Verpitbullung der Deutschen durch Gesinnungs-Spaltung und Aggression

Januar 13, 2020

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am Dienstag, 14. Januar 2020

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Idolisierungslügner in Springe

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Willkürliche Waffengewalt gegen deutsches Staatspersonal und Einzelfälle von Mördern und Irren in Deutschland rufen zu Kritik und zur Aufforderung an Verhaltensänderung auf.

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Fehlersuche – sofern man eine steigende Mörderquote in Deutschland nicht so „normal“ findet wie die in den USA – beginnt auch bei Jedem selbst, weil beim Indiuviduum die Veränderungspotenziale der Wertvorstellungen sind:

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Jeder hat das Recht auf Selbstveränderung.

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Man hofft auch auf Veränderung der Gewalttätigen durch gutmenschliche Appelle und bedroht Gewaltanschläge durch Strafverfolgung und Ächtung – aber man belohnt diese „Abweichler“ gleichzeitig mit öffentlicher Resonanz und massenmedialer Prominenz.

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Wir müssen an soziale Problemstellungen mit empirisch-soziologischer Erkenntnisarbeit die Berufssoziologen und das gesamte soziologische Fach, das ja auf staatlichen Organisationszwängen beruht, durch politische Entscheidungen dazu anhalten, sich den konkreten Wertschätzungs-Tatsachen und dem Wertschätzungs-Wandel intensiv zu widmen.

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Dabei muss von der Wissenschaft keine Epik der GUT und BÖSE-Wünschbarkeiten publiziert werden. Die Politikführung braucht konkrete empirische Lage-Feststellungen, Entwicklungstendenzen, Dynamik und Lähmung in den verschiedenen sozio-kulturellen Sphären. Dabei ist eine generelle Herausstellung der Spannungswirkungen anthropologischer und sozialer Verhaltensweisen hinsichtlich Gelingens oder Misslingens der sozialen Geschehnisse gefordert (Es lässt sich hierzu mehr als eine Ringvorlesung entfalten). Doch nur so viel:

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Wertschätzung und Solidarität werden hauptsächlich in zwei verschiedenen anthropologischen Sphären erlebt und getragen. Selbstbilder des Individuellen und gleichzeitig inmitten sozial erscheinenden Kollektiv-Bewertungsmanifestationen werden ständig von Institutionellen und mediatisierenden Organisationen und Apparaten behelligt. Auch wo Brücken durch Intermediäre beabsichtigt werden, lauern stets auch ambivalente Ab- und Entkopplungen – wo vermittelt werden soll entstehen Entfremdung und Missbrauch.

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Und – immer werden aktionsrelevante Handlungsaggregate fokussiert, dabei aber die diversen sozialen Szenerien, Situationen und Hintergründe vernachlässigt (wer eine Darmspiegelung fokussiert, glaubt zu wissen, was da geschieht – man sollte aber wissen, ob der Patient währenddessen im Glauben ist, es handele sich nicht um ein Rektoskop, sondern um eine Gotteserscheinung. Dann steht vielleicht eine opferrituelle Erleuchtung anstatt von Aggression. Denn Menschen sind für die Kunst der Lüge begabt, ohne sich dessen immer bewusst zu sein – wenn es darum geht die Natur zu überwinden.

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EINS Der individuelle Bürger erlebt in seinen interpersönlichen, oft zwangsläufig stressenden Sozialbeziehungen „Misserfolg im eigenen Sinn“ und dadurch Frustration. Es entstehen meist nicht wohlverstandene sinnvoll vermittelte Agressionsaufladungen. Diese werden immer zugleich auch in kollektive verbale Wertäußerungen und in Handlungen ausgedrückten Wertmanifestationen „verarbeitet“. Es entsteht wenig soziale Läuterung, stattdessen Faschisierungen und Klientelisierungen, Unterwerfung unter die „Käseglocke“ von intermediären Verbänden, Körperschaften und Agenturen (NGO) – kurz Frust statt Wertverwirklichungen für das sozio-kulturell engagierte Individuum.

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ZWEI Der individuelle Bürger hat seine vielfältigen Multirollenspiele nicht wirklich durch Bildung gelehrt bekommen und findet sich andauernd in wechselnden Rollenzuweisungen wieder, die ihm die formalisierte, institutionelle Bewertungs- und Verhaltenswelt aufdrückt. Mit dem undifferenzierten Begriff und an sich historisch verbrauchten Begriff „Entfremdung“ will ich hier die Richtung der Desorientierung und der oft scheiternden Sozialaktivitäten andeuten:

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Bürger mögen Institutionszwänge weder sachlich noch stilistisch. Form-Inhalts-Abwägungen sind dem der Fernfuchtelei und den Normativzwängen abgeneigten Individuum oft Verneinungserlebnisse. Diese zähe Politikwelt kann ohne geeignete Ausbildung in der Rolle des öffentlichen Bürgers nicht verdaut werden. Hier liegen nachvollziehbare Ursachen, die einen Aggressions- und Distanzstil bewirken.

