Schoki-Test mit CARRÉ CHOCOLAT Enivré Criollo primitif 78% de cacao PIERRE MARCOLINI

Januar 13, 2019

Lichtgeschwindigkeit 8839

am Sonntag, den 13. Januar 2019

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Dietmar Moews meint:

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„Bei strömendem Regen im Biwuak

Kampierten drei müde Rekruten.

Sie legten den Kopf auf den Mantelsack

Und zogen den Hals in die Kutten

.

Der Regen rauschte, sie merktens kaum,

Und sachte, vom Wunsch zum Gedanken

Begann in Bälde ein tröstlicher Traum

Vor ihren Augen zu schwanken.

.

Sie meinten in ihrer Phantasei,

Als wären sie schon Generäle,

Im Schlachtengetümmel und Feldgeschrei

Diktierend die barschen Befehle.

.

Gemeinsam dünkte den dreien vereint,

Man wolle sie überflügeln

Und unerschöpflich flute der Feind

Herab von den mörderischen Hügeln.

.

Und Adjutanten kämen gesprengt,

Bleichwangig, umblitzt von Granaten:

»Wir sind umzingelt und eingezwängt.

Man meutert. Man wähnt sich verraten.«

.

Da sprach der erste: »Ich hab einen Kern

Von Jägern und von Husaren.

Der Teufel ist ledig und Hilfe ist fern,

Jetzt gilt es, die Ehre zu wahren.«

.

Ingrimmig faßt er den Säbelknauf,

Ermahnte zur Pflicht und zur Ehre,

Dann vorwärts ging es in rasendem Lauf,

Als ob es der Sturmwind wäre.

.

Aus tausend Schlünden zischte der Tod,

Sie grüßten ihn ohne Bangen;

Die meisten färbten den Boden rot,

Er fiel und wurde gefangen.

.

Bewundernd pflegt ihn der edle Feind

Und schenkt ihm den rühmlichen Degen.

Er hatte seit Jahren nie geweint,

Jetzt spürt er im Auge sichs regen.

.

Der zweite sprach: »Ich habe zur Hand

Ein Häuflein von Veteranen,

Ergeben Gott und dem Vaterland,

Gehorsam dem Winke der Fahnen.«

.

Rasch formt er das Viereck zum letzten Stoß.

»Brüder«, begann er begeistert,

»Gott ist uns dawider, der Feind ist zu groß,

Der Tod nur wird niemals bemeistert.

.

Heut heißt es bekunden, was einer wert,

Und ob den Vätern wir gleichen.

Wir kämpfen, so lange der Atem währt,

Und hemmen den Durchpaß als Leichen.«

.

»Hurra!« erscholl es wie Donnergebraus.

Dann rückten sie mit Gesange

Langsam aus dem schirmenden Hohlweg hinaus

Zum heiligen Todesgange.

.

Und als am Abend nach bitterem Streit

Man sah nach den Toten und Wunden,

Da ward von dem Samaritergeleit

Ein schaurig Schauspiel gefunden.

.

Zu Bergen starrte die tapfere Schar,

Leichnam auf Leichnam geschichtet,

Im Toden noch boten Trotz sie dar,

Das Antlitz feindwärts gerichtet.

.

Und Freund und Gegner entblößten sich stumm

Vor des Anblicks grausiger Schöne,

Und flüsternd gings in den Reihen um:

»Hier schaut man Heldensöhne.«

.

Doch der dritte schweigend die Karte las

Auf der Brüstung der Kirchhofmauer.

Mitunter hob er das Augenglas

Und nahm den Feind auf die Lauer.

.

Er spähte nach rechts und spähte nach links,

Die Augen funkelnd vor Tücke.

Wahrhaftig entdeckt er plötzlicherdings

Im Ring die erlösende Lücke.

.

Und eh einer wußte, wie das geschah,

Hatt er flugs in die Bresche geschmissen

Die Reserven alle von fern und nah

Und dem Feinde die Walstatt entrissen.

.

Der Regen plätscherte nach wie vor.

Da stieg auf verborgenen Stegen

Gewappnet ein riesiger Geist empor

Und schwebte heran durch den Regen.

.

Er nickte dem letzten: »Herr General,

Wir lernen uns näher kennen.

Ob früher, ob später, es wird einmal

Der Ruhm deinen Namen nennen.

.

Ihr andern beide, merkt euch den Satz:

Entschlagt euch das Oberbefehlen.

In jeglichem Regimente ist Platz

Für mutige Fähndrichsseelen.

.

Pflicht, Ehre, Begeisterung geb ich euch feil,

Sich bescheidend im Unterliegen.

Generäle brauch ich im Gegenteil,

Die nicht vergessen zu siegen.«

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(Carl Spitteler 1845-1924; „Die drei Rekruten“ 2. Kap., um 1880)

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Ich probierte eine belgische CARRÉ CHOCOLAT Enivré Criollo primitif 78% de cacao TABLETTE VENEZUELA PIERRE MARCOLINI 63 Gramm Dunkelschokolade, hergestellt von einem industriellen belgischen Hersteller bzw. Vertreiber, Pierre Marcolini Group sa rue du Bassin Collecteur 4 B-1130 Bruxelles.

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www.marcolini.com

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Kurz vorab: Diese Schokolade von Pierre Marcolini ist viel zu teuer und bei hoher Qualität eine der bislang kostspieligsten überhaupt, die hier für die LICHTGESCHWINDIGKEIT von Dietmar Moews getestet wurde: 10 EURO für 63 Gramm. Sie ist angeblich „BEAN to BAR“ hergestellt und kostbar. Sie duftet mild und gut beim Öffnen der Packung und ist als 78% kakaohaltige dunkle Schokolade eine besondere Mischung. Mir ist diese spezielle Geschmacksnote von Criollo primitif im Geschmack und Nachgeschmack zu säuerlich, fast wie Tabak. Sehr werthaltig ist auch das Design der Verpackung:

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Eine Quadratpappschachtel zum Wiederverschleißen mittels der einfachen und gut funktionierenden Steckschließe. Die Schachtel ist vollflächig in weißer Farbe, hat vorne eine schmale schwarze Umrandung mit einem pastellgrünen Schatten, sowie mit feiner schwarzer Titelschrift und gold abgesetzte Markenzeichen, die auch die Oberseiten der diagonal angeordneten Bruchkanten-Teilung – ein Diagonalstrich, oben „P“ und unten rechts „M“, ziert.

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Man hat ein 63 Gramm Gebinde in der Quadrat-Gussform. Es ist quasi optimal kakaoige „klassische (Zartbitter-)Schokolade“, aus Kakaomasse, angemessen dezenter Zuckeranteil, Kakaobutter, als Emulgator Soja-Lecithin ohne Genmanipulation, keine Salzangabe.

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Herkunft und das Anbauland sind angeblich ARAGUA, Hacienda Chuao in Venezuela, eine Bean-to-Bar-Herstellung aus Criollo primitif Cacao. Die Conchier- oder Rührzeiten, Rösttemperatur und Röstdauer sind nicht bekannt. Weder Nährwertangaben noch Kalorien sind außen auf der einfachen, leicht wiederzuschließenden Pappschachtel, angegeben. Man liest mit Vergrößerungsglas.

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Das Haltbarkeitsdatum mit Qualitätsgarantie lautet auf 24.06.2019, aufgedruckt auf einem billigen Selbstkleber. Die Tafel ließ sich gut brechen, knackte bei Zimmertemperatur sehr fein und klar, roch angemessen und war frisch.

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Die Werbetexte sind nicht informativ, in belgischer Sprache, sowie etwas Französisch und English.

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Der Kaufpreis im MARCOLINI-Laden in PARIS betrug 10 EURO für 63 Gramm. Das ist ein Hochpreis und wirklich sehr teuer. Die 63 gr. Tafelpackung enthält die etwa 5 mm starke, dunkelbraune Tafel mit drei mal drei kleinrechteckigem diagonal angeordneten Bruchkanten-Relief oben. Die Unterseite ist ungemustert.

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Die Marke wurde 1995 in Brüssel gegründet. Pierre Marcolini wurde 1964 in Charleroi in Belgien geboren, est un homme inspiré : par sa famille, ses origines italiennes. Dès l’âge de 14 ans, il a su qu’il voulait être chocolatier. Son éducation lui a donné une grande soif d’apprendre et l’envie de se battre pour réaliser ses plus grands rêves. En 1983, à la fin de ses études, il devient chef pâtissier et travaille au côté des plus grands professionnels en Belgique. Marcolini hat mit seinem Filialsystem die ganze Welt erobert, von Japan, Knokke, London, New York, Kuweit City, Paris, Nagoya. Inzwischen macht er auch Kuchen und Desserts.

