Lichtgeschwindigkeit 503

August 10, 2010

Lichtgeschwindigkeit 503

AUS DEM MASCHINENRAUM

und Kommentar aus Sicht der IT-Soziologie zur Medienlage

von dem Künstlergelehrten Dr. Dietmar Moews – live und ungeschnitten –

muss auch immer die Werte der Primaten berücksichtigen: Offenheit,

Transparenz, Freiheit, Piraterie und Rechtsstaatlichkeit, im

Globus mit Vorgarten in Berlin, Pankow, am Montag, 9. August 2010,

mit Frankfurter Allgemeine Zeitung, Taz, BBC.co.uk, focus.de, CCC.de,

bild.de, Piratenpartei Deutschland.de, heise.de, ARD, DLF,

Piratenthema hier: SICHERHEIT IM NETZ? NUR DURCH VERNETZUNG:

AUS DEM MASCHINENRAUM 13 der FAZ vom 6. August 2010

Feuilleton Seite 31 — Constanze Kurz, IT-Fachfrau und Sprecherin des

Chaos Computer Clubs (CCC) in Berlin erklärt bürgerrechtliche

Verwertungsbedenken zur IT-Politik.

Dietmarmoews betont: Ich stimme den Darstellungen und Wertungen

in dieser Kolumne von Constanze Kurz vollkommen zu:

Die IT-Bewegung sollte den BDK-Vorsitzenden Klaus Jansen mit

Argumenten konfrontieren und seine Disqualifikation ausweisen.

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 6. August 2010, Feuilleton Seite 31:

„Sicherheit im Netz? Nur durch Vernetzung! Das Internet einfach

abschalten, wenn Gefahr von dort droht — mit dieser Vorstellung

macht der Bund Deutscher Kriminalbeamter von sich reden. Auch

in den Vereinigten Staaten wurden schon entsprechende Gesetzentwürfe

vorgelegt.

„… Mit müden Augen blickt sie fragend in die Runde. Alle nicken

betreten. „Es bleibt keine Zeit mehr, Frau Dr. Merkel“, „Wir müssen

uns schützen“, sagte die Regierungschefin. Dann drückt sie entschlossen

den großen roten Knopf./Nein es geht nicht um das Auslösen eines

nuklearen Angriffes. Nach den Phanstasien des Bundes Deutscher

Kriminalbeamter (BDK) besteht jedoch eine andersgeartete Gefahr,

und sie könnte „sich ähnlich verheerend auswirken wie atomare

Angriffe“. So sagt es der BDK-Bundesvorsitzende Klaus Jansen,

und er meint digitale Kriminalität. Daher soll es zukünftig einen

„Notausschalter fürs Internet“ geben.

Der krude Vorschlag einer internet-Radikallösung kam nicht

überraschend. Der BDK hat sich in den letzten Jahren mehrfach

durch informationstechnischen Nonsens hervorgetan. Da war etwa

die Idee eines „110-Notruf-Knopfes“ in der Symbolleiste eines jeden

deutschen Computers, um die Netz-Polizei in Echtzeit rund um die

Uhr erreichen zu können. Jansen ist aber diesmal nicht allein mit der

Idee der Netz-Notbremse: Im Juni wurde in den Vereinigten Staaten —

nicht zum ersten Mal — ein Gesetzentwurf vorgelegt, der den

sogenannten Internet-Kill Switch vorschlug. „Im Ernstfall“ sollte der

Präsident damit Teile der Netzinfrastruktur oder das komplette

Landnetz deaktivieren. Inspiriert von chinesischen Strategien und

dem (misslungenen) Versuch der iranischen Regierung, das Land

nach der letzten Wahl vom Netz zu nehmen, wurde der Entwurf

tatsächlich diskutiert.

… da ein intelligenter Angriff im virtuellen Raum praktisch nicht

zu seinem Urheber zurückzuverfolgen ist, kann es auch keine

Abschreckung geben. Sicherheit kann nur durch intensive

gegenseitige Verflechtung gewährleistet werden, durch Fördern

und Ausbauen von Vernetzungen und wechselseitigen Abhängigkeiten.

Erst wenn es sich kein Land, das über potentielle Cyberwaffen verfügt,

mehr leisten kann, einen Angriff zu starten, weil es selbst zu sehr in

Mitleidenschaft gezogen würde, kann es kollektive Sicherheit geben.

Begleitet werden soltte eine solche sinnvolle Strategie von

internationalen Abkommen zur Ächtung von digitalen Angriffen

auf wichtige zivile Infrastrukturen sowie einem Moratorium der

virtuellen Aufrüstung. Die nach dem Kalten Krieg entwickelten

Strategien der kollektiven Sicherheit sollten auch die Grundlage

für Frieden im Netz sein. Das zombiehafte Wiederauferstehen der

Abschreckungs- und Einbunkermentalität aus den siebziger Jahren

wirkt so anachronistisch wie die Vorstellung einer Internet-Doomsday-

Maschine, die von der Kanzlerin per „Rotem Knopf“ aktiviert

werden kann“

Dietmar Moews meint: Nicht nur der BDK-Vorsitzende Klaus Jansen

in seiner Inkompetenz der Politik in der IT-Revolution, sondern alle

Stellvertreter in unserer freien Westgesellschaft müssen mit

Argumenten bedrängt und herausgefordert werden. Die Piratenpartei

Deutschland muss die IT-Politik an oberste Vorrangstellung auf die

Agenda bringen und ein Staatsministerium für IT-Politik, als Veto-

Abschätzungsinstanz, beim Kanzleramt platzieren.

