Spielerei mit KI und Daniel C Dennet in der Süddeutsche Zeitung am 2. April 2019

April 2, 2019

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am Mittwoch, den 3. April 2019

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Auf der gerade eröffneten Hannover Messe propagierte die deutsche CDU-Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel die it-technologische Zukunft, und den Anschluss an 5G, die unvorstellbar immense Datenübertragungs-Kapazität, die zukünftig für die kompliziertesten telematischen Ausrüstungen, für Echtzeit-KI erforderlich sein soll.

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Ich gehe jetzt von der hochkünstlich-intelligenten Frau Dr. Merkel über zu den Propagandeuren der geistigen Beschränktheit mit Blick auf KI = Künstliche Intelligenz, nämlich:

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JOHN BROCKMAN

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und

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DANIEL C. DENNETT

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John Brockman figuriert seit vielen Jahren als IT-Insider, der eingeweiht ist, was auf dieser Welt, hauptsächlich in den USA und beim CSI/NSA bzw. der US-Army als digitale Revolution gearbeitet und umgesetzt wird – hauptsächlich als MILITÄR- und WAFFEN-Technik, kurz zugespitzt

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CYBER-WAR

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Und Brockman hat darin immer auch einen politologischen und sozialpsychologischen EPOCHEN-SPRUNG erkannt und angerufen.

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Die Süddeutsche Zeitung publiziert augenblicklich (2. April 2019) eine Textreihe „DER GEIST IN DER MASCHINE“, wo dazu einleitend gesagt wird: „Künstliche Intelligenz (KI) ist ein epochaler Technologiesprung, der die Menschheit vor ganz neue Fragen stellt, die keine Disziplin alleine beantworten kann. John Brockman, Agent für Wissenschaftsliteratur und Gründer des Debattenforums Edge.org hat das „Possible Minds“-Projekt ins Leben gerufen, das Natur- und Geisteswissenschaften zusammenführt, um KI und deren wahrscheinliche Ausformungen und Folgen zu ergründen …“

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In dieser Text-Reihe kam heute Daniel C. Dennett als TEIL 5 mit seinem Essay, überschrieben „Wesen und Werkzeuge – Mit künstlicher Intelligenz schafft sich der Mensch ein Mittel, das die Welt neu ordnet. Das zwingt ihn zum Handeln. …“

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Dietmar Moews meint: Ich möchte nicht – in meiner Wertung – den absurden Weiten dieser bedenkenlosen Bedenkenträger nachsteigen, sondern nur folgenden Generalgedanken dagegen halten:

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Ich gehe davon aus, dass – abgesehen vom immer und ubiquitären Profitstreben aller Fortschrittswissenschaftler, die sicher auch ihre Wissenschaft leidenschaftlich lieben und mögen – diese jetzt so kurante KI eindeutig eingeschätzt wird:

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KI – Künstliche Intelligenz – soll in der Bedeutung nicht nur ein Substitut für Intelligenz sein. Sondern die menschliche Intelligenz, die individuell und kollektiv als historische Tatsache verstanden wird, wird in einer menschlichen Geschichte, die genauer hingeschaut darin besteht, dass jeder Mensch gegen jeden Menschen aktiv und dynamisch im Leben tätig ist, und keineswegs auf Zusammenarbeit und Synergie die zuhandene Intelligenz zielverwirklichend integriert, hinzu gefügt bzw. nämlich telematisch vorgesetzt werden soll.

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Erstaunlich, dass bei diesem ständigen Gegeneinander immerhin nicht der Untergang aller, sondern das Überleben der Lebenstüchtigen entsteht.

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Diese Intelligenz also, derer Menschen fähig sind, wird in Naturbewältigung und Kulturtechnik zur Daseinsvorsorge und Zukunftsgestaltung umgesetzt.

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Jetzt kann man KI (Künstliche Intelligenz) durch IT mittels menschenkonstruierten Maschinen in die politisch erzwungene Vorstellungsorientierung einbringen. Man kann diese KI der Intelligenz hinzufügen. Man kann also die vorhandene entfaltete menschliche Intelligenz durch Hinzufügung oder Integration Künstlicher Intelligenz zu höheren Wirkungsgraden und Leistungen – ganz im Sinne der Verwirklichung menschlicher Wertsetzungen – einsetzen und nutzen.

