Weltfrauentag am 8. März und Fairness-Gerechtigkeit

März 8, 2019

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am Freitag, den 8. März 2019

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Zum Weltfrauentag möchte ich nur meine besten Wünsche für Frauen in aller Welt und für jede individuelle Frau versenden – mein Räsonnement zu den hierzu von Frauen und Frauenbewegten aufgerufenen Klagen ist hauptsächlich Dies:

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Geniale Geigerin Patricia Kopatchinskaja (* 1977)

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Es gibt Motive und vorgeschobene Motive für einen Frauentag, im Sinne der Frauenklagen. Einerseits ist Leid stets zu respektieren. Andererseits ist Hilfesuche immer freundlich und fair zu beantworten – jedenfalls halte ich das persönlich mein Leben lang so – Fairness ist Hauptmerkmal meiner Prägung und Haltung von Kleinkind an. (Wir sollten den Unterschied erspüren, wenn von Gerechtigkeit und Selbstgerechtigkeit oder, völlig anders, von Fairness gesprochen wird – eine Wortbildung wie Selbstfairness passt da nicht angemessen).

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Ich sehe die Eingeschlechtlichkeit nicht als mein Ziel. Ich sehe sexuelle Freiheit sozial als human auszulebende Fairness, individual sehe jeder wie er’s treibe oder nicht.

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Gesetzeszwänge und Direktion über Strukturen, im Sinne des bekannten Feminismus, kommen mir nicht so vor, als wollte ich solche für mich haben; selbsredend ist es jedem Menschen freigestellt, sich damit einzulassen – auch hier plädiere ich für Fairness.

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Indem Menschen weiblichen Geschlechts sich mit dem tradierten Wort FRAU benannt hören wollen, können sie das durchsetzen – Frauen sind in Deutschland quantitativ die Mehrheit – sie könnten also bei Einhelligkeit politische Wahlen entscheiden (dass es keine Frauenpartei gibt, ist vielleicht noch eine Spielform, die von Frauen auszuprobieren wäre).

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Seitdem es die unkörperliche Zeugung und Selbstreproduktion von Abkömmlingen praktisch gibt – allerdings ist das kostspielig – kann sich ein Individuum reproduzieren. Wer dafür soziale Partnerschaften vorkehren kann, hat auch hierfür die rechtlichen Spielräume (und ziemlich sicher die Scherereien).

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Für die weit fortgeschrittenen Sozialtechniken der Verpitbullung und Pressure Politics, in den qualifizierteren Erwerbsebenen im deutschen Verfassungsstaat, habe ich wenig übrig, weil mir dabei Zwecke und Mittel empirisch zuwider sind. Ob Ellenbogen oder Schleimerei, Arschkriecherei oder Bestechung, Erpressung und Nepotismus, Gewalt oder Empathieschwäche – kommen mir immer Sensibilität und Fairness und die Schönheit des Sozialen viel zu kurz.

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Geniale Bundeskanzlerin Angela Merkel

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Geniale Paarung, idealisiert

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Geniale Paarung, idealisiert

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Geniale Königin, auf amerikanistischem Titel

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Geniale Reportage-Photografin und Malerin Marina Spickermann

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Geniale Dichterin Herta Müller

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Geniale Brechtfrau Janina Kugel

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Die harten Gendertypen, denen ich nicht ausweichen konnte, sind mir wirklich verhasst, weil sie brutal leben (oder weil man es ihren körperlichen Hässlichkeiten und ihren verzerrten Maskenspielen ansieht).

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Man kommt in abschweifende Geräuschzonen, wenn man sich auf die Widersprüche zwischen Quotenforderungen und angängigem Feminismus, zwischen den ungeläutert gestuften Vorstellungen von Gleichheit, dann Gleichberechtigung und Gleichstellung einlassen wollte – das tue ich lieber nicht.

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Mir würde schon genügen, auf die Seite von Hilfsbedürftigen zu treten und über die menschliche Vielfalt zu den Möglichkeiten zwischen Fairness (John Rawls) und Gerechtigkeit (Gleichheit vor dem Gesetz / Montesquieu) vorzudenken und zu urteilen.

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Ich glaube nicht – aber ich kann das abwarten – dass Babyboys und Babygirls von alleinerziehenden Frauen in die männlichen Verhaltensweisen einbrechen. (Ich kann auch den Implikationen von Matriarchat und Patriarchat wenig abgewinnen – was wäre das denn? Ist der heutige Militär-Brutalkapitalismus patriarchalisch?)

