FAZ Idolisierungsskandal mit ALBERT SPEER

September 18, 2017
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Vom Dienstag, 19. September 2017

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„Den Toten nicht BÖSES nachrufen“ – so ist durchaus auch der alltägliche Brauch der deutschen Leitkultur. Wir kennen es als geflügeltes Wort aus dem Lateinischen: De mortius nihil nisi bene (über Tote redet man nur Gutes).

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Doch hierzu gibt es Interpretationsspielräume – auch dieses ist genau zu nehmen – die ebenfalls deutsche Leitkultur sind:

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Dieses hier ist kein NACHRUF – sondern Kritik an der LÜGENPRESSE.

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Wenn es eine Lebenslüge zum Nachruf bringt, weil das Böse unerwähnt bleibt und vergessen wird, dann ist es nicht nur mit Schweigen getan, sondern dann muss auch gesagt werden, was im Leben des Toten bedeutend war.

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Ich rede von ALBERT SPEER.

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ALBERT SPEER ist einer der übelsten Nazis gewesen, engster Vertrauter von HITLER, am Ende gar, ab Mitte 1944, von Hitler selbst in Anerkennung der ausgebauten Machtreichweite von ALBERT SPEER im TOTALKRIEGS-DEUTSCHLAND zu seinem faktischen Nachfolger hingedeichselt.

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ALBERT SPEER (1905-1981) hat sich im Nürnberger Tribunal 1945/46 als sophistischer Lügner und Denunziant herausgelogen, sodass er zu nur 20 Jahre Haft in Spandau verurteilt worden ist.

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ALBERT SPEER hat bereits während seiner Haft und dann vehement seit seiner Haftentlassung betrieben, in einem weltweiten PROPAGANDA-Feldzug und mit Hilfe vieler alter und neuer NAZIS in der westlichen Publizistik, Presse, Rundfunk, Fernsehen, Film, sogar heute mit YOUTUBE-VIDEOS, zu dem guten Deutschen umgestilt zu werden.

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ALBERT SPEER hat – insbesondere mit Hilfe der Publizisten JOACHIM FEST, Frankfurter Allgemeine Zeitung und Autor von SPEER-ILIADEN-Biografie und auch einer erheblich mangelhaften HITLER-Biografie, und dem Publisten und Alt-Nazi JOBST-WOLF SIEDLER, Verlag von Speer und Fest –

Millionen verdient.

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ALBERT SPEER war Sohn eines Architekten, namens ALBERT SPEER, und hatte einen Sohn, der ALBERT SPEER geheißen wurde, der ebenfalls die Berufsbezeichnung ARCHITEKT führte, aber vielmehr Planungs-Generalstabler von Landschaft, Bodenordnung, Städetbau und Dergleichen seinen Erwerb trieb. Dieser ALBERT SPEER, ist vor einigen Tagen 83-jährig gestorben, und hatte zeitlebens erklärt, seinen Vater persönlich kaum gekannt zu haben.

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Jetzt hat die FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG, am 18. September 2017, neben anderen ersten deutschen Blättern, sogar auf der Titelseite mit Photo berichtet:

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Albert Speer jr. gestorben. darin wird schwadroniert, „GRÜNE STADT … „… Seite 9, FAZ, Feuilleton, „Ein Baumeister für die Demokratie“ … da ist dann die Rede u. a. vom neuen Frankfurt am Main (auch für Saudi-Arabien) und ich weiß, warum gegenwärtig Hilmar Hoffmann schweigt (weil er bereits tot ist) und warum Hermann Glaser schweigt, weil er im Ruhestand keine öffentlichen Kampagnen führen kann.

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Da wurde bis heute kein einziger bedeutender Architekt oder Siedlungsplaner – von Rudolf Hillebrecht bis Günter Behnisch, von Frei Otto bis Buakünstler und Baumeister wie Hans-Dieter Schaal – auf Seite EINS derart herausgehoben, wie ALBERT SPEER.

