Hans-Michael Rehberg 1938 – 2017 Kurznachruf

November 9, 2017
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Vom Freitag, 10. November 2017

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Der Theater- und Fernsehschauspieler Hans-Michael Rehberg, geboren am 2. April 1938 in Fürstenwalde/Spree ist jetzt, 79-jährig, am 7. November 2017 in Berlin gestorben. So gab das Münchner Residenztheater am Donnerstag bekannt, wo Rehberg aktuell im Ensemble spielte. Rehberg war auch als Regisseur aktiv.

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Eine besondere Prominenz erlangte Rehberg in der ARD-Fernsehreihe „Pfarrer Braun“ (als Counterpart mit Otti Fischer), wo er ab 2003 den Bischof Hemmelrath spielen durfte.

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Hans-Michael Rehberg wuchs in Brandenburg, Schlesien, am Starnberger See und in Duisburg auf, erhielt In Essen an der Folkwangschule seine Schauspielausbildung. Seine Berufslaufbahn begann an den Vereinigten Städtischen Bühnen Krefeld-Mönchengladbach, anschließend ging er von 1963 bis 1972 an das Bayerische Staatsschauspiel in München, kam zum Wiener Burgtheater und zu den Salzburger Festspielen. Im Alter von 25 Jahren wurde er am Bayerischen Staatsschauspiel Mitglied des Ensembles und mit 30 erhielt er die Nominierung zum Bayerischen Staatsschauspieler. Drei Jahre später feierte er als Regisseur am Münchner Residenztheater Premiere und weitere zwei Jahre später arbeitete er als Regisseur und Schauspieler am Hamburger Schauspielhaus.

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Rehberg war im ernsten Fach ebenso tätig wie in der Komödie. Ab 2004 war er in der erfolgreichen Kinokomödie TRAUMSCHIFF Surprise als Rogul zu sehen. Mit Der Totmacher, Schindlers Liste und Die Manns feierte er Erfolge in Kostüm-Spielen. Rehberg wurde überwiegend als Mitspieler und in Nebenrollen, selten in Hauptrollen, besetzt.

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Sein Weg führte über die Städtischen Bühnen Krefeld Mönchengladbach, Burgtheater Wien, Thalia Theater Hamburg, Deutsches Schauspielhaus Hamburg, Freie Volksbühne Berlin, Schauspielhaus Zürich, Kammerspiele München, Residenztheater München, Münchner Volkstheater, Württembergisches Staatstheater Stuttgart, Salzburger Festspiele. Hans-Michael Rehberg arbeitete mit den Regisseuren Heinz Hilpert, Karl-Heinz Stroux, Axel von Ambesser, Peter Zadek, Ingmar Bergman, Franz Xaver Kroetz, Dieter Giesing, Michael Haneke, Luc Bondy, Hans Lietzau, Peter Stein, Claus Peymann, Heinrich Breloer, zuletzt mit Andrea Breth.

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Auch in vielen TV-Krimis wie „Schuld“ nach Ferdinand von Schirach, „SOKO Kitzbühel“ und „Derrick“ trat Rehberg auf. Kinorollen hatte er unter anderem in dem Drama „Die Wand“ mit Martina Gedeck und dem Holocaustfilm „Schindlers Liste“.

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Für den mit dem Oscar prämierten Film „Liebe“ von Michael Haneke synchronisierte er den französischen Schauspieler Jean-Louis Trintignant.

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Für sein Schaffen wurde Rehberg mehrfach ausgezeichnet, erhielt 1994 die der österreichischen Kainz-Medaille für die Darstellung des Mendel Krik in „Sonnenuntergang“ von Isaak Babel im Wiener Akademietheater. 1999 erhielt er den Gertrud-Eysoldt-Ring als bester Schauspieler für „Der verkaufte Großvater“ von Franz Xaver Kroetz am Münchner Volkstheater.

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ALBERT SPEER Juden-Massenmörder HETTLAGE bei Karl Rahner Akademie vertuscht im Kölner Stadt-Anzeiger

Oktober 27, 2017

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am Samstag, 28. Oktober 2017

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Kölner Stadt-Anzeiger am 27. Oktober 2017, Seite 28, von Tobias Christ:

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„Systematisch gelogen nach dem Krieg. FRANK & FREI Zwei Historiker diskutieren über Albert Speer. …

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Wie so oft spricht der Kölner Stadt-Anzeiger ein wichtiges Thema an, sagt bereits Bekanntes und verdeckt dabei mehr Unbekanntes – wie den üblen Juden-Massenmörder Karl M. Hettlage, der konkret und unmittelbar der Akteur war:

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Stellvertreter des Stellvertreters – der SS-Mann Hettlage (Mitglied der Centrum Partei).

