20. April 2021 – der historische Durchbruch im Opportunitätsprinzip

April 16, 2021

Lichtgeschwindigkeit 10203

am Freitag, den 16. April 2021

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Der alljährliche Ladenhüter-Geburtstag 20. April kommt. Und es gibt eine sozio-geistige Bewegung, die von Intelligenz und Entfaltungskraft zeugt:

Nach Aufklärung durch das „Gutachten zur Quellenkritik Goebel 2021“ gibt es ein neues amtliches Ermessen im politischen Opportunitätsprinzip.

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https://wordpress.com/post/lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/54566

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Nazi-Reichskanzler Adolf Hitler bei der alljährlichen Springer-Passage auf dem Weg zum Erntedankfest, Externsteine

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Dietmar Moews meint: Es gibt immer Tradition, es gibt immer Abhängigkeiten, es gibt immer Veränderlichkeiten – sagt der Soziologe und bezeichnet den fortlaufenden Wandel.

So gibt es auch Nazi-Nachfolger und Nachfolger der Nazi-Opfer. Beide Gruppen haben eigenes Recht, wie die Küchenschabe, wenn man sie lässt.

Das ist nun also nicht einfach der Geburtstag von Adolf Hitler und dessen geistigen Kindern bzw. dessen kindischen Nachfolgegeistern. Sondern es ist nunmehr die öffentliche Einsicht, dass der am 20. April 1818 in Springer geborenen HEINRICH GÖBEL ein unterbelichteter Verbrecher war, jedoch kein Glühlicht-Erfinder und kein Elektro-Pionier. Die Eigenschaft als „Tüftler“ wird ihm zuzugestehen sein, immerhin hatte Heinrich Göbel nach eigenen Angaben mit seiner Frau törichte 14 Kinder (s. Charles, Henry Jr., Adolph, George, William und die lügenden Töchter).

So frage ich denn unseren niedersächsischen politischen Exekutivführer, Herrn Ministerpräsident Stephan Weil:

Indem die Niedersächsische Verwaltungsaufsicht den amtlichen Rechtsbruch Springes mit dem Opportunitätsprinzip argumentiert, wird eine Verlagerung des Falles auf die höchste Exekutivebene erzwungen. Es ergeben sich zwei Fragenkomplexe zu den rechtswidrigen Wertverletzungen an der unzweifelhaften historisch Wahrheit der vorhandenen Gerichtsdokumente. Was ist opportun, Herr Weil? Welche Argumente hat der MI für das bemühte Opportunitätsprinzip?

2.1 Herr Weil, wissen Sie, dass mit der Entnazifizierung in Springe – schon kurz nach der Ablehnung in der Auseinandersetzung um die Namensgebung „Heinrich-Göbel-Park“, der dann Volkspark genannt worden ist – in Springe willensstarke Alt-Nazis wieder zum Zuge kamen?

2.2 Herr Weil, halten sie für opportun, dass der Verlagschef des Familienbetriebs Neue Deister Zeitung Willi Städtler, bis 1945 in der NSDAP, den bekannten Nazi und Rasseforscher Dr. Achim Gercke als freien Mitarbeiter der NDZ zum Thema „Heinrich Göbel“ in zahlreichen einschlägigen Text-Beiträgen und Leserbriefen (A.) zum Zuge brachte?

2.3 Herr Weil können Sie opportun finden, wenn der 1948 selbst entnazifizierte neue Springer Stadtdirektor, Dr. jur. Gustav Degenhardt (wir nannten ihn Knochengustav, weil er auf dem Springer Judenfriedhof sein Wohnhaus baute), bis 1945 NSDAP-Mitglied und Amtsmann in Goslar, aus Thüringen gekommen, an den Bundespräsident Theodor Heuß schrieb, dass er zum Lichtfest 1954 nach Springe kommen möge? (A.)

2.4 Herr Weil – zum Verständnis noch – kurz nach dem 2. Weltkrieg genehmigte die vorgeordnete Behörde der Stadt Springe aus einem altstadtnahen Domänen-Sumpf einen Park anzulegen. Als der Park 1950 eingeweiht werden konnte, kämpften bestimmte politische Akteure für den Namen „Heinrich-Göbel-Park“; die Lockerungen der Entnazifizierung waren noch in der Entfaltung – die nazibefreiten SPD-Springer setzten den Namen „Volkspark“ durch. Finden Sie hindurch?

2.5 Im Jahr 1950 konnten die kriegsgeschlagenen, hungernden und frierenden Springer erstmalig ein Volksfest machen, eine Festwoche mit Straßen-Umzug, mit den Schülern, den Feuerwehren, dem Pferde- und Reitverein, Schützen durften noch nicht schießen. Aber Tanz und Bierzelte brachten die ersten vom Überlebenskampf erleichterten Stunden im Deistertal. Man sang „Wer soll das bezahlen, wer hat so viel Geld …? Irgendwelche Göbel-Elogen oder Symbolkünste zu Edisons Glühlampen wurden nicht aufs Programm gesetzt – keiner vermisste die „Ewige Lampe“ am falschen Geburtshaus in der Festwoche.

Die Zeitzeugengeschichten der Springer Heinrich Kalisch und Hans Heinrich Seedorf, die sich als frühere Hitlerjungen vorstellten, akzentuieren in ihrem Buch von 2001 nicht, was da die Springer im Jahr 1950 bewegte und wie die von den britischen Besatzern sehr umsichtig moderierte basisdemokratische Selbstverwaltung, bald Parteien zuließen, Ratswahlen und Neuzulassung der Neuen Deister Zeitung. Denn die Alt-Nazi griffen an:

2.6 Herr Weil, wie finden Sie, dass Stadtdirektor Degenhardt an den US- Präsidenten in einem Brief auf „Goebel vor Edison“ hinwies, um für ein Benefit der USA zu bitten? (A.)

2.7 Herr Weil, wie opportun finden Sie, dass der Springer Bürgermeister seit 1918, bis 1945 NSDAP-Mitglied, danach kurzzeitig sogar Stadtdirektor, Fritz Jürges, als Mitautor der „Geschichte der Stadt Springe am Deister“, 1954, mit einigen Lehrern, Hartmann, Fischer, Haverkamp, die allererste offizielle Stadtgeschichte schrieb, jedoch

2.7.1. Weitgehend hat der Springer Lehrer und naziverfolgte deutsche Jude Dr. Heinz Brasch, nach dessen Nazi-Berufsverbot im Jahr 1939, diese Stadtchronik von 1939 bis 1944 erarbeitet (A.). Braschs Autorenschaft wird von Altnazi Jürges unterschlagen. Kein anständiger Mensch kann das opportun finden.

2.7.2 Dr. Brasch kam angeblich 1944, beim Abtransport in den Osten, auf dem Lindener Bahnhof zu Tode (A.).

2.7.3 Eine amtliche Hallermunter-Schrift über „Springer Juden“, 1998, von Springer-Lehrer Hans-Christian Rohde,“vergisst“ Dr. Brasch; dasselbe passierte Rohde in seinem Buch „Göbel-Legende 2007“: Brasch? Fehlanzeige. Brasch hatte aber „Das Licht vom Deister“ geschrieben (Typoskript im Stadtarchiv Springe und Kopie im asz- Archiv, Dr. Dietmar Moews, Dipl. Ing. Köln.)

2.7.4 Und noch 2020 in „Hannoverschen Geschichtsblättern“ zitiert Rohde Fritz Jürges, der Dr. Brasch abgeschrieben hatte (A.), allerdings ohne Quellenangabe. Ist das wirklich der Geist der basisorientierten Selbstbestimmung, der mit dem Opportunitätsprinzip als politische Integrationskunst über den repressiven Verwaltungseingriff zu stellen ist?

2.8 Sind die Göbel angebunteten Textteile in Hartmann/Jürges „Geschichte der Stadt Springe am Deister“ (1954) über Göbel, die Kalisch/Seedorf ohne seriöse Quellennachweise ebenfalls amtlich verbreiten dürfen, zulässig? Diese Geschichtsfälschungen bei Hartmann 1954 auch in „Ortschronik Springe 2002“ vom Autor Andreas Lilge, auf amtliche Herausgebervorgabe durch Prof. Horst Callies, quasi unbearbeitet übernommen – sind die zulässig? Kann man das für opportun halten, im Sinne von Ermessensentscheidung?

2.9 Ich zitiere aus konkretem Opportunitäts-Spiel, allerdings hier beim heutigen Springe-Goebel 2021 als Geschwür der 1954er Alt-Nazi-Konjunktur mit Dr. Achim Gercke und der Neuen Deister Zeitung (NDZ). Da heißt es nämlich:

Fasst der Rat einer Gemeinde einen rechtswidrigen Beschluss bzw. beschließt ein anderes Organ eine rechtswidrige Maßnahme, so besteht grundsätzlich die Einspruchspflicht des Hauptverwaltungsbeamten. Dieser hat dabei bereits in Zweifelsfällen der Kommunalaufsichtsbehörde gegenüber zu berichten (vgl. nur 88 NKomVG). Diese muss dann entscheiden, ob sie gegen den Beschluss/die Maßnahme kommunalaufsichtliche Schritte einleitet. Es handelt sich dabei um eine Ermessensentscheidung. Die Kommunalaufsichtsbehörde kann – abhängig von dem jeweiligen Landesrecht – beanstanden, Anordnungen treffen, die Ersatzvornahme einleiten oder ein Organ durch einen Beauftragten ersetzen (vgl. für Niedersachsen §§ 172 ff. NKomBG). Bei abweichender Rechtsauffassung gegen eine solche Entscheidung besteht die Möglichkeit des Widerspruches und der Klage vor dem Verwaltungsgericht seitens der betroffenen Kommune.

2.10 Herr Weil, meinen Sie denn, es könne als oppportunes Ermessen weitergetrieben werden, wie der obige Passus aus dem Vorwort der Zeitzeugengeschichte 2001 von Kalisch/Seedorf – ob nun irrlaufend oder zynisch – der geradezu danach schreit, so nicht länger amtlich verbreitet werden zu dürfen. Denn es ist die Fortpflanzung der blanken Göbellüge von 1929 über 1954, hier 2001 in die Ortschronik 2002, die noch heute, im Jahr 2021, in Springe auf den öffentlich-amtlichen Texttafeln steht.

2.11 Hier spitzen die beiden Autoren Kalisch und Seedorf vollkommen wahrheitswidrig zu, was die Gesamtverlogenheit dieser Zeitzeugen, aber auch die Göbelkapitel im Besonderen betrifft, wenn sie ein paartausendfach drucken lassen („Zeitzeugengeschichte von Springe 1925-1956“, 2001 – Seedorf nannte Goebel einen Heiligen):

„Seite 3

Vorwort:

Wie war das eigentlich damals?

… Fragen sind bisher in schriftlicher Form von kaum jemandem und auch nur randlich in der sonst vortrefflichen Stadtgeschichte von Wilhelm Hartmann (1954) beantwortet worden. Und auch in den anderen Heimatchroniken der letzten 50 Jahre wird diese Zeit häufig ausgelassen oder doch nur sehr kurz behandelt. Es wird darüber mehr unterdrückt als geschrieben. Das Schweigen hatte viele Gründe…“

2.12 „Seite 26

5. Bericht: Heinrich Kalisch Erste große Göbel-Feier im Jahre 1929

… Der Verband deutscher Elektromechaniker hatte gemeinsam mit der Elektrotechnischen Gesellschaft Hannover an diesem Sonnabendnachmittag in das Hotel Friese eingeladen, um Heinrich Göbels, dem Erfinder der ersten elektrischen Glühlampe zu gedenken. Heinrich Göbel, ein Sohn unserer Stadt, geboren am 20. April 1818 im Hause Zum Oberntor 30 und im Alter von 30 Jahren im Krisenjahr 1848 nach Amerika ausgewandert, hatte 1854 dort seine große Erfindung gemacht….“

2.13 Herr Weil, wie können Sie opportun befinden, wenn die Springer Goebel- Nazimachenschaft durch sozio-geistige Nachfolger über so viele Jahre gegen die Nazi-Opfer und deren Nachfolger (z. B. all die Springer Sozialdemokraten, die bis 1945 von den Nazis eingesperrt waren) mit amtlicher Macht fortgesetzt wird?

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Daraus folgt – wer wachsam die Hierarchie der Gedanken zu mobilisieren vermag:

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WG. Unterlassung amtlicher Bekundungen der Stadt Springe die nicht der Wahrheit entsprechen

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Das rechtsstaatliche Verlangen der zu verfügenden Beendigung des angängigen rechtswidrigen Amtswalten in Zuständigkeit der Stadtverwaltung Springe bzw. nach langjährigen, stufenweisen öffentlichen Appellen seit dem Jahr 1986 (s. Gutachten zur Quellenkritik 2021), Aufklärungsgesprächen zur dokumentierten Quellenlage zur amtlichen Springer Göbellüge der Alt-Nazi und deren Nachfolge-Springer durch die Jahre – immer angesichts der Nichtnazi und deren Nachfolger – bis hin zu Offenen Briefen zur Initiation der Verwaltungsaufsicht, nun nach dem Opportunitäts-Ermessen an die oberste Exekutiv-Instanz Niedersachsens.

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Der angezeigte Missstand und die amtlichen Irreführungen werden noch im April 2021 fortgesetzt. Es werden lügenhafte Erklärungsnormen gegen die weiterhin rechtswidrigen Textpublikationen und sinnlichen Manifestationen von der untersten Exekutivinstanz aufrecht erhalten (s. online Springe.de und Links zum OHG, aktuelle amtliche Buchpublikationen, Denkmäler mit unwahren Betextungen, die Ortsratsprotokolle 2020 und 2021, mündliche Stellungnahmen der Amtsträger, auch unwiderrufene NDZ-Zitationen, zur Fortsetzung der Nazi-initiierten amtlichen Göbel-Lügen).

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Heiliger Bimmbamm!

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Rechtsstaat-Bruch amtliche Irreführung der Stadt Springe

April 11, 2021

Lichtgeschwindigkeit 10200

am Sonntag, den 11. April 2021

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Die Stadt Springe belügt die Region-Verwaltungsaufsicht-Aufsicht von Niedersachsen und behauptet mit der Springer Göbellüge durch die Stadtverwaltung, in Büchern, im eigenen Internetzauftritt, in öffentlichen amtlichen Verlautbarungen und als Texttafeln an Denkmälern, diese Lügen seien Wahrheit und alle Texte seien Bestandteile der Denkmale und gestützt von der eigenen Denkmalsouveränität der Goebel-Springer 2021 auf kommunaler Amtsebene.

Damit beugen der Ortsrat Springe und der Verwaltungschef Bürgermeister Christian Springfeld das geltende Recht, des „Verbotes amtlicher Lügenverbreitung“ und setzen sich selbst als Exekutivebene in eine quasi Legislativfunktion über die geltende Exekutivkompetenz.

Im deutschen Rechtsstaat soll als Generalnorm verstanden und befolgt werden, dass Nichts und Niemand über dem Gesetz steht.

In Deutschland gilt das Grundgesetz und alle weiteren rechtsstaatlichen Rechtsregelungen, in genereller Widerspruchsfreiheit aller Gesetze untereinander sowie das Prinzip des „Verbots von Mehrfachkompetenzen“ in den föderalen Legislativebenen von Bund, Länder und Gemeinden.

Deutschland hat eine weitere Rechtsstaat-Beugung, indem die staatliche Souveränität Deutschlands immer noch als Folge der völligen Kapitulation vom 9. Mai 1945 durch die US-amerikanischen Kriegsgewinner misshandelt werden kann.

Z. B. Es wurde ausdrücklich im Jahr 1951 von den Siegermächten USA und Großbritannien die staatliche Souveränität der Bundesrepublik Deutschland anerkannt, aber praktisch niemals gewährt. Frankreich saß eigentlich nur am Katzentisch, weil es nicht Siegermacht, sondern Befreiht-Land war. Und die Sowjetunion hatte die Rote Armee ohnehin nicht aus der sowjetischbesetzten Ost-Zone gar nicht abgezogen, die dafür dann „DDR“ genannt wurde.

Im nichtsouveränen westlichen Deutschland erzwangen die USA konkret die verfügte Todesstrafe gegen SS-Offiziere nach der Souveränitätserklärung, indem sie sich über die Reklamation des demokratisch gewählten Bundeskanzlers Konrad Adenauer hinwegsetzten, der auf das geltende Recht im souveränen Deutschland pochte, darin die Todesstrafe abgeschafft war und keine staatlichen Tötungen mehr durchgeführt werden durften.

Die USA-Militärmacht tötete die Verurteilten entgegen dem deutschen Recht und ignorierten damit die Souveränität.

Es ist Recht der Bürger und als Verwaltungsregel bei amtlicher Irreführung oder Lügen im deutschen Rechtsstaat geltend, Korrektur zugunsten der geltenden Wahrheit durch Verwaltungsaufsicht oder durch ein Verwaltungsgericht zu erreichen. Zumindest ist eine Beseitigung und Löschung von unwahren amtlichen Texteproklamationen verlangt.

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Nun haben Aufklärungsarbeiten und schließlich systematische wissenschaftliche Quellenprüfung zum Thema „Heinrich Göbel – 25 Jahre vor Edison“ / „Heinrich Göbel – Pionier der Elektrogeschichte“ / „Heinrich Göbel – Erfindervorbild für die Schulkinder“ aktuell – auch mit erweiterten Internetz-Recherchen – erneut festgestellt, dass die wirkliche Geschichte der Glühlampen den US-Amerikaner Henry Goebel Sr. (1818-1893) als Kriminellen im Zusammenhang der Pionierzeit der Lampentechnik zeigt. Eine weitere amtliche Idolisierung ist damit rechtswidrig. Geschmack und Lauterkeit einer lokalen Meinungsfreiheit sind davon lediglich moralisch berührt. Wer Fake anstellt muss mit der Verkommenheit des Umgangs rechnen.

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Dietmar Moews meint: Ich bin der Meinung, dass das heutige in wichtigen eigenen Angelegenheiten schlecht oder unterbelichtet informierte deutsche Wählervolk nicht von einer staatlichen Kulturindustrie propagandistisch geführt werden sollte, sodass daraus der Volksmund schlicht LÜGENPRESSE erkennen muss. Sondern es sollten alle wichtigen Informationen öffentlich und durchdringend bereitgestellt und vermittelt werden (es ist nicht von Staats-, Amts- und Polizeigeheimnis die Rede).

Ebenso empfinde ich die (vermutlich informellen) Falschmitteilungen an die Verwaltungsaufsicht der Region Hannover durch das Amt Springe nicht als „Verhältnismäßigkeit“ sondern als die soziologisch-rechtstaatliche Frage:

Wie lange wird öffentlich geduldet, dass die eigene Geschichte und der Forschungsstand propagandistisch umgangen werden, indem Ämter, Aufsicht und Kulturindustrie durch Lokalmedien und staatliche Massenmedien im wahrsten Sinn des Wortes geheim gehalten werden, Aufklärung verhindert wird und dazu die Schullehrer die Irreführung der Schuljugend betreiben (zuletzt das amtliche OHG-Goebel-Projekt-Papier, das ohne Einführung in die Dokumente zu Goebel im Springer Stadtarchiv stattfand; die Schüler wissen gar nicht, was es da Alles umfangreich gibt und sagen: Wir wollten neutral berichten! – na ja, Unkenntnisse, aber die Verlängerung des Gerüchtes: Über Göbel sei wenig überliefert).

Diese Fragen zum Lügenbetrieb muss sich auch der Aufsichtsherr über den Rechtsstaat im deutschen Föderalismus, der Ministerpräsident Stephan Weil stellen, so lange er nicht repressiv eingreift – so verlangt es das Gesetz im deutschen Rechtsstaat.

Mir ist deshalb die „ewige“ Propagandalüge deutscher Politikobrigkeiten nicht plausibel, dass ganz konkret immer wieder auf die USA-Souveränitätseklaration von 1951 hingewiesen wird, die Behauptung nämlich, Deutschland sei völkerrechtlich souverän.

Deutschland ist nicht souverän – Deutschland ist immer noch besiegter Hitlerstaat – so wie ein Hitlerstaat nach über 70 Jahren us-amerikanischer Weltfinanz und Militärbündnis und einer ausgekochten LÜGENPRESSE durch Kulturindustrie eben unmündig ist und von Oben für unmündig gehalten wird.

Der US-Präsident Trump bestritt CORONA und empfahl Reinigungsmittel zu schlucken, trotzdem der US-Regierung die Pandemie und die Corona-Problematik bekannt war. (Deshalb saß Herr Fauci schweigend dabei). Wie wir heute wissen, war auch Trump sich der großen Todesmisere durch Corona völlig bewusst und im Bilde. Trump bestritt Corona mit einem staatspsychologischen Motiv, dass er eine Panik der US-Bürger verhindern wollte, die von der Wahrheit über Corona hätte ausgelöst werden können. Trump hielt die Amerikaner für zu blöde und unreif, die Wahrheit der Coronaendemie anzunehmen.

Westliche Regierungen halten ihre Bürger für zu blöd, eine freie Information von einer professionellen marktwirtschaftlichen Presse anzunehmen – man hält Propaganda und Lüge für verantwortungsvolle Staatsführung.

Bevormundung gibt es in jeder Despotie, ob Stalin oder Xi Jinping, ob Assad oder Merkel – sie lügen. Merkel beantwortet die Frage nach der Souveränität Deutschlands etwa so: In Deutschland gilt das Grundgesetz und die darauf homogen bezogenen Gesetze, für jeden Deutschen gleich (unter der US-Amerikanischen Militärpolizei).

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Der Lichtgott kam 1950 aus der Nazi-Reserve in Springe

April 3, 2021

Lichtgeschwindigkeit 10196

am Samstag, den 3. April 2021

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Als deutlich wurde, dass der Hitler-Furor Selbstzerstörung würde, und die NDZ voll der Todesannoncen war, lautet es am 31. März 1943:

„Aus „kriegsbedingten Gründen“ muß die Neue Deister Zeitung ihr Erscheinen einstellen.

Erstes Stadtfest nach dem Kriegsende fand nach Hunger und Elend im Sommer 1950 statt. Das Kriegsende wurde als deutsche Kapitulation am 9. Mai 1945 offiziell und als Zusammenbruch bereits einige Wochen vorher in Springe am Deister erlebt. Da kamen „desertierte“ Wehrmachtsoldaten zu Fuß aus Frankreich oder von der Brücke in Remagen ins Deistertal aus dem Krieg zurück. Das Wort „Lichtgott aus Springe“ hatten die damals nicht „ins Feld“ gebracht

Schon im April 1945 erlebten Springer russische Gefangene auf Transport von Sennelager, aber auch amerikanische Soldaten und Endsieg-Fliegerangriffe. Gleichzeitig gab es noch Panzerfäuste und Flugabwehrkanonen, die den Feind bis zur letzten Kartoffelschale bekämpften und SA-Uniformierte, die Einheimische zum Durchhalten zwangen. Es hieß anfang April 1945, Springe würde nicht gegen die alliierten Besatzer verteidigt. Während die Springer Frauen und Kinder den April 1945 Kriegsgetöse und Bomberflüge, Fliegeralarm und völlig übergedrehte Restnazi-Soldaten auszuhalten hatten, verkrochen sie sich im Wald, sogar in der Tropfsteinhöhle am Hallermuntskopf.

Springe war dann zunächst 1945 unter britischer Besatzung und britischem Militärregime. So haben es die beiden Zeitzeugen der „Zeitzeugengeschichte“, der Springer Postbote Heinrich Kalisch und der später zugewanderte Historiker Hans-Heinrich Seedorf, aufgeschrieben. Diese Überlebenden bezeichneten sich selbst als im Hitlerreich, in den damaligen NSDAP-Kinder- und Jugendorganisationen als überzeugte, begeisterte, verführte junge Deutsche.

Im Frühjahr 1947 löste der alliierte Kontrollrat den Preußischen Landtag auf. Damit erst begann die Geschichte eines neuen Landes – Niedersachsen, mit der Hauptstadt Hannover.

Das Springer Lokalblatt NEUE DEISTER ZEITUNG, des Familienunternehmers STÄDLER, der Mitglied der NSDAP war, wurde erst 1949 wieder – mit einer Publikationslizenz der britischen Besatzer – neugestartet. Lebensmittelnot und Wohnungsmisere waren nach dem Wiedererscheinen ab 22. Oktober die NDZ-Themen. Es war die ausdrückliche Neuaufbaulinie der Briten für Springe, demokratische Selbstbestimmung zu organisieren. Die Briten wollten ein gewisses „bottom-up“ der britischen Demokratie herleiten, anders als das gescheiterte „top-down“ der Weimarer Republik, das zum Hitler Despotismus geführt worden war.

Die Nazis von Springe erhielten 1945 von der Besatzungsmacht die Auflage, keine politischen oder gemeinschaftlichen Ämter wahrzunehmen, sie hatten zunächst weder passives noch aktives Wahlrecht. Doch anders als die brutale sowjetische Militärmacht gab die britische Militärregierung der aufzubauenden deutschen Verwaltung den Vorrang vor der politischen Säuberung und stellte zahlreiche ehemalige Beamte des sogenannten Dritten Reiches wieder ein bzw. beließ sie auf ihren Posten. So wurde der NSDAP-Bürgermeister Fritz Jürges, der seit 1918 auch schon in der Weimarer Republik seine Stelle erfüllt hatte, auch bei den Briten im Neuanfang 1945 geduldet.

Im Sommer 1949 stellten die drei Westalliierten die Entnazifizierung ein. Damit war auch der aus Goslar zugewanderte selbstentnazifizierte Dr. Gustav Degenhardt entsorgt, der NDZ-Verleger Städler war fein raus, der Bürgermeister Jürges usw. sagte man „PG“: Pech gehabt.

Bis dahin hatte jeder überlebende Deutsche, auch die Springer, einen Entnazifizierungsbogen mit 131 Fragen auszufüllen. Ein unentbehrlicher Amtsarzt in SA-Uniform, den jeder kannte, der noch im Februar 1945 einer 73-jährigen jüdische Mitbürgerin ihre Transportfähigkeit nach Theresienstadt attestiert hatte, war folglich für Jeden, der nach 1945 im öffentlichen Dienst tätig werden wollte, darauf angewiesen sich von diesem Mitläufer genannten Braunhemd-Nazi vertrauensärztlich untersuchen lassen. 1951 beschloß auch der Niedersächsische Landtag das „Gesetz über den Abschluss der Entnazifizierung“.

Und nun das:

Die neue Demokratie in Springe schuf eine Grünanlage mit Gold-Fischteich und Insel – sogar mit Schwänen. Mückenplage hin Gärtnerkosten her – der Park erhielt einen Namen. Die Stadträte beschlossen, den neuen Park nicht Heinrich-Göbel-Park zu taufen, wie jemand vorgeschlagen hatte, sondern lieber den sozialdemokratischen Begriff VOLKSPARK zu nehmen.

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Dietmar Moews meint: Mit meinem Gutachten zur Quellenkritik Goebel 2021 sind der Erfindergöbel und der Pioniergöbel wissenschaftlich überführt. Stattdessen hat man nun einen Verbrecher-Goebel hinzunehmen – zumindest mal den Begriff „Heiliger“ und „Vorbild für die Kinder“ zu streichen.

Schon kurz nach der Kapitulation, das war die Osterzeit – was ja mal zu Ostern anzumerken ist, wenn es sich doch nicht um einen Western handelt -, ist in Springe eine „britische“ Neuorganisation eingeleitet worden – segensreich, aber:

Mit dem vorhandenen Personal – bis die ganzen überlebenden Springer Sozis, Kommunisten und Bibelforscher aus den Lagern nach Springe entlassen worden waren, die dann Springe mit britischen Demokratievorgaben reorganisierten sollten – wurde nun aus Hunger und Not Demokratie gemacht werden.

Und dann übertrug man das Sumpfglände aus Kircheneigentum, östlich der Domäne (heute Rathaus und Museum, Richtung B 217), ins Grundeigentum der Kommune.

Und man wünschte sich statt eines Mückenbrut-Loches eine Grünanlage – einen Park. Das wurde sehr umstritten. Dann also Park. Und dann der Name des Parks. Und dann der Vorschlag Heinrich-Göbel-Park.

Und dann – 1950 – abgelehnt.

Vom Springer Volksvertretern wurde der eher sozialdemokratische Wertbegriff VOLKSPARK entschieden.

So viel 1950.

Erst 1951 war Niedersachsen mit Landtagsbeschluss entnazifiziert!

Und dann erst kamen die alten Nazis in Springer zur Göbellage.

Während das erste Stadtfest 1950 von Degenhardt noch völlig ohne Göbelnennung aufgepoppt worden war, suchte man Feieranlässe. Alljährliche lokale Jahresfeste wurden ab 1951 die Forst-Grenzbeziehungen. – Bald kamen die frischentnazifizierten Goebel-Springer hinzu.

Also erst nach 1950, als der NSDAP-NDZ-Städler, der NSDAP-Degenhardt-Stadtdirektor, der Bürgermeister und Landrat NSDAP Fritz Jürges dazukamen. – Wann kam – Ex-Dr. Achim NSDAP-Gercke zum Zuge?

Wann: schrieb der ehemalige Spitzen-Nazi-Rassentheoretiker, als „Dr. Achim Gercke, Adensen“ erstmalig in der NDZ über Heinrich Göbel?

Ab 1949/50 durfte die NDZ wieder erscheinen.

Frage: Wann erschien erstmalig eine Heinrich-Göbel-Park-Werbung in der NDZ?

Wann erschien erstmalig nach 1950 Göbel in der NDZ?

Wann durfte Gercke erstmalig in der NDZ auftreten?

Was wurde da bis 1954 für Göbel publiziert?

Dietmar Moews sieht hierin eine konkrete EX-NAZI-Ingroup (die den Heinrich-Göbel-Park noch nicht durchsetzen konnte), die danach aber aufdrehte.

Ob Lehrer Dr. Gresky – der mit der Übersetzungsfälschung der Göbel-Akten – Nazi war? Wie wurde man damals Doktor? 

So geht es doch munter weiter – weg von Beckmann – hin zu Springer-Goebel. Was haben nur die Legendenhüter Callies und Rohde da zur eigenen Verdummung im Jahre 2007 publiziert?

Wo wird Gercke in einer angeblichen Doktorarbeit erwähnt – oder als Gehrke vertuscht?

Und noch eine strukturelle Feinheit:

Während im Hitlerdeutschland von oben, von der Reichsregierung, die Landkreise und Regierungspräsidenten lebenswichtige Funktionen für die Kriegsorganisation ausübten (Luftschutz, Stellungsübungen, Lebensmittelkarten usw.), wurden die lokale Lebenswelt, die Kommunen davon weitgehend freigehalten. Statt lokaler Selbstbestimmung herrschten in Springer – in der Nazidoppelstruktur (analog zu Frick Reichsinnenminister/ Himmler SS-Innenterrorist) die SA-Standarten gegenüber den Bürgermeistern.

Staatsheoretisch war also die lokale Basis abgekoppelt und wurde von den lokalen SA-Größen quasi informell traktiert.

1952 war es umgekehrt: Die 1952-Nachkriegsnazis von Springer machten ihr Lokalidol, den Göbel gegen Edison, ohne Landkreis, ohne die Landräte und ohne die Landesregierung.

Der Springer-Göbel wurde vom Goebel-Springer-Nazis, zusammen mit den Industrieverbänden, den Elektro-Lobbyisten, von Osram, Siemens und ETZ, mit dem Brockhaus im Hinteergrund mobilisiert – so von Altnazi Stadtdirektor Dr. Gustav Degenhardt, der als „Knochengustav“ auf dem Judenfriedhof sein Wohnhaus baute, organisiert und persönlich durchgesetzt.

Da mussten dann Jürges, Degenhardt, Gresky, Städler, Gercke nur noch ins Göbel-Geheul einstimmen, wenn der Lichtgott Göbel mit Schraubverschluss von dem schlesischen Holzbildhauer Helmut Benna, als Holzschnitt gedruckt, erschien.

Ich frage die heutigen Springer Bürger und Bewohner, was sehen Sie, wenn Sie das sehen? Als Internetzbenutzer bilden Sie eine Minderheit in Springer.

Aber glauben Sie nur nicht länger, dass heute, 2021, NDZ-Leser noch eine bedeutende Mehrheit wären.

Und glauben Sie nicht, den amerikanischen Nationalheld Edison zu beleidigen, sei kluge Politik. Edison wird in den USA ganz hervorgehoben geehrt, weil er einer der entscheidenden Menschen war, die die Epoche der Elektrifizierung in der ganzen Welt herbeiführten.

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FINE E COMPATTO

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Neues von der Neuen Deister Zeitung

März 26, 2021

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am Freitag, den 26. März 2021

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Heute las ich in einer älteren Ausgabe der Neue Deister Zeitung aus Springe am Deister. Die Redakteure in Springe haben sich einen Oberflächenstil zugelegt, weil vermutlich bei gründlicherer journalistischer Arbeitsweise kein Blatt zum Redaktionsschluss fertig würde – hat man dort doch auch immer gleichzeitig den NDZ.de-Auftritt im Auge, der nicht hinter dem Tageszeitungsrhythmus herhängen darf, sondern stets auf der möglichst aktuellen Höhe der Echtzeit-Agenturen sein möchte – dazu möglichst gute Abbildungen. Und jetzt hatte ich also eine Titelseite, die dem Lokalreiz entsprechen sollte. Es brachte die NDZ in ungewöhnlichem Großformat den folgenden Titel:

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Dietmar Moews meint: Ich weise auf das neue Gutachten 2021 zum Forschungsstand hin: Dr. Dietmar Moews zu >Goebel Quellenkritik 2021<, im asz Köln erschienen.

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Liebe Benutzer*ienen der LICHTGESCHWINDIGKEIT bei WordPress, es folgt ein Text/Bild-Beitrag, den ich für die Leser der NDZ (Neue Deister Zeitung Springe) verfasst habe. Der Text ist wegen meiner Urheberrechtsansprüche bislang nicht von der NDZ publiziert worden. Der informative Text bringt Fakten, die beweisen, dass und wie durch Jahrzehnte hindurch den Lokalblattlesern der Kleinstadt Springe am Deister durch die Neue Deister Zeitung (NDZ) eine IRREFÜHRUNG eingebrannt worden ist.

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In einem mit kommunalem Geld erstellten Bildband der beiden Springer Heimatzeugen, Heinrich Kalisch (1925-2003) und Dr. rer. nat. Hans-Heinrich Seedorf (1923-2020), mit dem Titel „Zeitzeugengeschichte von Springe von 1925 bis 1956“, wurden zahlreiche Erinnerungen von Zeitzeugen mit Briefen, Worten und Bildern und Archivgütern dokumentiert und leider auch geschichtsmanipulativ verschwiegen. Die historisch wertenden Teile von Kalisch/Seedorf sind wesentlich irreführend oder gar falsch. Sie behaupten z. B., der Springer Heinrich Göbel habe im Jahr 1854 die elektrische Glühlampe erfunden. Sie verschweigen den ersten Verfasser der Orts-Chronik, den umgekommenen Juden und Springer Lehrer, mit Nazi-Berufsverbot, Dr. Heinz Brasch. Dabei danken Kalisch/Seedorf allen möglichen Geschichtsfälschern, den Lehrern Wilhelm Hartmann, Friedrich Fischer und Wilhelm Haverkamp sowie dem Alt-Bürgermeister Jürges, der den Juden Brasch persönlich für diese Stadtgeschichte indienst genommen hatte und ekelhaft ist dann folgender Nachsatz:

„…Die Rücksichtnahme auf noch Lebende, die undurchsichtigen Verhältnisse dieser Zeit und die völlig unzureichende Quellenlage machten eine eingehende Behandlung der Zeit des Nationalsozialismus und der Nachkriegszeit für die Verfasser unmöglich. Das nachzuholen war auch eine Aufgabe des jetzigen Buches …“. Und Kalisch/Seedorf schwingen sich geschichtsklitternd auf: „18. Bericht: Der Führerstaat: (Einparteienstaat) Die Nationalsozialisten verfügten über eine straffe Organisation, die sie befähigten, in kürzester Zeit von der Spitze bis zur Basis taktische Entscheidungen zu fällen und umzusetzen. Die Partei war eine lückenlose Superorganisation. Sie erfasste über die verschiedenen Gliederungen alle Berufe und Stände des deutschen Volkes. Keiner durfte abseits stehen. Alle wurden erfasst, nicht nur im öffentlichen Leben. alle Organisationen der Partei waren hierarchisch aufgebaut und jede Stufe mit einem verantwortlichen Führer besetzt, der streng den Anweisungen seiner Vorgesetzten zu folgen hatte …“ (S. 37).

So ging es auch Brasch – aber unsere Springer Chronisten haben afür eine Lücken-Superorganisation. Wer nicht studierter Historiker war, hätte in den Tagebüchern von Goebbels oder Rosenberg lesen können. In den Aufzeichnungen und Analysen zum NSDAP-Innenleben, dem SS/SA-Konflikt, den geografischen und linken/rechten Gruppenkämpfen, wird keineswegs mitgeteilt, dass – wie vom Führer gefordert – Staat und Politik sich führen ließen (vgl. Brendan Simms 2019). Und wer Zeuge war, wie die beiden Kalisch/Seedorf, sollte verstanden haben, dass und warum die „Superorganisation“ den totalen Untergang verursachte. Das entging den beiden heimatfreundigen Pioniere der Zeitzeugenschaft , auch auf sich selbst zu beziehen, offensichtlich:

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>Pioniere der Irreführung als lokale Domäne der Neuen Deister Zeitung von Springe< – 18. September 2020

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Heute brachte die NDZ in ungewöhnlichem Großformat den folgenden Titel:

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Im hinteren Teil des Provinzblattes NDZ, auf Seite 8, wird nämlich ein Pionier als Idol der historischen Wahrheit zuwider eingepflegt. Auch die aktuelle Leitung der NDZ deckt bis heute nicht die eigene führende Rolle daran auf. Ein Unterklassen-Auswanderer, 1848 aus Springer, wird 2020 weiterhin als Pionier der Entwicklung des elektrischen Lichts den Einheimischen Lesern erklärt. Man tut so, als habe ein Heinrich Göbel (1818-1893) in USA gegen Edison prozessiert, vor Gericht gesiegt, als „Pionier“ große Abstandsgelder erhalten und sei dann zu früh gestorben. So lehrten auch die Lehrer nach dem Krieg (1939-1945) ihren Schülern in Springer. Man hatte sogar eine Heinrich-Göbel-Schule benannt und wollte den Volkspark „Heinrich-Göbel-Park“ nennen. Schon der Orts-Chronik-Verfasser, der Lehrer Dr. Heinz Brasch, erfand bereits 1943 die Göbel-Pionier-Idolisierung.

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Als Göbel-Gutachter erhielt ich die Anfrage, ob ich die Einstein-von Braun Atomexperimente im Springer „Wegemeisterhaus“ für möglich halte, und habe darauf meinen folgenden Text für die NDZ geschrieben. Jedenfalls treten für mich ganz harte soziologische Tatsachen der proaktiven lokalen Führungs- und Meinungsmacht hervor zur Frage: „Was halten die Bewohner der Kleinstadt Springer für wahr? woher haben sie ihr vermeintliches Wissen? Wozu schweigen sie lieber? Vielleicht können die Menschen aus folgendem Narrativ etwas über Massenkommunikation im Kleinen lernen:

>Springer* als moderner Pionierort mit Einstein

Der Springer Ortsbürgermeister Karl-Heinz Friedrich (CDU) freute sich über kostengünstige neue Idole und Pioniere für den kreativen Ort hinterm Deister. Zumal bereits Einsteins Familienunternehmen als Pioniere des elektrischen Lichts große Straßen-Beleuchtungsprojekte in München, Zürich und Wien realisierten, womit zusätzlich Bezug zur Lichtstadt Springer offenkundig ist. So könnte auch der Leuchtkörper am Ebersberg zur „Einstein-Bastei“ umgewidmet werden, der den ersten Atomsprengkörpern, von 1915 aus Springe, sehr ähnelt.

* Springer (sic!) nannte Henry Goebel Sr. seine Heimatstadt Springe in seiner ersten von sieben Eidesstattlichen Erklärungen im Januar 1893 in New York.

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Es ist zu vermuten, dass auch lange nach dem geistigen Aufkommen von Münchhausen in Springe (Göbels Lehrer), auch Einstein und Wernher von Braun bereits im Jahr 1914 in Springe die ersten erfolgreichen Experimente mit kleinen Atombomben durchführten (Jahrzehnte vor Großbritannien).

Wie die NDZ jetzt vom „Einsteinkreis“ erfuhr, der aus Mitgliedern des Springer Geschichtsvereins und dem damaligen Nachkriegs-Superintendent Heinrich Grimm bestand, gab es ein Labor im ehemaligen Wegemeisterhaus, nahe der Kaiserrampe. Dort sollen die ersten Testexplosionen erfolgreich stattgefunden haben

Einstein/ von Braun hatten jeweils die Nachtzeit des 31. Dezember genutzt, wo die Sylvesterfeiern und das übliche Feuerwerk, für akustische Deckung sorgte. Die radioaktiven Rückstände wurden in den Nebengebäuden des

Laves-Jagdschlosses zwischengelagert. Sie sollen die ehemalige „Kaiserrampe“ und einen Sonderzug der Reichsbahn benutzt haben und direkt in der Einsiedlung (ehem. Lohöfer) gewohnt haben. Schwerer persönlicher Streit zwischen dem älteren Einstein und dem jüngeren Wernher von Braun um verfügbare Forschungsgelder beendete deren Zusammenarbeit in Springe.

Während die beiden Pioniere der Atomphysik, Einstein und von Braun, später von den USA angeworben wurden, hatte Hitler (in Springe) gegen Ende der Weimarer Republik noch selbst versucht, die fortschrittliche Waffentechnik in Deutschland zu halten.

Der NDZ liegen Auszüge der Korrespondenz zum Atomlabor „Wegemeisterhaus Springe“ vor, die aus dem Nachlass der Springer Geschichts- und Naturwissenschafts-Professoren, Horst Callies und Hans Heinrich Seedorf, stammen sollen. Vor einigen Jahren präsentierte Museumspionier Prof. Callies sogar ein Glasgehäuse (NDZ berichtete), das mutmaßlich zum Bau der Einstein/von Braun-Atombomben-Modelle verwendet worden sei. Callies bezeichnete dieses Gehäuse als „Fliegenfalle“. Dafür erhielt er sogar das Bundesverdienstkreuz.

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Der Springer Ortsrat besitzt vom eigenen Rang als Pionier-Stadt bislang nur Geheimpapiere im Stadtarchiv, die von Patent-Gerichtsprozessen zur Kernspaltung aus den USA stammen. Vom geheimen Atomlabor im Springer Wegemeisterhaus besitzt das Stadtarchiv keine Dokumente, obschon sowohl Prof. Callies wie auch Prof. Seedorf im Museum auf dem Burghof  jahrzehntelang aktiv waren. Man könnte allerdings im Museumsarchiv oder in den geheimnisumwitterten Oscar Musal-Papieren, des Amtsgerichtsrats, fündig werden.

Sollte jetzt ein Sturm der Springer, besonders auch der Schüler, auf das Stadtarchiv erfolgen, selbst zu sehen, was die geheime Orts-Geschichte noch alles sagt, hätte die NDZ allerdings viel zu tun, wenn sie die Führungsrolle fortsetzen möchte. Und es drängt erneut der akute Personalmangel für Stadtarchiv und Museum wieder auf die Tagesordnung von Stadtrat und Ortsrat (nach Abgang des Stadtarchivars Andreas Lilge; NDZ berichtete).

