Die genialen Wunderläufer Sebastian Coe und Steve Ovett und das GELD

März 18, 2016
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Vom Freitag, 18. März 2016

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Man kann tieftraurig werden, wenn man die Schönheit und das grenzenlose Glück kennt, das von inspiriertem Sport ausgeht.

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Wer selbst Sportler ist, weiß, wo die ästhetische Heilkraft des Sports noch ganz andere sinnliche Grenzen hat als die verkopfte Lebensweise.

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In den besonders exzeptionellen Sportvorkommnissen entstehen Mut- und Motivationskräfte, die nicht den Wettkampfehrgeiz anstacheln, sondern das Schönheitsbedürfnis steigern, als Sportler im Sport, sich zu betätigen.

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Herausragende Beispiele sind die beiden britische WUNDERLÄUFER.

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Sebastian Coe / 359, dahinter der Wunderläufer Steve Ovett / 362

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Wer Sebastian Coe und Steve Ovett in den Mittelstrecken-Rennen gesehen hat, kennt die Berührung mit Wunder, Genie und Schönheit. Beide waren herausragende Siegläufer. Beide waren herausragende Rekordzeit-Läufer.

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Es ist nicht vorstellbar, dass diese extrem begabten Leichtathleten ihre Sportlichkeit durch Doping oder Wettbewerbsverzerrung erzeugt hätten.

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Und jetzt ist Sebastian Coe, aus Cornwall – als Politiker der Tories jahrelang auch als gewählter Volksvertreter und Leichtathletik-Verbandsfunktionär aktiv – Präsident des Internationalen Leichtathletik Verbandes, enger Partner des Internationalen Olympischen Kommitees und der inzwischen bedeutenden Anti-Doping-Organisationen. Und man muss feststellen, dass Sebastian Coe nicht das Doping erfunden hat.

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Aber er ist jetzt als Vorsitzender eines riesigen internationalen Fernsehrechte-Geschäfts-Sportverbandes gezwungen, ein über Jahrzehnte gewachsenes Doping- und Betrugssystem entweder

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zu decken oder

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persönlich zurückzutreten oder

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die kriminellen Aktiven auszuschließen.

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Egal wie, – Sebastian Coe ist verfangen.

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Dietmar Moews meint: Ich möchte nicht klagen – ich möchte nicht in Jammer verfallen.

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Ich möchte lediglich diese wunderbaren Sportler Steve Ovett und Sebastian Coe in Erinnerung rufen – an die Inspiration und Schönheit, die diese begabten Jungs verkörperten.

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Jeder kennt solche Sternsekunden im Leben. Es gibt viele andere Beispiele – die Schwerelosigkeit von Pelé als Fußballer. Die Geschicktheit und Eigenartigkeit des überschnellen Cassius Clay, Amateurolympiasieger und Profi-Schwergewichtsbox-Weltmeister. Der canadische Eiskunstläufer Toller Cranston. Die blutjunge Hochsprung-Hüpferin Ulrike Meyfarth.

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Und man erkennt dann, dass viele der Spitzenaufführungen vielleicht doch durch wettbewerbsverzerrende Hilfsmittel entstehen konnten.

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Frankfurter Allgemeine Zeitung, Seite 35, von Donnerstag, 17.März 2016

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Frankfurter Allgemeine Zeitung, Donnerstag, 17. März 2016, berichtet:

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Schamlose Verweigerung. Die Läufer-Hochburgen Äthiopien und Marokko weisen „entsetzliche Zahlen“ bei Doping-Tests auf – auch ihnen droht nun der Olympia-Ausschluss. …“…Das IOC und dessen Präsident Thomas Bach wollen die Sportwelt vollzählig in Rio versammeln, seit den 50-Milliarden-Dollar-Winterspielen in Sotschi gilt der russische Präsident Wladimir Putin zudem als besonders einflussreicher Teilnehmer der olympischen Bewegung.

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Im Gegensatz zu Coes Wort, die Aufforderung an die fünf Verbände sei lediglich ein Weckruf und nicht die Ankündigung von Sanktionen, stehen die Regeln der IAAF.