Produktion, Idee, Autor, Direktion, Dr. Dietmar Moews;

Aufnahmetechnik und Admin, Piratencrew Berlin


Lichtgeschwindigkeit 501

August 9, 2010

LICHTGESCHWINDIGKEIT 501

Die neue 501 von LEVIS und Kommentar aus Sicht der

IT-Soziologie zur Medienlage von dem Künstlergelehrten

Dr. Dietmar Moews – live und ungeschnitten – muss auch immer

die Werte der Primaten berücksichtigen: Offenheit, Transparenz,

Freiheit, Piraterie und Rechtsstaatlichkeit, im Viale,

Gleimstraße in Berlin, Pankow, am Samstag, 7. August 2010,

mit Frankfurter Allgemeine Zeitung, Neues Deutschland, BBC.co.uk,

focus.de, CCC.de, bild.de, Piratenpartei Deutschland.de, heise.de,

ARD, DLF,

Piratenthema hier: Die neue 501 von LEVIS. Mit dem Update des

LINUX-Betriebssystems

10.4 und dem Ubuntu war das CHEESE-Video-Programm mehr

oder weniger ausgefallen. Es gab nur noch Ruckelbilder ohne Ton.

Die Versuche das CHEESE wieder gängig zu machen, führten nicht

zum Ziel. Folglich fand der Durchblick von Pirat Jochen ein

anderes Opensource Videoprogramm, das guvcview, mit dem

nunmehr durch speziell zugerichtete Voreinstellungen ein

Aufnahmebetrieb in Aussicht genommen werden können sollte.

Man kann gespannt sein. Denn insgesamt hat das Ubuntu-Update

nicht einfach spürbare Verbesserungen gebracht, aber zahlreiche

funktionelle und designbezogene Änderungen, die die Arbeitsroutine

stören. Im Moment erweckt die neue Aufnahme und Admintechnik

den Eindruck, dass ein besserer Ton und eine schnellere Verarbeitung,

Konvertierung und Hochladen brächte. Dem Take 501 fehlt die

Ikone bei YOUTUBE. Warum, weiß keiner.

Unsere Piratencrew-Bastelstunde hat nebenbei belangvolle

Piratenerörterungen ergeben und zur Frage, Wann kommt der erste

Rauch aus Russland in Berlin an. Mutmaßungen, je nach Wetter und

Luftdrucklage, zwischen drei und acht Tagen.

Produktion, Idee, Autor, Direktion, Performance,

Dr. Dietmar Moews; Aufnahmetechnik und Admin Piratencrew Berlin


Lichtgeschwindigkeit 500

August 6, 2010

LICHTGESCHWINDIGKEIT 500

ES RIESELT AN DER MAUER und Kommentar aus Sicht der

IT-Soziologie zur Medienlage von dem Künstlergelehrten

Dr. Dietmar Moews – live und ungeschnitten – muss auch immer die

Werte der Primaten berücksichtigen: Offenheit, Transparenz, Freiheit,

Piraterie und Rechtsstaatlichkeit, an der alten Stadtmauer von Berlin,

Waisenstraße, am Donnerstag, 5. August 2010, mit Nietzsche Werke,

Kritische gesamtausgabe Hrs. Colli/Montinari Bd. VIII3,

Nachgelassene Fragmente, S. 458Ff „Wahnsinnszettel“, Dietmar Moews

„Der zarte (harte) Nietzsche, Melodram 1993, aus „Prinz Vogelfrei“,

Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 3. August 2010, BBC.co.uk,

focus.de, CCC.de, bild.de, Piratenpartei Deutschland.de, heise.de, ARD,

DLF,

Piratenthema hier: ES RIESELT AN DER MAUER. Ein Nietzsche-Geschenk

vor den ältesten Steinen von ganz Berlin aus dem Jahre 1250. Als kleine

Aufmerksamkeit des Dankes von Dr. Dietmar Moews an alle Unterstützer,

insbesondere die zahlreichen „Crews“, besonders die diversen „Berlin

Crews“, Kamera, Administratoren und Ratgeber und spontanen Nothelfer

im Laufe der bislang 500 Podcasts „lichtgeschwindigkeit“ des „Mobilen

Büros für Lichtgeschwindigkeit. Ferner ist dem Youtube-Channal für die

geübte Verbindlichkeit und Treue zu danken, die Vertragsbedingungen

grundsätzlich zu erfüllen. Und nicht zuletzt sage ich den Kanalaufrufern

meinen Respekt, an meinem Experiment teilzunehmen, die täglichen

Folgen zu begleiten und darüber miteinander zu sprechen. Ich nehme

auch zukünftig alle Ratschläge und Kritik mit Interesse auf. Die sozio-

geistige Dynamik der Piratenbewegung zeigt, wie interessiert ihre

Gruppenmitglieder an der Homogenisierung der Piraten arbeiten, wozu

die Lichtgeschwindigkeit wesentliche Impulse geben konnte. Eine

„kalte“ Gruppe, wie die Youtube-Konsumenten, zeigt ganz spezielle

virtuelle Verhaltensweisen als Gruppe und als Individuen. Diese Folge

der unverbindlichen Fernfuchtelei am Computer ist für die neue

IT-Menschheit von höchstem sozio-kulturellen und damit politischen

wissenschaftlichen Interesse.

Die alte Stadtmauer aus dem Jahre 1250 am Rande des Nicolaiviertels,

Klosterstraße/Waisenstraße, stammt aus der frühen Entstehungszeit

des rechtsspreeischen Dorfes Berlin und des linksspreeischen Dorfes

Kölln. Ältere Ursprünge zeigen die noch früheren Gründungen im

südöstlichen Urstromtal bei Köpenik und im nordwestlichen Spandau.

Friedrich Nietzsche, das große deutsche Genie des 19. Jahrhunderts,

war nur auf einer Stipsviste je in Berlin. Nietzsches tiefe Abneigung

gegen Hohenzollern und Preußen stand im Zentrum seiner europäisch-

abendländischen Kulturkritik (die Kanaille Bismarck).

Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 3. August 2010, Feuilleton von

Helmut Mayer: Für den Gott sprach doch noch etwas mehr als die

Grammatik: berichtet über ein neues Buch von Heinrich Detering:

„Der Antichrist und der Gekreuzigte“ Friedrich Nietzsche letzte Texte.