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Die schriftliche Ankündigung der Karl Rahner Akedemie lautet so:

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Er habe überlegt, ob er einen Abend in seiner Diskussionsreihe „frank & frei“ tatsächlich Albert Speer widmen sollte, räumte Joachim Frank ein. Ob Figuren aus der Vergangenheit wie Speer überhaupt noch interessieren? Die Resonanz zerstreute die Zweifel des Chefkorrespondent der Dumont-Mediengruppe und Moderator der Veranstaltung: mehr als 100 Besucher folgten in der Karl-Rahner-Akademie den Ausführungen der beiden Historiker Jost Dülffer und Magnus Brechtken, Autor des jüngst erschienenen Buchs

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„Albert Speer – eine deutsche Karriere“

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Eine kontroverse Diskussion hatte der Abend zwar nicht zu bieten: Beide Experten waren sich einig darüber, dass sich der einstige Rüstungsminister für Bewaffnung und Munition nach dem Zweiten Weltkrieg wider besseres Wissen als Techniker darstellte …dass er selbst 1942 zur Erweiterung des Konzentrationslagers Ausschwitz 13,7 Millionen Reichsmark bereitgestellt hatte

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Bereits im Jahr 1941 legte Albert Speer seinen Straßenbautrupp-Leiter und früheren Kommilitonen Rudolf Wolters mit eindeutigen Rüstungs- und Truppenzahlen dar, wie eine teils 50-fache Überlegenheit der Kriegsgegner eine Sieg im Hitlerkrieg unmöglich sei – sondern, es sei eine Frage der deutschen Tüchtigkeit, wie lange der Zusammenbruch hinaus zu zögern sein wird. Und auf den Vorhalt, Speer träte doch für diesen Krieg ein, was soll das denn? antwortete Speer sinngemäß: Wir müssen eben solange eine Spaß daraus machen, wie es geht. Wolters war entsetzt.

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Wir wissen, diese Rechnung hat Albert Speer seinem Führer erst anfang 1945 vorgelegt, um mit der sowjetischen Besetzung der oberschlesischen Rüstungsbetriebe und dem völligen Zusammenbruch des deutschen Transportnetzes die deutsche Verteidigung innerhalb der kommenden acht Tage (Januar 1945) nicht mehr fortsetzbar sein wird.

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Kölner Stadt-Anzeiger weiter:

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„…In fast allen Speer-Biografien wurde nicht mit den historischen Quellen gearbeitet“, so Brechtken, stellvertretender Direktor des Instituts für Zeitgeschichte. Vor allem Joachim Fest, Mitautor von Speers „Erinnerungen“, habe unkritisch gearbeitet und sogar andere Wissenschaftler angefeindet, die genauer auf Speers Biografie geschaut hätten (Anm. DM: Gregor Janssen; Matthias Schmidt). Mit seinem Buch wollte er diese Wissenschaftler „ins Recht“ setzen, sagte Brechtken. Für Jost Dülffer passt das Buch gut in eine publizistische Phase, in der von Rechten alte Legenden gern wieder aufgewärmt würden. Es entlarve die „systematische Lüge“ eines Mannes, der sich nach dem Krieg den Amerikanern „mit einer völligen Umkehrung dessen angedient hat, was er war“. Damit kam Speer auch durch: Während viele andere Nazis aus der Führungsriege zum Tode verurteilt wurden, musste Speer nur 20 Jahre ins Gefängnis (Anm. DM bis 1966) und starb 1981.“

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Hier ist es jetzt mal genug mit Tobias Christ und dem Kölner Stadt-Anzeiger!

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Hat denn dieser Berichterstatter Tobias Christ die EXPOSITION der Karl Rahner Akademie nicht angeschaut?

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Da kommen die beiden Aufklärer-Historiker Markus Brechtken und Jost Dülffer nämlich zunächst mal im Kuckucksgewand daher, weil diese Publikumsveranstaltung so angekündigt wird:

Okt 2017
frank & frei
Die Lügen vom guten Nazi Albert Speer
(1905-1981),
Hitlers Architekt und Rüstungsminister
in der neueren Forschung
Joachim Frank
im Gespräch
mit
Prof. Dr. Magnus Brechtken
Vize-Direktor des Instituts für Zeitgeschichte München
und
Prof. Dr. Jost Dülffer Professor em. für Neuere Geschichte Köln.Bereits dieser Titel der Karl Rahner Akademie prolongiert die Speerlüge.