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Dietmar Moews meint: Die Frankfurter Allgemeine Zeitung ist den Deutschen und der Welt und auch als Verpflichtung gegenüber der „deutschen Leitkultur“ das vollkommen gefälschte Bild von ALBERT SPEER aufzuklären und zu korrigieren, anstatt hier so zu tun, als gäbe es keine SIPPENHAFT – bzw. ALBERT SPEER sei ein guter deutscher Name in der Architektur.

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Eine solche Hochbewertung hat ALBERT SPEER jr. nicht mit einem Lebenswerk als Baukünstler verdient. Nirgends in der Welt wurden Generalstabspläne einer „grünen Stadt“ auf ALBERT SPEER gestützt.

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Ohne das geschichtsfälschende MOVENS für ALBERT SPEER wäre Albert SPEER jr. niemals auf Seite EINS gelandet.

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Ich zitiere den an seinem Lebensende geknickten JOACHIM FEST zu seinem idolisierten NAZI-IDOL ALBERT SPEER, fest sagte (s. Magnus Brechtken 2017: ALBERT SPEER – EINE DEUTSCHE KARRIERE, Seite 558:

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„…Fest 2005 veröffentlichte und von der er behauptet, sie unmittelbar nach Lektüre von Schmidts Buch aufgezeichnet zu haben: „Im ganzen enthält es exakt das, was ich mitunter befürchtet hatte“.so will er seinerzeit notiert haben. Siedler sagte er demnach, „Speer habe uns allen mit der treuherzigsten Miene von der Welt eine Nase gedreht. Ich sei nicht bereit, ihm das nachzusehen.“ „Enttäuscht und verärgert“ sei er gewesen. Sollte Joachim Fest dies tatsächlich 1982 gedacht und formuliert haben, ist schwer verständlich, warum er seinen Ärger siebzehn Jahre für sich behielt und keine Distanz erkennen ließ, als weitere Erkenntnisse über Speers Täuschungen an den Tag kamen. Noch verwunderlicher erscheint, dass er in seiner Speer-Biographie die Bedeutung von Schmidts Studie herunterspielt …“

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Und den K. O. des NAZI-Propagandisten von der FAZ, Joachim Fest, landete der FILM-Regisseur HEINRICH BRELOER, als er mit seinem Aufnahme-Team JOACHIM FEST mit Kamera und Mikrofon zu Fests SPEER-Publizistik befragten, passierte doch FOLGENDES (S. MAGNUS BRECHTGEN. a.a.O. Seite 565:

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„… Als Breloer ihn auf das PLAYBOY-Interview mit Eric Norden anspricht, antwortet Fest, er habe es nicht gelesen. Das war verwunderlich, weil die indignierten Reaktionen vieler ehemaliger Speer-Freunde eine Zäsur markierten und zur weiteren Zerrüttung im Verhältnis zu Rudolf Wolters führten. Fest meinte nun zu Breloer, es komme ihm „ganz erstaunlich vor“, was darin stehe. Und als Breloer mit Susanne Willems vor der Kamera die Details präsentiert, aus denen Speers Verantwortung bei der Erfassung und Deportation der Berliner Juden deutlich wird, erklärt Fest, er habe das beim Schreiben seiner Speer-Biographie nicht wissen können. Er präsentierte sich ganz als Getäuschten, dem Speer, wie so vielen anderen „eine Nase gedreht“ habe.“

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Die Frankfurter Allgemeine Zeitung, unsere US-Amerikanische Umerziehungs-Meinungsführerin – WEM NÜTZT DAS? – nützt das dem AfD-Zulauf? – Jeden Fall ist das der ganz üble Geschmack, den man beim Lesen von Walter BAUERS LIEBE ZU DEUTSCHLAND HEISST LEIDEN AN DEUTSCHLAND (und wer Walter Bauer nicht kennt, sollte mal auf Empfang umschalten, bevor er deutsche Leitkultur abstreitet oder bekämpft.

