BILD und alle anderen StaMoKap-Medien, in der Ausgabe vom 15. Dezember 2015 erneut mit der Misserfolgsmeldung für die PIRATENPARTEI – da hieß es:

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Austritt, Parteiwechsel, „Delius tritt aus derPiratenpartei aus“

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So hieß es schon oft, immer wenn einer meiner früheren Doofpiraten, die über Parteitagsmanipulation der Berliner Piraten (die mal die im Jahr 2006 Piraten gegründet hatten) die Kandiatenreihenfolge für die Berliner Abgeordnetenwahl 2010 zu ihren Gunsten gefälscht hatten, ausgetreten ist:

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https://www.youtube.com/watch?v=MjUxwrqdEDM

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Das war der Tod der Anfangsinitiative der Piraten in Berlin, die dann zwar mit 8,9 Prozent ins berliner Parlament gekommen sind – JETZT sind die meisten weg: Jetzt also Pirat Martin Delius, der im LICHTGESCHWINDIGKEIT-Wahlkampf-Video in der Berliner Piratenzentrale neben mir saß: ausgetreten. Pawel Mayer, der Coctail-Trinker, ausgetreten, Christopher Lauer und Oliver Höfinghoff, die Doofpiraten, ausgetreten, usw. usf. ausgetreten, unser Hospitant von der Kriminalpolizei und aus dem Verteidigungsministerium, der Maulwurf mit der Buchführung, Bernd Schlömer sowie der bayerische jung-CDUler, inzwischen angeblich in die FDP eingetreten ist.

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Dem scheint die Süddeutsche ZEITUNG vom 15. Dezember 2015, Seite 5 „Delius verlässt die Piraten“ folgende Etikettierung schulden zu sollen:“…galt als seriös, als politisches Talent und kluger Kopf, der die Mechanismen der parlamentarischen Demokratie verstanden hatte und es zu nutzen wusste …“ – bezeichender Weise als „Nachruf“, während Delius noch mit dem Nazivergleich Volksverhetzung nachgesagt worden war.

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https://www.youtube.com/watch?v=RAFNH1XvJI4

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Dietmar Moews meint: Das Piraten-Kinderporno-Theater und Zensursula sind nach wie vor in der LICHTGESCHWINDIGKEIT bei Youtube bereitgestellt und anzuschauen. Pirat SIMON LANGE ist auch ausgetreten – hat aber seinen Humor noch nicht ganz verloren und prozessiert noch gegen Doofpiraten in Berlin. Dr. Dietmar Moews, der das Berliner Manifest als Grundsatzprogramm der Piratenpartei geschrieben hat, lebt inzwischen in Köln, ist aber nicht ausgetreten. Er betrachtet ohne Schrecken, wie sich die Doofpiraten in NRW gebärden – die braune Socke Pirat Paul und der Fliegenfänger aus Viersen arbeiten ja als Landtagsabgeordnete in Düsseldorf, ohne noch zu begreifen, dass man eine Partei organisieren muss, weil in der föderalen, repräsentativen Demokratie eine Partei unabdingbar ist. UndMarina Weisband und Felix Alaze, die noch immer rätseln, weil man eine Parteien-Stiftung braucht, die Staatsgelder bekommt und dafür Parteimitglieder ausbilden muss, damit der nötige Verstand für Politik operationalisierbar werden kann:

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Ralf Dahrendorf – haben sie bis heute nicht kapiert: Das BERLINER MANIFEST müsste auf einem Piraten-Sonderparteitag aufs Progranm gebracht und diskutiert werden – NEIN, stattdessen machen die Doofpiraten VOLLPROGRAMM (ohne Vollkompetenz).

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Wie wir vor einigen Tagen aus der FAZ-Feder von Jürgen Kaube, in seinem OFFENEN BRIEF an GÖTZ ALY, erfahren durften, das eine Beschuldigung des ANTISEMITISMUS die schlimmste Form des RUFMORDES an einem Publizisten sei, kann Dr. Dietmar Moews gründlich mitreden.

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Moews wurde seitens der LÜGENPRESSE, in Gemeinschafts-Komplott mit einigen Doofpiraten, die inzwischen jetzt alle weg sind, des ANTISEMITISMUS bezichtigt: SPIEGEL-ONLINE, FAS, Spiegel-TV, ARD-Tagesschau – und die gesamte deutsche Massenmedienlage hat das um den Piratenparteitag 2012 / 28. u. 29. April in Neumünster – ungeprüft betrieben:

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RUFMORD als Neo-Nazi – Wer hat das gerne? Zumal als unberechtigte Diffamierung kann sowas einen freien Demokraten abschrecken, sich am Aufbau einer Piratenpartei zu beteiligen:

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Es bleibt der freie Publizismus in derAPO-Rolle.

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Wenn ich nicht von Martin Delius direkt und unmittelbar wüsste, welch ein Ehrgeizzerfressender und Liquid-Feedback-Verirrter er ist, der mal Quote machte mit seinem PIRATEN-NAZI-Vergleich, der als Jung-Pionier aus dem Nähkästchen der DDR gefallen ist, und heute als Vorsitzender des Untersuchungsausschusses zum Hauptstadtflughafen, quasi als Parlaments-Obmann, den BEZ-Flughafen bewirtschaftet – müsste ich jetzt fragen:

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Was hat Martin Delius denn getan, um die Piratenpartei aufzubauen, außer seiner persönlichen Postenhuberei?

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Was ist aus seiner Piratenkampftruppe des LIQUID FEEDBACK geworden?

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Der Blödsinn wird den Blöden langsam leid – dann treten sie aus, behalten ihre Mandate und wir sehen:

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Für Politik reichte es nicht:

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Herausgekommen sind DIENSTKLASSEN-Opportunisten, die wenig können und wenig wissen.

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Der Triumpf für BILD ist billig:

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Screenshot BILD.de am 15. Dezember 2015

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Man brauchte weder die Kinderporno-Kampagne noch die Antisemitismus-Kampagne zur Zersetzung der Piraten – die schauten treu in jedes Mikrofon und sprachen in jede Kamera, die man ihnen hinhielt und wurden prominente DIENSTKLASSE.

