Martin Zagatta DLF-“Kontrovers“ zur BURKA-Kleiderordnung am 22.08.16

August 22, 2016
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Vom Montag, 22. August 2016

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Dietmar Moews portraitiert Prof. Dr. Alphons Silbermann in Köln

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So wichtig täglicher Peristaltik folgend UNSERE Angelegenheiten kommuniziert werden müssen, Aufklärung, Information, Gegenargumente, Machtfragen, die Parteiagenten, die Lügenpresse der ständigen Ablenkung und Ermüdung gesellschaftlicher Wahrnehmungsökonomie und Anschlussfähigkeit – LICHTGESCHWINDIGKEIT erscheint hier nicht aus Langeweile oder als Echo auf die öffentliche Ermüdung.

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Der seriöse DLF-Journalist Martin ZAGATTA, dem ich zumindest (Lügenpresse) vertraue, war heute DLF-AUTOR und MODERATOR von „DLF-Kontrovers“, der allmontäglichen Unterhaltungssendung mit geringer Hörerquote und Hörerbeteiligung und sehr unterschiedlichem Wert für die notwendige Öffentlichkeit und Erfahrung der Menschen in Deutschland.

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Martin ZAGATTA hatte die Sendung ausreichend besetzt – nämlich mit nur DREI GÄSTEN in der DLF-Diskussions-Studiorunde zum Thema, „Debatte BURKA-Verbot in Deutschland“.

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Wer debattiert überhaupt?

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Wer führt die Debatte?

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Wer kritisiert, analysiert und interpretiert die Debatte?

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Wer lähmt oder akzelleriert die Debatte?

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Was ist Burka?

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Wer will das?

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Herrschaftssymbolik, Patriarchat, Geschlechtertrennung?

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Tradition, Abhängigkeiten, Veränderlichkeiten?

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Soziale Verträglichkeit?

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Fühlung und Stimmungen in Deutschland stimulieren?

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ANTWORT:

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Martin Zagatta beim DLF – na ja.

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Damit wurde das meist unsägliche Durcheinandergebrüll massenmedialer AV-Bereitstellungen immerhin gedimmt.

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Mit einer angeblichen Kennerin, Yasemin El-Menouar / (türkisch-sunnitisch?) Bertelsmann-Stiftung – einer GEGEN-Burka-Partei-Position, Erika Steinbach / MdB-CDU – einem FÜR-Burka-Parteivertreter, Volker Beck / MdB-Grüne

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BURKA-Verbot

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BURKA-Verbot als THEMA?

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„Die Burka ist etwas, was die Frau entpersönlicht.“ (Erika Steinbach)

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„Eine bedenkliche Interpretation des Islam.“ (Volker Beck)

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„Ein Randphänomen.“ (Yasemin El-Menouar)

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DLF.de schreibt selbstkommentierend am 22. August 2016:

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Eigentlich waren sich die Teilnehmer der Sendung „Kontrovers“ im Deutschlandfunk“  einig:

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Das Tragen von Burka oder Niqab sei abzulehnen. Grundsätzlich, in Deutschland wie im Rest der Welt. Aber macht deshalb auch ein Verbot Sinn? Ist es überhaupt umsetzbar? Davon überzeugt zeigte sich nur Erika Steinbach.“

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Worum geht es überhaupt?

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Martin Zagatta anmoderierte so:

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Debatte über Burkaverbot in Deutschland, überflüssig oder überfällig?

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Dietmar Moews meint: Die Beschränkung auf nur drei Teilnehmer-Gäste bei „Kontrovers“ ist sinnvoll. Die Argumente in dieser DLF-kontrovers zur BURKA wurden nicht wirklich ausgeschöpft.

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EINS: Der Moderator ZAGATTA hätte schon die empirischen Verhüllungspraktiken vorstellen und benennen sollen – hat er leider nicht.

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Welche Leute (nur Muslime?) verschleiern sich wie?

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Als Sonnenschutz oder als Geschlechtersymbolik?

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Schiiten? Sunniten? Ägypter, Türken? Pakistani? Araber? Christinnen auch? Juden auch?

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NIQAB? BURKA? Tschador, CarSaf, Hidschab? Abaya? Ganzkörperverhüllung, Gesichtsschleier, Dreieckstuch, Kopftuch? Augustiner-Mönche? Karmeliterinnen?

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ZWEI: Wie meist bei „Kontrovers“ kommen unsinnige, nicht tragfähige Argumente und Formulierungen von Teilnehmern auf Sendung, die der Moderator korrigieren bzw. hinterfragen müsste – was ärgerlicher Weise unterblieb, zum Beispiel:

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Zur BURKA war es ein Anrufer, der mit der irrlaufend hypothetischen Meinung zu „Parallelgesellschaft“, „Ghettobildung“ u. ä. befürchtet, dass

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„durch die BURKA-Kleiderordnung der angeblich gesellschaftlich verlangte „INTEGRATIONSPROZESS“ behindert oder gar verhindert würde.“

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Klar, dass dieser und viele Verwirrte in Deutschland glauben, das Wort INTEGRATION bedeute ANPASSUNG (Unterwerfung, „kommst du nach Rom, tue was die Römer tun“).

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Martin Zagatta hätte erklären müssen, dass INTEGRATION nicht in UNTERWERFUNG oder ZWANG besteht, dass die tägliche gesellschaftliche INTEGRATION nicht in Unterwerfung der Schwächeren (Minderheit / Minorität) durch die machtpolitisch Stärkeren (Mehrheit / Majorität) entstehen kann.

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Integration ist der empirische permanente Sozialprozess der Gesellschaft. Integration geht von der Natur aus und wird – besser oder schlechter – zur alltäglichen Kultur. Integration ist die langsam wandelnde äußerliche sowie gleichsam sozialpsychologische tägliche gesellschaftliche Reproduktion der kulturellen Notwendigkeiten im Prozess der FÜHRUNG und FÜHLUNG.

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Die Seinsbindung unserer Integration in Deutschland wird im Grundgesetz gesetzt. Sie ist in ihren morphologischen Formen, z. B. als Religiösitäts-Kleidung oder als Geschlechter-Kleidung, als Standes- und Herrschafts-Kleidung immer auch die Freiheit der Individuen zum Selbstausdruck. In Deutschland gelten die rechtsstaatlich garantierten Zugangs- und Teilnahme-Freiheitsrechte der Kommunikation, der Information, der Mobilität, der Kunstrechte, der Wissenschaft, der Religion – immer als

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geregelte Abwesenheit von Zwang in Deutschland.

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Soziale Integration ist ein offener Formprozess zwischen Kooperationsbereitschaft, Wettbewerb, Friedensmodus und Krieg der staatsbürgerrechtlichen Deutschen und der anderen Menschen in Deutschland (außer den Besatzungsmächten gemäß den Rechtsfolgerungen aus dem „Generalvertrag“).

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Wer Krieg der natürlichen Freiheit, „Jeder gegen Jeden“, durch einen bürgerlichen Staatsvertrag fernhalten möchte (Thomas Hobbes „Leviathan“), muss INTEGRATION nach den Gesetzesvorschriften herstellen. Die deutschen föderalen Regierungen müssen als gesetzliche PFLICHTAUFGABE gewissermaßen Erziehung und Bildung der bürgerlichen Individuen und Gruppen zur Anpassung an rechtsstaatliche Friedensregeln „organisieren“ bzw. Konfliktverfahren „integrieren“.

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Doch auch dieses deligate – alle Idioten überfordernde, staatsbürgerliche Bildungsgebot kann nicht durch Unterwerfung oder Zwangsmethoden die gewünschte Integration erregen / erzeugen.

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DREI: Ich habe nicht gehört, dass in dieser DLF-„Kontrovers“ die Kennerin der Bertelsmann-Stiftung wirklich eigene Kenntnisse in die heutige Sendung eingebracht hätte. Besonders ihre dauernde Benennung von Muslim und Islam, ohne Unterscheidung, der entweder sunnitischen oder schiitischen Lebenskreise, ist irreführend. Eine Integrations- bzw. Regelungsproblematik und eine solche Debatte, sind sehr spezifisch verschieden beschaffen anzugehen. Was schiitische Perser und Iraner in Deutschland tun, ist anders als anatolische Alltagssunniten leben und ganz anders als orthodoxe Wahabisten und deutschstämmige Konvertiten es gewohnheitsmäßig zu hause tun oder selbst von Gästen erwarten würden.

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Schließlich geht es nicht einfach um BURKA / Ganzkörperverhüllung afghanisch-talibanischer Vorschrift orthodoxer Sunniten, wenn wir eine privilegierte Araberin in Riad am Autosteuer sehen. BURKAS gibt es in Deutschland so gut wie nicht auf der Straße.

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VIER: DLF-Moderator Martin ZAGATTA und dessen BURKA-Agenten haben in dieser Sendung versäumt, darauf hinzuweisen, dass wir es nicht mit einem Modediktat gegen watschelnde fette Türkinnen zu tun haben wollen – etwa, weil wir unser Grundgesetz pflegen und wertschätzen wollen! Hier, in Deutschland, dürfen chinesische Turnerinnen tänzeln, Massenwahnsinnige in Fußballstadien jede Selbstkontrolle vor laufenden Kameras aufgeben dürfen, um anschließend in Polizistengassen zum Bahnhof geleitet werden und boarische Plattler aus Literkrügen dazu öffentlich saufen.

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Abwesenheit von Zwang und Vermeidung von Entmündigung machen deutschen Feminismus nicht zu einer instrumentalisierbaren Setzung der Umerziehung fremder Menschen in Deutschland.

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Schwanz ab! wäre wie Kopf ab gegen Sommersprossen.

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INTEGRATION von FREMDEN, Besuchern, Gästen, Einwanderern, Asylanten, kann nicht durch Unterwerfung politisch aufgezäumt werden, selbst nicht, wenn man dadurch eigene reaktionäre minderbemittelte Wähler anlocken könnte.

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INTEGRATION geschieht eben gerade durch die Annahme der Fremden, durch das Recht auf Anderssein, durch den Respekt und die Grundposition zum Pluralismus, durch den Minderheitenschutz, den die dominierende Majorität sich selbst im sozialliberalen Rechtsstaat mit dem Grundgesetz gesetzt hat – einer grenzwertigen „Goldenen Regel“ der verschiedenen Status.

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FÜNF: Martin ZAGATTA hätte sowohl die Stiftungs-Vertreterin, die persönliche Nutznießerin des deutschen Rechtsstaates ist, als Türkin oder türkisch-stämmige oder welcher Abkunft sie zugehört, auffordern sollen, zu erklären, wie sie es selbst mit der Goldenen Regel hält, die eigenen Vorteile auch anderen zu gönnen?

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Martin Zagatta hätte von den angeblich verschieden positionierten Parteipolitikern, Steinbach und Beck, abfragen müssen, wie und warum nicht die Freiheitsgebote und der grundgesetzliche Pluralismus von ihren Parteien verteidigt werden. Ferner hat niemand dieser DLF-Kontrovers-Runde am 22. August 2016 vorgeführt, wie durch Verbot von BURKAS, die es so gut wie gar nicht auf deutschen Straßen gibt, eine Verbesserung der „Integration“ oder der gelingenden Gesellschaft erwartet werden können solle?

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Welche unsinnige Hypothesen hat die Bertelsmann-Stiftung durch mutwillige Befragungsstudien inzwischen verbreitet!!! – wo Wirkungszusammenhänge von Religionen und Kleiderregeln, Anpassung und Gesellschaftsfähigkeiten, Geschlechterregeln und sozialen Erwartungen von Verhaltens- und Kulturformen erzwungen werden könnten. Wie absurd.

