Ladislav Kupkovič wird 80 – Neue und Neueste Musik

März 15, 2016
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Vom Dienstag, 15. März 2016

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„Portrait Ladislav Kupkovic“, DMW 213.13.79 von Dietmar Moews, Öl auf Leinwand, 130cm/110cm im Jahr1979 in Hannover gemalt.

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Der slowakische Geiger, Freiheitskämpfer, Komponist, Dirigent und Musikprofessor, Ladislav Karol Kupkovič, geboren am 17. März 1936 in Bratislava (Preßburg) der Tschechoslowakei, wird hier zu seinem 80sten Geburtstag gehuldigt.

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Es ist die PFLICHT laut Staatsvertrag, dass die deutschen Staatssender – Radio, Fernsehen, und deren Klangkörper, Budgets und Programme. Kupkovic einüben und öffentlich bereitstellen. Nicht nur Rachmaninow oder Beethoven haben teuflische Stellen, nicht allein Paganini war eine Augenweide!

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SYMPHONIE B-DUR. Es spielt Slovak Sinfonietta Zilina, Dirigent Leos Svarovsky. Es sind 4 Sätze, Orchesterbesetzung 2-2-2-2 2-2 Timp. und Streicher. Die Uraufführung fand statt am 31. 5. 2015 in Zilina (deutsch: Sillein), ein Tag später in Nitra (deutsch: Neutra) und zwei Tage später in Cifer (Musikfrühling Cifer)

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Ladislav Kupkovič studierte Geige und war bis 1961 fünf Jahre Mitglied und Konzertmeister der Slowakischen Philharmonie mit internationalen Gastspielen.

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Was dann geschah, lag auch an seiner herausragenden Musikalität, Kraft, Dynamik, Geschmack und Sensibilität, die unweigerlich den gegebenen sozialen Rahmen durchbrechen musste. Er fand Anschluss im Westen, in Italien und im freien Deutschland.

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Ende der 1960er Jahre hatte Ladislav Kupkovič Kontakt zum nichtstalinistischen Westen und konnte als 68er in der NEUEN MUSIK als „Avantgardist“ seine Chance vorhersehen. Kupkovič holte Luigi Nono nach Bratislava, organisierte experimentelle „Neue Musik“-Veranstaltungen. Damit geriet er unter den Druck der offiziellen bolschewistischen Musikdirektion der damaligen Tschechoslowakei – Partei-Linie im Musikerverband. Wir denken an Schostakowitsch und VOLKOWS Biografie, wir denken an Kopelew und Solschenyzin, die Kritik, den Gulag, die Selbstkritik und Säuberungen ab 1936 – ein sauberes Geburtsjahr.

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Der Zwang in der Musik seiner Heimat machte aus dem Musikliebenden einen Musikpolitik-Widerständler. Sein Revolutions- und Freiheitsgeist suchte schließlich den Notausgang im Emigrantenschicksal.

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Kupkovič und seine Ehefrau fanden nach der Flucht in eine westliche Freiheit auch als „Neue Musiker“ und Musiklehrer Anschluss und Lebenserwerb.

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Ladislav Kupkovič kam über Berlin nach Köln, wurde von den Lokalmatadoren Karlheinz Stockhausen, Wolfgang Rihm, Mauricio Kagel, freundlich empfangen und in die Programme der staatlichen Neue-Musik-Tage, in Donaueschingen, Darmstadt, Berlin im In- und Ausland aufgenommen. In jenen Jahren ging so langsam Alles schneller, aus Dodekaphonie und Atonalität wurde sehr bald Aleatorik und sonstige „Moderne Kunst“-Stilismen – Minimal, Arte Povera, Serielles, Mixed Media.

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Man malte Partituren, gab getextete Spielanweisungen, warf die Musikausführenden in freigestaltete, manchmal zwei Meter breite grafische Partiturbögen. Vorgegeben waren unsinnige Geräuscherzeugungen und Verfremdungen der Instrumente, preparierte Klaviere oder Orchester-Cluster auf Lichtsignale durch den Kompositeur in der Ferne.