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Während das Individuum zu EINS meist freiwillig den Kürzeren zieht und deshalb das Schicksal umarmt, anstatt für die Wahrheit zu kämpfen und dadurch selbst Schaden zu nehmen (z. B. Schweigespirale; und Opportunismus gegenüber Majorität vs. Minorität, Mobbing, Sündenbock und weitere stereotype Vorurteile der Anpassungs-Folklore).

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Es schmort zu ZWEI im selben Menschen ein kollektives Potenzial. Jedes Indivium hat „Instinkt“ für zumindest mehrheitsmoralische gemeinsame Stärke bzw. für eigene Ängstigung. Dem ökonomischen Verhaltensprinzip zufolge, sich keine blauen Augen holen zu wollen, wendet sich der aggressive Bürger lieber gegen Institutionen und Firmenschilder als gegen konkrete Stellvertreter und konkretes Führungspersonal des „Gestells“.

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Diese empirischen Stress-Prozesse sind sehr geeignet, daraus Verhaltenslehren, im Sinne von Verhaltensoptimierung, gewinnen zu können. Doch es mangelt den Alltagsmenschen an Bildung, einen selbstaufklärenden Umgang zu suchen. Man verhuscht Problemlagen lieber, als daraus zu lernen. Außerdem hat man keine Pausen oder Auszeiten – in der Kunst geht es immer weiter, wie Layos dayatos sehr weise sagte.

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Dietmar Moews meint: Die allgemeine Stimmung in und gegenüber der politischen Öffentlichkeit in der Zweiten Bundesrepublik Deutschland wird als ein Trend allgemeinen Prestigeverlustes der staatlichen Stellvertreter und gegen Institutionen beschrieben.

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Problem sind die beiden Aspekte im politischen Geschehen, einerseits eben die gewünschte Integration, in geregeltem Staatswesen, gewaltengeteilter Machtbalance, demokratisch-rechtsstaatliche Mehrfachkontrollen von politischen Entscheidungen und Handlungen das Leben zu genießen.

 

Andererseits Trägheit, Verfälschung, Verschleppungs-Verfahren, kleinkriminelle Sabotage durch Urkundenfälschung und Falschzeugnisse bzw. Zeugenverweigerung unausgesprochener, banaler „Verschwörungen“ durch kollektives Schweigen und Wegschauen bei regelwidrigen Staatshandlungen., unsouveränes Vasallentum mit riesigen Waffengeschäften usw. (wie kommt das Böse in die Welt? – so! durch uns Deutsche).

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Es werden im Jahr 2020 zunehmend Gewalttaten und sonstige misanthropische Haltungen wenig gehemmt, stattdessen nicht nur „Kavaliersdelikte“ und kleine Versicherungsbetrüge öffentlich gezeigt. Schamgefühl oder öffentliche Beschämung haben verschobene Grenzen hin zu einer Verpitbullung der Gesellschaft.

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Dabei entsteht der Eindruck, dass anonyme Beleidigungen, Hassangriffe und Bedrohungen, durch die weite Verfügbarkeit des weltweiten Internetz‘ zunehmen. Die heute ständig am Körper handlich-tragbaren Sende- und Empfangsstationen (zwar mit IP aber anonymisiert) in Echtzeit (Mobiles/Handys) ermöglichen dem nicht publizistisch ausgebildeten Benutzer jede akute Stimmungslage einem anderen Individuum unverzüglich bereitzustellen. Heute kann beinahe Jeder auch in konkret gezielte Mail-Empfangskonten hineinsenden. Sogar an ganze Sammlungen anonym verschiedener Adressaten sind in Echtzeit flash-artige Meinungsketten zu verlinken. Dadurch können persönliche Angriffe und Beleidigungen zugleich zur öffentlichen Bezeugung gemacht und verstärkt werden. Aus dem Zwiegespräch eines Peer to Peer-Mediums wird die Funktion eines Massenmedium mit unbestimmter Massenkommunikationsfolge machbar. Dabei hat der sender keinerlei Kontrolle für die Ausweitung seiner eigenen Internetz-Absonderung.

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Auch Massenkommunikation ist nicht an sich böse. Man muss nur die soziologischen Einsichten haben, wie  P to P oder Kleingruppen-Kollektive, Mengenkollektive oder – eben – massenmediale Wertbewegungen unterschiedlich erkannt und verstanden werden müssen.

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Kommunikation funktioniert niemals wie ein „Nürnberger Trichter“, wo man erwarten würde, dass Output gleich dem Input würde. Nein, so ist es eben niemals. Sondern die Kommunikanden können auf die Wertübermittlung einschwingen, können anders oder entgegengesetzt denken oder können indolent und gleichgültig bleiben. Indoktrination wird oft leichtfertig unterstellt – ist aber selten einfach, sondern nur in ganz komplexen Wertprozessen anzutreffen (s. Marx-Fans ohne Marx-Lektüren).