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Geistloses Schloss der Preussen in Berlin eingeweiht

Juni 13, 2015
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vom Samstag, 13. Juni 2015

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Der Bürger hat Rechte vom Gesetz und durch den Rechtsstaat.

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Gestern wurde das Richtfest des „Berliner Schlosses“ mit staatlichem Getöse gefeiert.

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Ich habe Rechtsstaatsrechte. Meine Rechte werden so oft verletzt, dass ich diesem Berliner Regime nicht traue. Sie zerstören die lokale Politikbindung und den Föderalismus.

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Ich fühle mich zwischen IT-Drohnen, aktiver Käuflichkeit und Ethik schlecht geführt!

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Privatpersonen, Organisationen, Firmen und der Staat verletzen meine Rechte. Der deutsche Staat trickst die öffentliche Meinung aus und verhindert, dass Argumente und Meinungsbildung entstehen können.

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Und die gekaufte Wissenschaft rahmt den geistlosen Unkulturprozess mit mediokrem Personal und paradoxen Pseudo-Gutachten ein:

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Globus mit Vorgarten: Berlin Alt-Pankow 2010

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Wir hören:

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Bürgerinitiative: Die Kämpfer und Finanziers für dieses Wiederbauwerk „Berliner Schloss“ werden als erfolgreiche „HELDEN“ im Staatsfernsehen herausgestellt, anstatt zu zeigen, dass hier Halbwissen und Inkompetenz Geld und Massenkommunikation zur Durchsetzung schädlichen Stumpfsinns durchsetzen – mit letzter Luft wurde die Kampfparole „Humboldt“ ausgerufen:

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Bildschirmfoto vom 2013-01-28 15:41:11

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Keiner der Propagandisten des „Berliner Schlosses“ konnte eine anständige Vorstellung entwickeln, dazu. was mehr als das raumordnende Element der Fassaden und des camouflierten Beton-Kubus‘ gewonnen werden kann. (Wie weit die Werdersche Kirche vom Klassizisten Karl Friedrich Schinkel wirklich aufgenommen wird oder das Hauptgebäude der Humboldt-Universität oder der Berliner Dom?  – all diese eisenhölzernen Wunderwerke der Architektur – und die Kronprinzenpalais und Zeughaus, das Theater?)

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Dieses „Pseudo-Schloss“ wird ein brachiales Monument der zukunftslosen Geistlosigkeit sein. (Wir können schon mit der Umnutzungsfantasie oder der Abbruchfinanzierung beginnen).

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Der abgerissene „Lampenladen“ wäre zumindest ein denkmalschutzwertes Gebäude einer bedenklichen Architekturphase gewesen – denn die Asbestgebäude formten einen weiten „Alex“.

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Während jetzt die preussistische Angeberei der „Bauhelden“ nur zu retten wäre, wenn man den Dom (ähnlich Goethes Gartenhaus-Doublette von Weimar) originalgroß oben auf das Neubauschloss stellen würde: Eisenholz / Teakholz-Velours.

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EINS „Humboldt-Forum“ soll das neue „Berliner Schloss“ zukünftig genannt werden. „Humboldt“ soll hier der Weltreisende (jüngere) Humboldt, Alexander, sein: Alexander, der romantische Explorer Brasiliens, als Inspirator eines „Humboldt-Forums“ im Berliner Schloss-Neubau-Nachbau.

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ZWEI Berlin – historisches Hauptstadt-Stadtbild

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DREI Deutsche Tradition von Preussens Gloria und Hohenzollerns Staatsgeschichte

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Dietmar Moews meint: Ich bin schockiert, wie die Debatte um die raumordnenden Wertsetzungen und konkreten Maßnahmen des Hauptstadtbaus bislang gelaufen sind.

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Es begann mit der missglückten Bestimmung des neuen Ortes der deutschen Hauptstadt: Berlin hätte es nicht werden dürfen.

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Alles sprach und spricht für Keetenheuves Bonn! (Wolfgang Koeppen „Das Treibhaus“)

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Dresden, Hamburg, München, Karlsruhe, Frankfurt am Main sind Deutschland, haben unter Preussen gelitten, und wären ein weniger belasteter Neustart ins europäische Vereinigungsdeutschland gewesen.