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Das bedeutet ganz konkret, menschliche Wertverwirklichungen nutzen dazu menschliche Intelligenz – so fern es passt, kann Künstliche Intelligenz zusätzlich der vorhandenen Intelligenz eingesetzt werden.

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Und wir müssen dabei nicht darauf hineinfallen, dass heute KI definitorisch von menschlicher Intelligenz unterschieden ist; man sagt KI habe kein Wesen, kann aber durch enorm hohe Rechnerleistungen operative Leistungen bringen, die die menschliche Intelligenz vergleichsweise nur theoretisch bzw. unglaublich zeitaufwendig, menschenunmöglich, nicht vollbringen.

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Wir können nämlich ruhig annehmen, dass die Forscher und IT-Entwickler, und Brockman und Dennett, es schaffen werden die KI so auszuentwickeln, dass sie von menschlicher Intelligenz nicht zu unterscheiden ist, aber zusätzlich unvergleichlich größere, komplexere Rechnerleistungen bringen kann.

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FAZIT und KURZSCHLUSS:

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Ich setze als Annahme, dass KI im guten bzw. besten Sinn INTELLIGENZ ist und von uns Menschen zu unseren gesetzten Zwecken (PROFIT HECKEN) indienst genommen werden kann (der Unterschied zwischen Intelligenz und Künstliche Intelligenz ist Beckmesserei, wenn man nur mein Argument beachten würde).

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Aber denn – jetzt kommt die Volte:

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Ich wurde im Jahr 1950 geboren, während die Welt staunte, wie ein Atompilz aussieht, nachdem also die Naturwissenschaftler ihre Theoriespiele vorangebracht hatten und schließlich schafften, ATOM-BOMBEN zu entwickeln und dann militärisch verfügbar zu machen. Ich wurde dafür nicht gefragt. Ich lernte in meiner staatlichen Bildungsmühle, dass einmal Erkanntes nicht mehr vergessen gemacht werden kann. Oder anders: Ich muss mit der Atombombe leben; aber ich hätte lieber gehabt, dass diese ATOMBOMBE nicht entwickelt worden wäre.

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Und so sehe ich das mit der KÜNSTLICHEN INTELLIGENZ.

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Wenn heute ein Mensch geboren wird, wird man bald erleben, dass dieser neue Mensch auch mit einer menschlichen Intelligenz begabt ist. Jeder hat eben seine schicksalhaften Begabungen, Schicksale und Talente und soziale Horizonte, die so entfaltet werden, dass Lebenserhaltung auf Sicht durch Operationalisierung der vorhandenen Intelligenz, jedem neuen Menschen durch Heranwachsen zur Vollwertigkeit eine Lebensentfaltung von Trieb, Triebhemmung und Triebverwirklichung in Aussicht stehen.

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In dem Moment, wo wir nunmehr Künstliche Intelligenz zur Verfügung haben, findet jeder neue Mensch, der geboren wird, sich mit seiner Intelligenz ein. Doch dann muss er zu seiner menschlichen Intelligenz die Künstliche Intelligenz hinzunehmen, KI integrieren, operationalisieren, sich kulturindustriell auf die KI einstellen. Besonders tragisch ist diese Zwangsbedingung, wenn es den Codierern gelungen sein wird, dass KI auch Wesen und „Seele“ hat und von menschlicher Intelligenz nicht zu unterscheiden ist. Allein dass diese KI größer, höher, schneller und kostspielig und profitabel ist.

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Es gibt kein Entrinnen – wer als Mensch mit menschlicher Intelligenz heraufkommt, wird nicht – wie geschichtlich schon immer – mit Tradition und Zeittechnik überfallen und überformt (oft als Lebenserleichterung), sondern hier wird ein Bildungs- bzw- Ausbildungskanon profitabel etabliert sein, dem sich der Mensch nur unterwerfen kann, wenn er nicht als profitungeeigneter Hasardeur wegrationalisiert werden wird.