An sich kann preisgünstig die „Einstein-Bastei“ aus der bislang so genannten „Göbel-Bastei“ gemacht werden – der Leuchtkörper ist durchaus als Fantasieform eines Atomsprengkörpers gut geeignet. Auch ließe sich ein zweiter Pferdehalfter am alten Springer Amtsgericht neben dem ersten anbringen, der an den Stadtarchivar Andreas Lilge mit folgenden Worten erinnert: „Herausgeber der Ortschronik Springe im Jahr 2002 und Pionier des Archivwesens“.

Eine Verdi-Göbel-Lilge-Darstellung lässt sich als Idolisierungs-Symbol für den Fremdenverkehr und durchaus auch international vermarkten, sobald es um Idole und Pioniere geht. In der Pipeline des Springer Stadtmarketings befinden sich auch weitere Modelle, z. B. Bill Wyman als Hannah Arendt-Double, Keith Moon als Charles Aznavour und Mireille Matthieu.

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Dietmar Moews, Köln am 18. September 2020, meinte: Die beiden Zeitzeugen, Kalisch und Seedorf, haben ihre persönlichen Erlebnisse und ihre „Heimatverbundenheit“ – als Weltkriegsflüchtlinge – zusammengetragen und publiziert, wofür ich ihnen danken möchte. Springe hat kaum derart Sozio-Geistiges hervorgebracht – die beiden sind damit alleinstellend. Ich bedauere die Lücken, aber ich finde die Brasch-Verleugnung beachtlich. Die beiden Autoren haben weder Musal befragt, noch Achim Gercke, noch Hartmann 1954 korrigiert.

13. Änderung / Ergänzung des Wortlautes auf den Gedenktafeln von Heinrich Göbel. Herr Friedrich stellt den Antrag vor. Er bittet den Bürgermeister, Herrn Springfeld, eine Stellungnahme zu der Thematik abzugeben. Herr Springfeld stellt klar, dass aus seiner Sicht die Stadt weiterhin stolz auf Heinrich Göbel sein darf. Der Teil gehört zur Stadtgeschichte und dieser solle auch nicht gestrichen werden. Er informiert, dass es keine rechtliche Verpflichtung etc. gibt, die eine Anpassung, Ergänzung oder Ähnliches an den Göbel-Denkmälern vorsehe. Der Ortsrat sei hier vollkommen frei in der Entscheidung. Er könne sich vorstellen, kleine Tafeln zur Einordnung des Sachverhaltes zu ergänzen. Am Ende solle man einen positiven Schlussstrich unter die Thematik ziehen. Der Ortsrat befürwortet die Idee. Bis zur nächsten Sitzung solle nun ausgearbeitet werden, wie ein Hinweistext auf der Tafeln aussehen könnte.

Mittlerweile meint die NDZ, es gäbe eine Anti-Göbel-Truppe, und es sei inzwischen mit gerichtsklage gegen die Stadt Springe gedroht worden. Denn man möchte doch trotz der wissenschaftlichen Belege, dass Goebel ein gerichtsnotorischer Krimineller war, was gerade durch seine eigeninitiativen Interventionen vor den US-Gerichten mit beeideten Falschzeugnissen (affidavits). Dazu sind hierbei noch etliche diverse geschäftliche Betrugsdelikte Henry Goebel Senior sowie seiner Söhne, gegen verschiedenen Geschäftspartner und Freunde amtlich dokumentiert worden. Das weiß die NDZ entweder nicht – oder – oder man treibt die Irreführung für ein absurdes Lokalidol weiter.

Was bislang nicht gesehen wurde, ist EDISON, der einer der größten Epochen-Menschen war, auf den die USA ihre historische Identität stellen. Das sollte nicht amtlich von Springe am Deister und auch nicht presseethisch mit einer NDZ fortwährend beleidigt und herabgewürdigt werden – auch, wenn immer noch Alt- und Neu-Nazis in Springe schreiben.

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Springe am Deister in unprofessioneller Verwaltungsaufsicht

März 7, 2021

Lichtgeschwindigkeit 10185

am Sonntag, 7. März 2021

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Wer ist da angesprochen? die Stadt Springe am Deister?

Nein, die unprofessionelle Verwaltungsaufsicht sitzt bei der Region Hannover.

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Nach der letzten Verwaltungsreform wird in Niedersachsen die Kommunalaufsicht über amtliches Walten durch jeweilige REGIONS-Behörden wahrgenommen. Dabei geht es um Verwaltungsaufsicht und Sachaufsicht. Es handelt sich laut Gesetz um „präventives“ bzw. „repressives“ Eingreifen zur Nachsteuerung von gesetzwidrigen Amtsvorgängen einer Kommunalverwaltung. So wäre es auch seit vielen Jahren in der Kleinstadt Springe am Deister in der Region Hannover verwaltungsrechtliche Pflicht, wurde aber versäumt.

Infolge eines OFFENEN BRIEFES an die Niedersächsische Landesregierung, wo das Amtsversagen in Springe angezeigt worden ist, wurde von oben der reguläre Verwaltungsaufsichtsweg in gang gesetzt – Ministerpräsident an den Innenminister, Innenminister an die Region, Region fragte bei der Springer Lokalverwaltung an, um Sachverhalt und Umstände zu dem Vorwurf des Amtsversagens zu klären.

Die Springer Verwaltung berichtete darauf der Region, dass der Springer-Goebel im Ortsrat in freier Abstimmung und – in der Annahme der Ortsrats- Kompetenz hierfür – beschlossen habe, wie zuvor im Jahr 2006 auch aktuell im Jahr 2021, dem Erkenntnisstand der historischen Quellen zuwider, entgegen dem Forschungsstand, wie es das asz-Gutachten Quellenkritik Goebel 2021 ausweist, am Lampen-Idol festhalten zu wollen.

Der Ortsrat hat ferner erklärt, Zusatztafeln an den öffentlichen Denkmälern mit weiterhin irreführenden Betextungen herstellen und anbringen zu wollen.

Doch ist die Stadt Springe vor solchen nicht gesicherten Geldausgaben gewarnt, denn das Verwaltungsaufsichtsverfahren verpflichtet die Region gesetzlich das Amt Springe notfalls repressiv zu zwingen von unwahren amtlichen Verlautbarungen Abstand zu nehmen und Falschbetextungen zu beseitigen.

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Dazu sollte der interessierte Bürger noch Folgendes wissen:

Das gesamte Handeln einer Kommune steht nicht nur in Deutschland unter Staatsaufsicht des jeweiligen Landes. Das Bundesverfassungsgericht bezeichnet die Kommunalaufsicht als Korrelat des Instituts kommunale Selbstverwaltung. Zu unterscheiden ist hierbei im Wesentlichen die Rechtsaufsicht von der Fachaufsicht (bzw. Sonderaufsicht). Kommunalaufsicht selbst ist immer eine besondere Form der Rechtsaufsicht.

Inhaltsverzeichnis

Bei der Rechtsaufsicht wird lediglich überprüft, ob die Kommune im Rahmen ihrer gesamten Verwaltungstätigkeit (eigener Wirkungskreis) Recht und Gesetz einhält. Hiervon ist die Fachaufsicht (bzw. Sonderaufsichtspflicht) zu unterscheiden, die es der staatlichen Ebene im übertragenen Wirkungskreis ermöglicht, neben der Rechtskontrolle auch inhaltlich ein bestimmtes kommunales Verwaltungshandeln – auch im Wege der Einzelweisung – vorzuschreiben. In der Praxis geschieht dies zumeist durch eine generalisierende Verwaltungsvorschrift, die eine bestimmte Gesetzesanwendung vorschreibt.

Die Unterteilung in Rechts- und Fachaufsicht entspricht der Unterscheidung der kommunalen Aufgaben: Da bei Selbstverwaltungsaufgaben die Gemeinde in der Art der Aufgabenerfüllung frei ist (bei freiwilligen Selbstverwaltungsaufgaben auch in der Entscheidung über die Aufgabenerfüllung), kann hier im Rahmen der Rechtsaufsicht nur das Einhalten geltenden Rechts überprüft werden. Bei Aufgaben des übertragenen Wirkungskreises wird die Gemeinde für die staatliche Verwaltung tätig. Entsprechend hat hier die staatliche Aufsichtsbehörde die Fachaufsicht mit weitergehenden Kontroll- und Weisungsrechten (Vgl. Kommunale Aufgabenstruktur).

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Die Kommunalaufsicht seitens der Region wird präventiv oder repressiv ausgeübt. Die Aufsicht wird präventiv tätig, wenn im Gesetz eine Anzeigepflicht bzw. ein Genehmigungsvorbehalt aufgeführt ist. Die Entscheidungen sind Ermessensentscheidungen und unterliegen dem Opportunitätsprinzip.

Unter repressive Aufsicht fällt die nachträgliche Aufhebung kommunaler Beschlüsse. Das Verfahren ist in nahezu allen Gemeindeordnungen mehrstufig aufgebaut: Fasst der Rat einer Gemeinde einen rechtswidrigen Beschluss bzw. beschließt ein anderes Organ eine rechtswidrige Maßnahme, so besteht grundsätzlich die Einspruchspflicht des Hauptverwaltungsbeamten. Dieser hat dabei bereits in Zweifelsfällen der Kommunalaufsichtsbehörde gegenüber zu berichten (vgl. nur § 88NKomVG). Diese muss dann entscheiden, ob sie gegen den Beschluss/die Maßnahme kommunalaufsichtliche Schritte einleitet. Es handelt sich dabei um eine Ermessensentscheidung.

Die Kommunalaufsichtsbehörde kann – abhängig von dem jeweiligen Landesrecht – beanstanden, Anordnungen treffen, die Ersatzvornahme einleiten oder ein Organ durch einen Beauftragten ersetzen (vgl. für Niedersachsen §§ 172 ff NKomVG).

Bei abweichender Rechtsauffassung gegen eine solche Entscheidung besteht die Möglichkeit des Widerspruches und der Klage vor dem Verwaltungsgericht seitens der betroffenen Kommune.

Für kreisangehörige Kommunen ist in der Regel der Landkreis bzw. in Süddeutschland das Landratsamt zuständige Aufsichtsbehörde. Die Kommunalaufsicht über eine kreisfreie Stadt, große selbständige Stadt, große Kreisstadt bzw. über den Landkreis wird in einigen Flächenstaaten durch eine Landesmittelbehörde (Regierungspräsidium, Bezirksregierung, Landesverwaltungsamt Landesdirektion) ausgeübt; in anderen unmittelbar durch das Innenministerium. In Fällen der Stadt Springe bei Hannover fungiert regulär die „Region“ als niedersächsische Unterbehörde des Landesinnenministers hinsichtlich der lokalgerichteten Verwaltungs- und Sachaufsicht.

Über höhere Kommunalverbände wacht in der Regel die zuständige oberste Landesbehörde (Beispiel: in Nordrhein-Westfalen wird die Kommunalaufsicht über den Landschaftsverband nach § 24 LVerbG durch das Innenministerium als zuständiger oberster Landesbehörde ausgeübt).

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asz alphons silbermann zentrum – copyright 2021 Dr. Dietmar Moews VG-Wort

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PRESSEMITTEILUNG

1. März 2021

KÖLN. Das asz alphons-silbermann-zentrum Köln hat ein neues GUTACHTEN zur Quellenkritik Goebel 2021 veröffentlicht. Im Zuge neuer Möglichkeiten der internetzgestützten Feldarbeit im Modul „Erinnern und Vergessen einer deutschen Kleinstadt“ hat der Soziologe Dietmar Moews zum Idol Heinrich Goebel, angeblich Glühlampenerfinder vor Edison, folgenden Forschungsstand unter drei umstrittenen, klärungsbedürftigen Aspekten begutachtet (Göbel und Goebel – beide Schreibweisen sind seit 1818 gebräuchlich):

Der Deutschamerikaner Henry Goebel (1818-1893) war nicht Glühlampen-Erfinder oder -Entwickler vor Edisons Leistung im Jahr 1879.

Goebel war nicht als Produzent an der Elektrifizierungsepoche beteiligt, sondern lediglich als Konsument seiner Zeit.

Goebel wurde seit 1929 in seinem deutschen Herkunftsort als Idol geachtet. Das Gutachten stellt fest, dass Goebel infolge seiner freiwilligen Beteiligung als Zeuge während zahlreicher Edison-Patent- und Lizenz-Prozesse zwischen 1885 und 1893 gerichtsnotorisch als Krimineller eigenverantwortlich einwirkte.

Damit darf Heinrich Göbel nicht, wie bislang, amtlich als Pionier der Glühlampe bezeichnet werden. Goebel fällt aufgrund der empirischen sozialen Befunde als „Vorbild für die Schulkinder“ aus.

Folge dieses Befundes zur Quellenkritik Goebel 2021 ist nunmehr die rechtsstaatliche Pflicht auf der amtlich zuständigen lokalen Verwaltungsebene, auch unter Kontrolle durch Verwaltungs- und Sachaufsicht der Region, unwahre Narrative zu Heinrich Göbel zukünftig zu unterlassen. Denkmäler und amtliche Texte zu Goebel dürfen nicht länger unwahre oder irreführende Aussagen zeigen. Das asz-Gutachten macht weitreichende Publikationen zu Göbel, wie Johannes B. Kerner im ZDF „Die größten Erfinder“, viele Brockhaus-Jahrgänge seit 1926 und die Präsentationen im Deutschen Museum München hinfällig. Zivile Meinungsfreiheit und Lauterkeit bleiben dadurch unangetastet. asz

Pressekontakt und ViSdP:

Dr. phil. Dipl.-Ing. Dietmar Moews, Mainzer Straße 28, 50678 Köln, E-Mail: globusmitvorgarten@gmx.de

Zusammenfassung des Gutachtens vom 1. März 2021:

Damit komme ich zu dem gutachterlichen Schluss, dass die quellenkritische Behandlung der vorhandenen bekannten Quellen im Jahre 2021 zur Göbelfrage eindeutig ist. Das heißt, die Quellen zu Göbel als subalterner Handwerker im Feld der elektrischen Glühlampen beginnen zeitlich am 5. September des Jahres 1881. Materiell, zu Göbels eigenen handwerklichen Anteilen lagen zu diesem Zeitpunkt keine Glühlampen als verifizierte Beweiswerkstücke vor. Sondern lediglich solche Lampen wurden im Jahr 1893 nachgereicht, die aber seit 1882 nicht vorgelegt werden konnten, jedenfalls gerichtsnotorisch nicht vorgelegt worden sind. Im September 1881 wurde Goebel Mitarbeiter einer von Edison-Fachleuten erst 1881 als feindliche Ausgründung aufgestellte, rivalisierende Lampenfirma. Hier erlangte Goebel erstes Lampenwissen. Im Mai 1882 zeigte Göbel eine Lampenausstellung über die zwei Zeitungen Notiz brachten.

Im Oktober 1882 erwarb Goebel ein zur Täuschung von Investoren angemeldetes Lampen-Patent unter dem Edison-Patent. Besonders die Reihe der Nachbaulampen aus dem Jahr 1893, die unter Mitwirkung Goebels bei Beacon in Boston zur Vorlage bei Gericht erstellt wurden, zeigt, dass kein Stück dabei war, das der für die Göbelfrage interessantesten Lampe No. 4. bautechnisch entsprach. Die im Jahr 1893 den Gerichten vorgelegenen, damals nicht verifizierten Goebel-Glühlampen werden heute im Henry-Ford-Museum in Michigan/USA aufbewahrt. Eine Altersuntersuchung solcher Lampen könnte schwerlich den Zeitpunkt ihres Zusammenbaus beweisen, da die Einzelteile ihren altersmäßigen Ursprung viel früher haben können (wann wuchs eine Holzfaser? wann wurde sie verkohlt? wann wurde sie eingebaut? wie alt waren die Glasrohlinge, bevor daraus Tubenlampen abgelängt worden sind? usw). Die Göbelfrage: wann hat sie wer gebaut? – hängt davon nicht ab.

Alle anderslautenden Göbelvorstellungen, wie sie in deutschen Büchern und in Göbels Geburtsstadt Springe tradiert werden, sind eine andauernde gewünschte Idolbildung, eine geteilte Kollektiv-Vorstellung, die ohne konkrete Beweise und Bezeugungen auskommt, aber gerichtlich im Jahr 1893 widerlegt worden sind. Eine historische Verankerung des in Deutschland geborenen US-Amerikaners Henry Goebel (1818-1893) lässt sich bei allen auf dem Meinungsmarkt vorhanden Vorstellungen immer wieder nur auf die Probe der Quellenkritik der jeweiligen Quelle beziehen. Alle zur Idolisierung verwendeten angeblich neuen Göbelquellen, die diese Lage ignorieren, wie zuletzt HC Rohde mit der Formulierung „Göbel hatte mit seinem Patent erst drei Jahre nach 1879 einen unbedeutenden Beitrag zur Weiterentwicklung geleistet“, in „Die Glühlampe – eine deutsche Erfindung? Über die Heinrich-Göbel-Denkmäler in Springe“ in Hannoversche Geschichtsblätter 2020, verzichten damit auf Geltung.

Springe, 1. März 2021, Dr. phil. Dietmar Moews, Dipl. Ing. Köln

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Dietmar Moews meint: Inzwischen sind seit meinem ersten Gutachten zur Quellenkritik – im Rahmen meiner empirischen Sozialstudie „Erinnern und Vergessen – in einer deutschen Kleinstadt“ bereits 16 Jahre vergangen, in denen man vom Lichtgott, 25 Jahre Priorität vor Edison, langsam abgelassen hat, aber noch immer der Irreführung aufsitzt, Springe habe da mit einem Göbel eine idoltaugliche Figur mit Weltgeltung:

Springe beschloss vorübergehend im Ortsrat die amtlich beabsichtige Falschaussage: Heinrich Goebel war ein Pionier in der Entwicklungsgeschichte der Glühlampen. Denn – so klar muss es gesagt werden, weil es aus den in Archiven zugänglichen us-amerikanischen Gerichtsverfahren und den -entscheidungen eindeutig hervorgeht: Der in Springe gewünschte Idolgöbel, der als ein Tüftler, Erfinder und Pionier ein trotz aller Diskussion immer spannender Fall sei, hat allein durch meineidliche Selbstbezeugungen sich diese Attribute angedichtet. Beweise hatte Goebel damals dafür nicht. Beweise haben auch die Stadt Springe oder der Ortsrat von Springe für den Tüftler nicht. Wer die widersprüchlichen und betrügerischen Zeugenaussagen der Goebelfamilienmitglieder im Original liest, wird ohne großes Studium erkennen müssen, dass nicht alle Recht haben können – also, es wurde gelogen, so weit da Abstimmung möglich war. Besonders der in Springe verschwiegene Henry Goebel Junior wurde wegen vielfacher Bestechlichkeit, Falschaussagen überführt und sogar dann dafür ausgeschlossen, der Henry Junior zuletzt noch Seitenwechsel von den Angeklagten auf die Klägerseite aufführte und dafür noch eine Eidesstattliche Erklärung gegen seine vorherigen Geldgeber und gegen seinen Vater beschwor. Dadurch denunzierte Henry Goebel Junior den ganzen Idolgoebel antizipando wie auch sich selbst noch als Trunkenbold. Der alte starb dann bald – kein Staatsanwalt belangte den nur noch betrunken angetroffenen Henry Goebel Junior. Erstaunlich erstaunlich erstaunlich, so liest man es in den Gerichtsakten, die Lehrer Rohde angeblich aus USA geholt hat, aber die Rohde nicht gelesen hat und in seinem Legenden-Essay von 2007, „Die Göbel-Legende“ ZuKlampen Verlag, auch nichr kennt. Dem Springer Verleger Dietrich zu Klampen ist das egal – er meinte: „Wer schreibt, der bleibt.“

Man fragt sich, ob die Eigentümer des alten Springer Hauses und damit Besitzer der 1920er Lichtgott-Tafel, wirklich wissen, dass sie da den Namen eines vielfach gerichtsnotorischen Kriminellen Heinrich Göbel, zur Ausstellung dulden. Das ist bis heute eine Schande der Stadt Springe, wenn man auf Lauterkeit wert legt. Es ist klarer Rechtsstaat-Bruch, indem amtlich Falsche Werte verbreitet werden. Es ist eine miserable Verwaltungsaufsicht im Großraum Hannover, wenn die zuständige Region Hannover die rechtsstaatliche Ordnung vernachlässigt bzw. konkret aussetzt.

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Wollte also die Stadt Springe gegen die Verwaltungsaufsicht der Region Verwaltungsklage darauf führen, den bisherigen Idol-Goebel weiter wahrheitswidrig promoten zu dürfen, käme es aber auf diese historisch belegten Umstände, nach Quellenlage 1893, an.

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Im Umgang mit rechtlichen Dingen, sei es das Lesen eines Gesetzestextes oder von Rechtskommentaren und Interpretationen, erlaubt mir mein früheres Studium der Jurisprudenz in Göttingen nicht ganz so respektvoll oder unsicher damit umzugehen, wie es viele normale Alltagsmenschen doch ziemlich abschreckt. Das geht den ehrenamtlichen Ortsräten und Bürgervertretern zunächst nicht besser, wie gerade in Springe zu erleben ist.

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Springer Trinkspruch vom Erfinder der Jägerallee Martin Jäger in Springe

Februar 27, 2021

Lichtgeschwindigkeit 10181

am Sonnabend, 27. Februar 2021

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Trinkspruch zur Goebel-Feier
am 14. September 1929.
Von Revierförster Martin Jäger.
Springe am Deister 

Man hört‘s so oft, an mancher Stelle
Sagt man die „Sachsen“ sei‘n so „helle“.
Das ist nicht war! Das ist nicht wahr!
Wir hörten‘s heute doch ganz klar:
ein Springer Bürger ist‘s gewesen
- Man konnt‘s in jeder Zeitung lesen -.
Der fand das Licht! Der ließ es glühn,
Am Fernrohr durch die Straßen ziehn!
Und Springe, das weiß jedes Kind,
Daß man das nicht in Sachsen find.
Nee, nee s‘ist nischt mit „helle sein“.
Ditschts Bemmchen nur im Finstern ein! -
Liegt Springe in Amerika?
Ich glaube nicht, ja ja ja ja.
Die glauben nämlich auch gewiß,
Sie hätten‘s Licht, wir Finsternis!
Wie die sich nur wohl ärgern wär‘n,
Wenn die von unsrer Feier hör‘n.
daß Goebel und nicht Edison
Das Glühlicht fand; und lange schon!
nun mögen sie, wir Springer können
den Leutchen das Vergnügen gönnen.
Das Schönste ist und das ist fein,
Ein Springer durfte „Erster“ sein!
Durch ihn wird unsre Stadt bekannt
Weit übers Meer, weit über Land.
Wir Springer aber wollen nun 
Nicht etwa auf dem Lorbeer ruhn.
Nein schaffen heißt‘s, daß unsre Stadt
Bald wieder einen „Großen“ hat.
Ich meine auch, daß das sich lohnt,
Wenn dann der andre guckt in - Mond.
Daß man des Goebels heut gedacht,
Dafür sei denen Dank gebracht,
Die heut das Fest nach Springe zog.
Die nicht aus Springe: leben hoch!

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Dietmar Moews meint: Sein kleines Trinkspruch-Gedicht des Sachsen Martin Jäger, im Jahr 1929 in Springe am Deister bei Friese zur Göbel-Feier vorgetragen, teilt ja offenbar die dissidente Auffassung mit, dass dieses Göbel-Licht von denen gebracht worden war, die nicht aus Springe. Da hatte Stadtförster Martin Jäger den Nagel seitlich angeschlagen.

Dies ist ein Gruß an meine Bekannten und Freunde in Springer (wie Analphabet Heinrich Göbel es kennzeichnen ließ), die sich über die beliebte Jäger-Allee freuen können (auch im Sinne unserer Sprachkultur, die den Namen Jäger-Allee durchaus dem Umstand verdanken, dass der damalige Stadt-Förster Martin Jäger nicht mit Familiennamen Goebel, Haarmann, Meier, Haller oder Chemnitz hieß. Auch wohl, dass der anfangs bestimmte Name Hermann-Göring-Allee war, dem Herrn Jäger der deutsche Untergang zur ehre verhalf. Eine Haller-Allee wäre an der Samke unpassend und als Chemnitz-Allee wegen Karl-Marx-Stadt kaum in Frage gekommen. Mit Fritz Haarmann oder Heinrich Göbel hätte man jetzt Umstände. Jäger-Alle ist doch hübsch. Dass es längst eine Eberhard-Jäger-Straße in Springe geben müsste, weiß jeder Alphabet – Eberhard (geb. 1915), Sohn von Martin).

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Goebel-Springer 2020 – Rechtsstaat und Lauterkeit Folge 2

Dezember 20, 2020

Lichtgeschwindigkeit 10143

Sonntag, 20. Dezember 2020

Goebel-Springer 2020 – Rechtsstaat und Lauterkeit

Folge 2

von Layos Dayatos

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Goebel der Springer, Verbrecher und Krimineller in Amerika, und die Springer Lauterkeit im Jahr 2020. Was ist NEU – mit der Identifikation der Springer im schwimmenden Ichgefühl und einem Edison-Trotz? – Man sagt: „Ich glaube Göbel“ – um mit angeblichen Eidesstattlichen Erklärungen von anfang 1893 Stolz zu rechtfertigen. Springer“ nannte Henry Goebel Sr. unter Eid, am 21. Januar 1893,„Springer“, schrieb der Elektro-Guru Pope in seinem absurden Zeitungstext THE ELECTRICAL ENGINEER, 25. Januar 1893. Was bedeuteten Edisons Patente? Eigene Patente wandte Goebel selbst nicht an. Erst 1881 fing Goebel als Glühlampen-Werker an und hütete ein Mäppchen mit Zeitungsausschnitten zu Edisons neuen Glühlampen (EW: Sohn Wm. A. Goebel: Kreuzverhör 1893: „certain papers which tell all about it„). Springer ignorieren zwei Tatsachen: Es gab patentierte Glühlampen lange vor etwaigen Göbel-Lampen 1854; aber 1893, vor Gericht, ging es um Lizenzen und das angebliche Goebel Exh. 4.

Diese Neue Sinnlichkeit 77 bringt 7 angebliche Goebel-Texte von damals, wie sie Januar bis April 1893 vor Gericht waren in: >GOEBEL-SPRINGER 2020 – Folge 2<

ZWISCHENFAZIT 1 In >Goebel-Springer 2020 – Folge 1<, in Neue Sinnlichkeit 76 weltweit veröffentlicht, wird das THEMA entfaltet. SPRINGER hat Göbelschilder, Göbelmale, Göbelhaus, städtische Göbel-Proklamationen, das Dauerfeuer der NDZ, Bücher, „Geschichte der Stadt 1954“, „Ortschronik 2002“, „Die Göbel-Legende 2007“, diverse Springer-Selbstbilder, Göbel-Fake im Internetz, eine Göbel-Propaganda des Otto-Hahn-Gymnasiums „Goebel-Projekt“, der Rest des Verkehrs- und Verschönerungsvereins, Brockhauseintragungen, Archivalien, als „Springer bekanntester Exportschlager, neben dem Dschungelcamp“ (Jubiläums Magazin NDZ 145 Jahre v. 1. Juli 2020) aktualisiert.

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Aus SPRINGER GOEBEL 2020 Folge EINS hier noch ein Kurz-Zitat aus OFFENER BRIEF an Bürgermeister Springfeld, September 2020 Neue Sinnlichkeit 76:

„Dipl. Ing., Dr. Dietmar Moews am 28. September 2020 Mainzer Straße 28 D-50678 Köln – 5 Seiten

An den

Stadtrat Springe sowie

Herrn Bürgermeister Christian Springfeld

Rathaus Auf dem Burghof

31832 Springe

betrifft: Verbrecher, Krimineller – „Stolz auf einen angeblichen Pionier“

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Springfeld,… Der hier umstrittene Henry Goebel Senior war gerade was mehrere Meineide, Betrug, Betrugsversuche und zivile Intriganz betrifft – nach heutiger deutscher Rechtsstaatsdefinition – gerichtsnotorisch ein Verbrecher, ein Krimineller*. Von Goebels ebenfalls gerichtsnotorischen üblen privaten Verhaltensweisen noch abgesehen. *Verbrecher, Krimineller (bei StGB-Strafmaß über 1 Jahr Haft). …Ich bitte Sie deshalb ausdrücklich, den in der NDZ und im Ratsprotokoll zu findenden Vorschlag, zukünftig „Stolz auf Goebel Sr.“ offizial zu proklamieren, zu unterlassen. Offiziale Feststellung der Springer Stadtverwaltung ist ein normativer Modus.Gesetzlich frei sind öffentliche Meinungsfreiheit und Selbstdesign einer wirklichen Schande;das ist jedem Menschen in Deutschland individuell unbenommen. Zu amtlichen Zwecken der Tourismuswerbung und Stadtmarketing ist Unwahrheit rechtswidrig. Es stehen möglicherweise Abmahnungen, Feststellungen und Kosten für die Stadt in Sicht. Das betrifft Internetzauftritt, schriftliche amtliche Stellungnahmen der Stadt, dieSchrifttafeln, Huhnhaus und Osram-Bastei, die Ortschronik… mit freundlichem Gruß Dietmar Moews“.(Ende Zwischen-FAZIT der Folge 1)

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NEU DENKEN: in >Goebel-Springer 2020 – in Rechtsstaat und Lauterkeit< Folge 2

Es folgen (textkritisch völlig zweifelhaft, s. u. Anm.) die SIEBEN AFFIDAVITS, die HENRY GOEBEL SR. unter Eid, zwischen 21. Januar bis 8. April 1893 in New York, als Zeuge gegen Edison, abgab :

(1) Man muss wissen, dass das amerikanische AFFIDAVIT als rechtlich gewertete Form einem vor einem Gericht persönlich geleisteten Eid gleich ist, stärker als die in Deutschland übliche Form einer Eidesstattlichen Versicherung.

2) Da es Edison im Januar 1893 um unverzüglichen Schutz (3 Anträge auf unverzügliche Unterlassung) gegen akute finanzielle Schäden ging, hatten hier Richter und Rechtsanwälte, allenfalls Gutachter, zu tun; Verursacher waren drei verschiedene Lampenhersteller in drei verschiedenen US-Staaten (lokalisiert bei drei Gerichten). Der Springer Henry Goebel Senior war allenfalls Zeitungsleser, hatte aber persönlich rein überhaupt nichts mit Edisons-Gerichtlichkeiten zu tun. Edison & Co verlangten den Schutz des gültigen staatlich verliehenen US-Patents No. 223,898, erteilt Jan. 27, 1880. und klagten auf „Einstweilige Anordnung der Unterlassung“ der unlizenzierten Nutzung seiner Patentqualität.

3) Bereits zu Beginn der Edison-Glühlampen-Gerichtsverfahren, im Jahr 1885, hatte sich Henry Goebel Sr., Anwälten der Patentverletzer aus Eigeninitiative als „Lampenerfinder vor 1879“, angeboten – Edison-Gegner hatten Goebel kurz kennengelernt, aber keine Geltung oder Beweise für Goebels Prioritäts-Behauptungen erkennen können – es ist gerichtsnotorisch: Goebel konnte keinerlei Beweise oder eigene Musterlampen vorzeigen.

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Henry Goebel hat ab 1881 mehrfach auf Kosten von Kulenkamp versucht, bestehende Patente anderer Patenthalter auf eigenen Namen anzumelden. Das ist serienmäßig mit schriftlichen Begründungen vom Patent Office abgelehnt worden. Goebels Patentanwalt Paul Goepel hat lustig weiter dem Betrugsmandanten Goebel „gedient“, damit die SPRINGER im Jahr 2020 verstehen können, was kein „Pionier der Entwicklung“ ist.

4) Endlich, Ende 1892, als Edison den abschließenden Gerichtstitel für seinen Patentschutz erhalten hatte, begannen die restlichen amerikanischen Patentverletzer sich juristisch für den Endkampf vor ihren Heimatgerichten vorzubereiten. Einige gaben den Lizenzbetrug kampflos auf. Das fachlich hoch angesehene Anwaltsbüro Witter & Kenyon N. Y. N. Y. für die Beklagten, wurde von jenen Ende 1892 immer noch „Edison-Lampen“ herstellenden und vermarktenden Firmen, Beacon/Boston, Columbia/St.Louis, Electr. Manuf./Oconto, mandatiert. Edison veranlasste also drei Klagen auf Einstweilige Anordnungen bei den Gerichten in Boston, in St. Louis und in Chicago, vertreten durch seine Klagevertreter-Anwälte Dyer, Dyer, Mitchell, Fish et al. N. Y. N.Y.

5) Im September 1892 begann das Büro Mr. Bull, im Auftrag der Witter & Kenyon, Argumente, Beweismittel und Zeugen gegen Edison herbeizuschaffen. Bull nahm Kontakt mit Henry Goebel Junior (geb. 1855) auf, Goebel Sr.s Sohn. Dieser Goebel Jr. suchte in der eigenen Familie und in der Nachbarschaft nach Zeugen und „alten Beweislampen“. Zeugen sollten unter Eid bereit sein, zu Protokoll zu geben, diese Lampen früher bei Goebel persönlich erlebt zu haben. Alsdann kam Henry Goebel Junior täglich „Kopfgeld“ zeigend zu seinen Arbeitskollegen in der Spielzeug-Manufaktur, immer wenn es ihm gelungen war, weitere Zeugen zur Vereidigung zu schleppen. Zeugen-Schleppen wurde Henry Goebel Jr.s Hauptbeschäftigung, der darauf seine eigentliche Erwerbsarbeit aufgab. Bald sah man ihn mit Geldbündeln und stets betrunken. Dann kaufte er Glastuben-Rohr und bastelte im September 1892 selbst „Goebel-Beweislampen“, die dann als Exh. No. 1, 2 und 3 durch Herrn Bull von Witter & Kenyon als angeblich alte Goebel-Lampen in Boston dem Gericht des Richter Colt vorgelegt wurden. (Alle vorstehenden und folgenden einzelnen Angaben und Details sind gerichtsnotorisch sowie in den Elektrofachzeitschriften prozessbegleitend, im Jahr 1893, publiziert und von Dietmar Moews nachgewiesen, vgl. Moews-Archiv in Köln).

6) Erst jetzt, Ende 1892, zog Henry Goebel Jr., auf Verlangen der Witter & Kenyon, seinen Vater, den in Springer als Heinrich Göbel im Jahr 1818 geborenen Henry Goebel Sr. (inzwischen 74 Jahre alt, außerhalb in Tappan als Ruheständler wohnend) in dieses Zeugengeschäft hinein. Nachdem Anfang Januar 1893 Edisons persönliche Eidesstattliche Erklärung zum Patentanspruch bekannt wurde, berieten sich Witter & Kenyon und der berühmte Elektro-Lobbyist Pope mit Henry Goebel Sr.; Pope spitzte Goebel darauf zu, eigene Behauptungen gegen alle von Edison aufgezählten Patent-Qualitäten aufzustellen und zu beeiden. (vgl. 1. und 2. Affidavit). Goebel kam in seiner ersten Affidavit – brühwarm Edison antwortend – quasi „rückblickend“, auf ein Goebel-„Pionierwesen“, entweder vor 1848 in Springer oder vor Edisons Patentjahr 1879. Witter & Kenyon gaben im Januar 1893 auf, die Patentverletzungen ihrer Mandanten abzustreiten. Stattdessen machten sie „Goebel-Defense“. „Goebel-Defense“ – das ist heute RECHTSGESCHICHTE – kaum wert, STOLZ oder PIONIERWESEN vom Falschzeugen Goebel darin zu finden. Es war Zeitverschleppung als Prozess-Verfahren, bis das Edison-Patent 1894 auslief. Man brachte gegen Edisons Lizenzanspruch EX PARTE eine angebliche Goebel-Glühlampen-Priorität vor den Richter. Dazu Franklin Leonard Pope in ELECTRICAL ENGINEER sowie die New Yorker Tageszeitung THE SUN setzten „Goebel-Defense“ in Gang – nun fehlte noch ein Eid dazu von Henry Goebel Sr. als sein eigener Kronzeuge, begleitet von unkompetenten gekauften Zeugen.

7) Jetzt erst folgen die 7 Goebel Sr.-Affidavits (hier in Folge 2) , die in den „Hearings“ vor den Richtern zur Klärung beitragen sollten (diese hunderte Zeugen wurde von den Richtern weitgehend ignoriert): Immerhin, Popes großer Artikel der übersehenen Wiederentdeckung Henry Goebel Sr.s, der angeblich schon in den 1850 Jahren Edison antizipiert haben wollte im E E am 25. Januar 1893 sowie THE SUN, „HENRY GOEBEL, INVENTOR – THE MAN WHO SAYS HE IS THE PIONEER OF ELECTRIC LIGHTING“, gleichzeitig, am 26. Januar 1893, bestärkten die Zeitkosten durch „Goebel-Defense“.

8) Die unter EID von Henry Goebel Sr. aufgestellten schriftlichen Selbstbezeugungen vom 21. Januar 1893 kamen ohne jegliche Beweise daher. Der Boston-Richter Colt hätte Goebel Sr. persönlich vorladen müssen und ihn zur allseitigen Befragung und Mitwirkung als Zeuge aufzufordern gehabt. Stattdessen kam es zu weiteren sechs Eidesstattlichen Erklärungen Goebel Sr.s, (s. u.) die noch heute jeder lesen kann, ohne zu wissen, ob und wo diese Texte in den drei Verfahren wirklich vorgelegt worden waren, wer die wirklich verfasst hat, egal, ob da Henry Goebels zittrige Unterschriften drunterstehen oder nicht, egal ob in Deutsch mit englischer Grammatik (oder konnte Richter Colt einen deutschen Text verstehen? – NEIN) – was zählte, waren also immer die englischen Affidavits.

9) Immerhin „musste“ der 74-jährige Henry Goebel Sr., noch Ende Februar 1893, eine Woche nach Boston reisen, um dort bei der von Edison verklagten Lampenfirma Beacon Vacuum Pump & Electrical Co. et al. konkret und eigenhändig Beweis-Nachbau-Lampen herzustellen, die für die Edison-Beacon-Klage, vorgezeigt werden sollten. Es wäre weltfremd zu glauben, Goebel Sr. reiste nach Boston auf eigene Kosten. Er versagte allerdings völlig. Seine bei Beacon verhunzten Tuben-Nachbauten kamen indes ohnehin für Richter Colt in Boston zu spät. Stattdessen wurden später in St. Louis und Chicago solche von Beacon-Lampenmachern nachgebaute Goebel-Exh. A, B, C … P mit angeblichen Teststatistken zitiert – die Lampen überzeugten gutachterlich nicht.

10) In Boston vor dem Bezirksgericht mit dem Richter Colt, in Edisons Klageverfahren auf Einstweilige Unterlassungsverfügung gegen die Patentverletzer von Beacon/Boston, kamen aber die drei von Henry Goebel Jr. selbstgemachten Eigenbau-Beweislampen, Exh. Nr. 1, 2 und 3 zum Augenschein – und die fielen völlig durch: teils beschädigt, kein Vakuum, Eisendrähte, sie leuchteten nicht. Darauf brachten Witter & Kenyon zuallerletzt eine weitere „Goebel-Beweislampe Exh. Nr. 4.“ zum Vorschein, die bis dahin niemand kannte. Exh. Nr. 4 kannte auch Henry Goebel Jr. nicht. Und Gut-achter Pope erwähnte in seinem „Overlooked“-EE-Text vom 25. Januar 1893 diese Exh. Nr. 4 auch nicht. Und Henry Goebel Sr. – in all seinen Selbstbezeugungen – hatte das brillante Stück zunächst nicht erwähnt. Da diese ziemlich neue Tubenlampe Exh. Nr. 4 alle Edison-Eigenschaften hatte, kam sie zur allgemeinen Bewunderung als Glasbläser-Meisterkunst in Rede. Doch Henry Goebel Sr., der auf Veranlassung der Anwälte Witter & Kenyon ja persönlich nicht vor Gericht als Zeuge vorgestellt worden war, der EX PARTE-halber auch vom Richter Colt nicht als Zeuge einbestellt worden war, dichtete nach dem überraschenden Auftauchen von Exh. Nr. 4 das Meisterstück sich kurzerhand selbst nachträglich an. Goebel Sr. zeigte dabei aber viel zu viel Unwissenheit und technische Fehlangaben. Folglich wurde seine Selbstbezeugung als wertlos beurteilt. „Exh. Nr. 4“ war zu neu – der bezeugte Bauer hieß nacheislich HEGER. Damit war die „Goebel-Defense“ gestorben. Aber die Prozessverschleppung der Verteidigung von Witter & Kenyon gegen Edison war aufgegangen. Damit endete Edisons Patentschutz 1894, ohne weitere Sanktionen gegen die Lizenzbetrüger. Edison blieb ohne jedwede Entschädigung. Seine Firmen gingen leer aus. Sie blieben auf all den Prozess- und Anwaltskosten sitzen. Der weitere Klageweg konnte wegen Zeitmangels nur fallen gelassen werden. Die meisten Betrüger machten pleite, zahlten nicht, und fingen dann mit anderem Firmen-Namen neu an.

11) Zivile und strafrechtliche Verfolgung der Henry Goebels Sr. und Jr., wurden nicht veranlasst, nicht vom Staatsanwalt, nicht von Edison. Aufgrund der zielgerichteten eigennützigen Falsch-Bezeugungen (fraud, bribery) unter Eid, standen beide Goebels gerichtsnotorisch als Verbrecher und Kriminelle fest. Henry Goebel Sr. starb ende 1893 – gegen Tote wird nicht geklagt. Henry Goebel Jr. hatte vermutlich einen Leberschaden. Sein Restleben wurde nicht überliefert. Vom Rest dieser Henry-Goebel-Bande wird weiter unten gezeigt: Eidesstattliche Erklärungen, Kreuzverhöre usw.)

HENRY GOEBEL SR. 8. APRIL 1893,(7. Affidavit) bei den Beklagten-Anwälten Witter & Kenyon

(ins Deutsche übersetzt von D. M. von der 1893 beeideten W & K-Schreibmaschinen-Textvorlage in englischer Sprache)

Edison Electric Light Company et al. gegen Columbia Incandescent Lamp Co. et al.

„HENRY GOEBEL erklärte angeblich und schwur Eid auf die Aussage (in New York) gegenüber dem

Bundesberufungsgericht der Vereinigten Staaten

Östlicher Distrikt von Missouri. In Gerechtigkeit.

Bundesstaat New York.

Stadt und Bezirk New York. (übersetzt D. M.)

