Jasper von Altenbockum – FAZ-Wadelbeißer ließ einen raus

Februar 24, 2015
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vom Dienstag, 24. Februar 2015

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Der jüngere Kampfschreiber der harten Amerikanischen Militärlinie in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, dem allerdings öfter mal die Bodenhaftung als „Überwacher“ zu fehlen scheint und gewisse Schwimmbewegungen wie um sich schlagen wirken, hat nun wirklich mal einen politischen Querschläger auf die TITELSEITE der FAZ gebracht. Wie das geht, ist mir momentan etwas zweifelhaft. Aber man weiß ja: Man liest es, glaubt nicht, was das steht (SHIT HAPPENS):

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Jasper von Altenbockum schreibt also in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, Titelseite, oben rechts – den Kommentar: „Im Überwachungsstaat“

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Es geht um die Abarbeitung des EDWARD SNOWDEN (der durch die Oscar-Verleihung in Hollywood einen zusätzlichen Hype erhielt) – also folgend, so, hier in Auszügen wörtlich zitiert aus FAZ vom 21. Februar 2915):

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Jasper von Altenbockum:

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Es wird nicht die letzte Überraschung gewesen sein, die das Arsenal Edward Snowdens noch bereithält. Aber ist der Diebstahl von Verschlüsselungen, die auf Sim-Karten gespeichert sind, überhaupt noch eine Überraschung? …“

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„…Das wirft die alte Frage auf, ob die Sicherheitspolitik, die sich auf diese Heuhaufen-Philosophie stützt, nicht untergräbt, was sie zu schützen vorgibt: die Freiheit und das Recht. Es wirft außerdem die Frage auf, ob es in Washington und in London noch eine Regierung gibt, die auch nur ansatzweise kontrollieren kann, was in ihrem Namen so alles getrieben wird. Das betrifft in diesem Fall nicht nur Abhörmaßnahmen und Überwachung aller Art, sondern zum Beispiel auch den Drohnenkrieg, der sich maßgeblich auf Mobiltelefondaten stützt, also auch auf die Geheimnisse der Sim-Karten. Das Vertrauen darauf, dass es nicht die Falschen trifft, muss angesichts der hemmungslosen Aktivitäten der Geheimdienste geradezu blind sein – nicht nur im Drohnenkrieg.

Wenn schon amerikanische oder britische Geheimdienste so skrupellos sind, werden es andere erst recht sein. Angesichts dieser staatlichen und einer nicht minder ausgeprägten kommerziellen internationalen Überwachungslust erscheint es fast aussichtslos, dass sie eines Tages gesetzlich eingedämmt werden könnte. So frisst die IT-Revolution ihre Kinder. Denn das Misstrauen, dass sich daraus ergibt, wird nicht ohne Gegenreaktionen bleiben. Sie äußern sich vorerst nur in Zweifeln wie: Leben wir etwa schon in einem Überwachungsstaat? Es wäre auch das keine Überraschung mehr.“

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Dietmar Moews meint: Schwer zu fassen, was da die ausdrücklich us-totalitäre Machenschaften stets unkritisch mitziehende FAZ hier rauslässt:

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…ob es in Washington und in London noch eine Regierung gibt, die auch nur ansatzweise kontrollieren kann, was in ihrem Namen so alles getrieben wird….“ „Wenn schon amerikanische oder britische Geheimdienste so skrupellos sind,…“ „..erscheint es fast aussichtslos, dass sie eines Tages gesetzlich eingedämmt werden könnte. So frisst die IT-Revolution ihre Kinder. Denn das Misstrauen, dass sich daraus ergibt, wird nicht ohne Gegenreaktionen bleiben….“

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Und man muss es sich auf der Zunge zergehen lassen. Der Herr Jasper, dieser Kasper, er schlägt doch wirklich vor, dass er nun eventuell Zweifel hat – NEIN – er nicht, eher könnten also andere Leute Zweifel bekommen?