Der FAZ-Rezensent befindet zutreffend, was Autor Detering, Göttinger

Professor mit guten Gründen herausarbeitet: Die letzten Notate

Nietzsches, Ende 1888 und Anfang 1889, die sogenannten

Wahnsinnszettel, sind in keinerlei Hinsicht wahnsinnig oder

urteilsgestört. Im Gegenteil, Nietzsche gelang in wenigen Sätzen, seine

Kritik am europäischen Abendland auf konkrete politische Tatsachen,

Militär und Kriege, und konkrete verantwortliche politische Akteure,

Reichskanzler Bismarck und hohenzollern Kaiser Wilhelm, zuzuspitzen.

Das „wahnsinnige“ bestand allein in der unkonventionellen Aktion

Nietzsches, diese Notate per Post an die Adressaten zu senden.

Aus der „Zarte (harte) Nietzsche“ von Dietmar Moews, nach

„Prinz Vogelfrei“ des jungen Friedrich Nietzsche: Meine Brüder

sagte der älteste Zwerg wir sind in Gefahr Ich verstehe die Attitüde

dieses Riesen Er ist im Begriff uns anzurieseln Wenn ein Riese rieselt

giebt es eine Sintflut Wir sind verloren wenn er rieselt ich rede nicht

davon in welchem affreusem Elemente wir da ertrinken

Problem sagte der zweite Zwerg wie verhindert man einen Riesen am

Rieseln

Problem sagte der dritte Zwerg wie verhindert man einen Großen dass

er etwas Großes groß tut

Ich danke antwortete der älteste Zwerg mit Würde Hiermit ist das Problem

philosophischer genommen sein Interesse verdoppelt seine Lösung

vorbereitet

Man muss ihn erschrecken sagte der vierte Zwerg

Man muss ihn kitzeln sagte der fünfte Zwerg

Man muss ihm in die Fußzehen beißen sagte der sechste Zwerg

Thun wir Alles zugleich entschied der Älteste Ich sehe wir sind

dieser Lage gewachsen Dieser Riese wird nicht rieseln.

Produktion, Idee, Autor, Direktion, Performance, Dr. Dietmar Moews;

Aufnahmetechnik und Admin Piratencrew Berlin


Lichtgeschwindigkeit 499

August 6, 2010


LICHTGESCHWINDIGKEIT 499

WASSER PIRATEN POLITIK und Kommentar aus Sicht der

IT-Soziologie zur Medienlage von dem Künstlergelehrten

Dr. Dietmar Moews – live und ungeschnitten – muss auch immer die

Werte der Primaten berücksichtigen: Offenheit, Transparenz, Freiheit,

Piraterie und Rechtsstaatlichkeit, Spreeufer am YOC-Schiffsanleger

gegenüber der Wiese in Berlin-Mitte, wo früher das Berliner Schloss

und bis vor Kurzem der Palast der DDR standen,

am Donnerstag, 5. August 2010, mit Frankfurter Allgemeine Zeitung,

NEUES DEUTSCHLAND vom 30. Juli 2010, BBC.co.uk, focus.de,

Frankfurter Allgemeine Zeitung, CCC.de, bild.de, Piratenpartei

Deutschland.de, heise.de, ARD, DLF,

Piratenthema hier: WASSER PIRATEN POLITIK. Der Spreeblick am

Wasser von Berlin beim Alexanderplatz, zwischen Berliner Dom und

Staatsratgebäude hat drei Aufhänger:

DIE SPREE WENDET bei NIEDRIGWASSER die FLIEßRICHTUNG.

EINS: Die gewässerreiche Stadt Berlin als Wahlkampfort des Jahres 2011

ruft nach einem PIRATEN-Wasser-WAHLKAMPF. Die 500 km lange Spree

entspringt im südöstlichen Zipfel von Sachsen, nahe Zittau und durchfließt

eine Strecke von 46 km durch Berlin um im Nordosten bei Spandau in die

Havel, später in die Elbe zur Nordsee. In berlin hat die Spree nur noch

29 Meter ü. n. N. Und je nach Wasserstand kein Gefälle bzw. bei

Niedrigwasser dreht die Spree die Fließrichtung, steht still und fließt in

Richtung Spreewald zurück. Der Umkehrpunkt liegt nahe des Wuhlezuflusses

bei Köpenick. Grund ist die Stillegung des Lausitz-Braunkohletagebau.

Dafür war mittels Pumpensumpf das gesamte Grundwasser abgesenkt worden

und Talsperren und Seen bzw. die Spree geleitet, wodurch bis hin zum

Spreewald der Spreestrom vergrößert, der Grundwasserspiegel im ganzen

Land gesenkt war. Nunmehr wird der Spreewald schrumpfen, aber das

ganze Land über den höheren Grundwasserstand üppigere Fauna

entwickeln können.

ZWEI: Hier NEUES DEUTSCHLAND vom 30. Juli 2010 macht Seite Eins

auf: Wasser wird Menschenrecht: UNO-Generalversammlung stimmt von

Bolivien eingebrachter Resolution zu: Von 192 Mitgliedstaaten stimmten

162 ab, davon 122 für das Menschenrecht auf Wasser, so Deutschland

dafür, der Rest, überwiegend entwickelte Staaten z. B. USA, Canada und

18 von 27 EU-Staaten enthielten sich, kein UNO-Staat stimmte dagegen.

Österreich enthielt sich, weil es in Österreich dort noch gerichtliche

Klärungen um die Normen dieses Menschenrechts geführt werden. Alle

unterentwickelten Staaten stimmten für das Menschenrecht auf Wasser.

Jährlich sterben etwa 2 Millionen Menschen an den Folgen unsauberen

Wassers. Weltweit haben 884 Millionen menschen keinen genügenden

Zugang zu sauberem Wasser. Praktisch einklagbar ist das neue Wasserrecht

aber nicht. Es müssen nun wirtschaftliche, soziale und kulturelle

Zusatzprotokolle ratifiziert werden, sonst bleibt dieser Beschluss ein

Lippenbekenntnis, fordert die LINKEN laut Neues Deutschland.

DREI: Hochwasser-Überschwemmungs-Katastrophe in Pakistan.