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Denn Albert Speer war der Entscheider in allen Belangen, mit Generalvollmacht Adolf Hitlers.

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Speer hatte sich allenfalls mit Himmler/SS und mit Goebbels/Kommunikation abzustimmen. Alle anderen Arbeitsfelder konnte Albert Speer ohne Rangordnung oder personale Rücksichtnahmen bestimmen und unter Androhung der Exekution erzwingen. Und so geschah es. Albert Speer war spätestens seit 1942/43 der Stellvertreter, seit Hitler selbst seine Bunkerquartiere gar nicht mehr verließ und nirgends mehr öffentlich auftrat.

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In der Karl Rahner Akademie.de heißt es dann gebunden und verfälschend aufgemacht:

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Er stammte aus gutem Hause, hatte Architektur studiert, trat früh schon der NSDAP bei, wurde vom »Führer« persönlich gefördert und mit Planung und Bau monumentaler Repräsentationsbauten beauftragt.
1942 avancierte er zum Rüstungsminister und gehörte zum engsten Kreis um Adolf Hitler.
Nach dem Krieg aber und auch noch, als er 1966 aus der Haft entlassen worden war, behauptete Albert Speer, von den Verbrechen der Nazis und insbesondere von Auschwitz nichts gewusst zu haben. Seine »Erinnerungen« (1969 u.ö.) und seine »Spandauer Tagebücher« (1975 u.ö.) wurden zu internationalen Bestsellern, die Speers Aufzeichnungen zu seriösen Quellen adelten und den Blick auf das »Dritte Reich« nach 1933 lange getrübt haben.
Damit ist es inzwischen vorbei. Spätestens seit der jüngst erschienenen Studie von Magnus Brechtken (Albert Speer. Eine deutsche Karriere. Berlin 2017) wissen wir, dass es den »guten Nazi« nie gegeben hat.

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Diese Vorstellung des millionenfachen Massenmörders und Juden-Ausrotters, Erbauers und Chefs aller Arbeits- und Vernichtungslager, die bis 1945 betrieben wurden – zuletzt noch die „Mittelbau / Schacht Dora-Höhlenfabrik der A4/V2“ einer Hölle mit Ortsbegehung durch Albert Speer:

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„Er stammte aus gutem Hause, hatte Architektur studiert, trat früh schon der NSDAP bei, wurde vom »Führer« persönlich gefördert und mit Planung und Bau monumentaler Repräsentationsbauten beauftragt.
1942 avancierte er zum Rüstungsminister und gehörte zum engsten Kreis um Adolf Hitler“
lenkt genau in der Weise von SPEER dem teuflischsten, der obersten Massenmörder ab, wie es die Schmierfinken Joachim Fest und Jost-Wolf Siedler so in den „Erinnerungen“ zurechtgeschustert hatten.

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So, wie Albert Speer vor dem Nürnberger Tribunal aussagte: Entscheidend für die Hitler-Nazi-Hölle sei das „FÜHRERPRINZIP“ gewesen. Alles und Jedes musste und wurde von Hitler persönlich mündlich angeordnet. Niemand durfte Entscheidungen selbständig treffen. Alle unterstellten sich dem Führerprinzip und waren damit in keinem lückenlosen administrativen Netzwerk verbunden – Keiner war über mehr informiert als in seinem unmittelbaren Arbeitsfeld auf seiner Ebene (wie ein V-Mann-System) gewusst wurde. So begründete Speer seine angeblichen Unkenntnisse.

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Deshalb gemahne ich hier den Veranstalter JOACHIM FRANK und die von ihm vertretene KARL RAHNER AKADEMIE in der Reihe „frank & frei“ – wer die Speer-Materialien und den Forschungsstand nicht zur Kenntnis nimmt, sollte umsichtiger vorbereitet sein:

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Wie kann es sein, dass hier von Geschichtsdesign der Adenauer-Republik gehandelt wird, in Köln am Rhein, und der schlimmste Stellvertreter Speers, immer wo es um Leben und Tod ging, Karl M. Hettlage, der noch Mitgründer der CDU, nach dem Krieg, und NRW-Minister und Adenauer-Regierungsmitglied werden konnte, wird nicht genannt?

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Karl Maria Hettlage wurde am 28. November 1901 in Essen geboren und starb am 3. September 1995 in Bonn. Er war laut Wikipedia habilitierter Jurist, Zentrums-Politiker, SS-Hauptsturmführer, Vorstandsmitglied der Commerzbank, „zentrale Rolle“ in Albert Speers Behörde, Generalbauinspektor für die Reichshauptstadt sowie im Reichsministerium für Rüstung und Kriegsproduktion.

