PULITZER Preis #metoo Lachnummer nach 60 Jahren Schweigen

April 17, 2018

Lichtgeschwindigkeit 8098

Dienstag, 17. April 2018

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Der Pulitzer-Preis ist ein US-amerikanischer Journalisten- und Medienpreis. Er ist dort bei Journalisten ebenso berühmt und begehrt wie der Oscar in der Filmindustrie.

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Jetzt haben mehrere Zeitungen diesen PREIS erhalten, weil sie eine #metoo-Kampagne ausgelöst hätten, in der Frauenschändung durch Abhängigkeiten veröffentlicht wurden, um sie zu ächten.

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Im Zentrum steht dabei die sogenannte „Besetzungscouch“, was bedeutet, dass Künstlerinnen, insbesondere Schauspielerinnen in californische Hollywood bei dem Entscheider WEINSTEIN, jahrzehntelang sexuelle Nötigung und Gewalt angeboten und angetan worden ist.

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Dietmar Moews meint: Nachdem ich mir das einige Zeit anhört habe, wie unsere LÜGENPRESSE – während wichtige Dinge nicht oder nachrangig publiziert werden – das #metoo geradezu begeistert aufgezogen hat, wenn wirklich Opfer vor Mikrofone und Kameras traten und darüber berichteten, was sie erlebt hatten.

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Mein Resumee dazu ist Zweierlei:

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EINS Wem Ungemach angeboten oder gewaltsam angetan wird, muss sich Hilfe holen. Tauschgeschäfte von SEX gegen andere VORTEILE sollte man nur eingehen, wenn man das nicht später bereuen muss.

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ZWEI Was ich an dieser PULITZER-Preisvergabe absurd finde ist, das Grundelement der LÜGENPRESSE. Seit 60 Jahren wird die Besetzungscouch praktiziert. Immer wenn ein Opfer sich wehren wollte, wurden die Verwertungsbedenken – außer zur Skandalisierungsbereitschaft der Journalisten – so affirmiert, dass die Täter ungeschoren blieben.

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Nicht nur das einer, wie der Amerikaner H. W. Weinstein jahrzehntelang freie Bahn und ständig Nachwuchsbewerberinnen einlochte. Weinstein konnte erfolgreich sein Geschäft und seinen Spaß, ohne gravierende Hemmnisse durch die Publizistik, ausbauen. Dafür ist der PULITZER-Preis jetzt mehr Schweigegeld, als Belohnung für eine halbseidene Frauenbefreiungs-Kampagne. New York Times. The New Yorker, Washington Post – warum nicht das Glimmer-Team „BILD/WEDEL“?

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3 Tage in Quiberon MARIE BÄUMER PLATEAUPHASE im neuen S/W-Zweistundenfilm

April 16, 2018

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Montag, 16. April 2018

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Folder zum Film 3 Tage in Quiberon

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Dietmar Moews meint:

Kurzbericht: Der kürzlich für deutschsprachiges Filmgeschehen MAXIMAL vorgestellte, seit vielen Jahren gerufene ROMY-Film, ist angelaufen. Ich komme jetzt gerade aus der Vorstellung, die für 8 EURO Eintrittsgeld im ODEON, in der Kölner Südstadt, angeboten wird.

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Die zentrale Figur in diesem Kammerspiel ist MARIE BÄUMER, die hier mit Ehrgeiz und Hingabe ihr exorbitantes Darstellungskönnen in so extremen und feinsinnigen Formen als ROMY SCHNEIDER, ein Jahr vor dem Tod, aufführt, dass klar ist, für diese SCHAUSPIELERIN sollte der OLYMP der SCHAUSPIELEREI sich mal was weltweiteres Ausdenken, damit alle Welt das ansehen kann.

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Es ist wunderbar, das eine Regisseurin, EMILY ATEF, dieses Sahnestück Filmgeschichte für sich stehlen konnte. Aber sie hat bravourös zugeschnitten und geführt, was tausendmal scheitern konnte. Der große Name ROMY ist nun mal heikel, denn eine solche Adaption muss sehr hoch hinaus. Hier ist EMILY ATEF wirklich zu loben und zu beglückwünschen. Hoffentlich schöpft sie dadurch weitere Kraft.