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Dennoch drohen Föderationen, die der Forderung nach angemessenen Doping-Tests nicht nachkommen, der Ausschluss oder die Sperre ihrer Athleten … „Es gibt keinen Platz bei Olympia für jene, die unseren Kampf gegen Doping nicht unterstützen“, sagte 2003, als in Kopenhagen der erste Welt-Anti-Doping-Kodex erarbeitet wurde, der damalige IOC-Präsident Jacques Rogge. Das Versprechen ist immer noch nicht erfüllt …“

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Drei Äthiopierinnen vor vier Kenianerinnen – ein Ergebnis wie dieses vom 5000-Meter-Finale bei der Weltmeisterschaft 2015 in Peking wird es womöglich bei den Olympischen Spielen von Rio de Janeiro nicht geben können. Nicht, weil der Rest der Welt den überragenden Läuferinnen aus dem Hochland im Osten Afrikas näher gekommen wäre – sondern weil die Organisationen des Sports gezwungen sein könnten, endlich Konsequenzen aus der schamlosen Verweigerung von Doping-Tests zu ziehen. Die Verwarnung von fünf Verbänden bei der Council-Sitzung des Leichtathletik-Weltverbandes (IAAF) am vergangenen Wochenende in Monte Carlo könnte dazu führen, dass zusätzlich zu den wegen systematischen Dopings ausgeschlossenen Russen auch Äthiopien und Marokko, Kenia, die Ukraine und Weißrussland nicht zu den Leichtathletik-Wettbewerben der Sommerspiele zugelassen werden. Da braut sich was zusammen. Auch das Internationale Olympische Komitee (IOC) und die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) sehen sich gezwungen, endlich den vielen Hinweisen aus dem Bericht der unabhängigen Ermittlungsgruppe zur Leichtathletik in Russland nachzugehen, die auf Doping-Systematik auch in anderen Sportarten sowie in anderen Ländern hindeuten …“

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Wie soll das werden?

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Vermutlich wird Sebastian Coe umgebracht, erpresst oder komischer Weise wegen einer schweren Krankheit zurücktreten.

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Was Sebastian Coe heute als Sportfunktionär mitmacht, was der geniale Zehner Michel Platini als UEFA-Präsident mitmachte, was Franz Beckenbauer dem Weltlichen zu schulden meinte – es ist nicht nur der individuelle Kompromiss, den jemand mit seinem Engel abmacht.

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Es ist tatsächlich äußerst nachteilig vorbildhaft, insbesondere für die jungen Menschen. Man kann die Dummheit und soziale Gewissenlosigkeit der Kriminellen im Sport und in der Prominenz, nicht ausdrücklich genug anklagen. Sie sind üble Vorbilder.

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Es darf nicht als Lebenskunst anerkannt werden, wenn die Schwerkriminellen, wie Uli Hoeness oder der Steuerhinterzieher Boris Becker, der Straßen-Radrennfahrer Lance Armstrong oder jetzt der Betrüger Franz Beckenbauer noch immer im massenmedialen Rampenlicht ihre Dummheit und ihre Schamlosigkeit aufführen dürfen.

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Durst auf Doping-Sport

August 5, 2015
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vom Mittwoch, 5. August 2015

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Ich habe Durst“, ruft das Kind, das längst zur Nachtruhe gebettet ist.

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Man bringt ihm ein kleines Glas Wasser.

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Das Kind meutert:

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Ich will kein Wasser – ich habe Durst auf Cola“.

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Wer mal Durst auf Bier hatte, erinnert sich, wie fad dann Wasser schmecken kann.

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So gibt es Spaß an Sport, den man selbst machen kann

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nur mit sich selbst

– mit Sportgeräten

– mit Sportkleidung

– mit Mitsportlern

– mit Regeln, Messgeräten und Schiedsrichtern

– als Siegwettkampf

– als Erwerbs- und Preissport

– als unterhaltungsindustrielle Dienstleistung

– als transnationales Politikmittel

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Wer gerne allein tanzt, kann eventuell dazu selbst singen und braucht auch nichts weiter als die Beschwingtheit.

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Wer Fußball spielen will, kommt mit Singen nicht weit. Er braucht einen ungeheueren Apparat von Hilfsmitteln und sein Sport ist ein Gestell.

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Wessen Sportsinn nach Spitzenleistung und Vergleichswettbewerb mit anderen Sportlern steht, hat es bereits mit großem Regelwerk und Organisationskontrolle im Jahresverlauf zu tun.