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Die Packung enthält keine Gütesiegel. Bio- oder Fair Trade-Siegel hat diese CARRÉ CHOCOLAT Enivré Criollo primitif 78% de cacao TABLETTE VENEZUELA PIERRE MARCOLINI nicht.

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EMPFEHLUNG: Der Tester empfiehlt diese 78% Zartbitterschokolade aus Belgien zur Probe – sie ist aber unmäßig teuer. Sie ist besonders fein und sehr dezent gezuckert. Die Emulgator-Soya-Lecithin-Beimischung macht eine eher unangenehme schleimige Schmelzeigenschaft auf die der Tester gerne verzichtet hätte. SOYA-Lecithin als Emulgator sollte in Mägen und Därmen als Design-Unart ohnehin vermieden sein.

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Der Schokoladentester Georg Bernardini erwähnt PIERRE MARCOLINI in seinem SCHOKOLADE – DAS STANDARDWERK mit superlativer Bewertung von SECHS von SECHS „KAKAOBOHNEN, für alle dunklen Schokoladen. Diese hier, allerdings mit 72% Kakaogehalt, nicht mit 78%, hebt Bernardini lobend hervor.

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Ich möchte noch anmerken, wenn die Fragen nach ÖKO-SIEGEL, FAIR-TRADE und so weiter gestellt werden.

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Bei dieser Marcolini fehlen dem Produkt die prominenten Lables der E U oder von namhaften selbsternannten NGO-Gütesiegel-Beschützer.

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Das Problem für kleine Qualitätshersteller ist, dass diese angeblichen Qualitätslabels für industrielle Produzenten die große standardisierte Stückzahlen herstellen – wo also tonnenweise braune Zuckerfett-Massen aus Fließbändern kommen, die an sich nicht hochwertig sind und hart ausbeuterisch, von der Plantage bis zum Sortimenter im Discount, entstehen.

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Ein Hochpreis-Marke wie PIERRE MARCOLINI, hier, hat kein Fair-Trade-Label, weil hier die Spielräume in Gewinnmargen umgesetzt werden, ohne dass die Kakaobauern, Handel und Transport oder die Qualität selbst, maximiert entgolten wären.

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FAZIT der BEWERTUNG: CARRÉ CHOCOLAT Enivré Criollo primitif 78% de cacao TABLETTE VENEZUELA PIERRE MARCOLINI erhält hier FÜNF von SECHS Bewertungspunkten – Bernardinis Sechs von Sechs wird nicht bestätigt – MARCOLINIS Selbstsignatur „HAUTE CHOCOLATERIE“ ist hier auf den Hochpreis schon zutreffend. Bessere Information, Nährwerttabelle, Bio und Fair Trade sind wünschenswert – Lecithin-Emulgator wird bemängelt.

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Schoki-Test Lindt LINDOR EXTRA-DUNKEL 70% Kakao

Januar 1, 2019

Lichtgeschwindigkeit 8805

am Neujahrstag für den 2. Januar 2019

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Dietmar Moews meint:

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„1

Der Grünspanrüssel ragt herein

als Zeichen einer neuen Zeit.

Humorvoll sinkt durch einen Schlauch

das Großherz in die Ewigkeit.

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Die Ewigkeit gehört mir nicht

und dennoch ist sie lang und breit.

Ein Riesenkopf aus bunter Luft

entschwebt dem Mund und ruft und schreit.

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Wer schließt die Diozöse ab

wer treibt den Kreisel durch die Glut

wer spannt die nassen Schirme auf

und ölt den Dampfmaschinenhut?

.

Die Augenbrauen fallen aus.

Die Apostolischen entfliehn.

Wer flüssig wird gehört mir nicht.

Er soll von meiner Seite ziehn.

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2

Du schluckst die Flaschenpost hinab.

Das Wasser steigt das Haar gewellt.

Im ersten wie im dritten Fall

erkennt es dich und beißt und bellt.

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Die Rechte zieht die Linke aus.

Die Zunge steigt hinauf und winkt.

Ins Boenlose mit dem Kreuz

das fleischgewordne Wort versinkt.

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Dann bläst der Schlackenolifant.

Die Fakultät zählt eins zwei drei.

Die Mignon die den Chignon trägt

übt sich im Rabulisterei.

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Sie stößt aus ihrem kleinen Leib

zwölf gutverpackte Berge Kot

und schlägt die Bresche in das Licht

und schießt im Dunkeln mausetot.

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3

Grabsteine trag ich auf dem Kopf

und wasserhaltig ist mein Leib.

Den alten Adam zieh ich aus

zwölfmal pro Tag zum Zeitvertreib.

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Ich stecke bis zum Heft im Licht

und dennoch spring ich durch mein Maul

und trage Eulen nach Athen

und spanne mich vor meinen Gaul.

.

Lebwohl viel hund- und katzenmal.

Ich folge einem Zug der Zeit

inkognito mit Blei verglast

zum Spiritus der Heiterkeit.

.

Privaten Kampfer menge ich

mit dem Holundermark der Zeit

und klimm am Mast- und Segeldarm

endgültig in die Ewigkeit.

.

4

Das Imprimatur war verfrüht.

Er saß auf seinem Kopf und sang.

Er sang aus seinem Hinterteil

bis daß er um den Atem rang.

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Er rollte um den Samentisch

und schloß die tausend Büchsen Rauch.

Die Zahlen machte er aus Lärm

mit einem Firmenschild im Bauch.

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Er nahm sich an an Kindes statt

und backte nach dem Goldnen Schnitt

sein blaues Porzellangehirn

zu windelweichem Versfußkitt.

.

Er hackte Kerben in sein Fleisch

weil es bei der Nacht vergesslich war

der Endesunterzeichnete

mit dem Verwesungszirkular.

.

5

Ihr Gummihammer trifft das Meer

den schwarzen general hinab.

Mit Tressen putzen sie ihn auf

als fünftes Rad am Massengrab.

.

Mit den Gezeiten gelbgestreift

drapieren sie sein Firmament.

Die Epauletten mauern sie

aus Juni Juli und Zement.

.

Sie färben sich mit Wäscheblau

und ziehn als Flüsse aus dem Land

kandierte Früchte in dem Bauch

die Oriflamme in der Hand.

.

6

Symmetrisch kommen wir ans Licht.

Vielgliedrig turnen wir darin

den Kopf bekränzt mit Schnurr- und Bart.

Wir sind er ist du bist ich bin.

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Das erstemal ins Kellerloch.

Wer kein Geländer hat fällt rein.

Das zweitemal zum zweitemal

wozu wir plus und minus schrein.

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Das Promenadenjahr vergeht

mit dem geschälten Mond im Schlag.

Leer fällt der Hammer vor dem Stiel.

Dann kommt die Flasche an den Tag.

.

Dann strecken wir die Zungen raus

und schlafen wieder aus noch ein

mit vielen Stimmen kunterbunt

vielfrüh wie Wolken unterm Stein,

.

7

Er schlägt die Eier aus der Frucht

mit einem Frucht- und Eierstock.

Der Fruchtstock schlägt die Kinderschar

als Segen aus dem Eierrock.

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Er schlägt von oben drein und vier

in zwanzig Stellen Zahlomo.

Das Kind des kindes ist ein Kind

ein schalenloser Piccolo.

.

Sie ziehen ihm die Fäden ab.

Wie eine Schote teilte es sich

und wieder findet man ein Kind

mit einem Kind im bessern Ich.

.

Dann schlägt das Wasser mit dem Stock

das Wasser ab und schlägt das Kind

mit seinem Frucht- und Eierstock

bis alle Kinder draußen sind.

.

8

Tagtäglich wie im zweiten Teil

nachtnächtlich wie auf Seite zwei

tagtäglich wie im dritten Teil

nachtnächtlich wie auf Seite drei.

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Es ist jetzt Tag und Nacht genug

und jeder mit dem Hut bedeckt

grüßt seinen eignen Körperteil

indem er den vom andern leckt.

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Dann steigt er in sein Wappenfaß

und schnallt den Sattel mit dem Licht

auf seinen emaillierten Kern

mitsamt dem Souvernirgewicht.

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Er reicht sich fröhlich hinten rum

und schwenkt das Lot und löscht das Licht

und schnappt einmal und rollt davon

und ist schon dort und weiß es nicht.

