BORGWARD

September 20, 2015
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vom Sonntag, 20. September 2015

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Neubeginn 2015 konventionell: BORGWARD BX7

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Die frühere deutsche Spitzen-Automarke „BORGWARD“, die die technisch fortschrittlichsten und schönsten deutschen PKW herstellten (ähnlich Citroen), wurden mit Hilfe eines chinesischen LKW-Produzenten wiederbelebt.

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Die deutschen Massenmedien haben dem jetzt auf der IAA vorgestellten neuen Wagen den Stempel „Comeback“, Recycling des Namens BORGWARD, deutsche Traditionsmarke, aufgedrückt.

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Die aktuelle IAA in Frankfurt hat das Thema DROHNEN in vorderster Marketing-Linie. Dabei handelt es sich um die panzerartigen LUV-Groß-PKWs mit dem Blick auf TELEMATIK, auf HYBRIDE und auf die it-spezifischen selbstfahrenden Automobileder Zukunft.

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Für den automobilen Menschen ist das ein hübsches WORTSPIEL.

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Denn bislang hatte man unter „auto“ auch das eigene individuelle Selbstfahren verstanden. Nunmehr kommt die wahre Bedeutung von „auto“ durchgreifend zur Bedeutung:

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Nicht der Automobilist fährt zukünftig selbst – sondern das Automobil fährt vorprogrammiert, notfalls ferngesteuert. BORGWARD wird selbstgefahren.

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Dietmar Moews meint: In dieses Umbruchmarketing hat der Enkel des großen Carl Friedrich Wilhelm Borgward in Bremen, Christian Borgward, das Automobilgeschäft mit einem potenten internationalen Geldgeber neu gestartet.

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Das auf der IAA vorgestellte neue Auto ist im engen Sinn, was bereits alle anderen Anbieter erfolgreich auf die Straßen der Welt abgesetzt haben und absetzen.

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Der neue Borgward ist also kein Avantgardist, sondern ein Anpasser ans bereits Gebräuchliche. Auch Telematik und Drohnentechnik stehen nicht im Vordergrund des aktuellen BORGWARD-Marketings:

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Der neue PKW BORGWARD BX7 mit mehr als 200 PS, eineinhalb Tonnen schwer, passt knapp in jede Standardgarage, ist verlässlich aus Blech, Glas und Plastik traditionell gebaut, keine Materialexperimente.

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Man kann sagen: Der neue BORGWARD ist ein klassischer Stadtgeländewagen, wie derzeit alle Hersteller – von Porsche Cayenne bis Audi X und BMWX und Volvo X und ToyotaX XX bis Mercedes X – auf die neuen panzerartigen Stadtpanzer LUVs setzen.

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Das ärgert nun die Platzhalter der Gelände-Vierradler. Denn mit dem Markennamen BORGWARD und der chinesischen Servicekraft werden sicher in aller Welt Borgwards LVUs verkauft werden können.

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Nicht fantasiefrei, aber auch risikolos hat Christian Borgward den Neustart gewagt (den Markennamen verkauft).

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Sicher wurde von Borgward ein Marketing-Konzept entwickelt, das nicht nur eine Eintagsfliege starten will. Wir können so gesehen bei einem zweiten Modell schon etwas mehr FUTURISMUS entgegensehen: BORGWARD.

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Münchner Oktoberfest-Umzug: Hellebarden, Armbrust, Dirndl, Fanfaren und a gscheid Maß Bier

September 20, 2015
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vom Sonntag, 20. September 2015