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Wer als Dienstklasse seine Erwerbsarbeit ausübt, genießt heute anscheinend schwindenden allgemeinen Respekt. Im persönlichen Umgang zwischen Amtsperson und Bürger, der nominell staatlicherseits vom Bürger oder Mitbürger zum „Kunden“ begrifflich klientelisiert wird, sind Basisdistanz und Respekt, geschweige denn „Höflichkeitsverhalten“, zu wirklich kritischen Merkmalen geworden. Das hat wirklich wertvernichtende Qualität und verdirbt die Stimmung (so lebt man in Köln wirklich viel besser als in Alt-Pankow bei Wilhelm Pieck und Majakowski).

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Was kann der dumme Mensch für seine Dummheit?

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Nun, wichtige Frage.

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Was lässt sich an Dummheit bessern?

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Zumindest folgen aus Dummheit nicht zwangsläufig Verpitbullung, Unhöflichkeit, Formunkenntnisse, Solidarität von Mensch zu Mensch.

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Aber über Staatsferne und „Reichsdeutsche“ sollte man erkennen, wenn der kulturindustrielle Propagandaapparat sich als professionelle „Wahrheitspresse“ geriert und sehr hoch entlöhnt, aber laufend als „Lügenpresse“ gegen den öffentlichen Anspruch auf Information durchzieht – BEISPIEL:

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BEISPIEL: Im Zusammenhang des US-Amerikanischen Drohnenmords an dem Iraner Suleimani zeigte das ZDF ein SPECIAL. Darin wurden Feindschaft und Antipodie zwischen USA und IRAN kurz und heftig in plakativen Video-Dokumenten kompiliert. Da brachte das ZDF es tatsächlich fertig, die 9/11 WTC-Stürze in Grund und Boden von New York als ATTACKE von IRAN und schiitischen Moslems hinzustellen – das ist wirklich der Hammer der Demagogie. Es ist zweifelsfrei bekannt, dass die Angreifer in den entführten Boeing-Flugzeugen in den USA ausgebildete sunnitische Araber waren (man redete immer von Bin Ladin/ Al Qaida), aber es waren keinesfalls Schiiten und iranischer Einfluss. Wer soll dieses ZDF SPECIAL denn empfangen, wenn nicht Dumme, die das nicht als Lüge erkennen?

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Hier erlebt der deutsche Alltagsbürger 2020, dass der Spötter beim ARD-Ersten, Dieter NUHR, der über AfD, Lügenpresse und Blödheit schwadroniert, so unglaubwürdig ist, wie ihm offenbar gar nicht bewusst zu sein scheint.

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Doch dem NUHR fehlen empirische Kenntnisse auf der Höhe seiner Witzchen – BEISPIEL, man muss eben täglich sehen, wie „geführt“ und „vertuscht“ wird:

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Aber, indem man einen Professor Münkler als Beispiel nimmt, den niemand kennt und für den sich niemand interessiert, wird keine Erörterung der LÜGENPRESSE und des organisatorischen UNRATs durch Desinformation und falsche Propheten beleuchtet.

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Keiner Sau wird verständlich gemacht, wie die Abwendung des Publikums von der veröffentlichten Lage in den deutschen Massenmedien und die unzuverlässigen Propaganda-Kaufmedien zusammenhängen.

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Keiner versteht, wie Deutschland 70 Jahre nach dem Zusammenbruch von 1945 zu den schärfsten Waffen-Geschäftemacher gehören kann – und dann der Hammer:

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Bundespräsident Gauck behauptet: „Deutschland hat die Existenzgarantie für Israel übernommen, weil die Deutschen eine große Schuld tragen. Aber die Zusammengehörigkeit wurde auch in den vergangenen 50 Jahren durch das Leben von gemeinsamen Werten zusätzlich gefestigt.“

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Das muss mal einer erklären: Seitdem Netanjahus Massaker-Israelis zu brutalen Nazi-Gräueln gegen Gaza und Annexionswerte für Großisrael (Ostland) harte Wirklichkeit und die Einstaatentheorie entwickelt haben – wurden dadurch gemeinsame mit der Deutschen Auschwitz-Schuld durch Werte gefestigt?

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Der Mittelmeer-Hoheitsraum vor Gaza gehört Palästina, nicht Israel. Aber zur Bewachung der Bodenschätze auf dem Meeresgrund liefert Deutschland neue Kriegsschiffe an Israel: Gemeinsame Werte.

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ISRAEL SCHAFFT SICH AB“ schrieb Professor Gershom Gorenberg aus Israel – er kann sich auf etwa 50 Prozent der israelischen Wahlbürger beziehen.“

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Ohee Dokee – ich will diesen Blogbeitrag abrunden:

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Wenn ich oben BEISPIELE für die individuelle, immer subjektive Sozio-Kultur angeführt habe, um zu zeigen, wie INNOVATION und URTEILSVERMÖGEN täglich geführt oder irritiert werden, möchte ich nun noch aufs Große, Ganze kommen:

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Wenn seit vielen Jahren die ZWEITE BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND aufgrund und infolge der Wahlergebnisse nunmehr eine vielteilige Parteienlandschaft hat, kamen Mehrheitskoalitionen zur Regierungsbildung immer schwerer zustande. Dass eine große Volkspartei eine absolute Parlamentsmehrheit erringen kann, ist inzwischen Jahrzehnte vergangen. Heute kann nicht mal mehr eine Parlamentsmehrheit aus zwei Volksparteien gebildet werden, denn CDU/CSU + SPD erreichen nicht einmal mehr gemeinsam 51% der Abgeordneten eine Große Koalition (ebensowenig CDU/CSU + GRÜNE).

