JÄGER kann vor KRAFT nicht laufen – SPD in Personalnot

August 4, 2016

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Donnerstag, 4. August 2016

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„Lauf Jäger lauf, Jäger lauf, lauf, lauf.“

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Überreif fallen die Pflaumen, während die Maden bereits die Plantage beherrschen:

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NRW-Innenminister RALF JÄGER hat – frei nach der Volksweisheit: einmal Pech ist Pech, zweimal Pech ist Pech, dreimal Pech ist Dummheit – entgültig keine weitere Legitimität im großen deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen das äußerst wichtige Amt eines Landesinnenministers, des Polizeiministers zu versauen:

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EINS: Die Toten der Duisburger Love-Parade gehen unzweideutig auf Kosten der öffentlichen Un-Ordnung – eine Großveranstaltung ohne durchgreifende Polizeiaufsicht und Koordination – die aufs Peinlichste abgestritten wird. Obschon mit tausenden Ankommenden auf dem Bahnsteig, die hätten durchgeleitet werden müssen, der Überdruck auf den Tunnell verursacht worden war.

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ZWEI: Die Aufklärung der Kölner NSU-Fälle und die Mitwirkung bzw. Nichtmitwirkung der Jäger-Belange als Fachminister der NRW-Landesregierung.

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DREI: Die vielfältige Vertuschung der Führungskommunikation bei der Kölner Sylvesternacht-Propaganda als Anti-Flüchtlings-Skandal und die verschwundenen Telefon-Vorratsdaten, die nicht einmal technisch plausibel sind, und gerichtlich festgestellten ZWEIFEL an den Salami-Behauptungen der Polizisten und der Landesregierung.

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VIER: Das Urteil zur Polizei im Kölner SEK-Prozess ist keine Amtsaufsichts-Enquete, sondern ein schwerwiegender Strafrechtsfall. Auch hier ist schließlich der Polizeiminister JÄGER höchstverantwortlich, wenn eine Aufarbeitung eines solchen Geschehens widersprüchlich und jetzt vor Gericht derart verantwortungsflüchtig und uneinsichtig den Rechtsstaat überfordert.

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Was soll man noch substantiieren – außer den inferioren Ralf Jäger aus der Verantwortung, der er niemals bereit ist sich zu stellen, als Innenminister zu entlassen, denn:

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Die Öffentlichkeit glaubt JÄGER nicht länger, eher, dass in Afrika eine Palme wackelt, als an irgendeine Schlüsselinformation aus dem Munde des JÄGER, SPD.

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Doch politisch noch schwerwiegender ist die Zersetzung der gesamten Zusammenarbeit der NRW-Behörden und der Polizeien, wenn JÄGER beteiligt ist – verspieltes Vertrauen ist einmal weg und kommt nicht mehr.

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In diesem Zustand muss die inferiore Person aus der Rolle entfernt werden. Eine Regierungschefin, der dazu die KRAFT fehlt, ist geliefert. Das schlecht geführte Land NRW steht und fällt dann mit der LÜGENPRESSE bzw. mit der Quotenrelevanz eines Regierungssturzes.

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KÖLNER STADT-ANZEIGER am Mittwoch, 3. August 2015 berichtet und kommentiert – eigentlich die SKANDAL-PERSONALIE RALF JÄGER, SPD, abschließend:

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„Vertrauen verspielt . Zum Urteil im Kölner SEK-Prozess“ Meinungsseite 04 von DETLEF SCHMALENBERG:

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„Es braucht nicht erst die Anschlagszenarien der vergangenen Wochen, um zu wissen, wie wichtig die Arbeit der Spezialeinsatzkommandos ist. Die Elitepolizisten setzen ihr eigenes Wohl aufs Spiel, um das Leben anderer zu retten. Zu Recht verdienen sie deshalb unseren Respekt … Der Zugriff am Kölner Großmarkt, bei dem 109 Mal auf einen nicht vorbestraften Mann geschossen wurde, war ein Desaster. Dilettantisch ausgeführt, mit katastrophalen Folgen für den Betroffenen. Der überstand den Kugelhagel nur schwer verletzt und mit sehr viel Glück. Nach Monaten im Krankenhaus ging auch seine gut florierende Firma bankrott. Für das Gericht war das bei der Urteilsverkündung kaum der Rede wert.

Ob aus Faulheit, Schlamperei oder das Bestreben, die Kollegen aus Düsseldorf nicht unnötig zu belasten : Die Aufarbeitung des Geschehens bei der Kölner Polizei, auch das hat die Hauptverhandlung bestätigt, war ebenso desaströs wie der verkorkste SEK-Einsatz selbst. Wichtige Ermittlungen wurden nicht durchgeführt, widersprüchliche Aussagen nicht hinterfragt. Wer so agiert, der zerstört das wichtigste Guthaben der Polizei: Das Vertrauen der Bürger.“

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Kriegen wir das überhaupt noch Alles zusammen?

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KÖLNER STADT-ANZEIGER am Mittwoch, 3. August 2016, lässt TIM STINAUER auf Seite 24 schreiben:

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„Keine Antworten unter dieser Nummer. SYLVESTER Starke Zweifel an Darstellung der Polizei, dass der ominöse Anrufer technisch nicht mehr zu ermitteln ist.“

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Auch hier ist SPD-Innenminister RALF JÄGER der odrnungswidrige Rechtsbrecher und der politisch Hauptverantwortliche – dessen SCHWARZER PETER bei der kraftlosen SPD-Ministerpräsidentin KRAFT gelandet ist. Dafür kennen wir sei anfang Januar zu viele verschiedene Versionen der Presseerklärungen und der Darstellungen des Geschehens.

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Denn nach derzeitiger Lage und Kenntnisse der Geschehnisse war in Düsseldorf am Sylvesterabend mehr SEX und Gewalt gerichtsnotorisch als die KÖLN-SYLVESTER-PROPAGANDA überhaupt aufweisen kann:

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Selbst Frau KRAFT fehlte die sexistische Fantasie, sich vorstellen zu können, dass angesichts der stundenlangen Überwachungsvideos, die hauptsächlich die gefährliche rücksichtslose Feuerwerkerei zwischen Hauptbahnhof und Dom dokumentiert, dass dazwischen ein Mann mit Hose runter schneller laufen könne als eine Frau mit Rock hoch. Dort hätten selbst Taschendiebe keine unaufmerksamen Sylvesterfeierer antreffen können bzw. hätten die Überwxchungsvideos solche Übergriffe nachträglich erkennen lassen. UND ABER – die stundenlang dort postierten Polizeibeamten haben beobachtet und keine Vergewaltigung oder Raubtaten gesehen – während sie dickfällig das stundenlange Bombardement des DOMs und der DOM-Fenster und -Türen mit Sylvesterraketen duldeten, ohne einzugreifen.

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TIM STINAUER schreibt am 3. August:

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„Streicht das Wort Vergewaltigung“ – Am Mittag des 1. Januar versendet die Kriminalwache der Kölner Polizei – eine Art Leitstelle der Kripo – per E-Mail einen internen Bericht an verschiedenen Sicherheitsbehörden im Land. In dieser so genannten WE-Meldung („Wichtiges Ereignis“) ist die Rede von elf Übergriffen auf Frauen aus einer Gruppe von 40 bis 50 jungen Nordafrikanern. Auch eine Vergewaltigung ist erstmals erwähnt. Wenige Minuten später nimmt ein Dienstgruppenleiter der Kriminalwache nach eigenen Angaben ein Telefonat entgegen – am anderen Ende ist angeblich ein Beamter der Landesleitstelle, so etwas wie die Zentrale aller Polizeileitstellen in NRW. In barschem Ton soll der Mann gefordert haben: „Streicht das Wort Vergewaltigung, storniert die WE-Meldung, schreibt sie am besten ganz neu.“ Das sei ein Wunsch aus dem Ministerium. Aber der Polizist weigert sich. Die Meldung bleibt unverändert.“

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Das Gezerre von Innenminister RALF JÄGER, den Rausschmiss des Kölner Oberpolizisten und so weiter, die Positionierungswasserstände der Ministerpräsidentin KRAFT – S. REICHT.

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Dietmar Moews meint: Machiavelli und „man soll vom Volk gefürchtet sein, – was in guten Zeiten zwar nicht schön ist, aber unwichtig sei. Doch in schlechten Zeiten ist das furchtsame Volk verlässlich zu führen, während ein liebendes Volk in schlechten Zeiten dem Führer wegläuft“.

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Das ist der eine Aspekt, von FÜHRUNG, innerer Sicherheit und Ordnungspolitik. Zur FÜHRUNG mit Misstrauen, Furcht und Angst gehören aber die sozialpsychologischen Funktionen der FÜHLUNG, die vom unzuverlässigen JÄGER zersetzt ist.

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Wenn das Volk nur noch zweifelt und Vertrauen als Dummheit erkannt hat, ist Führungskraft verloren.

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Hier hat SPD-JÄGER nach dem ersten Semester Machiavelli anscheinend gefehlt oder er täuscht studierte Kompetenz vor, wie wir es ja auch von der SPD-MdB-Parteigenossin gerade kennengelernt haben.

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Dass auch schlechtere Zeiten kommen können, ist kein Lottospiel und nicht berechenbar. Dass ein ständig nur auf situative Kommunikationsspiele ausgerichteter Innenminister JÄGER gar nicht auf eine Bewährungsprobe angewiesen ist – er versagt immer – müssen wir bei jeder wichtigen Angelegenheit mit ansehen. Denn JÄGER wiederholt seit Jahren, wie der Pawlowsche Hund, dem der Sabber aus dem Maul läuft, dass seine Erklärungen nicht ehrlich sind, nicht erklären, schon gar nicht aufklären oder mit der FÜHLUNG des Vertrauens und der Würde etwas zu tun hätten, dazu die innere Führung seiner anvertrauten staatlichen Mitarbeiter, besonders der Polizisten – das darf nicht sein..

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Dr. Dietmar Moews war erschüttert, nachdem er verstanden hatte, dass bei der Duisburger Todesfalle einfach kein Monitor der Ordnungskräfte den Überblick hatte, dass die Türen der Partygäste herantransportierenden Züge nicht so häufig hätten geöffnet werden dürfen, sondern die Züge hätten durchfahren müssen, ohne anzuhalten, ohne weitere Herandrängende aussteigen zu lassen. Weder Jäger noch die sonstigen Verantwortlichen haben diese Kommunikationsunfähigkeiten der Polizeiaufsichten nicht moniert und bis heute nicht zugegeben. Sie sind die Verursacher der Todesopfer der Duisburger Love-Parade.

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Aber der Auftritt Ralf Jägers bei der Trauerfeier in der Duisburger Kirche war der Drecksskandal schlechthin – und unsere Lügenpresse hat es durchgehen lassen. JÄGER stritt jegliche eigene Verantwortung sowie das Versagen der Polizei vor Ort ab, beschuldigte im Trauergottesdienst, in Gegenwart der Opfer, den Musikunternehmer und den Duisburger Bürgermeister – selbst spielten Jäger und Ministerpräsidentin KRAFT Empörung: Die Scheinheiligkeit in Personen. Ich musste kotzen.

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NOSKE, der Wiedergänger.

 

 

 

 

 

 

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OMID NOURIPOUR und DLF-BARENBERG im Topspin der Lügenpresse

August 2, 2016

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von Mittwoch, 3. August 2016

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Der iranisch-deutsche Bundestagsabgeordnete Omid Nouripour / Grüne gab heute dem DLF ein Interview zur akuten ERDOGAN-Problematik. Nouripour sagte:

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„Die Türkei ist nicht Nordkorea.“

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Dagegen erwecken deutsche Massenmedien mit O-Tönen von der Straße, dass die Deutschen die Deutschländer für borniert halten und aggressiv zu entweder Deutscher oder Türkei-Parteinahme auffordern, während die Deutschländer behaupten:

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Wir Türken haben bereits vor 50 Jahren Deutschland aufgebaut und jetzt dürfen wir hier nicht unsere Politik machen?!!

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Nouripours Haltung ähnelt derjenigen hier von Dietmar Moews in der LICHTGESCHWINDIGKEIT längst vorgetragenen Betrachtungsweisen der Nüchternheit und der empirischen Empathie, statt des Topspins der Feindlichkeit zwischen Deutschen und Deutschänder-Türken.

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Die deutsche Lügenpresse puscht die Feindschaft, durch Verbreitung hasserfüllter Einzel-O-Töne. (Man muss wissen, wenn man zu einer Hassdemo geht, dass dort die Teilnehmer ins O-Ton-Mikrofon „natürlich“ die Parolen der Veranstalter hineinsprechen.Mit 30.000 in Köln sind aber keineswegs 3.000.000 Deutschländer-Türken repräsentiert, wie die Lügenpresse insinuiert).

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„Die deutsche Regierung muss ernsthaft die handlungsmotivationale soziale Lage – hier ERDOGANS mit den heutigen Türken – zu erfassen suchen und akzeptieren sowie daruf in einer gemeinsamen Zielsystemorientierung Handlungsgemeinschaft mit der Türkei suchen.“

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VORGEDANKE:

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Mit empirisch systematischen Kritikansätzen des soziologischen und sozial-psychologischen Politikprozesses, mit dem wir es konkret, Zug um Zug, zu tun haben, kommt Dr. Dietmar Moews zu einer sehr moderaten und distanzierten Beurteilung der Politik im deutschen Namen.

