Europäischer Staatsakt und Heimgang von Bundeskanzler Helmut Kohl am 1. Juli 2017 in Strassburg

Juli 1, 2017

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Vom Samstag, 1. Juli 2017

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US-Präsident Bill Clinton spricht in Strassburg, 1. Juli 2017

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Musik spielte ausgewählt schlicht Schubert und Beethoven. Ein Europa-Blau-gehüllter Sarg, ein großes Alters-Portraitfoto mit Trauerflor, mittig ein unförmig dicker knallroter TOTENKRINGEL (Vollgesteck roter Rosenblüten mit zwei weißen Schleifen „MAIKE“) zum Europablau, links und rechts Heimat-Kränze.

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Die Redner fanden Worte für eine europäisch-integrative Weltpolitik der Zukunft, für die Helmut Kohl als historisches Beispiel hingestellt wurde. Hier zeigte sich der Wert für diesen STAATSAKT in STRASSBURG, dessen europäischer Stempel die europäische Selbstreflektion belebt.

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Der italienische EU-Parlamentspräsident Antonio Tajani begann, die EU-Führer aus Brüssel, der Pole Donald Tusk und der Luxemburger Jean-Claude Juncker sprachen, US-Präsident Bill Clinton, der russische Ministerpräsident Dimitrij Medwedew, der französische Staatspräsident Emmanuel Macron und Bundeskanzlerin Angela Merkel.

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Die erste Ehefrau Kohls, Dr. Hannelore Kohl, wurde ehrend erwähnt, ebenso die zweite Ehefrau und Witwe Dr. Maike Kohl-Richter. Der Nachfolger Kohls im Kanzleramt, Gerhard Schröder, war nicht anwesend.

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Kohls beiden Söhne nahmen auch nicht am EU-Staatsakt  und nicht am Requiem in Speyer und nicht an der Beisetzung teil.

 

TRUMP, PUTIN, Gorbatschow, ERDOGAN, Gerhard Schröder waren nicht dabei.

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Die EU-Regierungschefs waren im Strassburger Parlamentssaal anwesend, auch die Britin Theresa May, auch Benjamin Netanjahu aus Israel.

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DLF.de dokumentiert am 24. Juni 2017 einen DLF-Beitrag eines SPIEGEL-Autors Markus Feldenkirchen, der von „Würdelosigkeit im Trauergeschehen“ kommentiert:

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…Würdelose Situation. Um es klar zu sagen: Was seit Kohls Tod geschieht hat bestenfalls RTL2-Niveau. Die Umstände dieses Todes sind an Würdelosigkeit, an Tragik und Traurigkeit kaum zu unterbieten. … Dazu gehört, dass eine Boulevard-Zeitung sich dieser Tage als exklusiver Medienpartner für Todes-, Begräbnis- und Vermächtnis-Fragen versteht, was zu einer bisweilen schlüpfrig-pathethischen Berichterstattung führt. Spätestens als der Ex-„Bild“-Chefredakteur, Kai Dieckmann, vorigen Freitag Kohls Sohn Walter die Tür des Oggersheimer Bungalows öffnete, um ihn nach Jahren der Kontaktsperre zu dessen Vater zu lassen, wenn auch nur zu dessen Leichnam …“… „Kohl-Gedenken – Ein Trauerspiel. Man könne nur noch Mitleid haben mit Helmut Kohl, kommentiert Markus Feldenkirchen im Dlf. Eine solch verkorkste Hinterlassenschaft, ein solches Drama, privat wie politisch, habe der Altkanzler nicht verdient. Fast scheine es, als sei er aus der Welt geschieden, ohne seinen Frieden mit ihr gemacht zu haben….“

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Nach Hubschrauber-Überführung in die Pfälzer Heimatstadt, nach Ludwigshafen, Auto-Schnell-Transfer zum Rhein Reffental, wo einige Bürger zuschauten, Schiff-Tour-Überführung des Sarges auf der MS Mainz, nunmehr mit der deutschen Flagge verziert und Halbmast-Beflaggung, von Ludwigshafen 5 Kilometer nach Speyer zum alten Dom zur Totenmesse (Requiem) und anschließender Beisetzung in geschlossener Gesellschaft, war die Trauerehrung ganz im Sinne der Anordnungen des verstorbenen Bundeskanzlers Dr. Helmut Kohl, die zu respektieren sind.

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Das wechselhafte Wetter am 1. Juli 2017 hatte Regen und Sonnenschein und starke Windböen. Das große militärische Ehrengeleit nach der Totenmesse vor dem Dom und dem makelosen Militär-Blasorchester im Regen, mit dem „Trauermarsch Saul“, „Haydns „Nationalhymne“, dem „Guten Kameraden“ , Choral „Jesus meine Zuversicht“ (auf Wunsch der Witwe).

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Dietmar Moews meint: Diese Trauerfeier war maßvoll und muss alle Kritiker verstummen lassen. Auf Kommentare von Dorftrotteln, wie des verhetzten SPD-Ostberliners  (s. Kölner Stadt-Anzeiger vom 30. Juni 2017) oder von Markus Feldenkirchen (bei SPIEGEL/DLF, 24. Juni 2017, s. oben) ist unsere Zukunft nicht belastbar zu beziehen.

