Nachruf für Hans Michael Zimmermann in Neue Sinnlichkeit 80

April 26, 2022

Lichtgeschwindigkeit 10417

am Mittwoch, den 27. April 2022

Neue Sinnlichkeit 80 Seite 3

<Inhalt

Umschlag: AUSSTELLUNGSPLAKAT BALLHOF-GALERIE HANNOVER Peter Grämer 1978 Seite 1

IMPRESSUM Seite 1

Zum Geleit Seite 2

INHALT 3

ERFOLGSKINDER 4

DIETMAR MOEWS: Für Wehrrecht und Reiserecht vor 40 Jahren und heute, 2022 10

DIETMAR MOEWS: CORONA-POLITIK und rechtswidriger Zwang mit Immunitätslügen 11

DIETMAR MOEWS: Russen-Sowjets und Blauhelme in Ukraine rufen Särge 12

MHH 2021 / DIETMAR MOEWS: Anti-Aging Spermidin und Haarausfall – *Arendt-Nazi-Bonus 23

DIETMAR MOEWS: Bundestagswahl am 26. September 2021 und neue Regierung 27

DIETMAR MOEWS: NFT ist Pseudo-Kunstgewerbe mit DIGITAL-VIRTUAL-SPEKULATION 31

DIETMAR MOEWS: Mehrstöckige Windmühle 32

LAYOS DAYATOS: >Goebel Springer 2020 – Rechtsstaat und Lauterkeit< Folge FÜNF 38

THOMAS SCHMIDT: Ein Frühlingsmärchen 45

FRANZ OTTO KOPP: Ausflug zum Vesuv 49

ABONNEMENT AUF LEBENSZEIT Neue Sinnlichkeit einmalig 500 EURO 49

NACHRUF auf Hans Michael Zimmermann 1942-2022 von DIETMAR MOEWS 50

HANS MICHAEL ZIMMERMANN: DAS TRÄUMENDE TIER 52

ADOLPH FREIHERR KNIGGE: ÜBER EIGENNUTZ UND UNDANK 1796

Knigge setzt Kants kategorischen Imperativ in

allgemeinverständliche Klarheit: Fortsetzung XXX 55

ABONNEMENT NEUE SINNLICHKEIT AUF LEBENSZEIT FÜR 500 EURO 58

NINA SIMONE: Portrait: Die Linie von Dietmar Moews 59

DIETMAR MOEWS: Lexikon des Kunstwesens: Nina Simone 60

DIETMAR MOEWS: Die Kinderseiten der Epoche: Maskulinistinnen 61

Auflösung Qualitätsrätsel 79: August Stramm, 1914

QUALITÄTSRÄTSEL 77: Wer hats geschrieben? 63

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Neue Sinnlichkeit 80 Seite 4

<Erfolgskinder

Liebere Leserin, liebster Leser, es wiederholt sich gar nichts – es scheint wie die Jahreszeiten fortzulaufen und wandelt sich stets. Erwartungshoffnungen sind also immer berechtigt. So fahre ich damit fort, die Malerei als eine Schlüssel-Kunst zu zeigen – was wir zwischen Instinkt und spekulativen Sprachspielen erkennen (ich lehne die staatliche Kunstvernichtung ab):

Neue Sinnlichkeit als Malerei von Dietmar Moews beseitigt die absurden Oberflächlichkeiten, die heute staatlich kommunikativ organisiert werden (OKF= Organisierte Kunst Förderung). Bei den Werken von Dietmar Moews wird die wirkliche Welt als unsere Welt dargestellt. Mit Kant nehmen wir an, das Ding als Menschen begrenzt zu erkennen, aber die totale Dingwelt an sich offenbart sich nicht ohne Weiteres für uns. So sind die Malereien der Dinge eben nicht die Dinge vollständig, sondern es sind menschliche Bilder, Symbole der Dinge. Die Kunst liegt darin, als Erkenntnisquelle unseres Körpers, als beim Malen reflektierte Rückkehr zu den Daten der Intuition und weg von Spekulationen und metaphysischen Schwierigkeiten zu zeigen. Zwischen der Welt in Bild und Augen und Hand des Malers Dietmar Moews werden keine mutwilligen Wertspekulationen oder Imperative eingebracht. So, dass dem Bildbenutzer eine unverstellte, nicht mediatisierte Welt durch die Kunst geboten werden kann. Hier sind weder der Künstler noch die Malerei Medien, sondern es erscheinen DATEN DER INTUITION.

Man möchte (mit Henri Bergson in Materie und Gedächtnis) versuchen, Materie und Geist nicht bereits bei der Wahrnehmung der Daten zu überfallen und zu verbinden, sondern das Denken erst infolge der Bilderkontemplation anzustellen. Damit erfüllt ein Maler die Herausforderung an die Kunst unserer Zeit. Damit ist er der größte Meister der Kunst der Malerei und hätte längst verdient, dass ihn sein westlicher Kulturkreis bemerkt (siehe„Das weiße Engelchenhemd“ – Armin Mohler 1981 in Die Welt). Denn damit haben wir Schöne Künste. Und darauf findet sich bald im kommenden Blatt 81 ein neuer Aufsatz zur Schönheit – ein Plädoyer der Neuen Sinnlichkeit, die in diesen Blättern von Dietmar Moews vertieft wird. Doch wir haben Kulturindustrie, Opportunismus, Lügenpresse und Unfähigkeit zum Selberdenken.

Blätter für das Schöne und das Älterwerden der Alten ist nicht das moderne Prädikat Sowohl-als-Auch. Altwerden scheint alternativlos wünschenswert, – zu verstehen, was dabei „das Schöne“ als inspirierendem Vorsatz bestimmt. Wer kennt schon alle verschiedenen Leiden und Schmerzen, die zu allem Alltäglichen das Altwerden begleiten. Wer das nicht kennt? – Bitte melden.

Ich möchte allen Helfern in der Covid-Sepsis-Hölle meine Anerkennung und meinen Dank aussprechen und wünsche guten Mut und geduldige Wachheit gegenüber den allgegenwärtigen Infektionsgefahren. Mir blieb schwerwiegende Corona-Virus-Infektion bislang erspart. Ich bin rechtstreu und gesetzgerecht nicht geimpft, weil das angängige Geimpfe nicht gegen Infektion schützt und die Schutzvortäuschung keine Immunität, aber Unvernunft hervorruft.

Ich kann meine ABONNENTEN AUF LEBENSZEIT dieser Blätter schwer mit diesen letzten Ausflügen für Wehrrecht und Reiserecht noch begeistern (man ist altersbedingt nur noch gemindert wehrtüchtig und reisefest). Ich bedauere das sehr, weil es mal 1979 – immer auch angesichts des Todes – mit Freundlichkeit und Freundschaft begann, ich jedoch inzwischen so alt geworden bin, dass mir unmöglich ist, Wichtigeres und Unwichtigeres unterscheiden zu können. Bei mir bestimmt das mehr oder weniger sinnvolle Weitermachen aus sich selbst. Wer studiert findet immer weiter interessante Nahrung – auch in der Hoffnung auf geistige Freundschaft. Leider ist mit Hans Michael Zimmermann mein bester lebender Gesprächsfreund von Köln gestorben. Ich würde gerne einen wunderbaren Denker für mich sprechen lassen, der sich Lesern zuwendete indem er meinte: Wer jemand auch sei, wenn nicht in Geschmack, Feingefühl und Einsicht, so doch in Fleiß und Ausdauer er sich (ich mich) wohl messen darf. Und, gehofft wird, eine Leserin in freundlicher Stimmung anzutreffen, auch wenn sie manches nicht zu wissen brauche, indes auch wiederum in diesen ausgedauerten losen Blättern zu lesen, meine Sendungen ihr inspirierenden Gewinn bringen könne.

Deshalb auch mein LINK: <Dietmar Moews’s Blog bei WordPress „in Lichtgeschwindigkeit> (Nachruf auf Hans Michael Zimmermann)

https://wordpress.com/post/lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/58184

Aber zur Sache der NEUEN SINNLICHKEIT:

Die ELEATEN – als Eleatismus bezeichnet man „jede philosophische Lehre, die von einem absoluten, nur durch Denken zu erfassendem Sein ausgeht und ihm das Werden und die sichtbare Welt als Schein entgegensetzt“(dafür steht die Sattelzeit, stehen die Jahre um 500 v. Chr.; man nennt es Vorsokratiker – erklärte der wichtigste Philosoph des 20sten Jahrhunderts, der Schwarzwälder Martin Heidegger: „Wir wissen seit Parmenides, demVorsokratiker, dass wir das Sein philosophisch befragen müssen und zwar induktiv, von den Phänomenen und der Existenz her. Hier tritt Dietmar Moews in völliger Übereinstimmung mit Heidegger und den Eleaten hinzu, wie Heidegger in den „schwarzen Heften“ (den privaten Aufzeichnungen) ausruft: „Wohin ist es mit den Deutschen gekommen? Nur dahin, wo sie immer waren – dass sie jetzt nur noch blöder und immer blöder die eigene Seele leugnen (…). So fürchterlich zum ertragen Zerstörung und Verwüstung sind, die jetzt über die Deutschen und die Heimat gekommen, all das reicht nicht an die Selbstvernichtung, die jetzt im Verrat am Denken das Dasein bedroht.“(vgl.“Verirrte Kunstorganisation..“ Diss. Dietmar Moews, Universität Bremen.)

Und hier möchte ich mit Sören Kierkegaard – den wirklich Lesenswerten – einschießen: Die von mir mit der Neuen Sinnlichkeit erzeugte, mehr ästhetische als ethische Sicht anerkennt die Moderne als Folge des Naturgesetzes unter den Menschen, die in ihrer unendlichen desultorischen Subjektivität immer was Neues als Erleichterung erleben, anstatt sich einer subjektiv ästhetischen Lebensweise hinzugeben. Ich lehne diese Beschleunigungsmoderne ab.

Erfolgskinder, als Textflüsse durch die Zeit von 43 Jahrgängen, sind die lose Folge der individuellen Verschriftlichung der Geschehnisse und der Meinungen dazu, die Dietmar Moews je bemerkenswert scheinen. Im Kern interessiert dabei die Selbstbehauptung der Malerei im postmodernen Wirrwarr und dem organisierten Zwang im staatlichen Kunstsegregationsbetrieb, der heute etwa 95% der Pseudo-Kunst erzeugt (Dietmar Moews fällt darunter nicht). Dazu ist herauszuheben, dass Dietmar Moews eine adelige Wesensprägung mit unbeugsamem Charakter lebt – sehr von seinem genialen Vater, dem Geodät und Stadtplaner Günter (1924-1992) – ermöglicht. So sind die existenziellen Zeugnisse in eher erbaulichen als philosophietheorietischen Vorstellungen des Malers Dietmar Moews auf den modernen Wahnsinn bezogen. Sie bestehen indes auf entschiedener Künstler-Exklusivität, Phänomenologie – also konkrete Malerei – und positiv-empirischer Wissenschaft.

Ausdrücklich: Das MANIFEST DER NEUEN SINNLICHKEIT (in den gleichnamigen Blättern Numero 0, im November 1979) ist keinesfalls als Verneinung des modernen Zeitalters, sondern als Geltungsanspruch und Wahrheit des Schönen (im möglichen Sein) gemeint.

