Beltracchi + Giacometti Kunstfälscher

Juli 2, 2015

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vom Donnerstag, 2. Juli 2015

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Der Absturz der irregeführten Künstler durch verirrte Kunstorganisation und durch Falschkunst für Hochpreise:

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Engel bringt Gewünschtes“.

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Dem Leser dieses (kunstsoziologischen) Bezuges zum Stichwort „Beltracchi“ oder zum Reizwort „Kunstfälschung“ – dahinter stecken dann Anmutungen von Betrug, Kriminalität, Schattenwirtschaft – anhand einer aktuellen Meldung „Giacometti-Fälscher: Millionen ergaunert“ (dpa am 1. Juni 2015),

 

folgt hierzu folgende wertende Fachmeinung des Malers, Künstlergelehrten und Organisationssoziologen, Dr. Dietmar Moews – die Nachricht lautet in Kürze:

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Wegen Hunderter gefälschter Giacometti-Skulpturen steht seit Mittwoch ein Bildhauer vor Gericht. Der 56-Jährige gilt als künstlerischer Kopf einer Bande, die mit wertlosen Metall-Skulpturen in Deutschland Millionen gemacht hat. Laut Anklage geht es um einen Schaden von acht Millionen Euro. Es habe Pläne gegeben, mit Fälschungen weitere 50 Millionen Euro zu erzielen.

Werke des Schweizer Bildhauers Alberto Giacometti (1901-1966) werden auf dem Kunstmarkt hoch gehandelt. Seine Bronzefigur „Zeigender Mann“ wurde im Mai für rund 141,3 Millionen Dollar versteigert und stellte damit einen Rekord der teuersten je versteigerten Skulptur auf.

Das Landgericht Stuttgart hat in dem Fall bereits fünf Urteile gefällt: Die beiden anderen Köpfe der Bande erhielten Haftstrafen von jeweils mehr als sieben Jahren. Der Bildhauer war in Thailand untergetaucht. Das Landgericht hat sieben weitere Termine terminiert.“

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Was ist nun also mit der Kunst?

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Was ist mit den Künstlern?

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Was ist mit den Kunstkonsumenten?

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Wie hängt Kunstinteresse, Kunstgeschäft und Kunstqualität zusammen?

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Dietmar Moews ist selbst Berufskünstler und Künstlergelehrter.

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Im Fremdbild, mit Blick der Gesellschaft auf Dietmar Moews, gehört Dietmar Moews der Berufsgruppe „Künstler“ an – das ist eine fiskalische Zuordnung.

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Zugleich gehört Dietmar Moews im Fremdbild der Gruppe „zeitgenössische Künstler“ an, deren Kennzeichen die anerkannte Produzentenrolle im gesellschaftlichen Kunstprozess ist.

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Betrachtet man nun den empirischen zeitgenössischen Kunstprozess, so liefern Künstler, in der „Produzentenrolle“, in den zeitgenössischen Kunstprozess hinein, „Kunstwerke“. Die „Kunstwerke“ stehen im Mittelpunkt des „Kunstprozesses“, den die Kunstproduzenten, hauptsächlich durch eine dirigistische Salonpersonnage“ den „Kunstkonsumenten“ zum Kunstgebrauch bereitstellen.

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Durch die Kunstwerke im „Kunsterlebnis“ stehen Kunstkonsumenten (Publikum) und Kunstproduzenten (Künstle) in einer sozio-kulturellen Beziehung – im „Kunstprozess“.

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Es ist zweifellos leicht zu erkennen, dass es dabei um unterschiedliche Rollen im Kunstprozess geht –

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um Produzenten und um Konsumenten.

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Und es geht also eindeutig um einen durchaus sozialen „Werkbereich“, unterschieden vom „Wirkbereich“, der Kunstwerke im Kunsterlebnis.

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Wie sind diese greifbaren Sachverhalte einzuorden, wenn es auf möglichst freie lebendige Kunsterlebnisse, sowohl der Kunstkonsumenten wie der Kunstproduzenten, ankommen soll? Jedenfalls sind dies die Werte „Freiheit“, „Pluralität“, „Zugang und Teilnahme“, „Demokratie“, „Zivilität“, „Selbstbestimmung“, „staatliche Bildungsorganisation“, Einsicht durch Poesie, Poesie der Einsicht, und „Kulturhoheit der Bundesländer“, „Kulturgestaltungsmacht des Bundes“ und „Allzuständigkeit der Städte und Gemeinden“ – der Kompetenz-„Generalklausel der Basisdemokratie“, der Lokalpolitik, der „Selbstbestimmung“ und der „Dezentralität“.

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Man muss diese sämtlichen Werte dem Alltagsmenschen, der nicht Staatswissenschaftler ist, mal versammelt vor Augen führen, um die Bedeutung aufleuchten zu lassen, wenn es einfach heißt „Freiheit der Kunst“ (§ 5 GG).

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Dietmar Moews meint: Ich versuche das gegenwärtige „Beltracchi / Giacometti“-Thema – durchdrungen und auf die soziale Wirklichkeit von uns allen entschlüsselt – auf den entscheidenden Punkt zu bringen und stelle das zusammenfassende FAZIT hier voran:

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Entscheidender FEHLER – wenn wertoriert kultiviert entschieden werden sollte – ist:

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Solange unechte Werke von professionellen Artmen (Salonpersonnage) zu echten Werken erklärt werden –

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solange unechte Künstler (Salonpersonnage) als echte Künstler durch den Kunstbetrieb gehyped werden –

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Kopie ist eine Studienmalerei, keine Fälschung

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solange also nicht die Kunstqualität eines jeden Werkes an dem Werk objektiv abgelesen wird (obwohl das möglich ist, wer Augen hat), tritt der längst obsolete Blödheits-Effekt ein: „Des Kaisers neue Kleider“.

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Wir wissen, der Kaiser ist nackt – alle Menschen heucheln Lob über neue Kleider, die der nackte Kaiser gar nicht trägt: Nur ein Kind sagt: Der Kaiser ist ja nackt.

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Es hat also keinen Sinn, gegen teuere Versteigerungslose oder hohe Kaufpreise von Kunstbetriebs-Ware zu sein.