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„Karl M. Hettlage hatte nach dem Zweiten Weltkrieg viel zu verbergen: Er war einer von Albert Speers engsten Mitarbeitern gewesen und hatte dabei maßgeblich an der Vertreibung der Berliner Juden und an der Organisation der deutschen Kriegs- und Rüstungsmaschinerie mitgewirkt. Seiner Karriere nach 1945 stand das nicht im Weg.

Er wurde Professor für Öffentliches Recht und Staatssekretär im Bundesfinanzministerium von 1959 bis 1962,

Im Frühjahr 1959 wurde Hettlage zum Staatssekretär beim Finanzminister Franz Etzel in der Bundesregierung Konrad Adenauer berufen.

Von 1967 bis 1969 war Hettlage beamteter Staatssekretär im Finanzministerium, berufen durch den Finanzminister Franz Josef Strauß. Dort beteiligte sich Hettlage an der Finanzreform der CDU-SPD-Koalition. 1967 erhielt er auf Veranlassung von Franz Josef Strauß die Auszeichnung mit dem Großen Bundesverdienstkreuz mit Stern und Schulterband.“

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Und jetzt einige kurze Geschmacks-Tests für diese Schwerstverbrecher-Kategorie HETTLAGE, der nicht einmal 1945 angeklagt worden war und wie die „Tauben im Gras“ das obervergoldete CDU-Bundesverdienstkreuz davon tragen durfte.

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Ich zitiere aus HEINRICH BRELOER Unterwegs zur Familie Speer – Begegnungen, Gespräche, Interviews; Berlin 2005, Ullstein Verlag:

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Seite 278: „Wolf Speer (Anm. DM Neffe von Albert Speer): Dustmann war ein Architekt. Hettlage war der Bürovorsteher, der sein Ministeramt in verwaltungsmäßiger und wirtschaftlicher Art und Weise geleitet hat. Er war dann ein wichtiger Mann im Adenauer-Staat, und er ist auch von Albert Speer beauftragt worden, seine Interessen im Familienbereich zu vertreten, gemeinsam mit Herrn Wolters und Herrn Piepenburg … Wer damals unter Hitler viel zu sagen hatte, weiß ich gar nicht, aber es sind in der Nachkriegszeit alle sehr erfolgreiche Architekten gewesen … Später Stadtbaurat von Düsseldorf.

BRELOER: Warum spendet der für Albert Speer Geld?

WOLF SPEER: Er hatte ja nichts gegen ihn. Apel war sein Bürochef … war der Organisator des Büros, man kann auch sagen, der Leuteantreiber. Ein Mann mit Organisationstalent …“

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Seite 340: „Günter Rusnok (ein Torpedoelektroniker 1945 in Untersuchungshaft Schloss Kransberg): Röchling war da von den Stahlwerken Saarbrücken; Thyssen, der Chef der Thyssen-Werke; Heinkel, der Flugzeugkonstrukteur, mit seinem Chefkonstrukteur; dann Dorpmüller, der Minister für das Eisenbahntransportwesen; Ganzenmüller (Anm. DM sämtliche an Speer Weisungsgbundene).

BRELOER: Also technische und wirtschaftliche Elite. Hjalmar Schacht war auch hier, der Reichsbankpräsident.

GÜNTHER RUSNOK: Ja. Der machte jeden Tag nach dem Essen seinen Rundgang, seine zehn, fünfzehn Runden. Das war sein festgelegtes Pensum.

BRELOER: Und aus Speers Mitarbeiterstab aus dem Rüstungsministerium waren auch Leute hier.

GÜNTHER RUSNOK: Schulze-Fielitz, Hayler war da, Hettlage war hier, außerdem Saur, Dorsch war mit im Zimmer. Und Reuter, der war irgendwo im Vorstand…“

