Empörung und Erniederung bei UWE SEELER-FEIER im Volksparkstadion

August 10, 2022

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am Dienstag, den 10. August 2022

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Das Volksparkstadion war LEER, die Ränge waren LEER, nur die Formalisierten gaben sich der fragwürdigen Trauer-Fernsehshow hin, bei schönem Sommerwetter, weil es an Zivilcourage fehlt, wie Beckenbauer, zu erklären: Ich fehle wegen Krankheit. Die ARD-Tagesschau vertuscht die leeren Ränge durch extreme Close-Ups und die Wahrheit verdeckenden Aufnahmewinkel – „Tausende“ hieß es; das kann schon sein, 1000, nicht 57 000, Horst Hrubesch, Philipp Lahm, Paul Breitner? – wer weiß?

Wer heute da war, hat jetzt die Krankheit erlebt.

Heute fand eine öffentliche Veranstaltung im heutigen Hamburger Volksparkstadion statt, die als Trauerfeier des kürzlich gestorbenen Hamburger Erwerbsfußballspielers Uwe Seeler (1936-2022) ausgerichtet wurde, das der HSV (Hamburger Sport Verein – zur Zeit 2. Bundesliga) auch als sein Vereinsstadion betreibt. Die heutigen HSV-Zweitliga-Fans hat es offenbar nicht zum eintrittsfreien HSV-Treffen und Dr. Peter Tschentscher, Erster Bürgermeister Hamburgs, und Bundeskanzler Olaf Scholz, den beiden in Hamburger Strafverfahren belasteten SPD-Machern, locken können, denn für Fair, Treu, Heimatverbunden, Leistung – im Sinne Uwe Seelers, sind solche Trittbrettfahrer der Beliebtheit nicht in Hamburg anerkannt.

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Ich erkläre vorab: Für mich gibt es keine Verhaltens-Vorschriften in Trauerfällen beim Tod – jeder Mensch muss/darf seine Betroffenheit äußern, wie er es empfindet (man darf auch zuhause bleiben oder große Zeitungsannoncen verbreiten – man darf Kränze winden und Schleifen, kondolieren oder einen Brief der Anteilnahme abfassen – man darf am Grab singen oder lachen – Alles was ernsthaft ist, darf man im Ernst von Tod und Trauer äußern. Auch Kleidung steht vollkommen frei – so lange nicht Unfug demonstriert wird, oder andere Trauernde bedrängt werden.

Es gibt nach meiner Auffassung keine festliegenden guten oder schlechte Töne. Wie jetzt beim HSV und Uwe Seeler, haben wir ein Massenmedien-Event, das kann als Fernfuchtelei zu hause vor dem Fernseh- oder Radiogerät miterlebt werden, privat, kann im Rathaus, kann im Stadion als eine soziale Situation fokussiert werden – im Rathaus ist der Staatschef der Hausherr, im Stadion der HSV, die privat durchgeführte Bestattung wurde unter Ausschluss der weiten Öffentlichkeit auf dem Großen Friedhof Ohlsdorf, bereits vergangene Woche, vorgenommen. Dabei hatte man weder Presse noch Fernsehen eingeladen.

Heute wurde also ein FERNSEH-SHOW angekündigt. Im Volksparkstadion sollten 100 000e HSV-Fans drängeln und UWE-UWE-SPRECHCHÖRE ausbringen.

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EMPÖRUNG: Wenn Massenmedien aufmachen, drängeln alle B-Prominenten, die auf massenmediale Selbstinszenierung angewiesen sind, also z. B. der Hamburger SPD-Bundeskanzler Olaf Scholz (WireCard, Cum-Ex, Warburg-Bank-Lügen) und der aktuelle Erste Hamburger Bürgermeister (Staatschef) SPD-Peter Tschentscher (ebenfalls Cum-Ex und Warburg-Millionen-Lügen als damaliger Finanzsenator der Olaf-Scholz-Regierung).

