Feind: BILD.de Feindsprache, Feindbilder

Juni 17, 2015
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vom Mittwoch, 17. Juni 2015

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Bildschirmfoto vom 2015-06-17 15:10:32

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Die FEIND-Kampagne der BILD-Zeitung und bei bild.de gegen Russland und gegen China in den vergangenen Tagen war voller Volksverhetzung und Lügen. STICHWORT SNOWDEN.

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Während noch vor nicht langer Zeit wurde der russische Staatschef Wladimir Putin nach Berlin offiziell eingeladen und war als Freund Gastredner im Deutschen Bundestag – machen revanchistische Medien im WESTEN jetzt FEINDSPRACHE.

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BILD.de schrieb, 15. Juni 2015, von den feindlichen Russen und den feindlichen Chinesen. Und Edward Snowden habe Geheimnisse an die Feinde verraten:

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Der britische Auslandsgeheimdienst MI6 sei sogar gezwungen gewesen, Agenten aus Einsätzen in „feindlich gesinnten Ländern“ abzuziehen, berichtete die „Sunday Times“ und berief sich auf Quellen beim Sitz des Premierministers, im Innenministerium und in Sicherheitsbehörden.

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Seit Putins Freundschaftsrede im Bundestag haben inzwischen gewaltige Nato-Militär-Aufrüstungs- und EU-europapolitische Übergriffe in der Ukraine zum Krieg geführt – Russland sieht sich genötigt russische Interessen am Schwarzen Meer militärisch zu behaupten: Die Krimunterwerfung unter das russische Militär steht in diesem praktischen Zusammenhang. Die russische Kriegsmarine will nicht vom Schwarzen Meer abgeschnitten werden.

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Auf Nachfragen zu Beweisen von Snowdens Überläufertum, dass Westagenten aus „feindlich gesinnten Ländern“ abzuziehen (waren), berichtete die „Sunday Times“ und berief sich auf Quellen beim Sitz des Premierministers, im Innenministerium und in Sicherheitsbehörden, konnten die Redakteure keine Quellen angeben und legten keine Beweismittel vor, sondern erklärten:

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ZEIT-Online berichtet dazu am 16. Juni 2015:

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…Mit platter Propaganda und einem NSA-Experten für Penisfotos versuchen Snowden-Kritiker derzeit, den Whistleblower zu diskreditieren.

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Und BILD: „Millionen Dokumente, die SNOWDEN …

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der 2013 über Hongkong nach Russland geflüchtete frühere US-Geheimdienstmitarbeiter Edward Snowden (31) gestohlen hatte. 

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Snowden setzte sich 2013 zunächst nach Hongkong ab, das als Sonderverwaltungszone zu China gehört. Von dort flüchtete er weiter nach Russland, wo er seither Asyl genießt.

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Der Zeitung „New York Times“ hatte er im Oktober 2013 gesagt, er habe keine geheimen Dokumente mit nach Russland genommen. Er habe im Juni in Hongkong vor der Weiterreise nach Russland alle Unterlagen an Journalisten übergeben. Er habe keine Kopien behalten. „Die Wahrscheinlichkeit, dass Russen oder Chinesen irgendwelche Dokumente bekommen haben, liegt bei null Prozent“, betonte Snowden damals in dem Interview.

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BILD.de, am 16. Juni 2015, macht dagegen scharf:

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Westliche Fachleute glauben davon kein Wort. Sie gehen nach BILD-Informationen davon aus, dass die Chinesen sich das Material von Snowden besorgten, nachdem er nach Hongkong gekommen war. Und die Russen bedienten sich nach dieser Einschätzung, als Snowden nach Moskau kam. Das Material wäre demnach seine Eintrittskarte in Wladimir Putins Reich gewesen.

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BILD.de weiter:

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Für Fachleute ist es nach dieser Einschätzung also keine Frage, dass Snowden selbstverständlich Geheimnisse an Russen und und auch Chinesen verraten hat.

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Laut Cyberwar-Experte Gaycken kursiert in westlichen Geheimdiensten sogar das Gerücht, dass der russische Geheimdienst FSB steuert, nach welchem Muster das von Snowden gestohlene Geheim-Material an die Presse lanciert werde.