Der Monsun, die spezifischen Regenzeiten in Pakistan, haben das größte

Ausmaß seit 80 Jahren, mit bislang 400.000 Obdachlosen, 1500

Todesopfern und Millionen von existentiell betroffenen Pakistanern

durch Überschwemmung des gesamten flachen Tieflandes und den

übergeflossenen Flüssen. Hier zeigt sich, wie ein angeblich demokratischer

Staat, der mit Atomwaffen und modernster Militärtechnik Krieg führen

kann, in seiner zivilen Entwicklung zurücksteht. Pakistan hat keine

Wasserregulierung, keine Flussverbauungen und Hochwasserschutz,

was für ein Monsun- und Hochwasserland eine „Überschwemmungskultur“,

aus Deichbau, Fluss-, Kanal- und Schleusenbau, Entwässerung und

Pfahlbau-Siedlungen u. ä. entwickeln müsste. Stattdessen regieren die

islamischen Taliban mit waffengewalt hinein und interpretieren die

Überschwemmungen als Gottes Zorn, aber in Venedig ist es sehr schön.

Produktion, Idee, Autor, Direktion, Dr. Dietmar Moews;

Aufnahmetechnik und Admin, Piratencrew Berlin

LICHTGESCHWINDIGKEIT 499 WASSER PIRATEN POLITIK und Kommentar aus Sicht der IT-Soziologie zur Medienlage von dem Künstlergelehrten Dr. Dietmar Moews – live und ungeschnitten – muss auch immer die Werte der Primaten berücksichtigen: Offenheit, Transparenz, Freiheit, Piraterie und Rechtsstaatlichkeit, Spreeufer am YOC-Schiffsanleger gegenüber der Wiese in Berlin-Mitte, wo früher das Berliner Schloss und bis vor Kurzem der Palast der DDR standen, am Donnerstag, 5. August 2010, mit Frankfurter Allgemeine Zeitung, NEUES DEUTSCHLAND vom 30. Juli 2010, BBC.co.uk, focus.de, Frankfurter Allgemeine Zeitung, CCC.de, bild.de, Piratenpartei Deutschland.de, heise.de, ARD, DLF,
Piratenthema hier: WASSER PIRATEN POLITIK. Der Spreeblick am Wasser von Berlin beim Alexanderplatz, zwischen Berliner Dom und Staatsratgebäude hat drei Aufhänger:
DIE SPREE WENDET bei NIEDRIGWASSER die FLIEßRICHTUNG.


Lichtgeschwindigkeit 497

August 3, 2010

LICHTGESCHWINDIGKEIT 497

PIRATEN mit SOZIOLOGIE und Kommentar aus Sicht der

IT-Soziologie zur Medienlage von dem Künstlergelehrten

Dr. Dietmar Moews – live und ungeschnitten – muss auch immer

die Werte der Primaten berücksichtigen: Offenheit, Transparenz,

Freiheit, Piraterie und Rechtsstaatlichkeit, im Globus mit Vorgarten

in Berlin, am Dienstag, 3. August 2010, BILD Berlin/Brandenburg,

Frankfurter Allgemeine Zeitung, Focus, focus.de, Frankfurter

Allgemeine Zeitung, CCC.de, bild.de, Piratenpartei Deutschland.de,

NRW-Piraten.de, RP.de, heise.de, ARD, ZDF, DLF,

Piratenthema hier: PIRATEN mit SOZIOLOGIE. Die Piratenpartei

Deutschland hat sich in ein Missverständnis führen lassen. Ausgehend

von der inaktiven Führungspersonnage wurden nicht die notwendigen

Koordinierungsschritte zur Entfaltung der Piratenpartei und ihrer

föderalen Integration initiiert. Allerdings haben sich maßgebliche

Vorstandspiraten durch Kungeleien, insbesondere das „Approval

Voting-Wahlverfahren“ und das „Liquid Feedback“-Email-Werkzeug

als innerparteiliches Kommunikations-Steuerungsmittel, wurden zur

Falle und zur Lähmung des Mitgliederlebens.

Die bei den Piraten inzwischen gängige Selbstdefinition als „Nicht-

Offline-Partei“ zeugt von dieser Irritation. Denn das bedeutet weder

Online-Partei noch Körperschaft von aktiven Parteimitgliedern.

Bis zum Bundestags-Wahlkampf September 2009 galt das

Grundsatzprogramm aus dem Gründungsjahr 2006, das der It-

Revolution und den IT-politisch notwendigen Ideen und Werten galt,

auch weil alle anderen Parteien sich hierfür nicht bürgerrechtlich

engagierten.

Diese gemeinsamen Grundsätze wurden in NRW niedergestimmt

und wichen einem mehr oder weniger sozialdemokratischen Hartz

IV-Programm.

Dietmarmoews meint: Es wird nicht umgehbar sein, wer die

Piratenpartei will, kann nicht in eine solche Piratenpartei einfach

eintreten, denn sie existiert als solche noch nicht. Wer eintritt, muss

sich daran beteiligen, die Piratenpartei aufzubauen und in alle

notwendigen Perspektiven des Politikssystems hin auszulegen und zu

entfalten. Dies ist überhaupt unmöglich, wenn man dafür keine Zeit

übrig hat. Ob Gesangsverein, Fußballverein oder Partei — man wird

Vereinsmitglied, weil man da mit den anderen gemeinsam seinem

Anliegen, die Vereinshauptzwecke und seine persönlichen Nebenzwecke,

die Exklusivgüter der Partei usw. wahrnehmen möchte. Wer dafür

keine Zeit hat, kann nicht mitspielen.