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Es hat also keinen Sinn, wenn ein Kunstinteressent ein DALI kaufen will. Er wendet sich an seinen Agenten oder Händler. Der sucht die bekannten Sammler, die aktuellen Auktionskataloge, das Insiderwissen ab, wo wer, ob da jemand DALI verkaufen möchte – man habe einen potenten Kaufinteressenten an der Hand. Und wenn dann jemand nach dem Motto

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Engel bringt Gewünschtes“ (Hans Platschek) ein DALI-Ölbild zum Kauf bringt, dann sind schließlich alle froh. Wer wollte dagegen was haben? (Dietmar Moews hat sehr viele DALI-Gemälde und unzählige Grafiken gesehen und sagt: NEIN DANKE – es sind meist schlecht gemalte linkische Leinwände, oft langweilige unechte Blätter) – aber, was geht es mich an, wenn sowas jemand gerne kaufen möchte.

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Ob die DALIs im Dali-Museum in Figueras echte oder unechte Dali-Gemälde sind, ändert es nichts daran, dass es leicht erkennbar überwiegend schlecht gemalte Bilder sind. (Wer im James Ensor-Haus in Ostende nicht erkennt, dass dort Photo-Tapeten an den Wänden hängen, hat keine Augen im Kopf und kann Kunstqualität nicht beurteilen):

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Urteilskraft des Betrachters ist allerdings Voraussetzung, Kunst erkennen zu können.

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Wer das nicht kann, ist außerhalb der Kunsterlebnisses – derjenige ist vielmehr im Selbsterlebis seiner Unfähigkeit (das kann ja auch ganz schön sein, sagt der Autist zum Solipsist).

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Das Drama setzt konkret bei der miesen Qualität schlechter unechter Künstler an. (Wenn Schrubber-gerakelte 6-Meter-Flachware von Gerhard Richter nicht vom Estrich einer Messebau-Firma im Akkord sich unterscheiden lässt).

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Sowohl Wolfgang Beltracchi bringt lediglich schlechte Namen, deren schlechte Malerei er „sinngemäß“ variiert.

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Ob sich Wolfgang Beltracchi, der eigentlich eine harmlose Pinselei zu Geld macht und dabei in gepflegtem Metier Bilderbücher durchblättert, noch über die aufgespießten, verfaulenden bzw. vertrocknenden Kartoffeln in der POLKE-ALIBI-Ausstellung sich freut? – Ob sich Beltracchi mit seinen Sonja Delauney-Varianten als Seitenzweig der „Verirrrten Kunstförderung“ erkennt? Vermutlich sitzt er lieber in der Sonne.

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Ob sich ein heutiger Kunststudent der Düsseldorfer-Quatsch-Akademie als Teil dieser „Verirrten Kunstorganisation“ erkennt? Welche Chance hätte er, über die Malerei-Helfer in der Immendorf-Produktion („Schröders Affen-Portrait“) zu diskutieren und eine aktuelle selbstbestimmte Kunstdebatte, frei und demokratisch über den engen Rahmen der Akademie-Öffentlichkeit hinaus anzuregen?

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Mit wem sollten die denn wohl diskutieren?

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Mit den eigenen sogenannten „Professoren“, die ja auf diesem Wege ihr Monatsgehalt erdienen, lässt sich die „Verirrte Kunstorganisation der Bundesrepublik Deutschland“ und die „Salonpersonnage“ nicht diskutieren. (Oft sind diese „Salon-Professoren“, wie Tony Cragg, Ausländer und interessieren sich nicht für die deutsche demokratische Republik – ja, sie wissen dazu fast NICHTS, kassieren nur das Staatsgeld monatlich.

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Man wird von Beltracchi keinen bedeutenden „Picasso“ oder „Matisse“, Monet oder Manet sehen, sondern nur all das Gesoße, das bei der Galerie Thomas aus München noch frischklebrig auf den Kunstmessen erscheint – einer bei Thomas sogenannten „Klassischen Moderne“, große Namen, unbekannte schlechte So-wie-Gemälde im preisgünstigen Geldwasch-Segment (sehr beliebt „Jawlenski“, „Blauer Reiter“, „Max Beckmann“, schlechte „Liebermanns“ (Max Liebermann war ein sehr guter Maler), Delauney, Emil Nolde, Seifert-Watenphul, Campendonck. –

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Ja natürlich – schon die Geschwister von Alberto Giacometti haben bereits zu seinen Lebzeiten den eigenen Ausbau der schlechten Figuren-Fälschungen ins Geschäft gebracht. Nebenbei gesagt sind „Giacometti-Figuren aus Bronze natürlich keine Skulpturen (Bildhauerei vom Material heruntergeschlagen), sondern es sind Güsse, Abgüsse, Schmiedetechnik und Bronze-Güsse Plastiken über verlorene Formen.

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Allerdings – wer wollte es Anbietern und Käufern verhindern: Die Giacometti-Lieferanten wie auch Wolfgang Beltracchi-Foto-Moderne liefern, was Käufer wünschen.

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Der Kunstbetrieb und die riesige Schar unechter Künstler, diese „interessierten“ Akteure, die Kunst von Pseudokunst gar nicht zu unterscheiden wissen – die auch nur auf dieser billigen Schiene selbst als „Künstler“ im Kunstbetrieb und in der Künstlersozialversicherung und in den Künstlerverbänden und sogar schon bei den Studienbewerbern herumhängen (Immendorfs Studenten im Stundenlohn, die solchen Quatsch produziert haben, sind der harte Grund dafür, dass es heutzutage möglich ist, schlechte Kunstfälschung billig zu produzieren (Kunststudenten) überhaupt irgendwo am Markt ab- und durchzusetzen.

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Der Clou sind die Artmen und Salonpersonnage, die oft als studierte „Kunstwissenschaftler“ keine Kenntnisse aber Verwaltungsposten und Parteiengschaftlhuber kennen: Denn diese setzen sich gegenseitig in die sogenannten „hochkarätigen“ Kunstgremien hinein.

