Bargeld

Januar 30, 2020

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am Freitag, 31. Januar 2020

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„Ich hatte nicht einmal einen Groschen“ – bezeugt der KZ-Überlebende.

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Die europäische EU-Finanzpolitik bohrt und drängt darauf, das traditionelle GELD abzuschaffen. Permanent wird berichtet, dass in rasender Geschwindigkeit die Bürger elektronische Buchungstechniken für ihre Zahlungsbedürfnisse nutzen. Alle Nachteile, die man dabei erleidet, werden durchgängig verschwiegen.

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Die GELD-ABSCHAFFER behaupten, elektronisch würde Geld gespart. Es würde Schwarzverkehr erschwert. Es würde Kriminalität vorgebeugt, wenn man die DATEN aller individuellen Geldverkehr-Aktivitäten zur Profilierung jedes Menschen maschinell observiert – VOLLÜBERWACHUNG BEDEUTET DAS.

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Dagegen spricht sehr erschütternd folgender Bericht eines KZ-Häftlinges, der die Öffnung des Vernichtungslagers AUSCHWITZ-BIRKENAU und weiterer TODESMARSCH-Erlebnisse überleben konnte, zur FRAGE:

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Was ist in ihrem Leben seit der KZ-Befreiung die schwerste Folge?

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Er sagte, ich kann nur mit immer wiederkehrenden Schreckensträumen ganz konkreter Erlebnisse diese Bilder, jede Nacht versuchen zu schlafen.

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Ist die Befreiung im Winter 1945 ein glückliches Freiheitserlebnis?

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Welches können Sie als schönstes Erlebnis bezeugen?

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Unseren Augen bot sich ein schreckliches Bild: eine riesige Anzahl von Baracken – viele ohne Dächer –, auf Pritschen lagen Menschen, Skelette schon, mit Haut überzogen und abwesendem Blick. Es war schwer, sie ins Leben zurückzuholen“, berichtet der russische Kameramann Alexander Woronzow. „Was ich dort gesehen und gefilmt habe, war das Schrecklichste, was ich während des Krieges je gesehen und aufgenommen habe“.

Der Häftlingsarzt Otto Wolken aus Lemberg ist drei Tage zuvor der Erschießung nur durch einen Sprung in den Latrinengraben entronnen. Am Abend der Befreiung lotst er einen russischen Offizier in eine Baracke zu Häftlingen, die vor Hunger und Kälte erstarrt in ihren Betten liegen und immer noch nicht an ihre Rettung glauben wollen.

Der Russe knöpft seinen Mantel auf, zeigt seine ordensgeschmückte Brust und sagt: „Ihr müsst nicht mehr um euer Leben fürchten...

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Dietmar Moews meint: Ich habe dieser Tage 2020 im Fernsehen Dokumentationen und Zeugenaussagen erlebt, von denen ich mir ein Bild ergänzen kann, mit allem, was ich über den Menschlichkeitsabsturz aller Deutschen – meiner Großelterngeneration – mir angeeignet habe.

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Was konkret jeder Deutsche tat und unterließ folgte nicht aus Goethe, Jesus, Mohammed oder Tora. Das heutige ISRAEL war unbeteiligt, denn es gab es noch nicht. Aber, das heutige ISRAEL hat F15-Bomber, die gegen eine neuerliche SHOA fliegen könnten. Ob das Bibelforscher oder Zigeuner tröstet, weiß ich nicht. Mich tröstet es.

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Hannah Arendt legte dar, dass sie die Judenvernichtung jenseits des Antisemitismus verstand:

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„Es war ein Verbrechen gegen die Menschheit, verübt an den Körpern des jüdischen Volkes“

(zit. n. „Hannah Arendt: Wir Juden. Schriften 1932 bis 1966“. Herausgegeben von Ursula Ludz und Marie Luise Knott, Piper München 2019).

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Was ich hier tue – in LICHTGESCHWINDIGKEIT – ist Teil meiner Antwort auf diese verinnerlichten Vorstellungen:

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Jener über neunzigjährige Zeuge, der zu seinen Erlebnissen befragt und für eine Fernsehdokumentation in den Mittelpunkt gerückt wurde, antwortete auf die Frage nach dem Schlimmsten in seiner Erinnerung und wie er die Befreiung erlebt hat.

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Das klang mir glaubhaft, was er erklärte – wenngleich es die Vorstellung eines Kommunikanden kreuzt, er sagte sinngemäß:

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„Das Schlimmste war, als wir letzten Häftlinge, die sich noch selbst schleppend bewegen konnten, hinausgehen durften, ein unheimliches Angstgefühl:

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Was tue ich jetzt? Ich konnte die Sprache nicht. Ich kannte niemand. Ich wusste nicht, wo ich überhaupt war. Ich hatte außer einem Nachthemd keinerlei Kleidung, keine Schuhe, nichts zu essen, nichts zu trinken. Wohin? Ich hatte nicht einmal einen Groschen.“

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Wer eine Chipkarte mit PIN hatte, musste nur einen Automaten finden, besonders, wenn er den ausgegangenen Goldzahn seines vergasten Vaters abgelehnt hatte, als letzte Hilfe anzunehmen.

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AUSCHWITZ – Nie davon gehört? – das halte ich für mich nicht akzeptabel, für keinen Menschen im deutschen Namen.

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Ich preise die Bücher des eminenten Soziologen Alphons Silbermann (1909-2000), der erhellende Bezeugungen der Nazi-Massenkommunikation analysiert und interpretiert hat, zum Verständnis, wie die deutsche Massenmörderei von Hitler inszeniert werden konnte.

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Christi Himmelfahrt und Glaubenstag in Israel

Mai 5, 2016
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Vom Donnerstag, 5. Mai 2016

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Der heutige Feiertag Christi Himmelfahrt wird unmittelbar von dem Textverbund des Alten Testaments (AT / Thora), den das moderne Judentum ebenfalls fürs seine Rekigion und Glaubensdinge für wahr, zumindest für glaubhaft beschwört:

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KURZ; der Jude Jesus von Nazareth, wird genealogisch auf den semitischen Stamm David bezogen, dessen angebliche Chronik auf mehr als 600 Jahre vor der ersten Auftauchen der Juden als Stamm Israel in dem Land Palästina, etwa im Jahre 600 vor Chr. (David etwa 1.200 vor Chr.)