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Man kommt meist – wie hier – wirklich ohne SPIEGEL-LÜGENPRESSE aus. Man kommt nicht ohne ganz erhebliche Sicherheitsvorschriften aus, was die allgemeine öffentliche Anteilnahme nicht erleichtert, auch wenn – wie hier, heute – nur wenige Uniformierte im Fernsehen gezeigt wurden.

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Wenn Herr Falter in seinen Kommentierungen bei PHOENIX-TV, am 1. Juli 2017, nachmittags, Blödsinn aus dem Munde fuhr, wie:

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Die familiären Zeichen in diesen Trauertagen waren unschön und „seiner nicht würdig“ – ist schlicht Unfug. Was hier als „unschön“ bewertet wird, war Kohls Familienwirklichkeit, die Kohl bestimmte. Man kann wohl schwerlich sagen:

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Kohl sei seiner selbst nicht würdig gewesen?“. Dieser Phoenix-Kommentator Falter war nicht klug genug, Kohls Überführungs-Kurs zu würdigen. Insgesamt hat Phoenix-Staatsfernsehen gut übertragen.

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Kohl war im Jahr 2008 eine Treppe im Wohnhaus gestürzt und erlitt dabei schwere Schäden und folglich erhebliche Invalidität. Seine letzten Jahre lebte Kohl im Rollstuhl, schwer sprachbehindert, doch geistig rege, er lebte folglich aus den Händen und der Fürsorge seiner zweiten Ehefrau, der früheren Mitarbeiterin Dr. Maike Kohl-Richter , bis zum Ende am Sterbetag, den 16. Juni.

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Die beeindruckendsten Ansprachen beim Staatsakt in Strassburg waren einerseits vom Russen Dimitrij Medwedew, der den vertrauensvollen Charakter des deutschen Europa-Politikers Helmut Kohl anerkannte. Kohl habe eine neue Epoche für die zukünftige Weltpolitik ausgelöst, die auf redliche Gegenseitigkeit weitergetragen werden sollte („gut gebrüllt, Löwe“).

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Begeisternd stand der hohe Geist des US-Präsident BILL CLINTON – wie aus einer anderen Zeit – im Strassburger Saal. Clinton zitierte Hillary, der mal aufgefallen war, dass Kohl noch wilder aufs Essen war als Bill.

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Bill Clinton gipfelte darin, vor Augen zu stellen, dass wir heute unser weltgemeinschaftliches Schicksal durch eigene Initiative verbessern können, statt es so „technokratisch“ dem Kurzsichtigen zu opfern.

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Dass die Sowjetführer Gorbatschow und Jeltzin unerwähnt blieben, ist Versäumnis der Brüsseler EU-Redner Tusk und Juncker (beide in der Kohl-Partei). Gorbatschows und Jeltzins Platz steht neben dem Franzosen Mitterand, der mehrmals Erwähnung fand.

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Die Totenmesse, für 900 ausgewählte Trauergäste, im Speyerer Dom war akkurat und bot geschmackvolle Kostüme, diskutable indirekte dunkelblaues Licht, schöne Streich-Orchester-Klänge und sehr räsonabler großer Gemischtchor-Gesang.

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Warum es keine Schwarz-Rot-Goldenen Prunk-Flaggen gibt, wenn schon ein Katafalk mit großer Sargaufbahrung und viel Weihrauch gezeigt wird, sehe ich nicht ein.

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Dass hier der US-Präsident Donald Trump nicht hätte vortragen können – macht mich betroffen.

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Was hätte Trump sagen können („die Geduld ist vorbei“) ? – oder

 

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Ich habe Ihnen einen angenehm kurzen TWEED gewidmet“ – nämlich:

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HIMMEL KOMM‘! – AMEN.“

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FINE E COMPATTO

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Ab jetzt werden alle Dietmar Moews‘ Blog-Beiträge mit dem SLOGAN

FINE E COMPATTO deutlich beendet.

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Heribert Schwan mit „Autobiografie“-Co-Autor Altkanzler Kohl

 

 

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Hans-Dietrich Genscher-Abschiedsfeier und Multi-Kulti-Integrationsquatsch

April 17, 2016
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Vom Sonntag, 17. April 2016

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Trauerfeiern, wie die um Genscher, heute, sind aus soziologischer Sicht deutsches Gepräge und nicht Multi-Kulti.

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Es geht um kulturelle Homongenität als fortwährenden massenkommunikativen Homogenisierungsprozess, wie die Deutschen sowas machen.

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Dies ist ein objektives Kriterium, kein Werturteil und keine Zurücksetzung der empirischen kulturellen Vielfalt der heutigen Menschheit.

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Es ist eine anthropologische Konstante der menschlichen Sozial-Integration und Diversifizierung, es ist keine individuelle soziale Wertentscheidung, sondern ein sozio-kultureller Seinsbefund.