„Henry Goebel, der ordnungsgemäß vereidigt wurde, bezeugte und erklärte:

Ich habe mir bestimmte Teile der eidesstattlichen Erklärung von John W. Kulenkamp vom 5. April 1893 vorlesen lassen, in der Kulenkamp angibt, dass ich versucht habe, ihn um bestimmte Patentrechte zu betrügen, und eine Abtretung eines Anteils an einem meiner US-Patente an ihn zerrissen habe. Die Tatsache meiner Beziehungen zu Herrn Kulnekamp (sic!) sind kurz diese:

Herr Kulenkamp drängte mich immer wieder, ihm zu erlauben, eine Firma zu gründen, um meine Erfindungen vorzustellen. Er drängte mich, meinen Vertrag mit der American Electric Light Company nicht zu verlängern, und schließlich traf ich mit ihm mündlich eine Vereinbarung, nach der er Geld für die Erlangung amerikanischer und ausländischer Patente, für Apparate zur Herstellung von Lampen und für die Bezahlung der so beschäftigten Arbeitskräfte bereitstellen sollte. In Anbetracht dessen sollte ich Herrn Kulenkamp nur die Hälfte meiner ausländischen Patente zur Verfügung stellen. Mein Teil dieser Abmachung wurde erfüllt, wie aus der Aufzeichnung der ausländischen Patente hervorgeht, die gemeinsam für Herrn Kulenkampf (sic!) und mich erteilt wurden, wie in der eidesstattlichen Erklärung von Herrn Kulenkampf in diesem Fall angegeben. An dem Tag, an dem mein Vertrag mit der American El. Co. Firma auslief, ließ er den Apparat in mein Geschäft liefern, so sehr war er darauf bedacht, damit zu beginnen. Ich stellte Lampen als Muster für ihn her, und er bemühte sich, die Leute zu interessieren und eine Firma zu gründen, aber er erreichte überhaupt nichts in dieser Richtung.

Was den Auftrag betrifft, den ich zerrissen habe, so wurde er von mir durch Betrug erlangt. Als ich dieses Instrument unterschrieb, war es leer. Mir wurde zu verstehen gegeben, dass es sich um ein Blankoformular handelte, das bei der Anmeldung eines Patents auf mein Hobelwerkzeug zum Schneiden von Fasern, die verkohlt werden sollten, verwendet werden sollte. Als ich später erfuhr, dass dieses Papier als Abtretung eines halben Interesses an meiner Patentanmeldung für eine Glühlampe in den Vereinigten Staaten an Herrn Kulenkamp gedacht war, war ich natürlich wütend und aufgeregt. Ich zerriss das Papier, sobald ich es in meinen Besitz bringen konnte, in dem Glauben, dass ich nicht an ein Dokument gebunden sei, an das meine Unterschrift durch einen Trick gesichert wurde. Nachdem ich Herrn Kulenkamp klar und deutlich gesagt hatte, was ich von ihm hielt, weil er versucht hatte, mich auf diese Weise zu betrügen, weigerte ich mich, noch mehr mit ihm zu tun zu haben.

Herr Kulenkamp hat mir nicht das Geld vorgeschossen, um die Löhne der Glasbläser, die Kosten für den Schaft, der für den Betrieb des Motors zur Herstellung der Lampen verwendet wird, und für andere Ausgaben des Unternehmens zu bezahlen, wie er nach unserer Vereinbarung zu tun hatte, und ich musste diese Dinge aus meiner eigenen Tasche bezahlen. Deshalb war ich der Ansicht, dass ich einen Anspruch auf die Dynamo und Motor hatte, und weigerte mich, sie, wie von Herrn Kulenkamp behauptet, aufzugeben. Henry Goebel“

Unterschrieben und vereidigt vor mir an diesem 8. April 1893.:

Henry D. Williams

(Anm. Dieses 7. Affidavit liegt nur als Anwalts-Typoskript vor und ist handschriftlich mit Henry Goebel unterzeichnet. Was Gobel da beeidet ist eigentlich unfassbar – nämlich entgegen den vorhandenen Urkunden: Goebel hatte keine Angestellten, sondern die waren von der American Co.; Goebel hatte kein „Patent auf Glühlampen“, sondern auf eine unbedeutende Klemme-Variante).

HENRY GOEBEL SR. 1. APRIL 1893, (6. Affidavit)bei den Beklagten-Anwälten Witter & Kenyon zu

Edison Electric Light Company et al. gegen Columbia Incandescent Lamp Co. et al.

(ins Deutsche übersetzt von D. M. von der 1893 beeideten W & K-handschriftlichen Textvorlage in englischer Sprache)

– erklärte angeblich und schwur Eid auf die Aussage gegenüber dem

Bezirk des Bundesberufungsgerichts der Vereinigten Staaten von Missouri. In Gerechtigkeit.

Stadt und Bezirk New York

„HENRY GOEBEL, ordnungsgemäß vereidigt, bezeugt und sagt:

Ich habe bereits mehrere eidesstattliche Erklärungen in diesem Fall abgegeben, und im Fall der Edison Electric Light Co. vs. Beacon Vacuum Pump & Electrical Co. Mir werden elf elektrische Glühlampen gezeigt, die aus geraden Glasröhren mit Kohlefäden bestehen, die auf Trägern aus Kupferdraht montiert sind, und die mit Platineinführungsdrähten versehen sind. Sie sind wie folgt gekennzeichnet: –

„Goebel“ Reproduzierte Lampe F.“

“ “ “ “ G.“

“ “ “ “ H.“

“ “ “ “ I.“

“ “ “ “ J.“

“ “ “ “ K.“

“ “ “ “ L.“

“ “ “ “ M.“

“ “ “ “ N.“

“ “ “ “ O.“

“ “ “ “ P.“

Ich erkannte diese Lampen als einige von denen, die ich in der Fabrik der Beacon Vacuum Pump & Electrical Co. in Boston zwischen dem 22. Februar 1893 und dem 7. März 1893 mit meinen eigenen Händen hergestellt hatte.

Ich fertigte zunächst vier davon an und gab sie den Herren Witter & Kenyon und erzählte in meiner eidesstattlichen Erklärung vom 3. März 1893 davon. Danach und am 6. oder 7. März beendete ich zwölf weitere und gab sie Mr. Cary, wie die Herren Witter & Kenyon es mir aufgetragen hatten.

Bei der Herstellung dieser zwölf Lampen benutzte ich nur Methoden und Werkzeuge, die ich vor 1879 in meinen Geschäften in der Monroe Straße bzw. Grand Straße bei der Herstellung exakt identischer Lampen angewandt hatte. Für eine detaillierte Beschreibung der verwendeten Werkzeuge und Verfahren verweise ich auf meine eidesstattliche Erklärung in diesem Fall vom 3. März 1893, in der ich die Herstellung der von Goebel reproduzierten Lampen A, B, C und D beschreibe. Bei der Herstellung der mir jetzt vorliegenden Lampen verwendete ich jedoch eine Quecksilberpumpe, die in der Fabrik unter meiner Leitung konstruiert wurde und die eine exakte Reproduktion der von mir bei der Herstellung vieler elektrischer Lampen vor 1879 verwendeten Pumpe war.

Bei der Herstellung dieser mit F bis einschließlich P gekennzeichneten Lampen wusste ich nicht, dass sie Lebensdauerprüfungen unterzogen werden sollten, und war bei ihrer Herstellung nicht besonders vorsichtig. Ich verließ New York, um sehr kurzfristig nach Boston zu gehen, und hatte keine Zeit, das Material zu sammeln, das ich für die Herstellung der Lampen benötigen würde. In Boston versuchte Mr. Cary, der Superintendent der Beacon-Fabrik, sehr freundlich, mir alles zu besorgen, was ich wollte, aber die Angelrute, aus der wir den Bambus schnitten, war gefroren, das Quecksilber in der Pumpe war schmutzig, und die Dixon’s-Ofenschwärze, die ich für die Zementierung des Kohlefadens an seinen Trägern benutzte, schien nicht so rein zu sein, wie sie früher verwendet wurde, als ich sie vor 1879 für denselben Zweck einsetzte; es wird heutzutage offensichtlich mit einer nichtkohlenstoffhaltigen Substanz anders zusammengesetzt, – hat vielleicht zu viel Lehm, – was seine Nützlichkeit für diesen Zweck beeinträchtigt. Auch die Pumpe war viel weniger perfekt als die, die ich hatte und die ich vor 1879 zur Herstellung von Lampen benutzte. All diese Dinge verursachten, die Lampen weniger perfekt machen zu können, als ich sie hätte machen können, wenn ich verstanden hätte, dass sie für einen Lebensdauertest verwendet werden sollten. Und sie waren weniger perfekt als meine Lampen vor 1879. Die schlechte Qualität der Ofenschwärze erklärt das Brechen des Kohlenglühers der Lampe I, das an den Verbindungsstellen aufgetreten ist, an denen die Zementierung vorgenommen ist.

Diese sechzehn reproduzierten Lampen, die ich vor kurzem hergestellt habe, sind in ihrer Konstruktion und in jeder Einzelheit identisch mit praktisch erfolgreichen Lampen, die ich vor 1879 in großer Zahl hergestellt habe und die ich vor 1879 bei vielen verschiedenen Gelegenheiten und zu vielen verschiedenen Zeiten praktisch und erfolgreich für gewöhnliche Beleuchtungs-Zwecke eingesetzt habe. Meine alten Lampen, die vor 1879 hergestellt wurden, sind natürlich nicht alle genau wie die reproduzierten Lampen hergestellt worden, aber die reproduzierten Lampen zeigen meine durchschnittliche Herstellung vor 1879, mit der Ausnahme, dass ich damals besser in Übung war und, wie oben erwähnt, bessere Werkzeuge und Geräte hatte und besser arbeitete und bessere Lampen machte, als jetzt auf Veranlassung der Herren Witter & Kenyon ihnen und dem Gericht zu zeigen, wie ich vor 1879 Lampen hergestellt habe. Henry Goebel“

Unterzeichnet und vereidigt vor mir am 1. April 1893, Henry D. Williams,

Notar, (195) Stadt und Bezirk New York“

(Anm. Übersetzt aus dem Englischen von D. M. – angeblich gab Goebel den Text in deutscher Sprache. Der Richter erhielt eine englische Übersetzung. Der englische Text, angefertigt von einem vereidigten Übersetzer, ging in den Prozess ein. Hier wurde der englische Text wieder ins Deutsche „zurückübersetzt“ und hat nunmehr einen deutschen Satzbau. Die handschriftliche, angeblich von Goebel selbst vorgebrachte Fassung liest sich zweifellos wie Deutsch mit amerikanischer Gram-matik. Das bedeutet, dass man Goebel den englischen Text in den Einzelheiten vorgegeben hat, der dann nur zum Schein in schlechtem Deutsch notiert worden ist. Henry Goebel unterzeichnete das 6. Affidavit handschriftlich mit „Henry Goebel“. Die aufgezählten Lampen wurden mit der Beacon-Manufaktur-Werktechnik und von Beacon Lampenbauern hergestellt. Goebel lügt, indem er behauptet, diese 16 Lampen eigenhändig gebaut zu haben. So ist es vom Kläger erwiesen und von den Beacon-Lampenbauern bezeugt. Von Goebels Händen stammten die ersten vier Nachbaulampen – A-D – die allesamt Müll waren. Goebel sei „im Auftrag von Witter & Kenyon“ nach Boston gereist. Er habe auf Anweisung der Anwälte die Lampen an Cary abgegeben. An anderer Stelle behauptet Goebel, keine Bezahlung dafür erhalten zu haben).

HENRY GOEBEL SR. 22. März 1893,(5. Affidavit)bei den Beklagten-Anwälten Witter & Kenyon

(ins Deutsche übersetzt von D. M. von der 1893 beeideten W & K-handschriftlichen Textvorlage in englischer Sprache, die handschriftlich Henry Goebel unterzeichnet ist, der bis dahin Englisch nicht lesen konnte; eine deutsche Fassung ist nicht bekannt) für

Edison Electric Light Company et al. gegen Columbia Incandescent Lamp Co. et al. gegenüber dem

Bezirk des Bundesberufungsgerichts der Vereinigten Staaten von Missouri. In Gerechtigkeit.

Stadt und Bezirk New York

„HENRY GOEBEL, ordnungsgemäß vereidigt, bezeugt und sagt:

Soeben wurden mir die eidesstattlichen Erklärungen von J. C. Goebel, vereidigt am 19. März 1893, von Baldwin Sebastiani, vereidigt am 20. März 1893, und von Ida Sebastiani, vereidigt am 20. März 1893, verlesen. Ich erinnere mich an den in diesen eidesstattlichen Erklärungen erwähnten Anlass, als mein Sohn John C. Goebel einige meiner elektrischen Lampen Herrn und Frau Sebastiani und anderen im Deutschen Krankenhaus in der 77sten Straße und Vierte Avenue in New York City zeigte.

Die in diesen eidesstattlichen Erklärungen enthaltenen Aussagen in Bezug auf die Gescheh-nisse bei dieser Gelegenheit sind korrekt. Ich erinnere mich, dass es in dem Jahr war, in dem mein Sohn John C. Goebel eine Reise nach Europa arrangiert hatte, und dass er zu dieser Zeit als Heizungsmaschinist am Deutschen Krankenhaus arbeitete.

Der volle Name meines Sohnes John C. Goebel ist John Charles Goebel, und er wird im Volksmund Charles Goebel genannt und ist als Charles Goebel bekannt. Henry Goebel.“

Unterschrieben und vereidigt vor mir, am 22. März 1893

Henry D. Williams, Notar (195)

Stadt und Landkreis New York

(Anm. Henry Goebel Sr. erklärte angeblich und schwur angeblich Eid auf die in englischer Sprache handschriftlich aufgenommenen Aussage, die Goebel mit „Henry Goebel“ handschriftlich unterzeichnete. Dagegen liegt keine von Henry Goebel handschriftlich unterzeichnete deutsche Textfassung von der 5. Affidavit vor. Konnte Goebel Sr.diese Handschrift in Englisch lesen? – Goebel hatte die 16 Nachbaulampen nicht hergestellt, es war Mr. Cary und Helfer von Beacon (Deutsch übersetzt von D. M.)

HENRY GOEBEL SR. 7. März 1893,(4. Affidavit)für Beklagten-Anwälten Witter & Kenyon (geprüft von D. M. eine W & K teils handschriftliche, teils maschinenschriftliche deutsche Textfassung, handschriftlich mit Heinrich Göbel unterzeichnet)

im Fall

Edison Electric Light Company et al. gegen Columbia Incandescent Lamp Co. et al. gegenüber

Bezirk des Bundesberufungsgerichts der Vereinigten Staaten von Missouri. In Gerechtigkeit.

Staat Massachusetts, Grafschaft Suffolk: ss

HENRY GOEBEL, vereidigt, bezeugt und sagt:

Die Aussage von Albert Hetschel, welche am 1ten Februar, 1893, in der Edison Electric Light Co. et al. vs. Beacon Vacuum Pump & Electrical Co. et al. Angelegenheit zugeschworen wurde, wurde mir vorgelesen. Ich erinnere mich des Albert Hetschel. Ich kann mich nicht erinnern dass er mehr als zwei Wochen in meiner Werkstatt arbeitete, und ich bin ziemlich sicher dass er sich irrt wenn er denkt bedeutend länger dort gearbeitet zu haben. Ich erinnere mich seiner als eines sehr schlechten Arbeiters, erfolgreich genug im Blasen von Glocken von Rohrglas aber nicht fähig feinere Arbeit zu vollbringen, und wusste er nichts von der Herstellung von Kohlenfäden, oder der Verbindung der Theile. Er war nie fähig, wie ich mich erinnere, die Platindrähte in die Glocke einzuschmelzen, sondern rief mich immer diesen Theil der Arbeit zu thun.

Herr Hetschel ist, wie ich denke, im Recht wenn er sagt dass ich eine Lampe machte deren Glühleiter einer der Bogen der Maxim Lampe war. Ich wusste dass die Maxim Kohle in irgend einer Weise behandelt wurde, während meine dies nicht waren, und machte ich diesen Versuch mit der Maxim Kohle um zu sehen wie sie sich bewährte. Es interessierte mich zu wissen wie solche behandelte Kohlen arbeiteten. Ich machte nur eine in dieser Weise und nur zum Zweck dieses Versuches.

Ich machte nicht vier solcher Lampen wie Herr Hetschel zu denken scheint. Auch zeigte ich diese Lampe mit der Maxim Kohle der American Company nicht noch wollte die American Company Lampen dieser Art. Die Kohle war sehr kurz, zu kurz für ihre Zwecke; die American Company wollte Lampen mit langen Kohlen. Übrigens machte ich, wie Herr Hetschel sagt einige Papier-Kohlen während er dort war und auf seinen Vorschlag, aber ihr Wiederstand (sic!) war so hoch dass wir sie in ihrer unbehandelten Gestalt nicht benutzen konnten. Meiner Errinnerung (sic!) gemaess war Hetschel ein confirmierter Trunkenbold. Ich erinnere mich dass er beschäftigt war irgend etwas zu thun mit der Luftpumpe und dass er so betrunken war dass er seine Arbeit nicht vollenden konnte, und vollendete ich dieselbe für ihn. Dieser Hetschel wurde gewaltsam von meinem Sohn Henry wegen Trunkenheit und Trägheit aus der Werkstaat (sic!) gewiesen Ich sprach sehr wenig mit ihm und einer der Gründe dafür war, dass er so beständig betrunken war. Er ist, glaube ich, im Recht wenn er sagt ich hätte ihm wenig oder nichts von meinem (sic!) Lampen oder meiner frühen Arbeit in der Glühlampen Beleuchtung, gesagt. Ich blieb so weit wie möglich von ihm weg und versuchte nur ihn an der Arbeit zu halten, und gelang es mir nicht dies zu tun.

Der Vorlesung der Aussage von Otto A. Moses zugeschworen in der Edison Electric Light Co. et al. vs. Beacon Vacuum Pump and Electrical Company et al. Angelegenheit, den 31. Januar 1893, habe ich zugehört. Ich erinnere mich des Herrn Moses. Er gab mir den Eindruck eines Mannes von bedeutender Bildung und erinnere ich mich nach seinem Laboratorium auf seine Einladung mit meinem Sohne gegangen zu sein und drei meiner birnenförmigen Lampen mit mir genommen und dort entzündet zu haben. Ich erinnere mich auch Bambusfäden für ihn gemacht zu haben, vielleicht fünfzig zur Zeit. Ich denke nicht dass ich Herrn Moses welche von meinen alten Lampen zeigte. Zur Zeit als Herr Moses mich desuchte (sic!) hatte ich Gründe für den Verdacht das andere Leute, einschließlich des Herrn Edison, versucht hatten, Nutzen aus was ich in dieser Hinsicht meiner Nachforschungen gethan hatte, zu ziehen, und denke ich dass ich Herrn Moses meine Lampen nicht zeigte weil irgend so etwas mir im Sinne lag, obgleich ich nie zu rigend (sic!) einer Zeit Bedenken hatte dieselben Leuten die ich kannte und welchen ich vertrauen konnte, zu zeigen. Herr Moses gab mir fast vom Anfang meiner Bekanntschaft mit ihm, den Eindruck eines Mannes der bestrebt war ausfindig zu machen was ich gethan und zu thun vor hatte zum Zwecke eines seiner Vorhaben zu befördern welches mir nicht mitgeteilt wurde. Er beanspruchte nicht selbst Geld zu haben oder anderer Leute Geld liefern zu können zum Zwecke der Einrichtung und Führens irgend eines Lampen Geschäftes. Er schien mir zu versuchen etwas umsonst zu bekommen, und war dies der Eindruck der auf mich gemacht wurde von einer ziemlichen Anzahl Leute welche mich besuchten von der Zeit meiner ersten Verbindung mit der American Electric Co. Ich hatte während vieler Jahren wenig Zu-trauen dass Glühlicht beleuchtung (sic!) gewerblichen erfolgreich werde, weil ich wenig Zutrauen in der Aussicht billige Elektrizitätsquellen zu bekommen, hatte. ich suchte nie Beschäftigung von Herrn Moses und erinnere ich mich nicht von ihm Beschäftigung für meinen Sohn nachgesucht zu haben.

Ich hörte der Vorlesung der Aussage von Ludwig K. Böhm zu. Ich errinnere mich eines Mannes dieses Namens und dass er mich in meiner Werkstatt in der Grand Strasse besuchte, vielleicht mehr als ein Mal. Ich errinnere mich nicht mit ihm gesprochen oder ihn gesehen zu haben in den Werken der American Electric Co. obgleich ich wusste dass er ein Glasbläser dort war. Ich wusste und hörte nicht dass er Anspruch machte ihr Oberaufseher oder Elektriker zu sein. Er war einer der Leute die mir den Eindruck machten als spähte er in meinem Platze herum und versuchte Dinge ausfindig zu machen die ihm von Nutzen sein würden für einen mir nicht mitgeteilten Zweck. Ich misstraute ihm und erinnere ich mich genau dass ich gegen ihn gewarnt wurde durch einen der Glasbläser in meiner Werkstatt. Ich sprach nie frei mit ihm über den Gegenstand meiner Erfindungen und gab er mir nie den Eindruck eines Mannes der sehr viel über den Gegenstand der Elektrizität wusste. Er machte einmal Anspruch darauf eine geschliffene Stöpsel-Lampe erfunden zu haben, welche ich untersuchte und verwarf, indem ich ihm sagte dass sie wertlos sei, und war er nicht erfreut über was ich ihm sagte. Es zeigte sich jedoch dass diese Stöpsel Lampen nie brauchbar waren und zweifle ich nicht dass er Recht hat wenn er in seiner Aussage angiebt dass deren keine verkauft wurden. Er mag wohl eine Uhr in meiner Werkstatt repariren gelassen soviel ich mich dessen errinnere (sic!). Irgend welche Besprechung die ich mit ihm hatte war von gänzlich unbedeutendem Character. Ich versuchte nie ihn in meine Erfindungen zu interessiren, noch zeigte ich irgend welchen Eifer Geld von ihm zu erhalten. Ich denke dass zur Zeit, welche er erwähnt ich besser im Stande war ihm Geld zu geben als er es war mir Geld zu geben.

Ich habe der Vorlesung der Aussage von William C. Dreyer, welche am 31ten Januar, 1893, zugeschworen wurde, zugehört. Ich erinnere mich des Herrn Dreyer als einer der Leute welche sich Mühe gaben, was ich gethan hatte, zu entdecken und davon zu ihren Zwecken Vortheil zu nehmen. Sein Trachten war wenn möglich Kapitalisten in meine Erfindungen zu interessiren. Ich behauptete nie ihm gegenüber dass ich irgend welche Erfindungen hatte die patentirt waren oder welche patentirt werden konnten oder auf welche ich Patente verlangt hatte ausser der Erfindung in der Pumpe und der Verbesserung der Befestigung der Fäden an die Drähte, und gab ich ihm nie den Eindruck der mit diesen variirt (sic!). Herr Dreyer dachte dass er Leute interessieren könnte um ihr Geld in eine Gesellschaft zu stecken welche auf der Base dieser Erfindungen gebildet werden könnte, und schlug mir vor mir eine gewisse Summe zu bezahlen um einige Zeit still zu bleiben und mich nicht mit einer anderen Gesellschaft zu verbinden, um ihm Gelegenheit zu geben was er in dieser Richtung thun konnte, zu thun. Für dieses bezahlte er mir für eine Zeitdauer von zwei Monaten zweimal $250., zusammen im Ganzen $ 500. Dies ist alles Geld das ich je von Herrn Dreyer erhielt. Er irrt sich wenn er sagt dass er mir mehr bezahlt. Ich bin jedoch sicher dass er gänzlich in seinem Unternehmen eine Gesellschaft zu bilden oder Kapitalisten zu interessiren erfolglos war, und dass er kurz nach der erwähnten Zeit zu mir kam und vierzig Dollar von mir borgte für welche er mir einen Wechsel auf eine Bank gab in welchem er nur $ 15. zu seinen Guthaben hatte. Herr Dreyer gab mir nie den Eindruck eines Mannes der wohl Kapitalisten interessiren oder kontrolliren könnte. Im Frühjahre von 1882, zur Zeit als Herr Dreyer in seiner Aussage sagt dass er zu mir kam und es unternahm eine Gesellschaft zu bilden, hatte ich viele meiner alten Lampen und viele meiner neuen Lampen vorräthig und hatte ich eine grosse Anzahl haarnadel förmige Kohlen in meinem Besitze, und röhrenförmige Lampen mit Haarnadel-Kohlen in denselben.

Ich nehme an dass ich in gewissem Grade Herrn Dreyer gesagt habe was ich in der Vergangenheit gethan in der Herstellung von Lampen, aber ich unternahm nie für ihn oder auf sein Verlangen meine alten Lampen zu suchen und konnte sie nicht finden. Sie waren immer zur Hand und brauchten nicht gesucht zu werden: Ich habe einen sehr bestimmten Eindruck dass ich Herrn Dreyer beide Arten dieser alten Lampen zeigte, dass heisst, die Art mit den haarnadelähnlichen Kohlen und die Art mit den gerade Kohlen in denselben. Herr Dreyer ist gänzlich im Irrtum in was er in seiner Aussage sagt im Gegensatz dieser meiner Behauptung.

Natürlich weiss ich nicht was Herr Dreyer oder Herr Eaton den Herren Dickerson und Dickerson gesagt haben mag in Betracht meiner Lampen. Ich sah nie die Herren Dickerson und Dickerson oder irgend einen derselben und machte ich nie eine Behauptung in der Form einer Aussage oder andersartig um den Herren Dickerson und Dickerson oder der Edison Gesellschaft oder Herrn S. B. Eaton vorgelegt zu werden. Ich gab meinem Sohne nie Auftrag meine Rechte an die Edison Leute für $ 20,000. oder für irgend eine andere Summe zu verkaufen. Ich bemächtigte nie Herrn Dreyer für mich oder irgend eines Teiles meines Besitztums mit den Edison Leuten oder ihren Anwälten zu unterhandeln und wurde ich nie von Herrn Dreyer oder sonst irgend Jemanden gefragt um die Thatsachen anzugeben betreffs was ich in Glühlicht Beleuchtung gethan hatte mit dem Wissen dass meine Aussage gebraucht werden sollte zum Zwecke der Unterhandlung irgend welcher Art mit der Edison Gesellschaft. Übrigens erhielt ich nie irgend eine Mitteilung von Herrn Dreyer was weder die Dickerson oder die Edison Gesellschaft oder Herr Eaton über das was ich gethan, dachten. Ich erinnere mich dass Herr Dreyer etwas beeindruckt war mit was ich gethan hatte, denn er empfahl mich der Firma Arnoux und Hochhausen, von welcher ich angestellt wurde um Versuche auszuführen mit einem Gehalte von $100. die Woche und für welche ich solche Arbeit während drei Wochen ausführte und nur für zwei bezahlt wurde,

Ich habe der Vorlesung der Aussagen von Charles F. Reinmann und William Dunn zugehört. Ich erinnere mich keiner dieser Herren. Soweit irgend eine Behauptung in ihren Aussagen enthalten ist im Gegensatz zu was ich beschworen habe, so denke ich dass sie sich irren.

Indem ich mich auf die Aussagen welche für Behalt der Edison Gesellschaft gemacht wurden beziehe, in welchen die Zeugen aussagen dass sie keine elektrischen Lampen auf dem Wagen auf welchem ich das Fernrohr ausstellte, gesehen, will ich nicht sagen dass jedesmal wenn ich das Fernrohr ausstellte, dass ich immer elektrische Lichter benutzte um die Umgebung des Fernrohres zu beleuchten. Ich gebrauchte sehr oft Öllampen für diesen Zweck, drei an der Zahl, eine grosse in der Mitte des Wagens und zwei kleinere hinten. In der That gebrauchte ich elektrische Lichter weniger häufig als die Öllampen, und für den Grund dass die Ersteren zu kostspielig eine Art um die gewünschte Beleuchtung zu erhalten waren, und dass zu viel anzuordnen war um die Batterien in Ordnung zu erhalten. Das Fernrohr auf welches ich Bezug nehme und mit welchem elektrische Lampen gebraught (sic!) wurden wurde nie ausser auf dem Wagen ausgestellt; es wurde nie auf einem Dreifuss ausgestellt. Ich hatte und stellte nahe meiner Werkstatt ein kleineres Fernrohr aus, das auf einen Dreifuss aufgesetzt war. Das große Fernrohr war so schwer dass es durch Machinenkraft (sic!) bewegt wurden (sic!) musste. Das grosse Fernrohr wurde oft von meinem Sohn John C. Goebel ausgestellt, aber ich glaube dass die elektrischen Lampen selten wenn je gebraucht wurden als mein Sohn das Fernrohr allein ausstellte. Ich stellte auch zeitweise einen Mann Namens Boss an um das Fernrohr auszustellen, aber ich denke nicht dass die Lampen jemals auf dem Wagen waren, als Boss der jetzt todt ist, das Fernrohr ausstellte.

Ich stellte auch später einen Mann Namens John Ingraham für den gleichen Zweck an. Derselbe ist jetzt auch todt. /// (hier endet der Schreibmaschinentext dieses Affidavits – ab hier wird das Affidafit als handschriftliches Notat fortgesetzt) ///

Heute zeigte man mir zwei Lampen, eine derer bezeichnet „J. C. Goebel Lampe No 9“ und die andere „Dr. Wm. J. Mayer Lampe No 11.“

Ich habe diese beiden Lampen gründlich in allen ihren Einzelheiten untersucht, den kleinsten Theil nicht ausgenommen. – Bezüglich der Lampe „J. C. Goebel Lampe No 9 erkläre ich, dass ich dieselbe als Eine von mir fabrizierte Lampe wieder erkenne, und erkenne sie als eine Lampe lange vor dem Jahre 1879 von mir verfertigt. Das heisst, ich habe lange vor dem Jahre 1879 Lampen gemacht, welche in allen Einzelheiten genau gestaltet waren, wie die genannte ausgestellte Lampe No 9 Eine von mir lange vor dem Jahre 1879 verfertigte ist.

Ich erkenne die Glasbläserei der selben, die Kohle & die Art & Weise von deren Herstellung, das Fassen der Kohlen, und in der That irgend jede Einzelheit in der Lampe. Ich fabrizierte lange vor dem Jahre 1879 viele Lampen genau wie die ausgestellte Lampe No 9 und gebrauchte solche zu verschiedenen praktischen Zwecken.-

Diese Lampe No 9 wurde mir heute erst vorgelegt. Ich erkannte dieselbe augenblicklich als eine von mir & mit meinen eigenen Händen verfertigte Lampe. Ich würde dieselbe überall & unter allen Umständen & Verhältnissen wieder Erkennen. Die etwas flitterglasartige Erscheinung der Lampe an einem Ende, hat seine Ursache darin, dass das Glas beim Verfertigen der Lampe etwas zu stark erhitzt auch etwas zu lange geblasen wurde. – Ich erinnere mich dass dies verschiedene Male angefallen ist. – an dieser Lampe No 9 befindet sich ein kleiner herausragender Auslauf, absichtlich von mir geblasen um das Einsetzen der Lampe mit Plaster & Paris gefüllt um eine Metallkapsel zu Erleichtern. – Ich erinnere mich sehr wohl, dass ich gewöhnlich diesen Auslauf aus diesen Lampen blies, einmal aus dem schon genannten Grunde wegen des Aussehens, auch um die Lampe dauerhafter zu machen. – Manchmal wurde dies allerdings vergessen oder weggelassen wird z. B. in Lampe No 4. Gewöhnlich setzte ich die Lampen aufrecht in einem mit Plaster Paris gefüllte Metallkapsel. Lampe No 9 zeigt an den Aussenseiten unmittelbar unter dem Auslauf an den Lampen, einen Kranz, welchen augenscheinlich durch Schellac umrandet worden. Öfters, wenn eine Lampe in der mit Plaster Paris angefüllten Kapsel etwas locker wurde, habe ich sie mit etwas Schellac in Alkohol aufgelöst, wieder befestigt & rührt jedenfalls davon der Kranz her. –

Ich fabrizirt Lampen genau wie die Lampe No 9 für Jahre lange vor dem Jahr 1879 und in bedeutender Anzahl.

Es waren Lampen, genau wie die hier ausgestellte No 9, welche ich gewöhnlich in Verbindung mit meinem Fernrohr & Fernrohrwagen benützte, und welche ich sehr oft im Hause in Monroe Str. sowohl als auch 500th Grand Str. und 468 Grand Str. praktisch verwandte. – Ich entsinne mich genau, dass ich eine dieser Lampen über meiner Tochter Nähmaschine anbrachte & benützte sie diese Lampe bei ihrer Abendarbeit, dem Kleidermachen, auf die praktischste Weise. – Dies war der Fall in beiden Häusern in Grand Str.

Bezüglich der Lampe No 11 erkläre ich, dass ich die Kohle und die Kohlenfassung als von mir verfertigte wiedererkenne oder wie solche wie von mir gemacht & in meinen Lampen. – Ich erkenne auch die Glasarbeit & die Gestalt der Röhre und das Eingedrückte Ende derselben wieder genau so, als wie ich an einer Anzahl Lampen in den frühen siebziger Jahre und wieder im Jahr 1880 oder früh im Jahre 1881 Ehe ich anfing für die American Company zu arbeiten, gethan habe. Diese Lampe selbst bringt mir ins Gedächtnis, dass unter den vielen Gestalten der Lampen die ich in den frühen siebziger Jahren machte, verschiedene darunter waren, welche in allen Einzelheiten gleich der ausgestellten Lampe No 11 waren.

Sie waren jedoch nicht so gut wie die durch die Lampe No 9 gezeigte Art und machte ich deren nicht viele.

Mein Mietvertrag von 468 Grand Str datirt den 22ten März 1877 und mir vom 1ten April 1877 Besitz gebend, Erlaubt mir bestimmt sagen zu können, dass ich von 500th Grand Str nach 468 Grand Str zu irgend einer Zeit zwischen den genannten Daten, das heisst zwischen dem 22sten März und 1ten April 1877 gezogen bin. – Ich wohnte vier Jahre & neun Monate in 500th Grand Str. Heinrich Goebel“

Subscribed and sworn to before me this 7th day of March 1893

HERBERT H. BARNES,

Notary Public (195),

City and County of New York

(Anm. Henry Goebel Sr. erklärte angeblich und schwur angeblich Eid auf die in deutscher Sprache bis Seite 9 mit Schreibmaschine, handschriftlich fortgesetzt bis Seite 13, aufgenommene Aussage, die Goebel mit „Heinrich Goebel“ handschriftlich unterzeichnete; sonstige Affidavits wurdenmit dem amerikanischen Namen Henry Goebel unterzeichnet bzw. sind nur in gedruckter Form für diese Untersuchung vorhanden.

Dergetippte Text dieser (4.) Affidavit ist voller orthografischer Fehler und liest sich dennoch wie von einem englischen Satzbau bezogen; es liegt keine von Henry Goebel handschriftlich unterzeichnete englische Textfassung von der 4. Affidavit vor, die der vereidigte Übersetzer Kustererangeblich auf diese deutsche Vorlagehin in Englisch anfertigte.

Die englische Übersetzung von Kusterer wurde daraufvon D. M. erneut ins Deutsche zurückübersetzt – also von Englisch nach Deutsch – also von der englischenTextfassung, die der Richter Hallet in St. Louis zwar vorliegen hatte, aber der alle Affidavits nicht laswie er auch alle Beweismittel ausdrücklich ignorierte, weil er ohne Weiteres Edisons Eilantrag ablehnte und mit Zeugenbefragung des Zeugens Heger, der beeidet hatte, die Exp. No. 4 nach 1882 angefertigt zu haben, deshalb an eine Hauptverhandlung abgab. Hallet hat also die Fälschungen in dem 4. Affidavit nicht wahrgenommen, das von der anfänglichen Deutschfassung sprachlich erheblich abweicht.

Beachtlich ist, dass das Gericht den englischen Anwalts-Text erhalten hat. Deshalb ist dieser englische Text auch für die sachliche Bewertung maßgeblich.Doch soll hier gezeigt werden, welche Zeugnisse hiervon wirklich von Henry Goebel Sr. stammen, die Goebel in New York angeblich gegenüber einem (oder verschiedenen) Schreibernin deutscher Sprache abgegeben haben soll und die später während Goebels Unterschrift-Leistung z. B. vom „public notar“ BARNES besiegelt worden sind. Der Sohn Henry Goebel Jr. hat vielfach Geldgeschäfte von Henry Sr. ausgeübt – in sofern lügt Goebel zur stellvertretenden Geschäftshandlung seines Sohns, z. B. liegen weitere Inkassoquittungen zugunsten Dreyers zum Beweis vor, die Goebel Jr. unterzeichnet hatte.)

HENRY GOEBEL SR. 3. März 1893,(3. Affidavit)für Beklagten-Anwälte Witter & Kenyon im Fall

Edison Electric Light Company et al. gegen Columbia Incandescent Lamp Co. et al. (Der Text liegt in deutscher Sprache in Notar-Schreiber-handschriftlich vor und trägt Gobels Unterschrift.)

Bezirk des Bundesberufungsgerichts der Vereinigten Staaten von Missouri. In Gerechtigkeit.

Bundesstaat Massachusetts, Grafschaft Suffolk: ss

Heinrich Goebel, in gesetzlicher Form vereidigt, bezeugt und sagt, ich bin im gesetzlichen Alter & wohne in New York City. Ich habe Erklärungen gemacht in der Sache der Edison Electric Light Co vs. die Beacon Vacuum & Pump Electrical Co.

Donnerstag den 23. Feb. 93 begann ich, in der Fabrik der Beacon Vacuum Pump & Electrical Comp. in Boston, Mass. mit eigenen Händen und nach meiner alten Methode, die Reproduction Elektrischer Glühlampen, genau so, wie solche von mir schon vor dem Jahre 1879 in meinen verschiedenen Werkstätten in New York City, nämlich: in 291th Monroe Str. in 500th Grand Str. & ebenfalls in 468 Grand Str. fabrizirt wurden. –

Gleichzeitig mit dieser Erklärung weise ich 4 Lampen auf, welche in ebengenannter Weise von mir mit dem 23. Feb. d. J. verfertigt worden sind, drei derselben mit Einlaufenden Drähten aus „Eisen“ nur eine mit Einlaufenden Drähten aus „Platin“. In den drei Lampen mit den eisernen Einlaufdrähten verfertigte ich die Kohlen in der sogenannten „Fleischsäge“ Gestalt, wie in früheren Erklärungen näher von mir erläutert, und in der einen Lampe mit Platin Einlaufdrähten verfertigte ich die Kohle in der sogenannten „Haarnadel“ Gestalt, wie ebenfalls in früheren Erklärungen von mir genau beschrieben. – In der Fabrikation dieser 4 Lampen verfuhr ich genau so, wie ich es von früher gewöhnt war, und wie ich vor dem Jahre 1879 vielemale gethan habe, und zwar wesentlich in der folgenden Weise. –

Fürs erste kaufte ich eine Angelrute aus Bambus und schnitt davon Theile zwischen den Knoten ab, darauf achtend, dass der Schnitt nicht näher als ein Inch zum Knoten ging, in jedem Fall vom Mittelpunkt des Knotens entfernt war. Der beste Theil des Bambusrohres befindet sich nahe dem dicken Ende desselben, zwischen den Knoten. Meine Erfahrung hat mich gelehrt, dass die Süd Seite des wachsenden Bambusrohres, das heisst, die Seite welche den Sonnenstrahlen ausgesetzt ist, die beste ist, und zwar weil die Poren auf dieser Seite dichter und die Fasern feiner sind, wie ohne Mühe mittelst eines Vergrößerungsglases zu erkennen ist. Der beste Theil des Bambusrohres ist direkt unter der Glasur ähnlichen Aussenseite derselben zu finden. – Ich spaltete diese Theile in feinen Streifen und gebrauchte dazu meine Hobelmaschienen (sic!) um sowohl die schwammartige Holzfaser welche sich nach der Mitte oder dem Innern des Bambusrohres sich befindet, als auch die glasurähnliche Aussenseite abzuhobeln, und behobelte auf diese Weise alle vier Seiten um ein Haar, einen Faden oder eine Faser von viereckigem Querschnitt zu erhalten. – Bei diesem Hobeln war ich, vor dem Jahre 1879, gewöhnt, vier Geräthezüge zu brauchen, derartig ausgerichtet, um damit sowohl gröberes als auch nacheinander feineres & feinstes Hobeln möglich zu machen. – Ich fand gleichfalls dass in das Geräth, gezeichnet Hobel ein neues Messer eingesetzt war, welches beim Gebrauch eines zu grossen Span oder Splitter abschnitt, weil der Raum zwischen dieser Bettplatte und der Messerkannte (sic!) zu gross war. – Das Messer welches ich in dem Geräthe hatte ehe ich dasselbe an Herrn Perkins verkaufte, und welches Geräth ich vor 1879 benützte hatte diese Schneide kannte genug direkt an der Bett-Platte auf welcher die Bambusfaser beim Hindurchziehen durch das Geräth ruhte. – Deshalb bewerkstelligte ich das gröbere Hobeln so gut ich konnte mit Messer & Hand und gebrauchte dann Geräth Goebel Nr. 8 für das feinere Hobeln um sowohl die glasurähnliche äussere Haut oder Hülle vom Bambus abzuhobeln, als auch dasselbe auf der Innen Seite fein zu behobeln. – Ich gebrauchte dann das Geräth gezeichnet „Goebel Reproduziertes Geräth“ zum letzten und schliesslichen Behobeln vor Allem. – Dieses reproduzierte Geräth habe ich kürzlich verfertigt, das heisst, innerhalb der letzten oder den beiden letzten Monate, und zwar auf Ersuchen der Herren Witter & Kenyon, um mit den drei schon erwähnten Geräthen eine Darlegung der vier Geräthe, welche ich vor 1879 in der Zubereitung meiner Bambusfasern zu gebrauchen, gewöhnt war, zu vervollständigen. – Das dargelegte reproduzierte Geräth ist wesentlich wie das letzte & vierte Geräth welches ich vor 1879 zum Fertigstellen meiner Bambusfasern zu gebrauchen gewöhnt war. Eine Prüfung dieses Geräthes stellt die Thatsache fest, dass es von der Seite der Faser welche durch dasselbe gezogen wird, abschabt oder abhobelt, und dass ebenfalls die Dicke des abzuhobelnden Spanes vermittelst des Schraubengewindes unter der Platte aufs feinste reguliert werden kann. –

Beim Verfertigen der erwähnten vier reproduzierten Lampen gebrauchte ich dieses letztgenannte Geräth zum abschaben oder abhobeln von jeder der vier Seiten der Bambusfaser, dabei das Geräth auf die genaue Dicke in welcher ich die Faser wünschte, regulierend. – Alle diese Geräthe werden gebraucht, um die Faser hindurchzuziehen, und sind derartig gebaut um auf eine Hobelbank oder einem Tische befestigt zu werden. Gewöhnlich fasste ich das Ende der Faser vermittelst einer Zange und zog sie hindurch.