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…So frisst die IT-Revolution ihre Kinder. Denn das Misstrauen, dass sich daraus ergibt, wird nicht ohne Gegenreaktionen bleiben. Sie äußern sich vorerst nur in Zweifeln wie: Leben wir etwa schon in einem Überwachungsstaat? Es wäre auch das keine Überraschung mehr.“

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Nicht zu fassen: Jasper von Altenbockum beschreibt, welche totalitäre Weltherrschaft hier ausgeübt wird und kommt dann auf die Idee: Nan nan na, wenn das man kein Misstrauen gibt, ja? Also – Zweifel? Ja? Gegenreaktionen?

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Der Herr Altenbockum meint vermutlich sich selbst und das Herausgeber-Board der FAZ.

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Denn – was Jasper von Altenbockum hier als mögliche Zukunftszweifel nebst möglicher Gegenreaktion, wie ein beinahe absurdes Gedankenspiel andeutet, ist ihm offenbar entgangen:

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dass die Skrupellosigkeit längst die weltweite empirische US-Wirklichkeit der IT-Revolution von gestern und heute ist – nicht erst möglicherweise von morgen.

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Es ist nicht zu fassen, auf welch tiefgelegten Aussichtsposten diese FAZ Wadelbeißer der Wirklichkeit was Revolutionäres abgewinnen: ERKENNTNISSE nicht ausgeschlossen.

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Na, das mag ja nun was werden: Wenn diese neue Möglichkeit zukünftig die Wadelbeißer-Texte von Herrn Jasper in der FAZ als geistige Girlanden verzieren sollte, dann melde ich mal wieder:

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Mein Gott, Herr Jasper, merken Sie noch was? Oder ist die FAZ ein Kolateralschaden der USA? (Lügenpresse haben Sie ja leider überhaupt nicht verstanden – gut, also dann „Kolateralschaden“).

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OBAMAS außenpolitisches Stereotyp auf die innenpolitische Machtfrage

Januar 3, 2015

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am Samstag, 3. Januar 2015

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Derzeit brodeln diverse militärische Konflikte in der Welt, an denen die USA teilnehmen. Man kann aufgrund der Militärübermacht der USA auch sagen: Es sind Militärkonflikte, die die USA wollen.

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Wer es nicht glauben mag, sollte nur mal überdenken, welche Gewaltmittel die USA beherrschen, jede dieser Konfliktlagen abzustellen.

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EINS: Die Anwendung totaler Vernichtungsmittel

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ZWEI: Die praktischen einseitigen Sanktionswerkzeuge

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Im Hintergrund dieser Militäroptionen stehen Variationen sogenannter atomarer Zweitschläge, zu denen kaum ein Atomstaat Mittel über ausreichende eigene Verteidigung verfügt.

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Wer atomar mitmischt, bspw. mit Atomanschlägen auf das Territorium der USA vordringt, wird solche Szenerien nicht zuende denken können, weil die US-Militärmacht auf dem gesamten Globus Stützpunkte hat.

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Wir sehen also alle möglichen Konflikte eskalieren, bis an die Grenzen der Schwelle zum Zweitschlagszenarium, innerhalb derer die USA expandieren und auch geradezu beliebig Konflikte provozieren können.

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Wo sind die Massenvernichtungswaffen, wegen derer aus dem ehemaligen Kombattanten Saddam Husein ein „Hitler“ und eine Verwüstung des Irak gemacht wurde? George W. Bush? Welch elende Wahlkampagne!

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Welches ist der Geheimnisverrat, der „Hochverrat“ von Informationen über legale, d.h. der US-Verfassung gemäße CIA und NSA-Praktiken, die die USA dem Edward Snowden vorwerfen?

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Welches ist die Unbootmäßigkeit Nord-Koreas, wenn es gegen symbolische Herabwürdigung des Staatsführers Kim Jong Un und des koeranischen Staates durch SONY Unterlassung verlangt?

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Welches ist das Mandat der Firma SONY, mit einem kommerziellen Medienangriff eine Herabwürdigung Nord-Koreas in klingende Kasse zu verwandeln, nachdem der Staat Nord-Korea von SONY beschuldigt worden ist, Datenklau bzw. Cyber-War-Hacking gegen SONY angewendet zu haben?

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Wie kommt also der US-Präsident Obama auf den Trichter, massive Vorwürfe mit militärischen und wirtschaftlichen Sanktions-Drohungen zu verbinden, wenn keinerlei Beweise vorliegen?

