GRÜNE WOCHE Agra-Industrie 2020 – „Wir haben es satt!“ sagen Bauern-, Naturschutz- und Verbraucherorganisationen

Januar 18, 2020

Lichtgeschwindigkeit 9932

am Sonntag, 19. Januar 2020

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Weltweit wird am deutschen Bauern und am deutschen Kunden vorbei geregelt:

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BERLIN MESSE GmbH

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Deutscher Bauernverband (DBV)

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Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE)

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Und dagegen kämpfen auf eigene Rechnung die Bauern im Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft sowie Bauern-, Naturschutz- und Verbraucherorganisationen.

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Dagegen haben die Veranstalter und die CDU-Bundeslandwirtschaftsministerin Regierungsvertreter aus rund 70 Ländern zu einer Agrarministerkonferenz zusammengeladen. Da steht die SPD-Bundesumweltministerin im sauren Regen allein.

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DLF.de am 18. Januar 2020

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„Berlin: 27.000 Menschen demonstrieren für Agrarwende

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In Berlin haben tausende Menschen für eine umweltfreundlichere Landwirtschaft protestiert. Die Veranstalter sprachen von 27.000 Teilnehmern, darunter auch viele Landwirte. Sie waren in einer Sternfahrt mit Traktoren in die Innenstadt gefahren.

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Zu der Kundgebung aufgerufen hatte das Bündnis „Wir haben es satt!“ aus Bauern-, Naturschutz- und Verbraucherorganisationen. Sie fordern von der Bundesregierung eine Wende in der Agrarpolitik. Die Großdemonstration fand zum zehnten Mal anlässlich der „Grünen Woche“ statt. An die Teilnehmer einer Agrarministerkonferenz wurde eine Protestnote übergeben. Darin verlangte das Bündnis einen gerechten Handel sowie den Schutz bäuerlicher Betriebe in der ganzen Welt.
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Bereits gestern hatten bundesweit tausende Bauern protestiert. Den Demonstrationen gestern hatten sich vor allem Anhänger der konventionellen Landwirtschaft angeschlossen. Mit Traktoren blockierten sie Verkehrswege, um auf ihr Anliegen aufmerksam zu machen. Hauptsächlich wehren sie sich gegen strengere Vorgaben im Zusammenhang mit der Düngemittelverordnung und dem Insektenschutz. Die Forderungen der Demonstranten heute gehen in eine grundlegend andere Richtung.

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An den heutigen Protesten beteiligt sich unter anderem der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft und fordert einen nachhaltigen Umbau der deutschen Landwirtschaft. In den vergangenen Jahrzehnten habe die biologische Artenvielfalt in Deutschland dramatisch abgenommen, sagte der Vorsitzende des Dachverbandes der Bio-Branche, Löwenstein, im Deutschlandfunk.
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Ganze Ökosysteme stünden vor dem Zusammenbruch. Die konventionelle Landwirtschaft dürfe diese Entwicklungen nicht ignorieren. An die Politik appellierte der Agrarwissenschaftler, die Landwirte in die Umstrukturierung intensiver einzubinden. Eine Agrarwende könne nur gemeinsam gelingen.

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Bundesumweltministerin Schulze verteidigte die Bauern-Proteste. Man könne nicht immer weiter die Preise drücken und gleichzeitig hohe Qualität und Umweltschutz verlangen. Die SPD-Politikerin sagte der „Neuen Osnabrücker Zeitung“, nötig sei „eine Art Gesellschaftsvertrag“. Dieser müsse sicherstellen, dass die Bauern ausreichend Geld bekämen – auch von der EU –, damit sie die Erwartungen erfüllen könnten.
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Parallel zur Messe „Grüne Woche“ kommen heute auch Regierungsvertreter aus rund 70 Ländern zu einer Agrarministerkonferenz zusammen. Bundeslandwirtschaftsministerin Klöckner hatte dazu eingeladen.

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Messe Berlin GmbH (.de) stellt das so dar:

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„Die Grüne Woche

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Die Internationale Grüne Woche (kurz IGW) findet im Januar 2020 nun schon zum 85. Mal (94 Jahre) statt. Gegründet im Berlin der Goldenen Zwanziger (1926), ist sie einzigartig als internationale Ausstellung für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau.

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Beliebt bei Verbrauchern und Fachbesuchern

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Die IGW ist Ausgangspunkt für das Global Forum for Food and Agriculture (kurz GFFA). Hier treffen sich über 80 internationale Ministerien und Nahrungsmittelproduzenten und zeigen mit ihren Gemeinschaftsschauen, was die faszinierende Welt der Nahrungs- und Genussmittel zu bieten hat.

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Tradition trifft Blick in die Zukunft

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Wer seit 1926 besteht, weiß wie Traditionen gepflegt und gleichzeitig Innovationen, für das fortlaufende Bestehen, geschaffen werden. Bei uns gewinnen die Themen nachwachsende Rohstoffe, Bio, Gartenbau und der ländliche Raum der Zukunft immer weiter an Bedeutung. Kommen Sie also im Januar vorbei und genießen Sie die Grüne Woche mit uns.