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Zweifellos war die Piratenbewegung zu einer APO-Partei hinzuführen, wären nicht so viele Doofpiraten derart begehrlich gewesen. Sie waren es aber nicht. So wurden einige Piraten IPO (innerparlamentarische Opposition) und haben zu spät gemerkt, dass man eine gut geführte Partei braucht, um Politik machen zu können. Eine Piratenpartei, in der nicht Geheimdienstler die Schlüssel haben, ist aus amateuristischer Lage heraus nur mit sehr viel Intelligenz einer fähigen Ingroup zu entfalten:

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Die gab es nicht im Jahr 2009 in Berlin, die gab es nicht im Jahr 2010 im Bund – die gibt es heute nicht in den Landesverbänden der PIRATEN.

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Witzig dass es noch die von Dietmar Moews angeregte FLASCHENPOST als IT-Piraten-Rundbrief gibt. Die Ralf Dahrendorf-Stiftung ist nicht gegründet worden.

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Die FAZ schreibt am Dienstag, 15. Dezember 2015, Seite 5, zu Martin Delius:

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Delius tritt aus Piratenpartei aus. Der Fraktionsvorsitzende der Berliner Piratenpartei, Martin Delius, ist aus der Partei ausgetreten. Auf dem Kurznachrichtendienst Twitter veröffentlichte er am Montag ein Bild seines durchgeschnittenen Mitgliedsausweises mit dem Kommentar: „Ich kabe keine Lust mehr mich für das Gebaren von Piraten zu rechtfertigen. … Ich hatte einfach die Faxen dicke …“ In der Fraktion bleibe er aktiv, äußerte sich Delius am Montag. Er behalte auch den Vorsitz des Untersuchungsausschusses.“ So viel in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung auf Seite 5, am 15. Dezmeber 2015.

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LÜGENPRESSE hyped sich selbst: JÜRGEN KAUBE gegen GÖTZ ALY im Deutschlandfunk

Dezember 13, 2015
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Vom Sonntag, 13. Dezember 2015

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Das krumme Holz der Menschheit“ – daraus wird nichts Gerades.

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Während also ein deutscher Historiker seine Prominenz gebraucht, um Rassismus-Vorurteile abzugeben und dadurch salonfähig zu machen, teilen sich unsere Erwerbspublizisten den Braten, sich gegenseitig als LÜGENPRESSE zu kennzeichnen, dabei aber auf die niedliche Bezeichnung „Der kleine Prinz“ zu verfallen.

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Hier geht es um Lügenpresse und nicht um Jürgen Kaube und Goetz Aly – dazu auch der Beitrag hier im Blog:

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Juden-Rassismushetze von Götz Aly macht Facebook-Zuckerberg zum Blutjuden

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Es sollten doch die namentlich mächtigen JÜRGEN KAUBE und Co. zeigen, wie sie selbst fortwährend den ANTISEMITISMUS-Stempel und den LÜGENPRESSE-Nazi-Stempel verteilen – so die FAZ im Jahre 2012 mit Marie Katherina Wagner und Harald Staun. Ähnlich diffamierend und ohne Stringenz auch jetzt am 11. Dezember 2015 mit Christoph Hein und Jan Grossarth in FAZ, Seite 18:

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„Im Kosmos der Schokolade … Hier lassen sich aufgrund der fragileren sozialen Verhältnisse die  neuen Konzepte der Schokoladenindustrie schwieriger umsetzen, die die grün angehauchten Mütter verlangen, wenn sie ihren Kleinen einen Schokoweihnachtsmann kaufen …“

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Dabei geht’s der FAZ und ihren Autoren Hein und Grossarth vordergründig um „grün angehauchte Mütter“? – wirklich wird hier der Gewaltzug von Mars und Co. auf die genmanipulierte industrielle Kakaoproduktion vertuscht. Im gesamten Text von Hein / Grossarth wird der Gen-Patent-Kakao nicht offen deutlich ausgesprochen.

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Antisemitismus-Forscher Alphons Silbermann und Dietmar Moews

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Verdächtigungs-Sprachtechnik der LÜGENPRESSE nennt Dietmar Moews das. Und dazu nun der DLF-Kommentar von Tobias Wenzel heute, wie schön:

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„“Al-amīr al-ṣaġīr qalib“ heißt übrigens nicht „Tötet alle Ungläubigen!“, sondern „Der kleine Prinz schlägt Purzelbäume“. (picture alliance / dpa / Nake Batev)

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Ob Henryk M. Broder in der „Welt“ oder Regisseur Alvis Hermanis, den der „Spiegel“ wiedergibt – immer wieder werden muslimische Flüchtlinge unter Generalverdacht gestellt. Unter Antisemitismus-Verdacht wiederum stellte Historiker Götz Aly zwei Zuckerberg-Kritiker in der „Berliner Zeitung“.

Man müsse, wenn sie noch ganz jung und klein seien, die guten von den schlechten Pflanzen unterscheiden, das, was einmal eine gute Rose werde, von dem, was zu einem schlechten Affenbrotbaum heranwachse. Der könne nämlich so groß werden, dass er einen winzigen Planeten unbewohnbar mache. Deshalb brauche der Planet diese mühsame Morgentoilette. So heißt es sinngemäß im „Kleinen Prinzen“ von Antoine de Saint-Exupéry. Die Verfilmung dazu läuft seit dieser Woche in den deutschen Kinos. Großes Thema in den Feuilletons war sie aber nicht. Dabei hätte man so viel vom „Kleinen Prinzen“ lernen können. Vor allem dessen Sorgfalt darin, mühsame, aber wichtige Unterscheidungen zu treffen.

Diese Sorgfalt würde man eigentlich dem Historiker Götz Aly ohne weiteres zugestehen. Eigentlich. Jürgen Kaube sprach sie ihm in der FRANKFURTER ALLGEMEINEN ZEITUNG aber ab.