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Ich bin also von der Schwarzweiß-Nummer aus vielen Gründen bereits vorher sehr überzeugt gewesen – und das zahlt sich jetzt aus (auch für diejenigen Entscheider-Nadelöhre, die hierin Umsatzhemmnisse befürchteten, wenn es dann ins Fernsehen gehen soll). Doch ich habe oft den ENGEL über BERLIN vor Augen, der dann sogar in schwarz und weiß heiratete.

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Die Kostüme der achtziger Jahre, von der Peugeone zu DX, den Sonnenbrillen und Frisuren – Alles war gut gemacht, ohne dass hier jetzt Heinz Rühmann Heinz Rühmann spielen musste. Es ist kein Historikschinken für Voyeure, die mal sehen wollen, wie genau so eine SISSI vor die Hunde kommt, sondern es ist vielmehr der gut gemalte Rinnstein, allemal besser als die schlecht gemalte Schlosstreppe.

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Die Kameraleistungen haben für meinen Geschmack manchmal etwas wackelig die Fragen zwischen Kinoleinwand, Fernsehbildschirm und Smartphone-Format sehr gut koordiniert. Anschlüsse und Schnittgeschwindigkeit bzw. Bildschnittdramaturgie waren so gemeistert, dass auch bei aufmerksamem Blick das an sich redundante (Romy-Thema) aktionsarme Drehbuch hervorragend und wie im Fluge ablief.

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Es hat wenig Bedeutung hier jetzt Rosinen zu zählen oder zu picken.

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Mein Fazit geht aber noch anders:

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Die Galle vorweg: Der NIHILISMUS. Während wir im geistigen Niedergang unserer Tage erkennen müssen, dass die IT-Revolution erheblich und unwiderstehlich ein- und durchgreift, stehen wir doch sehr dümmlich auf den Schultern der NIHILISTEN von vor 150 Jahren. Im Theater finden wir zerhackende Übergriffe von Tankred Dorst auf Gott und die Welt, weil ihm selbst nie irgendetwas einfiel – wodurch das wichtigtuerische Regietheater zur Macht griff. Beim Film hat das über die kulturindustrielle Bande spielende Massen-Fernsehen inzwischen Dimensionen am Anteil von animierten Buntbildern mit Geräuschen gewonnen, dass echte Kunst und Künstler sehr hochbegabt und meisterlich ausgebildet sein müssen, um auch Autoren zu rufen, die nicht nur Junkfood verfertigen (ich mache einen Kurs in „Drehbuch“).

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Seit Jahren rufe ich nach historischen Aufführungen von Lessing und Goethe, damit von ehedem historischer Höhe ein Kätchen von Heilbronn, junge Autoren anregen möge, zeitgemäße höchste Literatur zu wollen. Man hat Jakob Wassermann oder einen Hans Keilson vergessen, ich denke auch an Eckhard Henscheid, als Herausforderung anzunehmen, anstatt wird in ständiger Drehtür des Affen Tatort-Zucker rausgekotzt.

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Ich wünsche, dass nur Meister Meisterwerke bearbeiten – für Leute, die selbst nichts zustande bringen, müssen die Türen zu Bearbeitungen leider zubleiben. Bei Aufnahmeprüfungen müssen Kandidatinnen wie Altkanzler Schröder allein diagonal über den Wittelsbacher Platz gehen. Und wer die Schultern dabei zu hoch zieht, kann in keiner Fußballmannschaft Mittelstürmer werden.

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Mein neuestes Lebensglück ist ein gestriger Einfall, frei nach Herbert Zimmermanns Rundfunk-Reportage zum Fußball-WM-Finale 1954 in Bern:

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„Bozsik, immer wieder Boszik, der rechte Läufer der Ungarn, am Ball. Er hat den Ball … verloren diesmal gegen Schäfer, Schäfer nach innen geflankt – Kopfball – abgewehrt – aus dem Hintergrund müsste Rahn schlafen – Rahn schläft …“

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Der Film von EMILY ATEF, „3 Tage in Quiberon“ ist ein Glücksfall für die vier Hauptdarsteller. EMILY ATEF hat die gut ausgesucht, egal, wie ihre Akquise lief. Gratulation für die Finanziers von „3 Tage in Quiberon“.