Dieser Landes-Chef Tschentscher will demnächst in den kommenden Hamburger Landtagswahlen mit SPD-Wahlsieg reüssieren. Das sieht natürlich SCHWARZ für Tschentscher aus, denn er ist schwer in den Strafsachen seiner Finanzsenator-Amtszeit belastet. Also suchte und fand er die Gelegenheit anlässlich der Trauerfeier im Volksparkstadion fürs Staats-Fernsehen die obrigkeitliche Ansprache zu halten, um auf die Fernseh-Empore zu klettern – Selbstempörung als Side-Rider für Tschentscher.

ERNIEDRIGUNG: Dieser SPD-Tschentscher kam zwangläufig in seinem gesprochenen Nachruf auch auf die besondere PERSÖNLICHKEIT des früheren HSV- und Nationalmannschafts-Erfolgs-Fußballers UWE SEELER, der wühlte, kämpfte, köpfte und sogar in diversen Flugeinlagen Tore erzielte. Und UWE SEELER spielte grundsätzlich fair, ohne seine Gegenspieler im Rahmen der fußballerischen Regelspielräume zu malträtieren.

Ja, das konnte der SPD-Tschentscher auch aufsagen, der ja aufgrund seines Geburtsjahrganges nie am Hamburger ROTHENBAUM (dem eigentlichen HSV-Stadion der großen Zeit) einen UWE SEELER hat spielen sehen. Loben kann man trotzdem.

Dann kam die Erniedrigung des Hamburger SPD-Tschentschers zur Sprache – er behauptete, UWE SEELER sei ein Vorbild für die Zukunft und für die Jugend – er war ein vorbildlicher Sportler (hier kam also die Selbsterniedrigung Tschentschers, indem er Fairness, Treue, Zuverlässigkeit und dergleichen sozialer Qualitäten des Uwe Seelers beim Fußball, jedoch nicht die im öffentlich-politischen Promi-Dasein, ansprach.

Natürlich kann Tschentscher, der nunmal für Unfairness, Lüge, Propaganda, Untreue, Vergesslichkeit usw. persönlich befleckt ist (denn er ist vor dem Strafgericht in Abstimmung mit SPD-Olaf Scholz UNSCHULDIG und OHNE ERINNERUNGEN), nicht diese individuellen Lebensleistungen und Lebenswerte von UWE SEELER für sich selbst, in seiner öffentlich-politischen Rolle in Anspruch nehmen.

Tschentscher hätte da heute nicht auftreten dürfen, wenn er seine künstliche Empörung und seine wirkliche SELBSTERNIEDRIGUNG hätte vermeiden wollen. NEIN – Tschentscher sah das gefüllte Volksparkstadion mit all seinen Wählern bei der Landtagswahl 2022:

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ARD-Sport-Kommentatoren zur Zeremonie des Abschieds live im NDR-Fernsehen beim UWE SEELER-Trauertreffen am 10. August 2022 zwischen 14 und 15.30 Uhr vor den leeren Tribünen im HSV-Volksparkstadion.

Das Volksparkstadion war am 10. August 2022 aber gähnend LEER. Das Wort Rothenbaum sagte keiner. Das leere HSV-Stadion starrte Tschentscher und Scholz an.

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Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11. August 2022, vertuscht das leere HSV-Stadion bei der UWE-Feier mit einem benachbarten Photo-Repro des vollen Münchner Olympiastadions 1972

Dietmar Moews spielte als Kind in ADIDAS „Uwe“

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Dietmar Moews meint: Ich glaube, das leere Volksparkstadion am 10. August 2022 war keine Demonstration gegen Uwe Seeler. Ich glaube nur noch komischer wäre geworden, wenn man im Rathaus seinem Ehrenbürger Seeler nochmal den Lorbeer-Kranz zu winden versucht hätte – da wären die Offizial-Empörer und ihre massenmedialen EMPÖRER allein geblieben. Die NDR-TV-Moderatoren waren aktuell unfähig, die leeren Ränge im Volksparkstadion zu benennen (die TV-Regie manipulierte Bildkollagen, die UWE-Photo und volle Rängen im Hintergrund zeigten).