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So Ladislav Kupkovič – er produzierte mit Mehrkanal-Tonband-Collagen aus Musikgeschichtszitaten (bspw. J S Bach) und Alltagsgeräuschen oder Tierstimmen, sogenannte Wandelkonzerte in unterschiedlichen Maßstäben der Spielorte und der Spieldauer:

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Die jeweilige Besetzung – mehrere Instrumentenspieler spielten an getrennten Orten, verschiedene Töne und Klangfiguren, teils als korrespondierendes Spiel, teils als eigenkreative Dialogentwicklungen – meist langweiliges Gedudel, weil den Spielern kaum was Gutes einfiel: Jemand spielt ein Glissando auf der Posaune, der nächste antwortet ebenfalls glissandierend mit seiner Blockflöte, Sänger machten Stimmintervalle, Geiger spielten das Echo nach.

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So etwas – wie beim Kettenroman – dass die nacheinander oder miteinander aufeinander musikalisch reagierenden Instrumentalisten eine Entwicklung, Motiv, Harmonie, eine gute Melodie oder strukturiertes Zusammenspiel zum Klingen brachten, war selten der Fall. Meist erreichten diese respondierenden Klangwerke mehr ein Jux für das Publikum, das zwischen den Spielern herumgehen sollte, zuhören, so lange es interessant klang – „Wandelkonzerte“, bei denen man mehrere Spielquellen mithören konnte.

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Aber Kupkovič trieb es auf die Spitze:

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Mit einem 24-stündigen Wandelkonzert in der schönen Stadt Bonn am Rhein, ziemlich wenig im Geiste Beethovens, in verschiedenen Gebäuden und verteilten Spielorten, konnte zwar das Publikum die Wege von Klangquelle zu Klangquelle abgehen. Ein Musikgenuss, ein Musikerlebnis entstanden nicht – vielmehr ein Selbsterlebnis des Publikums.

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Und der Komponist als Kondukteur, Dirigent, Betriebsnudel, Organisationsleiter, Motivator und Kunsterzieher der überwiegend Musikhappenings für Unmusikalische, überzeugte die Mitwirkenden durch sein freundliches bzw. verschlagen-freundliches Sozialwesen – die Musiker sind extrem ehrgeizig und eitel und „Kupko“ hatte ein ganz großes Herz. Das war SUPER-HEAVY – aber wenig Musik.

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Ladislav Kupkovič hatte damit eigentlich den vorletzten theoretischen Schritt vor der GENERALPAUSE der zeitgenössische und seiner eigenen MUSIK, in einer Praxis als Komponist bzw. Autor, erreicht.

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Ein Musikerlebnis zwischen Produzent und Konsument um ein musikalisches Werk herum wurde nicht mehr geschaffen und entstand so nicht. Die Sache gefiel besonders all den gelangweilten Musikerziehern, Flötenlehrern und Musikkritikern, die ohne viel musikologisches Wissen von einem AHA-Erlebnis in die nächste INNOVATION stürzten und Alles bejubelten, was frech oder seltsam war. Nach dem Konzert gingen sie in die Kneipe, um dem tonalen „Affen den Zucker“ mit John Lennon zu geben. Lazo beobachtete das Publikum – während ihn selbst viel mehr Gesualdo und Puccini, Mozart, Bach und Beethoven begeisterten – und er empfand die wachsende Basisdistanz im zeitgenössischen Musikkonsum zu den staatlichen musikakademischen Anstrengungen. Entweder stiegen die Spezialmusikprofessoren exklusivem Historismus nach oder bugsierten als Salonpersonnage exklusive, blind-taube „NEUE MUSIK“ ins musikalische Abseits ohne Publikum.

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So lange die Dienstklassen-Redakteure bei Funk und Fernsehen, Preisvergaben und Stipendien, als exklusive Zielgruppe den Schein von zeitgenössischem Musik-Geschehen weiter vortäuschten, war das den „verkannten Aleatorikern“ egal, denn es ernährte sie alle.