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BEISPIEL: Es gibt Sportarten, die nicht in dieser Weise geregelt werden, sondern kulturellen Kontrollen unterworfen sind. Wie der Onaniesport oder „Sportonanie“. Es ist vorstellbar, dass im Männerbereich durch Einnahme von Viagra sich leistungssteigernde Effekte erreichen ließen. Doch man hat davon bislang wenig gehört, weil es keine Onaniesportverbände und Onanie-Dachorganisationen gibt.

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Außerdem wird Onanie, Sportonanie und Wettkampfonanie nicht öffentlich ausgeübt („Katz und Maus“) und folglich keine kulturindustrielle Vermarktung und Erwerbssport-Grundlagen vorhanden sind.

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Für die Onaniesportler wäre zunächst die sportpolitische Selbstorganisation und dann eine sportpolitische Kampagne nötig, um einen kulturellen Wandel anzuschieben, der die Onanie öffentlich belohnt, statt zu bestrafen.

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Hier wären zahlreiche Aspekte beachtlich: Die Gesundheit (Krankenkassen), der gesellschaftlichen Ordnungspolitik (weniger Sexualdelikte), die Entspannung des Sexus Nexus und der Geschlechterspezifik oder die spektakulären Spitzenleistungen (Weitspritzen, Marathonwichsen, Quickie, Spitzenpuls, Blutdruck, Gewichtsverlust des Sportlers oder Ejakulatsquantität oder Viskosität u. a.) oder einfach zur allgemeinen Hygiene und Körperertüchtigung (messbare soziokulturelle Frömmigkeit).

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Es würden sofort der Onanie vor- und nachgelagerte volkswirtschaftliche Bereiche entstehen, wie Grundschulcurriculum, Trainingsstudios, Bekleidungsindustrie, Feminismus, Quotenonanie, Ernährung und -Doping, Literatur, Fach- und Lehrbücher, Videos u. a.

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Wenn es im geregelten Spitzensport um Geld geht, muss sich ein Sportler einer internationalen Sportorganisation und deren politischer Macht und Kommunikationsherrschaft unterwerfen:

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Hier sind wir jetzt beim geregelten Doping im Spitzensport.

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7.Juni2014

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Dietmar Moews meint: Der zwangfreien Tänzerin im Wind ist mit Schachspielen eventuell nicht zu dienen. Wer im Erwerbspitzensport seinen Erfolg sucht, hat es in jedem Fall – in allen Sportarten – mit geregeltem Doping zu tun.

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Geregeltes Doping bedeutet:

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Es gibt ein Regelwerk der Sportverbandsorganisation gemäß dem sich der Sportler am Wettbewerb beteiligen kann. Dazu gehören Listen verbotenen Gebrauchs genau bezeichneter Mittel – z. B. bestimmte pharmazeutische Medikamente.

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Geregeltes Doping bedeutet darin, dass die in den jeweils aktuellen Dopinglisten aufgezählten Dopingmittel in einem bestimmten Kontrollsystem an den Sportlern getestet werden. Sie dürfen nicht von den Sportlern benutzt werden. Sportliche Leistungen unter der Zuhilfenahme der verbotenen Dopingmittel sind ungültig und führen darüberhinaus zu Wettkampfsperren für den positiv getesteten Sportler.

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Geregeltes Doping bedeutet ferner, alle nicht in den Verbotslisten geführten Dopingmethoden werden nicht getestet und kontrolliert und sind nicht verboten.

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Die aktuelle Auseinandersetzung über das von den Sportorganisationen und den internationalen Sportpolitikern geduldeten „Doping im Spitzensport“ hängt also vollkommen davon ab, ob und wie verlässlich die Spitzensportler nach den systematischen Kontrollverfahren getestet werden.

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Daraus ergibt sich, dass die verschiedenen weltweiten Testfelder nicht gleichermaßen gründlich kontrolliert werden.

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Es gibt kontrollschwache Sportorganisationsbereiche und es kann statistisch nachgewiesen werden, dass die schlecht oder nicht getesteten Sportler die wesentlichen Rekorde und Siege und Preisgelder abholen, während diejenigen Wettkampfsportler, die das geregelte Doping einhalten, Leistungsnachteile haben.

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Das Misstrauen unter den Sportlern untereinander wächst.

