Merkel eiert wegen der vielen Eierköpfe

November 24, 2020

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am Dienstag, 24. November 2020

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Täglich benutze ich die Deutschlandfunk-Informations-Radiosendungen, außerdem die Nachrichtensendungen von Phoenix, arte, ARD und ZDF sowie WDR und NDR – dazu die Interview- bzw. Gesprächsformate bei Phoenix, oft Markus Lanz – überwiegend gleichzeitig schlafe ich, male ich, spiele Gitarre oder schreibe und studiere Quellen. Momentan ist es Günter Anders bei C. H. Beck >Schriften zu Kunst und Film<.

Als Künstlergelehrter lebt man weitgehend allein mit seinen Inspirationen, in meinem Fall möglichst ungestört. Eine CORONA-Isolation ist weniger spannend, als Einzelhaft in der Justiz-Vollzugs-Anstalt. Essen ist viel besser, Tageszeitungen, Dauerlauf allein ist viel besser als mit Mithäftlingen im Innenhof und besonders Kaffee, so viel ich lustig bin.

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Seit der öffentlich anerkannten CORONA-Seuche berichten die Massenmedien extrem arschkriechersich: Die Kaufzeitungen, tun so, als seien die wirtschaftlichen Zentrismen ihrer Inserenten interessant, als wolle man laufend in Urlaub, an den Strand, die Börsenkurse wissen (was soll das?) und dann „Viele halten es nicht mehr aus!!“ – „Wann ist CORONA endlich zuende?“ – „Bundeskanzlerin Merkel eiert rum, ändert laufend ihre Ansagen AHA, APP, zuhause bleiben, Weihnachten in Island mit 12 Weihnachtsmännern? – geht ja gar nicht“.

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Dann bringen die dümmlichen Reporter, von dümmlichen Chefredakturienen angefordert „O-TÖNE“ von der Straße: „Haben Sie Angst?“, „Finden Sie die Regelungen lästig, zu streng, zielführend, falsch, rumgeeiert?????“

Und darauf erklärt dann der Theaterintendant, der Kabarettist, die Pop-Schnepfe, der Fußballfan, der türkische Pizzaverkäufer, der auf Italienisch macht, die ganzen Künstler im Chor:

„Bei uns werden alle Vorschriften eingehalten! Bei uns wurde noch niemand angesteckt! Die Kunst heilt die Menschen in der CORONA-Seuche ….“

Was die alle wollen ist, dass neben dem Verwaltungsleben, den Krankenhäusern, den Werktätigen im Wirtschaftsleben, der Müllabfuhr, Polizei, Paketlieferanten, Supermarkt, usw. auch das kollektive Freizeit-Tun von Restaurants, Kneipen und Bordellen als Wirtschaft weitermachen will, weil sonst das Geschäft einginge. Statt Schulklassen-Unterricht machen wir mal „Schule des Lebens“, Summerhill für Unterklassen gegen diese üble Kopfform (wie sagte Hans Süper immer? – „Zimmermann, das Ei“ –

„Ich ben e’ne Kölsche Jung, wat willste maache?
Ich ben e’ne Kölsche Jung un dun jään laache.
Ich ben och söns nit schlääch, nä ich ben brav,
Ming Lieblingswöötsche, heiss Kölle Alaaf!
..

Als kleene Jung han ich mich ens verloofe,
Ich jläuf ich wollt m’r nur e Rahmkamellsche koofe,
Ich fung ming Stroß nit mih, jo dat wor schwer,
Ne Schutzmann frochte mich, Wo küss do her?
Ich hatt en Angs, hä nohm mich beim Schlawitsche,
Em Jeis saah ich mich schon terektdemang em Kittsche,
Doch ich merkte, hä meint et joot met mir,
Ich säht ihm dann treu hätzich op ming Ihr.

Und Merkel? – eiert weiter rum, weil gewissermaßen irritiert und föderal zerteilt, keine härtere Kollektivierung gegen Eierei aufkommen darf (da hat sie recht: Statt Wahrheit sagen, zum SündenbockInnen gemacht werden).

Und der Schauspieler erklärt: „Wir tragen Masken auf der Bühne, wir haben überall Desinfektionsmittel, wir halten Abstände, wir brauchen die Eintrittsgelder (oder: der Staat zahlt Gehälter – dann können wir doch auch was dafür tun).“

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Dietmar Moews meint: Die geringe Intelligenz meiner Mitbürger lässt nicht erwarten, dass die es begreifen und dann auch so sprächen:

Es geht beim SHUT (SHOT) DOWN gegen CORONA völlig eindeutig darum, dass kein frei schweifender öffentlicher Personenverkehr stattfindet – so wenig Leute wie möglich. Okee Dokee: LOCK DOWN LIGHT, zu hoffen, das die Schülerinnen nicht nur Faschistinnen und Idiotinnen sind, sondern nur Quoten-Idioten.

