Fußball-WM der FIFA im Fadenkreuz von Erwerb und Sport

Januar 10, 2017
Lichtgeschwindigkeit 7049

Vom Dienstag, 10. Januar 2017

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Heute beschloss die FIFA, der Welt-Dachverband der Erwerbsfußballer, in Zürich, dass ab dem Jahr 2026 das vierjährlich stattfindende Endrundenturnier, zur Ermittlung des Fußball-Weltmeisters, mit 48 Teilnehmer-Nationalverbänden ausgespielt werden soll, zuletzt wurden hierfür 32 Mannschaften in Vorrunden ermittelt.

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An der ständig laufenden FIFA-Weltmeisterschaft nehmen alle National-Fußballverbände mit ihrer Auswahlmannschaft teil – also über 150 – die FIFA-Mitglied sind. Es geht hier also lediglich um den Modus der Endrunde, wozu es alle vier Jahre kommt.

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Die Erweiterung der Teilnehmerzahl, von zur Zeit 32 auf 48 Mannschaften des Endrundturniers, ist ein gültiger Mehrheitsbeschluss, der von dem neuen FIFA-Präsidenten, dem Italiener INFANTINO angeführt worden ist.

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SPORTLICH ändert sich dadurch im Prinzip nichts. Denn, wer Weltmeister werden will, muss einfach alle (bislang sieben) Spiele gewinnen. Dabei soll sich bei dem in Aussicht genommenen Endrundenmodus, statt in Vierergruppen Dreiergruppen begonnen werden, sodass die Gesamtspielzahl für jede Mannschaft nicht erhöht werden musste. Allerdings werden viel mehr Spiele insgesamt gespielt und weltweit im Bezahlfernsehen vermarktet.

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Hintergrund ist das Versprechen INFANTINOS gegenüber den zahlreichen kleineren Fußballverbänden in der FIFA, die bei der Wahl von INFANTINO zum neuen Nachfolger des kriminellen SEPP BLATTER zum FIFA-Präsidenten den Ausschlag gaben. So gesehen stand dieses „Wunschergebnis“ seit Wahl INFANTINOS quasi fest. Die europäischen Fußballverbände, die im Europäischen Fußballverband UEFA korporiert sind, lehnen die noch höhere Teilnehmerzahl an einer FIFA-Endrunde ab. Diese Teilnehmerzahl betrug im Jahr 1972 noch 16 Mannschaften. Sie wurde inzwischen mehrfach erhöht. Die UEFA-Fuballer meinen, 32 Teilnehmer sei in Verbindung der leistungssportlichen Aspekte mit den kommerziellen Zielen und den weltweiten nachrangigen „Fußball-Nationen“, die gerne dabei wären, eine optimale Größe, zur Vermarktung dieses weltweiten Unterhaltungs-Fernseh-Events.

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Dietmar Moews meint: Ich war selbst Fußballer. Mich interessiert der Fußballsport in seinen Höchstleistungsausprägungen nach wie vor, zumal sich die Gesamtanlage dieses Mannschafts-Ballsports in den vergangenen 20 Jahren gravierend verändert hat – weg von der Einzelleistung, hin zu leichtathletischen Dauerläufer-Schwerathleten mit enormen systemspielerischen Spielabläufen. Kurz, der heutige Fußball ist durch intelligente Weiterentwicklung, nicht mehr hauptsächlich ein Spieler und der Ball, sondern 22 Spieler und der Ball.

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EINS: Das Kampfwort „Zerstörung des Fußballs“ oder „die Fußballfreunde müssen leiden“ oder „48 Mannschaften sind ein Witz“ ist nicht näher dargelegte Propaganda der UEFA-Funktionäre gegen die Aufstockung.

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Sportliche Argumente werden nicht genannt und sind auch nicht vorhanden, solange nicht die Spielregeln verändert werden, z. B. dass für alle Teilnehmer gleiche Bedingungen bestehen sollten. Was aber längst nicht mehr der Fall ist, weil beim bisherigen Endrundenmodus von 32 Teilnehmern bereits bei der Auslosung nach einem vorherigen „Ranking“ die Mannschaften gesetzt werden.

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Man könnte beispielsweise, ähnlich anderen Meisterschafts-Turnieren, z. B. Tennis, mit 128er Feldern, Setzlisten und KO-System, z. B. wie beim Fechten oder beim Olympia-Boxen, oder eben auch wie bei Erwerbsboxen und Wrestling, wo vollständige Wettbewerbe als Schaukämpfe angeboten und bezahlt werden, auskämpfen.

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DIETMAR MOEWS Sportflagge INDIEN "Fußball" Seidenapplikation

DIETMAR MOEWS
Sportflagge INDIEN „Fußball“
Seidenapplikation

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ZWEI Die angeblichen „leidenden Zuschauer“ bestehen in zwei Gruppen:

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Einerseits: Den weltweiten Fernseh-Unterhaltungs-Show-Konsumenten, von deren Event-Zuschauer-Quoten die Höhe der Werbe-Gelder ausgeht und die Nachfrage für Rechtevermarkter und Folgerrechte.