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Wir freuen uns auf Sie!“

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DLF.de am 18. Januar 2020 von Alexandra Gerlach:

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„Streit um Agrarpolitik – Die Wut der Bauern

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Diese Woche beginnt in Berlin die „Grüne Woche“. Doch zwischen Politik und Bauernschaft knirscht es mächtig im Getriebe. Der Grund: das neue Agrarpaket, auf das sich die Bundesregierung nach langem Ringen und auf Druck der EU geeinigt hat, sorgt für Ärger bei den Landwirten.

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Kilometerweit leuchtet das Mahnfeuer auf den Schönfelder Höhen nahe Dresden. Rund ein Dutzend warnblinkende Traktoren haben sich auf dem abschüssigen und windzerzausten Triebenberg postiert. Alles blinkt in den tintenblauen Himmel.

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Es ist kalt und windig, der Boden matschig. Sächsische Mitglieder der Whatsapp-Gruppe „Land schafft Verbindung“ haben zu dieser Aktion eingeladen. Es gibt Suppe, Bratwürstchen vom Grill, Glühwein und auch ein gutes Bier. Von einem großen Anhänger, der zur Bühne umfunktioniert wurde, begrüßt Initiator Christian Ahrens:

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Löwenstein: Ja, natürlich sind viele unterschiedliche Konzepte unterwegs. Es gibt ein paar Sachen, die einigen … Beides, sind ja heute auch viele Bäuerinnen und Bauern dabei. Es einigt, dass wir die bestehende Agrarpolitik, die dazu geführt hat, dass immer mehr Betriebe ins Aus geraten sind, dass immer mehr Betriebe aufgeben müssen, umbauen müssen, dass sie die verändern müssen. Es einigt uns zum Beispiel, dass wir keine Handelsabkommen haben wollen, wie sie jetzt für Europa mit Südamerika, das sogenannte Mercosur-Abkommen, anstehen, wo alle Anstrengungen, die Standards anzuheben, unterlaufen werden dadurch, dass man billige Ware von außerhalb hereinbekommt, die nicht unter solchen Ansprüchen und solchen Standards produziert worden sind. Da gibt es ganz viele Gemeinsamkeiten.

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Das Missverständnis derjenigen, die gestern auf der Straße waren, ist, dass das Motto dieser Demo

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Wir haben es satt“

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sich gegen sie richten würde. Das ist überhaupt nicht der Fall. Diejenigen, die die heutige Demo veranstaltet haben, haben den anderen Bauern, die, die gestern da waren, angeboten, kommt mit auf die Bühne, sagt dort den Demonstranten, was eure Anliegen sind, damit wir vielleicht die verschiedenen Demos haben, aber zeigen, im Grunde genommen wollen wir dasselbe, wir wollen eine Landwirtschaft, die enkeltauglich ist, die auch für unsere Kinder noch funktioniert.

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Rohde: Und machen die Bauern das, die konventionellen, kommen die mit auf die Bühne?

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Löwenstein: Nein, das haben die leider nicht angenommen, dieses Angebot. Es wird aber eine Diskussionsveranstaltung geben, die nicht in der Öffentlichkeit stattfindet, die ich aber auch wichtig finde, dass man miteinander ins Gespräch kommt und sagt, okay, Leute, das sind unsere Konzepte, das sind eure Konzepte. Wenn wir eine Zukunft entwickeln wollen, die trägt, dann müssen wir das zusammen tun, dann kann das nicht im Gegeneinander passieren.

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Rohde: Aber offensichtlich gibt es da ja gerade einen Bruch und einen Streit, und man kommt nicht zusammen. Können Sie denn verstehen, wenn konventionelle Bauern gegen die Düngeverordnung jetzt auf die Straße gehen und sagen, wenn wir weniger düngen, dann verdienen wir auch weniger, und das ist schlecht?

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Die Europäische Union hat 1991 eine Nitratrichtlinie beschlossen, die sagt, überall in Europa muss dafür gesorgt werden, dass das Wasser sauber ist, und es kann sich nicht irgendwo in Europa jemand wirtschaftliche Vorteile dadurch verschaffen, dass ihm das egal ist und dass er trotz Eintrags ins Grundwasser munter weiterdüngt. In Deutschland hat man 29 Jahre die Umsetzung dieser Nitratrichtlinie, also die erfolgreiche Umsetzung, nicht hingekriegt, und das ist verhindert worden über viele Jahrzehnte. Dass dann die Veränderungen immer schmerzhafter werden, je länger man sie rausschiebt, ist doch klar.

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Rohde: Das heißt, die Bauern haben geschlafen, Ihrer Meinung nach?

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Löwenstein: Ach, es haben nicht die Bauern geschlafen, es hat die politische Umsetzung nicht geklappt. Dass die bäuerliche Interessensvertretung daran ihren Anteil hat, zu verhindern, dass sich etwas verändert, das kann man leider und das muss man leider feststellen. Das ist ja nicht das einzige Thema. Die Frage des Zusammenbruchs der biologischen Vielfalt, das ist ja dramatisch. Das kann man doch nicht einfach wegdiskutieren, die Frage ist des Beitrags der Landwirtschaft zum Klimawandel, all diese Sachen.

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Rohde: Genau, und dabei wird ja auch immer wieder auf die Rolle der Verbraucher verwiesen. Die Verbraucher müssen einfach mehr für Lebensmittel bezahlen. Wenn man sich jetzt anschaut, es gibt eine Allensbach-Umfrage, und da sagen immerhin 66 Prozent, wir wollen mehr bezahlen für gute Qualität, aber eben 34 wollen das nicht. Was sagen Sie dann, wer beliefert die?