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Wichtige Abschiedsfeiern haben umständehalber in letzter Zeit wie ein Bombenhagel eingeschlagen. Sie waren glücklicherweise in berührender Art. Diese herausgehoben öffentlichen Trauerfeiern sind von deutscher Kultur sinnlich geprägt und drücken geistig-seelische Integration der Deutschen im Deutschen aus.

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Die Gestaltung solcher Feiern stellt auch einen empirisch-sinnlichen Kern zur Assimilation von neuen deutschen Menschen.  Sie können die Tradition der Sitten, Gebräuche und die von den Deutschen getragenen Veränderungen und Abhängigkeiten bei solchen Anlässen kennenlernen. Sie können an solchen weithin öffentlichen Trauerfeiern auch als Gäste teilnehmen. Eigene Beiträge von Fremden, zur Prägung der form-inhaltlichen Auslegung von weithin öffentlichen deutschen Trauerfeiern und eigene fremde Formspiele, können als Gastbeiträge gekennzeichnet mitwirken.

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Multi-Kulti von Vermischung wäre nicht entsprechend sozio-psychologisch gemeinschaftsbildend für die Genscher-Trauergruppe:

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Die Deutschen und die Anderen.

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Diese zeitgemäße deutsche Intensität einer Trauerfeier ist nicht als orientalische oder afrikanische, ostasiatische oder sonstwie fremdkulturelle Feier oder als stilistisches Feiergemisch vorstellbar.

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Liebe Benutzer der LICHTGESCHWINDIGKEIT. Heute fand in Bonn, mit Rheinblick, der Staatsakt für den herausragenden genialen deutschen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher (1927-2016) statt. Einen Kurznachruf finden Sie als Lichtgeschwindigkeit 6413, vom 1. April 2016.

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Alle wichtigen deutschen Staatspersonen nahmen heute in Gegenwart der Witwe Frau Barbara Genscher, und den Familienhinterbliebenen, Tochter und Enkelin, an diesem Staatsakt teil.

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Würdigende Ansprachen von Bundespräsident Joachim Gauck, Alt-Außenminister Klaus Kinkel und Alt-US-Außenminister James Baker, Friedrich Schorlemmer, ein evangelisch-lutherischer Ex-DDR-Pastor, sprachen zur Öffentlichkeit. Das deutsche Staatsfernsehen ZDF wie auch der Deutschlandfunk übertrugen.

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Das Zeremoniell findet im ehemaligen Plenarsaal des Bundestags im heutigen „World Conference Center Bonn“, dem wunderbaren Günther-Behnisch-Bau, statt

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Im Geiste Genschers wurde ein Grillparzer-Gedicht zur Bescheidenheit zitiert.

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Ein hervorragendes Bonner kleines Streichorchester spielte ausgewählte Stücke von Gluck, Händel, Elgar, Mozart, Beethoven – zuletzt die „Ode an die Freude“ und Haydns österreichisches Kaiserlied.

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Es wurde dazu ein militärisches Abschiedszeremonial der Bundeswehr gezeigt sowie ein Ehrenspalier und eine Trauer-Blasmusik der Bundeswehr, draußen, auf dem Vorplatz des Bundessaals, und abschließend „Das Lied vom guten Kameraden“.

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Genscher wird im privaten Kreis, an seinem langjährigen Wohnsitz in Wachberg, nahe Bonn, bestattet.

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Dietmar Moews meint: Vielleicht etwas überraschend möchte ich den heutigen Staatsakt, das neuerliche massenmediale soziale Gemeinschaftserlebnis, kurz unter dem Aspekt der sozialen INTEGRATION und den Möglichkeiten etwaiger Multi-Kulti-Anmutungen für die Deutschen, ansprechen.

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Ich kann und möchte mir nicht vorstellen, wie hier Lady Smith Black Mombazo, der sensationelle südafrikanischen Neger-Chor, gesungen hätte, auch nicht ein Funeral-Umzug wie in New Orleans, nicht wie griechische Klageweiber Ihren Trauerausprägungen Ausdruck geben müssten, sondern unsere deutsche Form bestimmend sein soll – das kann durchaus Vicky Leandros mit einem deutschen Lied sein.

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Ob Helmut Schmidt, Egon Bahr, zuletzt Guido Westerwelle, jetzt bei Hans-Dietrich Genscher, feierten wir in einem deutschen Gebäude, mit deutscher Musik und mit Ausdruck der vielfältigen feinen Nuancen deutscher Kultur und deutscher Kulturgeschichte.

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Was bei Schmidt die Hamburger Nazigeschichte war, bei Bahr das Hotel Lux im stalinistischen Moskau, bei Westerwelle der rheinische Karneval und bei Genscher das bedeutende Halle an der Saale – hat den Anspruch, von der Trauergemeinschaft auch gestalterisch tief ausgedrückt und verinnerlicht zu werden.

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Jede andere Kultur anderer Menschen hat das eigene Recht, Trauer – Abschieds- und Gedächtnisfeiern in eigener Form zu begehen – sei es als Freuden- und Tanzparty – eben je eigen kulturspezisch. In der eigenen Kulturform liegt die vertiefte Integration und Ausstrahlung auf den Rest der Welt.