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München Odeonsplatz

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Oktoberfest- Trachten-und Schützenzug mit Wägen und Festwägen im Pferdeland Bayern auf der Münchner Prinzregentenstraße zur Theresienwiesn, Kaltblüter, Haflinger, Dirndl, Janker, Lederhosen, Hauben, Reginahaube, altbayerisch-schwäbische Gebirgs- und Volkstrachten, Stickereien, Spitzen, Röcketrachten der Verheirateten, Fanfarenzüge, Trachtler, Bayern, Franken, Schwaben,Neu-Ulm, Polen, Türken, Anatolier, Kapellmeister, Dirigenten, Militärkapelle, Aschau im Chiemgau, im Gauverband, allgäuer Zehnerzug mit zehn Rappen, Kutsche mit zehn PS, Chöre, Bürgertheater Altmünchen, Biedermeierzeit, Bauern und Bürger, Ehering als Kleiderordnung, prunkvolle Brautkrone gell, Fuchspelz-Mützen, Stadt Unterschleißheim nördlich von München seit 1968, Böhmerwald-Goldhauben, Flügelhaube, Deutscher Böhmerwald-Bund, Kulturgebiet, Bayrischer Wald, Kulturdenkmäler der deutsch-tschechischen Aussöhnung, Siebenbürger, Oberösterreich, Musiktradition, Traditionsmarsch, Kirchentrachten, nördliches Siebenbürgen, Königreich Ungarn, Habsburger, Max Hempel Wahlaugsburger, international musikalisch, leichte Reiterei ob der Tauber, feindliche Länder, Stadtwehr, preußische Militärmärsche aus Nordrhein-Westfalen, Preußens Gloria, Reiter-Korps Werth e.V., des Kölner Karnevals, die blauen Funken, Karl-Heinz Knoll, die Bilder sind entscheidend, Abordnung aus Geseke vom Kardinal Marx, mippm Fahrrad gkommn habi ghört, Magistrat von München, Oktoberfest im September wegnm Wetter, Truderinger Bauerntracht, Bürgerzunft Alt-Monarchia, höfische Mode nachahmen, Zylinder, napoleonische Zeit, Verein der schönen Münchnerin, schöne Schnürmieder, König Ludwig der Erste, silberne Riegelhaube für die Unverheirateten, golden für die Verheirateten, treu, Heimat- und Brauchtumsverein aus Lehel, Oberpfalz, Innviertel bis Österreich, der napoleonische Zweispitz, Geschichtsforschung, reine Legendenfigur, Anführer der Sendlinger Bauernschlacht, Sendlinger Mordweihnacht, der erste große Volksaufstand, Rebellen, über 1000 bayerische Schützen, Frankenlied-Marsch von 1859, Perlenstickerei der Männertracht, Strumpfband und Hosenträger, Tanztracht, Kirchentage, Markttage, Dreispitz, Dreispitz öffnen, Kammerwagen, Neuedelweiß, Aussteuer der Braut, Hochzeitsgesellschaft, Horntreiber, Fellhaube, Blaskapelle aus Unterfranken, Merkershäuser Tracht im Norden Bayerns, Festparademarsch, wunderschön, Alphornbläser, Kronprinz Maximilian, herzeigen, zur Schau stellen, Feuchtwangen, Markgraf von Ansbach, Hohenzollern, Sudetenland, Spitzenhalskrause der Maria Stuart-Zeit, böhmisches Kranzel bei den Mädchen, bajuwarische Siedlung, Iglauer Sprachinsel. Präsident des Festrings, Feuerwehr, Ende des Zuges, Trachtler auf der Wiesn a gscheite Maß Bier. SERVUS.

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Dietmar Moews meint: Servus – bei Regen auf nach Cancun.

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Der Himmel über Bayern ist weiß-blau

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Geistloses Schloss der Preussen in Berlin eingeweiht

Juni 13, 2015
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vom Samstag, 13. Juni 2015

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Der Bürger hat Rechte vom Gesetz und durch den Rechtsstaat.

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Gestern wurde das Richtfest des „Berliner Schlosses“ mit staatlichem Getöse gefeiert.

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Ich habe Rechtsstaatsrechte. Meine Rechte werden so oft verletzt, dass ich diesem Berliner Regime nicht traue. Sie zerstören die lokale Politikbindung und den Föderalismus.

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Ich fühle mich zwischen IT-Drohnen, aktiver Käuflichkeit und Ethik schlecht geführt!