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In sofern wird weibliche Verhaltensänderung immer weiter selbstbestimmtes Wahlverhalten sein – insofern werden Appelle oder Zwangsansätze, Männer zu verändern, wenig an heimlichen Blicken und allen möglichen Varianten zwanghaften oder gelegentlichen Naschkatzentums zu ändern vermögen. Das werden die Ejakulatristen immer anders entfalten als ein „drittes Geschlecht“ (Simone de Beauvoir) sich das wünscht.

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Ich beschäftige mich nicht mehr mit den Hypothesen der Psychoanalyse FREUDS, weil ich die Dominanz des SEXUS anders sehe als Freud (es selbst gelebt hat, nämlich zweigeschlechtlich). Doch möchte ich meinen WELTFRAUENTAG damit begehen, daran zu erinnern, woher ich selbst komme, woher du kommst, woher wir alle kommen, mit großem runden Kopf und großen Augen, ein Kindchenschema, das gar nichts anderes sein kann als PRINZESSIN und PRINZ.

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Die soziale Intelligenz dafür, aus dieser PRINZENROLLE in eine belastbare Persönlichkeit heranzuwachsen, scheint mir ein Gebot der FAIRNESS zu sein, beachtet zu werden und der aufgeklären Lebensweise eingeschrieben zu werden; ich schlage dafür vor, die historischen Kindheiten abzusuchen, wie es Vorläufer mit Abkömmlingen pflegten (Wickeltuch bei der Erntearbeit auf dem Rücken; Giftküchen in der Kleidungsmanufaktur von Bangladesch, Schweizer Singekinder in Schwaben „Avec la Marmotte“; Schwänzel und Grätschel.

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Frauen kaufen für viel Geld, ihre Weiblichkeit auszustellen und nach Innen zu pflegen, Schönsein, Jungsein – nicht nur wie Karl Lagerfeld, auch wie Klara Zetkin.

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Naturalistische Auftragsmalerei in Massageöl

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Ich mag nicht, lebenslang meine Mitmenschen als meine Patienten und Behinderten zu sehen und zu behandeln. Ich finde sie normal, so, wie sie daherkommen.

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Dass es den soziologischen Typus der BRECHTFRAUEN gibt, hat Dietmar Moews in einer Theorie mittlerer Reichweite bewiesen und in einem „Meinungsfreiheits-Prozess vor dem Hamburger Landgericht“ indirekt bestätigt bekommen, nachdem er die SIEMENS-CEO JANINA KUGEL als „BRECHTFRAU“ bezeichnet und gemalt und publiziert hatte. Dass diese Brechtfrauen-Theorie, als Theorie weder bei Alice Schwarzer noch bei anderen Krawallos rezipiert wird, mag sich ja von Jahr zu Jahr zum Thema der Weltfrauentage verbessern:

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Brechtfrauen haben Anspruch und Vermögen, verbergen sich aber unter „BRECHT“ oder Firmen-Labels, weil sie scheuen, selbst ganz nach Vorne zu gehen (das ist m. E. sehr klug, viel klüger als die meisten ehrgeizigen, mutigen und scheiternden Männer es treiben – das ist weibliche LIST).

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TRUMPS KUNDSCHAFT: Auskömmlich Dynamisch Aggressiv

August 14, 2017
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Vom Dienstag, 15. August 2017

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Natürlich ist es wichtig, was TRUMP zum Autokiller von Charlottesville den Amerikanern mitteilt. Er ist ein Peer, ein Repräsentant einer Mehrheit, der Präsident eines mächtigen Staates, der sich als Weltpolizei aufspielt.

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Was TRUMP sagt, wird multipliziert und – es wird für sagbar gehalten (es muss vor jedem Gericht als „sagbare“ Meinung bewertet werden).

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Dämpft TRUMP mit seiner Ansage (im Zusammenhang mit all seinen außermittigen Ansagen) die Aggressiven oder ermuntert er die Menschenschinder noch?

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TRUMP sagte, erst nach 18 Stunden, ohne Mitleidsbekundung, „Sad“ (traurig).

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Jedenfalls wertet TRUMP jeden EVENT dadurch auf, dass er sich überhaupt dazu äußert – denn er könnte auch dazu schweigen. TRUMP könnte sogar eine exzentrische publizistische Nebelkerze starten, sodass so ein Terroranschlag von Charlottesville davon massenmedial überstrahlt wird.