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S. 500: SUSANNE WILLEMS (Historikerin): „… Die Räumungen aber waren nur möglich wegen der Zugriffsmöglichkeit auf die von Juden in Berlin aufgegebenen oder noch bewohnten Wohnungen. So weit zu der Vorkriegszeit. Im August 1940 ist der erste Bombenangriff auf Berlin, also der Krieg rückt auch für die Berliner Bevölkerung etwas näher. Und genau das weiß auch Speer … einfach Gelder bereitgestellt wurden, in den Kriegshaushalten storniert worden. Speer holte sich nun gerade Anfang 1940 einen in Finanzangelegenheiten versierten neuen Mitarbeiter und machte ihn im April 1940 zum Präsidenten seiner Durchführungsstelle – das war Professor Karl Maria Hettlage, der war ab 1934 bis Ende 1939 Stadtkämmerer in Berlin gewesen. Der war der richtige Mann in Speers Behörde, um durchzusetzen, dass alle Reichsmittel, die für die Neugestaltung Berlins vorgesehen waren, auch während des Kriegs im vollen Umfang angewiesen wurden, sodass die Vorbereitungen weiter gehen konnten. Das war im Februar 1940, und den viel zitierten Befehl Hitlers, der angeblich vom 25. Juni 1940 stammen soll, den besorgte sich Speer, wie immer, später. Von Ende Mai 1940 datiert die letzte Fassung des Räumungsplans, nämlich die Terminsetzung für die Räumung in den Abbruchvierteln. Und dieser Räumungsplan diktierte dann innerhalb der Behörde wieder den Zeitdruck, zu räumen. Juli 1940 standen in der Behörde Speers die Zeichen auf baldiges Kriegsende, sofortiger Räumungsbeginn, die Juden werden mit Hilfe der Gestapo innerhalb von wenigen Wochen aus Berlin abgeschoben. Die Vorstellung war: Bei Kriegsende wird Berlin sofort judenfrei. Die planten das in der Behörde zwischen April und Juli 1940, weil sie nach der Räumung der Abbruchviertel, der Umsetzung der Mieter in die Wohnungen von Juden, sofort abreißen wollten. Und das Abreißen stieß auf Widerspruch, damit konnte Speer sich nicht durchsetzen. Vom 29. September 1940 stammt eine Aktennotiz, also ein ganz unscheinbares Dokument, da hat Speer wahrscheinlich in einem direkten Gespräch mit Hitler die Zustimmung erhalten, dass zwar in den Abbruchvierteln die Räumung stattfindet, die Mieter umgesetzt werden in die Wohnungen der Juden, dass aber diese Viertel zunächst nicht abgerissen werden.

BRELOER: Ich lese das mal vor: „29. September 1940. der Führer hat festgelegt, daß die durch die Freimachung von 1000 Judenwohnungen zu räumenden Bereiche während des Krieges nicht abgerissen werden, sondern für durch Fliegerschäden obdachlose Bewohner vorübergehend freizuhalten sind.“ – Klingt doch ganz vernünftig?

SUSANNE WILLEMS: Ja, aber das ist Schwindel. das Interessante ist der Nachsatz – in Klammern: „Mit dieser Notwendigkeit kann unter Umständen die ganze Räumung mitbegründet werden!“ Und das heißt: Nicht das Bereitstellen von Notunterkünften in Gegenden, die man nach dem Krieg dann sofort abreißen will, um die Hauptstadt neu zu bauen, war das Ziel der Umsetzung der Bereichsmieter und der Verdrängung der Juden aus ihren Wohnungen, sondern es ergab sich als Begründung für die Öffentlichkeit. In der Speer’schen Behörde war Räumen immer für den Hauptstadtbau.

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…Im Sommer 1940 also die Vorstellung, nach Kriegsende werden die Juden ohnehin aus Berlin abgeschoben – wohin, war den Planern bei Speer egal. Ab Ende September 1940 war Speer zugleich interessiert an den Deportationen der Juden während des Kriegs; und dieser Unterschied macht im Wesentlichen das Verbrechen aus, dessen Opfer mehr als fünfzigtausend Juden aus Berlin wurden. Speer kann sich vor September 1941 nicht damit durchsetzen, dass Juden aus Berlin deportiert werden, er will aber die Räumungen; es ist auch in der Behörde alles vorbereitet. Speer klärt erst mal das Terrain: Wen braucht er für die Deportation? Er macht seit Ende September 1940 Lobbyarbeit dafür, dass diese vielen tausend Juden, die er wohnungslos machen will, auch aus Berlin verschwinden. Er geht zu Heydrich und sagt ihm: „Sie können für ihre Behördenangehörigen auch ein Kontingent dieser geräumigen Wohnungen haben“ . Er macht Goebbels Zusagen als Reichspropagandaminister, er kann für seine Schauspieler und Regisseure Wohnungen haben, die er nach Berlin holen will. Er macht dem Auswärtigen Amt Zusagen, sie können Wohnungen haben für die berechtigten Diplomaten, die in Berlin eine Wohnung suchen … Anfang Januar 1941 versucht Heydrich, von Hitler die Zustimmung für Deportationen aus Berlin zu bekommen…“

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S. 504: SUSANNE WILLEMS: …Diesen Deportationsauftrag wiederum arbeitet die Gestapo durch Deportationen von Juni 1942 bis Februar 1943 ab, einschließlich der Deportationen der zwangsbeschäftigten Juden, die in Berlin Opfer der „Fabrikation“ wurden, also einer Großrazzia in den Betrieben und parallel straßenweisen Razzien, die ab November 1942 in Berlin durchgeführt wurden, Wohnung für Wohnung.