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Privatpersonen, Organisationen, Firmen und der Staat verletzen meine Rechte. Der deutsche Staat trickst die öffentliche Meinung aus und verhindert, dass Argumente und Meinungsbildung entstehen können.

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Und die gekaufte Wissenschaft rahmt den geistlosen Unkulturprozess mit mediokrem Personal und paradoxen Pseudo-Gutachten ein:

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Globus mit Vorgarten: Berlin Alt-Pankow 2010

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Wir hören:

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Bürgerinitiative: Die Kämpfer und Finanziers für dieses Wiederbauwerk „Berliner Schloss“ werden als erfolgreiche „HELDEN“ im Staatsfernsehen herausgestellt, anstatt zu zeigen, dass hier Halbwissen und Inkompetenz Geld und Massenkommunikation zur Durchsetzung schädlichen Stumpfsinns durchsetzen – mit letzter Luft wurde die Kampfparole „Humboldt“ ausgerufen:

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Keiner der Propagandisten des „Berliner Schlosses“ konnte eine anständige Vorstellung entwickeln, dazu. was mehr als das raumordnende Element der Fassaden und des camouflierten Beton-Kubus‘ gewonnen werden kann. (Wie weit die Werdersche Kirche vom Klassizisten Karl Friedrich Schinkel wirklich aufgenommen wird oder das Hauptgebäude der Humboldt-Universität oder der Berliner Dom?  – all diese eisenhölzernen Wunderwerke der Architektur – und die Kronprinzenpalais und Zeughaus, das Theater?)

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Dieses „Pseudo-Schloss“ wird ein brachiales Monument der zukunftslosen Geistlosigkeit sein. (Wir können schon mit der Umnutzungsfantasie oder der Abbruchfinanzierung beginnen).

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Der abgerissene „Lampenladen“ wäre zumindest ein denkmalschutzwertes Gebäude einer bedenklichen Architekturphase gewesen – denn die Asbestgebäude formten einen weiten „Alex“.

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Während jetzt die preussistische Angeberei der „Bauhelden“ nur zu retten wäre, wenn man den Dom (ähnlich Goethes Gartenhaus-Doublette von Weimar) originalgroß oben auf das Neubauschloss stellen würde: Eisenholz / Teakholz-Velours.

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EINS „Humboldt-Forum“ soll das neue „Berliner Schloss“ zukünftig genannt werden. „Humboldt“ soll hier der Weltreisende (jüngere) Humboldt, Alexander, sein: Alexander, der romantische Explorer Brasiliens, als Inspirator eines „Humboldt-Forums“ im Berliner Schloss-Neubau-Nachbau.

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ZWEI Berlin – historisches Hauptstadt-Stadtbild

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DREI Deutsche Tradition von Preussens Gloria und Hohenzollerns Staatsgeschichte

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Bildschirmfoto vom 2015-06-13 18:44:00

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Dietmar Moews meint: Ich bin schockiert, wie die Debatte um die raumordnenden Wertsetzungen und konkreten Maßnahmen des Hauptstadtbaus bislang gelaufen sind.

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Es begann mit der missglückten Bestimmung des neuen Ortes der deutschen Hauptstadt: Berlin hätte es nicht werden dürfen.

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Alles sprach und spricht für Keetenheuves Bonn! (Wolfgang Koeppen „Das Treibhaus“)

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Dresden, Hamburg, München, Karlsruhe, Frankfurt am Main sind Deutschland, haben unter Preussen gelitten, und wären ein weniger belasteter Neustart ins europäische Vereinigungsdeutschland gewesen.

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Der Königsweg lautet: Bonn + gesamtdeutsche neue Verfassung.

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Zu EINS: „Humboldt-Forum“ soll das neue „Berliner Schloss“ zukünftig genannt werden. „Humboldt“ soll hier der Weltreisende (jüngere) Humboldt, Alexander, sein: Alexander (1769-1849), der romantische Explorer Brasiliens, hat noch mit dem älteren Bruder Wilhelm Humboldt (1767-1835) einen leitenden preussischen Beamten als Universitätspräsident von Hegels (1770-1831) Gnaden zur Verstärkung.