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Andererseits: Die aktiven Spieler sowie die Zuschauer, die Eintrittskarten kaufen, um auf den Tribünen zuzuschauen, wie gespielt wird.

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Was immer die sagen mögen, warum sie sich lieber die Gegner aussuchen würden, als mit allen Fußballer der Welt das Turnier auszuspielen, ist ein Aspekt von UNFAIRNESS und UNSPORTLICHKEIT, wie heute der deutsche Erwerbsfußballer Manuel Neuer erklärte:

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„Ich spiele lieber gegen die besten Gegner, als bei der Aufstockung auf 48 Teilnehmer entstehenden Langeweile-Spielpaarungen.“

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Das muss man sich mal vorstellen. Von 32 auf 48 aufgestockt kämen angeblich schlechte Mannschaften in die Endrunde – das wären definitiv 16 Nationalmannschaften mehr. Nähme man allein die nach dem FIFA-Modus stets in der Vorrunde rausfliegenden Mannschaften von z. B. Polen, Niederlande, Österreich, Schottland, Belgien, Portugal, England, Schweiz, Serbien, Griechenland, Dänemark, Schweden, Russland usw. ist deren etwaige Teilnahme beim aufgestockten Modus nicht ein anderer Qualitätsschock als bei diversen Champions-League-Gruppenspielen, wo die Legionäre aus aller Welt zusammengekauft mitmachen.

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Und das Sahnehäubchen auf dem Doofsinn sind dann EM-Turniere, bei denen nur europäische Nationalmannschaften mitmachen, die traditionell im Fußball stärker sind, als diverse dritte Welt-Nationen, die sich für Weltmeisterschaften qualifizieren, wo viele Europäer zuhause bleiben müssen.

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Kurz, eine privatwirtschaftliche Leichtathletik-Schau der besten in Zürich ist angeblich interessanter als Sportwettkämpfe bei Olympischen Spielen, weil da so viele Amateure aus rückständigen armen Staaten mitlaufen dürfen. Bon – sollen sie doch einfach nicht von Sport und Fairness reden, sondern von Geschäft.

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Also kurz:

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Ohne gravierende Spielregel-Änderungen verliert der Sport nichts.

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Natürlich liegt auf der Hand, dass aus eben kommerziellen Gründen auch die Spielregeln noch geändert werden können. Ob aus zwei Halbzeiten, Drittel werden, oder „Shoot-out“ oder Erhöhung der Spielerwechsel im Spiel, ähnlich dem Eishockey, das Spiel mit mehreren Bällen, die Abschaffung der Abseitsregel und unbegrenzt Vieles, wie die Zuhilfenahme der Arme und Hände im Feldspiel.

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DREI Nicht klar ausgewiesen werden die unzweideutigen kommerziellen Motive, die hinter der Aufstockung stecken. Man hat errechnet, dass bei Erhöhung der Fernsehübertragungs-Zahl an einzelnen Spielen weltweit bis zu einer Milliarde mehr Zuschauer hinzu gewonnen werden. Das erhöht die Werbeeinnahmen und Lizenzgebühren für die FIFA.

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Es ist möglich, dass wie bei der letzte UEFA-Europameisterschaft, das gesamte Turnier in den europäischen Unterhaltungs-Publika nicht so sehr beachtet worden ist, wie man es gewohnt war. Auch hier hatte man am Modus gedreht.

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Falls also eine aufgestockte FIFA-WM 2026 in der auch durch Internetz und Kleinbildkonsumenten veränderte Publikums-Konsumverhalten hineinkommen können, das weltweite Interesse an einer FIFA-WM gar nicht steigt, sondern fällt, erwiese sich die Profitspekulation als verfehlt. Sowie dadurch die ?rofite schwinden würden, wären weitere Veränderungen auf der Agenda.

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Eines muss man allerdings erkennen. Die FIFA ist eine profitorientierte AGENTUR der Erwerbsfußballer. Der neue Präsident INFANTINO wurde exakt nach diesem Kriterium ausgewählt (er ist definitiv kein personeller Neuanfang der FIFA als kriminelle Organisation).

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Niemand hindert etwa die UEFA daran, aus der FIFA auszutreten.

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Frauen können einen Frauenverband gründen und in Bikinis auftreten

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Niemand hindert die Amateurfußballer in aller Welt, in Deutschland etwa, aus dem DFB, aus der UEFA und aus der FIFA auszutreten. Eine solche Drohung wird die FIFA nicht beeindrucken.

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Letztlich wird auch zukünftig Fußball in der Freizeit gespielt werden, ohne Schiedsrichter, ohne Publikum, ohne regelgerechtem Platz, ob auf einer Wiese, in der Heide, auf der Straße oder auf einem Bolzplatz. Und da wird nicht groß nach elektronischer Torlinienüberwachung gefragt.

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