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Diese unechten Künstler sorgen dafür, dass unechte Kunst hochgepreist und in die staatlichen Kunstbezeugungs-Plätze, Biennale, Documenta, Museum Ludwig, „Guggenheim usw, durch die WESTKUNST-Welt gekurbelt wird. (Wer so was sehen will, schaue nur die aktuell abgelaufene „Polke-Ausstellung“ „ALIBIS SIGMAR POLKE – RETROSPEKTIVE 14. März 2015 bis 5. Juli 2015 (die noch bis Übermorgen läuft), mit unzähligen belanglosen Nonsense-„Polkes“ im Kölner Museum-Ludwig an: In dieser „Polke-Schau 2015 ist die Werkqualität so schlecht, dass es egal ist, ob es echte schlechte oder gefälschte schlechte Bilderrahmen sind.

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Dann – hoch gelabelt, hochgepreist, in die wichtigsten Museen geliehen und geschenkt (der schlechte ERNST WILHELM NAY) – kaufen Investoren „Wandaktien“ , deren Werthaltigkeit der syndikalisierte Markt des „ersten Kunstmarkts“ – die Verkäufer –  garantieren (einschließlich Rückkaufoptionen / s. Achenbach).

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Schluss: Nicht Beltracchi oder Giacometti machen was falsch – sondern der Staat organisiert eine verirrte Kunstorganisation, in der „Werkqualität nicht beachtet und Kennerschaft ignoriert werden.

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Das nennt man dann „Demokratie“ in der Kunst (jeder Kunstkonsument ist Künstler):

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Im Kunstberuf können heute in allen Belangen Laien und Nichtskönner die begehrliche Mehrheit als Salonpersonnage im Kunstprozess bilden.

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Während Früher Salonkunst dazu diente, dass vor den Werken gesellschaftsrelevante Abendveranstaltungen stattfinden konnten – Salonkünstler dienten zur Belustigung da („der röhrende Hirsch“ – den musste immerhin jemand malen können) – kümmert man sich heute in der verirrten Kunstorganisation eben um die Qualität der gemalten „Hirsche“ nicht (warum auch).

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Sondern heute hat man statt Salonmaler oder Salonkünstler nunmehr (professionelle Salonpersonnage), die sich als unechte Künstler mit unechten Machwerken im Kunstbetrieb verankert haben bzw. verankert wurden.

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Darüber stimmt nun die steuerzahlende Wählermehrheit täglich ab:

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Wenn die lustigen 1,30 min Kunstklamauk in der Tagesschau kommen, wo Gerhard Richter sagt: „Ich finde die Preise sehr hoch“ – oder Schlingensief sagt „Ich bin wichtig“ oder Beltracchi sagt: „Ich kann jeden Maler“ – kann man das prüfen:

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Beltracchi kann leider nur die grobe Schlechtware liefern (Beispiel seine grottenschlechte „Primavera-Variante“ nach Botticelli – egal, wenn dazu „Gutachten“, „Expertisen“, „Provenienz“ mitgeliefert, wenns gekauft wird) und für Giacometti fehlt Beltracchi die Kundschaft – das könnte Beltracchi sicher auch hinkriegen.

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Was sollte Dietmar Moews dagegen haben, dass jemand Giacometti sofort erkennt, unmittelbar nach betreten der neuesten Kunstmesse? Was spricht dagegen, dass jemand anderes sofort Micky Mouse und Donald Duck erkennt? Dafür hat Walt Disney ja gearbeitet. Disney hat völlig legitim seine Kundschaft beliefert.

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Von Kunst hätten wir mit Beltracchi, Giacometti und dem neuen Kölner Kölner Ludwig-Leiter Yilmaz Dziewior nichts zu reden. Und mit dem ganzen Beuys-Gerümpel auch nicht.

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Dass der Biennale-Leiter von Venedig, Okwui Enwesor, nicht „Das Kapital“ von Karl Marx, als staatlicher Kunstbetrieb, vorlesen ließe, von vorne bis zur letzten Seite – aber er selbst hat von dem Inhalt keine Ahnung. Und niemand wird sich die Vorlesung monatelang anhören. Wird Sowas gerade der Belanglosigkeit halber durchgezogen, wie die MEW-Bände ungelesen in den Grüften der SED-Haushalte unaufgeschnitten vergammelt waren, so wird es jetzt in Venedig laut vorgelesen (egal, wer da zuhört – egal, ob Qualität).

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Von denen wird permanent gegen das Gute, Schöne, Wahre, polemisiert – sie sagen, das Gute ist nicht gut, das Schöne nicht schön, das Wahre nicht wahr, das Gute ist nicht schön, das Wahre nicht gut und bis sie schwindelig sind, kommen sie dann damit heraus, dass das Unschöne das Wahre sei, das Böse usw. usf.:

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Was nur hat das mit deren Begehrlichkeit zu tun, von Wahr oder Unwahr, von Schön oder Hässlich auf Kunst oder Nichtkunst zu schließen?

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Wieso ist das Hässliche Kunst?

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Wie ist das Schöne nicht Kunst? – etwa, weil es schön ist?

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UNSERE WOHLHABENDE GESELLSCHAFT verzichtet auf die sistierfähige Übernahme der Verantwortung dafür, heute, als „Demokratie“, die jetzt anstelle der historischen Vorgänger, Kunstbesteller, Kunstentscheider (auch der Kirche und Kulturreiter anderer Kulturherrschaften) die Kunstqualität zu sichern hätten.

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Sie versagen vor der Pflicht, echte Künstler zu berufen, die hochbegabt sind und das Billige, Zufällige und Chaotische vom menschengemachten Wunder unterscheiden können.

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DIETMAR  MOEWS "Mexikano" DMW 567.7.0,140 cm / 140 cm, Öl auf Textil, in Dresden im Jahr 2000 gemalt

Dietmar Moews „Mexicano“ DMW 567.7.0; 140cm / 140cm, Öl auf Dekostoff, in Dresden im Jahr 2000 gemalt, VK Euro 9.500,.