Nachdem ich eine Anzahl dieser Bambusfasern fertig gestellt hatte, begann ich, dieselben wesentlich wie folgt, zu verkohlen. – Erstens befeuchtete ich dieselbe leicht in der Mitte ihrer Länge, nämlich da wo dieselben gebogen werden sollten, um die Haarnadelgestalt zu bilden, und bog dieselben in ihrem nassen Zustande langsam & vorsichtig über einem erhitzten Stück Kupfer oder Eisen, von ungefähr derselben Krümmung, welche ich für die Haarnadel Kohle wünschte, hielt dieselben für einen Augenblick in der gebogenen oder Haarnadelbildung, wonach dieselben bleibend die Haarnadelgestalt beibehielten. – Eine Anzahl derselben auf diese Weise zubereitet legte ich sie über ein Stück Gaskohle mit zum Innern der Krümmung der Haarnadel passenden & und genau abgerundeten Kante, band die unteren der beiden Theile sicher, einen Streifen Holz quer über dieselben legend und sie rund herum mit Zwirn bindend. Dann legte ich dieselben in einen Graphit Schmelztiegel, packte dieselben an allen Seiten mit gepulverter Gaskohle, bedeckte den Schmelztiegel und verkittete denselben luftdicht mit Wassermörtel. – Ich legte dann diesen Schmelztiegel in ein heisses Feuer und lies denselben dort über Nacht, lies das Feuer ausbrennen, entfernte den Schmelztiegel am nächsten Tage, und nachdem es erkaltet, öffnete ich denselben. –

Die nächste Arbeit war die Kohlen Faser zu fassen. Zu diesem Zwecke machte ich jeden der unterstützenden Drähte am Ende flach, bog den flachen Theil um eine Nadel in die Gestalt einer Spirale und lies gerade Raum genug um je ein Ende der Kohle in eine der beiden so gestalteten Spiralen zu stecken. Dann, nachdem ich die beiden unterstützenden Drähte vermittelst einer oder zwei Glasbrücken verbunden, steckte ich je ein Ende der Kohle in die Spiralen der genannten Drähte, presste mit einer Zange die Windungen der Spiralen vorsichtig um die darin steckende Kohle, trug etwas Dixon’s Ofenglanz auf, über und um die so gemachte Verbindung herum, und presste diesen Ofenglanz so gut & vorsichtig wie möglich in die Spiralen ein. – Hiernach bereitete ich die Glasröhre vor, erweichte das Glas an einem Ende, und dasselbe zusammendrückend führte ich gleichzeitig die unterstützenden Drähte in der gehörigen Weise in die Glasröhre ein, das weiche Glas vorsichtig über diesen Drähten zusammendrückend. – Wo ich eiserne Drähte gebrauchte, überzog ich deren Oberfläche mit ein wenig Borax, welcher hilft eine sichere & gewisse Verbindung zwischen Glas & Eisen zu machen. Dies zu thun, war meine Art & Weise vor 1879 wenn ich eiserne Einführungsdrähte benützte, und gebrauchte ich in der That hier & da selbst Borax wo ich Einführungsdrähte von Platin gebrauchte. – Dies scheint mir eine bessere Verbindung zu machen.

Die nun folgende Arbeit war, den luftleeren Raum zu machen. – Zuerst schmolz ich eine lange, enge Glasröhre an das andere Ende der Lampenröhre und führte dann Quecksilber in diese lange Röhre ein, welches ich in die Lampenkugel oder Röhre, in welcher die Kohle befestigt war, laufen lies. – Diese lange & enge Röhre, vermittelst welcher ich das Quecksilber einführte war ungefähr drei Fuss lang. Das Quecksilber muss sehr vorsichtig eingeführt werden, oder es ist leicht möglich dass die Kohlen Faser bricht; irgend welche nachlässige Arbeit in diesem Stadium des Unternehmens würde die Kohle zerbrechen. – Dessen war ich mir natürlich viele Jahre vor 1879 sehr wohl bewusst, in der That fast vom Zeitpunkte meines ersten Versuchs an, den luftleeren Raum auf diese Weise zu machen, und übte infolgedessen jeder Zeit in dieser Beziehung die grösste Vorsicht. –

Das Quecksilber welches ich letztvergangene Woche gebrauchte war gewöhnliches kommerzielles Quecksilber, und war ziemlich schmutzig. –

Ich habe dasselbe filtrirt hatte aber nicht Zeit es zu destilliren. – In der Fabrikation meiner Lampen vor 1879 gebrauchte ich fast ohne Ausnahme destillirtes Quecksilber und zu wiederholten Fällen habe ich dasselbe mehrmals destillirt. – Die Lampe erscheint wenn fertig viel besser wenn das Quecksilber ein oder zweimal destillirt ist. – Sobald die Lampe und die Röhre vollständig mit Quecksilber angefüllt waren, und die Luft in denselben von Quecksilber vollständig entfernt war, legte ich meinen Finger über das offene Ende der langen & engen Röhre, tauchte dieselbe umgekehrt in ein mit Quecksilber angefülltes Gefäss und entfernte meinen Finger erst von dem offenen Ende der langen Röhre nachdem derselbe unter der Oberfläche des im Gefässe befindlichen Quecksilbers eingesetzt war. – Sobald ich meinen Finger entfernte lief das Quecksilber heraus, die Lampe vollständig leer lassend und ungefähr fünf Zoll der engen Röhre unterhalb der Lampe. Demnach klopfte ich die Lampe leicht mit meinem Finger, um auf diese Weise Quecksilber Theilchen, welche möglichen Falles im Innern der Lampe hängen geblieben, abzuschütteln, und verschmolz dann die Lampe so schnell als möglich vermittelst einer Blaspfeifenflamme, ungefähr halbwegs zwischen der Ober-fläche des Quecksilbers in der kleinen Röhre & dem Boden der Lampe selbst. –

Ich vergass zu bemerken, dass ich gerade nach dem Einschmelzen der Drähte und nach dem Erkalten des Glases, jedoch vor dem Einführen des Quecksilbers zur Gestaltung des luftleeren Raumes, an der Aussenseite der Lampe, um die Einführungsdrähte herum, eine geringe Quantität flüssigen Gummis auftrug. – Es war mein Brauch dies zu tun beim Anfertigen meiner Lampen vor 1879, stets beim Gebrauch von Eisen Einführungsdrähten und selbst öfters beim Gebrauch von Platin Einführungsdrähten. – Es war meine Erfahrung, dass diese geringe Quantität flüssigen Gummis sofort einen dichten Verschluss bildete und auf diese Weise die Verbindung befördert. – Es erklärt dies die allerdings geringe gelbliche Erscheinung des Glases ausserhalb der Lampe um die Einführungsdrähte herum.

Diese vier reproduzierten Lampen, welche ich eben fertig gestellt habe, sind gezeichnet „Goebel Reproduzierte Lampen A, B, C, D“ – diese vier Lampen sind in allen Einzelheiten wesentlich dieselben Art Lampen welche ich lange vor 1879 gemacht und vielfach praktisch vor genannter Zeit gebraucht habe.

Man hat mich gefragt, da ich so viele Lampen in Besitz hatte, weshalb ich nur noch wenige davon vorzuweisen im Stande bin. – Die Ursache dieses Zustandes ist die folgende. – Im September des Jahres 1887 entriss der Tod mir meine Frau, infolge welchen Ereignisses ich meinen damals in 468 Grand Str. befindlichen Haushalt aufgab, und fast alle meine Haushaltsutensilien deshalb in der verschiedenartigsten Weise vertheilt wurden. – Einige derselben nahm ich mit mir nach dem Freimaurer Heim, als ich im Januar 1891 dorthin übersiedelte; Einige andere derselben bekamen meine Kinder.

Ich glaube dass zu jener Zeit die meisten der Lampen theilweise in andere Hände übergegangen, oder zerbrochen oder überhaupt verloren gegangen sind. –

Ich füge dieser Erklärung einen Miethvertrag für das Haus 500th Grand Str bei, welcher Vertrag für die Dauer eines Jahres von der Zeit des Datums April 1876 gerechnet, gültig war. – Dies war der letzte Miethsvertrag (sic!) welchen ich für jenes Haus abschloss. –

Gleichfalls füge ich hier eine Abschrift des ersten Mietvertrages bei, welchen ich für das Haus 468 Grand Str. abschloss, & welcher am 22. März 1877 datiert ist, und bestimmt, dass ich vom 1. April 1877 für die Dauer von dreizehn Monaten Besitz von jenem Hause zu ergreifen habe. Ebenfalls füge ich hier eine Abschrift eines Miethvertrages bei, welcher vom 20ten Februar 1885 datiert ist & die gleichen Räume behandelt.

Ferner füge ich hier noch bei, den ersten und einzigen Vertrag zwischen der „American Electric Light Co“ und mir selbst, datiert im Juli 1881. – Der Vertrag verpflichtete mich, die Lampen der „American Electric Light Co“ zu verbessern, und solche für diese Company zu fabriziren – ebenfalls der „American Electric Light Co“ zu lehren, wie die Lampen von mir gemacht wurden. – Mein Sohn Adolph arbeitete für die „American Light Co“, mit welcher Comp. er gleichfalls einen Vertrag abgeschlossen hatte, und zwar zur selben Zeit als ich meinen Vertrag abschloss, oder vielleicht etwas früher. –

Mein Sohn Adolph starb im oder um das Jahr 1889. – Wir beide haben für einige Zeit für die „American Electric Light Co“ gearbeitet. Heinrich Goebel“

Subscribed and sworn to before me this 3th day of March 1893

Herbert H. Barnes

Notary Public

(Anm. Henry Goebel Sr. erklärte angeblich und schwur angeblich Eid auf die in deutscher Sprache handschriftlich aufgenommene Aussage, die Goebel mit „Heinrich Goebel“ handschriftlich unterzeichnete; andere Affidavits wurden handschriftlich mit Henry Goebel unterzeichnet. Der wirre Vortrag mag von Goebel herrühren, die Rechtschreibfehler des Schreibers werden hier unkorrigiert wiedergegeben; man kann an anderer Stelle sehen, wie bei den Übersetzungen ins Englische, also was dem Gericht zugrunde gelegt wurde, erheblich eingegriffen und gefälscht wurde; lustig ist das Wort „fishing pole“ oder „fishing rod“ als „Fischerstange“, während Henry Goebel Sr. in Deutsch mit „Angelrute“ diktiert hatte. Goebel lügt bei jedem Detail, wo immer es ihm möglich schien, z. B. hatte er laut Arbeitsvertrag weisungsgemäß zu arbeiten, keineswegs die Aufgabe, „zu lehren“, Goebels Datierungen weichen erheblich von den vorhandenen Urkunden ab – er hat keineswegs 1 Jahr für die American gearbeitet. Im Vertrag steht „5. September 1881 auf sechs Monate“ und „…The party of the first part may continue this agreement for one year additional from the expiration of said term if they so desire … übersetzt: „die American Co. kann diesen Vertrag um ein Jahr, nachdem er abgelaufen ist, verlängern, wenn sie das verlangt.“ Goebel lügt also zum Vertragsende nach sechs Monaten. Goebels Beschreibung der physikalischen Eigenschaften des Bambus und der Bambusfasern ist völlig falsch; weder Sonnenseite gibt es, noch lässt sich Bambus wässern. Goebels Reise nach Beacon in Boston wurde von den Anwälten angeordnet;) bei der Beschreibung seines Lampenbaus bei Beacon beschreibt nicht, wie und wer ihm geholfen hat – der Beschreibung zu folge werden für die meisten Arbeitsgänge mehr als zwei Hände benötigt. Goebel tut immer so, als habe er eine Lampe ohne Hilfe bauen können.)

HENRY GOEBEL SR. 31. Januar 1893, (2. Affidavit) bei den Beklagten-Anwälten Witter & Kenyon im Fall

(Dieser GEDRUCKTE US-ARCHIVTEXT – DEUTSCHvon D. M. gegen den englischen US-Archivtext geprüft – beide nicht handschriftlich von Gobel unterzeichnet).

Edison Electric Light Company et al. gegen Beacon Vacuum Pump and Electrical Co. et al.

Bezirk des Bundesberufungsgerichts der Vereinigten Staaten von Massachusetts. In Billigkeit.

Bundesstaat New York:

Stadt und Bezirk von New York. ss:

„HENRY GOEBEL, ordnungsgemäß vereidigt, bezeugt und sagt wie folgt:

Ich habe hier bereits eine eidesstattliche Erklärung abgegeben.

Von dem Zeitpunkt an, als es mir Anfang der fünfziger Jahre gelang, eine Glühlampe hinzukriegen, die den in den Exponaten Goebel-Lampen 1, 2 und 3 dargestellten ähnelt, bis zu dem Datum, sagen wir, dem Jahr 1879, erwarb ich ständig wachsende Fertigkeiten bei der Vorbereitung der verschiedenen Merkmale der Lampen und bei deren Verbindung untereinander, d. h. in der Herstellung der Kohlen, in der Befestigung der Kohlen an den Zuleitungsdrähten und der Zuleitungsdrähte selbst, in der Art und Weise ihrer Einführung durch die Glaswände und im allgemeinen Aussehen der fertigen Lampe. Vor dem Jahr 1872, d. h. bevor ich die Monroe Straße verließ, war ich zu endgültigen Schlussfolgerungen hinsichtlich der besten Materialien für die verschiedenen Teile der Lampe gelangt. Ich hatte mich für Bambus als das beste Material entschieden, aus dem ich die Kohlen herstellen konnte, und für einige Zeit vor und für die ganze Zeit nach diesem Datum 1872 habe ich nie Glühfäden aus einem anderen Material als karbonisiertem Bambus hergestellt, außer in seltenen Fällen, in denen andere Dinge hauptsächlich zu Vergleichszwecken behandelt wurden. Ich hatte vor 1872 festgestellt und mich vor diesem Datum darauf geeinigt, dass der Bambusfaden härter und weniger zerbrechlich ist, ein besseres Licht und eine dauerhaftere Lichtbeständigkeit bietet, d. h. in allen diesen Punkten zusammengenommen hatte ich mich vor diesem Datum für den Bambusfaden als überlegen entschieden.

Ich hatte vor diesem Datum, 1872, einen Satz mechanischer Vorrichtungen, bestehend aus vier an der Zahl, mit dem Zweck, einen sehr feinen und sehr gleichmäßigen Bambushaarfaden zur Verwendung in diesen Lampen herzustellen. Am 26. Januar 1893 wurde eines dieser Geräte in einem meiner Werkzeugkästen gefunden, und ich habe es den Herren Witter & Kenyon gegeben; es trägt die Aufschrift Goebel Nr. 6. Dieses oder ähnliche mechanische Geräte benutzte ich viele Jahre lang, um ein haarähnliches Stück Bambus aus der Zeit vor 1872 herzustellen.

Etwa 1886 verkaufte ich an Herrn Perkins drei meiner Werkzeuge zur Herstellung von Kohlen für meine Glühlampen. Zwei dieser Werkzeuge sind mir heute, am 31. Januar 1893, von Herrn Perkins übergeben worden, und ich erkenne sie als die Werkzeuge, die ich, wie oben erwähnt, an Herrn Perkins verkauft hatte. Ich habe sie jeweils als Goebel Nr. 7 und Goebel Nr. 8 gekennzeichnet.

Das Werkzeug mit der Bezeichnung Goebel Nr. 6 ist das erste Werkzeug, das ich zur Herstellung der Streifen für die Glüher benutzte. Ich habe es in den frühen sechziger Jahren hergestellt, als ich in der Monroe Straße 271 1/2 wohnte. Es besteht aus einer Platte, die ich auf meinen Arbeitstisch geschraubt habe. In diese Platte hatte ich ein Messer eingelassen, dessen Vorsprung ich mit einer Schraube regulieren konnte; an derselben habe ich eine weitere Platte mit Scharnieren befestigt, die eine Rolle trug, die in den Bambus eingriff und auf ihn drückte und den Durchgang des-selben zwischen dem Messer und der Rolle erleichterte. Diese aufklappbare Platte wurde mit dem Fuß oder mit der Hand nach unten gezogen und nach dem Durchziehen eines Bambusstücks durch die Wirkung einer Feder in ihre erhöhte Position zurückgebracht und war dann für die nächste Operation bereit. An derselben hatte ich eine Schraube, mit der sein Absenken reguliert werden konnte.

Dieses Werkzeug fertigte ich zu dem ausdrücklichen Zweck an, die Bambusstreifen für die Glüher meiner Lampen vorzubereiten. Es wurde von mir seit dieser Zeit bis etwa zu dem Zeitpunkt, als ich vor einigen Jahren mit der Lampenherstellung aufhörte, ziemlich ständig benutzt. Es wurde nie für einen anderen Zweck verwendet; das wäre ungeeignet gewesen. Als ich 1881 Kohlen für die American Co. herstellte, benutzte ich dieses Werkzeug. Das Werkzeug wurde von mir so konstruiert, dass ich die Streifen kleiner und gleichmäßiger machen konnte, als es mit der Hand möglich war.

Das Werkzeug mit der Bezeichnung Goebel Nr. 7 wurde von mir nach dem eben beschriebenen Werkzeug hergestellt: Ich weiß nicht mehr, wie lange danach, aber ich weiß, dass es vor 1870 hergestellt wurde, und ich glaube, schon 1865 oder früher. Das erste Werkzeug hob die Streifen nicht so klein oder gleichmäßig ab, wie ich es wollte, also fertigte ich dieses zweite Werkzeug an, um die Streifen kleiner und genauer zu schneiden. Dieses Werkzeug wurde in dreierlei Hinsicht verändert, seit ich es an Herrn Perkins verkauft habe. Als ich es verkaufte, hatte es ein anderes Messer drin, obwohl es im Wesentlichen die gleiche Form hatte. Ich hatte flache Federn; außerdem wurde eine neue Feder oder Sperre eingesetzt, die in das Zahnrad oben an der Regulierschraube eingreift. Die alte Feder oder Sperre hatte im Wesentlichen die gleiche Form wie die jetzt darauf befindliche. Sie ist wie das erste Werkzeug, außer dass ein flacher oder gerader Arm anstelle einer Rolle verwendet wurde, um auf den Bambus zu drücken, und die Schraube zur Einstellung der Bewegung der Scharnierplatte an einer anderen Stelle angebracht und mit einer großen Scheibe oder einem Kopf mit Zähnen oder Zahnrädern versehen wurde, in die ein Federarm eingriff. Auf diese Weise konnte die Dicke des Bandes sehr schön reguliert werden. Mit diesem Werkzeug waren die Streifen nicht klein genug, also fertigte ich etwa zur gleichen Zeit ein drittes Werkzeug an.

Das Werkzeug mit der Bezeichnung Goebel Nr. 8 ist das dritte, das ich hergestellt habe. Es ist in seinen Einstellungen feiner als die anderen. Es ist genauso, wie es war, als es an Herrn Perkins verkauft wurde.

Etwa zur gleichen Zeit fertigte ich ein viertes Werkzeug an. Es diente dazu, die Seiten der Fasern so zu hobeln, dass sie alle die gleiche Breite und Dicke hatten. Es wurde wie folgt hergestellt: Auf einer Messingplatte, die ich auf den Tisch schraubte, wurde in aufrechter Position ein Messer justiert, dessen Überstand reguliert werden konnte. Ein Schieber, der mit einem Griff bedient wurde, drückte den Bambus gegen das Messer. Die Dicke dieses Abschnittes konnte für breitere oder schmalere Streifen eingestellt werden. Eine Federklammer hielt den Bambus nach unten.

Ich zog die Bambusstreifen durch all diese Hobelgeräte, indem ich sie an einem Ende mit einer Kneifzange nahm und durchzog. Dieses Hobeln musste sehr genau ausgeführt werden, da sich der Bambus, wenn er an einem Ende dicker als am anderen Ende war, nicht in einer regelmäßigen Kurve biegen würde.

Im Allgemeinen benutzte ich für die Herstellung meiner Bambusstreifen alle vier Werkzeuge, indem ich den Bambus zuerst durch das erste Werkzeug zog, dann durch das zweite und so weiter, wobei ich den Bambus allmählich und genau verkleinerte.

Alle diese Werkzeuge wurden von mir bei der Herstellung meiner Fäden ständig benutzt.

Um 1886 fragte mich Herr Perkins, ob ich ihm einige meiner Werkzeuge verkaufen würde, und ich verkaufte ihm dann die mit Nr. 7 und 8 gekennzeichneten Werkzeuge sowie das vierte Werkzeug, das Herr Perkins meines Wissens noch immer in seinem Besitz hat.

Bevor ich 1872 die Monroe Straße verließ, hatte ich lange Zeit Gas in meinem Haus und hatte mir einen Glasblasapparat gebaut, der dem, den ich bei der Herstellung des Glasteils der Goebel-Lampen Nr. 1, 2 und 3 verwendet hatte, weit überlegen war. Darüber hinaus hatte ich die Kunst des Glasblasens und andere Glasarbeiten nicht nur im Zusammenhang mit diesen Lampen, sondern auch in anderen Dingen, darunter Hunderte von Barometern und Thermometern, Geisslerröhren usw., in einem solchen Maße geübt, daß ich ein recht hohes Maß an Geschicklichkeit im Umgang mit dem Blasrohr erworben hatte.

Bei der Herstellung der Verbindung zwischen den Zuleitungsdrähten und der Kohle kam ich sehr früh zu dem Schluß, daß alles in allem Ofenpolitur das beste Material für die Herstellung der Verbindung war, und das war das Material, das ich vor 1872 einheitlich für diesen Zweck verwendete.

Vor diesem Datum hatte ich mich auch für die Verwendung von Platin-Einführungsdrähten entschieden, weil bei der Verwendung von Eisen oder Kupfer der Glasteil der Lampen manchmal riss und dadurch das Vakuum beeinträchtigte. Ich hätte für diesen Zweck in jeder meiner Lampen Platin verwenden sollen, aber der Platindraht war teurer und nicht so leicht zugänglich wie Eisen- oder Kupferdraht. Nachdem ich mich durch die Verwendung der Lampe auf die Überlegenheit der Platindrähte geeinigt hatte, wurden fast alle Lampen, die ich lange vor 1872 und an meinen beiden Standorten in der Grand Straße hergestellt hatte, mit Platindrähten hergestellt, und ich hatte noch 1890 eine Anzahl solcher Lampen mit Platindrähten, die älter als 1872 waren. Eine dieser Lampen mit Platineinführungsdrähten schickte ich ungefähr zu der Zeit, als ich ihnen die Göbel-Lampen Nr. 1, 2 und 3 übergab, an den mit diesem Fall verbundenen Anwalt, und ich sagte ihm damals, dass diese Lampe aus der Zeit vor 1872 in meinem Besitz gewesen sei; dass sie, zusammen mit anderen ähnlichen Lampen, vor 1872 hergestellt worden sei. Diese Lampe ist mit Goebel Nr. 4 bezeichnet.

Die Lampe Goebel Nr. 4 habe ich seitdem immer in meinem Besitz gehabt, bevor ich 1872 von der Monroe Straße in die Grand Straße zog. Ich habe sie viele Male hergestellt und verbrannt, sowohl vor als auch nach dem Verlassen der Monroe-Straße, und sie brannte gut und gab ein gutes Licht ab. Ich habe mir besondere Mühe mit dem Glasteil dieser speziellen Lampe gegeben, und weil der Glasteil so gut gemacht war und der Lampe ein sehr schönes und vollendetes Aussehen verlieh, habe ich sie immer behalten; von Zeit zu Zeit habe ich sie herausgebracht, um sie leuchten zu lassen oder auszustellen. Ich behielt sie in meinem Besitz, bis ich sie in diesem Fall an den Anwalt der Angeklagten schickte. Die Lampe und alle ihre Teile sind im Material und in allen anderen Aspekten die gleichen, wie sie waren, als ich sie vor 1872 anfertigte, mit Ausnahme der Veränderungen, die durch meinen Gebrauch, die Handhabung und den bloßen Zeitablauf entstanden sind. Als ich ihn vor 1872 herstellte, habe ich ihn mit dem Bambus-Kohlebrenner, den Platin Einführungsdrähten, den Kupfer-Verbindungsdrähten, den Verbindungsarten und dem Glasrohr so hergestellt, wie sie hier erscheinen, außer wie oben angegeben. Wenn es heute nicht brennt, liegt es daran, dass es in irgendeiner Weise durch Handhabung oder Zeitablauf verletzt wurde. Als etwa im Jahre 1881 die Leute von der American Electric Light Co. zu mir kamen, wies ich einen ihrer Glasbläser an, den Platindraht von den gegenüberliegenden Seiten der Glaskugel einzuführen (sie führten ihre Drähte von unten ein). Er sagte, das könnten sie nicht tun oder es sei nicht machbar. Von da an übernahm die American Electric Light Co. zumindest eine Zeit lang diesen Plan, und ich produziere eine Lampe mit der Bezeichnung Goebel Nr. 5, die eine alte Lampe der American Electric Co. ist, bei der die Einführungsdrähte auf diese Weise eingeschweißt sind. Als ich 1890 mein Geschäft aufgab, nahm ich diese Lampe Goebel Nr. 4 mit nach meinem jetzigen Heim und besitze sie seitdem, bis ich sie dem Anwalt in diesem Fall überließ. Zu Beginn meiner Arbeit Anfang der fünfziger Jahre konnte ich die Glasröhren nicht sehr gut blasen, aber ich erwarb allmählich mehr und mehr Geschicklichkeit, sowohl durch Übung als auch durch den Gebrauch von Gas und besseren Blasapparaten. Ich bezweifle, dass ich jemals, weder bei Monroe noch bei Grand Straße, alle anderen Lampen, die im Glas so gut aussahen wie diese. Ich habe jedoch sowohl in der Monroe Straße als auch in der 500t 1/2 Grand Straße und in der 468 Grand Straße viele Lampen mit karbonisiertem Bambusbrenner, Platinleitdrähten, Anschlüssen und Glasröhre wie Goebel Nr. 4 hergestellt und verwendet, außer im Grad der manuellen Endbearbeitung der Teile, insbesondere der Glasröhre, in der Hinsicht, dass ihre Funktionstüchtigkeit oder Lichtausbeute nicht beeinträchtigt wurde. Elektrische Glühlampen sind zerbrechliche Dinge, die durch Handhabung, Hinfallen usw. leicht zerbrechen können. Dies gilt auch für die besten kommerziellen Lampen von heute. Selbst Bambusfäden brechen bei grober Handhabung. Und je mehr die Kohlen verbraucht und verbrannt werden, desto zerbrechlicher und anfälliger werden sie bei der Handhabung. Die Goebel-Lampe Nr. 4 ist offenbar irgendwann auf ihr Ende gefallen, weil die Glasspitze abgebrochen ist.

Ich wurde kürzlich darüber informiert, dass ein Experte der Angeklagten, Herr Pope, einen Grund oder Gründe genannt hatte, warum er nicht der Meinung war, dass diese Lampe, Goebel Nr. 4, durch das torricellianische Verfahren zur Erzeugung eines Vakuums hergestellt wurde, nämlich, dass in einem solchen Fall seiner Meinung nach eine Ablagerung von Quecksilber auf der Oberfläche des Kupferdrahtes vorliegen würde, und er entdeckte keine solche Erscheinung. Aber ich sagte ihm, dass er sich in diesem Denken geirrt habe, vorausgesetzt, dass destilliertes Quecksilber bei der Herstellung des Vakuums verwendet wurde, und soweit ich weiß, hat er Experimente durchgeführt, um die Fakten in diesem Zusammenhang zu ermitteln. Das Quecksilber, das ich zur Erzeugung des Vakuums dieser Lampen verwendet habe, wurde vor seiner Verwendung sorgfältig destilliert, manchmal drei- oder viermal, und ich habe mir besondere Mühe gegeben, den Prozess immer in einer sehr trockenen Atmosphäre durchzuführen, und habe andere Sicherheitsvorkehrungen getroffen, wie z.B. eine sehr leichte Erhitzung, um ein hohes Vakuum und das Fehlen von schädlichen Ablagerungen oder Gasen zu gewährleisten. Ich möchte auch hinzufügen, dass ich vor 1872 zur Erzeugung eines Vakuums eine Quecksilberpumpe hatte und einsetzte, bei deren Einsatz im Glasteil der Lampe überhaupt kein Quecksilber hineinkommt, aber es war eine Pumpe mit Absperrhähnen, was die Handhabung schwierig und nicht immer sicher machte, so dass es mir in der Regel gelang, durch den Torricellianischen Prozess ein ebenso gutes, wenn nicht sogar besseres Vakuum zu erzielen als mit dieser frühen Quecksilberpumpe. Diese Pumpe, von der ich jetzt spreche, darf nicht mit den in früheren eidesstattlichen Erklärungen erwähnten Pumpen verwechselt werden. Diese Lampen mit den Einführungsdrähten aus Platin und einige der Lampen mit den Einführungsdrähten aus anderem Material gaben, wenn sie mit meinen Batterien verbunden waren, ein gleichmäßiges, gleichmäßiges und kontinuierliches Licht ab, das in etwa einem gewöhnlichen Gasstrahl entsprach, und sie wurden für eine Reihe von Verwendungen verwendet, wie sie heute bei Glühlampen üblich sind, und zwar vor 1879 und von Zeit zu Zeit ab Anfang der fünfziger Jahre. Ich kenne keinen Grund, warum diese Lampen nicht für die kommerzielle Nutzung geeignet waren. Diese Lampen waren bereit für den kommerziellen Gebrauch, aber der Handel war nicht bereit für diese Lampen, und der Grund dafür war, dass es keine verfügbare Quelle für billige Elektrizität gab, und die Einführung dieser Lampen für eine breite kommerzielle Nutzung bedeutete selbst bei einer angemessenen Stromquelle die Ausgabe riesiger Geldsummen.

Verglichen mit heutigen Glühlampen gaben meine frühen Lampen ein ziemlich gutes Licht ab, ein ganz praktisches Licht. Sie brannten recht gut, und mit den Verbesserungen, die der modernen Lampe hinzugefügt wurden (von denen mir einige bekannt sind), würden sie meiner Meinung nach ein ebenso gutes und langlebiges Licht abgeben wie die Edison-Lampe von heute. Jede meiner Lampen, die sich als erfolgreich herausstellte, brannte mit einer Kerzenleistung, die der eines gewöhnlichen Gasstrahls entsprach, und hielt diese Leistung, von einigen wenigen Ausnahmen abgesehen, bis die Batterieleistung nachließ oder bis sie eine Lebensdauer erreicht hatte, die mit der der Glühlampe von 1880 sehr vergleichbar war.

Mit dem Ausdruck „die sich als erfolgreich herausstellte“ meine ich, dass manchmal die Kohle nicht perfekt war, manchmal war das Glas nicht perfekt, manchmal waren die Verbindungen der verschiedenen Teile nicht perfekt, und in solchen Fällen war die Lampe nicht das, was ich für eine erfolgreiche Lampe hielt. Aber das hat bei der Herstellung von Glühlampen immer gegolten, und das gilt auch heute noch, ungeachtet der Verbesserungen, die den Lampen und dem Herstellungsprozess der Lampen hinzugefügt wurden.

Exponat Goebel Nr. 5 ist die Lampe, die in der Zeit hergestellt wurde, als ich bei der American Electric Light Company angestellt war, und zwar, wie ich mich erinnere, im Jahr 1881, als ich in meinem Haus Kohleglüher für sie herstellte. Ich stellte in meinem Haus sehr viele Kohleglüher für diese Firma her, und ich fertigte eine ganze Reihe von Lampen für sie an, wie die Nr. 5, durch die ihnen bewusst wurde, dass ich bessere Kohlenglühelemente und bessere Lampen herstellen konnte, als sie zu dieser Zeit selbst herstellten. Ich nehme an, dass ich aus diesem Grund Kohlen für sie hergestellt habe. Die Goebel-Lampen Nr. 1, 2, 3, 4 und 5 zeigen zum Teil den Fortschritt in der Verarbeitungsqualität, den ich von Zeit zu Zeit bei der Herstellung dieser Lampen erlangte, wenn auch nicht so vollständig, wie dieser Fortschritt gezeigt werden würde, vorausgesetzt, ich wäre in der Lage, eine größere Anzahl von Lampen herzustellen, die als einer späteren Zeit und späteren Zeiträumen zugehörig identifiziert würden.

Ich habe niemals Vorrichtungen an meinen elektrischen Lampen angebracht, um Wärme abzuleiten. Ich habe nie einen Wärmeregler an meinen Lampen verwendet. Es gab keinen Bedarf für ein solches Gerät.

Die Drähte, die durch meine Glühlampen führten, würden sich nicht erwärmen, und der Sockel der Lampen würde sich nicht erwärmen. Die von mir verwendeten Drähte, die von der Batterie zu den Lampen führten, waren von gewöhnlicher Größe, wie sie in Batterien der von mir verwendeten Größe und Art verwendet wurden. Sie waren nicht sehr dick, sondern wie gewöhnliche Kupferdrähte.

Bei der Verwendung meiner Lampen mit elektrischen Batterien verband ich normalerweise nur eine Lampe mit einem ausreichenden Satz von Batteriezellen. Manchmal schloss ich jedoch zwei oder sogar drei Lampen an denselben Satz Batteriezellen an; in diesem Fall würde ich mehr Zellen verwenden.

Eine der allerersten meiner Bemühungen, eine Glühlampe herzustellen, war die Verwendung eines Platindrahtes oder Haares als Beleuchtungsteil. Es war zwei oder drei Zoll lang und sehr fein, etwa so fein wie ein Baumwollfaden Nr. 80 oder 100. Ich verwendete Kupferdrähte, die im Glas versiegelt waren. Der feine Platindraht erhitzte sich und wurde glühend und gab ein gutes Licht ab, aber nach einigen Minuten wurde er zu heiß und schmolz und fiel in das Glas, und das Glas zerbrach. Ich versuchte es nicht noch einmal mit Platin, sondern wandte mich pflanzlichen Kohlenstoffen zu. Ich wusste von dem Bogenlicht, das ich als erstes gemacht hatte, dass Kohlenstoff nicht schmelzen würde, und ich dachte, dass er in einem Vakuum, wo es keinen Sauerstoff gibt, nicht verbraucht wird und hält, und ich entdeckte, dass er hält.

Nachdem ich begonnen hatte, für die American Electrical Company zu arbeiten, stellte ich einen Glasbläser ein, der die Glasbläserarbeiten für mich erledigte. Danach behielt ich immer einen Glasbläser, solange ich für die American Electrical Company arbeitete und solange ich Kohlen und Lampen herstellte und an andere Leute verkaufte, also etwa noch ein Jahr, nachdem ich meine Arbeit für die American Company beendet hatte. Während dieser ganzen Zeit habe ich selbst kein Glas geblasen. Ich war also mehr in der Praxis des Glasblasens, während ich zum ersten Mal in die Grand Straße Nr. 468 kam, als ich es seit Beginn meiner Arbeit für die American Company war, denn seit ich für sie gearbeitet habe, hatte ich nicht mehr so viel damit zu tun. Ich bin ein erfahrener Glasbläser oder war es in meinen besten Jahren.

Meine Freunde, Nachbarn und diejenigen, die in mein Geschäft kamen, zeigten mehr Interesse an den Glühlampen, die ich in der Monroe Straße herstellte, als an denen, die ich in der Grand Straße herstellte. Das lag zum Teil daran, dass zu dem Zeitpunkt, als ich in die Grand Straße zog, die meisten Leute, die ich kannte, meine Lampen bereits gesehen hatten. Außerdem war ich nach meinem Umzug in die Grand Straße viel stärker in meinem Optiker- und Uhrengeschäft engagiert als zuvor. Das Geschäft lief besser; ich hatte in dieser Branche mehr zu tun und hatte daher weniger Zeit, Lampen herzustellen oder sie anderen zu zeigen und zu erklären.

Auch hier, als wir in der Monroe-Straße wohnten, war Elektrizität eher eine Neuheit, wie es später einmal der Fall war. Zum Beispiel gab es, zumindest während des größten Teils der Zeit, in der ich in der Monroe Straße wohnte, keine Telegraphenpfähle und -drähte, zumindest nicht in unserer Straße und in unserer Nachbarschaft, aber mit der Zeit, als wir in die Grand Straße zogen oder kurz danach, waren sie schon sehr verbreitet.

Ich habe für die eidesstattlichen Erklärungen, die ich in dieser Klage abgegeben habe, oder für alles, was ich hier für den Angeklagten getan habe, kein Geld oder irgendetwas von Wert erhalten. Und ich habe von niemandem eine Zusage über Geld oder irgendetwas von Wert erhalten, und ich wünsche oder erwarte auch nicht, eine solche zu erhalten. Ich habe meine Zeugenaussage in diesem Fall nur widerwillig und erst nach beträchtlichem Drängen gemacht. Ich habe kein Interesse an dem Ergebnis dieser Klage. Ich bin Mr. Edison nicht feindselig gesinnt und besitze keine Aktien des beklagten Unternehmens oder eines Unternehmens für elektrische Beleuchtung und habe keinerlei Interesse an diesem Geschäft, und ich habe nicht nur keinerlei Interesse an dem beklagten Unternehmen, sondern kenne auch keinen seiner leitenden Angestellten oder jemanden, der damit in Verbindung steht.

Ich erinnere mich an einen Glasbrunnen, den ich anfertigte, als ich in der Grand Straße Nr. 500/2 wohnte. Er war so angeordnet, dass Wassertropfen und Luftblasen durch ihn hindurchgingen; zuerst kam ein Wassertropfen, dann eine Luftblase,dann ein Wassertropfen und so weiter.Ich bewahrte den lange Zeit im Schaufenster meines Geschäfts in der Grand Straße 500 1/2 und in der Grand Straße 468 auf. Ich habe den Brunnen selbst gemacht. Es gab sehr viele sehr feine, schöne Glasarbeiten daran, und ich erinnere mich, dass ich bei dieser Glasbläserarbeit sehr vorsichtig sein musste. Es gab sehr viele Glasröhren; diese Röhren mussten sehr klein sein, damit die Wassertropfen nicht zusammenfließen konnten. Viele Menschen, darunter eine Reihe von Glasbläsern, wie ich mich erinnere, kamen in meinen Laden, um diesen Brunnen zu untersuchen und sich nach ihm zu erkundigen.

Nachdem die American Co. etwa 1882 einen Dynamo in mein Geschäft in der Grand Straße 468 geliefert hatte, benutzte ich ihn, um mein Geschäft für eine Art Ausstellung zu beleuchten, und für diese Beleuchtung benutzte ich alte Röhrenlampen meiner eigenen Herstellung, die ich seit einigen Jahren vorrätig hatte. Es waren acht an der Zahl, wie ich mich an diese so ausgestellten Lampen erinnere. Ich erinnere mich nicht, ob Goebel Nr. 4 eine davon war oder nicht. Ein teilweise verstümmelter Hinweis auf diese Ausstellung meiner Lampen war in der New Yorker Welt vom 1. Mai 1882 abgedruckt und lautete wie folgt

„DIE NEW YORKER WELT.

NEW YORK, Montag, 1. Mai 1882.

DAS NEUESTE ELEKTRISCHE LICHT

Herr Henry Goebel stellte gestern Abend in einem Raum hinter seinem Laden in der Grand Straße Nr. 468 sein elektrisches Licht aus. Herr Goebel behauptet, dass er seit einunddreißig Jahren an elektrischem Licht arbeitet und dass er vor neunundzwanzig Jahren eines auf dem Dach seines Hauses in der Monroe Straße Nr. 271 1/2 eingerichtet hat. Das Licht wurde von den Glockentürmen des Essex Market aus gesehen, und es wurde Feueralarm gegeben, der eine Reihe von Feuerwehren alarmierte. Er selbst wurde verhaftet, aber Richter George Woods ließ ihn wieder frei. Als er nach Hause zurückkehrte, stellte er fest, dass seine Nachbarn alle seine Instrumente und Geräte zerstört hatten. Das Licht, das gestern Abend zu sehen war, war klar und gleichmäßig, und man konnte daran mit großer Bequemlichkeit und Leichtigkeit lesen. Es ist etwa acht Zentimeter lang und etwa so dick wie eine Kerze. Das Vakuum wird durch eine Pumpe erzeugt, die im Prinzip einer Geissler-Pumpe ähnelt und von ungeschulten Händen bedient werden kann. Die verwendeten Kohlenstoffspitzen bestehen aus Schilfrohr, das in der Retorte elektrisch erhitzt wird. Die Lampen kosten 25 Cent pro Stück, und Herr Goebel behauptet, dass er eine Leuchte genauso billig, wenn nicht billiger als Gas liefern kann“.

Ich hatte weder mit der Vorbereitung dieser Berichterstattung noch mit der Abfassung der Publikation in der Zeitung zu tun.

HENRY GOEBEL“

Unterzeichnet und vereidigt vor mir am 31. Januar 1893

JAMES A. C: JOHNSON,

Notar, Bezirk New York.

(Anm. Goebel Sr. erklärte angeblich und schwur angeblich Eid auf die in angeblich in deutscher Sprache aufgenommene Aussage, die Goebel angeblich mit „Henry Goebel“ handschriftlich unterzeichnet haben soll, die im AS-Gerichtsarchiv und hier nur in Archiv-Druck-Fassung vorliegt; andere Affidavits wurden handschriftlich mit Heinrich Goebel unterzeichnet. Der folgende Zeugentext mag von Goebel herrühren. Doch trägt dieser 2. Affidavit-Text keine handschriftliche Unterschrift Goebels. Hier handelt es sich um eine Rückübersetzung, von D. M. ins Deutsche angefertigt, von der Englisch-Sprachigen US-ARCHIV-Fassung, die der vereidigte Übersetzer Hermann Kusterer abfasste. Diese Englisch-Sprachige, gedruckte US-Archiv-Fassungweicht von der ursprünglichen Richter-Fassung,als Englisch-Übersetzung in Schreibmaschine, leicht ab. Es gibt tatsächlich zwei verschiedene englische Fassungen dieser 2. Affidavit: Die gedruckte US-Archiv-Fassung, ohne Goebels Unterschrift; und eine getippteFassung, wie die Beklagten-Anwälten dieses 2. Affidavit Goebels dem Gericht vorgelegt hatten, auch ohne Unterschrift Goebels,mit Nennung des vereidigten Übersetzers Kusterer, ohne Unterschrift.Alle Übersetzungen und Rückübersetzungen enthalten mutwillige Veränderungen, Fehler und zielgerichtete Fälschungen. Es sind Fehler, die aus Sicht der „Goebel-Defense“ der Beklagten-Anwälte Witter & Kenyon vorteilshaft dünken. Witter & Kenyon haben den wirren Goebel Sr. nicht persönlich für die„Goebel-Defense“ dem Gericht als Zeuge vorgeführt.Die gesamte Aussage dieser Affidavit beschreibt Geschehnisse aus den 1880 Jahren, nach Goebels „Lehre“ bei der American Electr. Co von September 1881 bis März 1882.

Eine handschriftliche Aufzeichnung eines Schreibers in deutscher Sprache der Zeugenaussage eines handschriftlich unterzeichneten Textes der 2. Affidavit Goebels,wurde nicht gefunden und liegt hier nicht vor – nur die nicht unterzeichneten, gedruckten US-Archiv-Fassungen. Könnte Goebel Beeinträchtigungen durch Quecksilbervergiftung davongetragen haben? Laut Arbeitsvertrag mit der American Co. hatte Goebel seine Ladenwerkstatt untervermietet; hier arbeiteten Glasbläser der American Co. die keineswegs von Goebel angestellt worden waren – er lügt.)