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(Hans Arp 1886-1966; „Der poussierte Gast“ 1924)

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Ich probierte eine in Italien 21056 Induno Olona (Va)hergestellte Schweizer LINDT&SPRÜNGLI AG Kilchberg / Schweiz, vertrieben von Lindt&Sprüngli GMBH D-52072 Aachen

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Kurz vorab: Diese – ich lese auf der Packung – Edelbitter-Schokolade mit zartschmelzender Füllung (44%), nenne sie aber industrielle Talg-Süß-Fettkugeln. Sie ist mit 3 EURO 50 viel zu teuer, mit einer werthaltigen Aufmachung. Sie pappt und kleistert und ist talgig, füberfettig und viel zu süß. Eine Lindt-LINDOR-Kugel lässt sich im Stück in den Mund stecken. Die frischgeöffnete Packung duftet stark, aromatisiert wie man keinen feinen Kakaogeruch erhofft. Schmelz im Mund? ist mit dem neuen Gemische einer schleimigen Emulgator-Süßigkeitskombination mit AROMA-Vanillin bei LINDT zu bezeichnen. Und Zucker und Milchzucker und Gerstenmalzextrakt und künstliche Aromen.

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Leider kein BIO, nicht Bean to Bar, nicht Fair Trade – also ein mit künstlichen Aromen, agrachemikalisch und genpatentrechtlich aufgejazztes Industrie-Produkt.

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Zur Geschichte der Firma SPRÜNGLI liest man: SPRÜNGLI beginnt bereits anfang des 19. Jahrhunderts und kreuzte sich dann später mit dem zweiten Gründer des Unternehmens SPRÜNGLI. Im zwanzigsten Jahrhundert wurden zahlreiche kleine und auch ganz große Schokoladenmarken aufgekauft. Inzwischen ist LINDT&SPRÜNGLI eines der drei größten Schokoladenindustrien auf dem Weltmarkt, besonders auch in den USA.

(vgl. „SCHOKOLADE – DAS STANDARDWERK“ von Georg Bernardini, S. 149)

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http://www.lindt.com

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Für mich als Schokoladen-Liebhaber ist eine Schokolade, die nicht zu hell, aber nicht ganz dunkel ist und Milch-Schokolade heißt, das Schönste von der Welt. Auf diese 70% Kakao feinherbe Schokoladenhülle trifft das gar nicht zu. Sie hat keinen gelungenen Kakaograd und ist vergleichsweise zu fett. bzw. talgig. Eiweiß, Soja-Lecithin, Butterreinfett und weiteren künstlichen, Aroma und Zusatzstoffen sind die typische Industriefalle. Der Akzent liegt hier nicht auf Kakao und Schokoladengenuss, sondern es ist Kleister.

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Die Kunststofftüte mit 137 gr. im us-amerikanisch-dekorativen Schein aus schwarz-hochglänzendem Kunst-Papier, mit goldenen und weißen Zeichen dekoriert, ansonsten weißstehenden Kleinschriften, enthält die Schoko-Kugeln, in einzelnen Bonbon-Einwicklungen aus doppelter Schicht, vergoldetes Silberpapier innen und transparente Plastikfolie außen. Die LINDOR-Kugel hat eine neutrale glatte Außenhaut, die Einwicklung trägt je in feiner Schreibschrift die Worte Lindt, LINDOR und 70%. Die Konsistenz der Hülle ist homogen, nicht zu fein und plump bitter, so dass die übersüßte flüssige Vollmilchfüllung sehr süß die pappige Mundfüllung aufmischt. Was bei den helleren Vollmilch-LINDOR eine platte Vollmilch-Süßkugel ist, etwa auf Milka-Ebene, ist bei dieser Kombination von 70% und 44% unerträglich,

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Die Aufmachung hat bei dieser Sorte eine 137 g Tüte dekorativ und wiederverschließbar ausgelegt, und Fotoreproduktionen einer Lindt-LINDOR, einer Bonboniere und einem Kochmützen-Modell – gut haltbar laut Kennzeichnung mindestens bis: „04 / 2019“

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Hinten steht noch was fürs Leseauge in leserunfreundlichem kleinen Schriftgrad:

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Der Kaufpreis liegt mit 3 Euro 50 für 137 Gramm zu hoch. Äußere Aufmachung und Verpackung sind erwartungsgemäß. Die innere Papier-Aufmachung ist praktisch, aber kitschig.

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LINDT teilt auf dieser Lindt-LINDOR 70% / 44% Kakao folgende Zutaten seitlich auf der äußeren Papiertüte in Deutsch, mit dem größten Anteil beginnend, mit:

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Zutaten: Kakaomasse, Zucker, pflanzliches Fett ( Kokosnuss, Palmkern), Kakaobutter, fettarmes Kakaopulver, Buttereinfett, Vollmilchpulver, Emulgator (Sojalecithin), Magermilchpulver, Milchzucker, Vanille, Aromen, Gerstenmalzextrakt, Kakao mindestens 70% in der Edelbitter-Schokolade.

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ACHTUNG: Diese LINDT ist nicht BIO! Diese LINDT ist nicht Fair Trade.

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OHNE die Kennzeichnung BIO haben wir es folglich mit genmanipulierten und agrachemikalisch optimierten Rohstoffen, also Kakaobohnen, Zucker, zu tun.

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OHNE die Kennzeichnung FAIR TRADE haben wir es nicht mit einem sozialverträglichen Herstellungs- und Handelsprodukt zu tun. Leider NEIN.

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Eine Nährwertinformation und Tabelle bietet LINDT auch auf der Packungsseite PRO 100g:

Energie 2607 kj / 630 kcal

Fett 52 g

davon gesättigte Fettsäuren 39 g

Kohlenhydrate 28 g

davon Zucker 25 g

Eiweiß 6,7 g

Salz 0,19 g

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EMPFEHLUNG: Ich gebe NULL Kakaobohnen von SECHS – es ist nur ein fettsüßes Industriegemisch. Der Tester empfiehlt diese Lindt LINDOR 70% NICHT. Sie ist zu fettsüß, unangenehm ungenießbar und dazu noch eine Wertvortäuschung durch die Aufmachung.

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Georg Bernardini macht eine Verbeugung für die Größe des Marktführers Lindt in seinem Schokoladen-Buch von 2015. Diese Lindt testet Bernardini im Einzeltest nicht, aber gab dem Chocolatiers im Jahr 2014 generell zwei von sechs Kakaobohnen und folgendem Fazit:

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Die Produkte sind im Vergleich zu anderen industriellen Produkten … die Kreativität der Produktentwickler … auch wenn vieles von den kleinen Produktentwicklern abgeschaut ist …“.

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No – Mister Bernardini – das ist ein Fehlurteil im Besonderen. Es trifft hier für die dunkle LINDOR wirklich nicht.

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FINE E COMPATTO

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Schoki-Test mit ORIGINAL BEANS BENI WILD HARVEST 66%

Dezember 26, 2018

Lichtgeschwindigkeit 8791

am Donnerstag, 27. Dezember 2018

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Dietmar Moews meint:

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„Noch einmal ein Weihnachtsfest,

Immer kleiner wird der Rest,

Aber nehm ich so die Summe,

Alles Grade, alles Krumme,

Alles Falsche, alles Rechte,

Alles Gute, alles Schlechte –

Rechnet sich aus all dem Braus

Doch ein richtig Leben heraus.

Und dies können ist das Beste

Wohl bei diesem Weihnachtsfeste.

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(Theodor Fontane 1819-1898; Weihnachtsgedicht)

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Ich probierte eine niederländisch/schweizerische handgefertigte weiße Schokolade ORIGINAL BEANS BENI WILD HARVEST 66%, lebhafte Dunkelschokolade, Beni, Bolivien, von dem Vertreiber Original Beans 1016 EB Amsterdam, Niederlande, hergestellt von Felchlin, ehemals in Schwyz, jetzt in Ibach in der Schweiz.

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Im Jahr 2006, produzierte Felchlin 2500 Tonnen, überwiegend Schokoladen bzw. Schokoladen-Kuvertüren.

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http://www.originalbeans.de

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Kurz vorab: Diese Sorte, genannt ORIGINAL BEANS BENI WILD HARVEST 66%, lebhafte Dunkelschokolade, kann sich als BEAN To BAR-Handarbeit mit 66 % Kakaomasse als eine hochprozentige Besonderheit bezeichnen lassen. Die kostspielige 70 Gramm-Tafel kostet 6 Euro 40 im Alnatura-Verkaufsladen an der Severinskirche in Köln. Die hat die klassische, längliche Form mit Bruchkantenrelief an der Oberfläche. Diese lebhafte Dunkelschokolade ist ein Spitzenprodukt, neben den anderen raren allerbesten, sie duftet dezent, ist auch ungekühlt frisch. Sie ist pur – das bedeutet wörtlich 66% Kakaomasse, Rohrohrzucker und Kakaobutter – das ist alles. Sehr gut und fein – oder, einfach: fett und süß.