„Wie kann einem denkenden Menschen wie Ihnen, Herr Aly, die Absurdität dieser Schlussfolgerung entgehen?“

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Schrieb Kaube in seinem offenen Brief an Aly. Der hatte wiederum in der BERLINER ZEITUNG über antisemitische Klischees geschrieben und, wenn auch vielleicht nicht justiziabel behauptet, so doch zumindest tollkühn suggeriert, einige Blogger und Journalisten, darunter Sascha Lobo, Kolumnist von „Spiegel online“, Dietmar Moews, empirischer Soziologe und Künstlergelehrter, und Michael Hanfeld, Medienexperte der FAZ, seien „moderne Antisemiten“. Götz Aly hat das daran festgemacht, wie, zum Beispiel mit dem Wort „verlogen“, die beiden Mark Zuckerberg, den Facebook-Gründer, für dessen angekündigte Milliardenspende kritisiert hatten.

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Nun ist Aly zwar kein renommierter Antisemitismusforscher, aber Hitlerei-Kritik-Publizist. Aber kann der sich nicht auch verrennen und vor lauter Antisemitismusforschung selbst dort Antisemiten sehen, wo gar keine sind?

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Jürgen Kaube sprach in der FAZ gar von „Rufmord“ an seinem Kollegen Michael Hanfeld und nahm ihn vehement gegen den Antisemitismus-Vorwurf in Schutz. Hanfeld habe nur Zuckerbergs angekündigte Spende (in Form eines offenen Briefes an dessen gerade geborene Tochter) als unaufrichtige Werbeaktion kritisiert. Damit habe Zuckerberg unter anderem davon ablenken wollen, dass er „gegen den Datenschutz“ Lobbyismus betreibe und „in Europa zwar Geschäfte“ mache, „aber kaum Steuern“ zahle.

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Die Kritik Hanfelds sei aber nur eine Kritik in der Sache und gar nicht antisemitisch motiviert gewesen.

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„Wollen Sie uns ernsthaft sagen, dass ein und dieselbe Kritik, wenn sie an einem protestantischen Internet-Tycoon geübt wird, ihren Charakter ändert, wenn sie Mark Zuckerberg betrifft?“,

fragte Kaube in seinem offenen Brief an Götz Aly.

„Wie kann einem Historiker des Nationalsozialismus entgehen, welcher Logik dieser Kurzschluss den Verstand opfert?“

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Henryk M. Broder, indes, kritisiert die Unterscheidung zwischen Islam und Islamismus – bezeichnet sich aber selbst als Clown, der dafür Steuern zahlt.

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Seinen Verstand geopfert hat Henryk M. Broder unter anderem, als er 2012 Jakob Augstein wegen dessen israelkritischen Kolumnen einfach mal einen „lupenreinen Antisemiten“ nannte. Nun hat Broder in der WELT über eine Unterscheidung geschrieben, die ihm lästig zu sein scheint:

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„Eine […] Form der Verdrängung durch Verharmlosung ist die politisch korrekte Unterscheidung zwischen dem Islam und dem Islamismus. Als ob es das eine ohne das andere geben könnte“,

schrieb er. Nur was wäre, wenn man diese Unterscheidung zwischen Islam und Islamismus nicht mehr träfe? fragte man sich da. Wenn man also die große Mehrheit der friedlichen Muslime dafür bestrafte oder ausgrenzte, was andere im Namen des Islam zerstören? Wäre das dann nicht schlicht und einfach Rassismus?

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„Ist der lettische Regisseur Alvis Hermanis […] ein Rassist und verkappter Rechtsradikaler?“,

fragte zu Wochenbeginn Till Briegleb in der SÜDDEUTSCHE ZEITUNG. Der Leser des Artikels musste zu dem Schluss kommen: ja. Hermanis hatte eine geplante Inszenierung am Hamburger Thalia Theater mit der Begründung abgesagt, es habe sich zu einem „Refugees-Welcome-Zentrum“entwickelt. Da wolle er nicht mitmachen, schrieb der Regisseur in einem Brief. Thalia-Intendant Joachim Lux zitierte in indirekter Rede aus E-Mails, die er von Hermanis bekommen hatte, was nun der SPIEGEL wiedergibt:

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„Die deutsche Begeisterung, die Grenzen für Flüchtlinge zu öffnen, sei extrem gefährlich für ganz Europa, weil unter ihnen Terroristen seien. Und niemand könne die Guten von den Schlechten trennen. […] Zwar seien nicht alle Flüchtlinge Terroristen, aber alle Terroristen seien Flüchtlinge oder deren Kinder.“

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Eine Aussage, die doch sehr an Henryk M. Broders Kritik an der Unterscheidung zwischen Islam und Islamismus erinnert. Muslime und Flüchtlinge unter Generalverdacht.

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„Ein Flüchtling ist er selbst einmal gewesen, damals, Ende der 80er-Jahre, als er in New York um politisches Asyl bat, weil er nicht zum sowjetischen Militärdienst wollte“,

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schrieb Katrin Bettina Müller in der TAZ über den lettischen Regisseur Hermanis. „Darum erschüttert seine Entscheidung. „Und Jan Küveler nannte in der WELT Hermanis‘ Brief „ein Dokument der Paranoia, zu dem sich selbst hartgesottene Pegida-Anhänger nur mit Mühe durchringen dürften“.

Aber auch die sind zu einigem fähig. Unter anderem haben sie mit ihrem Hass dafür gesorgt, dass ausländische Wissenschaftler Angst davor haben, in Dresden, zum Beispiel beim dortigen Max-Planck-Institut, einen Job anzunehmen. Darüber berichtete Mona Jaeger in der FAZ.

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Und die Sachsen-Korrespondentin von Deutschlandradio, Nadine Lindner, erzählte in der TAZ über ihre Erfahrungen bei den Dresdner Pegida-Demonstrationen:

„[…] auch mir hat man schon hinterhergespuckt, mich durch die Menge verfolgt und nachgesagt, ich arbeite für einen Lügen- und Koranschulen-Sender“.

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Koranschulen-Sender! Würde das nicht heißen, dass die Deutschlandradio-Mitarbeiter Arabisch sprechen? Also auch ich?

Al-amīr al-ṣaġīr qalib.