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Moews ist dabei speziell zum Türken- und Flüchtlingsthema viel mehr bei Bundeskanzlerin Merkel, aber bei der EU-Flüchtlingspolitik völlig woanders, nämlich:

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Deutschland soll alle Flüchtlinge aufnehmen und einen Staat im Staate Deutschland zu gründen: EIFEL/Vogelsang oder Uckermark/Müritz/ostwärts oder Bayerischer Wald.

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Speziell die angängigen weitreichenden O-Töne, die die Massenmedien aus Volkes Stimme herausholen zu sollen glauben (Lügenpresse), bestehen ind regidem Rigorismus und agressiver Folklore – blindwütig gegen ERDOGAN. Ohne das soziale Phänomen der heutigen zerrissenen Türken (thrakisch, anatolisch, kurdisch, armenisch, religiöse Vielfalt, selbst im Islam.

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DLF-Redakteur Jasper Barenberg hat dankenswerter Weise den deutsch-iranischen MdB der GRÜNEN OMID NOURIPOUR interviewt, der aus Sicht Moews‘ auf sinnvolle Fragestellungen des DLF nüchtern und vernünftig argumentiert, wie folgt:

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Der außenpolitische Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion, Omid Nouripour, rät Europa im Umgang mit der Türkei zu einer Doppel-Strategie:

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Einerseits müsse man sich abgrenzen und klar formulieren, was aus europäischer Sicht falsch laufe.

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Nouripour meinte:

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„Wir können jetzt nicht so tun, als wäre die Türkei Nordkorea, und wir würden sie isolieren… Stattdessen handele es sich um ein Land mit einer sehr, sehr vitalen Zivilgesellschaft, mit sehr, sehr vielen großartigen Menschen … die seien in der Nacht des Militärputsches eben nicht für die Person Erdogan auf die Straße gegangen, sondern für die Demokratie und man dürfe sie nicht links liegen lassen.“

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Jasper Barenberg:

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„…Drohung ist nicht zu überhören in den Worten des türkischen Außenministers im Gespräch mit der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Ohne volle Reisefreiheit für türkische Staatsbürger ab Oktober wird Ankara den Europäern die Flüchtlinge nicht länger vom Hals halten. Damit steht einmal mehr der Kern der Flüchtlingspolitik mit der Türkei zur Disposition. Während sich die Regierung in Berlin mit Kritik zurückhält, fordern andere handfeste Konsequenzen. …“

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Nouripour:

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„Wir müssen eigentlich beides tun. Wir müssen uns weiter abgrenzen, indem wir sehr klar formulieren, was alles in der Türkei aus unserer Sicht falsch läuft und damit uns nicht erpressbar machen. Das ist ein bisschen bizarr, wenn Sigmar Gabriel da jetzt fordert, dass wir uns nicht erpressbar machen lassen sollen, weil wir das seit Monaten schon tun. Aber gleichzeitig ist es natürlich so, dass die Türkei ein mit Mitteleuropa und gerade mit Deutschland sehr verflochtenes Land ist und dass wir nicht jetzt so tun können, als wäre die Türkei Nordkorea und wir würden die isolieren.

Ich würde mich davor verwahren, diese Tür ganz zuzumachen, auch wenn ich nicht sehe, wie das zurzeit passieren soll, weil die Türkei schlicht die Bedingungen nicht erfüllt. …

es geht schließlich nicht darum, dass man die Türken, das türkische Volk bestraft für das, was Erdogan tut. Aber ehrlich gesagt war der Deal von Anfang an ein bisschen, wie soll ich das sagen, fragil. Es geht die ganze Zeit darum, sich zu fragen, wie das rechtlich denn eigentlich sauber ist, aber vor allem natürlich auch, wie es denn dazu führen würde, dass weniger Flüchtlinge kommen bei so einem Deal, wenn man die Frage der Menschenrechte in der Türkei nicht anspricht, auch aus einer Logik von Flüchtlingsabwehr heraus wäre das doch am Ende des Tages so, dass Erdogan die Syrer bei sich behält, aber dafür die Kurden vertreibt. Und gerade nach dem Putsch, der nicht legitim war, aber nach den nicht verhältnismäßigen Reaktionen darauf ist es doch offenkundig, dass jetzt gerade viele Menschen in der Türkei darüber nachdenken müssen, ob das noch das richtige Land ist für sie, sodass am Ende des Tages das Ganze nur funktioniert – und das gilt seit Monaten –, wenn wir sehr klar und laut aussprechen, dass wir nicht bereit sind zu akzeptieren, was innerhalb der Türkei selbst passiert.

Der Deal war, wie gesagt, rechtlich auf sehr tönernen Füßen und hätte so keinen Sinn gemacht, wenn – oder hat keinen Sinn gemacht, weil die Europäer auch die Situation vor Ort nicht angesprochen haben, weil die Türkei ja auch beispielsweise Syrer abgeschoben hat oder an der Grenze auf Zivilisten geschossen hat. …

Auf der einen Seite ist es völlig richtig, dass man demütig sein muss bei der Beantwortung der Frage, wie man denn überhaupt noch Einfluss auf Ankara, auf Erdogan ausüben kann.

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Das ist eine Frage, die nicht nur in Deutschland relevant ist. Die stellen sich die Vereinigten Staaten von Amerika genauso wie viele andere Staaten auf der Welt auch, weil wir auch …

Ich glaube, das Entscheidende ist tatsächlich, auf die innere Situation der Türkei hinzuweisen und darauf hinzuwirken, dass das nicht weiter eskaliert, dass die Türkei nicht endgültig abdriftet in eine Diktatur. Die meisten Leute, … die genau für diese Demokratie, und nicht für die Person Erdogan in der Nacht des Putsches auf die Straße gegangen sind und die wir nicht einfach liegen lassen dürfen, sondern denen wir helfen müssen. Ich glaube, dass das das Zentrale ist. Dann, wenn wir eines Tages es schaffen sollten, dass die Uhr ein bisschen zurückgedreht wird, dass die Türkei zu Demokratie und Verhältnismäßigkeit wieder zurückkehrt, da ist ja auch möglich, dann miteinander zu sprechen, wie man die Kooperation auch im Flüchtlingsbereich miteinander vertieft. Zur Zeit ist das eher ein Schlagabtausch.

schwierig, Marken zu setzen, auch deswegen, weil die Marken in der Regel nicht sehr akkurat gesetzt worden sind. Beispielsweise hat die Europäische Union ja die Frage der Todesstrafe zur roten Linie erklärt.

Natürlich gehört ein Land, das die Todesstrafe einführt oder wiedereinführt, nicht in die Europäische Union.

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Aber ist das nicht die rote Linie, oder fängt sie nicht weit vorher an, und zwar wie gesagt bei der Frage der Unterdrückung und der Verfolgung von Journalisten. Natürlich ist die Frage der Terrorgesetzgebung katastrophal schlecht, und die Definition von Terrorist so ausgeleiert, dass so ziemlich jeder, der eine andere Meinung vertreten könnte, am Ende als Terrorist abgestempelt werden könnte.

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Deshalb ist es wichtig und richtig, daran festzuhalten und keine Rabatte an dieser Stelle zu vergeben. Aber ich tue mich ein bisschen schwer zu sagen, das ist jetzt die rote Linie, weil die Probleme bereits vorher anfangen, wenn, wie gesagt, Redaktionen zum Beispiel unter Aufsicht gestellt werden oder eben Leute, die für das freie Recht auf Gleichstellung auf die Straße gehen, einfach niedergeknüppelt werden.

Ich glaube, dass wir mal darüber reden müssten, nicht nur, was wir von der Türkei brauchen, sondern was die Türkei auch von uns braucht. Da gibt es sehr vieles. … wir sind nicht nur in einer Richtung verflochten, sondern in beide Richtungen.

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Und deshalb ist es umso wichtiger, dass wir natürlich auch ein bisschen selbstbewusster darauf hinweisen, dass es nicht so ist, dass die Türkei jetzt autark durch die Welt ziehen kann. Die ökonomische Situation des Landes verschlechtert sich zur Zeit hochdramatisch.

Etwa 30 Prozent der Einnahmen des Landes kommen vom Tourismus, der in den letzten Wochen komplett zusammengebrochen ist. Und da geht es nicht darum, dass man jetzt sagt, ha, komm her, wir erpressen dich, in der Tonlage, wie Erdogan das macht.

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…es geht auch darum, dass man dann doch mit einem nüchternen und vernünftigen Ton darauf hinweist, dass das eine Koexistenz ist, auf die wir großen Wert legen und von der wir glauben, dass die Türkei auch darauf zurückkommt. …

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Die Türkei hat sicher ein Interesse daran, gut mit den Europäern zusammenzuarbeiten. Das Problem ist nur, dass zurzeit es relativ schwer ist, zu erkennen, dass es dort einen Staatschef gibt, der tatsächlich rational handelt und der auch diese Interessen und nicht seine eigenen an erster Stelle sieht. Und das macht es so kompliziert. Und deshalb, wie gesagt, ich bleibe dabei: Es ist große Demut angesagt bei der Frage, wie können wir denn Einfluss nehmen auf Erdogan.

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Omid Nouripour* im Gespräch mit Jaspar Barenberg

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*Omid Nouripour (persisch امید نوری پور [omiːd ɛ nuːriːˈpuːr]; * 18. Juni
1975 in Teheran, Iran) ist ein deutsch-iranischer Politiker (Bündnis 90/Die
Grünen) …

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Dietmar Moews meint: Der Grüne Nouripour denkt und spricht, wie zu kleinen Kindern, die als Schmerzbefreite wenig Verständnis für Emphatie und Demut heben.

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Nouripour repräsentiert allerdings nicht die ersten Sprecher der GRÜNEN, die – so peinlich wie es scheint – außer der Regierungsgeilheit in den zuckenden Kopfbewegungen von Frau Göring-Eckart und Cem Özdemir in alle Richtungen.

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Leoider kann man den Ober-Grünen nicht mehr zuhören, denn sie schwimmen im selben NULL-SPRECH wie alle anderen. Selbst die LINKE bringt es nicht, für eine klare Linie anzutreten, weil zu viele starke Uneinigkeitsvorstellungen dazwischen funken.

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Mir steht neben den beiden NOURIPOUR-Argumenten das dritte Argument im Sinn, wodurch Deutschland die gesamte Lage entspannt und einen EU-Neuanfang starten sollte:

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Gründung von MERKELBURG in Vogelsang/Eifel als Flüchtlingsstaat im deutschen Staate. Deutschland sollte alle Flüchtlinge als „Gäste“ aufnehmen und in Vogelsang I. P. ansiedeln.

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Nach nicht allzu langer Zeit würde Deutschland unsittliche Anträge von anderen EU-Mitgliedstaaten bekommen, doch Asylanten ans EU-Partnerland Polen usw. abzugeben, wie damals TOM SAWYER den MARK TWAIN zu einem USA-Star machte, als der beim Zaunstreichen für Tante Polly die zudringlichen Straßenkinder zum „auch-mal-Streichen-dürfen“ wertvolle Spielzeuge herausrückten.

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Spätestens, wenn die EU merkt, dass die Zuwanderer-Asylanten von Merkelburg keinen Bürgerkrieg und keine leeren Sozialkassen, sondern eine Ankurbelung der Konjunktur und der Produktivität bringen, werden sie sich ebenfalls Einwanderer wünschen.

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Wir schaffen das. Die schaffen das auch, wenn sie es wirklich wollen.


ISRAELISIERUNG und „KLAGEMAUER“: Der Domplatz-Demonstrant von Köln ist tot

Juli 31, 2016

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Vom 1. August 2016

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Bildschirmfoto vom 2016-03-09 01:00:15

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Der Zivilist und Aktivist Walter Herrmann ist verstorben, der Jahrzehnte lang mit Einverständnis der Katholischen Kirche eine symbolische, bei Wind und Wetter ununterbrochene „KLAGEMAUER“; aus Aufstellern mit Papptafeln und mit Medienausschnitten, Pressedokumenten, Informations-Faltblätter, Plakate, auf dem Domplatz in Köln zeigte:

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Walter Herrmann engagierte sich mittels seiner „Klagemauer“ gegen Kriege, Menschenrechtsverletzungen, Wohnungsnot, seit Jahren auch gegen die gewaltsame Annexion und israelische Bebauung und Besiedlung Palästinas und der Zerstörung palästinensischer Lebenssphären, wie die Bomben-Massaker gegen Kinder von Gaza.

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KÖLNER STADT-ANZEIGER 29. Juli 2016, Walter Herrmann vor seinen Papp-Appellen auf der Kölner Domplatte

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Im Jahr 1998 wurde der parteilose Menschenrechtler Herrmann für seine fortlaufende „Klagemauer“ mit dem Aachener Friedenspreis ausgezeichnet.