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Ein solches Kammerspiel, wo wirklich immer eine Tiefenwirkung auf der getroffenen Einzelleistung liegt – ist sie genial, gut, hat sie Macken, sinkt die Ausstrahlung insgesamt – haben es alle vier ungewöhnlichen Künstler auf die Plateauphase des heutigen Kinofilm-Schaffens gebracht.

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Sie haben es gebracht, einzeln und die ganze Nummer im Zusammenspiel – Oh quite days in Clichy – wenn BIRGIT MINICHMAYR wartend an der Rezeption steht, wartend den Mantel abnehmen soll, ohne dass ihr der Mantel abgenommen wird, sich einmischt, sich raushält, ganz viele extrem sorgfältig und ausdrucksstark zurückgenommene Anwesenheit, in der Rolle der Nebenfigur. Besser, lebendiger, geht das nicht, wirklich großartig.

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Alle waren immer doch so hellwach, dass die klandestine REGIE-GEWALT die MARIE BÄUMER ausstrahlungsbedingt, egal wo oder wann, mitreißend hineinbringt, wenn sie aufdreht oder ausbricht oder zusammensackt. In jeder Faser naturalistisch einschwangen alle Vier, ohne blöde Sekundenmasken oder Reaktionsverzögerungen.

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Alle vier Darsteller hätten hiermit ein Vorspiel an der Hochschule bestanden. Auch wenn der superlative ROBERT GWISDEK, ziemlich am Anfang, zwei, drei nicht sendefähige Nuschelstellen artikulierte, die nachgearbeitet werden sollten.

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CHARLY HÜBNER und ROBERT GWISDEK waren beide so meisterlich unentfremdet, dass keine ästhetischen Brüche entstanden, während es dabei stets auf Millisekunden ankommt. Was die alle und einzeln an langen ungeschnittenen Monologen bzw. und Dialogen hier abgezogen haben, kann sie den Rest ihres Schauspielerlebens froh machen.

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Mit CHARLY HÜBNER war für mich die ständige Erinnerung an meinen leider längst gestorbenen Künstlerfreund, den großen Komponisten THOMAS-SCHMIDT-KOWALSKI verbunden. Es ist doch prima, wenn man schonmal vorab ein an sich sympathischer Typ ist und zu seiner Figur die passende Beweglichkeit hat. Ich sehe ihn mit BIRGIT MINICHMAYR zum Felsenufer gehen, auf der Suche nach MARIE, a tergo – beide in psychologisch so ganz auf diese heikle Szene zum Finale furioso hin, nicht gerade auf dem Catwalk und – gut.

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Hoffentlich bekommen diese genialen Schauspieler mal Stoff, der nicht nur auf NIHILISMUS unserer heutigen Publikumsstimmung oder auf Zuckersucht zielt.

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AUTOREN ans WERK!

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Reg E. Cathey 1958 – 2018 Kurznachruf

Februar 10, 2018
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Vom Sonntag, 11. Februar 2018

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Reginald „Reg“ E. Cathey wurde am 18. August 1958 in Huntsville, Alabama, USA, geboren und ist jetzt 59-jährig, am 9. Februar 2018, in New York City gestorben.

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Reg E. Cathey war ein us-amerikanischer Schauspieler, der insbesondere durch eine Rolle des Norman Wilson in dem Film The wire sowie des Martin Querns in dem Fil Oz – Hölle hinter Gittern und des Freddy Hayes in dem Film House of Cards bekannt.

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Reg Cathey wurde zwar in den Vereinigten Staaten geboren, verbrachte aber seine Kindheit in Deutschland. Er wirkte seit 1984 an mehr als 80 Film- und Fernsehproduktionen mit.  Einen seiner ersten Fernsehauftritte hatte Cathey in der Kindershow Square One. Es folgten Gastauftritte in Raumschiff Enterprise

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Cathey starb im Februar 2018 im Alter von 59 Jahren in New York City an den Folgen von Lungenkrebs.

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