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Dieser Jude Jesus soll angeblich, etwa im Jahr 32 n. Chr., von der römisch Obrigkeit festgenommen, wegen Landfriedensbruchs zum Tode verurteilt und gekreuzigt worden sein, anschließend sei der Tote wieder lebendig gesehen worden sein, von Leuten, die ihn als Erlöser bezeichneten, der dann, an einem Tage als wiederauferstandener zu Gott / Allah in den Himmel aufgefahren sei – diesen Tag begehen die Jesuschristen heute als „Christi Himmelfahrt“ (sitzend zur Rechten Gottes, von dannen sie kommen … oder nicht).

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Liest man nur, was aber in den Büchern des Alten Testaments an schriftlichen Überlieferungen von den drei abrahamitischen Gläubigen – Juden, Christen, Mohammedaner – bis heute tradiert wurde,darf man entweder nicht denken und nachdenken oder man schlumpft sich in die Tradition der religiösen Schlamperei und Pragmatismus, mit der sich Sozialsysteme ihre Dummheiten weich machen.

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Ich zitiere also kurz den Anfang des „BUCH der RICHTER“, dmit es dem Bibelunkundigen nachschlagbar sei, worauf sich der heutige Massakerstaat Israel in den blutigen Thoratexten bezieht, wenn es um orthodoxe Falken geht, gegen jede Menschlichkeit!

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Heute, am 5. Mai 2016, soll tatsächlich – laut DEUTSCHLANDFUNK – ein hoher israelischer Militär erklärt haben, dass ein Gerichtsprozess gegen einen israelischen Soldaten geführt wird, der einen angechossenen, am Boden liegenden Palästinenser mit Kopfschuss aus der Pistole, hingerictet hatte: Selbstjustiz also – ist nach Militärregeln dem Soldaten nicht erlaubt.

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Aktuelle orthodoxe Israeliten rügen den hohen Militär und verlangen den Freispruch des Killers.

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Das BUCH der RICHTER. (AT)

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Das 1. Kapitel.

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Der Stamm Juda hebt nach Josuas Tod den Krieg an. Nicht alle Kanaaniter werden vertrieben.

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1. Nach dem Tod Josuas fragten die Kinder Israel den Herrn und sprachen: Wer soll unter uns zuerst hinausziehen, Krieg zu führen wider die Kanaaniter?

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2. Der Herr sprach: Juda soll hinausziehen. Siehe, ich habe das Land in seine Hand gegeben.

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3. Da sprach Juda zu seinem Bruder Simeon: Zieh mit mir hinauf in mein Los und laß uns wider die Kanaaniter streiten, so will ich wieder mit dir ziehen in dein Los. Also zog Simeon mit ihm.

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4. Da nun Juda hinaufzog, gab der Herr die Kanaaniter und Peresiter in ihre Hände, und sie schlugen zu Besek 10.000 Mann.

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5. Und fanden den Adoni-Besek zu Besek und stritten wider ihn und schlugen die Kanaaniter und Pheresiter.

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6. Aber Adoni-Besek floh, und sie jagten ihm nach; und da sie ihn ergriffen, hieben sie ihm die Daumen ab an seinen Händen und Füßen.

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7. Da sprach Adoni-Besek: Siebzig Könige mit abgehauenen Daumen ihrer Hände und Füße lasen auf unter meinem Tisch. Wie ich nun getan habe, so hat mir Gott wieder vergolten. Und man brachte ihn gen Jerusalem: daselbst starb er.

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8. Aber die Kinder Juda stritten wider Jerusalem und gewannen es und schlugen es mit der Schärfe des Schwerts und zündeten die Stadt an.

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9. Darnach zogen die Kinder Juda herab, zu streiten wider die Kanaaniter, die auf dem Gebirge und gegen Mittag und in den Gründen wohnten.

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10. Und Juda zog ihn wider die Kanaaniter, die zu Hebron wohnten (Hebron aber hieß vorzeiten Kirjath-Arba), und sie schlugen den Sesai und Abiman und Thalmai.

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11. Und zogen von da wider die Einwohner zu Debir (Debir aber hieß vorzeiten Kirsath-Sepher).

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12. Und Kaleb sprach: Wer Kirjath-Sepher schlägt und gewinnt, dem will ich meine Tochter Achsa zumWeibe geben.

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13. Da gewann es Othniel, der Sohn des Kenas, Kaleds jüngerer Bruder. Und er gab ihm seine Tochter Achsa zumWeibe.

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14. Und es begab sich, da sie einzog, beredete sie ihn, einen Acker zu fordern von ihrem Vater. Und sie stieg vom Esel; da sprach Kaleb zu ihr: Was ist dir?

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15. Sie sprach: Gib mir einen Segen! Denn du hast mir ein Mittagsland gegeben; gib auch Wasserquellen! Da gab er ihr die Quellen oben und unten.

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16. Und die Kinder des Keniters, Mose’s Schwagers, zogen herauf aus der Palmenstadt mit den Kinden Juda in die Wüste Juda, die da liegt gegen Mittag der Stadt Arad undgingen hin und wohnten unter dem Volk.

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17. Und Juda zog hin mit seinem Bruder Simeon, und sie schlugen die Kanaaniter zu Zepbath und verbannten sie und nannten die Stadt Horma.

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18. Dazu gewann Juda Gaza mit seinem Zugehör und Askalon mit seinem Zugehör und Ekron mit seinem Zugehör.

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19. Und der Herr war mit Juda, daß er das Gebirge einnahm; denn er konnte die Einwohner im Grunde nicht vertreiben, darum daß sie eiserne Wagen hatten.

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20. Und sie gaben dem Kalab Hebron, wie Mose gesagt hatte; und er vertrieb daraus die drei Söhne des Gnak.