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Die Tatsache, dass auskömmliche Menschen in ihrer individuellen Sozialdynamik mit einem Auto in eine Menschengruppe hineinrasen, ist mutmaßlich eine absichtliche Aggression (egal ob irrsinnig, betrunken, sonstwie unzurechnungsfähig).

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Dietmar Moews meint: Da ist nach öffentlicher Ordnung und rechtsstaatlicher Nachsteuerung (Ermittlung/Prozess) vom US-Präsident zu rufen sowie die Solidarität mit den Opfern und den Angehörigen auszudrücken.

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Was ohnehin ein objektiver Missstand in den meisten US-Staaten ist, sind die schlecht gebildeten Polizisten, die eher schießwütige Hells Angels als gediegene Straßenengel sind.

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Es scheint bis heute zwischen Eltern und Abkömmlingen wie in den Grundschulen nicht ausreichend vermittelt zu werden, dass gesellschaftlicher Gemeinsinn nicht nur kinematischer GUT/BÖSE Recht-und-Ordnung-Prozess ist.

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Und wer Gerechtigkeit im Munde führt meist Selbstgerechtigkeit meint. Und dass es auf FAIRNESS ankommt, einen Gemeinsinn zu entfalten, der den Begriff SELBSTFAIRNESS vertragen kann.

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Was TRUMP zu Charlottesville sagt ist schon ein wirksames STIMULANS für die allgemeine Meinungsbewegung, aber weniger eine konkrete Zauberformel Bildungsmängel einzelner Aggressionsdynamiker zu Einstellungs- und Verhaltensänderungen zu veranlassen.

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Wenn Promotoren Rassisten-Kampagnen aufziehen, Demonstrationen für Ausgrenzung und Diskriminierung von Minderheiten fordern, sind Leute gefragt, die mit den Wölfen heulen, indes keine Andersdenker, Besserwisser, Abwiegeler, Bedenkenträger, Kritiker oder Diskutanten.

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Laut Kölner Stadt-Anzeiger, heute, 14. August 2017, Seite 04 und Karl Doemens („Aufputschmittel aller Wutbürger – Der US-Präsident riskiert Gewalt – im Inneren wie in der internationalen Politik“), habe TRUMP:

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„… fatales Schweigen ist kein Zufall. Er selbst hat mit nationalistischen Parolen, der Verleumdungskampagne gegen seinen angeblich unamerikanischen Vorgänger Barack Obama und der Beförderung des Breitbart-Ideologen Stephen Bannon ins Weiße Haus die spalterische Saat gesät, die nun aufgeht. Trumps morgendliche Tweets sind das typische Aufputschmittel aller Wutbürger und Politikverächter im Land…“

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Allgemeine Bildungsleitbilder, wie Solidarität, Nächstenliebe und Freiwilligkeit, sind gefragt.

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Indes verfälschende Interpretationen von Missständen polarisieren, lösen aber kein Problem. Soll doch der Kölner Stadt-Anzeiger-Kolumnist mal die Zahlen der aggressiven Wutbürger unter OBAMA beziffern, unter Bush Jr., unter Clinton – um hier nun zu schlussfolgern:

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Daraufhin, dass TRUMP morgendlichen Unfug twittert, ist der Bürgerkrieg in den USA, zwischen den Rechtsradikalen und der diskriminierten Unterklasse, nach Opfer und Täterstatistiken

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stärker /

gleich geblieben /

schwächer geworden.

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Was heißt denn Wutbürger? – sind das Prostatakranke oder Rheumageplagte, sind das Depressive oder Grandiose mit Arschkarte?

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Nachdem TRUMP heute nachschob, dass Rassismus, Ku-Klux-Klan und Rechtsterroristen WIDERLICH seien, bewirkt er nun zumindest, dass – wer es noch nicht begriffen hat – TRUMPS Gerede lauter Erklärungsnormen sind, die keine Verhaltensnormen ausdrücken.

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Und – damit ist klar – TRUMPS Erklärungen stehen deshalb heraus, weil seine politischen Vorhaben und Wahlversprechungen, weder innenpolitisch noch außenpolitisch die Farben eines „AMERICA FIRST“ annehmen. TRUMPS großmundigen Erklärungen finden keine wünschenswerten Ergebnisse in der us-amerikanischen Lebenswirklichkeit

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Dietmar Moews meint: Immer wenn die Grund- und Hauptnormen des Staats öffentlich verletzt oder gestört werden, ist es Aufgabe der obersten Staatsrepräsentanten, an Anstand und Gemeinwesen zu mahnen, Regelverletzungen beim Namen zu nennen, und „sogar“ Staatsversagen zu reklamieren und zu verfolgen.

