FUKUSHIMA: Giftmischer verseuchen die Weltmeere

Juli 16, 2014

Lichtgeschwindigkeit 4681

am Dienstag, 15. Juli 2014

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Dr. Dietmar MoewsDSCF0320

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Der Atomdreck und die rücksichtslose Vergiftung der ganzen Welt auf ewige Zeit, lediglich zugunsten weniger ideenloser Profitmacher besteht aus zwei Verbrechen: Eins ist die radioaktive Vergiftung unseres Lebens, zwei ist die propagandistische Verbreitung von Lügen und Irreführungen.

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Eine Irreführung ist die Behauptung, man könne Strahlung verdünnen. Strahlung verteile sich in den Weltmeeren und ist in großer Verdünnung kaum noch messbar.

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Tatsache ist, das jegliche Bequerelbelastung in den biologischen Lebenszusammenhang aufgenommen wird und sich dort ansammelt. Wer Strahlung mit den „unendlichen Halbwertzeiten“ aufnimmt, lebt krank bis zum Tod. BEISPIEL: Als bei dem ATOM-Supergau von Tschernobyl im Jahr 1986 erhebliche tödliche Strahlungen weite Teile der Landwirtschaft der Türkei traf, wurden riesige Mengen radioaktiv verstrahlter Ernten, die lagerfähig und haltbar sind, wie Haselnüsse, Rosinen und Tee, eingelagert. Anschließend wurden die kontaminierten Ernten in genau der Gewichtsmenge nicht kontaminierten Nüssen oder Rosinen beigemischt, so dass die „zulässigen Grenzwerte der Belastung“ pro Gewichtseinheit nicht überschritten wurden. Auf diese Weise wurden die verstrahlten Lebensmittel nichtaus dem Verkehr gezogen und vernichtet worden, sondern jedes Bequerel wurde vermarktet und von Menschen verzehrt. Die gesamte Strahlung landete als Anreicherung in den Konsumenten, die in den Glauben versetzt worden waren, es sei unbedenklich, Früchte aus der verstrahlten Türkei zu Kaufen.

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Exakt so wird es derzeit in Japan gemacht: In Fukushima ist das Kühlwasser mit Cäsium 137 belastet. Mit Watte, Algen und chemischen Tricks versuchen Forscher, es zu reinigen. Cäsium-137 ist ein ausgesprochen garstiges Atom – schreibt Andrea Hofrichter in der Süddeutschen Zeitung am 30. Juni 2014 – hoch radioaktiv und krebserregend. Es entsteht mit fataler Regelmäßigkeit, wenn Uranatome gespalten werden. Mit einer Halbwertzeit von 30 Jahren kann es jahrhundertelang Probleme machen. Kein Wunder, dass das strahlende Alkalimetall nach der Havarie des Kernkraftwerks in Fukushima immer wieder für Negativschlagzeilen sorgte. Mit dem Fallout gelangte es in Böden und Flüsse.Und noch immer strömen täglich mehrere Hundertausend Liter mit Cäsium 137 kontaminiertes Kühlwasser in die Keller der Anlage und durch Löcher ins Meer.

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Tepco gibt an, die Cäsium-137-Konzentrationen schon heute auf etwa ein Tausendstel, also um 99,9 Prozent, reduzieren zu können. Außerdem liegen die Belastungen an den meisten Messstellen mittlerweile weit unter den Grenzwerten, oft sogar unter der Nachweisgrenze. Auch dort, wo belastetes Wasser ins Meer fließt, sind die Werte mit 9,2 oder 66 Becquerel pro Liter relativ niedrig.

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DIETMAR MOEWS Sportflagge Japan /Sumo

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Sportflagge
Japan /Sumo

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Der Grenzwert für japanische Kernkraftwerke liegt bei 90 und für Grundwasser bei 60, der von der weltgesundheitsbehörde vorgegebene Grenzwert für Trinkwasser bei 10 Becquerel pro Liter. Daraus folgert Tepco: „Der Handlungsdruck, was Cäsium-137 betrifft, ist einfach nicht mehr groß genug. Für die wenigen Messsstellen,an denen das strahlende Alkalimetall noch in sehr hohen Dosen zu messen ist – die werte erreichen mehr als 90 000 Becquerel pro Liter -, seien vermutlich Leckagen verantwortlich, durch die unbehandeltes Kühlwasser unkontrolliert austreten. Hier helfen Ionentauscher allerdings nicht weiter, sondern es gilt die Löcher zu stopfen. Für die Reinigung in verseuchten Flüssen oder Meeresgebieten sind Ionentauscher ebenfalls nicht erste Wahl – das radioaktive Material bindet sich dort zu 99,9 Prozent an Feststoffpartikeln und ist dann vor allem im Schlamm und nicht in gelöster Form vorhanden.

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DIETMAR MOEWS Sportflagge Japan / Hammerwurf

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Sportflagge
Japan / Hammerwurf

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Zudem muss sich Tepco einer weiteren brisanten Strahlenquelle annehmen – es heißt Strontium-90. Aus Rostlöchern in Tanks, in denen das von Cäsium befreite, aber noch strontiumhaltige Wasser gelagert wird, dringt das radioaktive Wasser in die Böden.

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Dietmar Moews meint: Die neue Regierung Abe hat jetzt zwei Atomkraftwerke wieder eingeschaltet und angekündigt, ab sofort die Versorgung Japans mit Atomstrom, wie gehabt, wieder in Gang zu setzen.

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Die ständige Rede von Grenzwertigkeit durch Wasservergiftung und -verdünnung in die Weltmeere ist Irreführung. Das Problem sind nicht Löcher in Wasserbehältern. Das Problem ist die Unkühlbarkeit der durchgebrannten Supergau-Reaktoren. Folge ist, dass stündlich zusätzliche Tonnagen von vergiftetem Meerwasser, das zur Kühlung benutzt wird, entsteht. Tepco weiß schon längst nicht, wie und wo diese giftigen Wassermengen entsorgt oder gelagert werden könnten. Die Giftwasser-Lagerkapazitäten quillen über.

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Das bedeutet: Alles täglich neuvergiftete Kühlwasser wird vollkommen ins Meer geleitet – nicht durch Löcher im Keller. In aller Welt werden inzwischen Meeresfische gefangen, die diese Radioaktivität aus Fukushima in der Nahrungskette aufnehmen und weitergeben.

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