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21. Aber die Kinder Benjamin vertrieben die Jebusiter nicht, die zu Jerusalem wohnten; sondern die Jedusiter wohnten bei den Kindern Benjamin zu Jerusalem bis auf diesen Tag.

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22. Desgleichen zogen auch die Kinder Joseph hinauf gen Beth-El, und der herr war mit ihnen.

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23. Und das Haus Josephs ließ auskundschaften Beth-El, das vorzeiten Lus hieß.

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24. Und die Wächter sahen einen Mann aus der Stadt mit der Schärfe des Schwerts, aber der Mann und all sein Geschlecht ließen sie gehen.

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25. Und da er ihnen zeigte, wo sie in die Stadt kömenm schlugen sie die Stadt mit der Schärfe des Schwerts; aber den Mann und all sein Geschlecht ließen sie gehen.

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26. Da zog derselbe Mann ins Land der Hethiter und baute eine Stadt und kieß sie Lus; die heißt noch heutigestages also.

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27. Und Manasse vertrieb nich Beth-Sean mit den zugehörigen Orten noch Thaanach mit den zugehörigen Orten noch die Einwohner zu Dor mit den Orten noch die Einwohner zu Jidleam mit den zugörigen Orten noch die Einwohner zu Megiddo mit den zugehörigen Orten; und die Kanaaniter blieben wohnen im Lande.

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28. Da aber Israel mächtig ward, machte es die Kanaaniter zinsbar und vertrieb sie nicht.

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29. Desgleichen vertrieb auch Ephraim die Kanaaniter nicht, die zu Geser wohnten, sondern die Kanaaniter wohnten unter ihnen in Geser.

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30.Sebulon vertrieb auch nicht die Einwohner von Kitron und Nahalol; sondern die Kanaaniter wohnten unter ihnen und waren zinsbar.

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31. Asser vertrieb die Einwohner zu Akko nicht,noch die Einwohner zu Sidon, zu Ahelab, zu Achfib, zu Helda, zu Aphik und zu Nehob;

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32. sondern die Asseriter wohnten unter den Kanaanitern, die im Lande wohnten, denn sie vertrieben sie nicht.

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33. Naphtali vertrieb die Einwohner nicht zu Beth-Semes nooch zu Beth-Anath, sondern wohnte unter denKanaanitern, die im Lande wohnten. Aber die Beth-Semes und zu Beth-Anath wurden zinsbar.

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34. Und die Amoriter drängten die Kinder Dan aufs gebirge und ließen nicht zu, daß sie herunter in den rund kämen.

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35. Und die Amoriter blieben wohnen auf demgebirge Heres, zu Ajalon und zu Saalbim.Doch ward ihnen die Hand des Hauses Joseph zu schwer, und wurden zinsbar.

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36. Und die Grenze der Amoriter war, da man gen Akrabbim hinaufgeht, von dem Fels an und weiter hinauf. …“

 

 

Das Buch der Richter hat 21 Bücher.

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Das Buch der Richter gehört zum Tanach, dem kanonisierten jüdischen Thora genannten Texthaufens, der nachdatiert, zusammengedichtet und erst viel später einer jüdischen Religion zugeordnet wurde. Geschildert wird die Zeit nach der Landnahme (Buch Josua) bis kurz vor Beginn der Königszeit unter Saul (ca. 1050 v. Chr.).

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In dieser Zeit war Israel ein nachträglich so genanntes Judikat, d. h. es wurde durch Richter regiert. Die bekanntesten sind die Richterin Debora und die Richter Gideon, Simson (Samson) und Samuel, unter dem die Richterzeit endete und die Königszeit begann.

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Sammlung verschiedener religiöser und profaner jüdischer Schriften in einem komplexen Prozess von ca. 1200 Jahren innerhalb der Geschichte Israels. Seine ältesten Bestandteile sind mündlich überlieferte Sagenkränze, Ätiologien und Herkunftssagen einzelner Sippen und Stämme. Diese wuchsen allmählich zusammen, wurden später aufgezeichnet, in eine theologisch konzipierte Heilsgeschichte integriert und erhielten so gesamtisraelitische Bedeutung.

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Das Buch der Richter bildet einen Teil der christlichen Bibel, die den Christen als ihren historischen Ursprung und als Glaubensgewissheit betrachten.

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Dietmar Moews meint: Mir fehlen hierzu nicht die Worte.

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Aber die gröhlenden Vatertagsausflügler am Himmelsfahrtstag (Herrentag) sind nur eine Karikatur des christlichen Abendlandes.

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Der israelische Lynchsoldat indes ist konstiutiv für den selbstreflexiven abrahamitischen Killergeist: Hilf dir selbst, so hilft dir Gott. Wer sich nicht selbst helfen kann, hat es mit dem Glauben schwer (hierzu Buch HIOB).

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PALÄSTINA, das auserwählte Volk, konvertiert zum JUDENTUM

Mai 17, 2015

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vom Sonntag, 17. Mai 2015

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Bevor hier meine Idee zur Rettung der Palästinenser in GAZA und die Belehrung zum „ISRAEL“ und dem 13. Stamm der Khasaren interpretiert wird (die Khasaren, die im Jahr 740 (nach Mohammeds Tod, 632), ohne rassistische Abstammungsregel zum JUDENTUM konvertiert waren, wird ein kurzer, kleiner Benutzerhinweis für die LICHTGESCHWINDIGKEIT von Dietmar Moews vorangestellt:

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Man tippt „dietmarmoews youtube“ in das Suchdisplay ein und kommt zum VIDEO-Kanal „dietmarmoews LICHTGESCHWINDIGKEIT“.

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Das tägliche Geschehen begleiten, geht so:

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Für die Text-Blog-Leser LICHTGESCHWINDIGKEIT des „Globus mit Vorgarten“-Blogs von Dr. Dietmar Moews bei WordPress.de ist zu wissen:

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Die Textbeiträge enthalten beim ersten Erscheinen stets Tippfehler. Sie werden vom Autor immer korrigiert und teils noch ergänzt. Das betrifft auch ältere LICHTGESCHWINDIGKEIT-Nummern. – Immer, wenn Nutzer ältere Beiträge aufrufen, wird das dem Autor von WordPress angezeigt. Meist liest der Autor erneut einen solchen Beitrag, um zu sehen, welche Inhalte da das Interesse der Nutzer bewirken. Dabei wird meist erneut korrigiert.