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Deutschland – Ost und West – gehören traditionell zur Avantgarde des Dopings und sind bis heute international sportpolitisch die schlimmsten Dopingverfechter:

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Ob der Deutsche IOC-Präsident Thomas Bach oder der langjährige Sportminister Wolfgang Schäuble – sie betreiben, finanzieren und sorgen für rechtliche Spielräume, damit deutsche Sportler in die Siegerlisten kommen.

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Die staatlichen Massenmedien ziehen voll mit: SIEHE RADSPORT. Sogar Nonnenhockey soll durch Verabreichung von frischen Zitronen manipuliert worden sein.

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DEUTSCHLAND im KONFLIKT mit der ganzen WADA-WELT

Januar 4, 2015

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am Sonntag, 4. Januar 2015

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THEMA: „Ungeregelte“ Lug und Trug im geregelten SPORT – Kriminelle beherrschen die Welt-SPITZEN-Sportverbände IOC, Wada, IAAF, Fifa.

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Die aktiven Sportler in den Sportverbänden vernachlässigen die Satzungszwecke, weil jeder individuell Geld verdienen will.

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EXPOSÈ für diese LICHTGESCHWINDIGKEIT ist ein ganzseitiger Artikel des Spitzensportlers ROBERT HARTING in der FRANKFURTER ALLGEMEINEN ZEITUNG vom 3. Januar 2015, SPORT, Seite 36:

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Das Ende des Vertrauens. Wozu in Deutschland auf Grundrechte verzichten, wenn die Welt-Anti-Doping-Agentur gescheitert ist? Olympiasieger Robert Harting schreibt über erkennbaren Betrug, die Unfähigkeit des Systems, Unschuldige zu schützen, und seine Angst vor einem Doping-Anschlag. Er bietet eine Lösung an.“

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Im Folgenden stelle ich die äußere Lage kurz dar.

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Anschließend zeige ich die schwache Geltung von Hartings Prämissen.

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Schließlich kritisiere ich Hartings Lösungsangebot.

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Vorab anzusagen ist, dass der Autor hier aus persönlicher „sportlicher“ Perspektive schreibt und hier keine soziologischen Feststellungen und Analysen vorgeführt werden. Dennoch gilt die soziologische Feststellung:

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Dass die betroffenen aktiven Erwerbssportler nicht in politischer Gemeinschaft mit allen sonstigen Sportlern, die Mitglieder in den Sportverbänden sind, aktiv sind. Robert Harting und seine Leidensgenossen handeln als „Free-Lancer“ aus einer erwerbsorientierten Berufsrolle des weltweiten Unterhaltungs- und Freizeitmarketings.

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DIE LAGE: Durchaus glaubhaft und überzeugend, aus der individuellen Sicht eines professionellen Diskuswerfers, schreibt Robert Harting in der FAZ:

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LAGE 1: Harting aus seinen Erlebnissen„… Ich konnte bei Konkurrenten beobachten, dass sie von einem Jahr aufs andere überdurchschnittlich an Muskelmasse zugenommen haben. Ich sehe verstärkt Akne, veränderte Körperkompositionen, verstärkte Körperbehaarungen, vieles, was auf Anabolika und Wachstumshormone schließen lässt.  Besonders krass ist es, wenn man im Trainingslager Frauen sieht, besser: hört. Manche haben tiefere Stimmen als mein Opa. Da steht man dann, trainiert so hart, dass einem jeder Knochen wehtut, und diese Damen und Herren brauchen kaum Regenerationszeit. Die schieben noch ein drittes Training am Tag ein, während ich versuche, mich zwischen erster und zweiter Einheit zu erholen….“

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LAGE 2: Der ARD-Film von Perikles Simon: „ Nackt in aller Öffentlichkeit“ (FAZ v. 13. Dezember 2014) oder www.faz.net/sport: „Das ist schlimmer als Pornografie“, darin zwei Beispielfälle:

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Die gedopte russische Marathonläuferin Lilijana Schobukhowa konnte sich von einer Doping-Sperre freikaufen – nicht beim russischen Verband, sondern beim internationalen.

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Für die Helden des Sprints hängt der Verband sein ganzes Image an die Schnellsten der Schnellsten und der Präsident sagt, dass er für die Sauberkeit dieses Schnellsten die Hand ins Feuer legt (da versteht auch der Letzte, dass ein Athlet von solcher außergewöhnlichen Bedeutung niemals positiv getestet werden darf).