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Manchmal lässt sich ein Selbstmörder durch Zuruf einer wichtigen Prominenz davon abhalten, von der Brücke zu springen. Meist sind aggressive Dynamiker weder spontan zu initiieren noch von Verbrechen abzuhalten. Wer ein Verbrechen begeht, hatte sich das meist vorher schon vielfältig vorgestellt. Und auch Störungen oder Situationsänderungen „eingeplant“.

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Wir haben zur Verhinderung von Straftaten nur die staatlich organisierte unmittelbare Sicherheits- und Ordnungsmacht, ansonsten hängen Täter situativ von ihrer engeren sozialen Szenerie ab, deren Einfluss versagt.

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Wer nun keine Vollüberwachung will, weil ihm Freiheit des Lebens, als Abwesenheit von Zwang, wichtiger ist als kinematische Sicherstellung, der muss seine KULTURBEMÜHUNG gut organisieren, dass sozio-kulturelle Bildung die gewünschte FAIRNESS prädisponiert:

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Erziehung und Bildung zu FAIRNESS hin.

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Ausgrenzung, Rassismus, Bevorrechtung sind nicht der Handlungsrahmen, in dem die vorhandenen Menschen ihre sozialen Fähigkeiten nutzbar machen können.

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Das Thema FAIRNESS gehört auf alle Tische.

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Dazu braucht man weder Aufputschmittel noch Schlaftabletten. Und Auskömmlichkeit ist ein weiter Begriff, wenn man Not und Leid kennt.

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SPD in Köln studiert John Rawls mit Wahlbetrug

September 5, 2015
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vom Samstag , 5. September 2015

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Dietmar Moews 2008 „ZUGINSFELD-Studie; Ihr Hut brennt!“ DMW 659.6.8. Öl auf Leinwand, 110cm / 110cm in Berlin gemalt

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Der Philosoph John Rawls war bereits zu Lebzeiten ein Klassiker auf seinem Gebiet „politische Philosphie“ und prägt damit unsere Epoche.

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Gilt das in Köln am Niederrhein?

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KÖLNER STADT-ANZEIGER Seite 3 vom Freitag, 4. September 2015

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Vergangene Kommunalwahl in Köln wurde der Stimmbezirk Rodenkirchen falsch ausgezählt, anschließlich waren Stimmzettel beseitigt worden. Vorteil zog der SPD-Kandidat Ott, der jetzt von der Kölner SPD zum Oberbürgermeister-Direktkandidat zur Wahl antreten soll. Dafür wurden nunmehr erneut SPD-spezifische Normbrüche durch vorschriftswidrige Wahlschein-Drucke Vorteile gesucht – und inzwischen zurückgezogen.

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Neue Druckzettel, mit den großgeschriebenen Namen der Direkt-Kandidaten und damit Gleichberechtigung für die parteilose Kandidatin. Bereits 55.000 Briefwähler müssen neuwählen und sie sollten neu denken, ob eine KÖLN-SPD die richtige Variante des kölschen Lebensgefühls ist oder ob es etwas mehr JOHN RAWLS sein dürfte.

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Innerhalb von fünf Wochen muss in Köln neugewählt werden.

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Dietmar Moews meint: Mich überzeugen beide Kandidaten nicht – es sind seichte Opportunisten ohne Format.

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Ich verlange für die Jahrtausende-WELTSTADT KÖLN einen brillanten Kandidaten, wie Konrad Adenauer, mit Klugheit und Geistesgegenwart, mit Persönlichkeit und Dienstpflichtverständnis für die Allgemeinheit, einen Kommunalpolitiker, der den föderalen Bundesspitzen qualitativ Druck macht.

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Der deutsche Föderalismus leidet nicht nur am Mitttelmaß der Blockparteien in Berlin, sondern auch durch Kommunalflöten, wie es die Kölner SPD „es hät noch immer jotjegange“ / „ät kütt wie ät kütt“.