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Beim Abschuss der MH17 wurde unverzüglich Russland beschuldigt und Gegenmaßnahmen eingeleitet (diverse Sanktionen).

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Beim Hacking von SONY wurde unverzüglich Nord-Korea beschuldigt und Sanktionen eingeleitet.

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Bei der rechtswidrigen Landnahme Palästinas durch Israel, verlangte der US-Außenminister Kerry die unakzeptablen Gewaltvorgänge durch Israel zu beenden. Jetzt hat exakt diese Forderung Palästina vor dem UN-Sicherheitsrat beantragt und die USA haben gegen ihren eigenen Forderungen gestimmt. Verlogener ist es nicht denkbar.

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Ich habe mir noch einmal den Fall des abgeschossenen Zivilflugzeuges bei USTICA vorgenommen – wer war es? Wer lügt bis heute? Wer beseitigt Zeuge um Zeuge?

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Wie sah das Trümmerfeld mit der libyschen Boeing 727 im Sinai 1973 aus? Zwei israelische Phantom F 4 Kampfflugzeuge schossen ihn ab. Die Notlandung überlebten von 113 Insassen nur fünf.

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Im Jahr 1994 wurde die Präsidentenmaschine von Rwandas Regierungschef Juvénal Habyarimana angegriffen und abgeschossen – wer war es?

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Die Neue Zürcher Zeitung vom 22. Juli 2014 berichtete auf Seite 4: „Irrtümer und Leugnungen. In der Geschichte der zivilen Luftfahrt steht der Abschuss von Flugzeugen oft in Zusammenhang mit der unübersichtlichen Lage in Konflikten.“

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Dietmar Moews meint: Wieso in die Ferne schweifen? wenn das Gute doch so nah‘.

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Ob beim Münchner Oktoberfestanschlag, wo bis heute gelogen und verschleiert wird.

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Ob beim Mord am Bundesstaatsanwalt Siegfried Buback, wo noch immer die Konkordanz in den föderalen Akten nicht vollständig „koordiniert“ ist.

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Ob im NSU-Prozess gegen das Zwickauer Dreieck, wo nun drei Journalisten, vom Bayerischen Rundfunk und von der Süddeutschen Zeitung, eine unglaubliche multimediale Dokumentation der Wortbeiträge und Sachargumente für die allgemeine Öffentlichkeit erstellen (alles wird und wurde von Hand mitgeschrieben und mit Querverweisen und Quellen gekennzeichnet). Was da auf uns kommt, ist der schreiende Konkurs des NSU-Rechtswegestaates – es braucht nicht den Thüringer Untersuchungsbericht. Hier kotzt der Staat persönlich!

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Was ist mit den Rüstungsgeschäften und den Kriegsgeschäften, die die Bundeskanzlerin in der Neujahrsansprache auf sonderliche Weise „bedauerte“?

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Wie sagte der Innenminister, auf die Frage nach seiner Auskunftsfreudigigkeit gegenüber der CIA? Was ich dem sagen könnte, weiß der Alles und noch mehr als ich selbst.

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Was sagt die freie deutsche Presse, außer Umsatz? Welches ist die rechtliche Grundlage für Teilnahme am lizensierten Wirtschaftsprozess, auch für kommerzielle marktförmige Massenmedien?

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Wer stellt die Medien außerhalb der Grundwerte? Wer hat sie entbunden, der Wahrheit und der Information zu dienen? Ich lese auf Seite Eins der FAZ (am 2. Januar 2015 von Jasper von Altenbockum) die Lügen und Heuchelei und manchmal auf Seite zehn die wahren Hintergründe (von Rainer Hermann), der schrieb:

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Gut für Netanjahu … Wenn nun Amerikas UN-Botschafterin ihr „Nein“ (im UN-Sicherheitsrat) zur Palästinenserresolution damit begründet, die Staatsgründung habe über diplomatische Kompromisse zu erfolgen, ist sie schlicht unehrlich. Von Monat zu Monat verkleinern immer neue israelische Siedlungen die Fläche, auf denen ein Palästinenserstaat entstehen könnte. Die Zeit läuft den Palästinensern davon. Einige von ihnen resignieren, mehr greifen aber frustriert zur Waffe.“

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Darin soll die deutsche Wiedergutmachung deutscher Hitlereischuld stecken?

