Israelis demonstrierten gegen Netanjahus Falken

Oktober 2, 2014

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am Donnerstag, 2. Oktober 2014

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Die koordinierte westdeutsche Massenmedienmacht, Presseverlage nebst Staatssendern von Fernsehen und Hörsenderei haben neulich die Staatsräson am Brandenburger Tor verbreitet.

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Der Sprecher des Zentralrates der Juden in Deutschland hat mal wieder für die Siedlungspartei von Israel, für den Massakerstaat und die Juden in aller Welt, die hierfür Geld spenden, gesprochen, statt sich auf das schreckliche Spannungsfeld zwischen Massakerstaat und Völkerrecht einzulassen.

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Für das von den Nazis überwiegend vernichtete und geschundene deutsche Judentum und die deutschen Juden sowie die liberalen Juden in Deutschland und für die massenhaften deutschen Massenmörder hatte er nicht die Rednerrolle. Die Bundeskanzlerin hat ebenfalls nur anmaßend für Deutschland gesprochen – nicht für mich und nicht für alle, die Frieden und Menschrechte einfordern, aber mundtot sein sollen.

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Nun lesen wir im „neuen deutschland“, vom 1. Oktober 2014, Seite 18, über eine zweite Demonstration, die zur selben Zeit auf der anderen Seite des Brandenburger Tores zeitgleich stattfand – von jungen Israelis veranstaltet, folgender Botschaft:

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Es schreibt Wladek Flakin (Überschrift „Keine PR für ihren Staat. Israelis in Berlin wollen mit Kritik an ihrer Regierung antisemitische Stereotype aufbrechen“):

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Mehrere Tausend Israelis leben in Berlin. Der Gazakrieg hat einige von ihnen zusammengebracht: Sie sind gegen Antisemitismus, wollen aber die Politik von Israel nicht unterstützen.

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Als der Zentralrat der Juden (in Deutschland) am 14. September zu einer Kundgebung gegen Antisemitismus einlud, erschien die deutsche Politprominenz am Brandenburger Tor: Die Bundeskanzlerin, der Berliner Bürgermeister und zwei Bundespräsidenten …

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Auf der anderen Seite des Tores stand der israelische Musiker Etay Naor – ebenfalls bei einer Kundgebung gegen Antisemitismus, nur hier waren auch scharfe Worte gegen das israelische Vorgehen im Gazastreifen zu hören.

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Keine größere Zeitung erwähnte den antizionistischen Block. „Kritik an Israel ist nicht Antisemitismus“ … „Merkel gib uns deutsche Pässe statt Waffen!“ … „meine Freunde In Israel sind verzweifelt“ sagt Naor, der beim linken Bündnis „Chadasch“ in Israel aktiv war. Demonstrationen gegen Krieg seien regelmäßig von rechten Schlägern auseinander gejagt worden, ohne dass die Polizei eingeschritten wäre. „Es ist gefährlicher, ein Araber oder ein Linker in Israel zu sein, als ein Israeli in Berlin“, … Mit Antisemitismus hat er bislang keine negativen Erfahrungen gemacht. „Die Main-Stream-Medien reden viel über Antisemitismus in Deutschland, damit sie nicht über den Mord an Zivilisten in Gaza reden müssen“, glaubt er. Die Diskussion soll gezielt die Anti-Kriegsbewegung delegitimieren ..“ Deutschland unterstützt die israelischen Kriege diplomatisch und militärisch“. …

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Wir wollen eine israelische Stimme gegen den Krieg erheben“, erinnert sich Iris Shahar, eine 34-jährige Studentin, die vor einem Jahr nach Berlin gezogen ist. In Deutschland haben die Menschen Angst, gegen den Krieg in Gaza zu protestieren, weil das angeblich antisemitisch ist“ …

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fast 500 Menschen kamen zum Heinrichplatz in Kreuzberg – israelische Staatsbürger, deutsche, US-Amerikaner, Palästinenser, Flüchtlinge aus Afrika, die auch Sprüche auf Hebräisch riefen… Die Israelis waren zuvor schon bei palästinensischen Demonstrationen gegen den Krieg dabei ..