Laut dpa (11. August 2022) habe SPD-Kanzler Olaf Scholz den emotionalen Abschied von Uwe Seeler mit folgenden Worten kommentiert: „Für mich ist das Tollste an Uwe Seeler, dass er so normal geblieben ist und so geerdet“; (Seeler war am 21. Juli 2022 im Alter von 85 Jahren gestorben). Das ist in so fern die Wahrheit, dass Seeler jetzt „geerdet ist“, und das ist in sofern völliger Unfug und geheuchelt von Scholz, denn was bedeutet normal? die normale alltagsmenschlich-empirische Werthaltung ist kaum fair, kaum treu, kaum ehrlich, sondern eher wie Olaf Scholz: begehrlich, winkelzügig und selbstgerecht, anstatt fair.

Nein – die UWE-Fans (die ihn noch kannten sind überwiegend längst gestorben). Wer die Regionalliga Nord und den damaligen HSV am Rothenbaum kannte, war jetzt nicht mehr hier, um UWE den Abschied zu geben. Der freundliche DITTSCHE, den Tschentscher DIETRICH nannte anstatt DITTRICH, war nie bei einem HSV-Spiel am Rothenbaum. Immerhin erwähnte Dittsche Charly Dörfel (82, anwesend). Die Behauptung, man sei jetzt in UWEs Stadion Volkspark gewesen, ist natürlich auch falsch, denn es ist ein Neubau und nicht das alte Volksparkstadion

So hat man also DITTSCHE, den UWE-Fan, zum Redner überzeugt (es redeten Hamburgs Erster Bürgermeister Tschentscher, DFB-Präsident Bernd Neuendorf, HSV-SPORTVORSTAND Jonas Boldt und der Hamburger Schauspieler+Autor+Musiker Oliver Michael „Olli“ Dittrich, genannt Dittsche, der nicht für UNFAIRNESS, GEDÄCHTNISSCHWUND und HOCHSTAPELEI steht -. Das Abspielen von einer Hans Albers-Konserve war fürs leere Stadion eine gelungene musikalische Attitüde – der großspurige Albers vom Starnberger See und Uwe aus Eppendorf in Norderstedt? – NEE. Dass Dittsche dadurch zum UWE-ZEUGEN werden konnte, ist der Witwe Ilka Seeler zu danken, die inmitten ihrer Familie auch auf der Tribüne saß, um plichtgemäß UWE zu vertreten.

Die Abwesenheit der harten HSV-Kunden, den sogenannten Ultras, muss ebenfalls als eine Absage an die seichte Offizial-Mischpoche gewertet werden (man befürchtete, diese Ultra-Hardcore-Blockfans könnten mit Randale die Feier stören; es zeigt uns, wie fern hier die obrigkeitliche Fühlung gegenüber den sozialen Farben wirklich ist – sehr klein).

Ich glaube, das Stadion war leer, weil UWE-Sympathisanten und HSV-Fans nicht von unfairen OFFIZIAL-REDNERN als Staffage in den massenmediale Verwurstung-Brei hineinwollten: LEERE RÄNGE beim HSV – das ist schon eine Lichtgeschwindigkeit wert.

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PARITÄT oder Gleichberechtigung im Wettbewerb im Patriarchat

November 12, 2018

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am Dienstag, 13. November 2018

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Laute Frauen haben sich zu strategischen Gesellschaftsformationen aufgebaut, die Vorteile für Frauen verlangen, weil sie quantitative Benachteiligungen – an sekundären Geschlechtsmerkmalen und patriarchalischen Männerbevorrechtigungen festgemacht – ablehnen.

