Virus Humor: „Virus bringt Krankenhäuser in Schwierigkeiten“

Januar 10, 2021

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am Sonntag, 10. Januar 2021

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Haben wir ein gebräuchliches Wort für LOCKDOWN?

Warum nicht? – sind wir zu vulnerabel?

Was wäre die Welt ohne englischen Humor?

Wir nennen es auch leichthin „britischen Humor“

Was hat der Post-Covid-19-Boris Johnson mit der Post-Covid-19-Patientin Brigitte Macron zu besprechen?

Vermutlich, was es mit „put in“ zu tun hat, wenn Trump lächelt,

Das ist ja klar: Johnson und Macron diskutieren, was englischer und französischer Humor ist, anbetracht eines Virus‘, „das so weitermacht“ (soll US-Präsident Biden das Weiße Haus schwarz anstreichen lasen?).

Denn, wenn das Virus so weitermacht …

Die im Internetz zugänglichen Presseagenturen kolportieren aktuell,

Britische Experten sehen das Gesundheitssystem am Rande des Kollaps, so am 10. Januar 2021 um 14:47 Uhr: Nach der Ausrufung des Katastrophenfalls in London wegen der hohen Auslastung der Krankenhäuser rechnen Experten in Großbritannien mit einer weiteren Verschärfung der Situation. Der medizinische Chefberater der Regierung, Chris Whitty, warnte am Sonntag in einem Gastbeitrag für die „Times on Sunday“ vor einem Kollaps des Gesundheitssystems.

„Wenn das Virus so weitermacht, werden Krankenhäuser in echten Schwierigkeiten sein, und zwar bald“,

schrieb der Medizinprofessor. Das könne schon in wenigen Wochen der Fall sein:

(thetimes.uk.com) „… Emergency patients will be turned away from hospitals, causing “avoidable deaths”, unless the public starts obeying the lockdown, England’s chief medical officer warns today.

In a stark intervention designed to shock, Professor Chris Whitty warns that everyone who meets friends and family unnecessarily is a “link in a chain” that threatens the lives of vulnerable people….“

Writing for us today, the country’s leading medic says people should “not act” as if vaccination had protected them already.


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Dietmar Moews meint: Was geht uns in Deutschland an, was britische Redaktionen publizieren? Wer kennt schon Chris Whitty?

Desungeachtet darf sich jeder Mensch selbst fragen:

will ich gesund sein?

was kann ich dafür tun?

welche Krankheit nehme ich in kauf?

darf ich so tun, als sei mit der Impfung das Problem gelöst?

welche ansteckende Krankheit gebe ich unerkannt weiter?

Was kann ich tun, außer Selbstisolation?

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Neuigkeiten aus der CORONA-Praxis beobachten ist sinnvoll, wenn man sich nicht vom Unfug verleiten lässt, Freiheiten mitzumachen, wenn doch nachweislich 23 Prozent aller Covid-19-Miseren von Schulkindern eingetragen werden (meine Kinder sind nicht infiziert – oder?).

Bin ich nun blöd oder schwach, anfällig und gefährdet? oder? – oder Arschlöcher sagen VULNERABEL. Schulkinder sind nicht vulnerabel.

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Nicanor Parra 1914 – 2018 Kurznachruf

Januar 27, 2018
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Vom Samstag, 27. Januar 2018

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Nicanor Parra Sandoval wurde am 5. September 1914 in San Fabián de Alico bei Chillán in Chile geboren und ist jetzt 103-jährig, am 23. Januar 2018, in Las Cruces, Provinz San Antonio, gestorben.

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Parra war ein chilenischer Dichter. Er bezeichnete sich selbst als „Antipoeten“ und gilt als Begründer der „Antipoesie“.

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Nicanor Parra Sandoval war der älteste Sohn in der kinderreichen Ehe von Nicanor Parra Parra und Clara Sandoval Navarrete. Obwohl er in bescheidenen Verhältnissen aufwuchs, wurde ihm aufgrund der musischen Affinität seiner Eltern eine Erziehung mit ausgeprägt künstlerischer Entfaltung zuteil. Sein Vater war Musiklehrer an einer Grundschule, seine Mutter Schneiderin mit Neigung zu Gesang der chilenischen Folklore. Insbesondere die pointenreichen Anekdoten des Vaters und dessen Witze sollen eine frühe Inspirationsquelle für Parras spätere Antipoesie sein. Nicanor Parra war der ältere Bruder der Musikerin Violeta Parra.

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Die knappen Mittel der Familie führten zu einem von häufigen Umzügen geprägten Vagabundendasein der Familie. Dank eines Stipendiums gelangte Parra 1932 nach Santiago de Chile, in die Hauptstadt des Landes. Er lernte

Luis Oyarzún, Jorge Millas und Carlos Pedraza kennen, die ebenso wie er das Internat Nacional Barros Arana besuchten. Ein Jahr darauf schrieb er sich am pädagogischen Institut der Universidad de Chile für die Studiengänge Mathematik und Physik ein. 1935 publizierte er in der gemeinsam mit Millas und Pedraza herausgegebenen Revista Nueva die Erzählung Gato en el camino.