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Neueste Geschicklichkeit der Machtgegehrlichen sind nunmehr Koalitionen aus dem Block der Blockparteien – alle, die wollen, dass es weitergeht wie bislang und grundsätzliche Korrekturen durch Oppositionelle abblocken wollen (also Linkspartei und AfD kriminalisieren oder verketzern).

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Diese Parlamentspraxis bedeutet, dass eine große Regierungsblock-Mehrheit, die gleichzeitig von der Wahrheitspresse über Quote gestützt wird, praktisch keine politische Konkurrenz hat – es gibt so gut wie keine Oppositionskämpfe um Konzepten, allenfalls als Machtstreit im Deutschen Bundestag.

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Seit diesem Vielparteien-Blockunwesen – inzwischen unter Merkel I, II, II, IV – ist das Parlament kein Parlament mehr. Debatten werden hinter den Kabinettstüren ausgekungelt. Die Fraktionsführer im Bundestag erklären dann ihren Abgeordneten, wann sie wofür abstimmen müssen.

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Es ist deshalb längst Zeit für eine Minderheitsregierung,

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Kurz, in Zeiten Großer Koalitionen und der Blockparteien ist der Bundestag nicht mehr der Ort, wo gestritten und diskutiert wird, sodass der Bürger sehen kann, was sein Kandidat oder die Partei seiner Wahl da dann vertritt.

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Aber weder die Wahrheitspresse noch die Parteiführungen zucken auch nur mit dem Auge, sondern ignorieren diese Pervertierung unserer Demokratie, flankiert von der Propaganda-Maschine und der lobbyierenden Bestechungs-Finanz.

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Ich sehe bei der gegenwärtigen publizistischen Kampagne über wachsende Gewalt, Angst, Hass, Waffenscheine für Bürgermeister und geschwärzten Untersuchungsberichten, nicht, dass diese staatliche Großpleite unserer parlamentarischen Demokratie von den verantwortlichen Parteien, den Parteiführungen und auch nicht von den unabhängigen Abgeordneten sich auf den Weg machen würden, die Kreise der Mörder und Staatsverdrossenen zu erforschen – was da momentan abgeht und was sie als Erwerbsparlamentarier daran verschulden bzw. versäumen zu lernen anstatt besser zu machen – besser als Bewaffnung und besser als Zensur – wir müssen es fordern und dem Dieter NUHR den Finger zeigen, wo er lesen sollte, wenn er wirklich schlau sein will.

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Ferdinand Hodler: „Der Schwur“, Wandbild im Neuen Rathaus Hannover

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EUROPÄISCHE UNION: REGELN, WERTPROKLAMATION und empirische WERTE

Oktober 29, 2015
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Vom Donnerstag, 29. Oktober 2015

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EUROPA und E U: In Europa reden die Leute, was man so redet. Vieles davon wird nur immer wieder geredet und auch so getan, als glaube man es:

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Die Gemeinschaft der Europäer, weil sie eben als Europa ein eng gefasstes Zipfelchen ASIENS bewohnen – wenn man mal auf den GLOBUS schaut.

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REGELN: Dazu redet man von Gesetzesregel in EUROPA, die man geschrieben und staatlich anerkennt. Bei der Kontrolle und Steuerung von geregelten Abläufen wurden wertorientierte Traditionen gebildet, die so verlässlich sind wie schwer änderbar – auch die heimlichen Regelbrüche.

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WERTPROKLAMATIONEN: Das sind die Sprüche, die als selbstherrliche Gemeinschaftswerte auf Jahrestagen und Staatsakten gegenseitig in treue Augen offiziell gesprochen werden, wie zum Beispiel: „Können diese Augen lügen? Können diese Füße fremdgehen?“ – kurz, die schönen Phrasen und die hässlichen Sachen:

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Vom VW-DIESEL-Betrug bis zu Prüfberichten von AKW-Fessenheim, von gegenseitigen NSA-Manipulationen und FIVE EYES-Verschwörung, von Solidarität und afrikanische Flüchtlingsmassen in Mittelmeerstaaten.

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EMPIRISCHE WERTE: Das sind die wirklichen Verhaltensweisen und die meist national rücksichtslosen Staatspolitiken, genauso, wie der kleine Heuchler mit seiner „Kultur des Lügens“.

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Wirkliche Werte als Verhaltensnormen – allein in Deutschland – was die gewählten Parteipolitiker wirklich tun und lügen und was sie in Wahlprogrammen den Wählern versprechen.