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Der Name des Gründers eines Honigladens und späteren Schweizer Chocolatiers, der seit 1901 in Schwyz aktiv wurde, Max Felchlin, gab dem heutigen weltberühmten und -bekannten Süßwarenhersteller Felchlin, der heute in Ibach sitzt, den Namen. ORIGINAL BEANS wurde in Amsterdam von dem Niederländer Phillipp Kauffmann ins Leben gerufen, mit dem Vorsatz, die Welt zu retten.

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GEORG BERNARDINI schreibt in DIE SCHOKOLADE – DAS STANDARDWERK:

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„Das Konzept ist interessant: direkter Handel mit den Kakaobauern, Zahlung des Zehnfachen der üblichen Fair-Trade-Handelsspanne, für jede verkaufte Tafel wird ein neuer Baum gepflanzt, was jeder Konsument auch anhand der Eingabe eines Codes im Internet prüfen kann. … Besonders das Engagement im Kongo ist eine sehr wichtige und vorbildliche Unterstützung. Die Wiederentdeckung der „vergessenen“ und historischen Kerafat-Kakaobohne in den Regenwäldern Papuas, Indonesien ist ein neuer und gelungener Clou des Unternehmens….“

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Aus den Internetzangaben und auf den einzelnen Schokoladenverpackungen sind weitere Informationen zu jeder Sorte ablesbar:

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Allerdings – die Netzabrufadresse für einen neugepflanzten Baum im ältesten Naturpark Ostafrikas, der angeblich von ORIGINAL BEANS vom Verkaufserlös im fernen Land wächst, ist „lustig“.. Weder die Adresse noch die ausgedruckte Nummer haben irgendwas, außer buntgekleideten Negern (in Peru? – es wirkte wie Afrika) ergeben.

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„…Geschmack der BENI WILD HARVEST – Noten von Blumenhonig, Aprikosen und Jasmintee runden diese schillernde Schokolade ab. Der Geschmack führt uns zu den wilden Kakaobäumen auf bewaldeten Inseln im bolivianischen Amazonas … in dieser zusatzfreien Komposition.

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Vorstehende Beschreibung ist Augenstaub und Wortgeklimper – was heißt denn goldenes Portrait? Dass die ORIGINAL BEANS BENI WILD HARVEST 66%, lebhafte Dunkelschokolade eine superlative Konsistenz hat, doch wenn der Tester sich bei der Verkostung mehr an Ivik den Vaterlosen Eskimo erinnert fühlte, der gegen Fieber Walfett aß. Dieser CRU-Kakao hat einen milden Bittergeschmack, die Kuvertüre ist relativ fett und nicht sehr zurückgenommen gezuckert, nur eine Idee Salz.

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Wenn auch Kakaobohnen Geschmack von sonstigen Pflanzen in der Plantage annehmen, ist der Weg zu Bananenmilch weit – aja.

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Purer Geschmack, Bio, – so steht außen drauf.

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Verbraucher, die auf Bio- und Fair-Trade Wert legen, und die handgeschöpfte kostbare und kostspielige Schokoladen in Betracht ziehen, werden hiermit vermutlich befriedigt. Wer Bean to Bar und den persönlichen Chocolatier bevorzugt, findet hier Kakaosorte und Herkunft auf der Kaufpackung; das bietet ORIGINAL BEANS aus Amsterdam – geröstet? conchiert? gerührt, gemahlen – welche Dauer solcher Arbeitsschritte? – das müsste man beim Schweizer Hersteller Felchlin erfragen.

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Für mich als Schokoladen-Liebhaber ist eine Schokolade, die nicht so dunkel ist, das Schönste. Diese Dunkelschokolade aus Bolivien 66% Kakao ist pur. Sie hat mit 66% Kakaogehalt keinen zu hohen Kakaogehalt für eine Dunkel-Schokolade. Jedoch sie ist perfekt abgeschmeckt, die Süße, die Feinheit, wie sie im Mund eine Zauberauflösung bietet, der milde Kakaogeschmack, sie duftet wirklich sehr gut – und ist hervorragend in jeder Hinsicht. Öffnet man den kleinen Karton, erscheint eine metallisch-silberne Hochglanzfolie, angeblich aus Zellulose, mit der die edle ORIGINAL BEANS BENI WILD HARVEST 66%, lebhafte Dunkelschokolade vakuumverpackt ist. Dem Tester ist zwar immer wieder ein kostspieligerer Silberpapierinneneinschlag viel lieber, auch wenn hier eben die „ökologische Warenästhetik von Philipp Kauffmann“ vorgeht. Man kennt den Spagat zwischen solchen Abwägungen auch von wenigen Hochqualitäts-Marken, wie Bean to Bar von Bonnat oder Willie’s Pure. Wer Spitzenqualität der Bean to Bar Hersteller schätzt, mag diesen zarten Schmelz im Mund, der nicht klebt, klar knackig zu brechen ist, und feine Kakaogeschmacks-Töne bietet, die nicht von zusätzlichen verschiedenen Aromen stammen.

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Die dekorative, orange-farben gerahmte klassische 70-Gramm-Papppackung in anthrazit-farbener und heller grau grafisch mit gezeichneten Papageien rauten-gemusterter Aufsicht, ist edel und praktisch, lässt sich wiederverschließen, hat auf weißem Schild edle Zierschriften, sogar metallisch Gold, und den Werbeslogan: „KOSTE DIE SELTENSTEN ORTE DER WELT – UND ERHALTE SIE“. Dazu findet man bei Entfaltung der gesamten Pappfaltung eine kleine Innengeschichte, folgenden Inhalts.

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„Wie viele Baumfrüchte nimmt auch Kakao das Aroma seiner Umgebung auf. Seine Samen sind voller Nährstoffe und wenn man ihn sorgfältig erntet, fermentiert und trocknet, offenbart er den Charakter seiner vielfältigen Ursprungsorte. Seit 2008 durchstreift unser „BEAN TEAM“ die entlegensten Regenwälder der Welt, um die „Original Beans“ zu dir zu bringen …“

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GUT GEBRÜLLT, LÖWE – der Reklame der Baumnummern zu folgen, gelingt bislang kein einziges Mal; damit hat sich jetzt ORIGINALBEANS nicht mit Marmelade bekleckert – aber immerhin.

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Man findet auf der Hinterseite auf anthrazitfarbenem Grund mit lesbarer weißer Schrift Grund die üblichen Nährwertangaben über Inhalte und Kalorien in deutscher Sprache, kurz:

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Zutaten: Kakaomasse; Rohrohrzucker; Kakaobutter (Kakao 66% mind.),

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Die Angaben der Nährwerttabelle per 100 Gramm können als Durchschnittswerte angenommen werden:

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Energie 568 kcal / 2379 kj

Fett 41 g

davon gesättigte Fettsäuren 25 g

Ballaststoffe 10 g

Kohlenhydrate 48 g

davon Zucker 33 g

Eiweiß 6 g

Salz (Natrium) 0,03 mg

Eisen 11 mg

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ORIGINAL BEANS BENI WILD HARVEST 66%, lebhafte Dunkelschokolade ist vergleichsweise kalorienreich. Hat eine ziemliche Süße, passend Salz, ansonsten ohne jegliche Aromazusätze und ohne Lecithin.

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Aufdruck: Bestens haltbar bis 31.03.2019

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Ich möchte noch anmerken, wenn die Fragen nach ÖKO-SIEGEL, FAIR-TRADE und so weiter gestellt werden, diese ORIGINAL BEANS solche Fragen nicht auf der Industrie-Handels-Qualitätsebene stellt, sondern vorhält; dabei ist der niederländische / Schweizer Hochqualitätshersteller, mit den jährlichen Produktionsmengen beides darstellt, die große Massenproduktion und die manufakturelle Handarbeit Beans to Bar.

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Der Schokoladenmann Georg Bernardini beurteilt die von ihm getesteten Sorten der ORIGINAL BEANS aus Amsterdam/Schwyz bzw. Ibach als bemerkenswert gut und gibt dafür FÜNF von SECHS KAKAOBOHNEN.

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EMPFEHLUNG: Der Tester empfiehlt diese ORIGINAL BEANS BENI WILD HARVEST 66%, lebhafte Dunkelschokolade – wenngleich sie kostspielig ist – und der angebliche 274er CO2-Baum zur „Weltrettung“ nicht aus dem Internetz herauskam.

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FAZIT Dr. Dietmar Moews: Ich gebe dieser schweizerisch-niederländischen Bean to Bar, ORIGINAL BEANS BENI WILD HARVEST 66%, lebhafte Dunkelschokolade, aufgrund der exquisiten höchstfeinen Beschaffenheit VIER von SECHS KAKAOBOHNEN unter Qualitäten. Sie dürfte milder gesüßt sein. Mit 6 EURO 40 ist hier das Kostbare auch kostspielig – muß aber sein. DANKE.