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1937 veröffentlichte Parra seine erste, 29 Gedichte enthaltende Sammlung Cancionero sin nombre, deren Diktion, Humor, Personencharakterisierung und narrative Struktur noch stark an Federico Garcia Lorca orientiert ist. Dennoch gewann er mit seiner Erstveröffentlichung den Premio Municipal de Santiago und wurde von der späteren Literaturnobelpreisträgerin Gabriela Mistral als „el futuro poeta de Chile“ ein weiteres Stipendium ermöglichte ihm von 1943 bis 1946 den Aufenthalt an der renommierten, zur Ivy-League gehörenden Brown University. Neben seinem Studium als Postgraduierter der Physik vertiefte er dort seine Rezeption US-amerikanischer und britischer Dichter wie Walt Whitman, T. S. Eliot oder Ezra Pound. Zudem erleichterte ihm der Kontakt zur US-amerikanischen Kultur und Sprache den späteren Kontakt zu Dichtern der Beat-Generation, denn Allen Ginsberg und Lawrence Ferlinghetti besorgten die Übersetzungen Parras aus dem Spanischen ins Englische, als dieser sich einen größeren Publikumskreis erschlossen hatte. Nach diesem Auslandsaufenthalt begab sich Parra wiederholt in die Hauptstadt seines Landes, um an der Universidad de Chile zunächst als Professor für Mechanik und anschließend im Amt des stellvertretenden Direktors der Fakultät für Mathematik und Physik tätig zu sein. Von 1949 bis 1951 erhielt er ein Stipendium des British Council, um in England an der Universität Oxford Studien der Kosmologie aufzunehmen.

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Seine Gedichte wiesen mehr und mehr eine oppositionelle Haltung zu kanonisierter Lyrik chilenischer Herkunft auf, vor allem in Bezug auf Pablo Neruda. Nach seiner Rückkehr publizierte er gemeinsam mit Alejandro Jodorowsky und Enrique Lihn die Quebrantahuesos, aus Zeitungstexten bestehende Collagen. Der große Durchbruch gelang ihm mit seinen 1954 vorgelegten Poemas y antipoemas, die erst 17 Jahre nach seiner ersten Buchveröffentlichung erschienen. Nicht nur reüssierte er in der literarischen Szene damit, auch ist mit dieser Gedichtsammlung eine Zäsur in der chilenischen und gesamten lateinamerikanischen Literaturgeschichte verbunden. Abgesehen von der Cueca larga (1958), die folkloristische Elemente der Cueca aufnimmt und teilweise von der Schwester Violeta oder anderen berühmten Cueca-Sängern vertont wurde, versuchte Parra in späteren Publikationen den Stil der Antipoesie zu radikalisieren. Als Explosion der Antipoesie werden die Artefactos (1973) angesehen. Dabei handelt es sich um Postkarten, auf denen unter einer einfachen Illustration von Juán Guillermo Tejeda ein kurzer, pointierter, teilweise gereimter Sinnspruch von Parra steht.

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Kurz nach dem Militärputsch durch Augusto Pinochet am 11. September 1973 wurden die Artefactos Parras eingestampft und bis 2006 nicht wieder neu aufgelegt.

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Während bereits einige der Artefactos in bitterem Zynismus politische und gesellschaftliche Missverhältnisse geißelten, wendete sich der Dichter mit seinen Ecopoemas (1982) einer engagierten Tendenzliteratur zu, ohne jedoch eine definitive Zuordnung zum linkspolitischen Lager zu erlauben.

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Großen Zuspruch der Literaturkritik erfuhr Parras Übersetzung von William Shakespeares Tragödie King Lear (2004). 2006 wurden auf der chilenischen Buchmesse in Santiago die gesammelten Werke in Anwesenheit des Autors von Ricardo Lagos, dem ehemaligen Präsidenten des Landes, vorgestellt.

2011 erhielt Parra den Cervantespreis, den bedeutendsten Literaturpreis der spanischsprachigen Welt.

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Parra weicht mit seiner Struktur der Antipoesie von bisherigen Mustern der Moderne ab und schafft etwas Neues. Allerdings kann keine literarische Form immerwährend Innovation hervorbringen und fällt einem Neuheitsschwund anheim. Um dies zu verhindern, radikalisierte Parra die Antipoesie immer wieder, was ihm von der Literaturkritik als Manierismus vorgeworfen wurde. Jedoch beweist der Autor, dass er nicht allein Redewendungen und Phraseologismen systematisch verwendete und auch zu einem informellen Sprachgebrauch tendiert. (Quellen: Neue Zürcher Zeitung, teilweise von Wikipedia zitiert)

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SMILE DAY am TAG DES LÄCHELNS

Oktober 7, 2016
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Vom Freitag, 7. Oktober 2016

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Ein SMILE DAY muss aus Britannien zu uns kommen, damit wir seit 1999 den Internationalen Tag des Lächelns (in den 1960ern von einem Versicherungskonzern angekurbelt) das LÄCHELN beenden, weil es viel Trauriges gbt – dann lächeln wir wieder.