HENRY GOEBEL SR. 21. Januar 1893,(1. Affidavit)für Beklagten-Anwälte Witter & Kenyon

(übersetzt ins Deutsche von D. M. nach GEDRUCKTEM US-ARCHIVTEXT In ENGLISH) im Fall

Edison Electric Light Company et al. gegen Beacon Vacuum Pump and Electrical Co. et al

United States Circuit Court Südlicher Bezirk von Massachusetts Südlicher Bezirk von New York

Stadt und Landkreis New York

HENRY GOEBEL, ordnungsgemäß vereidigt, bezeugt und sagt folgendes:

Ich bin vierundsiebzig Jahre alt und wohne in Tappan im Bundesstaat New York. Ich kam im Jahr 1848 von Springer, Deutschland, in die Vereinigten Staaten und ließ mich in der Stadt New York nieder, wo ich bis dahin in den letzten zwei Jahren gewohnt habe. Mein Beruf in Deutschland war der eines Mechanikers, Uhrmachers und Optikers, und ich lernte das Handwerk in Springer in Deutschland, wo ich auch einige praktische Bekanntschaft mit Elektrizität und Chemie machte und Unterricht bei Professor Münchhausen aus Hannover erhielt, einem Mann, der in elektrischen Angelegenheiten sehr nahe dran war. Außerdem half ich ihm bei physikalischen Experimenten und führte unter seiner Leitung zahlreiche Experimente durch, u.a. Experimente zur Gewinnung von Licht durch Elektrizität, zur Herstellung galvanischer Batterien, von Geräten zum Glockengeläut usw. Unter der allgemeinen Leitung dieses Professors Münchhausen fertigte ich auch eine ganze Reihe physikalischer Instrumente an, hauptsächlich für Lehrer an der Technischen Hochschule Hannover und für Professor Münchhausen und andere. Wir haben sehr viele Experimente mit elektrischen Lampen gemacht, waren mit dem Lichtbogen und seinem Verhalten vertraut und haben ihn sehr oft hergestellt. Münchhausen war ein sehr genialer Mann und verbrachte viel Zeit in meinem Geschäft, um über verschiedene wissenschaftliche Themen zu diskutieren. Neben dem Verständnis und der Herstellung des elektrischen Lichtbogens glaubte er, dass ein praktisch nützliches Licht mit Hilfe eines kleinen kontinuierlichen Kohlenstoffs in einer luftleeren Glasröhre erzeugt werden könnte, und er machte mich mit seinen Ansichten zu diesem Thema vertraut, einschließlich der Vorstellung, dass der Kohlenglüher durchgehen müsste, anstatt unterbrochen, wie bei der Bogenlampe, und dass der Kohlenstoff in einer hermetisch abgedichteten, evakuierten Glashülle mit Drähten, die zum Kohlenglüher führen, eingeschlossen ist, und dass der Kohlenglüher sehr viel kleiner sein könnte als die, die wir für die Bogenlampe verwendet haben. Wir haben die Verwendung des Blasrohrs und die Methode zur Erzeugung des barometrischen oder torricellischen Vakuums durch die Verwendung von Quecksilber in der bekannten Weise perfekt verstanden. Wir haben uns häufig mit dieser Art von Arbeit und mit unseren physikalischen und Laborexperimenten beschäftigt. Noch während meiner Zeit in Springer, Deutschland, und bevor ich 1848 in dieses Land kam, hatte ich Barometer und Thermometer hergestellt, geometrische Instrumente gebaut und repariert. Wir benutzten das Innere eines Stückes gewöhnlicher Anthrazitkohle, das im Feuer verbrannt worden war, um Licht zu geben, indem wir Stücke davon für die Elektroden eines Lichtbogens verwendeten. So erfuhren wir, dass es ein geeigneter Leiter war. Ich hatte von der Verkohlung verschiedener Dinge gehört. Ich erfuhr zum ersten Mal, wie Holz verkohlt werden kann, indem ich versuchte, das Holz aus einer langen Metallhülse zu verbrennen, die zu einem zerbrochenen Gehstock gehörte. Nachdem ich die Hülse entfernt und den Stock aus dem Feuer genommen hatte, stellte ich fest, dass das untere Ende des Stockes verkohlt war und nicht vom Feuer verzehrt wurde. Dies legte mir nahe, wie Holz verkohlt sein könnte. Ich versuchte es und stellte fest, dass dieses verkohlte Holz ein guter Leiter war. Ich habe bei Springer auch eine Magnetomaschine gebaut, die aus einem großen Magneten besteht, vor dessen Polen sich Spulen drehen. Ich verwendete Platin im Kommutator dieser Maschine und war durch dessen Funkenbildung und Verbrennung beunruhigt, und so verkohlte ich Holzstücke und setzte sie anstelle des Platins ein, allerdings nicht sehr erfolgreich. Ich verkohlte auch Holz und benutzte es zur Erzeugung des elektrischen Lichtbogens. Bei den Untersuchungen mit Münchhausen wurden kontinuierliche und kleine Kohlenstoffstücke in einen Kreislauf gebracht, durch den Stromdurchgang zum Glühen gebracht und verbraucht. Münchhausen sagte, dass diese Kohlenstoffstücke, wenn sie in einer Kammer eingeschlossen wären, aus der Sauerstoff ausgeschlossen ist, nicht verbrennen würden, sondern glühend bleiben und Licht spenden würden, und er hielt dies für eine sehr gute Möglichkeit, ein praktisches Licht zu erhalten.

Unter anderem erfuhr ich zu dieser Zeit, dass der Ausdehnungskoeffizient von Glas und Platin derselbe war. Ich war eine Zeitlang Lehrling bei einem Doktor der Medizin in Springer und studierte bei ihm bis zu einem gewissen Grad Chemie, aber eher praktische Chemie als aus den Büchern, und ich tat dies ab und zu für einen Zeitraum von zehn oder einem Dutzend Jahren. Mein Vater war ein Mann mit beachtlicher Bildung, war Schokoladenfabrikant in Springer, und er kannte die Menscheni in den höheren Bildungskreisen gut. Diese Tatsache brachte mich mit der gleichen Klasse von Menschen in Verbindung, und es war durch meine Verbindung mit ihnen, dass ich mich mit ihnen für verschiedene wissenschaftliche und chemische Untersuchungen interessierte, die mich auf den Weg führten, den ich bis zu einem gewissen Grad immer verfolgt habe.

Ich verließ Springer 1848 über Bremen in Richtung New York und erreichte Anfang 1849 die Stadt New York.

Ich wohnte zunächst etwas mehr als ein Jahr lang in der Monroe Straße Nr. 391. Dann zog ich in die heutige Monroe Straße Nr. 271 1/2, wo ich mehr als zweiundzwanzig Jahre lebte.

Von dort zog ich in die Grand Straße Nr. 500 !/2, wo ich fünf Jahre blieb.

Von dort zog ich in die Grand Straße Nr. 468. Das war im Jahr 1877, wo ich bis 1890 wohnte, nachdem ich etwa elf Jahre in der Grand Straße Nr. 468 gewohnt hatte.

Als ich das erste Mal nach New York City kam, war ich unter meinem deutschen Namen Heinrich Gobel bekannt, und ich erinnere mich, dass der Name damals so im Verzeichnis stand.

Unmittelbar nach meiner Ankunft in New York und meiner Ansiedlung in der Monroe Straße begann ich, meinen Beruf des Uhrmachers und Optikers zu verfolgen. Ich besaß und besitze ein gründliches Verständnis der Uhrmacherkunst und habe eine ganze Reihe von Uhren, Chronometer und Uhren hergestellt, von denen einige seit vielen Jahren in Betrieb sind. Ich hatte ein angängiges Geschäft und war immer in der Lage, mit den Erträgen aus meiner täglichen Tätigkeit als Uhrmacher usw. eine Familie bequem zu ernähren. Ich hatte eine erfinderische Geisteshaltung, und es gab nie eine sehr lange Zeit in meinem Leben, in der ich mich nicht mit der Herstellung oder dem Versuch einer Verbesserung oder einer anderen Erfindung oder Forschung beschäftigt habe, die mich interessierte.

Sobald ich genug Geld hatte, um Apparate zu kaufen, fing ich an, mit Elektrizität zu experimentieren, und wiederholte im wesentlichen viele der Experimente, die ich in Deutschland mitgemacht oder gesehen hatte, mit solchen Verbesserungen ausgeführt, die meine Erfahrung nahelegte. Ich erinnere mich, dass ich an einem rohen Spielzeugmotor experimentierte. Bald nach meiner Ankunft wandte ich mich den elektrischen Bogenlampen zu und machte eine Reihe von Experimenten in dieser Richtung. Eines Abends stellte ich eine Bogenlampe auf dem Dach meines Hauses aus, und bald kam die Feuerwehr herbei, um eine angebliche Feuersbrunst zu löschen. Dafür wurde ich verhaftet und einem Richter wegen Ruhestörung vorgeführt.

Bald darauf wandte ich meine Aufmerksamkeit auf Glimmlampen oder Glühlampen, wie sie jetzt genannt werden. Was ich in dieser Richtung tat, betrachtete ich, was die Hauptfunktion der Lampe betraf, immer als die Ausführung der Vorschläge und Ansichten von Professor Münchhausen. Wobei ich bei meinen Bemühungen solche Materialien benutzte, die zufällig zur Hand waren. Die ersten elektrischen Glühlampen, die ich herstellte, wurden Anfang der fünfziger Jahre in der Form hergestellt, die ich gemeinhin als „Geigenbogen“ oder „Fleischsäge“ bezeichnete. Diese Lampen sieht man in der folgenden Skizze mit Abbildung 1:

Die Röhre wurde in einem Stück aus Glas gefertigt. Sie wurde bei a ausgesaugt. bb sind metallische Drähte oder Stützen und d ist der Glühleiter. Die Drähte sind hermetisch in die umschließende Wand eingeschlossen, durch die sie durch die Verschmelzung des Glases direkt auf ihnen bei c hindurchgehen. Die Metalldrähte wurden direkt in das Glas eingeschmolzen; es wurde kein Zement oder eine andere Substanz verwendet. Die ersten Lampen dieser Art, die ich hergestellt habe, wurden aus Röhrenglas hergestellt. Ich wohnte in der Monroe-Straße, als ich mit der Herstellung dieser Lampen begann und dort viele von ihnen herstellte.

Die nächste Form von Glühlampen, die ich herstellte, ist in der folgenden Skizze, Abbildung 2, dargestellt, und diesen Lampenstil nannte ich aufgrund der Form der Kohle gemeinhin „Haarnadel“-Lampe. Die Zuleitungen in den Drähten b b wurden manchmal aus Kupfer hergestellt. Ich bevorzugte Platin, aber da das Metall teuer war und ich es nicht immer zur Hand hatte, fertigte ich sie sehr häufig aus anderen Metallen an. Abbildung 2.

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Der Einschlussstutzen bestand aus dem Röhrenglas und war oben abgesaugt. Die Metalldrähte c c waren manchmal dünne Platinbänder, zu anderen Zeiten aus anderen Metallen. Der Träger b bestand zunächst aus Glas. c ist der Glühleiter, der in erhitztem Blei verkohlt, an den Drähten befestigt und dann durch Aufbringen von geschmolzenem Weichglas am unteren Ende des Rohres f befestigt wurde. Das Glasrohr wurde dann mit dem Becher d justiert und diese beiden Glasteile durch Verschmelzen mit dem Blasrohr miteinander verschlossen; das Rohr wurde dann abgesaugt und verschlossen. Ich wohnte in der Monroe-Straße, als ich mit der Herstellung dieser Lampen begann und dort viele von ihnen herstellte.

Während ich in der Monroe-Straße wohnte und bevor ich in die Grand-Straße zog, fertigte ich von Zeit zu Zeit eine ganze Reihe von Lampen dieser Art an, auch in der Form einer Geigenbogen oder Fleischsäge.

Nachdem in der Monroe-Straße Gas in das Haus eines meiner Nachbarn eingeführt worden war, dachten einige Angestellte des Gasunternehmens, die von außerhalb meines Geschäfts in der Monroe-Straße das Leuchten dieser Lampen beobachtet hatten, offenbar, dass ich eine geheime Verbindung zu den Gasleitungen des Unternehmens hätte und dass ich ihr Gas verbrenne, ohne dafür zu bezahlen, und bestanden darauf, in meinen Keller zu gehen und zu prüfen, ob nicht irgendeine Gasleitung mit meinem Geschäft verbunden sei. Diese Leute waren unverschämt, und ich weigerte mich, ihnen die Lampen zu zeigen, und bat sie, jemanden aus dem Büro ihrer Firma zu schicken, und kurz darauf kam ein Herr an, und ich zeigte ihm meine Lampen und erklärte sie ihm.

Bis vor einem kurzen Zeitraum hatte ich komplette funktionsfähige Lampen der Sorte, die auf jeder dieser beiden Skizzen dargestellt ist, in meinem Besitz, und die ich während meiner Zeit in der Monroe-Straße hergestellt und benutzt habe. Aber als ich 1890 mein Geschäft aufgab, waren fast alle meine verbliebenen Besitztümer in verschiedene Richtungen verstreut, und darunter diese Lampen, von denen einige verloren gegangen sind – und einige jedoch noch existieren. Die Exponate Goebel Nr. 1, 2 und 3 sind Exemplare von Lampen, die von mir hergestellt und benutzt wurden, bevor ich die Monroe-Straße verließ, und die bis zum Jahr 1890 in meinem Besitz verblieben waren.

Manchmal habe ich die Platindrähte in Form von Bändern eher braun gebrannt, da ich es einfacher fand, das Glas in dieser Form um sie herum zu verschmelzen. Einige dieser Drähte fertigte ich aus dem Material eines Platintiegels mit Hilfe eines Paares von Ziehwalzen an, die ich ebenfalls aus Deutschland mitgebracht hatte. Manchmal fertigte ich die Platin-Einführungsdrähte, die ich in diesen Lampen verwendet habe, aus Platinspänen oder Platinresten an. Ich stellte eine große Anzahl dieser Fleischsäge- und Haarnadel-Glühlampen her, als ich in der Monroe Straße wohnte, und später, als ich in der Grand Straße wohnte. Ich fertigte und benutzte von Zeit zu Zeit auch Lampen jeder dieser beiden Varianten. Es gab keine sechs Monate bis zum Jahr 1880 oder 1881, in denen ich nicht mehrmals Lampen wie eine der beiden oben genannten Skizzen hergestellt, benutzt und andere ausgestellt habe.

Alle Glühlampen, die ich gemacht habe, waren mit Glühleitern aus Kohlenstoff bestückt, die ich aus pflanzlichem Material hergestellt habe. Die Kohlen waren dünn, so dünn, wie ich sie herstellen konnte. Die meisten von ihnen hatten einen Durchmesser oder eine Dicke von weniger als 1-100 Zoll, und die meisten waren von vergleichsweise großer Länge. Einige von ihnen waren sehr viel feiner als diese, aber ich stellte fest, dass dies den Widerstand so sehr erhöhte, dass ich nicht genügend Batteriezellen hatte, um sie zu betreiben. Als Material für diese Kohlen verwendete ich Flachs, Schilfrohr, schwarzes Rohr, das ich durch Zerschneiden eines Schirmstiels erhielt, eine Fischerstange, Tampico, eine Art Gras, & c. Diese Leiter wurden in Tiegeln in Öfen verkohlt, die ich beim Schmelzen von Metallen verwendet hatte. Zuerst rasierte ich kleine Stücke des Rohres oder eines anderen Materials ab und machte sie sehr klein und schlank, und dann packte ich sie in einen Tiegel und rieb über jede Ofenpolitur und füllte sie mit Koks. Ein ebenfalls mit Ofenpolitur eingeriebenes Stück Karton wurde zwischen die Leiter gelegt. Dann legte ich einen Deckel auf den Tiegel und befestigte ihn. Der Tiegel wurde dann in einen Ofen oder eine Feuerung gestellt und dort belassen, bis die Fäden des Rohres oder anderen Materials richtig verkohlt waren. Ich versuchte, die Bleiminen von Bleistiften für Kohlen zu verwenden, aber es war so viel Ton in ihnen, dass sie nicht brauchbar waren.

Die ersten Lampen, die ich herstellte, wurden mit einer gewöhnlichen Luftpumpe ausgesaugt. Auf diese Weise erreichte ich kein gutes Vakuum, und ich saugte die Röhren anschließend ab, indem ich sie und eine lange daran befestigte Röhre mit Quecksilber füllte, sie umkehrte und das Quecksilber herauslaufen ließ und sie dann versiegelte. Die Auslauf-Röhre war etwa einen Meter lang. Bevor ich sie jedoch versiegelte, erhitzte ich den Glühleiter leicht, was zusammen mit einem leichten Schütteln dazu führte, dass das Quecksilber, das an der Kohle anhaftete, abfloss. Ich verwendete Quecksilber, um in diesen Lampen fast unmittelbar nach Wiederaufnahme der Arbeit in diesem Land ein Vakuum zu erzeugen. Das Glas am Ende der Röhre, aus der ich die Luft absaugte, wurde über eine große Länge herausgezogen, und während des oben beschriebenen Vorgangs des Erhitzens und Schütteln wurde das Quecksilber in einem Teil dieses herausgezogenen Teils aufbewahrt.

Ich habe die Kohlen an den Drähten dieser frühen Lampen befestigt, während ich noch in der Monroe-Straße war, und auch danach auf folgende Weise. Ich habe das Ende des Drahtes auf etwa einem halben Zoll seiner Länge abgeflacht und dann den abgeflachten Teil zu einem Spiralrohr verdreht, in das das Ende der Kohlen gestoßen wurde, und das Rohr wurde dann vorsichtig mit einer Zange zusammengedrückt. Ich verwendete verschiedene Methoden, um die so entstandenen Verbindungen zu zementieren. Manchmal galvanisierte ich die Enden der Kohlen mit Kupfer und trug dann ein Amalgam aus Gold und Quecksilber auf die Verbindung auf, das am Kupfer anhaftete, aber öfter verwendete ich Ofenpolitur, die, wenn sie erhitzt wurde, eine ebenso gute Verbindung ergab und viel billiger war. Manchmal benutzte ich Platinschwamm zum Zementieren der Verbindung.

Der elektrische Strom wurde durch die chemische Wirkung von Batterien erzeugt. Als ich in der Monroe-Straße wohnte, hatte ich eine Batterie, die aus bis zu achtzig Zellen bestand und die ich für die Beleuchtung meiner Lampen verwendete. Ich brauchte zwanzig oder dreißig dieser Zellen, um eine Fleischsägenlampe zum Leuchten zu bringen. Von Anfang der fünfziger Jahre bis 1880 stellte ich zu allen möglichen Zeiten Lampen der oben beschriebenen Art her und stellte sie während dieser ganzen Zeit Freunden und Personen vor, die in meinem Geschäft vorbeikamen. Einige dieser Lampen wurden von Zeit zu Zeit in der Vitrine meines Geschäfts aufgestellt, wo alle meine Kunden sie sehen konnten. Sie wurden allen Personen, die sich zu den Zeiten, als ich sie betrieb, zufällig in meinem Geschäft befanden, öffentlich gezeigt und ausgestellt. Ich verschenkte mehrere dieser Lampen zu verschiedenen Zeiten an Personen, die mich darum baten. Als ich 1890 die Grand Straße verließ, befanden sich noch etwa ein Dutzend dieser alten Haarnadel- und Fleischsägenlampen in meinem Besitz.

Zusätzlich zu den Fleischsäge- und Haarnadel-Lampen fertigte ich auch, als ich noch in der Monroe Straße wohnte, eine Glühlampe der in der folgenden Skizze gezeigten Form an,

Abb.3: OOO

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a ist die Ganzglaskugel, bb die Platinleitungen, die durch Verschmelzung des Glases abgedichtet werden, d ist der Incandeszenzleiter, e der Punkt, an dem die Lampe abgedichtet wird. Der Glühlampenleiter bestand aus karbonisiertem Fasermaterial und die Zuleitungen waren aus Platin. Diese Lampenform war nicht gut geeignet, da der Glühlampenleiter durch die Hitze zerbrechen oder brechen konnte.

Die Glühlampen, die ich in meinem Geschäft in der Monroe-Straße ausstellte, konnte man, wenn sie angezündet waren, von dem Lebensmittelgeschäft an der Ecke Jackson-/Monroe-Straße aus sehen, und ich erinnere mich, dass Leute aus diesem Lebensmittelgeschäft vorbeikamen und mich baten, die Lampen anzuzünden, damit sie sie von der Ecke aus sehen und ihren Freunden zeigen konnten.

Ich sagte, dass die Glühlampen nicht sehr lange auf einmal betrieben werden könnten, weil die Batterien aufgeben würden. Manchmal erwärmten die Batterien den Glühlampenleiter nicht über eine Rotglut hinaus. Zu anderen Zeiten würde der Leiter dadurch stark glühen. Ich habe diese Lampen jedoch oft länger als eine Stunde am Stück betrieben. In der Monroe-Straße habe ich Kohlen unterschiedlicher Länge ausprobiert und festgestellt, dass die kürzeren Kohlen ein besseres Licht erzeugen. Je kürzer die Kohlen, desto eher gab die Batterie auf. Ich hatte eine Vorrichtung, mit der ich eine Batterie nach der anderen einschalten konnte, und auf diese Weise gelang es mir, die Lampen lange zu brennen – zwei oder drei Stunden am Stück. Das war, bevor ich die Monroe-Straße verließ. Je kürzer der Leiter, desto höher war der Widerstand und desto schneller würden meine Batterien halten. Die Kohlen waren in der Tat sehr fein. Ich erhielt sie, indem ich mit meinen Fingern die kleinen Fasern aus Bambus spaltete und sie dann mit einer Maschine kleiner und gleichförmiger machte. Ich stellte sie aus Schirmstäbchen und aus Rohrstäbchen her. Sie konnten sehr klein gemacht werden, und ich machte sie so klein wie möglich. Die Glühlampenleiter waren langlebig, und dieselbe Lampe wurde immer wieder zum Glühen gebracht, ohne den Glühfaden anscheinend zu beschädigen oder zu zerstören. Die Länge der Zeit, die eine Lampe gleichzeitig betrieben werden konnte, hing von der Batterie ab. Derselbe Glüher wurde viele Male eingeschaltet und brannte insgesamt viele Stunden. Wenn die Kohle nicht sofort nach dem Einschalten des Stroms zerglühte, war die Lebensdauer der Lampe fast unbegrenzt. Die meisten dieser Lampen brannten ohne offensichtliche Abnutzung des Kohlenstoffteils, bis die Glaskugeln,die sie enthielten, versehentlich zerbrachen.

Während ich in der Monroe-Straße wohnte, baute ich ein sehr großes Teleskop, das ich von Zeit zu Zeit auf einem eigens dafür gebauten Wagen zu einem öffentlichen Platz, wie dem Union Square oder vor dem Cooper Institute, mitnahm und durch das die Öffentlichkeit die Himmelskörper betrachten konnte, wofür ich einen kleinen Betrag verlangte. Während dieser Zeit und bevor ich in die Grand Straße zog, stellte ich gelegentlich einige meiner Glühlampen auf diesem Wagen aus und schaltete sie an, teils wegen des Lichts, das sie gaben, teils um die Auf-merksamkeit der Öffentlichkeit zu erregen. Viele Hunderte von Menschen sahen diese Lampen von mir, während sie so auf dem Pferdewagen in Verbindung mit dem Teleskop aus-gestellt waren. Zu diesen Zeiten nahm ich manchmal meinen Sohn, Henry Goebel jr., mit, und da er damals noch ein kleiner Junge war, ließ ich für ihn einen geschlossenen Platz auf dem Wagen bauen, damit er sicher aufgehoben war. Mein Sohn John C. Goebel führte im Allgemeinen das Pferd – immer, wenn er zu Hause war.

Ich benutzte auf dem Wagen beide Arten von Lampen, die ich oben beschrieben und „Fleischsäge“-Lampen genannt habe, und auch die Art, die ich „Haarnadel“-Lampen genannt habe.

Eine Verwendung, die ich von meiner Glühlampe machte, war die folgende: Ich benutzte eine dieser Lampen, eine kleine, um das Zifferblatt einer großen Uhr zu beleuchten, die in meinem Schlafzimmer an der Wand hing. Die Lampe war unmittelbar vor dem Zifferblatt der Uhr und darüber angeordnet, und direkt hinter der Lampe hatte ich einen kleinen Spiegel, der das Licht der Lampe auf das Zifferblatt der Uhr reflektierte. Ich befestigte die Drähte am Uhrwerk der Uhr so, dass der Stromkreis durch die Lampe geführt wurde, um sie zu den Stunden zu beleuchten. Sie blieb beleuchtet, während die Uhr schlug. Der Stromkreis wurde automatisch unterbrochen, und das Licht ging aus. Ich hatte diese Lampe im praktischen Betrieb in meinem Schlafzimmer, während ich in der Monroe Straße wohnte, und danach jahrelang in der Grand Straße. Ich hatte die Angewohnheit, die Drähte von der Lampe an die Batterie anzuschließen, wenn ich zu Bett ging, und sie morgens beim Aufstehen abzuschalten, um die Batterien nicht unnötig zu verbrauchen. Ich weiß, dass ich zu diesem Zweck eine kleine Haarnadel-Lampe benutzte, bevor ich die Monroe-Straße verließ, aber ich kann mich nicht erinnern, ob ich jemals eine Fleischsägen-Lampe benutzt habe. Nach dem Umzug in die Grand Straße 468 habe ich auf die gleiche Weise eine andere Uhr und eine Glühlampe angeordnet und verwendet. Während ich in der 500 1/2 Grand Straße wohnte, arrangierte ich die Uhr und die Lampe so, indem ich sie mit einem Druckknopf auf dem Bettgestell verband, dass ich durch Drücken des Knopfes die Lampe einschalten konnte und dies ermöglichte, die Zeit in jedem Moment der Nacht zu sehen, oder beim Betreten des dunklen Zimmers ein Streichholz zu finden und für andere Zwecke. Ich benutzte diese Anordnung weiterhin, nachdem ich in die Grand Straße 468 umgezogen war.

Es gab nie eine Zeit von vor 1860 bis nach 1880, in der ich nicht mehrere dieser Lampen in meinem Besitz hatte, die sich dazu eigneten, zu leuchten und jedem gezeigt zu werden, der sie sehen wollte. Während dieser ganzen Zeit gab es nie einen Zeitraum von sechs Monaten, in dem ich nicht eine oder mehrere dieser Lampen angezündet und jemandem gezeigt hätte. Ich machte kein Geheimnis aus ihnen, aus ihrer Konstruktion oder aus der Konstruktion irgendeines Teils von ihnen. Vor 1879 fertigte und benutzte ich mehr als hundert Lampen der beiden in den Skizzen gezeigten Arten, nämlich die „Fleischsäge“- und die „Haarnadel“-Lampe. Nachdem ich in die Grand Straße gezogen war und vor 1879 fertigte ich von Zeit zu Zeit sehr kleine Lampen an, einige nicht größer als eine große Erbse und mit einer sehr kurzen und sehr dünnen Kohle. Einige davon habe ich verschenkt.

Ich machte keinen erweiterten praktischen Gebrauch von diesen Lampen, weil die Batterien nicht sparsam waren und die Lampen nicht sehr lange brennen konnten. Ich hatte nie von der Dynamo-Maschine für elektrisches Licht gehört, bis ich 1881 und 1882 für die American Electric Lighting Company arbeitete, und ich habe nie von Edison oder etwas von dem gehört, was er angeblich getan hat, bis ich 1881 und 1882 für die American Electric Lighting Company arbeitete. Ich musste das gesamte Material für meine Batterien und Lampen kaufen und alles selbst herstellen, einschließlich der Werkzeuge, was mir in Zeit und Geld ziemlich teuer kam. Bis zu diesem Zeitpunkt wusste oder hörte ich nicht, dass irgendjemand außer mir eine Glühlampe hergestellt oder benutzt hatte. Dann erfuhr ich auch zum ersten Mal von der Verwendung einer Dynamomaschine zur Erzeugung eines elektrischen Stroms für die Zwecke der elektrischen Beleuchtung. In den öffentlichen Druckschriften hatte ich nie etwas zu diesem Thema gelesen. Ich lese kein Englisch, obwohl ich es spreche und verstehe, wenn es einigermaßen anständig gesprochen wird.

Während der ganzen Zeit, in der ich diese Glühlampen herstellte, von den Anfängen in der Monroe Straße bis zu meinem Engagement bei der American Electric Light Co. hatte ich mein Geschäft als Uhrmacher und Optiker betrieben und erfuhr nur sehr wenig über das, was in der Außenwelt geschah. Ich war nie in Edisons Fabrik, kannte oder sah soweit ich weiß nie einen seiner Männer, hörte nie, was er angab, im Einzelnen getan zu haben. Was ich selbst tat, geschah hauptsächlich auf der Linie der Umsetzung der Ideen, die Münchhausen und ich selbst vor meiner Ankunft in diesem Land erreicht hatten.

Nachdem ich in die Grand Straße 468 umgezogen war, machte ich nicht mehr als ein Jahr später ein Quecksilbervakuum, diese Idee war mir durch das Hören von der Geisslers Pumpe gekommen. Von Zeit zu Zeit hatte ich mich beim Absaugen meiner Lampen mit dem Barometerrohr über Quecksilberpartikel geärgert, die an einigen Innenteilen der Lampen anhafteten, und es war manchmal mit erheblichen Schwierigkeiten verbunden, dass ich diese anhaftenden Partikel aus der Lampe herausbekam. Als ich von der Geissler-Pumpe hörte, erkannte ich, dass sie eine viel bessere Möglichkeit bot, die Lampen auszusaugen, und machte mich sofort an die Arbeit und machte eine, wie oben erwähnt. Damit habe ich die Lampen abgesaugt und war mit ihrem Betrieb sehr zufrieden. Ich war so zufrieden damit, dass ich eine größere machte und die Lampen damit evakuierte. Das war, bevor ich im Frühjahr 1881 Vertreter der American Electric Light Company kennen lernte. Später erhielt ich ein Patent auf diese Pumpe, Nr. 252.658, vom 24. Januar 1882.

Im Jahre 1881 oder 1882 wurde ich von einem Mann angesprochen, von dem ich danach wußte, daß es sich um Mr. Crosby handelte, der mit der American Electric Light Co. verbunden war. Er interessierte sich sehr für meine Lampen und sprach mich mehrmals an, und ich gab ihm auf seinen Wunsch hin einige der Lampen, die ich zur Verfügung hatte, um sie auszuprobieren. Er wollte, dass ich in seiner Firma angestellt werde. Ich wollte mein Geschäft nicht verlassen, aber ich erlaubte meinem Sohn Adolph (der tot ist), bei ihm zu arbeiten. Sie überredeten mich so sehr, ihre Kohlen für sie herzustellen und ihre Lampen zu evakuieren, dass ich schließlich einwilligte, für sie in meinem Geschäft weiter zu arbeiten. Während ich mein normales Geschäft in meinem Laden weiterführte, habe ich etwas mehr als ein Jahr lang, glaube ich, Kohlen für diese Firma gebacken, Lampen für sie (für einige Zeit) mit meiner Luftpumpe ausgesaugt und verschiedene experimentelle Arbeiten für sie durchgeführt. Die Firma stellte mir alle Handwerker zur Verfügung, die ich für diese Arbeiten unter meiner Aufsicht einsetzen wollte, während ich weiterhin meinem regulären Uhrmacher- und Optikergeschäft nachging.

Ich erkenne die Goebel-Lampen 1, 2 und 3 als meine eigene Herstellung an, und ich habe genau diese Lampen und alle ihre Teile hergestellt, bevor ich die Monroe-Straße verließ. Sie wurden in der Monroe Street hergestellt, bevor ich anfing, Gas für meine Blaspfeife zu verwenden. Ziemlich bald nach der Einführung des Gases in die Monroe Straße ließ ich es in mein dortiges Geschäft einführen, und ich verlegte die Gasrohre selbst. Nachdem das Gas eingeführt worden war, habe ich das Blasrohr nie mehr mit einer Ölflammenlampe benutzt. Diese Lampen 1, 2 und 3 wurden durch ein Blasrohr mit einer Ölflammenlampe hergestellt. Das tat ich nicht mehr nachdem ich die Monroe-Straße verlassen hatte und nachdem Gas in den Laden in der Monroe-Straße eingeführt worden war. Unmittelbar nach der erstmaligen Verfügbarkeit von Gas in der Monroe-Straße baute ich einen Doppelblasrohrapparat auf, der durch einen Fußbalg unter dem Tisch geführt wurde, und ich weiß, dass keine der Lampen, die ich nach der Herstellung und Verwendung des Doppelblasrohrs hergestellt hatte, durch Rauch verfärbt war, wie die Exponate Goebel-Lampen 1, 2 und 3. Ich habe diese Doppelblaspfeife hergestellt und benutzt, bevor ich die Monroe-Straße verließ und unmittelbar nachdem das Gas in das Haus in der Monroe-Straße eingeleitet wurde. Die einzelne kleine Blaspfeife berauchte das Glas überall, wo die Öllampe benutzt wurde. Bevor ich das Gas bekam, verwendete ich in meinen Lampen auch eine Mischung aus Alkohol und Terpentin. Meine ersten Experimente zur Herstellung von Glühlampen machte ich mit Eau de Cologne-Flaschen als Glasteil. Ich versuchte, dieses Glas mit dem Blasrohr zu bearbeiten, hatte aber große Schwierigkeiten damit, weil es so spröde war, und es war sehr schwierig, ein richtiges Glas herzustellen, das den Globus damit umschließt. Danach fertigte ich die Kugeln aus Röhrenglas an, die ich von einem Holke erworben hatte, der in der Chambers Straße in der Nähe der Chatham Straße wohnte.

Vor dem Jahr 1867 erfand ich einen Säumer, eine Befestigung an einer Nähmaschine, und ich ließ sie in jenem Jahr patentieren. Es handelte sich um eine sehr nützliche Verbesserung, die sich für eine breite und sofortige kommerzielle Nutzung eignete, wie die Übernahme durch die Nähmaschinenfirmen ohne Gegenleistung für mich zeigte, insbesondere durch die Singer Co., wie ich mich erinnere. Ich verbrauchte sehr viel Geld und Zeit und alles Geld, das ich auftreiben konnte, und Geld von Freunden und im Laufe der Jahre in dem Bemühen, einen gewissen Gewinn aus der Erfindung zu ziehen. Ich erntete jedoch nichts als Ärger, Geldverlust, Enttäuschung und Kritik von meinen Freunden und war überaus entmutigt von meiner vergeblichen Anstrengung, aus diesem Patenteigentum nichts machen zu können.

HENRY GOEBEL.“

Abgezeichnet und vereidigt an diesem 21. Januar 1893 vor mir

HENRY D. WILLIAMS

Notar, (195) (SEAL.)

Stadt und Landkreis New York

(Anm. Obiger Text ist eine Rückübersetzung des US-Archiv-Text in Englisch ins Deutsche von D. M. Der US-Archivtext in Englisch des 1. Affidavit wurde angeblich von einer Typoskript-Textvorlage in Englisch, die dem Richter Colt in Boston von den Beklagten-Anwälten Witter & Kenyon eingereicht worden war, bezogen. Diese englische Textfassung war von einem unzuverlässigen vereidigten Übersetzer von einer deutschen 1. Affidavit her übersetzt. (Die Anwaltsfassung des 1. Affidavit, unterscheidet sich von den gedruckten US-Archiv-Fassungen in Englisch und Deutsch, wie sie irreführend, ohne Textkritik, in der „Göbel-Legende, Rohde 2007“ in den Mittelpunkt gestellt ist). Die nicht bekannte angebliche 1. Affidavit liegt nämlich nicht vor, weder als Typoskript noch als handschriftliche Textaufnahme der Zeugenaussage des Henry Goebel Sr, Es fehlt auch die handschriftliche Unterschrift Goebels. Vergleicht man also die ebenfalls vorliegende deutsche US-Archivfassung und die hier von D. M. angefertigte deutsche Übersetzung der englischen US-Archivfasung – und erkennt man bei der Textkritik, dass zwischen allen möglichen Fassungen der vorliegenden sieben Affidavits, die angeblich auf einer angeblich in Deutsch gesprochenen Zeugenaussage Goebels basieren, die er handschriftlich zu unterzeichnen gehabt hätte – ist eindeutig, dass bei allen Hin und Her-Übersetzungen semantische Verfälschungen vorgenommen wurden. so steht jedenfalls fest, dass die hier vorliegen-de US-Archiv-Textfassung des 1. Affidavits nicht der Zeugenaussage Henry Goebels entspricht. Es handelt sich also um eine angeblich von einer deutschaufgesagten mitgeschriebenen Original-1.-Affidavit gewonnenen Meineidleistung. Es trägt den Schein, als sei dieser Zeugenaussage ein Stichwort-Konzept und bestimmte Formulierungen seitens der Witter & Kenyon und ein Briefing des Goebel vorangegangen, bevor er aussagte bzw. der diktierte Text wurde eindeutig nachgearbeitet und anschließend von Goebel nicht mehr kontrollgelesen. Außerdem fehlt Goebels Hand-Unterschrift. Es hat ein vereidigter Übersetzer ins Englische übersetzt; die englische Fassung müsste eigentlich eine handschriftliche Unterschrift von Goebel tragen. Eine unterschrieben Fassung der 1. Affidavit wurde bis heute nicht gesehen. ES GILT DER HINWEIS D. M.: „Jede von Goebel fallbezogene, an-gegebene und bezeugte Angabe ist unwahr und gelogen – JEDE. Das angebliche „Pumpenpatent“ patentiert keine Pumpe, sondern eine geringfüge Änderung an einer patentierten Geissler-Pumpe. Die Skizzen-Bilder von Lampentypen in diesem US-ARCHIV-TEXT stammen natürlich nicht von Henry Goebel, sondern von irgendeinem Archivzeichner. ICH WIEDERHOLE: Wir haben also mit dem US-Archiv-Drucktext nicht denjenigen deutschen Text vom 1. Affidavit Goebels. Richter Colt bekam eine von Witter & Kenyon – als Zeugnis der Beklagten-Verteidiger – davon angefertigte englische Übersetzungs-Fassung vorgelegt. Angesichts der von den Original-Affidavit-Texten bekannten Fassungen: Originalhandschriften eines Schreibers des Notars der Eidesstattlichen Erklärung (Affidavit), die eine Handunterschrift Goebels tragen müssten, ferner Schreibmaschinen-Texte des Schreibers von Goebel handunterschrieben, oder Schreibmaschinenfassungen ohne Goebels Handunterschrift sowie weitere Übersetzungen, alle ohne Originalunterschrift, machen eindeutig klar, dass die zu verlangende Übersetzungstreue vielfach verletzt worden ist.

Bei der semantischen Bewertung der sieben Affidavits (nicht in den „Springer Akten“), die wir, von angeblich Henry Goebel Sr., haben, ist ohne eingehende Textkritik Nichts aussagekräftiger als die Beurteilung „angeblich“ und – wer gibt an? Goebel, Witter & Kenyon, der Übersetzer oder der Schreiber des US-ARCHIVS? oder alle durcheinander? Z. B. Gab es einen Professor Münchhausen in Springer und Hannover? oder hieß der „Mönnighausen“? wie es Pope im Electrical Engineer berichtete? war der Vater Konsul der Niederlande und hatte eine Schokoladenfabrik oder war er Hausierer und Tagelöhner? sind diese Angeblichkeiten Goebels wahr oder Meineide? Goebels Affidavits wurden von seinem Sohn, Henry Goebel Jr. betrieben und von den Beklagten-Anwälten Witter & Kenyon, die dem Sohn viel Handgeld dafür gaben. Es ist fraglich, ob Henry Goebel Sr. diese 1. Affidavit überhaupt jemals selbst gelesen und unterschrieben hat – es enthält zu viel Schiefheiten: Goebel hatte kein Patent auf eine Pumpe, sondern auf eine geringfügige Veränderung an der Geisslerpumpe. Das von Goebel benutzte Wort „Angelrute“ wird als English „Fishing rod“ übersetzt und erscheint dann in der deutschen Druckfassung als „Fischerstange“ (s. Rohde 2007, „Goebel-Legende S. 67) . Fischerstange statt Angelrute, Hammer statt Säumer, Gobel statt Göbel und Springer statt Springe? – da hat vermutlich der Übersetzer den vereideten Zeugen Göbel nicht mehr gegenlesen lassen, was da im einzelnen übersetzt und falsch steht).

Die 1. Affidavit von Henry Goebel Sr. ist textkritisch überhaupt nicht als Beweisstück zu werten. Es kann allenfalls auf Konkludenz, feststehende Sachverhalte und vorhandene Original-Urkunden inder Erkenntnisfindung durch eine Textanalyse in Beziehungen gesetzt, zu verifizieren versuchtwerden:Was steht in Urkunden und in Gerichts-Zeugnissen anderer, was stand in Zeitungen!)

Für Springer kommt letztlich der vielfältige Übersetzungsbetrug des Springer Mittelschul-Rektors Dr. Gresky hinzu. Gresky ließ von englischsprachig übersetzten „GOEBEL-PROZESSAKTEN“ (Anwaltspapiere seit dem unbestimmbarbaren Zeitpunkt, vor 1940, in Springer) von ihm inhaltlich manipulierte deutsche Übersetzungen, im Schulunterricht mit Schülern im Jahr 1952/53, hergestellt.

Kurzüberblickzu 9 Folgen von GOEBEL-SPRINGER 2020

(Anm. Die Disposition von insgesamt 9 Folgen GOEBEL-SPRINGER 2020wird noch in der Abfolge des aufzubietenden Originalmaterials verbessert, um die Rezipierbarkeit des überwölbenden Beweismaterials und des argumentativen Aufschlusses noch zu erleichtern bzw. die notwendige Abgrenzung der Rechtsstaat-Thematik zur Springer Lauterkeits-Thematik deutlich werden zu lassen. Es geht um den klaren historischen Befund des Jahres 1893 und nicht um Legenden-Ambitionen und Meinungsfreiheit im Jahr 2020.)

In Folge I von >Goebel-Springer 2020 – Rechtsstaat und Lauterkeit<(in Neue Sinnlichkeit 76) werden THEMA und WERTE um die GOEBEL-SPRINGER 2020 aufgefaltet. Es geht um POLITIK: Verwaltungschef und NDZ kreieren im Jahr 2020 einen „Stolz auf einen Pionier“. Doch Unwahrheiten offizial zu verbreiten ist gesetzwidrig. 1 Jahr Haft unter Strafe – unter dem Begriff Krimineller und Verbrecher – steht in Deutschland auf Meineid – entscheidend ist abei nicht, dass jemand ungenau oer angeberischen Quatsch erzählt und bezeugt, sondern dass es hier um Millionen-Dollar-LIZENZ-Betrug geht, den dieser Zeuge Goebel mit gezielten Lügen zu stützen versucht und zudem er die Wahrheit zu fälschen versuchte. Dieses ist Ergebnis der abgeschlossenen drei Verfahren von 1893 und mussten nicht extra in „Meineindsverfahren“ gegen Goebel Sr. gesichert werden. Dazu finden sich in Neue Sinnlichkeit 76, Folge 1 die OFFENEN BRIEFE von Dr. Dietmar Moews an den Springer Bürgermeister Springfeld.

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(RECHTSSTAAT) und an die Springer Heimatzeitung NDZ (PRESSERAT). In insgesamt 9 Folgen werden lügende Amtsträger, Lokalzeitung NDZ, zugewanderte Lehrer, die inaktiven Goebel-Springer der Gewohnheiten und Schweigespirale, die Dienstklasse, die funktionale Oligarchie der Aktiven sowie überörtliche Idolisierungskräfte festgestellt.

In Folge 2 von >Goebel-Springer 2020 – Rechtsstaat und Lauterkeit<, wird allen Goebel-Springern 2020, die nicht sagen können, woher sie wissen, was sie glauben, wie der aus Springer nach Amerika ausgewanderte Heinrich Göbel in amtlichen Texten, der Welt überliefert ist: Henry Goebel Sr.s SIEBEN amerikanische Zeugenaussagen unter Eid und zielgerichtete freiwillige Presseinterview-Schnipsel als HENRY GOEBEL Sr. zwischen 21. Januar 1893 bis 8. April 1893. Wer hier einliest und mitdenkt, wird verstehen, dass es noch immer GOEBEL-SPRINGER 2020 geben kann – allerdings infolge und weil Hoffart und Eigendünkel durch RECHTSWIDRIGES VERWALTUNGSHANDELN von SPRINGER und LAUTERKEITS-VERLETZUNG durch FAKE von der NDZ fortgesetzt werden.