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LASS‘ die Leute venezianische Maskenspiele, Motorrad-Vermummung und Kölner Karnevalisten-Späße ausleben – so lange die deutsche Polizei verbotene Schwarze Demonstranden nicht „enthüllt“, können uns die mit BURKINI und KOPFTUCH Beach-Volleyball spielenden Reinkulturler anderer, als unsere eigenen historischen Kräfte, nicht wirklich stören oder irritieren.

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Hier hätte „kontrovers“ durchaus streiten können. Aber Martin Zagatta brannte nicht für den Ehrgeiz, den DLF als Spitze deutscher Hörfunk-Kultur zu entfalten – heute mit BURKA nicht.

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ERDOGANs MILITARISMUS flirtet wieder mit den Generälen des ERGENEKON-Prozess

Mai 10, 2016
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Vom Mittwoch, 11. Mai 2016

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Der türkische Staatspräsident ERDOGAN muss sein Wählervolk bedienen.

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ERDOGANs Wählervolk sind überwiegend geringgebildete, anatolische Menschen der Unterklasse eines überwiegend folkloristisch definierten sunnitischen Glaubens, nebst allen traditionellen Rückständigkeiten und Beharrlichkeiten auf überbrachte familiäre Lebensformen, wie das verschärfte Patriarchat, rigide sexuelle Rollenteilung, Alltagsregeln, Frauenkleidung, extreme Trennung zwischen öffentlichem und häuslichem Leben u. v. a.m.

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Neue Zürcher Zeitung, Seite 3, schrieb Samstag, 23. April 2016 INTERNATIONALmit INGA ROGG und DANIEL STEINVORTH:

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Erdogan flirtet wieder mit den Generälen – Ein türkisches Gericht hat die Urteile gegen angebliche Putschisten aufgehoben“.

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NZZ: „… Mit den Generälen des ERGENEKON-Prozess haben wir es teils mit früheren ERDOGAN-INTIMFEINDEN zu tun. Mehr als 200 mutmaßliche Verschwörer, unter ihnen viele Militärs, waren im „ERGENEKON-Prozess“ zu langen Haftstrafen verurteilt worden. Nun befanden Richter, dass es dafür keine Beweise gab. Erdogans einstige Gegner sind rehabilitiert.

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ERGENEKON ist ein angeblicher Geheimbund, der hinter der Verschwörung gesteckt haben soll. …“

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Man nannte es „Jahrhundertprozess“, als 275 Verdächtigte über fünf Jahre lang vor Gericht standen, die versucht haben sollen, die islamisch-konservative AKP-Regierung des damaligen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan zu stürzen. Viele wurden 2013 zu langen Haftstrafen verurteilt.

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Nun hat das höchste türkische Berufungsgericht die Urteile aufgehoben.

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Das bedeutet, ERDOGANs Repräsentanz ist seinen Wählern, nicht seinen Gegnern verpflichtet.

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Dietmar Moews meint: Wir müssen entweder Interesse für die zeitgenössische soziale Lage der sehr heterogenen türkischen Gesellschaft und die FÜHRUNGS- und FÜHLUNGS-Anforderungen, denen ERDOGAN gerecht werden muss, wenn er die Wünche seiner Wählermehrheit erfüllen will, verstehen. Oder wir können einfach nicht mitreden.

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Die Türkei hat eine verwegene Geschichte der Umstürze, der Militärputsche und eine spezifisch militaristische Tradition. Die türkischen Militärs sind für Erdogan besonders beachtlich, da es um die Macht geht.

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Angesichts der angängigen Bürgerkriegslage im kurdischen Teil der anatolischen Türkei, wo die nicht ERDOGAN-Türken aufbegehren und von der Staatsmacht gewaltsam zerdrückt werden – man nehme nur die bedeutende Stadt Dyarbakir, die von türkischen Panzern attackiert wird – sucht ERDOGAN offenbar den Schulterschluss, zumindest die Calmierung der UMSTURZ-MILITÄRS, gegen die KURDEN.

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Mit ERDOGANS notwendiger Wählerorientierung, seinen Wählern als FÜHRER zu entsprechen, kommen folglich die Opposition und die Nichterdoganwähler zweifellos zu kurz, auch weil das so die Erdoganwähler der Ausgrenzung halber so verlangen.

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Die diskrimierten türkischen Bürger sind folglich alle Oppositionelle, alle nichtislamische Türken, alle schiitische Türken, weite teile der  thrakischen Bevölkerung, hauptsächlich in und um Istanbul, alle kurdischen Türken, desgleichen Armenier, Syrer, Christen, Aleviten und Jesiden. Außerdem genießt Minderheitenschutz und Toleranz unter eher autoritär eingestellten Erdoganwählern nicht das Ansehen, wie in Deutschland.

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Eine Besonderheit der tradierten und autoritativen Grundhaltungen des „einfachen Volks“, so ist es auch bei den Erdogan-Anatoliern, haben eine affirmative Einstellung zu Autoritarismus, zu Gewaltmächtigen, zur Obrigkeit, zum Stärkeren, glauben auch an die Unterwerfung Schwächerer gegen Stärkere, schließlich haben das MILITÄR, die STAATSGEWALT, SOLDATEN und POLIZEI sowie die heroischen türkischen Kregsgeschichten ein großes Ansehen. Die türkischen Kriegsverbrechen und Niederlagendagegen werden vehement verleugnet und als historische Tatsachen abgestritten.

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Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hat seine staatsrepräsentierende Rolle der stärksten Wählergruppe der Türkei gemäß ausgelegt – es ist zweifellos eine grundproletarische.

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Die Wählermehrheit ist das Prinzip einer Demokratie.

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Dagegen kann niemand etwas einwenden, der selbst dem Prinzip DEMOKRATIE, MAJORITÄT über MINORITÄT und ZUGANG zu den WAHLEN befürwortet.

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In der Demokratie wird nicht danach gefragt, ob der Minderheit die Mehrheit gefällt oder behagt. Was die demokratischen türkische Mehrheit und die von der Mehrheit gewählten politischen und staatlich-obrigkeitlichen Repräsentanten wollen, kann nicht vom Ausland geändert werden. Deutschland kann nicht ernsthaft auf die selbstbestimmte Rollenauslegung ERDOGANS und der gewählten türkischen Politiker durchgreifenden Einfluss begehren. Die E U kann an die Türken und ihren Führer Erdogan appellieren.

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Letztlich bemisst sich eine Demokratie dann an weiteren staatsorganisatorischen Strukturen, wie die geltenden Verfassung.

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Die Türkei ist nicht Deutschland. Man wird sich über Stilfragen kaum einig werden können, wenn E U-Maßstäbe auf ERDOGANS Führungsmaßnahmen stoßen. Denn selbst konkrete Vertragstexte, wie die Pressefreiheit, die Menschenrechte, die Glaubensspiele mit Imamen und Mullahs können semantisch nicht festgenagelt werden, wenn man mit der heutigen Mehrheitstürkei kommunizieren möchte.

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SADIQ KAHN von LABOUR – ein Moslem wurde direkt zum Bürgermeister von London gewählt

Mai 7, 2016
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Vom Samstag, 7. Mai 2016

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Die Hauptstadt von England und Großbritannien, LONDON, hat im Zuge der regulären Regional- und Lokalwahlen einen neuen Bürgermeister, als Nachfolger des prominente Boris Johnson, gewählt.

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SADIQ KHAN, geboren 1970 in London, pakistanischer Abstammung, islamischen Glaubens, Mitglied der Labour Party (Sozialdemokraten) wurde überlegen zum Mayor of London gewählt.

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Die Zeit der langhaarigen Beatles in London ging mit Boris Johnson zuende.

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Sein Vater, ein Busfahrer, ist ebenso wie seine Mutter, eine Näherin, aus Pakistan eingewandert. Khan ist sunnitischer Moslem. Er ist seit 1994 mit Saadiya Ahmed verheiratet, die als Rechtsanwalt arbeitet. Das Ehepaar bekam zwei Töchter.

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Khan studierte Rechtswissenschaft an der Universität Nord-London, arbeitete als Anwalt für Menschenrechte und war auch Vorsitzender der Menschenrechtsgruppe Liberty. 1994 wurde Khan in den Stadtrat von Wandsworth gewählt, hielt den Sitz bis 2006, setzte sich in parteiinternen Vorwahlen als Kandidat bei den Unterhauswahlen durch. 2005 wurde er mit 43,1 % der Stimmen in London zum Abgeordneten im Unterhaus gewählt. 2008 wurde Khan Staatssekretär (Parliamentary Under-Secretary) im Ministerium für Kommunalverwaltungen, 2009 Minister of State im Verkehrsministerium. 2010 verteidigte Kahn seinen Wahlkreis Tooting gegenüber der konservativen Partei. Auch bei der Unterhauswahl 2015 gewann er wieder diesen Wahlkreis.

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Dietmar Moews meint: Ich gratuliere dem neuen Bürgermeister Khan zu der Wahl und wünsche viel Gück bei der Amtsführung und überhaupt.

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Hier in der LICHTGESCHWINDIGKEIT zählen ausländische Bürgermeister nicht zur Leibspeise.

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Augenmerk gilt vielmehr der Glaubenszugehörigkeit SADIQ KHANS, als sunnitischer Mohammedaner. Denn in dieser ISLAM-Religion gilt die SCHARIA, der Machtanspruch der sunnitischen Mullahs auf die säkuläre, also politische Übermacht.

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Die juristische und letztlich staatsrechtliche Trennung von Kirche und Staat, auch im britischen Staat, ist geltendes Staatsrecht. Weithin auch in den ehemaligen britischen Kolonien, wie Indien, ist Säkularismus die Regel, wo weite Bevölkerungsteile verschiedener Religionen, auch ISLAM-gläubige Bürger, leben – jedoch stets ohne die staatsrechtlich säkuläre Übermacht zu beanspruchen.

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Es kommt niemand an der rechtlichen Klarheit vorbei, dass der ISLAM mit seinem säkulären Machtanspruch gemäß dem deutschen GRUNDGESETZ verfassungswidrig ist. Die Religionsfreiheit nach dem GG gilt der Glaubensfreiheit, nicht aber die Übermacht über das Staatsrecht und die Verfassung.

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Der neue Londoner Bürgermeister SADIQ KHAN, der sogar studierter britischer Jurist ist, akzeptiert augenscheinlich das britische Staatsrecht und beansprucht nicht für seinen ISLAM-Glauben die SCHARIA.

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So gesehen gehört der ISLAM nicht zu Deutschland. So gesehen gehören viele ISLAM-GLÄUBIGE zu Deutschland. Viele Türken gehören zu Deutschland, bei der in Deutschland geltenden Religionsfreiheit, leben alle diese Menschen assimiliert in Deutschland, aber niemals mit der SCHARIA.

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AfD greift ISLAM als GRUNDGESETZWIDRIG an

April 18, 2016
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Vom Montag, 18. April 2016

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Gestern und heute steht in den Nachrichten oben, dass die AfD den Islam für unvereinbar mit dem Grundgesetz hält.

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Das aktuell geschürte Massenmediengeräusch allerdings stellt die Frage nach der Verfassungsgemäßheit nicht, sondern schwadroniert die Verteufelung der neuen Partei AfD.

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Dabei kann gar kein juristischer Zweifel der Ausschließlichkeit von Rechtsstaat in der säkularen deutschen Verfassungswirklichkeit und der islamischen Scharia bestehen.

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Kennt irgend jemand eine einzige islamische rechtsstaatliche Demokratie?

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Was ist es denn, was Erdogan in seiner anatolischen Herrschaftspraxis veranstaltet?