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FINE E COMPATTO

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Schoki-Test mit DOMORI CACAO Criollo 70% PORCELANA

Dezember 18, 2018

Lichtgeschwindigkeit 8771

am Mittwoch, 19. Dezember 2018

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Dietmar Moews meint:

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„Eene meene Mackel,

der Teufel fickt ’n Dackel“

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(Calenberger Volksmund um 1968)

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Zu berichten ist von einem erfolgreichen Schokoladentest in Köln. Wo der weltberühmte Spitzenchocolatier DOMORI aus 72/74 Via Pinerolo 10060 None /Torino Italia, aus der gruppo illy bei Hernando Cortez in der Gertrudenstraße seine edlen bean-to-bar Schokoladenprodukte anbieten lässt.

 

Ich probierte von den Pur-Schokoladen – bean-to-bar – von DOMORI der Produktbezeichnung CACAO CRIOLLO 70% Porcelana. Diese Sorte wird unter anderem als Carré Chocolat von 25 gr zum Preis von 8 Euro 30 – zu Deutsch: Edelbitterschokolade – angeboten.

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Kurz: Es gehört zu den herausgehobenen Erlebnissen eines Schokoladengenusses – und auch eines Tests: Diese DOMORI. Sie ist dunkel, pur und allerfeinst. Besonders bemerkenswert ist der konkrete zusätzliche Fruchtgeschmack des hier verarbeiteten Kakaos nach – subjektiv so empfunden und genannt – Schwarze Johannesbeere. Das ist sehr beeindruckend, denn es wirkt keineswegs aromatisiert.

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Der Schokoladenspaß mit DOMORI war nun wiederum so, wie schon beim ersten Test im Jahr 2014: Das flache Karrée des 25-Grammgebindes besteht aus weißer Pappe, hat eine blattgoldene Seitenkante sowie -umrandung, zum Wiederverschließen. Es ist ein gezeichneter farbiger Kakaofruchtstand mit Ast und Blättern geschmackvoll abgebildet dargestellt. Oben links ein weiteres Kleinquadrat in dunkelrot mit dem goldgedruckten DOMORI-Titelwort. Der ganze Karton ist also reinweiß. Hinten drauf sind in winzigem Schriftgrad alle wichtigen Angaben schwarz auf weiß, mit Lupe, zu lesen: Rezept, Geschäftliches, Nährwerte – in Italienisch, Englisch, Deutsch und Französisch. Das in vier Quadrate durch lineare Bruchkanten aufgegliederte Täfelchen liegt in einer etwas peinlichen metallic-goldfarbenen, innen silbernen Vakuumplastiktüte, die nach dem Öffnen unschön herumhängt. Diese Innenhülle passt nicht zur sonstigen Höchstqualität des DOMORI-Auftrittes,

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Diese Sorte PORCELANA ist sehr sehr höchstfeine Schokolade. Hinsichtlich der Feinheit des Kakaomehls ist sie gefühlt das Staubfeinste aller hier getesteten Sorten. Sie lässt sich klar und ganz sauber brechen. Es entstehen Geschmacksunterschiede als Qualitätsunterschiede, die aber nicht von dieser Feinstaublichkeit herrühren, sondern anscheinend von der konkreten Plantagen-Fauna sowie der Röstung und bis in die Schokolade hineinschmeckende Fruchtigkeit, des Kakaos (oder eines Aromas?), fast wie „schwarze Johannesbeeren“. Entsprechend fein löst sie sich im Mund, lässt sich wunderbar schlucken und auch verschlingen, keine Fäden, keine Störungen. Meine Test-Porcelana war mit der Terminangabe 30/04/2020 noch lange unter dem angegebenen Zeitlimit, des Bestgeschmacks. Insgesamt ist diese Edelbitterschokolade rein aus den Kakaosorte Porcelana, womit Anbauregionen bezeichnet. Sie ist mit Rohrzucker dezent gesüßt, ohne weitere Aromatisierungen. Der Geschmack ist nicht süß. Trotz, und durchaus stets mitbedingt der Gewohnheit überwiegend stark gesüßte und vanilleierte Industrieschokoladen zu essen, ist die Sorte Porcelana absoluter Spitzengenuß.

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Wollte ein Chocolatier seine eigenen Qualitätsvorstellungen schärfen, wäre eine solche DOMORI jedenfalls als ein Beispiel zur Probe geeignet, zu erleben, was geht.

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Kurz: hellauf begeistert war ich und setze sie auf den Vorderplatz.

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Für 8 Euro 30 für das hübsche kleine 25 Gramm Quadrat hat man einen kostspieligen edlen Kick. DOMORI ist wirklich herausragend.

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Das Design der Verpackungen ist immer Geschmackssache. Immerhin finde ich, die kleinen Packungen sehen wunderbar aus, sind nicht zu kostspielig, aber praktisch. Die Beschreibung und die Angaben sowie Herstellungsdatum und Haltbarkeit sind professionell.

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Beim wortfreudigen Adjektivierer und Schokoladentester Georg Bernhardini lesen wir auf Seite 340 zu den Fruchtaromen: „Hergestellt mit einer weiteren Sorte von Ocumare-Kakaobohnen aus Venezuela. Native dunkle Schokolade mit einem wilden und etwas unkontriolierten Geschmacks- sowie Aromaspektrum. Mit Aromen von Tabak und Leder. Noten von Nüssen und unreifen Papaya sowie Pilzen“

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Bei Dietmar Moews heißt es „Schwarze Johannisbeeren“.

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Bernardini schreibt weiter:Domori bleibt bei dunkler Schokolade der Maßstab aller Dinge. Nicht jede Schokolade ist ein Volltreffer, jedoch kann insgesamt kein anderer Hersteller dieses hohe Niveau vorweisen und setzt damit Maßstäbe... diese Domori-Schokoladen dürften als Benchmark von Domori-Schokolade oder von Schokolade generell angesehen werden.…“

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Empfehlung von Georg Bernardini:

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„Die Ursprungsschokoladen empfehlen sich allen Liebhabern reiner dunkler Schokolade, die hochprozentigen dunklen Schokoladen allen Chocoholics. Hier muss man die IL 100% probiert haben. Nougatliebhaber sollten auf jeden Fall die Aufstriche und das Giandujotto probieren. Sie sind eine Sünde wert.

Liebhaber veredelter weißer Schokolade kommen an DOMORI nicht vorbei. Die Biancomenta bleibt einem noch lange in Erinnerung.“

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Zutaten: Kakaomasse und Rohrohrzucker (glutenfrei)

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Durchschnittliche Nährwerte auf 100 Gramm:

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Energie Kcal 554 Kj 2304

Fett 37,0 g

gesättigte Fettsäuren 14,0 g

Kohlenhydrate 42,0 g

davon Zucker 29,0 g

Ballaststoffe 8,5 g

Eiweiß 9,0 g

Salz 0,14 g

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Bernardini gibt im Jahr 2013 SECHS von SECHS Bewertungspunkten.

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BEWERTUNG: DOMORI PORCELANA Criollo 70% Cacao erhält dringende Empfehlung des Testers und SECHS von SECHS Kochlöffeln.

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FAZIT: DOMORI zu testen ist ein großes Vergnügen. Und der Kaufpreis ist eine klare Ansage. LEISTUNG wird ungewöhnlich erbracht – HOCHPREIS wird verlangt, 8,30 für 25 Gramm – bei allem Respekt für hochwertige Rohstoffe und unter schrecklich ausbeuterischen Arbeitsbedingungen produziertem Rohrohrzucker macht – vergleichsweise für die allgemein industriell üblichen 100-Gramm im Handel – 33 EURO und 20 Cent.

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(Ich empfehle DOMORI und nenne aber die ebenfalls einzigartige – hier sogar geschmacklich bevorzugt gegenüber DOMORI – sensationelle Hochqualität der GR PORZELANA, die bei 6.40 für 50 Gramm schlicht besser zu nennen ist, wenngleich ebenfalls noch zu TEUER. Und dann nenne ich noch – aus sportlichen Gründen – eine ORIGINAL BEANS BENI WILD HARVEST 66% Kakao aus Beni Amazonas, Bolivien – die als wirkliche SPITZENQUALITÄT und Geschmackssensation mit 6 Euro 40 Cent für 70 Gramm die preisgünstigste auf höchsten PREISNIVEAU ist.)