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Helge Achenbach-Auktion: Syndikats-Kunst bei Van Ham ausverkauft

Juni 23, 2015
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vom Dienstag, 23. Juni 2015

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Dietmar Moews Sportbilder 1978 bei Hanns Joachim Friedrichs im ZDF Sportstudio

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Achenbach hat sicherlich Fehler gemacht“, räumt ein Mann ein, der namenlos bleiben möchte. „Aber müssen Superreiche, die mit Kunst noch reicher werden wollen, nicht auch damit rechnen, beschissen zu werden?““

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So leitet die DW (Deutsche Welle) einen Bericht zur Versteigerung des Kunsteigentums des Aldi-Kunstagenten Helge Achenbach, dem seine Erwerbsarbeit zivilgerichtlich verurteilt worden ist und der auf weitere strafrechtliche Würdigung wartet. – „Salonpersonnage“ lautet der Fachbegriff.

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Bildschirmfoto vom 2015-06-23 14:38:47

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Wir hören hier von der Deutschen Welle nichts weiter dazu, wie dieses zeitgenössische Kunstvermarktungs-Geschehen zu verstehen wäre:

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Kunstsoziologen in Köln Moews und Silbermann (Prof. Dr. Alphons Silbermann 1909-2000)

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Es ist eine mit überdimensionalen Staatsmitteln (Steuergesetze, Budgets und Personal) aufgeblasene ordnungspolitische „Verirrte Kunstorganisation“. Dabei wird der Eindruck erzeugt, es handele sich – wie hier bei Achenbach / Van Ham – um Marktwirtschaft, privater Kunstmarkt. Dem ist eben überhaupt nicht so (s. a. Dietmar Moews „Verirrte Kunstorganisation in der Bundesrepublik Deutschland … Soziologisch-empirische Untersuchung“, Universitäts-Dissertation, Bremen 2000:

http://elib.suub.uni-bremen.de/publications/dissertations/Diss1224_Moews.pdf

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Dietmar Moews „Die Wonnen der Gewöhnlichkeit“ DMW 338.7.82; 156cm / 135cm; Öl auf Polyäthyl / Blattgold, 1982 in Kirchhorst / Hannover gemalt; VK Euro 3.200.-

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Was hier bei Achenbach / Van Ham als Privatkunstkauf von „Sammlern“ vorgespielt wird, basiert auf einem feingestrickten Kunstdirektions-Modell, das der deutsche Staat zur Kontrolle der zeitgenössischen Kunst, ausgehend von den 1960er Jahren aufgezogen hat.

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Dietmar Moews „Carebean Chimpanzees“, DMW 651.1.6; 155cm / 135cm; Öl auf Polyäthyl. November 2006 in Springe gemalt; VK Euro 3.200.-

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BEISPIEL: Herr Aldi kaufte natürlich steuerbegünstigt. Herr Achenbach hatte diverse fiskalisch begünstigte Finanzierungsmodelle in seinem Absatz-Werkzeugkasten. Dabei denken dann die Kunstkäufer, sie machen ein Schnäppchen nach dem anderen, bekommen günstig zum halben Preis geschenkt, zusätzlich Kickback in bar und Rückkaufgarantien, garantierte „Wertsteigerung“, Aufwertung der gekauften Kunstware durch gezielte Plazierung der „Werke“ in namhaften staatlichen Museen, Ausstellungshallen, Documenta, Bienale, Kunstmessen, daran hängend der gesammte Schranzenschwanz der „Kunstkritiker“, der Salonpersonnage und „hochkarätigen Kunst-Sachverständigen“, Expertise, Provenienz, Gutachten (Werner Spieß und Beltracchi liefern gegen Bares) in den ersten Blättern des Staatskunst-Staates (und in der DW mit Stefan Dege) usw.

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Die „DW“ „Deutsche Welle“ – vielweltsprachlicher deutscher Staats-Radiosender aus Bonn berichtete mit dem Autor Stefan Dege über die Kunstversteigerung beim Auktionshaus VAN HAM:

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Verwundert reibt sich Gerd Seifert die Augen. „Beachtlich“ findet er, was der schillernde Kunstberater in seinem Kunstlager so alles zusammengetragen hat. Rund 2000 Gemälde, Skulpturen, Plastiken, Drucke und Fotografien kommen unter den Hammer. Die wertvollsten werden in Köln versteigert, darunter drei Werke von Gerhard Richter, ein Kissenbild von Gotthard Graubner und lebensgroße Affen von Jörg Immendorf. Vier Tage lang währte der Auktionsmarathon bei Van Hamm. Es war die größte Versteigerung zeitgenössischer Kunst in Deutschland.

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Dietmar Moews „Sitzender Schimpanse hält Hände“, DMW 677.1.12 100cm / 73cm; Öl auf Polyäthylän, Im Jahr 2012 in Berlin gemalt; VK Euro 3.000.-

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Superlative, die ihre Wirkung nicht verfehlen: Der Presserummel hat einen Sog ausgelöst. Neugierig und weil sie einmal echte Auktionsluft schnuppern wollte, ist Christel van Stigt gekommen.

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Dietmar Moews „Schiffsmotiv“ Öl auf Leinwand, 190cm / 190cm, 2013 in Berlin gemalt; VK Euro 7.250.-

 

Die gebürtige Hamburgerin hält Ausschau nach Bildern mit Schiffsmotiven. Eine junge Frau aus Mexiko, die zur Art Basel in die Schweiz gereist ist, hat kurzerhand einen Abstecher nach Düsseldorf gemacht. „Vielleicht bekomme ich etwas Schönes!“

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Dynamisches Bietergefecht

Auf die Leinwand springt das Bild einer weiteren Affenskulptur. Schätzpreis: 500 Euro, aktuelles Gebot 2000 Euro. Die erste Bieterkarte steigt auf. Dort reckt sich die zweite. Eine dritte folgt. Der Auktionator erhöht den Kaufbetrag in 500 Euro-Schritten. Ein Ruck geht durch die Sitzreihen. Eisenbeis legt sich ins Zeug. Jetzt steigen Telefon- und Onlinebieter ein. Junge Frauen an Telefonen und Computern, die entlang der Hallenwand sitzen, skandieren Geldbeträge. Der Auktionator ist in seinem Element. Er hebt die Stimme, fällt ins Stakkato. Plötzlich, mit einem jähen Schauern, erstirbt das Bietergefecht. Der Hammer fällt.