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So wolle der FSB (früher KGB) Politik machen. Das sei zwar nicht bewiesen, sondern nur ein Gerücht, sagte Gaycken. Aber eine solche Vorgehensweise passe zum taktischen Verhalten dieses russischen Geheimdienstes.

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Nach Informationen der „Sunday Times“ verschaffte sich etwa Russland Zugang zu mehr als einer Million Geheimdokumenten aus dem Snowden-Fundus. Auch China soll verschlüsselte Dokumente gehackt haben, die Informationen und Methoden von Geheimdiensten enthielten und zur Enttarnung von britischen und US-amerikanischen Spionen führen könnten. Ein hochrangiger Regierungsvertreter sagte der britischen Rundfunkanstalt BBC, Agenten seien versetzt worden, weil Russland und China Snowden-Dateien lesen können.

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Wird mit solchen Berichten Angst geschürt, abgelenkt oder können Russland und China mit Snowdens Material tatsächlich Schaden anrichten?

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Experte Gaycken ist sicher: „O ja! Sie können Schaden anrichten, und das mit furchtbaren Konsequenzen.“

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Gegenargumente irritieren die Sunday Times und die unbewiesenen Behauptungen nicht. Unter anderem die Aussage des damaligen NSA-Direktors Keith Alexander, man wisse schlicht nicht, wie viele Dokumente Snowden eigentlich mitgenommen habe.

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Der Journalist und Snowden-Insider Ryan Gallagher sowie der ehemalige britischen Botschafter Craig Murray, nahmen die Feindhetze auseinander und veröffentlichten einen Blogpost, in dem er fünf zum Teil gute Gründe nannte, warum der vermeintliche Scoop der Sunday Times eine Lüge sein muss.

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Dietmar Moews meint: Wer zusehen möchte, wie sich ein Journalist innerhalb von vier Minuten vom Enthüller zum Deppen macht, dem sei das CNN-Interview mit Tom Harper von der britischen Sunday Times empfohlen.

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Harper ist einer der drei Männer, die am Wochenende mit einem Artikel über Edward Snowden ein Medienschauspiel in Gang setzten, das für den Berufsstand gleichermaßen peinlich wie ärgerlich ist, aber leider auch typisch. Die Leidtragenden sind jene Leser, die sich nun aus einem wilden Mix aus Propaganda, Beißreflexen und einigen echten Argumenten eine fundierte Meinung bilden sollen.

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Es ist unakzeptabel und sollte von allen Lesern und Internet-Nutzern erkannt werden:

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Feindsprache in BILD und dass BILD.de beliebig aus der Londoner SUNDAY TIMES wörtlich übersetzt, aber nicht dazu aufklärt, wie in London bluttriefende Boulevardblätter ihr Blatt aufmachen, ist üble Propaganda gegen jede Friedensordnung und grenzenlos unvernünftig.

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Die Feindhetzer der LÜGENPRESSE behaupten, Snowden habe „Blut an den Händen“. Eine anonyme Quelle darf das sogar sagen. Aber wenigstens weist die Zeitung darauf hin, dass es dafür laut der britischen Regierung keine Beweise gebe.

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Alle Quellen sollen aus Kreisen der Regierung, des Außenministeriums und der Geheimdienste stammen, bleiben aber ungenannt. Belege für deren Behauptungen liefert die Zeitung genau null, stellt sie aber auch nicht infrage. Darauf von CNN angesprochen, antwortet Harper mit ein paar bemerkenswerten Sätzen:

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„Wir wissen nur, dass dies die offizielle Haltung der britischen Regierung ist“. Kurz darauf, leicht abgewandelt: „Wir veröffentlichen nur, was wir für die derzeitige Haltung der britischen Regierung halten.“ Und auf Nachfragen zu den Details in seinem Artikel: „Ich weiß es nicht.“ Deutlicher kann man kaum sagen, dass man sich von der eigenen Regierung für Propaganda hat einspannen lassen.

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Die Bürger der Stadt Dresden haben angekündigt, einen öffentlichen EDWARD-SNOWDEN-PLATZ zu benennen. Das begrüßt der vormalige Dresdner Dietmar Moews sehr.

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