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Eine multikulturelle, gestalterisch gemischte Form bildet eine multikulturelle Integration bzw. Differenz und Segregation als emotial sozio-geistiger Einfluss.

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Es ist eine solche deutsche Feier, wie heute bei Genscher, oder kürzlich bei Helmut Schmidt, eine Hochzeit deutscher und abendländischer Hochkultur, insbesondere als öffentliches Musikerlebnis.

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Die Gemeinde ist ruhig und andächtig, man sitzt still, man steht still, man geht gemessen geschlossen. Man singt auch mal Solo oder im Chor, auch die Trauergemeinde singt – hier das „Deutschlandlied“.

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So gerne profane Leute gerne ihren Lieblingsschlager bei einer Beerdigung anhören, oder fremde Menschen anderer Kulturkreise mit eigener Profan- und Hochkultur die eigenen Rituale zur Aussegnung ausdrücken, so möchte ich auf die Integration, wie heute bei Genschers öffentlicher Trauerfeier, als Staatsakt, nicht verzichten.

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Gerade das, worauf es im Sinne einer Multi-Kultur ankäme, würde das deutsche Gepräge aufmischen. Und wir würden sehen, wie österreichische oder britische oder andere Reichtümer unserer Kulturgemeinschaft für sich steht, ohne feindlich gegen andere eingestellt sein zu müssen, wie aber das Andere der Anderen als befremdlich und in eben diesem Sinn desintegrierend weiterwirken würde.

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Der heutige Staatsakt im Bonner Plenarsaal als öffentliche Abschiednahme von Hans-Dietrich Genscher war würdevoll und angemessen deutsch.

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Helmut Schmidt 1918-2015 – Kurznachruf

November 10, 2015
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Vom Dienstag, 10. November 2015

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Der deutsche Bundeskanzler, Helmut Schmidt, geboren am 23. Dezember 1918 in Hamburg, ist jetzt ebendort am 10. November 2015 gestorben.

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Schmidt war Lehrersohn, studierte Volkswirtschaft und Staatswirtschaft, war Mitglied der SPD, wurde Senator in Hambrug, vielfach Bundesminister, schließlich als Nachfolger von Willy Brandt deutscher Bundeskanzler (1974-1982).

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Zuletzt war Helmut Schmidt als Mitherausgeber der Wochenzeitung DIE ZEIT Publizist.

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Helmut Schmidt zur Ehre gereicht sein hanseatischer Dünkel, weder Sultan, noch Geheimkonto-Halter in der Schweiz gewesen zu sein. Schmidt war an einem nüchternen Gelingen des Staatsgeschäfts gelegen und er antwortete auf vernünftige Argumente.

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https://lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2014/06/08/der-tod-naturlich-helmut-schmidt-hans-dietrich-genscher-elisabeth-kasemann/

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Schmidt Signet waren die Attributierungen „Schmidt Schnauze“, „der ist in der falschen Partei / müsste in der CDU sein)“ und er lebte bis ins hohe Alter als „militanter Zigarrettenraucher“.

https://lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/wp-admin/post.php?post=17523&action=edit

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Sowohl beim Tod von Elisabeth Käsemann, 1977, wie auch bei der Schleyer-Entführung, 1978, versagte Schmidt als moralische Instanz vollkommen – wer von den Hamburger Judenverfolgungen als Eliteabiturient, 1944, erst nach dem Krieg etwas erfahren hatte, glänzt stumpf.

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PARTEIEN in Deutschland mit wachsender Rückständigkeit

Oktober 30, 2014

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am Donnerstag, 30. Oktober 2014

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Die politischen Parteien in Deutschland verlieren an Führungskraft. Die ehemaligen Volksparteien können inzwischen keine absoluten Mehrheiten gewinnen, ja, sogar CDU plus SPD bekommen kaum noch eine „Große Koalition“ zusammen.

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Dagegen sind die ehedem liberale FDP ohne weitere Substanz und die GRÜNEN haben, statt den Schritt zur „Volkspartei“ zu machen, den banalen programmatischen Schritt zu den Blockparteien gemacht – egal ob CDU, SPD, FDP, SED, LDP – alles ein angepasster Block in der sogenannten hitlerschlauen braunen Entdemokratisierung.

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Es ist irreführend die Blockparteien als „politische Mitte“ zu bezeichnen. Denn sie sind nicht in der „Mitte“ politisch verortet. Mitte wäre zwischen linken, also sozialistischen Konzepten, und rechten, also autoritativen Zielen, Macht zu organisieren. Nichts ist bei der SPD oder bei der CDU links, beide werden autokratisch, jeweils von einer winzigen Ingroup, geführt. Parteitage kommen zum Abnicken zusammen. Wer nicht abnickt, wird nicht mehr nominiert.

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Deutsche Politik ist mehr denn je internationale Politik. Heutige Politik ist weitgehend volkswirtschaftlich nationalstaatlich angebunden – die deutschen Staatsbürger nutznießen und zahlen für nationalen Wohlstand und Armut, müssen sich dennoch weitreichend auf internationale Normen und Verhaltensstil einlassen.