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Diese politischen Kampfstrukturen berufen sich auf die Gleichberechtigung gemäß dem Grundgesetz und verlangen quantitativ paritätische Gleichstellung.

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Die Partitätsforderung kann sich nicht auf das geltende Recht einklagen, aber sie ist als politische Zielsetzung vollkommen legitim – ja, weitgehend auch als wohlverstandene Fairness im Geschlechterspiel anzuerkennen.

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Wie kann sich die Gesellschaft in der Richtung emotional verändern, dass anteilmäßig mehr weibliche Menschen in Rollen gelangen, die ihnen im Leistungswettbewerb nicht erreichbar sind bzw. die verlangten Leistungsprofile auch nicht ausreichend auf weibliche Bedürfnisse zugeschnitten sind?

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Darf vielleicht auch noch gefragt werden, ob durch paritätische Quotierung die Menschen glücklich werden? – ob zumindest die zum Zuge kommenden Quotenfrauen glücklicher sind? – ob nicht auch Frauen, die bei einer dirigierten Quotierung nicht wie gewünscht zum Zuge kommen, die dirigistische Parität tatsächlich glücklich macht?

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(Da hatte die Frau das Amt der Fußball-Bundestrainerin übertragen bekommen. Die Frau, die jahrelang eine international anerkannte Spitzenfußballerin war. Und sie hat in kurzer Zeit, mit dem übernommenen Weltmeisterkader derart den Führerinnen-Boden unter ihren Füßen eingebüßt, dass die deutsche Nationalmannschaft der Fraue nur noch eine verlierende Gurkentruppe geworden war). Aus Notwendigkeit und lauter Verzweiflung setzte man als Pausenclown den U-21-Männer-Coach, Horst Hrubesch, das „Kopfball-Ungeheuer von Rot-Weiß Essen“, an die Stelle der Frau Steffi Jones. Und ab sofort gewann die Equipe der deutschen Frauen, seit seiner Übernahme, jedes Spiel, und alle internationalen Qualifikationen. Zwar müssen wir nicht glauben, dass Hrubesch nur beim Duschen und Seifefallenlassen seine früheren Stürmerqualitäten überzeugend performt hat. Doch es ist faszinierend, wie die Jungmädchen-Auswahl von diesem Coach sein Können annehmen und in ihr Spielvermögen umsetzen.

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Was sagt uns das?

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Es sagt nicht mehr, als Leistung und Prestige in Fremdbildern zur Rollenvergabe führen, die nicht vordergründig sexistisch gefasst worden sein müssen. Es sagt uns nicht, wie weit junge Mädchen als Spitzenfußballerinnen auf die Männlichkeit eines Erfolgstrainer der U-21-Männernationalmannschaft reflektieren, sofern der nicht auch wirksam täglich praktisches Können und nützliche Anweisungen gibt. Und sicher hat dieser Hrubesch diesen Erfolg nicht deshalb, weil vorher eine ungeeignete Frau in dieser Rolle Mißerfolg hatte.

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Wir haben als Kinder, früher, auf der Straße Mannschaften gewählt, abwechselnd wurde aus allen Anwesenden jeweils der Wunschspieler genommen, bis zum Schluss diejenigen, die nichts konnten noch den Zuschlag erhielten – denn mitspielen durften immer alle. Wenn Mädchen dabei waren, wählte man die auch aus, auch die Mädchen wählten bevorzugt zunächst die besten Jungen, dann die weniger guten und die Mädchen, ziemlich zum Schluss. Das war übrigens beim Knickern, mit den kleinen Glasmurmeln durchaus anders. Mädchen konnten das oft wirklich sehr gut, auch mal besser als es Jungen konnten: Wer es erfolgreich spielen konnte, hatte bald riesige Plastikbeutel voller Glasmurmeln, während Verlierer täglich ihr Taschengeld ausgeben mussten, um sich im Laden neue Glasmurmeln zu kaufen.