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„Da sind Leute, die wissen nicht wohin mit ihrem Geld“, wundert er sich über die illustren Auktionsbesucher, „andere können sich kaum den Katalog leisten, dafür schlägt ihr Herz für die Kunst!“ Dabei wüssten viele der kaufkräftigen Bieter vielleicht schon in 20 Jahren nicht mehr, ob Immendorf sich mit einem oder mit zwei „m“ schreibe. Ein Affentheater eben.

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Tucuman / Argentina

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Handelsblatt.com, 20. Juni 2015, mit Autor Christian Fricke : „SUPERLATIVE Der viertägige Auktionsmarathon um den Lagerbestand Helge Achenbachs ist mit einem unerwartet hohen Ergebnis zu seinem nur vorläufigen Ende gekommen. Ende September kommen rund 100 sperrige Installationen zum Aufruf.

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Köln; „Es war eine Auktion der Superlative“, fasst Markus Eisenbeis, Chef des Kölner Auktionshauses Van Ham den vier Tage dauernden Auktionsmarathon um den Lagerbestand des im Gefängnis sitzenden Kunstberaters Helge Achenbach zusammen. 6,5 Millionen Euro allein an Zuschlagssumme für rund 2.300 Werke stehen am Abend des 20. Juni 2015 in seinen Büchern; mit Aufgeld machen das 8,9 Millionen Euro. So viel hat noch keine Auktionsserie im Hause eingefahren.

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Dietmar Moews meint: Die marktwirtschaftlichen Westkunstagenten (wie auch Helge Achenbach) organisieren einen mit staatlichen Organisationsmitteln durchgesetzten Kontrollkunstmarkt.

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Der Staat stellt die massenmediale Bereitstellung und Hochbewertung belangloser Mistkunst den privatwirtschaftlichen Agenten zur Verfügung. Die nehmen sich leichtgängige Mickymäuse unter Vertrag und betreiben den „KUNSTBETRIEB“ des zugangsbeschränkten Staatskunstmarktes.

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Bei der Witzschranze Immendorf konnte man es wunderbar sehen – natürlich durch das Syndikat mit dem monatlichen Professorengehalt versehen, brachten seine Publizisten und die malenden Studenten in Düsseldorf  „Immendorfbilder“ hervor, die Immendorf außer Stande gewesen wäre überhaupt zu malen:

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„Der Affenschröder“ ist ja der in die weite Nichtkunstgesellschaft Deutschlands hinein bekannte Fall, albernster Camouflage, die der Staat an Stelle von Kunst und Künstler syndikalisieren lässt – ist doch witzig, so ein Kanzlerbild (wäre nicht wirklich Kunst ein Anliegen jeder Gesellschaft).

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Helge Achenbach ist ein lustiger Vogel – wer nichts wird wird Wirt, wer nicht Wirt wird wird Polizist – der kann gebrauchte Ferraris oder Bentleys vermitteln und Herrn Aldi belatschern, wie toll man sich fühlt, wenn man mit Concorde über den Atlantik fliegen kann: Engel bringt Gewünschtes.

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Die erzielten Preise bei Van Ham rühren sowohl

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EINS vom Glauben der Käufer an Wert und Kunstwert

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ZWEI Immer wieder Schwarzgeld-Wäsche und Abschreibungen

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DREI Die Garantie des „ersten Kunstmarktes“ für die Werthaltigkeit der angebotenen Syndikatskunst – Gerhard Richter wurde in allen für das Syndikat relevanten Museen der Welt plaziert (überwiegend des Namedropping-halber hingeschenkt). Deshalb sind diese Gemälde auch so unsagbar schlecht:

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Ein einfacher Richter, samt Fabrikhalle und Helfern, kann nicht von Hand die ganze Welt mit den Groß-Wandaktien zuballern – deshalb kommt man auf Schrubbertechniken (drei Tafelbilder pro Tag – noch schneller als die Tausende schlechten Picasso). Und man kann natürlich drei ganz gute frühe Gemälde von Richter oder Polke vorzeigen (Ich denke da an das Foto-Repro von der brennenden weißen Kerze als Siebruck – steht unlimitiert in der warmen Druckpresse). ABER vertickt wird tausendfach Massenschrott der „Meisterwerkstätten“.

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Das Ganze funktioniert aufgrund der heutigen, segensreichen Situation:

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Wir haben heutzutage beinahe die gesamte Weltkunst an analog zugänglichen, jedenfalls digital bereitgestellten Meister-Werken aller Epochen.

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Das Kunstbedürfnis kann ganz sinnlich mit den Großen Meistern befriedigt werden. Und der „demokratische Kunst-Betriebsanspruch des Volkes“ wird mit den Partys bei den Immendorfschen Rotweinglashaltern befriedigt.

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Ist doch besser als Krieg. (Es ist aber der Vordergrund, in dessen Hintergrund der Krieg bewirtschaft wird – erste Rufe zur Verteidigungs-Aufrüstung Deutschlands werden publiziert).

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Was wollen Sie? – Geduldig lässt man sie bloggen.

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Achenbach / Hoeneß = STAATSKRISE der Rechtsprechung: 19 / 28 = 6 / 3

März 16, 2015
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vom Montag, 16. März 2015

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Wie schreiend die dumpfen Praktiken: Heute verkündete das NRW-Landgericht Essen das Urteil gegen den im Sinne der Zivil-Anklage geständigen Kaufmann HELGE ACHENBACH:

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Kaufmann Helge Achenbach (nicht vorbestraft), Düsseldorf, soll für etwa 19 Millionen Euro Betrugsvolumen und weitere eingestandene strafbare Schuldtatsachverhalte eine Haftstrafe von SECHS JAHRE erhalten.

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Das Landgericht München, Bayern, hatte im Frühjahr 2014 den nicht vollumfänglich geständigen Privatmann, Uli Hoeneß, Manager des FC Bayern München AG sowie Kaufmann in einer komplexen Steuerstrafklage abschließend verurteilt:

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Privatmann Uli Hoeneß (nicht vorbestraft), Bad Wiesssee, hat für nicht ausermittelte mindestens 28 Millionen Euro Steuerbetrüge und weitere nicht ausermittelte Steuerstrafsachen sowie Strafrechts-Betrugstatsachen eine Haftstrafe von DREI EINHALB JAHRE, ohne Bewährung, rechtskräftig erhalten.