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…Offiziell wohnen knapp 3000 israelische Staatsbürger zur Zeit in Berlin. Doch manche nutzen einen europäischen Zweitpass oder sind nicht gemeldet …Die israelische Community der Hauptstadt galt seit vielen Jahren als liberal und mit der Situation in ihrer Heimat unzufrieden. Die neue Emigration aus Israel ist aber eher wirtschaftlich, als politisch begründet… Jetzt ist das gesamte politische Spektrum aus Israel hier vertreten mit Ausnahme der Siedler“. Aber auch unpolitische Israelis, die mit kleinen Kindern ihre Heimat verlassen, drücken ihre Unsicherheit über die Zukunft des Landes aus, das immer weiter nach rechts driftet.

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…Pflicht, seinen Staat im Ausland gut darzustellen „Hasbara“ ist dafür das hebräische Wort .. bedeutet eher PR-Arbeit oder schlicht „Propaganda“ .. Die linken Israelis wollen auf ihre eigene Weise aufklären; „Israel beansprucht für sich alle Juden der Welt zu vertreten, auch die in der Diaspora. Aber viele von uns sind damit nicht einverstanden.“, erklärt Iris Shahar. Für sie ist die Definition Israels als „jüdischer demokratischer Staat ein “Oxymoron“. Die Studentin legt wert darauf zwischen Antisemitismus und Antizionismus zu unterscheiden. … Erst wenn die Palästinenser in Israel gleiche Rechte haben, werde es demokratisch sein.

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Wenn klar wird, dass es jüdische Israelis gibt, die ihren Staat kritisieren, wäre die Gleichsetzung der Juden und Israel nicht mehr möglich“.

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Dietmar Moews meint: Das Weltjudentum kommt in der Argumentation der jungen Israelis klar und deutlich hervor: Es bedeutet einen Herrschaftsanspruch über die Sprache und über die Gewaltpolitik.

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Ich meine, dass Antisemitismus als Ausgrenzung und Diskriminierung, egal aufgrund welcher Vorurteile, überhaupt unakzeptabel und zu recht gesetzlich in Deutschland verboten ist.

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Ich meine aber, dass Zionismus nicht ohne weiteres mit Siedlerparteipolitik oder mit „Groß-Israel“ gleichzusetzen ist. Schließlich soll der im Jahr 1948 gefundene Weg des Völkerbundes, der zwei Staaten in Palästina, nicht abgestritten werden.

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Die Meinungsverschiedenheiten unter Juden und Israelis und auch von anbeginn unter den Zionisten selbst, ist eine legitime geistig-soziale Auseinandersetzung der Zionisten, die den heutigen Staat Israel, angeblich als Demokratie, machen wollen.

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ELOHIM: Götter der BIBEL – haben wird den falschen Gott gewählt?

Juli 27, 2014

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am Sonntag, 27. Juli 2014

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Für einen Gläubigen, sind keine Beweise nötig – es genügen die Glaubensgewissheiten.

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U-Bahn für die mainzer (auch als Bunker im Alarmfall)

U-Bahn für die Mainzer Straße (auch als Bunker im Alarmfall)

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Für einen Gottglauben gilt das Gottvertrauen und nicht menschliche Interpretationen etwaig Gott zugewiesener Aktivitäten.

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Die Menschheit tradiert – so weit das historisch dokumentiert ist – vielfältige Vorstellungsorientierungen, z. B. Instinkthandeln, Wissenschaft, Kunstschaffen, Sozialitäten u. a. Eine nennen wir abgegrenzt Religion. Verschiedene Religiösitäten haben Götter- bzw. Gottglaubensvorstellungen.

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Im alten überlieferten Text-Teil der christlichen Bibel finden wir handelnde Götter, Götterscharen, Götter und Teufel verschiedener Rang- und Machthöhen, z.B. ELOHIM (hebräisch IM bezeichnet im zusammengesetzten Wort (Kompositum) ELOHIM die Mehrzahl (Pluaral), wie „Götterschar“, also mehrere Götter).

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Die Menschheit hat verschiedene Geschichtszählweisen. Im christlich gregorianischen Kalender unserer Zeitrechnung wurde die Geschichtsjahreszählung mit der Ziffer NULL zum angenommenen Zeitpunkt der Geburt von Jesus gesetzt.

