EURO-Propaganda-Test

Juni 30, 2015
Lichtgeschwindigkeit 5701

vom Dienstag, 30. Juni 2015

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Ende eines (zweite Tranche) Knebel-Fallen-Vertrages über EURO-Schulden-Finanzierung durch die profitierenden Investoren IWF, EZB und EURO-Gruppe zwischen Griechenland und der EURO-Haftung.

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Man soll nicht so tun, als liefe eine Feindeslinie zwischen den (allen) Griechen und den anderen EU-Europäern.

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Auf der griechischen Seite hatte es bei den Parlamentswahlen im Januar 2015 eine knappe rechts-links-Koalitionsmehrheit für den Ausstieg Griechenlands aus der EURO-Falle gegeben. Alle anderen Griechen sind dagegen – haben für ein „Weiter So!“ gestimmt. Sie wollen auch jetzt die EURO-Linie der Bevormundung akzeptieren.

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Auf der EU-Seite sind alle diejenigen EU-Staaten, die dem EURO nicht beigetreten sind voller ökonomischer und politikorganisatorischer Motive, diesen EURO nicht mitzumachen.

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Stärkstes Beispiel ist Großbritannien.

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Was in der laufenden Woche, bis zum von der Tsipras-Regierung und vom griechischen Parlament vorgesehenen „Referendum“ (Volksabstimmung) jetzt in Deutschland zu beobachten ist, ist das maximale Aufgebot massenmedialer Propaganda:

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Wir sehen, wie sich die staatlichen Redaktionen und Dienstklassen-Journalisten an die Objektivitäts-Gebote für den Informationsauftrag der Deutschen halten.

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Dass die kommerziellen Massenmedien in Deutschland in „das volle Horn“ der deutschen und der transnationalen bankabhängigen Unternehmen blasen, steht seit die Verhandlungen zwischen EU und Griechenland laufen eindeutig und ist im schlimmsten Sinn von „LÜGENPRESSE“ klar.

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Nun wird man also wie in einem seinsgebundenen Labortest sehen, wie weit und ob die gezielte Propaganda zur Durchsetzung der EURO-Investoren gegen den Verlust ihrer Investitionen erfolgreich sein werden. Werden die Griechen gegen das weitere Aushungern der „griechischen Kuh“, die die EURO-Investoren weiterhin melken wollen, sich in der Volksabstimmung durchsetzen können:

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Werden die Griechen beim „Referendum“ die Fortsetzung der Tsipras-Linie wollen?

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Werden die Griechen die Fortsetzung der Euro-Falle fordern und damit Tsipras konkrete Rückfrage beim Volkswillen, entgegen der Parlamentsmehrheit, stoppen.

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Tsipras kneift damit nicht vor der Verantwortung und der Entscheidung, sondern er stellt die besonders tragweite Zukunftsstruktur ganz konkret zur Wahl: Dem wird er dann folgen – auch entgegen seinem eigenen Wahlkampfprogramm bzw. er wird möglicheweise zurücktreten.

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Dietmar Moews meint: Als Tsipras nach Abbruch der Verhandlungen am vergangenen Freitag vor sein Parlament in Athen trat, um zu berichten, wurde er mit vollem Applaus von allen Parlamentariern minutenlang gefeiert:

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Die griechischen Repräsentanten erkannten an, dass die Tsipras-Vertreter in den Brüssel-Verhandlungen getan haben, was ihnen möglich war. Sie haben die klaren Absichten Griechenlands sich selbst zu sanieren, entgegen massivsten Verleumdungen und Attacken („unerfahrene Amateurpolitiker“) vertreten.

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Einerseits also Beifall von Allen. Auch von den politischen Gegnern, hinter denen gegen Tsipras eingestellte Wähler stehen. Das war stark und absolut eindeutig.

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Dazu bringt nun das deutsche Staatsfernsehen permanent O-Töne von Griechen, die erklären:

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Ganz Griechenland sei über Tsipras entsetzt:

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Die große Mehrheit der Griechen werden Tsipras bei der Volksabstimmung ablehnen.“

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Es werden also alle Mittel der staatlichen Propaganda in Deutschland benutzt. Benutzt wird auch die Hitlerschlauheit der deutschen Öffentlichkeit, die zur Not gerne sagt: Die sagen doch nicht genau, was los ist – ich weiß es nicht.

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Es laufen also Sendungen über aktuelle Verhandlungen nach Abbruch der Verhandlungen. Telefonate mit Tsipras. Nebenbei heißt es – OBAMA hat angerufen. Bei wem? Bei Hollande? Bei Juncker? Bei Merkel?

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Obama fordert in aktuellen Telefonaten: Griechenland wird gehalten!

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Nur über die Inhalte dieser „Verhandlungen“ wird nichts mitgeteilt. Das heißt, Schweigen ist die Alternative zum Lügen. Wenn die Wahrheit nicht gesagt wird, gibt es nur Schweigen oder Lügen.

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Wir werden diese „Freiheit“ in der Demokratie im Rechtsstaat also abwarten – wie es die hitlerschlauen Deutschen aufnehmen, dass sie völlig für dumm verkauft werden.