Ich erinnere daran, dass mich mein Gutachter und Freund, der eminente Alphons Silbermann (1909-2000), nachdem ich ihm einige Folgen des losen Blattes Neue Sinnlichkeit (z. B. Nr.23) von München nach Köln überstellt hatte, sehr angetan war, und mir vorschlug, diese Blätter bei einem schlagkräftigen Verlag unter Vertrag zu bringen. Wir trafen uns, hierzu eine Vertiefung zu Erörtern, und ich lehnte schließlich ab, weil mir die Unabhängigkeit und die reine Freude, in loser Folge heraus-zukommen, doch gerade das Entscheidende war, nämlich immer wenn mein lebenslanges Universalstudium, das ich neben der Malerei und dem Selbstmarketing (auf der Linie Piero della Francesca, Caravaggio, Breugel, Georges de La Tour, Spinoza, Kant, Goethe, Schopenhauer, Nietzsche, Matisse, David Hockney, Alphons Silbermann), als neue Stufen in der Neuen Sinnlichkeit mitteilen konnte. Dabei handelt es sich immer um das Mögliche, als Grundmotiv Martin Heideggers wie auch Robert Musils: Was kann der Möglichkeitssinn erkennen? Und gleich noch Heideggers gelebte Antwort nach dem Sein für Männer – auch hierzu wirkt ein nicht moralisierendes „Diesseits von Gut und Böse“, wie es Heideggers Libido-Partnerinnen erlebten: Männlich, nicht weiblich.

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Ich habe über Schönes und erlebbare Schönheit geschrieben, weil ich die moderne Vorentscheidung von heute, dass der Staat bereits mit viel Geld und Salonpersonnage gegen Schönheit Kunstpolitik durchsetzt, ekelhaft finde. Blaise Pascal hatte zur Frage der Verlorenheit und des Elends in einem Leben zum Tode hin, Möglichkeiten zum Glücklichsein und zur Angstunterordnung in seinen „Gedanken“ (ab 1650) überlegt. Pascal verendete im Alter von 39 Jahren – war sehr sensibel und klug. Für mich ist jeder Lebende ein Held – und ich respektiere ihn und sie – auch ohne Gedankentiefe (angesichts eines jeden zu erwartenden Todes),

Neue Sinnlichkeit ist die Selbstbehauptung der Poesie, die über jedes willkürliche „An sich“ zu setzen ist. Ich halte also Schönheit mehr für Dichtung, wie Dichtung in der Sprache. Nur als Wahrheit in Sinn und Form, wo „bildliche Sprache“ vom Bild-Dichter erstellt werden muss; das ist mehr als ästhetische Logik. Ich danke meiner empirisch-wissenschaftlichen Weitung als Künstler-Gelehrter, für die ich weder ein Parteiprogramm noch länger Künstlerfreunde fürs Leben gebrauchen konnte, mein eigenes dichterisches Vermögen Kunstbilder zu malen.

Wer nicht glaubt, dass in der Kölner Stadtluft derart viel Staubdreck schwebt, den jeder in Köln aspiriert und in Lungenschnitten, fleckig wie Leberwurst, anstaunen kann (auch bei Gestorbenen, die nicht an Lunge krepierten). Er wird nachschauen müssen, wo er seine verbleibenden Tage leben möchte? Ob die besten (geräuscharmen Luftfilterungsgeräte) hier noch was retten können? Und man fragt sich nach einer Zeitenwende?

Wie wäre es mit einer Neuen Sinnlichkeit?>

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Neue Sinnlichkeit 80 Seite 50

<Hans Michael Zimmermann / Michael Zar 1942 – 2022

NACHRUF

Hans Michael Zimmermann, auch als Pseudonym Michael Zar bekannt, wurde am 3. Dezember 1942 in Wuppertal geboren und ist am Freitag, den 18. März 2022, 79-jährig in Köln gestorben. Er lebte als träumender bildender Künstler und starb jetzt nach ganz kurzer Infektionszeit durch Corona-Viren im Kollaps eines multifunktionalen COVID-Komas auf der Intensivstation der Kölner Universitätsklinik Sankt Antonius.

Michael Zimmermann war bis zum Tode seiner Frau verheiratet, lebte bis zuletzt alleinstehend in der Kölner Südstadt, wo man ihn kannte und besonders schätzte.

Noch im Jahr 2019 zeigte er als Hans Michael Zimmermann alleatorische Toshiba-Words-Computergrafien in einer selbstinitiierten Ausstellung in der Kölner Batik-Galerie Smend, gemeinsam mit einem langjährigen Freund, dem Kölner Grafiker Jan Konietzko.

In einem vorherigen Leben trat Hans Michael Zimmermann mit dem Namen Michael Zar als bildender Künstler öffentlich auf. Z. B. berichtete die Zeitschrift KUNSTFORUM im Jahr 1988 über eine Ausstellung mit Terrakotten von Michael Zar in der Galerie Michael Horbach.

In seinem künstlerischen Nachlass findet sich ein Essay, den er als graue Literatur im Selbstverlag publizierte, und seine existenzialistische Orientierungs-Vorstellungen ausfließen ließ: <DAS TRÄUMENDE TIER – Essay über ein Tier, das auch im Wachzustand träumen kann>; 190 Seiten, Köln 2016. Dabei stehen der Sexus-Nexus und die aufs andere Geschlecht bezogenen Sozialspezifiken in einer entscheidenden Rolle. Hans Michael Zimmermann steht damit vollkommen im Gegensatz zur heutigen Gleichheitspolitik. Zwar sind ihm Gleichberechtigung und auch Gleichstellungshilfen als Bemühungen der Menschlichkeit immer als Großzügigkeit und Fairness hoch erachtet. Aber Ungleichheit und nicht die Gleichmachung oder auch die Angleichung von Menschen, auch zwischen Weib und Mann, waren ihm nicht gewünscht.

Zimmermann sagt: die Frauen nehmen sich einen Mann, wenn sie es wollen – Männer müssen darauf warten, wenn sie lustig sind. Damit ist zwar Männerwelt als Patriarchat kein Maskulinismus. Und der heute als Genderwertsetzung betriebene Feminismus durchaus nicht als Frauenherrschaft widerlegt. Ein phänomenal-existenzielles Führen und Fühlen sind ihm in eigenen Ausprägungen immer ein einzigartig geschlechtlich bedingtes Patriarchat. Vaterschaft und Verantwortung sind dabei gültige Wertmerkmale beim Träumen im Wachzustand. Wie weit er seine Träumenaffinität auch als Tagträumen während seiner täglichen Stadtwanderungen in konkrete Bewusstseins- und Wahrnehmungsstimmungen oder als esoterische Selbstbeheimatung übte, ist mir nie aufgefallen, ebensowenig wie Drogenpraktiken oder sonstige Stimulanzien.

Hans Michael Zimmermann stand für mich an der Spitze der zeitgenössischen Geister in Köln. Er war in Gedanken weit, tief und schnell, sozial ohne Schrecksekunde verstehend und ansprechbar und damit ein sehr nüchtern-glücklicher Zeitgenosse. Sein Ende und seine zukünftige Abwesenheit ist ein großartiger Verlust für mich. Mit wem kann man noch reden?>

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Markus Lanz mit Johann Gottlieb Fichte beim Ehrlichmachen im ZDF-Staatsfernsehen

November 20, 2021

Lichtgeschwindigkeit 10355

am Samstag, 20. November 2021

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Markus Lanz mit Johann Gottlieb Fichte beim Ehrlichmachen im ZDF-Staatsfernsehen - featured image

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Dreimal die Woche, meint der ZDF-Show-Leiter MARKUS LANZ, sei fast täglich. LANZ bringt die auftretenden Ansager seiner täglichen Runde mit immer neuen absurden Ansagen, die laufend neueste WORDINGS aufbringen. LANZ exponiert seine Runden immer mit extremen Hetz-Wordings. Plötzlich sagte er gestern, wir haben KEINE Pandemie der Ungeimpften, sondern der Geimpften. Da müssten sich doch die heutigen Ansager der verschiedenen Parteien nun mal bekennen, dass sie noch vor wenigen Tagen den „FREEDOM DAY“ angekündigt hatten. LANZ bringt seine bisheriges WORDING durcheinander und fordert:

Wir müssen uns doch mal so langsam ehrlich machen.

Unsere Staatspropandandisten samt der Lügenpresse (auch die staatlichen Massenmedien) bringen die öffentliche Informationslage absichtlich durcheinander, indem ständig blödsinnige Wortvertauschungen erzwungen werden. Und MARKUS LANZ repetiert das fortlaufend selbst, bis er am Donnerstag klagend in seine Runde rief:

„Irgendwann muss man sich doch mal ehrlich machen“.

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Ich höre (auch bei Lanz) immer „Boostern“ – meine deutsche Sprache hat das schöne Wort „Aufplustern“. MARKUS LANZ ist Italiener aus Südtirol, das wird geboostert.

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Deshalb hier jetzt JOHANN GOTTLIEB FICHTE – seine „Rede an die deutsche Nation“ (1808 veröffentlicht).

FICHTE, in der philosophiegeschichtlichen Nachfolge Immanuel Kants als Vertreter des Idealismus bezeichnet, ist tatsächlich vielmehr ein Vertreter der Intelligenz und subjektiver EMPIRIE-Anerkenntnis (die Empirie nun wirklich nicht als IDEAL anzusehen ist). So zitiere ich hier aus seiner Einleitung der „Rede an die deutsche Nation“, was Fichte unter Punkt 3. darlegte (keine Angst vor Fichtes Langsätzen – man kann durchaus folgen):

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“ … 3. Indem ich eine klare Einsicht der Deutschen, als solcher, in ihre gegenwärtige Lage hervorzubringen gedenke: setze ich voraus Zuhörer, die da geneigt sind, mit eigenen Augen die Dinge dieser Art zu sehen, keineswegs aber solche, die es bequemer finden, ein fremdes und ausländisches Sehwerkzeug, das entweder absichtlich auf Täuschung berechnet ist, oder das auch natürlich, durch seinen andern Standpunkt und durch das geringere Maß von Schärfe, niemals auf ein deutsches Auge passt, bei Betrachtung dieser Gegenstände sich unterschieben zu lassen. Ferner setze ich voraus, dass diese Zuhörer in dieser Betrachtung mit eigenen Augen den Mut haben, redlich hinzusehen auf das, was da ist, und redlich sich zu gestehen, was sie sehen, und dass sie jene häufig sich zeigende Neigung, über die eignen Angelegenheiten sich zu täuschen und ein weniger unerfreuliches Bild von denselben, als mit der Wahrheit bestehen kann, sich vorzuhalten, entweder schon besiegt haben, oder doch fähig sind, sie zu besiegen. Jene Neigung ist ein feiges Entfliehen vor seinen eignen Gedanken und kindischer Sinn, der da zu glauben scheint, wenn er nur nicht sähe, so werde dieses Elend dadurch auch in der Wirklichkeit aufgehoben, wie es aufgehoben ist in seinem Denken. Dagegen ist es mannhafte Kühnheit, das Übel fest ins Auge zu fassen, es zu nötigen, stand zu halten, es ruhig, kalt und frei zu durchdringen und es aufzulösen in seine Bestandteile. Auch wird man nur durch diese klare Einsicht des Übels Meister, und geht in der Bekämpfung desselben einher mit sicherem Schritt, indem man, in jedem Teil das Ganze übersehend, immer weiß, wo man sich befinde, und durch die einmal erlangte Klarheit seiner Sache gewiss ist; dagegen der andere, ohne festen Leitfaden und ohne sichere Gewissheit, blind und träumend herumtappt.