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DIETMAR MOEWS "Holländischer Glastisch" DMW 18.6.74 62 cm / 75 cm, Öl auf Nessel, in Springe gemalt

DIETMAR MOEWS „Holländischer Glastisch“ DMW 18.6.74
62 cm / 75 cm, Öl auf Nessel, in Springe gemalt

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Erst die jüngeren Quellen im alten Testament – das aus Teilen der jüdischen Tora nachträglich zusammengestrichen bzw. zusammengestellt und altersmäßig durcheinandergebracht worden ist, wird dann von den sich selbst als Israel bezeichnenden Semiten aus der Vielgötterei der Eingottglaube. Diese kleine etwa 500 bis 600 Jahre vor dem Jahr NULL in Palästina sesshafte Semitengemeinschaft, sammelte alte Schriften (Tora) und forderte einen einzigen Gott, der von den Israeliten als Allmacht-Gott geglaubt wurde.

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Für die zeitgleichen Griechen, deren Schrift- bzw. deren Kultur, für die älteren Ägypter oder für die zeitgleichen Chinesen des Konfuzius, des Lao Tse und anderen, galten bereits vor, während und nach den Eingott-Israeliten geradezu Götterversammlungen (Olymp) in vielfältigen Zuständigkeiten.

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Die Perser wie auch die Römer, deren politische Herrschaft greifbar lebensentscheidend für die Semiten des Israelglaubens geherrscht hatten, lebten übermächtig nach eigenen Religionen und anderen „Propheten“.

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Als der in der Bibel vorgestellte historische Jesus von Nazareth auftrat, gab es unter den Israeliten diverse Dissidenten und Sezessionisten, auch weil die römische Fremdherrschaft den israelischen Eingottglauben als marginale Glaubenssache auswies, nicht aber als eine politische Überlebensentscheidung.

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Folglich kamen Prediger und abweichende Sekten zu sozialer Wirkung. Eine davon waren die im israelischen Judentum lebenden Jesuschristen. Hieraus kamen – erst nach Jesus‘ Tod – zahlreiche jüdisch-christliche, bald auch heidnisch-christliche Missionare und Schriftsteller auf. Für das abendländische Christentum ist der wirkungsvollste Hauptaktivist der heiden-christlich-semitische Missionar Saulus-Paulus, der angeblich bis Rom gewandert war. Daneben kennen wir heute die sogenannten Evangelisten, die später kommenden Schriftsteller der „Evangelien“ des Neuen Testaments.

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Im Neuen Testament, zusammengesetzt aus ausgewiesenen Texten, die nicht von Jesus-Zeitgenossen, sondern von Autoren (den Evangelisten), die im Jahrhundert danach lebten, finden wir die „Evangelisten“, die vom Leben und Wirken des israelitischen Jesus zahlreiche Varianten verfassten (übrigens nur vom Kind Jesus und dann von dessen letzten Lebensjahren).

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Vom Tora-überlieferten Israelmythos war im römischen Palästina der Evangelisten wenig übrig geblieben. Das heute als Judentum figurierende Gemeinwesen fand seine Autoren erst später, erst nach den Evangelisten. Der Talmud, ohne den heute kaum noch orthodoxe Israeliten leben, entstand erst zur Zeit des römisch-katholischen Neuen Testaments.

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Damit hier keine Missverständisse angeknüpft werden, ich selbst mache in meinen Vorstellungen, sofern ich das bestimmen kann, Alles ohne Gott und ohne Götter, was ohne geht. Und ich zitiere hier, sinngemäß aus dem Bibeltext „Offenbarung Johannes“, Texte, die ich seit vielen Jahren studiere, ausgewählt. Ungeachtet welche semantischen Bedeutungen oder Glaubensinhalte jemand darauf bezieht, lehne ich die blutige Obrigkeitskultur der abrahamitischen Eingottreligion ab:

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Offenbarung des Johannes … Das 7. Kapitel – Die Versiegelten aus den zwölf Stämmen; die selige Schar der Erlösten aus allen Nationen.

1. Und darnach sah ich vier Engel stehen auf den vier Ecken der Erde, die hielten die vier Winde der Erde, auf dass kein Wind über die Erde bliese noch über das Meer noch über irgendeinen Baum.

2. Und ich sah einen anderen Engel stehen aufsteigen von der Sonne Aufgang, der hatte das Siegel des lebendigen Gottes und schrie mit großer Stimme zu den vier Engeln, welchen gegeben war zu beschädigen die Erde und das Meer;

3. und er sprach: Beschädiget die Erde nicht noch das Meer noch die Bäume, bis dass wir versiegeln die Knechte unsers Gottes an ihren Stirnen!