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Löwenstein: Also erstens kann man nicht einfach die Veränderung, die die Politik beschließen muss, und die Politik die Rahmensetzung, an die Verbraucher delegieren und sagen, jetzt richtet ihr das mal. Zweitens, dort, wo Verbraucherinnen und Verbraucher die Möglichkeit haben, sich anders zu entscheiden, passiert ja schon recht viel. Das ist ökologische Landwirtschaft. Wir haben ja immer weiter zunehmend, über all die Jahre zunehmend Menschen, die mit ihrer Einkaufsentscheidung Verantwortung dafür übernehmen wollen, wie Landwirtschaft stattfindet und wie Lebensmittel erzeugt werden. Aber die Probleme da draußen sind doch so gravierend, dass wir nicht drauf warten können, bis 100 Prozent der Verbraucher sagen, okay, ich entscheide mich, jetzt mit meinem Konsum das zu regeln. Da kann die Politik sich nicht aus der Verantwortung stehlen.

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Rohde: Was muss sie denn konkret dann machen?

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Löwenstein: Die Politik muss die Mittel, die zur Verfügung stehen für die gemeinsame Agrarpolitik – das wurde ja alles gerade erklärt –, so einsetzen, dass sie auch Veränderung bewirken.

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Rohde: Das heißt, dass die Bauern nicht mehr direkt Zahlungen bekommen, sondern dass man es anders macht.

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Löwenstein: So ist es. Das müssen wir umbauen, und Bäuerinnen und Bauern für Leistung bezahlt werden, die die Gesellschaft von ihnen braucht, für die der Markt aber nicht bezahlt.

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Dietmar Moews meint: Vorab lobe ich die zuständigen Redakteure beim DLF und Frau Gerlach, die hier „alternativ“ zur mächtigen Kulturindustrie informiert haben, dass es Dissidenz gibt, und was die jetzt in Berlin auf der Straße vertreten.

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Wenn man fragt, ob die Nahrungspolitik bereit ist, die Kommunikation zwischen den Produzenten und den Konsumenten überhaupt als Hauptaufgabe zu sehen, an stelle von Profitzielen der EU-Monopol-Landwirtschaftswirtschaft – weit weg von den Menschen, ob bei der GRÜNEN WOCHE oder der EUROPÄISCHEN UNION oder bei FREIHANDELS-NORMEN – wird man nur immer wieder die eiskalte Linie der EU-Kommission erkennen können: Subventionierte Oliven aus Mecklenburg und Glyphosatzwang für Bayer-Leverkusen.

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Wer das überdenkt. fragt sich doch mal so langsam:

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Was machen eigentlich die GRÜNEN bei dieser perversen Profitorganisation hin zur Monopolbildung und gegen jeden kleinen Bauern?

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Gülle im Grundwasser für Schweinetonnen nach CHINA?

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DLF Vieweg Hondl machen irreführenden HEGEL-Quatsch zum 250. Geburtstag

Januar 9, 2020

Lichtgeschwindigkeit 9902

am Freitag, 10. Januar 2020

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Leibniz aus Leipzig am hannoverschen Welfenhof gründet die Universität in Berlin

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HEGEL habe „idealistisch“ auf Freiheit als Funktion von Vernunft gesetzt.

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HEGEL habe seine Vernunft-Freiheit von Willkür-Freiheit abgegrenzt.

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HEGEL setzte damit sehr konkret eine staatlich gesetzte Vernunft über jede andere Freiheit oder Willkür.

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HEGEL definiert damit FREIHEIT idealistisch unter den Zwang staatlich gesetzter Vernunft. Dies war auch die von Hitler „gesetzte Vernunft“.

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In dieser LICHTGESCHWINDIGKEIT wird FREIHEIT als menschliche Vorstellung von Lebensoption unter Abwesenheit von äußerem geistigen, materiellen und sozialen ZWANG naturalistisch – im Gegensatz zum idealistischen Hegel – verstanden.

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Hiermit –

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FREIHEIT ALS ABWESENHEIT VON ZWANG

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– tritt Dietmar Moews diametral gegen die DLF-AUTOREN Klaus Vieweg im Gespräch mit Kathrin Hondl ein.

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Georg Friedrich Hegel, der 1770 geborene pietistische Schwabe, bekannt aus seiner Schüler-Freundschaft mit Friedrich Hölderlin und Friedrich Wilhelm Schelling im Stiftkloster Maulbronn – wird einerseits als deutscher IDEALISMUS-Denker kategorisiert, dann wird aber dieser IDEALISMUS verkannt bzw. z. B. jetzt beim Deutschlandfunk verdreht.

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Ich will diesen Grad geistiger Zerrüttung bei den staatlichen Radiomachern anzeigen – immerhin sollte da kritisches Denkvermögen reklamiert werden. Handelt es sich doch um studiertes Personal.