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Gegen Maschinenintelligenz-Erhöhung und auch gegen Operationalisierung verfügbarer Künstlicher Intelligenz, sofern hierdurch das sinnliche Leben der Individuen, Gruppen, Mengen Massen telematisch integriert werden und gegen eine hierdurch gesetzte Verhaltenstelematik bin ich vollkommen: ICH BIN VOLLKOMMEN DAGEGEN (Ich finde es wirklich ebenso unwürdig, dass Geburtsprognostiker Up-Datings der Embryoeigenschaften in einen kaufbaren Katalog aufnehmen wollen: hellblaue Augen, aber taub.

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5 G ist die Hölle. Ob Intelligenz oder Künstliche Intelligenz – wer hier das soziale Spiel der Menschen zu Markte trägt (weil es profitabel gemacht werden kann), muss dafür Konventionalstrafen zahlen, die seine Profitaussichten enorm übersteigen.

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Auch Frau Merkel sollte mal darüber nachdenken, wenn die Süddeutsche Zeitung diesen Klamauk der KI veranstaltet – von wegen: Wir dürfen den Anschluss nicht verlieren – an was wir da angeschlossen werden? – nämlich an „sozial-optimiertes“ telematisch prädisponiertes Verhalten aller Individuen.

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20. Juli 1944 – ERINNERN und VERGESSEN

Juli 20, 2016

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Vom Mittwoch, 20. Juli 2016

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Wer keine Ahnung hat, ahnt doch hin und wieder, dass da was abgeht.

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20. JULI“ wird in Deutschland als Gedenktag offizial gepredigt – doch wen juckt das?

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Bei Zufallsbefragungen auf der Straße wissen NULL PROZENTder Befragten irgendwas mit diesem Datum zu verbinden.

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Jede Gesellachaft, jede Gruppe, Gemeinschaft, Körperschaft, Kollektiv, hat eine unendliche Vielfalt von Einzelerlebnissen und individuellen Erinnerungen.

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Auf Hauptgeschehnisse erinnern sich viele Menschen.

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Wenn Geschehnisse als bedeutsam und für die Gesellschaft wichtig oder gar lebenswichtig angesehen werden, können daraus Symbole und jährliche ERINNERUNGS-Tage gemacht werden.

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Jede Gruppe ist begrenzt leistungsfähig, zu erinnern, zu merken, zu vergessen oder im Stoffdrang überfordert zu werden.

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Dietmar Moews meint: Der „20. Juli 1944“ wird als der Tag in der dunklen deutschen Geschichte geführt, an dem hochstehende Personen der Zeitgeschichte, insbesondere hochrangige Militärs der Nazi-Wehrmacht, einen gewaltsamen Putsch gegen die Nazi-Staatsführung durchführen wollten.

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Doch der Vorgang scheiterte bereits mit der ersten Attacke. Der Oberst Stauffenberg persönlich brachte einen Sprengsatz in Hitlers Führerstand, Wolfsschanze in Ostpreußen. Das Ganze explodierte – aber Hitler wurde nur leicht verletzt. Stauffenberg flog anschließend zu Putschzwecken nach Berlin, wo bereits bewaffnete Militärs die Führung zu übernehmen versuchten, im Glauben, Hitler sei getötet. Wenige Stunden später waren die meisten am Hitleranschlag beteiligten Führungspersonen tot oder dem Scharfrichter überstellt.

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Hitler zeigte sich sofort, noch am 20. Juli, mit Armbinde, im Rundfunk, Wochenschau und Fernsehen – der Putsch war gescheitert.

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ERINNERN und VERGESSEN soll nun stets am 20. Juli jeden Jahres geehrt werden – weil die Attentäter ihr Leben für ihren Putsch eingesetzt hatten.

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DOCH: Wer da geputscht hatte, waren sämtlich nazideutsche Kader, Militär, Adel, Wirtschaft, Intelligenz, die bis zum 20. Juli 1944 den Nazi-Furor erfolgreich mitgemacht hatten.