Produktion, Idee, Autor, Direktion, Dr. Dietmar Moews;

Aufnahmetechnik und Admin, Piratencrew Berlin;

Musik: Rolling Stones: Out of control, 1997


Lichtgeschwindigkeit 495

August 1, 2010

LICHTGESCHWINDIGKEIT 495

NIEDERLANDE-ABZUG aus AfPaK-SUMPF und Kommentar aus Sicht

der IT-Soziologie zur Medienlage von dem Künstlergelehrten

Dr. Dietmar Moews – live und ungeschnitten – muss auch immer die

Werte der Primaten berücksichtigen: Offenheit, Transparenz, Freiheit,

Piraterie und Rechtsstaatlichkeit, im Globus mit Vorgarten in Berlin,

am Sonntag, 1. August 2010, NEUES DEUTSCHLAND, focus.de,

Frankfurter Allgemeine Zeitung, CCC.de, bild.de, Piratenpartei

Deutschland.de, NRW-Piraten.de, RP.de, heise.de, ARD, ZDF, DLF,

Piratenthema hier:

NIEDERLANDE-ABZUG aus AfPaK-SUMPF

EIN HERZ FÜR KINDER

STREUBOMBEN, STREUMUNITION, SUBMUNITION, ÄCHTUNG der

UN ab 1. AUGUST rechtswirksam. Millionen heimtückische bedrohen

Zivilisten und Kinder und Waffenproduzenten. USA, Großbritannien,

Israel, China, Hisbollah und Russland sind heute die schleichenden

Streubombenmörder. Aber auch der deutsche RIESTER-Rentner oder

Allinaz-Versicherungskunde ist Investor in Streubomben-Produzenten.

NIEDERLANDE Das aufrichtige Lob kam von unerwarteter Seite.

„Wir möchten den Bürgern und der Regierung der Niederlande von

ganzem Herzen dazu gratulieren, dass sie den Mut hatten, diese

unabhängige Entscheidung zu fällen“, erklärte Taliban-Sprecher

Kari Jusuf Ahmadi in einem Gespräch mit der niederländischen

Zeitung „Volkskrant“. Mit dem am Sonntag begonnenen Abzug

der knapp 2000 niederländischen Soldaten aus Afghanistan beginnt

eine neue Entwicklung am Hindukusch: Im kommenden Jahr will

Kanada seine 2800 Mann starke Truppe heimholen, und auch die

USA wollen bereits 2011 mit dem Abzug beginnen.

Die derzeit etwa 1950 niederländischen Soldaten sollen schon

nächsten Monat wieder komplett zu Hause sein, Ausrüstung und

Material bis zum Jahresende. In einer Zeremonie in Tarin Kowt

in der Provinz Urusgan übergab der niederländische Befehlshaber

das Kommando. Die entstehende Lücke sollen Soldaten aus den USA,

Australien, Singapur und der Slowakei füllen. Der Einsatz der

Holländer in der Taliban-Hochburg Urusgan hatte im Sommer

2006 begonnen, Den Haag beklagte in den vergangenen vier

Jahren 24 Gefallene.

Aber auch in anderen europäischen Ländern wird der Afghanistan-

Einsatz weiterhin für heftige politische Debatten sorgen. Neuen

Zündstoff lieferte am Sonntag ein Artikel der „New York Times“.

Danach plant die Regierung von US-Präsident Barack Obama,

die gezielte Tötung von Taliban-Führern auszuweiten. Die von

Obama im vergangenen Jahr angekündigte Strategie, sich verstärkt

um die Sicherheit der afghanischen Zivilbevölkerung und eine

handlungsfähige, kompetente Regierung zu kümmern, um die

Unterstützung der Afghanen zu gewinnen, hat nicht wie erwartet

funktioniert — trotz der Verstärkung um 30.000 Soldaten.

Da sich die Regierung in Washington mit der Ankündigung eines

Abzugstermins selbst unter Druck gesetzt hat, bleiben ihr jetzt

nicht viele Optionen. Der designierte US-Oberkommandierende für

den Irak und Afghanistan, General James N. Mattis, bestätigte bei

einer Anhörung im Kongress, dass der für Juli 2011 geplante Beginn

des US-Truppenabzugs auch eine Verschiebung bedeute — von einer

Strategie der Aufstandsbekämpfung (counterinsurgency) zu einer

Konzentration auf das Töten von Terroristen.

Der Berliner Innensenator Ehrhart Körting, SPD, verlangt jetzt auch,

den Rückzug der deutschen Bundeswehr, seitens der SPD, durchzusetzen,

um der weiten Mehrheit der Deutschen gegen den Krieg zu dienen.

Dietmarmoews meint: Ein Herz für Kinder kann kaum zeigen, wer

die Ächtung der Streubomben oder die Drohnen-Bombardierung

in Afghanistan und Pakistan, bei denen unzählige Zivilisten und

Kinder geopfert werden, nicht ächtet. BILD sollte mal die

Kinderherzen samt Streubomben und Drohnen wörtlich nehmen.

Produktion, Idee, Autor, Direktion, Dr. Dietmar Moews;

Aufnahmetechnik und Admin, Piratencrew Berlin


Lichtgeschwindigkeit 494

August 1, 2010

LICHTGESCHWINDIGKEIT 494

WM-KIRCHE: LEICHTATHLETIK-EM-SENSATION MERLENE OTTEY

und Kommentar aus Sicht der IT-Soziologie zur Medienlage von dem

Künstlergelehrten Dr. Dietmar Moews – live und ungeschnitten – muss

auch immer die Werte der Primaten berücksichtigen: Offenheit,

Transparenz, Freiheit, Piraterie und Rechtsstaatlichkeit, im Globus

mit Vorgarten in Berlin, am Samstag, 1. August 2010, mit

carsten-schlangen.de, Frankfurter Allgemeine Zeitung, NEUES

DEUTSCHLAND, bild.de, Piratenpartei Deutschland.de, RP.de,

heise.de sowie Phoenix, ARD, ZDF, DLF,

Piratenthema hier: LEICHTATHLETIK-EM- SENSATION MERLENE

OTTEY startete im Alter von 50 Jahren (mit 11,47), als Fünfte der

slowenischen Meisterschaften, in der 4x100m-Staffel für Slowenien.

Als siebte des Vorlaufes konnte man sich nicht für den Endlauf

qualifizieren.

Die gebürtige Jamaikanerin und professionelle Leichtathletin Merlene

Ottey, geb. 1960, lebt seit einigen Jahren in Lubljana und hat

inzwischen die slowenische Staatsbürgerschaft. Hat insgesamt an

sieben Olympischen Spielen teilgenommen, zahlreiche Silber- und

Bronze-Medaillen gewonnen, war zweimal Weltmeisterin über 200

Meter Sprint und hat die gesamte moderne Dopingzeit augenscheinlich

gesund durchlebt.