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Die russische Läuferin Julia Stepanowa hat sich losgesagt von dem System, in dem sie selbst jahrelang betrogen und gelogen hatte. Sie hat vor rund zwei Jahren die Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada) informiert und dann, als Kronzeugin in dem Film der ARD, die Öffentlichkeit. Dass der Internationale Leichtathletik-Verband (IAAF) darauf sehr zurückhaltend reagiert, ist beleidigend für alle sauber kämpfenden Sportler.

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Robert Harting skizziert ein auswegloses Geschehen, in dem der Hochleistungs-Erwerbssportler alle Bedingungen akzeptiert, weil er das STARTRECHT der Verbände nutzen will – ohne STARTRECHT kein ERWERB.

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Das weltweite Publikum, einschließlich des weltweit ausgeübten Sports und eines auf Sport bezogenen Sportgeistes, der ästhetischen sowie der auf Vergleichswettkämpfe ausgerichteten Leistungsoptimierung, werden von positiven Events der massenmedialen Verbreitung angelockt.

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Die große Zahl des Publikums folgt dem sozialen Medienerlebnis – z. B. dem 100-Meter-Weltrekordlauf -, (statt gelangweilt zuzuschauen, wie Sportverbandspolitik für eingeweihte Minderheiten durchgeschoben wird).

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Daraus folgt die von Robert Harting beschriebene Ausgeliefertheit für den Erwerbssportler im Weltverband:

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Ich halte mich mit öffentlicher Kritik an bestimmten Personen im internationalen Leichtathletik-Verband zurück. Denn wer positive Proben vertuschen kann, ist auch imstande, negative Proben zu manipulieren.

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Ich weiß, dass ich sauber bin. Doch wie soll ich in einem solchen System reagieren?

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Da hat ein Athlet kaum eine Chance sich zu schützen. Der Name ist sofort tot – all die Tränen, all der Schweiß … Mit den einfachsten Manipulationen können Mitkonkurrenten oder missliebige Athleten ausgeschaltet werden …“

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LAGE 3: Je länger ein Verfahren dauert, desto mehr ist das System der Verbandsherrschaft gegenüber dem einzelnen Athleten im Vorteil.

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Wer kann sich schon jahrelange Prozesse leisten, während er gleichzeitig noch gesperrt ist?

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Eine LÖSUNG? Zunächst lässt sich auch ein Skandalbericht, wie der ARD-Film von Perikles Simon vermarkten. Der Autor wird noch weitere Namen führen müssen, wenn er anschließend nicht „tot“ sein will.

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Wenn also mit einem starken Athleten, wie Robert Harting, eine weitreichende Kommunikation zum Sportbetrug ermöglicht wird, sind dann Problemlösungen durchaus nicht eine unmittelbare Folge der Veröffentlichung des Problem?s (oder erleichtert man dadurch eher, die Betrugsmethoden der Doper zu verfeinern).

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LÖSUNG EINS: Perikles Simon plädiert für eine Gewerkschaft der Betroffenen. Wie, aber, soll die internationale Reichweite und Wirkung erzielen?

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Direkt betroffen und unter Druck stehen lediglich die Sportler, die im Kader sind oder hineinwollen. Da gibt es wenig Solidarität, wenn einer ausschert und mit dem Verband streitet.

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LÖSUNG 2: Robert Harting wünscht einen internationalen Anti-Doping-Fonds, der Athleten in Doping-Streitigkeiten wirtschaftlich stützen könnte. (Hartings Zuspitzung: „Deutschland gegen den Rest der Welt“ ist Unfug und hat auch als historische Variante wenig Fortune.)

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Vielmehr sind es das weltweite TV-Publikum sowie die geringe Anzahl von Erwerbs-Spitzen-Sportlern in den Verbänden gegen Millionen von Amateursportlern und deren begehrlichen Funktionären.

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Dazu – glaubt Robert Harting – sollten die Nationalen-Sportverbände diesem Fonds beitreten und sich an einem Doping-Kontroll-Ringe-System konkret beteiligen. Dabei sollen jeweils nicht mehr Verbände sich selbst kontrollieren, sondern jeweils fremde sollten im einem Ringtausch-Wechsel abgeordnet werden und man kontrolliert sich „unabhängig“ (wie die FIFA-Vergabe für Qatar?)