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Ladislav Kupkovič sagte dann, „wie kann ich meinen schönen jungen Studenten erklären, wie das Schöne schön ist, wenn ich es gar nicht schön finde?“ – Er begann mit tonalen Sonatinen, drei -und viersätzigen Kompositionsformen, verrückten Teufelsgeiger-Petitessen (Souvenier; Marsch). Seine eigene virtuose Geiger und -Bratschenspielkunst, seine Instrumenten- und Orchestrierungskenntnisse, sein persönlicher Musikgeschmack, schlugen jetzt zu Buche.

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Ladislav Kupkovič Familie war inzwischen um zwei reizende Töchter, Ida mit der Baßgeige, Danica mit der Violine, angewachsen. So brachte er seit Anfang der 1970er Jahren und seiner Berufung als Professor für Tonsatz mit Stufen- und Funktionssystem, an der Musikhochschule Hannover, seinen Broterwerb in „trockene Tücher“. Seinem künstlerischen Freiheitsdrang folgend, ließ er auf den alljährlichen „Tagen der NEUEN MUSIK“ in der Hannoverschen Musikhochschule seine ersten tonalen Virtuosstücke aufführen. Da geigten die ersten Geiger der Stadt für die Studenten am Emmichplatz, Professor Attila Aydintan, Ronald Hoogeveen, NDR-Konzertmeister aus Hilversum, Professor Elsbeth Moser, den neuesten tonalen „Kupko“ und es war der SKANDAL für diese tonale NEUESTE MUSIK:

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Zunächst dachten die Leute wohl an Gerard Hoffnung und MUSIK-Scherze, trampelten vor Begeisterung über ein C-DUR. Als die NEUE-MUSIK-Priester doch sehr bald merkten, dass hier längst nichts Aleatorisches mehr abging, sondern tonale Formspiele und Musikliebe, traf den Verräter-Komponisten Ladislav Kupkovič Ablehnung, Verachtung und Nestbeschmutzer-Ächtung.

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Ladislav Karol Kupkovič hatte inzwischen die deutsche Staatsbürgerschaft angenommen, mit seiner zweiten Frau auf dem Land ein eigenes Haus gebaut und schrieb in der Neuen Sinnlichkeit: „Klatscht bei keiner Musik, die Euch nicht gefällt“.

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„Ladislav Kupkovic“ DMW240.40.79 von Dietmar Moews, Öl auf Leinwand, 130cm/110cm,imJahr1979 in Hannover gemalt

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Musik von Ladislav Kupkovič, Uraufführungen neuester Werke, Konzerte, Kammermusik, Vokalmusik, sogar Oper, Filmmusik und Sinfonien, sind seit den 1970er Jahren bis heute ständig präsent. Mit seinem Alter kann der Komponist nach wie vor Junge und Jüngere begeistern, die sowohl in Deutschland, auch im Raum Hannover, wie auch in Bratislava und anderen Städten der Slowakei die neueste Musik aufführen.

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Wer es nicht glaubt, kann das jedem Musiker bekannte „Souvenir“ anhören, wie es neben Gidon Kremer noch weitere Geigenvirtuosen spielen.

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Ladislav Kupkovič ist ein kraftvoller, dynamischer und äußerst zugreifend sozialer Typ, der Menschen bewegt und der seine ungewöhnliche Musikalität lebt und auslebt und damit auch ein bedeutender Lehrer, Anreger und Freudenspender ist.

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Der Deutschlandfunk brachte jetzt am Samstagabend, 12. März 2016, zur HULDIGUNG des Ladislav Kupkovič eine Radiosendung von Robert Nemecek:

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Ladislav, Aufnahme von Irmhild Kupkovič

und Symphonie

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Zum 80. Geburstag des Komponisten Ladislav Kupkovič, am 17. März 2016, dem in Bratislava geborenen, mit dem Titel

>Cluster, Menuett und Klanginvasion<

Klassik-Hörer werden den Namen Ladislav Kupkovič mit dem ebenso amüsanten wie kurzweiligen Geigenstück „Souvenir“ in Verbindung bringen; denn der 1936 in Bratislava geborene Komponist imitiert darin souverän den Stil der virtuosen Geigen-Pièce à la Paganini.