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Kölner Stadt-Anzeiger am 16. Juli 2016, Seite 24, schrieb:

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„Teile der „Klagemauer“ sollen ins Stadtarchiv. DOMPLATTE Verwaltung hat bereits 2012 vereinbart, drei Kartons mit Papptafeln zu übernehmen.“

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„…Das Stadtarchiv hat sich bereits 1998 damit befasst, die „Klagemauer“ zu übernehmen. … mit dem Friedenspreis der Stadt Aachen ausgezeichnet … In späteren Jahren vollzog Herrmann mit seinem einseitigen, von vielen als antisemitisch empfundenen Protest gegen die israelische Palästinenser-Politik eine bedenkliche Wendung. Dennoch wurde 2012 mit dem Aktivisten vereinbart, dass das Archiv von dem bis zu 70.000 Papptafeln nach dem Zufallsprinzip drei Kartons übermehmen sollte. „Die Kölner Klagemauer ist zwar politisch äußerst fragwürdig, aber ein langjähriger Teil der Kölner Protestkultur“, heißt es nun in der Stellungnahme der Stadt. Es gehöre aber zu den Aufgaben des Stadtarchivs, auch diesen Aspekt von Stadtgeschichte zu überliefern … Was mit dem Rest der Klagemauer passiere, werde nach den Sommerferien mit dem „Förderkreis der Kölner Klagemauer“ geklärt.

Gegen eine Ausstellung der Papptafeln im Stadtmuseum hatten sich zuletzt neben IHK-Geschäftsführer Ulrich Soenius auch zahlreiche Politiker über die Parteigrenzen hinweg ausgesprochen. Mario Kramp, der Leiter des Museums, hatte dagegen gesagt, er überlege, einige ausgewählte Tafeln zu übernehmen.“

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Der Annexionskrieg im Vorderen Orient, zwischen dem militaristischen Westen und den weithin moslemischen, arabischen, asiatischen und afrikanischen Menschen, wird in der deutschen Medienöffentlichkeit sowie auch offiziell tabuisiert und geschnitten. Der Umgang mit Walter Herrmanns Klagemauer zeigt es eindeutig. Dennoch haben wir in der deutschen Öffentlichkeit heute, in diesem Moment, drei AKUT-Probleme:

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PROBLEM EINS:

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Die völlig unsymmetrische multilaterale, geltende Staatsgrenzen ignorierende Kriegs- und Bürgerkriegsvehemenz in IRAK, SYRIEN, ISRAEL, TÜRKEI, KURDISTAN, unter Beteiligung Israels, Nato und Russlands.

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Es sieht zweifellos aus, wie die Jahrzehnte das Zwanzigsten Jahrhunderts durchziehenden Konflikte und Verwerfungen einer „Panarabischen Union“, die zufällig – in Folge der Ermordung und Vertreibung jüdischer Menschen und gewaltsame Gründung Israels im Vorderen Orient durch den Völkerbund – ständig von Außen angezettelt und mit Waffen ausgestattet werden. Was wären denn Schiiten oder Sunniten ohne moderne Waffen?

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PROBLEM ZWEI:

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Die Not der Zivilbevölkerungen und die zu Millionen zählende Flüchtlingswanderung nach Schengen-EUROPA und EU-Europa, die die gescheiterte Entfaltung der Europäischen Union inzwischen in einen offenen EU-Spaltungsprozess aufmischen.

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Bildschirmfoto vom 2015-12-10 14:01:23

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PROBLEM DREI: Der globale Machtanspruch der USA und die „herrsche und teile“ Praxis der US-High-Tech-Kriegsführung vom Gelben Meer, über Pakistan, Afghanistan, Iran, Irak, ISIS, Syrien, Libyen, GUANTANAMO u. a. sowie die diversen Interessenkonflikte zwischen EU-Mitgliedsstaaten als NATO-Mitglieder und der US-NATO-Führung.

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Den Ex-Warschauer-Pakt-Staaten sind die akuten türkischen Ambitionen, Millionen Flüchtlinge auf die Balkanroute zu schicken, egal.

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Wir erleben eine klare Abwendung von Polen, Tschechei, Slowakei, Ungarn von der Flüchtlings- und Asylnot – während in Italien, in Griechenland, in Österreich, Deutschland, Frankreich und Großbritannien das BRÜSSEL-GIFT längst wirkt. Der BREXIT-Beschluss in Großbritannien ist eine neue Tendenz der europäischen Diversifizierung und Klärung, die nüchtern verfolgt werden sollte.

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Während eine EU-Verfassung völlig aus den Augen geraten ist.

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Dietmar Moews meint: Ich verlange von unseren gewählten deutschen Repräsentanten, dass sie den Überblick suchen und nüchtern einen gemeinsamen Nenner der EU initiieren. Deutschlands Europapolitik ist  nicht nur mit der heimlichen Rechnung (wie teuer darf die EU Deutschland jährlich kommen) zu beantworten. Die Bundesregierung sollte eine ganz konkrete Zielsystemorientierung aller legitimen Interessen der EU-Partner-Staaten klären und betreiben sollen und zur Lösung der DREI PROBLEM-Themen (oben)  hin befördern.

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Deutschland muss eine europäische Friedensordnung betreiben – dazu gehört zweifellos der Rest der Welt, allerdings unbedingt die russischen Partner.

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Die relative freie zivile Öffentlichkeit der politischen Kultur sollte akzelleriert werden, damit die Deutschen nicht aus Faulheit aufhören, ihre demokratischen Rechte zu nutzen.

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Rückzug und Nichtwählen deutscher Wahlbürger ist wahnsinnig. Der fortschreitende Schrumpfprozess der deutschen Zivilöffentlichkeit ist verheerend und beschämend – wo bleiben ERKENNTNIS und INTERESSE? wo bleiben ÖFFENTLICHKEIT und ERFAHRUNG?

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Die Kölner sollen sich auf die Seite des Aktivisten Walter Herrmann schlagen und mit Stolz diesen Bürger preisen und ehren und mit einer großen Ausstellung der 70.000 Tafeln im Bonner Kunstmuseum groß herausbringen.

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Hier wird Kunst von Unten verraten, nur weil der irre Antisemitismus keine symbolische Klagemauer vertragen soll?

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Stattdessen reden wir inzwischen öffentlich von ISRAELISIERUNG – womit die polizei- und überwachungsstaatliche Pervertierung unseres Alltagslebens gefordert wird, weil im anscheinenden Vordergrund eine nach Deutschland herübergekommene TERRORWELLE – drei Anschläge in Bayern, Würzburg, München, Arnsberg – jetzt endlich gestoppt werden müsse.

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Dabei haben Einwanderer und Ausländer andere Ausländer und Einwanderer getötet – hauptsächlich Mosleme andere Mosleme. Und die Demonstration der ERDOGAN-Türken am 31. Juli 2016 in Köln-Deutz sowie die deutschen Regierungsspitzen zur Trauerandacht für die getöteten Moslems in München, zeigen allen, was wir in Deutschland unter Sitte, Rechtsstaat und Demokratie verstehen.

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Es sollten doch alle nichtkindischen Türken, die ERDOGANS-Staatsreformen bevorzugen und dazu TODESSTRAFE in Deutz skandieren, erkennen, dass sie bisher die deutschen Mitbürger und die deutsche Öffentlichkeit nicht von den FEHLERN ERDOGANS überzeugen konnten.

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Ich bin dafür, weiterhin Demonstrationsrecht wie auch Asylrecht in Köln zu leben, das Gewaltmonopol der Polizei der Polizei zu belassen, statt Militär im Inland einzusetzen.

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Und ich habe sehr viel Verständnis für die NSU- und Sarazzin-Gepeinigten, die sich als diskriminierte Deutschländer jetzt in ihre roten türkischen Halbmondflaggen einhüllen. Hoffentlich kauft ERDOGAN mal eine starke Fußballmannschaft zusammen, damit aus Minderwertigkeitsgefühlen nicht länger lachhafter Gockelstolz, sondern mal ein gekaufter Weltmeister wird, wie alle anderen Weltmeister auch (wieso spielen die guten Türken nicht für türkisches Geld?). Stolz für Geld? solidarische Augenhöhe in Nüchternheit und sozialer Grundhaltung müsste doch auch irgendwo im Koran zu finden sein..

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Leserbriefe im KÖLNER STADT-ANZEIGER, 30. Juli 2016


30. 7. KÖLNER ERDOGAN-DEMO als Funktion des türkischen Spagats zwischen Fortschritt und Rückstand

Juli 30, 2016

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Von Sonntag, 31. Juli 2016

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In Deutschland schwimmen die politikfaulen Kleinbürger zwischen Emotionen und politischer Nüchternheit, die aktuelle Gewaltwelle in EU-Europa,

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zwischen BLUTRUNST, Clash of Culture, Dritte-Welt-Flüchtlinge, westlichem Kriegsdespotismus in Orient und Arabien, orthodoxen Volksgruppen in rückständigen Gesellschaften und schiefen Kunststaaten, als Judaismus, Islamismus oder Kommunismus, von Militärstaaten, von Fremdenlegionären, von kranken Kriminellen und Lustmördern, von informellen Einzelterroristen, von Terrorbanden, von irregeführten Kindern und Ego-Shootern,

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schließlich mit Gegenaggression und rechten Neuformierungen für RECHT und ORDNUNG in Parteien und Regierungen, folglich in den kulturindustriellen Massenmedien.

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Dabei sollten Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit auf dem Weg von Aufklärung, Emanzipation und Fairness politisch repräsentativ geführt werden.

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Deutsches Staatsfernsehen gab ERDOGAN ausgiebig Raum zum Selbstausdruck. Der BR-Reporter Gottlieb hat ihm alle Eselsbrücken gebaut – und  das war so gewünscht und richtig! KRITIK und SELBSTKRITIK haben ausreichend Raum. Ob dabei die Ziegenfickerfrage hätte geklärt werden können, hätte Gottlieb sie gestellt, halte ich für aussichtslos.

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Noch reden wir für den Rechtsstaat, die Demokratie mit Minderheitenschutz, die säkuläre Glaubensfreiheit sowie multikulturelle Freiheiten selbstbestimmter Formen, selbst im Wandel von allgemeiner Sitte und Gebrauch.

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Der 18-jährige Münchner Amokläufer, von vergangener Woche im Olympia Einkaufs Zentrum, Olympia Pressestadt, Hanauer Straße, zunächst genannt David S., dann ergänzt zu Ali David S. ist Gegenstand eitler bayerischer Behördenverrenkungen.

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Was hat der ALI/DAVID mit der heutigen Demonstration in Köln zu tun, wo es um ein öffentliches Signal der „Deutschlander“, Türken geht , die in Deutschland leben und arbeiten, den türkischen Staatspräsident und seine Partei AKP mehrheitlich zu unterstützen, dass und wie er einen Militärputsch nunmehr aktuell durch rechtlichen Ausnahmezustand „nacharbeitet“.

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Dabei wird allen Nichtunterstützern des ERDOGAN-Kultes in der Türkei das freie bürgerliche Leben unmöglich gemacht.

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Die Liste der rechtsstaatswidrigen Handstreiche, wie bei Hitlers Röhmputsch 1934, wo einfach mal politische Gegenspieler ausgemerzt wurden, abgeknallt, eingesperrt, reicht von Abschaffung der Pressefreiheit, Aufhebung der Gewaltenteilung, des Rechtsstaatsprinzips,  Volksabstimmung zur Todesstrafe, Beseitigung einer unabhängigen Justiz überhaupt, eine Zwitterform von sunnitischer Islam-Orthodoxie und anatolisch-kleinasiatischer Folklore, die sich keineswegs mit Salafismus, Wahabitismus, ISIS und auch nicht mit Scharia vereinbaren lässt.

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Meinungsfreiheit und Glaubensfreiheit werden von den meisten Deutschländer-Türken gar nicht als ordnungs- und bildungspolitische Vorteile verstanden, denen es um den eigenen RECHTEN GLAUBEN allein geht.

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Für Deutschland ist ERDOGAN momentan eine vielfältige Plage, weil er nicht so macht, wie die deutschen Regierungen es wollen, und weil ERDOGAN wie ein Anführer der ungebildeten Deutschländer in Deutschland gegen Deutschland Stimmung macht.

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Nun also am 31. Juli 2016 angemeldet, am rechten Köln-Deutzer Rheinufer von Erdogan-Verbandstürken angemeldet, für ca. 30.000 Teilnehmer organisiert anreisende Türken, für die neben drei weiteren angemeldeten Demonstrationen, keine Umzüge, sondern an festen Plätzen, angemeldet sind, die nunmehr von etwa 3.000 deutschen Polizisten friedlich beaufsichtigt werden.

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Dietmar Moews meint: Ich bin DAFÜR, dass die Demonstranten in meinem deutschen Rechtsstaat demonstrieren. Sie dürfen das als öffentliche, legale Menschen in Deutschland. Sie dürfen es nach dem geltenden Gesetz, wie es die deutsche öffentliche Ordnung und Sicherheit das zulässt.

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Und es liegt auf der Hand, dass es den Deutschländer-Demonstrationsaktivisten sehr daran liegt, ihre ausdrückliche Wert-Artikulation der ganzen freien Welt zu „demonstrieren“:

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WIR haben zu über 60% ERDOGAN gewählt. Und WIR haben zahlreiche schreckliche Militärpusche und Militärregime in ANKARA erlitten. Wir sind für Demokratie durch Erdogan.

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Der KÖLNER STADT-ANZEIGER droht noch mit eventueller Demonstrations-Absage in letzter Minute. Doch das lässt sich nicht ohne Straßenschlacht durchziehen.

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Die Demonstranten wollten eine GROSS-LEINWAND für REDNER aus TÜRKEI, die ebenso wie Gastauftritte von türkischen Regierungsmitgliedern polizeilich untersagt wurden.