NEUE DEUTSCHLAND vom 31. Juli 2010, Seite 4: Sprintmarathon …

30 Jahre Weltspitze in einer doping-verseuchten Disziplin, mit der

sechsbesten Zeit über 100m aller Zeiten: 11,67 Sekunden.“ Den

hervorragenden 1500m-EM-Endlauf von Carsten Schlangen erwähnt

das Neue Deutschland nicht.

Der deutsche Ausnahmeläufer Carsten Schlangen, der in Barcelona

die Silbermedaille der Europameisterschaft 2010 im 1500 Meterlauf

gewann hat auf seiner Homepage carsten-schlangen.de einen Ausatz

publiziert, der den Fragen von Hochleistungssport und Hochleistungsalter

beschrieben. Carsten Schlangen kommt zu der Aussage, dass die

statistischen Erkenntnisse in der Feinabstimmung eines Einzelfalles

schließlich nicht mehr weiterhilft, weil zahlreiche individuelle

Aspekte im Einzelfall entscheidend sind. Bei der Ausnahmeathletin

Merlene Ottey sind die statistischen Erkenntnisse beispielhaft

nachrangig.

Dietmarmoews: Ich wünsche der Berufssportlerin Merlene Ottey

die Freiheit und Selbstbestimmung, eine wohlkomponierte

Entwicklung vom Hochleistungssport zum Abtrainieren und zum

Altersport zu finden. Wenngleich hier die Ausnahmebegabung

ohne Vorbilder auskommen muss. Immer die nicht sorgfältig

abtrainierenden Todesfälle ehemaliger Spitzensportler vor Augen,

gibt es ja bekanntlich auch Ausnahmefälle, von betagten

Schwangerschaften, was ich hier als körperliche Hochleistung

einsetze, die gesundem Nachwuchs in die Welt verhalf. Wobei

ausdrücklich vorbereitendes Training, d. h. mehrere erfolgreiche

Schwangerschaften vorlag. Die weltweite Prominenz müsste

Merlene Ottey ihren Lebenserwerb ermöglichen, ohne dass sie

sich als Kuriosität auf Jahrmärkten aufstellen lassen muss.

Produktion, Idee, Autor, Direktion, Dr. Dietmar Moews;

Aufnahmetechnik und Admin, Piratencrew Berlin;

Musi: The Troggs: I cant control myself, 1966


Lichtgeschwindigkeit 493

Juli 31, 2010

LICHTGESCHWINDIGKEIT 493

WM-KIRCHE: LEICHTATHLETIK-EM-SENSATION

CARSTEN SCHLANGEN 1500m und Kommentar aus Sicht der

IT-Soziologie zur Medienlage von dem Künstlergelehrten

Dr. Dietmar Moews – live und ungeschnitten – muss auch immer

die Werte der Primaten berücksichtigen: Offenheit, Transparenz,

Freiheit, Piraterie und Rechtsstaatlichkeit, im Globus mit Vorgarten

in Berlin, am Samstag, 31. Juli 2010, mit carsten-schlangen.de,

Frankfurter Allgemeine Zeitung, NEUES DEUTSCHLAND,

Der Tagesspiegel, CCC.de, bild.de, Piratenpartei Deutschland.de,

RP.de, heise.de sowie Phoenix, ARD, ZDF, DLF,

Piratenthema hier: LEICHTATHLETIK-EM- SENSATION

CARSTEN SCHLANGEN 1500m. Carsten Schlangen, geb. 1980,

professioneller Leichtathlet, Architekturstudent aus Meppen beim

LG-Nord-Berlin, gewann bei den Leichtathletik-Europameisterschaften

am 30. Juli 2010 in Barcelona mit 3.43,52 die Silbermedaille,

hinter Arturo Casado in 3.42,74 und vor Manuel Olmedo in 3.43,54.

Seine Bestzeit aus Juni 2009 steht über 1500 m mit 3.34.60.

Wurde seit 2005 Deutscher Meister.

Der aktuelle Weltrekord über 1500m von Hicham el Gerrouj aus

Marokko steht bei 3.26,00. Der Deutsche Rekord wird von Thomas

Wessinghage mit 3.31.58 gehalten und wurde im Jahr 1980 gelaufen.

Damals gab es die unvergesslichen deutschen Mittelstreckler

Wessinghage, Wellmann, Wollstein.

Hier ein kleiner Beitrag, den ich ursprünglich zum Jahreswechsel

2008/2009 im Hinblick auf die anstehende Weltmeisterschafts-Saison

geschrieben hatte -. Die guten Zeiten im Training und im ersten

Wettkampf der Sommersaison erinnerten mich daran, dass dieser

Beitrag bisher leider unpubliziert geblieben ist…

In der Leichtathletik und insbesondere im Sprint- und Laufbereich

wird immer wieder versucht, eine allgemein gültige Richtlinie zu

definieren, welches Alter für welche Strecke ideal sei. Viel wird

darüber gemutmaßt, in welchem Alter die meisten Rekorde auf

welcher Strecke aufgestellt werden. Einige grobe allgemeine

Richtlinien lassen sich aus sportmedizinischer Sicht ableiten.

Einzelne Beispiele wie Merlene Ottey, die mit 44 Jahren das

Halbfinale der Olympischen Spiele über 100m erreichte und knapp

das Finale verpasste zeigen allerdings, dass die eine allgemein

gültige Richtlinie sicherlich nicht existiert.

Es geht meiner Meinung nach vielmehr um die Betrachtung des

persönlichen Alters eines Athleten beziehungsweise einer Athletin –

aber was genau ist das persönliche Alter?

In die Einzelfallbetrachtung fließen sicherlich unterschiedlichste

Sachverhalte ein. Wie lange trainiert der Athlet bereits? Welche

Trainings- und Wettkampfbelastungen hat der Athlet bereits erfahren?

Wie verläuft die Entwicklung der Leistung über die Jahre? Wie groß

ist die Motivation? Kann sich der Athlet maximal belasten? Spielt die

Gesundheit mit?