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Selbst, wenn sie bereits einige Zeit Hitler und den deutschen Krieg ablehnten oder nicht mit Überschaum und Hurra unterstützt hatten, tritt ihr seltsam gescheiterter Bombenanschlag in der „Wolfschanze“ nicht etwa 1934 oder 1939 oder 1941, sondern erst im Sommer 1944 hervor, wo jeder wusste, dass die HITLEREI auch für jeden  selbst der UNTERGANG war.

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Als nichts mehr zu gewinnen war, verließen diese „Helden“ und ihre noch bis vor Kurzem, 50 Jahre später, in Dauerinterviews auftretenden Heldenwitwen als WIDERSTAND auf.

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Und peinlicher Weise behaupten die selbstsignierenden Ehrenpromotoren des Nazideutschlands, heute, jene „GRUPPE vom 20. Juli 1944“, habe mit dem Putschversuch die Ehre der Deutschen und die Ehre der Wehrmacht und die Ehre des Adels gerettet.

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KURZ:

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Wir dürfen die soziologische Kategorie ERINNERN und VERGESSEN durchaus als belastbare Seinsbindung verstehen:

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Dieser gescheiterte ZUSPÄT-Widerstand vom 20. Juli 1944 wird zu recht von der Gesellschaft nicht länger erinnert. Er war damals Nichts und lässt sich nicht künstlich ins Lebenszentrum lebenswichtiger Wahrnehmung und Erinnerung hochjazzen. Wen interessiert schon eine mediokre Biografie vom nicht so scharfsinnigen Claus Schenk Graf von Stauffenberg mit seiner Aktentasche?

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Montags Schweigeprotest im Wald

Mai 13, 2014

 

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am 13. Mai 2014

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Irgendwie ist es Perlen vor die Säue schmeißen, wenn man täglich die nutzlosen Neuigkeiten aus dem Politikbetrieb gegen die Allerneuesten austauscht.

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Es gibt aber die Trosttechnik, sich einen Spaß zu erlauben, der Art, wie wir aus dem Braven Soldat Schwejk kennen:

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So zitiere ich hier UNTEN LINKS vom Montag, 12. Mai 2014:

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Nun, wo die rastlosen, unbeugsamen Montagsdemonstrationen per minutenlanger kräftezehrender Internerecherche herausgefunden und endlich bekannt gemacht haben, dass sich Regierungen, Finanzinstitutionen, die Finsterlinge, die Elvis Presley, Michael Jackson und Helmut Kohl auf dem Gewissen haben, die gleichgeschalteten Medien, die Bratwurst-Mafia, der Mossad, Markus Lanz und die Leute, die morgens Kamillentee trinken, heimtückisch miteinander verschworen haben, um die Menschheit langfristig durch Todesstrahlen (Radio Energy, RTL2, Musikantenstadl) und contrabiotische Joghurtkulturen auszurotten – wäre es da nicht an der Zeit, Widerstand zu leisten? Vor allem durch das Hochhalten selbstgebastelter schwarzer Pappsärge bzw. mit Schweigemärschen, Schweigekreisen, Schweigeminuten, stummem Herumstehen? Und so dieser gewaltigen Verschwörung zu trotzen? Gewiss, Hauptsache aber, es geht still dabei zu und alle halten mal den Mund. Tbl“

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Dietmar Moews meint: Wohl bekomm’s. Täglich mache ich den Umweg hier, um die deutsche Tageszeitung „neue deutschland“ kaufen zu können. Das könnte in der besten Medienstadt Deutschlands, Köln am Rhein, besser sein.

UNTEN LINKS ist das STREIFLICHT des „neuen deutschland“.


Lichtgeschwindigkeit 198

Februar 11, 2010

LICHTGESCHWINDIGKEIT 198

SWIFTSTOLZ VERTUSCHEN,

täglicher Kommentar zur Medienlage von dem Künstlergelehrten

Dr. Dietmar Moews, Piratenpartei Deutschland,

aus Sicht der Piratenbewegung – live und ungeschnitten –

muss auch immer die Werte der Piraten berücksichtigen:

Offenheit, Transparenz, Freiheit, Piraterie und Rechtsstaatlichkeit.