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Dietmar Moews meint: Das Grundgesetz sieht Gleichheit vor dem Gesetz vor.

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Erschüttend stehen wir vor der unverschämten Praktik seitens der bayerischen Landesregierung, der Justiz und der Steuerbehörden, im „kurzen Prozess“ gegen Uli Hoeneß, weder die Tatkomplexe auszuermitteln, auf ein präzises Geständnis zu verzichten, die Schadenssumme ohne Ausermittlung tief zu schätzen (nur 28 Millionen im nichtverjährten Zeitraum), die hohe Anzahl von Betrugshandlungen im Laufe von über 20 Jahren zu ignorieren, die Haftstrafe (3 ½ Jahre) in Form der „vorbildlichen REHA-Jugendarbeit“ als Freigänger zu bieten.

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Dagegen hat das Landgericht die Zivil-Betrugsklage der Familie Erben Bertold Albrecht gegen den geständigen Kunsthändler Helge Achenbach (geschätzte 19 Millionen Euro Schaden), weitere Betrugsstraftaten und Urkundenfälschung, die Haftstrafe (6 Jahre) heute gesprochen. Ein Strafprozess und weitere Zivilklagen in Düsseldorf können noch folgen.

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ZDF Aktuelles Sportstudio, Hanns Joachim Friedrichs ist begeistert über diese Kunst. Im Hintergrund die Entwürfe für Österreich mit Volleyball, von deutschland mit fechten, von Uruguay mit Schwimmen, Polen / monako mit gewichtheber, Japan mit Hammerwerfer, Schweden mit Hochsprung, UDSSR mit Basketball, Brasilien mit Pistolenschütze - alles olympische Disziplinen

ZDF Aktuelles Sportstudio,
Hanns Joachim Friedrichs ist begeistert über diese Kunst. Im Hintergrund die Entwürfe für Österreich mit Volleyball, von deutschland mit fechten, von Uruguay mit Schwimmen, Polen / monako mit gewichtheber, Japan mit Hammerwerfer, Schweden mit Hochsprung, UDSSR mit Basketball, Brasilien mit Pistolenschütze – alles olympische Disziplinen

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Im Falle des Schwerkriminellen Uli Hoeneß waren die Anträge der Staatsanwaltschaft, des Beklagten und der Urteilsspruch des Gerichts identisch (verdeckter Deal).

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Im Fall des Künstlerpaares Achenbach/Albrecht hatte die Staatsanwaltschaft 7 Jahre Haft gefordert, 6 Jahre sagt das Gericht, Freispruch fordert der Beklagte.

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Hanns Joachim Friedrichs interviewt den Maler der Sportmotive im ZDF Aktuellen Sportstudio

Hanns Joachim Friedrichs interviewt den Maler der Sportmotive im ZDF Aktuellen Sportstudio

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Während Hoeneß in Bayern nicht geständig ist und darüber hinaus erklärt hat, nicht einsichtig zu sein, hat Achenbach plausibel darstellen können, wie die „Kunstreisen“ und „Kunstaktionen“ und Realtransfers stattgefunden und zwischen Achenbach (Beklagter) und Albrecht (Geldspieler) miteinander abgestimmt hatten. Achenbach konnte nachweisen, dass die Zusammenarbeit nicht auf Betrug und Vorteilsnahme, sondern dummerweise auf Achenbachs Geldverluste gestellt war:

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Albrecht hatte jederzeit Rückkauf-Zusicherung von Achenbach – das hätte man auf die Erben übertragen können, statt auf Betrug zu entscheiden.

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ACHENBACH hat für Albrecht gearbeitet und ist dabei wirtschaftlich ausgeblutet.

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Es ist eine Berufung bzw. Revision durch den Beklagten Achenbach gegen das heutige Urteil zu erwarten.

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HELGE ACHENBACH – Strafanklage wegen Kunstgeschäften

Oktober 30, 2014

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am Donnerstag, 30. Oktober 2014

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Die Staatsanwaltschaft Essen hat nun die strafrechtlichen Vorwürfe zur Anklage des Kaufmanns Helge Achenbach aus Düsseldorf bekannt gegeben:

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Dabei geht es um vier nominierte Fälle: eine Schadenssumme von 23 Millionen Euro und Vorwürfe des Betruges, der Untreue und der Urkundenfälschung.

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Der Kaufmann und Geschäftsführer Helge Achenbach sitzt nach seiner Festnahme derzeit in Untersuchungshaft.

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Bislang waren alle Beschuldigungen lediglich Medienklamauk und Folklore.

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Jetzt wurden Urkundenfälschungsvorwürfe zur Anklage gebracht, die eindeutig geklärt werden können. Denn es gibt über Bezahlgelder schriftliche Belege. Es muss Vertragsdokumente geben, in denen die Provisionsvereinbarungen spezifiziert worden sein müssen, woraus eindeutig hervorgeht, ob eine betrügerische EURO / DOLLAR-Verwechslung gegen bezahlende Kunden von Achenbach vorgenommen wurden, oder ob es sich hierbei um Unterstellungen und Mutmaßungen handelt.

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Es wurden angeblich Provisionsansprüche auf die Einkaufs- bzw- Beschaffungspreise zu zahlen vereinbart – dabei spielt die Währung der durchgeführten Abrechnungen juristisch keine Rolle. In diesem Punkt der Urkundenfälschungs-Vorwürfe wird der Prozess Klarheit bringen.

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Die in Rede gebrachten Untreue- und Betrugsverdächtigungen wollen nachträglich, über konkrete gemeinsame Verhandlungen zwischen Achenbach und seinen Kunden, strafrechtliche Machenschaften beweisen. Das ist nach Lage der Dinge des Kunstgeschäftes nicht möglich, weil über solche Risiko- bzw. Spekulationskäufe letztlich immer der anschaffende Kunde die eigene Letztentscheidung trifft, die dann, sofern man handelseinig wurde, nachträglich nicht einseitig revidierbar ist. Denn es ist kaum vorstellbar, dass der Verkäufer bzw- Vermittler Achenbach diesbezüglich verfängliche Vertragstexte unterzeichnet hätte.