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Die deutschsprachigen Massenmedien exponierten darauf, wenn sie erreichen konnten, möglichst herausgehobene Moslemsprecher, die bereit sind sich gegen die AfD auszusprechen.

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Tobias Armbrüster eröffnete sein Interview im DLF, am 18. April 2016:

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Die AfD, die Alternative für Deutschland, präsentiert sich zunehmend als Anti-Islam-Partei. Sie will Minarette und Verschleierung verbieten. Außerdem hält sie Das ist die Kernbotschaft aus zwei Interviews, die die beiden AfD-Politiker Beatrix von Storch und Alexander Gauland am Wochenende gegeben haben.“

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Bei SPIEGEL-Online heißt es seit einigen Tagen:

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Die Rechtspopulisten wollen künftig auf ihrem Weg in den Bundestag verstärkt mit einem weiteren hochemotionalen Thema Anhänger gewinnen – mit einem schroffen Kurs gegenüber dem Islam. Die Partei sieht sich im Aufwind, nicht zuletzt wegen der guten bundesweiten Umfragewerte zwischen 10 und 13 Prozent.“

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Die Details der Vorschläge zeigen, wie sehr das Thema Islamkritik ein zentrales Bindemittel der rechtspopulistischen Partei ist. Das vom Bundesvorstand unterstützte Programmpapier setzt sich gleich zu Beginn beim Thema Islam vom Kurs der Kanzlerin ab – wie eine Art Leitmotiv. Der von Bundeskanzlerin Dr. Merkel (CDU) übernommene Satz des früheren Bundespräsidenten Christian Wulff (CDU):

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der Islam gehört zu Deutschland“

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, wird die Feststellung entgegengesetzt:

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„Der Islam gehört nicht zu Deutschland.“

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Ein „orthodoxer Islam“, heißt es dort, „der unsere Rechtsordnung nicht respektiert oder sogar bekämpft und einen Herrschaftsanspruch als alleingültige Religion erhebt, ist mit unserer Rechtsordnung und Kultur unvereinbar.“

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Zwar attestiert die AfD „vielen Muslimen“, wie es heißt, „rechtstreu“ zu leben, sich zu integrieren und akzeptierte Mitglieder der Gesellschaft zu sein. Ein „orthodoxer Islam“ sei jedoch mit „unserer Rechtsordnung und Kultur unvereinbar“, islamische Parallelgesellschaften mit Scharia-Richtern etwa seien zu verhindern.

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An anderer Stelle bei SPIEGEL-Online steht heute diese Stellungnahme:

 

„Der Islam ist selbstverständlich mit dem Grundgesetz vereinbart“

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Der Vorsitzende des Islamrats für die Bundesrepublik Deutschland, Burhan Kesici, wirft der AfD vor, mit den Ängsten der Menschen zu spielen. Mit ihrer Forderung, islamische Symbole in der Öffentlichkeit zu verbieten, wolle die Partei ein neues Wählerklientel erreichen, sagte Kesici im Deutschlandfunk.“

 

Bei BILD.de, am Montag, 18. April 2016 vergleicht der Zentralrat der Muslime die AfD mit NSDAP:

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Berlin – Der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland hat die rechtspopulistische AfD mit der NSDAP verglichen. „Es ist das erste Mal seit Hitler-Deutschland, dass es eine Partei gibt, die erneut eine ganze Religionsgemeinschaft diskreditiert und sie existenziell bedroht“, sagte Aiman Mazyek am Montag im NDR. Die Alternative für Deutschland (AfD) schwimme auf einer Welle der Islamfeindlichkeit, die in Deutschland in den vergangenen Jahren zugenommen habe und in Teilen salonfähig geworden sei. Diese Stimmung versuche die AfD weiter anzuheizen. „Das ist kein Anti-Islam-Kurs, das ist ein Anti-Demokratie-Kurs“, sagte Mazyek.

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Die überwiegende Zahl der in Deutschland lebenden türkischen Gastarbeiter-Familien, teils eingebürgerte Deutsch islamischen Glaubens, leben zwar selten aufgeklärt öffentlich politisch, aber überwiegend laiizistisch und areligiös säkulär, den deutschen Christen-Heiden einschließlich Weihnachtsfest und Osterhasen ähnlich.

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Dietmar Moews meint: Die verfassungsmäßige RELGIONSFREIHEIT nach dem Grundgesetz gilt auch für fremde Religionen. Sie gilt grundsätzlich für jede als Religion einzuschätzende Vorstellungsorientierung, sei es Sektentum, sei es Voodoo-Kult, seien es Moonys – ABER:

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Es gilt das RECHTSSTAAT-Gebot in Deutschland.

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Es ist verfassungswidrig, wenn Menschen in Deutschland, ob deutsche Staatsbürger, Asylanten, Gäste oder sonstige rechtliche Status, die heute geltende deutsche Rechtslage hinter eigenen religiöse Wertvorstellungen praktisch zurücksetzen.

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Der hier strittige Fall ist auf den juristischen Konflikt zwischen „säkularem Rechtsstaat“ und „islamischem Religionsstaat“ zugespitzt eindeutig.

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Deutschland hat verfassungsgemäß einen geltenden säkularen öffentlichen Lebensrahmen, wozu die „Religionsfreiheit“ als Einstellungs- und Meinungsfreiheit auch öffentlich praktiziert werden darf, allerdings nicht als eigene höchste Rechtssetzung und nicht Religion als säkuläre Herrschaft.

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Dies ist aber ein Grundwesenszug des ISLAM, sowohl sunnitischer wie auch schiitischer Ausprägung. Dieser Grundwesenszug ist nicht nur bei einer islamischen Orthodoxie die gelebte Regel der Mohammedaner, sondern im Sinne der heutigen Auslegung der Religionsführer und Koran-Interpretatoren, auf die die Islamgläubigen ihre Einstellungen und Praktiken zu beziehen haben.

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Das betrifft die Konflikte im öffentliche Leben in Deutschland, wo Grundgesetz und Rechtsstaat von den Mohammedanern ignoriert wird.

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Es trifft aber besonders für das Privatleben der Mohammedaner in Deutschland zu, ihr Gruppen- und Familienleben: das islamische Patriarchat widerspricht dem säkulären deutschen Recht vollkommen.

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DIETMAR MOEWS "Mexikano" DMW 567.7.0,140 cm / 140 cm, Öl auf Textil, in Dresden im Jahr 2000 gemalt

DIETMAR MOEWS
„Mexikano“ DMW 567.7.0,140 cm / 140 cm, Öl auf Textil, in Dresden im Jahr 2000 gemalt

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Ich meine, die typische NULL-AUSSAGE von WULFF (CDU),

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Der Islam gehört zu Deutschland“

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ist eine wertfreie Beschreibung, wie die Aussagen „Hitler gehört zu Deutschland“, „Die Mordrate gehört zu Deutschland“, „Die VW-Pleite gehört zu Deutschland“.

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Als empirische historisch positive Tatsachverhalte ist weder an Hitler, noch an VW, noch am Islam in Deutschland zu zweifeln.

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Die Frage der Verfassungswidrigkeit der Scharia ist offenbar und eindeutig.

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So gesehen gehört es zwar zur deutschen Rechtspflege, die verschiedenen gelebten verfassungswidrigen Religionspraktiken zu dulden oder zu ignorieren.

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Besonders in die privaten und informellen Lebenssphären mischt sich der Staatsanwalt selten ein. Vom Kinder schlagen bis zur Vergewaltigung in der Ehe oder dem Fernhalten der Frauen von öffentlichen Amgelegenheiten und den Pflichten als Citoyen und demokratische freier Staatsbürger.

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Bei juristischer Beurteilung ist der ISLAM nicht Grundgesetzkompatibel, nicht nur orhodoxe Ausprägungen, sondern im Kern des säkulären Anspruchs des gelebten Islams wie auch im Koran.

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Dass hiermit der AfD der NSDAP-Vergleich angedreht wird, ist wohl der alten Kampftechnik der Parteipolitik, politische Gegner zu kriminalisieren, anstatt mit leistungsfähigem Personal und Argumenten Gewicht und Gültigkeit der eigenen Vorstellungen zu beweisen.

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Es würde Bundeskanzlerin Merkel gegen Alexander Gauland in dieser Diskussion knallend unterliegen (Gauland, der derzeitig brandenburgische AfD-Führer, hat ein Leben als hochgestellter CDU-Politiker hinter sich und ist als kluger Mann mit allen Wassern gewaschen).

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Der ISLAM ist nicht mit dem Grundgesetz vereinbar!

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Lutheraner-Christ BEDFORD-STROHM schwadroniert soziologisch über ISLAM

März 28, 2016
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Vom Montag, 28. März 2016

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Was will man klagen? Es gibt nur einen Deutschlandfunk. Die Lernprozesse des überwiegend mediokren Redakteurs-Personals sind weder durch Bestechungsgeschenke noch durch Kritik oder Verbesserungsvorschläge zu verbessern.

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Am Osterwochenende 2016 wurde der Evangelisch-Lutherische Spitzenfunktionär, den die deutsche Steuerzahler bezahlen aber nicht wählen dürfen, BEDFORD-STROHM von einer DLF-Interviewerin, CHRISTINA FLORIN, die die deutschen Steuerzahler bezahlen aber nicht wählen dürfen interviewt.

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Besser muss man sagen:

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Der Kirchen-Funktionär und Staats-Lutheraner darf über den DLF eine Stunde das Blaue vom Himmel erzählen, ohne dass ihm kompetent in die anmaßende Parade gefahren wurde.

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BEDFORD-STROHM sollte über seine KÄSEGLOCKE, den staatlich-intermediären Spitzenverband, und seine INTEGRATIONS-Ziele aufklären.

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Dass er über den ISLAM, über Krieg und Terror oder gar über Wirkungszusammenhänge von Religiösität, Gewalt, Politik, Islam, Glaubensdinge – kurz über soziale und soziologische Indikationen schwadroniert, hätte zumindest von der Interviewerin auf fachliche – also soziologisch-empirische – Erkenntnisse, Argumente, Analysen, Interpretationsgrundsätze gestützt bzw. hinterfragt werden müssen.

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Da BEDFORD-STROHM mit den Geschehensfeldern dieser Themen aber gar nichts am Hut hat – sondern lediglich seine Verbandspolitik zum Ausdruck zu bringen hat – wird ahnungslos drauflos gemutmaßt, wie jetzt abgekürzt folgt:

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DLF.de am 27. März 2016:

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EKD-Vorsitzender Bedford-Strohm:

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„Momentan geht Gewalt unter Berufung auf Religion hauptsächlich vom Islam aus“

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Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Heinrich Bedford-Strohm, wünscht sich eine breite muslimische Bewegung gegen religiös motivierte Gewalt. Er sagte im Interview der Woche des DLF, die jüngsten Anschläge hätten mit dem Islam zu tun, weil sich die Terroristen auf Koranverse beriefen. Es sei deshalb positiv, dass die muslimischen Verbände die Attentate scharf verurteilt hätten.

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Heinrich Bedford-Strohm im Gespräch mit Christiane Florin

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Bildschirmfoto vom 2016-03-11 16:22:27

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Christiane Florin:

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Herr Bedford-Strohm, „Terror ist Gotteslästerung“, das haben Sie bei Facebook gepostet, unmittelbar nach den Anschlägen in Brüssel. Wen wollen Sie damit erreichen?

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Heinrich Bedford-Strohm:

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Natürlich ist das eine Aussage, die sich an alle Menschen richtet, zunächst mal an die Menschen, die diese Pervertierung von Religion selbst betreiben, die also im Namen Gottes Gewalt ausüben. Aber natürlich auch durchaus auch an all die Menschen, die skeptisch oder kritisch auf das Phänomen Religion schauen und die sagen:

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Wenn im Namen von Religion Gewalt ausgeübt wird, dann muss da ein Problem mit Religion als solcher sein.