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Der Königsweg lautet: Bonn + gesamtdeutsche neue Verfassung.

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Zu EINS: „Humboldt-Forum“ soll das neue „Berliner Schloss“ zukünftig genannt werden. „Humboldt“ soll hier der Weltreisende (jüngere) Humboldt, Alexander, sein: Alexander (1769-1849), der romantische Explorer Brasiliens, hat noch mit dem älteren Bruder Wilhelm Humboldt (1767-1835) einen leitenden preussischen Beamten als Universitätspräsident von Hegels (1770-1831) Gnaden zur Verstärkung.

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Was soll ausser der preussisch-deutschen Selbstbestimmung, Rückblick und Kolonialbewusstsein mit dem Humboldt-Thema geeignet sein, die Welt und die Integration Europas schmackhaft zu machen?

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Weder Alexander noch Wilhelm von Humboldt noch Georg Wilhelm Hegel sind, ausgehend von der altehrwürdigen britischen und französischen Akademie der Wissenschaften, international beeindruckend.

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Leibniz (1646-1716) war der deutsche (sächsische / hannoversche) Vorkämpfer gegen die preussische Rückständigkeit in Berlin. Leibniz war der Gründer der Preussischen Akademie der Wissenschaften und der ersten Universität zu Berlin. Leibniz – Weltbürger und Weltreisender seiner Zeit, hielt lebendigen Kontakt zu den „deutschen“ Fürstentümern und deren Wissenschaftlern. Leibniz war in Paris, in London, in Wien, und konnte beim preussischen König die Bräsigkeit des Militarismus und der Religiösität durchbrechen. Leibniz bildete die frizianische Eselsbrücke zu Voltaire (1694-1778), nicht die Humboldts, nicht Hegel (1770-1831), Letzterer Recht- und Ordnung, Restauration und die Repetition des Wiener Kongress‘ aus preussischer Beamtensicht inspirierte.

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Der angeblich auf Europa und die Welt – und auf das deutsche Weltbürger-Entfaltungswesen selbst – ausstrahlende Impuls eines „FORUMS“, wie es das „Berliner Schloss“ angeblich werden soll – ist entweder ein bespaßter Indoor-Partykeller oder auch ein Inspirationskern mit erheblicher Aufladung und Nutzbarkeit:

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Dafür steht herausragend der Universalgelehrte und Weltbürger Gottfried Wilhelm LEIBNIZ – es ist das Lebenswerk von LEIBNIZ, dass darauf wartet, gehoben zu werden. Es liegt im Leibnizhaus in Hannover. Die Leibniz-Gesellschaft sitzt an der Nikolaikirche in Alt-Berlin.

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Unsere Schloss-Helden haben davon keinen Schimmer.

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Die Preussen-Propagandisten von Schloss und Humboldt scheinen nicht zu wissen, was Preussen mit Leibniz noch zu tun hätte. Der Ostpreusse Immanuel Kant steht hier als schockierende Biografie mit Weltbedeutung, was Preussen konnte: Preussen hatte seine Chance – und vergurkt: Der große Kant war lebendes Zeugnis der Vergurkung.

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Zu ZWEI Das Stadtbild der heutigen deutschen Bundeshauptstadt wird von mehreren stofflichen Tatsachen bestimmt:

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Erstens ist Berlins historische Herkunft nicht annähernd so tragend, wie viele große Orte – Aachen als fränkische Kaiserpfalz, Köln des Albertus Magnus und Römerort, Magdeburg als europäische Hauptstadt des Otto I., Dresden als sächsisches Philosophiemodell von Herrschaft und Kultur, Karlsruhe als Ort der badischen Demokratie nur als Andeutung. Die preussischen Könige hielten sich bevorzugt in Potsdam auf, nicht im Berliner Schloss.