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Dietmar Moews meint: Vermutlich wird Aschenbach weiterhin als Düsseldorfer Kunstskandal gehyped werden.

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Doch scheint nach Lage der Dinge, heute, das Ganze ein albernes Theater, indem Herr Achenbach letztlich achselzuckend davon kommen wird – aber sein Geschäft ist nunmehr zerstört.

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Achenbachs Geschäft war unternehmerische arbeit und nicht Berufsbetrüger. Die Vernichtung seines Geschäftes wird in ein Gegenwertverhältnis eines rechtsstaatlichen Strafverlangens für Urkundenfälschung gestellt werden müssen, wenn das Gericht ein Urteil errechnen sollte.

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Dietmar Moews, 4.Mai in der Galerie Smend Mainzer Straße 31 Köln Südstadt

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Layos Dayatos sagt: „In der Kunst gibt es keine Pause“.

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HELGE ACHENBACH: KUNST-Investor und Untersuchungshäftling

September 6, 2014

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am Samstag, 6. September 2014

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Es ist das Kunstmarkt-Verständnis nicht vorhanden, während ja allemal ein individueller Kunstgeschmack Wünschen und Werten ermöglicht.

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Und genau an dieser seichtesten Stelle des flachen Wassers im heutigen Organisations-Kunstmarkt, knüpfen dann die selbsternannten Schreiberlinge und Redakteure im postmodernen Bereich „Moderne Kunst“ und „Klassische Moderne“ an: Und in den Grüften modern Leichen.

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Der Kaufmann und Geschäftsführer Helge Achenbach sitzt nach seiner Festnahme seit Juni derzeit in Untersuchungshaft. Es geht um Geldtransfers in Höhe von ca. 72 Millionen für Oldtimer und 48 Millionen für Kunstwerke – die Zivilklage von fünf Aldi-Erben fordern 19,4 Millionen Euro herauszugeben, wenn der erste Verhandlungstag am 11. November 2014 eröffnet wird. Derweil geht Achenbach schonmal mit zwei eigenen Unternehmen in Insolvenz und Gerhard Richter und Kasper König handeln sich Schimpfnamen ein, als „Kunstfälscher“, „Zwielichtsgestalten“, „Filou“, „Schlitzohren“, Großspurigkeitler“, „Trittbrettfahrer“ und weitere Unappetitlichkeit.

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EINS Dass und wie überdimensional die heutige Kunstmarktkunst staatlich ist, nämlich in jeder Beziehung staatlich organisiert – sogar der Kunstbegriff wird fiskalpolitisch, ökonomisch festgesetzt – von wegen „Freiheit der Kunst“.

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DIETMAR MOEWS DMW 640.9.4 Strohfeld Öl auf Leinwand in Dresden gemalt

DIETMAR MOEWS
DMW 640.9.4 Strohfeld
Öl auf Leinwand
in Dresden gemalt

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So ist also der Fall HELGE ACHENBACH in erster Linie eine reine Luftnummer, eine Mobbing-Kampagne, vermutlich von interessierter Seite initiiert und dann, wie die nächste Sau, durchs Dorf gejagt.

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Nach Beltracchi, dem Kunstfälscher (der ja nachgefragte billige Fälschungen zur Schwarzgeldwäsche herstellte und Kickbacks gezahlt haben soll).

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Nach Gurlitt, dem Erben angeblicher Nazimachenschaften (der selbstgemalte Flachware stapelte – die angeblich einen NAZI-Skandal anzeigen sollte)

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Nach Berggrün nicht, der der Bundesrepublik Schröder ein Schwindelpaket andrehte (dessen lachhafte Staatskunstkäufe noch immer den Skandal der kunstfernen staatlichen Schröder-Kunstgeldausgabe verzieren – was hätte man mit den zehn Millionen alles machen können).

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Und nun also Helge Achenbach, Kommunikant zwischen Wandaktien-Geld und Syndikat, der „Engel, der Gewünschtes brachte“.

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Achenbach, Jahrgang 1952, Restaurant-Besitzer und Oldtimer-Vermittler in Düsseldorf, hat das aus Amerika kommende Art Consulting in Deutschland zwar nach und nach hoffähig gemacht, doch der ursprünglich vor allem von Galeristen formulierte Trittbrettfahrer-Status drängt sich nun in die Wahrnehmung.

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Diejenigen Schreiberlinge und Salonpersonnage, die Achenbach jahrelang als „hochkarätig“ durchgewunken hatten und die selbst dem fragwürdigen Gemauschel ansonsten wenig entgegenzusetzen haben:

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wie Gerhard Richter, der neben einer gewissen mittelmäßigen fotorealistischen Popart-Malerei hunderte Quadratmeter beschmierter, bekleckselter Blödsinnswerke auf den West-Kunstmarkt spülen ließen (und dem Dresdner Albertinum schenkte).

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wie Kaspar König, der jahrelang Steh-in-Weg-Kunst auf alle Straßen und Plätze der Republik zu stellen suchte, dann herauskam mit dem Zauberwort: „Plätze Entrümpeln“.

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Kurz, solche Arschgesichter des deutschen Kunstmilitärs (der Staat schafft an) bezeugen sich nun gegenseitig – Kasper Königs Leningrad-Kuratel noch vor Augen – Gerhard Richters: diese Preise verstehe ich nicht – in die Pfanne hauen, sollten doch einfach mal eine konkrete sachliche Meinung zu den Vorwürfen gegen Helge Achenbach vorbringen.

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Ansonsten sollte man sich sparen, diese Honigsauger der staatlichen Kunstorganisation, dieser Salonpersonnage, überhaupt das Wort zu erteilen. Was hat denn Karlheinz Schmidt von der KUNSTZEITUNG da mitzusingen?

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Denn was soll denn heißen: „Achenbach ist in Verdacht geraten“?

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Wer verdächtigt?

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Wofür verdächtig?

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Zivilrechtlich, was?

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Strafrechtlich, was?

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Welche Geschäfte? Welche Kaufverträge?