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Florin:

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Aber ist das größte Problem wirklich die Gotteslästerung?

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Bedford-Strohm:

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Das größte Problem ist zunächst einmal, dass Menschen ums Leben kommen, dass Menschen schlimmes Leid erfahren und die Folgen von solchen Anschlägen ganze Biografien erfassen und ganz weitläufig sind. Aber dann ist natürlich die Frage auch:

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Wie deutet man jetzt solche Vorgänge? Wie deutet man überhaupt dieses Phänomen, dass Terroristen sich auf den Namen Gottes berufen? Und darüber gibt es natürlich auch eine gesellschaftliche Diskussion, die deswegen auch wichtig ist, weil man ja versuchen muss zu verstehen: Was muss geschehen, damit solche Phänomene überwunden werden, damit Gewalt endlich überwunden wird? Und da kommt man dann an dem Thema Religion auch nicht vorbei. Da sind die Religionsgemeinschaften in der Verantwortung, insbesondere die, auf deren Traditionen sich solche Leute berufen. Aber das ist auch eine gesellschaftliche Frage.

„Die muslimischen Verbände haben diesen Anschlag verurteilt“

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Florin:

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Nun taucht die Frage – Was hat das mit dem Islam zu tun? – nach jedem dieser Anschläge auf. Wie ist Ihre Antwort darauf?

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Bedford-Strohm:

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Es gibt eine deskriptive und eine programmatische Antwort. Deskriptiv heißt, dass man einfach das Phänomen feststellt, dass natürlich diese Anschläge etwas mit dem Islam zu tun haben, weil die Menschen sich schlicht und einfach auf diese Religion berufen und weil sie unter Berufung auf Koranverse solche schlimmen Dinge tun. Dann gibt es aber noch eine andere Ebene, nämlich die programmatische Ebene. Da werden die Terroristen sagen: ‚

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Ja, das ist so, wenn man dem Islam folgt‘. Und andere, die hier sagen: ‚

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Wer sich auf die Religion des Islam für solche Taten beruft, der pervertiert diese Religion‘. Die muslimischen Verbände haben sich sofort gemeldet, auch in sehr scharfen Worten diesen Anschlag verurteilt. Ich wünsche mir eine weltweite Verurteilung solcher terroristischer Aktivitäten. Ich wünsche mir eine breite muslimische Bewegung gegen solche religiös motivierte Gewalt.

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Florin:

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Reicht das, sich zu distanzieren? Was müsste jetzt konkret folgen?

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Bedford-Strohm:

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Ich glaube, dass alle Religionen die Aufgabe haben, sich mit ihren heiligen Schriften selbstkritisch auseinander zu setzen. Christen haben dazu auch Anlass, haben das auch jetzt über Jahrhunderte getan. Sie hatten Grund dafür, denn auch im Namen des Christentums wurden insbesondere im Mittelalter und dann in den Jahrhunderten danach, auch in den blutigen Konfessionskämpfen, schlimme Taten begangen. Und man hat sich auch da immer wieder berufen auf bestimmte Bibelstellen, die, wenn man sie aus dem Zusammenhang herausreißt, zu Gewalt aufzurufen scheinen. Und deswegen ist es wichtig, sich selbstkritisch mit den eigenen heiligen Schriften auseinander zu setzen. Im Moment, muss man sagen, geht die Gewalt auf der Welt unter Berufung auf die Religion hauptsächlich vom Islam aus, und deswegen ist es auch für den Islam und für die muslimischen Gelehrten, für die muslimischen Geistlichen wichtig, dass sie sich selbstkritisch mit ihrer heiligen Schrift, dem Koran, auseinandersetzen.

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„Ich will vermeiden, dass hier eine Religion belehrend gegenüber der anderen auftritt“

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Florin:

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Wie kommt das denn bei muslimischen Geistlichen an, wenn Sie als evangelischer Bischof, als christlicher Würdenträger sagen: ‚

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Liebe Leute, setzt euch mal kritisch mit dem Koran auseinander‘? Wirkt das dann hochmütig oder wie eine Verwestlichung?

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Bedford-Strohm:

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Ich sage ja sehr bewusst „die Religionen müssen sich selbstkritisch mit ihren heiligen Schriften auseinandersetzen“. Ich will ja genau vermeiden, dass hier eine Religion belehrend gegenüber der anderen auftritt. Das habe ich auch auf einer Demonstration muslimischer Gemeinden in München gesagt. Während dieser Demonstration, nach den Attentaten von Paris, da habe ich genau dieses Thema angesprochen. Und ich weiß, dass viele auch in den muslimischen Gemeinschaften dieses Anliegen teilen. Und deswegen ist es nicht so, dass die eine Religion der anderen Belehrungen erteilt, sondern das ist einfach eine Aufgabe, die Religionen haben, wenn sie sich bewusst werden, dass sie auch missbraucht werden können. Und der beste Weg, um zu zeigen, dass das wirklich Pervertierungen sind und nicht die Erfüllung dessen, was die Religion als verbindlich den Menschen vorgibt. Der beste Weg dafür ist eben genau dieser kritisch aufgeklärte Umgang mit den eigenen religiösen Traditionen.

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Florin:

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Haben Sie den Eindruck, dass Ihre Apelle, Ihre Postings fruchten?

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Bedford-Strohm:

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Es gibt innerhalb des Islam – wenn Sie jetzt also die Frage stellten, ob sie in den muslimischen Gemeinschaften Widerhall finden – interessante und spannende Diskussionen. In den muslimischen Gemeinden ist viel Bewegung. Da gibt es neue muslimische Persönlichkeiten, die sich engagiert einsetzen für einen Islam, der wirklich „Ja“ sagt zur Demokratie, der die Menschenrechte wirklich auch als Teil der eigenen Tradition sieht. Wenn man etwa das Münchner Forum für Islam sich anschaut, der Imam Benjamin Idriz vom Penzberg, die haben eine hervorragende Broschüre herausgegeben, in der sie Flüchtlingen erklären, warum von wesentlichen theologischen Traditionen des Korans aus die Gleichberechtigung von Frauen eben nichts ist, was man ablehnen soll oder nur taktisch annehmen soll, sondern etwas ist, was dem Koran entspricht. Ich kann mir nur wünschen, dass innerhalb der islamischen Gemeinschaften mehr solcher Diskussionen in Gang kommen. Und dass wir jetzt islamisch-theologische Fakultäten an öffentlichen Universitäten haben, ist für mich eine Riesenchance dafür, dass die Religion des Islam sich eben kritisch-aufklärerisch mit den eigenen Traditionen auseinandersetzt, so wie die christliche Religion das in Deutschland seit vielen Jahren tun kann und tun konnte.

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„Es wäre völlig undenkbar, dass man beim Thema Flüchtlinge schweigt als Kirche“

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Florin:

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Sie haben vorhin das Stichwort „Flüchtlinge“ schon genannt. Wolfgang Schäuble, Finanzminister und evangelischer Kirchensteuerzahler, hat in einem Aufsatz für eine theologische Fachzeitschrift der evangelischen Kirche eine einseitige Politisierung vorgeworfen – und er meinte ganz sicher damit die evangelischen Statements zur Flüchtlingspolitik. Fühlen Sie sich da angesprochen?

 

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Florin:

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Aber ist das größte Problem wirklich die Gotteslästerung?

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Bedford-Strohm:

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Das größte Problem ist zunächst einmal, dass Menschen ums Leben kommen, dass Menschen schlimmes Leid erfahren und die Folgen von solchen Anschlägen ganze Biografien erfassen und ganz weitläufig sind. Aber dann ist natürlich die Frage auch: Wie deutet man jetzt solche Vorgänge? Wie deutet man überhaupt dieses Phänomen, dass Terroristen sich auf den Namen Gottes berufen? Und darüber gibt es natürlich auch eine gesellschaftliche Diskussion, die deswegen auch wichtig ist, weil man ja versuchen muss zu verstehen: Was muss geschehen, damit solche Phänomene überwunden werden, damit Gewalt endlich überwunden wird? Und da kommt man dann an dem Thema Religion auch nicht vorbei. Da sind die Religionsgemeinschaften in der Verantwortung, insbesondere die, auf deren Traditionen sich solche Leute berufen. Aber das ist auch eine gesellschaftliche Frage.

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„Die muslimischen Verbände haben diesen Anschlag verurteilt“

 

Florin:

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Nun taucht die Frage – Was hat das mit dem Islam zu tun? – nach jedem dieser Anschläge auf. Wie ist Ihre Antwort darauf?

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Bedford-Strohm:

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Es gibt eine deskriptive und eine programmatische Antwort. Deskriptiv heißt, dass man einfach das Phänomen feststellt, dass natürlich diese Anschläge etwas mit dem Islam zu tun haben, weil die Menschen sich schlicht und einfach auf diese Religion berufen und weil sie unter Berufung auf Koranverse solche schlimmen Dinge tun. Dann gibt es aber noch eine andere Ebene, nämlich die programmatische Ebene. Da werden die Terroristen sagen: ‚Ja, das ist so, wenn man dem Islam folgt‘. Und andere, die hier sagen: ‚Wer sich auf die Religion des Islam für solche Taten beruft, der pervertiert diese Religion‘. Die muslimischen Verbände haben sich sofort gemeldet, auch in sehr scharfen Worten diesen Anschlag verurteilt. Ich wünsche mir eine weltweite Verurteilung solcher terroristischer Aktivitäten. Ich wünsche mir eine breite muslimische Bewegung gegen solche religiös motivierte Gewalt.

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Florin:

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Reicht das, sich zu distanzieren? Was müsste jetzt konkret folgen?

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Bedford-Strohm:

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Ich glaube, dass alle Religionen die Aufgabe haben, sich mit ihren heiligen Schriften selbstkritisch auseinander zu setzen. Christen haben dazu auch Anlass, haben das auch jetzt über Jahrhunderte getan. Sie hatten Grund dafür, denn auch im Namen des Christentums wurden insbesondere im Mittelalter und dann in den Jahrhunderten danach, auch in den blutigen Konfessionskämpfen, schlimme Taten begangen. Und man hat sich auch da immer wieder berufen auf bestimmte Bibelstellen, die, wenn man sie aus dem Zusammenhang herausreißt, zu Gewalt aufzurufen scheinen. Und deswegen ist es wichtig, sich selbstkritisch mit den eigenen heiligen Schriften auseinander zu setzen. Im Moment, muss man sagen, geht die Gewalt auf der Welt unter Berufung auf die Religion hauptsächlich vom Islam aus, und deswegen ist es auch für den Islam und für die muslimischen Gelehrten, für die muslimischen Geistlichen wichtig, dass sie sich selbstkritisch mit ihrer heiligen Schrift, dem Koran, auseinandersetzen.

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„Ich will vermeiden, dass hier eine Religion belehrend gegenüber der anderen auftritt“

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Florin:

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Wie kommt das denn bei muslimischen Geistlichen an, wenn Sie als evangelischer Bischof, als christlicher Würdenträger sagen: ‚Liebe Leute, setzt euch mal kritisch mit dem Koran auseinander‘? Wirkt das dann hochmütig oder wie eine Verwestlichung?