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Allein, was die Insider wissen und was dann in den Massenmedien als LÜGENPRESSE publiziert wird. Am 29. Oktober 2015 konnte Maybrit IIlner, die ZDF-Schranze, erneut beweisen, wie sie einen US-General wie auch die Dr. med. von der Leyen vor einer interessanten Diskussion zu den Kriegsaktivitäten und der daraus folgenden Flüchtlingsnot beschützte:

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ZDF-Maybrit-IIlner fragte – der General antwortete jeweils nicht, sondern erzählte irgendwas anderes vom Pferd.

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Die Plagiats-Ministerin Ursula von der Leyen erhielt von Maybrit Illner eine ganze Sendung lang vielfach Gelegenheit, jeweils keine wichtige Frage zu beantworten, sondern mit den seichtesten Sowohl-als-Auch-Antworten und lieblich-süßen Komplimenten an das Publikum, die schweren Sorgen, die Umsichtigkeit des Generals, eine Pointe nach der anderen für das klatschwütige Studiopublikum zu liefern:

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Kein einziges Mal stellte Maybrit IIlner ihre Frage erneut. Kein einziges Mal beharrte sie, eine Antwort zu verlangen. Kein einziges Mal stellte sie nicht zumindest explizit fest, dass Ursula Zensursula nur um den Brei herumlog und keinerlei Sachfragen beantwortete – allein wie ein liebevolles Mütterlein an die schwachsinnige deutsche Fernsehöffentlichkeit hinsäuselte:

ZDF: Maybrit Illner: Was halten Sie von Papst Franz klarer Absage, dass dieser Kapitalismus den Krieg betreibt und deshalb weg muss?

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NICHTANTWORT von ZENSURSULA: Jedes Jahr im Januar beginnt ein neues Jahr. Dann packen wir alle gemeinsam an, weil wir Christen in der CDU sind, die Bundeskanzlerin stammt ja auch aus einem christlichen Elternhaus, und wenn dann Weihnachten kommt, rücken wir alle zusammen, es gibt Geschenke für alle und wir erleben, wie schön Europa sein kann.

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So oder so ähnlich wurde Dr. med. Ursula von der Leyen stundenlang vom ZDF durchgewunken. Dagegen konnte der Waffenexport-Kritiker, Dr. Oskar Lafontaine überhaupt nicht ausrichten – man erwiderte seine Argumente nicht, stattdessen wurde dazwischen gebrüllt: Ursula Zensursula als BRÜLLAFFE in der LÜGENPRESSE des ZDF: Schrecklich – dieser Staatsfunk.

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In Europa und aus der westeuropäische Tradition kennen und glauben diese Menschen Europas an ganz konkrete Werte, die sie auch so wertschätzen, dass sie im Großen und Ganzen im Sinne dieser Werte wertorientiert zu leben versuchen.

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Dabei ist zwischen den Normerklärungen der gemeinsamen Werte und den tatsächlichen Verhaltensnormen immer eine Differenz – manchmal werden schöne Werte erklärt, aber praktisch denkt niemand, die Werte zu respektieren. Und bei vielen dieser „hohen“ Erklärungsnormen“ erwartet auch kein Beteiligter, dass „hohe Werte“ wirklich auch praktiziert werden:

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Du sollst nicht lügen“, „Du sollst ehrlich sein“, „Du sollst nicht heucheln“ – sind solche hohen Wertaussagen, die jeder kennt, und die jeder für richtig zu halten erklärt. Man sagt es schon seinen Kindern, bis die merken: auch Eltern lügen. Aber alle lügen, alle heucheln, alle erwarten Lügen und Heuchelei als gegenseitige Höflichkeit im Umgang (vgl. Knigge / Silbermann / Moews).

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Die EUROPÄISCHE UNION hat versucht, in Ansehen der „abendländischen Geschichte“ – die eine Jahrtausende fortlaufende Schicksalsgemeinschaft ist, in Katastrophen, Klima, Völkervermischungen, Religionsanpassungen, Sitten und Gebräuche, Militär-, Polizei- und Rechtsgeschichte sehr eng verwandt und verwoben ist – aus den vorhandenen nationalstaatlichen Verfassungstexten eine gemeinsame E U-Verfassung zu schreiben und in freien Abstimmungen zu beschließen –

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Das ist gescheitert:

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Es gibt keine gemeinsame E U-Verfassung, weil die Wahlen nicht frei waren und weil die vorhandenen nationalen Werterklärungen in Europa nicht genügend übereinstimmen.

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Dennoch gibt es aber eine Wertegemeinschaft im Abendland-Europa: Die tradionell überall verbreiteteten und als Bezugswert-Agglomerat überall bekannten „Christlichen Werte“ verbinden die Europäer im Geiste, im übereinstimmenden Verhalten, in den sozialen Verhaltenserwartungen und in Sympathie, Liebe, Hass, Toleranz und Kleingeistigkeit, spezielle Selbstbilder, schwere Traumata, Egoismus und Solidarität, Kommunikationstraditionen und Empathie, Hilfsbereitschaft und Rücksichtslosigkeiten:

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Nationale Selbstbestimmung und nationaler Egoismus sind in Europa traditionell allgemein anerkannt.