In Folge 3 von >Goebel-Springer 2020 – Rechtsstaat und Lauterkeit<, die in Neue Sinnlichkeit 78 folgt, werden die drei Quellen der Legende:

EDISON, der Lampenentwickler;

POPE als prestigreicher Falschzeuge;

PETER VAN DER WEYDE, der Hoffärtige,

vorgestellt.

Das Schlüsselpersonal der Glühlampen-Kampfzeit bis 1894 sind EDISON, POPE, VAN DER WEYDE, dazu die 4711-Flasche und der Nachbau Exh. Nr.4.

Verbrecher Goebel indiziert

NULL: EX PARTE und die irregeführten Beweiskomplexe:

EINS: Die verdienstvolle internationale Entwicklung der Glühlampen, lange vor dem fiktiven Göbel-1854 – ohne Goebel. ZWEI: Gerichtlich beeidete Feststellungen, Begutachtung und Analyse von Lampe Nr. 4 sowie deren Entwickler, die Glasbläser Reinmann und Heger, Letzterer Exh. Nr. 4 gebaut hatte, als Zeugen. Ferner denunziert Henry Goebel Junior das Baujahr von Exh. Nr. 4, 1883 – also nach Edison.

ZWEI: Letztlich geben Witter & Kenyon zu keineswegs mit technischen Argumenten das Patentrecht Edisons erschüttern zu können, sondern ganz konkret lediglich die drei Prozesse so zeitverzögern wollten, um das im Jahr 1894 auslaufende Edisonpatent kalt zu stellen. Mit der Abgabe an eine Hauptverhandlung von Richter Hallet in St. Louis war es für Edison zeitlich nicht mehr möglich diese Hauptverhandlung, alle Zeugenkomplikationen und ein rechtsgültiges Urteil bis zum Patentverfall 1894 zu erreichen. Edison wusste, dass in St. Louis die örtliche Parteilichkeit zwischen Missouri und New York nicht für ihn sprach.

Folge 4 von >Goebel-Springer 2020 – Rechtsstaat und Lauterkeit< wird den gesamten Komplex „Goebel-Defense“ entfalten, durch den Henry Goebel als Falschzeuge im Jahr 1893 vor US-gerichten zur Rechtsgeschichte werden konnte. Wir werden entscheidende Originaldokumente sehen sowie die ausgiebige begleitende internationale Publizistik zur „Goebel-Defense“ – nämlich als eine aufwendige EX PARTE Prozessverschleppung durch ein maßloses Aufgebot an unkompetenten Zeugen, die die Anwaltskanzlei Witter & Kenyon aufgeführt hat.

Folge 5 von >Goebel-Springer 2020 – Rechtsstaat und Lauterkeit<wird die sachlichen technikgeschichtlichen Entwicklungschritte des elektrischen Glühlichts hin zu der entscheidenden Qualität in Edisons Erfolg von 1879 kurz vollumfassend darstellen.

Das beginnt mit den konkreten technischen Fakten aus der Geschichte der Batterientechnik, die Goebel etwa vor 1848 oder um 1854 oder noch vor 1879 völlig unerreichbar war – was Göbel dazu behauptete war samt und sonders extremer Müll.

Dazu werden die materialen und die handwerkzeuglichen Mittel und Fortschritte der Hilfsmittel vollumfänglich dargestellt, die Goebel konkret unmöglich waren, dem zudem noch im Jahr 1893 entscheidende Kenntnisse zur Edison-Lampe fehlten.

Edisons Erfolg im Jahr 1879 ist die haltbare, preisgünstige Manufaktur der hochohmigen Ganzglas-Vacuum-Lampe mit durchgehendem Glühfaden und Stromleiter-Teilungen aus Kupfer/Platin/Kupfer/Platin bzw. Kohlefaden (Bambus) mit Dynamo-Gleichstrom betrieben.

Folge 6 von >Goebel-Springer 2020 – Rechtsstaat und Lauterkeit<bringt das belegte Familienregime Goebels mit Ehefrau, Goebels beeidete Angeberei, Solidarität in der Pilgrim-Loge u. a. Der „Telescope-Man“ mit dem angeblich sechs Meter langen Rohr. Goebel musste als 74-Jähriger nach Boston und scheiterte trotz Hilfe der besten Lampenbauer der Beacon-Boston mit seinen Nachbauversuchen, „Goebel-Lampen“ anzufertigen, völlig. Damit war Goebel als Lügner und kriminell vor Gericht festgestellt. Henry Goebel Sr. und seine Selbstdarstellung in konkreten Konflikten, einschließlich des dynamischen Sohnes Henry Goebel Jr. (geb. 1855), treten hervor. Der 75jährige Ruheständler Henry Goebel Sr., angeberisch im Familienkreis, Lügner gegen Freunde und Gerichte, im theatralischen Verdi-Aufzug (Photo) erklärt seine vollblinden Prioritätsansprüche als verschwenderische Spielerei und Spaß an der Freude (THE SUN, Januar 1893).

Folge 7 von >Goebel-Springer 2020 – Rechtsstaat und Lauterkeit< Quellenkritik zu fünf Bänden Archivalien >Heinrich Göbel Prozeßakten< seit unbekannter Zeit (vor 1940) in Springer, die wir im Otto-Hahn-Gymnasium-Goebel-Projekt 2020 und bei der Springer Dr. Gresky Übersetzungsfälschung von 1952-53 durchgängig von den Springer Schulen und Lehrern getragen finden. Und das absurde „Goebel-Projekt 2020“ des Springer Otto-Hahn-Gymnasiums.

Folge 8 von >Goebel-Springer 2020 – Rechtsstaat und Lauterkeit< das wäre dann Neue Sinnlichkeit 83 – fokussiert die Anklage zur amtlichen RECHTSSTAAT-Verletzung im Zusammenhang mit der Springer Legende. Die irreführenden Idolisierer von Springer, die nun im Jahr 2020 per Ortsrats-Beschluss aus den SPRINGER GOEBEL einen Pionier der Entwicklung amtlich proklamieren wollen. Das ist rechtswidrig. Die Farben und sozialen Reaktionsweisen auf die anarchen ORIGINAL-Goebels werden auch den Göbelstammtisch entzücken: G. ging zum Rechtsanwalt Paul Goepel, ließ sich einen Vertrag zeigen und zerriß den, um ihn dadurch ungültig zu machen (kreativ).

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Goebel-Springer 2020 – Rechtsstaat und Lauterkeit Folge 2

Die amtliche Springer ORTSCHRONIK 2002 verbreitet rechtswidrige Unwahrheiten

Folge 9 von >Goebel-Springer 2020 – Rechtsstaat und Lauterkeit< entfaltet die Aspekte der lokalgeschichtlichen LAUTERKEIT, der impertinent betriebenen Lügen zu Heinrich Göbel, zwischen blanken Falschbehauptungen zu Münchhausen-Verklärungen. Falls sich die Leibniz-Universität Hannover nicht bewegt, folgt auch noch eine Verbeugung vor der Springer Rohde-Legende 2007. Rohde schreibt, S. 91 zu Beckmann: “ Diese Fehlleistungen eines promovierten Physikers und leitenden technischen Direktors sind erstaunlich und rufen nach einer Erklärung …Eine tiefere Erklärung dürfte in der politisch emotionalen Disposition der damaligen Jahre zu suchen sein, die eine nüchterne und gründliche Arbeitsweise behinderte….“ . Rohdes Buch ist eine Katastrophe. Und hintendran Dr. Frank Dittmann vom Deutschen Museum München mit SONDERDRUCK aus >Technikgeschichte Bd. 74, 2007<

Wir sehen die drei als alte Beweislampen

dem Richter Colt in Boston vorgelegten

Goebel-Tubenlampen, gerichtsnotorisch

als Exhibit No. 1, 2 und 3 bekannt. Diese

Tuben waren niemals funktionsfähig und

kamen zudem wesentlich beschädigt zur

Vorlage.

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Henry Goebel Sr. beeidete, diese Tuben

wiederzuerkennen; die er eigenhändig in

den 1850er Jahren gebaut habe.

Henry Goebel Jr. beeidete, diese Tuben

eigenhändig im Sept. 1892 hergestellt zu

haben. So ist es auch gerichtlich festgestellt.

ENDE Folge 2 >Goebel-Springer 2020 – Rechtsstaat und Lauterkeit< –

Fortsetzung folgt in Neue Sinnlichkeit 78

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SPRINGER GOEBEL EINS 2020 – aktuelle Heinrich Göbel Politik

November 15, 2020

Lichtgeschwindigkeit 10121

am Sonntag, 15. November 2020

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Dem SPRINGER Verbrecher Heinrich Göbel den „Stolz auf einen Pionier“ offiziell zu bezeugen ist rechtswidrig.

Den internetaffinen Interessenten und dem jüngeren surfenden Publikum wird hier in der LICHTGESCHWINDIGKEIT 10121 der Internetz-Zugang zu diesen politisch-historischen Erörterungen angeboten. Es ist die Darstellung eine Partei-Argumentation vor Gericht, die nachvollziehbar auf die Arbeit von Dietmar Moews abhebt und als eine einwandfreie wissenschaftliche Analyse-Methode – der semantisch-systematischen Text-Inhalts-Vollanalyse – durchgeführt wurde. Es ist eine Expertise, in der – anders als in einem wissenschaftlichen Gutachten – Namen aus dem empirischen Feld genannt werden.

Politik unterliegt im deutschen RECHTSSTAAT offizial-rechtlich dem VERWALTUNGSRECHT und sittlich dem zeitgeistlichen LAUTERKEITS-GEBOT. Die SPRINGER Stadtverwaltung darf nicht lügen, die SPRINGER Deister Zeitung sollte den Grundsätzen des Deutschen Presserats gemäß publizieren.

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In der neuesten Ausgabe der Neue Sinnlichkeit 76 – Blätter für Kunst und Kultur, erschienen am 9. November 2020, wird die erste Folge zur aktuellen Sachlage SPRINGER GOEBEL 2020 von der Edelfeder des Blattes, Prof. LAYOS DAYATOS, Wuppertal, dargestellt. LAYOS DAYATOS bringt den aktuellen Stand der Göbelforschungen des Ex-SPRINGERS Dr. phil., Dipl. Ing. Dietmar Moews in einer ganzen Reihe von Folgen.

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Goebel-Springer 2020

Rechtsstaat und Lauterkeit

Folge I

von Layos Dayatos

Goebel der Springer, Verbrecher und Krimineller in Amerika, und unsere heutige Lauterkeit. „Meine Stadt Springer rief mich erneut, zum Glühlampen-Edison und einem 1893er-Goebel klärenden Geist anzustrengen. Nachdem im Jahr 2004 mit einer „4711-Briefmarke“ (s. Abb.) und „Kerner hat Hörner im ZDF“ die begehrlichen Calenberger Pahlbürger Degenhardt, Callies und Co. mit Unterstützung der Kulturindustrie (Elektro und Medien) zugeschlagen hatten,“ so schrieb jüngst Dietmar Moews, als Alt-Springer, „wurde ich 2020 neuerlich um meine Urteilskraft gebeten. Denn die lokale Richtigstellung in der Neuen Deister Zeitung (s. Abb.): „Der Erfinder ist weg“ will jetzt, an Stelle der Enttäuschung über den kriminellen Prekarier Goebel, „Stolz auf den Pionier“ etablieren. Ich appelliere an die Lauterkeit und ordentliches Verwaltungshandeln vom Stadtbürgermeister als Verwaltungschef von Springer im deutschen Rechtsstaat. Vom deutschen Presserat erwarte ich eine Abmahnung der Irreführung durch die Deister Zeitung.“

Moews stellte zwei gerichtlich geklärte Tatsachen des Jahres 1893 klar:

1. Edisons Unterlassungs-Klagen waren durch die vorangegangenen Prozesse tituliert – Edison hatte das Recht Unterlassung zu fordern. Eine zeitverschleppende Goebel-Defense war EX PARTE (dieses EX PARTE gilt auch in der deutschen Rechtspflege)

2. Goebels im Jahr 1893 vorgelegten, angeblichen Beweislampen Ex. 1, 2 und 3 wie auch die vielfachen Zeugen für diese Lampen, hatten lediglich vorgetäuschte Qualitäten (sie waren sinnbildlich Unterklassen-Bruch). Für diese Beweislampen (wie sich dann herausstellte, die Henry Goebel Jr. im September, Jahr 1892, gebastelt hatte), gab es bereits im Jahr 1854 oder 1872 sämtlich gültige Patente anderer Lampenentwickler als Patenthalter – und dazu international publiziert. Selbst hätte also der SPRINGER 1854 seine 4711-Flasche gemacht, wäre er damit nicht vorne, sondern hinterm Deister geblieben. Dagegen hatte die nachgeschobene Lampe Goebel-Ex. 4 Qualitäten des Standes der Lampenentwicklung nach 1885. Diese 1885er Edison-Qualitäten waren aber technische Aspekte, die auf Fließstrom, nicht auf Batterie, die auf Transportier-Haltbarkeit, auf Konkurrenzpreislichkeit, auf günstige Betriebskosten gegenüber den Gas-Jets von 1893, kurz, die ganze Edison-Entwicklung war auf die kommerziellen Anforderungen der 1880er Jahre und die Elektrifizierung der Fließstromzeit ausgelegt. Diese gab es 1854 nicht und für selbstgebastelte Batterien schon gar nicht. Schließlich – Goebel kannte die Edison-Qualitäten noch im Jahr 1893, bei seinen Nachbauversuchen in Boston bei Beacon dokumentiert, nicht.

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Liebe Abonnenten und Leserinnen und Leser der Neuen Sinnlichkeit, die folgenden Springer-Texte entspringen wissenschaftlich-semantischer Aufarbeitung eines umfangreichen, im >Moews-Archiv< in öffentlichen Archiven oder im Internetz zugänglichen Materialbestandes. Es wendet sich gegen die angängigen Legenden zum Springer Idol: Eine neugestrickte Legende „irren ist menschlich“, wie das Rohdebuch 2007, „Die Göbel-Legende – Kampf …“ setzt fort, was eigentlich dem allgemeinen Würdeverlangen gemäß einfach wissenschaftlich abgeklärt werden müsste. Doch ist eben eine neue Legende keine wissenschaftliche Legenden-Analyse. Ein „Goebel-Handbuch“ ist eine mehr oder wenig gründliche Buchhalter-Arbeit, ein impressionistischer Zettelkasten, aus dem sich ein Essay machen lässt, aber keine wissenschaftliche These. Allein das Bekenntnis im Jahr 2007: „Ich weiß es nicht besser“, wäre zumindest an den damaligen für Rohde zugänglichen Forschungsstand zu binden gewesen sein.

Leserinnen und Leser der Neuen Sinnlichkeit werden nunmehr lediglich den scharfgeistigen, bereits 2006 brillant entfalteten Forschungsstand finden. Falls auch Leser der Deisterstadt Springer hinzukommen – immerhin gibt es aktuell diverse OFFENE BRIEFE von Dietmar Moews an die Lokalinstanzen – so bitte ich Sie, falls Sie nicht auch ein Mäppchen mit Zeitungsausschnitten haben, mit Glühlampen-Neuigkeiten von Edison, wie Henry Senior im Jahr 1880? – ob Sie ahnen, dass diese Idolzertrümmerung die Identität der Familie Goebel zugänglich werden lässt, und nicht die Identität der einheimischen Springer beleidigen und zerlegen will?

Bereits im Jahr 2006 erhielt Moews vom zuständigen Abteilungsleiter beim Deutschen Museum, Dr. Frank Dittmann, Dank und Anerkennung für seine Goebel-Begutachtung. (Darauf verschwand der Elektrogoebel beim Deutschen Museum in der Glasabteilung; Zeugnis Moews).

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Einleitung

Moews gutachterlichen Arbeiten der Jahre 2004 bis 2006 zur Lage der auffindbaren Dokumente lagen und liegen veröffentlicht vor. Heinrich Goebel, 1818 bis 1848 in Springer (sic!) – so nannte Goebel die Heimatstadt Springe in seiner Eidesstattlichen Erklärung vom 21. Januar 1893 durchgehend – erklärte in seinem letzten Lebensjahr, er habe in Springer eine Strommaschine erfunden und elektrische Bambusglühlampen. Die hauptsächlich amtlichen Dokumente der Lebenszeit Goebels in Amerika, 1849 bis 1893, zeigen den inkriminierenden eindeutigen Befund: Krimineller, Verbrecher. Also nichts mit Pionier oder Stolz auf die Heimat. Der Stand „Springer 2020“ ergibt das vorhandene sistierfähige Material einer kriminellen Vereinigung der Familie Göbel in New York in mehreren Folgen. Haupttäter waren Henry Goebel Senior, geb. 1818, und Henry Goebel Junior, geb. 1855, die sich über den gesamten Zeitraum der 1880er Jahre bis 1893 somnambul zusammenlogen. Goebel begann mit dem Edisonpatent 1979.

Immer noch finden wir, die Unlauterkeit, mit der den Schulkindern von Springe ein Lichtgott mit Schraubfassung vorgemacht worden war. Das innere Wesen dieser Idolisierung entbehrte der Ehrlichkeit. Nachdem der ehemalige Springer, Dietmar Moews, sich später (vgl. Neue Sinnlichkeit 15, 1986 u. a.) besser in der heimatlichen Ortsgeschichte auskannte, traten besonders die Irreführungen durch die Deister Zeitung und das offizial verbreitete Selbstbild der Stadt – von Unlauterkeit, oberflächlicher Hoffärtigkeit und falschem Ehrgeiz geprägt – eindeutig hervor. Wer Moews‘ Gutachten der Jahre 2005, 2006 wach, vorurteilsfrei und nüchtern liest, dem bleibt die Spucke weg. Es ist sehr viel Arbeit, auch wenn man als promovierter Soziologe speziell semantische systemati-sche Textanalysen beherrscht. Und unseriös ist, dass heute wesentliche von den früheren Schülern der Springer Heinrich-Göbel-Schule – dem Diplominformatiker Horst Günter Neubauer und dem Künstlergelehrten Dietmar Moews – eingebrachte Erkenntnisse zu Goebel in Wikipedia ohne Angaben der Autoren verwendet wird. Und Hans-Christian Rohde, der Autor des Buchs „Die Göbel-Legende“, 2007 im Zu Klampen Verlag erschienen, der den Goebel-Vortrag von Dietmar Moews im Frühjahr 2006 besucht hatte, fand sich als Selbstbediener in Moews‘ wissenschaftlichem Gutachten, um sich darauf mit einer neuen Legende zu bedanken. Immerhin bringt das Buch viele Goebel-Farben, die das gängige Springer Vorurteil, „über Goebel wüsste man nur ganz wenig“, ausräumen. Leider hat Rohde viele Findestellen sprudelköpfig, schlampig oder gar nicht ausgewertet (Da reiste einer in die USA, besorgt 1000 Blatt Prozesspapiere, die er dann für das Buch nicht wissenschaftlich nutzt, sondern nur in seinen impressionistisch fälschende Regesten (im Anhang) zusammenfasst. Mangels systematischer Arbeitsweise und überholtem Forschungsstand von „Die Göbel-Legende“ hat Moews die Promotion damals bereits offiziell angefochten und – von Professor Hauptmeyer – dumme Antworten bekommen. Eine ordentliche obligatorische „Universitätspublikation einer Dissertation Rohde“ der Leibniz-Universität Hannover, ohne die kein Doktortitel getragen werden darf, wurde bis heute nicht belegt. Dazu kommt, besonders die Deister Zeitung wollte und will das so. Aktuell schreibt die NDZ zu Rohdes „Göbel-Legende“: „fleißig gearbeitet“, „Stolz auf Göbel“, „Pionier der Entwicklung“.

Moews fragt: „Bin ich Pionier der Publizistik, weil ich Zeitungsausschnitte archiviere? – oder hat Goebel die Priorität, „Pionier der Publizistik“, der bereits 1880 Zeitungsartikel über Edison sammelte, wie seine Söhne es beeidet hatten?“ Letzte NDZ-Wortmeldung Rohdes, die Moews in Köln im Sommer 2020 erreichte, lautet jetzt „Irren ist menschlich“ -. Meint der Legenden-Autor Rohde seinen eigenen Zettelkasten-Essay, „Die Göbel-Legende“ von 2007?

ORIGINAL-ZITATE ZU SPRINGER GOEBEL EINS: Zunächst als Einstimmung zur Einleitung der Einleitung einige 1893-ORIGINAL-ZEUGENAUSSAGEN, anwaltliche und richterliche Texte, die während der Prozesse (Hearings) der Unterlassungsklagen EDISON vs. PATENTVERLETZER und abschließend gerichtsnotorisch – d. h. „amtlich-öffentlich“ – publiziert worden waren.

Amerikanische Fachzeitungen erschienen wöchentlich, Fachleute kannten einander, Anwälte, Lobbyisten und Presse aller Seiten arbeiteten fast alle in New York, in all den Fällen seit 1880.

United States Circuit Court – Eastern District of Missouri; Edison vs. Columbia Lamp Comp. – aus Eidesstattliche Erklärung von Henry Goebel vom 7. März 1893; Seite 5 (in New York abgegeben): „… Ich erinnere mich des Herrn Dreyer als einer der Leute welche sich Mühe gaben, was ich gethan hatte, zu entdecken und davon zur ihren Zwecken Vortheil zu nehmen. Sein Trachten war wenn möglich Kapitalisten in meine Erfindungen zu interessieren. Ich behauptete nie ihm gegenüber, dass ich irgend welche Erfindungen hatte die patentiert werden konnten oder auf welche ich Patente verlangt hatte außer der Erfindung zu der Pumpe und der Verbesserung der Befestigung der Fäden an die Drähte, und gab ich ihm nie einen Eindruck der mit diesen variiert. …“

„Die Göbel-Legende – Der Kampf um die Erfindung der Glühlampe“ – Hans-Christian Rohde, zu Klampen!; Springer 2007, Seite 202; hier zitiert Rohde nicht den Originaltext aus der Eidesstattlichen Erklärung Goebels vom 7. März 1893, sondern textet Autor Rohde selbst verfälschend: „…31.1.1893 sagt Goebel, dass er Dreyer gegenüber niemals behauptet habe, dass er mehr als seine beiden bekannten Patente gehabt habe. Dreyer habe auf der Grundlage dieser beiden versuchen wollen, eine Firma zu gründen …“ Rohde fälscht den Text in seiner Goebel-Legende, versäumt aber, festzustellen, dass Goebel am 7. März 1893 log – Goebel hatte keineswegs solche zwei Patente, als er Februar bis April 1882 mit Dreyer verhandelte und kassierte – Goebel hatte ein belangloses Patent für einen Nähmaschinen-Winkel /Hemmer von 1865 und eine belanglose Veränderung an einer Geislerpumpe vom 24. Januar 1882. Außerdem verschleiert Rohde die Prozesssituation, die Goebels Affidavit vom 7. März 1893 betrifft, denn wir erhalten nicht denjenigen Text, der in englischer Übersetzung vor dem Richter lag. Rohde schreibt auf Seite 35 u. 175: „… Box 598, Folder 5 (S. 1295-1301)8/ 8 Dort befindet sich auch die Übersetzung ins Englische von Herman Kusterer nebst dessen Erklärung über die Richtigkeit der Übersetzung“. Aber diese Übersetzung Goebels ins Englische fehlt in Rohdes leerem Eigentext. Bei Goebel heißt es ja „… gab ich ihm nie einen Eindruck der mit diesen variirt.“ Dagegen variiert aber Autor Rohde in seinem Übersetzungs-Regest irreführend.

THE ELECTRICAL WORLD, July 22, 1893, page 71f. CHARGES OF BRIBERY Der Berichterstatter der EW stellt die Schluss-Statements des Beklagten-Anwalts (Witter &) Kenyon und des Kläger-Vertreters Mitchell, insbesondere zu Vorwürfen von Bestechungen, unmittelbar vor Schluss der Sitzung und der Entscheidung des Richters Seaman (übersetzt von D. M.)

„… Heger (Anmerkung D. M.: ein berühmter Glasbläser des Metiers, der über Jahre mit allen gearbeitet hatte) sagt, dass das Werkzeug 1883 hergestellt wurde, und Max Hoffman (A D. M. auch Hofmann geschrieben) sagt das auch. Perkins sah diese Werkzeuge 1883 und brachte 1883 drei Werkzeuge mit. Wm. A. Goebel (A D. M.: William August, Sohn von Henry Sr.) widerspricht Korwans Behauptung, ein solches Werkzeug zu dieser Zeit hergestellt zu haben, denn Wm. Goebel spricht von Duplikaten von Nr. 8 und Nr. 12, die 1881 hergestellt und an eine Elektrofirma gegeben wurden. Wm. Goebel entsorgte auch Henry Goebel, Jr.’s Behauptung, Lampen 1, 2 und 3 hergestellt zu haben, und Heger’s Behauptung, Nr. 4 im Jahre 1883 hergestellt zu haben, und gibt eine Zeichnung von der, die Heger angefertigt hat. Heger unternimmt große Anstrengungen, um zu zeigen, dass es zu der Zeit, als er für Goebel arbeitete, keine Werkzeuge gab. Er sagt, dass es nur einen einzigen Raum gab, in dem die Arbeit jemals verrichtet wurde. Die Verteidigung hat gezeigt, dass es vier Räume gab. Dann erklärte er, es habe sich nun herausgestellt, dass die Kläger von den Zeugen der Angeklagten besucht worden waren. Fitzpatrick, Meisinger, Sebastiani, Mrs. Opry, Finck und Henry Goebel Jr. waren alle beeinflusst. Er glaubt, dass dieses 30.000.000-Dollar-Vertrauen hinter all dem stecke.

ANKLAGE WEGEN BESTECHUNG. Weiter sagte Mr. Kenyon: (Beklagten-Partei) „Nicholas Finck ist ein armer, kranker, alter, aber respektabler Mann, der sein Haus und seine Wohnung in Elizabeth, N. J., hat. Er war einer der Zeugen der Beklagten-Partei im Fall St. Louis (1893) als Herr Goebel die angebliche Edison-Erfindung zum ersten Mal in Anspruch nahm und nutzte. Er (Finck) versteht etwas von Mechanik, ist ein Erfinder – erfand unter anderem einen Dosenverschluss, und hinterließ sein Patent dafür im New Yorker Büro eines vergleichsweise Fremden, eines R. D. Gibby, zum Verkauf. Nach einer Weile und später als das Datum der eidesstattlichen Erklärungen von Herrn und Frau Finck für die Angeklagten im Columbia-Fall, geht Gibby zu Mr. Fincks Haus in Elizabeth und erzählt Mr. Finck im Laufe des Gespräches dort in Anwesenheit von Mrs. Finck und einem Sohn, dass er (Gibby) einen Mann gefunden hat, der mit Edison zu tun hat, der von Edison oder den Edison-Leuten – bis14 Uhr an diesem Tag – $1.500 für das Patent von Mr. Finck bekommen kann, wenn Herr Finck seine eidesstattliche Erklärung, die er zugunsten der Angeklagten abgegeben hatte, jetzt fragwürdig und unbestimmbar machen würde. Der Beweis für diese schändliche Behauptung findet sich in den Aussagen von Herrn und Frau Finck, ihres Sohnes und von Herrn Gibby selbst (Klageerwiderungs-Schriftsätze, S.80, 166, 149, 161 und 405). Gibby, der von der Beklagten-Partei vorgeladen werden musste, sagt in seiner eidesstattlichen Erklärung etwas dahingehend aus, dass Herr Finck unverzüglich dem Vorschlag zustimmte oder zuzustimmen schien, indem er im Wesentlichen sagte, dass er nicht wusste, wie er seine Aussagen arrangieren konnte. Aber Gibby gesagt habe, er könne das beheben.

Gibby stand unter Vorladung der Beklagten-Partei, als ein feindseliger Zeuge, und man kann seiner Andeutung, Finck sei jederzeit bereit, seinem Vorschlag zuzustimmen, nicht glauben. Die Tatsache, dass Finck Gibbys Vorschlag nicht zustimmte, widerlegt Gibbys Andeutung. Darüber hinaus gibt Gibby in den Akten zu, dass er den Anwalt der Beklagten vorsätzlich belogen hat, um zu vermeiden, sofort der ihm zugestellten Vorladung zu gehorchen, indem er erklärt hat, dass er in einem anderen Fall unter Vorladung stand, was, wie er zugibt, nicht stimmte, sondern einen „Bluff“ darstellte. In der Zwischenzeit wollte er mit der Kläger-Seite sprechen, mit McMahon oder Wiltson oder einem anderen Vertreter der Edison-Führung. Aber selbst wenn Herr Finck, ein armer, alter und kranker Mann, für einen Augenblick schwankte, was wir strittig finden, so ist der Druck der Versuchung, der sich vor ihm ausbreitete, und seine Aufrichtigkeit, ihr zu widerstehen, nur umso offensichtlicher.

Eine Untersuchung der Aussagen der Angeklagten von Herrn und Frau Finck, ihres Sohnes und von Herrn Gibby sind für die obigen Aussagen notwendig.

Baldwin Sebastiani, ein weiterer Zeuge der Angeklagten, wurde seit dem Datum seiner eidesstattlichen Erklärung für die Angeklagten in das Büro eines Rechtsanwalts für die Angeklagten, namens Campbell, gerufen. Ihm wurde zu verstehen gegeben, dass er Geld haben könne, das vor seinen Augen auf den Tisch gelegt wurde, wenn er anders, als in seiner eidesstattlichen Erklärung für die Angeklagten, schwören könne. Er sagt, das Geld sei ihm nicht angeboten worden, aber er vermutet, dass er es hätte haben können, wenn er anders schwören würde.

Bei Henry Goebel jr. waren die Methoden der Bestechung erfolgreich. Er ist offensichtlich das schwache Mitglied von Herrn Goebels Familie, und er war die richtige Person, an die man sich für Unehrlichkeiten wandte. Bis vor etwa zwei Monaten, mehr oder weniger, hatte er den Angeklagten eine Zeit lang geholfen, die Leute zu jagen, die wahrscheinlich von den frühen Lampen seines Vaters wussten. Während dieser Arbeit brachte er den Anwälten der Angeklagten von Zeit zu Zeit Berichte, dass er Angebote über große Geldsummen – einmal viele Tausende von Dollar – erhalten hatte, die Angeklagten zu verlassen und der Klägerin Edison zu dienen. Seine Geschichten von gezielter Bestechung durch die Beschwerdeführer wurden immer größer und größer. Er wurde immer unruhiger und unkontrollierbarer, und die Angeklagten waren endlich gezwungen, ihm zu verstehen zu geben, dass sie ihm völlig misstrauten. Sehr kurz danach erklärte er gegenüber den Anwälten der Angeklagten, dass er sich eine Anstellung bei Nagelsmith & Rothschild, 510 Broadway, gesichert habe und den Angeklagten nicht länger helfen solle. Diese Aussage war falsch. Er hat weder diese noch eine andere Anstellung angenommen, es sei denn, es handelt sich um die bei der Klägerin. Vor diesem Überlauf hatte er die Gewohnheit gehabt, bei der Betreuung seines Vaters zu helfen und war fast täglich in das Büro des Anwalts der Angeklagten, 38 Park Row, gekommen. Er kam nicht mehr dorthin. Von diesem Zeitpunkt an hatte er aber zeitweise große Geldsummen zur Verfügung und hat offen vorgeführt, dass er über viel Geld verfügte; er war die meiste Zeit berauscht und unfähig, sich mit einem Zeugen zu beraten oder als Zeuge vernommen zu werden, selbst wenn die Angeklagten ihn vorladen konnten, was sie allerdings wohlbedacht nicht taten. Er hat seinen Vater ständig absichtlich belästigt, hat versucht, ihn und seine anderen Verwandten dazu zu bewegen, „anders zu handeln, als es richtig war“, und ging brutal mit seiner Familie um. Er wurde zu Interviews mit den Anwälten der Angeklagten gedrängt und war zu betrunken, um zu wissen, worum es dabei ging, und als er einmal überredet wurde, zum Haus von Herrn W. H. Kenyon zu kommen, lief er nach zehn Minuten weg, bevor man ihn sprechen konnte. Er stand sowohl vor als auch nach seinem Seitenwechsel ständig mit dem Zeugen der Klägerseite, Hoffman, in Verbindung, und Hoffman hat eindeutig angeboten, ihn zu bestechen, damit er auf diese andere Seite ging. Am 16. Februar 1893 unterzeichnete Henry Goebel jr. die folgende Erklärung, die er an diesem Tag abgegeben hatte:

„Ich, Henry Goebel, Jr., von der Stadt New York, bestätige hiermit, dass ich an diesem 16. Februar 1893 von Max Hoffman, dem Besitzer des East Side Hoffman House, Ecke Seventh Street und Avenue A, New York City, angesprochen wurde und gefragt wurde, was ich nehmen würde, um auf die andere Seite (Edison) zu gehen. Ich sagte, ich glaube, ich sei fünfundzwanzig- oder fünfzigtausend Dollar wert. Er sagte dann zu mir, dass er dachte, er müsse zehntausend daraus machen, und dass es mir zehn- oder fünfundzwanzigtausend wert sein müsse, auf die andere Seite zu gehen oder das Land zu verlassen. Dann sagte er, er werde morgen mit der anderen Partei sprechen. Er fragte mich, ob ich einen zertifizierten Scheck nehmen würde? Ich sagte Nein, ich würde nur Geld nehmen. Er sagte ferner, dass ich eine Stelle auf Lebenszeit in der Firma auf der anderen Seite bekommen würde. Als Hoffman das erste Mal mit mir sprach, antwortete ich ihm und setzte das Gespräch fort, um ihn davon abzubringen. Dieses Gespräch fand zwischen drei und vier Uhr nachmittags im Salon des Hoffman-Hauses in der East Side statt. Später, zwischen fünf und sechs Uhr nachmittags, ging ich in das Büro von Witter & Kenyon, 38 Park Row, und erzählte Alan D. Kenyon sofort von dem oben erwähnten Gespräch mit Herrn Hoffman. „Datiert auf New York, 16. Februar 1893 „Henry Goebel, Jr. Zeuge: Zeuge: Alan D. Kenyon.“

Das Schlussplädoyer von Herrn Kenyon bestand aus einem Zitat der verschiedenen Behörden zu diesem Thema.

Herr Mitchell schloss für die Beschwerdeführer und nahm den ganzen Samstag in Anspruch. Er behauptete, dass die Geschichte der Patentrechtsstreitigkeiten keinen Grund für die Annahme biete, dass sich das Goebel-Schema bei der Schlussverhandlung jemals durchsetzen könne. Niemals hat ein amerikanisches Gericht eine solche Berufung nach einer solchen Vertagung in einer Schlussverhandlung aufrechterhalten. Der beste Beweis, der von den Angeklagten vorgelegt wird, besteht in einer unbestimmten Erinnerung oder dem Versuch einer Erinnerung nach einer langen Reihe von Jahren. Als er über den vorliegenden Fall sprach, sagte er, dass die jetzigen Angeklagten erst zwei Jahre nach der Entscheidung des Richters Wallace (Patentprozess 1891) gegen das Gesetz verstossen haben und dass sie in der Erwartung, dass die Entscheidung des Richters Wallace rückgängig gemacht würde, keinen einzigen Dollar vorsorglich investiert hätten. Der jetzige Angeklagte wusste, als er sein Geschäft aufnahm, nicht einmal, dass es eine Person wie Goebel gab. Er ging mit offenen Augen in das Unternehmen, durchaus im Glauben, dass es sich um eine Rechtsverletzung handelte und dass er sich gegen eine solche Behauptung nicht verteidigen konnte. Aber er vertraute auf Glück und die Umstände für sich, die Strafe für das Verbrechen zu vermeiden, das er wissentlich beging. Mitchell sehe keinen Grund, warum sie mit Nachsicht behandelt werden sollten. Er stellte fest, dass in diesem Fall nichts anderes übrig bleibe als die Frage, ob die Lampe Nr. 4 und die ähnliche Lampe Nr. 9 aus dem Gehirn von Goebel stammten oder nicht. Er sagte, dass nie eine Lampe konstruiert worden sei, die von der Öffentlichkeit als Ersatz für die Edison-Lampe akzeptiert worden sei, die nicht so hochqualitativ evakuiert gewesen wäre, dass sich die Luftwäsche vermeiden ließe (A D. M.: die Lampe wird durch den Stromdurchfluss erhitzt. Die Gluthitze des Kohle-Glühfadens holt Reste okkludenten Sauerstoffs aus dem Kohlefaden. Dieser Sauerstoff gereicht, dass der Kohleglühfaden vom eigenen Sauerstoff quasi verbrennt, also seine Lebensdauer vernichtet. Dagegen hatte Edison ein Air-Washing-Methode für Bambus-Kohle-Glühfäden entwickelt, von der Goebel niemals etwas gehört hatte). Ein solcher Grad der Evakuierung der luftdichten Glasbirne sei mit der Torricellianischen Methode nicht möglich (A D. M.: wie Goebel behauptet hatte, mit der Quecksilber-Auslaufmethode nach Torricelli sein Vakuum herzustellen). Wenn der Unterdruck nicht ausreicht, um die so genannte Luftwäsche zu umgehen, erreicht sie nicht Edisons Qualität und ist dies kein qualitativer Sieg gegen die Edison-Lampe, wie sie vom Gericht interpretiert wird. Mitchell zählte noch einmal die Unwahrscheinlichkeiten der ganzen Geschichte auf. Er behauptete zunächst, dass es sich bei diesen Lampen nicht um Originallampen handele, die operativ eingesetzt werden könnten. Dann griff er die Fragen auf: 1., ob Nr. 4; 2d, ob Nr. 9; 3d, ob die Hobel Nr. 1, 2, 3 und 4 dem Edison-Patent vorausgingen. Mitchell ist der Meinung, dass dies nicht der Fall ist, und fuhr fort zu zeigen, warum, indem er seine Untersuchung unter drei Punkten aufnahm: 1. geschäftlich; 2. wissenschaftlich; 3. rechtlich.

Nachdem Herr Mitchell viele der Punkte, die in Herrn Dyers Einleitung angesprochen wurden, argumentiert hatte, nahm er dann die juristische Seite des Falles auf.

Die Argumente schlossen am späten Samstagnachmittag. Richter Seaman erklärte, er hoffe, am Montag, dem 17. Juli, eine Entscheidung treffen zu können. 1893.“

Das United States Circuit Court of Appeals (seventh judical circuit) fasst im BRIEF FOR APPEL-LANTS, FILED OCT. 27 1893; Gerichtsbericht an den Berufungsführer, die von Edison auf sofortige Unterlassung der Patentverletzung beklagte Lampenfabrik Electric Manufacturing Company nochmal wichtige Aspekte im abschließenden Gesamtbild für den Kläger GE-Edison und den Antragsgegner Electric Manufacturing Company / Witter & Kenyon zusammen, das Bild, das Henry Goebel Sr. und Henry Goebel Jr. in der „Goebel-Defense“ abgegeben hatten (übersetzt aus dem US-Englisch von D. M.):

„…mit theatralischen Effekten, die seine Nachbarschaft als Genie und Erfinder und als Schöpfer wunderbarer Dinge beeindrucken sollten, entweder um eine Wertschätzung seiner Fähigkeiten als Uhrmacher zu schaffen und damit sein Geschäft zu vergrößern, oder aus jener persönlichen Eitelkeit heraus, die kleine Geister erfreut.

Als gerissener Ladenhüter und Nachtschauspieler hat Goebel eine große Bekanntschaft gemacht, wie die große Zahl von Zeugen zeigt, die in seinem Namen eidesstattliche Erklärungen abgegeben haben und die sich in fast allen Lebensbereichen bewegen. Seine Bekanntschaft war so groß, dass er angeblich einen Kunden aus Washington für ein Teleskop-Objektiv gewinnen konnte. Er war für einen Zahnarzt in Bowery mit der Herstellung von Wachsfiguren beschäftigt. Mit einem Bewohner von Brooklyn, Maillard, interessierte er sich für die Entwicklung einer automatischen Raucherfigur; und mit Nicholas Finck, einem Bewohner von Elizabeth und Newark (A. D. M.: Juwelier, Erfinder, Logenbruder von Goebel in der deutschen Pilgrim-Lodge von Manhattan), für einen von ihm patentierten Nähmaschinen-Säumer.

Goebel machte sich mit unseren Patentgesetzen vertraut und lernte Herrn Finck kennen, einen Mann seiner eigenen Nationalität, der viele Patente angemeldet hatte, und den Goebel an einer seiner Patent-Erfindungen interessierte und mit dem er sich privat, zu Hause, unterhalten konnte. Tatsächlich erhielt er im Jahre 1865 ein Patent auf den zuvor erwähnten Säumer und bemühte sich mit Finck einige Jahre lang, ein Geschäft daraus zu machen, aber, wie er behauptet, ohne Erfolg. Als er sich 1881 für Kulenkamp interessierte (A D. M.: ebenfalls Logenbruder und Hausfreund seit den 1850ern), brachte Goebel diesen zu einem Patentanwalt seiner Wahl und zeigte damit, dass er nicht nur mit unseren Patentgesetzen und ihren Vorteilen vertraut war, sondern auch mit der Methode der Patenterteilung und den in diesem Geschäft tätigen Patentanwälten. Er stand und lebte für den Wert seines Patents, und – er hat Patente erhalten.

Eines seiner angeblichen Original-Exponate, der Hobel Nr. 8, von dem Goebel sagt, dass er bereits 1865 hergestellt wurde, trägt den Stempel „Patent angemeldet“. Ob dieser Stempel zum Zeitpunkt seiner Herstellung auf dem Werkzeug angebracht wurde, ist nicht bekannt, aber Goebels Sohn William erinnert sich daran (neunjährig; Anm. D. M.), dass sein Vater diesen Stempel hatte, als er in der 500 1/2 Grand Street wohnte, von wo aus sie im Jahr 1877 wegzogen.

Bis 1880 gab es nichts, was Goebel tat, das den Namen einer Erfindung verdiente. Sein Säumer war nur eine Verbesserung gegenüber anderen Formen von Säumern, und er war offensichtlich nicht besser, sodass er von anderen nicht übernommen worden ist. Wir wissen daher, dass keine seiner Ideen über das Mittelmaß hinauskam, wenn sie überhaupt nur annähernd diesem niedrigen Standard entsprachen.

Die Anwälte der Beklagten behaupten keine Originalität von Goebel, auch nicht im Zusammenhang mit der elektrischen Lampe, außer in kleinen Details. Goebels Patente und Patentanmeldungen, die nach 1880 eingereicht wurden, zeigen deutlich, dass er ein bloßer Improvisator von niedrigem Niveau war, und es gibt nichts, was ihn über diesen Charakter erhebt.

Man sagt uns, dass Goebel mit seinem Geld frei umging. Seine Frau zu Hause beklagte sich bei Frau Mayer darüber, dass er seine Familie nicht versorgte und unbedenklich darben ließ. Seine Familie bezeugt seine Jähzornigkeit und sein übereiltes Temperament, und, wie wir später noch ausführlicher sehen werden, machte er sich der Doppelzüngigkeit, wenn nicht gar der völligen Unehrlichkeit bei mehr als einer wichtigen Transaktion schuldig.