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Wie kann im tradierten Patriarchat in Deutschland die von Frauen-Propagandistinnen reklamierte Geschlechtsquoten-Ungleichheit verbessert werden, während die heute gelebten Abhängigkeiten die Veränderlichkeiten klein halten?

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Solange die Forderung nach Gleichberechtigung lediglich Teilnahme am Wettbewerb der leistungsstärksten Menschen – Männer und Frauen – um attraktive Rollen bietet, wird keine Gleichstellung erreicht werden. Denn Entscheidungen für eine Rollenbesetzung werden überwiegend durch Zuweisung und Prestige-Bezeugung, also durch Fremdbild und nicht nach objektiven Kriterien und sowieso nicht einem Selbstbild oder einer Quote getroffen. Gleichberechtigung wird keine frauenfreundlicheren Verteilungsquoten im Sinne der PARITÄT erreichbar machen.

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Will man der Gleichberechtigung die Gleichstellung anknüpfen, muss gesetzlich reguliert werden, das heißt, es muss ähnlich den Behindertenpflicht-Beschäftigungen in mittleren und größeren Belegschaften, einklagbar eine rechnerische QUOTE verfügt werden.

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Dietmar Moews meint: Ich bin als Unikum fein raus. Niemand könnte einer Quote zufolge mir meine Arbeitsstelle wegnehmen. Ich bin freiberuflich, arbeite auf eigene Rechnung. Habe meinen Geschäftserfolg auch infolge meiner Sexualität – auch wenn es dafür keine Gegenbeweise gibt. Ich male, was ich male, wie es nicht besonders geschlechtsspezifisch zu sein scheint. Doch beim Kaufen und Verkaufen kommt es immer zu unausweichlichen Rollenerfolgen, die sich eigenartig, aber nicht willkürlich durch Quotierung ändern ließen – so scheint es mir jedenfalls.

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Wer versteht, was ich meine: Es gibt Frauenkunst. Und es gibt Frauenkunst-Verkäuferinnen. Und es gibt Frauenliteratur. Und es gibt eine Prestige-Entwicklung nachweislicher Veränderungen in den Professorinnen-Bestallungen, bei Germanistik und Literaturwissenschaften, die – kurz gesagt seit über dreißig Jahren (zwar nicht „das andere Geschlecht“ der Simone de Bouvoir entfalten konnten) – den Genderkampf um die Plätze kämpfen.

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Gleichzeitig hat die Relevanz dieser Fächer in der Politik völlig an Ansehen verloren und überlebt wiederum nur in der Quotenkonzeption der Staatsmedien. Ansonsten ist nicht nur die Wirksamkeit zum Nischenwesen heruntergekommen, sondern auch das Ansehen dieser „weichen“ Fächer wurden der Abwertung geopfert. Nicht nur Männer finden Frau Professorin Allmendinger völlig unnütz, außer für die Vergabe von Frauenförderung in den Allmendinger-Sozialforschungs-Projekten.

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Kennt jemand den Hegel oder den Allmendinger?

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Nun gut. Ich hatte selbst einen Fahrlehrer. Mir hätte auch gut eine Fahrlehrerin aufs Knie fassen können. Ich hatte diverse Lehrerinnen – einige geniale Kreaturen, denen ich hohes Andenken und ehrendes Gefühl nachtrage, zum Beispiel Frau Weylandt und Frau Holzberg. Ich hatte bemerkenswert zahlreiche mittelintelligente Lehrer, zwei davon haben geschlagen. Dr. Zwingelberg, bei dem ich in Mathematik nur Einsen in Zeugnissen hatte, verprügelte mich mit einem ungeheuren Rohrstock über dem Lehrertsich. Und möchte mal vorschlagen:

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Warum sollte nicht, überall, wo es um die Wurst geht, unabhängig vom Sex, Die- oder Derjenige zum Zuge kommen, dessen Genie unersetzlich gebraucht und genützt werden kann? (Und das regelt in der weltweiten Syndikatwirtschaft keinesfalls der Markt).

