Wehrbeauftragter HELLMUT KÖNIGSHAUS: Wir haben keine Veteranenkultur (ohne Karl Kraus)

Januar 5, 2015

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am Montag, 5. Januar 2015

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Laut Bild.de hat der Wehrbeauftragte des deutschen Bundestags Hellmut Königshaus (64) erneut seinen „Dauerbrenner“ angesprochen:

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Wir haben keine Veteranenkultur, Königshaus, der Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages, soll als Kommunikationsperson zwischen Parlament und Öffentlichkeit sowie der Bundeswehrführung und den Soldaten funktionieren. Dieser Wehrbeauftragte hat keine Entscheidungskompetenz.

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Angeblich beschweren sich seit vielen Jahren „Veteranen“, überwiegend solche ehemaligen Soldaten, die nachträglich oder noch immer an ihrem Kriegsdienst und traumatischen, physischen wie psychologischen Verletzungen leiden:

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Der „Bund Deutscher Veteranen e. V.“ sowie die „Deutsche Kriegsopferfürsorge e. V.“ sind sowohl Körperschaften wie auch politische Agenturen. Sie versuchen ebenfalls die Probleme der „Veteranen-Kultur in der Gesellschaft“ durch konkrete Forderungen zur Verbesserung politisch aufzuwerten:

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Die Veteranen klagen darüber, dass sich die Öffentlichkeit weder für sie besonders interessiert, noch das von staatlicher Seite vergleichsweise herausgehoben „Veteranenehrung“ für ein besseres Ansehen der Veteranen sorgt. Als Vergleich werden andere Staaten herangezogen, wie die USA, Großbritannien und Frankreich.

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Die heutigen Bundeswehrveteranen sowie solche der ehemaligen Nationalen Volksarmee der DDR, die sich 1968 zum Kampf in Prag gedrängt hatten, scheinen nicht zu wissen, dass HIAG und andere deutsche Wehrmachtkämpfer, die Hitler gefolgt waren, von Hitler verdammt worden waren. Was immer an Hiatus auf die Nachwelt kommt, man lernt zu wenig.

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Dietmar Moews meint: Kriegshelden-Verehrung gilt im Allgemeinen nicht den Berufssoldaten, die einer freiwilligen erwerbsmäßigen Kriegsdienst-Verpflichtung in den heißen Krieg ziehen und dabei die Etikettierung „Auslandseinsatz“ verwenden.

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Tatsächlich werden Mitwirkende einer „Freiwilligen Feuerwehr“ anders geschätzt und geehrt, als Berufssoldaten. Als es eine Allgemeine Wehrpflicht gab, hatte Deutschland die „Staatsbürger in Uniform“ und eine ernstgemeinte Landesverteidigung einer ernstgemeinten Friedenspolitik.

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Heute setzt die deutsche Bundeswehr alle möglichen Söldner und Dienstleister in Kriegsbeteiligungen ein, die nicht mehr der Friedenssicherung und der Landesverteidigung dienen sondern auch explizit „Interessenpolitik“ heißt. Demgemäß sieht es für das Ansehen der Veteranen der Interessenpolitik schlecht aus.

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Eine ungerechte, geradezu unfaire Note hat dieses soziale Problem allerdings erst dadurch, dass die Soldaten, spätere Veteranen, extrem junge unerfahrene Menschen sind, die später, mit entsprechender Lebenserfahrung Kriegsdienst und die Folgen verändert beurteilen.

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Mitteldeutsche Zeitung v. 25. Juni 1997

Mitteldeutsche Zeitung v. 25. Juni 1997

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Hierzu möchte ich mich als Soziologe anbieten, geistige Arbeit mit freiwilligen Veteranen durchzuführen, der sozialen Leidensperspektiven eine heilende Nahrung und Trost zu geben.

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ZUGINSFELD-Deklamation von Thomas Wipf im Goethe-Institut Dresden

ZUGINSFELD-Deklamation von Thomas Wipf im Goethe-Institut Dresden

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Ich gebe hierfür ein praktisches Beispiel eines Textes ais Karl Kraus‘ „Die Fackel“ Nr. 423, vom Mai 1916, „Feldpostbrief (einer von vielen)“:

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3. II. 16 Ich bekam hier im Felde zwei Hefte der Fackel aus den jahren 1912 / 13 in die Hand. Also schon damals,im Balkankrieg, haben Sie die Kriegsberichterstatter erkannt.

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Ich bin seit beginn im Feld. Im Frieden ein Alleingeher, das Leben mein schwankender Gegner, die Welt mein vehasster Feind.