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Zweitens ist Berlin keine bedeutende Stadtanlage, sondern ein aus den Dörfchen Berlin und Kölln zusammengewürfeltes Haufendorf, an einer jahreszeitlich wechselnden Wasserscheide von Spree und Havel.

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Drittens wurde Berlin im Zweiten Weltkrieg derartig zerschlagen, dass es keinen Wiederaufbau, sondern einen armseligen Neuaufbau aus der Not der Zeit nach 1945 werden musste.

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Viertens hat die Teilung und Aufteilung des unsouveränen Deutschlands, in drei Westzonen und eine Ostzone, in der ehemaligen Reichshauptstadt eine städtebauliche und sozio-kulturelle Neuauslegung erhalten: WEST war die Frontstadt der westlichen „Bundesrepublik Deutschland“ geworden. OST war die Hauptstadt der östlich-sowjetischen „Deutsche Demokratische Republik“.

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Damit war nach der Zerstörung der Vorkriegsbaustrukturen die gesamte soziale Funktion der beiden Teile Berlins hart zerschnitten. Was zusätzlich durch den Ostberliner Mauerbau von 1961 und die militärischen „Staatsgrenzen“ durch das gesamte Restdeutschland bestätigt worden war.

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Ost- und Westberlin blieben durch eine Gesamtumzingelung sowjetischer Sperranlagen, die Berlin umgaben, nach 1945 zwar zusammengeklammert, aber durch die militärische Staatsgrenze und die Mauer geteilt. Nur die alte S-Bahn, die Einflugschneisen und die wasserdurchflutete Landschaft dauerten als kontinuierliche stoffliche Verbindung der Stadt Berlin insgesamt. Die alte U-Bahn wurde von sowjetischer Seite abgeriegelt. Im Westberlin lebten Westberliner und „Wehrpflichtflüchtlinge“ – in Ostberlin lebte die SED-Nomenklatura. Die bedeutende Berliner Industrie sowie die ganzen Stammsitze der deutschen Weltfirmen waren gemeinsam verloren.

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Freie Universität West und Ost-Universität seit 1949 „Humboldt-Universität“ verfolgten geistig vollkommen getrennt gegensätzliche Wissenschaftsgrundsätze, wobei die Naturwissenschaften gemeinsam blieben.

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Ostberlin wurde zu einem „sozialistischen Hauptstadt-Stadtplan“ ausgelegt. Westberlin blieb im westlichen Wartestand – nicht mehr Produktionsort, nicht mehr Verwaltungsort, nicht mehr deutscher Herrschaftsort, aber westdeutscher Sozio-Politikort, ohne wesentliche städtebauliche Ambitionen. Man gebar aus dem Mangel die „Kiez-Szenerie“ Kreuzbergs – das alte Berliner Dorf kam wieder: Wedding blieb für sich, Spandau blieb für sich, Westend oder Grunewald. Tiergarten und Mitte – als Symbol das ehemalige Kommunikationszentrum „Potsdamer Platz“ – lagen brach. Moderne Ambitionen brachten die Nachkriegsarchitekten mit dem „Hansaviertel“, später mit dem postmodernen Spreeufer und herausgehoben, das heutige Kulturforum nahe Potsdamer Platz.

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Wer nach Dresden kommt, erlebt, was eine hohe Lage ist, was ein heiliger Ort ist – allein von der Stadtanlage. Dresdner erhalten quasi „per Geburt Schönheit ins Blut“. Berlin ist der schlechtgemalte Rinnstein, statt die gutgemalte Schlosstreppe: Auf nach Potsdam!