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Ein harter und belastbarer, in Europa gelebter Grundsatz sind heute Wertsetzungen durch selbstgegebene allgemeine Gesetze und Institutionen, Gesetze offizial obrigkeitlich mittels Gewaltmonopol des „Nationalstaates“ zu wahren und notfalls gewaltsam durchzusetzen.

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Grundwerte wie Freiheit, Demokratie, Selbstbestimmung, Gleichheit, Privatheit und Privateigentum, aber auch kollektive Sozialinstitutionen, Dezentralität, Gewaltenteilung, Rechtsstaatlichkeit, tradiertes Patriarchat mit Frauenförderung, Naturschutz, Kinderschutz, Völkerverständigung und Friedenspolitik, Verteidigungsrecht und übernationale Vertragsschlüsse, bis hin zum Völkerbund und höchsten Wertgesetzen, wie die UNO-Charta (nach Immanuel Kant), Welt-Kriegsordnung, Weltgerichtshof und internationale Mandate.

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Belastbar sind alle Wertsetzungen, sofern sie eingehalten werden. Bei Regelverstößen hat man Verfahren entwickelt, die aber nicht geeignet sind, die freie Lebensweise der Menschen verlässlich an diese bekannten Wertsetzungen zu binden.

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Einer situativen Beurteilung halber entscheidend sind die „empirischen Wertverhalten“, wie in der äußeren justiziablen und positiv wissenschaftlich erfassbaren Verhaltenslage feststellbar sind (eingeschlossen Streit und Abstreit der „Wahrheit“ und der Wirklichkeitsinterpretation – aber man kann auf konkrete seinsgebundene Wertkonflikte Klarheit und Übereinstimmung auf Gegenseitigkeit erfassen).

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Wertkonflikte treten also möglicherweise durch unkoordiniertes Nationalhandeln auf, bilden Konflikte im Sein und Konflikte in den Artikulationen und widerstreitenden Propagandafassungen. Nicht jeder Konflikt kann durch unabhängiges Schiedsgericht zur Konsonanz hingeführt werden.

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Dietmar Moews meint: Der aktuelle Blick auf die Völkerwanderung über die europäischen geografischen Grenzen nach Euro herein, verdeutlicht die Belastbarkeit der gemeinsamen WERTE, WERTSETZUNGEN, GESETZESGELTUNG, REGELTREUE, PROKLAMATIONEN und RIGOROSITÄT in offenkundigen WERTKONFLIKTEN.

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Es gilt „europarechtlich“, „völkerrechtlich“ keine gemeinsame EU-Verfassung, sondern jeweils die geltenden Nationalverfassungen in den 28 E U-Mitgliedsstaaten:

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Hauptprinzip ist die SELBSTBESTIMMUNG – jedes E U-Land wird von nationaldemokratisch festgestellten Politiksetzungen geführt – nicht durch Zwänge aus Brüssel oder Strasburg.

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Wer einen Blick für das empirische Sein und die sozialen Belastbarkeiten bzw. Wünschen und Hoffen der europäischen Menschen hat, kann heute nicht überrascht sein, dass es ganz harte WERTKONFLIKTE in Europa gibt.

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Das sind im heutigen MERKEL-Deutschland oft empirische Probleme von Majorität und Minorität – wenn es Minderheitsschutz geben soll, die Minderheit aber Exklusviv-Werte verlangt.

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Einfacher ist das am Beispiel der Ablehnung von Fremden und insbesondere von Moslem-Einwanderung. (So gibt es oft auch sehr homogene Seinswerte, wo keine nennenswerte Minderheit gegen die Hauptmeinung angestrebt wird: Ungarn will keine Fremden – keine namhafte Minderheit in Ungarn will Nothilfe geben und Asylanten aufnehmen).

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Sowie also Deutschland in der akuten Not der herankommenden Flüchtlinhsstöme entschieden hat, helfen zu wollen und die Grenzen zu öffnen, war dieses eine nationalpolitische Entscheidung.

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Die Nothilfe in Deutschland war nicht auf europäische Wertgemeinschaftssetzungen abgestützt, auch, wenn es ein erklärtes Wertgut ist, dass „christliche Nächstenliebe“ selbstverständlich sein soll.

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Ja, genau – Du sollst als Christ hilfsbereit sein. Nur ist die Verhaltensnorm nicht christlich normgerecht, sondern eher „katholisch“:

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Man hilft im fraglichen Fall der Fremdeneinwanderung nicht und behilft sich mit Redensarten, mit Schuldzuweisungen, mit Sündenbock („Merkel ist schuld“, „das Boot ist voll“ usw.), statt einfach von Mensch zu Mensch in der Not Gastfreundschaft zu bringen.