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Hinsichtlich der Fehlerhaftigkeit der gesamten Blogbeiträge kann den LICHTGESCHWINDIGKEIT-Nutzern auch zukünftig Verlässlichkeit und Kontinuität versprochen werden: Es werden immer weiter Fehler drin sein.

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sportflagge_israel_barren

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Das heutige Militärgebilde ISRAEL, das im „vorderen Orient“ das PALÄSTINA genannte Land annektiert und die Ureinwohner vertreibt und vernichtet, hält sich zwar an keine eigene geschriebene Staatsverfassung, denn es hat gar keine, aber definiert sich praktisch täglich dadurch, dass für orthodox hingestelltes Judentum das politische Zielsystem von ISRAEL vorgestellt wird.

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Kern dieses ISRAEL ist eine heutige Vorstellung vom rechten jüdischen Glauben, bei rechter semitischer Abstammung, die von einer exklusiven professionellen JUDEN-Kaste in wiederum exklusiv geschränkter Nutzung alter Schriften militärisch durchgesetzt wird.

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Diese Textsammlung wird als „jüdisch“ um Jahrtausende rückdatiert, in eine Ursprungszeit, in der es noch keine Juden gab, aber die glaubt, die exklusive Deutungsmacht über alle sonstigen Vorstellungswelten durchsetzen zu dürfen.

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Das ist oft wirklich bluttriefend, aber auch oft komisch: Wenn der Monotheismus als jüdische Glaubensgewissheit angesehen werden soll, während die alten Texte TORA noch von Götterscharen und Vielgötterei nur so prangen: ELOHIM – seis drum.

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Hier geht es um eine praktikable Idee, die der Lösung des Nah-Ost-Problems und dem Ende des Dauerannexionskrieges und der Massaker Israels gegen die palästinensischen Araber nützen könnte:

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Massakermenschen

Massakermenschen

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Es ist einfach der Übertritt aller Menschen in GAZA zum „jüdischen Glauben“.

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Bei den Khasaren hieß das: Sie nahmen den jüdischen Glauben an.

 

So what? es ist notwendig. Das dürfte für die palästinensischen Abstammungs-Semiten nicht schwierig sein, zumal in Gaza überwiegend Kinder durch die Massaker gepeinigt werden (Altersdurchschnitt 15 Jahre bei 1,7 Millionen Gaza-Einwohnern) – wer kann und wollte das noch länger verantworten?

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Notwendig – das heisst: eine Not zu wenden. Da könnte Gott zusätzliche Glaubensgewissheiten bieten. Zumal, nach rechtem Glauben, dieser Gott auf Erden durch die Menschen selbst wirkt. Und dabei ist die auch vom Judentum bejahte Wertvorstellung, Rechtgläubigkeit durch völlige Hingabe an GOTT zu leben, stets der Supralativ.

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Wenn nun die GAZA-Palästinenser zum Judentum konvertieren, statt noch länger auf dem israelischen Kriegsschutt von GAZA dahin zu vegetieren, wird man den Synagogenbau in GAZA kaum erneut bombardieren. Und es ist das Leben in Synagogen – im ursprünglichen Sinn der Bedeutung der Synagogen in der jüdischen Geschichte – geradezu der reine Gottesdienst.

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Aschkenasisches Passahmahl, jüdische Buchmalerei

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In der Folge wird es möglich, dass auch andere Palästineser und sonstige Araber im heute von Israel annektierten Land Palästina ebenfalls zum Judentum konvertieren.

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Insbesondere durch Anerkennung der in Israel staatlich organisierten „jüdischen Orthodoxie“ müssen sich diese Palästina-Neujuden hingebungsvoll der jüdischen Orthodoxie anschicken, um alle anderen Juden im rechten Glauben noch zu übertreffen – ähnlich, wie es die heutigen Orthoxen, die ja nicht zum Militär wollen – mit den nichtorthodoxen Massakerisraelis und den liberalen Israelis machen.

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Es dürfte für die Palästinenser nicht allzu schwierig werden, sich dem heutigen Israel-Judentum besser anzupassen als es viele russische Einwanderungs-Konvertiten oder sonstige liberale oder sozialdemokratische „Zionisten“ können (die oft gar nicht die Orthodoxie-Lebensweise als exklusiv „gottgefällig“ anerkennen).

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Wenn dann die Neujuden in Gaza und auch im Westjordanland sich als berechtigte Konvertierten-Kollektive anschicken – im Sinne der Zweistaaten-Theorie von 1948 -, IHREN jüdischen STAAT zu gründen, wird sich das heutige Israel anstrengen müssen, das eigene exklusive Alleinstellungsmerkmal noch überzeugend zu verkörpern.

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Denn „Verkörpern“ ist ein vieldimensionales Kulturgeschehen, dass sich zumindest an den eigenen Wertsetzungen zu halten hätte. Wenn also mit HILLEL argumentiert wird, müsste sich die neue NETANJAHU-Regierung von Mai 2015 schon eigener Textrevision oder politischer Verhaltensänderung stellen müssen.

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Es besteht die Aussicht, dass das derzeitige Massaker-Israel von den arabischen NEUJUDEN zur „Goldenen Regel“ gezwungen werden könnte. Ferner würde das von Israels Annexions-Sperrmauern durchlöcherte Palästina möglicherweise in der Wirkung umkippen und Israel diese Trennwände zukünftig als sinnlos freiwillig wieder abbauen.

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So wie es heute mit einem sunnitischen GAZA-Separatismus läuft, kann keine gottgefällige Zukunft gestaltet werden. Erst wenn die Gotteskunde aus der Tora nach der „Goldenen Regel“ gegenwendig zwischen Massaker-Israelis und GAZA-Neujuden eingeführt wäre, käme eine lebensdienliche Balance zustande, indem die Blutrünstigkeit in den alten Texten nicht weiter untereinander ausprobiert werden dürfte.