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Die Anverwandlung an einen musikalischen Stil der Vergangenheit wurde indes zum Markenzeichen des Komponisten, der seit geraumer Zeit im tonalen Idiom komponiert. Dadurch ist fast in Vergessenheit geraten, dass Kupkovič in den 60er- und 70er-Jahren zu den führenden Vertretern der osteuropäischen Avantgarde zählte und eine Experimentierlust an den Tag legte, die der seiner Kollegen im Westen in nichts nachstand.

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Aus Anlass des 80. Geburtstages des Komponisten erinnert Autor Robert Nemecek vor allem an den Avantgarde-Künstler Kupkovič und sucht nach Antworten für dessen radikale Abkehr von der Neuen Musik.“

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DIETMAR MOEWS DMW 241.41.79, 215 cm / 365 cm, KUBUS Hannover 1980 Künstlergruppe Neue Sinnlichkeit

DIETMAR MOEWS DMW 241.41.79, 215 cm / 365 cm,
KUBUS Hannover 1980
Künstlergruppe
Neue Sinnlichkeit – LINKS HINTEN Ladislav, RECHTS VORNE Dietmar

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Dietmar Moews meint: Ich grüße meinen lieben Lazo und wünsche ihm und seiner Familie Glück und Gesundheit.

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Wir haben uns 1976 in einer Bilderausstellung kennengelernt. Manchen Geburtstag feierten wir gemeinsam. Unvergessen sind seine Chinesischen Kochkünste-Gastmahle mit vielen Musikern. Mit seiner Beratung schaffte ich einen kleine Flügel für meine Ballhof-Galerie an, dazu eine Bestuhlung. In meinen neugegründeten Kunstblättern NEUE SINNLICHKEIT schrieb Ladislav Kupkovič kämpferische Musik-Aufsätze, es wurden neue Faksimile-Noten gedruckt, es wurden Uraufführungen live gespielt. Lazo spielte sogar die Klavierbegleitung neuer Sonatinen zu Kazuo, dem NDR-Geiger. Es entstand eine mehrjährige intensive Konzertreihe mit fantastischen Musikern in der Ballhof-Galerie Hannover und in der NEUEN SINNLICHKEIT, und Ladislav Kupkovič hatte daran wesentlich Anteil. Oft stand das Publikum bis vor die Tür auf dem Ballhof-Platz.

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Bei dem Malerunterfangen zweier Portraits, die ich 1977 und 1979 von Ladislav Kupkovič in der Rühmkorffstraße 17, Hannover-List, während langen Gesprächen und Unterhaltungen über Musik, Kunst und neue Sinnlichkeit und die vielen reizenden Weiber, malte, verankerte sich unsere Künstlerfreundschaft. Bei der „COMPOSER’S PORTRAIT“- Schallplatte der ELECTROLA MRC-Lable erschien – aus dem ersten meiner beiden Portraits-Malereien – ein Ausschnitt zum Cover-Bild.

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Der miese Gottglauben der Gottgläubigen ist der kulturell organisierte Krieg der SALONPERSONNAGE

November 1, 2015

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Vom Sonntag, 1. November 2015

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Kulturindustrie ist künstlerfeindlich – das Publikum kauft Kunst überwiegend billigst.

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https://www.youtube.com/watch?v=HLLgZ6MpbEM

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Was soll aus mir werden? Was ist mein Sinn? Wozu habe ich mein Leben?