Nein, das heißt jetzt nicht: „Tötet alle Ungläubigen!“ Sondern: „Der kleine Prinz schlägt Purzelbäume.“ “ Vorstehend ist der Schluss des DLF-Kommentars von Tobias Wenzel.

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Dietmar Moews widerspricht der Bewertung des DLF-Autors Wenzel, dass „GÖTZ ALY ein renommierter Antisemitismusforscher ist“. Denn es gibt keinerlei Leistungen qualitativer empirischer Sozialforschung von Götz Aly. Seine Sekundär-Karteikasten-Suche über Semantik-Spiele zum Dritten Reich und dem deutschen Nationalsozialismus bringt wenig moralische Erhebung über all die anderen Rassisten – immerhin die erneute Bestätigungen dass und wie die deutschen Massenmörder waren und die Hitlerei bis zum Ende, mit allen Konsequenzen, mittrugen.

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Interessant wäre hierzu eine analytisch angewandte Hypothese der „LÜGENPRESSE“ mit sich selbst – oder hat sich da mal jemand rufmörderisch verrannt?

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Und hier können Sie Tobias Wenzel in der DLF-Mediathek NACHHÖREN:

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http://www.deutschlandradiokultur.de/aus-den-feuilletons-al-amir-al-kagir-qalib.1059.de.html?dram:article_id=339655

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Juden-Rassismushetze von Götz Aly macht Facebook-Zuckerberg zum Blutjuden

Dezember 13, 2015
Lichtgeschwindigkeit 6102

Vom Sonntag, 13. Dezember 2015

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Bildschirmfoto vom 2015-12-13 13:09:52

Screenshot am 13. Dezember 2015

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Bildschirmfoto vom 2015-12-13 13:09:52

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In der BERLINER ZEITUNG beleidigte am 8. Dezember der Historiker Götz Aly, in einem rassistischen Meinungsartikel „Die Häme…“, Dietmar Moews und andere Autoren, die die Facebook / Zuckerbergs Ankündigungs-Reklame kritisiert hatten, als Antisemiten:

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Götz Aly schreibt:

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…Moderne Antisemiten meiden das Wort Jude, besinnen sich jedoch bei passender Gelegenheit auf das klassische Repertoire – gespeist aus Neid, Unvermögen und frustrierter Gehässigkeit. Als Mark Zuckerberg vergangene Woche seine Absicht erklärte, in den nächsten Jahrzehnten 45 Milliarden Dollar zu spenden, kamen in deutschen Zeitungen und Blogs in Sekundenschnelle die alten Klischees zum Einsatz.

In seinem Blog spricht „Fefe“ von einer „Steuervermeidungsmaßnahme“, die nur einem wohltue – „Zuckerberg und seinen Nachfahren“. Dietmar Moews meint: „Facebook, das Schweinegeschäft mit den Daten der geistig beschränkten Massenkonsumenten der hinterhältigen weltweiten Datengeschäfte, muss sich ständig waschen.“ Maxy steuert zu Zuckerberg bei: „Ich hab was gegen sein Lügenimage, das er kreiert.“ Klaus-Werner Lobo findet, dass er „einen Teil des Reichtums, den er der Gesellschaft geraubt hat“, „nun weiterhin steuerschonend vermehrt – also die Gesellschaft weiter ausbeutet“.

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http://www.berliner-zeitung.de/meinung/kritik-an-milliardenspende-die-haeme-gegen-mark-zuckerberg-ist-antisemitisch,10808020,32721038.html#plx2068733787

…“

Inzwischen, am 11. Dezember 2015, erschien ein OFFENER BRIEF von Jürgen Kaube, Redakteur und Mitherausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, Feuilleton, Seite 11:

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Lieber Götz Aly, Sie haben gerade in einem Beitrag für die „Berliner Zeitung“ gegen den Ressortleiter Medien unserer Zeitung, Michael Hanfeld, einen ungeheuerlichen Vorwurf erhoben. Sie nennen ihn einen Antisemiten. Genauer: Sie werfen ihm vor, er erfülle die Kriterien für einen „modernen, stillen“ Antisemiten. Denselben Vorwurf erheben Sie außerdem gegen einen Kolumnisten von „Spiegel Online“ und eine Reihe weiterer Journalisten. …“

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Indes Dietmar Moews, kritisierte das am 2. Dezember 2015 als Brief an seine neugeborene Tochter publizierte Facebook-Gerede von Zuckerberg in LICHTGESCHWINDIGKEIT als Facebook-Gerede von Zuckerberg

 

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Vom Mittwoch, 2. Dezember 2015:

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Moews schrieb zu Zuckerbergs „Brief an seine Tochter“:

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„Auch der Deutschlandfunk verbreitete heute in den Informationssendungen eine leere Behauptung, der FACEBOOK-Kommunikation …Angeblich habe der Facebook-Chef Mark Zuckerberg angekündigt, eine große „Stiftung“ (NGO) zu gemeinnützigen Zwecken zu veranlassen. …“

BITTE WEITERLESEN unter:

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https://lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/wp-admin/post.php?post=20294&action=edit

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Dietmar Moews erwiderte inzwischen öffentlich auf die Blutjuden-Dichtung von Götz Aly in der BERLINER ZEITUNG.de am 11. Dezember 2015, als Kommentar und öffentliche Erwiderung wie folgt:

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Dietmar Moewsvor 2 Tagen

Götz Aly zu Spendenankündigung des Zuckerberg / facebook. Meine hier irreführend zitierte Kritik an die Zuckerberg-Verlautbarung zielt und trifft die Ankündigung einer Spende anstatt einer tatsächlichen Spende.
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Dieser Sachverhalt zielt nicht auf die Person Zuckerberg.
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Der Schluss von Götz Aly, weg von meinem Argument, hin auf meine Person, ist völlig schief.
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Als meinungsfreier Journalist in eigenem Namen darf Götz Aly schreiben, was man ihm druckt.
Als Wissenschaftler dürfte er das nicht.
Dr. Dietmar Moews“

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Dietmar Moews‘ LICHTGESCHWINDIGKEIT-Blogbeitrag „Facebook-Gerede von Mark Zuckerberg“ prangert Zuckerberg / Facebook als DATENKRAKE an, Moews meint:

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FACEBOOK gibt den IT-unmündigen Facebook-Nutzern „Affen Zucker“ und betreibt dadurch eine menschenrechtswidrige it-wirtschaftliche Methode, geltendes Menschen-Recht der Selbstbestimmung zu hintergehen und daraus politische Übemacht und Profit zu ziehen.