Kritik am Kunstbetrieb fällt da meist aus, aber hier:

am Donnerstag 11. Februar 2010, Alphons-Silbermann-Zentrum,

Berlin-Pankow Niederschönhausen in Lichtgeschwindigkeit,

mit tageszeitung Berlin, Neues Deutschland und Süddeutsche Zeitung

vom 11. Februar 2010, ferner netzpolitik.org, wikipedia.de, ccc.de,

taz.de, pressanzeiger.de, BMVG.de, spiegel-online, BMF.de,

Bundeskanzlerin.de, BMI.de, BBC.com, ard, zdf, DLF, dradio.de,

Spiegel.de, bild.de, heise.de, piratenpartei.de, Derwesten.de,

Ksta.de, RP-online.de

Piratenthema hier: SWIFTSTOLZ VERTUSCHEN. Das Europa-Parlament

in Strassbourg hat den Antrag, den Amerikanern freien Zugriff auf die

Banktransfer-Datenbank SWIFT zu gewähren, mit überraschend großer

Mehrheit abgelehnt. Selbst die deutschen EU-Parlamentarier, die der

Schwarz-Gelben Bundes-Koalition aus CDU/CSU/FDP angehören

und die am 30. November durch BMI de Maiziere noch durch

Stimmenthaltung zugunsten der USA stimmten, waren jetzt auf der

Seite des Datenschutzes und der Bürgerrechte. Hiermit sind auch

die Grundsatzforderungen der Piraten zum Datenschutz und zu den

Bürgerrechten durchgesetzt worden. Dietmarmoews: Das ist Grund

zur Freude für die Piraten. Die Bundespiraten teilten heute in einer

Pressemitteilung mit: „Die Piratenpartei ist stolz auf das EU-Parlament“.

Diese Formulierung ist völlig missglückt, wenn der Hinweis auf Freude

gemeint ist. Während Stolz hier, weder als „Stolzieren“ noch als

„Stelzen“, noch als „Freude über eine eigene Leistung“, noch als das

„Gefühl der Unfähigkeit zur Niedertracht“ passend. Die

Piratenpressekünstler fehlt die Besinnung auf Goethe aus Weimar

und Frankfurt und den Gebrüdern Grimm in Kassel, sie reiten stolz

über ihre Wortbrücken aus Holz.

In Kassel schrieben die Brüder Grimm, nach ihrer Flucht als

„Göttinger Sieben“, aus Hannover, ein halbes Leben lang an

dem Deutschen Wörterbuch. Hier kann das Wort Stolz aufgesucht

werden, vom Bettlerstolz bis zur Hoffart auszukosten, wann

„Tell den Hut auf der Stange“ grüßen soll. „Die Piratenpartei ist

stolz auf das EU-Parlament“, ist falsch.

tageszeitung Berlin titelt am 11. Februar 2010: Skandal: Immer

mehr Plagiatoren. Dietmarmoews: „Mach’s, wer’s kann“, sagte

Gottfried Keller im „Grünen Heinrich“. Meine Lesung von Goethes

„Reineke Fuchs“, zeigt, was es mit Nachdichtung und Übernahme

auf sich hat, nämlcih: Mach’s wer’s kann. Es spricht nichts

dagegen, Reineke nach Goethe neuzuschreiben. Es sei denn,

es würde nichts.

Tageszeitung titelt: Schulkampf bis zur Urne.

Dietmarmoews meint: Die Forderung der Behavioristen in Hamburg,

Schüler aller möglichen sozialen Herkünfte und Intelligenz

möglichst lange in einem Schultypus gemeinsam zu schulen,

respektiert nicht das anthroüologische Grundbedürfnis der sozialen

Diversifizierung. Ungern sollen Kinder begabterer Eltern an

Unterschichtsgewohnheiten herangeführt werden. Viel lieber

säßen die Unterschichtsbürger an den den Tischen „besserer“

Haushalte, teilen aber nicht deren Bildungs- und

Leistungsbegehrlichkeit. Dieser Diversifizierungsimpuls

fordert sein Recht praktisch dadurch, dass immer mehr

Bessergestellte in Privatschulen in Internate gehen.