Warum sollten wir denn auch uns scheuen vor dieser Klarheit? Das Übel wird durch die Unbekanntheit damit nicht kleiner, noch durch die Erkenntnis größer; es wird nur heilbar durch die letztere; die schuld aber soll hier gar nicht vorgerückt werden. Züchtige man durch bittere Strafrede, durch beißenden Spott, durch schneidende Verachtung die Trägheit und die Selbstsucht, und reize sie, wenn auch zu nichts Besserem, doch wenigstens zum Hasse und zur Erbitterung gegen den Erinnerer selbst, als doch auch einer kräftigen Regung, an – so lange die notwendige Folge, das Übel, noch nicht vollendet ist, und von der Besserung noch Rettung oder Milderung sich erwarten lässt. Nachdem aber dieses Übel also vollendet ist, dass es uns auch die Möglichkeit auf diese Weise fortzusündigen benimmt, wird es zwecklos und sieht aus wie Schadenfreude, gegen die nicht mehr zu begehende Sünde noch ferner zu schelten; und die Betrachtung fällt sodann aus dem Gebiete der Sittenlehre in das der Geschichte, für welche die Freiheit vorüber ist und die das Geschehene als notwendigen Erfolg aus dem Vorhergegangenen ansieht. Es bleibt für unsere Reden keine andere Ansicht der Gegenwart übrig, als diese letzte, und wir werden darum niemals eine andere nehmen.

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Markus Lanz mit Johann Gottlieb Fichte beim Ehrlichmachen im ZDF-Staatsfernsehen - featured image

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Dietmar Moews meint: Johann Gottlieb Fichte war ein Denkheuristiker, dem Anbindung an die Tatsachen gelegen war, und der nicht Ideologe sein wollte, sondern Aufklärer der positiven Physik mit metaphysischem Detektivgeist.

Ich finde es begeisternd, wie genau FICHTE die Irreführung, Leichtgläubigkeit und Selbstbetrug in der kollektiven politischen Wertorientierung als ein soziales System anspricht, wo die Unwahrheit geglaubt wird und die Gesellschaft ihre Verankerung in der Wahrheit und die Selbstbestimmungies einbüßt.

Dies beschreibt Fichte im Jahr 1808 exakt, was in der Corona-Zeit 2020 und 2021 vom deutschen Staat mit Falschinformation und Propagande gemacht wird:

Obrigkeit und Lügenpresse tun so, als seien sie handlungsfähig und gut im Bilde, versprachen den Bürgern die Vor-Corona-Freiheit ohne Beschränkungen im öffentlichen Verkehr, wenn man sich mit den neuen Impfstoffen impfen ließe. Dadurch sollte „Vollimpfung“ den Impflingen Immunität bringen und keine Infektiösität mehr zu AHA-Regel oder Rücksichtnahme zwingen.

Man propagierte – bis zur Kriminalisierung der Ungeimpften – Impfen gegen die schwere Krankheit Covid-19, die man von einer CORONA-VIRUS-INFEKTION bekommen kann.

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Immanuel Kant 300 Jahre als deutsche Weltbesinnung

Oktober 22, 2021

Lichtgeschwindigkeit 10323

am Freitag, 22. Oktober 2021

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Immanuel Kant 300 Jahre als deutsche Weltbesinnung - featured image
Friedrich Nietzsche Skulpturengruppe in Röcken/Lützen/Leipzig an seinem Geburtshaus

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Ich möchte mich an lesende und belesene Benutzer dieser Lichtgeschwindigkeit wenden, denen die kleinen Alltagsneuigkeiten genauso politisch wichtig scheinen wie die geopolitischen Ausuferungen in aller Welt, die insgesamt sehr reichhaltig sind, die Dietmar Moews mit seinem Lieblings-Bonmot:

Globus mit Vorgarten

freundlich fasst, während es durchaus eine lebendige Bitterkeit enthält, denn sowohl die Zwerge im Vorgarten beherrschen ihre lokale Ellenbogen-Szenerie genau so rigoros wie die Generale des Globus, die glauben, dass höchste Spezialkompetenz auch belastbare Urteilskräfte in allen Feldern verliehe.

Dem ist nicht so:

Ein Fußballweltmeister kann als Kindsvater doof wie Brot sein, ein Medizinprofessor kann beim Möbelrücken in Lebensgefahr gelangen, ein Schornsteinfegermeister kann zur Atom-Müll-Entsorgung nicht einmal deren Notwendigkeit begreifen, ein Journalist kann mit ungenauen Notizen seine Glaubhaftigkeit untergraben, obschon er sich als Dichter fühlt, und ein Sologitarrist kann sein zahlendes Publikum und das Kunsterlebnis aus Sicht der Konsumenten völlig falsch einschätzen.

So hebe ich jetzt IMMANUEL KANT hervor, der im Jahr 2024 einen Gedächtnistag hat, der nicht tiefgehend und seriös genug publiziert und kommuniziert werden kann. Dazu gehört, dass sich unsere Alphabeten auf das KANT-JAHR 2024 vorbereiten, indem sie KANT im Original lesen. Ich rate vorab zu seinen früheren naturwissenschaftlichen Berichten, die er sich als Nichtweltreisender aus mündlichen Reiseberichten schöpfte und leicht lesbar hinterlassen hat (z. B. wie man einem jungen Vogel, z. B. einem Sperling, den Gesang eines Singvogels antrainieren könne – was leider nicht zutrifft).

Ja, also.

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Immanuel Kant 300 Jahre als deutsche Weltbesinnung - featured image

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Dietmar Moews meint: Ich vertrete als Künstlergelehrter und empirischer Soziologe mehrere einander homogene Prinzipien. Ich verlange Fairness. Ich glaube an die sozialen lebensdienlichen Möglichkeiten der allgemeinen Bildung, jeder gemäß seiner individuellen Facon, und besonders hoffe ich auf staatlich zu organisierenden Volkshochschulen mit Zugang für jeden (hier schläft auch ein Arbeitsmarkt für junge Habilitanten, sofern sie nachgewiesen haben, dass sie mit Lernwilligen fähig sind zu arbeiten).

Dazu empfehle ich die völlig zu Recht berühmten VIER FRAGEN des IMMANUEL KANT, die jeder Mensch mit wenig Mühe einsehen und anerkennen kann; diese VIER FRAGEN lauten:

Was kann ich wissen?

Was soll ich tun?

Was darf ich hoffen?

Was/Wie ist der Mensch?

Bei aller Totalität des menschenfressenden Kapitalismus und der Profitgier über Leichen hinweg, hat sich der „freie Westen“ der Auseinandersetzung mit KANT immer gestellt und überall, wo es gefiel, ignoriert oder mit „Neukantianismus“ bekämpft. Anders war es seit Stalin im stalinistischen Kominform-Machtbereich, so auch in der SBZ/DDR, in zwei lustigen bzw. äußerst läppischen Varianten:

1. In der DDR-SED-Geisteswissenschaft – Marxismus-Leninismus genannt – wurde im stalinistischen Kanon von nur „DREI FRAGEN KANTS“ gesprochen. Die Frage: Wie ist der Mensch? wurde verschwiegen und an den sechs DDR-Universitäten unbekannt gehalten.

2. Als die DREI FRAGEN wurde ernsthaft so dem KANT unterstellt:

Wer ist Kant?

DDR-Antwort: Kant ist ein Vertreter der Bougeoisie*

Was fehlt ihm?

DDR-Antwort: ihm fehlt das Verständnis des Klassenkampfes.

Was versteht er vom Sozialismus?

Er versteht gar nichts.

(vgl. DDR/Werner Heiduczek, 1961)

*Eine Bourgeoisie gab es zu Kants Lebzeiten nicht

Ich wünsche fröhliche Gedanken, nachdem die SBZ von den Russen im Jahr 1993 endlich freigegeben worden ist, mögen die Nachfahren der Immanuel Kant in Königsberg liebsten Studenten, nämlich während der russischen Besatzung russische Offiziere in ihrer Freizeit – doch mal dankend KANTS Leitgedanle der Aufklärung angenommen werden: Dieser kritische Denkansatz lautet „SAPERE AUDE“– Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!

Nun haben nach 1989 Geisteswissenschaftler der SBZ/DDR die ständigen Informationen und Einladungen über all die Jahre zu Symposien und Kongressen der Kant-Forschung im Westen, bis 1989, nicht wahrgenommen, aber nach 1989.

Nun möchten sie mitreden. Das ist klar. Aber in der Wissenschaft müssen wissenschaftliche Höhe und Gültigkeit zählen und nicht moralische Ansprüche einer Quotierung. Das heißt, ich lese heutzutage KANT-Texte von SBZ/DDR-Abstammenden, die auf DDR-Publizistik trainiert sind, aber wirklich weitgehend eine Zumutung sind für Jeden, der heute versucht mit dem STATE OF THE ART in Kant-Angelegenheiten wissenschaftlich zu arbeiten, sich nebenbei mit all den DDR-Blödheiten der Kinder des Instituts für Marxismus-Leninismus abzuarbeiten, denen Ernst Bloch und Wolfgang Harich als ernsthafte Geisteswissenschaftler gelten, nur, weil sie in der SBZ/DDR als teils unkonform in Leipzig und Berlin gelebt und gearbeitet hatten (Bloch ist 1961 geflohen und wurde dann von den Westmarxisten der 68er Salonpersonnage umarmt – armes Deutschland).

Dietmar Moews hat im Jahr 2004 seine Original-KANT-Einführungs-Vorlesungen für die FREIE UNIVERSITÄT DRESDEN in der Zeitschrift NEUE SINNLICHKEIT publiziert (es war Kants 200ster Todestag):

Neue Sinnlichkeit 46 – Blätter für eine dritte Kultur der Empirie: FRAGEN von Immanuel KANT gestellt

Neue Sinnlichkeit 47 – Blätter für die sehr verehrten liberalen Damen und Häresie: THESEN von Kant

Neue Sinnlichkeit 48 – Blätter für das Reden von der Welt, wie sie wirklich ist, statt immer davon, wie sie sein sollte: FRAGWÜRDIGKEITEN und überholte Ideen von Immanuel Kant

Neue Sinnlichkeit 49 – Blätter für Sünden- und Tugendböcke: Bezeugungen von Goethe, Schiller, Moews und Marx für KANT

Neue Sinnlichkeit 50 – Blätter für erfrischendes Akkordieren: Die KANTpolitik der 68er Salonpersonnage

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Wer leicht verständliche und unterhaltsame Belesenheit und Gelehrsamkeit mag, kann mit der Zeitschrift Neue Sinnlichkeit, Blätter für Kunst und Kultur, eine preiswerte Bereicherung erleben (NUR 500 EURO für ein Abonnement auf Lebenszeit).