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Entsprechend sollten die Doping-Labors rechtsstaatlich unabhängig kontrolliert und gesteuert werden usw.

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Robert Harting zielt mit „seiner Lösung“ darauf, durch besser organisierte Kontrolle, dem geregelten Doping-Sport gegen über den Marketingmanipulationen eine bessere Fairness und Einhaltung der geltenden Regeln zu verschaffen.

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Dietmar Moews meint: Im Wettbewerb der Leistungen werden vor aller Augen Sieger nach Regeln und Regelbrüchen gefunden.

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Das Doping-Betrugsproblem würde nicht wirklich ausgehebelt, wenn die Wada und die Kontrollpraxis regelgerecht praktiziert würde.

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Denn das Doping-Problem zielt lediglich auf alle geregelten Kontrollen, die auf der Kontroll-Liste als verbotene Doping-Praktiken und Doping-Stoffe aufgezählt werden.

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Nur die kontrollierten Manipulationen werden als Doping belangt.

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Alle neuen oder unbekannten oder nicht „positiv verbotenen“ Doping-Praktiken werden in der verbandlichen Doping-Regulation nicht erfasst. Wobei die allgemeine Erfahrungssicht gilt:

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Die Betrugsmanipulateure sind den Kontrolleuren immer etwas im Voraus. So werden ständig leistungssteigernde Manipulationen der Sportler angewendet, die schlichtweg nicht verboten sind oder, auf die hin gar nicht getestet wird.:

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Wer streicht Bahn-Lauf-Weltrekorde aus den ewigen Rekordlisten, die auf federnden Kunststoff-Laufbahnen erzeugt werden? (Wer läuft 10,0 auf Asche, handgestoppt, mit den schweren Nagelschuhen von Armin Hary?)

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Wer kippt die Familienpackungen OMO ins Wettkampfbecken, damit die Schwimmer beim Zieleinlauf in Schaumbergen untergehen und der Anschlag nicht erkennbar ist?

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FIFA und UEFA stehen in der Krim-Frage an Putins Seite

November 5, 2014

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am Mittwoch, 5. November 2014

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Süddeutsche Zeitung, Montag, 3. November 2014, Seite 28 SPORT: „Landkarte des Fußballs. Fifa und Uefa stehen in Krim-Frage fest an Russlands Seite. – Es sind wieder wunderbare Aufnahmen um die Welt gegangen. Blatter und Putin im Stadion, Blatter und Putin im vertrauten Gespräch, Blatter und Putin bei der Präsentation des offiziellen Emblems für die WM 2018. Der Chef des Fußball-Weltverbandes und der russische Präsident geben sich gerne als enge Vertraute. Diesmal verstieg sich Blatter sogar dazu, Putin die „bedingungslose Unterstützung“ der Fifa für die WM in Russland zuzusichern. Doch der jüngste Moskau-Trip des 78 Jahre alten ewigen Fifa-Granden lieferte nicht nur harmonische Bilder, sondern auch die Bestätigung, dass für ihn und seinen Verband in Russland großer sportpolitischer Sprengstoff lauert.“

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Dietmar Moews meint: Der kriminelle Fifa-Präsident Sepp Blatter hat mit seiner Fifa-Politik im Feld der Medien- und Unterhaltungswirtschaft sehr harte Methoden, die auch gegenüber zukünftigen Geschäftspartnern Anwendung finden. (Von welchen sportpolitischen großen Sprengstoffen in der Süddeutschen Zeitung hier geraunt wurde, wird leider nicht ausgeführt – also nur Wortgeklingel).

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Sicher wird Putin nicht der Aufklärer der Graubereiche der Fifa-Geschäftspraktiken sein – es muss die Fifa schon aus sich selbst heraus schaffen, die Organisationshygiene zu verbessern. Doch sehen sowohl die Uefa und der Uefa-Präsident Michel Platini und auch z. B. der DFB mit der Bundesliga oder der FC Bayern mit Leuten wie Uli Hoeness und dem Steuerflüchtling Franz Beckenbauer, nicht so aus, als könnten sie Läuterung bewirken. Halbwelt ist Halbwelt.

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Sofern die USA mit russischer Sojus-Himmelstechnik in den Kosmos reist, darf auch Sankt Petersburg in der Uefa-Champions League mitspielen. So kann Ecclestone in Sotchi FORMULA UNO im Kreis rasen lassen, das IOC in Sotchi Olympische Ringe beleuchten lassen und eben Fifa-Sepp Blatter Briefumschläge annehmen und weitergeben.