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Aber dem ist nichts mit Selberdenken:

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Da trifft sich also ein DDR-Geist, als nomineller Professor zum Hegelfach in Jena mit einem Redakteur zum Hegelfach beim DLF und sie spreizen sich aufs Dümmlichste –

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STICHWORT:

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Freiheit

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STICHWORT

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TOTALITARISMUS

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Der DLF hat das Interview mit dem Hegel-Biografen VIEWEG teilweise als Gesprächsabschrift bereitgestellt – man kann es also dort nachlesen – deshalb hier nur ein Auszug, Klaus Vieweg im Gespräch mit Kathrin Hondl:

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„Philosoph Vieweg über Hegel: „Bei Hegel sind Freiheit und Vernunft immer verknüpft“

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Georg Wilhelm Friedrich Hegel werde oft missverstanden, sagte der Philosoph Klaus Vieweg im Dlf. Zu Beginn des Hegel-Jahrs liefert der Biograf Argumente für die Aktualität des Denkers der Freiheit, dessen Ideen es bis in unser Grundgesetz geschafft hätten.

 

Missverstanden als reaktionärer Preuße oder gar Vordenker des Totalitarismus – es gebe viele „Lügenmärchen“ über Georg Wilhelm Friedrich Hegel, sagt der Philosoph Klaus Vieweg. Knapp 250 Jahre nach dem Geburtstag des Schwaben (27. August 1770) versucht er in einer 824-seitigen Biografie aufzuräumen mit Vorurteilen über den „Philosophen der Freiheit“.

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Vieweg hebt im Dlf-Interview vier Leistungen Hegel’schen Denkens hervor:

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Freiheit bedeute nicht uneingeschränktes, sondern vernunftgebundenes Handeln: „Bei Hegel sind Freiheit und Vernunft immer verknüpft. Zum Beispiel inhumanes Handeln ist für Hegel kein freies Handeln, sondern eben nur willkürliches Handeln.“ Deutlich werde das beim „sogenannten freien Markt“, „weil der Markt natürlich ein Zusammenhang des Willkürlichen ist, der erst vernünftig gestaltet werden muss. Das heißt, die Rede von der Einschränkung etwa des Marktes durch staatliche Gesetze bedeutet nicht Beschränkung der Freiheit, sondern Beschränkung des Willkürlichen.“

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Hegel sei auch „Begründer des Gedankens eines sozialen Staates, der auf den Grundprinzipien von Gerechtigkeit und Bildung beruhen muss“, sagt Vieweg. „Hegel hat in der Armut das Grundproblem moderner Gesellschaften gesehen, also in der wachsenden Kluft zwischen Arm und Reich.“

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Hegel hat laut Vieweg auch „Grundbausteine für den Gedanken einer naturalen und sozialen Nachhaltigkeit geliefert, unter den Stichworten Sorge und Vorsorge: Sorge für die jetzigen Generationen und Vorsorge für die künftigen Generationen.“

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Bei Hegel bedeutet Freiheit, dass ich in einem anderen bei mir selbst sein kann – etwa in einer Gemeinschaft der Freundschaft, der Liebe, oder in größeren Gemeinschaften, in denen ich bei mir selbst sein kann, die ich als vernünftige ansehen kann, etwa Gesellschaften oder Staaten.“

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DLF. de Das Blaue Sofa| Beitrag vom 18.10.2019:

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„…Hegel als Philosoph der Freiheit? Das entspricht nicht unbedingt dem Bild, das in den letzten Jahrzehnten von diesem berühmten Vertreter des deutschen Idealismus in der Öffentlichkeit entstanden ist. 

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Sondern da galt Hegel eher als Denker der preußischen Restauration. Manche hätten Hegel gar zum „Vordenker des Totalitarismus“ gemacht, beklagt Vieweg. „Stichwort: Von Hegel zu Hitler. Von Hegel zu Stalin“. Dass das eine Fehldeutung sei, versuche er in dem Buch zu zeigen, auch anhand des Lebensweges von Hegel.

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Ich glaube, Hegel ist ein Denker, über den die meisten Lügenmärchen und Klischees verbreitet wurden. Eines ist: er ist der Denker der preußischen Restauration.“ …

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Mit falschen Hegelbildern aufräumen – das ist das eine. Das andere Anliegen, das Klaus Vieweg mit seinem Buch verfolgt, ist, deutlich zu machen, was Hegel uns heute noch zu sagen hat. Und auch da steht die „Freiheit“ im Mittelpunkt.

Ich halte eben die heutigen Freiheitsbegriffe, die so in der Welt sind, die debattiert werden, für problematisch, für einseitig, für kritikwürdig und versuche das mit Hegels Freiheitsbegriff zu korrigieren“, so Vieweg.

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Weil heute, vorsichtig gesprochen, ein Freiheitsbegriff im Spiel ist, der sagt: Wahlfreiheit oder Willkürfreiheit, also was ich so tun möchte, dass ich das kann, und alle Gesetze und der Staat sind Beschränkungen oder Beschneidungen meiner Freiheit.“

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Für Hegel sei diese Willkür zwar ein Element von Freiheit. Letztlich gebe es bei ihm aber keine Freiheit ohne Vernunft. (uko)“

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Dietmar Moews 1981 auf dem World Trade Center NY NY

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Dietmar Moews meint: Was will man denn mit dem Begriff „Vordenker“ anderes, als zu zeigen, dass konkret explizite Wertvorstellungen von einem Autor erstmalig in der Welt-Geschichtschronik verzeichnet worden sind?