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Zieht also Präsident OBAMA seine „Lame duck“-Rolle – ganz stereotyp –  durch designte Feindbilder neu auf:

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NORD-KOREA, ISIS, ABBAS, PUTIN, ASSAD?

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Und neue Freundbilder: POROSCHENKO, Raúl Castro und Japan?

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Die lahme Ente in Helden-Positur. Das ist ganz ganz finster. Dagegen ist Fracking gegen Öl in Texas ein Kinderspiel. Die FAZ schrieb: „Der arme Fracking-König will keine Alimente zahlen. Wie sich der gefallene Ölpreis auf das teuerste Scheidungsdrama Amerikas auswirkt.“ … Continental Resources (der Chef Hamm wurde im Scheidungsurteil auf 19 Milliarden geschätzt – seine Ehefrau und leitende Angestellte soll nun dem Börsenfall gemäß weniger bekommen) und der dramatische Fall des Ölpreises belegt den übergeordneten Einfluss des Ölpreises auf den Börsenwert. Da möchte man nicht Kleinaktionär sein.

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Harte Worte für eine weiche Sache – Herr Hamm ist 69 Jahre alt, Frau Hamm 58.

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FAZ Nebel über Wowereits Likör

August 27, 2014

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am Mittwoch, 27. August 2014

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Wowereit ist als einer der führenden deutschen Politiker der vergangenen zwanzig Jahre natürlich beachtlich. Seine Rücktrittsankündiging von gestern hat auch als Aktualitäts-Gegenstand die notwendige Aufladung dafür, die weiteren und engeren politischen Fragen anzusprechen.

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Wichtige Personen und besondere Ereignisse sind immer gleichzeitig dazu geeignet, über Politik zu informieren und die immer vom allgemeinen Trallala übertönten situativen, sozio-szenarischen Bedingungen zu erklären.

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Es gibt eben nichts in der Welt, was ohne Kenntnisse und ohne kritische Urteilskraft verständlich ist. Immer haben wir Tradition, immer haben wir bekannte und unbekannte Abhängigkeiten und Veränderungspotenziale.

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Dabei ist Politik keine Liebhaberei oder Geschmackssache, sondern Politik und die sozio-politischen Kräfte und deren Kommunikationsqualitäten sind immer ganz konkret auf die Verhältnisse bezogen, denen ein Mensch und seine Menschen ausgesetzt sind. Es geht immer darum, den Lebensverhältnissen, denen man ausgesetzt ist, die eigenen Wünsche und Vorstellungen entgegen zu bringen. Das geht nicht, ohne Kenntnisse und ohne sprachliche Kompetenz für die Politik.

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Okee Dokee.

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Unsere heutigen Tageszeitungen, wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung, als Verkaufszeitungen am Massenmedienmarkt dafür sorgen müssen, gefragt und gekauft zu werden – darüber wird dann Werbung und Quote eingeholt.

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Kurz – die Titelseite muss täglich den positiven Teaser machen. Dazu muss das Wichtigste professionell geboten werden.

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Das Wichtigste für eine führende Tageszeitung ist Verlässlichkeit: Verlässlichkeit auf die Auswahl der Themen, die Einordnung, die Meinungsgeltung usw.

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So ist logisch, dass heute auf der Titelseite der FAZ „Wowereit“ angesagt war. Es schrieb der hier als „Wadelbeißer“ eingeordnete Jasper von Altenbockum mit der Überschrift: „Wowereits Likör“.