Neues Deutschland titelt: 60. Filmfestspiele in Belin,

ND titelt: heute mit großer Olympiabeilage ND titelt:

Neues Mandat statt Entschuldigung. Regierung will

Afghanistan-Einsatz ausweiten/ Kundus-Ausschuss hörte

Oberst Klein. Dietmarmoews meint: Der berichtete Auftritt

des Oberst Klein, gestern vor dem

Bundestags-Untersuchungsausschuss‘, ist Ausweis entscheidender

Defizite, die klare personelle Konsequenzen fordern:

Der Oberst muss vor ein Gericht, insofern seine Aussage:

Er hätte keine Wahl gehabt. Egal ob er das Bombardement

von Kundus befahl oder nicht, in beiden Fällen wäre er

vor den Ausschuss gekommen. Allerdings wichtiger ist die

Unglaubwürdigkeit des BMVg, der nun weder so oder so,

seine unwahren Stellungnahmen in Anschluss an den

bereits zurückgetretenen BMVg Jung, rechtfertigen kann,

außer mit Inkompetenz und Unverlässlichkeit als Minister im Krieg.

Süddeutsche Zeitung titelt: EU hilft Griechen – wenn sie mehr sparen

Idee, Produktion, Autor, Direktion: Dr. Dietmar Moews;

Aufnahmetechnik und Admin, Piratencrew Berlin,

Musikwerbung: Paganini-Kaprizen, Opus 1 für Violine Solo,

gespielt von Itzak Perlman


Lichtgeschwindigkeit 198

Februar 11, 2010


Lichtgeschwindigkeit 177

Januar 31, 2010

LICHTGESCHWINDIGKEIT 177

TEUFLISCH BEN BERNANKE

Dietmar Moews‘ täglicher Kommentar der Medienlage

von dem Künstlergelehrten der Piratenpartei Deutschland,

aus Sicht der Piratenbewegung, am Freitag, 28. Januar 2010,

Alphons-Silbermann-Zentrum, Berlin-Pankow Niederschönhausen

in Lichtgeschwindigkeit, mit BILD Berlin/Brandenburg,

FOCUS v. 25. Januar 2010 und Frankfurter Allgemeine Zeitung

von Donnerstag, 28. Januar 2010 sowie zuguttenberg.de, BMVg.de,

BMF.de, Bundeskanzlerin.de, BMI.de, BBC.com, ard, zdf, DLF,

dradio.de, Spiegel.de, bild.de, heise.de, piratenpartei.de,

Piratenthema hier: TEUFLISCH BEN BERNANKE.

BILD Berlin/Brandenburg titelt: BILD fragt 10 Top-Manager: Kommt

eine neue Wirtschafts-Krise? BILD Seite 2, Kommentar von Oliver Santen:

Kein „weiter so, sagt, wenn Konzerne Milliarden verdienen …

Niemand kann nachvollziehen .. wir brauchen schärfere Regeln …

ein weiter so in den Chefetagen darf es nicht geben. Sonst entfernt

sich die Wirtschaft noch mehr von den Menschen.

Dietmarmoews: So ist es geradezu falsch, was der Kommentator behauptet.

Die Leistungen der Wirtschaftschefs schwächeln nicht wegen der Ferne

zu Menschen. Es geht zunächst um Unregelmäßigkeiten in der Finanzwelt,

nicht in der Wirtschaft. RealwIrtschaft und „Finanzwirtschaft“, da liegt

der Unterschied. Deshalb ist auch nicht Verschärfung von Regeln,

sondern Einhaltung von bestehenden Regeln verlangt. BILD Seite 1 hetzt

über Engländer, die sich über schwarze Hitler-Trikots im Fußball erregen

wollen. Warum nicht über Schwarz diskutieren? Warum nicht über Nazis

aufregen? Aber dann: Hauptsache Deutschland gewinnt und Hauptsache

England gewinnt bei der Fußball-WM: was ist daran so schwierig, diese Drei

auseinander zu halten? Frankfurter Allgemeine Zeitung titelt: Eye Pad, die

Hoffnung der Zeitungsverleger, durch ein Eye-Pad-ähnliches Gerät Leser

zum Bezahlen zu bewegen. FAZ Seite 1: Westerwelle: jetzt beginnt der

Prozess der Übergabe an die Afghanen. Dietmarmoews. Westerwelle

erbrach das Brot und verteilte es unter seinen Armen im Hindukusch.