Für das 300ste Geburtstags-Fest soll zum Jahr 2024 ein weiteres Blatt, in loser Folge, Neue Sinnlichkeit mit KANT-gewidmeten Texten vorbereitet werden.

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Deutschland wählt am 26. September. Deutschland rechnet nicht ab

August 16, 2021

Lichtgeschwindigkeit 10266

am Montag, den 16. August 2021

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In Deutschland sei das Staatsvolk an der eigenen politischen Daseinsgestaltung durch vierjährig regelmäßige Bundestagswahlen durch freie geheime Stimmabgabe direkt beteiligt.

Von je zwei Stimmenkreuzen, für einen Kandidaten auf der Wahlbezirksliste und für eine zugelassene Partei – also jeder Wähler geht mit seiner Stimmabgabe am 26. September zumindest nach Berlin mit einer Partei, auch wenn sein persönlicher Kandidat gegebenenfalls mangels persönlichen Stimmenanteilen nicht nach Berlin abgeordnet werden wird.

Auch wer hirnlos, gedankenlos, erinnerungslos nicht versteht, dass er als Teil der Gesellschaft seines Nationalstaates ausweglos immer zugleich auf drei wirksame Kräfte für die Politik durch seine Wahlbeteiligung – alle vier Jahre – in die zukünftige politische Herrschaft und das herrschende Personal – anteilig einwirken wirken kann, muss sich darüber informieren.

Diese drei Kräfte im Seinsprozess sind TRADITION, ABHÄNGIGKEITEN, VERÄNDERLICHKEITEN

Wer will schon gerne die miserable Tradition, die Nietzsche als Europäer bereits 1880 antizipando kritisch bewertete, mit dem Deutschen Kriegsgehabe von zwei expressionistischen Weltkriegen anblicken, um vielleicht daraus zu lernen? Dass Hitlerei ein konkreter Fehler war, dass aber Hitlerei auch gar nicht erfolgreich gehen könnte – das haben viele Altnazi und Neonazi von heute immer noch nicht gelernt.

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Deutschland wählt am 26. September. Deutschland rechnet nicht ab - featured image

Wenn der 2021er-Wahlberechtigte unschlüssig ist, wo er seine zwei Kreuze machen möchte, darf – völlig rechtsgemäß – auch nichtwählen. Wahlberechtigte dürfen der Wahl fernbleiben oder, um eventuell Unwillen zu manifestieren, kann man an der Wahl teilnehmen, aber anstatt die Wahlvorschläge anzunehmen, kann man ungültig wählen – also den Stimmzettel zwar ordnungsgemäß an der geheimen Wahl teilnehmen. Aber zum Beispiel anstatt zwei ordentliche Wählerkreuze auf den Zettel zu kreuzen, auf den Wahlzettel schreiben:

Für diese Wahl ist eine Abrechnung über die bisherige Politik notwendig. Aber es wurde nicht wahrheitsgemäß informiert – stattdessen wurde von der Kulturindustrie, von der staatlichen Lügenpresse, von den Parteien, von den Politikern, von der gesamten administrativen Exekutive usw. im Wahlkampf versucht die Wahrheiten der Abrechnung zu vertuschen und zu verschleiern:

Cum-Ex, Warburg-Bank, Wire-Card hatte der SPD-Olaf Schulz in Entscheiderämtern verbrochen und Milliardenschäden und Beugung des Rechtsstaatsprinzips vor aller Augen vorgeführt – jetzt wird er als Vize-Bundeskanzler hochgejazzt.

Die Afghanistan-Lage beweist, was die aufgeklärte Opposition seit dem russischen Afghanistankrieg kritisierte: Man kann den Krieg nicht zielführen; es sei denn, das Kriegsziel sind die Rüstungsgeschäfte, die Deutschland als Nazi-Kriegs-Souveränitäts-Staat macht, immer maximal in USA-Kriegspolitik und in NATO-Kriegspolitik und in EU-Kriegspolitik mit Großbritannien (Nato und EU) einzuvernetzen.

Der SPD-Kriegsminister PETER STRUCK behauptete damals: Deutschland muss von der Bundeswehr auch am Hindukusch (in Afghanistan) verteidigt werden.

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Deutschland wählt am 26. September. Deutschland rechnet nicht ab - featured image

Dietmar Moews vor Gram ergraut, mit Altersfreudigkeit

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Dietmar Moews meint: Der Wahltag wäre also der Tag der Belohnung oder Abrechnung für Leistungen der Politiker, die für vier Jahre gewählt worden waren. Aber so kann es nicht kommen, weil die in Deutschland herrschende Kulturindustrie erneut die Kandidaten und Angebote der „Großen Koalition“ gesetzt haben; dazu die Lindner-Agentur als erbärmliche Hochfinanz-FDP.

Wir hatten nach dem Jahrhundert-Unglück nationalistischer Irrläufe, nach dem Zusammenbruch des hinfälligen deutschen Kaiserreiches „demokratisch unfähig und zu dumm“ gewesen zu sein, den Untergang fabriziert. Eine prosperierende WEIMARER REPUBLIK, also die erste deutsche Demokratie aufzubauen, gelang nicht. Stattdessen hat die Restauration von Adel, Kapital und Militär, und die massenhafte politische Dummheit den Hitlerstaat zugelassen, ja, den Tyrannen Hitler sogar ermächtigt, seine brutale Staatsführung bis zu seinem Selbstmord 1945 umzusetzen.

Wenn also im Wahlkampf 2021 über die Leistungen und Versäumnisse und Rechtsverstöße der Legislative, durch die Parlamentsfraktionen und der Exekutive in der Regierung und der Regierungsadministration Rechenschaft, gar nicht Rechenschaft abgelegt wird, stattdessen Augenstaub und Lügen verbreitet werden, kann der Wähler nicht abrechnen; dann ist die Demokratie eigentlich schon im Eimer, egal ob der Lügner Schulz oder Scholz heißt.

Nun ist es in Deutschland Tradition, nach 1945 im Machtschatten der Kriegsgewinner rumzumauscheln:

Die drei westlichen Kriegsgewinner-Staaten haben 1945 für Restdeutschland ein Kommissariat erzwungen – die Sowjetunion durch Besatzerregime in der „Ostzone“ (später DDR) – indem Frankreich, USA und Großbritannien ein delegiertes Regime der Bevormundung anordneten und führen.

Das Thema der Wähler – ohne dass ihnen das so klar ist – für die Bundestagswahl 2021 ist immer weiter die Bindung des heutigen Deutschlands an die drei Westmächte in Abhängigkeiten an der Tagesordnung. Diese Westmächte sind sogenannte „freie Gesellschaften“, mit Rechtsstaatsprinzip, mit Gewaltenteilung, mit Wahlrecht, mit Bildungs-, Informations- und Kommunikationspflicht, das ist internationale Kulturindustrie – ja und das ist praktisch ein Zwei-Parteien-System:

USA haben Democrats und Republicains

UK hat Labour und Tories

Frankreich hat Sozialisten und Etatisten

Diese beiden Partei-Polarisierungs-Parteien werden immer systematisch durchgezogen. Warum? Was ist der Antrieb?

Mein Antwort als Soziologe rührt von den drei wirkungsstarken Aspekten her: TRADITION, ABHÄNGIGKEIT, VERÄNDERLICHKEIT her.

Man kann vermuten, dass es eine tiefe Verankerung der Wählern ist, SICHERHEIT zu erhoffen – und Sicherheit nährt den Verdacht, am sichersten sei wohl, wenn man die Tradition wählt. Tradition seit 1945 ist Bevormundung durch die Kriegsgewinner, Sowjetunion, USA, UK und Frankreich.

Man kann vermuten, dass man in Deutschland die beschränkte nationalstaatliche Souveränität damit verbindet, dass die Kriegsgewinner mit ihrem eigenen Zweiparteien-Konzept (Russland hat nur einen Despoten) ratsam und wählbar seien.

Man kann vermuten, dass der Spruch zur Veränderlichkeit durch parlamentarische Wahlen: Wenn Wahlen etwa ändern könnten, wären sie längst abgeschafft! – die Wahlberechtigten Deutschlands in der Mehrheit zur Wahl der zwei Parteien: also CDU/CSU und SPD hinträgt.

In der Weimarer Republik gab es zum Ende hin zu wenig hochbegabte Politiker – es wurden zu viele ermordet – aber es gab auch an die 70 verschiedene Parteien bei den allgemeinen Wahlen. Das Weimarer Viel-Parteiensystem bis 1931 war Teil des Untergangs in Deutschland.

Das Prinzip Rechte/Linke, wie in USA und UK, war da als Sicherheit verstanden, Rechts-Konservativ und rigide-autoritär; Links-Sozialistisch und Mitreden, als Kontroll-und Verteilungs-Politik – beide Konzepte reklamieren für sich Humanität.

Dass wir dabei in Westdeutschland inzwischen STAMOKAP haben, also CDU und SPD quasi als „Große Koalition“ beide die gleiche Politik gemacht haben und machen, ob allein oder zusammen: Am HINDUKUSCH die Kriegsbündnisse zu verteidigen usw. also auch in USA inzwischen das Zwei-Parteiensystem eher eine große monopolkapitalistische Militär-Einheit bilden, bedeutet – egal ob Obama oder Bush, egal ob Biden oder Trump – wird mit allen Konsequenzen nach innen und für den Rest der Welt ausdrücklich nach außen proklamiert:

AMERICA FIRST. Damit sind die USA kein Zweiparteien-Staat, sondern der Kriegsstaat in der TRADITION der gesamten US-Kriegsgeschichte in unserer Kommunikation.

Man kann Hubert Aiwanger und die Partei >Freie Wähler< wählen. Er wäre eine kritische Kraft im Bundestag als Einmann-Opposition, Aiwanger könnte unterdrückte Informationen zu vertreten.

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Um eine echte Erneuerung durch diese Bundestagswahl 2021 einzuleiten müssten die GRÜNEN Mehrheitspartei werden. Die GRÜNEN könnten durchaus bei Sabotage der Koalitionsverhandlungen durch die früheren Volksparteien, CDU und SPD, eine Patchwork-Regierung bzw. Minderheitsregierung übernehmen. Eine Kanzlerin Annalena Baerbock wäre die fähige Anwärterin, die GRÜNEN vernünftig als Kanzlerin der Regierungsfraktion zu führen. Bis zum 26. September ist also abzuwarten, wie die Hochfinanz weiter die GRÜNEN niedermacht und die Versuchskaninchen-CORONA-Sturmtruppe von CDU und SPD und FDP weiter hochdümmelt – ob Laschet oder Scholz? – das ist für StaMoKap egal. Mit AfD wählen ist da gar nichts zu erreichen.

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Bundespräsident Steinmeier als Fortsetzung der geistigen Armut unserer Blockparteien

Februar 10, 2017
Lichtgeschwindigkeit 7131

Vom Samstag, 11. Februar 2017

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Seit über 60 Jahren hat das aus dem eigenen despotischen Fegefeuer frei-sozial-demokratisch republikanisch aufgestiegene ERSTE BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND unter Zwängen und mit Hilfe der Alliierten Schuhanzieher – den Briten, den Amerikanern und den Franzosen – eine neuverfasste Gesellschaftsregelung.

