Argentinien hat einen USA-Präsident-Besuch von Barack Obama

März 24, 2016
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Vom Donnerstag, 24. März 2016

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Es ist beeindruckend, wie großflächig und wie reich das Land Argentinien tatsächlich ist. Die USA sind als Vereinigte Staaten nach Größe, Vielfalt und Morphologie mit Argentinien vergleichbar.

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Allerdings ist die „Kolonialgeschichte“ verschieden entwickelt:

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Während die christlichen Europäer Nordamerika gewaltsam übernommen hatten und in die weltweite Militär-Moderne geführt haben, haben die christlichen Eroberer Südamerikas irgendwie die Kurve nicht gekriegt.

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Während die Vernichtung und Unterwerfung der Ureinwohner noch ähnlich verlief – in Nordamerika gibt es nur noch Menschenzoo-Reservate für Ureinwohner, in Südamerika blieben die Ureinwohner in die schwerer zugänglichen Landschaften zurückgedrängt frei – gelten im Jahre 2016 klare weltpolitische Rangverhältnisse.

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Die Gesellschaften „Latein“-Amerikas wurden vielfältig unter die Militär- und Finanzgewalt der USA gezwungen.

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Bis heute gibt es keine wirklich hochentwickelten Staatsgebilde in Lateinamerika, weil überall in den Zentren und Großstädten die Eliten den westlichen Reichtum anbeten und die eigene gesellschaftliche Entwicklung rückständig blieb.

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Die elitäre und brutale Nomenklatura in Buenos Aires macht bis heute Währungs-, Handels- und Militärpolitik in Abstimmung mit USA-Einflüssen auf allen Ebenen.

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OBAMA in BUENOS AIRES?

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Diese Nachricht von heute wurde in den zeitlichen Ablauf zum friedlichen Auftritt OBAMAS in Havanna gestellt, während in Argentinien doch noch andere Uhren ticken.

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Dietmar Moews meint: Noch kürzlich wurde Argentinien durch IWF-Machenschaften und Zinserzwingung zugunsten der USA noch in die Insolvenz getrieben, hätte nicht die neue BRICS mit Kreditbürgschaft helfen können.

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Gerade „feiern“ Argentinier noch ihren „VIERZIGSTEN“, die nicht bis 1981 aus Flugzeugen in den Atlantik geschmissen oder, wie die junge Deutsche Elisabeth Käsemann, von der Militär-Junta General Videlas in Folter-Stücke geschossen worden waren.

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Da kann US-Präsident Barack Obama nun weder wie der Befreier noch wie der gute Freund sich hinstellen, während noch die von den Kirchners amnestierten argentinischen Mördergeneräle ihre Rente genießen.

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Spiel nicht mit den Schmuddelkindern, sing nicht ihre Lieder“ – das muss man kennen: In Argentinien gibt es private Estancias, die von USA-Anglern per Privatflugzeug zum Lachsforellenfangen angeflogen werden – da ist die Elite schön Erste Welt, während Buenos Aires ein Flickenteppich von Gated Aereas mit Mörderbusfahrern bildet.

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Ich lege eine kleine Meisterleistung aus dem gestrigen neuen deutschland ein, für die ich sonst keine Verwendung habe – die soll man aber lesen: Gratulation dem Autor TOBIAS RIEGEL:

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neues deutschland Seite 15 am Mittwoch, den 23. März 2016:

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„KUBA, die Menschenrechte und die Medien

Liegt Guantanamo in Florida? Von Tobias Riegel …wenn mit den USA der aktuell gravierendste Verletzer der Menschenrechte selber mit dem moralischen Finger auf die Insel zeigt – denn das karibische Eiland ist nicht nur Schauplatz schlimmer US-Verbrechen (Guantanamo), sondern wurde auch selber deren Opfer – etwa durch ein unmenschliches Sanktionsregime und eine versuchte Invasion der CIA in Kooperation mit dem US-amerikanischen Organisierten Verbrechen.