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Ein Vordenker wäre damit weder ein Prophet, noch ein Planer, noch ist er dafür verantwortlich zu machen, was spätere Akteure mit vorgedachten Ideen und Werten formulierten. Auch können implizite Ideen oder praktische Orientierungshandlungen als Ankündigung ganz bestimmter Erstgedanken oder Vordenkerei durch Analyse und Interpretation herausgebracht werden, also, wer es so will, kann Alles auf ADAM und EVA zurückführen.

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Auch lässt sich ARISTOTELES als Vordenker für HEGEL herbeizerren und alle zusammen mit PLATON für ADOLF HITLER und GRIMMELSHAUSEN für DONALD TRUMP.

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Doch, was soll das.

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Hier, zum HEGEL-DATUM und der FREIHEIT der VERNUNFT, anstatt WILLKÜR, ist das genauer zu durchdenken, wenn man den HEGEL als IDEALISMUS-Denker ansehen will.

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Man soll HEGEL einfach lesen und ihm damit diese seichten Hegeleien im Deutschlandfunk erledigen:

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„…Der Wille kann nur dann frei sein, wenn er sich selbst zum Inhalt hat: Erst „der freie Wille, der den freien Willen will“ (R 79), ist wahrhaft autonom, da in ihm der Inhalt durch das Denken gesetzt ist. Dieser Wille bezieht sich auf nichts Fremdes mehr; er ist zugleich subjektiv und objektiv (R 76f.). Das Recht ist nach Hegel identisch mit dem freien Willen. Es ist daher keine Schranke der Freiheit, sondern deren Vollendung. Die Negation der Willkür durch das Recht ist in Wahrheit eine Befreiung. Hegel kritisiert in diesem Zusammenhang die Rechtsauffassung Rousseaus und Kants, die das Recht als etwas Sekundäres gedeutet hätten und kritisiert deren „Seichtigkeit der Gedanken“ …

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Die Befreiung von der Freiheit – na klar.

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Der Begriff Freiheit hat – ob nun empirisch an unsere phänomenologische Dingwelt angebunden oder in irgendwelchen metaphysischen Denkspielen idealistisch zuzurichten – begrifflich zunächst semantisch für sich selbst zu stehen, und nicht als Funktion von Idealismus oder der Willkür der Macht über Vernunft.

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Denn, wer definiert denn die Vernunft, an die sich eine FREIHEIT zu halten hätte?

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Es macht mich wirklich fassungslos, dass zwei Staatsschwadronierer bei DLF, Vieweg und Holst, nicht kapieren, dass ein solchermaßen unter Zwang gestellter Freiheitsbegriff geradezu TOTALITÄRE Machtstrukturen berechtigt, eigene gesetzte Zwangsvernunft zu erzwingen – und zwar TOTAL.

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Welch ein HEGEL-Quatsch zum Beginn eines absurden HEGEL-250-Gejubels.

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Das reicht schließlich von der Anmaßung, das vereinte Deutschland in eine örtliche Tradition mit Preußen und Berlin zu setzen, dafür den großen universellen Geist LEIBNIZ‘ zu einem Beamten-Humboldt umzuficken und schließlich, mit lauter ICONIC und LITERAL TURNS die große Kunstpause des 20sten Jahrhundert nun ins 21ste Jahrhundert zu prolongieren.

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STOP THE TURD ON THE RUN!

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Verbote im Angebot der GRÜNEN?

November 24, 2019

Lichtgeschwindigkeit 9753

am Montag, 25. November 2019

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Grünen-Chef Habeck wird im Deutschlandfunk zitiert:

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Verbote sind die Bedingung für Freiheit“

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Was als Affirmations-Rhetorik eher nachteilig wirkt, wurde hier mit Blick auf die Ambitionen der GRÜNEN, selbst in die Bundesregierung zu kommen und auf die Ambitionen der StaMoKap-Linie der Kulturindustrie, den US-Amerikanismus an der Macht zu halten – bzw. nunmehr eine SPRACHREGELUNG für die GRÜNEN zu setzen, die den Eindruck vortäuschen, die GRÜNEN könnten die GRÜNE PROGRAMMATIK ansatzweise in einer Regierungskoalition „als Blockpartei“ durchsetzen.

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DLF.de am 24. November 2019 mit Robert Habeck im Gespräch mit Tobias Armbrüster:

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„Ladendiebstahl, Kinderarbeit, Sozialdumping: Nach Ansicht des Co-Vorsitzenden der Grünen, Robert Habeck, sind Verbote als politisches Steuerungsinstrument richtig. Es könne nicht alles über Preise geregelt werden, sagte er im Dlf. Unsympathisch seien Verbote dort, wo sie ins Private reinregulierten.