 

Bedford-Strohm:

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Ich sage ja sehr bewusst „die Religionen müssen sich selbstkritisch mit ihren heiligen Schriften auseinandersetzen“. Ich will ja genau vermeiden, dass hier eine Religion belehrend gegenüber der anderen auftritt. Das habe ich auch auf einer Demonstration muslimischer Gemeinden in München gesagt.  Während dieser Demonstration, nach den Attentaten von Paris, da habe ich genau dieses Thema angesprochen. Und ich weiß, dass viele auch in den muslimischen Gemeinschaften dieses Anliegen teilen. Und deswegen ist es nicht so, dass die eine Religion der anderen Belehrungen erteilt, sondern das ist einfach eine Aufgabe, die Religionen haben, wenn sie sich bewusst werden, dass sie auch missbraucht werden können. Und der beste Weg, um zu zeigen, dass das wirklich Pervertierungen sind und nicht die Erfüllung dessen, was die Religion als verbindlich den Menschen vorgibt. Der beste Weg dafür ist eben genau dieser kritisch aufgeklärte Umgang mit den eigenen religiösen Traditionen.

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Florin:

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Haben Sie den Eindruck, dass Ihre Apelle, Ihre Postings fruchten?

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Bedford-Strohm: Es gibt innerhalb des Islam – wenn Sie jetzt also die Frage stellten, ob sie in den muslimischen Gemeinschaften Widerhall finden – interessante und spannende Diskussionen. In den muslimischen Gemeinden ist viel Bewegung. Da gibt es neue muslimische Persönlichkeiten, die sich engagiert einsetzen für einen Islam, der wirklich „Ja“ sagt zur Demokratie, der die Menschenrechte wirklich auch als Teil der eigenen Tradition sieht. Wenn man etwa das Münchner Forum für Islam sich anschaut, der Imam Benjamin Idriz vom Penzberg, die haben eine hervorragende Broschüre herausgegeben, in der sie Flüchtlingen erklären, warum von wesentlichen theologischen Traditionen des Korans aus die Gleichberechtigung von Frauen eben nichts ist, was man ablehnen soll oder nur taktisch annehmen soll, sondern etwas ist, was dem Koran entspricht. Ich kann mir nur wünschen, dass innerhalb der islamischen Gemeinschaften mehr solcher Diskussionen in Gang kommen. Und dass wir jetzt islamisch-theologische Fakultäten an öffentlichen Universitäten haben, ist für mich eine Riesenchance dafür, dass die Religion des Islam sich eben kritisch-aufklärerisch mit den eigenen Traditionen auseinandersetzt, so wie die christliche Religion das in Deutschland seit vielen Jahren tun kann und tun konnte.

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„Es wäre völlig undenkbar, dass man beim Thema Flüchtlinge schweigt als Kirche“

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Florin:

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Sie haben vorhin das Stichwort „Flüchtlinge“ schon genannt. Wolfgang Schäuble, Finanzminister und evangelischer Kirchensteuerzahler, hat in einem Aufsatz für eine theologische Fachzeitschrift der evangelischen Kirche eine einseitige Politisierung vorgeworfen – und er meinte ganz sicher damit die evangelischen Statements zur Flüchtlingspolitik. Fühlen Sie sich da angesprochen?

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Bedford-Strohm:

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Ja, ich habe zunächst die Pressemeldungen über diesen Aufsatz gelesen und habe mich etwas gewundert. Und dann habe ich den Aufsatz selbst gelesen, und da kann ich nur sagen, konnte ich so ziemlich allem, was Wolfgang Schäuble da geschrieben hat, zustimmen. Er sagt nämlich gar nicht, dass die Kirche sich aus politischen Fragen heraushalten soll, sondern er sagt, dass sie nicht politisieren soll. Politisieren heißt, dass man seine politischen Meinungsunterschiede und Meinungsstreite jetzt in ein religiöses Gewand kleidet, dass man versucht, den besseren Nachrichtenkommentar abzugeben – das wünsche ich mir nicht. Wenn wir uns zu öffentlichen Fragen äußern, gerade auch in der Flüchtlingsfrage, dann tun wir das – ich sage es mal etwas pathetisch – aus geistlicher Bedrängnis. Wir tun das, weil Gottesliebe und Nächstenliebe nicht voneinander zu trennen ist. Wenn jemand Gottesdienst feiert und dann aber teilnahmslos wahrnimmt, wie Menschen in Not ihrem Schicksal überlassen bleiben, dann ist das nicht Gottesdienst, sondern das ist bloßer Kult. Und deswegen ist aus meiner Sicht absolut klar: In den großen Orientierungsfragen, in denen politische Entscheidungen über Leben oder Tod entscheiden können, da muss die Kirche sich einmischen, wenn sie ihrem eigenen Zeugnis treu bleiben will. Es wäre völlig undenkbar, dass man beim Thema Flüchtlinge schweigt als Kirche. Weil jeder weiß – und ich erfahre das zum Teil täglich –, dass Hilferufe von Menschen, bei denen es wirklich um Leben oder Tod geht, darauf nur dann reagiert werden kann, wenn die politischen Rahmenbedingungen entsprechend sind. Und deswegen müssen wir uns da einmischen.

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„Wir wollen keine Parteipolitik machen“

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Florin:

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Wenn Sie explizit den Kurs der Bundeskanzlerin unterstützen, ist das dann noch Politik oder schon Parteipolitik?

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Bedford-Strohm:

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Das ist eine sehr wichtige Frage und wir sind auch sehr, sehr vorsichtig, dass wir einzelne Personen oder womöglich Parteien unterstützen. Das kann nicht der Sinn kirchlichen Redens sein, denn wir wollen keine Parteipolitik machen, explizit keine Parteipolitik machen – egal in welche Richtung. Wenn die Kirchen in diesem Fall gesagt haben, dass die Flüchtlingspolitik der Bundeskanzlerin von uns Rückenwind bekommt, dann hat das einzig und allein zu tun mit grundlegenden Weichenstellungen, die in die eine oder andere Richtung gegeben werden können. Und da muss man einfach sagen, dass in Deutschland im letzten Jahr viele, viele Menschen sich für Flüchtlinge engagiert haben und damit eben auch ein Stück weit Christentum gelebt haben. In vielen Schriften des Alten Testaments und dann auch im Neuen Testament ist gerade der Umgang mit den Fremden so etwas wie ein Testfall für eine wirklich authentische Gottesbeziehung. Das können wir ja nicht ignorieren. Und wenn jetzt Menschen in der Politik sich abmühen unter schweren Bedingungen, jetzt da verantwortlich diese Impulse auch wirklich in Politik umzusetzen, dann verdienen sie auch unseren Rückenwind. Wir kritisieren, wir wollen auch mal prophetische Kritik üben, aber wenn Menschen sich unter solchen Bedingungen abmühen, solche Impulse auch wirklich aufzunehmen, dann verdienen sie auch Rückenwind.

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Florin:

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Wir sind hier in München und Sie sind ja nicht nur EKD-Ratsvorsitzender, sondern auch Bayerischer Landesbischof. Wie ist es denn nun mit der CSU, mit der Christlich-Sozialen Union? Papst Franziskus hat kürzlich Donald Trump kritisiert und hat gesagt, der sei kein Christ. Wer Zäune errichten wolle, sei kein Christ. Wie christlich ist die CSU?

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Bedford-Strohm:

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Also, ich verteile hier keine Etikettierungen.

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Florin:

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Halten Sie das für falsch, was der Papst gemacht hat?

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Bedford-Strohm:

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Ich will den Papst jetzt hier nicht kommentieren, insbesondere nicht, wenn sich hier ein Papst, der in Rom wohnt, über einen amerikanischen Politiker äußert. Ich glaube, dass wenn eine Partei das Wort „christlich“ im Namen führt, sie eben auch ansprechbar ist und ansprechbar sein muss auf die christlichen Inhalte. Und deswegen ist meine Art mit dem Thema umzugehen, dass ich sehr deutlich und manchmal auch im persönlichen Kontakt und dann auch direkt, die bestimmten politischen Streitfragen anspreche und dann versuche ins Gespräch zu kommen über die ethischen Grundorientierungen, die vom christlichen Glauben her kommen. Und wenn dann etwa der ungarische Ministerpräsident unter Berufung auf das sogenannte „christliche Abendland“ für eine konsequente Politik der Abschottung plädiert, dann muss ich ihm natürlich entgegenhalten, dass es ein Selbstwiderspruch ist, wenn man unter Berufung auf das Christliche nun ausgerechnet Menschen versucht von sich fernzuhalten, mit denen sich unser Heiland, derjenige, an den wir glauben, selbst identifiziert hat. Und ich nehme jetzt in Bayern sehr unterschiedliche Positionen wahr. Auch in der CSU gibt es da eine lebendige Diskussion um die richtige Reaktion auf diese Frage. Und für mich ist die Antwort einfach: Sachliche Diskussionen, Rückkehr zur Sachlichkeit.

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Florin:

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Sie sind jetzt nach Ungarn ausgewichen von Bayern aus – zu Horst Seehofer wollten Sie sich nicht äußern? Der gibt ja nun der Kurs der CSU vor.

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Bedford-Strohm:

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Ja, ich sage ja, ich bin mit ihm im Gespräch über diese Fragen.

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Florin:

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Im Gespräch oder im Streit?

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Bedford-Strohm:

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Auch im Streit – aber ich erlebe das so, dass der Streit normalerweise auch was bringt. Aber nicht alles, was man da so bespricht, eignet sich dafür, es jetzt im Deutschlandfunk allen Menschen bekanntzugeben.

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„Ich halte nichts davon, die AfD jetzt generell zu verdammen“

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Florin:

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Sie selbst haben ein SPD-Parteibuch, lassen aber die Mitgliedschaft ruhen. Kann jemand mit einem AfD-Parteibuch ein hohes Kirchenamt bekleiden?

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Was hält denn die Kirchen am Leben? Ist es der Glaube oder das Geld, die Kirchensteuer?

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Bedford-Strohm:

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Das Geld kann es nie sein. Wenn man so immer über Kirchensteuern herzieht und sagt, dass die sozusagen verhindern, dass wir vital sind – mit diesen Kirchensteuern können wir sehr viel Segensreiches machen und wir tun es auch, nicht nur in der sozialen Arbeit, sondern auch in der weltweiten kirchlichen Gemeinschaft. Trotzdem, das Geld kann nie der entscheidende Punkt sein, der eine Kirche, eine Gemeinschaft am Leben erhält, sondern es muss die innere Kraft sein, die geistige Kraft sein. Und deswegen wünsche ich mir schon eine geistliche Erneuerung unserer Kirche.

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Florin:

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Aber die Einnahmen hängen ja mehr von der konjunkturellen Entwicklung ab als vom Werben neuer Mitglieder oder vom Werben um die Mitglieder, die man noch hat. Sie sind gar nicht genötigt, gewinnend werbend aufzutreten, wenn eigentlich die Steuerpolitik viel wichtiger ist für das finanzielle Polster.

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Bedford-Strohm:

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Das zeichnet jetzt ein Bild, als ob die Kirchen vor allem ökonomisch orientiert seien und jetzt sozusagen ihre Ausdrucksformen danach wählen, welche ökonomischen Konsequenzen sie haben – das ist natürlich nicht der Fall. Das Geld ist ein Mittel, um bestimmte Dinge, die sich als Konsequenz des christlichen Glaubens ergeben, umzusetzen.

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Florin:

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Praktizierende Christen sind jetzt zu dieser Zeit am Ostersonntag im Gottesdienst. Können Sie für nichtpraktizierende oder Nichtchristen erklären, was das Ostergeschehen ist?