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Dietmar Moews meint: Mal ist das Lächeln offen. Mal grenzt es ans Lachen. Mal ist es verschmitzt. Mal ist ein Lächeln höflich. Mal lächelt der Betrachter, mal eine Betrachterin, nicht immer beide. Mildes Lächeln ist angebracht, wenn man im tiefsten Schnee ans Kreuz genagelt hängt und eine Nierenkolik kommt, bevor man stirbt.

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Bildschirmfoto vom 2016-08-23 13-11-18

 

https://lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/wp-admin/post.php?post=6003&action=edit


SCHÄUBLE: Rechtlich nichtsouverän – Intelligenz nichtsouverän

Mai 4, 2015

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vom Montag, 4. Mai 2015

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Er sei als Angehöriger des Geburtsjahrgangs 1942 im Bewusstsein des Verlusts deutscher Souveränität aufgewachsen“,

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berichtete der deutsche Bundesfinanzminister Dr. jur. Wolfgang Schäuble (CDU) – ehemaliger Kronprinz von Kanzler Helmut Kohl (CDU) – den Mitgliedern des Council on foreign Relations in den USA:

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Das war so etwas wie das Ende der deutschen Geschichte“, erklärte Schäuble.

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Ich weise nebenbei erneut auf die rechtsgültigen Dokumente, in denen die Festlegung der andauernden rechtliche Bevormundung Deutschlands durch die westlichen Allierten und der rechtsgültigen „GENERALKLAUSEL“ – zum Nachstudieren für die Lichtgeschwindigkeit-Benutzer:

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Bundesgesetzblatt 23. Okt. 1954 S. 301, 305 und S. 405 sowie 19955 II Protokoll geänderte Fassung Art. 1

sowie

Bundesgesetzblatt 1990 27.28.1990 S. 1386 ff Teil 2 Überleitungsvertrag zum Besatzungsstatut

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Dietmar Moews meint: Schäuble wollte andeuten, dass die Geschichte „natürlich“ auch ohne völkerrechtliche Souveränität weitergeht.

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Wenn Deutschland geschickte Politiker an die repräsentative Spitze wählt, können die viele politische Angelegenheiten auf der Welt schon – zumindest kurzfristig – für die Deutschen vorteilhaft schaukeln.

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Patrick Bahners, der für die Frankfurter Allgemeine Zeitung am 17. April 2015 auf Seite 13 von Schäubles Auftritt berichtet: „Wie Schäuble einen Witz erzählt. Die Politik in Krisenzeiten erfordert neue Mittel: der deutsche Finanzminister ist in New York zu Gast“,

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verpackt die neuerliche „Nichtsouveränitäts-Bekundung“ ganz fein und am Ende seines Textes, überschrieben „Witz“. Doch inzwischen weiß man, wie die LÜGENPRESSE die Wahrheit zurecht biegt: Hier kann man nun wieder sagen: Wieso? Die FAZ hat es doch gedruckt – „Verlust der Souveränität“ seit Kriegsende.

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Was soll daran witzig sein?

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Es ist ebenso ernst, wie dieser Wolfgang Schäuble mit seiner Körperbehinderung seine außergewöhnliche Leistungsbereitschaft zeigt. Er sitzt im Rollstuhl und macht Orts- und Zeitwechsel, ohne zu zeigen, welche Kraft-, Schmerz- und Willensleistung hier erscheint.

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Sofern Deutschland – hart auf hart – weder völkerrechtlich, noch praktisch souverän ist, noch durch bi- und multilaterale Verträge und Bündnisverpflichtungen Augenhöhe „inter pares“ genießt, ist die aktuelle Aufregung um die NSA-Totalitarismus-Praxis der Volldatenspeicherung doch ein Scheingefecht.

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Es ist nicht deutlich, dass Schäuble weiß, dass das gesamte Datenaufkommen am Datenknotenpunkt bei Frankfurt am Main unter NSA-Zugriff steht, ohne, dass deutsche Techniker oder deutsche Aufsicht überhaupt genau wissen, was da geschieht. Schäubles Intelligenz scheint die Souveränität  zum Selberdenken nicht auszuschöpfen:

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Die Idee, hier seien irgendwelche Suchwortverzeichnisse bedeutend, zur Frage, „Bruch der deutschen Verfassung durch die USA?“ oder: Hat der BND die NSA verfassungswidrig mit Suchwortlisten unterstützt (oder habe der BND von 40.000 Listen 38.000 zu schützen vermocht, oder so ähnlich).

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Dies Alles ist Augenwischerei, denn die USA können sich anhand des Vollsamples alle weiteren Mittel selbst algorithmisch ermitteln.

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