Hertha BSC kniet vor dem Anpfiff im HITLER-STADION von BERLIN

Oktober 14, 2017

Lichtgeschwindigkeit 7661

am Samstag, 14. Oktober 2017

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Vor gefüllten Zuschauerrängen knieten heute, Samstag, 14. Oktober 2017, Fußprofis von HERTHA BSC zur politischen Demonstration auf dem Rasen:

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Das Team von Fußball-Bundesligist Hertha BSC hat sich kollektiv dem Protest amerikanischer Sportler gegen Diskriminierung angeschlossen.

Die elf Profis auf dem Platz, die Ersatzspieler, das Trainerteam um Pal Dardai und unter anderen auch Geschäftsführer Michael Preetz knieten vor dem Anpfiff der Partie gegen den FC Schalke 04 am Samstag und hakten sich einander an den Armen unter.

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Der Tagesspiegel berichtet am 14. Oktober 2017 zum 8. Bundesliga-Spieltag:

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„Hertha BSC unterliegt Schalke 0:2 – Berlins Bundesligist spielt lange zu zehnt und kassiert dann auch noch einen Elfmeter gegen sich. Am Ende verliert Hertha gegen Schalke 0:2.“

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Hertha BSC teilt am 14. Oktober 2014 per TWITTER mit:

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Hertha BSC steht für Vielfalt, Toleranz und Verantwortung! Für ein Berlin, dass auch in Zukunft weltoffen ist!

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BILD.de berichtet am 14. Oktober 2017:

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„Hertha hat ein Zeichen gesetzt und sich dem Protest US-amerikanischer Athleten angeschlossen. Vor dem Anpfiff der Samstagspartie gegen den FC Schalke 04 im Olympiastadion knieten sowohl die Spieler auf dem Rasen als auch Reservespieler, Trainer und Betreuer vor der Trainerbank. Der Verein teilte die Bilder auf Twitter unter dem Hashtag #TakeAKnee, der seit mehreren Monaten die Überschrift für den Protest amerikanischer Profisportler ist.

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Hertha BSC steht für Vielfalt, Toleranz und Verantwortung! Für ein Berlin, dass auch in Zukunft weltoffen ist!“, twitterte der Verein dazu. Manager Michael Preetz sagte:

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„Wir leben in Zeiten, in denen sich auch Fußballvereine positionieren müssen. Hertha ist seit jeher gegen Diskriminierung.“

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In den USA entstand vor etwa einem Jahr eine Protestbewegung gegen Rassenungleichheit, bei dem Footballspieler bei der Nationalhymne vor dem Spiel auf einem Knie niederknieten, anstatt wie sonst zu stehen. Präsident Trum forderte vor kurzem, protestierende Athleten des Stadions zu verweisen oder gar zu entlassen. Der Protest hat sich mittlerweile auf andere Sportarten ausgebreitet. In der Bundesliga war der Protest bisher nicht angekommen.

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„Anthem Demonstrations“ – wird in den USA genannt, wenn bei Sportveranstaltungen die Nationalhymne gespielt wird – wobei Publikum und Sportler üblicherweise schweigend in einer ehrerweisenden Körperhaltung verharren – aktuell zur Demonstration gegen die DONALD-TRUMP-Staatlichkeit, die Sportler sich hinknien anstatt „stramm zu stehen“.

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In den USA knien zahlreiche Sportler vor der amerikanischen Hymne, um unter anderem gegen Polizeigewalt und Diskriminierung zu protestieren.

US-Präsident Donald Trump hatte die Athleten deshalb zuletzt mehrfach harsch kritisiert.

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In den USA ist es Tradition, dass das Siegerteam der NBA den US-Präsidenten im Weißen Haus besucht. Die Golden State Warriors warten dagegen noch auf eine Einladung von Donald Trump. Superstar Kevin Durant hat dagegen angekündigt, einen Besuch zu boykottieren.