Dies ist nicht der Charakter des Philosophen, des Mannes, der sich an weltlichen Gütern vergreift, dessen Leben ist nicht der Aufklärung eines wissenschaftlichen Problems gewidmet, der sich Jahr für Jahr, ohne Belohnung oder Hoffnung auf Belohnung, nur für die Befriedigung seines eigenen Intellekts abmüht. Der eilfertige, geschwätzige – Goebel’s Redseligkeit wird von allen überliefert -, nächtliche Schausteller, der frei ist für Außenseiter, während er seine Familie im Stich lässt, ist so weit vom Charakter des Philosophen entfernt wie nur irgend möglich. Niemand würde einem solchen Charakter abnehmen, allein, ohne den Anreiz der Gemeinschaft mit verwandten Geistern unter Opfern von Zeit, Geld und Arbeit, mit dem Ziel, ein für die gesamte Menschheit nützliches Gerät ohne Versprechen oder Hoffnung auf Belohnung zu verwirklichen.

Die kleinen Details, von denen oben berichtet wurde, werfen Seitenlichter auf Goebels Charakter, die eher darauf hindeuten, dass er jeden Pfennig umdrehte, indem er zumindest, wo immer es geht, ein paar Brocken mitgehen ließ … abstaubte.“ (A D. M. unkorrigierte Rechtschreibung)

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WILLIAM AUGUST GOEBEL (geb. 1862), Sohn Heinrich Goebels, in San José, Californien, bezeugt im Kreuzverhör:

„… X. Question 238 (Kreuzverhörfrage 238; übersetzt D. M.): Blies Ihr Vater die Glassteile der Bogen-Glühlampen in der 500 1/2 Grand street selbst? (das war nach dem Umzug 1877).

Antwort William Goebel: „Ja, aus fertigen Glasröhren“

X. Q. 264: „Wie gut gelang ihm dieses Glasblasen?“

A. „Er hatte dabei viel Pech. Manchmal platzten sie weg.“

X. Q. 265 „Die Formgebung betreffend – konnte er sie gleichförmig hinkriegen?

A. „Nein. Darum hat meine Skizze der Lampe Wm. Goebel ‚B‘ diese Pfuscherei an den Tubenenden.“

X. Q. 266: „Meinten Sie, die Stümperei in ihrer Skizze ‚B‘ soll zeigen, dass diese Lampe nicht gut ausgeführt war?“

A. „Ja, Sir.“

X. Q. 318: „Wen erinnern Sie, der da noch Röhren-Glühlampen anfertigte?“

A. „August Heger“

X. Q. 319: Machte August Heger viele von diesen Glasröhrenlampen, während er für Ihren Vater arbeitete?“ (A. D. M. es war Heger im Beschäftigungsverhältnis für die American Elec. 1881/82)

A. „Nein, nicht viele; er machte überwiegend geblasene Glasbirnen.“ …“

(A D. M. Das Kreuzverhör hat insgesamt über 800 Fragen; man unterscheidet Bogen-Lampen und Glühlampen).

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Wahrheit, Lüge, Bullshit

In seiner alltagsphilosophischen Reflexion BULLSHIT bringt uns Harry G. Frankfurt (2006) menschliche Vorstellungsorientierung als poetisches und semantisch-normatives Spiel zwischen positiven Wahrheiten, Lügen und Bullshit näher. Bullshit ist Erfundenes. Bullshit kann weder bewiesen noch widerlegt werden. Während Wahrheit und Lüge erkannt werden können, solange sie an Beweise und Zeugen gebunden vorkommen, ist Bullshit dagegen märchenhaft und dient oft der Erleichterung.

Spätestens auf Strafanzeige bei der Polizei und bei der Staatsanwaltschaft sowie Strafprozeß und eventuell zusätzlich Zivilklage auf Schadensersatz und Information des Strafprozesses, geht es um justiziable Feststellungen, Zurechnung, Verantwortung, Rechtsverletzung, Zeugen, Schaden, Bestrafung und um Begleichung der Schuld oder des Schadens.

WAHRHEITSGEBOT Was in einer öffentlichen Gerichtsverhandlung gesagt wurde, gilt als wahr. Es muss nicht wörtlich, aber wahrheitsgetreu wiedergegeben werden. Dabei dürfen die Medien Details herausgreifen und ins Zentrum stellen, obwohl Staatsanwaltschaft und Verteidigung diese nur als nebensächlich erachten (vgl. BGer 6B_1242/2014 vom 15.10.2015). Geschichtsfälschung liegt nur vor, wenn ein Geschichtsbild in Täuschungsabsicht manipuliert wurde. Keine Geschichtsfälschung ist daher ein veralteter Forschungsstand auf Grund von neuentdeckten historischen Sachverhalten, eine abweichende Meinung, die auf Grund anderer Vorgaben bei der Interpretation  zustande kommt, ein bloßer Irrtum.

NAMENSNENNUNG von allgemein bekannten Personen, Prominenten, politisch oder gesellschaftlich leitenden Personen, die Namen von allgemein bekannten Personen (Prominenz, Personen der Zeitgeschichte), dürfen in der Regel genannt werden – aber nur wenn der Inhalt des Berichtes mit dem Grund der Bekanntheit einen Zusammenhang hat.

WAHRHAFTIGKEITSGEBOT Journalisten sollen nur publizieren, was sie nach bestem Wissen und Gewissen für wahr halten dürfen. Eine Berichterstattung über blosse Gerüchte oder einen Verdacht ist nur ausnahmsweise zulässig. Es dürfen keine wichtigen Informationen unterschlagen werden. Eine Berichterstattung über blosse Gerüchte ist in der Regel nicht zulässig. Der Inhalt muss gegengecheckt werden, blosses «Hören-Sagen» ist keine taugliche Quelle.

WAHRHEITSPFLICHT Zu Desinformation, Beweismittelfälschung, Urkundenfälschung, Wahrheitspflicht, Feststellungsantrag § 138 ZPO, die Wahrheitspflicht im Zivilprozess, beachten. Dasselbe gilt aber auch für § 263 StGB, den (Prozess-) …

(1) Die Parteien haben ihre Erklärungen über tatsächliche Umstände vollständig und der Wahrheit gemäß abzugeben.

(2) Jede Partei hat sich über die von dem Gegner behaupteten Tatsachen zu erklären.

(3) Tatsachen, die nicht ausdrücklich bestritten werden, sind als zugestanden anzusehen, wenn nicht die Absicht, sie bestreiten zu wollen, aus den übrigen Erklärungen der Partei hervorgeht.

(4) Eine Erklärung mit Nichtwissen ist nur über Tatsachen zulässig, die weder eigene Handlungen der Partei noch Gegenstand ihrer eigenen Wahrnehmung gewesen sind.

VERBOTENE TOURISMUSWERBUNG und unwahre Stadtmarketing-Behauptungen wurden bereits anderweitig gerichtlich behandelt – die heutige Selbstdarstellung von Springer auf den „historischen Metallplatten“ an Denkmalen ist rechtswidrig – Lampensymbol mit Schraubfassung von Bildhauer Scheuernstuhl am Huhn’schen Goebel-Haus bleibt doof, wie von Benna im Holzschnitt. Die offizial publizierte Ortschronik Springe 2020 enthält Unwahrheiten zu Göbel und ist deshalb unzulässig.

ZUR EMPIRISCHEN INTERNETZ-KULTUR: Wer im Internet oder in sozialen Medien mit Name und Foto auftritt, darf nicht alleine deshalb in einem Medienbericht identifizierbar gezeigt werden. Wer im Internet mit Name auftritt, ist nicht grundsätzlich «von sich aus an die Öffentlichkeit» getreten, da das Internet für den Presserat nicht mit Medienöffentlichkeit gleichzusetzen ist. Auch Informationen, die öffentlich zugänglich sind (z. B. im Internet oder auf einem öffentlichen Friedhof) können zur Privatsphäre gehören. Facebook zum Beispiel wird vom Presserat als primär private Plattform eingestuft, da «die Kommunikation in einem sozialen Netzwerk wie Facebook – auch wenn sie zum Teil öffentlich einsehbar ist – in der Regel dem Austausch von Bildern und Informationen unter Privaten (…) dient». Twitter wird vom Bundesgericht hingegen als öffentliches Medium eingestuft, weil der Twitterer keine Kontrolle über Zahl und Art der Follower und somit die Verbreitung seines Tweets hat. Der Journalist muss den Kontext analysieren, in dem die Person im Internet auftritt (vgl. Ziffer 4). Im Zweifelsfall ist die Person, über die man in Bezug auf eine Website berichtet, zu anonymisieren. Außerdem gibt es das Recht auf Vergessen – wenn Etwas (z. B. Gerichtsurteile) keine Relevanz mehr hat.

Falschaussage / kriminell / Verbrechen. Eine falsche eidesstattliche Versicherung sieht als Strafe Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe vor. Im Gegensatz zur uneidlichen Falschaussage und zum Meineid kann die falsche eidesstattliche Versicherung somit auch mit einer Geldstrafe bestraft werden. Das amerikanische Affidavit wird als persönlich geleisteter Eid gewertet.

Was ist eine fahrlässige Falschaussage / ein fahrlässiger Meineid? Gemäß § 161 Abs.1 StGB macht sich auch strafbar, wer die in §§ 154, 156 StGB unter Strafe gestellten Handlungen, also das Beschwören einer falschen Aussage und das Abgeben einer falschen eidesstattlichen Versicherung, fahrlässig begeht. Dies ist dann der Fall, wenn jemand sich in Unkenntnis darüber befindet, dass er etwas Unwahres beeidet oder an Eides statt versichert, und dabei die ihm zumutbare Sorgfalt des Überlegens und die Prüfung der Erinnerung missachtet.

Dies wäre beispielsweise gegeben, wenn der Aussagende seine Aussage für wahr und vollständig hält, aber auch wenn er annimmt, die Wahrheitspflicht beziehe sich nur auf Antworten auf direkte Fragen oder das Verschweigen von Tatsachen falle nicht unter den geleisteten Eid.

Was ist ein Meineid gem. § 154 StGB?

Ein Meineid liegt vor, wenn man vor einer zuständigen Stelle die Wahrheit einer Falschaussage beschwört. Es müssen also zunächst die Voraussetzungen der Falschaussage vorliegen.

Darüber hinaus muss der Eid abgeleistet werden. Ein Eid ist die förmliche Versicherung, dass die Aussage der Wahrheit entspricht.

Was ist das Strafmaß bei einem Meineid? Bei einem Meineid handelt es sich um ein Verbrechen. Das Gesetz sieht als Strafe Freiheitsstrafe von mindestens einem Jahr vor. Dies bedeutet, dass eine Geldstrafe und Freiheitsstrafe von unter einem Jahr nicht möglich ist. Ist der versuchte Meineid strafbar? Da die Mindeststrafe bei einem Meineid als Verbrechen ein Jahr Freiheitsstrafe beträgt, ist auch der versuchte Meineid gem. § 23 Abs. 1 StGB strafbar. Nach § 23 Abs. 1 StGB ist der Versuch eines Verbrechens stets strafbar.

Der Betrug und Betrugsversuche sind Tatbestand des deutschen Strafrechts. Er zählt zu den Ver-mögensdelikten und ist in § 263 StGB geregelt. Die Strafnorm bezweckt den Schutz des Vermögens. Sie erfasst Verhaltensweisen, mit denen jemand einen anderen durch Tücke dazu bewegt, sich selbst in seinem Vermögen zugunsten des Täters oder eines Dritten zu schädigen.

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NEU DENKEN: in >Goebel-Springer 2020 – in Rechtsstaat und Lauterkeit< Folge I

Hier kommt nun Heinrich Göbel und das Gemeinwesen der Stadt Springe in eine Betrachtung zu Rechtsstaat und Lauterkeit. Ich komme zu den Erkenntnisgründen und den daraus zu ziehenden politischen Forderungen gegenüber der Springer Stadtverwaltung und der Neuen Deister Zeitung -. Dietmar Moews hält seinen Mitbürgern jederzeit seinen persönlichen Respekt der individuellen Vielfalt und der ernstzunehmenden Meinungsfreiheit zugute. Ich komme damit zur Sache, die nach umfassenden Gedankenspielen das NEU DENKEN anregen soll.

Während bislang die verschiedenen „Göbel-Legenden“ – nicht wissenschaftlich entschlüsselt worden sind – völlig willfährig aber absurd lauten, „wir haben unseren Göbel, der ist „historisch!“ – schlage ich einen wahrheitsträchtigen Weg vor. Dafür muss sehr vorsichtig zunächst von den Dokumenten her verständlich gemacht werden, dass wir es im Zentrum der Unwahrheiten der „Goebel-Defense“ um 1893, mit einem Millionenspiel im Glühbirnengeschäft – mit einem Patent und Lizenzbetrügern – zu tun haben. Die Goebels springen ganz am Schluss als falsche bezahlte Zeugen und Trittbrettfahrer, als Verbrecher auf die Seite der Lizenzbetrüger. Im Januar 1893, als die entscheidenden Anhörungen vom Richter Colt am Bezirksgericht Boston stattfanden, war längst Henry Goebel Junior (geb. 1855) in die führende Falschzeugen- und Schlepperrolle geschlüpft. Henry Goebel Sr (geb. 1818), der Vater, und Henry Goebel Jr., ein Sohn – diese beiden kleinen Figuren ihrer Göbel-Bande – in dem Kraftspiel, das in den 1880er Jahren in Amerika und international um das Patentrecht, Lizenzahlungen und nebenbei um Erfinderehre kämpften. Ging es Henry Goebel Sr. um „Pfennigfuchsereien. Als Henry Junior um Zeugengelder die Nachbarschaft heranschleppte, waren die Goebels lokale Randfiguren. Zuletzt zählten im Kampf um unlizensierten Patentlampenbau und -Marketing und die Verletzungen an Edisons Recht nach sachlichen Argumenten große Kapitalinteressen. Den lizenzverletzenden Gegnern Edisons gelang – obschon sachlich gerichtlich ihrer Patentverletzung schuldig befunden – als Verfahrenstaktik der Anwälte, auf Zeitverschleppung billig rauszukommen. Mittels der Verlogenheit und erwiesenen Bestechlichkeiten der Zeugen, wie der Goebel-Clan, wurde die Verjährung des Patentschutzes des Schlüsselpatents Edisons ende 1894 unvermeidlich. Damit setzten sich die Rechtsbrecher straffrei durch. Die Goebel-Zeugnisse wurden in diesem Zeitspiel als unwahr erwiesen, die meineidigen Goebels wurden vom Gericht disqualifiziert und ausgeschlossen.

Daraus folgt hier für Springe neu: Die Henry Goebel Jr., Henry Goebel Sr, und die weitere Familie Goebel hatten mitgemischt – dem Richter Colt in Boston, im Januar 1893, stellten sich Vater und Sohn als unglaubliche Meineidszeugen – als Verbrecher und Kriminelle.

In Folge I von >Goebel-Springer 2020 – Rechtsstaat und Lauterkeit< in Neue Sinnlichkeit 76 werden THEMA und WERTE, um die GOEBEL-SPRINGER 2020 aufgefaltet. Es geht um POLITIK: Verwaltungschef und NDZ kreieren im Jahr 2020 einen „Stolz auf einen Pionier“. Doch Unwahrheiten offizial zu verbreiten ist gesetzwidrig. 1 Jahr Haft unter Strafe – unter dem Begriff Krimineller und Verbrecher – steht in Deutschland auf Meineid. Dazu finden sich in Neue Sinnlichkeit 76, Folge 1 die OFFENEN BRIEFE von Dr. Dietmar Moews an den Springer Bürgermeister Springfeld (RECHTSSTAAT) und an die Springer Heimatzeitung NDZ (PRESSERAT). In insgesamt 9 Folgen werden lügende Amtsträger, Lokalzeitung NDZ, zugewanderte Lehrer, die inaktiven Goebel-Springer der Gewohnheiten und Schweigespirale, die Dienstklasse, die funktionale Oligarchie der Aktiven sowie überörtliche Idolisierungskräfte festgestellt.

In Folge 2 von >Goebel-Springer 2020 – Rechtsstaat und Lauterkeit<, wird allen Goebel-Springern 2020, die nicht sagen können, woher sie wissen, was sie glauben, wie der aus Springer nach Amerika ausgewanderte Heinrich Göbel in amtlichen Texten, der Welt überliefert ist: Springer Schulzeugnis, Lehrvertrag, Amerikanische Zeugenaussagen unter Eid und zielgerichtete freiwillige Presseinterview-Schnipsel als HENRY GOEBEL Sr., dazu der TANNER-Bericht 1894 über SPRINGER. Folge 3 bringt das Schlüsselpersonal der Glühlampen-Kampfzeit bis 1894, EDISON, POPE, VAN DER WEYDE, dazu die 4711-Flasche und den Nachbau Exh. Nr.4.

In Folge 3 von >Goebel-Springer 2020 – Rechtsstaat und Lauterkeit<, die hier in Neue Sinnlichkeit 78 folgt, werden die drei Quellen der Legende: EDISON, der Lampenentwickler; POPE, der prestigreiche Falschzeuge; PETER VAN DER WEYDE, der Hoffärtige, vorgestellt. Bereits in dieser Folge 2 kommt die Abhandlung zu EX PARTE und den irregeführten Beweiskomplexen: EINS: Die Entwicklung durch verdienstvolle Entwickler der Glühlampen, lange vor dem fiktiven Göbel-1854. Alles ohne Goebel. ZWEI: Gerichtlich beeidete Feststellungen, Begutachtung und Analyse von Lampe Nr. 4 sowie deren Entwickler die Glasbläser Reinmann und Heger, Letzterer Ex. Nr. 4 gebaut hatte, als Zeugen. Ferner denunziert Henry Goebel Jr. das Baujahr von Ex Nr. 4 für 1883 – also nach Edison.

Folge 4 von >Goebel-Springer 2020 – Rechtsstaat und Lauterkeit< soll das schwerverdauliche Übermaß an Meinungen anstatt Detailfakten und massenhaft FAKE im INTERNET zum Verbrecher Goebel mit der Politik 2020 verbinden. Dazu braucht man Lebensnähe und Respekt für Ideen der Springer, wie sie sich 1893, die Betrügerzeit, oder 1848, vor Göbels Auswanderung oder vorstellen. Hat man heute die Lebensfarben von damals vor Augen? dass in New York die Brooklyn-Bridge entstand, während es noch zu Fuß von Springer nach Hannover übern Deister ging. Neue Sinnlichkeit 78 zitiert und kommentiert aktuelle Meinungen der Springer 2020 mit der vorgelegten Beweislage von 1893. Was wurde für das Fest 1954 und 1929 bei Friese zu Heinrich Göbel gestrickt? (Irreführer waren NDZ, ETZ, Beckmann, Degenhardt, Callies, Rohde, in Schulen, an Stammtischen, in Leserbriefen und Interviews, sogar in amtlichen Pflichtpublikationen, Radio, Fernsehen und Internetz, als Folklore auch im Jahr 2020). Der „Stolz auf den Pionier“ wird in der NDZ in Dschungelcamp-Niveau fortgesetzt. Mit der 1. Affidavit (ein Affidavit, im Gegensatz zu einer eidesstattlichen Versicherung ist ein tatsächlicher Eid) des Henry Goebel Sr. v. 21. Januar 1893 und die Reportage des Hannover-und Springer-Besuchs von TANNER aus LONDON in der ELECTRICAL REVIEW von Januar 1894, verleiht dem meineidigen Trittbrettfahrer Goebel und dem Springer Heimatgefühl Farbe und Bodenhaftung. Seit 2007, nach 13 Jahren „Irren ist menschlich mit der Rohde-Legende“, die eine akademische Disquali-fikationsarbeit ist, setzt die NDZ die Irreführung fort. Dagegen steht jetzt das politische Verlangen nach Rechtsstaat und Lauterkeit, wie es der historischen Wirklichkeit geschuldet ist, während – von TRUMP bis CORONA – auch in Springer FAKE grassiert.

Folge 5 von >Goebel-Springer 2020 – Rechtsstaat und Lauterkeit< bringt beeidete Befunde, die die Streitenden in den GE-Edison-Lizenzklagen den Richtern boten. Die Kriminellen, Henry Goebel Senior und Henry Goebel Junior, beide mit beeideten gerichtlichen Falschzeugnissen und Aktivitäten, mit der American Electric Light Comp., ferner betrügerische Patentanmeldungsversuche Goebels, der Fälle Kulenkamp und Dreyer. Schließlich das unverschämte Eingeständnis der Beklagtenseite, nicht an Goebel sondern an die Prozessverschleppung zu glauben – was ja der Erfolg der Beklagten-Verteidiger gegen Edisons Lizenzansprüche wurde. Der individuale und soziale Henry Goebel Sr. und sein krimineller Clan der Jahre 1881 bis 1893 werden deutlich. Henry Goebel Sr. und seine Selbstdarstellung in konkreten Konflikten, einschließlich des dynamischen Sohnes Henry Goebel Jr. (geb. 1855), treten hervor. Der 75jährige Ruheständler Henry Goebel Sr., angeberisch im Familienkreis, Lügner gegen Freunde und Gerichte, im theatralischen Verdi-Aufzug (Photo) erklärt seine vollblinden Prioritätsansprüche als verschwenderische Spielerei und Spaß an der Freude (THE SUN, Januar 1893). Dietmar Moews hat den Fall „Springer-Goebel“ einer Vollanalyse der amtlichen Dokumente, Verträge und Quittungen, Fotos, Zeitungsberichte sowie publizierte wichtige zeitgenössische Kommentierungen erfasst, dokumentiert und ausgewertet.

Folge 6 von >Goebel-Springer 2020 – Rechtsstaat und Lauterkeit< bringt das belegte Familienregime Goebels mit Ehefrau, die beeidete Angeberei, Solidarität in der Pilgrim-Loge u. a. Der „Telescope-Man“ mit dem angeblich sechs Meter langen Rohr. Goebel musste als 74-Jähriger nach Boston und scheiterte trotz Hilfe der besten Lampenbauer der Beacon-Boston mit seinen Nachbauversuchen, „Goebel-Lampen“ anzufertigen, völlig. Damit war Goebel als Lügner und kriminell vor Gericht festgestellt.

Folge 7 von >Goebel-Springer 2020 – Rechtsstaat und Lauterkeit< Quellenkritik zu fünf Bänden Archivalien >Heinrich Göbel Prozeßakten< seit unbekannter Zeit in Springer, die wir im Otto-Hahn-Gymnasium-Goebel-Projekt 2020 und bei der Springer Göbelschule-Rektor Dr. Gresky Übersetzungsfälschung von 1952-53 durchgängig von den Springer Schulen und Lehrern getragen finden.

Folge 8 von >Goebel-Springer 2020 – Rechtsstaat und Lauterkeit< das wäre dann Neue Sinnlichkeit 82 – mit der Springer Legende werden die irreführenden Idolisierer von Springer dokumentiert. Die Farben und sozialen Reaktionsweisen auf die anarchen ORIGINAL-Goebels werden auch den Göbelstammtisch entzücken: G. ging zum Rechtsanwalt Paul Goepel, ließ sich einen Vertrag zeigen und zerriß den, um ihn dadurch ungültig zu machen (kreativ).

Folge 9 von >Goebel-Springer 2020 – Rechtsstaat und Lauterkeit< Falls sich die Leibniz-Universität Hannover nicht bewegt, folgt auch noch eine Verbeugung vor der Springer Rohde-Legende.

Es folgt der OFFENE BRIEF von Dipl. Ing., Dr. phil. Dietmar Moews im Jahr 2020 an den amtlich verantwortlichen SPRINGER Bürgermeister CHRISTIAN SPRINGFELD, der amtliche Wahrheitspflichten und das Lauterkeits-Gebot verletzt, anschließend Moews‘ OFFENEN BRIEF an die NDZ, deren IRREFÜHRUNG zu einem Verbrecher, seit 1893, beklagend.

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OFFENER BRIEF

Dipl. Ing. Dr. Dietmar Moews am 28. September 2020 Mainzer Straße 28

D-50678 Köln – 5 Seiten

An den

Stadtrat Springe sowie

Herrn Bürgermeister Christian Springfeld

Rathaus Auf dem Burghof

31832 Springe

betrifft: Verbrecher, Krimineller – „Stolz auf einen angeblichen Pionier“

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Springfeld,

Sie kommen aus dem Oldenburgischen. Ich kenne es von meinen Oldenburger Freunden und schätze die Oldenburgische Freundlichkeit sehr. In den 1970er Jahren hatte ich eine Malerei-Ausstellung im Landesmuseum/Studio, damals mit Direktor Dr. Herbert Wolfgang Keiser.

Ich möchte der Vorstellung von „Lügenlampenhausen“ und dem Klüngel-Promovenden ohne ordentliche Universitäts-Publikation und ohne gründliche Auswertung der 2006 vorhandenen Dokumente und seinem Vorschlag „Goebel-Spaßtage“ zu veranstalten, wo Herr Rohde und Prof. Callies zu würdigen wären, zu Ihrer Information beifügen:

Der hier umstrittene Henry Goebel Senior war gerade was mehrere Meineide, Betrug, Betrugsversuche und zivile Intriganz betrifft – nach heutiger deutscher Rechtsstaatsdefinition – gerichtsnotorisch ein Verbrecher, ein Krimineller*. Von Goebels ebenfalls gerichtsnotorischen üblen privaten Verhaltensweisen noch abgesehen.

*Verbrecher, Krimineller (bei StGB-Strafmaß über 1 Jahr Haft).

Seite 2 – 28. September 2020 Dr. Moews an Bürgermeister Springfeld

So findet es der Wissenschaftler bei gründlicher Feldarbeit – erstaunlicherweise Alles auch in den „Archiven“ in Springe – das teile ich Ihnen, als hochbezahlte zuständige Amtsperson der Stadt Springe, zur sinnvollen Verwendung mit.

Ich bitte Sie deshalb, den in der NDZ und im Ratsprotokoll zu findenden Vorschlag, zukünftig „Stolz auf Goebel Sr.“ offizial zu proklamieren, ausdrücklich zu unterlassen. Offiziale Feststellung ist ein normativer Modus. Öffentliche Meinungsfreiheit und Selbstdesign einer wirklichen Schande sind jedem Springer individuell unbenommen. Zu amtlichen Zwecken der Tourismuswerbung und Stadtmarketing ist Unwahrheit rechtswidrig. Es stehen möglicherweise Abmahnungen, Feststellungen und Kosten für die Stadt in Sicht. Das betrifft die bisherigen Schrifttafeln am Huhnhaus und an der Osram-Bastei. Und die gesetzwidrig lügenhafte offiziale Springer Ortschronik 2002 muss korrigiert werden.

Deshalb hier für Sie kurz die Dokumente aufgezählt, die das offiziale Springer zu der Person Heinrich Goebel (geboren 1818 in Springe – immer mit oe geschrieben) in den eigenen Archiven vorliegen hat.

Wie diskutiert man mit Lügnern? Ich dachte, als Springer muss man sich zunächst selbst fragen:

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Was halten die Bewohner der Kleinstadt Springer* für wahr?

Woher haben sie ihr vermeintliches Wissen?

Wozu schweigen sie lieber?

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Seite 3 – 28. September 2020 Dr. Moews an Bürgermeister Springfeld

Um mich hier jetzt kurz zu fassen, zähle ich für Sie auf, was man bis 1848 in Springer von und über Heinrich Goebel wusste und heute noch durch Dokumente im Stadtarchiv findet:

1. Geburts- und kirchliche Taufanzeige des Heinrich Goebel am 24. April 1818, evangelisch getauft am 30. April (der Geburtstag wird heute durch spätere Umdatierungen des Goebel Sr. selbst in USA, auf den 20. April 1818 geändert).

2. Laut Kirchbuch wurde am 29. April 1832 ein Schulabschluss-Zeugnis des Heinrich Goebel als Confirmand im Jahr 1832, der wegen sehr häufiger Absenzen nur wenige Schuljahre absolviert hat, nicht brauchbar Lesen und Schreiben gelernt hat usw. „Lesen, Schreiben, Rechnen, Christenglauben .. alle .. als „mangelhaft“ sowie „sittliche Beschaffenheit“, „leichtsinnig“, Bemerkungen: Scheint einen erfinderischen Geist zu haben. Das Mangelhafte rührt mit von langwierigen Krankheiten her“. (Moews-Archiv)

3. Erst zwei Jahre später, im Jahr 1834, schloss Goebels Vater für den Sohn einen (handschriftlich heute noch vorliegenden) Lehrvertrag bei einem Schlossermeister Gerhard Linde ab, der dann bald starb, sodass Goebel diese Lehre nicht auslernen konnte. (Moews-Archiv)

4. Springer Steuerregister mit Heinrich Goebel als Steuerpflichtiger Nr. 183 von 1838.

5. Im Viehbestandsverzeichnis von 1838, 1839 und 1846 steht „Heinrich Goebel, Uhrmacher, keine Tiere“

6. Heinrich Goebel übernahm im Jahr 1842 Wartungsaufträge des verstorbenen Drechslermeisters Johann Fricke an der Turmuhr der St. Andreaskirche. Bald wurde er als Tagelöhner für Gartenarbeiten und als steuerpflichtiger Reparatur-„Uhrmacher“ geführt. Belege zur Stadtkassen-Rechnung der Jahre 1818 bis 1849. (Stadtarchiv)

7. Juli 1838 und Juli 1844 nahm Heinrich Göbel am Freischießen und am Sonntagsball teil. Seinen Eintritt von 12 Guten Groschen zahlte der Bürger Hölscher (n. Kalisch in NDZ 2004)

Seite 4 – 28. September 2020 Dr. Moews an Bürgermeister Springfeld

8. Belege der Stadtrechnung enthalten Einträge für den Erwerb des Bürgerrechtes als „Inquilinen-Bürger“ (der zur Miete wohnt) 1844 und 1845

9. Laut Kirchenbuch von Springe: „…20.10.1944 heiratete Heinrich Goebel (geb. 24.4.1818) die Springer Tochter Sophie Betsy Julie Lübke…“

10. Geburtsvermerke der beiden Kinder, Sohn Johann Carl, geb. 1846, Tochter geb. 30. Juli 1848, in Springe

11. Heinrich Goebel zahlte 1845/46 und 1847/48 Brandkassengelder für das Haus Nr. 159.

12. Die vierköpfige Familie Heinrich Goebel schifft sich am 13. November 1848 in Bremen auf dem Dreimaster-Segler „J. W. Andrews“ nach New York ein; dort angekommen unterschreibt er mit Henry Goebel, erste Berufsangabe Mechaniker – die er dann immer weiter ausbaute.

13. Noch kurz vor der Auswanderung nach Amerika unterschreibt Heinrich Goebel am 10. July 1848 die obrigkeitliche Belehrung der Wehrleute „Acta der Errichtung von Bürgerwehren“. (Stadtarchiv)

Ja, sehr geehrter Herr Springfeld, das ist, was wir vom Springer Heinrich Goebel wissen bzw. wissen könnten, läsen wir die vorhandenen Dokumente im Archiv. Und es gibt gar nichts dafür her, auf diesen Goebel stolz zu sein. Aufgrund der Aktenlage (1849-1893) einen angeblichen Pionier zu reklamieren, ist nur in völliger Unkenntnis zu halten. Läsen die Springer im Archiv, fänden sie Goebels dokumentierte Bösartigkeit, dass er ein gerichtsnotorischer Lügner mit verschiedenen Meineiden in 7 Eidesstattlichen Erklärungen (1893) war, dazu mit vielfachen Patentanträgen angemaßte Patentqualitäten für Glühlampen betrügerisch durchzusetzen versuchte und ein Fall im Privaten-Sozialen von ungewöhnlicher Untreue und Kriminalität war. Seine Söhne beeideten vor Gericht, dass der Alte handwerklich zu ungeschickt für die von anderen Glasbläsern ausgeführten Glasarbeiten war.

Sie können als Verwaltungschef von Springer bei jeder Pro-Goebel-Intervention einfach nach den Belegen fragen (das habe ich bis rauf zu den Deutschen Museen und den einschlägigen Verbänden, vom Brockhaus zur NDZ über zwanzig Jahre lang getan) und nur fromme Ausreden erhalten.

Seite 5 – 28. September 2020 Dr. Moews an Bürgermeister Springfeld

Was wir dann mit Ihren Amtsvorgängern machen, die nebst der irreführenden NDZ das Maskottchen Goebel in Springe entscheidend aufgebaut haben, von Knochengustav Dr. Degenhardt zu den Stadtchronik-Fälschern Callies, Schwieger, Rohde und manipulativen „Zeitzeugen“ Kalisch und Seedorf, im Schatten der Bundesverdienstkreuze?

Darauf mag stolz sein, wer will – es ist immer wieder, was in der Soziologie „Funktionaler Dilettantismus“ genannt wird: „wilde Kollektivgebilde organisieren die Oligarchie der Aktiven“, die damit Eigennutz betreiben.

Ich verbleibe mit freundlichem Gruß, Ihr Dietmar Moews

P. s.

1) Callies und Schwieger hatten den Teilzeit-Stadtarchivar Andreas Lilge veranlasst, eine Neuausgabe der Ortschronik Springe (erschienen 2002) abzufassen und dabei den Stand zur Goebelei aus der Hartmann-Stadtgeschichte von 1954 unverändert zu übernehmen. Diese Ortschronik 2002 wurde ein Ladenhüter. Lilge gibt, anders als die Anderen, den Autor Dr. Heinz Brasch als Quelle der Ortschronik von Hartmann an.

2) In der „Zeitzeugengeschichte von Springe 1925 bis 1986“, von Kalisch und Seedorf, wird der Erstverfasser der Stadtgeschichte (1940), Dr. Heinz Brasch verschwiegen, der die Chronik-Vorlage für Hartmann 1954 erarbeitet hatte. Brasch war als Lehrer in Springe und Jude vom Schuldienst entlassen worden. Bekam von Bürgermeister Fritz Jürges (seit 1935 NSDAP-Mitglied) darauf diese Heimatgeschichts-Arbeit anvertraut. Bei der Deportation ins KZ, 1944, ist Brasch umgekommen.

3) Geschichtslehrer Hans-Christian Rohde, der auf seiner Callies-Schiene nicht nur seine Göbel-Legende 2007 rausbrachte, hatte im Rahmen der Burghof-Museums-Publikationen im Jahr 1999 ein Buch zu den Geschicken der Springer Juden verfasst – unter Weglassung von Dr. Brasch.

OFFENER BRIEF

Dr. Dietmar Moews am 28. September 2020 Mainzer Straße 28 D-50678 Köln – 9 Seiten Text

An den Verlag I. C. Erhardt GmbH

die Neue Deister Zeitung

Herrn Burkhard Schaper, Verlagsleitung und Herrn Christian Zett, Redaktionsleitung

Bahnhofstraße 18

31832 Springe

„Eintrag ins Beschwerdebuch der Geschichte“ 

Sehr geehrter Herr Schaper, sehr geehrter Herr Zett, wie folgt, werfe ich Ihrem Haus mutwillige Falschberichterstattung und Lügenführung vor. NDZ / I. C. Erhardt begann damit bereits mit einem ersten „Göbel-Bericht“ im Jahr 1893. Der Text ist bei Ihnen archiviert.

Meinen Vorwurf belege ich durch entscheidende in Springe vorhandene, leicht zugängliche Dokumente.

Diesen OFFENEN BRIEF veranlassten Sie selbst. Sie verleugnen meine Arbeit – aktuell ausgelöst mit aktuellen Lügen und Irreführungen der Öffentlichkeit zu Göbel in der Lokal-Kommunikation in Springe, geführt durch I. C. Erhardt, Schaper / NDZ, s. NDZ am 9. Juni 2020 „Neue Unruhe an der Göbel-Front“/ Marita Scheffler und am 11. Juni 2020 „Es irrt der Mensch, so lang er strebt“, von Anne Brinkmann-Thies.

Ich schreibe Ihnen, als wissenschaftlicher Göbelaufklärer („Systematische semantische Voll-

Seite 2 – 28. September 2020 – OFFENER BRIEF Dr. Moews an NDZ Springe

analyse, Dr. Moews/ „Deutsches Museum“, Dr. Moews/Gutachten für das ZDF 2005, vgl. WordPress Dietmar Moews‘ Blog, wo Sie in Lichtgeschwindigkeit die Sachlage dokumentiert finden können). Ich schreibe auch als Alt-Springer, der die Heinrich-Göbel-Schule besuchte und der mit Karl, dem Vater von Burkhard, Tischtennis spielte. Kurz, ich bin der einzige, der das gesamte vorhandene Textmaterial in Originalen und Kopien studiert, übersetzt und ausgewertet hat – Die NDZ weiß das auch – desungeachtet prolongieren sie den falschen Göbel-Doktor Rohde als Zeugen. Wäre Herr Rohde seriös, hätte er bei seiner Göbel-Neugestaltung im Museum die Lücken und Fehler seines Klampen-Buches aufzuklären. Leider konnte ich das in der aktuellen Fassung bislang nicht sehen. Rohde sollte seine Bücher zumindest auf den Forschungsstand der Erscheinungsjahre bringen – sein Judenbuch 1999 wie sein Legendenbuch 2007.

Ich nehme neuere Redakteurinnen und Redakteure der NDZ von meinen Vorwürfen aus. Denn ich weiß, dass zum vertieften Quellenstudium zu wenig Arbeitskraft vorgehalten wird (aber man kann in Rethen in der Uni-Bibliothek all die Original-Elektrozeitungen durchfilzen, falls man den jeweiligen Stand der 1870er, 1880er und 1890 Jahre in der Elektrifizierung der Welt erfahren möchte: Ich habe das im Jahr 2005 gemacht und wichtige Kopien gezogen). Ich habe keine Lust, hier über Lügenpresse und Fake zu streiten – als Wissenschaftler macht man zwangsläufig enorme Quellenarbeit.

NDZ-Falschberichterstattung und Lügenführung besteht in der fortlaufenden Göbel-Führung, scheinbar in Unkenntnis, dass der Kerl ein krimineller übler Wicht war, kaufbar als Falschzeuge und in unfassbarer sozialer Rücksichtslosigkeit (divers gerichtsnotorisch in New York). Ich habe hier 5 Klappboxen mit Texten auf 9 Seiten kurzgefasst – es ist viel detailiertes Quellen-Material vorhanden.

Sie schreiben aktuell: Irren ist menschlich? – und erklären oftmals, was Leute so tun und glauben, „Es irreführt der Mensch, so lang er danach strebt“ – Goethe, Reinecke Fuchs.

  In der NDZ hinsichtlich des kriminellen Henry Goebel Sr. (1818-1893) ist es aber „Irreführung“ in der öffentlichen Kommunikation.

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1. Pope* veranlasste die „übersehene Erfindung“ in der US-Fach-Zeitung EE 1893 (ein Edisonfeind und Elektrifizierungs-Lobbyist, um in die Lizenzprozesse einzuwirken), der sich 1894 in seinem ultimativen Standardwerk selbst überführt.

2. Die ETZ (deutsche Elektro-Fachzeitung) zitierte das 1893 – „Pope habe eine Original-Goebel-Lampe von 1859 als Foto vorgelegt, die angeblich lange vor 1879/Edison angefertigt worden sei.Pope füttert damit die Verteidigung der beklagten Edison-Patentverletzer in Boston gegen die GE (General Electric/Edison als Kläger). Manche (NDZ) machten daraus ein Göbeljahr 1854.

3. Die NDZ druckte am 14. Februar 1893 den Pope-Fake, EE vom 25. Januar 1893, bereits vor ETZ, 17. Februar 1893: „Goebel vor Edison“ und sogar vor der Gerichtsentscheidung 18. Februar 1893 Richter Colt, (NDZ-Archiv, Archiv Dietmar Moews, Stadtarchiv). Rohde mutmaßt die deutsche Staats-Zeitung New York als Legenden-„Informand“ der NDZ. Er bringt aber die Quelle nicht.

 4. Nachdem die US-Fachzeitungen die Lügen (Text+Bild) Popes bereits 1893 korrigierten – angeschlossen auch die deutsche ETZ, berichtete die NDZ diese Korrektur nicht. Die NDZ blieb seit 1893 bei der irreführenden Darstellung „Göbel vor Edison“ (prüfen Sie den Vorwurf!).

5. Im Deutschen Technikmuseum Berlin / Feldhaus-Archiv liegen öffentlich die Korrespondenz und die Publikationen (Arends an Feldhaus) zu der in Deutschland aufgebrachten Göbel-gegen-Edison-Lüge, schon 1905. Geschichtslehrer Rohde war persönlich im Technikmuseum (er hat dort unterschrieben) und einen Ersterfinder-Göbel dem Publizisten Beckmann zugeschrieben. Beckmanns ETZ-Artikel von 1923 sei vom Feldhaus-Archiv in Berlin zum Deutschen Göbel, entgegen der offenkundigen Tatsachenlage, zugunsten von OSRAM, publiziert worden. Während Beckmann US-Quellen in ETZ 1923 zielgerichtet fälscht, Rohde aber auf „Irren“ – falsch interpretiert.

6. Hiermit wurden Lexikoneinträge und nachweislich der erste Göbel-Eintrag im BROCKHAUS durchgesetzt, „Göbel 1854 vor Edison“. Die Betreiber, ETZ, OSRAM und Beckmann, handelten im vollen Bewusstsein der Geschichtsfälschung.

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7. In der Nazi-Zeit (1933-1945) wurde in Springe eine Mittelschule angebahnt, die bald den Namen „Heinrich-Göbel-Mittelschule für Jungen und Mädchen“ erhielt. Die Göbel-Benamung wurde von Rohde als Deutschismus der Goebbels-Nazipropaganda interpretiert. Hitler hatte aber bei seinen Springer-Besuchen Heinrich Göbel nicht beachtet. Daran hatte auch das NSDAP-Mitglied und I.C.- Erhardt-Chef Städler nichts geändert. Hingegen Beckmann und die ETZ, die Firma OSRAM, der Elektriker-Verband und der BROCKHAUS brachten dann den Lichtgöbel im Jahr 1929 auch persönlich nach Springe. Die NDZ und weitere Zeitungen berichtete 1929 in barocker Weise.

8. Anfang der 1950er Jahre (oder etwa viel früher?) tauchten sogenannte Umdruckkopien von angeblichen, „Heinrich-Göbel-Prozess Engl. Text“ titulierten Mappen in Springe auf, von denen gesagt wurde, sie kämen aus den USA vom Prozess, den Göbel (aus Springe) gegen Edison (in New York) geführt und gewonnen habe – und infolge seines Prozess-Erfolges Göbel noch vor seinem Tod, 1893, große Entschädigungszahlungen von Edison bekommen habe.

Alle Papiere habe ich ausgewertet. Mir ist aufgefallen, dass der naziverfolgte Springer Lehrer, jüdische Autor der ersten Stadtchronik, Dr. Heinz Brasch, Informationen brachte (schon vor 1945), die teils inhaltlich auch in den Heinrich-Göbel-Prozess-Mappen zu finden sind. Was man bis zu Brasch, der ebenfalls Beckmann kannte, in Springe über Göbel glaubte und unter den Springer Göbel-Idolisierern noch im Jahr 2020 annimmt, ist in jedem Sinn völlig falsch und irreführend. Und jedenfalls keiner weiß, wie und wer diese USA-Texte in Englisch von dort beschafft und lückenhaft ausgewählt und abgetippt hat und, wer sie viel später nach Springe brachte. Diese angeblichen „Prozessakten“ bestehen in den englischen Vorlagen genau wie die deutschen Übersetzungen (die keineswegs so aus Amerika nach Springe gekommen waren, denn die Deutschübersetzung wurde 1952/53 in der Springer Mittelschule angefertigt) – muss das gesamte „Prozessakten“-Konvolut in Springe abgetippt worden – wer hat die Textvorlagen?

