Jasper von Altenbockum „Verloren“ und die ZDF-ANSTALT

Mai 26, 2015

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vom Dienstag, 26. Mai 2015

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Heute, Dienstag, 26. Mai 2015, bringt die Frankfurter Allgemeine Zeitung mal wieder einen TITEL-KOMMENTAR vom WADELBEISSER.

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Und wie jedesmal hält er nicht aus, seinem eigenen Vortrag zu entsprechen. Jasper von Altenbockum arbeitet vermutlich zu schlecht bezahlt für die FAZ, sodass er nur Flachzangenprodukte abliefert:

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Heute also:

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Verloren“ – der Text widmet sich der aktuellen Diskussion zur „HOMO-EHE“ in Deutschland, nachdem es in Irland zumindest als Ergebnis einer Volksabstimmung zur Einleitung eines ordentlichen Gesetzes kommen wird.

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Jasper von Altenbockum spitzt zu folgender Formulierung zu:

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…katholische Kirche … Derart in die Defensive geraten, haben ihre Lehrsätze vielleicht nicht an Wahrheitsgehalt, aber an gesellschaftlicher Wirklichkeitsnähe verloren. … Verfechter der klassischen Ehe hingegen haben es offenbar akzeptiert, sich in eine Nische zurückziehen zu müssen, in der nur noch hinter vorgehaltener Hand über die erstaunlich weitverbreitete Tradition geredet wird, dass Mann und Frau dazu gehören, ein Kind zu zeugen …. im Namen von Gerechtigkeit und Toleranz einfach für gleich zu erklären.“

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Dietmar Moews meint: Individuell mag Herr FAZ-Autor zölibateur leben, Paarungs-Sex heterosexuell bevorzugen, stets Sex im Zeichen der gottgefälligen Kindeszeugung und seine eigenen homosexuellen Ambitionen als Sportler, Künstler oder Kunstfreund ettikettieren – mir ist es Wurst.

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Doch: „Lehrsätze vielleicht nicht an Wahrheitsgehalt, aber an gesellschaftlicher Wirklichkeitsnähe verloren. … Verfechter der klassischen Ehe…“ – das ist weder so noch anders wahr. Und es ist weder so noch anders wirklich.

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Was hier vom Wadelbeißer der FAZ verbrämt wird, ist, die Machtfrage der katholischen Moralunternehmen zu unterstützen, indem er mit Vokabeln wie „klassisch“ und „erstaunlich weitverbreitet“ hantiert.

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PETER MARGGRAF "Puppenkopf", Polyester Auflage 6 Stück, 1973

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Indem Jasper von Altenbockum eine Tradition in die Zukunft fortzusetzen verlangt, wie es die Kirche tut, dabei aber die Wahrheit und die heutige Wirklichkeit der „IN VITRO FERTILISATION“ unterschlägt.

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Tatsächlich ist die traditionelle SEXUS-NEXUS-Sozio-Kultur nicht mehr zwingend für die zukünftige Genealogie, für die heutige Soziologie und nicht für die konkrete Fortpflanzung.

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Die verknotete Windung der Irländer, verglichen mit der Vorstellungsschwäche der Traditionalisten in Deutschland, kann nur in der Nische verschwinden, wo Jeder macht, was ihm beliebt, z. B. patriarchale Einehe mit jahrzehntelangem Sexverzicht, Erdnussbutter im Schritt vom Dackel schlecken lassen oder als Thomas Mann verkleidet nach Nidden in den Strandkorb zu flitzen – man kann natürlich auch viel reden, wenn der Tag lang ist:

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Jasper von Altenbockums Formulierung: „Wahrheitsgehalt, aber an gesellschaftlicher Wirklichkeitsnähe“ können Verfechter der klassischen Ehe überhaupt nicht mehr aufweisen. Da liegt nun die Frankfurter Allgemeine Zeitung, am 26. Mai 2015 auf der Titelseite von Weitem sehr entfernt.

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Rechtlich möglich ist, durch gegenseitige BGB-Vermächtnisse ehegleiche Kompetenzen und Verpflichtungen auf Gegenseitigkeit zu stellen – in der Art wie auch Eheverträge hinsichtlich der Ehe einiges ändern – hier also eine weitgehende Übertragung der Individualrechte auf einen beliebigen Partner zu übertragen – quasi Vortodes-Vermächtnis zugunsten eines geschlechtsunspezifischen Anderen und vice versa (GbR).

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Zum Beispiel würde das Recht auf einen (den) ehelichen Verkehr, das Recht auf Gewalt im intimen Schlafzimmer, Vergewaltigung in der Ehe und so weiter, nicht anders vor der Wirklichkeit scheitern, egal ob Hetero-Ehe oder Homo-Ehe.

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Warum die „DIE ANSTALT“ vom ZDF neulich eben das alte Drama „SEXUS-NEXUS“ derart traditionell veralbern zu sollen glaubte – ich habe es nicht verstanden.

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Herr Claus von Wagner und Herr Max Uthoff und Herr Christoph Sieber fuhren also ganz begeistert auf ihre Männerverfangenheit ab, statt mal das Reagenzglas auf den eineiigen Elch hin zu befragen gehabt zu haben:

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IN VITRO FERTILISATION – ob man das sympathisch findet oder nicht, hat die Wahrheit des zweigeschlechtlichen Vorurteils für immer beseitigt und damit alle Liebesromane der Bücherschränke obsoliert: PRIL ENTSPANNT DAS BECKEN.

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Natürlich gibt es auch GOTHIC und HIPPIES und SWINGER und sonstige RÜCKSTÄNDLER – ach ich ess‘ so gerne Schokolade – ach ich hab – so gerne Kabale und Liebe. Ob er jetzt an mich denkt?

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IST MIR EGAL!!! Hauptsache sie denkt an mich (wenn wir uns treffen)

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