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Ist es auch spät geworden, sehen wir heute ziemlich nüchtern, wie eminent die Artemisia Gentileschi malte und wie ihr Lehrer und Vater doch nicht ganz so virtuos war. Wissen wir, was Lise Meitner in Wannsee vorwärtsbrachte und wie doch Otto Hahn zunächst die Lorbeeren erntete. Aber ist es nicht überzeugend, dass die meisten Menschen weder Lise Meitner noch Leonardo da Vinci sind, die man gefälligst mit Quotierung zufrieden lassen sollte?

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Ist es nicht aber einwandfrei, wenn die Gesellschaft an den Punkt der Gleichberechtigung das Zeichen setzt, all die Dienstklassen und subalternen Posten zu quotieren? 50 % Männer als U-Bahnfahrer und 50 % Frauen. Bei der Infanterie der Bundeswehr, ebenso wie bei Polizei und Feuerwehr oder THW muss nicht nach Quote, sondern nach Fähigkeit besetzt werden. Eine grundsätzliche Paritätsquotierung im öffentlichen Dienst sollte Gesetz werden. Ebenso die Gleichbezahlung gleicher Arbeitsplatzbeschreibungen.

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Anders ist es bei den sogenannten schlechtbezahlten Frauenberufen. Was der Markt hergibt, ist geeignet quotiert zu werden. Jedoch ein männlicher Friseur-Lehrling ist wie das weibliche Lehrmädchen zu bezahlen. Eine Bankkauffrau in einer Vorstandsrolle muss gleiche Gehälter bekommen – je nach Marktlage. Allerdings sind Marktlage und Wettbewerb oft männlichen Lebensgewohnheiten gemäßer, Flugreisen um die Welt, mit oder ohne Kleinkinder und Dergleichen – hier müssen frauenfreundliche Ansprüche auch gesetzlich begünstigt werden.

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Es gibt das Wahlrecht für Frauen jetzt etwa 100 Jahre.

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Es gibt das Wahlrecht für Frauen infolge des Mehrheitswillens der Männerwelt.

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Ich bin ziemlich davon überzeugt, dass eine weibliche US-Präsidentin, die als Amtwaltung mit dem weißen Schimmel von TRUMP getrumpelt hätte, – sie wäre sehr bald festgesetzt und psychiatrisch medikalisiert worden.

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Da hat doch Judy Chicago noch einiges zu basteln.

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Es gibt äußerst unerfreuliche Staatsführerinnen, die den männlichen Beispielen kaum nachstehen. Es gibt und gab hochbegabte Politikerinnen. Wie reaktionär und dämlich Wählermehrheiten wählen können, können wir täglich beobachten. Da sind weder „FREIHEIT“ noch QUOTIERUNG der „DUMMHEIT“ ein Königsweg.

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DFB-Fussball im Euroameisterformat

Juni 25, 2015
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vom Donnerstag, 25. Juni 2015

.Bildschirmfoto vom 2015-06-25 07:57:32

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Bekanntlich sind im organisierten Fussballsport UEFA-Europameisterschaften stärker besetzt als FIFA-Weltmeisterschaften. Die große Zahl der traditionellen Hochleistungsfussball-Traditionsländer Europas, die bei Weltmeisterschaften Endrunden-Plätze an die weniger starken Fussballländer abgeben müssen, können bei einem Europameisterschafts-Endrunden-Turnier zeigen, wie gut sie fussballerisch sind.