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SCHLUSS:

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Die seitens der Staatsmedien übertragenen O-Töne von deutschen Straßen sind erschütternd TUMB. Nichts als RECHT und ORDNUNG, deutsches Recht, keine türkischen Wünsche erfüllen, man stelle sich vor, Deutsche würden in TÜRKEI auftreten usw.

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Ja, gut, stell ich mir das vor:

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Wäre die dissidente öffentliche Meinungsäußerung in Deutschland obrigkeitlich verboten, unterdrückt und mit Folter bedroht, fände ich Demonstrationsfreiheit in ISTANBUL ganz schön.

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Der Kölner Mitdenker JÜRGEN BECKER sagte heute im Kst-A:

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Ich gönne den Türken die Meinungsfreiheit und das Demonstrationsrecht. Auch wenn sie dafür demonstrieren, dass die Meinungsfreiheit und das Demonstrationsrecht in der Türkei eingeschränkt werden. Diese Absurdität muss man aushalten. Jürgen Becker, Kabarettist““

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P. S.

Meine sozialpsychologische Nachbemerkung gilt:

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Die Türken, inzwischen mehrerer Generationen als Deutschländer, haben in der deutschen Politiköffentlichkeit keine Rolle übernommen, weil sie keineLust haben als Müllleute und Unterklasse die Parier zu geben, während sie in Anatolien die Eliten ihrer mittelalterlichen Familien darstellen, eigenes Haus daheim in Antalya, studierende Kinder und Auto in Deutschland, Fortschritt durch ERDOGAN und so weiter, Fremdsprache in Deutschland.

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Und jetzt können diese Deutschländer, von ERDOGAN hofiert, auch nal zeigen, welche sozialpolitische Ambition, welchen Ehrgeiz sie haben. Nicht Moschee und Islamismus, sondern I Me MINE ich unser wir TÜRKEN sind stark mit ERDOGAN.

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Staatspräsident ERDOGAN gibt in ANKARA dem BR-Reporter Gottlieb seine freimütige Fragestunde

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Und das ist lebenswichtig für die NSU-Geschundenen Sarazzin-Geächteten Hilfsarbeiter, die inzwischen einen türkischen Horizont zu sehen hoffen.

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Die dümmlichen Reden von INTEGRATION gehen an den Deutschöänder-Bedürfnissen vorbei, aber ein WIR SIND WIR, das verstehen nicht nur Oberbayern.

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Ich hoffe, die deutschen Türken werden die Gastfreundschaft und die sozialliberale Grundtendenz schätzen und dankbar auf der morgigen Demo in KÖLN auch davon reden.

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Freundlichkeit, Geduld und Höflichkeit, Gastfreundschaft und Toleranz, das veträgt sich nicht mit den fetten Muskelshirt-Türken, die herumpöbeln, die mit TÜRKEN-Flaggen wedeln und mit hupenden Auto-Ketten Wohnvierteln belärmen, nur weil jemand geheiratet hat.

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Dafür könnte schon mal ein Deutschländer seinerseits freundlich sein und zu den politischen Friktionen und anstehenden Problemen, der Kindererziehung, der Frauenbefreiung, der Orthodoxie, der Toleranz und der eigenen KORAN-Kritik Stellung beziehen, ohne seine eigenen Türken völlig in die Pfanne zu hauen, ohne KURDEN oder Armenier zu diskriminieren, ohne ATATÜRK, OSMANEN und SULTANE in Elogen zu entweltlichen.

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DAVID als ARIER im Trainigscamp der LÜGENPRESSE für AMOKLÄUFER

Juli 29, 2016

LICHTGESCHWINDIGKEIT 6695

Von Samstag, 30. Juli 2016

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Der 18-jährige Münchner Amokläufer, von vergangener Woche im Olympia Einkaufs Zentrum, Olympia Pressestadt, Hanauer Straße, zunächst genannt David S., dann ergänzt zu Ali David S. ist Gegenstand eitler bayerischer Behördenverrenkungen.

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Nachdem Blogger im Internetz die ersten Alarmmeldungen zum Amokschießen im Mc Donalds-Schnellrestaurant brachten, sprangen unverzüglich die staatlichen Fernsehsender auf und berichteten in unablässigen Live-Schaltungen bis nach Mitternacht.

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Dabei kam sehr bald die sowhl das Gerücht der Langwaffenführer und mindestens gleichzeitig auf drei unabhängigen Tatorten im OEZ, dann auch am Stachus, am Marienplatz und am Flughafen, schließlich die Großalarmierung für den Großraum München und die Warnung an alle Münchner, in den Wohnungen zu bleiben, wie auch die Einsatzbereitschaft der Bundeswehr und anscheinende Such- Hubschrauber-Einsätze.

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Gleichzeitig wurden Dauerschleifen eines Amateurvideos gesendet, wo ein Pistoleschütze vor dem Mc Donalds auf Fliehende schießt.

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Nach vielen Stunden der islamistsch fantasierenden Fernsehredakteure und -reporter zu ISIS-Mutmaßungen und Zahlen von Verletzten und Todesopfern wurde dann die gesamte Alarmlage unkommentiert aufgelöst, bis die Reporter so langsam mit den Neuigkeiten der Polizei rüberkamen:

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Es hatte sich um einen einzigen Täter gehandelt, der sich auf der Flucht selbst hingerichtet habe. Weitere Täter gäbe es nicht, Jagd bzw. Suche ist beendet, die Öffentlichkeit MÜNCHENS dürfe und kann sich wieder frei bewegen.

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Dann hieß es, der tote Täter sei im Olympischen Dorf gefunden worden, wohin es immerhin über einen Kilometer weit übers Oberwiesenfeld hingeht. Dann war es wohl nur am Rande der Olympia Pressestadt, Moosach, wo der Fliehende von einer Zivilstreife gestellt worden sei, die während der Selbsterschießung dabei gewesen sei. (Subjektive Body-Cam haben wir davon nicht).

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Name des Täters, der ein erst 18-jähriger Münchner Schüler war, lautet David. S., er sei ein Deutscher, in München geborener Abkömmling von deutschen und iranischen Eltern, wohnhaft in München, Maxvorstadt, also ganz in der Nähe von Schwabing und vom Olympiagelände.

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Nicht lange danach wurde dann mitgeteilt, dass alle jugendlichen Opfer mehr oder weniger Unterklassenimmigranten-Kinder waren, moslemischer Konfession (sunnitisch), während dem Täter David, als Iranerabkömmling mit seltsamer Weise einem jüdischen Vornamen, eine moslemische (schiitische) Konfession nicht zugeordnet wurde.

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Inzwischen hat unsere deutsch-amerikanische UmerziehungsLeit-Tageszeitung FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG – sogar als EILMELDUNG aufgemacht – erklärt, dass David S. eigentlich ALI DAVID S. heißt, am 20. April, dem Geburtstag Adolf Hitlers, geboren sei, sich selbst als echten ARIER bezeichnet habe und insgesamt in seiner inzwischen journalistisch erhellten persönlichen Legende das Profil eines Rechtsextremen hatte: Ausländerfeind, Counter Strike-Spieler, Bewunderer des norwegischen Massenmörders von vor fünf Jahren, Exkursion an die Tatorte um Winnenden usw.

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Es hieß jetzt seitens der bayerischen Innenbehörde, laut Polizei:

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Ali David S., sei nicht ISIS-gesteuert gewesen, sondern ein NEO-Nazi mit mindestens einem Hintermann /Handykontakte und Zeugen). Der Überfall auf das OEZ sei mindestens ein Jahr lang präzise vorbereitet woren, habe aber keine konkreten Opfer verfolgt. Es bestand keine persönliche Täter-Opferbeziehung vor dem Tatzeitpunkt im McDonalds und im OEZ.

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Nun wurden die im Parkgaragendach-Video ausgerufenen Hinweise auf psychisch-soziale Gebrechen des Ali David, der in vielfacher fachärztlicher Behandlung und möglicherweise unter Medikamenten stand.

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Dietmar Moews meint:

Ich habe den gesamten Medienverbund-Lauf, bis zur letzten Pressekonferenz bei PHOENIX-TV nach zwei Uhr in der Nacht, zu diesem Anschlag und der Echtzeit-Medienbereitstellung ununterbrochen an allen Medien gleichzeitig, Fernsehen, Radio, Internetz, Blogs, mitverfolgt und notiert (siehe LICHTGESCHWINDIGKEIT weiter oben).

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Mit der Namensnennung DAVID, eines angeblich deutschen Jungmannes mit – inzwischen geklärt – Eltern iranischer Abstammung, kommen die Zuordnungen von „Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Islamismus, Rechtsradikalismus, Neo-Nazi schief und dümmlich daher.

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Damit Motive oder Tatursachen interpretatorisch zu verbinden ist reine Willkür.

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Dieser DAVID war selbst Betroffener und psychosoziales Opfer einer Überforderungs-Biografie.

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Absurd sind die Argumente der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, die über Hitlers Geburtstag zu „ARIER“-Schimpf bei eindeutigem Neo-Nazi-Profil kam.#

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Inzwischen schreibt die SÜDDEUTSCHE ZEITUNG, Freitag 29. Juli 2016,  auf Seite EINS:#

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SZ Titel 29. Juli 2016

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„Münchner Amokläufer änderte seinen Namen.

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Und SÜDDEUTSCHE ZEITUNG, 29. Juli 2016, Seite Drei:

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„Ali und David. Der Amokläufer von München wechselte seinen Namen, weil er sich selbst nicht mochte. Über einen Jungen, der zwischen Wirklichkeit und Wahn nicht mehr unterscheiden konnte“#

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SZ Seite 3, 29. Juli 2016

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Die Zuordnung und Herkunft des etnischen Fachbegriffes ARIER in der iranisch-persischen Alltagskultur tritt hier bei der FAZ und den Abschreibern der FAZ auf das allgegenwärtige BILDUNGSLOCH:

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Wenn ein persisches Kind, dass einen folkloristischen Herkunftsstolz erlernt haben muss, sich als echten und stolzen ARIER bezeichnet, dann entspricht das dem historischen Umstand, dass die heutigen IRANER, die die PERSISCHE SPRACHE sprechen in ihrer Volksgruppenabstammung ARIER sind und so heißen. Ganz im Unterschied zu dem im NAZI-Deutschland adoptierten ARIER-Begriff (im Sinne von nordisch-reinrassig).

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Im HITLERISMUS haben alle, die von ARIER und ARIERTUM geredet haben, mangels Bildung gar nicht gewusst, dass ARIER Persisch sprechen, einen braunen Teint, blauschwarze Haare und braune Augen haben – ganz entsprechend dem 18-jährigen Wahntäter von der Maxvorstadt mit seinen neun Todesopfern.

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Zu allem Überfluss kommt also heute auf der Titelseite der SÜDDEUTSCHEN ZEITUNG: ALI UND DAVID …

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Der junge Amokwahnsinnige hatte sich seit Längerem eine informelle Namensergänzung, sogar Namensänderung, gewählt. Zu seinem „klassischen schiitisch-persischen Namen ALI nahm er sich selbst den jüdischen Namen DAVID an. Begründung: Als ALI sei er als Orientale gehänselt worden – mit dem jüdischen DAVID konnte er das ändern. Ohne formale Namensänderung hatte sich Ali S. den DAVID in seine amtlichen Papiere eintragen lassen: ALI DAVID S.

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Damit sind alle Mutmaßungen zu Islamismus, Moslem, Dschihad, Isis, Islamismus, Rassismus, Fremdenfeindlichkeit – mit dem SPITZENPRODUKT deutscher Publizisten-BLÖDHEIT der ARIER DAVID S. hiermit medienanalytisch durch skundärliterarisch-semantische Vollanalyse der Publikationen, zum 29. Juli 2016, einwandfrei von Dr. Dietmar Moews festgestellt.

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Eine empirisch-soziologische Studie dazu, wie jetzt zwischen den Ermittlern und Polizisten, den professionellen Publizisten und Reportern, den Informanden und informellen Quellen und Kommunikanden die konkreten sozialen Interaktionen und situativen Interdependenzen diese Ermittlungs- und Bewertungscheiße semantisch zugrunde gerichtet haben,

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NIEDER

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während die sinnlichen Ordnungs- und Hilfskräfte in München gefährliche, wachsame und sehr umsichtige Einsätze vor aller Augen erbringen konnten.

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HOCH, Lob, Danke.

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Lichtgeschwindigkeit hat am 29. Juli 2016 einen absoluten NETZ-Cologne-Ausfall und ist deshalb momentan weniger ON LINE IN KÖLN, dazu technisch unabhängig davon, seit gestern, einen Absturz des LINUX-UBUNTU-Betriebssystems der ans sich bewährten LENOVO-Schnittstelle.

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MERKEL Sommer-Presse-Konferenz: WIR SCHAFFEN DAS

Juli 28, 2016

Lichtgeschwindigkeit 6693

Vom Donnerstag, 28. Juli 2016

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Bildschirmfoto vom 2015-03-17 17:00:59

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Die Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel (CDU) hat heute die inzwischen alljährliche „Sommer-Presse-Konferenz“ gegeben.

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Wenn diese Marathon-Leistung nicht vollkommen mit den Fragestellern der Pressevertreter verabredet war, komme ich hier zu einem bemerkenswerten Schluss – hinten.

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Die aktuelle BLUTRUNST von menschenmöglichen Gewalttätern in unserem Lebenskreis, von der jeder Mensch sich bedroht fühlt, hat die Kanzlerin bewogen als Deutschland repräsentierende „Chefin“ jetzt eine Stellungnahme abzugeben.