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Peinlich ist die Mobberei von solchen Schwachmaten wie Kasper König und Gerhard Richter – die allerdings sicher Insider-Wissen haben, das interessant wäre. Informationen über übliche Kunstmarktpraktiken, die der normale steuernzahlende Kunstfreund gar nicht kennt.

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JEDENFALLS lauten die vorwurfsvollen Gerüchte gegen ACHENBACH: Verkaufsvermittlungen an den ALDI-Gründer Theo Albrecht von kostspieligen Autos (Oldtimer) und Kunstwerken.

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Und, wer beklagt sich? Die Erben.

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Die ALDI-Erben sehen, was es heißt, im Syndikats-Kunstmarkt „hochkarätige Werke“ anzukaufen. Und wie das aussieht, wenn man sein Geld zurück haben will.

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Man braucht eben nicht nur marktgängige Namen – man braucht das Händlersyndikat und die Kundschaft. Kurz, die Aldi-Erben werden das Zeug nicht zu annähernd hohen Preisen wieder los, wie es Theo bei Helge eingekauft hatte.

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Nun stellen sie den Kunstberater ins Zwielicht eines Metiers, von dem sie einfach keine Ahnung zu haben scheinen: Vom Syndikats-Westkunst-Markt mittels Staatsorganisation.

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Was ein gefragtes Oldtimer-Model wert ist, bzw. welche Einstandspreise momentan angesagt sind, hängt von vielen Kriterien ab, wie bei einer Briefmarke oder einer Flasche Wein, bei einem Rennpferd oder einem Picassobild:

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Das Pferd mag humpeln, aber als Besamer noch einige Spritzer zu Zuchtzwecken hergeben.

Der Picasso mag ein Beltracchi sein, aber sehr günstig im Kaufpreis und eine Barzahlung aus Schwarzgeld, sagen wir: 60.000 Euro sowie ein Kaufbeleg mit fotokopierter Provenienz und Gutachten und 10.000 „black is beautiful“ als Kickback bar bei Übergabe an den Käufer zurück.

Der Oldtimer mag ein Unfallwagen sein, der zahlreiche nicht originale Ersatzteile hat, aber der leuchtet wie rotes Ferrari-Porcellan, er steht in Düsseldorf in einer konservierten Garage, hochversichert, und wechselt für eine Million Dollar den Eigentümer, während er im Besitz der Konservierungshalle bleibt, denn hierbei geht es um Erbschaftssteuerhinterziehung, indem der amerikanische Erblasser das Auto kauft und (ohne hohe Erbschaftssteuer) vererbt, aber der Erbe kann hinterher den Oldtimer wieder zurückgeben und bekommt, abzüglich einer Provision, das Kaufgeld (1 Mio minus Provision) zurück, hat die hohe Erbschaftssteuer in USA umgangen, das rote Auto steht weiterhin eingewickelt in Düsseldorf und wartet auf den nächsten Liebhaber solcher Geschäfte (möglich tax leverages über Drittstaaten nicht ausgeschlossen).

Schließlich die Flasche Wein – das Zeug ist längst wertlos und ungenießbar – wird als quasi Pfand zur Geldwäsche immer wieder gerne von „Weinsammlern“ fokussiert – was will man hier noch reden?

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Wie lauten also die Vorwürfe von Gerhard Richter oder Kasper König gegen Helge Achenbach? Ach so, es sind Zivilklagen gegen Achenbach der ALDI-Erben? oder Strafrecht? Betrug z. B.?

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Herr Achenbach hat dem Herrn Theo Albrecht in einem vom Käufer Albrecht vorgegebenen Preisrahmen Oldtimer und Kunstwerke beschafft.

Hat er vermittelt?

Hat Achenbach als aus eigenem Bestand verkauft?

Hat Achenbach als Agent mit BGB-bezogener Provision im Auftrag und für Rechnung Dritter an Aldi verkauft?

Hat Achenbach den Kaufpreis frei ausgehandelt?

Hat er Rechnungen gefälscht und Dollar mit Euro verwechselt?

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Dieses sind sämtlich Händlerleistungen, deren Kosten reine BGB-rechtliche Vertragsfreiheit sind. Man müsste Verträge und Belege, Quittungen, Definitionen sehen / Belege fälschen: Steuerstrafrecht).

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Vermutlich hat Albrecht keinen Preis akzeptiert, den er selbst nicht für angemessen gehalten hatte.

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Dr. DIETMAR MOEWS von FOKKO VON VELDE fotografiert

Dr. DIETMAR MOEWS
von FOKKO VON VELDE
fotografiert

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Dietmar Moews meint: Bei allen Skandalen und Skandalisierungen im Bereich des ersten Westkunst-Marktes, der Gutachter und „Hochkaräter“, der Experten und Insider, sickert, wie hier jetzt in dieser LICHTGESCHWINDIGKEIT von Dr. Dietmar Moews, der ja im Felde der Kunstorganisation approbierter empirischer Soziologe – gekrönt vom großen Kölner Alphons Silbermann – ist, immer wieder etwas Aufklärung durch.

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Daran können sich dann die Zwiebelringe der Kunstlaienschaft abmühen und weinen, wenn es in den Augen brennt. Aber – man muss doch einsehen, dass ein Werktätiger, wie z. B. Beltracchi, der täglich einen Picasso malen kann, auch mal am Wochenende ausspannt. Wenn sein Gemälde dann 60 000 bringt, will der Agent bzw. Vermittler bezahlt werden, muss das Kickback noch abgezweigt werden. Und bleibt dann Beltracchi der Rest, sagen wir 10 000 Euro, dann muss er schon jeden Monat einen absetzen, damit er am Jahresende plus minus Null rauskommen kann.

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Ich meine zum HELGE ACHENBACH: Bis heute wurden mir keinerlei justiziable Vergehen oder Unregelmäßigkeiten oder Übervorteilungen zu lasten des Beschuldigten bekannt.

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Es wirkt ziemlich dümmlich, wie unsachlich die Journalie Achenbach auf Seite Eins brachte, ähnlich wie Beltracchi und wie Gurlitt – und ziemlich befremdlich, wie Berggrün geschont wird. Aber – “weiter geht’s“:

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Layos Dayatos sagt: „In der Kunst gibt es keine Pause“.

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