USA sind noch nicht verloren meint PAUL KRUGMAN in NEW YORK TIMES

Dezember 27, 2017
Lichtgeschwindigkeit 7819

Vom Mittwoch, 27. Dezember 2017

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Der ANTI-TRUMP-PUBLIZIST PAUL KRUGMAN schreibt in der amerikanischen Tageszeitung THE NEW YORK TIMES ein Zwischenfazit zu einem Jahr mit dem exzentrischen US-Präsident No. 45, am 26. Dezember 2017 – es wird hier zusammengefasst zitiert übersetzt und abschließend unter Dietmar Moews meint kurz kommentiert:

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„Amerika ist noch nicht verloren – von Paul Krugman –

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Viele von uns begannen das Jahr 2017 mit schlechtesten Erwartungen. Und in vieler Hinsicht ist es das Schlechteste, was wir bekommen haben.

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Donald Trump war bis in alle Kleinigkeiten so schrecklich, wie man ihn erwartet hatte, Tag für Tag zu beweisen. dass er moralisch und intellektuell unfähig für das Amt ist. Und die Republikanische Partei – einschließlich der sogenannten moderateren Abgeordneten – distanzieren sich, wenn etwas noch schlechter als erwartet daherkam. Sie sind die zynischen Apparatschiks, die jegliche Prinzipien oder eigene Würde drangeben, sofern es für ihre Geldgeber große Steuerersparnisse bringt.

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Inzwischen haben die konservativen Medien in den USA aufgegeben, weiter vorzutäuschen, dass sie Wirklichkeits-Informationen berichten. Sie sind nun Partei-Propaganda-Organe.

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Doch ich schließe dieses Jahr mit einem Gefühl der Hoffnung, weil inzwischen weitere zehn Millionen Amerikaner dieser Lage gewahr worden sind. Die Vereinigten Staaten könnten jetzt eine weitere Türkei oder Ungarn werden – ein Staat der zwar noch die Formen der Demokratie zeigt, aber in der Praxis ein autoritäres Regime ist. Nur, eben, so schnell und leicht, wie viele von uns befürchteten, wird das nicht passieren. … vor einiger Zeit warnte DAVID FRUM, wenn das Volk sich in das Private zurückzögen, weil Kritikernoch anzögen, der Autoritarismus unstoppbar werden könnte. … Aber das hat sich bisher nicht so entwickelt.

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Was sich entwickelt hat, ist ein noch stärkerer Widerstand. … der riesige FRAUEN-MARSCH bei der nicht so überwältigen Inaugurations-Masse … lässt das Überleben der amerikanischen Demokratie im Zeichen der „rosa Frauenhüte gegen das Übel“ erscheinen.

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Auch als der Widerstand gegen die Republikanischen Gesetzgeber den finanzierbaren Gesundheits-Entwurf verdeutlichten. gewannen die Anti-Trump an Dynamik und eine riesige demokratische Welle bestätigte in Virginia und Atlanta diese Entwicklung.

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Um es klar zu sagen: Amerika, wie wir es kennen, ist weiterhin in tötlicher Gefahr. Die Republikaner beherrschen alle Ebenen der föderalistischen Macht. Niemals in unserer nationalen Geschichte wurden von so vertrauensunwürdigen Leuten beherrscht.

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Offensichtlich gilt das für Trump selbst, der eindeutig ein Möchtegern-Diktator ohne Respekt für demokratische Normen ist. Aber auch die Kongress-Republikaner, die wieder und wieder demonstrieren, ihren Machenschaften keinerlei Grenzen setzen zu lassen. Sie unterstützen ihn, sobald er seine Position für sich und seine Regierungsclique nutzt, den Rassenhass steigert oder die Untersuchungen des F.B.I. durch das Justizministerium verzögert.

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Tatsächlich hat sich eine befremdliche Dynamik entwickelt, indem Trumps Pleiteinitiativen bewirkt haben, dass sich die Republikaner enger hinter ihn stellen. Wer angenommen hatte, die jüngsten Wahlniederlagen hätten den Republikanern etwas mehr Rückgrad gegeben, muss das zugeben. … stattdessen haben Senatoren, wie John McCain und Suan Collins, die Zustimmung für ihre weitere Obama-Care-Unterstützung erhielten, doch die monströse Steuerverschonung für Reiche befürworteten. … Auch die wachsende Offensichtlichkeit der Verbindungen zwischen der Trumps-Wahlkampagne und Russland haben nicht mal die republikanischen Trump-Opponenten gestärkt, sondern sogar Kritiker unterstützen die Trumpmacht.

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Folglich können wir nicht auf die Unterstützung des Bewusstseins der Republikaner hoffen … sie werden ihren Präsident unterstützen und sein Lob singen.

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Mit anderen Worten – so lange die Republikaner den Kongress kontrollieren, sind die verfassungsmäßigen Kontrolle und Ausgewogenheit tot.

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So wird es mehr zur Angelegenheit des amerikanischen Volks selbst. Es wird sich auf eigene Faust auf der Straße bemerkbar machen müssen. Man wird bestimmt bei den Wahlen ins Gewicht fallen.

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Das wird schwer, weil das Spiel rigide aufgezogen ist. Auch wenn Trump an Popularität dabei verlieren würde, landet das Ganze doch immer im Weißen Haus und bei der Republikaner-Wand. Aber die Zwischenwahlen kommen.

