Prügelmob und Verpitbullung in Köln: FÜHRUNGSPROBLEM

Oktober 27, 2014

Lichtgeschwindigkeit 5029

am Montag, 27. Oktober 2014

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Den Berichten zufolge haben am Wochenende in Köln Schlägereien in der Öffentlichkeit stattgefunden, deren Ausgang eine genehmigte Demonstration war.

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Laut Kölner Stadt-Anzeiger sei der stellvertretende Pro-NRW-Vorsitzende Dominik Roeseler unter den Hooligans gewesen. Er hätte die Kundgebung sogar angemeldet.

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Während dieser Demonstration der Gruppe „Hooligans gegen Salafisten“ ist es zu gewaltsamen Ausschreitungen gekommen. Die Polizei setzte nach eigenen Angaben Wasserwerfer, Schlagstöcke und Pfefferspray ein.

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Es sei ein Mensch verletzt worden. 17 Randalierer wurden festgesetzt.

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Rund 4.000 gewaltbereite als Hooligans Bezeichnete hatten sich am Sonntagnachmittag in der Kölner Innenstadt versammelt, um gegen Islamisten zu demonstrieren. Zunächst war von 2.500 die Rede gewesen, angemeldet waren 1.500. Die Polizei war lediglich mit rund 1.000 Einsatzkräften vor Ort. Vor dem Kölner Dom demonstrierten rund 500 Menschen friedlich gegen den Aufmarsch.

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Einige Hooligans hatten zwischenzeitlich versucht, über die Abriegelungen zu den Teilnehmern der Gegendemo zu gelangen. Immer wieder skandierten sie „Ausländer raus“. Randalierer beschädigten mehrere Autos, ein Polizeifahrzeug wurde umgeworfen.

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Die rechtsextremen Parteien Pro NRW und Pro Köln mit der Gruppe „Hooligans gegen Salafisten“, in der auch Rechtsextreme aktiv sind, werden von den Sicherheitsbehörden in Nordrhein-Westfalen schon länger beobachtet. In der Gruppe haben sich gewaltbereite Anhänger unterschiedlicher Fußballvereine zusammengeschlossen. In den vergangenen Wochen gab es in Essen und Dortmund bereits ähnliche Proteste.

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Dietmar Moews meint: Aus soziologischer Sicht sind folgende Sachverhalte beachtlich.

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Wir haben es mit gruppenbildenden Impulsen und bereits vorhandenen Gruppen zu tun.

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Diese Gruppen bestehen weitgehend aus mobspezifischen Unterklassenorientierungen, mit Kampfmoral und anarchischen Leitbildern.

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Widersinnig sind beispielsweise solche in den Medien zitierten „Schlachtrufe“ wie „Ausländer raus“  – sind doch Salafisten nicht Ausländer. Und es wird dadurch lediglich deutlich, wie diese Art „Volksaufstände“ hauptsächlich um Randale und Klamauk gehen, nicht um Demonstrationsfreiheit oder das politische Artikulationsrecht.

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Die Innen- und Bildungspolitik in Deutschland reagiert auf den Mob, solange er nicht auf der Straße auffällt, weitgehend nach dem Motto „Brot und Spiele“. Das Thema etwaiger Defizite der Politik in „Führung“ und Führung“ wird nicht thematisiert.

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Wir müssen eine „Verpitbullung“ der Gesellschaft durch rücksichtsloses öffentliches Benehmen des Mobs beobachten. Während gleichzeitig eine Art „Duckmäusertum“ ordnungspolitisch gerufen wird. Der Bürger soll sich raushalten und abnicken. #

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Schließlich hat sich eine ebenfalls zu beobachtende „Hitlerschlauheit“ entwickelt: Der einzelne Bürger hält sich in der Öffentlichkeit meinungsscheu zurück: ich weiß nichts, man sagt uns nichts, die da oben machen sowieso was sie wollen.

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Zwischen Gewaltbereiten – wie „Salafisten“ oder „Fußballvereinsanhänger“ sowie mit sogenannten „Rechtsextremen“ – und dem hitlerschlauen Bürger gibt es kaum noch aktive öffentlich-soziale Meinungsräume.

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Total-Überwachungsstaat und Wasserwerfer lassen kaum kultivierte Gesprächsszenerien zu.

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Die Gewaltaktionen am Kölner Hauptbahnhof vom Wochenende als Angelegenheit von Fußballanhängern, vom Staat als „Hooligans“ signiert und religiösen „Moonies“, vom Staat als „Salafisten“ signiert, entstehen einerseits aus einem statistisch stetigem Bodensatz von jugendlichem Mob und deren Verführern, in der öffentlichen Begegnung mit bewaffneten Polizisten-Soldaten.

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Andererseits stecken hinter all diesen „NSU“-Gruppenaktivitäten staatliche und fremde Organisationsagenturen. Diese Organisatoren werden in der Bundesrepublik von den deutschen Regierungen aufgezogen. Anders kann man „Salafisten aus Bad Godesberg“ oder die „NSU-Geheimdienstler“ in den Verfassungsschutz-Untersuchungsberichten nicht erklären.

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Die ziemlich brutalen Führungskonzepte, die hinter solchen „Fan-Kurven“, „Bengalowerfen“ oder sogenannten „Neonazis“ stecken, geben sich einfach nicht die Mühe, das Thema einer gepflegten Innenpolitik unter den Aspekten von „Führung“ und „Fühlung“ zu entfalten.

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Der Bürger und Wähler kann sich nur von solchen Verpitbullungs-Veranstaltungen fernhalten sowie dafür die zuständigen Politiker und Amtsträger zur Rede stellen.

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Die Erklärung des NRW-Polizeiministers Jäger (SPD) ist eine Frechheit. Jäger behauptete, die Polizei habe die Demonstration ordentlich begleitet. In Wirklichkeit fehlt dem Innenminister Jäger ein Grundkurs „Noske, SPD“. Von Jäger ist ein Bildungskonzept zu erwarten, indem „Bildung und Citoyen“ statt „Verpitbullung“ und „Hitlerschlauheit“ gelehrt und erlernt werden müssen.

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