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Auf ihrem Bundesparteitag in Bielefeld haben die Grünen unter anderem vorgeschlagen, dass ab 2030 keine Autos mit Verbrennungsmotoren mehr zugelassen werden dürfen. Das sei ein Beispiel für ein Verbot, sagte Habeck. „Nur sollte man aufhören, Angst vor diesem Wort zu haben.“ Es handele sich dabei nicht um einen Eingriff ins Private. „Wir wollen nur der Industrie vorschreiben, welche Motoren zu welchem Zeitpunkt nicht mehr produziert werden dürfen.“ Derartige Verbote gebe es in Deutschland überall – von der Straßenverkehrsordnung bis zum Briefgeheimnis. Sie sorgten dafür, dass nicht das Recht des Stärkeren gelte. „Das ist die Bedingung für Freiheit“, so Habeck. …

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Robert Habeck: Wenn man alles über Preise regelt, dann wird es sehr, sehr teuer, und das bedeutet, dass am Ende sich nur sehr wohlhabende Menschen noch alles leisten können. Eine reine Preissteuerung ist kein besonders soziales Instrument. Wir brauchen Preise, bei CO2 beispielsweise, aber nicht alles über die Preise regeln. Das heißt, wir brauchen auch Verbote und Ordnungsrecht, dass die Gesellschaft zusammen bleibt.

Ich kann mal ein paar Beispiele nennen. Wenn man Quoten einführt, beispielsweise für Stahl, der CO2-produziert wird, sorgt das dafür, dass die Unternehmen, die Bauunternehmen, aber auch die Automobilindustrie alle gleichbehandelt werden. Wenn man dem Verbrennungsmotor ein Enddatum gibt und sagt, ab 2030, so ja unser Vorschlag, werden keine Verbrennungsmotoren mehr zugelassen – alle dürfen natürlich ihre Autos weiterfahren, aber die Zulassung endet dann –, ähnlich wie mit der Glühbirne damals, dann sorgt man dafür, dass alle gleichbehandelt werden.

Das sind natürlich Beispiele für Verbote. Nur sollte man aufhören, Angst vor diesem Wort zu haben. Verbote sind dann sehr unsympathisch, wenn sie ins Private eingreifen: Ich sage Ihnen, Sie dürfen so und so viele Schritte am Tag gehen, so und so häufig Ihr Handy aufladen oder so und so viele Kalorien essen. Das ist ganz fürchterlich und das darf auch nicht sein. …

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Wir wollen doch nur der Industrie dann vorschreiben, welche Motoren zu welchem Zeitpunkt nicht mehr produziert werden. Die Automarken sind völlig frei. Die Autogrößen sind völlig frei. Die Kraft der Motoren (die Geschwindigkeit würden wir gerne regulieren) ist völlig frei. Auf der Allgemeinebene, auf einer politischen Ebene eine Ordnung herzustellen, das ist doch das normale System in der Demokratie. Sehen Sie, wir haben überall Verbote. Das ist die Bedingung für Freiheit. Ladendiebstahl ist verboten. Dass man nicht Briefe öffnen darf, ist verboten. Die Straßenverkehrsordnung ist ein einziges Sammelsurium von Verboten, die dafür sorgt, dass sich alle gleich bewegen, dass nicht das Recht des Stärkeren auf der Straße gilt. So hat Annalena es gemeint, so sage ich es auch und so kennen wir es die ganze Zeit. Unsympathisch und schlecht sind Verbote, wenn sie immer in das Private reinregulieren, wenn man versucht, bessere Menschen zu machen statt bessere Politik. Aber bessere Politik brauchen wir….

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Armbrüster: Aber haben Sie nicht den Eindruck, dass viele Menschen in Deutschland sagen, wir haben schon viel zu viele Verbote?

Habeck: Das weiß ich nicht genau. Die Bundesregierung redet doch gerade darüber, den Kohleausstieg umzusetzen. Das tut sie zwar nicht, aber sie redet darüber, das ist ein Verbot von Kohle. Wir haben den Atomausstieg hinbekommen. Das heißt, das ist ein Verbot von Atomkraft. Da laufen zwar noch ein paar Dinge, aber es ist ein Verbot von Atomkraft. Wir haben FCKS in Kühlschränken und Spraydosen verboten – ein riesen Bohei damals, hat super geholfen, das Ozonloch schließt sich wieder, waren alles Verbote. Wir haben Blei im Benzin aus dem Verkehr genommen, waren alles Verbote. Ich glaube, die meisten Menschen haben gesagt, auf der Ebene, wo Politik steuern kann, wo sich Industrie umstellt, sind Verbote richtig. Wenn wir dafür sorgen, dass Mikroplastik aus Zahnpasta verschwindet, das kann man von mir aus gerne verbieten. Ich glaube, die Menschheit braucht das nicht. – Welche Verbote fallen Ihnen ein, die wir zu viel haben?

Armbrüster: Na ja. Viele Leute regen sich zum Beispiel auf über die Glühbirne. Sie haben das Thema angesprochen, was die EU damals verboten hat. Das hat für viel Aufruhr gesorgt und sorgt es auch nach wie vor.

Habeck: Ich habe von damals in Erinnerung, dass die FDP-Abgeordnete im Europaparlament Silvana Koch-Mehrin gesagt hat, die Glühbirne ist mein Symbol für Freiheit. – Na ja, da muss ich sagen, das ist ein ziemlich erkläglicher Begriff von Freiheit. Ich glaube, immer wenn was Neues eingeführt wird, gibt es diese Debatte, auf die Sie mich jetzt ansprechen. Aber wenn wir ehrlich sind wissen wir, dass eine Gesellschaft genau so funktioniert.