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Die aktuelle Lage der repräsentativen Parlaments-Machtverhältnisse wird den Demokraten auch bei zwischenzeitlichen Wahlgewinnen, nicht so bald das Repräsentantenhaus bestimmen können. … Wir sind ohnehin weit davon entfernt, die amerikanischen Grundwerte so bald zurückzubekommen. Unsere Demokratie braucht zwei verlässliche Parteien. Doch diesbezüglich scheint die Lage unumkehrbar korrupt.

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Es wird ein langer Kampf sein, uns in eine Nation zurückzubesinnen, sie wir sein sollten. Doch, wie gesagt, ich bin heute etwas optimistischer als vor einem Jahr – noch ist Amerika nicht verloren.“

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„America Is Not Yet Lost

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von Paul Krugman

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Many of us came into 2017 expecting the worst. And in many ways, the worst is what we got.

Donald Trump has been every bit as horrible as one might have expected; he continues, day after day, to prove himself utterly unfit for office, morally and intellectually. And the Republican Party — including so-called moderates — turns out, if anything, to be even worse than one might have expected. At this point it’s evidently composed entirely of cynical apparatchiks, willing to sell out every principle — and every shred of their own dignity — as long as their donors get big tax cuts.

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Meanwhile, conservative media have given up even the pretense of doing real reporting, and become blatant organs of ruling-party propaganda.

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Yet I’m ending this year with a feeling of hope, because tens of millions of Americans have risen to the occasion. The U.S. may yet become another Turkey or Hungary — a state that preserves the forms of democracy but has become an authoritarian regime in practice. But it won’t happen as easily or as quickly as many of us had feared.

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Early this year the commentator David Frum warned that the slide into authoritarianism would be unstoppeable “if people retreat into private life, if critics grow quieter, if cynicism becomes endemic.” But so far that hasn’t happened.

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What we’ve seen instead is the emergence of a highly energized resistance. That resistance made itself visible literally the day after Trump took office, with the huge women’s marches that took place on Jan. 21, dwarfing the thin crowds at the inauguration. If American democracy survives this terrible episode, I vote that we make pink pussy hats the symbol of our delivery from evil.

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The resistance continued with the town hall crowds that confronted Republican legislators as they tried to repeal the Affordable Care Act. And in case anyone wondered whether the vocal anti-Trump crowds and Trump’s hugely negative polling would translate into political action, a string of special elections — capped by a giant Democratic wave in Virginia and a stunning upset in Alabama — has put such doubts to rest.

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Let’s be clear: America as we know it is still in mortal danger. Republicans still control all the levers of federal power, and never in the course of our nation’s history have we been ruled by people less trustworthy.

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This obviously goes for Trump himself, who is clearly a dictator wannabe, with no respect whatsoever for democratic norms. But it also goes for Republicans in Congress, who have demonstrated again and again that they will do nothing to limit his actions. They have backed him up as he uses his office to enrich himself and his cronies, as he foments racial hatred, as he attempts.

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And the growing evidence that the Trump campaign colluded with Russia doesn’t seem to have induced any prominent Republicans who weren’t already anti-Trump to take a stand. Instead, we’ve seen erstwhile critics like Lindsey Graham become obsequious toadies promoting Trump propertise.

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In other words, as long as Republicans control Congress, constitutional checks and balances are effectively a dead letter.

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So it’s going to be up to the American people. They may once again have to make themselves heard in the streets. They’ll certainly have to make their weight felt at the ballot box.

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It’s going to be hard, because the game is definitely rigged. Remember, Trump lost the popular vote but ended up in the White House anyway, and the midterm elections will be anything but fair.

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Gerrymandering and the concentration of Democratic-leaning voters in urban districts have created a situation in which Democrats could win a large majority of votes yet still fail to take the House of Representatives.

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And even if voters rise up effectively against the awful people currently in power, we’ll be a long way from restoring basic American values. Our democracy needs two decent parties, and at this point the G.O.P. seems to be irretrievably corrupt.

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Even at best, in other words, it’s going to take a long struggle to turn ourselves back into the nation we were supposed to be. Yet I am, as I said, far more hopeful than I was a year ago. America is not yet lost.“

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Dietmar Moews meint: Ich möchte hier nur zwei kritische Aspekte ansprechen, die das Gejammer des Autors Krugman und der NEW YORK TIMES gegen No. 45 und die Republikaner wägt:

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EINS: Die DEMOCRATS nebst der demokratenparteilichen Publizistik jammern über ihren Machtverlust. No. 45 müsste also verschwinden, damit die nytimes.com wieder mit der us-amerikanische Massenkommunikation umspringen kann wie gewohnt.

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ZWEI Politische Argumente und Kritik gegen NO. 45 und die Republikaner wird von Paul Krugman gar nicht substantiiert. Was ist jetzt mit den Steuererleichterungen? was ist mit den Arbeitsplätzen? Was ist mit der Mauer von Mexico? und was mit der OBAMA-CAR? Was ist mit dem Dollarwert und den Börsen? – was wäre bei den HILLARYSTEN besser? Welche Lügen sind den Täuschungen? Welche Twitter-Lügen sind eindeutige – allerdings oft ziemlich unverschämte -Wertäußerungen Trumps?

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Die Überschrift, „Noch ist America nicht verloren“ – lässt sich nicht ganz an der vulgärmaterialistischen Kriegs-Weltpolitik der USA vorbeilügen, wollte man den Machtanspruch der Democrats gegen den der Repuplicans austauschen. Nichts ist mit den Massen an OBAMA-Kriegsopfern besser.

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