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Was soll ausser der preussisch-deutschen Selbstbestimmung, Rückblick und Kolonialbewusstsein mit dem Humboldt-Thema geeignet sein, die Welt und die Integration Europas schmackhaft zu machen?

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Weder Alexander noch Wilhelm von Humboldt noch Georg Wilhelm Hegel sind, ausgehend von der altehrwürdigen britischen und französischen Akademie der Wissenschaften, international beeindruckend.

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Leibniz (1646-1716) war der deutsche (sächsische / hannoversche) Vorkämpfer gegen die preussische Rückständigkeit in Berlin. Leibniz war der Gründer der Preussischen Akademie der Wissenschaften und der ersten Universität zu Berlin. Leibniz – Weltbürger und Weltreisender seiner Zeit, hielt lebendigen Kontakt zu den „deutschen“ Fürstentümern und deren Wissenschaftlern. Leibniz war in Paris, in London, in Wien, und konnte beim preussischen König die Bräsigkeit des Militarismus und der Religiösität durchbrechen. Leibniz bildete die frizianische Eselsbrücke zu Voltaire (1694-1778), nicht die Humboldts, nicht Hegel (1770-1831), Letzterer Recht- und Ordnung, Restauration und die Repetition des Wiener Kongress‘ aus preussischer Beamtensicht inspirierte.

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Der angeblich auf Europa und die Welt – und auf das deutsche Weltbürger-Entfaltungswesen selbst – ausstrahlende Impuls eines „FORUMS“, wie es das „Berliner Schloss“ angeblich werden soll – ist entweder ein bespaßter Indoor-Partykeller oder auch ein Inspirationskern mit erheblicher Aufladung und Nutzbarkeit:

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Dafür steht herausragend der Universalgelehrte und Weltbürger Gottfried Wilhelm LEIBNIZ – es ist das Lebenswerk von LEIBNIZ, dass darauf wartet, gehoben zu werden. Es liegt im Leibnizhaus in Hannover. Die Leibniz-Gesellschaft sitzt an der Nikolaikirche in Alt-Berlin.

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Unsere Schloss-Helden haben davon keinen Schimmer.

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Die Preussen-Propagandisten von Schloss und Humboldt scheinen nicht zu wissen, was Preussen mit Leibniz noch zu tun hätte. Der Ostpreusse Immanuel Kant steht hier als schockierende Biografie mit Weltbedeutung, was Preussen konnte: Preussen hatte seine Chance – und vergurkt: Der große Kant war lebendes Zeugnis der Vergurkung.

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Zu ZWEI Das Stadtbild der heutigen deutschen Bundeshauptstadt wird von mehreren stofflichen Tatsachen bestimmt:

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Erstens ist Berlins historische Herkunft nicht annähernd so tragend, wie viele große Orte – Aachen als fränkische Kaiserpfalz, Köln des Albertus Magnus und Römerort, Magdeburg als europäische Hauptstadt des Otto I., Dresden als sächsisches Philosophiemodell von Herrschaft und Kultur, Karlsruhe als Ort der badischen Demokratie nur als Andeutung. Die preussischen Könige hielten sich bevorzugt in Potsdam auf, nicht im Berliner Schloss.

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Zweitens ist Berlin keine bedeutende Stadtanlage, sondern ein aus den Dörfchen Berlin und Kölln zusammengewürfeltes Haufendorf, an einer jahreszeitlich wechselnden Wasserscheide von Spree und Havel.

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Drittens wurde Berlin im Zweiten Weltkrieg derartig zerschlagen, dass es keinen Wiederaufbau, sondern einen armseligen Neuaufbau aus der Not der Zeit nach 1945 werden musste.

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Viertens hat die Teilung und Aufteilung des unsouveränen Deutschlands, in drei Westzonen und eine Ostzone, in der ehemaligen Reichshauptstadt eine städtebauliche und sozio-kulturelle Neuauslegung erhalten: WEST war die Frontstadt der westlichen „Bundesrepublik Deutschland“ geworden. OST war die Hauptstadt der östlich-sowjetischen „Deutsche Demokratische Republik“.