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Leider ist sich die Menschheit über die Ursache des Krieges noch nicht klar geworden und kläglich muten einen die versuche der Nationen an, einander die Schuld zu geben.

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Wir haben, was wir verdienen.. Daran ist nicht zu rütteln. Der Krieg hat die Schufte gelassen, der Gemeinheit die Hand gegeben, den Unsinn zur Tragödie gewandelt, Worte zu Taten gemacht. Die wenigen Rechtwinkeligen an Leib und Seele niedergepresst mit allen Krallen.

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In manch ein gebrochenes Auge habe ich geblickt, manch einen zerfetzten Leib verscharren gesehen. Es hat mir nicht so weh getan, wie die Berichte vom Krieg, die verstümmelungen im innern. Dieses in den Kot treten der Wahrheit, des unbeschreiblichen; das Wort „Held“ in der feder solcher Kreaturen! Schütteln möcht’s einen vorAbscheu. In allen Lagen der Nationen betreiben sie ihre gefährliche Giftmischerei. Was haben sie aus dem Krieg gemacht! Eine ure, die sie außerdem noch vergewaltigen. Und kein Mittel, dieser Brut die Gurgel zuzudrückem? Keine Seele im Hinterland, die begreift? Die diesen feilen Schändern das Handwerk legt?

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Nimm’s wie’s kommt! Aber da muss einem das Blut in den Kopf schießen, wenn so ein Schuft von der Feder mit seiner Unwissenheit, die nur von seiner verantwortungslosen Frechheit übertroffen wird, uns zu loben wagt! Wenn er das Seelenleben des Soldaten schildert, den Krieg, seine Wirkungen, seine Höhen und Tiefen. Und dieses Gift wird als Serum gegen die Wahrheit eingeimpft. Diese Lehre bleibt Evangelium für alt und jung. Schmutz auf Schmutz gehäuft,und dann ein Wundern, weils stinkt. Statt zum Weg zurück,bringt uns der Krieg noch mehr seitab.

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Und es ist alles umsonst. Als ich ihre Hefte las, hat’s mich im Innern berührt: Also doch Einer! Darum schreib’ich Ihnen.

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Wenn man schon früher zu sterben hat, so wüsste man noch gerne, warum! Für die gegenwärtige Menschheit es zu müssen,ist – ironisch.

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Mit Handschlag ein Ihnen unbekannter Mensch“

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Und im Anschluss folgt noch ein „Feldpostskriptum – Wien, 9. April 1916:

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Ich weiß nicht, ob Ihnen diesse Zeilen willkomen sein werden oder nicht.

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Dennoch will ich aussprechen, dass ich Ihnen danken muss und dies aus innerstem Bedürfnis, dafür, dass Sie in dieser Welt, in der kraftlose Dummheit und brutalste Verderbtheit dualistisch regieren, der einzige Schriftsteller sind, der die Wahrheit anzudeuten wagt.

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Wenn auch das Vergnügen, geboren zu sein, durch das Leben- und Sterbenmüssen für diese Menschheit wahrlich allzu teuer bezahlt ist, so bleibt doch auch dem tiefen Dunkel dieser Gegenwart das Erwarten der vereinzelten Lichtschimmer, welche die Fülle ihrer Gedanken verbreiten wird, wenn vielleicht einmal glücklichere Enkel bessere Menschen zu sein bestrebt sein werden als die Generation von Sklaven und Aufsehern, die uns umtobt. Ein Kriegsinvalider“

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Karl Kraus (1874-1936) paraphrasierte über die ununterbrochene Dauer von 36 Jahre, wöchentlich bzw. in Doppelnummern mit seiner Zeitschrift „Die Fackel“ die deutschsprachige Tagespublizistik. Den Vertrieb der „Fackel“ organisierte Kraus durch Einzelverkauf an ausgewählten Zeitungstrafiken und an Abonnenten.

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Juli 27, 2010

LICHTGESCHWINDIGKEIT 488

GUTTENBERG im AfPaK-SUMPF von WIKILEAKS und Kommentar

aus Sicht der IT-Soziologie zur Medienlage von dem

Künstlergelehrten Dr. Dietmar Moews – live und ungeschnitten –

muss auch immer die Werte der Primaten berücksichtigen:

Offenheit, Transparenz, Freiheit, Piraterie und Rechtsstaatlichkeit,

am Bahnhof ZOOLOGISCHER GARTEN mit dem kultiviertesten

Ort idem PRESSE-LADEN in Berlin, am Dienstag, 27. Juli 2010,

mit Neue Zürcher Zeitung, Kölner Stadtanzeiger, Kölnische

Rundschau, Frankfurter Rundschau, Die WELT, Frankfurter

Allgemeine Zeitung, CCC.de, bild.de, Piratenpartei Deutschland.de,

NRW-Piraten.de, RP.de, heise.de, ARD, ZDF, DLF,

Piratenthema hier: GUTTENBERG im AfPaK-SUMPF von

WIKILEAKS. Die politische Führung der Deutschen Bundeswehr

versagt völlig. Wie die US-GEHEIM-Dokumente des Pentagon bei

WIKILEAKS zeigen, werden sowohl die Soldaten in Afghanistan

wie die deutschen Wähler belogen und in die IRRE geführt.

Die bei WIKILEAKS weltweit publizierten Geheimpapiere umfassen

angeblich über 90.000 Militär-Dokumente, von denen Wikileaks

noch ca. 15.000 besonders brisante Informationen in Absprache mit

den USA bislang zurückhalten. Die Dokumente wurden indes von

den Privatmedien SPIEGL, GUARDIAN und NEW YORK TIMES

sowie dem Sprecher des WEIßEN HAUSES bestätigt.

Danach sind in Afghanistan neben der offiziellen UN-Allianz, an

der grundgesetzwidrig die Deutschen teilnehmen, geheimgehaltene

Sondereinsatz-Killertruppen im Einsatz, die Menschen jagen.

Danach sind die Erwartungen der Militärs für diese KRIEGS-

ESKALATION vollkommen verheerend. Denn die USA finanzieren

die Gegner. Und der pakistanische ISI-Geheimdienst hintertreibt

die Zusammenarbeit zwischen Pakistan und USA.

Während die deutschen Soldaten am Hindukusch auf Oberbefehl

herumirren, sehen wir den deutschen Kriegsminister bei den

Bayreuther Festspielen im Fernsehen, seine unqualifizierten

Stellungnahmen zu den Erkenntnissen des Wehrbeauftragten

Königshaus und den 91.731 Blatt Kriegsgeheimberichte der

US-Streitkräfte zur verheerenden Lage in Afghanistan.

Der von den Deutschen abgelehnte Krieg in Afghanistan wird

von Guttenberg an den Wählern vorbeigeredet. Die Kritik der

Wehrbeauftragten, jetzt Hellmut Königshaus/FDP, wird ignoriert

bzw. mit Entlassung beantwortet (Schneiderhan).

WIKILEAKS: Der „Spiegel“ arbeitet vor allem die Lage der

deutschen Truppen im Norden des Landes heraus. Diese sei

bedrohlich, die Zahl der Kampfhandlungen habe ebenso drastisch

zugenommen wie die Zahl der Anschläge. Auch der Einsatz von

Spezialeinheiten der US-Streitkräfte helfe nur bedingt. Rund 300

Soldaten einer dieser Einheiten – jener Task Force 373 – seien

abgeschirmt auch im deutschen Lager Masar-i-Scharif

untergebracht.

GUTTENBERG, MERKEL, STEINMEIER, WESTERWELLE, SEEHOFER

bilden einen lügenden KRIEGSBLOCK. Die MEDIEN verhalten sich

angepasst. Besonders die Staatsmedien vertuschen einen völlig

illegitimen und unmenschlichen KRIEG.

WEHRBEAUFTRAGTER: Hellmut Königshaus/FDP, Wehrbeauftragter,

erst seit April 2010, Nachfolger von dem dubios von Guttenberg

abgekanzelten Schnejderhan, hat auf eklatante Ausrüstungsmängel

der Bundeswehr in Afghanistan hingewiesen. Der Wehrbeauftragte

wird auch „Kummerkasten der Soldaten“ genannt.

LINKS-RECHTSPARTEI verlangt ÜBERPRÜFUNG des Einsatzmandats

der Bundeswehr.

Dietmarmoews meint: Ich sehe die Kriegssituation Deutschlands als

eine Aufgabe der gesellschaftlichen Risse und Desorientierung durch

Propaganda und Irreführung. Deshalb fordere ich die Piratenpartei

dazu auf, eine gesellschaftspolitische Aufklärungskampagne, mit

den eigenartigen Mitteln der APO, zu beginnen. Damit kann die

Piratenpartei ihre eigenen Kräfte integrieren und zugleich ein

großes gesellschaftliches Defizit anzusprechen. Demokratie

verlangt nach Information.

Produktion, Idee, Autor, Direktion, Dr. Dietmar Moews;

Aufnahmetechnik und Admin, Piratencrew Berlin