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BOYKOTT der MENSCHENRECHTE und Fußball-WM

Mai 15, 2014

 

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am 15. Mai 2014

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Die Fußballweltmeisterschaft 2014 in Brasilien steht bevor. Wie schon bei den Winterspielen in Sotschi werden politische Probleme des Gastgeberlandes zum Politikum für die Sportler, die nach Brasilien reisen wollen.

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Hanns Joachim Friedrichs interviewt den Maler der Sportmotive im ZDF Aktuellen Sportstudio

Hanns Joachim Friedrichs interviewt den Maler der Sportmotive im ZDF Aktuellen Sportstudio

Dietmar Moews meint: Ich bin für die weltweite Sportlergemeinschaft und weltweite Sportfeste, weil Sportfeste ein Politikum des Friedens sind.

Ich bin gegen jeden Boykott von unsportlichen Staaten durch Sportler und Sportorganisationen.

Internationale Sportwettkämpfe und Sportlertreffen bilden verlässliche gesellschaftliche Inseln des friedlichen, geregelten Miteinanders, selbst in Despotien und unzivilisierten Staaten.

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Ewald Lienen, Fußballer von Borussia Mönchengladbach

Ewald Lienen, Fußballer von Borussia Mönchengladbach

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Die Fußball-WM in Brasilien oder die Olympischen Spiele in Sotchi zeigen, wie absurd die Diskussion über die Bedeutung der Menschenrechte für die Vergabe sportlicher Anlässe ist. Den Sportorganisationen ist zu empfehlen, auch künftig Ereignisse in Ländern durchzuführen, in denen die Menschenrechte mit Füssen getreten werden.

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Götz Fieseler Verlag, Dietmar Moews Sportgrafik

Götz Fieseler Verlag,
Dietmar Moews Sportgrafik

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Wir haben erlebt, wie die vom us-amerikanischen Westen boykottierten Spiele von Moskau zu einer Art Spartakiade wurden und die vom Osten boykottierten Olympischen Spiele von Los Angeles, eine Art Adidas-Fernseh-Show.

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Wir haben gesehen, wie die Chinesen bei den Spielen von Peking mit dem Thema von freier Berichterstattung und Zensur, Echtzeitsendungen und eingeschränkter Medienöffentlichkeit, Weltoffenheit und internationalen Vergleichen konfrontiert wurden – angesichts des einzigartigen „Vogelnest-Olympiastadions“.

Wir müssen momentan sehen, wie die Weltöffentlichkeit mit sozialen Spannungen in Brasilien beschäftigt wird. Die Teilnahme der Welt an der staatlich organisierten Menschlichkeit in Brasilien gibt den Brasilianern Hoffnung und eine gewisse Sicherheit vor polizeilichen Grenzüberschreitungen.

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Dietmar Moews meint: Kommunikation stellt auf Gegenseitigkeit. Kommunikation schafft soziale Interdependenz und Selbstkorrektur.


Bundespräsident Gauck als OLYMPIA-Sinnlosigkeit

Februar 24, 2014

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Mit „Sieger, Pechvögel und Verlierer“, begrüßte Bundespräsident Gauck die Sportler

am 24. Februar 2014

.Heute, am 24. Februar 2014, kehrte die Olympiamannschaft des Deutschen olympischen Sportbundes nach Deutschland zurück. Es wurde ein öffentlicher Empfang inszeniert, bei dem der Bundespräsident Joachim Gauck als mein und aller anderer Deutschen Vertreter sprach.

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Erneut war Gaucks Auftritt unerträglich. Gauck sprach von den Sportlern, als entweder Gewinnern, Verlierern oder Pechvögeln: „…ich bin der Präsident aller Sportler, nicht nur der Gewinner, ich bin auch der Präsident der Pechvögel und Verlierer.“

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Joachim Gauck zeigt seine eigene Mittelmäßigkeit, wie auch die Mittelmäßigkeit seiner Redenschreiber und Berater, wenn es um die Farben im Alltäglichen geht, wie auch hier im Falle des Olympiasports.