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Hier, heute möchte ich drei Bemerkungen machen:

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EINS: Die Spiele der sogenannten U 23-Auswahl, mit dem Trainer und Alt-Star Horst Hrubesch, selbst mehrfach Champion und „Kopfballungeheuer“. Hrubesch kam mal aus der zweiten Liga bei ROT-WEISS ESSEN mit 42 Saisontoren als deutscher Torschützenkönig der Berufsfussballer zum HSV und die Geschichte ist legendär.

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Seit einigen Jahren ist Horst Hrubesch für den Kader der U 23 verantwortlich und hat wesentlich Anteil an der Nachwuchsarbeit und Ausbildung deutscher Spitzentalente.

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Nun brachte das deutsche Fernsehen eine Reportage über einen Besuch von Horst Hrubesch bei dem Schlagersänger Karel Gott, dem tschechischen Tenor und mit deutschsprachiger Unterhaltungsmusik in Deutschland weltberühmt.

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Fussball-Gott Hrubesch unterhielt sich mit Karel-Gott – köstlich. Und der Prager Millionär zeigte sein gediegenes Wohnzimmer mit zauberhaftem Blick über die Hauptstadt, wo er wohnt.

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Abschließend sangen – zunächst Gott zur CD – dann beide sehr musikalisch und schön zur Konserven-„Babuschka“. Hrubesch strahlte und meinte: Ja sicher kenne ich das Alles – es ist doch meine Musik, die Musik meiner Generation (Hrubesch geboren 1951).

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Unglaublich, wie sich Karel Gott wunderte und freute, wie hervorragend und mutig, mit guter fester Stimme und exzellenter Intonierung und Frasierung der DFB-Trainer Horst Hrubesch textsicher, die diversen Intervalle und Halbtonschritte und Motive von „Babuschka“, vorsingen konnte. Es war eine echte Freude, das ansehen und hören zu dürfen (mal frisch und frei, statt veklemmt und gewollt).

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ZWEI Die jetzt bei dem EM auftretenden Spieler sind den Uefa-Regeln gemäß in der U 23, nach Stichtag, bis zu 23 Jahre alt. Sie sind alle in international erfolgreichen deutschen und ausländischen Spitzenvereinen bereits Spitzenspieler.

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U 23 sind der Kreis, der später die DFB-A-Nationalmannschaft bilden wird.

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Hier also dieses: Die heutige U 23 ist – nachdem ich etliche Spiele gesehen habe – zuletzt beim 1:1 gegen Tschechien – fußballerisch besser und stärker als die derzeitige A-Mannschaft (immerhin FIFA-Weltmeister 2014):

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Die Spieler sind taktisch superperfekt. Die Spieler sind ästhetisch vornehm. Die Spieler sind unglaublich flink und wirklich schnell im Spielfluss und in der Wachheit. Das beginnt mit dem Spitzentorwart Ter Steegen und reicht zu dem Zentralspieler Can und zu den schnellen Bittencourt, Volland, Meier. Wir finden keinen Begriffstutzigen – weder Boateng, Podolski, Schürrle, Höwedes, oder die langsamen Schweinsteiger, Lahm, Boateng – ohne Vollständigkeit, sehe ich die U 23 begeisternd gut.

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zu hohes Bein

zu hohes Bein

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DREI Bei dem DFB-Frauenfussball waren bislang nur glückliche Ergebnisse und Spiele mit glücklichem Spielausgang zu sehen, während jeweils die gegnerischen Frauen besser zusammenspielten und die besseren Einzelspieler hatten (Sie nennen es ADIDAS / Coca Cola -FiFa-WM der Frauen).

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Diese deutsche Frauen-Mannschaft würde in der Ersten deutschen DFB-Frauenbundesliga leistungsbedingte Abstigessorgen haben. Weitgehend kindisch sind die Kurzinterviews, die von ambitionierten Reportern herausgeholt worden sind und auf Sendung kamen – als hätte man es mit einer Schülerinnen-Mannschaft zu tun.

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ABSCHALTEN – war mein Reflex. Sorry M’me, ich verzichte auf den Trikottausch.

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