KURZ: MOEWS lehnt FACEBOOK als „Datenkrake“ vollkommen ab.

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Jürgen Kaube schließt seinen OFFENEN BRIEF. „Lieber Götz Aly“, in der FAZ vom 11. Dezember 2015, mit diesen Worten:

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… Nur für Sie, nicht für die von Ihnen Angegriffenen, ist Mark Zuckerberg ein Jude. Leider erfahren wir aus Ihrem Text nicht, inwiefern er das ist. Ist er ein religiöser Mensch? Ein Wikipedia-Eintrag teilt mit, er bezeichne sich als Atheisten. Ist für Sie Mark Zuckerberg ein Jude, weil Sie etwas über seine Eltern wissen? In Michael Hanfelds Kritik an jenem offenen Brief geht es nicht um Zuckerbergs Eltern, nicht um seine Verwandtschaft, nicht um seine Biographie. Der Schriftsteller Per Leo … „Aus Zuckerberg einen Juden gemacht zu haben, diesen Vorwurf muss sich in diesem Fall einzig und allein Götz Aly gefallen lassen“

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Kaube weiter: „… Hitler wird auch von Ihnen, Herr Aly, erwähnt. Sie zitieren aus „Mein Kampf“ eine Passage, in der Juden der „Kunst der Lüge“ und der schamlosen Geschäftigkeit bezichtigt werden. Und Sie schließen daraus, dass jemand, der ein als Gemeinnutz beschönigtes Geschäftsinteresse kritisiert, ein Antisemit ist … Wollen Sie uns ernsthaft sagen, dass ein und dieselbe Kritik, wenn sie an einem protestantischen Internettycoon geübt wird, ihren Charakter ändert, wenn sie Mark Zuckerberg betrifft? Wie kann einem denkenden Menschen wie Ihnen, Herr Aly, die Absurdität dieser Schlussfolgerung entgehen? Wie kann einem Historiker des Nationalsozialismus entgehen, welcher Logik, dieser Kurzschluss den Verstand opfert? …“

Kaube Schluss: „…Da es sich um eine der dümmsten und niederträchtigsten Feindseligkeiten überhaupt handelt, ist die Behauptung, jemand sei Antisemit, nicht irgendeine. Sie steht darum, wie Leo schreibt, unter besonderer Pflicht, einen Nachweis zu führen. Sie, Herr Aly, entziehen sich dieser Pflicht, weil gar nichts da ist, woran er zu führen wäre. Ihnen genügen Analogieschlüsse zum Rufmord. Das ist nicht nur niederträchtig, es schwächt die Kritik des Antisemitismus, den es gibt. Finden Sie nicht auch, dass das ein ziemlich hoher Preis dafür ist, einen Artikel mit haltlosem Unfug zu füllen? Ihr JÜRGEN KAUBE“

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Dietmar Moews als letzter Pomovent von Prof. Dr. Alphons Silbermann

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Dietmar Moews meint: Der haltlose Aly-vitische Unfug wirkt auf mich einerseits wie die LÜGENPRESSE – auch die FAZ und die FAS –, die im Jahr 2012 Dr. Dietmar Moews als Antisemit beleidigte – was zu Strafanzeigen wegen „Volksverhetzung“ führte und dann als haltloser Unfug erkannt, seitens der Berliner Staatsanwaltschaft eingestellt worden war.

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Andererseits wirkt es auf mich, wie manches entsetzliche Erlebnis, wenn man zum ersten Mal merkt, dass ein eigentlich intelligenterer Mensch speziell, schrittweise geistesschwach wird. Sollte Götz Aly krank sein, sollte man ihn nicht länger in öffentliche Konflikte loslassen. Ähnlich kann man die mittlerweile erlahmenden Ausfälle von Hendrik Broder erklären, der dieses Götz Aly-Zuckerberg-Drama als Side-Rider nutzt, ebenfalls massenmedial für Quote benutzt („Die Welt“: „Islam und Islamismus“) zu zocken – dazu noch ganzseitig in der Süddeutschen Zeitung ausbreitet „Auch ich bin ein Clown“.

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Charlie Chaplin war ein Clown – Hinkel war ein Clown, Hitler war ein Clown – unsere Frage ist vielmehr, was geschieht, wenn reputierliche Prominente irreführende hetzerische Stellungnahmen abgeben, wie hier Götz Aly in der „Berliner Zeitung“ am 11. Dezember 2015 rassistisch argumentiert , fast wörtlich, wie es Hitler tat:

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„Der Jude“ hingegen erscheint als die absolute Gegenfigur. Die Juden hätten sich zwar als Religionsgemeinschaft getarnt, seien aber in Wahrheit ein „Volk mit bestimmten rassischen Eigenarten“, aus denen ihre verderbliche Rolle in der Geschichte der Menschheit zu erklären sei. In jeder historischen Phase entdeckt er den Juden als „Parasiten im Körper der anderen Völker“.
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Emanzipation, Toleranzdenken, Assimilation, Parlamentarismus, Kosmopolitismus und Pazifismus heißen die Fassaden, deren er sich zur Camouflage seiner wahren Absichten bedient; Freimaurertum, zionistische Bewegung und die Presse bilden die propagandistischen und organisatorischen Zentralen der jüdischen Weltverschwörung. In Rußland aber hat der „Blutjude und Völkertyrann“ sein wahres Gesicht enthüllt. Dort wurden an „dreißig Millionen Menschen in wahrhaft fanatischer Wildheit“ getötet, „um einem Haufen jüdischer Literaten und Börsenbanditen die Herrschaft über ein großes Volk zu sichern“. –

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Die biologische Determiniertheit von Hitlers Weltbild deutet zugleich die Konsequenzen an, die der rassisch „höherwertige“ Mensch aus dem „Recht des Stärkeren“ zu ergreifen habe.