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Dietmar Moews vor Goethes christlicher Kathedrale in Strasburg

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Dietmar Moews meint: Wer jetzt die Idee nicht aufgreifen möchte, weil sie oder er meint: Das hat es ja noch nie gegeben! – oder, wie meine Mutter immer sagte, wenn ich zu Ostern kurze Hosen anziehen wollte und auf den Nachbarsjungen hinwies, der hatte auch schon kurze Hosen an: Wir können uns nicht nach anderen Leuten richten – dem kann geholfen werden, mit den historischen Khasaren und mit dem Juden Arthur Koestler (1905-1983):

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In den historischen Quellen, die vom heutigen Israel als „Jüdisch“ hingestellt werden, ist nicht die Rede vom Semitismus, der als Sprachbeziehung definiert wäre, sondern von Blutbeziehung. Das heutige orthodoxe Judentum argumentiert also „rassistisch“-etnologisch, im Sinne der leiblichen Mutterabstammung, und setzt „Reinrassigkeit“ mit „Reingläubigkeit“ gleich.

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Doch wie wir wissen – Irren ist menschlich – kann diese Lehre gar nicht von jüdischen Männern überzeugend tradiert werden.

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Es ist das Drama des heutigen „DOGMAs vom „auserwählten Volk“:

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Auch eine jüdische Mutter kann immigrieren, wie der Johannes den Jesus getauft hat und die äthiopischen Juden in Israel diskriminiert werden und aus heiterem Himmel die Khasaren nicht semitischer, sondern türkischer Abstammung sind und so heftig historisch auftraten, dass es auf harten historischen Fakten beruht, die OSTJUDEN als Nachfahren der Khasaren zu erkennen.

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Damit sind überwiegend heutige Juden gar nicht ägyptisch-palästinensische SEMITEN, sondern von khasarischen TÜRKEN herkommende OSTJUDEN. Sie nennen sich selbst judengeschichtlich „aschkenasische Juden“ mit „aschkenasischem Ritus“. Das belegt die Quellenlage.

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Kunsthistorisches Museum Wien: Khasarenabbildung, 9./10. Jh. vom Goldschatz von Nagyszentimiklos

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Die Khasaren beherrschten vom 7. bis zum 11. Jahrhundert in der südrussischen Steppe ein großes Reich und traten, einzigartig in der Geschichte, geschlossen zum jüdischen Glauben über.

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ARTHUR KOESTLERS verbüffende These beruht auf Arbeiten jüdischer Geschichtswissenschaft vor der europäischen Judenvernichtung Schoa:

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Die Khasaren sind die Vorfahren der jüdischen Siedler in Osteuropa und damit der meisten heute lebenden Juden.“

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Wir müssen nun kurz auf die Landkarte schauen und ein Bild Europas von vor etwa tausend Jahren heraufholen und welche politischen Maßgeblichkeiten herrschten:

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Etwa um die Zeit, als Karl der Große zum Kaiser des Westens gekrönt wurde, beherrschte ein jüdischer Staat den zwischen dem Kaukasus und der Wolga liegenden Raum Osteuropas; man nannte ihn damals das „Khasarenreich“. Auf dem Gipfel seiner Macht, zwischen dem 7. und dem 10. Jahrhundert, spielte dieses Reich eine bedeutende Rolle in der Gestaltung des Schicksals des mittelalterlichen und dementsprechend auch des modernen Europa. Der byzanzinische Kaiser und Historiker Konstantin VII. Porphyrogennetos (913-959) muss sich dieser Umstände bewusst gewesen sein, als er in seiner Abhandlung über das Hofprotokoll verzeichnete, dass Briefe, die an den Papst in Rom und ebenso jene, die an den Kaiser des Westens adressiert seien, ein Siegel erhielten, das zwei Solidi wert sei, während Botschaften an den König der Khasaren mit einem Siegel für drei Solidi ausgestattet seien. Dies war keine Schmeichelei, sondern Realpolitik. „In der Periode, mit der wir uns hier befassen“, schrieb Bury, „ist es wahrscheinlich, dass der Khan der Khasaren im Blickfeld der kaiserlichen Aussenpolitik eine kaum geringere Bedeutung besaß als Karl der Große und dessen Nachfolger.“

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Das Land der Khasaren, ein Volk türkischer Abstammung, besaß eine strategische Schlüsselstellung an jenem lebenswichtigen Tor zwischen dem Schwarzen Meer und dem Kaspischen Meer, an dem die großen östlichen Mächte jener Zeit einander gegenüberstanden. Das Khasarenreich wirkte als ein Pufferstaat, der Byzanz vor den Invasionen beutegieriger, barbarischer Stämme aus den nördlichen Steppen bewahrte – Bulgaren, Magyaren, Petschenegen usw. – und später vor den Wikingern und den Russen.

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Aber ebenso wichtig und vielleicht vom Blickpunkt der byzantinischen Diplomatie und der europäischen Geschichte aus noch wichtiger war die Tatsache, dass die Armeen der Khasaren die arabische Lawine in deren gefährlichem Frühstadium aufhielten und so die Eroberung Osteuropas durch die Moslems verhinderten. D. M. Dunlop von der Columbia University, in den 1940 Jahren eine führende Autorität für die Geschichte der Khasaren, hat eine knappe Zusammenfassung dieser entscheidenden und doch praktisch unbekannten Episode gegeben.