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Deshalb sind alle Klagen über Europa und mangelhafte Wertgemeinschaft hilflose Ablenkungsmanöver: Wer helfen will, hilft.

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Das heißt: Deutschland macht in MERKELBURG einen Schalter auf, wo sich Flüchtlinge melden können, wo sie Trinken und Essen, Schutzräume mit Betten aus Gastfreundschaft bekommen, ohne dafür mehr Pflichten zu schulden, als sich identifizieren, registrieren und zur Selbsthilfe durch die Deutschen helfen zu lassen, in ihrem Lager, „Merkelburg“ ihr eigenes Ghetto bilden zu dürfen. Dafür sind weder Wächter noch Zäune oder Kontrollen nötig als es das allgemeine Alltagsleben in Deutschland hat.

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Diese Umgangsformen, die nichts weiter sind als die allgemeine Menschlichkeit und die gewaltlose Gegenseitigkeit erfordern weder Deutsch-Sprachkurse noch „Integration“.

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Damit sind die Flüchtlinge residente Selbsverantwortliche, erhalten „Lebensmittel geschenkt“, können sich besinnen und dann weitersehen, wie ihr eben werden kann.

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Damit sind die E U- Quoten-Streitereien weg.

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Damit die die Klagen über Wertegemeinschaft entspannt.

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Damit haben die Notleidenden eine reale Chance und auch die deutsche Minderheit derjenigen, die gegen die Fremden sind, werden nicht sonderlich belastet. Sie können in Dresden die Sophienkirche sprengen, in Thekla bei Leipzig die Kirche „Hohe Thekla“ abfackeln oder in Syrien Altertümer sprengen.

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Die nicht Hilfsbereiten werden zurückgedrängt, weil wir alle Bastarde sind, alle stammen von Flüchtlingen ab, alle haben mal Asyl und Notversorgungen gebraucht und bekommen – wenn nicht, ist das Elend bitter.

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Dr. Dietmar Moews bewertet es als einerseits irreführend, seitens der politisch Verantwortlichen bei Bund, Ländern und Gemeinde, andererseits als gedankenlos und dumm, wenn so getan wird:

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EINS: Sei es in Vogelsang I. P. Eifel schwieriger ein Auffanglager aus Zelten zu errichten als in Libanaon oder Griechenland, ein Transitlager, ein Ghetto ohne Zäune oder Mauern nämlich, wo es Speise und Obdach geschenkt gibt – kein Geld.

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ZWEI: Sofort – wie auf Knopfdruck – die Überlasung, überall, wo man jetzt überlastet ist, endet, denn das Bisschen Einweisung und Essenausgabe in MERKELBURG als Bundeswehrübung nebenbei zu erledigen wäre. Dazu muss weder das Grundgesetz noch ordnungspolitische Gesetzesänderungen ins parlamentarische Verfahrenselend abgedrängt werden.

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DREI: Lediglich der knapp umrissene augenblickliche Notstand wird verfügt, indem rechtliche, ordnungspolitische Hindernisse entspannt werden – z. B. Bundeswehr im Inland, zu Zwecken, die sonst das Rote Kreuz und das technische Hilfswerk im Auftrag des BMI ausführen.

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VIER: Bei Merkelburg in der Eifel wären sofort E U-Konflikte und alle Bayern-CSU-Konflikte weggeblasen und Deutschland hätte die Kontrolle, was mit dem deutschen GELD passiert, statt in Griechenland oder Türkei zu versickern.

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Juden von ISRAEL danken PERSIEN

Juli 6, 2014

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am Sonntag, 6. Juli 2014

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Was macht die jüdischen Besatzungskrieger in Palästina so undankbar gegen Persien, wie es heißt: IRAN?

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Haben wir eine Unverträglichkeit der orthodoxen Eingott-Religion, die von Abraham / Ibrahim herkommt? Sind die kriegerischen Juden Israels noch immer mehr als 50 % der israelischen Staatsbürger?

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Wenn sich die heutigen Deutschen den Juden verpflichtet fühlen, welche der 50 % vom heutigen Israel unterstützen die Deutschen? die Besatzungskrieger (Gershom Gorenberg: Israel schafft sich ab) oder die, die Hitlerei überlebenden deutschen Juden der liberalen zionistischen Ausrichtung?

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Ist es Neid oder Undank? Deshalb folgt kurz ein Auszug zur sozialen Lage in Persien (Fahoudi). Anschließend folgen einige Rückblicke in die persisch-jüdische Geschichte (Nirumand).

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Auch IRAN hat große innenpolitische Konflikte – hauptsächlich zwischen Arm und Reich – so schreibt Nasser Fakouhi (teheraner Professor für Anthropologie in der Zeitschrift KULTURAUSTAUSCH, hrsg. Vom Institut für Auslandsbeziehungen 3 / 2014). Unter Ahmadinedschad ging die Schere zwischen armen und reichen der Bevölkerung noch weiter auseinander.