Die „Thüringer Allgemeine“ sieht in Sachen Menschenrechte Kubas „hässliche Fratze“, laut „Südwestpresse“ „belohnen“ die USA Kuba nun für die Einschränkung der Bürger- und Menschenrechte“, Medien vom „WDR“, über „Reuters“ bis zum Deutschlandfunk“ fordern dieser Tage, dass US-Präsident Barack Obama mit Kubas Präsident Raul Castro „über die Menschenrechte“ spricht. Wie darf man sich das wohl vorstellen? „Du Raúl, es wäre schön, Kuba würde sein Folterzentrum in dem von Kuba besetzten Zipfel Floridas räumen, wir wollen auch keine kubanischen Truppen mehr in Irak und Afghanistan, wir lehnen es ab, dass der kubanische Geheimdienst die Welt bespitzelt und wir finden es nicht OK, dass die kubanischen Sanktionen die US-Bevölkerung aushungern.“

Seine Kuba-Kritik ist Obama hoch anzurechnen. Die politisch-gesellschaftlichen Defizite Kubas sind nicht zu leugnen. Dass der US-Präsident in Havanna Menschenrechtsfloskeln aussprechen muss, ist selbstverständlich. Und man merkt diesem klugen aber tragisch machtlosen US-Präsidenten (den man – nicht nur als Kriegstreiber – schon sehr bald schmerzlich vermissen wird) an, dass ihm die Leere dieser Phrasen sehr wohl bewusst ist. Die Kritik richtet sich also nicht gegen einen US-Präsidenten, der in bekannter Propagandaroutine die Interessen seines Landes vertritt – sondern gegen die Kuba-Berichterstattung vieler deutscher Medien, die diese Propaganda einfach übernehmen. So sind zahllose aktuelle Kuba-Berichte hierzulande geprägt von einem naiven US-Zentrismus und einer historischen Ahnungslosigkeit. Wäre es nicht Aufgabe der Kommentatoren, die unvermeidlichen Floskeln des US-Präsidenten zu enttarnen, was sie sind – gerade wenn man immer so viel von „Einordnen der Nachrichten“ redet?

Die USA, die sich im Inland eine schöne Verfassung gönnen, deren edle Inhalte sie aber dem Ausland allzu oft vorenthalten, hatten einst viel Einfluss in Kuba – und haben die Insel damals zum Bordell und zum Kasino für den reichen Norden degradiert. Nicht einmal die hoffnungslos verknöcherten Sozialisten brauchen sich also moralisch zu verstecken im Vergleich mit den heutigen US-Kriegstreibern oder mit den einstigen US-Statthaltern Kubas, die die Insel der Cosa Nostra einfach überlassen hatten.“

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Venceremos.

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Obama lässt US-Amerikaner bald nach CUBA

Mai 30, 2015
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vom Samstag, 30. Mai 2015

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Die USA hatten Cuba als Terror-Unterstützungs-Staat definiert und nun diese Fremdsignatur abgeschafft.

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Es werden zukünftig auch US-Amerikaner, die bisher seitens der USA keine Reisefreiheit nach Cuba hatten, nach Cuba dürfen.

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Es gibt viele Hispaniolen in den USA, die US-Staatsbürger sind und aus Cuba stammen. Sie werden die neue Freundschaft und Reisefreiheit nutzen.

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Für Cuba wird diese Öffnung einen gravierenden Modernisierungsschub auslösen, Devisenbringer und Investitionen nach Cuba holen, sodass dann auch bald die bislang viel zu armen Cubaner die bereits gegebene Reisefreiheit in die USA auch selbst nutzen können.

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Mehr als ein halbes Jahrhundert waren die USA und Kuba verfeindet, hatten keine diplomatischen Beziehungen. Jetzt ist das Ende der Eiszeit endgültig besiegelt.

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Auf dem Amerika-Gipfel in Panama war es vor wenigen Wochen zu dem mit Spannung erwarteten Handschlag von Präsident Barack Obama und Kubas Staatschef Raúl Castro gekommen. Die Geste symbolisiert nach Ansicht vieler Beobachter den vor knapp vier Monaten eingeschlagenen Annäherungskurs zwischen den zwei über Jahrzehnte verfeindeten Staaten.

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Obama und Castro hatten bei einem Telefonat im Dezember eine Annäherung zwischen den Vereinigten Staaten und Kuba vereinbart. Seit Mitte Januar gelten bereits eine Reihe von Reise- und Handelserleichterungen, außerdem wollen beide Länder Botschafter austauschen.

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Dietmar Moews meint: Man kann dem Präsident Barack Obama weder die Intelligenz noch den guten Willen abstreiten. Eher macht Obama deutlich in wie weit ein US-Präsident sein eigenes Wahlprogramm verraten muss, stattdessen die meisten Absurditäten seiner Vorgänger fortsetzen muss und dabei viel Glück braucht, dass er nicht erschossen wird.