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Und Kindlers LEXIKON teilt mit:

Hitlers „Mein Kampf“ erreichte bis 1939 eine Auflage von 5,5 Millionen; 1943 waren in Deutschland nahezu 10 Millionen Exemplare verbreitet. Es wurde in sechzehn Sprachen übersetzt und auch nach 1945 im Ausland mehrfach wieder aufgelegt. Seit 1936 wurde „Mein Kampf“ in den Standesämtern verteilt. Um so erstaunlicher ist die Tatsache, daß die Maximen, die Hitler hier in aller Breite dargelegt hat, kaum in das Bewußtsein der Öffentlichkeit gedrungen sind. Hitlers Buch wurde vor und nach der nationalsozialistischen Machtübernahme 1933 in Deutschland kaum gelesen wurde. Das Desinteresse an Hitlers politischen Vorstellungen rechtfertigte sich vielfach aus einem ästhetisch motivierten Überdruß an Hitlers „schlechtem Stil“, seinen „verworrenen Ansichten“, dem „langatmigen“ und „langweiligen“ Charakter von „Mein Kampf“. Der öffentliche Geist hat den „Gefreiten Hitler“ stets nur widerwillig und mit hochmütiger Verachtung zur Kenntnis nehmen wollen.“

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Man sieht, wie Hitlers Rassismus, wie bei Götz Aly, auf Blutsverwandtschaft und Abstammung abhebt:

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Von immer stärker werdender Bedeutung für die Sicherung und Stärkung der deutschen Blutsordnung ist die Erbbestandsaufnahme. Sie ist die Sammlung und übersichtliche Ordnung aller Untersuchungs- und Ermittlungsergebnisse, welche für die Beurteilung der erblichen und rassischen Beschaffenheit der Sippen und ihrer einzelnen Mitglieder von Wert sind oder werden können. Die Erbbestandaufnahme umfaßt grundsätzlich die Gesamtbevölkerung. Sie erstreckt sich jedoch vordringlich auf die Personen, an denen Maßnahmen der Erb- und Rassenpflege durchgeführt wurden oder werden sollen und deren Verwandte.“

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Zum Verständnis noch ein Auszug aus Hartmut Krauss, „Was ist Rassismus (nicht)? Eine kurze Klarstellung:

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Krauss schreibt: „Zunächst eine Definition im Interesse wissenschaftlicher Präzision:

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Rassismus“ ist eine ideologische Einstellung bzw. ein irrationales Vorurteilsmuster, das Menschen aufgrund biologischer (Abstammungs-)Merkmale spekulativ-willkürlich als negativ, d. h. „irreversibel minderwertig“ und „schlecht“ bewertet.

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Auf dieser Grundlage ist es dann auch möglich, bestimmte Menschengruppen willkürlich zu „rassisieren“, d. h. ihnen bestimmte negative und irreversible biologische Eigenschaften anzudichten. So basiert der moderne Hass auf die Juden/Antisemitismus auf der irrationalen und ideologisch-manipulativen ‚Umwandlung’ von Menschen, die von religiös-jüdischen Vorfahren abstammen, in einen unveränderbar bösartigen, rassischen „Blutjuden“ – ganz egal, wie er sich zur jüdischen Religion verhält. So kann man Marx, Freud, den deutsch-nationalen Mitbürger und den ultraorthodoxen Rabbi in einen Topf werfen und als wesensgleiche Erzverderber verteufeln. Reale Sachverhalte, empirisch-konkrete Wirklichkeitsaspekte spielen in diesem eliminationssüchtigen Wahnsystem keine Rolle. Egal, wie sich der als „blutjüdisch“ identifizierte Mensch auch verhalten mag, er/sie ist als a priori Unreine/r zu beseitigen.

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Davon strikt zu unterscheiden ist die negative (kritische) Bewertung von Herkunftsgruppen, die aufgrund der von ihnen geteilten handlungsrelevanten Wertorientierungen und Normen als kulturell (relativ) homogen angesehen werden – zumal dann, wenn diese Gruppen ihre kulturell-normative Orientierung bewusst äußerlich sichtbar zum Beispiel in Gestalt von Kleidungssymbolen indizieren und sich damit selbsttätig abgrenzen. Entscheidend ist hierbei a) die Beurteilung der Inhalte der betreffenden (kritisierten) Wertorientierungen und Normen sowie b) die Stimmigkeit der Zuschreibung der Wertorientierungen/Normen zu der jeweiligen Bezugsgemeinschaft. (Überprüfung des Begründungsdiskurses)
Zudem ist in Rechnung zu stellen, ob die sozialisatorische und individuelle Veränderbarkeit der abgelehnten bzw. kritisierten Wert- und Normorientierungen eingeräumt wird oder nicht. (Unterscheidung zwischen statistischer Häufung und individueller Modifizierbarkeit der zugeschriebenen Einstellungen).

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Zu berücksichtigen ist darüber hinaus auch, dass die zum Beispiel ethnizistische/nationalitätsbezogene Abwertung oftmals das negativ-reaktive Spiegelbild der ethnizistischen (nationalistischen) Selbstaufwertung der betreffenden Ethnie/Nationalitätengruppe darstellt. (Positiver vs. negativer Ethnizismus/Nationalismus)

Einer exakten wissenschaftlichen Begriffsbildung völlig abträglich ist es, den Rassismusbegriff zu „kulturalisieren“ und auf die Negativbewertung von multiethnisch zusammengesetzten Weltanschauungsgemeinschaften auszudehnen. Dahinter steckt nicht nur wissenschaftlich unhaltbare terminologische Verwilderung, sondern der Versuch, a) durch diesen analytisch verfehlten semantischen Transfer einen ideologischen Diffamierungsmehrwert zu erzielen und sich gleichzeitig auch noch b) um die Prüfung der Angemessenheit der Negativbewertung herumzumogeln.