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Fakouhi schreibt: „… Die Sanktionen, die seit Jahren auf dem Land lasten, haben kaum Auswirkungen auf die reichen Leute. Sie können sich problemlos mit Grundnahrungsmitteln versorgen und genießen eine gute medizinische Behandlung in privaten Kliniken. Wer es sich leisten kann, wohnt in einem Apartment, das bis zu 500 Quadratmeter groß ist, in einem großen Haus oder in den reichen Vierteln der Städte. … Ärmere Teile der Bevölkerung haben kaum Zugang zu einer ordentlichen medizinischen Versorgung, die staatlichen Kliniken sind schlecht organisiert … Die Armut zeigt sich nicht zwangsläufig wie in ärmeren Ländern Südamerikas oder Asiens dadurch, dass viele Menschen obdachlos sind, zumindest nicht in den großen Städten… In Teheran wird die Armutsgrenze bei ungefähr 250 Euro im Monat pro Familie angesetzt.

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Der persische Publizist Bahman Nirumand schreibt in seinem Aufsatz „Warum hassen die sich? Iran und Israel waren nicht immer verfeindet. Die Geschichte eines strategischen Zerwürfnisses. Seit Jahren warnt Israel vor den Gefahren einer nuklearen Bewaffnung Irans und droht, die Atomanlagen des Landes zu bombardieren. Zwar haben diese Drohungen in den letzten Monaten ein wenig nachgelassen. Aber sollten die zurzeit laufenden Verhandlungen über das iranische Atomprogramm scheitern, wäre die militärische Option wieder auf dem Tisch. Die Folgen eines Krieges wären verheerend. Dabei waren Iran und Israel jahrzehntelang eng miteinander verbunden. Sie bildeten gemeinsam die Achse Teheran-Tel Aviv, die als unverzichtbarer Bestandteil des geostrategischen Konzepts des Westens für den nahen Osten galt. Israel als Brückenkopf des Westens und Iran als Gendarm am Persischen Golf sicherten während der Zeit des Kalten Krieges die reichen Energiequellen in der Region und die Grenzen zwischen der westlichen und der sowjetischen Einflusssphäre.

Iran gehörte zu den ersten Staaten, die den 1948 neu gegründeten Staat Israel anerkannten. Doch die Beziehungen zwischen Iranern und Juden gehen auf biblische Zeiten zurück. Im 6. Jahrhundert vor Christus retteten die iranischen Könige Kyros II., Darius I. Und Artaxerxes I. die Juden aus der babylonischen Gefangenschaft. Schon damals suchten viele Juden in Iran Zuflucht, wo sie als gleichberechtigte Bürger leben konnten. Die jüdische Gemeinde in Iran bildete bis zur islamischen Revolution 1979 die zweitgrößte jüdische Gemeinde außerhalb Israels. Nach der Revolution verließ zwar ein größerer Teil der Juden das Land, doch es leben immer noch rund 30.000 Juden in Iran. Die jüdische Gemeinde ist in der islamischen Republik als religiöse Minderheit anerkannt. Sie ist auch neben der christlichen Gemeinde im islamischen Parlament vertreten.

Nach der Gründung des Staates Israel wurden die Beziehungen zwischen den beiden Staaten vielfältig ausgebaut: politisch, militärisch, wirtschaftlich und kulturell. Nach dem erfolgreichen, von den USA und Großbritannien geführten Putsch von 1953 gegen den damaligen Ministerpräsidenten Mohammad Mossadegh, den einzigen Demokraten in der jüngeren Geschichte Irans, sorgten die USA gemeinsam mit Israel für den Aufbau einer Militärdiktatur unter der Führung des Schahs. Eine modern ausgerüstete, schlagkräftige Armee und ein gut organisierter Geheimdienst gewährten der Schah-Diktatur die Möglichkeit, das Land unter Kontrolle zu halten … Zahlreiche iranische Offiziere wurden in Israel ausgebildet. 1977 wurde das gemeinsame Projekt „Flower“ zur Entwicklung von Mittelstreckenraketen für die iranische Luftwaffe in Angriff genommen …

…2012, als die Attacken zwischen Iran und Israel einen Höhepunkt erreichten, tauchte auf Facebook das Foto eines jungen Mannes mit einem Kind auf dem Arm auf. „Wir werden euer Land nie bombardieren. Wir lieben euch“, lautete seine Botschaft an die Iraner. Innerhalb weniger Stunden schlossen sich viele Israelis dem jungen Mann an. „Egal was unsere Regierung sagt, wir wollen nicht in den Krieg ziehen, das solltet ihr wissen“, hieß es. „Iran loves Israel“ schrieben Tausende Iraner zurück.

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Dietmar Moews meint: Eigentlich ist die Begrenzheit der USA, andere nicht respektieren zu wollen, die erschreckende Botschaft. Es ist eine tierische Orthodoxie, die aus Sicht anderer Weltreligionen vielleicht lächerlich wirkt, die aber stets Konfliktgruppen zu bilden ermöglicht, zwischen Christen, Moslems und Juden, so fern es den US-amerikanischen Interessen so passt. Die USA nennen das Demokratie und Freiheit.

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