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Bedford-Strohm:

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Ja, ich glaube, dass die Osterbotschaft in der Tat nicht nur für Christen von zentraler Bedeutung ist, sondern dass sie für die Gesellschaft insgesamt von ganz zentraler Bedeutung ist. Der Karfreitag ist der Tag, wo wir des Leidens und Sterbens Jesu Christi gedenken. Das ist der Tag – und deswegen ist es gut, dass er ein öffentlicher Feiertag ist –, wo eine ganze Gesellschaft innehält, wo sie die ganze Abgründigkeit des Leidens in der Welt wahrnimmt und sich nahegehen lässt, also aufhört mit dem Verdrängen des Leidens. Und dann kommt der Ostersonntag, der eben nicht einfach nur eine oberflächliche Freude zum Ausdruck bringt oder irgendwie Happy-End-Stimmung verbreiten möchte, sondern Ostern ist die tiefe Gewissheit, dass am Ende das Dunkle, die Gewalt, der Terror nicht das letzte Wort hat. Diese christliche Überzeugung, ich glaube, dass die jenseits auch der Grenzen des christlichen Glaubens von ganz zentraler Bedeutung für eine Gesellschaft ist. Lebt eine Gesellschaft aus der Zuversicht oder lebt sie letztlich aus dem Nihilismus, also aus der Überzeugung, dass sowieso alles den Bach runtergeht? Das ist schon wichtig für eine Gesellschaft und auch für den Zusammenhalt in einer Gesellschaft. Wenn man das Gefühl hat, dass man, wenn man das glaubt, seinen Verstand an der Garderobe abgeben muss, dann kann ich nachvollziehen, wenn Menschen sagen: ‚Ich kann damit nichts anfangen‘. Meine Erfahrung ist aber, dass Menschen sich eigentlich sehnen danach, dass ihr Leben diese Öffnung in die Zukunft, ins Licht anstatt ins Dunkel bekommt.

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„Es hat so etwas wie eine Revolution der Empathie gegeben“

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Florin:

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Nun bietet ein Lebensmitteldiskounter auch gerade eine Broschüre an, in der Ostern erklärt wird und zwar als christliches Fest. Was kann Aldi besser als die Evangelische Kirche in Deutschland, als die EKD?

 

Bedford-Strohm:

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Ich glaube nicht, dass Aldi irgendwas besser kann, sondern ich freue mich, wenn diese Dinge erklärt werden – egal, an welchen Orten es ist.

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Florin:

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Letzte Frage: „Wir schaffen das“, hat Angela Merkel gesagt, ein viel zitierter, viel strapazierter Satz, der wie ein Bekenntnis klingt. Glauben Sie dieses Credo?

 

Bedford-Strohm:

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Ich glaube, dass wir viel mehr können als wir manchmal denken – das letzte Jahr hat es gezeigt. Kein Mensch hätte geglaubt, dass Deutschland und vor allen Dingen die Deutschen eine Million Flüchtlinge in diesem Jahr aufnehmen. Trotzdem ist es geschehen und viele Menschen haben damit auch sehr gute Erfahrungen gemacht. Es hat so etwas wie eine Revolution der Empathie gegeben. Ich bin zuversichtlich, dass wir in 20 Jahren zurückschauen auf diese Jahre jetzt und sagen: ‚Es war schwer, aber wir haben es geschafft‘.

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Dietmar Moews meint: Eigentlich, wenn man sehr genau hinhört, schlägt sich dieses Interview selbst. Außer Ergebenheitsadressen an die SPD und die Evangelische-Staatsagentur Merkel bleibt nur Schwachsinn:

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„… Ich glaube .. kein Mensch hätte geglaubt ..“ (sagte ein Maulwurf: „Ich klaube, kein Maulwurf hätte geklaubt.“)

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Sowohl die DLF-Frau FLORIN wie auch Kirchenverbands-Funktionär BEDFORD-STROHM kulminieren in diesem Satz:

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…Wenn wir uns zu öffentlichen Fragen äußern, gerade auch in der Flüchtlingsfrage, dann tun wir das – ich sage es mal etwas pathetisch – aus geistlicher Bedrängnis. …“

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Funktionärs-Lutheraner BEDFORD-STROHM will mal nicht den Papst kommentieren – aber den ISLAM. Wer soll das denn sein:

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Der Islam? Der Islam in RIAD oder in TEHERAN oder in KAIRO oder wo?

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Dürfte es der Balance halber noch etwas jüdische Orthodoxie der FALKEN von WESTJORDANLAND sein?

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Wenn ein Bankräuber erklärt, er habe den Bankraub wegen seines römisch-katholischen Glaubens begangen, muss sich dann der Vatikan rechtfertigen?

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Sollte nicht zuerst mal nachgeschaut werden, ob wir es hier mit einer dummen Ausrede zu tun haben. Der Heranwachsende aus Brüssel geht nach Syrien schießen und sagt: ISLAM / Scharia /Dschihad. Er könnte auch sagen: Mercedes, BMW, Cadillac oder: Bayern München, Real Madrid, Ajax Amsterdam oder: Jutta, Gertud und Suleika.

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Dr. Dietmar Moews meint: Gewalt von Menschen gegen Menschen hat einen unabdingbaren Impuls:

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Die Gewalthemmung – Mensch gegen Mensch – zu überwinden oder gar nicht zu haben, entweder als deviantes Verhalten oder als Krankheit und Kontrollschwäche.

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Egal, was dann an ideologischer Motivation, Begründung oder wertorientierter Vorstellung als Verhaltensausrichtung der Gewalt gegen Menschen vom Gewalttätigen angesagt wird, handelt es sich immer um eine metaphysische Vorstellung, die nicht als physische Ursachen wirken.

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Insofern sind Religion, Ideologie, Vorstellungen, Metaphysik, Willkürsorientierungen, stets soziale Bezugnahmen, die als Gewalt nicht legitim sind, wo sie die soziale Integration abschneiden.

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Ich halte es für eine peinliche und unverantwortliche Agitation von BEDFORD-STROHM, so zu tun, als sei die mohammedanische Glaubenskultur, selbst in ihren orthodoxen unmodernen Ausprägungen, eine Vorstellung, die nicht auf soziale Integration zielt, sondern auf Feindesermittlung und -vernichtung in aller Welt. Argumente, die sich so interpretieren lassen, finden sich in allen abrahamitischen Text-Monotheismen. So könnte man auch die Feindschaft zwischen Schiiten und Sunniten v. v. nicht mit dem koranbezogenen „ISLAM“ erklären.

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Ursächlich für die Gewaltszenerien – auch in Verbindung mit Tod- und Erlösungshoffnungen – sind soziologische Tatsachverhalte, die als Irrlehren historisch gewachsen sind. Sie haben sozio-kulturell mit den Lehren der Religion und dem angeblichen Gottesbezug überhaupt nichts zu tun.

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Am einfachsten findet man zu dieser sicheren Einsicht, indem man feststellt, dass es hier vollkommen glaubens- sowie textunabhängige Umkehrungen auf jede andere der gewalttreibenden Irrläufer-Gruppen mühelos möglich ist:

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Danach hätte jeder Recht, jeden umzubringen und könnte sich dabei beliebig auf eine der Glaubensrichtungen beziehen.

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BEDFORD-STROHM spuckt anscheinend gerne große Töne. Da ihm die geistigen Mittel fehlen, steht er nun wie ein dummer Fahnenschwenker der evangelischen Sektierer und Steuerszahler da. Grund, aus der Evangelischen Kirche Deutschland auszutreten.

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Die Frau DLF-FLORIN sollte mal ein paar Semster ALPHONS SILBERMANN, empirische Soziologie, dranhängen.

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Der ISLAM gehört zum deutschen Schwachsinn

März 14, 2015
Lichtgeschwindigkeit 5430

vom Samstag, 14. März 2015

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Es hat keinen Zweck, die Sprache zur Verwirrung zu gebrauchen, außer sprachliche Verwirrung zu stiften und unsere Sprache für alle Fälle zu zersetzen, sollten wir mal unsere Kommunikation wirklichen Notwendigkeiten stellen müssen.

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Was soll bedeuten?

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Der Islam gehört zum Islam.

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Das Wort „Islam“ wird für sehr unterschiedliche Benutzungsbedeutungen von ganz unterschiedlichen Sprachgruppen benutzt. Die Aussage: „Der Islam gehört zum Islam“ ist deshalb eindeutig falsch, unzutreffend, widersprüchlich. Man nehme nur den ISLAM eines iranischen Schiiten und den ISLAM eines Bonner Salafisten – dann ist die Aussage: „Der Islam ist Teil des Islams“ Unsinn.

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Will man also die Sprache zur gemeinsamen Verständigung gebrauchen, muss man Sprecher und Hörer, Schreiber und Leser auf eine gegenseitig anerkannte und anerkennbare Sprachbedeutung (Semantik) abstimmen.

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So wäre dann die Aussage: „Die deutsche Geschichte ist Teil Deutschlands“ beinahe redundant. Denn eine sinnvolle Bedeutung von „Deutsch“, „Deutschland“ „das Deutsche“ lässt sich ohne die deutsche Geschichte gar nicht bedeuten und gar nicht verstehen.

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Wir stellen das Wort „Deutsch“ in die Gebrauchs-Zusammenhänge von Sätzen. Erst im Satz des Sprachgebrauchs wird „Deutsch“ überhaupt aus der überlieferten und erlebten Vergangenheit in die Gegenwart, in die Zukunft verständlich. Die deutschen Menschen waren und sind gemeinschaftlich von den geschichtlichen Geschehnissen betroffen und kommen geschichtlich daher. Siehe: Ludwig Wittgenstein „Das blaue Buch“

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Das Deutsche gehört zu Deutschland“ – heißt sogar, „das Deutsche definiert Deutschland“.

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Man kann durchaus sagen: „Das Türkische gehört zur Türkei“ – das stimmt und ist verständlich.

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Sagt man: „Der Islam gehört zur Türkei“, so kann man verstehen, was gemeint ist. Gemeint ist sunnitische Tradition türkisch-osmanischer Ausprägung, die auf den arabischen Koran bezogen wird. Es wäre widersinnig, würde man „Der Islam gehört zur Türkei“ abstreiten, weil das Schiitentum sich als der „ISLAM“ versteht, die Osmanen und Türken aber nicht schiitisch ausgerichtet waren und sind.

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So kommt man mit dem Satz: „Die türkische Geschichte gehört zur Türkei“ zu einer deutlichen verständlichen Aussage, angesichts von Geschichtstatsachen der Vorgeschichte der heutigen Türkei.

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Man kann auch sagen: „Die islamische Geschichte gehört zur Türkei“ – dazu sind spezielle Geschichtskenntnisse nötig, zu verstehen ob und was damit gesagt sein kann.

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Man kann sagen „die türkische Geschichte gehört zum Islam“ – muss sich aber gut mit der islamischen Geschichte auskennen. Denn manch Indonese oder Jemenit oder Saudi-Araber wird den eigenen ISLAM nicht in Zusammenhang mit der türkischen Geschichte verstehen mögen.

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Mit einer entsprechenden Satzaussage: „Die Türkei gehört zu Deutschland“ verliert der Satz konkrete Verstehbarkeit und wird vieldeutig. Ebenso geht es mit „die türkische Geschichte gehört zu Deutschland“. Sinnvoller wäre die Ansage „Es gibt Schnittmengen von deutscher und türkischer Geschichte“.

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So kann man sagen: „Die Schnittmengen türkischer und deutscher Geschichte gehören zu Deutschland“. Es wird dadurch allerdings deutlich, dass damit eine Allfälligkeit, aber keine Sinnfälligkeit zur Definition des „Deutschen“ im engeren Sinn ermöglicht wird.