BRELOER: Was musste Speer davon wissen? Kann es sein, dass das alles der Hettlage, der Clahes und so weiter für ihn machten? Und der Speer, idealistisch gesonnener Künstler, wie er schreibt, denkt nur an seine Bauten? Woher wissen Sie, dass er genau weiß, was er tut?

SUSANNE WILLEMS: Erstens hat Wolters es in der Chronik aufgeschrieben, man konnte nur diese Passagen bisher nicht eindeutig interpretieren. Speer wusste, bei wem er die Wohnungsräumungen in Auftrag gibt: bei der Gestapo.

BRELOER: Macht er das selber, oder macht das beispielsweise Hettlage? Wer telefoniert?

SUSANNE WILLEMS: Das weiß ich nicht. Doch auch, wenn ich nicht weiß, auf welchem Weg und auf welcher Ebene zwischen den beiden Behörden die Befugnis lag – in jedem Fall bleibt der Leiter dieser Behörde verantwortlich für das, was seine Behörde macht.

BRELOER: Das ist juristisch und allgemein – ich will aber die Person Speer verstehen. Wo ist der Punkt, an dem sie ihm anhand der Akten nachweisen können, dass er wusste: Was er da macht, ist kriminell?

SUSANNE WILLEMS: Speers Politik ist seit September 1938 in verschiedenen Graden kriminell, und sie wird insgesamt immer verbrecherischer. Speer gibt die Aufträge an die Gestapo zur Räumung von tausenden von Wohnungen; die Gestapo arbeitet insgesamt über anderthalb Jahre, um Speers Räumungsaufträge aus dem Jahr 1941 durch Deportationen zu erfüllen. Im Jahr 1941 wusste Speer sehr genau, dass er Deportationen in Auftrag gibt. Und nachdem er am 9. Februar zusätzlich zu seiner Funktion als Generalbauinspektor auch Minister für Bewaffnung und Munition geworden ist, weiß er auch, da ja im Laufe des Jahres 1942 die Konzentrationslager eingebunden sind in das System der Rüstungswirtschaft, dass nur die Arbeitsfähigen in den Konzentrationslagern eine vorübergehedne Chance haben, ihr Leben zu erhalten. Er möchte aber aus Berlin alle Bewohner von Wohnungen deportiert sehen – und das sind außer den Arbeitsfähigen auch alte Menschen und kleine Kinder.

BRELOER: Die Gaskammern von Auschwitz. Da gibt es diese Akte …

SUSANNE WILLEMS (liest): 28. Oktober 1942.“

BRELOER: … in der im Detail aufgeführt ist, wofür Speer beim Ausbau von Auschwitz die Kontingente bewilligt. Dort heißt es ausdrücklich, und das ist ein interessantes Wort: „Vorhaben des Kriegsgefangenenlagers Auschwitz (Durchführung der Sonderbehandlung)“ … Reichsminister Speer hat die Vergrößerung des Barackenlagers Auschwitz im vollen Umfang genehmigt und ein zusätzliches Bauvolumen für Auschwitz in Höhe von 13,7 Millionen Reichsmark bereitgestellt…“

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Dietmar Moews meint: Darauf folgend dann die faksimilierten Amtstexte, wo Verbrennungsöfen, Krematoriums-Baustoffe einzeln im Speer-Schreiben aufgelistet werden –

SONDERBEHANDLUNG.

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Der Kölner Stadt-Anzeiger erzeugt den Eindruck als sei eine Veranstaltung mit Markus Brechtken über ALBERT SPEER, über den Münsteraner NORDRHEIN-WESTFALEN, Minister Staatssekretär und Thyssen-Stiftung-Beirat KARL MARIA HETTLAGE, über SCHÜTZ oder SOHL oder COING überflüssig und als Architekten-Karriere dem Vergessen anheimzustellen sei.

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Mit Hitlers Architekt und Rüstungsminister ist das hier nicht getan. FÜHRER-Vertreter als GENOZID-Organisator bis 1945 – mit 20 Jahren Gefängnis in Nürnberg verurteilt – und HETTLAGE wird gar nicht erwähnt?