Theater und Restaurants dürfen ruhig Licht und Heizung einschalten: aber es darf niemand den öffentlichen Raum, Straßen, Gehwege, freizeitlich benutzen. Auch Straßenverkauf, der sich an Passanten wenden möchte, MUSS aufhören.

Nein, Merkel sagt das niemals. Sie eiert rum und verspricht den Kneipiers staatliche Allokation, verweist auf eine absurde Überwachungs-APP und „Shut Down Light“ ohne Sylvesterfeuerwerk.

Ja, könnte Merkel nicht mal sagen: Wer inzident wird – ja, wer sich ansteckt, der hat sich das VIRUS selbst geholt. Also – bleibt weg! Dann bleibt auch das VIRUS weg bzw. bei denen, die es sich holen?

ANTWORT: NEIN

Könnte Merkel nicht sagen, denn sie ist auf Wählermehrheiten ihrer Partei angewiesen. Und das bedeutet, die Führungskader müssen in Eierkopfsprache und Jammerlyrik öffentlich daherreden.

In meinem Atelier wurde noch niemand infiziert – folglich dürften doch 250 Besucher kommen, oder was?

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EBOLA – Social Freezing PANDEMIE Glück und Schicksal

Oktober 17, 2014

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am Freitag, 17. Oktober 2014

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bomarzo

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Jeder Mensch braucht schon zu seiner Zeugung Zufall, Schicksal und dann in jeder Sekunde bis zum Tod mehr Glück als Pech.

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Selbst in Vitro Fertilisation hat noch keine auto-antezipando Zeitmaschine hervorgebracht, mittels derer sich jemand, den es noch gar nicht gibt, selbst zeugen könnte.

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Okee Dokee, liebe Mutter – du bist entbehrlich. Bemühen sie sich nicht weiter, sollten sie was Besseres zu tun haben, tun sie es.

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Das Leben schenken, aber bei EBOLA ratlos sein. Das kostet die mütterlichen Allmachtsphantasien auch noch die Reste des Selbstvertrauens (mir schweben dabei immer die Drohnen in Wilhelm Buschs Bienen-Fabel vor – diese bräsigen taugenichtsigen Würstchen, die nach Honig schreien).

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Wir diskutieren angesichts EBOLA die praktischen Möglichkeiten, die fatale Krankheit zu therapieren, abzuwenden und zukünftig durchdringende Prävention organisieren zu können.

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Sicher mangelt es den Verantwortlichen nicht am guten Willen, EBOLA zu bannen.

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Angesichts der grenzenlosen Ausbreitung von EBOLA und wo es Erkrankte überall gibt, liegt es nahe, den zunächst technischen Begriff „PANDEMIE“ zu benutzen, um damit eine höchste Bedrohungslage zu kennzeichnen.

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Als Gegenstrategie zur PANDEMIE gibt es den theoretischen Begriff „social freezing“ – das soll heißen: vollkommene Abschottung menschlich-sinnlichen Miteinanders: Staatsgrenzen werden abgeriegelt, Flughäfen geschlossen, Mobilität zwischen Städten und Regionen, öffentliche Verkehrsmittel und so weiter werden schlicht gestoppt.

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Dietmar Moews meint: Pandemie ist keine Worterfindung. Pandemie bezeichnet eine empirische Möglichkeit, die umständehalber grassieren kann: Weltumfassende Todes-Krankheit.

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Aber – wen trifft es?

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Social Freezing ist eine Verhaltenstechnik, die prinzipiell an der Abwehr einer Pandemie durch Verhalten gedacht wird. Auch wenn eine Pandemie, die alle Menschen der Welt bedrohen kann, nicht allein auf Soziales und auf Warenaustausch, Luft, Wasser und sonstige Umweltemissionen allein gestellt sein muss. Pandemie ist zumindest die Verhaltensmöglichkeiten betreffend auch ein sozio-geistiges Phänomen.

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Wir werden EBOLA in Deutschland durch gravierende ordnungspolitische Zwangsmaßnahmen annehmen. Angst und Schafherde sind bekannte Stimulanzen der freien Gesellschaft und damit ganz neue Aspekte für den AIDS-gestählten, hitlerschlauen Freizeitbürger, sich doch etwas mehr für Politik interessieren zu müssen.

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So weit, so gut. Pandemie, so weit, so schlecht.

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Deshalb ist ernstlich und individuell auf Verhaltensänderung im Alltagsleben zu schauen. Wer glaubt, in einer veränderten Situation (Ebola) sich selbst nicht adäquat ändern zu müssen, der setzt verstärkt auf Glück und Schicksal. Das ist zumindest ein intensives Lebensgefühl.

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Wer nicht EBOLA-Opfer werde will, muss sein persönliches Verhalten ändern. Er sollte unnötige unbestimmte Kommunikationsplätze meiden und aufmerksam die U-Bahn-Mitfahrer aussuchen, so weit das möglich ist (man lässt sich ohnehin nicht gerne anhusten und annießen – lieber hört man idiotische Handy-Gespräche mit).

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