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Der blinde Selbstwahrnehmungsfleck ist allerdings bezeichnend und typisch. Nach der Matrix „Sieger/Pechvögel/Verlierer“ wird beinahe allen Sportlern Unrecht getan. Die meisten Sportler – auch im Bereich des Hochleistungs-Erwerbssports – treten gut vorbereitet zu ihren Wettbewerben an und bringen ihr Leistungsvermögen ein, natürlich immer relativiert durch das unterschiedliche Leistungsvermögen aller anderen Wettbewerber. So gewinnt mal jemand Gold, ohne sein eigenes Optimum gebracht zu haben. Und so landet jemand abgeschlagen, der seine Spitzenleistung brachte, während ihn scharenweise geschickt gedopte Konkurrenten abhängen konnten: Alle drei Medaillen an Russland beim 50 km Lauf.

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Die Moral der Gauck-Geschicht‘ ist: Gauck bringt – wohlmeinend – stets sein Tagesoptimum. Das mag als Gemeindepfarrer reichen. Schon als Diakon müsste da noch etwas mehr Praxiserfahrung und Seinsbindung hinzukommen. Als Bundespräsident ist es ein Scheiß! – was er da redet.

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Joachim Gauck ist also weder Sieger, noch Pechvogel, noch Verlierer. Er ist bestenfalls ein fairer Sportler, der nicht Sieger wurde, ohne den aber kein Sieger einen Wettkampf bestreiten und gewinnen könnte. Alle machen den fairen Sport – einer gewinnt den ersten Preis.

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Gauck hätte also die deutschen Rückkehrer von Sotschi 2014, 22. Olympische Winterspiele des IOC, heute in München als gute – mit wenigen skandalösen Ausnahmen – und von der deutschen Öffentlichkeit anerkannte sportliche Vertreter empfangen müssen, statt als entweder Sieger (acht Stück Goldmedaillen) ansonsten Pechvögel und Verlierer. Möchte jemand in so einer Sportler-Equipe sein, dem zum Abschlussempfang der ereignisreichen 17 Wettkampftage von Sotschi eine solch unverschämt dämliche Etikettierung zum Lohn vorgeworfen wird, wie die von Gauck?

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Zweitens fehlte heute in Bundespräsident Gaucks Empfangsbeschwörung die Rüge an alle Teilnehmer Sotschi, Aktive und Funktionäre, des deutschen und aller anderen Verbände, dass hier eine politische Demonstration hätte öffentlich gebracht werden müssen. Wer je das Wort „fair play“ gehört oder in den Mund genommen hat, angesichts der Totgeschossenen vom Maidan-Platz in Kiew, hätte hier heraustreten müssen und die Trauer und Solidarität zu bekennen gehabt. Schuld sind die ungebildeten mobartigen Trainer, Betreuer und Führer der deutschen Sportler von Sotschi. Was hätte sich Hilde Benjamin gedacht, die Koryphäe von Bernburg? Was haben sich die russischen Sportler gedacht? – ich wüsste es gern (im stillen Andenken an Dimitrj Schostakowitsch).

Und die daraufhin eventuell ausgesprochenen Disqualifikationen durch das IOC hätten – wie damals, Sommerspiele 1968 in Mexico, die 400m-US-Sprinter „Black Panters“ – ihre weltweite Wirkung gehabt. Sie wären bedeutender zu werten gewesen, als dieses seichte Gauckwort von Siegern Pechvögeln und Verlierern. Dann nämlich hätten die Sportler ein Beispiel gegeben für Fair Play, von Sport als einer moralischen Verpflichtung des verbindlichen Miteinanders. Auch hier hat Gauck versagt. Im moralischen Belang gab es in Sotschi nur die wenigen ukrainischen Sportler, die zurückzogen, denen ein Auftritt mit Trauerflor vermutlich das Leben völlig versaut hätte, während unsere Massenmedien es rausgeschnitten hätten.

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Und Gauck hätte am Ende nur von Pechvögeln und Verlierern gesprochen?

Sportler als moralische Weltgemeinschaft wurden hier weder vom DOSB, noch vom Bundespräsident Gauck und schon gar nicht vom IOC-Präsident Thomas Bach erkannt.

Bei den deutschen Sportpolitikern des Jahres 2014 gebricht es an Erkenntnis, an sittlicher Reife und an einfachem Anstand und Solidarität. Dafür werden die Aktiven als entweder Sieger, oder eben als Pechvögel und Verlierer angesprochen.