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nytimes berichtet am 14. Oktober 2017 über „anthem demonstrations“:

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„In an unusual and public call to arms, a Los Angeles Chargers lineman posted a letter on the players‘ Tribune on Friday morning urging the league’s 1,700 players to take a unified stand against pressure from N.F.L. team owners to curb demonstrations during the national anthem before games.

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We can either wait until we receive our respective marching orders, speak up individually, or find a way to collaborate, and exercise our agency as the lifeblood of the league,” the player, Russell Okung, wrote.

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Okung’s nearly 900-word manifesto takes N.F.L. owners to task for making decisions on anthem demonstrations, which have typically involved players kneeling or sitting during the anthem, without broadly consulting players. The owners plan to meet next week to discuss the demonstrations, which were originally intended to draw attention to racial inequality and police shootings of African-Americans.

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But that initial message has become blurred, and owners could be prepared to issue restrictions on the protests, especially after drawing condemnation from President Trump and a number of fans in recent weeks.

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Trump has said that players who kneel or sit during the national anthem are disrespecting the flag and the military, though many players say it is their patriotic duty to bring attention to social injustice and other ills in society.

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Das Berliner Olympiastadion wurde ursprünglich für die Olympischen Spiele 1936 geplant und gebaut. Die ganze Olympiaanlage im Westend wurde bereits als Olympia-Kampus für 1930 konzipiert – Olympisches Dorf, Reitstadion, Schwimmstadion, Olympiaturm, Waldbühne mit Maifeld usw. von dem deutschen Architekten Werner Julius March, der auch die Änderungen und die Bauleitung bis zur Übergabe verwirklichte. Und heute liest man bei Wikipedia; Olympiastadion Architekt Albert Speer (der NAZI-GROSS-VERBRECHER) – dieser Albert Speer war seit 1934 von HITLER als Obernazi-Organisator aufgebaut und mit totalen Entscheidungsverfügungen ausgestattet. Speer war also auch er staatliche Vorgesetzte von Werner Mach.

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Noch vor Vollendung des Olympiastadium nahm Speer Einfluss auf bestimmte Steinverkleidungen, wie er sie auch auf dem Nürnberger Zeppelinfeld und bei der Reichskanzlei Voßstraße vorhatte. Inzwischen wurde die Mimik des heutigen Stadions im Berliner Westend mit erheblichen Funktionseingriffen von einer Leichtathletik-Kampfbahn zu einem Fußballstadion umdesigned. Dabei wurde die blaue Bestuhlung eingebracht und bestimmte bauliche Restaurierungen und Änderungen vorgenommen.

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Dietmar Moews meint: Respektsymbolhandlungen gegenüber der Staatshoheit, gegenüber dem Gesslerhut auf der Stange sowie gegen ein Staatsoberhaupt, eine Militärführung oder gegenüber Hymne und Fahne?

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Dazu haben wir emanzipierten demokratischen Bürger eine weitgespannte „Staatspraxis“, beginnend damit, bei STAATSAKTEN abwesend zu sein – bis hin Weihnachten in der Kirche O du Fröhliche lauthals mitsingen.

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Kurz – jeder freie Bürger kann freiwillig öffentliche Formen mitmachen, wenn ihm daran liegt. Etwas anderes ist, wenn man öffentliche Symbolakte konkret und manifest stört. Das zählt rechtlich als eine „Störung der öffentlichen Ordnung“ und kann mit Platzverweis und amtlichem Bescheid und Strafmandat geregelt werden.

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Die aktuellen „Anthem Demonstrations“ in den USA gehen tatsächlich von den aktiven Sportlern aus, die überwiegend schwarze Afroamerikaner sind, wie sie heute unter US-Präsident DONALD TRUMP sehr hart benachteiligt werden. Diese Lage ist ziemlich eindeutig. Weil es bekannt ist, dass die Eigentümer der Sport-Teams, z. B. Football- und Basketball, überwiegend weiße US-Amerikaner sind, die diese Achtungsverweigerung gegen über Nationalhymne, Stars and Stripes Flag und gegen das Militär ablehnen.