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Der Künstlergelehrte Dietmar Moews kämpft für die Neue Sinnlichkeit: Armin Mohler nannte ihn: „Das weiße Engelchenhemd – Anna Blume hat das Gewand gewechselt“

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Die Künstlergruppe 7 OPQ, hier Franz Otto Kopp, Dietmar Moews, Fokko von Velde, im Jahr 2000 in Springe am Deister

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Der Komponist Ladislav Kupkovic erklärte im Jahr 1979 in der Erstausgabe der Blätter „Neuen Sinnlichkeit“:

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Künstlergruppe 7 OPQ trifft sich am 5. Mai 2014 bei SMEND Gallery Cologne, hier Dietmar Moews und Franz Otto Kopp mit der Neuen Sinnlichkeit

Künstlergruppe 7 OPQ trifft sich am 5. Mai 2014 bei SMEND Gallery Cologne, hier Dietmar Moews und Franz Otto Kopp mit der Neuen Sinnlichkeit

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Klatscht keiner Musik Beifall, die Euch nicht gefällt“ – zu den politisch durchgesetzten, staatlich zensierten und finanzierten Programmen und der Dienstklassen-Salonpersonnage der so bezeichneten kakophonischen Programmmusik mit dem Kampfbegriff „Neue Musik“.

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Mit der „Neuen Musik“-Organisation durch die verirrte Salonpersonnage hat sich in der zeitgenössischen deutschen Kunst-Politik über die Grundgesetz-Kautele „Freiheit der Kunst“ ein Personal-Netzwerk des Bolschewismus etabliert, das lückenlos arbeitet und alle begabten Künstler segregiert, die nicht dem Diktat sich unterwerfen.

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Mit Moses und Aron als Stammväter organisieren auch heute noch die ABRAHAMITEN (Ibrahimiten) ihre Mörderlehren. Die große Pariser Opernaufführung der Oper des Juden Arnold Schönberg, MOSES UND ARON, die eine kakophonisch-kämpferische PROGRAMMMUSIK ist, wird mit allen säkulär-staatlichen Mitteln als Leitwerk aufgeführt und vom TV-Staatssender „arte“ gesendet und bereitgestellt und als die Spitze der Oper des 21sten Jahrhunderts signiert.

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Man kann es bei Youtube und bei arte-Mediathek abspielen.

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Die Gottsuche an ALLER HEILIGEN, dem hohen Kirchentag der Christen am 1. November im abendländischen Kirchenjahr, ist die Antwort auf die Generalfrage: WAS SOLL DAS?

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Es ist eine soziale Frage, die von den Heiligen – das sind die im Leben vollendeten – als ewige Gemeinschaft für jeden Menschen gegeben werden – so jedenfalls organisieren es die monotheistischen ABRAHAMITEN, die Juden, die Christen, die Moslems, die sich auf die kanonisierte alte TEXTE-SAMMLUNG stützen, die in einer zensierten Fassung der Juden THORA heißt, die die Jesuschristen ALTES TESTAMENT nennen und die bei den MOHAMMEDANERN ebenfalls als heiliger Bestandteil der PROPHETEN des KORAN gilt.

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MISERERE NOBIS: Unsere Misere muss als Kulturleitbild organisiert werden, bestimmen die Abrahamiten – Juden, Christen und Moslems – bauen Waffen und Waffen und Waffen und bewirtschaften Massaker und Massaker und Massaker – das ist dann AGNUS DEI, das Lamm Gottes, das OPFERLAMM.

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Opéra National de Paris Bastille ARTE France wird also im Jahr 2015 bei „arte“ als das Muster höchster Opernkultur der Gegenwart (heute, im dritten Jahrtausend) erklärt:

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WIKIPEDIA.de führt zur Schoenberg-LYRIK von Mose und Aron aus:

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„… Die Handlung lehnt sich frei an das 2. Buch Mose, insbesondere Kapitel 3, 4, 7, und 32 an. Das Volk Israel, das in der Zeit Josephs in Ägypten eingewandert war, muss dort Zwangsarbeit leisten. Moses, Israelit, aber am ägyptischen Königshof aufgewachsen, hat im Zorn über die Unterdrückung seines Volkes einen ägyptischen Sklavenaufseher erschlagen. Seitdem wohnt er im Exil im Land Midian bei seinem Schwiegervater, dem heidnischen Priester Reguel als Schafhirte, bis Gott ihn zurückruft, um sein Volk aus Ägypten in die Wüste zu führen. …“