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Merkel hat einen mittelblauen Blazer an, eine dunkelblaue Halskette, quasi unifarbig vor der blauen Hintergrundwand der Bundespressekonferenz-Bühne in Berlin.

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MERKEL zählte eine ganze Reihe von gesetzgeberischen und administrativen Anstrengungen auf, die weder auf bisherige staatsdienerische Lücken zeigten, noch konkrete Ursachen und Blutrunst-Taten verhindern zu können sicherstellen.

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MERKEL erneuerte: WIR SCHAFFEN DAS.

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MERKEL erklärte, dass WIR unser föderales deutsches Sozial-Organisations- und politisches Reproduktions-System ist. Wir ist aber auch die Europäische Union, die E U-Schengen-Grenzbewachung, aber auch alle von ISIS bedrohten Bündnispartner-Staaten, z. B. die Türkei. Wir sind alle betroffenen Menschen – dazu gehören auch die immigrierten Gäste und Asylanten.

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MERKEL erklärt das „SCHAFFEN“. Schaffen ziele aus Merkels Sicht auf die Verwirklichung der Werte und Ziele des Deutschen Grundgesetzes (GG), besonders § 1, wo allen Menschen im Geltungsbereich die Menschenwürde, das Asylrecht usw. geschützt und gewährt werden sollen.

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MERKEL erklärt „DAS“ in allen relevanten Einzelheiten der friedlichen Bündnispolitik Deutschlands, unter der Zwangsbeziehung mit den USA und der NATO, als Kontrolle über das staatliche Gewaltmonopol gegenüber BLUTRUNST und militärischen und asymmetrischen militanten Aktivitäten gegen die deutsche Lebensordnung, mit dem Ziel, Schutz und Sicherheit bestmöglichst zu verfolgen und zu pflegen.

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MERKEL lehnt es ab, Zensuren an Erdogans Militärputsch-Verarbeitung oder an den US-Präsidentschafts-Wahlkämpfern zu verteilen.

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MERKEL zeigt, dass Geheimdienste, NSU und Justizbeugungen weitergehen werden, Akten verschwinden, Spitzelführer werden geschützt, aber doch seit der Handy-Abhörangelegenheit sei die unheimliche Dienstbarkeit stets noch verbessert worden, weil wir die Geheimdienste brauchen.

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MERKEL antwortete auf Stefan Detjen von Deutschlandfunk, auf die Frage nach den persönlichen Kräften und etwaigen Überanstrengungen, dass es bereits viele besonders fordernde Entwicklungen gab – die leben auch davon, dass man äußerst intensiv  täglich Probleme beantworten und lösen muss – dass das die Normalität hat, die sich quasi (aus  konstitutioneller psychisch-sozialer individueller Stärke Merkels) wie ein Pepetuum Mobile selbst auflädt und regeneriert. Aber sie sei gut ausgelastet.

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Dietmar Moews meint: Die bescheidene, ruhige politische Führung, die gewohnte Lebenskultur beharrlich zu verteidigen und täglich neu einzuspielen, hat den unvermeidlichen Preis der sozialen Störungen, sowohl in Form von internationaler Volksverhetzung wie von nach Deutschland hereingebrachte und in Deutschland ausgelöste Täterinitiativen der BLUTRUNST.

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NEUN PUNKTE-KATALOG der Problemlösungen, wie in der Sommer-Presse-Konferenz 2015 herausgestellt worden war, wird weiterverfolgt.

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MERKEL hat das gut gemacht. MERKEL hat sich in der Pressekonferenz anschuldigen lassen, den IRAK-Krieg befürwortet und unterstützt zu haben und ganz ruhig diesen Vorwurf zurückgewiesen:

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MERKEL ist gegen jeden Krieg. Sie befürwortet keinen Krieg. Merkel hat so gut wie möglich die deutsche Beteiligung an den Vertragsbeziehungen in Kriegsaktivität der USA und der NATO niedrig zu halten und in den verbalen Einlassungen stets ausdrücklich auf Gewaltvermeidung und Friedensordnung zu zielen.

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MERKEL: Wir brauchen unsere Lebensordnung nicht kaputtmachen zu lassen.

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Ich spreche meinen Respekt dieser Kanzlerin so aus: Ich sehe momentan keine alternative Person zu Merkel, die aktuell sachlich-nüchterner sowie wacher-offen im Strom mit dem Fluss ins Meer spült.

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Das mindert nicht meine Generaleinwände hinsichtlich der IT-Revolution und der Neuen Sinnlichkeit, ferner der deutschen Flüchtlingspolitik (Merkelburg in Vogelsang), die US-TTIP und CETA-Unterwerfung, Änderung der EU-Entwicklung in Richtung demokratische nationalstaatlicher Reproduktion De Gaulle, weg von Adenauer.

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Ich erhoffe konkrete aussenpolitische Konzepte zur Werbung für das föderalistische deutsche rechtsstaatliche, gewaltengeteilte säkuläre Organisationssystem.

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Schließlich müssen im deutschen Alltag diejenigen Organisationen, die die Religionsfreiheit in Deutschland ausleben, ihre Werte und Aktivitäten dem Grundgesetz anheimstellen und nicht darüber, wie die islamische Scharia und auch die christlichen und jüdischen Formierungen es fordern.

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MERKEL war heute fit und überzeugend. Sie sieht den Erfolg, in kleinen Schritten, und fühlt sich unter den herrschenden Bedingungen gut aufgestellt und fähig, hier in ihrer Art weiter zu führen.

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Die Geistesgegenwart und Tiefgängigkeit der Art, wie MERKEL die Fragen in der Bundespressekonferenz geben und beantworten konnte, macht sie zur größten deutschen Staatsführerin. Zum Vergleich – man erinnere sich an Willy Brandt oder Helmut Kohl, an Konrad Adenauer oder die anderen Kanzler – vielleicht Ludwig Erhardt hatte den Tiefgang, allerdings ohne die automatische Diplomatie von Merkel – keiner von allen war so geistig beweglich und psychologisch stark wie diese starke große STAATSFRAU MERKEL – ein Jahrhundertereignis zweier Jahrhunderte – meint Dietmar Moews.

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Ich wähle weder Merkel  noch CDU.

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SOZIOLOGIE zur Terrorabwehr

Juli 19, 2016

Lichtgeschwindigkeit 6673

Vom Mittwoch, 20. Juli 2016

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Wie ist der einzelne Mensch? – Immanuel Kants vierte Frage.

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Beim Individuum muss zuerst die Anthropologie klären. Wie ist der mögliche Mensch? Mit Menschen im Miteinander, Nebeneinander und Gegeneinander kommt der wissenschaftliche Bereich der Soziologie zur Feststellung, Analyse und Interpretation von tatsächlichen sozialen Prozesse, die Interdependenzen, die Interaktionen und akzentsetzenden Zeiterscheinungen der Menschen in ihrem Zeitlauf.

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Es ist absurd, dass die misslingende Politik das Wissenschaftswissen einer empirischen Soziologie nicht gebraucht, das die Staatsgesellschaft kostspielig organisiert und vorhält. Während andere Wissenschaften, etwa Technik oder Medizin, fette Profite und nützliche Fortschritte abwerfen.

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Ziel der Politik sollte eine bewegliche Gemeinwesen-Integration sein. Darin ist der totale Geschichtsprozess so frei walten zu lassen und so organisatorisch in den Griff zu nehmen, wie es die Lebensgeister inspiriert, ohne Gewaltexzesse und Unterdrückungs-Herrschaft aufkommen zu lassen.

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Dies wäre als Bildungsgeist zu fokussieren und auch symbolisch zu ritualisieren.

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SOZIOLOGIE zur TERROR-Wissenschaft – was hindert unsere Parlamente daran, die Soziologie nur für Wahlkampfpropaganda und Schrankgutachten in der Politikdebatte zu führen?

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Es geht um Vorbeugung von Terrorismus, durch organisierte Bildung und Kulturwettbewerb im Zeichen von Fairness und nüchterne Rechtspflege.

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Es geht durch Bekämpfung von Terror und Terrorismus – durch Beschwörung von Friedlichkeit und Ablehnung von gewaltsamer Unterwerfung und Terror.

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Dietmar Moews meint: Gewalt gegen Gewalt. Weltpolitik durch militärische Gewalt – komplexe Macht- und Herrschaftspraktiken basieren immer auf wohlorganisierter Waffengewalt. – Die Maxime der Gewaltorganisation besteht in der dynamischen Balance in Waffenruhe und Friedensordnung.

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Menschengemeinschaften sind immer auch auf ein Mindestmaß an anthropologischen und soziologischen Einsichten angewiesen, die mittels eines probaten sozialen Bildungswesens eine alltägliche Bewegung und dabei erfolgende Verwandlungen entstehen lassen.

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Problem sind die stets akuten Handlungsnotstände, denen die politischen Repräsentanten und die Entscheider täglich überraschend ausgesetzt sind.

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Und dann ist keine Zeit für „Bildungspolitik“, sondern wirkungs- und effektvoller GEWALTEINSATZ ist gefragt, der kulturindustriell, massenmedial verbreitet wird – immer der propagandistischen AUSREIZUNG und REIZÜBERBIETUNG unterworfen.

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Dennoch können die ENTSCHEIDER mit soziologischer Bildung besser abschätzen, was auf die akute Fehlentscheidung massenmedial folgt:

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ES FOLGT IMMER die FRAGE: Was ist das Nächste? Was jetzt?

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Der POLITIK-Entscheider muss also wie beim Schachspiel die möglichen nächsten Züge und Szenerieveränderungen vorahnen können.

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So haben wir mit dem heutigen NAMENSSPIEL, ISIS, IS, AL QAIDA, Peschmerga, TALIBAN, es immer mit Gewaltorganisationen zu tun, die zwar weltpolitisch-utopistisch fantasieren, aber stets lokale Gewalt ausüben.

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LOKALE GEWALT ist immer auf den einzelnen Gewalttäter angewiesen.

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Beim Individuum muss also die Anthropologie ansetzen. Wie ist der einzelne Mensch?

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Beim Individuum und der von VORDENKERN und FÜHRERN des TERRORS organisierten empirischen sozialen Situation ist abzulesen, welche Gewalt-Gefahren auf eine friedlich-gesonnene Lebenssphäre zukommen.

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ANTHROPOLOGIE? – unausweichlich haben wir es mit ganz jungen Männern zu tun, die den heutigen ISIS-Terror ausüben. Mitlaufende junge Frauen sind dabei „Irrläuferinnen“.

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Wir haben also aus soziologischer Sicht festzustellen, dass nicht die MENSCHHEIT terroristisch veranlagt ist, sondern ausgewählt durch junge Männer, denen Geist fehlt, etwas Besseres zu tun – ein Bildungsdefizit.

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Dieses Bildungsdefizit liegt empirisch an, es ist „gegeben“.

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Die Jungterroristen stammen aus sozialen Situationen, wo das Eintreten in TERROR-Organisationen attraktiv erscheint. Wenn der junge Mann in das terroristenansprechbare Alter kommt, ist sein Bildungshorizont bereits darauf vorbereitet. Wer besser gebildet ist, ist nicht für TALIBAN, QAIDA; ISIS ansprechbar. Wer gebildet ist, schaut kurz hin und erkennt sofort das ELEND des TERRORISTEN-Lebens.

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Wir haben also für den heute empirisch anliegenden ISIS-Terror soziologisch anstehende Jungmänner-Typen, denen die Unterordnung für einen internationalen asymmetrischen Militärkrieg attraktiv erscheint.

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Diese schlechtbezahlten entwurzelten JUNG-SÖLDNER, die beispielsweise von Berlin oder Paris oder Brüssel oder Sarajewo in den IRAK reisen und sich den ISIS-Anwerbern anschließen, erhalten mehrere ORIENTIERUNGS-Klammern:

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NULL: Die Basis der individuellen Menschlichkeit, Terrorist zu werden, sind Zweierlei – die persönliche Selbstwahrnehmung und der subjektive Blick auf die Welt.

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Der individuelle Blick auf die Welt bringt zunächst undistanzierte Entwicklungstatsachen der Heranwachsenden. Die unausgewogene „Normalität“ des noch nicht erwachsenen Jungmannes wird als Schwierigkeiten und persönliche Unzulänglichkeiten und Leistungsschwächen erlebt. Hierfür wird die Umwelt als Hilfserklärung und Sündenbock vorgestellt.

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Auf der von außen erlebten Weltseite erscheinen weitgehend unverstandene Geschehnisse als unmoralische Machenschaften, die als vereinfachte „GUT oder BÖSE“-Muster fehlinterpretiert werden und die Welt als SÜNDENBOCK, als Erklärung von Ursachen und Fremdverschulden für die persönlichen Mängel glaubhaft vorgestellt werden:

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Täglich erlebt der ISIS-Infanterist auf seinem Smartphone den SÜNDENBOCK im Erscheinungsbild der „ungläubigen Westmilitärs“, Feinde, die mit Hight-Tech-Sprengmitteln und Drohnen Alles, unterschiedslos, weghauen.

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So sind Feindbild und Sündenbock sowie die eigene reine Erlösungshingabe die „perfekte Ideologie“, selbst dem DÜMMSTEN als Verständnis seiner völlig unterbemittelten analogen Welt-Wahrnehmung.

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Das reicht ihm, die Terror-MACHT zu geben, sein GLÜCK zu machen und vor den Augen seiner ISIS-Bezugsgruppe zu bestehen.