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Wer war noch KARL RAHNER? Sind wir nicht auch Karl Rahner Erinnerung schuldig?

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Es ist eine bedauerliche Tatsache, dass jedem interessierten Deutschen, der sich über die Nazis informieren will, der nach SPEER, HETTLAGE, SCHÜTZ u. Konsorten sucht, findet beispielsweise bei YOUTUBE überwiegend die alten Original-Videos, wo die SPEER-LÜGE fortgesetzt wird. Es beginnt mit 45 Minuten Joachim Fest interviewt Albert Speer – da spricht die LÜGEN-QUELLE selbst. Man sieht dann noch den idiotischen Bernd Eichinger (Der Untergang) und erbt „ERINNERUNGEN“ von Albert Speer (/Fest) usw. während HEINRICH BRELOER Quellen prüft und mit seinen Fernseharbeiten zumindest in Videos mithalten kann, während Wissenschaftler und Historiker wie Georg Janssen, Matthias Schmidt oder der Speerfreund Rudolf Wolters schwer zu finden sind.

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Und die Familie Speer? – Hat letztlich bis heute ähnlich gemauert, wie angeblich Vater Albert Speer selbst auch gegenüber der Familie gemauert hatte.

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FAZ Idolisierungsskandal mit ALBERT SPEER

September 18, 2017
Lichtgeschwindigkeit 7592

Vom Dienstag, 19. September 2017

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„Den Toten nicht BÖSES nachrufen“ – so ist durchaus auch der alltägliche Brauch der deutschen Leitkultur. Wir kennen es als geflügeltes Wort aus dem Lateinischen: De mortius nihil nisi bene (über Tote redet man nur Gutes).

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Doch hierzu gibt es Interpretationsspielräume – auch dieses ist genau zu nehmen – die ebenfalls deutsche Leitkultur sind:

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Dieses hier ist kein NACHRUF – sondern Kritik an der LÜGENPRESSE.

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Wenn es eine Lebenslüge zum Nachruf bringt, weil das Böse unerwähnt bleibt und vergessen wird, dann ist es nicht nur mit Schweigen getan, sondern dann muss auch gesagt werden, was im Leben des Toten bedeutend war.

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Ich rede von ALBERT SPEER.

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ALBERT SPEER ist einer der übelsten Nazis gewesen, engster Vertrauter von HITLER, am Ende gar, ab Mitte 1944, von Hitler selbst in Anerkennung der ausgebauten Machtreichweite von ALBERT SPEER im TOTALKRIEGS-DEUTSCHLAND zu seinem faktischen Nachfolger hingedeichselt.

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ALBERT SPEER (1905-1981) hat sich im Nürnberger Tribunal 1945/46 als sophistischer Lügner und Denunziant herausgelogen, sodass er zu nur 20 Jahre Haft in Spandau verurteilt worden ist.

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ALBERT SPEER hat bereits während seiner Haft und dann vehement seit seiner Haftentlassung betrieben, in einem weltweiten PROPAGANDA-Feldzug und mit Hilfe vieler alter und neuer NAZIS in der westlichen Publizistik, Presse, Rundfunk, Fernsehen, Film, sogar heute mit YOUTUBE-VIDEOS, zu dem guten Deutschen umgestilt zu werden.

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ALBERT SPEER hat – insbesondere mit Hilfe der Publizisten JOACHIM FEST, Frankfurter Allgemeine Zeitung und Autor von SPEER-ILIADEN-Biografie und auch einer erheblich mangelhaften HITLER-Biografie, und dem Publisten und Alt-Nazi JOBST-WOLF SIEDLER, Verlag von Speer und Fest –

Millionen verdient.

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ALBERT SPEER war Sohn eines Architekten, namens ALBERT SPEER, und hatte einen Sohn, der ALBERT SPEER geheißen wurde, der ebenfalls die Berufsbezeichnung ARCHITEKT führte, aber vielmehr Planungs-Generalstabler von Landschaft, Bodenordnung, Städetbau und Dergleichen seinen Erwerb trieb. Dieser ALBERT SPEER, ist vor einigen Tagen 83-jährig gestorben, und hatte zeitlebens erklärt, seinen Vater persönlich kaum gekannt zu haben.

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Jetzt hat die FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG, am 18. September 2017, neben anderen ersten deutschen Blättern, sogar auf der Titelseite mit Photo berichtet:

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Albert Speer jr. gestorben. darin wird schwadroniert, „GRÜNE STADT … „… Seite 9, FAZ, Feuilleton, „Ein Baumeister für die Demokratie“ … da ist dann die Rede u. a. vom neuen Frankfurt am Main (auch für Saudi-Arabien) und ich weiß, warum gegenwärtig Hilmar Hoffmann schweigt (weil er bereits tot ist) und warum Hermann Glaser schweigt, weil er im Ruhestand keine öffentlichen Kampagnen führen kann.