Der Gipfelpunkt der Verwandlung des Rassismusbegriffs in eine reine Diffamierungskeule ist dann erreicht, wenn jede Form der Kategorisierung von Menschen nach gruppenbezogenen Merkmalen und deren kritische Bewertung als „Rassismus“ gebrandmarkt wird. Damit soll offensichtlich zweierlei erreicht werden: Zum einen die absolute Immunisierung bestimmter Gruppen vor Kritik und zum anderen die – ihrerseits „rassistische“ (demagogische) – Konstruktion einer Gruppe von „feindlichen Kritikern“/ „Rassisten“. („Semantischer Totalitarismus“).

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Im Kontext der aktuellen Debatten zum Migrations-Integrations-Komplex hat der Rassismusbegriff längst seinen Status als wissenschaftliche Kategorie eingebüßt und ist zum Schlag-Wort eines politisch-ideologischen Bürgerkriegs verkommen. (Hartmut Krauss, Juli 2011)“.

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Dietmar Moews möchte noch hinweisen auf den wichtigen Publizisten Prof. Dr. Alphons Silbermann (1909-2000), der zu diesem Arbeitsfeld als empirischer Soziologe, Deutscher Jude, Naziverfolgter und Aufklärer („Auschwitz – nie davon gehört“), Abonnent auf Lebenszeit der von Dietmar Moews herausgegebenen Zeitschrift „Neue Sinnlichkeit“, darlegt, dass die von Nazideutschen betriebene Vernichtung der deutschen Juden und die Lebenskultur und die liberalen Werte des deutschen Judentums, heute von dem Verband „Zentralrat der Juden in Deutschland“ wie auch vom israelischen Massaker-Judentum des Netanjahu offizial-politisch vollendet werde.

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Es steht keinem Deutschen an, sich aus der Pflicht gegenüber den Naziverfolgten zu stehlen – auch nicht der Regierung Merkel – , indem eine Gewaltdiktion der Landnahme und der Vertreibung unterstützt wird, die geradezu wörtlich dem „Lebenskampf“ Hitlers entspricht, wie es die aktuelle Regierung Israels tut.

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Bubrowski oder Bukowski? Gebärmutter oder Reagenzglas

Juni 5, 2015
Lichtgeschwindigkeit 5638

vom Freitag, 5. Juni 2015

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Bildschirmfoto vom 2015-06-01 00:24:36

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Während ich in dieser Lichtgeschwindigkeit hervorzuheben gedenke, mich sehr zu freuen, mit der heutigen Holz-Ausgabe, die ich als treuer Zeitungskäufer täglich von meinen Händlern kaufe und bar bezahle, die erste FAZ zu sehen, die schon von der Titelseite her das Gepräge des sehr geschätzten Jürgen Kaube, nun auch mehr Mitherausgeber, zu erkennen:

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Nicht mehr der mir missliebige Schirrmacher, als überkandidelter Honigsauger und Dünnbrettbohrer, der sich eigentlich in gar nichts wirklich auskannte. Immer wenn Schirrmacher was Neues aufgegabelt hatte, hatte er lediglich seinen Schreib-, Telefonier- und Lesefleiß, aber kein tragfähiges Gespür zelebriert. Nichts von Schirrmacher – meine ich – konnte man ungeprüft benutzen. Schirrmacher war also kein kritischer Dienstleister, sondern er machte Arbeit, statt Verlässliches zu bieten. Problem: Er konnte nichts.

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Jürgen Kaube nunmehr verfügt über Geltungsrang durch Augenmaß und Urteilskraft zu den heute gebräuchlichen Orientierungsstrategien in Macht und Politik. Kaube ist eine solide Variante vom Nietzsche-Übersetzer Charles Bukowski („Umarme das Schicksal – jenseits von Gut und Böse“ und Isaiah Berlin „Diesseits von Gut und Böse“).

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Das heißt: Wir Menschen und die Farben der Moral, der empirischen Herrschaftspolitiken und des mutmaßlichen Seinsschlüssels, in die kurze Tagesform einer Frankfurter Allgemeine Zeitung gefasst, sollten erkennbar und belastbar sein (sodass die Verlags-Rechnung aufgehen kann).

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Das war in der heutigen Ausgabe – meinem Wunsch gemäß –  in Titeln der Titelseite der Frankfurter Allgemeine Zeitung so aufgereiht:

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(Oberthema: Erziehungsstreik, Eltern, Kinder, Maximen von Führung und Fühlung mit Führungsanspruch), „Heute:

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Demokratisches Restrisiko

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Moral statt Politik

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Rettung für Hochschulen

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Auf schmalen Schultern

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Büromieten steigen kaum“

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Zu jeder dieser Titelzeilen stehen die tagespolitischen Geschehnisse und Bedrängnisse in steilem Verhältnis: Rechtsstaat und Mob, staatliche Bildungsapparate, Missverhältnis von Genieabhängigkeit zu Mehrheitsintegration, dazu der Kaufvertrag als Über-Ich.

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Was also machen wir mit dem Anfang jeder Gemeinschaft für ein gelingendes Gemeinschaftshandeln, der kollektiven Urteilskraft?

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Die Urteilskraft stärken.

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Wie geht das?

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Durch organisierte Bildung.

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Das kostet – und schon sind die Eltern bedient (Jasper von Altenbockum „Die Eltern sind bedient“ Titel-Kommentar am 5. Juni 2015). Der Wadelbeißer hat hier die Volkshochschulen vergessen, die der Mangelbildung der Erwachsenen abhelfen sollen.

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Wie bildet man Eltern, an denen bereits Erziehung und Bildungsziele verfehlt wurden? Mit Helene Bubrowskis Anti-Bukowski-Text: „Wer denkt an die Kinder?“ (immer noch Titelseite der FAZ) am 5. Juni 2015.

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Es geht mit der wichtigsten Textstellung, FAZ Seite 1, oben links, los:

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„Erziehungsstreik für Schlichtung unterbrochen“ – es fehlt der Hinweis auf den Charakter von Industriegewerkschaften in unserer Zeit: Nicht nur hat die Ver.di-Führung die Erzieher mit diesem Streik verraten, auch führt sie unverschämt vor, wie Herrschaft durch den durchorganisierten Verbändestaat über alle Herzen und Köpfe hinweg durchgesetzt wird. Die FAZ hier ganz bei „sich“, Partei-Zeitung auf der StaMoKap-Seite der herrschenden Blockparteien („demokratisches Restrisiko“, „Moral statt Politik. Aufklärerische Kritik als Wurzel der modernen Dauerkrise …“, „Rettung für Hochschulen“ …).