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Der FAZ-Autor Jasper von Altenbockum hat einfach eine Stunde gegoogelt. Er hat alle Klöpse von Wowereit, von der SPD, von Berlin, von der Freizeitbelustigung zusammengepastet – haben wir gelacht:

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Einige Beispiele: „…Wowereit trat so zurück, wie ..er regierte: kaltschnäuzig, aber mit einer Miene, als bestehe politische Macht aus einem ganz speziellen Likör … Wowereits Likör benebelte schon lange nicht mehr so richtig … Eröffnung des Willy-Brandt-Flughafens … als peinliche Panne heruntergespielt als Kaskade von Skandalen und Skandälchen… Amt empfand er als lästige Pflicht … zum Typus des Politikers, der weder für Verantwortungs- noch für Gesinnungsethik steht, sondern für …Spaßkultur …  Hiobsbotschaft zu Hiobsbotschaft …ironisches Überspielen … ungezwungenen Umgang der SPD mit der Linkspartei vorwegnahm … Unter Wowereit wurde zwar gespart, „dass es quietscht“, aber das führte nirgendwo dazu, dass es brummt. … „Wowi“…der irgendwie „sexy“ sein will… Wowereit blieb dafür die Personifizierung, die auch dazu führte, dass die Landespartei das Schicksal der Bundespartei vorwegnahm: das einer Dreißig-Prozent-Partei“.

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Dietmar Moews meint: Der FAZ-Autor verhuscht, was in dem politischen Werk von Klaus Wowereit zum Ausdruck kommt, wenn man hinschaut und, wenn man es verstehen will, ob, wie und was denn geschehen ist: Wie Politik in Berlin in der Welt disponiert war.

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Der FAZ-Autor zählt Stichworte zum Namen Wowereit auf, versäumt aber zu zeigen, welche Szenerie seiner Berliner Welt die Wahl Wowereits von der Berliner SPD bestimmte, und die Bereitschaft, der Berliner sich in eine neue historische Situation – Zusammenbruch des Ostblocks und der SED in Ostberlin, Öffnung der Mauer, Freude und Angst, weltweite Beachtung, völlige Misswirtschaft aufgrund einer seit 1945 weitgehenden wirtschaftlichen Kastration und Subventionslage, einzufinden. All diese harten Bedingungen für die Berliner sahen aus den entgegengesetzten Blickrichtungen der Ostberliner und der Westberliner und der in Berlin bestimmenden kolonialen Alliierten-Statthalter, vollkommen verschieden aus. Die deutsche Sprache funktionierte überhaupt nicht mehr – weder in Ost noch in West.

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Ich spare mir weitere Beispiele der Szenerie von Berlin in der einer Bürgermeister werden sollte, um im Abgeordnetenhaus westlichen Parlamentarismus als Statthalter der Amerikaner betreiben zu können – was nach den nach wie vor geltenden Besatzerstatuten völkerrechtlich von ihm verlangt ist. Und was die Ostleute nicht zu wissen scheinen.

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Es liegt auf der Hand, dass so ein junger, unbedarft lustig auftretender Wowereit eine gelungene Lösung war, überhaupt eine Führungskonstellation zu integrieren – weder streng wie die Stalinisten, preußisch wie die SED oder die Nazis, fähig mit Allen halbernst zu reden, nicht vor der rheinischen oder Frankfurt a. M.- deutschbankigen Macht-Personnage als Bettelvogt in die Knie zu gehen usw.

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Die Berliner Lage in der Wowereit-Zeit war derart leistungsschwach und verlorene Zeit, die zweite Bundesrepublik zu konstituieren. Es war aus meiner Sicht Berlin die falsche Entscheidung von Kanzler Kohl – es hätte Bonn bleiben müssen. Nun war es Berlin. Nun musste man so ein weltstaatsmännisches Denkgenie wie Klaus Wowereit finden:

 

DEUTSCHES VOLK, DASS DU MICH GEFUNDEN HAST – hat Jasper von Altenbockum (FAZ v. 27. August 2014 Titelkommentar) gar nicht verstanden. Er hat nicht verstanden, dass und wie politische Fehlentscheidungen historische Dimensionen haben, wie hier in der neuen zweiten Bundesrepublik, Berlin zur neuen Hauptstadt zu bestimmen.

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Damit dieser Spuk verstanden werden könnte und aufhören könnte, hätte Wowereits Abgang allerdings in der Situation seines Abganges zu diesen spezifischen sozialen Berliner Fragen exponiert werden müssen:

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An was glauben die?

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Was halten die für wahr?

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Wie wollen sie miteinander repräsentiert und geführt werden?