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Damit war nach der Zerstörung der Vorkriegsbaustrukturen die gesamte soziale Funktion der beiden Teile Berlins hart zerschnitten. Was zusätzlich durch den Ostberliner Mauerbau von 1961 und die militärischen „Staatsgrenzen“ durch das gesamte Restdeutschland bestätigt worden war.

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Ost- und Westberlin blieben durch eine Gesamtumzingelung sowjetischer Sperranlagen, die Berlin umgaben, nach 1945 zwar zusammengeklammert, aber durch die militärische Staatsgrenze und die Mauer geteilt. Nur die alte S-Bahn, die Einflugschneisen und die wasserdurchflutete Landschaft dauerten als kontinuierliche stoffliche Verbindung der Stadt Berlin insgesamt. Die alte U-Bahn wurde von sowjetischer Seite abgeriegelt. Im Westberlin lebten Westberliner und „Wehrpflichtflüchtlinge“ – in Ostberlin lebte die SED-Nomenklatura. Die bedeutende Berliner Industrie sowie die ganzen Stammsitze der deutschen Weltfirmen waren gemeinsam verloren.

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Freie Universität West und Ost-Universität seit 1949 „Humboldt-Universität“ verfolgten geistig vollkommen getrennt gegensätzliche Wissenschaftsgrundsätze, wobei die Naturwissenschaften gemeinsam blieben.

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Ostberlin wurde zu einem „sozialistischen Hauptstadt-Stadtplan“ ausgelegt. Westberlin blieb im westlichen Wartestand – nicht mehr Produktionsort, nicht mehr Verwaltungsort, nicht mehr deutscher Herrschaftsort, aber westdeutscher Sozio-Politikort, ohne wesentliche städtebauliche Ambitionen. Man gebar aus dem Mangel die „Kiez-Szenerie“ Kreuzbergs – das alte Berliner Dorf kam wieder: Wedding blieb für sich, Spandau blieb für sich, Westend oder Grunewald. Tiergarten und Mitte – als Symbol das ehemalige Kommunikationszentrum „Potsdamer Platz“ – lagen brach. Moderne Ambitionen brachten die Nachkriegsarchitekten mit dem „Hansaviertel“, später mit dem postmodernen Spreeufer und herausgehoben, das heutige Kulturforum nahe Potsdamer Platz.

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Wer nach Dresden kommt, erlebt, was eine hohe Lage ist, was ein heiliger Ort ist – allein von der Stadtanlage. Dresdner erhalten quasi „per Geburt Schönheit ins Blut“. Berlin ist der schlechtgemalte Rinnstein, statt die gutgemalte Schlosstreppe: Auf nach Potsdam!

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Zu DREI: Wem die Reichshauptstadt Berlin als Fanal Preussens nicht genügt, genau an dem Ort nicht wieder anzufangen – wem die „Hauptstadt der DDR“ nicht zum Halse raushängt, weil vom Dynamo-Stadion bis zum Majakowski-Ring die von innenangerauhten Arbeitshemden den freien Atem ersticken, weil die Karl-Marx-Allee einen Privilegien-Mob verkörperte, wem die imperialistischen Botschaftsgebäude am Pariser Platz unsympathisch sind, wer sich 70 Jahre lang die bundesrepublikanischen Preussen-Elogen hat antun lassen, um dann im Potsdamer „Sanssouci“ auf Filzschuhen rumzurutschen, wen das schwarz-weiße Dress der Gesamtdeutschen Fußballer nicht an Hohenzollern erinnert, wer mehr in Kant die weltbedeutenden Universalien Leibniz‘ erkennt als beim beamtischen Hegel und trotzdem Berlin, das „Berliner Schloss“ und ein „Humboldt-Forum“ sich wünscht, wird sich auch zukünftig mit dialektischen Ereignissen abzufinden haben – die dann als „Paradoxien“ dekonstruiert werden werden.

