Edward Snowden – Dietmar Moews Portraitzeichnung zur NSA-Solidarität

November 17, 2015
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Vom Dienstag, 17. November 2015

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Vorabdruck aus Neue Sinnlicgkeit 67, erscheint im November 2015 in Köln

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Der US-Amerikaner und Ex-CIA-Techniker Edward Snowden sitzt als Exilant entrechtet in Russland.

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Dietmar Moews, Künstlergelehrter und Herausgeber der Blätter für Kunst und Kultur, Neue Sinnlichkeit, hat für das kommende Heft Nr. 67 eine PORTRAITZEICHNUNG von Edward SNOWDEN gezeichnet, um damit öffentlich zur SOLIDARITÄT mit SNOWDEN anzuregen.

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Die freien Gesellschaften der Welt schulden SNOWDEN Dank dafür, dass er den absurden Rechtsbruch des CIA gegen die Menschheit durch der nachvollziehbare Kopien aus den Datenspeichern des US-Geheindienstes NSA aufgedeckt hat.

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SNOWDEN hat erklärt, er habe es als seine patriotische Pflicht empfunden, den eklatanten Verfassungsbruch des US-Geheimdienstes gegen das Menschenrecht der US-Bürger, zu veröffentlichen, statt weiter selbst mit seinem Berufswissen daran mitzuwirken.

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Der amerikanische Staat hat Edward Snowden der Strafverfolgung und der weltweiten Fahndung ausgesetzt. Die Anschuldigungen gegen SNOWDEN reichen bis zu Hochverrat und Todesstrafe-Forderungen.

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Die deutsche Bundeskanzlerin Dr. Merkel hatte zur Veröffentlichung Snowdens und der Erkenntnis, dass ihr persönliches Telefon vom CIA Dauerüberwacht und abgehört wird erklärt:

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Abhören unter Freunden, das geht gar nicht.“

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Aber, damit sagte sie ganz eigentlich:

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ABHÖREN unter Freunden geht – und alle machen es gegenseitig.

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Außerdem unterstützt Merkel die USA, Snowden zu verfolgen. Deshalb kann Snowden in Deutschland kein Asyl bekommen, denn die USA verlangen seine Auslieferung.

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Dietmar Moews meint: In der Kunst gibt es keine Pausen – in der Kunst geht es immer weiter:

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Wer sich in der zeitgenössischen Kunst auskennen will, braucht den engen Kontakt zum fortschreitenden Kunstprozess und dem aktuellen Kunstschaffen sowie zu den Diskussionen unter den Künstlern und den schwachen Reflexen davon in der staatlichen Kunst-Verwurstung, im Kunstgewerbe am Kunstmarkt und in der SALONPERSONNAGE.

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Neue Sinnlichkeit 67 Blätter für Kunst und Kultur erscheinen im November 2015, 64 Seiten, Erscheinungsort KÖLN am RHEIN.

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Blätter für Kunst und Kultur erscheinen in loser Folge im Verlag Pandora-Kunst-Projekt Köln

Blätter Neue Sinnlichkeit

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Dietmar Moews Portraitzeichnung von Franz Otto Kopp

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John Mayall: Eine Freundin emailt – Doktor Winterlatt antwortet

März 27, 2014

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am 27. März 2014

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Der Gruß

Lieber Kuckuck, wie immer beschäftige ich mich mit Flucht. Für John Mayall (80 Jahre) im Capitol gibt es Karten. Kennt den keiner mehr oder hat die Ticketverfügbarkeit bei bescheidenen (vermute ich ) max 1000 Zuhören andere Gründe? Du bist ja eifriger Zeitungsleser und hast vielleicht mal eine Kritik seines Schaffens in neuerer Zeit gelesen. 40€ ist verglichen mit den Stones eine andere Welt, aber ein Ärgernis „wäre ich doch lieber ins Kino und zum Italiener gegangen“ muss auch nicht sein.

Die Antwort

Stoneskenner von damals. Das ist ein fortlaufendes Akquisebusiness, das Leute wie Jagger akzellerieren – gäbe es nur Musiker wie Charly Watts, wären die Stones auch, wo John Mayall ist – wer heute keine Stadien füllt, bekommt keine Studiozeiten und wird nicht gelistet.

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Würde John Mayall auf der Brooklyn Bridge oder auf Fives Avenue auftreten, wie Stones oder McCartney, würde ihn die Polizei wegholen und wie Pussy Riot einbuchten.

Wenn Du Mayall sehen willst, musst Du in kleine Läden gehen, wo er möglicherweise mal auftritt, da tummeln sich viele Superleute – Dave Dee Dozy Beaky Mick and Tich sind überwiegend tot. Kilroy was here – the Move – sind überwiegend tot.

Du lebst noch. Glücksache – wir sind zehn Jahre jünger als die waren.

Demnach leben wir im letzten Achtel des Budgets beim Ansatz von so einer Durchschnittsdauer eines Ex-Lautmusik-Fans mit Faltengesichtern.

Doom and Gloom – finde ich ziemlich gut – ist aber auch bereits verschwunden.

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Die Höhner haben eine neue Platte – in München vorgestellt.

Man kann entdecken, wie sozial auch das individuelle Musikhören aufgeladen ist. So fern du glauben darfst, auch andere würden das gerne hören, ist das eigene Hören in einen sozialen Hintergrund eingebettet, auch wenn du nur alleine hörst. Wenn das Zeug keiner kennt, ist das Hören eine Art Forschungsprojekt. Sicher sind Leute wie ich sozialpsychologisch Elfenbeintürmler und Mavericks – aber davon kann John Mayall nicht leben.

Kuckuck