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Schoki-Test mit GR GEORGIA RAMON PORCELANA VENEZUELA CRIOLLO 75% DUNKLE SCHOKOLADE DARK CHOCOLATE SPECIAL EDITION

Dezember 15, 2018

Lichtgeschwindigkeit 8761

am Samstag, 15. Dezember 2018

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Dietmar Moews meint:

.

there was no place in the house

for my mother she used to sit in

the kitchen sipping her cup of coffee

in between washing the dishes and ruining

her hands taking care of the familiy’s

dirty linen (all those dull glimmering

tin-tubs waiting and talking talking)

there was no place in the house

for my mother’s mother she used to

sit in the kitchen this is where

women belong sipping her cup of coffee

in between washing the dishes and ruining

her hands taking care of the family’s

dirty linen (all those dull glimmering

tin-tubs waiting and talking-talking)

she told my mother to sit in the kitchen

washing the dishes washing the family’s

dirty linen washing and washing washing

the skin away washing the thoughts away

washing the dreams away drowning her

promising life in between the family’s

dirty linen soaking in those dull glimmering

tin-tubs filled with pale soapy water

talking and talking

.

(Angela Hoffmann 1957; „tin-tubs, talking talking“ aus „DIE HAUT VOM LEIB“, 1987)

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Ich probierte eine deutsche GR Georgia Ramon Bean to Bar, PORCELANA VENEZUELA CRIOLLO 75% DUNKLE SCHOKOLADE DARK CHOCOLATE SPECIAL EDITION 75% Kakao, hergestellt und kreiert von dem ambitionierten Herstellerpaar Georgia Ramon GmbH & Co KG Königswinterer Strasse 624 D-53227 Bonn/Oberkassel Germany.

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Dabei ist Georg Bernardini auch der Chocolatier und Autor des SCHOKOLADEN-BUCHS, der Tester, Experte, Kenner und Liebhaber ein Schokoladenwegweiser

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als Tester, in dem Bernardini die Produkte nach klaren Qualitätskategorien unbestechlich durchprüft

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als Kenner, in dem Bernardini eine langjährige Marktkenntnis sowie den aktuellen Angebots-, Innovations- und Experimentiermarkt täglich im Auge und Geschmackssinn hat

.

als Experte, in dem Bernardini die gesamte Produktionskette, von den Kakaosorten, den Anbaugebieten, den Anbaukonzepten, den Kakaobauern und -Plantagen-Industrien, die historischen handwerklichen und aktuellen Ernte- und Verarbeitungstechniken und -gerätschaften, die Veredlungstechniken, -Tricks- und Geheimnisse sowie Herstellungsunfug, ferner die Transport- und Vermarktungswege, die Handelsagenturen, der Nachfragemarkt und die Nischen beim Discounter-Wettlauf unfairer Industrien.

.

als Liebhaber, ist Bernardini ein Neugierde-General, der gerne Alles kennt, was mit Patisserie und Chocolade angestellt wird und werden könnte. Seine persönliche Marktlücke sind neue Kreationen, die mit Kakao und anderen Rohstoffen sensationell sind:

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Ich nenne die hier im Test anliegende CRIOLLO 75%, wo dem Eindruck nach der hervorragende Grundstoff vergleichsweise härter geröstet worden ist, indem GEORGIA RAMON die unzähligen Variablen beim Schokolademachen ausprobieren – von der Rührdauer, Röstzeiten bis zu den Temperaturen, Mahlen, Conchieren. Hier ist das unglaublich feingeschmackliche, wirklich pure Rezept, die angenehm unaggressive Süße (die Produktion von Rohrzucker will man lieber nicht kennen) herausragend. Die Konsistenz der Kau- bzw. Schmelzmasse muss man „Vergeistigung auf der Zunge“ nennen.

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Kurz vorab: Diese Schokolade VENEZUELA CRIOLLO 75% DUNKLE SCHOKOLADE DARK CHOCOLATE SPECIAL EDITION 75% Kakao von GR ist SUPERLATIV exquisit. Wunderbar und ungewöhnlich der wirklich dezente feine Geschmack, einfach und perfekt stimmig, wirklich ein Erlebnis im Mund. Jeder kennt herkömmlich säuerliche Zartbitter der Industrieart – die alle furchtbar gleich und zu süß sind. Wer nur das kennt – kennt nicht Schokolade.

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Diese VENEZUELA CRIOLLO 75% DUNKLE SCHOKOLADE DARK CHOCOLATE SPECIAL EDITION enthält mind. 75% Kakao aus Venezuela, im Süden des Sees Maracaibo von einer Finca „La Orchidea“ aus Santa Barbara De Zulia, Rohrohrzucker, Kakaobutter, Salz.

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Sie bringt mit einer kleinen 50 Gramm Packung zu 6 Euro 90 wenig kostspielige Schokolade. Die Packung ist nicht ausreichend bruchsicher. Schaut man auf die Rezeptur, verblüfft das pure Rezept. Sie schmeckt enorm dezent nach Kakao, ist wie einige neue Kompositionen von GeorgiaRamon relativ fett, fast zur Volumenhälfte aus Fett, wirkt aber überhaupt nicht so. Sie ist angenehm dezent gesüßt. Sie enthält die Abstimmungsprise Salz auf 100 – sodass das geschmacklich signifikant schmeckt. Die 50 gr. Tafelpackung enthält die kleine Tafel mit vielteiligen kleinquadratischem Bruchkanten-Relief und Riffelverzierung oben. Die Unterseite ist ungemustert.

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Es ist bemerkenswert, dass das Produkt aus Bonn-Oberkassel, mit der Herkunftsbezeichnung Kakaobohnen aus Dominikanische Republik, angegeben ist. Der Tester nimmt es so zur Kenntnis, ohne der Anbauregion oder Kakaosorte nachkommen zu können. Mehr Aufschluss gäben Zeitangaben zur Mahldauer der Kakaobohnen und des Conchierens (oder ob überhaupt conchiert wurde?) sowie Dauer und Hitze beim Rösten.

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So weit muss mein Schoki-Test aber auch nicht gehen, der ja keine naturwissenschaftliche Lebensmittelanalyse ist. Vertrauenserweckend indes ist die Zusicherung:

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Wenn nicht anders gekennzeichnet, sind alle Rohstoffe aus ökologischer Landwirtschaft“ (das ist nicht „biodynamisch“).

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Bereits seit den 1990er Jahren erlernte Georg Bernardini das Schokoladenhandwerk, war Mitgründer von der bekannten COPPENEUR /Bad Honnef, wo bis über die Grenzen der Schokoladengeschichte, Schokolade und Konfekt in höchster Qualität produziert und Experimente mit Kakao und Bean to Bar-Köstlichkeiten entfaltet worden waren. Das Unternehmen Schokolade von der Bohne weg, erfordert großen künstlerischen und reiselustigen Enthusiasmus, Kakao einzukaufen. Worauf dann oft eine Produktion mit einfachsten Mitteln folgt.

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Seit dem Jahr 2010 ist Georg Bernardini auch Fachautor zum Thema „Schokoladentest“ wie mit dem „Schokoladenbuch“ SCHOKOLADE – DAS STANDARDWERK, der SCHOKOLADENTESTER 2015 konzipiert, das jetzt auch den englischsprachigen Weltmarkt anzielt. Seit einiger Zeit produziert Georg zusammen mit seiner Frau Ramona und sie entfalten den Schwung, eine Chocolatier-Apartheid zu etablieren – einzigartig.

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Diese Sorte von GR Georgia Ramon ist eine Bean to Bar Hochqualität. Der deutsche Hersteller ist GR Georg und Ramona Bernardini, deren eigene Kunst in Bernardinis eigenem Schokoladen-Almanach „Der Schokoladentester“ nicht speziell vorgestellt wird – dafür kann er hier von Dr. Dietmar Moews herausgehoben angesprochen werden.

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www.georgia-ramon.com

 

UND JETZT AUCH: DIREKTVERSAND per Internetz zu günstigen Einkaufspreisen!

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Für mich als Schokoladen-Liebhaber ist eine Schokolade, die nicht zu hell, aber nicht ganz dunkel ist und Milch-Schokolade heißt, das Schönste von der Welt. Diese neue von GR, ist dunkel und ohne Milch. Sie ist neuerdings auch im Sortiment des wunderbaren Kölner Fachgeschäft HERNANDO CORTEZ zu haben. Und es ist wirklich ein Volltreffer. Der Inhalt der 50 g Packung war am 1. November 2018, frisch, als fest verschlossene Konserve mindesthaltbar in bester Qualität zum 05. 09. 2020 datiert.

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Die Komposition ist herausragend gut – , man schmeckt, wie sowohl der Kakao, die Kakaobutter wie die weiteren Bestandteile wenig Zucker rufen (ein Quäntchen Salz versteht sich immer), hat ein bemerkenswertes Abbruch-, Abbeißknacken und geringen Kauwiderstand, viel leichter als Schokolade gewöhnlich. Ich lobe, dass der Chocolatier den Mut besitzt, dezent zu zuckern – I am very delighted. Für Kinder ist das 50-Gramm-Gebinde zu klein.