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Dazu gehört ein Bundespräsident, als eigenartiger Repräsentant des totalen Staates BR Deutschland.

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Ein Deutscher Bundespräsident wird von der speziell ephemeren Bundesversammlung auf jeweils fünf Jahre gewählt und muss seine Bedeutung und Wirkung aus seiner staatsmännischen Arbeit selbst aufbauen.

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Die Macht der leeren Gedanken in frommen Worten – Wahl, Sonntag, 12. Februar 2017

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Respekt und geistig-soziale Größe wird nicht selbsternannt, nicht dekretiert oder verordnet, sondern von einem komplexen menschlichen Rang als Aura von weiten Teilen der Gesellschaft anerkannt, zugewiesen und nachvollziehbar entfaltet.

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Ein höchstgeachteter Bundespräsident darf Fehler machen, darf Makel und persönliche Schwächen haben – er muss jedoch nach innen und außen, offizial, öffentlich, privat und informell die im Staat gesetzten Verfassungsnormen verkörpern und in adäquater Weise prägnant erkennen und integrieren können.

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Der erste Bundespräsident Theodor Heuss, der als aktiver Parlamentarier im Reichstag der Weimarer Republik bekannt wurde, später im Nationalsozialismus der eskalierenden Hitlerei, allgemein gesagt, mitschuldig war, konnte nach 1945 wesentlich bei der Konstitution, beim Aufbau der ersten Bundesrepublik, als Parteimitglied der neugegründeten liberalen FDP, schließlich zum ersten Bundespräsidenten gewählt werden.

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Ich empfehle die Autobiografie von Prof. Dr. Theodor Heuss zu studieren.

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Heuss fand von anfang an den Zugriff auf die Dringlichkeiten bei den zertrümmerten Deutschen und ihre Motive und Gedanken, quasi nach innen, aber Heuss war als einer der „Väter des Grundgesetzes“ vollkommen darüber im Bilde, was die Führer der anderen größeren Parteien und deren Wähler bewegte, ob die Christen um Konrad Adenauer, die Sozialdemokraten um Kurt Schuhmacher, Erich Ollenhauer mit den Liberalen. Heuss wusste auch, welche Zwänge und Anforderungen von den Siegermächten auf das neue Deutschland ausgingen.

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Ich schlage vor, sich mal Diskussionen im Wahlkampf zwischen Adenauer und Schuhmacher anzuhören, oder politische Reden von Heuss oder Außenpolitische Diskussionen zwischen den Deutschen Repräsentanten und der französischen Initiative eine Europäische Union gemeinsam mit der BR Deutschland frei völkerrechtlich zu bilden, wo dann zunächst nur eine „Montan Union“ (Schwer-Industrie) und eine E G entstand (weil man den Deutschen nicht alle militärischen Rechte einräumen mochte, die z. B. Frankreich selbst ausübte).

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Kurz, wenn Heuss etwas sagte, dann enthielt das wirklich ein empirisch gültiges Maß für das gesamte UNIVERSUM der damaligen Nachkriegspolitik, das von den drei Alliierten – USA, GB und Frankreich – Deutschland betreffend erwartet und geduldet wurde.

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Unter diesen Gegebenheiten beschlossen die deutschen Parlamentarier anfangs der 1950er Jahre die sogenannte WEST-POLITIK, von Adenauer konkret auf eine besondere Verständigung und Freundschaft mit Frankreich ausgelegt.

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Inzwischen gibt es die Zweite Bundesrepublik Deutschland. Man konnte den Aufstieg und den Niedergang der UDSSR unbeschadet überstehen. Es hat sich ALLES weiterentwickelt und wesentlich gewandelt. Der große Werte-Rahmen des Grundgesetzes konnte inzwischen konkretisiert ausgefaltet werden.

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In mancher Hinsicht – Militär – Basisdemokratie – Gewaltenteilung – Korporatismus – Plutokratie – Internationale Finanzzwänge – entstanden Stil-, Sitten-, Formspiele, bis hin zu Hitlerschlauheit, Verpitbullung der Gesellschaft und Pöbelherrschaft im Konsumwahn, unsinnigen Europa-Beschwörungen, die nunmehr auch zu den Themen und Wertäußerungen eines Bundespräsidenten zu zählen sind.

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Das kann der aktuelle Kandidat der Blockparteien, Frank-Walter Steinmeier, nicht. Steinmeier war der Büroleiter von Niedersachsens Ministerpräsident Gerhard Schröder, Amtsleiter von Bundeskanzler Schröder, Minister in Bundeskabinetten, Kanzlerkandidat, Reise-Außenminister auf eigenes Wohlgefallen.

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Der Kandidat Steinmeier ist Ausdruck der Formatlosigkeit der Führungen der deutschen BLOCKPARTEIEN – die wissen nicht, wen sie sich an QUALITÄT zumuten können, der sie selbst in den heimatlichen Regen stellen müsste.

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Die Gefahr bestand bei all den Schranzen und Parteisoldaten, die Deutschland zu Bundespräsidenten gemacht hat, nicht.

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Was hatte Gauck zu Fukushima zu sagen? – NULL / ZERO / so gut wie NIX außer Singsang

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Dietmar Moews meint: Seit Gustav Heinemann hat man sich gescheut, überlegene Geister vorzuschlagen und zu wählen.

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Steinmeier ist nun ein weiteres Armutszeugnis. Er hatte nie etwas zu sagen. Er wird auch zukünftig nichst zu sagen haben, was die Anforderungen einer Staatsführung, seitens eines deutschen Bundespräsidenten, braucht, nämlich reife und kluge Auflösungen politischer Situationen, die nicht allein den kleingemusterten Verwertungsbedenken einzelner Parteien vorgesetzt sind.

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Ein Bundespräsident muss mit Weltgeltung Situationen erfassen und wie ein Vater am Familientisch seine Ansagen kurzfristig ansagen können. Er sollte über die Parteigrenzen hinweg Werte und Themen der menschlichen Wünsche innerhalb des großen Bogens der praktischen Reproduktion aus Tradition, Abhängigkeiten und Veränderlichkeiten integrieren können – kurz – im Kant‘schen Sinne über Praktische Urteilskraft und Geltung verfügen.

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Das konnten sie alle nicht – außer Heuss und Heinemann – , weder die ganzen Labertaschen wie Weizsäcker oder der redselige Parteisoldat Johannes Rau, weder der Scherzkeks mit dem Ruck, noch der flink-praktische Walter Scheel, die anderen Sänger verschweige ich lieber.

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Es ist erstaunlich, dass die aktuelle Kanzlerin, so fleissig und kraftvoll sie Respekt und Bewunderung verdient, ganz wenig Ahnung hat von den höheren Regionen des weltgesellschaftlichen Anmutens und Ahnens, wie die große Welt- und Kunstgeschichte erarbeitet hat, aber weder Merkel noch Steinmeier davon überhaupt etwas ahnen.

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All diesen Staats-Dienstklassler fehlen Kenntnisse der abendländischen Aufklärungsgeschichte – unvorstellbar als Gesprächspartner von Montesquieu oder Voltaire, mit Friedrich Nietzsche und Wolfgang Goethe, mit Ralf Dahrendorf und Theodor Heuss.

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Es ist ein Jammer. Sie wissen nichts von der epochalen IT-Revolution, nichts von der Anthropologie und der Soziologie menschlichen Möglichkeiten:

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Was kann ich wissen? Was soll ich tun? Was darf ich hoffen? – fragte Immanuel Kant bereits vor 230 Jahren. Was Kant von Konfuzius bezog wissen heute diese Steinmeiers auch nach eingehenden Gesprächen mit Oppermann und Gabriel nie im Leben.

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Würden wir einen Hausbaum vor dem Schloss Bellevue pflanzen, der Tag und Nacht vergöttert werden könnte, wäre die deutsche Lage besser als mit einem Bundespräsidenten dieser Blockparteien.

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Artur Fischer (1919-2016): „Kritik der tüftelnden Vernunft“

Januar 29, 2016
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Vom Freitag, 29. Januar 2016

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Die „Kritik der tüftelnden Vernunft“ Artur Fischers ist ein reifes Alterswerk.

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Wir erfahren, wie dieser außergewöhnliche Erfinder stets Induktion betrieb, dagegen tüftelnde Deduktion ablehnte.

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Artur Fischers zweifellos ausschließliche Methode eines induktiven konstruierenden Vorgehens als Erfinder, im Unterschied zum deduktiven suchenden Umherschweifen eines „Tüftlers“, war ihm zeitlebens beachtenswert.

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Heute wurde der Tod des herausragenden Erfinders und Unternehmers Artur Fischer aus und in Tumlingen bekanntgegeben. Zeit, sein kleines philosophisches Hauptwerk zum Tüfteln beim Erfinden herauszustellen:

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Kritik der tüftelnden Vernunft“.

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In den berechtigten Superlativen der Nachrufe wurde bislang noch nicht bemerkt, dass und wie ARTUR FISCHER auch als PHILOSOPH ein tragender Baustein der abendländischen Geistesgeschichte ist.

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Von ARTUR FISCHER stammen die theoretischen Feststellungen zur EMPIRIE des Erfindungswesens hinsichtlich der „Tüftelei“.

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Sein bedeutendes Werk:

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Kritik der tüftelnden Vernunft“

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wird hier, wie folgt, kurz referiert:

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Artur Fischer war ursprünglich gelernter Bauschlosser, also handwerklich ausgebildeter Metallwerker. Seine handwerkliche Begabung schenkte ihm Spaß an seiner Arbeit, Inspiration und letztlich Auge und Händchen fürs Inswerksetzen und Gelingen.

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Arbeit und Schaffenskraft, Können und Fleiß waren die Zaubermittel, die Artur Fischer am eigenen Leib erfahren hat, wie sie Erfolg brachten. Folglich fand Artur Fischer an dem Kurzschluss, der Mensch käme über das Tüfteln zur Erfindung, keine Freude. Ja, er widersprach viele Jahre seines Erfinderlebens vehement und deutlich.

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Für Fischer galten Urteilskraft, Persönlichkeit, Vorbild und Aktivitätskraft als die entscheidenden Kriterien, wenn man etwas Brauchbares hervorbringen will – nicht Tüfteln.

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Ohne in das Feld der weitreichenden Definition von Urteilskraft (Wissen, Erfahrung, Können, Augenmaß) und Persönlichkeit sich zu verlieren, muss man sagen:

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Fischer hat im Laufe seines Lebens seine Praxis im Verhältnis von Tüfteln und Erfindung bei seiner Arbeit nie verändert. Indes theoretisch hat Fischer eine wesentlich tiefer gehende Einschätzung, eine gewandelte Sichtweise zum Tüfteln entwickelt. Fischer hat eine erweiterte theoretische Einsicht gewonnen, nämlich es gibt deduktives Tüfteln und induktives Tüfteln: Fischers eigenes Tüfteln war induktiv.