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Cordoba, Andalusien, hier lebten die größten jüdischen Gemeinden ostjüdischer Herkunft

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Das Khasarenland … lag quer zu der natürlichen Linie des Vordringens der Araber. Wenige Jahre nach dem Tode Mohammeds (632) stürmten die Armeen des Kalifats über die Trümmer zweier Reiche nach Norden, alles vor sich hertreibend, bis sie die große Gebirgsbarriere, den Kaukasus, erreichten. Hatten sie diese Barriere einmal überwunden, so lag für sie die Straße zu den Ländern Osteuropas offen. Tatsächlich aber stießen die Araber an der Kaukasusfront auf die Streitkräfte einer wohlorganisierten kriegerischen Macht, die sie an der weiteren Ausdehnung ihrer Eroberungen wirkungsvoll hinderten. Die Kriege zwischen Arabern und Khasaren, die über hundert Jahre dauerten, haben, obwohl nur wenig über sie bekannt ist, eine beträchtliche historische Bedeutung. Zwar haben die Franken Karl Martells auf dem Schlachtfeld von Tours die Flut der arabischen Invasion zurückgedämmt, aber die Bedrohung Europas aus dem Osten war zur ungefähr gleichen Zeit kaum weniger gefährlich … Den siegreichen Moslems stellten sich die Truppen des Khasarenreiches erfolgreich entgegen … Es kann … kaum bezweifelt werden, dass die Existenz der Khasaren im Raum nördlich des Kaukasus die Rettung für Byzanz bedeutet hat, für das Bollwerk der europäischen Zivilisation im Osten, weil dieses sonst von den Arabern ausflankiert worden wäre. Wäre dies geschehen, so hätte die Geschichte des Christentums und des Islam vielleicht eine ganz andere Bahn als die uns bekannte eingeschlagen.

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Es ist vielleicht unter diesen Umständen nicht überraschend, dass nach dem enscheidenden Sieg der Khasaren über die Araber der zukünftige byzantinische Kaiser Konstantin V. im Jahr 732 eine Khasarenprinzessin heiratete. Später wurde der Sohn aus dieser Ehe unter dem Namen Leon I. Kaiser von Byzanz, auch bekannt als Leon der Khasare.

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Ironischerweise endete die letzte Schlacht im Jahre 737 mit einer Niederlage der Khasaren. Aber um diese Zeit war schon der Elan des Heiligen Krieges der Moslems erschöpft, das Kalifat durch innere Schwierigkeiten erschüttert und waren die arabischen Invasoren bereits auf dem Rückzug aus dem Kaukasus, ohne einen Brückenkopf im Norden genommen zu haben. Khasaren dagegen wurden noch mächtiger als zuvor.

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Schale mit Stierkopf – khasarische Ästhetik

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Einige Zeit später, wahrscheinlich im Jahre 740, nahmen der König, sein Hof und die herrschende Kriegerkaste den jüdischen Glauben an – das Judentum wurde zur Staatsreligion der Khasaren. Ohne Zweifel waren ihre Zeitgenossen angesichts dieses Entschlusses ebenso erstaunt wie die modernen Gelehrten, als aus den arabischen, byzantinischen, russischen und hebräischen Quellen die Beweise für dieses Ereignis zutage traten. …“ (nach Arthur Koestler „The Thirteenth Tribe“ 1976).

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Zu den historischen Lagen von Khasaren, Ostjudentum und jüdischen Wanderungs- und Siedlungsbewegungen in Europa, besonders nach Westeuropa, berichte ich demnächst hier.

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Arthur Koestler

Arthur Koestler

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Katholisches Verbrecher-Moralunternehmen

Juni 4, 2014

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am 4. Juni 2014

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Wir müssen immer unterscheiden, was wir empfinden, ob wir davon sprechen, wie wir davon sprechen und, ob wir eine Meinung begründen mögen.

Wer seine Meinung äußert, muss wissen, „die Gedanken sind frei“, die „Meinungsfreiheit nach dem Grundgesetz“ schließt nicht die Verletzung der Rechtsgüter anderer ein.

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Jetzt haben wir gehört, gelesen und auch selbst im Fernsehen sehen können, wie der neue Papst Franz im Vatikan aufräumt.

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Der Papst der katholischen Kirche hat Amts-Personen der Kurie ausgetauscht und er hat das Arbeitsfeld der Vatikanbank erheblich geändert, weil kriminelle Machenschaften dieser Vatikanstrukturen beendet werden sollen.

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Die katholische Kirche als Moralunternehmen kann, gestützt auf diverse Vorrechte in diversen marktwirtschaftliche Arbeitsfeldern, diese Wettbewerbsverzerrung hervorragend zur Bereicherung nutzen und hat das namentlich im zwanzigsten Jahrhundert gründlich und ausgiebig betrieben. Stichwort Erzbischof Marcinkus.

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Aktuell wird laut Süddeutsche Zeitung vom 30. Mai 2014 ein polnischer Rockmusiker wegen „Verletzung religiöser Gefühle“ verfolgt. Er muss mit Bestrafung rechnen. Er hatte im Jahr 2007 bei einem Konzert in Danzig auf der Bühne eine Bibel zerrissen und die katholische Kirche als „verbrecherische Sekte“ bezeichnet. Gegen einen Freispruch in erster Instanz geht die Staatsanwaltschaft vor.

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Dietmar Moews meint: Rechtsbrüche im Namen der katholischen Kirche,

Mord im Vatikan, Waffengeschäfte oder Geschäfte mit Anti-Babypillen bei gleichzeitigem Verhütungsverbot – langweilig diese Machenschaften aufzuzählen.

Bibel zerreißen? – nun, wenn es eine katholische Bibel war. Denn die Bibel insgesamt gehört auch den Moslems – das Alte Testament gehört auch den Juden. Sippenhaft für Verbrechen des Vatikans sind gewissermaßen den anderen Abrahamiten nicht nachzutragen.

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Der Begriff Sekte ist auf die katholische Kirche oder auf den Katholizismus bezogen sowohl rechtlich wie soziologisch falsch. Nun erlauben sich aber die Katholiken selbst ziemlich poetische Freiheiten in der Sprache: Jesus, den Sektenführer, als Gott oder als Katholik zu bezeichnen, liegt wohl ebenso daneben, wie das Moralunternehmen Römisch-Katholische Kirche als Sekte zu verstehen. Dazu wäre eine Definitionsprüfung aufs polnische Recht bezogen hilfreich, wenn man in den Bereich von grenzwertiger öffentlicher Meinungsfreiheit hineingeht.