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Die Vordenker und inhaltlichen Ansager für die zukünftige Nutzung des „Humboldt-Forums“ können einem nur das gerechte Grausen überstülpen.

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Weder der nominierte Intendant, der Brite Neil McGregor, noch der Wissenschafts-Simulant Horst Bredekamp kommen zu mehr als zu leeren Behauptungen:

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Das Humboldt-Forum ist keine zeitgenössische Wunderkammer, und das Humboldt-Forum wird das gestohlene Ehrenwort „Wunderkammer“ nicht lange missbrauchen können.

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Sowie die ersten Müllhalten der Artists in Residence als „Wunderkammer-Inhalte“ zur Schau gestellt werden und dazu, statt Leibniz‘ Genialität, Humboldtsche Romantik auf dem inferioren Versammlungsort des preussischen „Ordens pour le merite“, von Günther Ücker bis Durs Grünbein, als Falschgeld aufläuft, wird sich das internationale Interesse abwenden: Di hamma ooch – wird der stolze Sachse sagen. (Das Grüne Gewölbe im Dresdner Schloss enthält die Wunderkammer von August dem Starken Liebhaber).

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POSTSKRIPTUM: Bereits bei der Neugestaltung des ehemaligen Reichstagsgebäudes – jetzt der „Deutsche Bundestag“ im Berliner Regierungsviertel, wurde, mit geradezu mafiotischer Härte durchgesetzt, dass alle die Zerstörung von 1945 überstandenen Innenausbauten, Sekundärarchitektur, Holzpaneele, Dekorationen, Wandgestaltungen, – einst von Paul Wallot und Otto Gussmann geschaffenn – die noch heute existieren, verheimlicht wurden.

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Alle diese harten Fakten in die Fach-Diskussion über die neue Ausgestaltung (nach 1990) des Reichstags überhaupt, die erwogen und diskutiert werden konnten, wurden von der Bundesregierung unterdrückt, Die denkmalgeschützten Auslegungen des Architekten Paul Wallot und des Innenarchitekten Otto Gussmann blieben  – natürlich –  in den 1990er Jahren mit staatlicher Gewalt spurlos beseitigt.

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So ist es mit der gesamten Innengestaltung des „Berliner Schlosses“ ebenfalls. Es wurden viele original erhaltene Elemente der Innenarchitektur unterdrückt und überhaupt nicht zur Diskussion zugelassen. Was wir jetzt bekommen, ist ein amorpher Stahlbetonklotz – außen wie innen ohne Geist. Wer es so möchte – bitteschön – auch ohne deutschen Geist: Wer in Deutschland nicht Geist abmahnt, kommt gar nicht erst zu Fragen eines deutschen Geistes (was das ist?)

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DIETMAR MOEWS auf der Augustusbrücke vor der Dresdner Frauenkirche

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Ich eröffne die Diskussion zur Frage, was ist deutscher Geist bei Leibniz? Was ist sächsischer Geist bei Leibniz? Was ist hannoverscher Geist bei Leibniz? Was ist preussischer Geist bei Leibniz? Was ist Geist zu Stadtentwicklung und Architektur?

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Was die „beste aller Welten“ bei Leibniz im „Satz vom zureichenden Grunde“ ist, wird auch der Laie nachempfinden können: Eine Honigsaugung.

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MORD von 1914 in Sarajewo – 100 Jahre Kriegsstimmung mit HURRA

Juni 28, 2014

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am 28. Juni 2014

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Dr. Dietmar MoewsDSCF0320

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Der große Führer, Vordenker und Verkörperer der modernistischen Ironie in EUROPA, Wiens Thronfolger-Ehepaar Franz-Ferdinand samt österreichisch-ungarischer Weltbeglückung fiel quasi im Kampfe: 28. Juni 1914 erschoß ein Waffenhalter in die Kutsche. Das war dann tötlich.