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Die Packung enthält keine statistische Information zur Bezeichnung der Röstung und der MAHLDAUER und des etwaigen CONCHIERENS.

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Die Aufmachung bei dieser Sorte einer Tafelschokolade von GR Georgia Ramon ist schlicht mit Papieruntertassen-blümchen-girlandiert, in den Farben Türkis, leicht pastelliert auf der Grundfarne des Umschlages, pastelliertes Grau, kurz sehr geschmackvoll und zum superlativen Inhalt passend. Hinzugekommen zum Layout, gegenüber Dezember 2017, sind „ACADEMY of CHOCOLATE Newcomer 2017“-und „SILVER WINNER 2018“-Siegel sowie „SPECIAL EDITION“. Die Umschlagpappe bringt diese unverwechselbare Farbgestaltung für den wertvollen Inhalt eine reizende Anmutung durch den Auftritt der Packung. Das übergroße Pappe-Briefformat des wiederverschließbaren, zum Postversand geeigneten Gebindes, lässt sich als Büchersendung für inzwischen 120 Cent innerhalb der EU versenden. Zur Versteifung und gegen Transportbruch liegt innen eine aus dem Nutzen gewonnene Falz-Zusatzpappe. Das ist witzig. Doch diese Pappe ist noch zu schwach. Die darin einliegende kleine Einhüllung des Schokoladen-Riegels, ein Tütchen Transparentpapier, ist kein Vakuumumschlag. Schokolade ist aber an sich für große Dauer „selbstkonservierend“, so sie denn schattig, nicht zu warm und nicht zu feucht gelagert wird. Man kann das Ganze leicht öffnen und wieder schließen. Sehr schön.

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Jedenfalls hat GR auf dem Weg der Aufmachung, keine Anleihen bei der traditionell-industriellen Aufmachung von Tafelschokolade gesucht.

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Dieses Design überzeugt.

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Eine wirklich starke Anti-Bruch-Pappe oder ein originell gestaltetes „Versteifungsmittel“-Holztäfelchen – wie sich Franz Otto Kopp und Dietmar Moews jahrelang per Post zusandten – wäre dem Understatement dieses GR-Höchtswertproduktes angemessen und noch umsatzfördernd im Hochpreis unterzubringen – 2017 noch für 6 Euro 40 für 50 Gramm, inzwischen 50 Cent verteuert bei „Hernando Cortez“ in Köln.

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Auf dem äußeren Umschlag hat der Hersteller die nötigen Angaben dem Konsumenten übersichtlich, aber etwas zu knapp, in zu kleinem Schriftgrad, in weißen Buchstaben auf schwarzem Grund lesbar mitteilt:

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VORNE: Das Firmen-Signet GR GEORGIA RAMON, dazu BEAN TO BAR – dazu einige Gütesiegel.

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Dazu das hellgrüne EU-Bio-Siegel DE ÖKO 003, außerdem ein LIMiTED EDITION Abzeichen, eines außerdem FSC die Abfallpappe.

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HINTEN: Eine Nährwerttabelle – für die vielen kalorienzählende Konsumenten – auch um diese GR mit den Zusammensetzungsverhältnissen bei anderen Herstellern und Produkten vergleichen zu können in Deutsch, Englisch, Französisch, Niederländisch, Schwedisch.

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ZUTATEN: KAKAO, KAKAOBUTTER, ROHROHRZUCKER, Salz. Wenn nicht anders gekennzeichnet sind alle Rohstoffe aus ökologischer Landwirtschaft.

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Die Werbetexte in kleinen Punkt 7 Schriftgrößen sind lesbar, die Gewichtsbestandtteile fehlen, aber hier findet sich jetzt auch eine Nährwerttabelle per 100 Gramm:

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Energie 584 kcal/ 2447 kj

Fett 48 Gramm

davon gesättigte Fettsäuren 29 Gramm

Kohlenhydrate 25 Gramm

davon Zucker 23 Gramm

Eiweiß 8 Gramm

Salz 0,01 Gramm

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Der Kaufpreis bei HERNANDO CORTEZ ist mit 6 EURO 90 zu hoch. Köln – die schöne Stadt – wo man Sowas bekommt.

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EMPFEHLUNG: Der Tester empfiehlt diese Wahnsinns-Luxus-Leckerei aus Kakao und Zucker bon GR. SCHOKOLADE 75% als Beispiel maßstabssetzender Hochqualität in purer Würzigkeit, Feinheit und dezentem Gezucker, aber Hochfett und mäßig kalorienreich – als ein kostbares Vergnügen. GeorgiaRamon treiben das Spiel des PUREN „etwas Salz, wenig Zucker, viel Fett“, ohne Emulgator, an eine höchstinteressante Erfahrung hin.

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Hiermit lernt der Mensch, was qualitativ überhaupt möglich ist. Natürliche Aromatisierung ohne Zusatzaromen, nichts KÜNSTLICHES: MAXIMALE BEWERTUNG, sondern zugespitzte Verfeinerung der Kernbestandteile.

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TEST-BEWERTUNG: Diese GR Georgia Ramon Bean to Bar, PORCELANA VENEZUELA CRIOLLO 75% DUNKLE SCHOKOLADE DARK CHOCOLATE SPECIAL EDITION ist das BESTE im Kosmos und exzellent gelungen.

Sie ist ein einmaliger maßstabssetzender Genuss. Der Verkaufspreis für 50 Gramm von 6 Euro 90 ist 100 Cent überhöht. Ich gebe wegen des Hochpreises SECHS von SECHS EURO

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Ich möchte noch anmerken, wenn die Fragen nach ÖKO-SIEGEL, FAIR-TRADE und so weiter gestellt werden.

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Wer hohe Qualität inhibieren und genießen will, muss nicht nur viel zahlen, sondern er muss Wissen und Erfahrung haben, um letztlich selbst zu beurteilen, ob ein Einzelhändler und ein Chocolatier echt, gut und anständig arbeiten. Denn oft bzw. meist fehlen die prominenten Lables der E U oder von namhaften selbsternannten NGO-Gütesiegel-Beschützer.

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Das Problem für kleine Qualitätshersteller ist, dass diese angeblichen Qualitätslabels für industrielle große standardisierte Stückzahlen – also tonnenweise braune Zuckerfett-Massen, die aus Fließbändern kommen und an sich minderwertig und hart ausbeuterisch, von der Plantage bis zum Sortimenter im Discount arbeiten.

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Ein Qualitäts-Künstler wie Georg Bernardini hat kein Fair-Trade-Lable, weil er zunächst sein Kunstwerk, seine Kreation als Liebhaber, Amateur, Dilettant experimentierend dem weltberühmten Künstlerkonzept der „SELBSTAUSBEUTUNG“ in kleinen Mengen herausbringt – er reist zur Plantage, röstet, mahlt, ggfs. conchiert selbst, testet Ideen, die dann vielleicht nicht marktfein werden – wer will schon Kokosmilch mit Kümmel, kandiert? Und mal erfindet GR auch eigene Lables „FAIR PAID“ ist lustig.

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Wer also bemängelt, dass GR in Bonn kein pestizidfreies Leitungswasser hat, weil es auch in ganz Deutschland kein „BIO-Brot“ gibt (wegen belasteten Wassers), der muss woanders anlegen.

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FINE E COMPATTO

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Schoki-Test mit NEUHAUS WEST AFRICA DARK CHOCOLATE 52 % COCOA

Dezember 3, 2018

Lichtgeschwindigkeit 8731

Vom Dienstag, 4. Dezember 2018

.

Dietmar Moews meint:

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„Fragen, die nie ein Mensch gestellt

ich spreche mit ihm über ihn und die Welt

Er war lange weg, wir sprechen exklusiv

über sein Comeback

Ey, wieso lässt du uns so hängen,

beginne ich mein Interview

Wenn du doch der liebe Gott bist

warum lässt du dann Kriege zu?

Du schickst auch keine Schutzengel runter

runter in den Sudan

Die krepier´n da und ich vermute

du guckst es dir nicht mal mehr an

.

Gleich nach dem Werbeblock

mach ich das Interview mit Gott

Gleich nach dem Werbespot der liebe Gott

Seine Herrlichkeit zur besten Sendezeit

Einschaltquote: 100 Prozent

.

Er sagt, man hat als Gott ’n Job am Kopp

und der ist ziemlich hart

Man kennt´s doch, rauf und runter

diese Story hat ’n langen Bart

Ihr wisst doch, ich habe Eure Welt

so schön für Euch erschaffen

Doch Ihr, Ihr habt sie vollgeknallt

vollgeknallt mit Waffen

Und ich schickte Euch doch immer schon

meine besten Top-Berater:

Ob´s nun Jesus war, Ghandi, Einstein

und auch noch den scheinheiligen Vater

Doch es nützt ja nix, was hat’s gebracht

seid immer noch die alten Idioten

Klebt an Kirche und Religion

mit Millionen und Millionen von Toten

.