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Es haben sowohl sachlich wie auch durch internationale Staatsverträge, Rechte und Pflichten vereinbarte Formen zwingende strukturierende Kraft auf das Verhalten der Deutschen von Deutschland aus und von Deutschen aus anderen Staaten. Darauf müssen sowohl die Parteien wie die deutschen Wähler in der freien, demokratischen repräsentativen Gesellschaft, achten.

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Folglich müssen die politischen Parteien ihre Politikkonzepte und ihre Wahlprogramme, ausgehend von der Verfassungsgemäßheit, stets dafür werben, dass die Wähleröffentlichkeit auch Verständnis über den eigenen Tellerrand hinaus aufbringt. Die Parteien und die staatliche Administration müssen über ihre lokalpolitische Betroffenheit hinaus politische Werte vertreten, die über den eigenen Vorgarten hinaus bis hin zu globalen Maßstäben reichen.

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Infolge der Ignoranz und Eigensinnigkeit der Wähler, haben die Parteien inzwischen den anständigen Weg einer Übereinstimmung von „Wort und Taten“ vollkommen verlassen: Parteien und Parteiführer organisieren höchstprofessionell „Verlautbarungspolitik“ und irreführendes „Sprachdesign“.

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Die Wähler reagieren darauf durch Wahlverhalten: Einerseits sind ihnen solche Wahlen zu doof – andererseits hat sich inzwischen eine überwiegende Meinungsscheu und Hitlerschlauheit – als Zeitstil – ergeben. Bürger sagen: Wir erfahren doch nichts – wir wissen auch nichts. Man kann sowieso nichts machen.

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Ich hebe die GRÜNEN heraus – die Grünen, die mal gegründet werden mussten, weil das gesamte dringend werdende „alternative Programm“ von den etablierten Parteien ausgeblendet und sogar kriminalisiert worden war. Heute dagegen machen die Grünen Blockpolitik, Militarismus, autoritäre Töne von intellektuell inferiorem Grünenpersonal – bzw. die klügeren Grünen werden rausgedrückt.

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Statt heute die schreiende Abwesenheit von intelligenter Politik in der „IT-Revolution“ als „alternative Partei“ aufzugreifen. Haben die die Grünen, genausowenig wie die anderen Blockparteien begriffen, dass sie daran mitwirken, die NSA-Suppe in den Untergang der Demokratie zu löffeln. Es ist eine intellektuelle Oberblamage für die Grünen.

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Dass die Piraten zu doof waren, die „IT-Revolution“ in eine sozialliberale Programmatik zu entfalten, liegt hauptsächlich daran, dass professionelle Fähigkeiten nicht auf der Straße liegen und schmerzbefreite Daddelkinder vielleicht Flash und Mob können, aber nicht internationale Politik in der CIA-Totalitären IT-Revolution ausbalancieren. Und die GRÜNEN – kapieren es nicht.

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Schließlich kommt hinzu, dass die deutschen Unternehmen weitgehend in ausländischen Eigentümer-Händen sind: Wem gehört die Deutsche Bank? Wem gehört Daimler-Benz? usw. das sind inzwischen wieder Familienbetriebe, aber von saudischen usw. Familien. Soviel zur Frage, warum Saudi-Arabien die deutschen Panzer geliefert bekommt.

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Okee Dokee – fragen wir also Uwe Barschel, was mit den deutschen Waffengeschäften los ist. Oder, besser: Fragen wir – wenn Helmut Kohl und Schmidt nicht reden wollen, Heribert Schwan, den Ghostwriter.

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Dietmar Moews meint: Für die Öffentlichkeit der deutschen Wähler gibt es zwei harte Eingriffsmöglichkeiten, durch die strukturale und funktionale Verbesserungen der Politik zu erzwingen sind:

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EINS. Politik wird weitgehend durch das private Geldausgeben, also das Konsumverhalten, bestimmt (wer VW kauft, hat das Land Niedersachsen im Boot).

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ZWEI. Politik wird weitgehend durch Wahlverhalten und Meinungsäußerung von den Parteien abgeholt. Man darf lügende und inferiore Politiker nicht wählen. Wenn ein Politiker kaufbar ist und feindliche Bestechungsgelder annimmt, muss man ihn abwählen.

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Wähler können verhindern, dass die mafiotischen Parteien gleichzeitig der Staat sind.

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Die Durchsetzung schlechten Personals durch die Proporzparteien und die Kirchen ist skandalös und dumm (z. B. Nikolaus Brender/ZDF und Katholik Tebartz van Elst). Man muss das angreifen und kritisieren und Transparenz fordern.

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DER TOD NATÜRLICH Helmut Schmidt Hans Dietrich Genscher Elisabeth Käsemann

Juni 8, 2014

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am 8. Juni 2014

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Natürlich ist der Tod. Wer natürlich oder unnatürlich ein Leben geschenkt bekam, erwartet doch am Ende den Tod. Einem anderen Menschen ans Leben gehen oder sein Leben nicht zu retten, wenn es möglich wäre, wer dem Leben ein Ende setzt, verlässt die Gemeinschaft im Geist. Ex-Bundeskanzler Helmut Schmidt, heute Mitherausgeber der Wochenzeitung DIE ZEIT und Ex-Vizekanzler und Bundesinnen- und -außenminister Hans-Dietrich Genscher haben im Jahr 1977 den Tod für Elisabeth Käsemann gewählt. Es steht bestialisch auf ihrem Konto. Es stinkt bis in den Dreißigjährigen Krieg zurück und in alle Zukunft: Lasciate ogni speranza!