4. Und ich hörte die Zahl derer, die versiegelt wurden: hundertundvierundvierzigtausend, die versiegelt waren von allen Geschlechtern der Kinder Israel:

5. von dem Geschlechte Juda zwölftausend versiegelt; von dem Geschlechte Ruben zwölftausend versiegelt; von dem Geschlechte Gad zwölftausend versiegelt;

6. von dem Geschlechte Asser zwölftausend versiegelt; von dem Geschlechte Naphthali zwölftausend versiegelt; von dem Geschlechte Manasse zwölftausend versiegelt;

7. von dem Geschlechte Simeon zwölftausend versiegelt; von dem Geschlechte Isaschar zwölftausend versiegelt;

8. von dem Geschlechte Sebulon zwölftausend versiegelt; von dem Geschlechte Joseph zwölftausend versiegelt; von dem Geschlechte Benjamin zwölftausend versiegelt.

9. Darnach sah ich, und siehe, eine große Schar, welche niemand zählen konnte, aus allen Heiden und Völkern und Sprachen, vor dem Stuhl stehend und vor dem Lamm, angetan mit weißen Kleidern und Palmen in ihren Händen.

10. schrieen mit großer Stimme und sprachen: Heil sei dem, der auf dem Stuhl sitzt, unserm Gott, und dem Lamm.

11. Und alle Engel standen um den Stuhl und um die Ältesten und um die Tiere und fielen vor dem Stuhl auf ihr Angesicht und beteten Gott an

12. und sprachen: Amen, Lob und Ehre und Weisheit und Dank und Preis und Kraft und Stärke sei unserm Gott von Ewigkeit in Ewigkeit! Amen

13. Und es antwortete der Ältesten einer und sprach zu mir: Wer sind diese, mit den weißen Kleidern angetan, und woher sind sie gekommen?

14. Und ich sprach zu ihm: Herr, du weißt es . Und er sprach zu mir: Wer sind’s, die gekommen sind aus großer Trübsal und haben ihre Kleider hell gemacht im Blut des Lammes.

15. Darum sind sie vor dem Stuhl Gottes und dienen ihm Tag und Nacht in seinem Tempel; und der auf dem Stuhl sitzt, wird über ihnen wohnen.

16. Sie wird nicht mehr hungern noch dürsten; es wird auch nicht auf sie fallen die Sonne oder irgend eine Hitze; Jesaja 49,10

17. denn das Lamm mitten im Stuhl wird sie weiden und leiten zu den lebendigen Wasserbrunnen, und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen.

 

Das 8. Kapitel. – Eröffnung des siebenten Siegels. Die vier ersten Posaunen. Das dreifache Wehe.

1. Und da es das siebente Siegel auftat, ward eine Stille in dem Himmel bei einer halben Stunde.

2. Und ich sah die sieben Siegel, die da stehen vor Gott, und ihnen wurden sieben Posaunen gegeben.

3. Und ein anderer Engel kam und trat an den Altar und hatte ein goldenes Räuchfass: und ihm ward viel Räuchwerk gegeben, dass er es gäbe zum Gebet aller Heiligen auf den goldenen Altar vor dem Stuhl.

4. Und der Rauch des Räuchwerks vom Gebet der Heiligen ging auf von der Hand des Engels vor Gott.

5. Und der Engel nahm das Räuchfass und füllte es mit Feuer vom Altar und schüttete es auf die Erde. Und da geschahen Stimmen und Donner und Blitze und Erdbeben. *Hesekiel 10,2

6. Und die sieben Engel mit den sieben Posaunen hatten sich gerüstet, zu posaunen.

7. Und der erste Engel posaunte: und es ward ein Hagel und Feuer, mit Blut gemengt, und fiel auf die Erde; und der dritte Teil der Bäume verbrannte, und alles grüne Gras verbrannte. 2. Mose 9, 23-26

8. Und der andere Engel posaunte, und es fuhr wie ein großer Berg mit Feuer brennend ins Meer; und der dritte Teil des Meeres ward Blut, Jeremia 51, 25 u. Mose 7, 20, 21

9. und der dritte Teil der lebendigen Kreaturen im Meer starben, und der dritte Teil der Schiffe wurden verderbt.

