Von der Unermeßlichkeit des Schönen

Mai 31, 2014

Lichtgeschwindigkeit 4471

am 31. Mai 2014

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Die Folgerichtigkeit im Schönen ist die Lenkweise der Beseelkräfte unmittelbaren Innewerdens, das jenseits des Begrifflichen waltet, wettet und wägt.

Nur durch Schau zeugerischer Zusammenhänge nämlich entsteht dank zuverlässigem Können eine Gefügeordnung im Geiste sinnmehrender Ganzheit: eine Gestalt-Einheit.

Folgerichtig im Vorstellen und Vorschnellen, überspringt Ursprüngliches begriffliche Hindernisse und Schranken.

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Zitiert nach: Otto Nebel, Von der Unermeßlichkeit des Schönen (1961-63) in Frühwerke, Schriften zur Sprache und zur Kunst – Das dichterische Werk Band 3 in Frühe Texte der Moderne, herausgegeben von René Radrizzani der edition text+kritik herausgegeben von Jörg Drews, Hartmut Geerken und Klaus Ramm, München 1979