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Zu DREI: Wem die Reichshauptstadt Berlin als Fanal Preussens nicht genügt, genau an dem Ort nicht wieder anzufangen – wem die „Hauptstadt der DDR“ nicht zum Halse raushängt, weil vom Dynamo-Stadion bis zum Majakowski-Ring die von innenangerauhten Arbeitshemden den freien Atem ersticken, weil die Karl-Marx-Allee einen Privilegien-Mob verkörperte, wem die imperialistischen Botschaftsgebäude am Pariser Platz unsympathisch sind, wer sich 70 Jahre lang die bundesrepublikanischen Preussen-Elogen hat antun lassen, um dann im Potsdamer „Sanssouci“ auf Filzschuhen rumzurutschen, wen das schwarz-weiße Dress der Gesamtdeutschen Fußballer nicht an Hohenzollern erinnert, wer mehr in Kant die weltbedeutenden Universalien Leibniz‘ erkennt als beim beamtischen Hegel und trotzdem Berlin, das „Berliner Schloss“ und ein „Humboldt-Forum“ sich wünscht, wird sich auch zukünftig mit dialektischen Ereignissen abzufinden haben – die dann als „Paradoxien“ dekonstruiert werden werden.

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Die Vordenker und inhaltlichen Ansager für die zukünftige Nutzung des „Humboldt-Forums“ können einem nur das gerechte Grausen überstülpen.

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Weder der nominierte Intendant, der Brite Neil McGregor, noch der Wissenschafts-Simulant Horst Bredekamp kommen zu mehr als zu leeren Behauptungen:

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Das Humboldt-Forum ist keine zeitgenössische Wunderkammer, und das Humboldt-Forum wird das gestohlene Ehrenwort „Wunderkammer“ nicht lange missbrauchen können.

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Sowie die ersten Müllhalten der Artists in Residence als „Wunderkammer-Inhalte“ zur Schau gestellt werden und dazu, statt Leibniz‘ Genialität, Humboldtsche Romantik auf dem inferioren Versammlungsort des preussischen „Ordens pour le merite“, von Günther Ücker bis Durs Grünbein, als Falschgeld aufläuft, wird sich das internationale Interesse abwenden: Di hamma ooch – wird der stolze Sachse sagen. (Das Grüne Gewölbe im Dresdner Schloss enthält die Wunderkammer von August dem Starken Liebhaber).

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POSTSKRIPTUM: Bereits bei der Neugestaltung des ehemaligen Reichstagsgebäudes – jetzt der „Deutsche Bundestag“ im Berliner Regierungsviertel, wurde, mit geradezu mafiotischer Härte durchgesetzt, dass alle die Zerstörung von 1945 überstandenen Innenausbauten, Sekundärarchitektur, Holzpaneele, Dekorationen, Wandgestaltungen, – einst von Paul Wallot und Otto Gussmann geschaffenn – die noch heute existieren, verheimlicht wurden.

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Alle diese harten Fakten in die Fach-Diskussion über die neue Ausgestaltung (nach 1990) des Reichstags überhaupt, die erwogen und diskutiert werden konnten, wurden von der Bundesregierung unterdrückt, Die denkmalgeschützten Auslegungen des Architekten Paul Wallot und des Innenarchitekten Otto Gussmann blieben  – natürlich –  in den 1990er Jahren mit staatlicher Gewalt spurlos beseitigt.

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So ist es mit der gesamten Innengestaltung des „Berliner Schlosses“ ebenfalls. Es wurden viele original erhaltene Elemente der Innenarchitektur unterdrückt und überhaupt nicht zur Diskussion zugelassen. Was wir jetzt bekommen, ist ein amorpher Stahlbetonklotz – außen wie innen ohne Geist. Wer es so möchte – bitteschön – auch ohne deutschen Geist: Wer in Deutschland nicht Geist abmahnt, kommt gar nicht erst zu Fragen eines deutschen Geistes (was das ist?)

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DIETMAR MOEWS auf der Augustusbrücke vor der Dresdner Frauenkirche

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Ich eröffne die Diskussion zur Frage, was ist deutscher Geist bei Leibniz? Was ist sächsischer Geist bei Leibniz? Was ist hannoverscher Geist bei Leibniz? Was ist preussischer Geist bei Leibniz? Was ist Geist zu Stadtentwicklung und Architektur?

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Was die „beste aller Welten“ bei Leibniz im „Satz vom zureichenden Grunde“ ist, wird auch der Laie nachempfinden können: Eine Honigsaugung.

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