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Ich empfehle Elisabeth Käsemann 1977 – darüber war eine Dokumentation, der FERNSEHTIPP: DAS MÄDCHEN – Donnerstag, 22.45 Uhr ARD. Von Eric Friedler.

Es müsste auch in einer TV-Mediathek anzuschauen sein. Man muss es sehen.

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Sie wurde gefoltert und ermordet – und der DFB spielte dazu Fußball. Torwart Sepp Mayer ist heute empört: Man hätte es nicht gewusst – die Fußballer hätten Frau Käsemann gerettet. Paul Breitner wagt es ebenfalls, ein schlicht moralisches Urteil abzugeben: man hätte helfen müssen. Ja – das will ich glauben. Der DFB sind eben Dreckschweine, denen bis heute nichts anderes einfällt als Verantwortung nicht auszuüben? unterlassen sie Hilfeleistung? Was ist der Preis Frau Hamm-Brücher (damals Staatssekretärin: „Man wollte nicht auffallen“)? Wird man dafür vom Staat als Verband und als Vereine steuerbegünstigt?

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Ich war auch Spieler im DFB – als Kind: Preußische Farben der Sportfreunde Springe, Schwarz-Weiß.

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Der DFB-Präsident wusste von dem Tod durch Folter und Ermordung, als die Deutschen zum Fußball, ein Jahr vor der WM 1978, in Argentinien waren: NEUBERGER tat nichts und sagte nichts, außer: Wir sind immer für die Menschenrechte eingetreten, ob Ost, ob West, Süd und Nord – zum Mord in Buenos Aires. Die Deutschen spielten schön am 5. Juni 1977. Der DFB-Präsident Neuberger wußte von Käsemanns Tod, er wusste auch von SIEMENS und MERCEDES und ALLIANZ-Geschäften. Doch er unternahm nichts. Er sagte das Spiel nicht ab, er protestierte nicht, er informierte die Spieler nicht.

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…Und es konnte geschehen,“ so schreibt es Anne Burgmer im Kölner Stadt-Anzeiger am 5. Juni 2014, „was nicht geschehen durfte. Während Österreich und England inhaftierte Staatsangehörige durch diplomatischen Druck freipressen konnten, ließen deutsche Politiker und Fußballfunktionäre unzählige Möglichkeiten aus, das Leben von Elisabeth Käsemann zu retten. Vielleicht hätte schon ein Anruf genügt, wie der langjährige DFB-Direktor Horst R. Schmidt einräumt.“

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Ich weiß es nicht, warum Genscher nichts tat, fragen Sie ihn, ich weiß es nicht“, sagte Klaus von Dohnanyi der Staatssekretär, der nichts tat.

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Man hatte den Kopf voll mit Fußball und mit den deutschen RAF-Terroristen, in deren politischen Ausstrahlungs-Kreis man das Opfer Käsemann rechtlos abqualifizierte – ich sehe noch, wie sich Jürgen Peter Boock im Interview mit Professor Michael Buback, dem Sohn des vertuschten Bundesanwalts Siegfried Buback, auf die Schenkel schlägt: „Wenn das wahr ist …“

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Hildegard Hamm-Brücher und Klaus von Dohnanyi, die Staatssekretäre des damals zuständigen Außenministers Genscher geben es heute – für die totgemachte Elisabeth Käsemann zu spät – vor den Kameras dieser Dokumentation zu. Hamm-Brücher (FDP) und Dohnanyi (SPD) sehen es und gestanden es nun öffentlich ein: SCHULD.

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Hamm-Brücher sagte wörtlich: Man wollte sich nicht exponieren.

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Die damals die Rettung von Elisabeth Käsemann unterlassenden Schmidt, Genscher, Hamm-Brücher, Dohnanyi, Hermann Neudecker-DFB, Horst Schmidt-DFB, dazu der unsägliche Unterlassungs-Haupttäter, der deutsche Botschafter in Buenos Aires, Jörg Kastl – ein inferiorer Altnazi-Mickerling jenseits jeglicher menschlicher Reife – sie alle gehören ins Buch der Schande: in die Büchse der Pandora.

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DAS MÄDCHEN – ARD-Dokumentation mit Interviews von ERIC FRIEDLER –

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Eric Friedler hat das Material und den Personalzuschnitt zu dem Tod von Elisabeth Käsemann so gut erarbeitet, dass es beim einmaligen Anschauen einen Faden ergibt, der lückenlos gedacht ist. FRIEDLER hat Ursachen und Schuldfragen, die ganze Konkludenz eines Komplexes erfassend, zahlreiche Kronzeugen und selbst persönlich betroffene Folteropfer reden lassen, Vergewaltigung? Elektroden an Klitoris und Brustwarzen – trajinando sendas me gustabe andar, natürlicher Tod mit Schmidt und Genscher.