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Da wurde bis heute kein einziger bedeutender Architekt oder Siedlungsplaner – von Rudolf Hillebrecht bis Günter Behnisch, von Frei Otto bis Buakünstler und Baumeister wie Hans-Dieter Schaal – auf Seite EINS derart herausgehoben, wie ALBERT SPEER.

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Dietmar Moews meint: Die Frankfurter Allgemeine Zeitung ist den Deutschen und der Welt und auch als Verpflichtung gegenüber der „deutschen Leitkultur“ das vollkommen gefälschte Bild von ALBERT SPEER aufzuklären und zu korrigieren, anstatt hier so zu tun, als gäbe es keine SIPPENHAFT – bzw. ALBERT SPEER sei ein guter deutscher Name in der Architektur.

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Eine solche Hochbewertung hat ALBERT SPEER jr. nicht mit einem Lebenswerk als Baukünstler verdient. Nirgends in der Welt wurden Generalstabspläne einer „grünen Stadt“ auf ALBERT SPEER gestützt.

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Ohne das geschichtsfälschende MOVENS für ALBERT SPEER wäre Albert SPEER jr. niemals auf Seite EINS gelandet.

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Ich zitiere den an seinem Lebensende geknickten JOACHIM FEST zu seinem idolisierten NAZI-IDOL ALBERT SPEER, fest sagte (s. Magnus Brechtken 2017: ALBERT SPEER – EINE DEUTSCHE KARRIERE, Seite 558:

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„…Fest 2005 veröffentlichte und von der er behauptet, sie unmittelbar nach Lektüre von Schmidts Buch aufgezeichnet zu haben: „Im ganzen enthält es exakt das, was ich mitunter befürchtet hatte“.so will er seinerzeit notiert haben. Siedler sagte er demnach, „Speer habe uns allen mit der treuherzigsten Miene von der Welt eine Nase gedreht. Ich sei nicht bereit, ihm das nachzusehen.“ „Enttäuscht und verärgert“ sei er gewesen. Sollte Joachim Fest dies tatsächlich 1982 gedacht und formuliert haben, ist schwer verständlich, warum er seinen Ärger siebzehn Jahre für sich behielt und keine Distanz erkennen ließ, als weitere Erkenntnisse über Speers Täuschungen an den Tag kamen. Noch verwunderlicher erscheint, dass er in seiner Speer-Biographie die Bedeutung von Schmidts Studie herunterspielt …“

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Und den K. O. des NAZI-Propagandisten von der FAZ, Joachim Fest, landete der FILM-Regisseur HEINRICH BRELOER, als er mit seinem Aufnahme-Team JOACHIM FEST mit Kamera und Mikrofon zu Fests SPEER-Publizistik befragten, passierte doch FOLGENDES (S. MAGNUS BRECHTGEN. a.a.O. Seite 565:

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„… Als Breloer ihn auf das PLAYBOY-Interview mit Eric Norden anspricht, antwortet Fest, er habe es nicht gelesen. Das war verwunderlich, weil die indignierten Reaktionen vieler ehemaliger Speer-Freunde eine Zäsur markierten und zur weiteren Zerrüttung im Verhältnis zu Rudolf Wolters führten. Fest meinte nun zu Breloer, es komme ihm „ganz erstaunlich vor“, was darin stehe. Und als Breloer mit Susanne Willems vor der Kamera die Details präsentiert, aus denen Speers Verantwortung bei der Erfassung und Deportation der Berliner Juden deutlich wird, erklärt Fest, er habe das beim Schreiben seiner Speer-Biographie nicht wissen können. Er präsentierte sich ganz als Getäuschten, dem Speer, wie so vielen anderen „eine Nase gedreht“ habe.“

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Die Frankfurter Allgemeine Zeitung, unsere US-Amerikanische Umerziehungs-Meinungsführerin – WEM NÜTZT DAS? – nützt das dem AfD-Zulauf? – Jeden Fall ist das der ganz üble Geschmack, den man beim Lesen von Walter BAUERS LIEBE ZU DEUTSCHLAND HEISST LEIDEN AN DEUTSCHLAND (und wer Walter Bauer nicht kennt, sollte mal auf Empfang umschalten, bevor er deutsche Leitkultur abstreitet oder bekämpft.

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