Man weiß nicht einmal ob alle jene Papiere wirklich je vor einem Gericht vorgebracht worden waren oder gar nicht – es sind überwiegend Verteidigungsanwälte-Texte. Sie gehören zu den drei letzten Streitfällen „Edison gegen Lizenzverletzer“ im Jahr 1893, in drei verschiedenen US-Staaten. Die Kopien stammen aus dem Archiv der noch heute großen New Yorker Anwaltskanzlei Witter& Kenyon, die als Beklagten-Vertreter diverser Lizenz-Verletzer der GE-Edison-Glühlampen-Patente USA-weit gegen Edison mandatiert waren. Mit Göbel hatte Edison zwar nichts und nie zu tun, aber die Anwälte der Edisongegner Witter & Kenyon zogen kurz vor dem Auslaufen des entscheidenden Edison-Lampenpatents den EX PARTE-Henry Goebel hinein. Goebel kannte in der Glühlampen-Geschichte bis zum Jahr 1881 niemand aus der weltweiten Fachwelt. Elf Jahre später – Goebel Sr. war längst im Altersruhestand – erst ab 1892 brachten Witter&Kenyon ihre sogenannte „Goebel-Defense“ vor die Gerichtsstände von Boston, St. Louis und Oconto. Man bestritt mit „Goebel“ den Patentanspruch Edisons nicht. Man beanspruchte keinen Erfinder- oder Prioritätsanspruch für Goebel. Witter & Kenyon waren explizit (aktennotorisch) einzig auf Prozessverschleppung und die ablaufende Patentgültigkeit, 1894, ausgerichtet.

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So berichteten damals alle Fachblätter (man findet sie alle, vollständig, in Rethen in der Leibniz-Universitäts-Bibliothek; ich habe sie studiert). Das 1879er Edison Glühlampen-Patent galt nur noch bis Ende 1894. Anfang 1893 behaupteten Witter&Kenyon trickreich EX PARTE (denn Edisons Klagen gingen um die sofortige Unterlassung der Patentverletzung, nicht um das Patent): Der Verteidigungs-Vortrag, die relevanten Edisons Patente von 1879 und 1880 seien unberechtigt erteilt worden! denn schon 1854 oder zumindest vor 1879 habe Goebel hochohmige Glühlampen mit Bambus-Kohle-Filament im Vakuum gebaut, ohne dafür Patentschutz zu erwerben. Beweis: 7 Eidesstattliche Versicherungen (Affidavits) im Jahr 1893 von Henry Goebel Sr. denen allerdings Widersinn noch und noch eingeschrieben war, war formaljuristisch EX PARTE. Was von diesen Affidavits authentisch von Goebel gekommen war, die teils nicht von Goebel unterschrieben waren, steht dahin. Hunderte beeidete und bezahlte Zeugenaussagen produzierten Witter & Kenyon, der Familie Göbels, der Nachbarn und von Zufallszeugen. Da nennt z. B. Goebel den Ort seiner Herkunft in Deutschland „Springer“ und, Goebel gibt an, er habe bei einem Professor Münchhausen in Springe und Hannover bereits elektrische Lichter, Glasverarbeitung und Vakuum kennengelernt (vor 1848 Batteriebetrieb?) – man reklamiert für Goebel das Starr-Glühlicht-Patent (vor 1848) und er selbst will die Edison-Patenttechnik zufällig erfunden haben. Sogar einen ersten Dynamo habe Goebel in Springer entwickelt, heißt es unter Eid am 21. Januar 1893. Schließlich – ich sehe noch den Springer Kalli Thies die Ortsbücher nach Münchhausen absuchen. Es gab so einen nicht.

Die Springer Prozesse-Papiere, die in der Göbel-Mittelschule lagerten (sowie in der Stadtbücherei und im Museum auf dem Burghof) hätte in New York nur jemand auswählen können, der Kenntnisse von Goebels Betrugsabsichten und von dem wirklich langjährigen und komplizierten Lampen-Lizenz-Betrugsgeschäft hatte. So ist eher anzunehmen, dass jemand ein unsortiertes Konvolut zum Stichwort „Goebel-Defense“ aus Witter&Kenyon-Archiv bestellt hatte – es könnten die ETZ oder OSRAM gewesen sein. Und dann muss jemand in Deutschland diese Texte durchgesucht und ausgewählt haben, sodass einem unbedarften Leser erscheinen soll, Goebel habe gegen Edison geklagt. Nahe liegt, dass OSRAM / Beckmann diese Auswahl der Anwaltspapiere, die man für Prozesspapiere Goebel vs. Edison halten wollte, nach Deutschland geholt haben – in englischer Sprache, der Goebel angeblich nicht mächtig war. Diese Anwaltspapiere – wir wissen nicht, wann sie in Springe angekommen waren – kamen für das Lichtfest 1954 zum Einsatz. Der damalige Englischlehrer und Rektor der Mittelschule von Springe, Dr. Gresky, machte fast ein Schuljahr lang mit seinen Schülern Übersetzungen der „Prozessakten“ in die deutsche Sprache (wozu Schüler keineswegs alleine fähig waren; so bezeugte mir persönlich der damalige Mittelschüler Kurt Pelzmeier). Ich habe persönlich im Jahr 2005 Zeitzeugen von 1953 hierzu interviewt. Grund zur Frage, warum die Übersetzungen 1953 völlig unvermittelt abgebrochen worden waren? wusste keiner der damaligen Schüler zu beantworten. Meine semantische Analyse ergab jedoch, dass überall dort in den „Prozessakten“ wo die ganze „Göbel als Erfinder der Glühlampe“ in eine absurde Idolisierung kippte, der Dr. Gresky die Übersetzungen abgebrochen hatte. Deshalb gibt es diese „Prozess-Papiere“ in Englisch – in deutscher Übersetzung nur als eine kleine, dazu noch wesentlich gefälschte bzw. von Dr. Gresky zensierte Auswahl.

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Innerhalb der Übersetzungen finden sich diverse Inhaltsfälschungen, auf die die ahnungslosen Springer Mittel-Schüler gar nicht hätten kommen können. Z. B. wurden die us-amerikanisch vorliegenden Arbeitsverträge zwischen den Goebels (Henry Sr. und sein Sohn Adolph) und der American Electr. Comp., die 1881/82 Edison-Lampen unlizensiert versuchten nachzubauen, mal dem Sohn Adolph als Hilfskraft und dagegen Henry Sr. als Spezialist für elektrische Lampen, übersetzt. So steht es aber im englischen Text gar nicht. In den beiden Verträgen tragen Goebel Sr. und Sohn Adolph die selbe Berufsbezeichnung als Mitarbeiter. Und das höhere Entgeld für Henry Sr. im Vertrag schloss die Nutzung der Goebelgeschäftsräume als Werkstatt mit ein, während Sohn Adolph zum Arbeiten in die Firmenräume der American Elec. Comp. zu gehen hatte. Henry Goebel Sr. erhielt schon nach wenigen Wochen die Kündigung der American Elec. Comp., weil er nichts zustande brachte, keine Lampen, keine Glühfäden, nichts was funktionierte (dazu gibt es zahlreiche Affidavits (eidliche Bezeugungen) von Handwerkern, die in dieser Goebelwerkstatt abgeordnet gearbeitet hatten. Deren Prozessaussagen finden sich nicht in den Springer Schülertexten usw. Es ist insgesamt ein einziges Elend, was Goebel da im Winter 1881/1882 fortwährend betrügerisch herumprobierte. Aber in dieser Zeit machten in Goebels Laden die Lampenbauer der American Lampen, die Goebel bald als seine eigenen Werke in die New York Times brachte – das ist schon stark. In Rohdes Goebel-Legende ist von diesen Arbeitsverträgen und von Dr. Greskys Übersetzungsdrama keinerlei Rede – sei es, Rohde hatte es nicht gelesen oder er verschwieg das, was da herauskam: Goebel entnahm Edison-Glühbirnen Bambusfäden und gab sie als eigene aus. Goebel nahm Maxim-Papierglüher heraus und führte sie vor. Eine Verlängerungs-Option des Arbeitsvertrags war für den Arbeitsgeber vereinbart – nicht für Henry Goebel. Henry Sr. hatte diesen Vertrag nicht über eine Ausstiegsoption verlassen, wie er später behauptete, sondern wurde quasi rausgeschmissen.

Mit den „Übersetzungen“ der angeblichen Prozess-Texte zogen die Springer Idolisierer nun in die Lichtfest-Gestaltung von 1954. Doch die beiden Alt-Nazis, Stadtdirektor Dr. jur. Gustav Degenhardt und Bürgermeister Fritz Jürges prolongierten einen zusätzlichen Kronzeugen, Professor Peter van der Weyde. Treiber sind immer, neben der NDZ, die Alt-Nazis in Springe. Sie brachten mit großem Aufgebot, OSRAM, ETZ, Beckmann, alle Schullehrer und Schüler, die Kirchen und die Bürgermeister Bartels und Walter Lichtenberg zum 1954er Straßen-Umzug. Namentlich irregeführt und gelogen haben der zugewanderte Stadtdirektor Degenhardt, die Springer Lehrerschaften, Gresky, Günter Galler, der Bildhauer Benna, der Komponist Meinberg, später die SPD-Multi-Funktionäre Horst Callies und Gerd Schwieger, auch Verwaltungschef Jörg Roger Hische hat sich in die Zunge gebissen. „Göbel gegen Edison“ hieß die Devise seitdem von 1954 her. Die NDZ machte ganz groß auf. Kratzin, Link oder Glitza – alle machten dicke deutschistische NDZ-Extra-Beilagen.

Callies hat in die Weltgeschichte Briefe versendet, er, der Professor, habe im Archiv die Beweise und Dokumente zum Springer Lichtgoebel. Im später gegründeten Museum auf dem Burghof hat

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Callies seinen Anteil an der Göbel-Vitrine. Callies veranlasste, dass im Jahr 2002 eine Neufassung der Springer Stadtchronik vom nachmaligen Stadtarchivar Andreas Lilge erarbeitet werden musste. Der Fall Heinz Brasch wurde von Lilge verschwiegen, doch Braschs Chronik von 1940 gab dieser Berufshistoriker in der Neuauflage der Chronik immerhin als Quelle an. Lilge musste das „alte Göbel“-Bild aus der Stadtchronik von 1953/54 unverändert übernehmen. 2003 kam dann die Göbel-Briefmarken-Aktion mit Callies im NDR-Radio (ich habe den Audio-Mitschnitt).

  Die damalige Behauptung, das Lichtfest 1954 habe die geschwächte kleinstädtische Nachkriegs-Kampfmoral wieder aufgerichtet, steht wohl gegen den WM-Sieg in Bern 1954 und die Deutsche Fußballmeisterschaft für Hannover 96 etwas läppisch da. Kelmut Bennas-Holzschnitt mit der Glühbirne und dem Schraubverschluss spricht es bis ins Lachhafte aus, was der Bildhauer Scheuernstuhl bereits am „ewigen Licht“ konnte – Schraubfassung. Und inzwischen lügt Callies, er habe Goebel immer sehr vorsichtig behandelt.

NDZ-ÖFFENTLICHKEIT IN ZIELGRUPPEN:

1. Die durch in NDZ-Publikationen aufgestellten „Göbel-Fronten“, zuletzt am 9. Juni 2020, die aber durchaus nicht der Göbel-Wahrheiten halber integriert worden sind und nicht werden.

2. Ich selbst, Dietmar Moews, finde mich dem Kampfbegriff „Göbel-Front“ subsumiert.

3. Alt-Lehrer Rohde wird weiterhin als Göbel-Insider eingesetzt (mit seiner neuerlichen Legende

Göbelbuch-Schnellschuß – Rohde, der die in Springe vorliegenden Dokumente selbst gar nicht ausreichend gelesen hatte).

4. Die Springer Lehrerschaften, seit 1947 insgesamt,

5. Die Springer Altnazis, Stadtdirektor Dr. Gustav Degenhardt, Altnazi NDZ-Chef Städler und in lückenloser Nachfolge, SPD-Multifunktionär Dr. Horst Callies, sie alle haben die Idolisierung Göbels wissentlich, seit 1953 in vielen Schritten, geschichtsfälschend betrieben und betreiben sinngemäß weiter. Göbel-Briefmarke 2003, eine 4711-Glühflasche von 1971, eine ZDF-Bezeugung der „Genies“ bei Kerner – eine regelwidrige Promotion, des Lehrers Rohde, als Externer der Leibniz-Universität,

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von Prof. Dr. Callies so gewollt – nach wie vor ohne regelgerechte Publikation; denn das Zu Klampen-Göbelbuch ist keine Dissertation – Fake-Gutachter* haben dieses Buch entgegen der geltenden Pomotionsordnung der Universität regelwidrig dazu gestempelt;

*(sie haben erwiesener Maßen den Text nicht gutachterlich durchgearbeitet; ein Gutachter muss nicht Kenner, nicht Experte, nicht Liebhaber sein, aber seriös wissenschaftlich prüfen).

5. Als letzte zu respektierende Gruppe nenne ich die Springer Mitbürger, die kaum wissen, dass die Bahnhofstraße mal Adolf-Hitler-Straße hieß, die davon wenig wissen und nur gelegentlich mehr wissen wollen, wenn daraus Vergünstigungen folgen müssten. Die NDZ sollte die Bürger nicht dazu überreden, über die Wahrheit mehrheitlich Willkür zu beschließen.

ZUR SACHE des NDZ-ARTIKELS vom 9. Juni 2020:

Die namentliche Autorin Marita Scheffler ist spätestens seit meinen ersten Auftritten an der Göbelbastei in der NDZ 2005 in der Springer Göbelei alarmiert bis kundig.

Die einzigen historisch festgestellten Fakten zu Goebel und Glühlampen kommen aus den Jahren 1881 und 1882 und sind folgende – Nichts gibt es außerdem:

1. Zwei seit 1893 gerichtsbestätigte Arbeitsverträge Goebels Sr. sowie seines Sohnes Adolph, aus dem Jahr 1881

2. Original US-Patente des Henry Goebel Sr. von 1882 sowie schriftlich vorliegende dreimalige Patentanmaßungs-Anträge Goebels auf geltende Edison-Patente und weitere, und deren begründete schriftliche Ablehnungen durch das US-Patent Office. (Ein nutzloses Patent für einen Zusatz-Hemmer für Nähmaschinen von 1865 hatte Goebel mit dem Freimaurer-Partner Finck gemacht.)

3. Original-Partnerschafts-Verträge sowie etliche Bezahlquittungen, zwischen Goebel und

Kulenkamp von 1882 sowie Goebel Sr. und Dreyer und Goebel Jr. und Hochhausen mit Henry Sr.

4. Henry Goebel Sr.s Gewaltauftritt in der Anwaltskanzlei PAUL GOEPEL 1882. Dazu mehrere Zeugenaussagen.

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5. New York, 29. April 1882: Öffentliche Lampenvorführung fremder Lampen und Goebels Lügen in der Tagespresse, er besäße für alle Qualitäten Patentrecht: New York Times und New York World – und Goebel erklärt, „er sei nicht dafür verantwortlich, was die Presse schrieb“.

6. Goebels bösartige Intrige gegen Kulenkamp in der Freimaurer-Loge

7. Bezahlquittungen von Goebel Sr, und Goebel Jr. für William C. Dreyer 1882; Belege zur Kriminalität Henry Goebel Jr., der den Vater promotet hat, folgen desweiteren.

MEIN APPELL AN DIE NDZ

Verlassen Sie bitte ab sofort den irrelaufenden Weg der NDZ zur deutschen Lampe mit Göbel, der seit 1893 in der NDZ ohne seriösen Quellen und ohne Quellenprüfung gedruckt wurde.

Informieren sie die Einheimischen, welch ein übler Wicht dieser Goebel war, sodass die Forderung, das falsche Etikett abzuräumen als Lernen und Hygiene auf der Hand liegen. Eine OSRAM-Birne für EDISON wäre besser als die Fake-Glühflasche hinter den Bäumen.

Dem „Vorbild der Springer Schüler“ (von 1954) schuldet die NDZ nun wichtige Lebenszeugnisse des Heinrich Göbel, der im Ort vielfach namentlich angebunden worden ist. Immer hieß es: Über Göbels Leben ist wenig bekannt. Im Jahr 2006 habe ich den Forschungsstand vorgestellt, seit 2006 ist die Lage aufgeklärt. Es gibt ungewöhnlich ausgiebige Gerichtsdokumente über Heinrich Göbel als Henry Goebel Sr. – genug ein kleinkriminelles Familienschicksal aus dem 19. Jahrhundert erleuchten zu lassen. Dafür gibt es in Springe ein Stadtarchiv – und nicht zur Irreführung.

„Man war nicht dabei – man weiß es nicht genau“. Und das erneut irreführende „irren ist menschlich“, sollte die NDZ jetzt mit Goethe (11. Juni 2020: „Physik statt Metaphysik“) fortsetzen, indem die NDZ nicht weiter mutwillig Irren und Irreführen verwechselt?

Die NDZ ist am Zug – ich warte und verbleibe mit freundlichem Gruß, Ihr Dietmar Moews

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GOEBEL-SPRINGER 2020 FOLGE ZWEI folgt in Neue Sinnlichkeit 77 – im Dezember 2020

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FINE E COMPATTO

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WARNUNG: recommended posts (Zusätze, die als Empfehlungen oder Beziehungen von WordPress hier eingestellt werden)

auf dem Dietmar Moews‘ Blog eingeblendete „Recommended Posts“ oder sonstige „Pseudoempfehlungen“ werden von WordPress

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gegen das Einverständnis des Eigentümers Dr. Dietmar Moews

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hier gezeigt und sind keine Empfehlungen von Dr. Dietmar Moews. Nichts davon wird i.S.d.P. von Dr. Dietmar Moews verantwortet. Dietmar Moews klickt diese „recommendends“ nicht an und liest nichts davon.

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Ab jetzt werden alle Dietmar Moews‘ Blog-Beiträge mit dem SLOGAN

FINE E COMPATTO deutlich beendet.

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Neue Deister Zeitung unverlässlich

September 19, 2020

Lichtgeschwindigkeit 10100

am 20. September 2020

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Dokument

lokale Bürgerinitiative im Rechtsstaat

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Heute brachte die NDZ in ungewöhnlichem Großformat den folgenden Titel:

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Liebe Benutzer*ienen der LICHTGESCHWINDIGKEIT bei WordPress, es folgt ein Text/Bild-Beitrag, den ich für die Leser der NDZ (Neue Deister Zeitung Springe) verfasst habe. Der Text ist wegen meiner Urheberrechtsansprüche bislang nicht von der NDZ publiziert worden. Der informative Text bringt Fakten, die beweisen, dass und wie durch Jahrzehnte hindurch den Lokalblattlesern der Kleinstadt Springe am Deister durch die Neue Deister Zeitung (NDZ) eine IRREFÜHRUNG eingebrannt worden ist.

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In einem mit kommunalem Geld erstellten Bildband der beiden Springer Heimatzeugen, Heinrich Kalisch (1925-2003) und Dr. rer. nat. Hans-Heinrich Seedorf (1923-2020), mit dem Titel „Zeitzeugengeschichte von Springe von 1925 bis 1956“, wurden zahlreiche Erinnerungen von Zeitzeugen mit Briefen, Worten und Bildern und Archivgütern dokumentiert. Die historisch wertenden Teile von Kalisch/Seedorf sind wesentlich irreführend oder gar falsch. Sie behaupten z. B., der Springer Heinrich Göbel habe im Jahr 1854 die elektrische Glühlampe erfunden. Sie verschweigen den ersten Verfasser der Orts-Chronik, den umgekommenen Juden und Springer Juden Dr. Heinz Brasch. Dabei danken Kalisch/Seedorf allen möglichen Geschichtsfälschern, den Lehrern Wilhelm Hartmann, Friedrich Fischer und Wilhelm Haverkamp sowie dem Alt-Bürgermeister Jürges, der den Juden Brasch persönlich für diese Stadtgeschichte indienst genommen hatte und ekelhaft ist dann folgender Nachsatz:

„…Die Rücksichtnahme auf noch Lebende, die undurchsichtigen Verhältnisse dieser Zeit und die völlig unzureichende Quellenlage machten eine eingehende Behandlung der Zeit des Nationalsozialismus und der Nachkriegszeit für die Verfasser unmöglich. Das nachzuholen war auch eine Aufgabe des jetzigen Buches …“. Und Kalisch/Seedorf schwingen sich geschichtsklitternd auf: „18. Bericht: Der Führerstaat: (Einparteienstaat) Die Nationalsozialisten verfügten über eine straffe Organisation, die sie befähigten, in kürzester Zeit von der spitze bis zur Basis taktische Entscheidungen zu fällen und umzusetzen. Die Partei war eine lückenlose Superorganisation. Sie erfasste über die verschiedenen Gliederungen alle Berufe und Stände des deutschen Volkes. Keiner durfte abseits stehen. Alle wurden erfasst, nicht nur im öffentlichen Leben. alle Organisationen der Partei waren hierarchisch aufgebaut und jede Stufe mit einem verantwortlichen Führer besetzt, der streng den Anweisungen seiner Vorgesetzten zu folgen hatte …“ (S. 37).

Wer nicht studierter Historiker hätte in den Tagebüchern von Goebbels oder Rosenberg lesen können. In den Aufzeichnungen und Analysen zum NSDAP-Innenleben, dem SS/SA-Konflikt, den geografischen und linken/rechten Gruppenkämpfen, wird keineswegs mitgeteilt, dass – wie vom Führer gefordert – Staat und Politik sich führen ließen (vgl. Brendan Simms 2019). Und wer Zeuge war, wie die beiden Kalisch/Seedorf, sollte verstanden haben, dass und warum die „Superorganisation“ den totalen Untergang verursachte. Das entging den beiden heimatfreundigen Pioniere der Zeitzeugenschaft offensichtlich

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>Pioniere der Irreführung als lokale Domäne der Neuen Deister Zeitung von Springe< – 18. September 2020

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Heute brachte die NDZ in ungewöhnlichem Großformat den folgenden Titel:

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Im hinteren Teil des Provinzblattes NDZ, auf Seite 8, wird nämlich ein Pionier als Idol der historischen Wahrheit zuwider eingepflegt. Auch die aktuelle Leitung der NDZ deckt bis heute nicht die eigene führende Rolle daran auf. Ein Unterklassen-Auswanderer, 1848 aus Springer, wird 2020 weiterhin als Pionier der Entwicklung des elektrischen Lichts den Einheimischen Lesern erklärt. Man tut so, als habe ein Heinrich Göbel (1818-1893) in USA gegen Edison prozessiert, vor Gericht gesiegt, als „Pionier“ große Abstandsgelder erhalten und sei dann zu früh gestorben. So lehrten auch die Lehrer nach dem Krieg (1939-1945) ihren Schülern in Springer. Man hatte sogar eine Heinrich-Göbel-Schule benannt und wollte den Volkspark „Heinrich-Göbel-Park“ nennen. Schon der Orts-Chronik-Verfasser, der Lehrer Dr. Heinz Brasch, erfand bereits 1943 die Göbel-Pionier-Idolisierung.

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Als Göbel-Gutachter erhielt ich die Anfrage, ob ich die Einstein-von Braun Atomexperimente im Springer „Wegemeisterhaus“ für möglich halte, und habe darauf meinen folgenden Text für die NDZ geschrieben. Jedenfalls treten für mich ganz harte soziologische Tatsachen der proaktiven lokalen Führungs- und Meinungsmacht hervor zur Frage: „Was halten die Bewohner der Kleinstadt Springer für wahr? woher haben sie ihr vermeintliches Wissen? Wozu schweigen sie lieber? Vielleicht können die Menschen aus folgendem Narrativ etwas über Massenkommunikation im Kleinen lernen:

>Springer* als moderner Pionierort mit Einstein

Der Springer Ortsbürgermeister Karl-Heinz Friedrich (CDU) freute sich über kostengünstige neue Idole und Pioniere für den kreativen Ort hinterm Deister. Zumal bereits Einsteins Familienunternehmen als Pioniere des elektrischen Lichts große Straßen-Beleuchtungsprojekte in München, Zürich und Wien realisierten, womit zusätzlich Bezug zur Lichtstadt Springer offenkundig ist. So könnte auch der Leuchtkörper am Ebersberg zur „Einstein-Bastei“ umgewidmet werden, der den ersten Atomsprengkörpern, von 1915 aus Springe, sehr ähnelt.

* Springer (sic!) nannte Henry Goebel Sr. seine Heimatstadt Springe in seiner ersten von sieben Eidesstattlichen Erklärungen im Januar 1893 in New York.

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Es ist zu vermuten, dass auch lange nach dem geistigen Aufkommen von Münchhausen in Springe (Göbels Lehrer), auch Einstein und Wernher von Braun bereits im Jahr 1914 in Springe die ersten erfolgreichen Experimente mit kleinen Atombomben durchführten (Jahrzehnte vor Großbritannien).

Wie die NDZ jetzt vom „Einsteinkreis“ erfuhr, der aus Mitgliedern des Springer Geschichtsvereins und dem damaligen Nachkriegs-Superintendent Heinrich Grimm bestand, gab es ein Labor im ehemaligen Wegemeisterhaus, nahe der Kaiserrampe. Dort sollen die ersten Testexplosionen erfolgreich stattgefunden haben

Einstein/ von Braun hatten jeweils die Nachtzeit des 31. Dezember genutzt, wo die Sylvesterfeiern und das übliche Feuerwerk, für akustische Deckung sorgte. Die radioaktiven Rückstände wurden in den Nebengebäuden des

Laves-Jagdschlosses zwischengelagert. Sie sollen die ehemalige „Kaiserrampe“ und einen Sonderzug der Reichsbahn benutzt haben und direkt in der Einsiedlung (ehem. Lohöfer) gewohnt haben. Schwerer persönlicher Streit zwischen dem älteren Einstein und dem jüngeren Wernher von Braun um verfügbare Forschungsgelder beendete deren Zusammenarbeit in Springe.

Während die beiden Pioniere der Atomphysik, Einstein und von Braun, später von den USA angeworben wurden, hatte Hitler (in Springe) gegen Ende der Weimarer Republik noch selbst versucht, die fortschrittliche Waffentechnik in Deutschland zu halten.

Der NDZ liegen Auszüge der Korrespondenz zum Atomlabor „Wegemeisterhaus Springe“ vor, die aus dem Nachlass der Springer Geschichts- und Naturwissenschafts-Professoren, Horst Callies und Hans Heinrich Seedorf, stammen sollen. Vor einigen Jahren präsentierte Museumspionier Prof. Callies sogar ein Glasgehäuse (NDZ berichtete), das mutmaßlich zum Bau der Einstein/von Braun-Atombomben-Modelle verwendet worden sei. Callies bezeichnete dieses Gehäuse als „Fliegenfalle“. Dafür erhielt er sogar das Bundesverdienstkreuz.

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Der Springer Ortsrat besitzt vom eigenen Rang als Pionier-Stadt bislang nur Geheimpapiere im Stadtarchiv, die von Patent-Gerichtsprozessen zur Kernspaltung aus den USA stammen. Vom geheimen Atomlabor im Springer Wegemeisterhaus besitzt das Stadtarchiv keine Dokumente, obschon sowohl Prof. Callies wie auch Prof. Seedorf im Museum auf dem Burghof  jahrzehntelang aktiv waren. Man könnte allerdings im Museumsarchiv oder in den geheimnisumwitterten Oscar Musal-Papieren, des Amtsgerichtsrats, fündig werden.

Sollte jetzt ein Sturm der Springer, besonders auch der Schüler, auf das Stadtarchiv erfolgen, selbst zu sehen, was die geheime Orts-Geschichte noch alles sagt, hätte die NDZ allerdings viel zu tun, wenn sie die Führungsrolle fortsetzen möchte. Und es drängt erneut der akute Personalmangel für Stadtarchiv und Museum wieder auf die Tagesordnung von Stadtrat und Ortsrat (nach Abgang des Stadtarchivars Andreas Lilge; NDZ berichtete).

An sich kann preisgünstig die „Einstein-Bastei“ aus der bislang so genannten „Göbel-Bastei“ gemacht werden – der Leuchtkörper ist durchaus als Fantasieform eines Atomsprengkörpers gut geeignet. Auch ließe sich ein zweiter Pferdehalfter am alten Springer Amtsgericht neben dem ersten anbringen, der an den Stadtarchivar Andreas Lilge mit folgenden Worten erinnert: „Herausgeber der Ortschronik Springe im Jahr 2002 und Pionier des Archivwesens“.

Eine Verdi-Göbel-Lilge-Darstellung lässt sich als Idolisierungs-Symbol für den Fremdenverkehr und durchaus auch international vermarkten, sobald es um Idole und Pioniere geht. In der Pipeline des Springer Stadtmarketings befinden sich auch weitere Modelle, z. B. Bill Wyman als Hannah Arendt-Double, Keith Moon als Charles Aznavour und Mireille Matthieu.

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Dietmar Moews, Köln am 18. September 2020, meint: Die beiden Zeitzeugen, Kalisch und Seedorf, haben ihre persönlichen Erlebnisse und ihre „Heimatverbundenheit“ – als Weltkriegsflüchtlinge – zusammengetragen und publiziert, wofür ich ihnen danken möchte. Springe hat gar nichts sozio-geistiges hervorgebracht – die beiden sind damit alleinstellend. Ich bedauere die Lücken, aber ich finde die Brasch-Verleugnung beachtlich.

13. Änderung / Ergänzung des Wortlautes auf den Gedenktafeln von Heinrich Göbel. Herr Friedrich stellt den Antrag vor. Er bittet den Bürgermeister, Herrn Springfeld, eine Stellungnahme zu der Thematik abzugeben. Herr Springfeld stellt klar, dass aus seiner Sicht die Stadt weiterhin stolz auf Heinrich Göbel sein darf. Der Teil gehört zur Stadtgeschichte und dieser solle auch nicht gestrichen werden. Er informiert, dass es keine rechtliche Verpflichtung etc. gibt, die eine Anpassung, Ergänzung oder Ähnliches an den Göbel-Denkmälern vorsehe. Der Ortsrat sei hier vollkommen frei in der Entscheidung. Er könne sich vorstellen, kleine Tafeln zur Einordnung des Sachverhaltes zu ergänzen. Am Ende solle man einen positiven Schlussstrich unter die Thematik ziehen. Der Ortsrat befürwortet die Idee. Bis zur nächsten Sitzung solle nun ausgearbeitet werden, wie ein Hinweistext auf der Tafeln aussehen könnte

 


Mario Adorf als Karl Marx am Arsch

September 7, 2020

Lichtgeschwindigkeit 10091

am Montag 7. September 2020

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Karl Marx / Henry Goebel Sr. geb. 1818

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„…Dabei das wüste Fressen und die geile Brunst dieses „Idealisten“.

Es ist mir jetzt völlig klar, dass er, wie auch seine Kopfbildung und sein Haarwuchs beweist, – von den Negern abstammt, die sich dem Zug des Moses aus Ägypten anschlossen (wenn nicht seine Mutter oder Großmutter von väterlicher Seite sich mit einem nigger kreuzten). Nun, diese Verbindung von Judentum und Germanentum mit der negerhaften Grundsubstanz müssen ein sonderbares Produkt hervorbringen. Die Zudringlichkeit des Burschen ist auch niggerhaft….“ (aus Marx‘ Brief an Engels)

Man lässt Marx‘ Tochter Eleonor sagen:

„Kaum jemand sieht den Menschen dahinter, der sagte: Ich bin kein Marxist.“

Im Film wird in Mario Adorfs künstlerischem Auftritt als Karl Marx, den der bejahrte Schauspieler ADORF für anpassend hingestellt, dass er wirklich Heimat in Mayen, Eifel, hat und hatte, wo er aufgewachsen sei und, dass er immer Karl Marx als Idol bewundert habe. Ein Glück für Adorf also, als über 80-Jähriger den über 60-jährigen Marx (gestorben mit 64 in London) im Doku-Film darstellen zu dürfen.

 

Marx hinterlässt neben allen möglichen Schriften in 45 Bänden etwa 15 dicke blaue DDR-MEW-Bände, nur mit Briefen, hauptsächlich Geldbettelbriefe von Marx (44 Jahre alt) in London an Fabrikleiter Engels (42 Jahre alt) in Manchester, davon hier vom 30. Juli 1862 folgendes Beispiel, der im Ton und in der Proletenhaftigkeit typisch ist:

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MEW 30, Seite 257:

„147 Marx an Engels in Manchester:

(London) 30. Juli (1862)

Lieber Engels,

Aus den einliegenden Wischen siehst Du teilweise, wie ich bin bothered. Der landlord hat sich bisher beschwichtigen lassen, hat 25 Pfund zu bekommen. Der Klaviermann, der Ratenzahlungen für das Klavier bekommt, sollte schon am letzten Juni 6 Pfund erhalten, und ist ein grober Lümmel. Steuerzettel für 6 Pfund liegen mir im Haus. den Schuldreck von ungefähr 10 Pfund habe ich glücklicherweise bezahlt, da ich alles tue, um den Kindern direkte Demütigungen zu ersparen. Dem Metzger habe ich 6 Pfund abgezahlt (und dies war meine Gesamteinnahme eines Vierteljahres von der „Presse“!), aber der Kerl tritt mich wieder, nicht zu sprechen von Bäcker, teagrocer, greengrocer und wie all das Teufelszeug heißt.

Der jüdische Nigger Lassalle, der glücklicherweise Ende dieser Woche abreist, hat glücklich wieder 5000 Taler in einer falschen Spekulation verloren. Der Kerl würde eher das Geld in den Dreck werfen, als es einem „Freunde“ pumpen, selbst wenn ihm Zinsen und Kapital garantiert würden. Dabei geht er von der Ansicht aus, dass er als jüdischer Baron oder baronisierter (wahrscheinlich durch die Gräfin) Jude leben muss. Dank Dir, dass der Kerl, der die Geschichte mit Amerika usw. weiß, also die Krise kennt, in der ich mich befinde, die Frechheit hatte, mich zu fragen, ob ich eine meiner Töchter als „Gesellschafterin“ der Hatzfeldt übergeben wolle und ob er mir selbst die Protektion Gerstenbergs (!) verschaffen solle! Der Kerl hat mir Zeit gekostet und, meinte das Vieh, da ich ja jetzt doch „kein Geschäft“ habe, sondern nur eine „theoretische Arbeit“ mache, könne ich ebensogut meine Zeit mit ihm totschlagen! Um gewisse dehors dem Burschen gegenüber aufrechtzuhalten, hatte meine Frau alles nicht Niet- und Nagelfeste ins Pfandhaus zu bringen!

Wäre ich nicht in dieser scheußlichen Position und ärgerte mich nicht das Klopfen des Parvenu auf den Geldsack, so hätte er mich königlich amüsiert. Seit dem Jahr, wo ich ihn sah, ist er ganz verrückt geworden. Der Aufenhalt in Zürich (mit Rüstow, Herwegh etc.) und die spätere Reise in Italien, dann sein „Herr Julian Schmidt“ etc. haben ihm den Kopf vollends verdreht. Er ist nun ausgemacht nicht nur der größte Gelehrte, tiefste Denker, genialste Forscher usw., sondern außerdem Don Juan und revolutionärer Kardinal Richelieu. Dabei das fortwährende Geschwätz mit der falschüberschnappenden Stimme, die unästhetisch demonstrativen Bewegungen, der belehrende Ton!

Als tiefes Geheimnis teilte er mir und meiner Frau mit, dass er Garibaldi den Rat gab, nicht Rom zum Ziel des Angriffs zu machen, sondern er solle nach Neapel, dort sich zum Diktator (ohne Verletzung Viktor Emanuels) aufwerfen, die Volksarmee aufrufen zum Feldzug gegen Östreich, Lasalle leiß ihn 300 000 Mann aus dem Boden stampfen, und die piemontesische Armee schloss sich natürlich an. Und dann – nach einem von Herrn Rüstow, wie er sagt, gebilligten Plan – solle ein detachiertes Korps nach der adriatischen Küste (Dalmatien) gehn oder vielmehr schiffen und Ungarn insurgieren, während die Hauptarmee unter Garibaldi ohne Berücksichtigung des Quadrilaterals von Padua nach Wien zog, wo die Bevölkerung sofort revoltierte. Alles vollendet in 6 Wochen. Als Hebel der Aktion: Lassalles politischer Einfluss oder seine Feder in Berlin. Und Rüstow an der Spitze eines Korps von deutschen Freischärlern angeschlossen an Garibaldi. Bonaparte aber war paralysiert durch diese Lassallschen coup d’èclat.

Er war jetzt auch bei Mazzini, und „auch dieser“ billigte und „bewunderte“ seinen Plan.

Er stellte sich diesen Leuten vor als „Repräsentant der deutschen revolutionären Arbeiterklasse“ und unterstellte bei ihnen (wörtlich!) die Kenntnis, dass er (Itzig) durch seine „Broschüre über den italienischen Krieg Preußens Intervention verhinderte“, und in fact „die Geschichte der letzten 3 Jahre“ geleitet hat. L(assalle) war sehr wütend über mich und Frau, dass wir uns über seine Pläne lustig machten, ihn als „aufgeklärten Bonapartisten“ hänselten usw. Er schrie, tobte, sprang und hat sich endlich gründlich überzeugt, dass ich zu „abstrakt“ bin, um Politik zu verstehen.

As to america, so ist das, sagt er, ganz uninteressant. Die Yankees haben keine „Ideen“. Die „individuelle Freiheit“ ist nur eine „negative Idee“ etc. und was dieses alten verkommenen Spekulationskehrrichts mehr ist.

Wie gesagt, unter andern Umständen (und wenn er mich nicht im Arbeiten stört) hätte der Kerl mich königlich amüsiert.

Dabei das wüste Fressen und die geile Brunst dieses „Idealisten“.

Es ist mir jetzt völlig klar, dass er, wie auch seine Kopfbildung und sein Haarwuchs beweist, – von den Negern abstrammt, die sich dem Zug des Moses aus Ägypten anschlossen (wenn nicht seine Mutter oder Großmutter von väterlicher Seite sich mit einem nigger kreuzten). Nun,diese Verbindung von Judentum und Germanentum mit der negerhaften Grundsubstanz müssen ein sonderbares Produkt hervorbringen. Die Zudringlichkeit des Burschen ist auch niggerhaft.

Wenn Herr Rüstow übrigens den Zug von Padua nach Wien erfunden hat, so scheint der mir auch einen Sparren zu viel zu haben.

Salut

Dein K. M.

Eine der großen Entdeckungen unserer nigger – die er aber nur den „Vertrauten Freunden“ noch mitteilt – ist, dass die Pelasger von den Semiten abstammen. Hauptbeweise: Im Buch der Makkabäer“ schicken die Juden Gesandte nach Griechenland um Hülfe, sich berufend auf Stammverwandtschaft. Ferner hat man eine etruskische Inschrift in Perugia gefunden, und Hofrat Stücker in Berlin und ein Italiener haben sie gleichzeitig entziffert und die etruskischen Buchstaben unabhängig von einander in hebräische aufgelöst.

Damit wir ihm nicht mehr mit „Blue Books“ kommen, hat er für 20 Pfund blue books (unter Buchers Leitung) gekauft.

Er hat Bucher zum Sozialismus bekehrt, wie er behauptet. Der Bucher ist nun ein ganz feines, wenn auch verzwicktes Männchen, und jedenfalls kann ich nicht glauben, dass er Lassalles „auswärtige Politik“ akzeptiert hat. Bucher ist das „Setzerweib“ im „Julian Schmidt“.

Wärst Du nur ein paar Tage hergekommen, Du hättest für ein Jahr Stoff zum Lachen eingelegt. Darum wollte ich Dich so gerne hier haben, Solche Gelegenheit kommt nicht jeden Tag.“

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Archivar Lilge als Göbel-Kopie vor dem Geburtshaus, das erst nach der Geburt gebaut worden war.

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Film im ZDF am 7. September 2020:

>Karl Marx – Der deutsche Prophet<

Dokumentationsfilm D 2018, mit Mario Adorf, Regie Christian Twente, Michael Löseke.

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In diesem Film, der ja als Doku selbstsigniert daherkommt, gibt es zwei enorm peinliche Machenschaften:

1. Es sprechen lauter Kommentatoren, als Konstitutiv dieser Doku-Mache, die sich nicht gründlich genug mit Karl Marx einstudiert haben, und deshalb lauter irreführende Dummheiten ausbreiten.

2. Mario Adorf, der jetzt neunzig Jahre Geburtstag beging, will ernst genommen werden, indem er darauf besteht, Karl Marx immer als beachtliches Idol für Adorf die wichtigste Rolle im Künstlerleben war.

Leider hat sich Mario Adorf nicht hinreichend mit dem Karl Marx, dessen Leben und den pseudowissenschaftlichen Exzerpten des Marx beschäftigt, seine Biografie nicht studiert, Marx‘ Pöbelhaftigkeit nicht wahrgenommen, die sozialen Niederträchtigkeiten von Marx ignoriert.

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Auf Karl Marx-Brief vom 30. Juli 1862 an Friedrich Engels in Manchester, antwortet dieser:

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„Manchester 31. Juli 1862

Lieber Mohr,

Du begreifst, dass es nicht den schweren Zahlungen des vorigen Monats mir unmöglich ist, Dir jetzt Pfund 25 aufzutreiben …

Dein

F. E.“

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Natürlich hat der Militariasammler Engels die arschkriecherischen Militärschwafelei Marxens nicht groß beachtet, auch die antisemitischen Neger-Ausfälle gegen Ferdinand Lassalle nicht – es ging um Geld – es ist also noch vor der Zeit in der dann Marx von Engels Firma eine Scheinanstellung und ein Luftgehalt und eine Luftsozialversorgung regelmäßig erhielt.

Und Mario Adorf sollte sich jetzt mal ganz in Ruhe den tatsächlichen Marx reinziehen – wie das Familienzerwürfnis mit dem Kindermädchen Helene Demuth die Ehefrau Jenny fertig machte, um dann im Film den Herrn Frederic Demuth an Marx‘ Grab zu stellen – der tatsächlich Charles Frederic, also Karl und Friedrich, Marx und Engels, hieß, für Engels verheimlichter Sohn gehalten worden war und dann als Marx Sohn und Bruch der Marx-Ehe indirekt mitgeteilt wurde (keine DDR-Biografie kennt Frederic Demuth) –

Während doch angeblich Vater Karl Marx einen großen Hype um den jung gestorbenen einzigen Sohn Edgar Musch machte, er von diesem Sohn Charles Frederic so wenig wissen wollte, dass der unverzüglich von Engels in Manchester adoptiert, aber direkt in London zu britischen Pflegeeltern weggeben worden war.

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Neger? – Glück für Immanuel Kant, dass ADORF nicht an Kant sich herangemacht hat.

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Dietmar Moews macht Elektro-Reklame mit gemaltem Kerzenlicht

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