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Auf nach Blasilien – ein Kaugummi ist noch.

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Malerische Übernachtung auf dem Weg einer Überführung nach Sizilien

Malerische Übernachtung auf dem Weg einer Überführung nach Sizilien

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Man kann zwar auch so kotzen, aber was sich Genscher und Schmidt geleistet haben – furchtbar. Es wirft ein Licht auf die Krise im großen Krisenstab und den Tod von Hans-Martin Schleyer im Kofferaum von Audi. Da kann selbst der vorbestrafte Rummenigge nur stottern. Von U. Hoeneß und Beckenbauer (Franz Wurst), die damals 1977 beide Nationalspieler waren und zum Fußball in Buenos Aires nur wussten: WIR wollen gerne spielen.Von denen hört man jetzt mal wieder gar nichts. Hoeneß weiß natürlich auch von den Bestechungsbriefumschlägen Beckenbauers für die WM in Deutschland, Hoeneß weiß über Blatter und Platini, über DFB, Über UEFA, über FIFA nur, dass er da nicht PROMI werden möchte. Hoeneß genügt sich als FC Bayern-Promi und als Landsberg am Lech-Promi. Genügsamkeit ist auch schön.

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Dietmar Moews meint: Ich schreibe das hier, weil Anstand und Fairness verbessert werden, nur wenn Druck auf Schwächlinge wie Hoeneß, Beckenbauer, Helmut Schmidt, Horst R. Schmidt, Hans-Dietrich Genscher, Hildegard Hamm-Brücher, Dohnanyi gemacht wird. Bei DFB-Hermann Neudecker und Botschafter Jörg Kastl hätten auch Pranger, Rädern oder Teeren und Federn nicht geholfen.

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Helmut Schmidt und Genscher bekennen sich bis heute nicht. Ihnen mangelt noch immer die Einsicht, sich persönlich bekennen zu müssen oder im Dreck zu bleiben: Schmidt-Schnauze ganz klein, wenn der Tod natürlich ein Meister aus Deutschland ist. Die geächteten Juden aus dem Johannäum grüßen Schmidt, der nichts gewusst haben will.

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Faksimile des Abonnements von Walter König, Buchhändler Köln

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PANDORA KUNST PROJEKT

zu Händen Dr. Dietmar Moews

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D-50678 Köln am Rhein


Mit Reden ist besser als nur Mitreden: Geburtstag in Petersburg

Mai 5, 2014

Lichtgeschwindigkeit 4370

Am 5. Mai 2014

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Altkanzler Schröder, ein deutscher Botschafter in Russland, ein CDU-Politiker (Philipp Mißfelder) haben in Petersburg eine private Geburtstagsfeier gehabt.

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Dr. Dietmar Moews

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Thema: Heutzutage hat jeder Mensch informell, privat, öffentlich und in Berufsämtern und beruflichen Verantwortungsverhältnissen sowie in BGB-gesatzten intermediären Mitgliedschaften legal mehrere Rollen inne. Jeder ist Multirollenspieler und spielt mit Rollen und den Multifunktionen, in denen er auftritt und wirkt, und in denen er öffentlich erscheint.

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Hier wurde ein angeblich unberechtigt angefertigtes Mobilphone-Foto von dieser Geburtstagsfeier angefertigt und in Deutschland publiziert. Abgebildet ist Geburtstagskind Gerhard Schröder, wie er hinter einem Auto den aussteigenden Wladimir Putin zur Begrüßung umarmt. Beide zeigen erfreute Gesichter. Schröder bezeichnet Putin, der sein erwerbsgeschäftlicher Boss ist, als seinen guten Freund. Putin sprach öffentlich mehrfach ebenfalls von Schröder als seinem Freund (das ist nicht privat zu verstehen, weil es von „Profis“ öffentlich so geschieht. Dieses Verhalten ist allemal zweckrational gemeint und so zu verstehen. Eine private Geburtstagsfeier ist nicht privat, wenn sie öffentlich aufgeführt wird. Wer extra aus Hannover kommend nach Petersburg reisen muss, verlässt seinen privaten Rahmen – der feiert seinen Geburtstag öffentlich verdingt.)

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Alle Altkanzler haben sich, nach ihrer Verabschiedung aus der staatstragenden Rolle, gerufen und auch ungebeten, auch später immer wieder in die Politik eingemischt – jeder auf seine Weise: Kohl anders als Schmidt und jetzt also Schröder, der Aufsteiger. Zwergengröße oder Staatsmanns-Format müssten eigentlich allen peinlich sein, die diese Adepten je gewählt hatten. Aber das merkt kaum einer – es ist das Adenauer-Geschwätz von gestern, das vernachlässigt werden kann oder unbemerkt bleibt: ERINNERN und VERGESSEN heißen die beiden großen Kulturerrungenschaften, die wir täglich neu erwerben müssen.

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Jeder muss wissen, dass und wie er selbst politisch ist. Das heißt, wenn dein Land Krieg hat, dann sagt man: „Der Krieg brach aus“.