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Wir sollen also Sprechrollen mit Getöse aushalten, damit sich nach Schluss eine Hundertschaft Bühnenkünstler vor das rasende Publikum stellen darf – na prima (wer Unmusikalisches wollte da, stattdessen, zuhause bleiben und ein kleines Zwölftonwerk von seiner Dodekaphonie-Software ausdrucken und grafisch vielfarbig ausdrucken?): Wer? Schoenberg, hier, das große Orchester nicht zu vergessen und die Ansager von „arte-TV“:

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WIKIPEDIA.de … „Moses – Sprechrolle, Aron – Tenor, Mädchen – Sopran, Jüngling – Tenor, Mann – Bariton, Ephraimit – Bariton, Priester – Bass, Kranke – Alt, Nackter Jüngling – Tenor, Mann – Sprecher, 6 Solostimmen – Sopran, Mezzosopran, Alt, Tenor, Bariton, Bass, Stimmen aus dem Dornbusch – Sopran, Knaben, Alt, Tenor, Bariton, Bass, Die 70 Ältesten – Bass, Bettler und Bettlerinnen – Alt, Bass, Einige Greise – Tenor, 12 Stammesfürsten – Tenor, Bass, 4 nackte Jungfrauen – Sopran, Alt, Andere Nackte – Tenor, Bass, Chor, Tänzer, Tänzerinnen, Statisten aller Arten“

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Schönberg übergeht die Auseinandersetzung mit dem Pharao und den Auszug Israels aus Ägypten und betont stattdessen die Konfrontation zwischen den Brüdern Moses und Aron und ihre Einflussnahme auf das Volk Israel.

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Entsprechend werden die Hauptfiguren anders dargestellt, als in der biblischen Erzählung. Der biblische Moses bewirkt selbst etliche Wunder. Der Moses in der Oper besteht hingegen darauf, dass Gott unvorstellbar ist. Er lehnt daher Wunder, Zeichen, Gleichnisse und Götterbilder als Darstellung des Undarstellbaren ab. Die Wundertaten Arons werden in der Bibel als Dienstleistungen für Moses dargestellt. In der Oper werden sie zum Akt des Ungehorsams gegen das göttliche Gesetz und gegen Moses.

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„… Moses und Aron ist ein Opernfragment von Arnold Schoenberg auf ein Libretto des Komponisten. Die Handlung lehnt sich frei an das zweite Buch Mose an….“

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Das Werk wurde dodekaphonisch komponiert und basiert auf einer einzigen Zwölftonreihe.

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ZWÖLFTONMUSIK? Ist das Musik? – sofern sich darauf musikalische Leute einlassen, ist es Musenmathematik, Stricken nach Zahlen, Malen nach Nummern, Ficken mit Casio-Kopfhörern – machen es unmusikalische Leute, brauchen sie ein Klavier, wo die Töne mechanisch festgestellt sind.

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Schönberg erstellte zwar den Text für die einzige Szene des dritten Aktes, vertonte ihn aber nicht mehr.

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Künstlergruppe 7 OPQ, Dietmar Moews, Job Crogier, Franz Otto Kopp, 1986 in Hannover

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Dietmar Moews meint: Es ist schranzenhafter SCHROTT-KITSCH, was mit MOSE UND ARON hier dem Musikpublikum und den oft urteilsschwachen nach Brot geigenden Geigern und tanzbärenhüpfenden Soubretten zum Broterwerb ultimativlos hingeworfen wird.

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Über zwei Stunden Geschwurbel mit absurden Steinzeit-(Bronzezeit)-Texten, die unkritisch die Beliebigkeit der jüdischen Text-Religion ausstellen: War es MOSE ZWEI? Gab es nur einen Mose? Gab es den Marsch aus Ägypten? Kamen sie im gelobten Land an, oder mussten sie über den Jordan schauen?