Politik hat im Kern drei Instrumente. Sie kann fördern, sie kann steuern über Steuern und sie kann verbieten oder erlauben. Wenn sie was Neues auf den Markt bringen will, wenn sich Techniken mehrheitsfähig durchgesetzt haben, dann muss sie auch andere Techniken vom Markt nehmen. Das gibt dann zwar immer ein bisschen Geknirsche im Gebälk, aber so funktioniert eine Gesellschaft. So funktioniert auch eine Wirtschaft irgendwann. Stellen Sie sich vor, wir würden keine sozialen Verbote haben, Kinderarbeit wäre erlaubt – nee, ist verboten. Sozialdumping wäre erlaubt – nee, ist verboten. Aber immer gab es natürlich ein riesen Bohei. Als der Mindestlohn eingeführt wurde, gab es großen Widerspruch. Selbst als die Kinderarbeit verboten wurde, haben die Eltern damals gesagt und die Bauern, wer soll die ganzen Kartoffeln ernten. Das ist alles verboten worden….

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Armbrüster: … Wir haben das auch am Wochenende gelernt, dass die Grünen die Schuldenbremse lockern wollen. Heißt das, mit Ihrer Partei würden die Schulden wieder wachsen?

Habeck: Wir wollen sie zeitgemäß reformieren.

Armbrüster: Das ist jetzt schön ausgedrückt.

Habeck: Ja, genau. Es entspricht aber eher der Wirklichkeit. Die Schuldenbremse ist damals eingeführt worden und ich habe das selber als sehr wohltuend erlebt, weil ich damals Minister war und man sich politisch gar nicht bewegen konnte, weil die Schulden alles aufgefressen hatten – in einer Zeit, wo die Zinsen sehr hoch waren für die Kredite, die der Staat aufgenommen hat, und die Haushalte tief verschuldet waren. Heute haben wir entschuldete Haushalte und negative Zinsen. Geldgeber zahlen dem Staat dafür, dass sie ihm Geld leihen dürfen. Wir zahlen weniger zurück als wir aufnehmen dürfen. Gleichzeitig haben wir einen immensen Investitionsbedarf, nicht nur bei Umweltschutztechnologien, Ausbau von Schienen- und Ladeinfrastrukturen, sondern auch bei der normalen Daseinsvorsorge, Schulen, Bibliotheken, Schwimmbäder, Sporthallen und so weiter und so fort. Da macht es Sinn zu investieren.

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Gleichzeitig haben wir eine aufkommende Wirtschaftsschwäche, möglicherweise eine Krise, und wir müssen dagegen aninvestieren, sagen alle Wirtschaftsweisen, sagt die deutsche Industrie, sagen wir jetzt auch. Deswegen ist es richtig, die Schuldenbremse so zu reformieren, wie es die europäischen Regeln wollen. Wir sind strenger als die europäischen Regeln und das macht keinen Sinn. Sonst haben wir am Ende eine schwarze Null im Haushalt, aber ein schwarzes Loch in Europa. …

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Habeck: Im Vergleich zu Europa hat Deutschland in den letzten zehn Jahren ungefähr 18 Milliarden zu wenig investiert. Das europäische Ausland um uns herum investiert prozentual gesehen mehr, als wir es tun. Das merkt man überall, dass die Bildungs- und die Forschungsinvestitionen in Deutschland zurückgehen. Das heißt, es ist auch tatsächlich der Vergleich zum europäischen Ausland, der zeigt, wir haben zwar sanierte Haushalte, aber wir fallen im Internet, in der Forschung, in den Startup-Unternehmen, aber auch in den Bildungsausgaben insgesamt immer weiter zurück. Das ist dumm, das ist nicht schlau, das so zu tun. Alles spricht dafür, jetzt diese Phase zu nehmen, um gegen die drohende Wirtschaftsschwäche anzuinvestieren und damit gleichzeitig Europa ein bisschen zusammenzuhalten.

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Armbrüster: Herr Habeck! Das war am Wochenende alles ziemlich harmonisch und geschlossen bei Ihrem Parteitag in Bielefeld. Wird Ihnen das manchmal unheimlich?

Habeck: Nein. Warum soll das unheimlich sein? Das heißt geschlossen. Was passiert ist, ist, dass wir es geschafft haben, Sachfragen nicht zu Personenfragen zu machen. Das heißt: Ob einer eine Abstimmung gewinnt oder nicht, ist nicht eine Frage, ob die Person jetzt beschädigt ist oder nicht, sondern die Sachfrage wird entschieden. So wird diskutiert. Das scheint vielleicht manchmal so, als wäre es harmonisch, weil man nicht danach gleich Rücktrittsforderungen oder auf der Skala der Beliebtheit einen hoch oder einen runter geht. Aber in Wahrheit ist es so, dass die Einigung in der Partei oder die Geschlossenheit es ermöglicht, kontroverse Debatten zu führen, und die haben wir ja geführt und Annalena und ich haben da reihenweise Kampfabstimmungen machen müssen. Von harmonisch im Sinne von Friede, Freude, Eierkuchen ist ja gar keine Rede, aber von harmonisch im Sinne von, dass wir Sachfragen sachlich klären. Das ist wohl so und das ist mir überhaupt nicht unwohl, sondern genau so stelle ich mir eine Partei vor.

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Dietmar Moews meint: So leicht kann man heute die GRÜNEN nicht bei „alternativer Träumerei“, bei „Globoli“ und „antiautoritärer Erziehung“ festnageln.