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Man lese dazu britische Zeitungen. Die halten sich OBAMA-lastig zwar zurück, aber sie vertreten natürlich die britischen Anti-Euro-Motive.

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Das EU-THEMA CAMERON / JUNCKER

Juni 26, 2014

Lichtgeschwindigkeit 4581

am 26. Juni 2014

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Mir ist seit einiger Zeit danach, die verqueren Scheindebatten um die EU-Parlamentswahl und die neuen EU-Kommissar und – Präsident-Einsetzungen, anzusprechen:

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ERSTENS David Cameron (Tory), der britische Premier.

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ZWEITENS Jean-Claude Juncker (CDU), der EVP-Kandidat

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Cameron hat vollkommen recht, seine Ablehnung dieses Juncker ganz klar auszusprechen und gegen Juncker zu stimmen.

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Camerons Argumente treffen vollkommen zu, indem Cameron kritisiert: Juncker steht für „weiter so“. Cameron hat auch dahingehend vollkommen recht, wenn er als britischer Repräsentant, betont, dass die EU – im Sinne von Maastricht und Lissabon vertraglich angebunden – nicht die Spielregeln ändern darf, so wie es die Sozialisten im EU-Parlament versuchen: Mehr Macht von den EU-Staaten nach Strasbourg und Brussel zu verlegen. Das darf nach den gemeinsamen EU-Regeln nicht sein.

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Juncker hingegen war lediglich der Gegenkandidat für Martin Schulz (SPD) bei der EU-Parlamentswahl – die Sozialisten, die nichts geregelt kriegen, sich in die Strasbourger Parlamentsmacht einschleichen wollen. Dagegen hat die deutsche CDU mit einem Merkel-Plakate-Juncker-Kandidaten erfolgreich angestunken.

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Dietmar Moews meint: Die Briten, mit Cameron / Thatcher, wollen keine EU-Verfassung und kein vereintes Europa. Deshalb ist die britische Position durch Cameron für die Briten richtig.

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JuncKer will die EU-Integration durch so Weitermachen. Das ist für alle falsch.

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Meiner Meinung nach muss eine Politik vorgedacht werden. Dafür müssen die einfachen handwerklichen Regeln beachtet werden.

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Zu einer politischen Einheit Europas gehören zwei Essentials, die unerlässlich sind:

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Gemeinsame Militärpolitik

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Gemeinsame Ökonomie und Entwicklungskultur-Politik

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Beides ist nicht vorhanden. Beides kann bislang nicht in einer EU-Verfassung entschieden werden. Es fehlt die ustimmung der EU-Mitglied-Staaten. Deshalb ist das Weiterso von Juncker Unfug, genau, wie das Weiterso von Martin Schulz Unfug ist.

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Schon die Einführung des EURO war ein großes Risiko, wie wir jetzt erkennen. Genau, wie die Aufnahme möglichst vieler EU-Mitgliedstaaten, die die Voraussetzungen für die Kern-EU nicht erfüllen konnten und nicht können.

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Wir brauchen also, ausgehend von einem Kern-EU-Kern, die Erarbeitung einer Grundsatzklärung für eine gemeinsamen Militär / Bündnis / Verteidigungs-Politik und deren Umsetzung.

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Dann brauchen wir die Klärung der ökonomischen Gleichstellungs-Rahmen auf Gegenseitigkeit.

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Damit ist Großbritannien grundsätzlich draußen und auf eine Wirtschafts- und Handelspartnerschaft weggeschrumpft.

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Es gibt keine gemeinsame Militärlage zwischen der Kern-EU und England. Deshalb wird es nie eine militärische Gemeinsamkeit geben. Wie wärs mit einem Friedensvertrag? Was nützt den Polen ein Beistandspakt mit England – am Beispiel Ukraine?

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Lichtgeschwindigkeit 84

November 25, 2009

Lichtgeschwindigkeit 84 NRW Nix es ömesöns

Piraten-Presseschau: Armes Kölle: Nix es ömesöns. Nu gucke, Pirat Nitzsche –

am Samstag, 21. November 2009, von Dr. Dietmar Moews in der Abflughalle

Berlin Flughafen Tegel; Aufnahmezeit um 15 Uhr;

Piratenthema heute: Widersprüchliches zu Afghanistan, die neue

EU-Doppelspitze,  die Schuldenpolitik der Bundesregierung, dazu

Westdeutsche Allgemeine Zeitung Essen, EXPRESS Köln,

Nürnberger Nachrichten, Wiesbadener Kurier, Münchner Merkur,

alle von Samstag, 21. November 2009.