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Der Massenauflauf auf einer Opernbühne (in Paris) ist MUSIKGESCHICHTE, weil es superlativ ausgelegt wird – in Paris dauert es über zwei Stunden: Das längste Musikstück (John Cage 3 Min 42 fehlerhaft aufgeführt), das längste Theaterstück „Die letzten Tage der Menschheit“ von Karl Kraus und hinten dran Erik Satie mit endlosem Klaviergespiele und JWD also die DODEKAKOPHONIE von ARNOLD SCHOENBERG von 1920 als des KAISERS NEUESTE KLEIDER von 2015: – der schulebildende Schönberg spielt zwölf Töne (wieso nur zwölf? Es gibt Vierteltöne und Alles dazwischen?) wahlfrei nacheinander, bevor ein bereits gespielter Ton erneut erklingen darf. Da wäre schon ein virtuoses Glissando denkbar – aber nein.

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Ähnlich wie Schoenbergs-Klangwelt dieser jüdischen OPERN-AVANTGARDE waren die DDR-Single-Platten gemacht: AMIGA – jeder Solist im Orchester darf auch ein kurzes Solo beitragen, auch wenn es ein charakterloser Scheißvortrag wird: Eintopf aus Allem (das ist nicht SOLIANKA).

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Das demokratisch-kleinbürgerliche OPERNPUBLIKUM klatscht also enthusiasmiert sich selbst, weil es gerne bezeugt hätte, im großen Irrlauf des AVANTGARDE-KUNSTSINNS ausgehalten zu haben, was dumm und völlig sinnlos ist (deshalb gibt es auch keine Schoenberg-Schule, sondern nur die SALONPERSONNAGE in staatlichen Dienstklassenposten, die davon schreiben und quatschen) – und – das Beste:

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ALLES hochsubventioniert und noch von den OPERNBESUCHERN kostspielig abonniert – durchaus nicht am Markt, sondern von allgemeinen Steuergeldern.

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Thomas Schmidt Kowalski H-moll Klavierquartett live und Kurznachruf von Dr. Dietmar Moews

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Der umgebrachte Komponist THOMAS SCHMIDT-KOWALSKI starb schließlich, nachdem sein Musikschaffen an allen organisierten Stellschrauben der heutigen Kulturindustrie verhindert worden war (dass er bei Scientology, Steiner-Eleven und NAXOS landete, aber auch dort dem verirrten Musikbetrieb zum Opfer fiel). Der TSK-Eintrag bei WIKIPEDIA ist verlagsinteressiert und geht an der gelebten Wirklichkeit vielfältig völlig vorbei.

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Der sterbende Thomas Schmidt-Kowalski

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Die öffentliche Aufbahrung des Heiligen Thomas Schmidt-Kowalski, Januar 2013 in Oldenburg

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Der Heilige Komponist Thomas Schmidt-Kowalski fuhr und liebte immer schnelle Autos

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Schauen Sie, hören Sie sich das an – arte Mediathek MOSE UND ARON – massenhaftes stundenlanges Gekreisch und Gelärme, wenig dynamisiert, eher monoton, mit besemmeltem Arnold-Schönberg-Philosophie-Getexte, wobei man kaum die ganze Zeit den weniger gesungenen als proklamierten Sängerinnen, Sängern, Chören und Herumbrüllern inhaltlich folgen kann.

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Das ist beabsichtigt – ein MEISTERWERK, so gesehen:

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Dieser Weg ist kein Ziel, er ist nicht anschlussfähig – ein bedenkliches Zeichen staatlicher Zersetzungsorganisation, wenn man auf Inklusion und Integration hinauswollte. Da grenzte man Thomas Schmidt lieber aus.

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Hier herrscht aber das rückständige Massaker der EXKLUSION, nicht der vorausschauenden Ausfaltung der möglichen Kultur.

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THOMAS SCMIDT-KOWALSKI 1949-2013

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