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EINS: Der ÜBERBAU heißt Koran, Idealismus, Erlösung, Allahu Akba, bedürfnislose persönliche Hingabe im Self-fullfilling zur ERLÖSUNG (wirklich sterben ja immer nur die anderen ISISTEN).

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Dabei ist der Jung-ISIS-Krieger unter den anderen Jungkriegern in seiner und der gemeinsamen Glaubensgewissheit und Erlösungserwartung Tag und Nacht zu kämpfen kampfbereit. Der vollkommen abstrakte KORAN-Text wird in der eigenen analogen Lebenswelt wiedererkannt bzw. imaginiert, obwohl überhaupt keine Entsprechung zum ISIS-Scharmützeln im Koran die erhoffte Seinsbindung hat.

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ZWEI: Der Aktionismus, der den übermotorischen, kraftstrotzenden Jungmännern so liegt, der praktische, unablässige Tag- und Nacht-KAMPFEINSATZ, ist die zweite Vorstellungs-Ausrichtung, die die ISIS-Führer den Kampfgruppen-Mitgliedern permanent vormachen – eigentlich aufzwingen.

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Hier trifft sich der Überbau des Korans – den außer den Arabisch geschulten ISIS-Rekruten die ISIS-Krieger überhaupt nicht lesen können. Jeder Jungkrieger ist in seiner und der gemeinsamen Glaubensgewissheit und Erlösungserwartung Tag und Nacht kampfbereit.

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KURZ zusammengefasst kann aber nicht verkannt werden, dass alle Vorstellungen in sozialem Bezug begünstigt oder gerufen werden müssen, damit der einzelne Jungmensch zu „metaphysischen“, ideologischen Ersatzhandlungen bereit wird.

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Wer Hunger hat, möchte essen und nicht kämpfen.

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Wer eine Frau zum Sex begehrt, möchte die Frau und nicht kämpfen.

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Wer die Welt verbessern möchte, sucht Frieden im Lebensweg und nicht Krieg.

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Die sozio-kulturelle Formung in der jeweiligen Bildung, die eine ISIS-Kämpferabkunft bestimmt, ist immer bereits in dieser Abkunft und Kindheit eingeübt. Risse und Friktionen in Natur und Kultur, zwischen Menschen und Menschengruppen sind „normal“. Darauf mit Gewalt und persönlicher Gewaltbereitschaft einzugehen, ist Ausdruck der empfangenen Bildung, ebenso möglich wie Triebverwirklichung im Spielraum von Triebhemmung und Triebverzicht.

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Wir müssen also eine soziologisch hinterfangene Bildung politisch verbreiten und dafür werben, statt Beseitigung natürlicher Triebhemmungen zu kurzschlüssiger Situationsgewalt hinzuführen.

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Kurzfristig lassen sich militärische und polizeiliche Schutztechniken gegen die ISIS-Gewalt organisieren. Dazu gehört die Bildung der eigenen Bevölkerung zu diesen gewaltpolitischen und bildungspolitischen Strategien.

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Dabei darf Europa und darf Deutschland nicht auf eine eigene VORBILD-Haltung verzichten.

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Man kann gegen ERDOGANS „Todesstrafe“ schlecht andiskutieren, wenn die eigene Polizei auf der Straße „kurzen Prozess“ macht und Bayerns CSU-Innenminister den Polizisten ausdrücklich für diese Entschlossenheit, den Jungafghanen totzuschießen, Dank ausbringt.

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Gewalttäter im Zug bei Würzburg und TODESSTRAFE durch spontane Polizei

Juli 18, 2016

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Vom Dienstag, 19. Juli 2016

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ARD-Tagesthemen am Montag abend des 18. Juli 2016, und Moderator Thomas Roth meldeten es um 22 Uhr 30:

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In einem Regionalzug in Bayern hat ein Jugendlicher Fahrgäste mit einem Beil und einem Messer angegriffen.

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Drei Menschen wurden schwer verletzt, ein weiterer erlitt leichte Verletzungen, wie ein Polizeisprecher mitteilte“.

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Deutschlandfunk-Nachrichten brachten am Montag, 18. Juli 2016, um 24 Uhr:

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Bayerns Innenminister Herrmann sagte im ARD-Fernsehen, bei dem Täter habe es sich um einen 17-jährigen Afghanen gehandelt. Er sei in einem Vorort von Würzburg von der Polizei gestellt worden, nachdem er den Zug verlassen hatte und auf der Flucht war. Dabei sei mit seinen Waffen auf die Beamten losgegangen und daraufhin erschossen worden. Wie das Innenministerium mitteilte, handelt es sich bei dem Angreifer um einen Asylbewerber aus Ochsenfurt. Von anderen Tätern ist nichts bekannt. Die näheren Hintergründe des Vorfalls seien noch unklar, die Kriminalpolizei ermittelt. – Der Zug war von Treuchtlingen nach Würzburg unterwegs.“

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Dietmar Moews meint: Ein siebzehnjähriger Afghane als Gast bzw. Asylant war der Täter.

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Das Leben hätte gerettet werden können und müssen.

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Aber unsere mutigen Distanzwaffenbenutzer mit Waffenmonopol machen schon mal ganz gerne „kurzen Prozess“ und Selbstjustiz.

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Wie weit sind wir, dass Straftäter unverzüglich mit polizeilichen Straftaten beantwortet werden?

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Ist es denn legitim, wenn die Polizei Rache an Straftätern übt?

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Nun, Widerstand gegen die Staatsgewalt, Fluchtgefahr usw. Verhältnismäßigkeit … alles schwerwiegende Rechtsverletzungen.

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Zufällig diskutieren wir gerade das Thema TODESSTRAFE durch Verfassungsänderung Erdogans im türkischen Parlament – DISKUTIEREN.

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Bei uns macht das die Polizei ohne das Gesetz, gegen geltendes Recht.

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Aber ist das nicht legitim?

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Nein – nicht legitim und schon gar nicht legal.

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TÜRKEN-Kopftuch statt USA-Pumpgun

Juli 18, 2016

Lichtgeschwindigkeit 6671

Vom Dienstag, 19. Juli 2016

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Putschversuch in der Türkei?

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Todesstrafe in der Türkei?

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Was denken die Türken, die in Deutschland leben?

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Die in der Türkei als „Deutschländer“ bezeichneten türkischen Wirtschaftsemigranten zeigen heute in Deutschland zu weiten Teilen ihre tiefgehende Anteilnahme am ERDOGAN-Wesen in der TÜRKEI.Sie unterstützen Erdogan.

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Besonders anlässlich der Aufstände in Istanbul am Taksimplatz,

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der heiße Krieg gegen die Kurden in Diyarbakir,

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die elementaren Eingriffe ins Parteien- und Parlamentsrecht,

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Polizeigewalt gegen Demonstranten und zivilen Ungehorsam,

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der obrigkeitliche Druck auf die Publizistik und Kommunikation zur Erdogan-Propaganda,

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das Abstreiten des türkischen Völkermordes im Jahr 1916 an den Armeniern,

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die Unterstützung der ISIS-Kampftruppen und des ISIS-Nachschubs von der Türkei aus.

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jetzt der unglaubliche Militär-Putsch –

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unsere Deutschtürken stammen hauptsächlich aus bildungsschwachen sozialen Lebenszusammenhängen.

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Die Deutschländer haben sich nicht mal bürgerrechtlich dagegen gewehrt, in Deutschland unter Sarrazins „Deutschland schafft sich ab“ pauschal als Islamisten abgestempelt zu werden.

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Den Deutschländern war deshalb der Kollektivstempel „Moslems“, „Muslime in Deutschland“ aufgedrückt, auch das Erdogan-Verbandsunwesen in Deutschland, „Ditib“, wird teilweise als Gruppen-Käseglocke von den Deutschländern angenommen, nur, um nicht persönlich-privat an der sozio-kulturellen und sozio-politschen Öffentlichkeit vollwertig teilzunehmen. Setzen sich die türkischen Jung-Kabarettisten mit der Bräsigkeit ihrer Deutschländer auseinander? – Nein, sie üben lieber den ungefährlichen Deutschismus.

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Spricht man mit einem türkischen Arbeiter in Köln, lächelt der.

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Spricht man mit einer Türkin, gibt es patriarchalen Ärger.

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Spricht man mit türkischen Kindern und Jugendlichen, die in Deutschland aufwachsen, erlebt man die geballte Dummheit in Form von Frechheit bei den Knaben. Pubertärlinge zitieren türkische KORAN-Stellen (den sie nicht lesen können), und klagen mit engelhaften Stichworten das mörderische Christentum.

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Die Mädels giggeln und senken die Blicke, wenn sie nicht gerade nach dem Abitur ihr Jurastudium begonnen haben – dann sind sie genauso vermessen wie deutsche Jungstudenten. Reden viel davon, wie es sein müsste, aber ohne Vorstellung, wie sowas politisch herbeigeführt werden könnte (außer in der autoritären Zwangspolitik Erdogans).

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Dietmar Moews meint: Wenn jetzt 6000 türkische Staatsbedienstete von Erdogan entlassen worden sind, haben wir eine „Stoffveränderung“, die auch von den Deutschländern in der Keupstraße oder in Wedding miterlebt wird.

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Wir sehen, dass Pluralismus, Meinungsfreiheit, Minderheitenschutz von unseren bräsigen Deutschländern genauso wenig gewünscht wird, wie bei den Sebnitzer SS-Freunden.

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Wir erhielten jetzt eine Akzellerierung der faulen kümmerlichen sozio-politischen Grundhaltung der in Deutschland lebenden Türken.

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Dabei werden diejenigen Deutschländer mit deutscher Staatsangehörigkeit oder mit mehreren Staatsbürgerschaften weiter nach Vorne.

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Aufgeklärte Türken in Deutschland fangen an zu diskutieren und sprüren die Angst. Sowohl der kritische geist wie die Erdogan-Schlägertrupps kommen zur sozial-geistigen Wirkung.

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Das muss nicht mit türkistischem  Feminismus verkleidet werden, damit es nicht nur in eine Minderheit ausstrahlt.

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Aus einer extrem rückständigen anatolisch-kleinasiatischen Türkei ins deutsche Arbeitgeberland einen Fuß zu setzen, in Deutschland Familien zu gründen und die eigene Entwurzelung und Aufgabe der anatolisch-kleinasischen Heimat durch symbolische „Kopftücher“ zu betäuben, war bislang für die Deutschländerfamilien sozio-politisch bequem und komfortabel, macht sie aber unmündig.
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ATOM-Sabotage und jeder kennt Sabine Demmers Jodtabletten

Juli 16, 2016

Lichtgeschwindigkeit 6667

Vom SONNTAG, 17. Juli 2016

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War es Ziel der Bildungspolitik nach dem totalen Krieg, die Deutschen zu freien demokratisch und rechtsstaatlich orientierten Menschen und entsprechend angepassten Staatsbürgern zu erziehen?

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Hat es Sinn prinzipiell zu denken und zu urteilen, wenn Widersinn oder Leistungsschwäche, Amoral oder Dickfelligkeit mit völlig unbilligen Ellenborgenstößen auf die Nase der Öffentlichkeit schlagen, wo es kurz und einfach gilt, UNFUG ZU STOPPEN.

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‚Der beste deutsche Staats-Rundfunk-Sender DEUTSCHLANDFUNK KÖLN brachte in den vergangenen Wochen reihenweise eine Art AUFARBEITUNG vorangegangener LÜGENPRESSE-Schludereien.

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Dr. Dietmar Moews ist zwar nicht SUPERVISOR des DLF,doch als jahrelanger Rezepteur und Kritiker möchte ich sportlich genug sein, anzuerkennen, wenn schlimme LÜGENPRESSE durch Sendebeiträge weiterbearbeitet werden und letztlich der Wahrheitspflicht gehorcht.

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Manchmal hilft es einfach, dass Chefredaktion nicht erst auf Beschwerden von außen wartet, sondern das minderbemittelte Personal gecoacht wird und, wenn es nicht reicht, jemand Überfordertes in den Hintergrund abzuordnen.

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Ich verlinke deshalb noch einmal das STARKE STÜCK, als anlässlich der ATOMGEFAHR für die Bewohner unserer Heimat, der Bürgermeister der Stadt Aachen auf den möglichen ATOMKATASTROPHEN-Fall mit JOD-TABLETTEN Trost versprach, und die Interviewerin beließ ihn und es dabei:

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DLF Sabine Demmer: Was macht LÜGENPRESSE beim ATOM-Terror?“

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https://lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/wp-admin/post.php?post=23377&action=edit

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Inzwischen brachte der Deutschlandfunk diverse Sendungen mit Informations- und Warnncharakter, mit Hinweisen auf alle möglichen Tricks die von der ATOM-Lobby permanent rausgeghauen werden.

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ES MUSS KLAR GEMACHT WERDEN:

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Alle Supergaus der ATOM-Geschichte waren Fehlverhalten von MENSCHEN, nicht technisches Versagen.

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So brachte der DLF mit Dagmar Röhrlich folgende Inhalte:

Atomkraft und Terror – Sabotage am strahlenden Objekt

Die Furcht vor Nuklearschlägen durch Terroristen ist fast so alt wie die Atombombe selbst. Durch die jüngsten Anschläge von Paris und Brüssel wird sie nun neu befeuert. Wieder geht es um strahlendes Material, nur der Fokus hat sich verschoben, denn die Attentäter von Brüssel hatten offenbar den Direktor eines belgischen AKW ausgespäht. Wozu, wenn nicht für einen Anschlag?