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Die klare Ansage von Grünen-Vorstand Habeck, dass die GRÜNEN weder Chaos noch Natur-Biologisten sind, sondern eine sehr klare Linie zwischen Natur und Kultur ziehen. Sodass bei der Diskussion der Kultur dann sehr scharfe Kritik am Sozialdarwinismus der immer weiter nach rechts gerückten Blockparteien FDP, AfD, CDU/CSU ist. Merkels Umgang mit den Ungarnimmigranten war nicht links, sondern unkoordiniert.

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Wer sich mit den Argumenten der GRÜNEN einlässt, wird sehr deutlich erkennen, dass wir hier mit einer SOZIALEN MARKTWIRTSCHAFT der GRÜNEN zu tun haben, die in hohem Maße mit LUDWIG ERHARDTS Werten zu tun hat.

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Gold Goldnachfrage und Goldpreis nach World Gold Council am 3. 5. 2019

Mai 5, 2019

Lichtgeschwindigkeit 9185

am Montag, den 6. Mai 2019

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Weltfinanz-Volatilität und Valutierung werden permanent an verschiedenen Indikatoren ersichtlich, die als relativ verlässliche Prognosen auf dem Finanz-Markt – ähnlich dem selffulling Prophecy – als Vorurteile in Entscheidungen am Markt einbezogen werden.

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Hauptbedeutung haben dabei die stärksten Währungen sowie deren nationale Bezinsung und die wahrscheinlichen Risiken, wie Rezession, platzende Blasen, Krieg oder soziale Katastrophen.

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Das zertifizierte Gold wird dabei teils als Kapitalanlage gehalten, gekauft oder verkauft, der Goldpreis und die Kurstendenz des Goldmarktes wird dabei immer mit Interesse beachtet. Wenngleich ein Staatsschatz in Gold schon lange nicht mehr als Währungsdeckung oder als Kriegsrüstungskraft wirklich in Konflikten instrumentailsiert werden kann (wer in Not verkauft, verdirbt den Preis).

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Die im Goldfeld etablierte Lobbyorganisation World Gold Council (WGC) hat zum 3. Mai 2019 mitgeteilt, dass die Nachfrage für Gold in aller Welt, besonders von Notenbanken, um 7 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum gestiegen sei – bislang ohne Goldverteuerung.

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Dabei fiel der Goldpreis in Dollar je Feinunze zwischen 31. 12. 2018 und 3.5.2019, mit großen zwischenzeitlichen Höhen, auf etwa 1270.

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Hintergrund ist die grenzenlose Dollarausgabe der US-Fed-Bank, die die dollarbezogene Valutierung am Weltfinanzmarkt inflationiert, womit alle angebundenen Nationalwährungen mit entwertet werden.

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So haben im vergangenen Quartal Russland 55,3 Tonnen, China netto 33 Tonnen, die Türkei 40,1 Tonnen gekauft.

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Auch die Schmuckherstellung, speziell in Indien wuchs beachtlich.

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Die Verwendung von Gold in der Industrieproduktion ging leicht zuück.

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Private Käufer und Nichtnotenbanken kauften weniger Gold.

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Während in China und Japan die Nachfrage nach Barren und Münzen sank, stieg sie in Großbritannien angesichts des EXIT um 58 Prozent. Auch in Deutschland legten die Privatanleger leicht um 3 Prozent zu.

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Analysten begründen die Entwicklung von Nachfragesteigerung ohne Goldpreisanstieg damit, dass augenblicklich die Kaufangebote auf dem Aktienmarkt günstig scheinen und die Kaufkraft abziehen.

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Dietmar Moews meint: Die „klassische“ Kapitalistenregel, als Privatreichtum, sich in drei getrennten Teilen sein Kapital zu halten,

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Aktien + Wertpapiere

Gold

Immobilien

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ist längst überholt. Geld auf einem Sparbuch wird inzwischen mit Negativzinsen bestraft. Bargeld in der Wohnung stapeln wird bei kleineren Beträgen mittlerweile chic.

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Private Goldhortung ist symbolisch lustig, wenn man Krüger Rand oder Maple Leave eignet, doch Gold als Anlage ist kostspielig, von allen anfallenden Gebühren bis zu Depotkosten und Goldbarren als konkretes Zahlungsmittel eher nicht angenommen werden.

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Witzig, am Rande, ist, dass es nach wie vor große Mengen Gold aus den Goldminen herausgeholt werden könnten. gerade die Russen, die jetzt zertifiziertes Gold kaufen, hätten eigenes Gold, aber auch diverse afrikanische Staaten.

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Nur sind die Russen mit zusätzlicher Goldschöpfung lieber vorsichtig, denn jede zusätzliche Tonne Gold, die zertifiziert wird, um im Finanzmarkt als Ersatzwährung bestimmte Risiken und Volatilität abfedern zu können, bringt eine Abwertung des Goldpreises je Feinunze (konkret würde Russland durch zusätzliches Gold den eigenen zertifizierten Goldbestand entwerten).

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Gold hat allerdings den traditionellen Vorteil, dass die Finanzwelt und die Zeitgenossen des 21en an GOLD und WERTHALTIGKEIT von GOLD glauben.

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