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Wenn zunächst der Begriff Tüfteln auf Probieren, Variieren, Suchen, Rumspielen, Einfall, (Daniel Düsentrieb) abhebt, kommt darin der Glaube an eine theoretisch vorgestellte DEDUKTION zum Ausdruck. Wie oft – aus Fischers Einschätzung irrgängig – angenommen wird, fände ein Erfinder aus einem wolkenhaften Fantasieren und Umherschweifen zufällig einfällig eine konkrete Idee.

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Das mag ausnahmsweise zufällig passieren.

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Fischers Methode eine Erfindung bis zur Vollendung auszuarbeiten ist völlig anders. Tüfteln spielt darin keine Hauptrolle. Fischer erfindet konkret an eine Anforderung gebunden. Er geht von einer konkreten Problemstellung aus und induziert in kleinen Schritten die strukturelle Hierarchie der Ansprüche an eine Erfindung und die konkrete Auslegung einer solche Erfindung, vom Prototyp zur Serienreife und den notwendigen speziellen Herstellungswerkzeugen.

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Fischer sieht seine Erfinderarbeit eben anders als die „Tüftler“:

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Ein Erfinder macht nicht allgemein herum und käme dadurch dann etwa auch zu einem konkreten Werk. Erfindung als Zufalls-Findung ist nicht das Thema Artur Fischers. Im Zufalls-Getüftel wäre das Tüfteln lediglich ein fleissiges Such- und Findespiel mit glücklichem Ausgang.

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Das Deduktionsprinzip konnte Artur Fischer zum Erfinden, was ja mehr ein Entwickeln ist, empirisch absolut nicht bestätigen – es mochte für das Suchen zur Entdeckung eines unbekannten Erdteils erfolgreich sein, nicht zum Finden eines Designs. Folglich widersprach er der Deduktions-Tüftelei. Zumindest für seine eigene Erfinderpraxis ging Fischer induktiv vor. Seine eigenen Methode und Verfahren und jedwedes Gelingen waren schrittweise, induktiv durch Urteilskraft und Fleiß bedingt.

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Fischer erkannte, dass nicht DEDUKTION, sondern das Gegenteil davon, die INDUKTION seine Handlungsweise war:

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Von einer sehr gut analysierten Anforderung aus, weiß Fischer, was er braucht.

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Dann strebt er – frei nach Immanuel Kant:

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Was kann ich wissen?

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Was soll ich tun?

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Was darf ich hoffen? –

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mit werktechnischen Kenntnissen, wie Etwas auszulegen sei, damit es dann etwas taugt, hin zur Feldforschung.

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Dann fragte Fischer: Was gibt es bereits in der Natur?

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und was bietet der Riesenkatalog menschlicher Entdeckungen, und der Kultur der Erfindungen, Theorien und Entwicklungen? –

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und so fand er als Erfinder Artur Fischer schrittweise, unweigerlich induktiv, seine Erfindungen und seine Ziele:

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Die problemlösende Auslegung –

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INDUKTIV

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BEISPIEL FISCHER-DÜBEL, der weltberühmte S-Dübel.

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Gesucht war eine technisch zu bewerkstelligende Verbindung (Befestigungsmittel) zwischen zwei materialen Bau-Elementen, wobei eines Stein oder Beton ist.

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Was bietet die Natur an haltbaren Verbindungen?

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Den verwurzelten Baum in der Erde, tragwerkstechnisch als eingespannten Träger. Er verbindet Holz mit Erdreich.

Den ausgewachsenen Ast am Baumstamm – verbindet Holz mit Holz.

Das angeklebte Blatt an der Teerschnecke – verbindet Schneckenschleim mit Laub.

Laschen, Zapfen, Anker, Gärungen in Holzverbindungen finden keinen Halt an und in Beton oder Stein.

Bolzen, Nieten, Anker, Bänder, Spanndrähte, Ringanker, Schrauben, Nägel, Dübel, Klebstoffe – wenn verschiedene Materialien und Materialverschiedenheiten verbunden werden sollen, werden mehr oder weniger erfolgreich zur Steinverbindung genutzt.

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Fischers Urteilskraft sagt ihm, Haltbarkeit eines Verbindungs(Befestigungs-)mittels soll Druckkräfte und Zugkräfte aufnehmen sowie Material-Festigkeit bieten, um damit bestimmte Materialen mit Beton oder Stein verbinden zu können.

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Die induktiv gesuchte bolzenartige Verbindung muss nicht auf Steifheit, Torsion, Knickbelastung, ausgelegt sein. Allerdings – wie meist – soll eine kostengünstige, dauerhafte, leicht herstellbare, standardisierbare, transportierbare usw. Lösung entwickelt werden.

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Fischer hat also seine Ausgangsbedingungen vollkommen klar erörtert und weiß, von hier aus, in induktiven Schritten, findet er seine optimierte Lösung.

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Von der Verbindungsstärke eines Nagels her logisch urteilend geschlossen (Induktion) wird man sich vorstellen können, mit welcher Kraft ein Nagel in eine Wand einzuschlagen ist, mit welcher Haltbarkeit man zu tun hat, will man ihn lösen und herausziehen. Die Stärke der Verbindung zwischen Nagel und Holz (Putz oder Stein) rührt von der sogenannten Lochleibungs-Spannung her. Kurz, die Enge des Nageläußeren im Holzinneren presst quasi den Nagel mit dem Holz stark aneinander, sodass eine Unbeweglichkeit bzw. Nichtherausziehbarkeit und Belastungsfähigkeit am Nagelendes vorhanden ist. Eine haltbare Verbindung, bruchsicher wie ein Bolzen, aber Unherausziehbar bis an die Grenze der Festigkeit des Nagels und des Holzes selbst bietet eine Nagelung.

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Will man also einen Verbindungsbolzen zur Verbindung zweier materialverschiedener Bauteile zusammenbauen, braucht man eine geeignete Verbindung beider, ein Befestigungs- oder Verbindungsmittel. Dieses Verbindungsmittel muss gleichzeitig die Teile nicht nur tragen, sondern auch zusammenhalten.

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Fischer ging nun sinngemäß weiter – er nahm einen Bolzen (Dübel), der irgendwie festgehalten, gekontert, gegen Herausziehen fixiert, werden sollte. Was bei einem in Holz eingeschlagenen Drahtnagel die Lochleibungsspannung an Haltbarkeit bietet, ja verursacht und bedingt, muss also die Eigenschaft eines zu entwickelnden Dübels in Stein ebenfalls eignen.

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Will man eine Wandlampe an einer Beton-Zimmerwand anbauen, wird eine Befestigung gebraucht. Dies ist die Anforderung. Hiervon wird induktiv schrittweise auf die Lösung hingearbeitet.

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Für den nächsten Induktionsschritt beurteilte Fischer nun mögliche Materialien. Wenn eine Betonwand eine Applikation aus einem anderen Material, etwa Metall (z. B. einen IPB-Träger angeflanscht oder den Sockel einer Wandlampe an eine senkrechte Zimmerwand) erhalten soll, wäre eine haltbare Verbindung ins Werk zu setzen.

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Fischer dachte an einen Bolzen, Zapfen oder Dübel. Er bohrt in den Beton ein Loch, er hat an seinem Metall-Lampensockel ebenfalls ein Loch, z. B. ein Schraubenloch. Problem ist dann, den Wandlampensockel mit der Schraube so in das Betonloch hinein anzuschrauben, dass die Lochleibungsspannung zwischen Schraube und Beton den Halt ergibt.

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Und jetzt befindet sich auch der Entwickler Artur Fischer in einer Tüftelei auf dem Weg zum FISCHER-DÜBEL – er muss probieren:

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Da sich Schrauben nicht in Beton hineindrehen lassen, sind weitere Überlegungen und Einsichten notwendig. Der Druckkräfte, aber nicht Zugkräfte aufnehmende, tragende Werkstoff Beton erlaubt nicht, Schrauben einzudrehen, allenfalls einzuzementieren.

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Wir können jetzt sehen, dass und warum „getüftelt“ wird. Ob und wie man einen passgenauen Bolzen in ein Bohrloch in einer Betonwand applizieren kann, der aber so leicht er da reinpasst, auch wieder rausrutschen kann, ist dann nicht allein auszudenken, mutzumaßen und in mathematischen Ansätzen zu finden, sondern hier ist praktisches sinnliches „tüfteln“ der angemessene Schritt, im aber weiterhin induktiven Erfinder-Verfahren.

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Darauf hat der induktiv vorgehende Erfinder Artur Fischer über mögliche Materialien für den Bolzen nach- und vorgedacht und kam sehr bald (1958) auf eine patentgeeignete Materialbeschaffenheit, wie sie seit jener Zeit neuartige synthetische Kunststoffe bieten.

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Noch heute werden Fischer-Dübel aus Kunststoff angefertigt: Druck- und Zugkräfte aufnehmend, bruchsicher, dauerhaft, standardisiert-maschinell herstellbar, flexibel, (dazu preisgünstig).

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Fischer formte sich also einen Bolzen, bohrte in die Betonwand ein passgenaues Loch, in das der Bolzen zur Verbindung eingeschoben werden soll und wird nun mit dem nächsten Schritt seiner Entwicklungsmethode das gestellte Problem lösen.

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Wie kann der Bolzen, wenn er passgenau im Betonloch steckt, nunmehr in seinem Umfang bzw. Durchmesser vergrößert, erweitert, gebläht, in dem Loch so ausgedehnt werden, dass eine Lochleibungsspannung entsteht, die den Bolzen im Loch durch Reibungwiderstand so stark befestigt, dass dann am äußeren Ende die Wandlampe angeschraubt werden kann.

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Zunächst muss ein ausdehnbarer Bolzen aus einem bruchsicheren flexiblen Material gemacht sein – hier Kunststoff. Der noch unfertige Rohling eines Fischer-Dübels.

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Der nächste Schritt besteht in einer, den im Betonloch steckenden Bolzen zentral-längs, von außen her, vorzunehmenden Ausbohrung.

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Diese Aushöhlung des Bolzens wird im Folgenden eine konische Schraube aufnehmen, die sowohl den Dübel in das Betonloch hineindehnt und fest einpresst wie auch, dass am herausragenden Ende der Schraube eine belastungstaugliche Verbindung möglich ist, wie so ein Anbau einer Wandlampe wäre.

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In dieser abschließenden Optimierung des Dübel-Hohlraums bzw. Ausdehnungsschlitzes tüftelt der Entwickler an verschiedenen Varianten der (ursprünglich rundförmigen Ausbohrung des Bolzens) Hohlform oder Schlitzung des Dübelinneren. Überhaupt sowohl der Durchmesser wie die Länge einer einzudrehenden Schraube sollen perfekt ausgelegt sein. Problematisch dabei ist, dass der Beton bzw. das Betonloch überhaupt nicht nachgibt. Folglich wäre eine zu starke Schraube gar nicht hineinzudrehen, aber eine zu dünne, wird unter Belastung zu leicht wieder herausgezogen bzw. der Dübel würde nicht ausreichend zur verlangten Lochleibungsspannung aufgedehnt und nicht die gewünschte Befestigung- und Tragekraft erlangen.

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Artur Fischer hat also eingeräumt, dass nach seiner Induktionsmethode in schrittweisem Vorgehen in gewissen Phasen des Arbeitsfortschrittes doch (auch) getüftelt wird. Während er früher widersprach und meinte, Tüfteln ist an sich ein spielerisches Suchen, aber nur zufälliges Finden eine taugliche Auslegung erarbeiten zu können..