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Bewaffnete Angreifer, Cyberattacken, Sabotage durch Innentäter – die Experten müssen viele Szenarien durchspielen, um Verteidigungsstrategien zu entwickeln. Der Tätertyp hat sich über die Jahre gewandelt, neue Techniken wie Computerviren oder Drohen haben das Spektrum erweitert. Wie also schützt man Nuklearanlagen in Zeiten des Terrors?

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Hinter hohen Zäunen steht bei München neben der ältesten die jüngste kerntechnische Anlage der Republik: neben dem Garchinger Atom-Ei der hochmoderne FRM II….

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Tagesschau vom 13.11.2015: „In Paris sind bei mehreren Anschlägen heute Abend mindestens 40 Menschen ums Leben bekommen.“…

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Tagesschau vom 13.11.2015: „In der Nähe des Fußballstadions, in dem am Abend die deutsche Fußballnationalmannschaft gegen Frankreich spielte, gab es mehrere Explosionen. In der Pariser Konzerthalle Bataclan wurden offenbar etwa 100 Menschen als Geiseln genommen. „

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Tagesschau vom 22.13.2016: „Die belgische Hauptstadt Brüssel ist Ziel eines Terrorangriffs geworden. Bei mehreren Anschlägen wurden heute Vormittag mehr als 30 Menschen getötet und etwa 230 verletzt.“…

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Schwere islamistischen Anschläge haben Europa getroffen. Im Zuge der Ermittlungen stießen Polizisten auf ein Video, das zu neuen Befürchtungen Anlass gibt:

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Planten IS-Terroristen einen Anschlag auf eine Nuklearanlage? Damit würde der Terror eine neue Stufe erreichen. Derzeit sind weltweit allein im zivilen Bereich rund 440 Reaktorblöcke in Betrieb, 66 im Bau. Dazu kommen etwa 240 Forschungsreaktoren, zu denen auch der FRM II gehört, Wiederaufarbeitungsanlagen und Zwischenlager. Die Frage ist, wie gut das alles gesichert ist – gegen Sabotage, Kriminelle – und Terroristen:

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Roger Brunt: „Nuclear security is about preventing deliberate acts which will create a nuclear release of some sort.“

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Guido Gluschke: „Security, da will man eine Anlage oder nukleares Material schützen … „

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Carl Robichaud: „We are talking about the theft or the sabotage of materials or facilities.“

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Guido Gluschke: „… damit kein Material entwendet wird auf der einen Seite, und auf der anderen Seite, dass es keine Freisetzungen gibt von irgendwelchen Materialien.“…

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Lange stand Nuclear Security – die nukleare Sicherung – im Schatten der Nuclear Safety, der nuklearen Sicherheit, also dem Vermeiden von technischen Störungen und Unfällen:

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Roger Brunt: „People were very very conscious of the safety aspect.“

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Das Bewusstsein für die Sicherheit nuklearer Anlagen war in der Branche von Anfang an entwickelt. Es ist fast so, als wäre sie bei den Mitarbeitern – vom Direktor bis zum Tellerwäscher – in die DNA geschrieben. Roger Brunt ist Experte für das Thema nukleare Sicherung. Hier, erzählt er, verhalte sich das Personal ganz anders:

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„Meiner Erfahrung nach sehen viele Mitarbeiter auch die Notwendigkeit der nuklearen Sicherung ein, empfinden sie jedoch als lästig. Hätte eine defekte Lampe an der Umzäunung irgendetwas mit der technischen Sicherheit zu tun, würde jeder sie sofort melden. Aber so geht man vorbei und denkt, dass die Wache den Fehler schon beseitigen wird.“

In den vergangenen Jahren gab es rund um die Welt eine Reihe von Zwischenfällen, die zeigen, dass unsere Anlagen nicht so gut gesichert sind wie sie sollten. Einer dieser Zwischenfälle ereignete sich im Juli 2012 im Y-12 Complex, einer kerntechnische Anlage der US-National Nuclear Security Administration bei Oak Ridge. Eine Nonne konnte mit zwei anderen Aktivisten auf das Gelände gelangen, auf dem große Mengen an hochangereichertem, waffenfähigem Uran lagerten.

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Megan Rice, damals 82, überwand mit ihren beiden Begleitern die Zäune und Sicherheitssensoren des Y-12-Komplexes. Die drei sprühten Anti-Kriegs-Parolen an die Außenwand des Uranlagers. Erst nach Stunden wurden die Friedensaktivisten von einem Wachmann entdeckt. Nickolas Roth von der Harvard Kennedy School:
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„Wir haben auch gesehen, dass einige Terrorgruppen daran interessiert waren zu lernen, mit nuklearem Material umzugehen – für die japanische Aum-Terrorsekte ist das sicher, für Al Qaida ebenfalls und vielleicht gilt es auch für den IS.“

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„Man ging in den Bedrohungsanalysen lange Zeit von einem Angreifer aus, der nukleares Material stehlen will und deshalb die Anlage mit Waffen oder Sprengsätzen attackiert.“

Roger Howsley vom World Institute for Nuclear Security in Wien. Die Attacke von außen steht immer noch auf der Agenda. Doch inzwischen widmen Sicherungsexperten ihre Aufmerksamkeit auch einem zweiten Täter-Typ:
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„Die größte Gefahr ist die durch Innentäter: also Mitarbeiter, die einen privilegierten Zutritt haben und eventuell mit Außentätern zusammenarbeiten.“

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Carl Robichaud von der Carnegie Corporation in New York. Auch die Methoden werden vielfältiger. Attentäter könnten eine Cyber-Attacke verfolgen oder eine kombinierte Strategie: Erst durch den Cyberangriff Sicherungssysteme abschalten oder Fehlalarme auslösen. Dann eine physische Attacke folgen lassen.
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„Drohnen könnten zum Beispiel Angriffe vorbereiten, indem sie unbemerkt Waffen oder Sprengstoff auf das Kraftwerksgelände bringen, die dann von Innentätern abgeholt werden. Oder sie könnten Wachmannschaften ablenken, also einen Einbruch an einer Stelle vortäuschen, um die Wachen dahin zu locken, während auf der anderen Seite der eigentliche Angriff losgeht.“

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Tom Bielefeld. Er hat in Harvard geforscht und ist heute unabhängiger Experte für Nuklearterrorismus.
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„Drohnen müssen unbedingt in Sicherungskonzepte einbezogen werden, von nun an.“
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Und noch etwas hat sich verändert: Lange konnten sich die Sicherheitsbehörden darauf verlassen, dass Terroristen ihre Anschläge überleben wollten, um weiterzukämpfen. Das ist seit den Ereignissen vom 9. September 2001 in den USA grundlegend anders. Seitdem ist der Selbstmordattentäter der globale „Standard“.

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2002 nahmen im Moskauer Dubrowka-Theater tschetschenische Separatisten 850 Menschen als Geiseln. Im russischen Fernsehen erklärte ihr Anführer, dass es für sie kein Zurück gebe, sie seien gekommen, um zu sterben. Ursprünglich wollten die Attentäter die russische Regierung mit einer schmutzigen Bombe unter Druck setzen. Besorgniserregende Warnschüsse gibt es genug.

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Der Blick durchs Fenster auf die Kathedrale von Worcester ist grandios – trotz des wolkenverhangenen Himmels. Seit Roger Brunt pensioniert ist, trifft man ihn oft hier in seinem Heimbüro. Brunt war Direktor des Office for Civil Nuclear Security. In seine Zeit fiel die Einführung eines modernen Regelwerks für nukleare Sicherung in Großbritannien.

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Details könne er nicht preisgeben, aber allgemein über die Abläufe sprechen, daran sei nichts Geheimes, erklärt Brunt, der heute ein gefragter Berater in Sachen Nukleare Sicherung ist. Zu seinen Kunden gehört auch der Generalsekretär der IAEA, der Internationalen Atomenergiebehörde in Wien.
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Nuklearanlagen sind Teil der kritischen Infrastruktur eines Landes, müssen besonders vor Attacken geschützt werden. Da sich die Bedrohungslage verändert, müssen Strategien zur Gegenwehr weiterentwickelt und angepasst werden.
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Roger Brunt: „Als ich 2004 die Aufsichtsbehörde übernahm, galt ein bewaffneter Angriff auf ein Kernkraftwerk als größte anzunehmende Bedrohung. Eine der ersten Fragen, die ich damals stellte, war: Okay, wenn dem so ist, wie haltet ihr so etwas auf? Man sagte uns: Wir rufen die lokale Polizei. Nehmen wir das Kernkraftwerk Sizewell in Suffolk. Die Anlage liegt an der Küste, und die bewaffnete Einsatztruppe der Polizei ist etwa 80 Kilometer entfernt stationiert. Wie lange würde es dauern, bis sie vor Ort ist? Die Antwort ist: zu lange.“

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Und so bezahlen inzwischen die Betreiber bewaffnete Eingreiftruppen der Civil Nuclear Constabulary Police Force, die die Anlagen schützen. Seit 9/11 sei überall in der Welt viel Zeit und Energie in die „klassische“ Verteidigung geflossen: in Zäune, Wachen und Pistolen. Da jedoch bei der nuklearen Sicherung jede Nation ihre eigenen Antworten findet, lief die Fortentwicklung von Land zu Land durchaus unterschiedlich ab. So schrecken Kanada und die USA potenzielle Täter schon lange durch mit Sturmgewehren bewaffnete und gut trainierte Einheiten ab. In Deutschland tragen Wachen seit 1977 Pistolen. In Belgien ist das erst seit Kurzem der Fall.

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Eigene Strategien entwickelt auch jedes Land, wenn es um die Bedrohung durch Innentäter geht – seien es eingeschleuste Terroristen, radikalisierte Mitarbeiter oder „schlicht“ Saboteure wie jener Mitarbeiter, der im August 2014 im belgischen Kernkraftwerk Doel ein Ventil öffnete. Innerhalb von 37 Minuten flossen 65.000 Liter Öl aus. Die Turbine überhitzte, schaltete sich ab. Die Höhe des Schadens: 200 Millionen Dollar. Bis heute ist der Fall nicht aufgeklärt.
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Roger Brunt: „In Großbritannien durchläuft jeder künftige Angestellte oder Auftragnehmer in der Nuklearindustrie eine Sicherheitsüberprüfung, die umso intensiver wird, je näher man an den Reaktor oder das radioaktive Material herankommen soll. Diese Überprüfungen laufen beim Verteidigungsministerium und greifen tief in die Privatsphäre ein, beziehen unangenehme Aspekte ein wie Scheidungen oder Schulden. Aber es geht nicht anders.“

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Überprüfungen bringen keine vollständige Sicherheit. Im Zuge der Ermittlungen von Doel etwa stieß die Polizei auf einen Mitarbeiter, der alle Sicherheitsüberprüfungen bestanden und Zugang zum Reaktor erhalten hatte. Danach hatte er sich schnell radikalisiert und starb als IS-Kämpfer in Syrien. Auch solche Entwicklungen müsse man einkalkulieren:
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Roger Brunt: „Wir verpflichten das Management, alle Personen im Blick zu behalten. Man muss den Flurfunk kennen, wissen, wenn jemand unter Druck steht, etwas Dummes anstellen könnte. Als ich noch für die Aufsichtsbehörde gearbeitet habe, führte ich deshalb viele Gespräche mit Gewerkschaftsvertretern. Sie waren harte Verhandlungspartner, aber angesichts der potenziellen Konsequenzen sahen sie die Notwendigkeit.“
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Anton Kastenmüller: „Jetzt stehen wir in der Neutronenleiterhalle.“

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Der FRM II in Garching ist ein Reaktor, der Neutronen erzeugt für die Forschung. Experimente füllen die ganze Halle. Direktor Anton Kastenmüller weist in Richtung Reaktor. Der befindet sich irgendwo dort hinter dicken Betonmauern:
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„Die Personen, die sich hier aufhalten, haben keine Chance, in diesen Bereich da drüben zu kommen.“

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Anders als in einem Kernkraftwerk arbeiten in einem Forschungsreaktor außer der Betriebsmannschaft ständig „Messgäste“: Forscher aus aller Herren Länder.