Gleich nach dem Werbeblock

mach ich das Interview mit Gott

Gleich nach dem Werbespot der liebe Gott

Seine Herrlichkeit zur besten Sendezeit

Einschaltquote: 100 Prozent

.

Ja, wenn der Mensch nicht weiter weiß

dann macht er mir den Himmel heiß

Doch es nützt kein Beichten, nee, es nützt kein Beten

Kümmert Euch jetzt mal selber um Euern Planeten

Ja, es war ganz nett, es war ’n großes Ding

mich mal zu interviewen

Doch Leute, tschüss ich muss jetzt echt wieder weiter

man hat ja als Gott auch noch was and´res zu tun“

.

(Udo Lindenberg 1946; „Interview mit Gott“, 2008)

.

Ich probierte eine belgische Schokolade, NEUHAUS WEST AFRICA DARK 52 % COCOA – um mal wieder dem weit verbreiteten Vorurteil auf den Zahn zu fühlen, dass belgische Chocolatiers die Qualitätsspitze bilden. Man möchte die sehr schönen Schokolade-Fachgeschäfte hervorheben – die weitgehend übersüße Qualität überwiegend leider nicht. Sie wird für Neuhaus sa, Postweg 2, 1602 Viezenbeek, BELGIUM, als Kuvertüre produziert. Doch wo und von wem diese Neuhaus produziert wird, wird nicht mitgeteilt.

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Kurz vorab: Diese Dunkel-Schokolade kann als durchschnittliche Industrie-Massenware angesprochen werden, also keineswegs BEAN to BAR. Hauptbestandteil ist ZUCKER. Reißt man die Packung auf, kommt ein angenehmer dezenter Schokolade-Geruch entgegen. Die klassische 100 Gramm-Tafel kauft man in einem NEUHAUS-LADEN in Köln. Das ist ja exklusiv, aber diese peinliche Qualität für 5 Euro 50 ist unverschämt zu teuer.

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Bereits im Jahr 1870 eröffnet Charles Neuhaus eine Schokoladenfabrik. Er lässt Namen Cote d’Or im Jahr 1883 als Marke eingetragen. Der Name ist eine Hommage an die Goldküste Westafrikas, dem heutigen Ghana, woher, der von Cote d’Or verarbeitete angeblich Kakao stammt.

Während des zweiten Weltkrieges war der Bezug des Kakaos der goldenen Küste nicht möglich. Neuhaus hat daher Kakao aus dem Kongo bezogen und diese Produkte dann in „Congobar“ umbenannt.. Einige Jahre lang produzierte das Unternehmen keine Schokolade von der Bohne weg und bezog die fertige Schokoladenmasse von Zulieferern. Mittlerweile wurde die Produktion von der Bohne weg wieder aufgenommen.“

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Das schreibt Georg Bernardini „SCHOKOLADE – DAS STANDARDWERK“, der Schokoladentester 2015“ Seite 305/306.

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Für mich als Schokoladen-Liebhaber ist eine Schokolade, die nicht zu hell, aber nicht ganz dunkel ist und Milch-Schokolade heißt, das Schönste von der Welt. Dieser überteuerte NEUHAUS stimmt nicht, sie ist zu fett und talgig, sie enthält Sojalecithin, da liegt die gentechnologie drin und ist dem Tester äußerst unangenehm. Die uneiundeutigen Angaben auf der Verpackung legen den Schluss nahe, dass wir es mit Blend, also Kakaomischung, zu tun haben. Der Inhalt der 100 g Packung wirkt nicht wirklich frisch und ist wie eine Vollkonserve datiert (mindestens bis 28. 03. 2020 haltbar). Diese Datierung ist nicht besonders fair. Der Kunde kann nicht sehen, wann diese Neuhaus gemacht wurde. Das gefällt nicht.

Die sinnliche Qualität und Wahrnehmung ist hochwertiig. Kakao, Schokolade, man schmeckt die VOLLMILCH und den KAKAO, doch er nicht besoners feine Auftritt ist hauptsächlich süß und fettig.

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Die 100 gr. Tafelpackung enthält die mittelbraune Süßstofftafel mit einem Bruchkanten-Relief oben, mit je vier quadratischen Teilen rechts und links und in der Mitte einen über die gesamte Breite laufenden Streifen mit dem vertieften Schriftzug NEUHAUS. Die Unterseite ist ganz glatt. Die Konsistenz und der Schmelz sind eher unfein. Man beißt ab. Das Knacken ist nicht bedeutend. So ein Abbiss löst sich zwar leicht auf, die Kaumasse ist ein klebendes Gemisch, wie es billige Produkte auf dem Kunstmarkt an sich haben. Insgesamt dominiert die Billigqualität, man schmeckt Aroma, natürliches Vanille. Cacaobutter und Milchpulver. Die Bezeichnung natürliches Aroma bezeichnet auch nicht die gentechnikfreie Einschränkung, die hier im Test angelegt wird. Diesem belgischen Chocolatier nehme ich die Bezeichnung „Bean to Bar“ nicht ab – weiß man doch nicht einmal, wer dieses Neuhaus wo herstellt.

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Die sehr schicke Packung ist aus Pappe und weiß und hat eine dekorative hellgrüne Einrahmung. Das Neuhaus-Lable ist schön quadratisch ROT und hat eine feine goldene Umrisslinie. Dazu werden geraspelte Schoki-Späne und ein Abbruchstück, etwas über lebensgroß, eine grüne Kakaofrucht unterlebensgroß als Photo-Repro abgebildet. Da drunter in feinen Versalien der dünnen Helvetica in English: WEST AFRICA DARK CHOCOLATE 52 % COCOA:

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Auf der Rückseite wird Französisch, Niederländisch, English, Deutsch, Spanisch, Portugiesisch, Italienisch.

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Ferner: Nährwertangaben pro 100 g (durchschnittlich)

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Brennwert 2.204 kj / 527 kcal

Fett 33,2 g

davon gesättigte Fettsäuren 19,9 g

Kohlenhydrate 45,4 g

davon Zucker 42,5 g

Eiweiß 6,1 g

Salz 0,03 g

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Die Aufmachung hat bei dieser Sorte einer 100 Gramm Tafelschokolade von Neuhaus kommt mit mehreren Werbesymbolen: Sowas wie Fairer Handel, ökologischer Anbau – aber lediglich angetäuscht. Die Süßtafeln selbst sind innen in eine luftdichte feine Silberpapier-Folie eingeschlossen, die angenehm wirkt und durchaus wiederverschließbar ist.

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Die Werbetexte in diversen Sprachen, erscheinen in viel zu kleinen Schrifttypen und Schriftgrößen, Schwarz auf Weiß, auf dem Außenkarton und sind mit einer Lupe lesbar, die Bestandtteile und Nährwerte-Tabelle.

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Nicht immer liege ich in meinem Testurteil so nahe zu Georg Bernardini, wie hier:

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EMPFEHLUNG: Der Tester empfiehlt diese Schokolade probeweise, nicht gerne – sie ist ihm zu süß, qualitativ unfein und zu fett. Ich würde ebenfalls nur EINE von SECHS Kakaobohnen geben –

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Bernardini gab EINE von SECHS Kakaobohnen. Er stellt aber Neuhaus Cote d’Or Produkte vor, nicht die hier von Dr. Dietmar Moews getestete. Und für dieses 100 Gramm -Angebot sind 5 Euro 50 erheblich zu kostspielig.

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Eine Kennzeichnung BIO trägt diese Neuhaus nicht. Unter Umständen haben wir hier auch die anteilige Verwendung mit genmanipulierten und agrachemikalisch optimierten Rohstoffen, also Kakaobohnen, Zucker, Soja, Vanille, zu tun zu haben.

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Mit einer Kennzeichnung FAIR TRADE haben wir es hier auch nicht und nicht mit einem sozialverträglichen Handelsprodukt zu tun. Zur Herstellung wird NICHTS mitgeteilt: Leider NEIN. Der Firmensitz von Neuhaus ist nicht der Herstellungsort.

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Aus BERNARDINIS Fazit (Seite 306):

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…Mit wenigen Veränderungen könnten die Produkte von einer zufriedenstellenden industriellen Massenwaren-Qualität sein. … Verzicht auf künstliche Aromen …das ist ein Traumgedanke, denn das wird in greifbarer Zukunft nicht passieren. Dabei bleibt es bei einer schlechten Gesamtqualität der Produkte.“

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