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Wie das Tüfteln ein durchaus notwendiger Entwicklungsschritt ist, eine Erfindung oder gar eine exklusive patenttaugliche Auslegung anzufertigen, muss die ständig meliorisierende Urteilsfähigkeit und „Selbstkritik“ des Erfinders bei den Tüfteleien und Ausprobierereien als das A und O in der Regel hinzukommen, damit gewünschte Eigenschaften entstehen können.

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Was den Einzelerfinder Artur Fischer in seine Alleinstellung, mit über 1000 eigenen Erfindungen in der Welt, brachte, unterscheidet ihn von Thomas Alva Edison darin, einzelne Probleme intuitiv zu bearbeiten. Während Edison mit Forscherkollektiven systematische Feldforschung betrieb und – hauptsächlich im Felde der Elektrotechnik – quasi Materialfelder und Konstruktionsvarianten „abgraste“. Dagegen haben Artur Fischers Erfindungen eher Gelegenheitscharakter – z. B. Dübel, Blitz-Foto-Licht, Kinderspielzeug

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Jedenfalls Edison wie Fischer arbeiteten induktiv.

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Deduktive Tüftelei konnten Edisons Laborangestellte in ihrer Freizeit zu hause machen. Während in Menlo Park tausende Materialien probiert und systematisch getestet werden mussten, wählte Fischer nach kurzen Abwägungen den Fischer-Dübel-Kunststoff, der dann später in der Materialmischung für seinen Bolzendübel extra optimiert wurde.

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Aber nicht von Edison, sondern von Artur Fischer stammt die „Kritik der tüftelnden Vernunft“, die das Tüfteln in den beiden gegensätzlichen Strategien, der Induktion oder der Deduktion, vergleicht und bewertet.

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Auch Edison arbeitete rückblickend nach Fischers empirischer Induktions-Methode und würde Fischer vermutlich zustimmen, dass das Erfinden von der Seele kommt.

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SPD in Köln studiert John Rawls mit Wahlbetrug

September 5, 2015
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vom Samstag , 5. September 2015

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Dietmar Moews 2008 „ZUGINSFELD-Studie; Ihr Hut brennt!“ DMW 659.6.8. Öl auf Leinwand, 110cm / 110cm in Berlin gemalt

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Der Philosoph John Rawls war bereits zu Lebzeiten ein Klassiker auf seinem Gebiet „politische Philosphie“ und prägt damit unsere Epoche.

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Gilt das in Köln am Niederrhein?

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KÖLNER STADT-ANZEIGER Seite 3 vom Freitag, 4. September 2015

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Vergangene Kommunalwahl in Köln wurde der Stimmbezirk Rodenkirchen falsch ausgezählt, anschließlich waren Stimmzettel beseitigt worden. Vorteil zog der SPD-Kandidat Ott, der jetzt von der Kölner SPD zum Oberbürgermeister-Direktkandidat zur Wahl antreten soll. Dafür wurden nunmehr erneut SPD-spezifische Normbrüche durch vorschriftswidrige Wahlschein-Drucke Vorteile gesucht – und inzwischen zurückgezogen.

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Neue Druckzettel, mit den großgeschriebenen Namen der Direkt-Kandidaten und damit Gleichberechtigung für die parteilose Kandidatin. Bereits 55.000 Briefwähler müssen neuwählen und sie sollten neu denken, ob eine KÖLN-SPD die richtige Variante des kölschen Lebensgefühls ist oder ob es etwas mehr JOHN RAWLS sein dürfte.

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Innerhalb von fünf Wochen muss in Köln neugewählt werden.

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Dietmar Moews meint: Mich überzeugen beide Kandidaten nicht – es sind seichte Opportunisten ohne Format.

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Ich verlange für die Jahrtausende-WELTSTADT KÖLN einen brillanten Kandidaten, wie Konrad Adenauer, mit Klugheit und Geistesgegenwart, mit Persönlichkeit und Dienstpflichtverständnis für die Allgemeinheit, einen Kommunalpolitiker, der den föderalen Bundesspitzen qualitativ Druck macht.

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Der deutsche Föderalismus leidet nicht nur am Mitttelmaß der Blockparteien in Berlin, sondern auch durch Kommunalflöten, wie es die Kölner SPD „es hät noch immer jotjegange“ / „ät kütt wie ät kütt“.

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John Rawls schrieb:

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Gerechtigkeit als Fairness“: … solche politischen und sozialen Güter gibt, ist nicht geheimnisvoller als der Sachverhalt, dass die Musiker eines Orchesters, die Spieler einer Mannschaft oder vielleicht sogar beide Mannschaften bei einer Begegnung mit Freude und einem gewissen (berechtigten) Stolz bei der Sache sind, wenn die Aufführung oder das Spiel so gut sind, dass man sich daran erinnern möchte…“

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… Demnach ist eine wohlgeordnete Gesellschaft deshalb stabil, weil der Bürger alles in allem mit der Grundstruktur ihrer Gesellschaft zufrieden sind. Die sie motivierenden Überlegungen sind keine wahrgenommenen Drohungen oder Gefahren, die von äußeren Kräften herrühren, sondern die zu ihrer Formulierung benutzten Begriffe entstammen der von ihnen allen bejahten politischen Konzeption. Denn in der wohlgeordneten Gesellschaft der Gerechtigkeit als Fairneß passen das Gerechte und das Gute (im Sinne der Bestimmungen dieser Konzeption) in solcher Weise zusammen, dass man vernünftig und rational ist und von anderen als vernünftige und rationale Person gesehen wird, durch Gründe, die das für sie Gute betreffen, zu von der Gerechtigkeit geforderten Handlungen motiviert werden. Zu diesen Gründen gehört auch, wie wir es erörtert haben, das Gut der politischen Gesellschaft selbst.“

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John Rawls führt auch aus: „… bleibt nur noch eines zu tun, nämlich auf die Beziehung hinzuweisen zwischen der Einsicht der Bürger, dass die politische Gesellschaft ein Gut ist, und der Stabilität dieser Gesellschaft. Je mehr sie sehen, dass ihre politische Gesellschaft für sie selbst als Kollektiv wie als Einzelpersonen etwas Gutes ist, und je höher sie es zu schätzen wissen, dass die politische Konzeption zur Erfüllung der drei wesentlichen Grundbedingungen eines stabilen Staatswesens beiträgt, desto weniger werden sie sich von den Spezialeinstellungen Neid, Gehässigkeit, Herrschsucht und der Versuchung, anderen die ihnen gebührende Gerechtigkeit vorzuenthalten, motivieren lassen. In der Theorie wird das im Sinne der Frage formuliert, ob das Gerechte und das Gute kongruent sind … Wer in einer von der Fairneß-Konzeption der Gerechtigkeit wohlgeordneten Gesellschaft aufwächst, einen rationalen Lebensplan hat und außerdem weiß oder vernünftigerweise glaubt, dass jeder andere einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn hat, der hat damit einen auf dem eigenen Gut (und nicht auf der Gerechtigkeit) basierenden Grund dafür, gerechten Institutionen Folge zu leisten. Das soll allerdings nicht heißen, dass eine solche Person nicht außerdem auch Gerechtigkeitsgründe zu solchem Handeln hat.“

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KÖLNER SPD kann John Rawls studieren. Aber ob bei dem Gedanken:

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…Denn in der wohlgeordneten Gesellschaft der Gerechtigkeit als Fairneß passen das Gerechte und das Gute (im Sinne der Bestimmungen dieser Konzeption) in solcher Weise zusammen, dass man vernünftig und rational ist und von anderen als vernünftige und rationale Person gesehen wird, durch Gründe, die das für sie Gute betreffen, zu von der Gerechtigkeit geforderten Handlungen motiviert werden.“

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Die freiwillige Anständigkeit und der notwendige Rücktritt der verantwortlichen SPD-Frau, die nun einsichtig werden, hängen nicht von John Rawls, sondern von der Einsichtigkeit KÖLNER MENTALITÄT ab.

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Ich unterlasse es, hier den KÖLNER EXPRESS vom Freitag, 4. September 2015 zu zitieren, wo ein Kölner WDR-Spaßmacher diese spezielle Kölnkultur auf persönliche Farbsicht bringen durfte – wir wissen alle bescheid.

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Der angesetzte Wahltermin ist gekippt – KÖLN schaukelt auch ohne neuen Bürgermeister – der alte SPD-Oberbürgermeister – der, mit der geschummelten Mehrheit im Stadtparlament – kann schließlich auch im Ruhestand weiterschunkeln.

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Die Tatsache, dass in der Weltmedienstadt KÖLN, tausende hochintelligente Medienschaffende, Journalisten, Wissenschaftler und Prominente leben und arbeiten, die sich mit ihrer Lokalpolitik nicht konkret einlassen, ist geradezu die selbstverschuldete Unmündigkeit, von der Inmanuel Kant und auch Karl R. Popper mahnend urteilten.

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Seichte Heuchler und Dünnbrettbohrer so weit mein Auge reicht. Solche „Priester“ sagen mir sogar ins Gesicht: „Ich habe mich von der Politik zurückgezogen“.

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Ja – stimmt aber nicht. Wer sich von der Politik zurückzieht, ist höchstpolitisch wirksam: Muckerei.

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Schach das schöne Spiel

Juli 20, 2015
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vom Montag, 20. Juli 2015

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Das Schachspiel wurde angeblich im persischen Sprachraum aufgebracht. Es ist ein Brettspiel, das im Gegeneinander zweier Spieler mit Figuren nach Regeln, Zug um Zug, unter Umständen auch nach Zeit, zu spielen ist.

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Die Königsfigur ist in eine Mattstellung der Wehrlosigkeit zu zwingen. Spielende sind das Remis, die Spielaufgabe und eben das „Schach matt“.

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Mathematisch gesehen besteht aufgrund der Variabilität der Figureneingenschaften und Stellungsvielfalt auf dem Schachbrett die Möglichkeit in Ewigkeit neue Spielverläufe auszuspielen. Während die Schachwirklichkeit aus überwiegend routiniert strategischen Zügen in ein bereits bewährtes Stellungsspiel gegen den entweder bereits bekannten Gegenspieler oder – etwas variabler und interessanter – zwischen einander unbekannten Spielern besteht.

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Von dem wunderbaren aufklärerischen Philosophen in der Nachfolge Leibniz‘, Moses Mendelssohn aus Dessau, wird in einem Nachruf-Brief von Friedrich Nicolai Folgendes zitiert (Moses Mendelssohn Gesammelte Schriften Dokumente I, hrsg. von Michael Albrecht 1995):

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Als Moses Mendelssohn zuerst in der gelehrten Welt auftrat, war es in Berlin Ton unter den Gelehrten, in den Abendgesellschaften Schach zu spielen.

Mendelssohn wollte sich aber nie zu diesem Spiele verstehen, und wenn man ihn dazu aufforderte, so sagte er:

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Schach ist für den Verstand zu viel Spiel, und als Spiel fordert es zu viel Verstand.““

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DIETMAR in Hubertsberg an der Ostsee,1958

DIETMAR in Hubertsberg an der Ostsee,1958

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Dietmar Moews meint: Ich habe als Kind in meiner Familie Schach gespielt.