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„Man hat die Raumbereiche, in denen die Experimente stattfinden, konsequent und strikt von den betrieblichen Bereichen getrennt.“

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In die haben nur Angestellte Zutritt. Für sie und für die Messgäste greift gleichermaßen die „Atomrechtliche Zuverlässigkeitsüberprüfungs-Verordnung“:

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„Da wird an allen Wohnsitzen der letzten zehn Jahre werden Akten geprüft, ein übliches administratives Vorlaufverfahren.“
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Die Aufsichtsbehörde fordert dafür diverse Unterlagen an: vom Bundeskriminalamt oder der Personenfahndungsdatei, vom Staats- oder vom Verfassungsschutz.
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„Diese Überprüfung wird regelmäßig wiederholt durch die Aufsichtsbehörde, das ist kein einmaliger Vorgang, sondern wird regelmäßig aktualisiert.“
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Zwischen den Überprüfungen liegen in Deutschland ein paar Jahre. In England zwölf Monate. Ein Problem haben beide:
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„BKA und Verfassungsschutz haben vor kurzem die Biografien von einigen hundert Leuten näher untersucht, die von Deutschland aus nach Syrien gegangen sind, um sich dort dem IS anzuschließen. Bei rund der Hälfte dieser Leute war ein Jahr vor ihrer Abreise noch gar kein Zeichen für radikale Einstellungen erkennbar. Wenn Radikalisierung heute so schnell passiert – innerhalb eines Jahres – dann hat man praktisch keine Chance, das mit den normalen Verfahren für Backgroundchecks zu erkennen.“

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Sagt Nuklearterrorismusexperte Tom Bielefeld. Und er macht auf eine weitere Lücke aufmerksam:

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„Auch die strengsten Mitarbeiterkontrollen helfen Ihnen nicht weiter, wenn Terroristen beispielsweise Familien als Geiseln nehmen. In so einer Situation kann dann auch der zuverlässigste Kollege zum Innentäter werden. In der Nuklearindustrie ist das schon mal vorgekommen, Anfang der 1980er-Jahre in Spanien.„…

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Unter uns der blau beleuchtete Schwimmbadreaktor des FRM II, in dessen Kern ein einzelnes Brennelement mit hochangereichertem Uran steckt:
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„Links, das Reaktorbecken, dann eine Trennwand dazwischen, da steht jetzt gerade die blaue Handhabungsbrücke da drüber, und rechts das Absetz- oder Abklingbecken für die abgebrannten Brennelemente.“

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Neben dem Becken: Computer! Mit dem Internet verbunden sind die nicht, antwortet Objektsicherungsbeauftragter Ralf Brosche auf die Frage nach der IT-Sicherheit:

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„Das ist stand alone, der betriebliche Teil des Reaktors.“

 

Der Garchinger Forschungsreaktor ist eine moderne Anlage mit digitaler Leittechnik: Alles läuft über Automatisierungssysteme, die in einem speziell gesicherten Bereich untergebracht sind.
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„Industrie 4.0 haben wir hier nicht, ich kann jetzt nicht von meinem Handy aus schauen, wie gerade das Zutrittskontrollsystem arbeitet. Das geht nicht, da muss ich in den Keller gehen, um das anzuschauen. Mit Keller meine ich den gesicherten Bereich der Sicherungszentrale. Wir müssen dazu an den Einzelplatzrechner im Keller gehen, um das dort zu machen.“

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Das Internet reicht bis ins Verwaltungssystem. Dann aber geht es nicht weiter. Eine Luftschnittstelle, wie es in Insiderkreisen heißt, trennt es vom Netzwerk des Reaktors. Das schafft ein hohes Maß an Sicherheit, sollte man meinen. Tatsächlich aber reichen USB-Stick oder Wartungsnotebook aus, um die Hürde zu überwinden.

2016 fiel bei einer Revision im bayerischen Kernkraftwerk Gundremmingen Büroschadsoftware auf einer Brennelementlademaschine auf: der Virus „W32.Ramnit“ und der Wurm „Conficker“. Wahrscheinlich waren Virus und Wurm Jahre zuvor bei einer Nachrüstung unbemerkt über einen nicht überprüften USB-Stick in die Anlage gelangt.

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In seinem Büro in Worcester hat es Sicherungsberater Roger Brunt ständig mit dem Cyberproblem zu tun. Das Thema fasziniert und beschäftigt ihn. Als Autor war er am Chatham-Report beteiligt, den der britische Think-Tank Chatham-House gerade herausgegeben hat:
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„Wir sind derzeit in der Situation, dass es einige sehr, sehr clevere Programme und einige ganz besondere Angriffspunkte gibt, die Hacker ausnutzen könnten.“
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Cyber-Security gehe jeden Betreiber etwas an, sagt Brunt. Neue Nuklearanlagen werden durch oft speziell entwickelte digitale Leittechnik gesteuert, bei der Computersysteme den Reaktor softwarebasiert steuern. Doch auch die Betreiber alter Reaktoren aus der Zeit vor dem Internet, in denen Leiterplatten logische Schaltungen realisieren, die Sensoren und Aktoren einer Anlage überwachen und steuern, können sich nicht zurücklehnen:
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„Die Digitalisierung kriecht in die Anlagen. Wer heute denkt, dass sein Kernkraftwerk nicht mit dem Internet verbunden ist, irrt. Es stimmt einfach nicht.“

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Oft sei das Bewusstsein, wo überall „Cyber“ steckt, unterentwickelt – und der Schutz der Luftschnittstelle werde überschätzt. So lautet ein Fazit des Chatham-Reports: Die Risikoanalysen der Nuklearindustrie könnten unzureichend sein. Attacken würden nur selten bekannt gemacht, Austausch und Zusammenarbeit mit Anlagenbauern oder Betreibern kaum gepflegt. In vielen Ländern fehlten die atomrechtlichen Standards für Cybersicherheit oder würden gerade erst umgesetzt:

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„Ein Teil des Problems ist, dass die Mitarbeiter in den Nuklearanlagen oft ältere, erfahrene Ingenieure und Techniker sind, die sich plötzlich diesen langhaarigen Cyber-Geeks gegenübersehen, die den ganzen Tag am Pool sitzen und T-Shirts tragen und ihnen sagen, sie hätten ein Problem.“

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Zu den Experten dieser „Geek“-Welt gehört Guido Gluschke. Kein am Pool sitzender T-Shirt-Träger, sondern Direktor des Institute for Security and Safety an der TH Brandenburg und permanent rund um die Welt unterwegs. Im Anzug hält er Vorträge, erklärt, berät. Denn das Thema beschäftigt inzwischen Industrie, Aufsichtsbehörden, die IAEA, die EU, selbst die Nato:
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„Man muss sehen, dass eigentlich das Thema Cyber-Security in nuklearen Anlagen seit StuxNet wirklich an Bedeutung zugenommen hat.“
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Den StuxNet-Wurm haben wahrscheinlich US-amerikanische und israelische Experten entwickelt – für den Angriff auf ein speziell entwickeltes Kontrollsystem für industrielle Prozesse. 2010 wurde er in einer iranischen Urananreicherungsanlage entdeckt. Dorthin gelangt war er wohl über ein Wartungsnotebook oder einen USB-Stick. Gegen solche staatlichen Angriffe hilft keine Antivirensoftware.
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Und so fragen sich seit der Identifizierung von StuxNet Experten wie Guido Gluschke, ob ähnliche Angriffe auf die Leittechnik von Kernkraftwerke gestartet werden könnten. Doch schon weit diesseits staatlicher Aktionen ist die Sicherheit einer Luftschnittstelle nur eine Illusion:
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„Beispielsweise gab es einen Vorfall 2013 im Monju-Reaktor in Japan. Dort hat man Internetverbindungen im Kontrollraum benutzt, dort sind Daten abgeflossen nach außen, vermutlich durch eine absichtliche Handlung.“

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Ein Mitarbeiter hatte auf einem Rechner im Kontrollraum den Mediaplayer einer südkoreanischen Firma aktualisiert – und dabei einen Trojaner eingeschleust. 42.000 E-Mails flossen ab und Berichte über das Mitarbeitertraining – vielleicht an den chinesischen Geheimdienst, den nordkoreanischen oder eine ganz andere Partei. Das Problem: Digitale Leittechnik wird nicht mit Sicherheitsfunktionen entwickelt:
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„Wenn man solche Systeme einsetzt, muss man sie einbetten in eine Sicherheitsarchitektur, die es Hackern nicht erlaubt, an solche Systeme heranzukommen und Manipulationen vorzunehmen.“

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Das Thema Software kann in einer Nuklearanlage beliebig schwierig werden. Denn es ist auch eine Frage für die Atomaufsicht:

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„Wenn das System im Büroeinsatz ist, dann wird das genauso upgedated wie sonst auch. Je näher Sie sozusagen an die reaktornahe Zone kommen, desto umfangreicher werden die Tests und desto schwieriger wird auch das Update. Das ist zum Teil in Eigenverantwortung der Betreiber an bestimmten Stellen. Und dann, sobald es im Prinzip eine Safety-Relevanz hat, in dem Moment sind dann die Behörden als Gutachter mit im Boot.“

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Die Atomaufsicht, Nuklearanlagen und IT: Da prallen Welten aufeinander. In der IT wird ständig ausgetauscht, Updates kommen alle paar Wochen. Im Nuklearbereich jedoch muss nach jedem Update garantiert sein, dass die Funktionalität noch gewährleistet ist:

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„Das kann ich aber nur durch aufwendige Tests. Bei so komplexer Software kann man nicht eben schnell testen, und innerhalb von drei, vier Tagen kann ich das einspielen. Bei Nuklearanlagen haben Sie Genehmigungsprozesse, die teilweise Jahre dauern. Da sind Sie dann 10, 20, 30, 40 Patchstellen dahinter. Das heißt, so wie wir IT im Moment entwickeln, funktioniert das definitiv nicht mehr mit kritischen Infrastrukturen.“

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Immerhin: In Deutschland ist Cybersicherheit im Atomrecht angekommen. Andere Länder wie China oder Russland arbeiten noch an Regelungen. Eine der zentralen Fragen: Auf welcher Ebene findet eigentlich welche Verteidigung statt?
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„Also bis zu welchem Grad muss ein Betreiber verteidigen, ab welchem Angriffsniveau müsste der Staat ins Boot kommen, wie ist das in terroristischen oder militärischen Fällen, wie das in der physischen Welt ist, und wann wird im Prinzip ein Verteidigungsbündnis ausgerufen? Dann käme die Nato ins Boot.“
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Wie groß könnte der Schaden werden? Bislang richteten Saboteure nur Sachschäden an. Doch die Gedankenspiele reichen weiter: vom zerstörten Notstromaggregat bis hin zur Kernschmelze.

„Man muss leider sagen, dass technisch versierte Terroristen ein Kernkraftwerk auch so schwer beschädigen könnten, dass es havariert. Das ist aber natürlich kein Kinderspiel und ist auch viel komplizierter als die Herstellung einer primitiven ’schmutzigen Bombe‘ – aber möglich ist es.“

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Kontrollraum von Tschernobyl heute, 2014

Kontrollraum von Tschernobyl heute, 2014

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Dass Angriffe schwierig sind, verringert ihre „Eintrittswahrscheinlichkeit“. Gleichzeitig erhöht es die Versuchung, an der falschen Stelle zu sparen:

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explodiert und ausgebrannt - Reaktorblock 4 von Tschernobyl im April 1986

explodiert und ausgebrannt –
Reaktorblock 4 von Tschernobyl im April 1986

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Tom Bielefeld: „Erdbeben suchen sich ihre Ziele ja nicht bewusst aus, Terroristen hingegen handeln bewusst und können sich ihre Ziele auch im Prinzip so aussuchen, dass sie Anlagen angreifen, die schlechter gesichert sind als andere.“
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Carl Robichaud: „Wir wissen, dass Al Qaida mit pakistanischen Nuklearforschern im Gespräch war und an Material kommen wollte. Wir wissen, dass die Aum-Sekte in Australien Uran abbauen wollte. Beides hatte keinen Erfolg, aber beide Organisationen gingen durchdacht vor und konnten Personen mit Sachverstand anziehen.“

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Stahl-Sarkofag in der Ukraine bei Tschernobyl

Stahl-Sarkofag in der Ukraine bei Tschernobyl


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Welche Ambitionen der IS hegt, dazu sind die Geheimdienstinformationen nicht öffentlich. Doch es gibt in terroristischen Gruppen durchaus Ingenieure und Techniker. Und es liegen Hinweise vor, dass Dschihaddisten Nuklearanlagen im Visier haben.
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Tom Bielefeld: „Nach den Anschlägen wurde in Belgien ja erstmals die höchste Terrorwarnstufe ausgerufen, und das hieß für die Nuklearindustrie, dass die Anlagen zunächst mit reduzierter Besetzung gefahren werden mussten. Also alle Mitarbeiter, die nicht zwingend für den Betrieb erforderlich waren, auch die von Fremdfirmen, wurden heimgeschickt.“

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DIETMAR MOEWS 1991 Tucuman / Argentina

DIETMAR MOEWS 1991
Tucuman / Argentina


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Im März 2016, nach den Anschlägen von Brüssel, nahm die Polizei Ermittlungen auf – und fand Hinweise auf weitergehende Pläne. Zwei der Selbstmordattentäter hatten den Direktor des belgischen Nuklearforschungszentrums und seine Familie im Visier. Was die Täter planten, ist unbekannt.

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Roger Howsley: „This is a risk I don’t think we should deny it or pretend the risk does not exist.“

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Dietmar Moews meint: Und dennoch – NOCH EINMAL:

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Sabotage und dergleichen Angriffe – wie Robert Junck längst im „ATOMSTAAT“ extrapoliert hatte, sind wirklich harte Fakten.

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Mein APPELL ist aber auf FEHLER bezogen. Bedienungspersonal, Steuerungsingenieure, Monitorrevisoren, machen Fehler, drücken den falchen Knopf – in TSCHERNOBYL hatten fünf, die besten Fachleute im Steuerungsraum die perfekten NOT- und Sicherungs-Schaltungen von Hand ausgestellt, um von Hand das Abschalt- und Runterfahrszenario irrtümlich zum KOLLAPS zu steuern.

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FALSCH STEUERN LÄSST SICH DIE BESTE TECHNIK.

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Jod? – das klingt zu sehr nach der kölschen Regel:

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ES hät noch äwer jod jejange“.

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