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Z. B. die Vatikanbank „banco Ambrosiana“ war ein staatlich lizenziertes Bankgeschäft, also eine marktwirtschaftliche Firma, keine Sekte. Z. B. die Bibel als Textkompilat ist als Gedankensammlung kein Verbrechen. Vielleicht war der Rockmusiker einfach zu faul, genau zu sagen, was seiner Meinung nach ihm an der katholischen Kirche auf die Bibel bezogen sektenhaft und rechtswidrig scheint.

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Bergpredigt (Sermon on the mountain)

April 20, 2014

Lichtgeschwindigkeit 4319

am 20. April 2014

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Urbi et Orbi – lautet der Titel des Ostersegens, den alljährlich der Papst von seiner Loggia am Petersdom im Vatikan öffentlich ausbringt. Soll bedeuten:

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Die Römische Kirche wünscht Allen alles Gute – als Ostergruß.

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Auch der aktuelle Papst Franz, den die deutschen Medien komischer Weise Lateinisch Franziskus nennen, der in Italien Francesco und in Buenos Aires, wo er herstammt Francisco heißt – dieser Franz also, der sich ja nach dem heiligen Franz von Assisi nennt, der auf deutsch Franz heißt, den wir Franziskus nennen sollen – warum? beruft dann auch die traditionellen Glaubensgewissheiten seiner Christenorganisation, eben all Das, was die Menschen weltweit nicht glauben, besonders zu Ostern:

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Wiederauferstehung des angeblich Gestorbenen, Jungfrauengeburt, ein Christengott der Schöpfer ist, biblische Prophezeiungen und Wundertaten – jeder wüsste noch viel mehr Glaubenspostulate des Papstes, die heute praktisch für Unfug gehalten werden (s. Nietzsche, Overbeck, Deschner und Bertrand Russell).

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Der Papst und seine Prediger beschwören uns, es wird ebenfalls traditionell das Gute gegen das Böse gestellt – was das ist, bestimmt der Papst als Gottes Stellvertreter. Dafür zitiert der Papst dann aus der Bibel – gelegentlich aus der bluttriefenden Abteilung ALTES TESTAMENT, das sind literarische Überlieferungen aus der Zeit vor Jesus.

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Meist aber nutzt der Berufschrist das NEUE TESTAMENT, also was Leute, die erst nach Jesus lebten, ihm keinesfalls je persönlich begegnet waren, an wundersamen angeblichen Begebnissen aufschrieben: Die EVANGELISTEN.

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Matthäus-Evangelium – Bergpredigt

Die häufig, auch zu Ostern, zitierte Bergpredigt des Matthäus enthält neben dem Ausgangstext für das bekannte Vaterunser eine als Rede des Jesus an Israeliten, das Volk im Beisein der Jünger am Berg, gewendete Proklamation. Er erzählt, was Gott will und wie die Menschlichkeit mit Gut und Böse spielt.

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Dabei meint man nun, es sei ein bis heute reichender, gültiger Appell als Gotteswort durch Jesus in jener „Bergpredigt“. Jesus spräche als Gottes Stellvertreter und Lehrer für Gottgefälligkeit von Fairness, Gerechtigkeit, Nächstenliebe, Solidarität, – gewissermaßen die Vorwegnahme der Französischen Revolution: Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit – formuliert worden seien.

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Bild

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Jeder Alphabet sollte die Bibel lesen. Jeder Alphabet sollte die Bergpredigt kennen. Und jeder sollte hier den Hinweis von Dietmar Moews, der die Bibel gut kennt und die Bergpredigt stets gegen die Bergpredigt-Prediger verteidigt – nämlich so:

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Wer das Menschenbild im Neuen Testament und bei Matthäus in der Bergpredigt herausverstehen möchte, sollte den Text anschauen und an der gewissen Stelle, nämlich NT Matthäus 5. Kapitel Bergpredigt 1 – 13, exakt 13, wo Jesus sagt:

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13. Ihr seid das Salz der Erde. Wo nun das Salz dumm wird, womit soll man’s salzen? Es ist hinfort zu nichts nütze, denn dass man es hinausschütte und lasse es die Leute zertreten.“

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Frohe Ostern, mit Franz und Jesus, die meinen: Wenn Du nicht dumm bist, tust Du, was der Papst sagt. Wenn nicht? – hinausgeschüttet und zertreten.


Karl-Heinz Deschner 1924 – 2014 – Kurznachruf

April 11, 2014

Lichtgeschwindigkeit 4292

am 11. April 2014

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Karl-Heinz Deschner einer der wichtigsten Kritiker des Christentums in der modernen Zeit ist am Dienstag in Haßfurt / Unterfranken gestorben.

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Deschners Hauptwerk „Kriminalgeschichte des Christentums“, dessen zehnter und abschließender Band vor einem Jahr erschien, umfasst rund 6.000 Druckseiten und reicht vom 14. „vorchristlichen Jahrhundert bis zum Niedergang des Papsttums im 18. Jahrhundert“.

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In den befreundeten Künstlerkreisen des Malers und Soziologen Dietmar Moews (geboren 1950) gab und gibt es keinen, die nicht die Hauptargumente Karl-Heinz Deschners gegen das Christentum und die Kirchen, gegen Dogmen und Diktatur, kannten und in das eigene Argumentationsbild in gesellschaftspolitischen Auseinandersetzungen anwendeten. Das sind überwiegend protestantische bzw. nichtgläubige Abendländer, weniger Katholiken.

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Beachtenswert ist auch Deschners Beitrag zur Kunstdiskussion, eine äußerst sachlich-empirische Kritik von Kitsch als ein basisdemokratisch legitimes ästhetisches Form-Inhaltsspiel.

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Deschner wurde bereits 1951 vom Bischof von Würzburg, Julius Döpfner, exkommuniziert, als er noch keinerlei christentumkritische Texte veröffentlicht hatte. Aber er hatte eine bereits einmal geschiedene Frau geheiratet. Deschner (geboren 1924) entspringt einer katholischen Familie in Bamberg.

Er wollte fortan keine Kompromisse eingehen und sagte: „Ich schreibe aus Feindschaft.“ Sein Feindbild waren nicht die Christen. Es war das Christentum, der organisierte und institutionalisierte Glaube, wie er von den Kirchen in Deutschland als Moralunternehmen bewirtschaftet wird.