Mit dem Oberbürgermeister von Kabul und mit dem CIA ist man sich

einig. Nur mit den regionalen Taliban und dem Heroinabsatz in USA

noch nicht. EXIT! PIRATEN: Rettet den deutschen Soldaten das Leben.

Holt sie sofort raus aus dem Unheil. FAZ Wirtschaft schreibt Patrick Welter

Seite 11: Obamas Weg: …schuldenfinanziertes Kreditwesen für die kleine

Wirtschaft zur Rettung von Arbeitsplätzen ist falsch. … Weil die Regierung

am Kapitalmarkt private Investoren verdrängt, bremst die Finanzierung

auf Pump die wirtschaftliche Erholung und so den Arbeitsplatzaufbau, ein

Irrweg. FAZ, Feuilleton Seite 31 schreibt Ben Macintyre: Im Einbaum

durchs Internet. Seit Mittwochabend wissen wir es: Die Informationsflut

greift in unser Gehirn ein. Sie zwingt uns, radikal unsere Denkgewohnheiten

zu ändern. Apples iPad ist die zweite Stufe einer Revolution.

Dietmarmoews meint: So ist die Akzentuierung nicht zutreffend. Das iPad

ist nicht originell und nicht die zweite Stufe. Die IT-Revolution bringt in

das Leben aller Menschen eine neue Sinnlichkeit zu der alten Sinnlichkeit

der körperliche Nähe bzw. Abwesenheit und Ferne. Es gibt nicht nur das

Spiel zwischen Mensch und Gerät, wie traditionell die Maschine und die

Werkzeuge geradezu mimetische Folgen haben. Sondern uns tritt mit der

IT-Gesamtrechnerleistung eine neue unter- und übermenschliche Qualität

an Intelligenz entgegen. Das müssen wir lernen und diskutieren und hinterfragen

und kritisieren und eine menschliche Nutzerkultur setten. PIRATEN-Oberwert

sind Freiheit. Offenheit und Inklusion statt Exklusivität, d.h. die soziale Norm

soll uns leiten. FOCUS, das neue Heft, Nr. 04/10 vom 25. Januar 2010 titelt:

der Mann, der unser Geld entwertet. Mr. Inflation. Wie US-Notenbank-Chef

Ben Bernanke die weltweite Teuerung anheizt. Plus: Interview mit EZB-Präsident

Jean-Claude Trichet sowie: Was macht man zur Wertsicherung inflationären

Spargeldes: Geldanlage: Gold, Silber, Ölquellen? Dietmarmoews sagt: Ob

Bernanke Jude ist oder ob die Fed-Bank privatwirtschaftlich oder offizialwirtschaftlich

konstituiert ist, ist völlig belanglos für die Frage: Wird die Zentralbank kunstgerecht

geführt? Bernanke ist einer der bestqualifizierten Bankleute der USA, hat

wissenschaftlich über die Welt-Finanzkrise und Inflation ende der 1920er Jahre

gearbeitet und genießt das Vertrauen von US-Präsident Obama. Bernanke ist

heute mit schlechtem Wahlergebnis vom Senat der USA auf vier Jahre wiedergewählt

worden. Sie müssen einfach sparen.

Produktion, Performance, Autor, Direktion: Dr. Dietmar Moews,

Aufnahmetechnik und Admin, Piratencrew Berlin;

Musik: 4 Beads 8 days MP3 gratis-Download dietmarmoews.com


Lichtgeschwindigkeit 177

Januar 31, 2010