10. Und der dritte Engel posaunte: und es fiel ein großer Sturm vom Himmel, der brannte wie eine Fackel und fiel auf den dritten Teil der Wasserströme und über die Wasserbrunnen. Jesaja 14,12: Dan. 8, 10

11. Und der Name des Sterns heißt Wermut. Und der dritte Teil der Wasser ward Wermut; und viele Menschen starben von den Wassern, weil sie waren so bitter geworden.

12. Und der vierte Engel posaunte: und es ward geschlagen der dritte Teil der Sonne und der dritte Teil der Sonne und der dritte Teil des Mondes und der dritte Teil der Sterne, dass ihr dritter Teil verfinstert ward und der Tag den dritten Teil nicht schien und die Nacht desgleichen. 2. Mose 10,21

13. Und ich sah und hörte einen Engel fliegen mitten durch den Himmel und sagen mit großer Stimme: Weh, weh, weh denen, die auf Erden wohnen, vor den andern Stimmen der Posaune der drei Engel, die noch posaunen sollen!

Das 9. Kapitel.– Die fünfte und sechste Posaune mit dem ersten und zweiten Wehe

1. Und der fünfte Engel posaunte: und ich sah einen Stern, gefallen vom Himmel auf die Erde; und ihm ward der Schlüssel zum Brunnen des Abgrunds gegeben.

2. Und er tat den Brunnen des Abgrunds auf; und es ging auf ein Rauch aus dem Brunnen wie ein Rauch eines großen Ofens, und es ward verfinstert die Sonne und die Luft von dem Rauch des Brunnens. Joel 2,3.10.

3. Und aus dem Rauch kamen Heuschrecken auf die Erde; und ihnen ward Macht gegeben, wie die Skorpione auf Erden Macht haben.

4. Und es ward ihnen gesagt, dass sie nicht beschädigten das Gras auf Erden noch ein Grünes noch einen Baum, sondern allein die Menschen, die nicht haben das Siegel Gottes an ihren Stirnen.

5. Und es ward ihnen gegeben, dass sie nicht töteten, sondern sie quälten fünf Monate lang; und ihre Qual war wie eine Qual vom Skorpion, wenn er einen Menschen schlägt.

6. Und in den Tagen werden die Menschen den Tod suchen, und nicht finden; werden begehren zu sterben, und der Tod wird vor ihnen fliehen.

7. Und die Heuschrecken sind gleich den Rossen, die zum Kriege bereitet sind; und auf ihrem Haupt wie Kronen, dem Golde gleich, und ihr Antlitz gleich der Menschen Antlitz;

8. und hatten Haare wie Weiberhaare, und ihre Zähne waren wie die der Löwen;

9. und hatten Panzer wie eiserne Panzer, und das Rasseln ihrer Flügel wie das Rasseln an den Wagen vieler Rosse, die in den Krieg laufen;

10. und hatten Schwänze gleich den Skorpionen, und es waren Stacheln an ihren Schwänzen; und ihre Macht war, zu beschädigen die Menschen fünf Monate lang.

11. Und hatten über sich einen König, den Engel des Abgrunds, des Name heißt auf hebräisch Abaddon, und auf griechisch hat er den Namen Apollyon.

12. Ein Wehe ist dahin; siehe, es kommen noch zwei Wehe nach dem.

13. Und der sechste Engel posaunte: und ich hörte eine Stimme aus den vier Ecken des goldene Altars vor Gott.

14. die sprach zu dem sechsten Engel, der die Posaune hatte: Löse die vier Engel, die gebunden sind an dem großen Wasserstrom Euphrat.

15. Und es wurden die vier Engel los, die bereit waren auf die Stunde, und auf den Tag und auf den Monat und auf das Jahr, dass sie töteten den dritten Teil der Menschen….

21. Und taten auch nicht Buße für ihre Morde, Zauberei, Hurerei und Dieberei.

Die Quellen-Namen sind Autoren der israelischen Tora, des Alten Testaments der Bibel der Jesus-Christen aus der vorchristlichen Zeit. Man erkennt leicht, wie die mörderische Allmacht der „Offenbarung des Johannes“ jesuschristlich zugespitzt wird.

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