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Dietmar Moews meint: Es lohnt sich schon, einmal nachzuschlagen. Unsere Deutschen – wie der Maler Franz Marc und so weiter (langweilig, die ganzen Typen aufzuzählen) oder der gute Maler August Macke – waren sehr in der Erwartung, den Dünkel des Genieverdachts des deutschen Reichs mit dem Kaiser der Hohenzollern WILHELM ZWO, einer heranwachsenden Marine, einer Fast-Erste-Welt-Industrie, einer Revisionsbedürftigkeit aller Rückständigen in dieser Welt, zum Günstigeren hin zu korrigieren.

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Die Münchner Studenten warfen ihre Tornister weg und rannten zur Einberufungsstelle, wo sie Uniform und Marschgepäck bekamen und auf gings: mit HURRA.

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Worum gings eigentlich? Es ging wie immer um Irrläufe der Triebe – Triebverwirklichung, Triebverzicht, Triebhemmung.

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ZUGINSFELD 35 DMW 667.14.8190 cm / 190 cm Öl auf Leinwand

ZUGINSFELD 35 DMW 667.14.8190 cm / 190 cm Öl auf Leinwand

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Und wir Spätergeborenen wissen, mal wieder spielte Triebhemmung eine harte Rolle: Die bösen Feinde schossen die Triebverwirklicher ab, wie die Fliegen. Der Erste Weltkrieg – international nur „The War“, der große Krieg genannt – nahm Fahrt auf, mit Hurra. Und viele neumodische Fortschritte konnten ausprobiert werden. Tanks, Panzer, die erste dicke Berta, das Kampfgas nebst Gasmasken aus Ölpapier (Supersache, etwas besser als ohne), die Notchirurgie, Flugzeuge und Fesselballons, Panzerkreuzer und Periskope, Peristaltik und Blähungen, Schutzhelme gegen Regen, später aus Stahl gegen Steinschlag usw usfusw. Etc pp.

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RUTH KRANTZ

RUTH KRANTZ

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Heute gibt es in Deutschland endlich wieder den richtigen Berufssoldaten, der von oben mit Drohnen und in seinem Anzug durch Cyber War Kybernetik bzw. Telematik neusinnlich in die Infantrie-Nahkampfsituation gesteuert wird (wenn nicht der Aku leer ist) HURRA. Vor Hundert JAHR.

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Sailly Ardennen 1914-1918

Sailly Ardennen 1914-1918

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Nachdem dieser Krieg von 1914-1918 so grandios gewonnen wurde – eigentlich hatten alle gasiegt, gesiegt, sogar Karl Kraus und Simplizissimus – liefen die arbeitslosen Soldaten in der Weimarer Republik herum, bis wieder ordentliche Anknüpfung an die militärische Korrektur der Geschichte gefunden war. Hitler und seine Freunde waren besonders findig, aber auch die Volksfront vergab sich nichts. HURRA. Düsseldorfer Industrie-Club: HURRA.

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Sailly Ardennen Campagne 1918-1918

Sailly Ardennen Campagne 1918-1918

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Dreigestirm Köln 2014

Dreigestirm Köln 2014

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ZUGINSFELD-Deklamation von Thomas Wipf im Goethe-Institut Dresden

ZUGINSFELD-Deklamation von Thomas Wipf im Goethe-Institut Dresden

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ZUGINSFELD-Deklamation von Thomas Wipf im Goethe-Institut Dresden 2006

ZUGINSFELD-Deklamation von Thomas Wipf im Goethe-Institut Dresden 2006

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Lichtgeschwindigkeit 113

Dezember 19, 2009

Lichtgeschwindigkeit 113 GATES NOCH

die ungeschnittene Podcast-Piraten-Presseschau –

am Freitag, 18. Dezember 2009, von Dr. Dietmar Moews,

Piratenpartei Deutschland, am Schloss Schönhausen in

Berlin-Pankow Niederschönhausen; bild.de, DLF, dradio.de,

heise.de, piratenpartei.de, BZ, BILD Berlin/Brandenburg

und Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 18. Dezember 2009,

FAZ + Piratenigel, dazu Karl Liebknecht, KPD-Mitgründer,

Denker und Marxkritiker: Studien über die Bewegungsgesetze

der gesellschaftlichen Entwicklung

Das Piratenthemen hier: CDU verlangt Verfassungsänderung

für den Krieg; Bill Gates will mehr Steuern zahlen; Umweltschutz

in Kopenhagen passt nicht zum Bombenkrieg in Afghanistan.