Schnell wird man feststellen, dass eine nicht enden wollende Anzahl

an Faktoren die Sicht auf die Dinge vernebelt. Wie wichtig ist welcher

Einzelfaktor? Ist auch alles berücksichtigt? Hinzu kommt, dass es in

den meisten Fällen um die Betrachtung der eigenen Leistungsfähigkeit

und der eigenen Leistungsreserven geht und die Gefühlslage die

neutrale Betrachtung erschwert. Plötzlich ist alles nicht mehr genau

messbar. Scheinbar klare Indizes wie Laktatwerte und Pulsfrequenzen

verblassen vor der eigenen Hoffnung auf den nächsten Leistungssprung.

Vor einigen Jahren, noch bevor ich mich dazu entschloss, den

Laufsport professionell auszuüben, haderte ich mit eben solchen

Gedanken. Meine Zeiten stagnierten etwas. Die Schul- und

Unibelastungen trübten das Bild auf das wirkliche Leistungsvermögen.

Alles schien in der Betrachtung plötzlich Kraft und Potential zu

rauben. Mit 27 hörte ich von vielen Seiten, sei das beste Alter für e

inen Mittelstreckenläufer – eine wirkliche Begründung für die These

gab es nicht.

Aus heutiger Sicht müsste die Behauptung des Leistungszenits im

Alter von 27 Jahren mich zu der Erkenntnis führen, die größten

Ereignisse und die besten Ergebnisse bereits hinter mir zu haben.

Mit nun 28 Jahren habe ich über die 1500m Distanz nichts mehr

zu erwarten? Halbfinale der Olympischen Spiele – das wars! Der

mir so häufig geratene Wechsel auf die Langstrecke sollte der

einzig logische Schritt sein…

Produktion, Idee, Autor, Direktion, Dr. Dietmar Moews;

Aufnahmetechnik und Admin, Piratencrew Berlin;

The Rolling Stones: Out of controll, 1997


Lichtgeschwindigkeit 492

Juli 31, 2010

LICHTGESCHWINDIGKEIT 492

EUROPAS NEUE CHANCE und Kommentar aus Sicht der

IT-Soziologie zur Medienlage von dem Künstlergelehrten

Dr. Dietmar Moews – live und ungeschnitten – muss auch immer

die Werte der Primaten berücksichtigen: Offenheit, Transparenz,

Freiheit, Piraterie und Rechtsstaatlichkeit, im Globus mit Vorgarten

in Berlin, am Freitag, 30. Juli 2010, mit Frankfurter Allgemeine

Zeitung, NEUES DEUTSCHLAND, Der Tagesspiegel, CCC.de,

bild.de, Piratenpartei Deutschland.de, RP.de, heise.de sowie

Phoenix, ARD, ZDF, DLF,

Piratenthema hier: EUROPAS NEUE CHANCE. Eine Piratenidee für

eine neue Qualität der europäischen Integration, ausgehend von der

EURO-Krise der EU-Staaten mit Blick auf die Gleichheit der Betroffenheit

und eine anzustrebende Gleichheit aller Mitglieder: Eine Neuestart-

Diskussion zum Thema: Was soll denn Gleichheit definieren?

Pro-Staat-1 Stimme- Gleichheit? Gleichheit der Leistungsfähigkeit?

Gleichheit der Kopfzahlen pro Einwohner? usw.

Im Jahr 1952 gerieten die Europäer, die eine Europäische Gemeinschaft

wollten, an die Grenzen der Uneinigkeit in militärischen und

politischen Fragen. Mit Initiative der Benelux-Staaten sowie Frankreich,

Italien und Deutschland kam es dann im Jahr 1957 zum EWG-Vertrag

über eine gemeinsame Vollintegration des Wirtschaftslebens. Durch

Weiterentwicklung und weitere Beitrittsstaaten wurde aus der EWG

dann mit dem Maastricht-Vertrag die Europäische Union. Inzwischen

sind 27 europäische Staaten der EU beigetreten. Aber die Zustimmung

für eine Europäische Verfassung wurde nach vielem Hin und Her

sowie nationalen Verfassungsklagen mit mehreren Vetostimmen

nicht erreicht. Stattdessen wurde der EU-Lissabonvertrag verabschiedet.

Hiermit ist im Jahre 2009 auch das Ende der EWG beschlossen.

Dietmarmoews meint: Einen europäischen Neustart kann es aufgrund

der Lissabon-Uneinigkeit rechtlich zunächst nicht geben, aber aufgrund

der gemeinsamen Krisen-Betroffenheit! Die 27 EU-Länder müssten in

eine längerwährende Verfassungsdiskussion eintreten. Die Piratenpartei,

als eine weltweite politische Ausrichtung, könnte hierfür die europäische

it-gestützte Anregungskraft bilden. Es ist indes kaum möglich, allein

die Piraten hierzu zur Diskussion zu bewegen: mangelndes Interesse

und egozentrischer Eigensinn sind die starken Gegenkräfte bei den

Piraten.

Wenn wir uns Europa als kulturspezifisches Zipfelchen des großen

ASIEN anschauen, wäre eigentlich das gemeinsame Interesse greifbar

(GLOBUS).

NEUE ZÜRCHER ZEITUNG vom 27. Juli 2010, S. 13, Zuschriften von

Leserinnen und Lesern: SCHWEIZ IN DER EU FEHL AM PLATZ:

Wieder einmal ist der EU-Beitritt ein aktuelles Thema. Doch schauen

wir einmal die finanzielle Situation vieler EU-Staaten an: Deutschland,

Spanien oder Portugal, vor allem Griechenland haben mehrere

Milliarden Schulden, die EU-Währung ist im Dauertief, dazu kommen

happige Sparprogramme auf dem Buckel des einfachen Mannes.