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Kurz: Kaubes Stichworte stimmen. Doch heraus kommt blendende bzw. kaschierte Herrschaftsmoral („Großer Gott wir loben Dich“ / vom <Kölner Dom-Chor bei geöffnetem Fenster laut anhören).

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Helene Bubrowski schreibt, dass es „In Vitro Fertilisation“ gibt – also Erzeugung menschlicher Abkömmlinge ohne Liebe und ohne kulturelle Vorurteile, quasi „Jenseits von Gut und Böse“, wie Nietzsche es in seiner Vorurteilslehre beschrieb. Dass es mit Heidegger das feindliche Gestell gibt, unsere tradierten Vorurteile, die die Möglichkeiten des zukünftigen Seins ankränkeln, verhindern, indem „Das Dasein in das mögliche Sein hinaussteht“. Und nun schlägt Sloterdijk nach und fordert: „Die schrecklichen Kinder der Neuzeit“ –  sie lernen nicht das Notwendige – denn nun sind sie Heideggerfreunde: Vorurteilsfeindlich (also hirnrissig).

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Helene Bubrowski beschreibt, wie gebunden und geborgen das künstliche Erzeugtwerden nicht ist, wie brutal es für Eilieferanten, Austrägerinnen, Fremdgeborene, Identitätsschwache, Neukranke, nämlich unwerte Menschen, nur sein kann – dagegen die gute Tradition des Sexus Nexus mit allerliebst Liebesleid, Kabalen und missbrauchten Briefen, Inzuchtquoten und KuckucksUse – so weit das Auge reicht Lug und Trug, aber traditionell und herrschaftsbewährt.

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Die junge Frau Bubrowski also voll aus ihrer Lebenserfahrung schöpft, der einfachen Moral das Wort in der FAZ reden möchte. Eigentlich aber liefert sie lediglich eine Stoffsammlung der Plattitüden, ziemlich unsystematisch außerdem, legte man Kriterien der empirischen Sozialforschung daneben. Welche Argumente dagegen das Lebensrecht aller Missgeburten und Geschundenen, Behinderten und Ungelieben, Bastarde und Kuckuckskinder haben, nachdem solche auch noch das Purgatorium der gesellschaftlichen Ächtung in jedem Belang nicht nur überlebten, sondern daraus die Hochbegabung, eine Sonderstellung zu machen vermochten (wenn sie nicht gestorben sind) und den Preis angeboten bekamen, den sie dann dem Helene-Bubrowski-Schwangerschaftsturn-Vereinen der FIFA spendeten – mit dem spöttischen Kommentar angenagelt: „Ihr Manna könnt ihr selber saufn. Es lebe das unwerte Leben.“ – das beschäftigte FAZ-Autorin Bubrowski gar nicht.

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Dietmar Moews meint: Bei aller Zukunftsgenealogie und Integrationsführung hat der Roman-Soldat Schwejk nicht zu Unrecht behauptet: Man muss sie in die Tür einklemmen, will man eine Katze umbringen – die haben ein zähes Leben.

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Ein „so Sollen“ des staatlich geführten Fortpflanzungssinnes, eingeschlossen „Kinder, deren Eltern miteinander Geschlechtsverkehr gehabt haben sollen“ (Bubrowski am 5. Juni 2015), machtmoralisches Pfahleinschlagen des Leitmediums FAZ, die sich eigentlich mehr für USA-hörige Medien- und Militärspiele erwärmt, klingt mir aus dem Munde der Helene Bubrowski nicht klar und deutlich genug:

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Sie sollte es: „Konservatives Umherirren traditioneller Verhängnisse nennen – lieber den alten Krieg als den neuen“. Nein, sie malt Schwarz und Weiß, wie jedes Heinzlein von Heinrich Heine im Keller das Blutfass doch kennt, aber die Anderen für blöde halten möchte.

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Es kann dafür der SPD-Mann Herbert Schmalstieg wenig dafür, dass dieses Thema an ihm sein Leben lang vollständig vorbeigegangen ist (als Nummer Zehn der Prominentenmannschaft immer elegant), der hier auf Seite 8 in der FAZ, 5. Juni 2015 von Günter Bannas als „Schlichter“ vorgestellt wird.

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Und auch hier hat die FAZ-Redaktionskonferenz nicht die nötige Zeit aufgewendet, zu prüfen, ob hinter dieser Tapetentür wirklich der Weg ins Freie führt: Schmalstieg als Schlichter, nachdem Gewerklschaft und Arbeitgeber bereits ihre „FIFA-Methode“ haben durchblicken lassen?

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Ein gezieltes Interview mit Schmalstieg zur heutigen Ausbildungslage der Erzieher, als Kindergärtner, Sozialpädagogen, Erziehungswissenschaftler, Diplom-Erzieher und so weiter, hätte Mehrwert haben können. Der Abrichtungsakt der Schlichtung ist bereits jetzt schon ein Akt der LÜGENPRESSE – die streikenden Erziehungsberufsständlerinnen und -ständler tun mir leid. Und was sagt Helene Bubrowski, deren schutzbedürftiges Klientel hier doch übers Stöckchen springen darf?

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Sie möchte, dass die “Überlistung der Natur“ gesellschaftlich gewünscht, neumodisch nicht unter Strafe stehen, aber nicht zur „Gefahr durch die hässlichen Seiten des Machbarkeitswahns“ werden solle. Das nenne ich verneinte Verneinung des Verneinens: (Don’t be denied /Neil Young)

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Und – ich erlaube mir den Scherz zur Frage: Wohin mit dem Zeigefinger (gehn wir zu Dir oder zu mir?)? – wenn es ein mahnender, aber „zahnloser Zeigefinger ist“ (Helene Bubrowski), so stecke ihn einfach in die Nase.

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ZUGINSFELD 40 DMW 674.1.11 190 cm / 190 cm, Öl auf Leinwand, in Berlin 2012 gemalt

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