BZ von Freitag, 18. Dezember 2009 titelt: Weihnachten bei Mutti.

BZ Seite 30 berichtet Martina Kaden: Echt schön, das neue

Schloss Schönhausen. Mitte des 17. Jahrhunderts auf dem

Rittergut Niederschönhausen, nördlich Berlin, gebaut, bald von

den Hohenzollern erworben, Mitte 1740 bis 1797 Wohnsitz der

Königin Elisabeth Christine, Ehefrau des Alten Fritz, der in

Potsdam residierte und hier nie gewesen sein soll. Nazideutschland

versammelte in Schloss Schönhausen die beschlagten modernen

Kunstwerke, die die Nazis als entartet behandelten und verkauften.

Die DDR richtete den Amtsitz des Präsidenetn Wilhelm Pieck in

Schönhausen und bis 1964 den Staatsrats hier ein und nannte es

auch Schloss Niederschönhausen, weil es innen und außen baulich

völlig heuntergekommen war, aber mit einer riesige DDR-Festungsmauer

eingemauert war – schade um den schönen Park an der Panke,

mit wundervollen riesigen Eichen.

BILD Berlin/Brandenburg am 18. Dezember 2009 titelt:

NEUER JUSTIZIRRSINN 50.000 Euro Schmerzensgeld für

Gewaltverbrecher! – Hertha holt Gekas und Schalke-Star.

Nackte Frau-Abbildung; BILD Seite 3 von C. Von Duehren:

Ich schenk Berlin ein Schloss zu Weihnachten: <Nach 345

Jahren öffnet Stiftungs-Chef Hartmut Dogerloh erstmals

Schloss Schönhausen für alle. Wilhelm Pieck empfang hier

1957 Ho Chi Minh, zwei Jahre später Chruschtschow.

Jetzt emfängt es endlich alle Berliner … BILD Seite 16:

Öko-Vibrator kommt mit Handkurbel; BILD seite 24:

GATES NOCH „ich habe zu viel Geld, ich will mehr Steuern

zahlen“. Der reichste mann der Welt meint, dass er zu viel

Geld hat 50 Milliarden Dollar … hat sich einer Lobby angeschlossen,

die sich beim US-Senat für höhere Vermögenssteuern einsetzt.

Dietmarmoews sagt: Der Eröffnungsempfang fand im Nebenbau

bei der Bundesakademie für Sicherheitspolitik statt.

Ein unsäglicher Redner sagte: Das Schloss liegt in einem Park,

der im Sommer sehr schön ist. Wers nicht mit Schnee gesehen hat …

Die Rote-Kreuz-Sanitäter durften eine junge Zusammengebrochene

raustragen, während die gesamte Anlage von einem riesigen

Polizeiaufgebot und Wachpersonal vollgestellt war. Diese

Podcast-Aufnahme war eiskalt aber gewaltfrei.

Dietmarmoews sagt: BANG: Über Nacht kam bereits eine

weitere Ungereimtheit aus MERKELS Kanzlerdunst: Die CDU

will eine Verfassungsänderung initiieren, damit die neuen Kriege

rechtlich gedeckt sein sollen – ja, sie sind es nicht.

Wenn Kanzlerin Dr. Merkel in Kopenhagen zu Klimaschutz und

Umweltverschmutzung ernstgenommen werden wollte, dürfte sie

nicht den Hindukusch bombardieren und Waffen exportieren.

Produktion, Performance, Autor, Direktion: Dr. Dietmar Moews;

Aufnahmetechnik und Admin: Piratencrew Berlin;


Lichtgeschwindigkeit 113

Dezember 19, 2009