Regierungen, die sich uneins sind, hervorstehende Aufnahme von

Ländern, in welchen noch gefoltert wird und Menschenrechte mit

den Füßen getreten werden. In diesem Bund ist die Schweiz als

souveräner, eigenständiger und starker Staat fehl am Platz. Was

wir mit unseren Väterh und Großvätern aufgebaut haben, verschenken

wir nicht. Schweizer, wacht auf und bewahrt unser schönes

eigenständiges Land. (Schweiz, Autor namentlich)

Produktion, Idee, Autor, Direktion, Dr. Dietmar Moews;

Aufnahmetechnik und Admin, Piratencrew Berlin;

Richard Wagner aus Lohengrin: Nie sollst du mich befragen


Lichtgeschwindigkeit 491

Juli 29, 2010

LICHTGESCHWINDIGKEIT 491

21 TOTE in DUISBURG & RÜCKTRITTSREIFER INNENMINISTER

und Kommentar aus Sicht der IT-Soziologie zur Medienlage von

dem Künstlergelehrten Dr. Dietmar Moews – live und ungeschnitten –

muss auch immer die Werte der Primaten berücksichtigen:

Offenheit, Transparenz, Freiheit, Piraterie und Rechtsstaatlichkeit,

im Globus mit Vorgarten in Berlin, am Donnerstag, 29. Juli 2010,

mit BILD Berlin/Brandenburg, Frankfurter Allgemeine Zeitung,

Der Tagesspiegel, CCC.de, bild.de, Piratenpartei Deutschland.de,

RP.de, heise.de sowie Phoenix, ARD, ZDF, DLF,

Piratenthema hier: 21 TOTE in DUISBURG & RÜCKTRITTSREIFER

INNENMINISTER.

Der NRW-Polizeiminister von Nordrhein-Westfalen, Ralf Jäger, SPD,

aus Duisburg, stellte heute morgen einen Bericht der NRW-Polizei

zu den Geschehnissen bei der Loveparade am vergangen Samstag

in Duisburg vor. Jäger behauptete: Die Verantwortung liegt

ausschließlich beim Veranstalter Rainer Schaller. Ferner legte

Jäger auch dem Duisburger Oberbürgermeister Sauerland, CDU,

den sofortigen Rücktritt nahe, „aus moralischen Gründen der

Hauptverantwortung“, weil es die Öffentlichkeit so fordern würde.

Da die Untersuchung der Staatsanwaltschaft mit dem Anwurf

„gegen unbekannt, wegen fahrlässiger Tötung in einundzwanzig

Fällen, Körperverletzung in über fünfhundert Fällen, vernachlässigter

Sorgfaltspflicht usw.“ noch andauert, ist es eine massive

Rechtsstaatsverletzung durch den amtierenden NRW-Innenminister

Jäger, in diese laufenden Untersuchungen, als einer der

Hauptverantwortlichen der Beteiligten, Chef der NRW-Polizei,

Bewertungen, Interpretationen und Vorverurteilungen über die

öffentlichen Medien zu verbreiten. Der NR-Minister verletzt

damit das Rechtsstaatsprinzip der Gewaltenteilung, zwischen

Judikative/Staatsanwaltschaft/unabhängige Gerichte, Exekutive/

als Minister der Regierung und Legislative/als Abgeordneter im

NRW-Landtag.

IN DER SACHE: NRW-Minister Jäger behauptet auschließlich

sei der Veranstalter auf dem abgesperrten LP-Gelände

verantwortlich.

Dietmarmoews: Diese Behauptung ist widerspricht der Rechtslage.

Der Polizeiminister verbreitet Unfug im Amt. Natürlich gelten die

allgemeinen Gesetze und bestimmte Polizeirechte sowie die

Verantwortung des Hauptveranstalters, hier die Stadt Duisburg

sowie die Ruhr2010, für alle. So war auch die Polizei auf dem

Veranstaltungsgelände mit vollen Polizeirechten und -pflichten im

Dienst. Dass die Polizei-Einsatzkräfte nicht per Funk mit der

Einsatzzentrale verbunden war und dass anscheinend die

Polizeileitung über selbst kein zentrales Gesamtbild der

Entwicklung der Veranstaltung hatte, um die dezentralen

Polizisten angemessen informieren und führen zu können, ist

zweifelsfrei ein Polizeiversagen, dass ursächlich für die

Notsituation, die Verletzten und die Toten war.

Hierfür wies der NRW-Minister Jäger die Abläufe und die

Verantwortung von der Polizei, der Einsatzleitung und des

Polizeiministers weg, um sogar die ausgezeichnete Führung

der Partybesucher, vom Hauptbahnhof zum LP-Eingang vor

den Tunnels, durch die Polizeikräfte besonders hervorzuheben.

Denn, so Jäger, ab den Eingängen sei ja der Veranstalter mit

seinen Ordnern und Sicherheitskräften verantwortlich gewesen.

Auf die Frage, ob Minister Jäger als ortskundiger Duisburger,

er ist dort aufgewachsen, hat in Duisburg studiert usw., bereits

vor dem Partysamstag nicht selbst Bedenken gehabt hätte, dass

bei Publikumsandrang vom hauptbahnhof her ein erhebliches

Unfallrisiko bestehen würde, antwortete Jäger: Ich bin selbst

am Samstag auf dem Gelände gewesen, aber war an den

Entscheidungen zur Genehmigung nicht beteiligt.

Dietmarmoews: Hier müssen nun die PIRATEN aus der APO

in NRW und in Duisburg den Rechtsstaat fordern. Ein solch

unprofessioneller und charakterschwacher Minister wie Jäger

muss sofort entlassen werden, sonst geht es auf die

Ministerpräsidentin. Der Innenminister Jäger sieht seine

eigene Zuständigkeit nicht, Er verkennt die Rechtslage, er missachtet

den Rechtsstaat. Und er betreibt Hexenjagd auf die anderen

Beteiligten, den Bürgermeister und den Partyveranstalter, bevor

die Abläufe überhaupt geklärt sind. Keiner hat bislang die

unsäglichen Zäune angesprochen. Diese Abzäunung war dem

Veranstalter auferlegt, er hat den Veranstalter viel Geld gekostet.

Er war, da es keine Eintrittskarten gab, lediglich wegen der

Reinigungskosten verlangt worden.

Produktion, Idee, Autor, Direktion, Dr. Dietmar Moews;

Aufnahmetechnik und Admin, Piratencrew Berlin