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Das hat die FAZ hier mit „Wowereits Likör“ leider vernebelt (versemmelt).

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Die sozio-kulturelle und die sozio-politische Situation in Berlin sind nach wie vor voller genie-selbstverdächtiger Flachmaten, die die soziale Szenerie prägen. Wer hier Regierender werden will, muss sich über die mediokre Ansprechhöhe dieser Mittelkundschaft und deren arschkriecherischen Bezirksparteipolitiker durchsetzen. Durchsetzen durch vagen Opportunismus – das war auch die Taktik von Wowereit.

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Für eine Strategie der Beantwortung großer Fragen und Lösung komplexerer nicht nur  tagesaktueller Probleme, fehlt die Ansprechbarkeit der arbeitslosen Partykundschaft und das geistige Format der Parteien in Berlin.

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Der nächste „Wowereit“ wird zwangsläufig erneut eine Antwort auf diese Mediokrität sein müssen: Berlin Berlin – Lasciate ogni speranza.

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Feines ANGSTSPIEL des deutschen Geheimdiensts

Juni 21, 2014

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am 21. Juni 2014

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Wie ich gerade dem Leitkommentar der Frankfurter Allgemeinen Zeitung auf dem Titel vom 20. Juni 2014 lesen muss, was der Wadelbeißer vom Dienst, Jasper von Altenbockum, da schreibt oder in seinem Namen schreiben ließ:

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Extremisten“ lautet die Überschrift. Und dann passiert etwas ganz Primitives.

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Da das Wohlgefühl der Deutschen unter der Spionage, Abhör- und Verdächtigungsmaschinerie, Übergriffe auf allen Kanälen, erheblich leidet. Und es nämlich auch seiten der Deutschen Innendienstler vom Bundesamt für Verfassungsschutz, nicht nur von der NSA oder anderen Auslandsspionage-Totalitäten, schlecht aussieht. Der deutsche Geheimdienst nimmt verschärft jeden Einzelnen von uns Allen ins Visier.und observiert jede Bewegung.

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Klar dass das keine Glücksgefühle entfalten lässt, sondern Unwohlsein und vollkommene Misstrauensstimmung

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So schreibt jetzt also der FAZ-Scharfmacher: „Nicht die Niederlage im Kampf gegen den Rechtsterrorismus und nicht die NSA-Affäre sind es, die den Verfassungsschutz übermäßig umtreiben, sondern ein sich unkalkulierbar ausbreitender islamischer Extremismus. Es wird deshalb nicht ausbleiben, dass dem Präsidenten des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen, und Bundesinnenminister Thomas de Maizière nach der Vorstellung des Verfassungsschutzberichts für 2013 vorgeworfen wird, sie wollten von den „wahren“ Bedrohungen ablenken. Die Bedrohung ging aber, das wissen Staatsschützer besser als alle anderen, noch nie nur von einer einzigen Form des Extremismus aus, sondern vom gegenseitigen „Hochschaukeln“ der Extremisten. …“ und so weiter im Gerede über den Feind von Außen:

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der ISLAM ist die Gefahr und:

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der Verfassungsschutz schützt dich davor..

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Dietmar Moews meint: Die Bundesregierung soll endlich Transparenz und rechtsstaatliche parlamenrtarische Kontrolle zulassen, damit die NSA-Geschäfte, ob als Fernfuchtelei oder als Orwell-Totalität der IT-Telematik endlich unsere verfolgten Seelen wieder freisetzen mögen.

Wieso sollte Deutschland einen Geheimdienst mit totalitärer Technik gegen sich selbst ins Unermessliche pervertieren lassen?

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Das ist fein gesponnen: Wir sollen die Bedrohung durch den Geheimdienst als Sicherheitsbedürfnis umwidmen –

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dafür liefert man den bösen Feind: Orthodoxe Moslems? –

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so ein Quatsch, Herr Jasper von Altenbockum. Fangen sie die jungen Deutschen einfach ab, die in Syrien und anderswo die große Sch lernen, Scharia, Scheiße und Schießen. Fangen sie die ab. Dafür reichen DDR-Geruchsproben und ein paar Spürhunde.

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