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Dietmar Moews meint: Die Aussage „Der Islam gehört zu Deutschland“ ist semantisch UNFUG. Die Behauptung, „der Islam gehöre zur deutschen Geschichte“, ist ungeeignet, zu verstehen, was mit dem aus der Geschichte kommenden, gegenwärtig angängigen „DEUTSCHEN“ los ist:

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Die islamische Geschichte gehört zu Deutschland“ – hier muss man die Gesetzmäßigkeiten unserer Sprache anerkennen:

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Wenn ich mir auf dem Sklavenmarkt einen Sunniten zu Eigentum erwerbe, kann ich sagen: Der „Islam, in Form dieses sunnitischen Sklaven, gehört (zu) mir.“ Aber darum geht es doch nicht bei folgender staatlichen Aussage:

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Der Bundespräsident Wulff gehört zur deutschen Geschichte“ – Ja, so ist es.

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Der Bundespräsident Wulff hat gesagt, „Der Islam gehört zu Deutschland“. – So war es nicht, so ist es nicht. Und diese Episode eines überforderten Bundespräsidenten und seiner Ansagen ist zwar Teil der deutschen Geschichte geworden. Dennoch wurde dadurch der Islam nicht Teil der deutschen Geschichte.

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Diejenigen Publizisten, die sagen und schreiben „Der Islam gehört zu Deutschland“ – so wie heute Thomas Kröter im KÖLNER STADT-ANZEIGER, Seite 4, sind Propagandisten. Thomas Kröter benutzt die Sprache als Sprachgewalt bzw. als Sprachvergewaltigung.

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Dieses ist ein schönes Beispiel dafür, wie ich den Begriff „LÜGENPRESSE“ benutze – wenn jemand die Sprache zum Zwecke der Bedeutungsbeugung oder Bedeutungsverschiebung missbraucht.

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KÖLNER STADT-ANZEIGER Seite 4, 14. März 2015

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Ich spare mir hier jetzt die Weiterungen, die in der Literatur, in der Poesie der Sprache oder als Sprache zur Sprachverwirrung vorkommen. Und ich verweise einfach auf die Sprache als ein fortwährender Sprachwandel durch Gebrauch zur Verständigung, zur Orientierung und zur Täuschung – beides.

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Doch kommen wir über den Wandel-Modus ebenfalls nicht zur Aussage: „Der Islam gehört zur deutschen Geschichte“ – will man sagen, dass Zuwanderer nach Deutschland ad hoc zu Deutschland gehören:

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Die Zuwanderer nach Deutschland gehören zu Deutschland.“ was bedeutet dann „gehören“, “gehört“, „hören“?

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KOPFTUCH-Urteil in Karlsruhe und Diskussion

März 13, 2015
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vom Freitag, 13. März 2015

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Freitag, den DREIZEHNTEN – Unverschämtheit!

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Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hält angeblich ein pauschales Kopftuchverbot bei Lehrkräften für nicht mit der Religionsfreiheit vereinbar.

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Das Urteil ist noch gar nicht verkündet und rechtskräftig. Aber die Diskussion wird in den deutschen Massenmedien hochgebracht.

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Eine entsprechende Grundsatzentscheidung werde angeblich an diesem Freitag veröffentlicht. Demnach solle das Tragen eines Kopftuches künftig nur noch dann verboten werden dürfen, wenn eine konkrete Gefahr für Neutralität und Schulfrieden gegeben sei.

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Dietmar Moews meint: Zunächst halte ich es immer: IMMER! – für geboten, wenn mein deutscher Rechtsstaat ein Gesetz oder eine Gesetzauslegung bestimmt, laut zu sagen:

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Wir leben in einem freien Land“.

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Alle deutschen Gesetze müssen die Präambel des deutschen Grundgesetzes ermöglichen: Freiheit, Pluralismus, Selbstbestimmung – sind zum Beispiel wesentliche Grundwerte, die sehr fein berücksichtigen, dass jede individuelle Person sowohl persönliche wie auch soziale Rechte und Pflichten wahrzunehmen hat.

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KOPFTUCH-Tragen als gerichtliche Grundsatzentscheidung ist als pauschale Zulassung von KOPFTÜCHERN in der deutschen  allgemeinen und öffentlichen KLEIDERORDNUNG für alle Bürger, Frauen und Männer und ihren Schutzbefohlenen, freigestellt.

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Kopftuchtragen ist im deutschen Rechtsstaat nicht staatlich oder offizial oder religionsorganisatorisch maßgeblich Belang für die funktionalen Spielräume des PRIVATEN.

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Im deutschen Rechtsstaat gelten unterhalb des Grundgesetzes (GG) private (BGB), marktwirtschaftliche (BGB), Staatsrecht  und besondere Strafrechte. Dabei steht das Kirchenrecht schränkend  in besonderer Anlehnung zum geltenden Zivil- und  Staatsrecht.

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Deshalb meine ich hier ausdrücklich:

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Eine heute übliche Rechtsgültigkeit des Kirchenrechts im Sinne von eigenem Rechtsspiel, neben und außerhalb des Staatsrechts, ist m. E. verfassungswidrig.

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Eine Religionsfreiheit gilt  im Sinne des Grundgesetzes für den einzelnen Menschen. Daraus darf der Einzelne nicht das Recht Mitglied einer sozialen Religionsgemeinschaft sein zu dürfen, als Ursprung weiterer individueller Sonderrechte ansehen.

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Das heutige Kopftuch-Urteil konstituiert nicht den Rechtsanspruch, dass eine andere Religionsgemeinschaft oder Religionsorganisation, als die in Deutschland zugelassenen christlichen Kirchen, ebenfalls SONDERGESETZ und -RECHT beanspruchen dürfen.

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Es darf keine christlich-orthodoxe Kirche die gleichen Ansprüche durchsetzen wie die in Deutschland etablierten teilstaatlichen protestantischen und römisch-katholischen Kirchen.

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Es darf keine islamische Glaubensgemeinschaft als eigene rechtliche Formation in das deutsche Rechtsspiel eintreten und sämtliche solche Sonderrechte wie die zugelassen christlichen Kirchen praktizieren oder einfordern.

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Hierzu darf man durchaus die akkulturierten Lebensformen des deutschen Judentums, zumindest bis 1933, als Leitbild nehmen – wo im säkularen staatlich-weltlichen Feld die Werte der „Weimarer Republik“, der liberalen Sozialdemokratie galten, wenn auch nicht vorbildlich und aufgeklärt vertreten worden waren.

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Wir haben, so gesehen, in Deutschland Grund, nicht die reaktionären Herrschafts-Regulanten des Hitlerdeutschlands anzustreben, auch nicht in der Form der weltlichen Herrschaftsansprüche des Islams oder, anders, des orthodoxen Judentums, sondern die liberale republikanische Ausprägung der aufgeklärten Rechtsstaatlichkeit.

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RELIGIONSFREIHEIT ist, wie alle Werte in der Verfassung, Recht der einzelnen deutschen Person – nicht ad hoc von Körperschaften, Institutionen, Agenturen, Organisationen, rechtliche Gemeinschaftsformen.

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KOPFTUCH-Tragen, als grundrechtsbezogenes Recht der äußerlichen physikalischen Selbstgestaltung ist ohne Zweifel ganz im Sinn der liberalen Wertzusammenhänge des deutschen Rechtsstaats.

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KOPFTUCH-Tragen als Symbolhandlung des Selbstausdruckes innerer Überzeugungen durch äußere Ausdrucksmittel ist wesentlicher Bestandteil der Meinungsfreiheit – Meinungsfreiheit soll gelebt werden, damit sich eine lebendige freie Gesellschaft integrieren und reproduzieren kann.

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Da kommt Dresden nicht mit: 1941 bis 1945 – die Hölle in Kölle. Köln gehört zur deutschen Geschichte.

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An der Schnittstelle von individuellem Recht des Selbstausdrucks durch Symbol-Kleidung seitens der einzelnen Person (nach dem aktuellen Kopftuch-Urteil des BGH), ein Kopftuch während der Berufsausübung tragen zu dürfen, ist die Argumentation beachtlich.

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Die arbeitsrechtlichen Auslegungen von BERUFSKLEIDUNG durch staatliche, intermediär oder privat organisierte Schulen und Lehranstalten gegenüber der Lehrerperson ist nicht ausschließlich dem Sinn nach unter den Aspekten des persönlichen Selbstausdrucks zu beurteilen. Denn die Lehrerarbeit ist eine Sozialarbeit, die in der wirksamen Interaktion zwischen den Beteiligten – Lehrer, Staat, Eltern und Schüler – das Zielsystem, hat. Hier bestimmt also nicht der Lehrer allein.

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Ein Lehrer muss seinen persönlichen äußerlichen Auftritt in den Dienst des nicht von ihm als Lehrer selbstbestimmt, sondern vom Bildungsauftrag, dem marktlichen oder staatlich gesatzten Curriculum oder nach dem Ausbildungsplan ausrichten.

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Ein Lehrer der sich in den Dienst einer Schule stellen will, muss das Zielsystem der Schule bejahen und sämtliche Vorgaben erfüllen – sei es Dienstkleidung.

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Es darf sich eine Fleischerei-Verkäuferin nicht ohne Kopftuch oder mit offen getragener Langhaarfrisur, nicht mit lose fliegenden Kleidungsstücken oder mit spiegelnder Sonnenbrille und Ohrstöpseln hinter die Fleischtheke stellen.

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Die Wertbejahung durch das Bundesverfassungsgericht als Antwort auf den strittigen Wert, Kopftuchtragen im Schuldienst, ist ein juristischer Fehler, sofern die Urteilsbegründung über die grundrechtliche Wertsetzung der „RELIGIONSFREIHEIT“ hinausgeht.

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Das Kopftuchurteil mag das Kopftuchtragen als Aspekt der Religionsfreiheit nach dem deutschen Grundgesetz zulassen.

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DIETMAR MOEWS
„Mexikano“ DMW 567.7.0,140 cm / 140 cm, Öl auf Textil, in Dresden im Jahr 2000 gemalt

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Damit muss den Muslimen in Deutschland und den deutschen Moslems allerdings auch klar sein, dass mit der Erlaubnis zum Kopftuchtragen keinerlei Aspekte eines islamischen Religionsstaates, irgendeiner Spielart von Scharia oder der Aussetzung des deutschen Rechtsspiels verbunden sind.

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Auch können die deutschen Moslems nicht Sonderrecht aus dem Urteil herleiten, wie solches die etablierten christlichen Kirchen in Deutschland innehaben.

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Im Gegenteil: Das Kirchenrecht muss unverzüglich abgeräumt und säkularisiert werden (z. B. Kirchen-Arbeits- und Sozialrecht hat noch bis heute Praktiken des Untertantums und der Entmündigung der Kirchenmitarbeiter auf dem Kerbholz, wie es sich nicht einmal deutsche Beamte oder Vorbestrafte bieten lassen müssen):

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Warum sollte nicht ein Kirchenmitarbeiter das selbe Sozial- und Berufsrecht genießen, wie ein „freier“ Arbeitnehmer oder – eingeschränkt – wie der deutsche Beamte?

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Die kirchliche Sklavenhalterei muss aufhören. Bevormundung dieser Art hat in einer liberalen Demokratie überhaupt nichts verloren – geschweige denn, dürfen nun auch noch andere Sklaven-Klientel-Unternehmen in diese mittelalterliche Rückständigkeit sich einklagen, wie es hinter der KOPFTUCH-Lage steckt:

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Der Islam will deutsche Sitten regeln! Das Kopftuchurteil stellt lediglich das Recht auf Selbstausdruck frei.

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Wer meint: „Das Deutsche gehört zu Deutschland“, muss sich dabei auf die Deutung des Begriffes „Deutsch“ einlassen. Damit kommt man zu Allem, was dem Begriff Deutsch zuzuordnen ist, zum Beispiel: „die deutsche Geschichte gehört zu Deutschland“.