Die WAZ titelt – wie beinahe alle deutschen Blätter – den

Fußballskandal – Andreas Böhme: Die Abzocker – Wie der

Fußball von einem neuen Wettskandal erschüttert wird. Daneben:

Lob und Tadel für die neue Doppelspitze in Brüssel und,

besonders: Aufregung um Totenkopf – Martialischer Polizei-Auftritt

bei Schülerfestnahmen in Essen. Seite 2: Gemischtes Doppel: der

belgische Premierminister Herman van Rompuy (~ CDU) ist zum ersten

ständigen EU-Ratspräsident und die britische EU-Handelskommissarin

Baroness Catherine Ashton, Oberhausmitglied (Labour), ist zur

EU-Außenbeauftragte (~Außenministerin) für die EU-Kommission in

Brüssel bestimmt worden. Beide Ämter dienen der Repräsentanz der

EU aus Sicht der nationalen Mitgliedstaaten-Regierungen, und sind

nicht dem EU-Parlament in Strassbourg verpflichtet, die den

einflussstärksten EU-Länder, Frankreich durch Sarkozy

und Deutschland durch Merkel, kontrollieren werden. Die Türkei

monierte bereits, dass Van Rompuy im Jahr 2004 gesagt haben

solle, die Türkei sei nicht Teil Europas und wird niemals Teil Europas

sein. Dietmarmoews meint:

Die Medien sollen ab sofort für die Prominenz sorgen, über

klare Aufgaben und politische Maßgaben berichten, damit die neuen

Ämter Format, Offenheit, Transparenz und Ansehen nach Innen

und Außen gewinnen. und nicht als Sündenböcke und Puffer fürs

Beliebige abgewertet werden.

Der Kölner EXPRESS titelt: Größter Fußballskandal aller Zeiten! –

die neuen EU-Chefs: Keiner kennt sie. Herr und Frau Nobody.

Nürnberger Nachrichten schreiben: Europa … dieser Brüsseler

Sondergipfel hat nur eine Art Generalsekretär gekürt. Einen Gehilfen,

der Einladungen verschicken und für gutes Licht sorgen soll.

Dietmarmoews: Alle sollten den neuen Ämtern Ansehen und

Prominenz zubilligen.

Der Wiesbadener Kurier meint: Die Entscheidung … belegt, dass

es in der EU keine Mehrheit für bekannte, starke und durchsetzungsfähige

Kandidaten gibt … nicht für einen Außenminister, der seine nationalen

Amtskollegen überflüssig machen könnte. Dietmarmoews meint:

Der Lissabon-Vertrag sieht es so vor – nicht mehr.

Der Münchner Merkur befindet: Baroness Ashton und Rompuy werden

erst noch beweisen müssen… Dass ausgerechnet eine Britin jenes

Amt übernimmt, das wegen britischen Vetos nicht Außenminister

heißen darf. Dietmarmoews: Letzteres ist schlicht folgerichtig:

Der Luxembourger Juncker wäre witzig und

intelligent, kurz: piratisch.

Und im EXPRESS, Seite 35 schreibt Cris Merting: Armes Kölle:

Nix es ömesöns:

In dieser Woche machte die Stadt Kassensturz. Kurz: Mutter Colonia

geht am Stock.

Die Stadt hat 2,4 Milliarden Euro Schulden. Jeder Kölner steht

mit 2.400 Euro in der Kreide. Zählen Sie mal zu Hause Ihre

Lieben durch und multiplizieren Sie.

Dann wissen Sie, was eine Krise ist. Nix es ömesöns.

Seit 1999 drückte Köln 1 645 600 000 Euro an Zinsen ab.

Allein für Zinsen!

Das sind fünfeinhalb neue Opern. Oder die Ablöse für 164 Podolskis.

Oder 156 387 nagelneue Ford Ka. Oder 1,3 Milliarden Glas Kölsch. Prost!

Einige Politiker schwafeln, dass sie in der Krise auch eine Chance sehen.

Sehen wir auch. Denn durch nichts in der Welt ist so viel Unsinn verhindert

worden wie durch fehlendes Geld. Dietmarmoews meint:

Hier liegen Piratenthemen

ür die bürgerlichen Werte der Piratensatzung, als echte Alternative

zur NRW-Wahl 2011,

um die Zustimmung der Wähler zu kämpfen. Und kein Wille der

Bundes- und auch der NRW-Landesregierung zur Haushaltskonsolidierung.

Die Regierenden muten dämonisch an, während Fachleute, zuletzt die

Kieler Wirtschaftsweisen des Sachverständigen Rates in ihrem

Jahresgutachten, Balance und Konsolidierung fordern.

Mein Treffen mit den Doppelgängern von Karl-Theodor zu Guttenberg,

ist nicht gelungen.

Ob der us-amerikanische CYBRWAR mitspielt, bleibt ungeklärt.

Ob Guttenbergs Telefonkommunikation durch Spracherkennung und

Sprachumwandlung über Abzug,

Aufstockung oder Teilrückzug aus Afghanistan desinformiert wird,

kann nicht geklärt werden. Bekannt ist, dass die Bundeskanzlerin Merkel

unverschlüsselte Mobiltelefone benutzt.

Dietmarmoews meint – So liegen Leichtsinn und Blödheit beieinander;

ich würde das Kabinett vom Divan aus leiten.

Produktion, Performance, Autor, Direktion: Dr. Dietmar Moews;

Aufnahmetechnik und Admin: Piratencrew Berlin


Lichtgeschwindigkeit 84

November 25, 2009