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Aber ein Krieg bricht nicht aus. Krieg wird zum Ausbruch gebracht. ZUGINSFELD wird gemacht.

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Wir haben also die Petersburger Party-Teilnehmer (Schröder, Putin, Mißfelder, der deutsche Botschafter) als Multirollenspieler im Bild der Massenmedien. Während gleichzeitig in der Ukraine kriegerische Menschen in der Ukraine von einer Dritte-Weltkrieg-Situation weltweit und laut reden.

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Dahinter stehen Interessenkonflikte, die nichts mit der Klärung und von einem Klärungsbedarf der Gegensätze in der Ukraine herrühren. Die Interessenskonflikte von Russland, USA, Israel, Europäischer Union und anderen, werden durch deren den Ukrainekonflikt begleitende und auch in der Ukraine offen und verdeckt eingemischte Kraftspiele, zu einer Bürgerkriegseskalation. In diesem Bürgerkrieg werden Menschen getötet, Geiseln genommen, militarisiert geredet, militärisch gehandelt.

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In dieser Konfliktlage, der Multirollenspieler, der Multirollenspiele und der schwer auszurechnenden Rollenwechsel der Rollenspieler – mal ist Putin Veranstalter der Olympischen Spiele, mal ist er oberster Kriegsherr der russischen Soldaten an der ukrainischen Landesgrenze, mal besucht er „privat“ eine Geburtstagsfeier in Petersburg.

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In dieser Konfliktlage tritt der Multirollenspieler Schröder … als Geburtstagskind, als russischer Energiemanager, als SPD-Altkanzler, als Adoptivvater, als hannoverscher Bürger mit Multirollenfunktion, als Mitglied von BVB Borussia Dortmund 09, öffentlich in Petersburg auf, wo er Putin begrüßt. Im diskreten Rollenwechsel nennt Schröder das privat, während er als SPD-Altkanzler den deutschen Rollenspielen in diesem Ukrainekonflikt Russland/USA auf der Seite der USA steht.

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Der Multirollenspieler Philipp Mißfelder macht ebenfalls den 35-jährigen Familienvater, den Bundestags-CDU-Parlamentarier und den privaten Petersburger Partygast mit Putin.

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Dietmar Moews meint: Die Verhaltensregeln und rechtlichen Rahmenbedingungen für das Innehaben und Ausüben von Multirollen und in Multifunktionen mit diskreten Multirollenwechsel-Optionen bestehen für Deutsche in Deutschland festgeschrieben in Gesetzen und im Rechtspflegespiel.

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In diesem Rechtsrahmen dürfen Medien und Publizisten zündeln und hetzen, so viel man sie lässt und der Absatz bei den Konsumenten am Markt profitabel ist. Geschmacklosigkeiten und Dummheiten, Kriegstreiberei und Zersetzung eingeschlossen.

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Die Party in Petersburg war vermutlich zulässig. Das Gehetze der Medien darüber ist auch zulässig. Dass Putin anscheinend publizistische Vorteile aus diesen banalen Konflikten ziehen kann, liegt auch an der Tumbheit der Medien in Deutschland, denen lediglich an der Aufladung des Reizwertes eines Scheinkonfliktes in Petersburg zu liegen scheint: ihr Absatz und Profit.

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Deshalb erkläre ich es für einen Schwachsinn, und sehe das Petersburg-Gelabere, auch weil darüber ja bis heute keineswegs offen und aufschlussreich berichtet worden ist, als Hetzerei an.

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Dafür muss ich hinnehmen, unverzüglich als Putinversteher, Mißfelderversteher, Schröderversteher, Obamaversteher und so weiter angepinkelt zu werden.

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Darauf scheint mir, bin ich ein Scheißeversteher. Denn die Konfliktlage wird verschärft – es gibt täglich mehr Tote in der Ukraine. Man heizt das an, statt den Wind rauszunehmen.

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Die Multirollen-Geburtstagsgäste in Petersburg haben vermutlich miteinander geredet.

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Miteinander reden ist fast immer die Vorbedingung für Kommunikation. Lediglich von außen mitreden ist in Konflikten nicht so zielführend, wenn man Kommunikation haben will.

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Mitreden ist eher geeignet in der Dreiecksbeziehung, seine Verbalbotschaften über die weltweite Medienöffentlichkeit an den eigentlichen Adressaten zu richten – es ist intrigant, es ist eine Intrige. Deshalb ist im Konflikt miteinander reden die bessere Methode als das Mitreden in der Ferne.

Kurz – mit Obama reden ist schwierig aber notwendig. Obama verstehen wäre hilfreich. Bei Putin ist das nicht anders. Wenn die deutsche Regierungschefin Merkel nicht öffentlich und nicht offen mit Obama und Putin redet, ist das von der weiten Wähleröffentlichkeit schwer einzuschätzen: Wir wissen nicht, was die miteinander und übereinander reden.

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Wenn der Schaden da ist, kann man darüber reden. Aber – welcher Schaden ist da? Der Krieg? die Gekidnappten, die Toten? Das Freihandelsabkommen für Fracking in Deutschland? Die NSA-Spionage nach US-Recht in Deutschland?

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