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John Rawls schrieb:

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Gerechtigkeit als Fairness“: … solche politischen und sozialen Güter gibt, ist nicht geheimnisvoller als der Sachverhalt, dass die Musiker eines Orchesters, die Spieler einer Mannschaft oder vielleicht sogar beide Mannschaften bei einer Begegnung mit Freude und einem gewissen (berechtigten) Stolz bei der Sache sind, wenn die Aufführung oder das Spiel so gut sind, dass man sich daran erinnern möchte…“

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… Demnach ist eine wohlgeordnete Gesellschaft deshalb stabil, weil der Bürger alles in allem mit der Grundstruktur ihrer Gesellschaft zufrieden sind. Die sie motivierenden Überlegungen sind keine wahrgenommenen Drohungen oder Gefahren, die von äußeren Kräften herrühren, sondern die zu ihrer Formulierung benutzten Begriffe entstammen der von ihnen allen bejahten politischen Konzeption. Denn in der wohlgeordneten Gesellschaft der Gerechtigkeit als Fairneß passen das Gerechte und das Gute (im Sinne der Bestimmungen dieser Konzeption) in solcher Weise zusammen, dass man vernünftig und rational ist und von anderen als vernünftige und rationale Person gesehen wird, durch Gründe, die das für sie Gute betreffen, zu von der Gerechtigkeit geforderten Handlungen motiviert werden. Zu diesen Gründen gehört auch, wie wir es erörtert haben, das Gut der politischen Gesellschaft selbst.“

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John Rawls führt auch aus: „… bleibt nur noch eines zu tun, nämlich auf die Beziehung hinzuweisen zwischen der Einsicht der Bürger, dass die politische Gesellschaft ein Gut ist, und der Stabilität dieser Gesellschaft. Je mehr sie sehen, dass ihre politische Gesellschaft für sie selbst als Kollektiv wie als Einzelpersonen etwas Gutes ist, und je höher sie es zu schätzen wissen, dass die politische Konzeption zur Erfüllung der drei wesentlichen Grundbedingungen eines stabilen Staatswesens beiträgt, desto weniger werden sie sich von den Spezialeinstellungen Neid, Gehässigkeit, Herrschsucht und der Versuchung, anderen die ihnen gebührende Gerechtigkeit vorzuenthalten, motivieren lassen. In der Theorie wird das im Sinne der Frage formuliert, ob das Gerechte und das Gute kongruent sind … Wer in einer von der Fairneß-Konzeption der Gerechtigkeit wohlgeordneten Gesellschaft aufwächst, einen rationalen Lebensplan hat und außerdem weiß oder vernünftigerweise glaubt, dass jeder andere einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn hat, der hat damit einen auf dem eigenen Gut (und nicht auf der Gerechtigkeit) basierenden Grund dafür, gerechten Institutionen Folge zu leisten. Das soll allerdings nicht heißen, dass eine solche Person nicht außerdem auch Gerechtigkeitsgründe zu solchem Handeln hat.“

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KÖLNER SPD kann John Rawls studieren. Aber ob bei dem Gedanken:

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…Denn in der wohlgeordneten Gesellschaft der Gerechtigkeit als Fairneß passen das Gerechte und das Gute (im Sinne der Bestimmungen dieser Konzeption) in solcher Weise zusammen, dass man vernünftig und rational ist und von anderen als vernünftige und rationale Person gesehen wird, durch Gründe, die das für sie Gute betreffen, zu von der Gerechtigkeit geforderten Handlungen motiviert werden.“

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Die freiwillige Anständigkeit und der notwendige Rücktritt der verantwortlichen SPD-Frau, die nun einsichtig werden, hängen nicht von John Rawls, sondern von der Einsichtigkeit KÖLNER MENTALITÄT ab.

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Ich unterlasse es, hier den KÖLNER EXPRESS vom Freitag, 4. September 2015 zu zitieren, wo ein Kölner WDR-Spaßmacher diese spezielle Kölnkultur auf persönliche Farbsicht bringen durfte – wir wissen alle bescheid.

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Der angesetzte Wahltermin ist gekippt – KÖLN schaukelt auch ohne neuen Bürgermeister – der alte SPD-Oberbürgermeister – der, mit der geschummelten Mehrheit im Stadtparlament – kann schließlich auch im Ruhestand weiterschunkeln.

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Die Tatsache, dass in der Weltmedienstadt KÖLN, tausende hochintelligente Medienschaffende, Journalisten, Wissenschaftler und Prominente leben und arbeiten, die sich mit ihrer Lokalpolitik nicht konkret einlassen, ist geradezu die selbstverschuldete Unmündigkeit, von der Inmanuel Kant und auch Karl R. Popper mahnend urteilten.

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Seichte Heuchler und Dünnbrettbohrer so weit mein Auge reicht. Solche „Priester“ sagen mir sogar ins Gesicht: „Ich habe mich von der Politik zurückgezogen“.

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Ja – stimmt aber nicht. Wer sich von der Politik zurückzieht, ist höchstpolitisch wirksam: Muckerei.

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