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Von 200 000 US-Amerikaner, die alle eigene Schusswaffen haben dürfen, findet sich sehr leicht jemand, der mal bereit wäre zu schießen.

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Die neuen Verbindungen mit Cuba wie auch die Gespräche mit Teheran sind äußerst wichtig für die gesamte Welt, weil auch im Dissenz und in Konflikten es vorteilhaft ist, die Argumente der Gegenseiten sich auch von der Gegenseite selbst vortragen und erklären zu lassen.

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Da reicht es nicht, auf die ausgestorbenen semitischen Juden und das aschkenasische Weltjudentum mit 6000 Jahre alten Texten umgewidmet zu werden, nur weil Abraham kein Jude war – ist doch nicht schlimm, Juden sind desungeachtet doch auch Menschen.

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Und deshalb ist es vernünftig, dass sich Obama die Standpunkte der Perser von den Iranern mitteilen lässt, statt nur von Israel.

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Und dass Obama die Standpunkte von Raul Castro mit Castro persönlich bespricht, statt nur mit kalten Kriegern in den USA – das ist doch klug.

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PUTIN beantwortete über 3 STUNDEN offene FRAGEN MIT DER WELTPRESSE

Dezember 18, 2014

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am Donnerstag, 18. Dezember 2014

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Ab 10 Uhr stellte sich Kremlchef Putin den kritischen Fragen der internationalen Presse. Der Fragenmarathon dauerte über drei Stunden an.

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Eine weltoffene Fragestunde, ohne zensierte Fragen, kennen wir vom US-Präsident nicht.

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Während es heute von Obama heißt: „Neue Cuba-Öffnung / Ende der Handelsbeschränkungen“, sollten wir verstehen: „Volldampf für NSA und Prism in Havanna“.

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Gleichzeitig scheint Putin die marxistischen Sprachverstellungen (Lew Kopelew) zu verkennen, dass keiner glaubt, was Putin Eins zu Eins sagt, selbst wenn er es meinen sollte: Was kann und will Putin? Was soll man jetzt annehmen? „das neue russische EURASIEN?“ oder „eine völkerrechtlich auf klare Verträge basierte Wirtschafts- und Militärzusammenarbeit mit dem Westen?“

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THEMA wird das WELTHERRSCHAFTS-GEBAREN der USA? Das heisst: Die EU muss die Regularien für den WESTEN klären. Die Doppelrollen von Kanada, Großbritannien und Israel sowie den FIVE EYES, können so keine Partnerschaft mit Russland bilden.

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Zu dem Großereignis waren mehr als 1.200 Journalisten aus dem In- und Ausland angemeldet. Das Spektakel ist für Putin bereits Routine, allerdings waren die Fragen in diesem Jahr wegen der Wirtschaftskrise und des Ukraine-Konflikts unangenehmer als sonst.

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Dietmar Moews meint: Es ist zu hoffen, dass Russland mit der Ukraine eine Verhandlungsgrundlage auf gegenseitig findet. Darin müssen substantielle Grundforderungen Russlands gesichert werden: Zugang zu den Schwarzmeer-Marine-Stützpunkten. Entzerrung und Bezahlung der wirschaftliche notwendigen Lieferungen, wie das russische erdgas für Ukraine.

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Es ist klar, dass die herrschenden Kräfte des WESTENS (USA und Israel) keine bessere Lösung anstreben, als PUTIN in die Knie zu zwingen. Damit hat die deutsche Diplomatie eine schwache Stellung.

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Deutschland und die EU sollten dennoch konkrete Schritte mit Putin entwickeln, die einen Anti-EU-Kurs abwendet und die EURASIEN-Hypothese von Putin als das erkennbar macht, was sie ist. Ein russisches EURASIEN zeigt gerade im RUBEL-Niedergang, auf welchem materiellen Niveau ein mehr auf sich selbst gerichtetes (Sowjet-)Russland sich einzurichten hätte.

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Die sogenannten BRICS-Staaten erwarten von Russland Verstärkung. Es wird nicht umgekehrt für Russland dazu kommen, dass etwa China oder Brasilien die russischen Frühkapitalismus-Schwierigkeiten heilen.

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