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Deschner betrieb keine auslegende oder interpretierende Glaubenswissenschaft oder überhaupt nicht metaphysische Religionskritik, keine Christologie oder Leben-Jesus-Forschung. Er studierte auch nicht alte Quellen und deren Gültigkeit. Deschner nutzte, was ihm die einschlägige Forschung vorlegte – er kompilierte und suchte dazu empirische Geschichtstatsachen auf. Deschner widmete sich dabei einseitig den schlimmen Seiten der Kirchenvertreter, denn die gaben den Fraglichkeiten das entscheidende Gepräge von rücksichtsloser Herrschaft, Angst und Obrigkeitswesen im Namen des Christentums.

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Deschner thematisierte die unheilvolle Dreifaltigkeit Diktatur, Dogma, Demut, Kreuzzüge, Kriege und andere Verbrechen gegen Gläubige, Andersgläubige, Nichtgläubige, sofern diese nur dem universalen und totalen Machtanspruch der kirchlichen Klüngelherrschaft im Wege waren.

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Deschners Bücher wurden nicht zuletzt überhaupt nur dank privater Förderer veröffentlicht. Sie lagen quer zu der kirchengefälligen Meinungslandschaft bigotter Christlichkeit in der Bonner Republik. Karl-Heinz Deschner stand wegen Kirchenbeschimpfung vor Gericht. Das Verfahren wurde wegen Geringfügigkeit eingestellt.

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Karl-Heinz Deschner hat seine Lebenskraft der religionsorientierten Textgläubigkeit gewidmet und uns die schwärzesten Verbrechen gezeigt, die alle, die mit den Kirchen ihre Geschäfte machen als Teil ihrer Lebenskunst verstehen. Deschner ist fast neunzig Jahre alt geworden. Zwischen schwärzesten Verbrechen und Lebenskunst liegen unfassbare Lebenskünste.

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In den deutschen Massenmedien war der Tod von Karl-Heinz Deschner kein Nachrichten-Informationswert beigelegt. So bigott wie die Bonner Republik ist die Berliner mit Links. Kennt die Kanzlerin Merkel den Respekt, den sie Uli Hoeneß aussprach, bei Karl-Heinz Deschner etwa nicht wieder?

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Vielen Dank für das Interesse – und weiterhin viel Spaß


Lichtgeschwindigkeit 445

Juli 4, 2010

LICHTGESCHWINDIGKEIT 445

RUMMMS AFPAK an die Front und Kommentar aus Sicht der

IT-Soziologie zur Medienlage von dem Künstlergelehrten

Dr. Dietmar Moews – live und ungeschnitten – muss auch immer

die Werte der Primaten berücksichtigen: Offenheit, Transparenz,

Freiheit, Piraterie und Rechtsstaatlichkeit, im Globus mit

Vorgarten in Berlin, am Samstag, 3. Juli 2010, mit Frankfurter

Allgemeine Zeitung, Neues Deutschland, taz vom 3. Juli 2010,

CCC.de, bild.de, Piratenpartei Deutschland.de, RP.de, heise.de

sowie Phoenix, ARD, ZDF, DLF, Piratenthema hier: RUMMMS

AFPAK an die Front. Der zurückgetretene vorherige Bundespräsident

Horst Köhler beendete sein Amt mit einem Frontbesuch bei den

deutschen AFPAK-Truppen. Köhler versprach den

Bundeswehrsoldaten in Kundus: Ich werde mich für die

Bundeswehr so gut einsetzen, wie ich kann. Am nächsten

Tag, 30. Mai 2010, zurück in Berlin, gab Köhler seinen

Rücktritt als Bundespräsident mit sofortiger Wirkung bekannt.

Wenn man es wohl versteht, hat der neue Bundespräsident die

Arbeit des vorherigen fortzusetzen. das bedeutet, Wulff hat

nun alles für die Bundeswehr zu tun, was er kann. Was macht

Christian Wulff? Christian? Anders als Roman. Vielleicht mal

Jesus oder Iwan?

Vollkommen in die Hände der US-amerikanischen Militärführung

gegeben, müssen die ausgelieferten deutschen Soldaten hören,

was der Oberkommandeur McChrystal über die hauptverantwortliche

Regierung Obama in Washington der Weltöffentlichkeit über

private Medien (Rolling Stone Magazine) publizierte und nicht

zurücknahm, folglich entlassen werden musste. Und nun kommt

ein neuer Oberkommandeur, Vier Sterne General Petraeus, der

ankündigt, fortzusetzen, was McChrystal angerichtet hat.

das ist: Bin Ladin jagen, Al Kaida jagen, Saddam Hussein und

den Irak zerschlagen, den Hindukusch mit Riesen-Sprengbomben

zerstören, Afghanistan zerschlagen und gewaltsam kulturell

umerziehen, Taliban zerschlagen, Pakistan mit Drohnen

bestreichen.

Aus Afghanistan-Einsatz wurde in der Militärsprache AfPak.

Afghanistan und Pakistan sind nunmehr Einsatzgebiet der Besatzer,

unter der Führung der USA. Was kommt dann? AfPakChin oder

AfPakCor? Während in Deutschland Regierungsparteien und

Oppositionsparteien allesamt zur Bundestagswahl 2009 die Wähler

zum Krieg belogen haben und am Beispiel Kundus bis heute durch

Steinmeier/SPD, Merkel/CDU und Guttenberg/CSU weiterhin

belügen.

Es muss die soziale Reinigung kommen. Alle Lügner müssen

abtreten. Eine Bundestagsneuwahl mit neuem Führungspersonal

der Parteien muss sich anbieten. Es ist für die Deutschen

unzumutbar, dass in der Kriegsfrage allein die LINKEN die

einzigen „anständigen“ zur Wahl stehen (denn die Ideen der

LINKEN sind insgesamt undemokratisch und rückschrittlich).

Produktion, Idee, Autor, Direktion, Dr. Dietmar Moews;

Aufnahmetechnik und Admin, Piratencrew Berlin;