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Hierauf beziehen sich also die Fußballprofi-Entscheider bei Herta BSC, für die heutige Hinknie-Demonstration im Berliner Hitler-Stadion.

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Als Räsonnement zu solchen politischen Meinungsäußerungen, die mit einer großen Breitenwirkung, in einem Vereinsnamen, bei einem Fußball-Erstliga-Punktspiel, weit über die private Meinungsfreiheit hinausgehen, verhalten sich viele Bürger ablehnend.

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Man plädiert gerne darauf: Dass der reine Sport doch frei zu halten sei von sonstigen weltanschaulichen, religiösen, rassistischen, arm-oder-reich und so weiter, sozialen Anliegen, weil der reine Sport die Menschen freundschaftlich verbinde. Während andere Wertfelder der Auseinandersetzung und der politischen Wertbildungsprozesse Streit erzeugen kann und den Sportgeist stören würden.

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Diese Ideologie „vom reinen Sport“ ignoriert gerade, dass Sport als großes Reizelement der ökonomischen und privaten Öffentlichkeit bildet und vollkommen von politischen Implikationen durchsetzt ist.

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Ob die Weltsportorganisationen, von Leichtathletik, Olympiasport oder Fußball, oder die nationalen Sportverbände und die einschlägigen Verlage und Publizisten, sind in einer politisch rechten, teils kriminellen, immer untransparenten Personnage eingekapselt. Ob IOC oder FIFA – so jetzt die US-Basketballer und American Football-Profis, immer sollen sie den Staat, die Fahne, das Militär und den Präsidenten freundlich einrahmen und ehren. Kritik – sei es den Sport und die Sportpolitik betreffend – prallt stets vollkommen ab, bis hin, dass Aktive gemobbt und sanktioniert werden.

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Kurz – ich unterstütze die Idee, über konkrete Berufsanliegen hinaus, auch sonstige politisch und moralische Stellungnahmen vorzubringen, dabei auch kreative Formen zu nutzen. Besonders, indem man aus Solidarität und nicht als konkret selbst Betroffener „demonstriert“, ist eine solche APPELL-Aktion sehr wirksam.

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Ich würde durchaus begrüßen, wenn Hertha BSC weiter die Hinknie-Aktion machen wird und bin gespannt, ob so ein Staatskrisen-Verein der CSU in Fröttmanning auch außer für Steuerhinterziehung auch für Kritik oder Solidarität an Politik oder Politiker ausdrücken würde.

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Vielleicht wird man noch mehr über die HERTHA-Politik hören. Denn Hertha hat ja momentan einen ungarischen Trainer Pal Dardai, der bislang nicht für zeitkritische Einstellungen bekannt wurde – mehr so eine ungarisch-orbansche materialistische Rüdität verkörpert.

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Neil Young lebt nach wie vor in Californien, USA. Er kritisiert seit eh und je kleine und große Politik und trat zuletzt gegen den Präsidentschaftskandidat TRUMP im US-Wahlkampf mit ein.

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Ich hoffe, man stellt die „anthem demonstration“ der Hertha-Mannschaft nicht als Ursache für die 0:2-Niederlage gegen Schalke hin. Ein Hertha-Spieler sagte anschließend:

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„Das war eine Solidaritätsaktion in unserer Multi-Kulti-Stadt Berlin für amerikanische Sportler gegen den RASSISMUS“

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UND: …“ da sah er dann im Negativ, wie positiv der Neger lief“ – Leni Riefenstahl hatte Hitler Bilder von dem mehrfachen afroamerikanischen Olympiasieger JESSE OWENS gezeigt, gegen den die NAZI-Bande rassistisch gemobbt hatte.

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