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Mein Vater konnte es zunächst am besten. Wir spielten auf unterstem Niveau – wir spielten manchmal auch „Raubschach“. Mir war es überhaupt zu langweilig. Denn man muss ja stets warten, bis der andere gezogen hat.

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Kroatische Flagge mit Schachspieler Neubauer aus der NDZ und vertauschten Farbstreifen

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Und anders als in der Malerei, wo sich aus dem nächsten Gemalten das Weitere einem Ergebnis annähert, werden beim Schach stets von Zug zu Zug die jeweils vollständig durchdachten Stellungen und Entwicklungszüge durch den Antwortzug des Mitspielers vernichtet. Man muss erneut auf eine Krönungsstellung und neue Perspektive sinnen, bzw. man trachtet danach eine vorherige Strategie doch noch zu erreichen und wieder kreuzt der Mitspieler das „Meisterwerk“, so, als würde einer was malen und ein anderer übermalt es alsgleich.

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Witzig fand ich, dass jede Stellung Angriffs- und Gewinnperspektiven hat und gleichzeitig Risiko- bzw. Bedrohungsperspektiven durch den Opponenten im weiteren Spielverlauf hat.

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Ich habe mit Schachspielen völlig aufgehört, als ich merkte, dass ein vertrottelter Schachehrgeizling, der Meisterpartien studiert hatte, in völlig unkreativer Zug-um-Zug-Strategie Spiele gewinnt, während der weniger erfahrene Spieler dagegen nicht spielen kann. Er kann dagegen nicht nur nicht gewinnen – er kann nicht spielen – es ist dann kein Spiel.

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Dagegen muss Moses Mendelssohn (1729 Dessau – 1789 Berlin, er überlebte den jüngeren Immanuel Kant, der in Königsberg weitenteils auch Preußischer Untertan war) – glaubt man den vorhandenen Zeugnissen – ein ungewöhnlich intelligenter und freundlicher Mann gewesen sein.

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Digitalbetrug durch Wahlcomputer mit Wahlwochen wie in Schweden

Dezember 27, 2014

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am Samstag, 27. Dezember 2014

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Wie denn jetzt die SPD als BLOCKPARTEI in Zentralstaat-Berlin schon freiwillig die Kohlen für die StaMoKap-Merkel-Küche aus dem Feuer holt, ist beachtenswert – sehen sich einige SPDisten bereits als Konstituens einer Dauerregierung?

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Wahlcomputer bedeutet unwiderleglich Wahlmanipulation. Der Wahlcomputer vernichtet die Demokratie.

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Sowie es um digitale Tatsachen geht, gibt es keine sinnliche Bezeugung mehr. Wir müssen nicht auf Jeb Bush und Wahlmanipulation in Florida hinweisen.

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Vorteil der Computer-Wahlmanipulation: Wir müssen nicht auf Stimmzettel beseitigen, neue Zettel ausfüllen und neu auszählen, hinweisen. Bei der Computerwahl gibt es keine Kontrolle:

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Nur wer den Account in der Hand hat, hat die Kontrollmacht. Wer schreibt, der bleibt.

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Dietmar Moews meint: Mich bewegen zwei Aspekte zum Thema „freie Wahlen“, Wahlrecht, Wahlbeteiligung, Demokratie:

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EINS: Bildung und Erziehung der nachwachsenden Mitglieder unserer Gesellschaft zu Gemeinschaftskundlichkeit, freiwilliger Teilnahme, Treue und Pflichterfüllungsbereitschaft ohne staatliche Daueraufsicht – aus einem real angebundenen Selbstbewusstsein eines CITOYEN – dem Gemeinwesen verpflichteten inspirierten, vorbildlichen Bürger.

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ZWEI: Eine Wahlbeteiligungsquote ist nicht hoch oder niedrig als gut oder schlecht zu interpretieren.

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Wenn viele Wähler zur Wahl gehen (hohe Wahlbeteiligung), die ohne politische Urteilskraft und Kenntnisse daherleben und bei der Wahl ihrer momentanen Stimmung Ausdruck geben – dann ist das Wahlergebnis für die Gesellschaft ein Übel.

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Wenn ein hoher Anteil der politisch mündigen Wahlberechtigten in eine staatsferne Nichtwählerposition gedrängt werden, dann ist bei einer geringen Wahlbeteiligung – mit einer großen Nichtwählergruppe – ebenfalls eine Bedohung des gesellschaftlichen Zusammenhalts angezeigt.

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Ich bin der Meinung, wir sollen unser sozio-kulturelles Gehabe so einrichten und pflegen, wie es, nüchtern betrachtet, nützlich und wenig schädlich ist.

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Wir sollen also die Angelegenheiten der Pflichten und Treue gegenüber dem Gemeinwesen mit Geduld und Freundlichkeit erfüllen. Wir sollen den Wahltag in Ehren halten, feine Kleider anziehen und innerhalb der Öffnung der Wahllokale unsere Stimmen in geheimer sinnlich-analoger Wahl abgeben.

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Wir sollen privat so undiszipliniert sein dürfen, wie es uns einfällt, feiern und „die Sau rauslassen“ – aber nie unser Informelles mit dem notwendig Staatstragenden verwechseln. Das gebietet die Lebenserfahrung und die sittliche Reife, ohne die eigentlich kein Wahlrecht gegeben sein dürfte. Dazu gehört auch, dass man sich über Wahlprogramme und politische Problemstellungen sowie über das konkret im Angebot befindliche Kandidatur-Personal informiert.

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Es sollen Repräsentanten in der repräsentativen Demokratie gewählt werden, mit denen wir uns nach der Wahl identifizieren können sollten und auf die Verlass sein soll.

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In Schweden werden auch schon mal Ministerpräsidenten ermordet oder es fahren unidentifizierte U-Boote unter Land umher – wie sollten wir uns in Deutschland mit den schwedischen Staatsformalitäten identifizieren? Wieso meint die SPD-Frau Yasmin Fahimi (kommt sie aus Schweden?), wir brauchen Animation und bunte Wahlwochen-Festspiele, damit eine aufgepumpte Wahlbeteiligung zustande kommen würde – welchen Sinn hat denn in den Augen der SPD eine hohe Quote? Die SPD weiß es nicht. Wieso sollten 16-jährige wählen können?

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Sie können es nicht. 16-Jährige haben keine Ahnung.

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Noch 26-jährige haben zu wenig Ahnung – d. h. sie ahnen nicht mal, worauf es ankommt – eine nüchterne Wahlentscheidung zu treffen. Man höre nur, welche Folklore-Argumente zu den politischen Problemstellungen und welche Wissensklüfte der Ahnungslosigkeit zum Himmel schreien (wieso dürfen eigentlich Frauen wählen, die lauthals erklären, sich nicht für Politik zu interessieren? Für törichte Männer gilt das Gleiche).

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Und nun also Flash-Mob für die SPD? – wehe wenn Heydrich aus der Gruft steigt, meine Lieben.

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Allein die unbegründete Angabe „gegen geringe Teilnahme“, seitens der SPD-Fahimi, ist eine ungeheuerliche politologische und sozio-kulturelle Dummheit.

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Wahlrecht bedeutet auch das Recht, ungültig oder nicht zu wählen. (In meinen Augen haben alle, die je anders wählten als ich, falsch gewählt.)

Eine hohe Wahlbeteiligung ist nicht an sich gut: Die DDR hatte angeblich bis zu 99 Prozent.

Am Vernünftigsten wirkt eine „normale“ Wahlbeteiligung – Badewetter und Ferienzeiten, Schreckensnachrichten oder Angstkampagnen eingeschlossen. So wie zu viele oder zu wenige Wahlberechtigte wählen gehen, ist die Frage: Welche Ursachen gaben den Ausschlag für abweichendes Verhalten? (man sieht, ich appelliere für ein Soziologisches Interpretieren).

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Im Gegenteil, es sollte laut und deutlich vom Wählen abgeraten werden, wer nicht weiß, wen, was, warum und die Wahl als Ratespiel oder Lotto begreift: „Ich wähle die Lottofee, die hat goldene Haare“.

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Schweden hat heute Palästina völkerrechtlich anerkannt

Oktober 30, 2014

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am Donnerstag, 30. Oktober 2014

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Der neue schwedische Ministerpräsident Stefan Löfven hat seine Ankündigung, den Staat Palästina anzuerkennen heute verwirklicht.

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Der neue sozialdemokratische schwedische Ministerpräsident Stefan Lövfen hatte schon kurz nach der Regierungsbildung seiner Partei Anfang Oktober angekündigt, Palästina als eigenständigen Staat anerkennen zu wollen.

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Dieser Absichtserklärung folgte am Donnerstagmorgen die Bestätigung durch Außenministerin Margot Wallström. Alle völkerrechtlichen Voraussetzungen für eine Anerkennung Palästinas seien erfüllt – es gebe ein Volk, eine Regierung und ein Territorium.

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Israel kritisiert diesen Schritt als »Fehler«. Denn die Palästinensische Autonomiebehörde habe keine Kontrolle über ihr Gebiet. Somit sei eines der völkerrechtlichen Argumente hinfällig. »Länder wie Taiwan und Kurdistan, die sehr wohl Kontrolle über ihr jeweiliges Gebiet haben, sind von Schweden nicht anerkannt«.

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Leider kann man die durchweg hetzpropagandistischen Stellungsnahmen des Massakerstaates überhaupt nicht ernstnehmen.

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Der Staat Israel, der allein mit dem selben Mandat aus dem Jahr 1948 völkerrechtlich entstehen durfte, wie Palästina, agiert seit eh und je, also bereits mit der Staatsgründung und bis heute gleichzeitig, ohne geltende Verfassung, die politischen Akteure arbeiten auf drei Ebenen:

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EINS parlamentarisch,

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ZWEI geheimdienstlich,

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Massakermenschen

Massakermenschen

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DREI als Untergrund-Terroristen.

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Dazu – seit dem Siebentage-Krieg 1967 – agiert Israel ohne Staatsgrenze. Wie lachhaft sind die Argumente gegen Palästina. Und wie unsäglich sind die Massaker, die dann stets als numerierte „Intifada“ hingestellt werden.

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DIETMAR MOEWS am 16. Juli 2014 auf der Mainzer Straße, nördlich Eierplätzchen, mit ZUGINSFELD

DIETMAR MOEWS am 16. Juli 2014 auf der Mainzer Straße, nördlich Eierplätzchen, mit ZUGINSFELD

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Was der Massakerstaat zuletzt mit den Kindern von Gaza verbrochen hat, wird in Ewigkeit zu sühnen sein – gar kein Zweifel. Das wird nicht bestehen können. Es ist ein unglaubliches Unglück für das Judentum und für die anständigen Zionisten.

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Dietmar Moews meint: Ich stimme dem neuen schwedischen Regierungschef Lövfen vollkommen zu, insbesondere die Argumente für die völkerrechtliche Anerkennung des Staates Palästina ist ein moralisches verlangen.

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Man kann immer wieder nur an Hillel erinnern.

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Bildschirmfoto vom 2014-09-15 15:02:18

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