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Und dann wird ganz einfach klar, wie der Qualitätsunterschied offenkundig ist, wenn man sagen wollte: „Das Kopftuch gehört zu Deutschland“ oder „Die islamische Geschichte gehört zu Deutschland“.

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Die Weltgeschichte gehört zu Deutschland“ – und umgekehrt:

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Das Kopftuch und das Kopftuchverbot gehören zur Weltgeschichte.“

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ARMAGEDDON und New York Times: Tote am Golan

Januar 28, 2015

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vom Mittwoch, 28. Januar 2015

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Missile kills 2 Israel Soldiers und Wounds 7 Near Lebanons NYT, January, 28, 2015

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Einerseits kann sich der interessierte aufgeschlossene Auschwitz-Deutsche über die politischen und militärischen Aspirationen des täglichen Israels vielseitig informieren.

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Andererseits kann man es sich als kultivierter deutscher Europäer schwer vorstellen, dass die orthodoxen Lebensvorstellungen, die zwischenmenschlich weitreichend sehr sehr schief angelegt sind, wirklich in allen Konsequenzen ernst gemeint sein könnten.

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Unter dem alttestamentarischen Stichwort „ARMAGEDDON“ wird ein sogenannter „Endkampf zwischen Gut und Böse“ ganz konkret erwartet und als schicksal derart umarmt, dass man auch schon weiß, wo: In Jerusalem.

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Das IRRE ist: Nicht nur orthodoxe Juden, nein, auch die orthodoxen Christen, zumindest als „Evangelikale“ in den USA wie auch orthodoxe Moslems der verschiedenen Ausprägungen, glauben an das kommende Armageddon und arbeiten daran.

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Vor einigen Tagen wurde von einem Bomben- bzw. Raketenangriff des israelischen Militärs vom umstrittenen Golangebiet aus nach LIBANON hinein berichtet, wobei ein hoher libanesischer Militär getötet worden ist, aber auch UN-Soldaten, die dort die Aufgabe haben, beide Seiten räumlich getrennt zu halten:

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ISRAEL killte UN-Friedens-Blauhelme, die bekanntlich mit allseitigem Eonverständnis dort unbewaffnet stationiert sind.

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Und was lese ich heute, 28. Januar 2015 auf der STARTSEITE bei der jüdisch-new yorker „The New York Times.com“:

MIDDLE EAST: „Missile Attack Along Lebanese Border Kills 2 Israeli Soldiers“ by By ISABEL KERSHNER and ANNE BARNARD .

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Dietmar Moews meint: Propaganda ist meist banal. Es gibt Wahrheitsbeugungen, Es gibt Verschweigen. Es gibt enormen BULLSHIT. Es gibt regelrecht feingestrickte Fehlinformation:

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Was hier „Along Lebanese Border“ heißt, scheint klar: Die Israelis befanden sich auf libanesischem Staatsgebiet.

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Was hier heißt „killed zwei israelische Soldaten“, heißt nicht UN-Blauhelme von Israelis (vermutlich kolateral getötet. Was kann der New Yorker Times Leser wissen? – Was soll er glauben?

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Armageddon von Militaristen ist in Arbeit.

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Paris AKTUELL: Abrahamitische Eskalation mit High End Technik und Twitter-Blödheit

Januar 9, 2015

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am Freitag, 9. Januar 2015

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Tote und Geiselnahmen in Paris eskalieren. Keinerlei Sicherheit durch NSA und Voll-Vorratsdatenspeicherung – sondern ein 18-Jähriger kam irrtümlich in die Fahndung von Charlie Hebdo.

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Thema hier soll DREI-teilig sein:

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EINS: Die abrahamitische Texte-Konzeption – von Juden, Christen, Moslemen – auf die Tora bezogen, zeigen in der Gegenwart verschiedene Ausprägungen.

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Momentan eskaliert ein Machtkampf zwischen extremistischen Orthodoxien und mehr säkulär-gemäßigten Alltagsszenerien:

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Während die orthodoxen Juden im Zeichen von Armageddon und uneins mit liberalen Juden, militärische Endkampf-Vorstellungen praktizieren.

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Agieren Christen mit rigorose Gewalt unter der staatsmilitärischen Weltbeherrschung der USA gegenüber dem Rest der Welt.

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Dagegen zwischen orthodoxen Moslemen, unter dem Signet von Qaida und ISIS und der säkulären Welt, haben sich asymmetrische Bürgerkriegsentwicklungen ausgeweitet. Eine Spielart erleben momentan die zentralstaatlichen Franzosen in Paris oder die Menschen in Mali, in Nigeria, im Irak, in Syrien.

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ZWEI: Die jüdisch-christliche Welt hat eine mehr liberale, säkuläre naturwissenschaftlich-zweckrationale Kulturorganisation zur Spitze der Techniken und der Waffentechniken geführt.

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Dabei bilden Kriegstechniken, von der Robotik und Telematik zur Fernfuchtelei, die Voraussetzung für die heute angängigen Echtzeit-Kommunikationspraktiken und virtuellen Cyber-War-Optionen.

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Die Profitorientierung der marktmäßigen Verbreitung von Rüstungsgütern ermöglicht auch den nichtstaatlichen Gewaltinteressenten solche Waffen und Munition zum asymmetrischen Bürgerkrieg zu nutzen.

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Dauereinblendung „arte JE SUIS CHARLIE“

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Die am 9. Januar 2015 in Echzeit weltweit berichtenden Massenmedien (Thema: Anschlag auf Charlie Hebdo in Paris), sind oft ungenau und unverlässlich. Dennoch führen sie die Vorstellungswelt der weiten massenmedialen Kommunikation, Vorstellungen, Irreführungen und Stimmungen.

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Täter und Opferzahlen steigen. Die aktuell eskalierende Szenerie in und um Paris erscheint nicht wie eine terroristische Improvisation. Die Gewaltakte tragen das Gepräge einer komplexen militärischen Netz-Strategie seitens der vorgeblich muslimischen Angriffe.

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DREI: Die irreführender Weise als „soziale Medien“ und „soziale Netzwerke“ bezeichneten Echtzeit-Medien, wie Mobil-Telefon, Twitter, SMS, E-Mail, Live-Stream, zeitigen in dem typischen „Flash-Effect“ durchaus eine unmittelbare ephemere irrlaufende kollektive Intelligenz.

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Dietmar Moews meint: Ein zeitaufwendiger Selbstaufklärungs-Prozess zwischen den Orthodoxien und der großen Zahl der eher langmütigen Angehörigen der verschiedenen abrahamitischen Szenerien kann mit dem rasenden Fortschritt der technischen Gewaltmittel nicht schritthalten.

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Statt zu sozio-kultureller Integration sind dadurch die gewaltsame Durchsetzung der eigenen orthodoxen Werte in greifbare Nähe gerückt. Diese Gewalt zeigt nun die täglichen Fortschritte.

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Die Akut-Vorstellungs-Orientierung mittels der sogenannten „Sozialen Medien“ arbeitet in Echtzeit und ist enorm irrtumanfällig und kritikunfähig, Kontrollierbar und führbar bzw. gezielt moderierbar sind solche sozialen Massenbewegungen nicht. Insgesamt ist der Flash stets die Bedingung für Mob.

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Dieser Flash-Mob erzeugt eine maßlos geringe kollektive Intelligenz, bei der nicht mal Restinstikt erhalten bleibt, die sinnliche soziale Nähe auf Gelingen zu stellen.

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Als wertbildende Fernkommunikation entsteht mittels der „sozialen Medien“ Zersetzung und Fernfuchtelei. Hart gesagt sind diese „Twitter, Facebook und Co.“ sozial entkoppelnde Wirkungen – sind also „asoziale Medien“.

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Eine Crowd-Intelligenz, eine Cloud-Intelligenz – wie auch immer man diese Dispersion bzw. Agglomeration von Vorstellungs-Emissionen nennen möchte, sind Flash-artige Orientierungsprozesse einer Cloud von Teilnehmern.

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Alles, was in sogenannten Liquid-Echtzeitprozessen zusammenfließt, wie Crowd-Akut-Agglomerationen, ist stets auf sehr zeitaufwendige „trial and error“-Lernprozesse angewiesen, um sich in einen nutzbringenden Orientierungswert entwickeln zu können.

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Dagegen sind erste Flash-Intelligenz-Positionen immer völlig unqualifiziert und deshalb von den Teilnehmern mit äußerster Skepsis umzusetzen.

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49 ISIS-Geiseln in die Türkei entlassen

September 21, 2014

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am Sonntag, 21. September 2014

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Dr. DIETMAR MOEWS von FOKKO VON VELDE fotografiert

Dr. Dietmar Moews

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Im türkischen Konsulat in Mossul vor Längerem gekidnapte Geiseln wurden in die Türkei freigelassen.

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Währende sich angeblich Tausende Türken der ISIS angeschlossen haben, seien ca. 45.000 syrische Kurden ins türkische Exil geflüchtet.

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Istanbul – Der türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoglu gab die gute Nachricht bei einer Reise in Aserbaidschan bekannt: Nach mehr als drei Monaten in der Gewalt der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) sind 49 türkische Geiseln wieder frei. Sie seien am Morgen in die Türkei in Sicherheit gebracht worden, teilte Davutoglu mit.

Die Islamisten hatten die Türken in ihre Gewalt gebracht, als sie am 11. Juni das Konsulat im nordirakischen Mossul stürmten. Unter den Geiseln waren neben dem Generalkonsul auch andere Diplomaten, Soldaten und Kinder.

Die Regierung in Ankara hatte die Geiseln stets als Grund dafür angeführt, warum sie sich nicht stärker im internationalen Kampf gegen IS engagieren könne (nach SPIEGEL-Online am 21. September 2014)

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Dietmar Moews meint: Ein Segen für die Befreiten! Für die Türkei als hoheitliches Staatswesen mit Nato-Vertrag und zahlreichen Bündnissen bestehen in einem US-Weltpolizei-Geschehen in der unmittelbaren regionalen Nachbarschaft, in Syrien, in Irak, in Russland, in Iran, harte Bedingungen, die nicht ignoriert werden können.

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Der türkische Staatsführer trägt einerseits Züge und Verhaltensweisen der vorzeitlichen Despotie, nach Innen und Außen. Diese unmodernen Aspekte schuldet Erdogan der äußerst heterogenen türkischen Bevölkerung:

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Orthodox-religiöse Türken, nationalistische Türken, moderne Großstadt- und analphabetische Landbevölkerung, postmoderne Internetz-Kommunikation und rückständige Desinformation, ethnologische Fraktionierung gegenüber Kurden, Armeniern, Arabern.

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Kurz, eine ökonomisch erfolgreiche Türkei mit enormen Wachstumsperspektiven ist einfach, gemessen an den sozio-politischen und sozio-kulturellen Lebenswirklichkeiten. Denn technische Rückständigkeit durch Modernisierung zu akzellerieren ist banal. Gewohnheiten und Bindung engherziger Dumpfheit aufzumischen muss einem langwierigen Bildungskonzept überstellt bleiben. Wobei darüber zunächst auch Einstimmung herzustellen wäre. Das kümmert einen Despoten zwar wenig, macht aber schließlich sein Scheitern aus: Polizeigewalt auf den Straßen.

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Man sollte der Türkei und Staatschef Erdogan nicht „Russismus“ andichten. Die Türkei ist weder modern, noch postmodern und funktioniert nicht auf Knopfdruck der Staatsführung oder einer etwaigen Militärjunta. Es muss der Führungsfähigkeit und der Fühlungsbegabung des Staatschefs Erdogan überlassen sein, was und wie er macht – nicht unter Druck von den USA oder der EU.

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